Shootinganfrage TfP

 Fotografie  Kommentare deaktiviert für Shootinganfrage TfP
Jul 212015
 
Pixel4joy1Ich finde diesen Text so gut, das ich es einfach mal von einer anderen Seite übernehme (Quelle siehe unten) :

 

Es geht um eine TfP-Anfrage an uns Fotografen/Fotodesigner, etc. und wie sie im Idealfall aussehen sollte, damit ihr eine Chance habt überhaupt wahrgenommen und eben nicht ignoriert zu werden.

Eines mal vorweg, wenn wir Fotografen nicht mehr auf jede eingehende Nachricht antworten, kann das natürlich viele Gründe haben. Meist sind wir einfach beschäftigt und es ist überhaupt nicht böse gemeint. Hin und wieder geht auch mal was in einer Nachrichtenflut unter, vor allem, wenn wir Ausschreibungen machen. Oft jedoch, und da spreche ich nicht nur von meinen Erlebnissen, weil die Anfragen einfach nur sehr fragwürdig undzum Teil auch unverschämt sind.

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Die Session ist vorbei: Quo vadis, Kölner Karneval? – Oder: Irgendwas läuft hier falsch!

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Die Session ist vorbei: Quo vadis, Kölner Karneval? – Oder: Irgendwas läuft hier falsch!
Mrz 112019
 

Foto: pixabay.com

Die Karnevalssession 2019 liegt nun hinter uns. Eine lange Session. Eine Session mit Höhen und Tiefen. Gerade auch in der karnevalistischen Berichterstattung. Weniger bei uns, mehr bei den Kollegen. Aber auch in den Karnevalsgesellschaften selbst gibt es ein breites Umdenken. Ein Denkanstoß …

Das Problem mit dem Kartenverkauf

In Köln gibt es gefühlt 3.000 Karnevalsveranstaltungen in jeder Session. Da sind ja nicht nur die 120 Gesellschaften und Vereine, die dem Festkomitee Kölner Karneval angeschlossen sind. Es gibt auch noch hunderte Stammtische und Veedelsvereine, die ja auch alle ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Von den ganzen Pfarrsitzungen und Firmenveranstaltungen einmal abgesehen.

Gut, Köln ist eine Millionenstadt. Und die Jecken kommen ja nicht nur aus Köln zum Karneval, der Karneval zieht ja Menschen aus ganz Deutschland – ja, teilweise sogar aus ganz Europa – an. Trotzdem ist irgendwann der Drops gelutscht. Dann bleiben bei der ein oder anderen Gesellschaft die Säle halt leer. Was dann auch den Kollegen irgendwann mal auffällt.

Doch was machen die betreffenden Gesellschaften? Anstatt sich einmal umzuschauen, ob es nicht vielleicht eine Gesellschaft gibt, mit der man kooperieren könnte, wird einfach der Saal verkleinert und die Zahl der zu verkaufenden Karten drastisch reduziert. Hauptsache, man ist dann wieder „ausverkauft“!

Was manche Gesellschaften dabei außer Acht lassen, ist die Tatsache, dass man bei weniger Karten auch geringere Einnahmen hat. Und weniger Einnahmen ziehen ein vergleichsweise günstigeres Programm mit sich. Und wenn dann die Top-Redner und Top-Bands nicht mehr bei der Gesellschaft auftreten, fragen sich die Kartenkäufer, warum man weiterhin bis zu 50 € für eine Karte bezahlen soll, für die man woanders eben genau diese Top-Kräfte bekommt … also die berühmte Katze, die sich selbst in den Schwanz beißt! Irgendwann ist dann ganz Schluss mit lustig!

Das Problem mit dem Programm

Ein weiteres Problem ist, dass es im Karneval eine überschaubare Künstlerschar gibt. Es gibt einige wenige Top-Redner, es gibt ein paar Top-Bands – deren Namen ziehen alleine schon die Jecken an. Dann gibt es eine Oberschicht, die auch schon eine größere Fanbase hinter sich versammeln konnten. Sowohl bei den Rednern, als auch bei den Bands. Stimmung ist da garantiert!

