Shootinganfrage TfP

 Fotografie  Kommentare deaktiviert für Shootinganfrage TfP
Jul 212015
 
Pixel4joy1Ich finde diesen Text so gut, das ich es einfach mal von einer anderen Seite übernehme (Quelle siehe unten) :

 

Es geht um eine TfP-Anfrage an uns Fotografen/Fotodesigner, etc. und wie sie im Idealfall aussehen sollte, damit ihr eine Chance habt überhaupt wahrgenommen und eben nicht ignoriert zu werden.

Eines mal vorweg, wenn wir Fotografen nicht mehr auf jede eingehende Nachricht antworten, kann das natürlich viele Gründe haben. Meist sind wir einfach beschäftigt und es ist überhaupt nicht böse gemeint. Hin und wieder geht auch mal was in einer Nachrichtenflut unter, vor allem, wenn wir Ausschreibungen machen. Oft jedoch, und da spreche ich nicht nur von meinen Erlebnissen, weil die Anfragen einfach nur sehr fragwürdig undzum Teil auch unverschämt sind.

Weiterlesen…

Kölsche Grielächer starten mit traditionellem Herrenfrühschoppen in die Session

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Kölsche Grielächer starten mit traditionellem Herrenfrühschoppen in die Session
Okt 142019
 

Fotos: Andreas Klein

Während in der Kölner Innenstadt und in zahlreichen Veedeln die Straßen durch die Läufer des 23. KölnMarathon blockiert waren, feierten am Sachsenring rund 400 jecke Herren den Frühstart in die Session 2019/2020 mit dem traditionellen Herrenfrühschoppen der K.G. Kölsche Grielächer. Präsident Rudi Schetzke konnte konnte u. a. mit Dr. Joachim Wüst ein Mitglied des amtierenden Festkomitee-Vorstand begrüßen. Ebenso waren zahlreiche Senatspräsidenten, Literaten und das Dreigestirn der Session 2018/2019 dem Ruf der „Gesellschaft met Hätz“ gefolgt.

Die einzelnen Programmpunkte wurden, wie beim Herrenfrühschoppen der Grielächer üblich, durch ein Nummerngirl angekündigt. In diesem Jahr stand „Cherry“ auf dem Programmzettel – dem aufmerksamen Beobachter fiel dabei auf, dass die Dame bereits im letzten Jahr unter dem Namen „Shirin“ die Herren mit ihren immer knapper werdenden Outfits beglückte.

Eröffnet wurde das Bühnenprogramm, schon traditionell, mit der Fauth Dance Company. Die Mädels hatten eine lange Nacht hinter sich und nur wenig geschlafen. Trotzdem begeisterten sie die Herren mit ihrer tänzerischen Darbietung in ihren Zirkus-Kostümen. Doch ebenso traditionell ist, dass die Damen am Ende der Veranstaltung noch einen zweiten Auftritt hinlegen …

Martin Schopps

Mit Martin Schopps kam anschließend der Erste von drei Redebeiträgen auf die Bühne. Und Martin Schopps wird, das kann man heute bereits sagen, mit seinem Beitrag wieder die Säle von den Stühlen reißen! Wir wollen nicht zu viel verraten, aber der Vortrag mit den Getränkenamen ist schon ein Knaller! Aber danach kommt es „noch krasser, Alter“! In einer Art „Motto-Rede“ verarbeitet Schopps die Namen der Kölner Stadtteile zu einer Geschichte – da bleibt kein Auge trocken! Und natürlich darf auch das beliebte Zukunftskrätzchen („… leider nicht!“) nicht fehlen. Verdiente Standing Ovations für den Schopps, der dem Karneval noch lange erhalten bleiben wird (der Vater Fritz Schopps ist ja bekanntlich auf Abschiedstournee). Und auch in der Zugabe gab es dann noch mal ein Anspielung aufs Motto der Session 2020, „Et Hätz schleiht em Veedel“.

Klomann Motombo

Vor der Essenspause kam dann etwas Farbe ins Programm: Comedian Dave Davis alias „Klomann Motombo Umbokko“ plapperte sich auf die Bühne. Leider ist der Klomann in dieser Session, wenn das seine aktuelle Rede gewesen sein soll, nicht wirklich ein Brüller – teilweise recht alte Witze, die man schon aus vielen Zeitschriften kennt, sorgen nicht wirklich für Lacher. Das kann der Klomann besser! Und das muss auch besser werden!

Nach dem Auftritt von Dave Davis verabschiedete Präsident Rudi Schetzke (im ersten Foto 1. von links) gemeinsam mit Senatspräsident Helmuth Schmitz (3. von links) das langjährige Vorstandsmitglied Peter Muhrmann (2. von links), der in der Gesellschaft u. a. für die Veranstaltungsorganisation verantwortlich zeichnete. Dieser tritt aus privaten Gründen etwas kürzer, steht der Gesellschaft aber noch beratend zur Seite. Neben einem Karton „Prickelbrause“ (Zitat Muhrmann: „Ich trinke keinen Alkohol!“) erhielt er ein T-Shirt mit der Aufschrift „Held der Arbeit“ überreicht.

 

 

Der Herrenfrühschoppen der Kölsche Grielächer ist übrigens eine „All-Inklusiv-Veranstaltung“: Neben dem Programm gibt es auch Freigetränke (Kölsch und Softdrinks) sowie einen Mittagsimbiss. In diesem Jahr gab es Spitzkohl mit Kasseler und Bratwurst. Natürlich durfte auch das Schnäpschen als Verdauungshilfe nicht fehlen.

Volker Weininger

Nach der Pause wurde es dann wieder richtig lustig, denn quasi ein Kollege von Rudi Schetzke betrat die Bühne – Volker Weininger alias „Der Sitzungspräsident“! Weininger durfte sich darüber freuen, dass vorwitzige Journalisten dafür gesorgt hatten, dass er eine Flasche Korn auf seinem Stehtisch stehen hatte. Kurz dran gerochen – und „Prost“! Nachdem im letzten Jahr das Nummerngirl dem Sitzungspräsidenten auf der Bühne das Bier reichte, musste in diesem Jahr der Baas der Literatenstammtisch, Rudi Fries, als Aushilfskellner herhalten – und, ja, man sah ihn sehr oft mit einem Kölschglas auf die Bühne rennen …

Weininger lebt ja bei seinem Vortrag von dem Fakt, dass der Zusatz „e. V.“ bei seiner fiktiven Karnevalsgesellschaft nicht für „eingetragener Verein“, sondern für „ewig Voll“ steht. Und gerade das Thema nach 14:00 Uhr in einem Saal, bei dem die Herren seit 11:00 Uhr Zugriff auf Freibier haben … Volker traf mit seinem Vortrag auch dieses Mal wieder auf viel Zuspruch. Verdiente Standing Ovations auch für den Meister am Glas – der mit seiner Zugabe, dem besten Teil seines Vortrags vom letzten Jahr, noch einmal die Herren von den Stühlen riss!

Kempes Feinest

Nachdem die Herren jetzt lange den Worten lauschen mussten, kam nun traditionell etwas Musik. Und da hatten wir dann wieder das übliche Problem – die Lautstärke. Liebe Nici Kempermann, das Mikrofon ist dazu da, dass man dein „zartes Stimmchen“ elektrisch verstärkt auch in den hinteren Reihen versteht. Wenn Du aber meinst, dass Du schon bei der Anmoderation der Songs in das Mikrofon brüllen (!) musst, dann lass das Mikro doch einfach weg! Dann kann man auch deine Stimme ohne Verzerrung verstehen! Die Lieder von „Kempes Feinest“ sind vielleicht nicht für jedes Ohr geeignet (sind halt die „jungen Wilden“ …), aber man erreicht damit doch eigentlich ein größeres Publikum mit einem höheren Altersdurchschnitt. Doch bei der Lautstärke wie gestern fliegen den älteren Herrschaften im Saal die Hörgeräte reihenweise aus den Ohren! Und „nur laut“ ist einfach „nicht wirklich schön“. (Anm.: Und das haben gestern sogar Herren geäußert, die noch keine 4 als erste Zahl im Alter haben!) Denkt mal drüber nach …

Fauth Dance Company

Mit ihrem zweiten Auftritt, dieses Mal mit ihrer neuen Show für die kommende Session, sorgten die „Candy Girls“ der Fauth Dance Company noch einmal für eine tänzerische Augenweide. Interessant war dabei, dass der Einmarsch-Song der Mädels eigentlich ein Song ist, den die jungen Damen gar nicht kennen können – in den 1980er war von denen sicherlich noch keine auf dieser Erde, und „I want Candy“ von „Bow Wow Wow“ kennen im Original auch nicht wirklich viele Menschen. War halt ein „versteckter Hit“ einer Punkband der 80er. Und das Cover von „Mel C“ vor ein paar Jahren … na ja …

Fassen wir den Tag mal zusammen: Essen top. Weininger, Schopps und Fauth Dance Company … zehn Daumen hoch! Motombo muss noch an seiner Rede arbeiten, sonst wird das nicht wirklich was. Und bei Kempes Feinest ist Lautstärke-technisch weniger wirklich mehr – und das, obwohl die Lieder ja eigentlich durchaus schön sind.

Abschließend noch eine „kurze fotografische Studie“ über Nummerngirl „Cherry“.

Rum Company

Festkomitee Kölner Karneval und Deiters stellen Mottoschal 2020 vor

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Festkomitee Kölner Karneval und Deiters stellen Mottoschal 2020 vor
Okt 112019
 

Foto: Festkomitee Kölner Karneval

„Et Hätz schleiht em Veedel“ – das Motto der Kölner Karnevalssession 2020 ist eine Hommage an die 86 Teile, aus denen sich diese Stadt zusammensetzt. Denn Karneval in Köln – das ist nicht nur Gürzenich und Rosenmontagszug. Das sind vor allem auch die vielen kleinen und großen Feste um die Ecke in der Nachbarschaft. Das sind die Veedelszüge und Pfarrheimsitzungen. Und das sind die vielen großen und kleinen Jecken, die sich das ganze Jahr hindurch für den Fastelovend engagieren.

Eine Hommage an diese Veedel und ihre Bewohner ist auch der Mottoschal der Session 2020, den Christine Flock, Vizepräsidentin des Festkomitees, und Deiters-Inhaber Herbert Geiss heute der Presse vorstellten. Stellvertretend für die vielen Veedel setzt sich eine Seite des Schals im Patchworkmuster aus vielen kleinen unterschiedlichen Stoffteilen zusammen und erinnert damit an das traditionelle Kostüm des Straßenkarnevals – den Lappenclown. Auf der anderen Seite prangt das Sessionsmotto, auch eine kleine eingearbeitete Tasche für Handy, Lippenstift und Co gibt es wieder. Ein Stoffherz mit Knopfloch verbindet beide Schalseiten, greift angelehnt an „Et Hätz schleiht em Veedel“ auch hier das Motto auf und zeigt die Liebe des Trägers zu den Veedeln.

„Ein passenderes Design hätte ich mir für dieses Motto kaum vorstellen können“, freut sich Christine Flock, die das Ressort Kinder- und Jugendkarneval betreut. „Wir wünschen uns in diesem Jahr besonders, dass das Motto wirklich bis in die letzte Ecke Kölns transportiert wird. Dabei hilft uns der Schal sehr, der spätestens im Straßenkarneval überall in der Stadt zu sehen sein wird.“
Der Schal wird nur in limitierter Auflage verkauft und hat sich über die Jahre zum äußerst beliebten Sammlerstück entwickelt. Ein großer Gewinn für viele Karnevalsprojekte, die durch den Erlös des Schals finanzielle Unterstützung erhalten. Ein Großteil kommt in dieser Session dem Kinder- und Jugendkarneval zugute. Das Kinderdreigestirn erhält einen neuen, pänzgerechten Wagen für den Rosenmontagszug und den Ehrenfelder Dienstagszug, denn der alte Prunkwagen hat nach knapp 20 Jahren Einsatz ausgedient.

