Shootinganfrage TfP

 Fotografie  Kommentare deaktiviert für Shootinganfrage TfP
Jul 212015
 
Pixel4joy1Ich finde diesen Text so gut, das ich es einfach mal von einer anderen Seite übernehme (Quelle siehe unten) :

 

Es geht um eine TfP-Anfrage an uns Fotografen/Fotodesigner, etc. und wie sie im Idealfall aussehen sollte, damit ihr eine Chance habt überhaupt wahrgenommen und eben nicht ignoriert zu werden.

Eines mal vorweg, wenn wir Fotografen nicht mehr auf jede eingehende Nachricht antworten, kann das natürlich viele Gründe haben. Meist sind wir einfach beschäftigt und es ist überhaupt nicht böse gemeint. Hin und wieder geht auch mal was in einer Nachrichtenflut unter, vor allem, wenn wir Ausschreibungen machen. Oft jedoch, und da spreche ich nicht nur von meinen Erlebnissen, weil die Anfragen einfach nur sehr fragwürdig undzum Teil auch unverschämt sind.

Weiterlesen…

In Gedenken an Karl Küpper: Preis für Zivilcourage

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für In Gedenken an Karl Küpper: Preis für Zivilcourage
Mai 262020
 

Foto: Festkomitee Kölner Karneval

Anlässlich seines 50. Todestages am 26. Mai 1970 wurde heute erstmals der Karl-Küpper-Preis vorgestellt. Die Initiatoren – die Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums und das Festkomitee Kölner Karneval – möchten damit den Ausnahmekarnevalisten würdigen, der sich im Dritten Reich als einer der wenigen offen gegen die Nationalsozialisten positionierte.

Küpper verstand die Karnevalszeit als Zeit der Kritik und der Meinungsfreiheit und wurde damit zum Vorbild weit über den Karneval hinaus. Trotz Repressalien und Redeverbots von Seiten des NS-Regimes vertrat Küpper weiter offen seinen Standpunkt und zeigte damit ein besonderes Maß an Zivilcourage. „Der Narr oder Karnevalist ist nicht nur zur Unterhaltung da, er hat auch eine soziale Aufgabe: nämlich der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten und damit auch Missstände aufzuzeigen“, betont Bernhard Conin, Vorsitzender der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums. „Das hat Karl Küpper gemacht wie kaum ein zweiter.“

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird jährlich durch die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln verliehen, die die Patenschaft dafür übernommen hat. „Ich begrüße die Initiative des Festkomitees zum Karl-Küpper-Preis sehr. Der Preis passt sehr gut in die heutige Zeit. Es verbindet eine kritische Sicht auf die eigene Geschichte des Kölner Karnevals mit einem wichtigen Beitrag zur Förderung unserer Demokratie“, so Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Die Auswahl der Preisträger übernimmt eine fünfköpfige Jury, der neben der Oberbürgermeisterin auch der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, der Vorsitzende der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums, der Direktor des NS-Dokumentationszentrums sowie ein Vertreter der Familie Karl Küppers angehören. „Auch heute noch braucht es Menschen, die sich öffentlich für den Schutz der Demokratie einsetzen und sich gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Form der Diskriminierung stellen. Diese Menschen und ihr Engagement möchten wir mit der Vergabe des Preises würdigen“, so Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval.

Die Vorstellung des Preises fand heute im Gürzenich statt, Kölns guter Stube in der Altstadt, in der auch Karl Küpper zahlreiche Auftritte hatte. Zusätzlich wurde dort heute auch eine Plakette enthüllt, die künftig an seiner Wirkungsstätte an den Büttenredner erinnern soll. Die Preisverleihung sowie die Verkündung des ersten Preisträgers sind aufgrund der Corona-Pandemie für den Herbst 2020 geplant.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Präsidentenabend der Mitgliedsgesellschaften: Die soziale Kraft des Karnevals darf auch 2021 nicht fehlen

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Präsidentenabend der Mitgliedsgesellschaften: Die soziale Kraft des Karnevals darf auch 2021 nicht fehlen
Mai 192020
 

Dort, wo in der Session normalerweise 1.300 Jecke ausgelassen feiern, trafen sich gestern Abend rund 100 Präsidentinnen und Präsidenten mit dem Vorstand des Festkomitees Kölner Karneval, um die kommende Session zu besprechen. Dabei sind sich die dem Festkomitee angeschlossenen Gesellschaften in einem Punkt schnell einig geworden: Den Karneval komplett abzusagen ist keine Option.

