Shootinganfrage TfP

 Fotografie  Kommentare deaktiviert für Shootinganfrage TfP
Jul 212015
 
Pixel4joy1Ich finde diesen Text so gut, das ich es einfach mal von einer anderen Seite übernehme (Quelle siehe unten) :

 

Es geht um eine TfP-Anfrage an uns Fotografen/Fotodesigner, etc. und wie sie im Idealfall aussehen sollte, damit ihr eine Chance habt überhaupt wahrgenommen und eben nicht ignoriert zu werden.

Eines mal vorweg, wenn wir Fotografen nicht mehr auf jede eingehende Nachricht antworten, kann das natürlich viele Gründe haben. Meist sind wir einfach beschäftigt und es ist überhaupt nicht böse gemeint. Hin und wieder geht auch mal was in einer Nachrichtenflut unter, vor allem, wenn wir Ausschreibungen machen. Oft jedoch, und da spreche ich nicht nur von meinen Erlebnissen, weil die Anfragen einfach nur sehr fragwürdig undzum Teil auch unverschämt sind.

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Koot un spack – Corona-Edition: Die dritte Woche der Session 2021

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Koot un spack – Corona-Edition: Die dritte Woche der Session 2021
Jan 252021
 

Trari trara – der Schnee ist da: Passend zum Wochenstart ist das Rheinland in einen weißen Teppich gepackt. In einer richtigen Session wäre dann das Chaos ausgebrochen – in der diesjährigen, etwas anderen, Session sind wir da alle viel entspannter. Die Karnevalsgesellschaften in Köln waren auch wieder kommunikativer, so dass wir dieses Mal richtig viele Themen aufgreifen können. Viel Spaß beim Lesen!

Bleibt im Karneval zuhause! Claus Vincon aus der Lindenstrasse & sein Team kommen zu Euch!
„Die EUROSAVISION – Röschen-TV-Show“! ist ab dem 30.01.2021 online!

Foto: VGG Köln

Ihr Lieben, stellt schon mal das Kölsch kalt und den Käseigel auf den Tisch, denn Ende Januar 2021 gehen die Damen und Herren (und die dazwischen) von der Röschen Sitzung viral.

Unter dem Motto

EUROSAVISION – die Röschen-TV-­Show“

präsentiert das muntere multisexuelle Ensemble erstmals ein buntes Onlinespektakel als „Stream‐on‐Demand“, das auch für diejenigen interessant sein könnte, die sonst nie auf eine Sitzung gehen. Und so entsteht gerade eine knallige gut zweistündige Show mit allem, was die Röschen Sitzung so unverwechselbar macht: Liederliche Lieder, schrille Sketche, verrückte Videos und ansprechende Ansprachen, zu denen man wie immer getrost auch den heterosexuellen Nachbarn einladen kann. Also, Salzstangen raus und Sekt entkorken, willkommen zur ersten Röschen-­TV-­Show, denn: “Das Lustige muss ins Eckige!“

Die Röschen Sitzung sind:

Abends mit Beleuchtung, Matthias Brandebusemeyer, Rainer Breuer, Stephan Isermann, Nina Moers, George Le Bonsai, Ela Querfeld, Marion Radtke, Manuel Rittich, Stephan Runge, Dada Stievermann und Claus Vinçon.

Als Gäste sind dabei:

Ruth Schiffer, Rosa Funken und Pink Poms

Stream‐on‐Demand vom 30.01. – 28.02.2021
Tickets ab 15 € + VVK-­Gebühr gibt’s auf www.roeschensitzung.de

(Quelle: Pressemitteilung des Veranstalters)


Kölner Narren-Zunft: Ein besonderer Sessionsorden in besonderen Zeiten

Fotos: Kölner Narren-Zunft

Die Kölner Narren-Zunft hält auch in dieser Session an ihren Traditionen fest und hat für die Corona-Session 2021 einen eigenen Orden entworfen, der jetzt per Post an alle Narrenzünftler versendet wurde.

Orden mit entferntem Pin

Ordensmeister Werner Brauckmann hat bei der Gestaltung des Ordens dessen ursprüngliche Bedeutung zur Darstellung zeitgeschichtlicher Ereignisse in den Mittelpunkt gerückt. So zeigt er das Corona-Virus mit herausgestreckter Zunge (als abnehmbarer Pin) und die notwendigen Einschränkungen in Form des Jecken, der vor dem fest verschlossenen Tor zur Freude steht. Die KNZ-Fahne auf der Torburg hängt auf Halbmast und die Eule sitzt weinend über dem Torbogen.

Bei dem Motiv hat die KNZ auf eine 100 Jahre alte eigene Zeichnung zurückgegriffen und vom seit langer Zeit mit der Gesellschaft verbundenen Künstler Don Lorenzo neu illustrieren lassen. Das hat einen triftigen Grund, denn vor 100 Jahren konnte aufgrund der Nachwirkungen des Ersten Weltkrieges und einem von der englischen Besatzungsmacht verhängten Karnevalsverbot in Köln ebenfalls kein Karneval stattfinden.

Natürlich ziert den Orden auch das aktuelle Sessionsmotto „Nur zesamme sin mer Fastelovend“, bei dessen Bekanntgabe während des letzten Rosenmontagszuges noch keiner erahnen konnte, was für eine Tragweite dieses Motto haben würde. Für die Kölner Narren-Zunft steht diese Session für bewusste Rücksichtnahme und Verzicht, indem die Menschen „gemeinsam alleine“ zusammenhalten.

„Mit dem Orden haben wir ein dauerhaft bleibendes Erinnerungsstück geschaffen, das einen besonderen Platz in einem besonderen Jahr der Geschichte der KNZ einnehmen wird“, erklärt KNZ-Gaffelschriever und Pressesprecher Jesper Ziegengeist und fügt hinzu: „Natürlich hoffen wir alle sehr, dass diese Erinnerung einmalig bleibt.“

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Nippeser Bürgerwehr absolviert erfolgreich den ersten (und hoffentlich einzigen) digitalen Corpsappell

Foto: Nippeser Bürgerwehr

Am 19. Januar 2021 präsentierte der Präsident Michael Gerhold den Mitgliedern der KKG Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V. den ersten digitalen Corpsappell in der Geschichte der Gesellschaft. Aufgrund der Pandemie fand dieser als LIVE-Stream ohne Beförderungen und Ehrungen statt. Der Schankraum des Stammquartiers der Appelsinefunke früh „Em Golde Kappes“ in Nippes wurde zum TV-Studio umfunktioniert. Die Liveübertragung fand unter strengsten Hygienebestimmungen statt. In zwei live Außenschalten wurde dem früheren Bezirksbürgermeister von Nippes, Bernd Schößler und dem ehemaligen Feldzeugmeister Wilfried Krüger der Sonderstufenorden in Silber direkt an der Haustüre verliehen. Für seine besonderen Dienste um die Gesellschaft in der Pandemie erhielt auch Bastian Bahl den Sonderstufenorden in Silber. Dies geschah allerdings vor Ort im Studio, da er dort als Tontechniker im Einsatz war. Neben den kleinen Vereinsjubilaren, die für 15, 20 und 25 Jahre Mitgliedschaft mit Fotos eingeblendet wurden, kamen Jochen Kühn und Michael Lambrechts für 35 Jahre Mitgliedschaft und Rudi Buch sowie Alfred Kröll für 40 Jahre Mitgliedschaft in kurzen Videosequenzen zu Wort. Der ehemalige Prinz Karneval und Appelsinefunk Wicky Junggeburth war live zu Gast und erörterte gemeinsam mit dem Präsidenten die herausfordernden Zeiten. Kurz vor Ende der kurzweiligen Veranstaltung hackte sich der ehemalige Geschäftsführer Gerd Düren in den Stream. Auf eine sehr parodistische Art und Weise reflektierte er seine Sicht der Dinge. Um 21 wurde endete die Veranstaltung genauso wie sie begonnen hatte, mit einem vorproduzierten Video des Stabmusikzuges der Bürgerwehr. In den unterschiedlichsten sozialen Medien fand ein reger Austausch zwischen den Mitgliedern des Traditionscorps statt. Getreu des diesjährigen Mottos „Nur zesamme sin mer Fastelovend“.

Diesbezüglich hatte der Vorstand im Vorfeld beschlossen keine Beförderungen und Vereidigungen durchzuführen. Somit wurde das Stammquartier der Nippeser Bürgerwehr (Em Golde Kappes) kurzerhand zu einem Fernsehstudio umfunktioniert. Die Liveübertragung fand unter strengsten Hygienebestimmungen statt. Ein negativer Coronatest war Voraussetzung für das Betreten des Studios. So wurden alle, vom Präsidenten bis zum Tontechniker, auf das Virus getestet.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


KAJUJA Köln-Dellbrück überrascht ihre Mitglieder mit dem „Trostpflasterbüggel“

Foto: KAJUJA Köln-Dellbrück

In der vergangenen Woche haben wir von der KAJUJA Dellbrück e.V. allen unseren Mitgliedern unsere „Trostpflasterbüggel“ an die Haustüre gebracht. Selbstverständlich wurden dabei alle geltenden Abstandsregeln eingehalten.

Im darin enthaltenen Anschreiben des Vorstands sind wir nicht zum xten Mal auf die Pandemie und die schwere Zeit eingegangen. Stattdessen heißt es „Im Gegenteil! Mit diesem Büggel wollen wir euch daran erinnern, dass es keinesfalls wie bei Querbeat „Nie mehr Fastelovend“ heißt.

Wir machen lediglich eine Pause.

Um euch das Warten zu erleichtern, haben wir euch diesen Büggel gepackt. Ihr findet darin unseren diesjährigen Orden, das aktuelle Liederheft, Schokolädchen für die Nerven, eine Postkarte für die Pinwand oder zum Versand an Freunde und Bekannte und der obligatorische Mund-Nasenschutz.“

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


K.G. Original Kölsche Domputzer mit zwei virtuellen Sitzungen in dieser Session

Die K.G. Original Kölsche Domputzer überraschen ihre Mitglieder, Freunde und Gäste mit zwei virtuellen Karnevalssitzungen. Am kommenden Samstag, dem 30. Januar 2021, findet ab 19:11 Uhr die „Virtuelle Große Sitzung der K.G. Original Kölsche Domputzer“ statt. Diese Sitzung verfolgt ein besonderes Konzept: Es gibt insgesamt acht Programmpunkte, u. a. die Höhner und Martin Schopps. Nach zwei Programmpunkten wird eine zehnminütige Pause eingelegt, um sich mit Getränke- und Knabbernachschub zu versorgen oder um über die bisherigen Programmpunkte zu diskutieren. Danach gibt es wieder zwei Programmpunkte und so weiter. Am Ende der Veranstaltung gibt es dann noch eine „virtuelle After-Show-Party“.

Genau eine Woche später findet dann die „Virtuelle Mädchensitzung der K.G. Original Kölsche Domputzer“ statt. Bei dieser Sitzung gibt es auch eine „virtuelle After-Show-Party“, aber keine Unterbrechungen zwischendurch. Also so gesehen eine richtige Mädchensitzung mit tollen Programmpunkten und einem Moderator (Elferrat geht ja in Corona-Zeiten nicht).

„Wir freuen uns außerordentlich darüber, dass wir unseren Mitgliedern – aber auch unseren Freunden und Gästen – in dieser schwierigen Zeit etwas kurzweilige Unterhaltung präsentieren können!“, so der 1. Vorsitzende der Gesellschaft, Udo Beckers. Der neue Senatspräsident Frank Morsch ergänzt: „Wir haben bei beiden Veranstaltungen ein Top-Programm zusammengestellt! Durch unsere Kooperation mit jeckstream.de ist auch sicher gestellt, dass die auftretenden Künstler ihren Anteil erhalten. Denn ohne Künstler wird es im Karneval langweilig!“

Die Karten für die beiden Sitzungen kosten jeweils 15,00 € und sind im neuen Kartenshop der K.G. erhältlich (die Karten für die Mädchensitzung werden diese Woche noch freigeschaltet).


Jecke Leuchtfiguren stimmen Kölner auf alternativen Rosenmontag ein

Fotos: Festkomitee Kölner Karneval

Köln erstrahlt ab sofort wieder in neuem karnevalistischem Glanz. Gestern Abend hat das Festkomitee die bunten Leuchtfiguren aufgestellt, die in der Kölner Innenstadt alljährlich den Weg des Rosenmontagszuges markieren. Die jecken Lichter sollen den Kölschen auch in dieser sehr herausfordernden Zeit ein wenig Fastelovendsjeföhl bringen.

