Shootinganfrage TfP

 Fotografie  Kommentare deaktiviert für Shootinganfrage TfP
Jul 212015
 
Pixel4joy1Ich finde diesen Text so gut, das ich es einfach mal von einer anderen Seite übernehme (Quelle siehe unten) :

 

Es geht um eine TfP-Anfrage an uns Fotografen/Fotodesigner, etc. und wie sie im Idealfall aussehen sollte, damit ihr eine Chance habt überhaupt wahrgenommen und eben nicht ignoriert zu werden.

Eines mal vorweg, wenn wir Fotografen nicht mehr auf jede eingehende Nachricht antworten, kann das natürlich viele Gründe haben. Meist sind wir einfach beschäftigt und es ist überhaupt nicht böse gemeint. Hin und wieder geht auch mal was in einer Nachrichtenflut unter, vor allem, wenn wir Ausschreibungen machen. Oft jedoch, und da spreche ich nicht nur von meinen Erlebnissen, weil die Anfragen einfach nur sehr fragwürdig undzum Teil auch unverschämt sind.

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Kostümverkauf im Kölner Karnevalsmuseum

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Kostümverkauf im Kölner Karnevalsmuseum
Okt 162018
 

Foto: Festkomitee Kölner Karneval

Schnäppchenjäger aufgepasst! Beim traditionellen Kostümverkauf im Kölner Karnevalsmuseum gibt es unzählige Kostüme aus dem Fundus des Rosenmontagszuges zum kleinen Preis. Wer ein Kostüm für den 11.11. oder den Straßenkarneval im Februar sucht, wird bei diesem Riesenangebot im Kölner Karnevalsmuseum sicherlich fündig. Dazu öffnet das Museum am kommenden Donnerstag (18. Oktober) von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr seine Pforten. Zum Verkauf stehen rund tausend Kostüme aus dem Fundus für die Rosenmontagsgruppen: Engel, Indianer, Wahrsagerin, Robin Hood, Eulenspiegel, Fräcke, Heinzelmännchen, Astronaut, Zarin, Harlekin und viele mehr. Die meisten Kostüme sind für den Straßenkarneval tauglich, auch ganze Gruppenkostüme sind dabei. Außerdem werden diverse Accessoires wie Hüte, Mützen, Ketten und Perücken zu günstigen Preisen angeboten.

Kölner Karnevalsmuseum
Maarweg 134-136
50825 Köln

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Kostümverkauf im Kölner Karnevalsmuseum

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Okt 162018
 

Foto: Festkomitee Kölner Karneval

Schnäppchenjäger aufgepasst! Beim traditionellen Kostümverkauf im Kölner Karnevalsmuseum gibt es unzählige Kostüme aus dem Fundus des Rosenmontagszuges zum kleinen Preis. Wer ein Kostüm für den 11.11. oder den Straßenkarneval im Februar sucht, wird bei diesem Riesenangebot im Kölner Karnevalsmuseum sicherlich fündig. Dazu öffnet das Museum am kommenden Donnerstag (18. Oktober) von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr seine Pforten. Zum Verkauf stehen rund tausend Kostüme aus dem Fundus für die Rosenmontagsgruppen: Engel, Indianer, Wahrsagerin, Robin Hood, Eulenspiegel, Fräcke, Heinzelmännchen, Astronaut, Zarin, Harlekin und viele mehr. Die meisten Kostüme sind für den Straßenkarneval tauglich, auch ganze Gruppenkostüme sind dabei. Außerdem werden diverse Accessoires wie Hüte, Mützen, Ketten und Perücken zu günstigen Preisen angeboten.

Kölner Karnevalsmuseum
Maarweg 134-136
50825 Köln

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Vorstellnachmittag des KrK traditionell mit vielen Tanzgruppen

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Okt 152018
 

Fotos: Andreas Klein

Während beim Herrenfrühschoppen der Kölsche Grielächer die letzten Programmnummern auf der Bühne standen, startete im Dorint an der Messe der diesjährige Vorstellnachmittag des „Kreis rheinischer Karnevalisten“ (KrK). Mit vierzehn Programmpunkten, davon sieben tänzerischen Darbietungen, ein strammes Programm. Mit dem Wechsel von der Wolkenburg ins Messe-Dorint kommt der KrK, der früher einmal „Kreis rechtsrheinischer Karnevalisten“ hieß, wieder „Bäck op de Schäl Sick“, wie Albert Terfloth und Axel Höfel, die den Nachmittag moderierten, gleich zu Beginn erklärten.