„Deiters ist dem Kinder- und Jugendkarneval schon lange eng verbunden, daher freuen wir uns besonders, mit dem Verkauf des Schals in diesem Jahr dem Nachwuchs so kräftig unter die Arme zu greifen“, betont Herbert Geiss, Inhaber von Deiters. „Den Mottoschal haben wir alle zusammen zu einem Kultobjekt gemacht. Es ist die schönste Variante, die Liebe zum Karneval, zur Stadt und dieses Jahr speziell zu den Veedeln nach außen zu zeigen. Und es ist doch toll, dass damit so viel Gutes getan wird.“

Unterstützt werden zudem die dem Festkomitee angeschlossenen Kinder- und Jugendtanzgruppen über den Juniorenförderkreis, sowie die städtischen Streetworker, die im Straßenkarneval arbeiten. Sie sorgen für die Sicherheit der feiernden Kinder und Jugendlichen. Ebenso profitieren Projekte entlang des Rosenmontagszuges vom Erlös, so zum Beispiel die kostenlosen Tribünen für Menschen mit Behinderung oder die Inklusions-Initiative „Mittendrin statt nur daneben“, die Menschen mit Behinderung die aktive Teilnahme am Zug ermöglicht.

Den Schal gibt es wie immer für kleine und große Jecken. Er kostet wie im Vorjahr 15,- Euro für Erwachsene und 11,- Euro für die Pänz. Daneben gibt es auch in dieser Session wieder weitere lizenzierte Motto-Artikel wie ein aufwendig gestaltetes Mottokostüm 2020, Aufnäher, Tattoos und Blinky-Anstecker. Alle Artikel sind ab sofort in allen Deiters-Filialen oder online unter www.deiters.de verfügbar.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)


Vorstellnachmittag des Kreis rheinischer Karnevalisten (KrK)

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Vorstellnachmittag des Kreis rheinischer Karnevalisten (KrK)
Okt 072019
 

Zum ersten Vorstellabend dieses Jahres in Köln lud am gestrigen Sonntagnachmittag der Kreis rheinischer Karnevalisten (KrK) in das Dorint Hotel an der Messe ein. Im rot-weiß festlich dekorierten, gut gefüllten Saal warteten gespannt die Gäste auf das Programm, welches ihnen den Nachmittag frühkarnevalistisch verschönern sollte. Unter den Gästen waren zahlreiche Präsidenten, Literaten und sonstige Vorstandsmitglieder, darunter eine große Abordnung der Kölsche Narren-Gilde unter Präsident Helmut Kopp sowie eine Abordnung der Große K.G. Greesberger Köln unter Präsident Markus Otrzonsek.

Fotos: Andreas Klein

Die Eröffnung machte der Musikzug „Ihrefelder Cheyenne„, die in der kommenden Session ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Das Programm der kölsche Indianer bietet musikalische Medleys mit bekannten kölschen Hits. Aber es gab, zumindest beim gestrigen Auftritt, ein Manko: Die starke Percussion-Abteilung übertönte den Rest vom Musikzug! Man hörte fast ausschließlich nur die Trommeln, die Piccolo-Flöten und die Lyren waren nur bei leisen Passagen wirklich zu hören. Schade, denn musikalisch schienen die Cheyenne nicht zu den schlechtesten Musikzügen Kölns zu gehören. Ein Mikro vor den Lyren und Piccolo-Flöten hätte sicherlich den Mädels beim musikalischen Durchsetzen geholfen …

Ühlepänz

Aus dem rechtsrheinischen Stadtteil Köln-Höhenhaus kamen die Ühlepänz der Große K.G. Höhenhuuser Naaksühle ins Nachbarveedel Deutz. Die Kinder- und Jugendtanzgruppe ist seit Jahren auf vielen Veranstaltungen ein fester Programmpunkt. Aber natürlich könnten die Pänz den ein oder anderen Auftritt mehr vertragen, denn man will ja karnvalistische Nachwuchs-Tänzerin oder Tänzer nicht für ein oder zwei handvoll Auftritte das ganze Jahr seine Freizeit opfern. A pro po Tänzer – den ein oder anderen Jungen könnte die Gruppe noch vertragen. Tänzerisch bieten die Jungs und Mädels ein hohes Können. Auf großen und kleinen Bühnen sicherlich eine Bereicherung.

„Jeck noh Note“ Harald Voß

Bereits beim Vorstellabend des Karnevalsverband Rhein-Erft am letzten Samstag hatte sich Harald Voß präsentiert. Wir möchten Sie, liebe Leserinnen und Leser, nicht mit Wiederholungen langweilen – nur so viel sei angemerkt: Der Saal war am gestrigen Nachmittag auf den „Jeck noh Note“ gespannt. Es war schön ruhig, so dass Voß mit seinem ruhigen Programm – ein Mann, eine Gitarre – begeistern konnte. Und es bleibt bei unserer Einschätzung: Ein großer Saal mit einer Prunk-, Kostüm- oder Mädchensitzung ist nichts für Voß. Lieber ein kleiner Saal mit einem Publikum, welches bereit ist, zuzuhören. Oder eine Flüstersitzung. Und vielleicht sogar auch in einem Brauhaus vor 200 Gästen. Dann aber am Anfang!

Tanzgruppe „Kölsche Greesberger“

Dem KrK liegen die Tanzgruppen am Herzen. Aus diesem Grund dürfen auf jedem Vorstellabend gleich mehrere Tanzgruppen ihr Können unter Beweis stellen. Nach den Ühlepänz folgten nun die ersten „Großen“: Die Tanzgruppe „Kölsche Greesberger“ der Große K.G. Greesberger Köln. Die Tanzgruppe feiert in wenigen Tagen ihr 11-jähriges Bestehen und zeigte gestern Nachmittag wieder einmal eindrucksvoll, dass man sich in den paar Jährchen zu einer der Top-Tanzgruppen in Köln und dem rheinischen Karneval entwickelt hat. Die Tänzerinnen und Tänzer brillieren mit tänzerischer Spitzenklasse und auch im Bereich Akkrobatik sind die Orange-schwarzen ganz vorne mit dabei!

 

 

Domstadtbande

Schon lange beim KrK, wahrscheinlich sogar schon mit KrK-Inventurnummer versehen, ist die Domstadtbande. Die Band hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Und, was man heutzutage auch anmerken muss: Man hat offenbar einen guten Techniker am Mischpult! Die Instrumente hört man heraus; wenn der Gitarrist spielt, dann erkennt man jede einzelne Note – und nicht so ein Soundbrei, wie ihn manch andere Band derzeit abliefert. Das war schon Top! Dazu kommt ein toller, mehrstimmiger Gesang der fünf Bandmitglieder. Von den Bands war die Domstadtbande am gestrigen Tag mit Abstand die Beste … ähem, und leider auch die Einzige. Aber das soll die Leistung der Jungs nicht schmälern – der Auftritt war schon echt klasse!

Jugend „Kölsche Greesberger“

Die Große K.G. Greesberger Köln leistet sich neben der großen „großen“ Tanzgruppe auch noch eine große „kleine“ Tanzgruppe – die Jugendtanzgruppe „Kölsche Greesberger“. Und das, was wir bei den „Großen“ gesagt haben, trifft genauso auf die „Kleinen“ zu: Eine der besten Jugendtanzgruppen im Kölner und ganzen rheinischen Karneval. Aber leider gibt es auch hier ein klitzekleines Manko: Seeeeehr wenig Jungs! Die Mädcher sind hier eindeutig in der Überzahl, wobei einem die handvoll Jungs da schon irgendwie leid tun kann! Aber vielleicht gibt es ja da draußen doch noch den ein oder anderen kölschen Jung, der sich mal dazu durchringen könnte, ein kölsches Mädchen im Karneval auf Händen tragen zu wollen. Die können sich ja dann bei den Kölsche Greesberger melden … die Mädels freuen sich bestimmt.

Scheckübergabe

Im Rahmen des Auftritts der Jugendtanzgruppe übergab der Vorstand des KrK den Erlös aus dem jährlichen KrK-Benefiz 2019. Für die Kinderklinik in Köln-Porz und den Verein „Zartbitter e. V.“, deren Vertreter leider am gestrigen Nachmittag verhindert waren, übergaben Albert Terfloth und Axel Höfel jeweils 1.900,00 € als Spende für deren Arbeit. Der nächste KrK-Benefiz findet übrigens am 16. Februar 2020, wieder im Zochs Bistro im Bezirksrathaus Köln-Mülheim (Wiener Platz), statt. Spendenkarten (es gibt keine „normalen“ Eintrittskarten) gibt es beim KrK.

Moped Manni

Nach dem ganzen Gesinge und Getanze wurde nun Geplappert – „Moped Manni“ fährt jetzt E-Roller! Von der Type des Rockers hat sich Henning Schmiing dabei weitestgehend verabschiedet und spricht nun über aktuelle Themen wie Brexit und Klima, natürlich immer mit einem Augenzwinkern. Leider sind viele Gags vom „E-Roller Manni“ ob des Alters schon leicht grün angelaufen bis stark verschimmelt. Nach ein paar Jahren berufsbedingter Bühnenabstinenz ist „Moped Manni“ – zwar ohne Moped, dafür mit selbst gebasteltem E-Roller (mit Kabeltrommel!) – wieder da. Allerdings müsste Schmiing noch kräftig an seiner Rede feilen, um wieder an seine alten Erfolge anzuknüpfen. Gerade im Themen-Bereich „Klima“ gibt es doch heute genügend Material – und es muss dabei noch nicht mal Klima-Greta sein!

Tanzkorps „Blaue Jungs“

Aus dem Kölner Westen kommt die Tanzgruppe „Blaue Jungs“ der K.G. Lövenicher Neustädter. Vor einigen Jahren sagte man noch spöttisch, dass die Tanzgruppe „die Beste im Kölner Westen“ sei – wobei es da nicht viele Alternativen gibt. Heutzutage muss man aber klarstellen, dass die Jungs und Mädels aus Lövenich auch zu den Top-Tanzgruppen in ganz Köln und dem ganzen Rheinland gehören! Da braucht sich der Kölner Westen hinter keiner anderen der Kölner Tanzgruppen zu verstecken! Tänzerisch und im akkrobatischen Bereich ist man schon seit den letzten Jahren auf einem Niveau angekommen, dass es für den Betrachter eine wahre Freude ist. Das passt einfach alles. Und wenn die Mädels dann im Dorint quasi mit dem Hintern die Decke putzen, dann erkennt man die Top-Leistung, die diese Amateure in ihrer Freizeit Jahr für Jahr auf die Bühnen des Rheinlands bringen. Hut ab, natürlich auch für die Greesberger und die beiden Jugendtanzgruppen!