„Seit 1973 gehört die Straßendekoration zum Stadtbild Kölns in der Karnevalszeit. Nicht nur beim Rosenmontagszug, sondern auch in den Tagen zuvor, begleiten die Großfiguren die Kölner Jecken und die vielen Gäste durch die Innenstadt. Seit fast einem halben Jahrhundert schon verbreiten die Figuren Vorfreude auf den karnevalistischen Höhepunkt. Gerade in diesen sorgenvollen Tagen zeigen das Festkomitee des Kölner Karnevals und die Stadt Köln Farbe und erhalten die Hoffnung auf bessere Zeiten“, freut sich Oberbürgermeisterin Henriette Reker über die gemeinsame Aktion, die von der Stadt Köln finanziell bezuschusst wird. „Wir danken der Stadt Köln und der Rheinenergie für die große Unterstützung beim Aufstellen der Leuchtfiguren. Dass sie es uns, gerade in diesen turbulenten Zeiten, ermöglichen, den Kölnern zumindest ein wenig Trost zu spenden, freut uns wirklich sehr. Denn das liegt uns in dieser außergewöhnlichen Session besonders am Herzen“, so Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn.

Aufstellung der Karnevals-Leuchtfiguren am Heumarkt – Diese zeigen Jahr für Jahr die Zugstrecke des Rosenmontagszuges an.

Der Rosenmontagszug findet coronabedingt in dieser Session nicht wie gewohnt statt, trotzdem ist es für das Festkomitee eine besondere Herzensangelegenheit, den Kölnern mit dieser Aktion ein Zeichen der Zuversicht in dieser für viele Menschen bedrückenden Zeit zu senden. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, auch 2021 diese Tradition fortzuführen. Denn auch wenn es in dieser besonderen Session keinen normalen Zoch gibt, wollen wir mit dieser Aktion für ein wenig Normalität und schöne Erinnerungen sorgen“, so Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Jeder, der jetzt in der Stadt an den Figuren vorbeigeht, wird sich an schöne vergangene und hoffentlich bald wiederkehrende Momente im Fastelovend erinnern. Und wenn wir den Menschen damit auch nur ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern und sie kurz ihre Sorgen vergessen lassen können, dann hat die Aktion ihren Zweck erfüllt.“ Auch wenn es den regulären Zug, wie die Jecken ihn kennen, in dieser Session nicht geben wird, will das Festkomitee die Stadt und alle Karnevalisten zuhause, schon einmal auf den alternativen Zug einstimmen, der in Kooperation mit dem Hänneschen als Puppenspiel pünktlich zum Rosenmontag im WDR ausgestrahlt wird. Das Aufstellen der Leuchtfiguren ist eine von vielen kleinen, feinen Aktionen, die ein wenig das Gefühl von Fastelovend transportieren sollen und die Kölner, die momentan ihren Karneval vermissen, mit der Hoffnung auf bessere und vor allem gemeinsame jecke Tage, durch diese herausfordernde Zeit geleiten sollen.

Die meterhohen Leuchtfiguren, die etwa in der Severinstraße, am Heumarkt oder der Schildergasse stehen, stellen 19 verschiedene der über 100 dem Festkomitee angeschlossenen Gesellschaften dar. So können die Altstädter, Jan von Werth, die Bürgergarde „blau-gold“ und viele weitere schillernde Figuren des kölschen Fastelovends noch bis zum Ende der Session von den Jecken bestaunt werden.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)


K.K.G. Fidele Fordler macht den Vorstand zukunftsfähig

Die Kölner Karnevals Gesellschaft Fidele Fordler von 2001 e.V. beschloss auf ihrer Jahreshauptversammlung den Vorstand neu aufzustellen. Damit ist gewährleistet, dass die Gesellschaft für die zukünftigen Aufgaben bestens aufgestellt ist. Die dafür notwenige Satzungsänderung wurde per Post an die Mitglieder zur Abstimmung gebracht und einstimmig angenommen. Der neue Vorstand setzt sich aus einem 12-köpfigen Gesamtvorstand und innerhalb des Gesamtvorstands aus einem Präsidium von maximal 5 Gesamtvorstandsmitgliedern plus Präsidenten zusammen.

Gesamtvorstand:

Willi RothenbücherPräsident & 1. Vorsitzender & Mitglied des Präsidiums
Reiner SeulGeschäftsführer und Vize & Mitglied des Präsidiums
Werner PützVertr. Ford Werke & Vize & Mitglied des Präsidiums
Christopher NellesSteuerberater und Mitglied des Präsidiums
Andreas CremerLiterat und Mitglied des Präsidiums
Marita WagnerKartenorga
Christiane CramerSchatzmeister
Frank HoormannMitgliederbetreuung
Ulrich BrunsProtokoll / Gema
Dirk JungHomepage & Internet
Thomas CremannsRoMo-Leiter
Michael ZimmerOrganisationsleiter

Der Präsident und 1. Vorsitzende Willi Rothenbücher möchte und wird am 3.2.2022 auf der Galasitzung sein Amt nach 33 Jahren Vorstandsarbeit und Gründer der KKG Fidele Fordler niederlegen und die Gesellschaft bis zur JHV kommissarisch weiterleiten. Er hat sich vorgenommen mit der Satzungsänderung, einem aufgestockten und verjüngten Gesamtvorstand, sowie einigen Organisationsänderungen die Gesellschaft für die nächsten Jahre und nach Corona vorzubereiten.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Große Allgemeine K.G. mit Videos zu jeder Veranstaltung

Am vergangenen Samstag, dem 23. Januar 2021, sollte eigentlich die Premiere unseres neuen Sitzungsformates „Höösch – em Kostüm“ stattfinden. Gemeinsam mit der Großen Junkersdorfer KG hätten wir bei ruhigen Tönen gefeiert. Nun ist es leider weit ruhiger, als wir es mit diesem Format vorhatten.

Und nicht nur bei diesem Format ist alles ruhig, auch alle anderen Veranstaltungen mußten wir notgedrungen absagen.

Daher haben wir uns entschlossen, zu jeder Veranstaltung, die eigentlich stattgefunden hätte, am entsprechenden Tag ein Video veröffentlichen, welches auf jeweils unterschiedliche Weise auf die Veranstaltung Bezug nimmt.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Altstädter Korpsappell in Zeiten der Pandemie

Foto: Altstädter Köln

Am Samstag, den 23. Januar 2021, haben die Altstädter Köln 1922 eV ihren jährlichen Korpsappell durchgeführt. Der Pandemie geschuldet fand er virtuell statt. Der Präsident der Altstädter, Hans Kölschbach, war mit wenigen Mitstreitern in der „Hofburg der Altstädter“ im Hilton Hotel Cologne präsent. Alle Anwesenden waren vorab negativ auf Corona getestet worden. Der Präsidöres legte großen Wert darauf, dass die virtuelle Veranstaltung streng nach den Hygiene- und Abstandsregeln abläuft.

Nachdem Hans Kölschbach seine Altstädter an den Empfangsgeräten mit einem frisch gezapften Kölsch begrüßt hatte, benannte er die neuen Kameraden in den grünroten Reihen, Beförderungen waren auszusprechen – mit dem Hinweis, dass Kölschspenden der frisch Beförderten auch später angenommen werden. Es galt Dank zu sagen jenen, die sich in der Vergangenheit in verschiedenen Funktionen für die Altstädter engagiert haben. Dem verstorbenen, langjährigen Sitzungsleiter der Altstädter, Norbert Haumann, erwies der Präsident die letzte Ehre des ganzen Korps.

Unterstützt vom „Musikmeister“ der Altstädter, Markus Quodt, und kleiner Besetzung führte Hans Kölschbach durch das Programm. Zugeschaltet war das neue Tanzpaar – Jeanette Koziol und Jens Käbbe. Sie konnten von den Widrigkeiten und Herausforderung der tänzerischen Vorbereitung in Zeiten der Pandemie berichten. Zum ersten Mal hatten die Altstädter Gelegenheit, ihr neues Tanzpaar „in Aktion“ zu sehen – auf der leeren Bühne des Gürzenich! Das Fazit: Jeanette und Jens sind parat!

Natürlich durfte das Kölner Dreigestirn aus den Reihen der Altstädter nicht fehlen. Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie machten ihrem Korps die Aufwartung. Die Altstädter sind stolz auf die Drei – die Kommentarfunktion wurde mit grünroten Herzen überflutet!

Abgerundet wurde der virtuelle Korpsappell durch eine Einspielung des Regimentsspielmannszuges – jeder spielte zu Hause! Unser Feldhillije, Msgr. Robert Kleine, hatte es sich nicht nehmen lassen, den Segen vom Aldermaat aus mit echtem Weihwasser zu spenden.

Eine gelungener Korpsappell – auch virtueller stehen die Altstädter in Fründschaft zesamme. Jedoch: 2022 soll er wieder im Gürzenich stattfinden. Arm im Arm schmeckt das Kölsch besser; und jeder Altstädter kann sein Foto mit der Marie machen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Spendenprojekt 2021: Kölner Dreigestirn versteigert kölsche Raritäten für TrauBe Köln e.V.

Fotos: Festkomitee Kölner Karneval

In jeder normalen Session besucht das Kölner Dreigestirn viele hundert Veranstaltungen und sammelt dort Spenden für einen wohltätigen Zweck. Prinz, Bauer und Jungfrau suchen sich im Vorfeld ein Herzensprojekt aus, das sie am Ende ihrer Amtszeit mit dem gesammelten Geld unterstützen wollen. 2021 läuft im Fastelovend jedoch vieles anders. Durch den Ausfall großer Sitzungen und sonstiger Veranstaltungen musste auch diese Tradition neu durchdacht werden – denn der soziale Charakter des Karnevals sollte vor allem in diesen außergewöhnlichen Zeiten nicht verloren gehen. Also ist das Kölner Dreigestirn kreativ geworden – und zu Auktionatoren von ganz besonderen Schätzen geworden.

Bühnen-Sakko von Guido Cantz

In den letzten Wochen haben sich die Drei auf eine Versteigerung der etwas anderen Art vorbereitet. Über Ebay können interessierte Jecke ab sofort fleißig mitbieten und kölsche Raritäten ersteigern, gesammelt vom Kölner Dreigestirn. Darunter finden sich besondere Schätze und Aktionen, die man so nicht im Laden kaufen kann. „Mit dabei ist ein Stein des Kölner Doms mit einer Expertise von Dombaumeister Peter Füssenich“, erklärt Bauer Gereon. Außerdem können noch u.a. getragene und signierte FC und Kölner Haie Trikots oder ein originaler Hausmeister-Kittel von Tom Gerhardt ersteigert werden. Von einem weiteren Clou dieser Aktion erzählt Prinz Sven I.: „Wer bietet, kann sich außerdem einen Rundflug mit Rote-Funken-Präsident Heinz-Günther Hunold im Zeppelin sichern.“ Auch ein Tag im Kölner Zoo an der Seite eines Tierpflegers kann ersteigert werden. Bis Aschermittwoch kommen immer wieder weitere Projekte dazu. Mitmachen lohnt sich also in jedem Fall.

Trainingskleidung von Ralf Schumacher

Diese besondere und einmalige Aktion dient auch in diesem Jahr einem guten Zweck. Der Erlös kommt zu hundert Prozent der Arbeit des Vereins TrauBe Köln e.V. zugute, der auf jede Spende angewiesen ist. Der Verein leistet seit zehn Jahren ehrenamtliche Trauerbegleitung für junge Menschen, die ein Familienmitglied verloren haben. Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie ist es sehr wichtig, ein Kölner Projekt zu unterstützen, das sich um die kleinsten Bewohner der Stadt kümmert. „Die Arbeit von TrauBe Köln e.V. liegt uns besonders am Herzen. Kein Kind sollte alleine mit dem Schmerz sein, Vater oder Mutter verloren zu haben“, so Jungfrau Gerdemie. Der Verein bietet den Trauernden die Möglichkeit, das Erlebte in der Gruppe individuell zu bearbeiten. Fachlich geschulte Trauerbegleiter im Ehrenamt sorgen dabei für eine vertrauensvolle Atmosphäre und stehen den jungen Menschen bei ihrer Trauerbewältigung zur Seite. TrauBe-Sprecherin Petra Alefeld: „Wir sind glücklich, dass uns das Dreigestirn unterstützt. Es zeigt damit auf, dass Trauer wie Frohsinn zum Menschsein dazugehört. Beides braucht seinen Raum und soll ihn bekommen. Dafür stehen wir und unsere Heimatstadt auch!“

An der Auktion kann sich jeder Jeck beteiligen. Auch unabhängig davon sind Spenden jederzeit willkommen, entweder über das Kölner Dreigestirn oder direkt an die TrauBe.