„Das wäre auch gar nicht möglich: Karneval, das ist nicht eine große Party oder ein großer Zug. Der Karneval in Köln, das sind teils spontane, teils organisierte Feierlichkeiten, die sich über Tage in jeden Winkel dieser Stadt ausbreiten. Wie Weihnachten ist das Fest ein fester Bestandteil des Kalenders”, betont Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Der Karneval findet mit oder ohne uns statt, soviel ist klar. Also schauen wir, wo und wie wir uns einbringen können, um den Menschen ihren Fastelovend zu schenken.”

Klar ist deshalb, dass es auch 2021 ein Kölner Dreigestirn und ein Kinderdreigestirn sowie eine Proklamation und einen Zoch geben wird. „Karneval gibt den Menschen Halt und Hoffnung gerade in Krisensituationen, das haben wir schon in der Vergangenheit oft erlebt“, so Kuckelkorn. „Er ist in Köln ein ganz starkes verbindendes Element. Diese soziale Kraft brauchen wir gerade schweren Zeiten wie jetzt. Es wäre nach unserem Empfinden ein großer Fehler, dies den Menschen jetzt wegzunehmen.”

Niemand kann aber heute sagen, wie in einigen Monaten die Bestimmungen aussehen, was erlaubt sein wird und was nicht. Das macht die Planung der Session deutlich schwieriger. Das Festkomitee plant deshalb zwei mögliche Varianten – ein Best Case Szenario und ein Worst Case Szenario – und rät auch seinen Vereinen dazu. Alle weiteren Szenarien mit anderen Rahmenbedingungen können dann mit Elementen aus beiden Grundplanungen realisiert werden. Natürlich ist auch Kreativität gefragt, um alternative Formate zu entwickeln.

Christoph Kuckelkorn nannte dazu verschiedene Beispiele, wie etwa den 11.11. zurück zu seinem Ursprung am Ostermannbrunnen zu führen oder das Dreigestirn im kleinen Kreis im Rathaus zu proklamieren und dies im Livestream zu übertragen. „Hier ist sicherlich viel Kreativität von Seiten der Gesellschaften und aller Karnevalisten gefragt. Wir als Interessensvertretung sind bereits in ersten Gesprächen mit Künstleragenturen, Veranstaltern und Saalbetreibern, damit die Rahmenbedingungen umsetzbar sind und auch kleinere Gesellschaften die Krise gut überstehen”, so Kuckelkorn.

Im Rahmen des Präsidentenabends wurde auch der neue Schlüssel zur Verteilung der Plätze im Rosenmontagszug vorgestellt. Zur Sicherheit der Teilnehmer und Zuschauer sollte der Zug mit Einbruch der Dunkelheit im Ziel sein. Er ist daher auf eine fixe Teilnehmerzahl begrenzt, die nur durch spätere Sonnenuntergänge in manchen Jahren geringfühig variert. Durch wachsende Mitgliederzahlen beim Festkomitee und auch innerhalb mancher Vereine wurde die Verteilung dieser Teilnehmerzahl zunehmend herausfordernder. Der künftige Verteilschlüssel sieht nun eine gerechte Verteilung vor, prozentual abhängig von verschiedenen Parametern wie etwa der Größe und dem Alter der Gesellschaft oder auch der Aktivitäten für den Karneval, die sich an der Höhe der Veranstaltungsabgaben bemessen lassen. Zusätzlich kann sich jede Gesellschaft über ein Bonussystem weitere Teilnahmeplätze sichern, etwa durch die MItnahme von Tanzgruppen und Musikkapellen oder durch besonders umweltbewusste und nachhaltige Zugprojekte. Das neue System gilt ab Rosenmontag 2022.

Banner Set 2 728x90

Die „Lachende Kölnarena“ und die „Lachende PÄNZ arena“ 2021: Zuschauer können unbesorgt Vorverkauf für die „Lachende“ nutzen

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Die „Lachende Kölnarena“ und die „Lachende PÄNZ arena“ 2021: Zuschauer können unbesorgt Vorverkauf für die „Lachende“ nutzen
Mai 192020
 

Gute Nachrichten für alle Karnevalsenthusiasten: Am Montag, den 25. Mai 2020, startet der Vorverkauf für die insgesamt 15 Ausgaben der „Lachenden Kölnarena“ 2021 sowie die Ausgabe der „Lachenden PÄNZ arena“ 2021, der Juniorversion der traditionsreichen Karnevalsveranstaltung. Alle Jecken können den Vorverkauf trotz der aktuell besonderen Situation aufgrund der Corona-Pandemie unbesorgt nutzen, denn: Die Gastspieldirektion Otto Hofner, seines Zeichens Veranstalter der „Lachenden“, hat entschieden, dass Tickets im unwahrscheinlichen Falle einer Absage des Events ihre Gültigkeit für das darauffolgende Jahr 2022 behalten.