 

Rotznas

Ein Mann, eine Gitarre – hatten wir heute schon einmal. Doch im Gegensatz zum Auftritt von Harald Voß, der mit leisen Tönen überzeugt, kommt Jens Büttemeyer als „Rotznas“ eher übersteuert daher. Die Gitarre war zu laut, der Gesang teilweise schwer verständlich. (Sang er nun „vun der Tant“ oder „vun der Mamm“? Erst beim letzten Satz, als die Gitarre ausklang, verstand man, dass es um die „Mamm“ ging …). Bei den Liedern handelte es sich wohl um eigene Kompositionen – welche Büttemeyer aber vom Tablet ablesen musste. Okay, das kennt man von Mitsingkonzerten. Aber da haben die Musiker hunderte Texte auf ihrem Tablet gespeichert. Bei der Rotznas waren nur drei Lieder im Vortrag. Die „Rotznas“ gibt es seit 2016 – und da ist noch viel Luft nach oben.

Auf dem Programmzettel stand nun ein Programmpunkt, der auf eine Berichterstattung bei uns keinen Wert legt und uns diese Berichterstattung auch durch den Vorstand der Karnevalsgesellschaft, zu der diese Gruppe gehört, hat untersagen lassen. Daher halten wir uns nun an die bekannten US-Rocker von „Van Halen“ und machen einen „JUMP!“ zur nächsten Nummer …

Ne joode Jung

Bereits beim KrK-Vorstellabend im letzten Jahr konnte „der Mann am Klavier“, Holger Quast als „Ne joode Jung„, durchaus einen Achtungserfolg erzielen. Wir haben damals resümmiert, dass Quast in den großen Sälen keine große Chance haben wird. Daran hat sich auch nichts geändert. Allerdings hat sich auch nichts an der Qualität von Quasts musikalischem Können geändert … dä Jung es einfach joot! Aber dann bitte nur für Sessionseröffnungen im kleinen Gesellschaftskreis, für kleine Sitzungen, Fischessen, Sommerfeste und so weiter. In Düren, wo Quast herkommt, macht er auch Mitsingkonzerte. Auch eine Idee. Aber bitte verheizt den guten Musiker nicht auf Damen-, Herren- oder Kostümsitzungen. Da passt er einfach nicht hin. (Und das weiß er auch selbst!)

Paul Posthorn

Ebenfalls im letzten Jahr bereits beim KrK auf dem Vorstellnachmittag war Heinz Pohl jr. als „Paul Posthorn„. Die Type ist, sagen wir mal, speziell. Sehr speziell. Wie meinte ein Vorstandsmitglied einer Kölner Karnevalsgesellschaft beim Rausgehen: „Der Typ mit dem Post-Schalter – den würden sie aber auch in Düsseldorf von der Bühne schmeißen!“ Wir haben bereits im letzten Jahr geschrieben, dass Paul Posthorn nichts für die Kölner Bühnen ist. Und auch nach der aktuellen Rede ändert sich für uns nichts an dieser Meinung! Gut, die vorgetragene Rede war komplett neu, mit aktuellen politischen Themen wie Brexit, Klima und so weiter gespickt – aber richtig lustig ist anders. Eigentlich schade, denn gute Typenredner fehlen ja bekanntlich im Karneval.

Brass on Spass

Mit „Brass on Spass“ aus Eschweiler (Gibt es da eigentlich noch andere Hobbies als Musik in einer Blaskapelle zu machen?) ging der diesjährige KrK-Vorstellabend zu Ende. Die Musikerinnen und Musiker erinnern von ihrem Outfit her an eine bekannte kölsche Karnevals-Rock-Kapelle (Karo ist mega in Mode …), sorgen aber mit ihrem schmissigen Bläser-Sound schon heftig für Gänsehaut. Dass es nicht immer nur die Eschweiler Fanfaren oder die Funfars aus „gegenüber Neuss“ sein müssen, ist ja mittlerweile hinlänglich bekannt. Es gibt auch gute Showorchester neben den bekannten Fanfarenkorps. Und zu so einer Sorte gehören auch „Brass on Spass“! Die können Stimmung machen, die holen selbst den müdesten Jeck von den Stühlen, die bringen einen Saal zum Feiern! Und das braucht man im Karneval heutzutage.

Unser Resümee zum Vorstellnachmittag des KrK: Gerade die ruhigen Klänge (Harald Voß, Holger Quast) konnten dieses Jahr überzeugen. Mit „Brass on Spass“ und der Domstadtbande schafften es auch die Gruppen mit etwas mehr Druck, die Gäste zu begeistern. Bei den Rednern … okay, schwieriges Terrain – aber durchaus mit Luft nach oben. Beim KrK ein echt dickes Brett sind die Tanzgruppen – egal ob Ühlepänz, Jugend-Greesberger, Greesberger oder Blaue Jungs, die Qualität dieser Tanzgruppen ist durchweg absolute Spitzen-Mega-Klasse im jeweiligen Bereich (Kinder, Jugend und „Große“ kann man nicht direkt miteinander vergleichen, das wäre unfair). Der Vorstellnachmittag bot im Großen und Ganzen gute Unterhaltung.

Immisitzung startet Ticketverkauf

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Immisitzung startet Ticketverkauf
Okt 032019
 

Foto: Immisitzung

Die Kölner Immisitzung startet den Ticketverkauf für die Session 2020. Ab Donnerstag, 10.10.2019 können Karnevals-Fans aus aller Welt Karten beim an den Vorverkaufsstellen kaufen. Dieses Jahr gibt es 24 Vorstellungen, die Premiere findet am 9. Januar statt.

Vier Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart lädt das Immisitzungs-Ensemble zum Fan-Vorverkauf im Bürgerhaus Stollwerck: Sonntag, 6. Oktober zwischen 11:11 Uhr und 13:13 Uhr können sich Fans die besten Tickets der Saison sichern, so lange das Kontingent reicht, und das Team der Immisitzung kennenlernen. Der Ticketkauf ist am 6. Oktober nur per Bargeld möglich.

Kölns internationalste Karnevalssitzung steht für Kabarett mit rasanter Bühnenkomik, internationaler Musik und ausgelassener Feierlaune. Einzigartig ist das multikulturelle Ensemble mit Künstlern aus aller Welt. Im vergangenen Jahr lockte die Veranstaltung mehr als 7000 Zuschauer in die Kölner Südstadt. Das Motto: Jede Jeck is von woanders.

Jan
9
Do
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Jan 9 um 19:30
Jan
10
Fr
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Jan 10 um 19:30
Jan
11
Sa
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Jan 11 um 19:30
Jan
17
Fr
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Jan 17 um 19:30
Jan
18
Sa
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Jan 18 um 19:30
Jan
19
So
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Jan 19 um 18:30
Jan
24
Fr
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Jan 24 um 19:30
Jan
25
Sa
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Jan 25 um 19:30
Jan
26
So
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Jan 26 um 18:30
Jan
31
Fr
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Jan 31 um 19:30
Feb
1
Sa
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Feb 1 um 19:30
Feb
2
So
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Feb 2 um 18:30
Feb
7
Fr
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Feb 7 um 19:30
Feb
8
Sa
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Feb 8 um 19:30
Feb
9
So
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Feb 9 um 18:30
Feb
14
Fr
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Feb 14 um 19:30
Feb
15
Sa
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Feb 15 um 19:30
Feb
16
So
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Feb 16 um 11:11
Feb
18
Di
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Feb 18 um 19:30
Feb
19
Mi
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Feb 19 um 19:30
Feb
21
Fr
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Feb 21 um 19:30
Feb
22
Sa
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Feb 22 um 19:30
Feb
23
So
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Feb 23 um 18:30
Feb
25
Di
Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
Feb 25 um 18:30

 

Koot un spack – Klaaf us Kölle

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Koot un spack – Klaaf us Kölle
Okt 032019
 

Der Sommer geht und der Herbst steht vor der Türe – und in etwas mehr als vier Wochen startet die neue Karnevalssession! Bei uns gibt es den Rückblick auf die Themen aus dem Monat September, in dem bei vielen Gesellschaften die Jahreshauptversammlung anstand. Bereits am letzten Wochenende haben wir ja über die erste Vorstellveranstaltung berichtet – und der Monat Oktober wird entsprechend im Zeichen dieser Veranstaltungen stehen; wir werden darüber zeitnah nach den jeweiligen Veranstaltungen berichten. Doch nun wuseln wir uns erstmal durch den vergangenen Monat -viel Spaß beim Lesen!

Sommerfest der K.G. Alt-Köllen: Super Stimmung im Fort I

Fotos: K.G. Alt-Köllen

Trotz mancher Befürchtung unterstütze das letztlich doch sommerliche Wetter am ersten Septembersonntag die ausgelassene Stimmung rund um das Fort I in der Südstadt. Bereits zum zweiten Mal feierte die K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. zusammen mit ihren Tanzgruppen der „Kölsche Harlequins“ hier inmitten des Friedensparks ihr Sommerfest. Rund 300 Mitglieder und Freunde waren der diesjährigen Einladung wieder gerne gefolgt, darunter auffallend viele Kinder und junge Leute.

Schon am frühen Morgen hatte man begonnen, den Innenhof des Fort I stimmungsvoll in den Alt-Köllen-Farben rot und weiß zu dekorieren. Pavillonzelte, Tische, Bänke und eine Bühne wurden aufgebaut und schließlich der Grill angefeuert. Mitglieder, Freundinnen und Freunde von K.G. und Harlequins hatten Unmengen an Kuchen gebacken, Salate und andere Leckereien fürs große Buffet zusammengetragen, Kaffee, Kölsch, alkoholfreie Getränke, Fleisch und Würstchen bereitgestellt.

StadtRand

Am frühen Nachmittag wurde das Sommerfest offiziell durch Hans-Günter Horst, den neuen ersten Vorsitzendenden der K.G. Alt-Köllen eröffnet. Herzlich begrüßte er auch die vielen anwesenden Gäste befreundeter Gesellschaften. So Christian Krath vom Reiter-Korps „Jan von Werth“, frisch designierter Prinz Christian II. im Dreigestirn 2020; Mitglieder der KKG Blomekörfge 1867 e.V. mit ihrem Präsidenten Hans Kürten an der Spitze und weitere Abordnungen wie zum Beispiel von der KG Sr. Tollität Luftflotte e.V. 1926, dem Kölsche Huhadel e.V., der Grossen Braunsfelder KG von 1976 e.V., der KG Löstige Höhenhuuser e.V., den Kleine Erdmännchen, der Tanzgruppe Agrippina Colonia e.V. usw. Auch freute man sich darüber, dass eine Reihe bekannter Künstler privat als Gäste gekommen waren, um mit der Alt-Köllen-Famillich zu feiern, darunter Kölschsänger Max Biermann, Hubert Pieper, Frontsänger von Kuhl un de Gäng, Daniel Thelen vom Redner-Duo Woosch un Wööschje und Jason Schwickerath, bekannt als Nachwuchstalent Jason dä Immi.

Scheckübergabe

Für reichlich Stimmung sorgte in bewährter Weise der inzwischen fast schon zur K.G. gehörende Heinz Cöllen alias DJ Henry. Moderiert durch Jochen Langer, startete das Programm mit einem Auftritt der besonderen Art von Hanak. Die Jungs lösten damit nämlich ein Versprechen aus der ARD-Sendung „Hallo Schatz“ mit Oli P. ein. Weiter ging es mit einem grandiosen Auftritt von StadtRand, bis schließlich Miljö die Stimmung auf dem Platz vollends zum Überkochen brachte und Jung und Alt gemeinsam tanzten und schunkelten, allen voran die Harlequins mit auf der Bühne. Dazwischen nutze Alt-Köllen-Vorsitzender Hans-Günter Horst nochmals die Gelegenheit, um eine Spende in Höhe von 333,33 Euro an den Förderverein Baui e.V. zu überreichen, der auf dem Gelände des Fort I einen tollen Bauspielplatz unterhält.