Spenden mit dem Stichwort „Kölner Dreigestirn“ bitte an:

Altstädter Köln 1922 eV
Sparkasse KölnBonn
BIC: COLSDE33
IBAN: DE 13 3705 0198 1935 7042 45

Traube e.V.
Volksbank KölnBonn e.G.
BIC: GENODED1BRS
IBAN: DE 89 3806 0186 4515 1060 10

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Koot un spack – Corona-Edition: Die dritte Woche der Session 2021

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Jan 252021
 

Trari trara – der Schnee ist da: Passend zum Wochenstart ist das Rheinland in einen weißen Teppich gepackt. In einer richtigen Session wäre dann das Chaos ausgebrochen – in der diesjährigen, etwas anderen, Session sind wir da alle viel entspannter. Die Karnevalsgesellschaften in Köln waren auch wieder kommunikativer, so dass wir dieses Mal richtig viele Themen aufgreifen können. Viel Spaß beim Lesen!

Bleibt im Karneval zuhause! Claus Vincon aus der Lindenstrasse & sein Team kommen zu Euch!
„Die EUROSAVISION – Röschen-TV-Show“! ist ab dem 30.01.2021 online!

Foto: VGG Köln

Ihr Lieben, stellt schon mal das Kölsch kalt und den Käseigel auf den Tisch, denn Ende Januar 2021 gehen die Damen und Herren (und die dazwischen) von der Röschen Sitzung viral.

Unter dem Motto

EUROSAVISION – die Röschen-TV-­Show“

präsentiert das muntere multisexuelle Ensemble erstmals ein buntes Onlinespektakel als „Stream‐on‐Demand“, das auch für diejenigen interessant sein könnte, die sonst nie auf eine Sitzung gehen. Und so entsteht gerade eine knallige gut zweistündige Show mit allem, was die Röschen Sitzung so unverwechselbar macht: Liederliche Lieder, schrille Sketche, verrückte Videos und ansprechende Ansprachen, zu denen man wie immer getrost auch den heterosexuellen Nachbarn einladen kann. Also, Salzstangen raus und Sekt entkorken, willkommen zur ersten Röschen-­TV-­Show, denn: “Das Lustige muss ins Eckige!“

Die Röschen Sitzung sind:

Abends mit Beleuchtung, Matthias Brandebusemeyer, Rainer Breuer, Stephan Isermann, Nina Moers, George Le Bonsai, Ela Querfeld, Marion Radtke, Manuel Rittich, Stephan Runge, Dada Stievermann und Claus Vinçon.

Als Gäste sind dabei:

Ruth Schiffer, Rosa Funken und Pink Poms

Stream‐on‐Demand vom 30.01. – 28.02.2021
Tickets ab 15 € + VVK-­Gebühr gibt’s auf www.roeschensitzung.de

(Quelle: Pressemitteilung des Veranstalters)


Kölner Narren-Zunft: Ein besonderer Sessionsorden in besonderen Zeiten

Fotos: Kölner Narren-Zunft

Die Kölner Narren-Zunft hält auch in dieser Session an ihren Traditionen fest und hat für die Corona-Session 2021 einen eigenen Orden entworfen, der jetzt per Post an alle Narrenzünftler versendet wurde.

Orden mit entferntem Pin

Ordensmeister Werner Brauckmann hat bei der Gestaltung des Ordens dessen ursprüngliche Bedeutung zur Darstellung zeitgeschichtlicher Ereignisse in den Mittelpunkt gerückt. So zeigt er das Corona-Virus mit herausgestreckter Zunge (als abnehmbarer Pin) und die notwendigen Einschränkungen in Form des Jecken, der vor dem fest verschlossenen Tor zur Freude steht. Die KNZ-Fahne auf der Torburg hängt auf Halbmast und die Eule sitzt weinend über dem Torbogen.

Bei dem Motiv hat die KNZ auf eine 100 Jahre alte eigene Zeichnung zurückgegriffen und vom seit langer Zeit mit der Gesellschaft verbundenen Künstler Don Lorenzo neu illustrieren lassen. Das hat einen triftigen Grund, denn vor 100 Jahren konnte aufgrund der Nachwirkungen des Ersten Weltkrieges und einem von der englischen Besatzungsmacht verhängten Karnevalsverbot in Köln ebenfalls kein Karneval stattfinden.

Natürlich ziert den Orden auch das aktuelle Sessionsmotto „Nur zesamme sin mer Fastelovend“, bei dessen Bekanntgabe während des letzten Rosenmontagszuges noch keiner erahnen konnte, was für eine Tragweite dieses Motto haben würde. Für die Kölner Narren-Zunft steht diese Session für bewusste Rücksichtnahme und Verzicht, indem die Menschen „gemeinsam alleine“ zusammenhalten.

„Mit dem Orden haben wir ein dauerhaft bleibendes Erinnerungsstück geschaffen, das einen besonderen Platz in einem besonderen Jahr der Geschichte der KNZ einnehmen wird“, erklärt KNZ-Gaffelschriever und Pressesprecher Jesper Ziegengeist und fügt hinzu: „Natürlich hoffen wir alle sehr, dass diese Erinnerung einmalig bleibt.“

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Nippeser Bürgerwehr absolviert erfolgreich den ersten (und hoffentlich einzigen) digitalen Corpsappell

Foto: Nippeser Bürgerwehr

Am 19. Januar 2021 präsentierte der Präsident Michael Gerhold den Mitgliedern der KKG Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V. den ersten digitalen Corpsappell in der Geschichte der Gesellschaft. Aufgrund der Pandemie fand dieser als LIVE-Stream ohne Beförderungen und Ehrungen statt. Der Schankraum des Stammquartiers der Appelsinefunke früh „Em Golde Kappes“ in Nippes wurde zum TV-Studio umfunktioniert. Die Liveübertragung fand unter strengsten Hygienebestimmungen statt. In zwei live Außenschalten wurde dem früheren Bezirksbürgermeister von Nippes, Bernd Schößler und dem ehemaligen Feldzeugmeister Wilfried Krüger der Sonderstufenorden in Silber direkt an der Haustüre verliehen. Für seine besonderen Dienste um die Gesellschaft in der Pandemie erhielt auch Bastian Bahl den Sonderstufenorden in Silber. Dies geschah allerdings vor Ort im Studio, da er dort als Tontechniker im Einsatz war. Neben den kleinen Vereinsjubilaren, die für 15, 20 und 25 Jahre Mitgliedschaft mit Fotos eingeblendet wurden, kamen Jochen Kühn und Michael Lambrechts für 35 Jahre Mitgliedschaft und Rudi Buch sowie Alfred Kröll für 40 Jahre Mitgliedschaft in kurzen Videosequenzen zu Wort. Der ehemalige Prinz Karneval und Appelsinefunk Wicky Junggeburth war live zu Gast und erörterte gemeinsam mit dem Präsidenten die herausfordernden Zeiten. Kurz vor Ende der kurzweiligen Veranstaltung hackte sich der ehemalige Geschäftsführer Gerd Düren in den Stream. Auf eine sehr parodistische Art und Weise reflektierte er seine Sicht der Dinge. Um 21 wurde endete die Veranstaltung genauso wie sie begonnen hatte, mit einem vorproduzierten Video des Stabmusikzuges der Bürgerwehr. In den unterschiedlichsten sozialen Medien fand ein reger Austausch zwischen den Mitgliedern des Traditionscorps statt. Getreu des diesjährigen Mottos „Nur zesamme sin mer Fastelovend“.

Diesbezüglich hatte der Vorstand im Vorfeld beschlossen keine Beförderungen und Vereidigungen durchzuführen. Somit wurde das Stammquartier der Nippeser Bürgerwehr (Em Golde Kappes) kurzerhand zu einem Fernsehstudio umfunktioniert. Die Liveübertragung fand unter strengsten Hygienebestimmungen statt. Ein negativer Coronatest war Voraussetzung für das Betreten des Studios. So wurden alle, vom Präsidenten bis zum Tontechniker, auf das Virus getestet.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


KAJUJA Köln-Dellbrück überrascht ihre Mitglieder mit dem „Trostpflasterbüggel“

Foto: KAJUJA Köln-Dellbrück

In der vergangenen Woche haben wir von der KAJUJA Dellbrück e.V. allen unseren Mitgliedern unsere „Trostpflasterbüggel“ an die Haustüre gebracht. Selbstverständlich wurden dabei alle geltenden Abstandsregeln eingehalten.

Im darin enthaltenen Anschreiben des Vorstands sind wir nicht zum xten Mal auf die Pandemie und die schwere Zeit eingegangen. Stattdessen heißt es „Im Gegenteil! Mit diesem Büggel wollen wir euch daran erinnern, dass es keinesfalls wie bei Querbeat „Nie mehr Fastelovend“ heißt.

Wir machen lediglich eine Pause.

Um euch das Warten zu erleichtern, haben wir euch diesen Büggel gepackt. Ihr findet darin unseren diesjährigen Orden, das aktuelle Liederheft, Schokolädchen für die Nerven, eine Postkarte für die Pinwand oder zum Versand an Freunde und Bekannte und der obligatorische Mund-Nasenschutz.“

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


K.G. Original Kölsche Domputzer mit zwei virtuellen Sitzungen in dieser Session

Die K.G. Original Kölsche Domputzer überraschen ihre Mitglieder, Freunde und Gäste mit zwei virtuellen Karnevalssitzungen. Am kommenden Samstag, dem 30. Januar 2021, findet ab 19:11 Uhr die „Virtuelle Große Sitzung der K.G. Original Kölsche Domputzer“ statt. Diese Sitzung verfolgt ein besonderes Konzept: Es gibt insgesamt acht Programmpunkte, u. a. die Höhner und Martin Schopps. Nach zwei Programmpunkten wird eine zehnminütige Pause eingelegt, um sich mit Getränke- und Knabbernachschub zu versorgen oder um über die bisherigen Programmpunkte zu diskutieren. Danach gibt es wieder zwei Programmpunkte und so weiter. Am Ende der Veranstaltung gibt es dann noch eine „virtuelle After-Show-Party“.

Genau eine Woche später findet dann die „Virtuelle Mädchensitzung der K.G. Original Kölsche Domputzer“ statt. Bei dieser Sitzung gibt es auch eine „virtuelle After-Show-Party“, aber keine Unterbrechungen zwischendurch. Also so gesehen eine richtige Mädchensitzung mit tollen Programmpunkten und einem Moderator (Elferrat geht ja in Corona-Zeiten nicht).

„Wir freuen uns außerordentlich darüber, dass wir unseren Mitgliedern – aber auch unseren Freunden und Gästen – in dieser schwierigen Zeit etwas kurzweilige Unterhaltung präsentieren können!“, so der 1. Vorsitzende der Gesellschaft, Udo Beckers. Der neue Senatspräsident Frank Morsch ergänzt: „Wir haben bei beiden Veranstaltungen ein Top-Programm zusammengestellt! Durch unsere Kooperation mit jeckstream.de ist auch sicher gestellt, dass die auftretenden Künstler ihren Anteil erhalten. Denn ohne Künstler wird es im Karneval langweilig!“

Die Karten für die beiden Sitzungen kosten jeweils 15,00 € und sind im neuen Kartenshop der K.G. erhältlich (die Karten für die Mädchensitzung werden diese Woche noch freigeschaltet).


Jecke Leuchtfiguren stimmen Kölner auf alternativen Rosenmontag ein

Fotos: Festkomitee Kölner Karneval

Köln erstrahlt ab sofort wieder in neuem karnevalistischem Glanz. Gestern Abend hat das Festkomitee die bunten Leuchtfiguren aufgestellt, die in der Kölner Innenstadt alljährlich den Weg des Rosenmontagszuges markieren. Die jecken Lichter sollen den Kölschen auch in dieser sehr herausfordernden Zeit ein wenig Fastelovendsjeföhl bringen.