Natürlich gibt es auch eine programmtechnische Mittelschicht, sowohl auf Redner- als auch auf der Musikseite. Und ebenso gibt es Künstler, die krebsen am unteren Rand herum. Die machen ein paar Auftritte fürs Ego, größtenteils noch als Benefiz. Leben können die von ihrem Hobby aber nicht wirklich, während die Top- und Oberschicht-Kräfte einen Großteil ihres Jahresverdienstes in der Session abholen. Es sei ihnen gegönnt!

Neben den genannten gibt es noch „Nischenkräfte“, die sich nicht in eine der oben genannten Schubladen im Bereich Rede oder Musik stecken lassen – Liedermacher, Einzelkünstler, Showkünstler, Parodisten und so weiter.

Und selbstredend gibt es die Korpsgesellschaften und die zahlreichen Tanzgruppen, wobei es auch gerade bei den Tanzgruppen extrem viele Top-Kräfte gibt. Aber auch ein gutes Mittelmaß.

Jetzt hat der Literat oder Programmgestalter jedes Jahr das Problem, dass er aus dem Pool der vorhandenen Künstler das Sitzungsprogramm für seine Gesellschaft irgendwie zusammenbauen muss. Wenn es nach dem Vorstand geht, dann bitte nur Top-Kräfte – aber das kann dann keiner mehr bezahlen! Also muss eine gute Mischung her. Und bei der Menge an Veranstaltungen (siehe oben) ist es für den Programmgestalter bzw. Literaten auch oft ein Problem, den Künstler X für den Termin Y zu bekommen – weil die Gesellschaft A aus dem Veedel nebenan vielleicht schneller war. Oder weil der Künstler eben genau auf diesem Sitzungsformat, egal ob Herren-, Gala- oder was auch immer Sitzung nicht auftreten möchte.

Und am Montag ist ja sowieso frei und keiner zu bekommen! (Warum eigentlich? Ja, ist klar … Tradition!)

Das Problem mit dem Nachwuchs

Ein weiteres Problem ist der Nachwuchs in den Gesellschaften. Einige Karnevalsgesellschaften haben dieses Problem für sich gelöst und Jugendabteilungen in ihren Vereinen installiert. Da sammeln sich dann die jungen Leute bis Mitte 30, Anfang 40 und feiern ihre Art des Karnevals. Oder man bringt „die Alten“ dazu, ein Veranstaltungsformat zu etablieren, welches die jungen Karnevalisten von 18 bis Ende 30 auch wirklich begeistert.

Doch die wenigsten Gesellschaften – auch die, die eine Jugendorganisation gegründet haben – schauen danach, was die Jugend heute wirklich will! Auf einer Jugendveranstaltung treten dann die Kräfte auf, die man auch auf den Sitzungen sehen kann – okay, die Redner weniger. Die möchte da von der Jugend sowieso keiner hören – meint man. Dafür kommen dann jede Menge Bands, die man das ganze Jahr über auch in den Konzertsälen hören und sehen kann. Und dies dann meistens für weniger Geld und viel länger, übrigens!

Die Künstler, die den Jugendlichen vielleicht interessiert, die möchte man aber nicht auf die Bühne holen. Weil die ja nichts mit Karneval zu tun haben und lieber im Winter beim Aprés Ski oder im Sommer auf Mallorca auftreten! Wenn dann aber in der Session ein Veranstalter eben genau so eine Veranstaltung durchführt, ist die Hütte jedes Mal rappelvoll! Mit junge Leuten!