Neu beim KrK und damit erstmals beim Vorstellnachmittag dabei war der Spielmannszug der K.G. Kölsche Preussen (Foto oben). Den Spielmannszug haben wir bereits beim Vorstellabend des Karnevalsverband Rhein-Erft gesehen und wiederholen, der Einfachheit halber, unseren damaligen Text, der sich auch beim gestrigen Auftritt nicht geändert hätte: „Der Spielmannszug wurde 2012 gegründet und bot eine durchaus hörenswerte Leistung. Wer auf der Bühne nicht den Platz für ein großes Korps hat, sollte sich mit dieser Alternative beschäftigen.“

Ühlepänz

Mit den Ühlepänz, der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Große Höhenhauser K.G. Naaksühle, präsentierte sich anschließend die erste Tanzgruppe. Die Ühlepänz gibt es ja nicht erst seit gestern und wir haben die Kinder und Jugendlichen schon mehrfach erwähnt. Bei der Gruppe liegt das Augenmerk auf der tänzerischen Leistung, nicht so sehr auf Hebungen und Würfe, welche man den Kids ja auch gar nicht zumuten kann, soll und will. Wie fasste es die Moderation so schön zusammen: „Man kann heutzutage froh sein, dass die Kids nicht nur vor dem Computer oder Smartphone hängen, sondern sich auch im realen Leben noch treffen. Wie zum Beispiel zum Tanzen bei den Ühlepänz!“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Solide tänzerische Leistung, für Mädchensitzungen und in kleineren Sälen ideal.

Paul Posthorn

Heinz Pohl jr. als „Paul Posthorn“ betrat anschließend als erster Redner die Bühne des Dorint-Hotels. Einmal abgesehen davon, dass die Stimme von Heinz Pohl jr. irgendwann anfängt zu nerven und dass das andauernde Telefonklingeln einem irgendwann auf den Zeiger geht, könnte die Type des „Paul Posthorn“ durchaus zünden. Könnte! Denn Themen wie Politik, der Hambacher Forst und die Knöllchen-Flut in Köln haben absolut keinen Bezug zum Themenbereich „Post“. Okay, das Thema „Datenschutzgrundverordnung“, welches Heinz Pohl jr. am Anfang seiner Rede aufgriff, passt. Aber man hätte aus der Postbeamten-Type mehr machen können als einen Mitarbeiter der Telefonauskunft (die ja gar nicht mehr zur Post gehört, sondern zur Telekom …), der andauernd von den unterschiedlichsten Promis angerufen wird. In Hückelswagen, wo Heinz Pohl jr. wohnt, sicherlich ein Brüller. In Köln aber leider nicht, jedenfalls nicht so.

„Kölsche Greesberger“ Jugend

Die Jugendtanzgruppe „Kölsche Greesberger“ der Große K.G. Greesberger Köln präsentierte anschließend ihre Tänze. Hier hat man dann, im Unterschied zu den Ühlepänz, ausschließlich jugendliche Tänzerinnen und Tänzer, die dann auch schon akkrobatische Elemente in ihren Tänzen einbauen. Schön hierbei, dass es wirklich auch Elemente gibt, die man in Köln bei den anderen Tanzgruppen (noch) nicht gesehen hat. Peinlich hingegen war jedoch die Abmoderation von Albert Terfloth für die jungen Damen und Herren. Sinngemäß verabschiedete er die Truppe mit den Worten: „Schön, daß ihr da gewesen seid. Gleich kommen aber noch Tanzgruppen, die schöner anzusehen sind …“ – Herr Terfloth, das geht GAR NICHT! Dafür ist eine Entschuldigung fällig! Mindestens!