„Seit 1973 gehört die Straßendekoration zum Stadtbild Kölns in der Karnevalszeit. Nicht nur beim Rosenmontagszug, sondern auch in den Tagen zuvor, begleiten die Großfiguren die Kölner Jecken und die vielen Gäste durch die Innenstadt. Seit fast einem halben Jahrhundert schon verbreiten die Figuren Vorfreude auf den karnevalistischen Höhepunkt. Gerade in diesen sorgenvollen Tagen zeigen das Festkomitee des Kölner Karnevals und die Stadt Köln Farbe und erhalten die Hoffnung auf bessere Zeiten“, freut sich Oberbürgermeisterin Henriette Reker über die gemeinsame Aktion, die von der Stadt Köln finanziell bezuschusst wird. „Wir danken der Stadt Köln und der Rheinenergie für die große Unterstützung beim Aufstellen der Leuchtfiguren. Dass sie es uns, gerade in diesen turbulenten Zeiten, ermöglichen, den Kölnern zumindest ein wenig Trost zu spenden, freut uns wirklich sehr. Denn das liegt uns in dieser außergewöhnlichen Session besonders am Herzen“, so Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn.

Aufstellung der Karnevals-Leuchtfiguren am Heumarkt – Diese zeigen Jahr für Jahr die Zugstrecke des Rosenmontagszuges an.

Der Rosenmontagszug findet coronabedingt in dieser Session nicht wie gewohnt statt, trotzdem ist es für das Festkomitee eine besondere Herzensangelegenheit, den Kölnern mit dieser Aktion ein Zeichen der Zuversicht in dieser für viele Menschen bedrückenden Zeit zu senden. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, auch 2021 diese Tradition fortzuführen. Denn auch wenn es in dieser besonderen Session keinen normalen Zoch gibt, wollen wir mit dieser Aktion für ein wenig Normalität und schöne Erinnerungen sorgen“, so Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Jeder, der jetzt in der Stadt an den Figuren vorbeigeht, wird sich an schöne vergangene und hoffentlich bald wiederkehrende Momente im Fastelovend erinnern. Und wenn wir den Menschen damit auch nur ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern und sie kurz ihre Sorgen vergessen lassen können, dann hat die Aktion ihren Zweck erfüllt.“ Auch wenn es den regulären Zug, wie die Jecken ihn kennen, in dieser Session nicht geben wird, will das Festkomitee die Stadt und alle Karnevalisten zuhause, schon einmal auf den alternativen Zug einstimmen, der in Kooperation mit dem Hänneschen als Puppenspiel pünktlich zum Rosenmontag im WDR ausgestrahlt wird. Das Aufstellen der Leuchtfiguren ist eine von vielen kleinen, feinen Aktionen, die ein wenig das Gefühl von Fastelovend transportieren sollen und die Kölner, die momentan ihren Karneval vermissen, mit der Hoffnung auf bessere und vor allem gemeinsame jecke Tage, durch diese herausfordernde Zeit geleiten sollen.

Die meterhohen Leuchtfiguren, die etwa in der Severinstraße, am Heumarkt oder der Schildergasse stehen, stellen 19 verschiedene der über 100 dem Festkomitee angeschlossenen Gesellschaften dar. So können die Altstädter, Jan von Werth, die Bürgergarde „blau-gold“ und viele weitere schillernde Figuren des kölschen Fastelovends noch bis zum Ende der Session von den Jecken bestaunt werden.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)


K.K.G. Fidele Fordler macht den Vorstand zukunftsfähig

Die Kölner Karnevals Gesellschaft Fidele Fordler von 2001 e.V. beschloss auf ihrer Jahreshauptversammlung den Vorstand neu aufzustellen. Damit ist gewährleistet, dass die Gesellschaft für die zukünftigen Aufgaben bestens aufgestellt ist. Die dafür notwenige Satzungsänderung wurde per Post an die Mitglieder zur Abstimmung gebracht und einstimmig angenommen. Der neue Vorstand setzt sich aus einem 12-köpfigen Gesamtvorstand und innerhalb des Gesamtvorstands aus einem Präsidium von maximal 5 Gesamtvorstandsmitgliedern plus Präsidenten zusammen.

Gesamtvorstand:

Willi RothenbücherPräsident & 1. Vorsitzender & Mitglied des Präsidiums
Reiner SeulGeschäftsführer und Vize & Mitglied des Präsidiums
Werner PützVertr. Ford Werke & Vize & Mitglied des Präsidiums
Christopher NellesSteuerberater und Mitglied des Präsidiums
Andreas CremerLiterat und Mitglied des Präsidiums
Marita WagnerKartenorga
Christiane CramerSchatzmeister
Frank HoormannMitgliederbetreuung
Ulrich BrunsProtokoll / Gema
Dirk JungHomepage & Internet
Thomas CremannsRoMo-Leiter
Michael ZimmerOrganisationsleiter

Der Präsident und 1. Vorsitzende Willi Rothenbücher möchte und wird am 3.2.2022 auf der Galasitzung sein Amt nach 33 Jahren Vorstandsarbeit und Gründer der KKG Fidele Fordler niederlegen und die Gesellschaft bis zur JHV kommissarisch weiterleiten. Er hat sich vorgenommen mit der Satzungsänderung, einem aufgestockten und verjüngten Gesamtvorstand, sowie einigen Organisationsänderungen die Gesellschaft für die nächsten Jahre und nach Corona vorzubereiten.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Große Allgemeine K.G. mit Videos zu jeder Veranstaltung

Am vergangenen Samstag, dem 23. Januar 2021, sollte eigentlich die Premiere unseres neuen Sitzungsformates „Höösch – em Kostüm“ stattfinden. Gemeinsam mit der Großen Junkersdorfer KG hätten wir bei ruhigen Tönen gefeiert. Nun ist es leider weit ruhiger, als wir es mit diesem Format vorhatten.

Und nicht nur bei diesem Format ist alles ruhig, auch alle anderen Veranstaltungen mußten wir notgedrungen absagen.

Daher haben wir uns entschlossen, zu jeder Veranstaltung, die eigentlich stattgefunden hätte, am entsprechenden Tag ein Video veröffentlichen, welches auf jeweils unterschiedliche Weise auf die Veranstaltung Bezug nimmt.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Altstädter Korpsappell in Zeiten der Pandemie

Foto: Altstädter Köln

Am Samstag, den 23. Januar 2021, haben die Altstädter Köln 1922 eV ihren jährlichen Korpsappell durchgeführt. Der Pandemie geschuldet fand er virtuell statt. Der Präsident der Altstädter, Hans Kölschbach, war mit wenigen Mitstreitern in der „Hofburg der Altstädter“ im Hilton Hotel Cologne präsent. Alle Anwesenden waren vorab negativ auf Corona getestet worden. Der Präsidöres legte großen Wert darauf, dass die virtuelle Veranstaltung streng nach den Hygiene- und Abstandsregeln abläuft.

Nachdem Hans Kölschbach seine Altstädter an den Empfangsgeräten mit einem frisch gezapften Kölsch begrüßt hatte, benannte er die neuen Kameraden in den grünroten Reihen, Beförderungen waren auszusprechen – mit dem Hinweis, dass Kölschspenden der frisch Beförderten auch später angenommen werden. Es galt Dank zu sagen jenen, die sich in der Vergangenheit in verschiedenen Funktionen für die Altstädter engagiert haben. Dem verstorbenen, langjährigen Sitzungsleiter der Altstädter, Norbert Haumann, erwies der Präsident die letzte Ehre des ganzen Korps.

Unterstützt vom „Musikmeister“ der Altstädter, Markus Quodt, und kleiner Besetzung führte Hans Kölschbach durch das Programm. Zugeschaltet war das neue Tanzpaar – Jeanette Koziol und Jens Käbbe. Sie konnten von den Widrigkeiten und Herausforderung der tänzerischen Vorbereitung in Zeiten der Pandemie berichten. Zum ersten Mal hatten die Altstädter Gelegenheit, ihr neues Tanzpaar „in Aktion“ zu sehen – auf der leeren Bühne des Gürzenich! Das Fazit: Jeanette und Jens sind parat!

Natürlich durfte das Kölner Dreigestirn aus den Reihen der Altstädter nicht fehlen. Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie machten ihrem Korps die Aufwartung. Die Altstädter sind stolz auf die Drei – die Kommentarfunktion wurde mit grünroten Herzen überflutet!

Abgerundet wurde der virtuelle Korpsappell durch eine Einspielung des Regimentsspielmannszuges – jeder spielte zu Hause! Unser Feldhillije, Msgr. Robert Kleine, hatte es sich nicht nehmen lassen, den Segen vom Aldermaat aus mit echtem Weihwasser zu spenden.

Eine gelungener Korpsappell – auch virtueller stehen die Altstädter in Fründschaft zesamme. Jedoch: 2022 soll er wieder im Gürzenich stattfinden. Arm im Arm schmeckt das Kölsch besser; und jeder Altstädter kann sein Foto mit der Marie machen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Spendenprojekt 2021: Kölner Dreigestirn versteigert kölsche Raritäten für TrauBe Köln e.V.

Fotos: Festkomitee Kölner Karneval

In jeder normalen Session besucht das Kölner Dreigestirn viele hundert Veranstaltungen und sammelt dort Spenden für einen wohltätigen Zweck. Prinz, Bauer und Jungfrau suchen sich im Vorfeld ein Herzensprojekt aus, das sie am Ende ihrer Amtszeit mit dem gesammelten Geld unterstützen wollen. 2021 läuft im Fastelovend jedoch vieles anders. Durch den Ausfall großer Sitzungen und sonstiger Veranstaltungen musste auch diese Tradition neu durchdacht werden – denn der soziale Charakter des Karnevals sollte vor allem in diesen außergewöhnlichen Zeiten nicht verloren gehen. Also ist das Kölner Dreigestirn kreativ geworden – und zu Auktionatoren von ganz besonderen Schätzen geworden.

Bühnen-Sakko von Guido Cantz

In den letzten Wochen haben sich die Drei auf eine Versteigerung der etwas anderen Art vorbereitet. Über Ebay können interessierte Jecke ab sofort fleißig mitbieten und kölsche Raritäten ersteigern, gesammelt vom Kölner Dreigestirn. Darunter finden sich besondere Schätze und Aktionen, die man so nicht im Laden kaufen kann. „Mit dabei ist ein Stein des Kölner Doms mit einer Expertise von Dombaumeister Peter Füssenich“, erklärt Bauer Gereon. Außerdem können noch u.a. getragene und signierte FC und Kölner Haie Trikots oder ein originaler Hausmeister-Kittel von Tom Gerhardt ersteigert werden. Von einem weiteren Clou dieser Aktion erzählt Prinz Sven I.: „Wer bietet, kann sich außerdem einen Rundflug mit Rote-Funken-Präsident Heinz-Günther Hunold im Zeppelin sichern.“ Auch ein Tag im Kölner Zoo an der Seite eines Tierpflegers kann ersteigert werden. Bis Aschermittwoch kommen immer wieder weitere Projekte dazu. Mitmachen lohnt sich also in jedem Fall.

Trainingskleidung von Ralf Schumacher

Diese besondere und einmalige Aktion dient auch in diesem Jahr einem guten Zweck. Der Erlös kommt zu hundert Prozent der Arbeit des Vereins TrauBe Köln e.V. zugute, der auf jede Spende angewiesen ist. Der Verein leistet seit zehn Jahren ehrenamtliche Trauerbegleitung für junge Menschen, die ein Familienmitglied verloren haben. Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie ist es sehr wichtig, ein Kölner Projekt zu unterstützen, das sich um die kleinsten Bewohner der Stadt kümmert. „Die Arbeit von TrauBe Köln e.V. liegt uns besonders am Herzen. Kein Kind sollte alleine mit dem Schmerz sein, Vater oder Mutter verloren zu haben“, so Jungfrau Gerdemie. Der Verein bietet den Trauernden die Möglichkeit, das Erlebte in der Gruppe individuell zu bearbeiten. Fachlich geschulte Trauerbegleiter im Ehrenamt sorgen dabei für eine vertrauensvolle Atmosphäre und stehen den jungen Menschen bei ihrer Trauerbewältigung zur Seite. TrauBe-Sprecherin Petra Alefeld: „Wir sind glücklich, dass uns das Dreigestirn unterstützt. Es zeigt damit auf, dass Trauer wie Frohsinn zum Menschsein dazugehört. Beides braucht seinen Raum und soll ihn bekommen. Dafür stehen wir und unsere Heimatstadt auch!“

An der Auktion kann sich jeder Jeck beteiligen. Auch unabhängig davon sind Spenden jederzeit willkommen, entweder über das Kölner Dreigestirn oder direkt an die TrauBe.