Und, das wir uns da nicht falsch verstehen: Es geht nicht darum, den Jugendlichen eine Aprés Ski-Mallorca-Dauerbeschallung zu bieten! Bei zehn Bands auf einer Jugendveranstaltung ersetzt man zwei (!) Auftritte durch Künstler der sogenannten „Party-Schlager-Szene“. Die haben dann aber das Potential, wieder junge Leute anzuziehen, die bislang rein gar nichts mit Karneval am Hut hatten. Und, wer weiß – vielleicht finden die ja dann sogar ihren Spaß daran und schauen ein Jahr später sich einmal eine traditionelle Sitzung an! Mit Korps, Redner und Tanzgruppen!

Ach ja, das Thema Tradition …

Um es vorweg zu schreiben: Klar, der Kölner Karneval ist eine traditionsreiche Veranstaltung. Seit 1823, bla bla blubb!

Seitdem hat sich der Kölner Karneval aber weiterentwickelt. Es kamen immer neue Gesellschaften, neue Sitzungen, neue Formate, neue Künstler! Der Karneval muss sich auch erneuern, die Karnevalisten von 1823 kaufen heute garantiert keine Karten mehr! Und auch die Künstler von damals, die sicherlich in ihrer Zeit gut waren, sind heute nicht mehr wirklich aktiv.

Das eine Erneuerung zur Tradition werden kann, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten auch das ein oder andere Mal gezeigt. Man denke nur an die Bläck Fööss, die damals von den Literaten gemieden wurden, weil sie barfuß auftraten und „rockige“ Töne spielten. Heute gelten die Fööss als die „Mutter als Karnevalsbands“ und sind mit weit über 500 Liedern ein Teil der kölschen Tradition.

Was war der Aufschrei groß, als BRINGS zu Beginn ihrer karnevalistischen Karriere (als Rockmusiker war man ja bereits mehr oder weniger erfolgreich …) mit Liedern wie „Poppe, Kaate, Danze“ den Mief aus den ersten zehn Reihen pusteten – und den Passus über den „Schnee im August“ bei der „Superjeile Zick“ singen heute alle Jecken lauthals mit, wenn die Jungs auf der Bühne stehen!

Es gab immer Künstler auf den Bühnen des Karnevals, die aneckten. Künstler, denen man die Tradition absprach – egal ob die Horst Muys, Johnny Buchhardt oder wie auch immer hießen! Ein paar Jahre später waren diese Künstler dann Tradition! (Übrigens: Auch ein Muys und Buchhardt waren damals „Comedians“ und das ganze Jahr auf den Bühnen unterwegs. Aber solche Comedians will man ja heute nicht mehr auf der Karnevalsbühne haben, weil die den Rednern ja die Butter vom Brot klauen würden!)

Die Künstler ändern sich, das Publikum ändert sich – doch die Einstellungen einiger Karnevalsverantwortlicher ändern sich nicht wirklich! Gerade auch in den Gesellschaften, die wirklich Probleme haben! Es aber vielleicht nicht merken (wollen).

Ich erinnere mich da immer an eine Besprechung mit einem Gesellschaftsvorstand vor ein paar Jahren zurück, dessen Gesellschaft damals Probleme hatte und auch heute noch hat – nachdem man dann diesem Vorstand in mühevoller Kleinarbeit erklärt hatte, wie man die Jugend für die Gesellschaft begeistern könnte und wie man den Kartenvorverkauf ankurbeln könnte … kam nach fast zwei Stunden der bei mir mittlerweile im Gehirn fest eingebrannte Satz: „Ach jo … nee … wir machen das seit neunzehnhunderthaumichtod so, warum sollten wir das nun ändern? Damit machen wir unsere Tradition kaputt!“ Tja, und heute sieht es so aus, als wenn die Gesellschaft bald selbst kaputt ist!