Eberhard Bauer-Hofner, geschäftsführender Gesellschafter der Gastspieldirektion Otto Hofner, zu der Thematik: „Nicht nur für uns, auch für unsere lieben Jecken, die sich den Vorverkaufsstart schon rot im Kalender eingetragen haben, ist die aktuelle Situation verunsichernd. Wir hoffen natürlich, dass wir Anfang des kommenden Jahres unbesorgt die fünfte Jahreszeit feiern können. Nichtsdestotrotz wollen wir vorbereitet sein und den Interessenten eine gewisse Sicherheit an die Hand geben. Daher behalten alle Tickets im Falle einer Absage ihre Gültigkeit für 2022 und können spätestens dann ohne Mehraufwand verwendet werden. Voller Vorfreude blicken wir auf die Zeit nach der Pandemie, wenn wir dem karnevalistischen Treiben in einer ausverkauften LANXESS arena freien Lauf lassen können!“

Der Vorverkauf für die „Lachende Kölnarena“ und für die „Lachende PÄNZ arena“ 2021 startet am Montag, den 25. Mai 2020. Ab dann können sich alle Jecken Tickets für das beliebte Veranstaltungsformat im kommenden Jahr sichern.

Der LANXESS arena Ticketshop hat in diesem Jahr lediglich am 25. Mai 2020 von 08.00 bis 16.00 Uhr für den persönlichen Verkauf geöffnet. In diesem Zeitraum können Gruppen von maximal zwei Personen den Ticketshop betreten. Pro Person können dabei bis zu 20 Tickets erworben werden. Im Nachgang werden Bestellungen lediglich per Telefon (+49 (0)221 8020) oder per E-Mail (ticketshop@lanxess-arena.de) bearbeitet. Während des gesamten Kaufprozesses vor Ort gilt die allgemeine Maskenpflicht.

Jan
15
Fr
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Jan 15 um 18:00
Jan
16
Sa
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Jan 16 um 18:00
Jan
22
Fr
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Jan 22 um 18:00
Jan
23
Sa
Lachende PÄNZ arena 2021 @ LANXESS arena
Jan 23 um 11:30

Zum bereits fünften Mal laden wir alle jecken Pänz und Eltern zur Lachenden PÄNZarena in die LANXESS arena ein. Am 23. Januar 2021 ist es wieder soweit!

Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Jan 23 um 18:00
Jan
29
Fr
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Jan 29 um 18:00
Jan
30
Sa
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Jan 30 um 18:00
Feb
4
Do
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Feb 4 um 18:00
Feb
5
Fr
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Feb 5 um 18:00
Feb
6
Sa
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Feb 6 um 18:00
Feb
7
So
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Feb 7 um 16:00
Feb
10
Mi
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Feb 10 um 18:00
Feb
11
Do
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Feb 11 um 17:00
Feb
12
Fr
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Feb 12 um 18:00
Feb
13
Sa
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Feb 13 um 18:00
Feb
14
So
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Feb 14 um 16:00

Präsidenten der rheinischen Karnevalshochburgen sind sich einig: Karneval 2021 findet statt – aber anders

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Präsidenten der rheinischen Karnevalshochburgen sind sich einig: Karneval 2021 findet statt – aber anders
Mai 042020
 

Während die Karnevalssession 2021 noch weit weg erscheint, machen sich die Verantwortlichen der rheinischen Karnevalshochburgen hinter den Kulissen bereits jetzt Gedanken, wie das durch Geselligkeit geprägte Brauchtum und die derzeit geltenden sinnvollen Abstandsregeln miteinander in Einklang zu bringen sind. Zu diesem Zweck trafen sich die Präsidenten der Komitees des Aachener, Bonner, Düsseldorfer und Kölner Karnevals, die gemeinsam den als immaterielles Kulturerbe anerkannten Rheinischen Karneval bilden.