Spenden mit dem Stichwort „Kölner Dreigestirn“ bitte an:

Altstädter Köln 1922 eV
Sparkasse KölnBonn
BIC: COLSDE33
IBAN: DE 13 3705 0198 1935 7042 45

Traube e.V.
Volksbank KölnBonn e.G.
BIC: GENODED1BRS
IBAN: DE 89 3806 0186 4515 1060 10

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Spendenaktion „Mer looße üch nit allein” initiiert Live-Streaming an Weiberfastnacht

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Jan 252021
 

Foto: Festkomitee Kölner Karneval

Der Karneval fehlt nicht nur vielen Kölnern im Herzen, bei manchen löst der Ausfall von Sitzungen, Bällen und Partys große finanzielle Nöte aus. Vor allem Bühnenarbeiter, Roadies und Fahrer, aber auch einzelne Karnevalskünstler, Tanzgruppen und Spielmannszüge haben seit Monaten keine Einnahmen mehr. Die Initiative ‚Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein’ will da ein wenig Abhilfe schaffen und sich um besondere Härtefälle kümmern. Dazu haben sich über 40 Bands und Redner, verschiedene Partner aus der Karnevalsszene sowie das Festkomitee Kölner Karneval zusammengeschlossen, um Spenden zu sammeln. An Weiberfastnacht soll es dazu eine Art Spendenmarathon in der Lanxess Arena geben, den die Jecken zu Hause im Livestream verfolgen können. Wer spenden möchte, kann die Aktion unter www.koelsch-akademie.de/nitallein unterstützen oder ganz einfach eine Charity-SMS mit „Karneval5” oder „Karneval10” an die 44844 senden, um fünf oder zehn Euro von der Handyrechnung abbuchen zu lassen.

„Die Boston Consulting Group hat in unserem Auftrag in einer Prognose im November festgestellt, dass von den üblicherweise rund 600 Millionen Umsatz im Kölner Karneval bei einem kompletten Lockdown etwa 98 Prozent wegfallen werden”, erklärt Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Hinter diesen dramatischen Zahlen verbergen sich jede Menge Einzelschicksale, denn von den Kneipen bis zur Hotellerie, vom Taxifahrer bis zum Bühnenarbeiter sind unzählige Menschen betroffen. Vor allem für die Menschen, ohne die keine einzige Veranstaltung im Karneval stattfinden könnte, ist unsere Aktion gedacht – also alle, die auf oder unmittelbar neben der Bühne arbeiten und dringend Hilfe brauchen.” Um die Spendengelder fair und transparent an Härtefälle zu verteilen, wurde ein Beirat gegründet, dem unter anderem Matthias Becker (Management der Bläck Fööss), Bernhard Conin (Geschäftsführer KölnKongress), Barbara Foerster (Kulturamt der Stadt Köln), Stefan Löcher (Geschäftsführer Lanxess arena) und Norbert Minwegen (Geschäftsführer SK Stiftung Kultur) angehören. Hilfsbedürftige können sich ab 8. Februar über die Website www.koelsch-akademie.de/nitallein an den Beirat wenden.

Neben dem Beirat konnten auch prominente Schirmherren für die Aktion gewonnen werden. Prominente wie Bettina Böttinger, Wolfgang Bosbach, Guido Cantz, Cat Ballou und Christoph Kuckelkorn engagieren sich gemeinsam mit Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln: „So sind wir Kölner: Wenn es ernst wird, sind wir füreinander da. Und leider ist der Karneval in diesem Jahr ziemlich ernst – die Säle und Hallen bleiben leer. Vielen von denen, die sonst dafür sorgen, dass auf der Bühne gelacht und getanzt wird, steht das Wasser bis zum Hals. Daher freue ich mich, dass die Karnevalsszene aktiv wird und Geld für diejenigen sammelt, die dringend Hilfe benötigen.”

Höhepunkt der Aktion wird ein Spendenmarathon an Weiberfastnacht, bei dem in der Lanxess Arena coronakonform Aufnahmen von Auftritten einzelner Künstler und Bands gemacht und per Livestream zu den Jecken nach Hause gebracht werden sollen. Moderiert wird der Spendenmarathon von Guido Cantz und Mirja Boes, die während des Livestreams auf www.koelsch-akademie.de/nitallein immer wieder auf die Charity-SMS-Nummer hinweisen werden, über die man umkompliziert kleine Beiträge spenden kann – übrigens natürlich auch heute schon.

Die Künstler, die in der Lanxess Arena auftreten und viele andere Unterstützer der Aktion sind in einem Video zu sehen, das Mut machen und zugleich auf die Spendenaktion aufmerksam machen soll. Zu den Klängen von ‚Du bes nit allein’ von Cat Ballou sind Kölner Prominente, Karnevals¬künstler und -präsidenten in einem Clip zu sehen, der über die Social-Media-Kanäle aller Beteiligten und über www.koelsch-akademie.de/nitallein verbreitet wird.

Die ersten Spenden für die Initiative ‚Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein’ sind bereits eingegangen. Neben den Unterstützern der ersten Stunde wie Deiters, GO, Miao Records, SK Stiftung Kultur und Festkomitee die sich vor allem um die Organisation des Streaming-Events an Weiberfastnacht, die Website, Öffentlichkeitsarbeit etc. kümmern, haben die Kreissparkasse Köln, die RheinEnergie und die Sparkasse KölnBonn jeweils 25.000 Euro und JTI Deutschland bereits 10.000 Euro gespendet.

Stimmen zur Spendenaktion „Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein”

Wolfgang Bosbach, Schirmherr von ‚Mer looße üch nit allein’: „Wir dürfen nicht nur an die Stars des Karnevals denken, die auf den Bühnen im Mittelpunkt stehen. Wir müssen auch die Menschen im Blick haben, die die ganze Arbeit hinter der Bühne machen – an die Roadies, an die Techniker, an Licht und Sound. Und da wir uns in dieser Pandemie als Schicksalsgemeinschaft verstehen, wollen wir denen helfen, die es gerade sehr schwer haben.”

Oliver Niesen, Frontmann von Cat Ballou und Unterstützer der ersten Stunde von ‚Mer looße üch nit allein’: „Es ist schon eine seltsame Zeit, das bekommen wir in der Band jeden Tag sehr stark mit – auch wenn es andere härter getroffen hat als uns. Jede Form von Solidarität ist im Moment wertvoll. Wir müssen alle auch mal nach rechts und links gucken, da gibt es viele, denen es schlechter geht als uns. Darum engagieren wir uns für die Aktion.”

Herbert Geiss, Mitinitiator von ‚Mer looße üch nit allein’: „Der ganze Veranstaltungsbereich ist aktuell am Boden. Da ist der Zusammenhalt jetzt wichtiger denn je, und der Karneval ist ein ganz guter Schlüssel dafür. Zusammenstehen können wir momentan nur auf Abstand, aber man sollte sich das Lachen nicht verkneifen.”

Horst Müller, Mitinitiator von ‚Mer looße üch nit allein’: „Ich darf den Weg der Künstler seit vielen Jahren begleiten und weiß deshalb ein bisschen mehr darüber, wie groß die Not gerade bei den begleitenden Dienstleistern der Künstler ist. Zum Glück ist aber auch der Zusammenhalt im Karneval größer als in anderen Bereichen der Gesellschaft. Das zeigt unsere Aktion, bei der so viele Menschen spontan ihre Hilfe zugesagt haben, sehr deutlich.”

Bernd Stelter: „Der Karneval würde uns im Moment sehr gut tun, denn da macht man Dinge, die der Deutsche normalerweise nicht macht: Menschen in den Arm nehmen, tanzen, laut singen. Aber es geht im Moment nun mal nicht. Dieser Ausfall bedroht nun viele Menschen in meiner Branche. Dabei geht es – das möchte ich ausdrücklich sagen – nicht um Künstler wie mich. Aber um junge Einsteiger in den Job, die gerade erst in Equipment investiert haben. Oder um einen Lichttechniker, den ich kenne, der eine Lagerhalle hat und nicht weiß, wie er die ohne Einnahmen bezahlen soll. Für genau diese Menschen ist die Aktion gedacht.”

Henning Krautmacher, Frontmann der Höhner: „Im Moment ist noch gar nicht abzusehen, was nach der Pandemie überhaupt noch vom Fastelovend übrig bleibt. Und das meine ich durchaus wörtlich, denn manche Leute aus dem Karnevalsbetrieb müssen jetzt was völlig anderes machen, um ihre Familien zu ernähren. Nicht erst seit dem aktuellen Sessionsmotto wird Zusammenhalt in Köln ganz, ganz groß geschrieben, und deswegen hoffe ich, dass viele Menschen bei der Aktion mithelfen werden.”

Volker Weininger – der Sitzungspräsident: „Ich vermisse natürlich die Bühne und die Menschen, die man in dieser Zeit sonst treffen würde. Aber für mich als Einzelkünstler ist die finanzielle Situation halbwegs überschaubar. Für manche Band mit größerem Kostenapparat und für die Leute hinter der Bühne, die Roadies, die Techniker, die Crews ist es allerdings echt schwierig. An die müssen wir denken, weil sie den Laden am Laufen halten. Die staatlichen Hilfen reichen an vielen Stellen nicht aus. Daher ist eine Aktion wie ‚Mer looße üch nit allein’ so wichtig.”

Alexander Wüerst, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Köln: „Der Kölner Karneval fasziniert viele Menschen nicht nur in der Domstadt, sondern auch in den Landkreisen rund um Köln. Als langjähriger Förderer des regionalen Brauchtums stehen wir dem Kölner Karneval erst recht in dieser herausfordernden Session zur Seite – verbunden mit dem Wunsch und der Zuversicht, dass der Karneval künftig wieder so bunt wie wir ihn gewohnt sind die Jecken in der Region begeistert.“

Dr. Dieter Steinkamp, Vorstandsvorsitzender der RheinEnergie: „Der Kölner Karneval in allen seinen Facetten gehört seit Jahrzehnten fest zum Gemeinschaftsleben unseres Unternehmens, das seine Wurzeln ja im Herzen der Domstadt hat. Darüber fühlen wir uns auch mit der Stadt und den Menschen im Rheinland verbunden. Aufgrund der besonderen Umstände feiern wir in diesem Jahr einen Karneval der Herzen, nicht auf den Straßen und in den Sälen. Wir denken jetzt an diejenigen, die uns den Fasteleer sonst in seiner unvergleichlichen Art ermöglichen: Von den Künstlern über die Techniker und Gastronomen bis hin zu den vielen oft unerkannten Helfern, die in dieser Lage unsere Unterstützung brauchen. Diese Unterstützung geben wir gerne.“

Ulrich Voigt, Vorstandsvorsitzender Sparkasse KölnBonn: „Die Initiative des Kölner Karnevals für die vielen Helfer hinter der Bühne und für die ehrenamtlich Tätigen unterstützen wir sehr gerne. Unsere 25.000 Euro sind ein herzliches Dankeschön an alle, die jedes Jahr mit viel Herzblut unseren Fastelovend möglich machen.“

Prominente Unterstützung quer durch die Karnevalsszene

Die Spendenaktion wird von namhaften Kölner Künstlern, Karnevalisten und Unternehmen, die sich für in Not geratene Künstlerkollegen und vor allem die Helfer ’hinger der Britz’ einsetzen wollen, unterstützt:

Achnes Kasulke, Agentur Ahrens, Altstädter Köln 1922 e.V., Arena Management GmbH, Matthias Becker, Jürgen Beckers – Ne Hausmann, Bläck Fööss, Mirja Boes, Bettina Böttinger, Wolfgang Bosbach, Bürgergarde „blau-gold“ von 1904 e.V. Köln, Guido Cantz, Cat Ballou, Cöllner, Colombina Colonia e. V., Norbert Conrads, Thomas Cüpper, Kölner Dreigestirn und Kinderdreigestirn, Dave Davis – Motombo, Deine Sitzung, Deiters GmbH, Domstürmer, Druckluft, EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V., Thorsten Eissele, Eldorado, Festkomitee Kölner Karneval, Fiasko, Kölner KG Fidele Burggrafen von 1927 e.V., FiveEntertainment GmbH, Funky Marys, Tom Gerhardt, GO GmbH, Philipp Godart, Große Kölner Karnevalsgesellschaft e.V. 1882, Björn Heuser, Höhner, Gastspieldirektion Hofner, Iron Sights, Reiter-Korps „Jan von Werth“ von 1925 e.V., JTI Deutschland, Wicky Junggeburth, Kempes Feinest, Markus Kirschbaum und Dirk Zimmer – Willi und Ernst, Torben Klein, Klüngelköpp, Stefan Knittler, Marita Köllner, Kölner Eventwerkstatt, Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V., KölnKongress GmbH, Kölschagentur, Kölsche Funke Rut-Wiess Vun 1823 e.V., KG De Kölsche Madämcher e.V., Sayhan Krämer, Markus Krebs, Kreissparkasse Köln, Fabian Kronbach, Ingrid Kühne, Michael Kuhl, Kuhl un de Gäng, Kulturamt der Stadt Köln, Lanxess arena, Loss mer Singe, K.G. Sr. Tollität Luftflotte e. V. 1926, Lupo, Jupp Menth – Ne kölsche Schutzmann, MiAO Records GmbH, Micky Brühl Band, Miljö, Mo-Torres, Wolfgang Nagel und Elfie Streickmann, Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V., Kölner KG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V., Willibert Pauels, Planschemalöör, Pläsier, Lukas Podolski, Prinzen-Garde Köln 1906 e.V., Räuber, Henriette Reker, RheinEnergie, Rockemarieche, Jörg Runge – Dä Tuppes vum Land, Klaus Rupprecht – Klaus & Willi, Monika Salchert, Sartory Säle, Fritz Schopps, Martin Schopps, Selda und Tino Selbach, SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn, Sparkasse KölnBonn, Stadt Köln, StadtRand, StattGarde Colonia Ahoj e.V., Bernd Stelter, KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln, Viktoria Köln, Lukas Wachten, Jörg P. Weber, Volker Weininger – Der Sitzungspräsident, Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V., Giovanni Zarella

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Koot un spack – Corona-Edition: Die zweite Woche der Session 2021

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Jan 182021
 

Dä! Jetz es et passeet! Da haben wir mit unserer Ankündigung, dass wir die Berichte aus den Kölner Karnevalsgesellschaften in Corona-Zeiten in unserem „Koot un spack – Corona Edition“ zusammenfassen, offenbar die Pressesprecher und Medienverantwortlichen der Gesellschaften verschreckt! Nur der unerschütterbare Pressesprecher-Präsident aus dem kleinen Dorf namens Rodenkirchen (Hallo Marcus!) hat einen Bericht geschickt! Und damit das hier nicht das kleinste „Koot un spack“ ever weed, haben wir uns mal umgeschaut, was es denn sonst so Neues im „Fasching“ gibt … viel Spaß beim Stöbern!

#Nur Zesamme
#Fastelovend em Veedel

Im Kölner-Süden hat sich eine neue Gemeinschaft gebildet, die Vereine in der Altgemeinde miteinander verbindet.

Ein erstes gemeinschaftliches Projekt ist die kunterbunte Veedel- und Zochfahne die den Fastelovend em Veedel symbolisch darstellen sollen. Auf vielen bunten Konfettis präsentieren sich die Vereine als große Gemeinschaft und „halten die Fahne hoch“ für den #Fastelovend em Veedel.

„Setzt ein Zeichen für den Fastelovend und schmückt Eure Fenster, Türen, Balkone – überall da wo Platz für ein wenig Frohsinn ist, mit der der kunterbunten Veedelsfahne!“

Das Ganze Vorhaben ist zeitgleich ein groß angelegtes soziales Engagement – so wird der Reinerlös aus dieser Aktion zu Gunsten folgender Institutionen gespendet: Hospiz St. Hedwig Rondorf, Förderverein krebskranke Kinder Köln e.V., Lebenshilfe Rodenkirchen, Kölner Tierschutzverein von 1868 (Tierheim Zollstock).

Die Fahnen sind ab Ende Januar für EUR 11,00/Stück hier erhältlich: Rodenkirchen – Walterscheidt, Wiesel Apotheke, Getränke Duschat. Rondorf – Schreibwaren Moser, Optik Sichtbar. Sürth – Sürther Getränkemarkt, Bäckerei Pistono. Weiß – Weißer Post und Lotto Stübchen.

Zusätzlich werden die Fahnen in einer großen Ausführung ab Anfang Februar symbolisch den nicht stattfindenden Zoch in Rodenkirchen kunterbunt darstellen. Dafür wird ein Teil des traditionellen Zugweges üppig beflaggt (Hauptstrasse und Maternusstrasse).

#Nur Zesamme das sind: KG Kapelle Jonge Weiß, Knobelbröder, KG Flägelskappe Sürth, KG Löstige Öhs, KG Der Reiter, KG Köln-Rodenkirchen, GRKG, Botterblömcher, Traumpänz, Ehrensenat Kapelle Jonge, Dorfgemeinschaft Weiß, Treffpunkt Rodenkirchen, Pumps op jöck, Schwimmbotze, Pänz us Roki, Löstige Wiever St. Georg, Stammtisch ehemaliger Dreigestirne, Jecke Stöpsel, Büttche Bunt, Fründe von 1995, Festkomitee Rodenkirchener Karneval.

(Quelle: Pressemitteilung der K.G. Köln-Rodenkirchen)


Räuber und Höhner spielen „Musiker-wechsel-dich“

Foto: Höhner

Bei zwei bekannten Kölner Bands gibt es gerade personelle Veränderungen: Bereits im Oktober 2020 hat bei den Räuber Schlagzeuger „Wolli“ Bachem die Drumsticks an den Nagel gehängt und ist in seinen alten, erlernten Beruf als Innenausbauer zurück gekehrt. Grund hierfür war laut Bachem die Corona-Pandemie und die fehlenden Einnahmen durch die abgesagten Veranstaltungen und Konzerte mit den Räuber. Im Juni 2021 ist nun aber auch für Andreas „Geppie“ Gebhardt. Als Grund wird auch hier eine „berufliche Veränderung“ angegeben. Die Räuber werden aber auch nach dem Abgang von Bachem und Gebhardt weiter die Bühnen im Rheinland mit fünf Personen bespielen – und nicht, wie es eine bekannte Tageszeitung reißerisch formulierte, als Trio. Für die erste Zeit ist wohl geplant, dass man mit Gastmusikern die Band komplettiert. Und ob der eine oder andere dieser Gastmusiker dann festes Bandmitglied wird, das liess das Management der Räuber in einem Posting auf facebook offen.

Und auch bei den Höhner hat ein bekanntes Gesicht das Instrument an den Nagel gehängt: Für Hannes Schöner, der Ende 2020 seinen Abgang bei der Band verkündet hatte, ist nun Frederic Lubitz der neue Mann am Bass. Ganz unbekannt ist Lubitz nicht – er hat Hannes Schöner schon vertreten und ist ab sofort festes Bandmitglied der Höhner.


Veränderung bei den Muuzemändelcher

In Kölns ältester Karnevalistenvereinigung, den Muuzemändelcher, gibt es seit wenigen Tagen einen neuen Vorstand. Erster Vorsitzender ist nun Dieter Kappel, Gitarrist der Band „Sechs Kölsch“ und Literat einer Veedelsgesellschaft. Als zweiten Vorsitzenden und Sprecher der Vereinigung konnte man mit Detlef Lauenstein einen weit über die Grenzen Kölns bekannten Musiker in den Vorstand holen. Dirk Peters von der Tanzgruppe „Pänz us dem ahle Kölle“ ist nun Schatzmeister. Siegfried Grallert, ehemaliger Senatspräsident der Große Allgemeine K.G., bleibt als einziges Mitglied des alten Vorstands im Amt.

Vorausgegangen war dem jetzigen Personalwechsel eine Mitgliederversammlung im Herbst 2020, bei der der jetzige Vorstand keine Mehrheit erreichen konnte. Viele Künstler haben daraufhin der Vereinigung den Rücken gekehrt. Hinter vorgehaltener Hand heißt es daher auch aus den Reihen der Karnevalistenvereinigung, dass der jetzige Vorstand eher eine Notlösung sei: „Besser einen Not-Vorstand als gar keinen Vorstand. Damit wäre man nicht handlungsfähig und der Vereinsstatus wäre in Gefahr!“, so ein Mitglied der Muuze im Gespräch mit uns. „Ich bin mal gespannt, ob die Vier etwas bewegen können. Oder wann sie die Brocken wieder hinschmeissen!“, so das Muuze-Mitglied weiter.

Koot un spack – Corona-Edition: Die erste Woche der Session 2021

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Koot un spack – Corona-Edition: Die erste Woche der Session 2021
Jan 112021
 

Alaaf zesamme! Die erste komplette Woche der Session 2021 ist vorbei – und wir haben uns alle (hoffentlich) daran gewöhnt, dass wir in diesem Jahr nur FASCHING feiern! Fastelovend war ja lustig. Ist dieses Jahr nicht wirklich! Schuld daran ist aber diese Mal nicht der Nubbel (der schläft nämlich immer noch, der faule Hund …), sondern ein klitzekleines „Präsent“ aus China, welches das Leben auf der gesamten Erdkugel seit nunmehr über einem Jahr (ja, der erste infizierte Corona-Patient wurde schon im Dezember 2019 in China diagnostiziert …) quasi zum Erliegen gebracht hat. Und dabei dachte ich immer, dass Corona aus Südamerika kommt und dass man sich an Bier gar nicht infizieren kann! So kann man sich täuschen! 😉

Für diese außergewöhnliche Session gilt: Sollte es doch die ein oder andere jecke Veranstaltung geben, werden wir gerne darüber berichten. Ansonsten akzeptieren wir auch aktuelle News per eMail, als Brief (gerne mit Spange oder Orden … *hust*) oder auch als Karnevals-Care-Paket (*lol*). Die bis zum jeweiligen Montag um 12:00 Uhr eintreffenden eMails werden in der aktuellen Ausgabe der „Koot un spack – Corona Edition“ verarbeitet. Was danach kommt, landet in der nächsten Ausgabe.

Und jetzt gilt, wie immer: Viel Spaß beim Lesen!

Goldmaries setzen dem Virus ihr Krätzchen auf und blicken zuversichtlich in die Zukunft!

Foto: Sandra Müller

Die Goldmarie 2016 e.V. verfolgt seit ihrer Gründung das Motto „Aussen Gold – Innen Herz“. Die Damen zeichnen sich aus, die Förderung des karnevalistischen Brauchtums auszubauen und insbesondere, ihr Engagement für soziale Zwecke unter Beweis zu stellen. Auch in diesen besonderen Zeiten der Pandemie packten sie in der Weihnachtszeit Lebensmittelpakete, die in Anlehnung an ihre große Charity-Aktion „Die Goldtafel“ für bedürftige Kölner Familien gespendet und über die Kölner Tafel ausgegeben wurden.

Durch Gemeinschaft trotzen sie der Pandemie und ließen sich die Freude an gemeinsamen Stunden, wenngleich im online-Format, nicht nehmen. Um ihre Zuversicht und das ‚kölsche Jeföhl‘ auch in der kommenden Session zu unterstreichen, überraschen sie mit einem besonderen, goldig-funkelnden Sessions-Pin. „Die Goldmaries möchten die Freude in Form eines kleinen, goldigen Pins zum Ausdruck bringen. Denn gerade in schwierigen Zeiten hilft es, sich den Optimismus zu bewahren und sich immer wieder bewusst zu machen, dass wir das schaffen werden! Auch wenn diese Session eine andere sein wird. Unser Pin wird mich durch diese Zeit begleiten und daran erinnern, dass es weitergehen wird und etwas Gold und ‚Bling Bling‘ unser aller Herzen auch jetzt guttut“, sagt Isabelle Biesenbach, Mitglied der Goldmarie 2016 e.V., begeistert.

Foto: Tanja Spiegel

Zur Entstehung des Pins gewähren uns die Goldmaries einen Blick hinter die Kulissen: „Der Prototyp wurde aus einem halben Tischtennisball, mit Nelken gespickt und Gold besprüht, entwickelt. Dann wurden diverse Zeichnungen angefertigt, bis der Entwurf zur finalen Umsetzung die Goldmaries restlos begeistert hat“, so Bettina Veil aus dem Orden-Team der Goldmaries.

Das Motto der Karnevalssession ‚Nur Zesamme sin mer Fastelovend‘ ist für die Goldmaries ein Leitsatz, der ihnen Lebensfreude und Kraft schenkt.