Bei einer anderen Gesellschaft, die heute bereits nicht mehr existiert, hatten wir ein fertiges Konzept vorgestellt. Drei Tage große Sause, im Festzelt. Sogar inklusive Finanzierung durch Sponsoren! Es gab eine restliche Deckungslücke im sehr niedrigen vierstelligen Euro-Bereich – das Risiko war dann dem Präsidenten der Gesellschaft, der 20 Minuten vorher noch getönt hatte, dass er gerne in ein paar Jahren das Kölner Dreigestirn mit seiner Gesellschaft stellen wollte, leider zu hoch. Abgelehnt, auch wegen der Tradition der Gesellschaft! Doch diese traditionsreiche Gesellschaft ist nun Geschichte …

 

Die Tradition im Kölner Karneval ist wichtig und richtig. Es muss traditionelle Veranstaltungen geben. Punkt. Man muss sich aber auch für Neues öffnen! Die Leute stimmen mit den Füßen ab. Warum haben Flüster- oder Nostalgie-Sitzungen so einen Erfolg? Weil viele Leute diesen alten, traditionellen Karneval lieben. Auch junge Leute! Warum hat ein Redner-Herren-Frühschoppen in der vergangenen Session fast 250 jecke Männer begeistert? Und warum ist diese Veranstaltung in der nächsten Session heute fast schon komplett ausverkauft? Weil es den Leuten das gibt, was sie haben wollen! Ist das traditioneller Karneval? Aber sicher!

Warum haben die Zeltsitzungen in Köln – egal ob auf dem Neumarkt oder in Sürth, Weiß oder sonst wo – einen enormen Zulauf? Weil es traditionellen Karneval zu volkstümlichen Preisen gibt! Da kann man locker für etwas über 100 € mit zwei Personen noch Karneval feiern. Mit Essen und Getränken! In den großen Kölner Sälen gibt es dafür mal gerade zwei Eintrittskarten und zwei Kölsch an der Theke!

Warum sind die wenigen Jugendveranstaltungen in Köln, die von den großen Gesellschaften veranstaltet werden, so schnell ausverkauft? Egal ob in Brück, Dünnwald, Mülheim oder bei der blu|white der Blauen Funken im Bootshaus Cologne – die Hütte brennt, die Jugendlichen feiern! Zu ihrer Musik! Und ja, auch zu Karnevalsmusik der bekannten Bands!

Der Kölner Karneval ist eine traditionelle Veranstaltung. Seit 1823. Und sogar noch viel früher! Aber er hat sich immer wieder erneuert. Das, was wir heute traditionell nennen, wäre vor 50, 60 Jahren noch Anarchie gewesen. Und das, was in 20, 30 Jahren traditionell ist, bezeichnen wir heute vielleicht als anarchisch!

Denken Sie mal drüber nach.

Fidele Burggrafen feiern letzte Sitzung der Session im Pullman Cologne Hotel

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Mrz 072019
 

Foto: Andreas Klein

Mit zahlreichen Ehrengästen, darunter dem Vorstand der Prinzen-Garde Köln, feierten am Karnevalssonntag die Fidele Burggrafen die allerletzte Sitzung in dieser Session im Festsaal des Pullman Cologne Hotel. Damit kehrt in dem Hotel an der Helenenstraße wieder der Alltag ein und die stressige Karnevalszeit ist für die Mitarbeiter vorbei.

Doch bevor gegen Mitternacht das letzte Alaaf in der „Hochburg des Kölner Karnevals“ gerufen wurde, gaben die Fidele Burggrafen noch einmal so richtig Gas. Der Elferrat zog mit dem Traditionskorps der K.G. Treuer Husar Blau-Gelb in den Saal ein. Burggrafen-Präsident Marcus Schneider begrüßte die Jecken im Saal und überließ anschließend dem Musikkorps und dem Tanzkorps des Treuer Husar die Bühne.

Für die Lacher am Sonntagabend waren mit Volker Weininger als „Der Sitzungspräsident“ und Martin Schopps zwei der Top-Redner des rheinischen Karnevals engagiert. Die Fans der kölsche Musik kamen voll auf ihre Kosten, denn die Klüngelköpp (Foto), die Bläck Fööss (ohne den erkrankten „Bömmel“ Lückerath), die Höhner, Kempes Feinest, die Domstürmer und Kasalla spielten an diesem Abend auf und machten schnell aus der Sitzung eine Stehparty. Natürlich durfte auch ein Tanzkorps nicht fehlen – und mit dem Tanzkorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte hatte man mit das Beste auf die tanzgruppen-unfreundliche Bühne im Pullman geholt, was Köln zu bieten hat. Und das Kölner Dreigestirn stattete das letzte Mal der ehemaligen Hofburg in dieser Session seinen Besuch ab.