Ne joode Jung

Ein Mann, ein Klavier. Das kennt man von Paul Kuhn über Udo Jürgens bis Sascha Klaar – und seit gestern Nachmittag spätestens auch von Holger Quast als „Ne joode Jung„. Quast bringt Stimmung in den Saal … sofern der Saal nicht allzu groß ist und die Gäste sich auf einen Sänger einlassen, der seine Songs in einem Pop-Sound-Gewand präsentiert. Eine gute, solide musikalische Leistung von dem sympathischen Keyboarder aus Düren. Für Sommerfeste, Sessionseröffnungen, Fischessen und und und sicherlich eine gute, solide Nummer. Nur leider nichts für den Sitzungssaal. Aber das macht ja nix, auch mit den Veranstaltungen drumherum kann man in Köln und Umgebung Geld verdienen!

De Höppebeenche

Beim Vorstellabend des KrK im letzten Jahr hatte die nachfolgende Gruppe, sagen wir mal, ihren Durchbruch – im wahrsten Sinne des Wortes: Beim Auftritt der Tanzgruppe „De Höppebeenche“ aus Troisdorf-Bergheim brach damals in der Wolkenburg teilweise die Bühne zusammen. Heute hielt die Bühne im Dorint den 28 jungen Damen stand. Allerdings zeigte man beim Auftritt keinen neuen Tanz, sondern lediglich die beiden Tänze der vergangenen Session. Da bringt es nichts, wenn man 28 hübsche Mädels auf die Bühne bringt, die tänzerisch und akkrobatisch einiges zu bieten haben, man aber nur das aufführen kann, was man im letzten Jahr bereits gesehen hat. Entweder kommt da noch was – oder „De Höppebeenche“, die schon seit 20 Jahren die Bühnen im Rhein-Sieg-Kreis bespielen, erweisen sich im Kölner Karneval als Eintagsfliege.

Scheckübergabe

Beim Auftritt der Tanzgruppe „De Höppebeenche“ wurden auch die diesjährigen Spendenschecks aus dem jährlichen Benefiz des KrK übergeben. Frau Enders vom Verein „Zartbitter e. V.“ und Dr. Weber vom Kinderkrankenhaus Köln-Porz erhielten jeweils einen Scheck in Urkundenform. Der nächste KrK-Benefiz findet am 24. Februar 2019 wieder in „Zochs Bistro“ am Wiener Platz statt. Karten zum Preis von 15,00 € gibt es über die Geschäftsstelle des KrK.

Domstadtbande

Seit 2010 gibt es die Domstadtbande. Die fünf Musiker bieten gewohnt solide musikalische Handarbeit mit teilweise recht pfiffigen Texten. Arbeiten muss man nur am Sound, denn das Schlagzeug übertönte am gestrigen Nachmittag alle anderen Instrumente – und teilweise auch den Gesang von Frontmann Rob. Bass und Gitarre waren fast null zu hören und das Keyboard nur, wenn es in die hohen Töne ging. Schade, denn gerade Gitarrist Ritchie mühte sich auf der Bühne im Stil eines Rockers richtig an seinem Instrument ab. Die Bühnenshow war ausbaufähig. Die Lieder sind auch okay. Jetzt muss nur noch der Sound passen …

Tanzkorps „Blaue Jungs“

Aus dem Kölner Westen kam das Tanzkorps „Blaue Jungs“ der K.G. Lövenicher Neustädter „op de Schäl Sick“. Auch über dieses Tanzcorps muss man nicht mehr viel schreiben – man hat sich in den letzten Jahren etabliert und zählt zu Recht zu den Top-Tanzkorps im rheinischen Karneval. Tänzerisch und akkrobatisch brauchten sich die Jungs und Mädels aus Lövenich vor den bekannten Gruppen noch nie zu verstecken. Nur für ihren Kommandanten sollte man mal eine neue Mütze anfertigen lassen, denn ihm fällt als einzigem männlichen Tänzer immer wieder die Mütze beim Tanzen vom Kopf. Oder innen in der Mütze einen Saugnapf anbringen. Für die glatte Stelle an der Gegenseite ist ja gesorgt …