Sandra Müller meint: „Als neues Mitglied der KG Goldmarie sollte diese Session 2021 eine ganz besondere werden. Das erste Mal aktiv im Kreise einer warmherzigen Damengesellschaft. Doch: Et kütt, wie et kütt. Diesmal kütt et aufgrund der Pandemie ganz anders. Trotzdem werden wir ‚jecke Stunden‘ z.B. per Jeckstream erleben! Meine Vorfreude auf die nächste Fastelovend-Veranstaltung, die hoffentlich wieder so läuft, wie wir es lieben, kennt keine Grenzen.“ Sarah Bliersbach als ein weiteres der 10 neu aufgenommenen Mitglieder stimmt zu: „Ich fiebere den Zeiten, in denen wieder gemeinsam gesungen, geschunkelt und jebützt werden darf, sehr entgegen!“

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


TV Show zum Generalkorpsappell Prinzen-Garde Köln 1906 e.V.

Fotos: Prinzen-Garde Köln

Die Prinzen-Garde Köln von 1906 e.V. startet feierlich und mit großem Aufgebot in die Session 2021, feierlich und karnevalistisch im geschmückten Festsaal des Maritim Hotels Köln. Aber natürlich geht das auch für die Prinzen-Garde Köln dieses Jahr nicht wie üblich mit 600 Mitgliedern und Ehrengästen aus Politik, Gesellschaft und Karneval.

Die Prinzen-Garde hat weder Aufwand noch Mühen gescheut und eine 2-stündige (!) TV-Show produziert, mit allem, was Karnevalisten begehren: Pünktlich um 19:06 Uhr (in Anlehnung an das Gründungsjahr 1906) startete die Show mit einer kurzen Backstage Szene des Präsidenten Dino Massi. Schriftführer Marcus Gottschalk und Kommandant Marcel Kappesstein präsentierten die Highlights der TV-Show, die soetwas ist wie das who-is-who des Karnevals: Kasalla, Klüngelköpp, Bernd Stelter, Thomas Cüpper und zum klassischen Prinzen-Garde Finale Tenor Norbert Conrads mit „am Dom zo Kölle“ – allesamt mit aktuellem 2021er Programm nur für die Prinzen-Garde Köln.

Premiere Mariechentanz

Natürlich dürfte auch die Uraufführung des neuen 2021er Mariechentanzes des Tanszpaares Sandra Wüst und Tommy Engel nicht fehlen, genauso wenig wie der Auftritt des neuen Dreigestirns.

Diesmal gab es keine Vereidigungen, Ehrungen und Beförderungen. Aber die Jubilare kamen für teils 40 Jahre Mitgliedschaft nicht zu kurz. Sie alle wurden bildlich und mit warmen Worten des Kommandanten für ihre Verdienste um die Leibgarde seiner Tollität hervorgehoben.

Dass die Prinzen-Garde nicht nur feiern kann, sondern stets auch Gutes im Schilde führt, beweist ihr Engagement als 11. Botschafter des Deutschen Kinderhospizvereins, dem erst im Dezember 20.000 EUR gespendet wurden. Wenn es live-Auftritte geben kann, dann wird der Kinderhospizverein die erste Adresse sein.

Die Prinzen-Garde lebt die Corona-Session mit ihrem Leitbild Leidenschaft, Gemeinschaft und Tradition und gab sich anlassbedingt ein eigenes Sessionsmotto: wat och passeet, mer stonn zesamme.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Große Kölner K.G. veranstaltet zwei Karnevalssitzungen online für ihre Mitglieder

Bedingt durch die Pandemie mußten unsere Veranstaltungen abgesagt werden. Unseren Mitgliedern nichts anzubieten, keinen Mut und Zuversicht zu schenken, ist keine Option für uns. Wir haben daher für unsere Mitglieder zwei bunte Online-Sitzungen zusammengestellt, die selbstverständlich von unserem  Präsidenten Dr Joachim Wüst moderiert werden.

Die Große Kölner Traditionssitzung online mit

• Bläck Fööss
• Klüngelköpp
• Räuber
• Miljö
• Volker Weininger
• Thomas Cüpper
• Ach nes Kasu I ke
• Kölner Dreigestirn/Kinderdreigestirn

und die Große Kölner Kostümsitzung online mit

• Höhner
• Brings
• Domstürmer
• Rabaue
• Fiasko
• Martin Schopps
• Ingrid Kühne
• Jupp Menth

Hier können sich unsere Mitglieder online anmelden,  bezahlen und dann die Sitzung anschauen. Mit der Buchung der Online-Sitzungen der Großen Kölner werden auch die Kölner Künstler unterstützt. Jeder Künstler wird pro Stream fair beteiligt.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


„grenzenlos jeck“ – die Proklamation des Porzer Dreigestirn 2021!

Foto: FAS/Rainer Czakalla

Unter Wahrung sämtlicher Regeln und Einhaltung aller Auflagen von Ordnungs- und Gesundheitsamt konnte am 9.1.2021 das Porzer Dreigestirn 2021 ordentlich proklamiert werden.

Für die Mitglieder des Festausschuss Porzer Karneval e.V. (FAS) war es keine Option diese Veranstaltung abzusagen oder zu verschieben. „Wir halten fest am Gedanken unser Brauchtum und unsere Tradition fortzuführen – auch in schwierigen Zeiten. Dabei haben wir stets den Blick darauf gerichtet, was erlaubt ist und was wir alles umsetzen können!“ so FAS-Präsident Stephan Demmer. „Wir haben mutig Ideen und Möglichkeiten entwickelt, um diese Traditionsveranstaltung so unkompliziert wie möglich online und digital in die Wohnzimmer der (Porzer) Jecken zu bringen“ so Demmer weiter. Von positiver Resonanz ermutigt, könnte das Programm der Veranstaltung über den anfänglich geplanten Rahmen weiter ausgebaut werden.

Ehemalige Tollitäten und Präsidenten der angeschlossenen Mitgliedsgesellschaften haben ebenso mit vorab eingesendeten Clips zum Programm beigetragen, wie der Live-Auftritt des Trios um Markus Galle, Erry Stoklosa und Reiner Axen, die gefühlvoll „Unser Veedel“ zum Besten gaben.

Der Kölner Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn mit dem Kölner Dreigestirn 2021 und dem Kölner Kinderdreigestirn ließen es sich ebenfalls nicht nehmen, Grußbotschaften einzusenden: „Bei so viel Kreativität kann nichts schiefgehen.“ Ein Lob das der Festausschuss Porzer Karneval gerne entgegennimmt.

Mit einer Video Botschaft von Ministerpräsident Armin Laschet und den besten Wünschen wurde dem FAS eine weitere Ehre zuteil. „Ihr gebt den Menschen über Porz und Köln hinaus die Hoffnung, dass wir eines Tages wieder so feiern können wie früher.“ „Ich freue ich mich darüber, dass Sie liebe Mitglieder des Festausschusses Porzer Karneval die schöne Tradition, der Proklamation des Dreigestirns auch in diesen Zeiten bewahren. Wenn auch klar etwas anders als sonst“! und gab noch ein „Kölle Alaaf“ mit auf den Weg

Im Verlauf des 90minütigen Livestreams durfte FAS-Präsident Stephan Demmer weitere Karnevals-Hochkaräter, im für alle auftretenden Künstler ungewohnt leeren Porzer Rathaussaal, begrüßen: Reiner Axen, Norbert Conrads, die Klüngelköpp und Guido Cantz.

Erst seit wenigen Wochen im Amt bestätigt, bestand Bezirksbürgermeisterin Sabine Stiller ihre Feuertaufe in ungewohnt jecker Rolle, Sie proklamierte in 3 Sequenzen, Prinz Leo II., Jungfrau Venetia und Bauer Gaius zum Porzer Dreigestirn der Session 2021.

Die „Antwort“ der Drei war ein Tanz mit langsamen und schnellen Rhythmen aus der Feder von Nora Sahraoui, Choreografin der Rezag-Girls der KG Fidele Grön-Wiesse Rezag Porzer Ehrengarde e.V.. Einige Trainingseinheiten des Dreigestirns mit der Unterstützung der Rezag Girls Katja Schmidt und Marianna Palma, waren dann schon notwendig bis der Tanz auf der Bühne seine Vollendung fand. In diesem Zusammenhang geht ein weiterer Dank an Anna Demmer, Kommandantin der Girls und Mitglied des FAS-Vorstandes. Sie machte die Zusammenarbeit erst möglich und organisierte kurzerhand das „Schmölzje“.

Begleitet wurde die Übertragung der Veranstaltung von einem „Proklamation-special“ der „Hofburg der Tollitäten“. Das Hotel & Brauhaus „Akazienhof“ hatte eigens für diesen Abend eine besondere Speisekarte aufgelegt und die vorbestellten Speisen pünktlich zu Beginn der Übertragung an die Jecken ausgelieferten. Ein Service den viele der Besucher im sonst ausverkauften Rathaussaal angenommen haben.

(Quelle: Pressemitteilung des Festausschuss Porzer Karneval)


K.G. UHU: Ordensverleihung im Kreisverkehr

Fotos: K.G. UHU

Am 10.Januar 2021 fand die diesjährige Verleihung des Sessionsordens an die Mitglieder der KG UHU von 1924 e.V. statt.

Besondere Zeiten erfordern besondere Ideen – deshalb lud die KG UHU zum Kreisverkehr am Dellbrücker Mauspfad, dessen Verkehrsinsel von der KG gestaltet und gepflegt wird und in deren Mittelpunkt die große Holzskulptur in Form einer Eule mit dem Namen „Heiner“, angelehnt an den langjährigen Vorsitzenden Heiner Mühr, thront.

Über 200 Mitglieder nutzten die Möglichkeit, im Vorbeifahren mit dem Auto oder sogar mit dem Fahrrad, kontaktlos eine „He kütt die Bütt“ Tüte, die nochmals auf die Videoreihe der KG hinweist, in der in 15 Episoden karnevalistische Geschichten und Besuche bei besonderen Karnevalisten präsentiert werden, in Empfang zu nehmen.

Corona-konforme Übergabe

Die Tüten wurden an 3 Ausfahrten des Kreisverkehrs von Mitgliedern des Vorstandes der KG UHU per Regenschirm Corona konform an die vorbeifahrenden Mitglieder überreicht.

Diese Tüte beinhaltet den Sessionsorden, das aktuelle Sessionsheft, einen UHU typischen Impfstoff in Form eines Fläschchens Calvados, sowie ein Gerstenkaltgetränk nebst Sessionsglas.

Hierfür erhielt die KG von vielen Mitgliedern begeisterte Rückmeldungen, auch viele zufällig vorbeifahrende Passanten fanden die Aktion gelungen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


K.G. Original Kölsche Domputzer gründet Senat

Auf ihrer letzten Jahreshauptversammlung, die aufgrund der Corona-Pandemie nur virtuell stattfinden konnte, hat die K.G. Original Kölsche Domputzer von 1979 e. V. ihre Satzung geändert, damit man nun auch endlich einen Senat ins Leben rufen konnte. Der 1. Vorsitzende der K.G., Udo Beckers, freute sich, dass er für das Amt des Gründungs-Senatspräsidenten einen erfahrenen Karnevalisten gewinnen konnte: Frank Morsch war jahrelang im Vorstand der ältesten Kölner Karnevalsgesellschaft für den Bereich Marketing und PR zuständig und verstärkt nun mit seinem großen Fachwissen den geschäftsführenden Vorstand der K.G. Original Kölsche Domputzer.

Morsch, der auch in zahlreichen Karnevalsgesellschaften im Kölner Umland aktiv ist, wird neben seinem Amt als Senatspräsident auch für den Bereich Marketing, Sponsoring und PR bei der Gesellschaft verantwortlich zeichnen. Hier wird Morsch auf ein Team junger Menschen zurückgreifen, welche sich um die „Social Media“-Kanäle sowie um die Pressearbeit kümmern werden. Das Amt der Pressesprecherin bleibt wie bisher bei Antje Brings, die seit der Jahreshauptversammlung auch Schriftführerin der K.G. geworden ist.

In den nächsten Wochen wird die Homepage der Gesellschaft modernisiert. Ziel wird es hierbei sein, den Besuchern eine responsive Website anzubieten, die auf allen Endgeräten eine annähernd gleiche Haptik bietet. Durch den Ausfall der Veranstaltungen wegen Corona hat sich die Gesellschaft hierfür nun die notwendige Zeit genommen: „Eigentlich war der Start der neuen Seite für das Ende des Jahres 2020 geplant. Nun lassen wir uns bis Frühjahr 2021 Zeit, um den Besuchern eine erstklassige und unserer Gesellschaft würdige Homepage zu präsentieren.“, so Udo Beckers.