Am Rosenmontag präsentierte dann die K.G. Fidele Burggrafen ihren neuen Festwagen der Öffentlichkeit. Der Wagen erinnert an einen Indoor-Kinderspielplatz und ist mit vielen Spezialeffekten bestückt (die aber leider wegen des Sturms am Rosenmontag nicht eingesetzt werden durften …).

Kölsche Narren Gilde beendet Sitzungssession mit Überraschung für die Presse

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Mrz 072019
 

Fotos: Andreas Klein

Eine besondere Überraschung hatte sich die Kölsche Narren Gilde bei ihrer letzten Karnevalssitzung für diese Session am Karnevalssonntag im großen Festssaal des Maritim Hotel Köln einfallen lassen: Um den Pressevertretern für die umfangreiche Berichterstattung in der zurückliegenden Session zu danken, erhielten die Pressevertreter aus der Hand von Vizepräsident Stefan Virnich und dem stellvertretenden Pressesprecher Peter Butzon eine Spange verliehen, die eigentlich nur den Personen vorbehalten war, die in der Gruppe der Kölsche Narren Gilde am Rosenmontagszug 2019 mitgegangen sind.

Die Spange (Foto) zeigt die drei „Abteilungen“ der K.G. – Kölsche Narren Gilde, Musikkorps Kölner Husaren grün-gelb und Tanzgruppe Kölsche Stäänefleejer – die im Rosenmontagszug 2019 in der Gruppe mitgegangen sind. Wobei sowohl das Musikkorps als auch die Tanzgruppe eigenständige Vereine sind, die sich der Kölsche Narren Gilde angeschlossen haben. Eine nette Überraschung, die zeigt, welchen Stellenwert die Medien bei der Kölsche Narren Gilde haben.

Bernd Stelter

Für die jecken Gäste bei der Sitzung gab es hingegen traditionell den Maritim-Sonntagsorden der Kölsche Narren Gilde – und zwar für jeden Gast! Dazu kam ein über sechsstündiges Spitzenprogramm mit zwei Top-Rednern (Martin Schopps und Bernd Stelter), viel Musik (Querbeat, Paveier, Räuber, Klüngelköpp und Domstürmer) und erstklassigen tänzerischen Darbietungen (Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kölsche Stäänefleejer“, Tanzcorps „Fidele Sandhasen“ und der Showtanzgruppe „High Energy“). Die erste Abteilung eröffnete der „Öcher Storm“, das Traditionscorps aus Aachen. Die zweite Abteilung wurde durch das Musikkorps „Kölner Husaren grün-gelb“ eingeläutet. Und natürlich besuchte auch das Kölner Dreigestirn 2019 eine der letzten Sitzungen der Session 2019 an diesem Abend …

Jürgen Frenzel und Bernd Stelter • Foto: privat

Im Vorprogramm, zur Pausenunterhaltung und bei der Nachfeier im Foyer setzte die Kölsche Narren Gilde aus den „Kölschkracher“ Swen Kasztan, der als Alleinunterhalter mit Akkordeon den ganzen Saal auf Links drehte und die Jecken mit seinem Vortrag begeisterte.

Und, bevor wir es vergessen haben: In der vergangenen Session hat Bernd Stelter seinen „Berniebärchen“-Pin gegen eine Spende für einen guten Zweck abgegeben. Dabei ist eine Menge Geld zusammen gekommen, die wir hier bekannt geben dürfen. Nach der dreifachen Zählung durch den Fahrer von Bernd Stelter, Jürgen Frenzel, nach der letzten Sitzung stand am Abend fest, dass

6.555,00 €

für den guten Zweck gesammelt werden konnten! Da kann man nur Danke sagen und dem guten Zweck viel Spaß beim Geld ausgeben wünschen!