Am Ende waren sich alle einig, dass dieses Sommerfest wieder ein voller Erfolg war. Und das nächste Fest für 2020 ist bereits terminiert. Am selben Ort, dann allerdings etwas früher Anfang Juni.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


KG Köln-Rodenkirchen von 2014 e.V. spendet für „himmel & ääd“

Foto: K.G. Köln-Rodenkirchen

Soziales Engagement liegt uns am Herzen und ist fester Bestandteil der Vereinssatzung der KG Köln-Rodenkirchen von 2014 e.V.

So sind wir überglücklich eine Spende von 1.111,11 € an die wunderbare Einrichtung „himmel & ääd“ mit Ihrer Geschäftsführerin, Gabriele P. Gérard-Post, überreichen zu können.

Möglich gemacht haben das die Mitglieder der KG und alle Gäste unseres Sommerfestes – der Jecken Riviera.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Kölnische K.G.: Wechsel an der Spitze – Claus Frohn folgt auf Dr. Johannes Kaußen

Foto: Kölnische K.G.

Die Mitgliederversammlung der Kölnischen Karnevals-Gesellschaft von 1945 e.V. hat am Abend einen neuen Vorstand gewählt. Nach elf Jahren im Amt scheidet Dr. Johannes Kaußen als Präsident aus. Kaußen hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt. „Man soll gehen, wenn es am schönsten ist. Ich denke, nach dieser langen und wunderschönen Zeit ist es der perfekte Zeitpunkt, um Platz für frische Ideen zu machen“, erklärte der Vollblutkarnevalist unter großem Beifall der Mitglieder. Sein Nachfolger wird der bisherige Senatspräsident Claus Frohn, dessen Posten wiederum der Sitzungsleiter und Prinz von 2005 Walter F. Passmann übernimmt.

Frohn dankte seinem Vorgänger für außerordentliche Verdienste um die Familien-Gesellschaft im Besonderen und den Kölner Karneval im Allgemeinen und freute sich riesig über das Votum der Mitglieder: „Das ist eine besondere Ehre für mich und ich gehe die verantwortungsvolle Aufgabe mit großer Vorfreude an. Ich habe ein tolles Team an meiner Seite und wir werden alles daransetzen, den Erfolg der vergangenen Jahre zu bestätigen, Traditionen zu wahren, aber gleichzeitig auch neue Formate zu kreieren bzw. weiterzuentwickeln. Ich bin mir sicher, dass die Kölnische auch in den kommenden Jahren ihren Stellenwert im Kölner Karneval behauptet. Vor allem möchten wir noch mehr als Familien-Gesellschaft wahrgenommen werden und uns um den karnevalistischen Nachwuchs kümmern.“

Auch auf einigen anderen Posten hat es Wechsel gegeben, deshalb hier die komplette Übersicht der Postenverteilung:

Bisheriger Vorstand:Neuer Vorstand:
Präsident: Dr. Johannes KaußenPräsident: Claus Frohn
Vizepräsidentin: Simone Kropmanns
Senatspräsident: Claus FrohnSenatspräsident: Walter F. Passmann
Geschäftsführer: Guido Mundt1. Geschäftsführer: Guido Mundt
2. Geschäftsführer: Dirk Cleve
Schatzmeister: Helmut Kind1. Schatzmeister: Jochen Bischof
2. Schatzmeister: Helmut Kind
Literat: Rudi FriesLiterat: Rudi Fries
Beisitzer: Michael ArensBeisitzer: Dr. Michael Arens
Beisitzer: Ralf Remmert
Beisitzer: Jürgen Sluytermann

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Hochzeitsfeier des Präsident der K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V.

Fotos: K.G. Alt-Köllen

In der wunderschön in rot-weiß dekorierten Festhalle des Festkomitees Kölner Karneval am Maarweg feierten der Präsident der K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., Prof. Dr. med. Rainer Riedel und seine frisch angetraute Ehefrau Dr. med. dent. Angelika Brandl-Riedel am gestrigen Samstag, dem 14. September 2019 zusammen mit rund 250 Gästen ihre große Hochzeitsparty.

„Das doppelte Brautpaar“

Neben Familie, Freunden und Mitgliedern der K.G. waren auch eine Reihe Ehrengäste zugegen, darunter Marc Michalske, Prinz im Kölner Dreigestirn der Session 2018/2019 und sein Vater Egon Michalske, Präsident der Lesegesellschaft zu Köln von 1872 e.V., Dr. Armin Hoffmann, Vizepräsident der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V., Oberbürgermeister a.D. Jürgen Roters, Ludwig Sebus und natürlich Hans Brocker, Ehrenpräsident der K.G. Alt-Köllen.

Als besondere Überraschung wurde nochmals der Wagen aus dem Rosenmontagszug 2019 aus der Wagenhalle gefahren. Neben der Frontfigur des Kölschen Harlequins war die zweite Figur flugs als Braut umdekoriert worden. Der Abend wurde von mehreren musikalischen Darbietungen, manche als Überraschung begleitet. Zu Beginn tanzten die K.G.-eigenen „Kölschen Harlequins“ und brachten die Halle in Stimmung. Ludwig Sebus ließ es sich nicht nehmen, dem Brautpaar einige Lieder mit auf den Weg zu geben und als Geschenk des Senats der K.G. Alt-Köllen trat schließlich JP Weber mit seiner Flitsch auf. Sichtlich gerührt schnitten Braut und Bräutigam gemeinsam die Hochzeitstorte an, ein persönliches Geschenk von Marc und Egon Michalske und eröffneten im Anschluss mit dem obligatorischen Hochzeitswalzer die Tanzfläche. Bis tief in die Nacht dauerte das rauschende Fest, das allen sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Marc Michelske neuer Präsident der Schlenderhaner Lumpe

Die diesjährige Jahreshauptversammlung – selten war die Beteiligung so hoch – stand ganz im Zeichen von Wahlen, wichtigste Veränderung war die Besetzung des Präsidentenamtes. Präsident Hellmut Schramm wollte gerne nach 35 Jahren Vorstandsarbeit den Generationswechsel einläuten und nach einer eindrucksvollen Session 2019 an den diesjährigen Prinzen im Kölner Dreigestirn, Marc Michelske übergeben. Mit überwältigender Mehrheit wurde dieser dann auch zum neuen Präsidenten der KG Schlenderhaner Lumpe gewählt.

Neuer Vizepräsident wurde Jürgen Knaack, der auch mehrheitlich als Vorsitzender der Gesellschaft wiedergewählt wurde. Einstimmige Wiederwahl gab es auch für den Literaten der KG, Harald Kaspers, der zugleich in dieser Funktion seit 33 Jahren tätig ist.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Session 2020: Kölner Narren-Zunft mit 111% Karneval für Köln

Die Kölner Narren-Zunft (KNZ) ist allen Veedeln Kölns gleichermaßen verbunden und lebt das, indem sie mit ihren Aktivitäten an unterschiedlichen Orten Kölns präsent ist. So finden die Veranstaltungen vom Senatsabend bis zur Sitzung in ganz unterschiedlichen Veedeln statt, wie z. B. in der Innenstadt, im Severinsviertel, in Sülz oder in Deutz.

Thomas Brauckmann, Bannerhär (Präsident) der KNZ, hat hierzu eine klare Vorstellung: „Wir bringen 111% Karneval nach Köln, indem wir noch mehr Menschen für uns und den Karneval in allen 86 Veedeln begeistern. Das schaffen wir mit der tollen Teamarbeit unserer Senatoren und Zunftmeister, aber auch gemeinsam mit den anderen Kölner Karnevalsgesellschaften – wir sind ja keine Konkurrenten, sondern haben alle ein gemeinsames Ziel“.

Auch in der Session 2020 möchte die KNZ mit ihrem Karnevalsprogramm erreichen, dass „et Hätz“ seiner Gäste aus allen Veedeln Kölns und auch darüber hinaus höher „schleiht“. Hierbei setzt sie auf verschiedene Formate, um alle Altersgruppen anzusprechen und darüber auch die jüngeren Generationen immer stärker für die traditionellen Veranstaltungen zu begeistern.

Ein besonders traditionsreiches Alleinstellungsmerkmal hat die KNZ bei ihren Sitzungen: Sie veranstaltet als letzte Kölner Karnevalsgesellschaft die traditionelle Blaue Montagssitzung, die seit 1880 immer am Montag vor Weiberfastnacht (17.02.2020) stattfindet. Als Kontrast hierzu feiert die KNZ nur vier Tage später am Karnevalsfreitag ihre legendäre Keine-Nacht-Zuhause-Party, die aufgrund ihres unglaublichen Erfolges in den vergangenen Jahren seit letzter Session im kompletten Theater am Tanzbrunnen stattfindet.

Weitere Infos zu allen Veranstaltungen und Karten gibt es unter www.koelnernarrenzunft.de.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Der Vorstand der Freunde und Förderer stellt sich neu auf: Geschäftsführung und Ansprechpartnerin für die Schulen neu besetzt

Der Vorstand der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums e. V. hat auf seiner Sitzung am 2. September 2019 einstimmig personelle Änderungen auf zwei Positionen beschlossen.

Dr. Philipp Hoffmann

Dr. Michael Euler-Schmidt hat nach über acht Jahren als Geschäftsführer des Fördervereins sein Amt an Dr. Philipp Hoffmann, Wissenschaftlicher Referent der Abteilung für Kölnisches Brauchtum im Kölnischen Stadtmuseum, übergeben. Der gebürtige Kölner ist dem Kölnischen Stadtmuseum seit vielen Jahren in verschiedenen Positionen verbunden und wurde bereits während der vergangenen Session in die Geschäftsstelle eingearbeitet. Mit diesem Wechsel konnte ein reibungsloser Übergang und Wissenstransfer sichergestellt werden. Die Geschäftsstelle ist wie bisher im Kölnischen Stadtmuseum angesiedelt. Dr. Michael Euler-Schmidt bleibt dem Vorstand der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums e. V. als Wissenschaftlicher Beirat erhalten.

Nach über 14 Jahren ehrenamtlicher Arbeit für den Förderverein wurde zudem Margarita von Westphalen-Granitzka in den verdienten Ruhestand verabschiedet. Ihre Nachfolge in der Generale Brauchtum im Schulamt für die Stadt Köln hat Petra Vianden übernommen. Der Vorstand hat Petra Vianden einstimmig als neue Ansprechpartnerin für die Schulen kooptiert. Margarita von Westphalen-Granitzka bleibt als gewähltes Vorstandsmitglied den Freunden und Förderern auch in Zukunft erhalten.

Der Vorstand der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums e. V. bedankt sich bei Margarita von Westphalen-Granitzka und Dr. Michael Euler-Schmidt für die langjährige Arbeit. Dr. Philipp Hoffmann und Petra Vianden wünschen wir für die neuen Aufgaben viel Erfolg und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft / Fotos: Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums e. V.)


Die Tanzgruppe „De Heinzelmänncher zo Kölle“ feiert ihr 20-Jähriges Jubiläum

Inzwischen tanzt die Gruppe „De Heinzelmänncher zo Kölle“ seit 20 Jahren über die Bühnen von Köln und dessen Umland; und das wollen sie nun feiern. Die Tanzgruppe veranstaltet zu diesem besonderen Ereignis am 05.10.2019 eine Jubiläumsfeier, im Pfarrsaal in Vogelsang auf dem Pirolweg 1.