„Das wird nicht einfach, denn der Karneval lebt von Nähe und Gemeinsamkeit”, betont Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Dennoch sind wir uns sicher, dass es eine Session auch im kommenden Jahr geben muss und wird. Der Karneval ist hier in der Region ein Jahrhunderte altes Brauchtum mit einer hohen sozialen Relevanz. Menschen brauchen solche Traditionen und Verbindungen gerade in Krisenzeiten, um daraus auch Stärke und Mut zu ziehen. Das hat uns die Vergangenheit oft genug gezeigt.“

Wie genau diese Session aussehen wird, das lässt sich heute noch nicht sagen. Die Vertreter der Karnevalshochburgen sind sich einig, dass es für konkrete Aussagen noch zu früh ist, zumal derzeit noch nicht feststeht, unter welchen Regeln die Session durchzuführen ist. „Ob wir Sitzungen und Umzüge wie gewohnt durchführen können, ist völlig unklar, denn natürlich geht der Schutz der Gesundheit immer vor“, erklärt Frank Prömpeler, Präsident des Festausschusses Aachener Karneval. „Vielleicht wird dies eine Session zurück zu den Ursprüngen: Im kleinen Kreis in den Veedeln feiern statt auf den Bühnen der großen Prunksitzungen. Auch digitale Lösungen sind möglich. Hier sind auch die Künstler und unsere Mitgliedsgesellschaften gefragt, um möglicherweise neue Karnevalsformen zu organisieren und positiv zu begleiten.”

Eins steht aber bereits fest: In allen vier Städten soll es Tollitäten geben. „Zurzeit planen wir alle die Session wie gewohnt”, so Marlies Stockhorst, Präsidentin des Festausschusses Bonner Karneval. „Die Auswahl der jeweiligen Tollitäten, die Planung der Umzüge, die Vorbereitung der Sitzungen: All das läuft erst einmal weiter, bis es klare gesetzliche Regelungen gibt. Für die Session braucht man auch für die kleinen Feiern ein Prinzenpaar oder Dreigestirn, das die Jecken durch die Session führt. Wir haben uns darauf verständigt, die Tollitäten erst nach der Sommerpause bekannt zu geben.”

Für 2021 sind ohne Zweifel kreative Ideen gefordert, um dem immateriellen Kulturgut Karneval auch in der kommenden Session einen angemessenen Platz einzuräumen. „Uns ist bewusst, dass es heute dringendere Themen gibt als den Karneval”, betont Michael Laumen, Präsident des Comitees Düsseldorfer Carneval. „Aber gerade in schwierigen Zeiten – wie etwa in der entbehrungsreichen Nachkriegszeit – hat das Fest stets eine wichtige Funktion erfüllt, um Menschen auf andere Gedanken zu bringen. Die Umstände lassen nun auch der Session 2021 eine ganz besonders wichtige Funktion zukommen. Wir möchten uns der Herausforderung gemeinsam stellen, den Menschen trotz aller aktuellen Probleme auch etwas Fröhliches zu bieten.”

Künstler aus Karneval und Fasching spielen in Kölner Seniorenheimen gegen die Corona-Langeweile

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Künstler aus Karneval und Fasching spielen in Kölner Seniorenheimen gegen die Corona-Langeweile
Apr 282020
 

Am vergangenen Donnerstag und Freitag haben Künstler aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen, die sich zum Künstlerkollektiv „Wolli´s Holliewald“ zusammengeschlossen haben, in fünf Kölner Seniorenheimen insgesamt acht Auftritte absolviert, um den Bewohnerinnen und Bewohnern – aber auch den Pflegerinnen und Pflegern – für knapp 45 Minuten in den heutigen, durch das Corona-Virus und die dadurch notwendingen Einschränkungen, schwierigen Zeiten etwas Abwechslung in den tristen Alltag zu bringen.

Am Donnerstag, dem 23. April 2020, waren Wolfgang Hüsch, Ralf Ringsdorf, Paul und Sascha Lange sowie Horst Freckmann in den Heimen unterwegs. Am Freitag, dem 24. April 2020, sorgten Wolfgang Hüsch, Ralf Ringsdorf und Cornelia Bardi für kurzweilige Unterhaltung.

Der Donnerstag startete gegen 13:00 Uhr im Johanniter-Seniorenhaus in Köln-Zollstock. Neben bekannten Liedern, vorgetragen von Wolfgang Hüsch, gab es Slapstick und Comedy mit Ralf „Rudi“ Ringsdorf. Paul Lange zeigte, assistiert von seinem Vater Sascha, Zaubertricks mit der Zauberwaschmaschine und die Beiden liessen einen Hocker schweben. Horst Freckmann moderierte und trug Gedichte des unvergessenen Heinz Erhardt vor.