Große Kölner K.G. feierte letzte Sitzung im Gürzenich am Karnevalssonntag

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Mrz 072019
 

Foto: Andreas Klein

Die letzte Sitzung in dieser Session feierte die Große Kölner K.G. am Karnevalssonntag im Gürzenich. Wie jedes Jahr lag dieser direkt neben dem Zugweg der Kölner Schull- un Veedelszöch, was dazu führte, dass die Künstler die Veranstaltung nur über Umwege anfahren konnten – und die teilweise äußerst beratungsresistenten und schlecht instruierten Security-Mitarbeiter („Im Gürzenich ist heute keine Sitzung!“) taten zum jährlichen Chaos ihr übriges dazu …

Traditionell gibt es bei den Sitzungen der Große Kölner K.G. ein Vorprogramm. Am Karnevalssonntag spielten der Tanz- und Musikzug „Domstädter Köln“ mit der schottischen Royal Naval Piper Society, die seit 30 Jahren in Köln beim Karneval dabei sind, im Gürzenich-Foyer. Die Musiker kamen aus dem englisch-kölschen Gottesdienst in Neu-St. Heribert in Köln-Deutz. Dieser fand nun zum 19ten Mal statt.

Beim Aufzug des Kölner Dreigestirn mit dem Kölner Kinderdreigestirn und dem Tanzcorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte wurde der scheidende Prinzenführer Rüdiger Schlott zum Ehrensenator der Große Kölner K.G. ernannt. Für die Lacher an diesem Nachmittag waren Bauchredner Klaus Rupprecht („Klaus & Willi“), Jürgen Beckers als „Ne Hausmann“ und Bernd Stelter zuständig. Stelter freute sich über die vielen Kinder auf der Gürzenich-Treppe zur Bühne: „Da kann hier heute wenigstens keiner hochkommen und sich über meinen Doppelnamen-Witz beschweren.“, so Stelter mit einem Grinsen. Musikalisch unterhielten Kempes Feinest, die Räuber, die Paveier und die Höhner die Jecken, darunter traditionell viele Familien. Natürlich darf auch ein Traditonskorps nicht fehlen, die Altstädter Köln eröffneten aber nicht die Sitzung, sondern wurden mitten im Programm ohne Pause platziert.

Stromlose Ader und K.G. Blau-Rot feierten wieder gemeinsam

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Mrz 072019
 

Foto: Andreas Klein

Seit zehn Jahren verfolgen die K.G. Blau-Rot aus Köln-Dellbrück und die K.K.G. „Stromlose Ader“ am Karnevalssamstag eine erfolgreiche Strategie: Für jede Gesellschaft an sich wäre der Kristallsaal der Koelnmesse an dem Tag einfach zu groß, um diesen alleine zu bespielen. Also hat man sich zusammengetan – und feiert gemeinsam. Dabei ist es wichtig, dass es nicht „deine Gäste“ und „meine Gäste“ gibt – es gib nur „unsere Gäste“! Und die waren mit der Sitzung am Samstagabend äußerst gut unterhalten.

Die Präsidenten Frank Klever (K.G. Blau-Rot) und Hans-Peter Houben (Stromlose Ader) moderierten gemeinsam die Veranstaltung. Und gleich zu Beginn der Sitzung wurde Frank Klever von seiner Gesellschaft überrascht: Klever feierte sein 11-jähriges als Präsident der K.G. Blau-Rot und erhielt vom Vorstand und dem Senat seiner Gesellschaft eine Präsidentenmütze mit Federn in den Farben der Gesellschaft überreicht.