Um an diesem besonderen Tag für viel Spaß und Freude unter den Gästen zu sorgen haben sie zu ihrer Veranstaltung namhafte Künstler des Kölner Karneval eingeladen, die mit ihren Darbietungen den Abend unvergesslich machen sollen. Hier sind unter anderem die Tanzgruppe der Roten Husaren Manheim, die Kläävbotze, aber auch einige mehr geladen. Ebenso werden zur Feier des Tages auch die Heinzelmänncher selbst und auch ihre Pänz auftreten. Für Speis und Trank wird natürlich ebenfalls zu fairen Preisen gesorgt sein.

Zu den „De Heinzelmänncher zo Kölle“, gegründet von 7 Karnevalisten im Jahr 1999, zählen wir inzwischen 10 Tanzpaare und zusätzlich 16 Tänzerinnen, die die akrobatischen Elemente mit ihrem unverkennbaren Tanz begleiten.

Der Erfolg der Gruppe besteht unter anderem darin auch in schwereren Zeiten zusammen zu halten und nicht aufzugeben. Diese sehr familiäre Art innerhalb des Vereins macht die Gruppe zu etwas Besonderem. Dies unterstreicht vor allem die Gründung der „Heinzelpänz zo Kölle“ im Jahr 2015. Hier tanzen zum einen viele Kinder unserer aktiven Heinzelmänncher, aber natürlich auch Kinder aus der Region. Ebenso wurde die Familie mit dem Zusammenschluss mit der „KKG mer han uns jefunge“ im Jahr 2016 vergrößert.

Die Jubiläumsfeier am 05.10.2019 beginnt mit dem Einlass um 17:30 Uhr; ab 18:30 Uhr startet dann das bunte Programm.

Gleich am darauf folgenden Tag, dem 06.10.2019 um 10:30 Uhr laden sie zudem zu ihrem ersten Tanzgruppentreffen, bei dem diverse Tanzgruppen aus Köln und Umland ihr Können unter Beweis stellen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Eine Hommage an alle Tanzgruppen im Kölner Karneval – Wenn Fleejer flügge werden

Foto: Klaus Buschardt

Der große Saal im Odeon Kino war bis auf den letzten Platz gefüllt. Und man war sich schnell einig: der Film geht ans Herz und zeigt sehr deutlich, was die Tanzgruppen im Kölner Karneval ausmacht: Zusammenhalt, Wille zur sportlichen Leistung, Teamgeist und Spaß dem ihrem Publikum Freude zu bereiten.

In dem Film wurde exemplarisch gezeigt, wie hart die Arbeit ist eine hochwertige Tanzdarbietung anbieten zu können. Von der Choreografie über die Trainingseinheiten und Trainingswochenenden bis hin zum ersten Auftritt, dem dann alle entgegenfiebern.

Genauso hat er aber gezeigt, was diesen Sport noch ausmacht: Soziale Verantwortung in der Gruppe, Freizeit miteinander verbringen und Freundschaften knüpfen, die manchmal die aktive tänzerische Karriere überdauern und die Möglichkeit Menschen in ihrem Hobby ein Zuhause zu geben.

Der Film ist auch eine Werbung für besseres Verständnis und mehr Anerkennung, denn der Karnevalstanz ist ein guter Weg, junge Menschen an den Karneval und die Kölsche Sprache heranzuführen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


1. Damengarde Coeln mit neuem Vorstand

Foto: Damengarde Coeln

Am 23.09.2019 fand in den Räumlichkeiten des Brauhauses „Früh am Dom“ die Jahreshauptversammlung der 1. Damengarde Coeln 2014 e.V. statt. Nach Bearbeitung aller Tagesordnungspunkte stand die Neuwahl des Vorstandes auf dem Programm. Die neue Präsidentin der 1. Damengarde Coeln 2014 e.V. ist Barbara Brüninghaus. Mit ihr gewählt wurden als Vize-Präsidentin Katja Kaeding, als Schatzmeisterin Jenni Montag und als weiteres Vorstandsmitglied Christiane Henneken. Wir bedanken uns bei der scheidenden Präsidentin Elena Navarini, die uns als Ehrenpräsidentin erhalten bleibt, und ihrem Vorstand für ihr großartiges Engagement und die herausragenden Leistungen. Dem neuen Vorstand wünschen wir viel Erfolg und allzeit eine gute Hand.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)

Mitgliederversammlung und Vorstandswahl bei der K.G. Goldmarie

Foto: K.G. Goldmarie

Am 26.09.2019 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der KG Goldmarie 2016 e.V. im Willi-Ostermann-Saal im Haus Unkelbach statt. Zum ersten Mal in der noch jungen Vereinsgeschichte stand neben anderen Tagesordnungspunkten auch die Vorstandswahl auf der Agenda. Neben der Präsidentin Tanja Spiegel werden Simone Staab (1. Vorsitzende), Birgit Weiser (Schatzmeisterin), Ana Wettin (Schriftführerin) und Birte Poulheim (erweiterter Vorstand) die Vereinsgeschicke in den nächsten Jahren lenken. Sie wurden einstimmig in ihren Ämtern unter großem Applaus der Mitglieder bestätigt bzw. neu gewählt. Wir bedanken uns von Herzen bei Claudia Hövel und Natascha Freund für ihr Engagement für unsere Gesellschaft und freuen uns op alles wat da kütt! Außen Gold innen Herz – wir sehen uns am 1.12. auf unserer 2. Goldtafel!

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)

Karneval-Megastore.de Karneval-Onlineshop

Karnevalsverband Rhein-Erft startet traditionell die Session der Vorstellabende

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Karnevalsverband Rhein-Erft startet traditionell die Session der Vorstellabende
Sep 292019
 

Am gestrigen Nachmittag startete der Karnevalsverband Rhein-Erft (KRE) in die Session der Vorstellabende. Im Dr.-Hans-Köster-Saal trafen sich, für Karnevalisten am Samstagabend zu sehr früher Stunde, zahlreiche Literaten und Programmgestalter, aber auch Präsidenten und andere Vorstandsmitglieder, der rund 160 Mitgliedsgesellschaften des KRE sowie der Karnevalsgesellschaften aus dem Kölner Norden, um hoffnungsvollen Nachwuchs und alt-bekannte Kräfte mit ihren Programm für die kommende Karnevalssesion 2019/2020 zu erleben.

In einem „unmoderiertem Vorprogramm“ sorgte Timo Schwarzendahl quasi als Eisbrecher für erste Stimmung. Bedingt durch das Verkehrschaos rund um den Veranstaltungssaal (dort wird großflächig die Straße erneuert und eigentlich sollte das schon so gut wie fertig sein, aber wie beim Berliner Flughafen …) bekamen den Auftritt nicht wirklich viele Gäste mit. Man war halt noch auf Parkplatzsuche … zumal der Parkplatz vor dem Dr.-Hans-Köster-Saal durch eine Veranstaltung der Stadt Pulheim belegt war, die dann kurzfristig abgebaut werden musste, damit diese Parkplätze noch frei wurden.

Alle Fotos: Andreas Klein

Richtig los im Programm ging es dann mit dem Auftritt der Ihrefelder Zigeuner. Im Jahr 1965 als “Die Jecke vun d´r Schlachtesinsel“ (angelehnt an die Tatsache, dass die 20 Gründungsmitglieder alle rund um den Kölner Schlachthof wohnten) aus einem Stammtisch heraus gegründet, gehört der Spielmannszug mittlerweile fest zum karnevalistischen Bild in der Domstadt. Bei den großen und kleinen Karnevalsumzügen, aber auch beim Aufzug zu Beginn der „Lachenden Kölnarena“, sind die Zigeuner aus Ehrenfeld immer mit dabei. Musikalisch gibt es kölsche Tön vom Feinsten. Und wer vom Platz her keine der großen Garden auf seine Bühne bekommt, der macht mit den Ihrefelder Zigeuner von 1965 e. V. als Opener einer Karnevalssitzung sicherlich nichts falsch.

Harald Voß

Nach der Begrüßung durch Verbandspräsident Peter Neukirchen und dem Referenten für das Literatenwesen des Verbandes, Jürgen Sender, betrat Harald Voß die Bühne. Wem der Name Voß bekannt vorkommen sollte – Harald Voß ist der Sohn von Walter Voß, der gemeinsam mit seinem Partner Karl Schwitzer in den 80er und 90er Jahren als „Hot un Hötche“ im Karneval erfolgreich war. Während der Vater mehr dem Redebeitrag zugetan war, versucht es der Sohn musikalisch. Hinter dem Pseudonym „Jeck noh Note“ verbirgt sich ein Beitrag, der sicherlich für jede Flüstersitzung in der Region ein Highlight werden könnte. Nur es ist wichtig, dass man Voß, der alleine mit seiner Gitarre auf der Bühne steht, auch wirklich zuhören kann. Sonst geht der Beitrag leider unter! Besonders das kölsche Krätzje ist hervorragend. Aber, wie geschrieben, auf einer Flüstersitzung mit einem Publikum, welches Zuhören möchte. In Gürzenich, Sartory und Co. – leider keine Chance!

„Der Lange“

Aus dem beschaulichen Eschweiler bei Aachen kam „Der Lange“ Alfred Wings. Auf der Bühne angekommen, erklärt er den Gästen nach einem alten Witz voller Stolz: „Den Witz kannten Sie schon, richtig? Aber ich bringe den in Reimform – und das kannten Sie noch nicht!“ … tolle Leistung! Alte Witze, darunter zahlreiche Witze der alleruntersten Schublade, in eine Reimform packen und das als neuen Programmpunkt „verkaufen“?!? Teilweise ist die Stimme von Wings richtig nervig, wie ein Bohrer beim Zahnarzt. Und dazu diese überflüssigen „Tanzeinlagen“ (kann man das Tanzen nennen?), wenn die „ukrainische Zirkuskapelle“ wieder einmal meint, einen Tusch spielen zu müssen …

A pro po „ukrainische Zirkuskapelle“: Wenn die Redner die Kapelle schon mit den Worten „Eh, kannst Du nicht mal einen Tusch spielen?“ auffordern müssen und der Moderator des Abends, Jürgen Sender, darauf hinweisen muss, dass nun eine Aufbaupause kommt und die Kapelle spielen soll – dann weiß man eigentlich, dass die Kapelle im Karneval neu sein müsste. Falsch gedacht! Mit „Kölsch Ton“ stand eine Kapelle auf der Bühne, die schon seit Jahren im rheinischen Karneval für die Saalunterhaltung zuständig ist. Entweder waren die noch im Sommermodus, oder man hatte von Seiten des KRE vergessen, ausreichend Euro einzuwerfen. 😉 Allerdings: Wenn die Kapelle dann mal spielte, konnte Jürgen Sender sie fast gar nicht mehr stoppen! Da brauchte es manchmal gleich drei oder vier Zeichen in Richtung Bandleader, dass endlich mal Schluß war …

Jedöns

Den nächsten Programmpunkt kündigte Jürgen Sender sinngemäß mit den Worten an: „Sie kommen aus dem gleichen musikalischen Gymnasium wie Querbeat und Druckluft – und sind dort die Lehrer.“ Wenn die Musiker der Band „Jedöns“ aus Bonn die Lehrer von Querbeat und Druckluft sind, dann sind, mit Verlaub, die Schüler aber weitaus besser wie die Lehrer! Die fünf Jungs und die Quotenfrau nennen ihre musikalische Richtung „Skarnevalsbrassrock“, eine Mischung aus „Rock, Ska und Karnevalsmusik mit treibenden Bläserarrengements und Texten in kölscher Sprache“. So weit, so treffend. Die Arrangements der Musik sollten aber nochmal dringend überarbeitet werden. Und der Frontsänger … bei den zahlreichen Talentshows im deutschen TV käme der noch nicht einmal vor die Jury. (Anm.: Die Band hat auf einem USB-Stick, den der KRE an die Presse verteilt hat, vier Songs als MP3 hinterlegt. Wir hatten also die Möglichkeit uns die Songs noch einmal ohne die standardmäßige Übersteuerung im Köster-Saal anzuhören …)

Ne Spätzünder

Frank Friedrichs ist auf den Bühnen des (erweiterten) Rheinlands kein Unbekannter: Friedrichs ist als „Dä kölsche Angler“ (auch bekannt unter dem Spitznamen „De Jummibotz“) schon einige Jahre auf den Bühnen unterwegs. Doch mit den Jahren wurde es in der Angler-Gummi-Hose dem Jeck zu warm. Also musste eine neue Type her! Seit diesem Herbst gibt es also nun „Ne Spätzünder„, denn Friedrichs, Vater von drei Kindern im pubertären Alter, ist so gesehen ein Spätzünder. Und auch die Umstellung der Rede-Thematik vom Vereinsleben des Anglers mit all seinen Facetten zur Beobachtung des Verhaltens seiner pubertierenden Pänz und den Nachbarn in seinem Veedel Köln-Bilderstöckchen (und Köln-Ossendorf) war hier das Beste, was Friedrichs machen konnte. Die Beschreibung des Wandels seines Veedels in den letzten Jahrzehnten und die vorgetragene „Beobachtungsstudie“ der Familie im Ossendorfbad – einfach nur köstlich! Das war keine Steigerung – das war ein karnevalistisches Erdbeben in der Type des jetzigen Spätzünders! Wenn Friedrichs diese Leistung auch in den nächsten Jahren bringen kann, dann warten auch die großen Bühnen Kölns auf den Spätzünder! Und das wird dann ein Feuerwerk!