Nach einem Ortswechsel gab es eine Premiere – denn an einer Location wurden gleich vier Auftritte absolviert! Die „Residenz am Dom“ zählt zu den größten Seniorenresidenzen in Köln – und es war einfach nicht möglich, alle Bewohnerinnen und Bewohner an einen oder zwei Orte innerhalb der Residenz zusammen zu bringen. Deshalb wurde im Eingangsbereich der Residenz gestartet. Danach ging es in den Innenhof und von dort in die Stolkgasse. Das Finale des Tages war dann in der Postprivatstraße – und mittlerweile hatten sich ein paar Seniorinnen schon als Groupies geoutet. Man folgte von Auftritt zu Auftritt und genoss so gleich vier Shows …

Am Freitagmorgen gingen die Shows dann weiter. Bereits kurz nach dem Frühstück wurden die älteren Damen und Herren im Arnold-Overzier-Haus der AWO im Severinsviertel von Wolfgang Hüsch mit kölschen Tönen begrüßt. Ralf Ringsdorf sorgte auch an diesem Tag wieder mit Slapstick und Comedy für Lacher, während Cornelia Bardi, die in Rheinland-Pfalz eine bekannte Entertainerin ist, mit bekannten Schlager- und Operetten-Klängen begeistern konnte.

Der nächste Termin fand dann im Herzen von Köln-Rodenkirchen statt. Das Maternus-Seniorencentrum war der Anlaufpunkt, an dem die Seniorinnen und Senioren unterhalten wurden. Im Sinnesgarten des Hauses spielten die Künstler ihr Programm – und auf den Balkonen des Seniorencentrum wurde gesungen, geklatscht und mitgefeiert. Während im AWO-Haus zuvor die Damen und Herren – mit einem gewissen Abstand – den Künstlern relativ nah kamen, war dies hier leider aus bestimmten Gründen nicht möglich. Der große Sinnesgarten hätte dazu aber bestimmt auch hier eine Möglichkeit geboten …

Den vorerst letzten Auftritt in Köln absolvierten Hüsch, Ringsdorf und Bardi – an beiden Tagen war Oliver Lutz als Techniker mit unterwegs – im Matthias-Pullem-Seniorenhaus in Köln-Sürth. Auch hier durften die Bewohnerinnen und Bewohner, gemeinsam mit ihren Pflegekräften, auf der großen Terrasse und den beiden großen Balkonen dem Gesang von Wolfgang Hüsch und Conni Bardi – auch als Duett – lauschen und über die komödiantischen Einlagen von Ralf „Rudi“ Ringsdorf, teilweise unterstützt von Conni Bardi, lachen. Bereits am Freitagmorgen hatten Hüsch und Bardi mit einem Duett den Pflegerinnen und Pflegern für ihre tatkräftige Unterstützung gedankt – und auch in Köln-Sürth, wo sich die Pflegekräfte auch wieder liebevoll um ihre Gäste kümmerten, wurde mit dem Duett den „wahren Helden in der Corona-Krise“, so Wolfgang Hüsch in der Anmoderation, gedankt.

Seit heute steht fest, dass die Aktion eine Wiederholung erfährt – am 14. und 15. Mai 2020, wieder ein Donnerstag und Freitag, wird das Künstlerkollektiv wieder in Köln unterwegs sein. Dabei gibt es eine doppelte Premiere: Gleich zwei Heime, in den die Künstler vergangene Woche bereits waren, werden noch einmal mit einer veränderten Show besucht. „Wir waren einfach überwältigt davon, wie in diesen beiden Heimen die Pflegekräfte sich um ihre Gäste gekümmert haben. So sollte, so muss es eigentlich überall sein – doch die Realität ist da wohl eine andere!“, so Wolfgang Hüsch. „Daher freuen wir uns besonders, dass wir in diesen beiden Heimen noch einmal eine Zugabe geben dürfen. Wir sind sicher, dass sich alle – Pflegekräfte, Bewohnerinnen und Bewohner sowie wir als Künstler – auf diese erneuten Besuche freuen werden!“, so Hüsch weiter.