Und noch jemand wurde überrascht: Matthias Hombach, Musiker in der Saalkapelle von Markus Quodt, hatte seinen letzten Auftritt im Orchester. Seit 1972 war Hombach im Karneval aktiv, zuerst bei den Kölner Ratsbläser und dort als Paukenträger und Fahrer. 1973 spielte er, nachdem er Schlagzeugunterricht erhalten hatte, bereits kleine Trommel und Becken. 1992 wechselte Hombach dann zur neu gegründeten Kapelle Markus Quodt. Dort ist er als Sänger die Stimme des Orchesters und an der „decke Trumm“ für den korrekten Rhythmus verantwortlich. Desweiteren führte Homach das Notenarchiv und erstellte ganze Notensätze neu, als aus der „kleinen Kapelle“ das große Orchester Markus Quodt wurde. Wie bereits geschrieben: Am Karnevalssamstag war er zum letzten Mal dabei – und Markus Quodt hatte mit der Unterstützung der beiden Gesellschaften die Ehefrau von Matthias Hombach zur Veranstaltung eingeladen, wovon dieser natürlich nichts wusste …

Mit den Räuber startete man in den Abend. Für die ersten Lacher im Saal sorgte Dave Davis als „Motombo Umbokko“ (Foto oben). Die Band „cat ballou“ feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bandjubiläum und erhielt von den beiden Gesellschaften eine Torte geschenkt. Mit der Torte gab es eine Einladung an die Bandmitglieder, im ganz privaten Rahmen mit Partnern bei Veranstaltungen beider Gesellschaften dabei zu sein. Mit Kasalla und deren Hits ging es dann weiter im Programm. Beim Aufzug des Kölner Dreigestirn wurden der scheidende Prinzenführer Rüdiger Schlott und Volker Marx, Adjudant der Kölner Jungfrau, zu Ehrenmitgliedern der K.G. Blau-Rot ernannt.

Nach der Pause sorgte Bauchredner Klaus Rupprecht („Klaus & Willi“) für strapazierte Lachmuskeln. Das Tanzcorps „Kölner Rheinveilchen“, Bernd Stelter, die Micky Brühl Band und der Tanz- und Musikzug „Domstädter Köln“ mit deren schottischen Freunden unterhielten die jecken Gäste bis in den späten Abend hinein.

Im Rahmen der Sitzung wurden auch noch Jörg Mangen, scheidender Präsident des Reiter-Korps Jan von Werth, und Wolfgang Lutter zu Ehrenmitgliedern der K.G. Blau-Rot ernannt.

Deutzer K.G. Schäl Sick feiert im ausverkauften Congress-Saal der Koelnmesse

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Mrz 072019
 

Foto: Andreas Klein

Bereits zum Einlass erwartete die Gäste der Deutzer K.G. „Schäl Sick“ am Karnevalssamstag kölsche Tön: „Et Orjels Antje“ unterhielt mit bekannten kölschen Liedern, gespielt auf der Drehorgel, die Jecken, bevor es im ausverkauften Congress-Saal der Koelnmesse bis in den frühen Morgen stimmungsvoll rund ging …

Eröffnet wurde die Sitzung durch das Musikkorps „Schwarz-Rot Köln“ aus Köln-Deutz, die gemeinsam mit belgischen Freunden auf die Bühne des Congress-Saal zogen. Und was dann passierte, damit hatte man im Vorfeld nicht wirklich gerechnet: Die Musiker aus Köln und Brüssel räumten mal so richtig ab! Die Jecken im Saal feierten von der ersten bis zur letzten Minute den Auftritt – und es gab sogar eine lange Polonäse durch den gesamten Saal und über die Bühne vom jecken Publikum! Die belgischen Musiker von „Brassed Up!“ jedenfalls waren nach dem Auftritt begeistert und freuen sich schon auf den Gegenbesuch des Musikkorps zum „Halbfastenumzug“ in Belgien.