SCHMITZ

Die nächste Band kündigte Jürgen Sender mit den Worten an: „Bis Aschermittwoch nicht im Karneval zu buchen, aber sonst für jede Veranstaltung buchbar!“ Die Gäste im Saal waren etwas verwirrt – aber als der Frontmann der Band auf die Bühne kam, war klar, warum diese Ansage gemacht wurde: Bis Aschermittwoch 2020 ist F.M. Willizil noch Teil der KölschFraktion mit Peter Horn und Christoph Manuel Jansen. Danach ist die KölschFraktion Geschichte, weil Horn bekanntlich in musikalische Rente geht. Doch F.M. macht weiter, gemeinsam mit seiner Tochter Daniela und Jansen gibt es dann „SCHMITZ„. Und SCHMITZ war unter den Bands heute der absolute musikalische Top-Act! Nicht nur, weil SCHMITZ die bekannten Lieder von F.M. Willizil aus seiner Zeit bei den Höhner spielt – nein, auch die neuen, alten Lieder von SCHMITZ und der KölschFraktion begeistern die Gäste im Saal. Quasi jedes Lied ein Hit. Auch und besonders die leisen Töne.

Eine Besonderheit beim Vorstellabend des KRE ist, dass man Tanzgruppen immer im Doppelpack auf die Bühne holt und jede Tanzgruppe einen Tanz präsentieren kann. So dann auch am gestrigen Nachmittag. Im ersten von zwei Tanzgruppen-Blöcken zeigten die „Original Matrosen vum Müllemer Böötche“ der K.G. Müllemer Junge und das Senioren-Tanzcorps der K.G. „Für uns Pänz“ aus Neunkirchen-Seelscheid ihr Können. Jetzt könnte man durchaus denken, dass die „Senioren“ gegen die Tänzerinnen und Tänzer der Müllemer Junge keine Schnitte hätten … wenn man aber weiß, dass in Neunkirchen-Seelscheid die Tanzgarden „Bambinis“, „Kindergarde“, „Juniorengarde“ und „Seniorengarde“ heißen, ahnt man schon, was da auf die Bühne einzog. In Neunkirchen-Seelscheid ist man halt schon ab 16 Jahren „Senior“! Tänzerisch haben beide Tanzgruppen eine solide Leistung abgeliefert. Die Tanzgarde aus Neunkirchen-Seelscheid war dabei mehr dem Gardetanz verschrieben – und die Müllemer Junge … Köln-typisch halt bis durch die Decke! Abmarsch, Klatschmarsch, weiter im Programm!

Annegret vom Wochemaat

Laut Programmzettel war die nächste Nummer auch eine Tanz-Darbietung – sollte das wirklich so sein, müsste „Et Annegret vum Wochemaat“ noch an den Tanzschritten arbeiten. Als Rednerin war Gabi Elabor jedenfalls, neben dem Spätzünder Friedrichs, am gestrigen Abend einer der Top-Acts! Die Geschichten vom Wochenmarkt, auf dem „et Annegret“ ihre Ware anbietet und die Berichte vom Eheleben mit ihrem „Altargeschenk“ waren nicht nur für ein, zwei Lacher gut. Danach hatte man, ähnlich wie bei Friedrichs, schon ein leichtes Ziehen im Zwerchfell vor Lachen. Schade, dass sich viele Literaten in Köln nicht trauen, so eine Type auf die großen Bühnen zu lassen. Gut, die ersten sieben Reihen im Gürzenich würden bei den teilweise derben Witzen vom Annegret in Ohnmacht fallen. Aber der Rest hätte seinen Spaß! Liebe Literaten, versucht es doch einfach mal!

Palaver

Anschließend stand wieder Musik auf dem Programmzettel: Die Band „Palaver“ erinnert vom Outfit her an die Daltons aus den „Lucky Luke“-Comics. Die gestreiften Ringelhemden suggerieren das dem Betrachter umgehend. Laut Pressemitteilung der Band bietet man eine „Variabilität zwischen coolen Synthies und Gitarren Riffs, mehrstimmigem Chorgesang, Quetsch und eingängigen Texten die zum Tanzen, Mitsingen oder Schunkeln einlädt“. Das, was gestern im Köster-Saal abgeliefert wurde, war jedoch einfach nur laut und übersteuert. Aber dieses Problem hatten, komischerweise bis auf SCHMITZ, alle Bands! Und das Problem gab es auch schon im letzten Jahr. Wie Jürgen Sender uns nach der Veranstaltung in einem kurzen Gespräch mitteilte, waren alle Bands – und auch der Saaltechniker des Köster-Saal – angewiesen, für eine „angenehme Beschalltung“ zu sorgen. Jetzt kann man darüber streiten, wer schuld war. Aber das Einzige, was uns vom Auftritt der Palaver geblieben ist, waren Kopfschmerzen. Leider. (Anm.: Auch diese Band hat auf dem Presse-Stick drei Songs hinterlegt. Diese klingen, entgegen dem Live-Auftritt gestern, durchaus ansprechend. Aber der Artikel hier, soll ja keine CD-Rezension werden, sondern über den Vorstellabend berichten.)

Ruud – die Comedy Show

Mit dem Begriff „Parodie“ war der nächste Auftritt beschrieben: Aus Dinslaken kam Ruud Koedooder mit „Ruud – die Comedy-Show“ (Anm. d. Red.: Wir hätten hier gerne auf die Website verlinkt, diese leitet aber auf ein anderes Projekt des Künstlers um.). Wenn man weiß, das Ruud Koedooder in jungen Jahren mal Teilnehmer bei der „Mini Playback Show“ war, dann versteht man den Inhalt seiner „Comedy-Show“: Verschiedene Kostüme, Schlager-Playbacks – das wars! Und das teilweise noch nicht mal gut. Verpasste Einsätze, weil man die Wege zurück zur Requisitenkiste falsch einschätzt, oder Kleidungsstücke, die einfach nicht halten wollen, sind da noch das kleinste Übel. Wenn man dann noch Gäste von den Stühlen herunterzerrt, diese ungefragt abknutscht oder vor versammelte Jeckenschar kräftig in den Hintern tritt – dann lachen zwar die anderen, aber komisch ist das nicht wirklich. Eigentlich hatte Ruud Koedooder auch eine andere Show geplant, doch der dafür notwendige Techniker war ausgefallen. Also musste ein anderes Programm her. Gut, es gab viele Lacher – auf Kosten Dritter. Aber mit Karneval, Fastelovend oder Fasteleer hatte diese Show nicht wirklich viel zu tun.

Der zweite Tanzgruppenblock musste anschließend vorgezogen werden, weil die eigentlich geplante Band wegen Zeitverzug im Programm und einem anschließenden Auftritt ohne Darbietung wieder abreisen musste. Nun zeigten also das Tanzkorps „Rheinflotte“ der gleichnamige Ehrenfelder K.G. und die Tanzgruppe „Kölsche Harlequins“ der K.G. Alt-Köllen ihr Können. Das Tanzkorps „Rheinflotte“, eigentlich in Leverkusen beheimatet, konnte dabei mit seiner tänzerisch-akkrobatischen Darbietung mehr als begeistern! Die riesige Truppe hatte alles im Griff und bot ein hervorragendes tänzerisches Programm. Bei den „Kölsche Harlequins“ war jedoch der Wurm drin: Den Ersten der wenigen Würfe im Tanz versemmelte man richtig – und nur mit viel Glück konnte sich die junge Dame vor dem harten Aufprall auf dem Bühnenboden retten! Danach wurden die Würfe zwar „aufgebaut“ – aber wohl aus Angst nicht mehr durchgeführt! Liebe Harlequins, das war leider nix!

Woosch un Wööschje

Bereits beim Vorstellabend des „Literarischen Komitee im Festkomitee Kölner Karneval“ in der letzten Session hatten sich „Woosch un Wööschje„, Daniel Thelen und Marco Ages, präsentiert. Dort waren die Beiden quasi der Sehende unter den Blinden. Am gestrigen Nachmittag brachten die beiden Jecken in ihrem Zwiegespräch viele Elemente aus der letzten Session und nur wenig Neues. Trotzdem brachten „Woosch un Wööschje“ eine solide Leistung auf die Bühne des Köster-Saal.

Noch eine kurze Anmerkung am Rande: Es ist eine Unart der Tanzgruppen, dass man nach dem jeweiligen Auftritt und nachdem man auf der Empore im Köster-Saal Platz genommen hat, lautstark anfängt zu plappern! Dieses war bei Auftritt von „Woosch un Wööschje“ wieder Unkollegialität vom Allerfeinsten! Und selbst ein Ruf auf dem Publikum nach Ruhe hielt nicht vom plappern ab! Schämt euch!

Scharmöör

Als letzte Band des Abends betraten „Scharmöör“ die Bühne. Auch hier wieder das bekannte Problem: Das Lied hört sich in der MP3 fantastisch an – live im Köster-Saal nur viel zu laut und übersteuert. Der Köster-Saal ist nunmal annähernd nicht so groß wir Gürzenich, Sartory oder die LANXESS arena. Das muss man beachten, auch wenn man sich an diesen großen Sälen, wo man gerne mal spielen möchte, orientiert. Wie bereits erwähnt, die Lieder der jungen Formation, die sich gerade erst im Sommer diesen Jahres gegründet hat, sind vielversprechend. Wenn da nicht die Lautstärke gewesen wäre … aber daran muss man dann halt, auch in Zusammenarbeit mit dem Back Office, arbeiten.