Wir, die Redaktion koelsche-fastelovend.de, haben die Künstler am letzten Donnerstag und Freitag bei ihren Auftritten begleitet. Aus dem dabei entstandenen Videomaterial haben wir einen knapp 19-minütigen Zusammenschnitt gemacht und auf Youtube hochgeladen:

Corona-Pandemie: Absage von Veranstaltungen der Blauen Funken

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Corona-Pandemie: Absage von Veranstaltungen der Blauen Funken
Apr 242020
 

Foto: Andreas Klein

Um Mitglieder und Gäste bestmöglich vor einer Infektion zu schützen, stellt das Coronavirus auch die Blauen Funken vor große Herausforderungen. Die ersten leichten Erfolge wie der statistische Rückgang der Reproduktionszahl sind kaum Anlass zum Durchatmen, denn mit der behutsamen Lockerung der Infektionsschutzmaßnahmen seit Beginn der Woche geht auch eine höhere Ansteckungsgefahr einher.

Am 06. Juni 2020 wollten die Blauen Funken unter dem Namen “Mer Funke!“ den Abschluss ihrer Jubiläumssession mit einem Biwak in Form eines Familienfestes am Blaue Funken-Turm feiern. Mit einem ganz besonderen Programm sollte dies eine besonders fröhliche und ungezwungene Veranstaltung werden. In den letzten Tagen hat sich allerdings der Eindruck verdichtet, dass die Infektionsschutzmaßnahmen mindestens noch über den ganzen Mai hin andauern werden, aller Wahrscheinlichkeit nach sogar noch wesentlich länger. Niemand kann aber sinnvoll mit Atemschutzmaske und Sicherheitsabstand ein solches Familienfest genießen. Im Bewusstsein der Verantwortung für Mitglieder und Gäste wurde die Veranstaltung daher abgesagt. Eine Ausrichtung an einem anderen Termin ist aus organisatorischen Gründen noch innerhalb des Jubiläumsjahres nicht möglich.

Die Blauen Funken blicken dennoch sehr zufrieden und auch ein wenig stolz auf die Session 2019/2020 und die Vielzahl der gelungenen Jubiläumsveranstaltungen zurück und freuen sich bereits darauf, ihre Freude und Gäste bald wieder willkommen zu heißen.

Im Rahmen der Entscheidungen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gesellschaft und ihre Veranstaltungen wurde auch die Veranstaltung “Zügellos“ für Turnierreiter, Karnevalsreiter sowie alle Pferdefreunde der Region und deren Freunde, die erst im Jahr 2019 ihre erfolgreiche Premiere gefeiert hat und am 22. August 2020 wieder stattfinden sollte, ersatzlos gestrichen.

Wie alle externen Veranstaltungen bis zum Spätsommer wurden in diesem Zusammenhang auch alle internen Veranstaltungen, wie z. B. die Korps-, Reservekorps, Senats- und Inaktiven-Abende, die Spargelessen der Gesellschaftsgruppen, Reisen und viele andere Zusammenkünfte bis auf weiteres abgesagt. Um die Handlungsfähigkeit der Gesellschaft auch in dieser Krisenzeit aufrecht zu erhalten, finden u.a. die Vorstandssitzungen im Drei-Wochen-Abstand per Webmeeting statt.

Die Blauen Funken wünschen allen Mitgliedern, Freunden, Förderern und Gästen weiterhin beste Gesundheit!

Kostenlose Auftritte für Pflege- und Seniorenheime: Comedian Wolfgang Hüsch und sein Holliewald-Team bringen Abwechslung in den Corona-Alltag

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Kostenlose Auftritte für Pflege- und Seniorenheime: Comedian Wolfgang Hüsch und sein Holliewald-Team bringen Abwechslung in den Corona-Alltag
Apr 102020
 

Wolfgang Hüsch und Ralf Ringsdorf

Die aktuelle Corona-Krise trifft – mit sehr wenigen Ausnahmen – zurzeit fast jede Branche. Besonders die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen leiden unter der aktuellen Situation. Denn Besuche oder eine kurze Abwechslung im Alltag sind nur schwer möglich. Hier möchte das Künstlerkollektiv „Wolli´s Holliewald“ von Wolfgang Hüsch nun ansetzen und bietet kurze Unterhaltungsshows für interessierte Heimbetreiber.

Wolfgang Hüsch ist Comedian und kommt aus dem Sauerland. Normalerweise reist er mit seinen Kollegen durch den deutschsprachigen Raum und unterhält auf vielfältige Art und Weise die Gäste seiner Kunden, darunter auch bekannte Marken wie Bayer, BMW oder Mercedes. Doch auch die Aufträge von Hüsch wurden storniert. Zu Hause wollte der 55-jährige, der eine Ausbildung als Sozialpädagoge hat, aber nicht bleiben.