Die Band „Pläsier“ machte derweil im Foyer ihrem Ruf als Teil der „jungen Wilden“ alle Ehre: Trotz der Tatsache, dass man laut Programmplan noch gar nicht an der Reihe war, wollte man schon auf die Bühne und machte Druck. Natürlich ohne Erfolg! Ingrid Kühne als „De Frau Kühne“ ist da weitaus entspannter unterwegs. Das Kölner Dreigestirn besuchte die Jecken aus Köln-Deutz am Karnevalssamstag ebenfalls. Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“, Marita Köllner, das Tanzcorps „Colonia Rut-Wiess“ der Schlenderhaner Lumpe, die Räuber, die Rabaue, Bernd Stelter und Druckluft unterhielten die Gäste bis in den frühen Sonntagmorgen hinein …

Kölsche Grielächer beenden Sitzungssession mit Miljöh-Sitzung

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Mrz 072019
 

Fotos: Andreas Klein

Mit ihrer zweiten Miljöh-Sitzung beendeten die Kölsche Grielächer am 1. März 2019 ihre diesjährige Sitzungssession. Im ausverkauften Festsaal des Maritim Hotel Köln feierten die Jecken am Freitag nach Weiberfastnacht bis in den frühen Samstagmorgen hinein!

Das Korps der EhrenGarde der Stadt Köln machte den Anfang. Martin Schopps (Foto), einer der Top-Redner in der zurückliegenden Session, begeisterte die bunt kostümierten Gäste mit seinem Vortrag und holte sich wieder einmal Standing Ovations ab. Das Tanzcorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte zeigte anschließend, warum man zu den Top-Tanzcorps in Köln zählt. Da fliegen, passend zum Namen, die Mariechen richtig hoch!  Mit BRINGS und deren Gast-Sänger „Dennis aus Hürth“, Dave Davis als „Motombo Umbokko“ und den Höhner ging es durch die erste Abteilung.

Geißböcke fürs Dreigestirn

Mit dem Aufzug von Prinz Marc I., Bauer Markus und Jungfrau Catharina startete man in die zweite Abteilung. Für die Tollitäten gab es drei kleine Geißböcke als Präsente (Foto) sowie einen Scheck für das soziale Projekt der drei Narrenherrscher in Höhe von 1111 €.

Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“, ebenfalls einer der Top-Redner der zurückliegenden Session, sorgte zu später Stunde noch einmal für Lachsalven. Nachdem bei einem vorhergehenden Auftritt eines der Bandmitglieder der „Bläck Fööss“ kollabiert war, sprang JP Weber um Mitternacht für die älteste aller kölschen Bands ein. Mit Bernd Stelter und den Domstürmer endete die Sitzungssession 2019 der Kölsche Grielächer.

Nippeser Bürgerwehr unterstützt Teil des Stabsmusikzuges nach Instrumentendiebstahl

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Mrz 072019
 

Foto: Andreas Klein

Vor einigen Tagen mussten die Musikfreunde Köln-Nippes, Teil des Stabsmusikzug der Nippeser Bürgerwehr, eine schockierende Entdeckung machen: Der Bus, in dem alle Noten und Musikinstrumente der Musikfreunde untergebracht waren, wurde aufgebrochen – und alles war weg! Für die restliche Session konnten zwar Leihinstrumente aufgetrieben werden, doch damit ist den Musikern auf lange Sicht natürlich nicht geholfen.

Die Nippeser Bürgerwehr konnte und wollte die Musiker aber nicht alleine mit dem Problem lassen. Und so wurde in den Reihen der Gardisten der Appelsinefunke gesammelt – zusammen gekommen sind 8888,88 €, welche im Rahmen des Korpsaufzuges zu Beginn der Kostümsitzung am 1. März 2019 dem sichtlich gerührten Leiter der Musikfreunde übergeben wurden.

Auf der letzten Sitzung der Nippeser Bürgerwehr in der Session 2019 gab es viel zu Lachen (mit Martin Schopps, Bernd Stelter und Ingrid Kühne als „De Frau Kühne“), Musik zum Schunkeln und Mitsingen (mit den Klüngelköpp, den Boore, den Paveier, Kasalla und den Räuber) sowie eine tänzerische Darbietung der Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ zur Geisterstunde …