Nothberger Fanfarentrompeter

Musikalisch war man gestartet, musikalisch ging der Vorstellabend des KRE auch zu Ende, denn aus Eschweiler kamen noch die Nothberger Fanfarentrompeter nach Pulheim. Die Truppe junger Musiker brachte noch einmal schmissigen Sound in den Köster-Saal – und auch diese Gruppe hatte leider mit technischen Problemen, hier einer bösen Mikrofon-Rückkopplung, zu kämpfen. Auch hier stellt man sich die Frage nach der Schuld, wobei die Nothberger-Musiker trotz ihrer jungen Jahre durchaus für ihre Professionalität bekannt sind. (Anm.: Die Nothberger gibt es seit über 60 Jahren. Aber von der Gründungsband ist heute keiner mehr dabei …) Man kennt aus Eschweiler die Eschweiler Fanfaren, man kennt aus dem Dorf an der Düssel die Swinging Funfars … aber die Nothberger sind in Köln und der Region noch etwas unterrepräsentiert. Eigentlich unverständlich, bringen die Jungs und Mädels, mal abgesehen von der einen Rückkopplung, ein solides Unterhaltungsprogramm, welches sowohl in große und kleine Säle und auf kleine und große Bühnen passt. Und 2021 ist eine kurze Session. Warum nicht mal eine andere Eröffnung? Mit den Nothberger Fanfarentrompeter vielleicht?

Beim Vorstellabend des Karnevalsverband Rhein-Erft gab es Licht und Schatten. Bei den musikalischen Darbietungen war größtenteils die Lautstärke – wieder mal – ein Problem. SCHMITZ, die Ihrefelder Zigeuner, die Nothberger Fanfaren und in gewissem Rahmen auch Harald Voß mit seinen leisen Tönen konnten hier begeistern. Die anderen Bands klingen auf MP3 überwiegen gut, live war das aber, gerade auch wegen der Lautstärke, grenzwertig. Bei den Redebeiträgen gab es mit Friedrichs und Elabor wirkliche Top-Kräfte, mit „Woosch un Wööschje“ gutes Mittelmaß zum Zuhören – aber auch Programmpunkte, auf die man hätte verzichten können. Tänzerisch waren, bis auf die Harlequins, die wohl einen schlechten Tag erwischt hatten, die präsentierten Tanzgruppen durchweg sehr gut. Alles in allem konnte der Vorstellabend in allen drei Bereichen Rede, Musik und Tanz den anwesenden Verantwortlichen durchaus buchbare Programmpunkte vorstellen. Und gerade in kurzen Session wie im Jahr 2021 sind solche verstecken Juwele für ein Sitzungsprogramm Gold wert!

Neue Regenten für die Pänz: Das designierte Kölner Kinderdreigestirn 2020 stellt sich vor

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Neue Regenten für die Pänz: Das designierte Kölner Kinderdreigestirn 2020 stellt sich vor
Sep 272019
 

Foto: Andreas Klein

Heute hat sich das designierte Kölner Kinderdreigestirn erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt: Kinderprinz Vincent 1. (Vincent Rödding, im Foto in der Mitte), Kinderbauer Emil (Emil Theodor Wersig) und Kinderjungfrau Darleen (Darleen Sophie Pelz) ziehen bald in die „Heimat kleiner Helden“ im Maarweg ein. Am 12.Januar 2020 werden die drei Pänz von Oberbürgermeisterin Henriette Reker feierlich proklamiert und regieren bis Aschermittwoch über die kleinen und kleinsten kölschen Jecken.

Alle drei sind echte Karnevalsfans mit dem Fastelovend im Blut. Aus Lindenthal, Junkersdorf und Sürth geht es in der Session auf die Kölner Bühnen. Zusammen mit den Pagen und Gardisten wird das kleine Trifolium in Fest- und Pfarrsälen, Schulen und Seniorenheimen auftreten. Dabei ist es Ihnen natürlich wichtig, passend zum Motto 2020 „Et Hätz schleiht em Veedel“ möglichst viele Ecken in der Domstadt zu besuchen.

Designierter Kölner Kinderprinz Vincent 1.

Der designierte Kinderprinz ist schon sessionserprobt: Als Gardist hat er 2019 bereits das Kinderdreigestirn begleitet, da ist der Funke übergesprungen. Der Neunjährige ist aber nicht nur jeck, sondern begeistert sich auch für Zirkusprojekte und die Zooschule. Vincent spielt Cello und leidenschaftlich gern Hockey und Tennis.

Designierter Kölner Kinderbauer Emil

Emil ist karnevalsjeck von klein auf, seit seinem zweiten Lebensjahr besucht er die Proklamationen der Kölner Kinderdreigestirne. Das Mitglied der Großen KG Frohsinn hat ebenfalls als Gardist das Kinderdreigestirn 2019 begleitet und kennt sich schon ein bisschen aus auf den Kölner Karnevalsbühnen. Der zukünftige Kinderbauer ist ein begeisterter Sportler, er schwimmt, fährt Mountainbike und spielt Baseball. Außerdem zählt Lesen zu seinen Hobbies.

Designierte Kölner Kinderjungfrau Darleen

Darleen lebt in Sürth und besucht dort die Brüder-Grimm-Schule. Die designierte Kinderjungfrau liebt den Karneval und hier besonders das Verkleiden. Als echt kölsches Mädche tanzt sie seit 2016 bei der Kinderund Jugendtanzgruppe Kölsche Dillendöppcher. Auch Darleen hat also schon ein wenig Bühnenerfahrung. Die Neunjährige ist außerdem eine begeisterte Reiterin und Yoga-Fan.

Am Sonntag, 12. Januar 2020 wird das designierte Kölner Kinderdreigestirn von Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Tanzbrunnen Köln ins Amt gehoben. Karten für die Kinderproklamation gibt es für sechs Euro unter kartenservice@koelnerkarneval.de.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Koot un spack – Klaaf us Kölle

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Koot un spack – Klaaf us Kölle
Sep 062019
 

Bedingt durch den – dann doch – kurzfristigen Umzug der KölnMedia Medienproduktion (und damit auch der Redaktion „koelsche-fastelovend.de“) von Köln-Zollstock nach Kerpen-Sindorf kommt diese Ausgabe unserer beliebten Rubrik „Koot un spack“ noch einmal ein paar Tage verspätet. Ab der September-Ausgabe, die am 1. Oktober 2019, erscheint, sind wir dann wieder pünktlich. Versprochen!

Drei Veranstaltungen an einem Termin – dat is „Ävver met Jeföhl“!

Foto: Ävver met Jeföhl e. V.

Am Freitag den 28.06. fand um 18 Uhr die Jahreshauptversammlung unseres Ävver met Jeföhl e. V. im Kasino des Treuen Husar Blau-Gelb von 1925 e. V. statt. Nach der Begrüßung, Verlesung des Jahresberichts und dem Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Im Anschluss standen die Vorstandswahlen an, hier wurde der Vorstand einstimmig von der Mitgliederversammlung für eine weitere Amtszeit von drei Jahren im Amt bestätigt.

Wir danken unseren Mitglieder herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen!

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung startete in einem familiären Rahmen das Sommerfest mit der Spendenübergabe. Bei viel Spaß und guter Laune konnten wir, aus dem Erlös vom 11.11.18, insgesamt fünf Spendenschecks in Höhe von je 3.333,33 € verteilen. Die Spenden gingen an: Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Köln, vertreten durch Herrn Bernhard Schmidt, den Himmel & Ääd e.V., vertreten durch Frau Gabriele P. Gérard-Post, das Heilsarmee – Korps Köln-Süd, vertreten durch Herrn Kurt Wietheger, sowie an die Jecke Öhrcher KG von 2014 e.V., vertreten durch Herrn Udo Prell und an das HöVi-Land – das Kinderland, vertreten durch Herrn Pfarrer Franz Meurer. Somit konnten wir an diesem Abend gesamt 16.666,65 € verteilen.

Wir sind glücklich und stolz, aus einer Idee für eine Fastelovendsparty unter dem Motto „vun Karnevaliste för Karnevaliste un Fründe“ in der Lage zu sein, Menschen denen es nicht so gut geht wie uns, den Alltag ein kleines bisschen zu verbessern.

Unser besonderer Dank gilt den Künstlern die uns am 11.11. durch ihre Auftritte unterstützten. Ein weiterer Dank geht an unsere Fördermitglieder und unsere Freunde der verschiedenen Vereine für Ihre Unterstützung.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Neues Format begeistert alle Teilnehmer des 9. Schmuckstückchen Golfturniers!

Foto: Schmuckstückchen

Einen tollen Tag erlebten die Schmuckstückchen, ihre Fründe und Förderer am 6. Juli 2019 auf und um den Golfplatz Schloss Georgshausen in Lindlar. Beim 9. Schmuckstückchen Golfturnier wurde dieses Jahr erstmalig ein anderes, familiäres Format gewählt, bei dem vor allem der gemeinsame Spaßfaktor im Vordergrund stand.

Nachdem sich alle Teilnehmer beim gemeinschaftlichen Frühstück gestärkt hatten, hieß es für die Golfer auf dem landschaftlich tollen und spannenden Golfplatz „schönes Spiel“. Im 4er Texas-Scramble wurde der Siegerpokal zwischen den Flights ausgetragen. Für das leibliche Wohl war sowohl an der Halfway-Station als auch auf dem Platz bestens gesorgt.

Für die Nichtgolfer ging es parallel auf eine schöne Wandertour durch das Bergische Land. Nach der Stärkung an der Halfway-Station, ging es dann weiter zur Minigolf Bahn19, wo die besten Mini-Golfer ausgespielt wurden.

Teilnehmer waren unter anderem: Detlef Bahr (Senatsvizepräsident, Senator Kölner Narren-Zunft von 1880 e. V.), Stefan Bisanz (Consulting Plus), Tamara Elsen-Virnich (1. Vorsitzende Colombina Colonia 1999 e.V.), Udo Marx (Präsident Rosen- Montags- Divertissementchen von 1861 e. V.), Boris Müller (Knubbelführer der Kölsche Funke rut-weiß vun 1823 e.V.), Ralf van der Put, Helmut A. Wiemer (Liedermacher, Solokünstler) und viele weitere Freunde und Förderer der Schmuckstückchen.

Im Anschluss trafen sich alle Golfer und Nichtgolfer auf der herrlichen Terrasse des Wasserschlosses und stärkten sich am leckeren Grillbuffet. Die Präsidentin der Schmuckstückchen Rüya Gazez-Krengel ehrte im Anschluss alle Gewinner des Golf- und Mini-Golf-Turniers und danach ließen alle Schmuckstückchen, Fründe und Förderer gemütlich den tollen Tag ausklingen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Jecke Riviera 2019 – Das Sommerfest der KG Köln-Rodenkirchen von 2014 e.V.

Foto: Elli Wijmann

Im Schatten der wunderbaren Rodenkirchener Sommertage hatte die KG Köln-Rodenkirchen am 6. Juli wieder zu Ihrem schon legendären Sommerfest, der Jecken Riviera, geladen.

Auf der Sonnenterrasse der Quetsch wurde mit herrlichem Blick auf den Rhein bei ausverkauftem Haus und mit Gästen von nah und fern bis in den frühen Morgen gefeiert.

Zahlreiche Abordnungen befreundeter Karnevalsgesellschaften ließen es sich nicht nehmen dabei zu sein und brachten Ihre Aufwartung (1. Damengarde Coeln, Löstige Öhs, Burgwächter vun Hollwig, Fidele Burggrafen, Goldmaries, Erdmännchen, KG Schlepp Schlepp, usw.).

DJ Thomas Rieck spielte in gewohnter mitreißender Manier einen bunten Mix traditioneller Kölner Hits bis dann der unvergleichbare Saxophonist Eike Sax mit heißen Beats die Tanzfläche zum Brodeln brachte und erst nach vielen Zugaben die Bühne wieder verlassen konnte.