Nachdem in Köln-Mülheim, wo die Domputzer ihre Heimat haben, bekannt wurde, dass die K.G. Original Kölsche Domputzer einen Senat gegründet haben, wurde die Gesellschaft mit Anfragen zur Mitgliedschaft im Senat überhäuft. „Wir sind überrascht, dass sich so viele Freiberufler, Gewerbetreibende und Unternehmer für unseren Senat interessieren. Die Resonanz hierauf hat uns überrascht! Und als Domputzer sind wir natürlich nicht auf die rechte Rheinseite beschränkt. Schließlich steht unser namensgebendendes Kapellchen auf der linken Rheinseite!“, so Senatspräsident Frank Morsch.

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Proklamation des Porzer Dreigestirn 2021 am morgigen Abend kostenlos empfangbar

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Jan 082021
 

Foto: FAS/Foto Stephan

Am morgigen Samstagabend ist es endlich so weit: Das Porzer Dreigestirn der Session 2021 mit Prinz Leo II., Bauer Gaius und Jungfrau Venetia wird LIVE im Porzer Rathaussaal – selbstverständlich unter Beachtung der geltenden Corona-Schutzverordnung – proklamiert. Die Proklamation findet im Saal ohne Zuschauer statt – und trotzdem können alle Porzer (und nicht nur die …) die knapp zweistündige Veranstaltung miterleben.

Die drei außergewöhnlichen Tollitäten aus Porz am Rhein werden mit einem bunten Rahmenprogramm in ihre Ämter gehoben und in diese besondere Session gehen. Wer dabei sein will, kann es sich Zuhause auf der Couch mit einem leckeren Kölsch, einem Gläschen Wein oder einem Piccolo gemütlich machen und dem bunten Treiben über die Website des Festausschuß Porzer Karneval zuschauen. Auf der Website wird der Link zum Livestream zu finden sein.

Das Beste daran: Man braucht keine Einladung, keine „virtuelle Eintrittskarte“ oder sonst eine Legitimation – einfach anklicken, zurücklehnen und dem jecken Treiben in Porz zuschauen.

Rainer Czakalla, Pressesprecher des Festausschuß, sagte hierzu: „Lasst uns das machen, was wir Rheinländer, Kölner & Porzer so lieben – etwas Karneval feiern! Mit Abstand, unter Einhaltung aller Regeln oder einfach mit: „Spass an d´r Freud“!!!

Wann: Morgen, Samstag, den 9. Januar 2021, ab 19:00 Uhr (bis ca. 21:00 Uhr)
Wo: Auf der Website des Festausschuß Porzer Karneval im LIVEstream
Was: Die Proklamation des Porzer Dreigestirn 2021

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Kölner Dreigestirn und Kinderdreigestirn erstmals „op Jöck“ proklamiert

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Jan 082021
 

Fotos: Festkomitee Kölner Karneval/Costa Belibasakis

Das Kölner Dreigestirn der Session 2021 ist offiziell proklamiert! Traditionell findet die Inthronisierung des Trifoliums üblicherweise im großen Festsaal des Kölner Gürzenich statt. Bedingt durch die Covid-19-Pandemie wurden Prinz Sven I. (Sven Oleff), Bauer Gereon (Gereon Glasemacher) und Jungfrau Gerdemie (Dr. Björn Braun) in dieser Session auf besondere Art und Weise in ihr Amt eingeführt. Das Trifolium begab sich auf eine Tour quer durch die Kölner Innenstadt von der Hofburg zum leeren Gürzenich, vorbei an leeren Kneipen und Restaurants bis zum Kölner Dom. Proklamiert wurde es schließlich von Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Hotel The Qvest am Gereonskloster – genau wie das Kölner Kinderdreigestirn, dem erstmals die Ehre zu Teil wurde, am selben Tag in den selben Räumlichkeiten wie das große Trifolium die Insignien zu erhalten.

Bis Aschermittwoch regiert das Dreigestirn nun über die Kölner Jecken. Nach mittlerweile 20 Jahren stellt das Traditionskorps Altstädter Köln 1922 eV wieder Prinz, Bauer und Jungfrau – und das gleich für zwei Sessionen in Folge. „Eine besondere Herausforderung, keine Frage“, so der frisch proklamierte Prinz Sven I., „aber wir sind uns dessen bewusst und sehen es als eine große Ehre an. Jetzt konzentrieren wir uns aber erstmal voll und ganz auf diese Session!“

Kinderdreigestirn 2021

Oberbürgermeisterin Henriette Reker begleitete die Feierlichkeiten wie in jedem Jahr und hob die Bedeutung des Karnevals für die Kölner auch in schwierigen Zeiten hervor: „Der Karneval ist in Köln das Fest des Zusammenhalts. Dabei betonen wir auch immer wieder unseren guten Draht zum lieben Gott. Und in diesem Jahr könnte man es göttliche Fügung nennen, dass unser Sessionsmotto lautet: Nur zesamme sin mer Fastelovend – das trifft mitten ins Herz und war zu keiner Zeit wichtiger! Nur zusammen – das muss jeder und jedem klar sein – können wir gut durch die Pandemie kommen.“

Getreu dem neuen Sessionsmotto zeigt der Film auch verschiedene Kölner Persönlichkeiten, die im Karneval aktiv sind. Die Tollitäten wurden von prominenten Überraschungsgästen, wie etwa den Rednern Guido Cantz und Martin Schopps sowie der Kultband Brings auf ihrem Weg durch Köln begleitet. Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, moderierte die filmische Reise des Dreigestirns. „Eine Prokla op Jöck, das gab‘s so noch nie. Aber das sind besondere Zeiten, in denen wir uns gerade befinden und dann sieht eben auch eine Proklamation ganz besonders aus – im kleinen, aber feinen Rahmen, mit körperlichem Abstand, aber großer menschlicher Nähe.“

So ganz auf Publikum verzichten mussten die sechs Tollitäten dann doch nicht: Sechs Tanzpaare und die Familien der Dreigestirne erwarteten die Prinzen, Bauern und Jungfrauen im Festsaal. „Der Empfang war toll, anders als vorher erwartet. Keine Proklamation, die im großen Rahmen stattgefunden hat, wie wir es aus dem Gürzenich kennen. Aber diese kleine, persönliche Atmosphäre, das hat es für mich zu etwas ganz besonderem gemacht“, schwärmt Bauer Gereon.

Der Akt der Proklamation wurde zum ersten Mal in der Geschichte des kölschen Fastelovends in Form eines Roadmovies durchgeführt. Dabei wurde unter den aktuellen Vorgaben der Corona-Schutzverordnung gedreht, und darüber hinaus wurden alle Akteure täglich getestet. Am 17. Januar wird der Film dann für alle Jecken im WDR um 20:15 Uhr zu sehen sein. So erleben die Karnevalisten von Zuhause aus den großen Moment von Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie hautnah mit. „Wir sind stolz, in dieser besonderen Session zusammen mit den Großen proklamiert zu werden.“ freut sich Kinderprinz Hanno I. „Das hat noch kein Kinderdreigestirn vor uns erlebt!“ Denn auch die Inthronisierung des Kinderdreigestirns rund um Prinz Hanno I. (Hanno Bilzer), Bauer Leopold (Leopold Enderer) und Jungfrau Catharina (Catharina Laschet) kann in diesem Jahr coronabedingt nicht wie gewohnt im Tanzbrunnen stattfinden.

Die Proklamation stellt das wichtigste karnevalistische Ereignis für das Kölner Dreigestirn dar. Mit der Übergabe der Insignien durch die Oberbürgermeisterin werden die Tollitäten erst offiziell ins Amt gehoben und dürfen ab dem Tag öffentlich im Ornat auftreten. Auch wenn viele Termine in dieser Session nicht stattfinden können, so möchte das Dreigestirn doch möglichst viel Fastelovendsjeföhl zu den Jecken bringen, ob digital oder Open Air. „Wir freuen uns um so mehr, den Menschen in dieser außergewöhnlichen Session hier und da etwas Freude und Ablenkung schenken zu können,“ betont Jungfrau Gerdemie. „Denn das ist in Zeiten von Lockdown und reduzierten persönlichen Kontakten für die Menschen besonders wichtig.”

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

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Kölner Karneval initiiert Spendenaktion für hilfsbedürftige Künstler und Helfer

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Jan 072021
 

Foto: pixabay

Starkes Signal der Kölner Karnevalsszene: Für durch die Corona-Pandemie in Not geratene Veranstaltungstechniker, Karnevalskünstler und ehrenamtlich arbeitende Tanzgruppen und Spielmannszüge wird ein Spendenfonds eingerichtet. Damit soll in Härtefällen unbürokratisch geholfen werden, um die kulturelle Vielfalt des Kölner Karnevals in all ihren Facetten für die Zukunft zu erhalten. Deswegen schlägt der Name der Aktion „Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein” den Bogen vom aktuellen Sessionsmotto zu den Menschen, die durch die Umstände der Pandemie besondere Hilfe benötigen. Prominente Unterstützung erhält die Aktion von namhaften Kölner Künstlern, die sich für in Not geratene Künstlerkollegen und vor allem die Helfer ’hinger der Britz’ einsetzen wollen: Unter anderem sind Cat Ballou, Höhner, Klüngelköpp, Miljö, Guido Cantz, Jupp Menth, Martin Schopps, Bernd Stelter und Volker Weininger mit dabei.

„Die Kölner Karnevalskünstler und ihre Mitarbeiter sind durch die Absagen von Karnevalssitzungen, -partys und -bällen finanziell stark getroffen worden. Während die meisten professionellen Musiker und Redner persönlich die Ausfälle noch halbwegs kompensieren konnten, trifft die Krise die Büros und Crews dahinter noch härter“, erklärt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Ohne diese Helfer würde in Köln keine einzige Sitzung und kein einziges Konzert stattfinden. Viele haben nun wegen der Pandemie seit März kein Einkommen mehr, staatliche Hilfen reichen leider nicht immer aus. Das ist für viele Menschen existenzbedrohend geworden. Genau bei solchen Härtefällen soll die Aktion ‚Mer looße üch nit allein’ ansetzen – nicht mit der Gießkanne, sondern punktgenau bei denen, die in der aktuellen Situation finanzielle Hilfe am dringendsten benötigen.”

Doch nicht nur Künstler und deren Crews sind von der Krise betroffen, auch manche Tanzgruppen und Spielmannszüge stehen vor dem Aus. Kuckelkorn dazu: „Das Engagement ist hier zwar ehrenamtlich, aber ohne Einnahmen kann es für die Miete des Proberaumes oder die Aufwandsentschädigung für den Trainer schnell knapp werden. Auch hier wollen wir ansetzen und unter die Arme greifen, denn manchmal hängt die Fortsetzung des Trainingsbetriebes an 500 Euro. „Ich verspreche mir von der Aktion schnelle und unbürokratische Hilfe und bin dabei besonders unseren Partnern und Sponsoren Go GmbH und Deiters dankbar, die das Projekt von Anfang an vorangetrieben haben. Ebenso gilt mein Dank der Band Cat Ballou und ihrem Label MiAO Records GmbH, die ihren Song ‚Du bes nit allein’ für diese Kampagne zur Verfügung stellen.”

Wer die Aktion unterstützen möchte, kann das Spendenkonto DE 74 3705 0198 1935 6438 80 der Akademie för uns kölsche Sproch (Verwendungzweck: ‚Künstlerfonds Kölner Karneval’) nutzen. Über die konkrete und zielgenaue Verwendung der Gelder wird ein Beirat entscheiden, zu dem unter anderem Bernhard Conin (Geschäftsführer KölnKongress), Stefan Löcher (Geschäftsführer Lanxess arena) und Norbert Minwegen (Geschäftsführer SK Stiftung Kultur) gehören. Prominente Schirmherren der Spendenaktion sind Wolfgang Bosbach, Guido Cantz, Christoph Kuckelkorn und Cat Ballou. Auch eine ganze Reihe von Kölner Karnevalskünstlern und Präsidenten von Karnevalsgesellschaften unterstützt die Aktion – unter anderem durch die Produktion eines gemeinsamen Videos zum Song „Du bes nit allein”.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)