Der Anruf einer guten Bekannten, die in einem Seniorenheim in Wenden (Sauerland) lebt, brachte ihn auf die Idee: Besuche wären ja nicht möglich – ob Wolfgang Hüsch und seine Frau nicht trotzdem mal vorbeischauen könnten. „Wenigstens von der Straße aus mal winken!“, war der Wunsch der Seniorin. Doch bei „nur mal kurz winken“ wollte es Hüsch nicht belassen. Er fragte im Seniorenheim an, ob man für die Senioren nicht Musik machen könnte – von der Straße aus. Die Resonanz war überwältigend! Denn auch in den anderen Seniorenheimen der Region rannte er mit seiner Anfrage offene Türen ein.

Doch nur mit bekannten Schlagern die älteren Menschen zu unterhalten, war Hüsch zu wenig. Also fragte er bei seinen Kollegen nach, ob jemand ihn unterstützen möchte. Und auch hier war die Resonanz groß: Horst Freckmann hat bereits Gedichte von Heinz Erhardt für die Senioren präsentiert. Und auch Ralf Ringsdorf aus Weilburg, Conni Bardi aus Bingen und Sascha Lange aus Dortmund unterstützen Hüschs Programm mit ihren Beiträgen.

Meistens kommen zwei, manchmal auch drei der befreundeten Künstler in die Seniorenheime, bauen ihre mobile Tonanlage auf – natürlich unter Berücksichtigung der vorgeschriebenen Abstände – und sorgen dann für gut 45 Minuten für kurzweilige Unterhaltung bei den älteren Damen und Herren, die sich über die Abwechslung freuen, wie die ersten Dankesschreiben der Seniorenheime, wo Hüsch bereits aufgetreten ist, beweisen.

Doch nun will Hüsch das Einzugsgebiet seiner Show erweitern. „Ich habe Köln, ich habe dem Kölner Karneval in meiner Karriere viel zu verdanken. In der Krise möchte ich etwas zurückgeben.“, so der Comedian.

Aus diesem Grund will Hüsch mit seinem „Holliewald“-Team nun auch den Senioren- und Pflegeheimen in der Region Köln etwas Abwechslung bringen. Hüsch braucht nicht viel: Etwas Platz, ein Stromkabel – für den Rest sorgt das Team um den Sauerländer selbst. Dafür erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner eine unterhaltsame Show von ca. 45 Minuten Dauer – und dies natürlich kostenlos!

„Die Shows sind mein, sind unser Geschenk an die Menschen, die zurzeit keine Abwechslung in ihrem Alltag haben! Wir möchten für eine kurze Abwechslung sorgen. Das sind wir Künstler diesen Menschen einfach mal schuldig!“, so Hüsch.

Da Hüsch und seine Holliewald-Kollegen nicht nur in Köln und der Region die Senioren unterhalten möchten – und es in der Region zahlreiche Senioren-Einrichtungen gibt – wurde vereinbart, dass die ersten acht Heime, die sich melden, einen der Auftritte erhalten. „Auch uns sind zeitliche Grenzen gesetzt. Wir möchten ja unseren Zuschauern auch eine bleibende Erinnerung, ein Stück Lebensfreude schenken.“, so Wolfgang Hüsch.

Unterstützt werden Hüsch und seine Kollegen bei ihren Auftritten im Kölner Raum von der „Kölsch-Agentur“ Wolfgang Lutter und von der KölnMedia Medienproduktion, die seit 1998 (nicht nur) über den Karneval in Köln in berichtet.

Wer Wolfgang Hüsch und seine Kollegen KOSTENLOS für ein Senioren- oder Pflegeheim ergattern möchte, kann sich per eMail unter wh@holliewald.de melden.

(Quelle: Pressemitteilung)

Karnevalsgesellschaft bleibt Künstlern die Gage schuldig – doch das ist nur die Spitze des Eisbergs

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Karnevalsgesellschaft bleibt Künstlern die Gage schuldig – doch das ist nur die Spitze des Eisbergs
Apr 022020
 

In einem Bericht des Kölner EXPRESS, der am heutigen Morgen online veröffentlicht worden ist, werden schwere Vorwürfe gegen eine Kölner Karnevalsgesellschaft erhoben: Die „K.G. Kölsche Sproch“ soll den Künstlern, die bei deren Kneipensitzung am 11. Februar 2020 im Brauhaus „Dom im Stapelhaus“ aufgetreten sind, die Gage schuldig geblieben sein. Doch nach einer kurzen Recherche am heutigen Morgen durch unsere Redaktion scheint dies nur die Spitze eines großen Eisbergs zu sein …