Auch in diesem Jahr hat es sich die KG zur Aufgabe gemacht für den guten Zweck zu feiern und stellte schon traditionell wieder EUR 1,00 je Karte zur Verfügung. In diesem Jahr kommt jeder eingenommene Euro dem wunderbaren Verein Himmel & Ääd zu Gute.

„Herzlichen Dank an alle Gäste unserer Jecken Riviera die mit dem Erwerb Ihrer Eintrittskarte Gutes getan haben und Danke an diese einzigartige KG mit Ihren Herzblut-Karnevalisten!“ so der stolze
Präsident, Marcus Becker.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Präsident im Amt bestätigt: Jahreshauptversammlung 2019 der KKG Alt-Lindenthal von 1967 e.V.

Foto: KKG Alt Lindenthal

Am 02.07.2019 fand die jährliche Jahreshauptversammlung der Kölner Karnevalsgesellschaft Alt Lindenthal e.V. von 1967 im Hotel-Restaurant Germania statt. Rund 85 Mitglieder fanden den Weg, um an der Jahreshauptversammlung teilzunehmen. Präsident Carl Hagemann und der 1. Vorsitzende Gregor Brambach freuten sich über die starke Beteiligung von 85 Mitgliedern. Gregor Brambach startete mit einem kurzweiligen Jahresrückblick in den Abend. Nach Jahresbericht, Kassenbericht sowie dem Kassenprüfungsbericht wurde der Vorstand einstimmig von der Versammlung entlastet. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt des Abends ist die turnusmäßig anstehende Wahl des Vorstandes. Bis auf eine Ausnahme wurde der Vorstand unverändert wiedergewählt. Als Präsident wurde Carl Hagemann bestätigt mit seinem Stellvertreter Michael Pütz als Vizepräsident. Gregor Brambach startet als 1. Vorsitzender in seine zweite Amtszeit. Ute Klesper wird weiterhin die Kartenzentrale leiten, sie wollte aber dazu den Platz im Vorstand einer jüngeren Nachfolgerin einräumen: An ihrer Stelle wurde Anja Skupin als Nachfolgerin in das Amt gewählt. Sie hat bereits in der Vergangenheit die Aufgaben der Pressesprecherin der KKG Alt-Lindenthal wahrgenommen, welche sie nun mit in das Amt im Vorstand einbindet.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Vorstandswahlen bei den Blau-Wiesse Funke Wahn e.V. – Ehrengarde des Flughafen Köln/Bonn

Foto: Berghausen

Zur Jahreshauptversammlung der Blau-Wiesse Funke Wahn (BWF) standen in diesem Jahr Neuwahlen nach Satzung an. Nach dem einige Vorstandsmitglieder nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung standen, brauchte die BWF große Unterstützung aller Mitglieder, um den Vorstand neu zu wählen.

Der Vorstand setzt sich heute wie folgt zusammen: Präsident und Vorsitzender Detlev Hamer, Geschäftsführer Jörg Hancke, Schatzmeisterin Luise Bergsch, Veranstaltungsorganisator Dominik Voosen, Kommandant Peter Voosen. Das Vorstandsteam als Beisitzer verstärken werden Sylvia Czakalla als Damenpräsidentin, Christian Leusch als Technischer Leiter, Rainer Czakalla als Pressewart, Rudolf Bergsch als Senatspräsident, Melina Hofer für Jugendarbeit, Sascha Voosen als Assistent der Geschäftsführung und Monika Zumack als Assistenz der Schatzmeisterin. Die Betreuung des Kindertanzcorps wird nach den Sommerferien benannt.

Auf eigenen Wunsch ausgeschieden sind Renate Beckmann, Peter Krieger, Christian Scheuten und Stephan Jost. Bei ihnen bedankt sich die Gesellschaft für die hervorragend geleistete Vorstandsarbeit.
Der Vorstand der Blau-Wiesse Funke Wahn e.V. freut sich über das Vertrauen, welches Ihm ausgesprochen wurde, um die bestehenden, aber auch neuen Projekte der BFW zu gestalten und umzusetzen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Social Media Jubiläums-Countdown: “150 Jahre Blaue Funken an 150 Tagen – eine Zeitreise“

Das Jubiläumsjahr der Blauen Funken nähert sich mit riesigen Schritten und ab heute sind es nur noch 150 Tage bis zum 01. Januar 2020. Um den Mitgliedern und den Gästen, Freunden und Förderern der Blauen Funken die Zeit zu verkürzen, wurde ein Jubiläums-Countdown für Facebook und Instagram entwickelt. Diese Zeitreise erzählt die 150-jährige Geschichte der Blauen Funken an 150 Tagen und es wird dabei einige Überraschungen geben, die das Blaue Funken-Archivteam erst in den letzten Monaten in Erfahrung gebracht hat. Vieles davon wird natürlich später ausführlicher und mit vielen erklärenden Worten im Jubiläumsbuch zu finden sein.

Alle Facebook– und Instagram-Nutzer können den Blaue Funken-Seiten folgen.

Der Jubiläums-Countdown startete am Sonntag, den 04. August 2019 mit dem Jahr 1870. In den nächsten 150 Tagen kann man ab sofort viel über die Blauen Funken und den Kölner Karneval der letzten 150 Jahre erfahren und lernen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Die Heilige Knäächte un Mägde präsentieren ihr neues „Jeckenbändche“

Foto: Hellige Knäächte un Mägde

In die Rolle des „Jeckenbändche“ schlüpft Fabio Schwamborn und übernimmt damit in Kölns ältester Tanzgruppe die traditionsreiche Rolle des altkölnischen Stadtnarren.

Bereits mit unserer Kinder- und Jugendgruppe als Tänzer und Bauernschütz unterwegs, tanzt und spielt Fabio seit über dreizehn Jahren in unseren Tanzformationen.

Fabio (22 Jahre) studiert derzeit Maschinenbau an der TH Köln und entspringt einer wahrlich „Helligen“ Familie. Sein Bruder Julian (Kinderprinz im Kölner Kinderdreigestirn 2015) wirbelt bei unseren „Kids“, Schwester Gloria tanzte lange Zeit als Hellig Mädchen und Mutter Claudia begleitet seit langen Jahren aktiv den Weg unserer Kinder- und Jugendabteilung.

Von seinem Vorgänger Christopher Wallpott – in der kommenden Session Tanzoffizier bei der Bürgergarde Blau Gold – übernimmt Fabio traditionell das Kölner Wappenschild, Schwert und Kappe.

Wir wünschen unserem neuen „Jeck“ für seine neue Aufgabe alles nur erdenklich Gute und viel „Spass an dr Freud“.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


K.G. Blau-Rot feierte ihr 50-jähriges Bestehen mit einem Jubiläums-Sommer-Fest

Foto: Susanne Kleinen

Im Schützenheim in Köln-Holweide feierte am 24. August 2019 die K.G. Blau-Rot ihr 50-jähriges Bestehen. Rund 300 Mitglieder, Freunde und geladene Gäste waren dem Ruf der Gesellschaft aus dem rechtsrheinischen Köln gefolgt, um einen kurzweiligen und sehr warmen Sommer-Fest-Tag zu begehen. Unter den Gästen waren auch Vertreter des Festkomitee Kölner Karneval, welche der K.G. Blau-Rot zum Jubiläum gratulierten, sowie eine Abordnung der K.G. Kölsche Madämcher mit Präsidentin Gabi Gerard-Post an der Spitze, die ihrer Patengesellschaft natürlich zum 50ten Bestehen gratulierten.

Neben feinen Leckereien vom Grill, gut gekühlten Getränken und jede Menge Temperatur gab es für die Gäste ein feines Programm: Zur Eröffnung gaben die Josephbläser aus Köln-Dellbrück ein Ständchen. Willi Mölders als „Ne Spetzboov“ sorgte für erste Schunkelstimmung. Die Domstadtbande brachten die Gäste im Saal dann von den Stühlen – und bei der Band „Tacheles“ (Foto), die sich von einem Geheimtipp zur unheimlichen Top-Nummer entwickelt haben, gab sogar die Bühnendekoration eine tänzerische Einlage. Und, ja: Tacheles bringt sogar Schaufensterpuppen dazu, sich zu bewegen!

Die anderen, wirklich guten Künstler mögen es mir verzeihen, aber Top-Act des Abends war Torben Klein, der mit seinen Mega-Hits fast ganz Holweider zum Schunkeln brachte! Zum Finale des Programms sorgten dann die Filue noch einmal für Partystimmung am frühen Abend. Gefeiert wurde jedoch noch bis tief in die Nacht …


„Alles su widder dun”: Sonderausstellung Ludwig Sebus im Kölner Karnevalsmuseum

Foto: Festkomitee Kölner Karneval

Das kölsche Original Ludwig Sebus, geboren 1925 in Köln, blickt auf ein sehr bewegtes, nicht nur karnevalistisches Leben zurück. Seine umfangreiche Sammlung hat im Archiv des Kölner Karnevalsmuseums ein neues Zuhause bekommen. Als Dank für diese Schenkung ehrt ihn das Kölner Karnevalsmuseum mit einer Sonderausstellung im September.

Die Ausstellung „Alles su widder dun – Ludwig Sebus“ zeigt nicht nur zahlreiche karnevalistische Fassetten wie Orden, Fotos, Tonträger etc., sondern beschäftigt sich mit seinem Leben ab der Kindheit bis zum heutigen Tag: Sebus‘ Eltern und Familie, Militär und Gefangenschaft, Literarisches Komitee und erste Auftritte, Sebus als gläubiger Mensch, als Sänger, Texter und Komponist, als Wegbegleiter und Freund. Zahlreiche Unikate, wie ein Orden verliehen von Papst Benedikt XVI oder ein Originalschreiben von Konrad Adenauer, verleihen der Ausstellung eine ganz besondere Note.

Einige Exponate waren bereits in der vergangenen Session in der Sparkasse KölnBonn zu sehen. Nach dem großen Erfolg erhalten Karnevalisten nun die Chance, die erweiterte Ausstellung nochmals im Kölner Karnevalsmuseum zu erleben. „Der ersten Teil der Ausstellung hat so großen Zuspruch gefunden, dass uns schnell klar war, hier besteht Bedarf, diese Lebensgeschichte nochmals einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen”, erklärt Matthias Schumacher, Kurator der Ausstellung und Archivleiter der Kölner Karnevalsmuseums. „Wir sind Ludwig Sebus sehr dankbar, dass er uns dafür sein Vertrauen schenkt.”

Live-Konzerte und Buchvorstellung

Im Rahmen der Ausstellung gibt Ludwig Sebus zudem mit Unterstützung von Hans Süper zwei Live-Konzerte. Am 20. und 21. September singen die Kölner Größen jeweils zusammen vor kleinem Publikum. Tickets gibt es für 19,– € unter museum@koelnerkarneval.de oder direkt am Karnevalsmuseum am 2. September von 17:00 – 19:00 Uhr und am 5. September von 17:00 – 19:00 Uhr.

Zusammen mit dem Autor Helmut Frangenberg stellt Sebus das gemeinsame Buch „Ludwig Sebus – Ein kölsches Jahrhundert“ vor. Am 27. September beginnt die Buchvorstellung um 19:00 Uhr im Museum im Maarweg, der Eintritt ist frei. Anschließend können die Bücher signiert werden.

Öffnungstermine der Ausstellung:
19., 20., 26. und 27.09.2019 von 16:00 bis 19:00 Uhr
21. und 28.09.2019 von 10:00 bis 17:00 Uhr
22. und 29.09.2019. von 11:00 bis 17:00 Uhr

(Quelle: Pressemitteilung des Kölner Karnevalsmuseum)