Die Vorwürfe gegen die Gesellschaft wiegen schwer: Von Scheckbetrug, Unterschlagung und Veruntreuung ist die Rede. Eine erste entsprechende Strafanzeige soll bereits gestellt worden sein. Gabi Elabor, als Rednerin „Et Annegret vum Wochemaat“ Teil der Sitzung der K.G. im Februrar, teilte uns auf Nachfrage mit, dass am Veranstaltungsabend die Künstler zwar Verrechnungsschecks erhalten haben – diese aber nicht unterschrieben waren. Eine Einlösung der Schecks war aus diesem Grund natürlich nicht möglich.

Im Zusammenhang mit den Vorwürfen fällt immer wieder der Name des Präsidenten und Literaten der K.G., Peter Jakob Müller. Dieser bezog gegenüber dem EXPRESS Stellung und bezeichnete das Ganze als Versehen. Ferner behauptete Müller, dass er die offenen Forderungen nun begleichen wolle …

Wer nach dem Namen der K.G. Kölsche Sproch googelt, findet auch schnell eine andere Veranstaltung, die im Zusammenhang mit der Gesellschaft auftaucht: Die Karnevalsmesse „Jeck im Sartory“ in Köln, die im letzten Jahr in den Räumen des „NH Hotel am Mediapark“ stattgefunden hat und im Juni 2020 in den Kölner Sartory-Sälen eine Neuauflage erfahren sollte. Laut der Website ist die K.G. Kölsche Sproch gemeinsam mit der „Förderation Europäischer Narren“ gemeinsamer Ausrichter dieser Veranstaltung.

Auf telefonische Nachfrage bestätigte das Büro der Sartory-Betriebe, dass die Veranstaltung der „FEN Föderation Europäischer Narren RV Rheinland“ bislang nicht abgesagt worden ist. Präsident des Regionalverband Rheinland der FEN war bis Februar 2020 eben jener Peter Jakob Müller. Mittlerweile wurden mit Horst Nothen ein kommissarischer Präsident eingesetzt. Nicole Nothen ist als kommissarische Vizepräsidentin im Amt. Mit Frau Nothen haben wir am heutigen Morgen telefoniert …

„Die FEN RV Rheinland hat mit der Karnevalsmesse in den Sartory-Sälen nichts mehr zu tun. So viel wie ich weiß, ist die Veranstaltung abgesagt!“, so Nothen. Wir haben Frau Nothen dann darauf hingewiesen, dass nach Rücksprache mit den Sartory-Betrieben vom heutigen Morgen die Veranstaltung noch nicht abgesagt worden ist und der Vertrag auf die FEN RV Rheinland läuft. Nothen: „Das hat alles der Herr Müller gemacht. Wir haben gegen Herrn Müller Strafanzeige gestellt, weil es hier einige Unregelmäßigkeiten gab. So wurde zum Beispiel die Miete für die Messe des NH Hotel in Köln bis heute nicht bezahlt!“ Nothen kündigte an, dass sich der Rechtsanwalt der FEN mit den Sartory-Betrieben in Verbindung setzen wird, um die Veranstaltung abzusagen und eventuelle Regressansprüche abzuwehren.

Wir haben mit Ausstellern der letztjährigen Messe telefonisch Kontakt aufgenommen. Einige haben bereits, nach eigener Aussage, Anzahlungen für die Stände der Messe im Sartory geleistet: „Ob das Konto der K.G. Kölsche Sproch, der FEN oder Herrn Müller privat gehörte, haben wir nicht überprüft. Wir gehen davon aus, dass die Messe – sofern die Beschränkungen wegen Corona bis dahin aufgehoben sind – stattfindet. Ansonsten müssten wir gegen den FEN und Herrn Müller persönlich Strafanzeigen wegen Betruges stellen!“, so ein Austeller, der nicht namentlich genannt werden möchte. Das „NH Hotel am Mediapark“ wollte uns auf telefonische Nachfrage wegen der offenen Rechnung von 2019 aus Datenschutzgründen keine Auskunft geben.

Laut EXPRESS soll es bereits wegen Vorwürfen der Spendenveruntreuung zu mehreren Gerichtsverhandlungen gekommen sein. Eine Verurteilung zu einer Verurteilung kam es dabei allerdings bis heute nicht.