Moped Manni

Nach ein paar Jahren Bühnenabstinenz kommt Henning Schmiing in seiner Type als „Moped Manni“ zurück auf die Bühnen des rheinischen Karnevals – und nach seinem Vortrag vom gestrigen Nachmittag wird er diese auch zukünftig nicht allzu oft betreten! Gleich zu Beginn seines Vortrags schoß Schmiing gegen den Kollegen Marc Metzger, der ja bekanntlich im kommenden Jahr ein Sabbatjahr nimmt: „Ja, der wollte zurück in seinen alten Beruf. Der wird jetzt wieder Metzger. Pferdemetzger. Sein Slogan lautet >Morgens geritten, abends mit Fritten!<.“ Da schien der Neid durchzukommen, dass Metzger erfolgreicher ist als „Moped Manni“ jemals war. Aber auch die Schelte in Richtung der größten Agentur im rheinischen Karneval und deren Gründer (gemeint ist die Agentur „alaaaf!“ von Horst Müller, der auch als Partner und Sponsor des KrK fungiert …) sowie den kommerziellen Karneval an sich waren vollkommen deplatziert. Lieber Henning Schmiing, wenn Du als Kleindarsteller im Fernsehen doch soooo erfolgreich bist, dann bleib doch da! Und belästige nicht die zahlenden Gäste einer Veranstaltung mit Witzen aus der Gründerzeit des Kölner Karnevals (der ja bekanntlich bis auf das Mittelalter zurückgeht und nicht erst mit der Gründung des Festkomitee Kölner Karneval begründet wurde …).

Kölsche Domputzer

Das Tanzcorps der K.G. Original Kölsche Domputzer war der nächste Programmpunkt. Hier scheint sich wieder ein Problem aufzutun, was es bereits einmal vor ein paar Jahren gab – Mädels hat man genug, aber die Jungs fehlen! Hebungen sind in dieser Konstellation kein Problem, aber hochakkrobatische Würfe und Stunts – wie man sie bei den meisten der anderen bekannten Tanzgruppen immer wieder sieht – gibt es hier auch aus Sicherheitsgründen nicht. Es bringt ja nichts, wenn man die Mädels in die Luft bekommt … aber diese dann nicht sicher fangen kann, weil die Manpower fehlt. Eigentlich schade, denn das Tanzcorps war auf dem besten Wege, den Anschluß an die Spitzengruppe zu schaffen. Vielleicht war der Auftritt aber auch dem beruflichen Problem geschuldet; in den letzten Jahren waren besonders viele Feuerwehrmänner in den Reihen der Domputzer zu finden, was immer wieder zu kurzfristigen Umstellungen beim Auftritt führte. Spätestens bei der Sessionseröffnung der Domputzer im November wissen wir mehr …

Mundgerecht

Beim nächsten Programmpunkt hatten die Pressevertreter im Saal so ihre Probleme mit der Einordnung: Ist das nun, wie angekündigt, eine Gesangsnummer? Oder nicht doch vielleicht eine tänzerische Darbietung? Der Auftritt der Band „Mundgerecht“ aus Dormagen-Gohr war jedenfalls etwas Besonderes, denn der Keyboarder der Band, Nils Eingrüber, geht – teilweise völlig unpassend – an seinem Instrument so richtig ab, wie unsere nachstehende kurze Video-Sequenz beweist:

 

 

 

 

 

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Der Junge geht nicht ab und zu mal so ab! Der springt den ganzen Auftritt über wie ein wild gewordener Zappelphilipp an seinem Instrument herum! Die Meinung der Karnevalisten reichte von „Das Keyboard hat einen Kurzschluß, kann dem Jung nicht mal jemand helfen!“ bis zu „Das war ein Bänker auf Speed!“. Musikalisch war die Band nicht schlecht – es war nur sehr schwer, auf die Texte zu achten, wenn der Keyboarder einen Kurzschluß im Defibrillator hat …

Echte Fründe

Das „Rheinische Tanzcorps Echte Fründe“ hat seinen einigen Jahren seine karnevalistische Heimat bei der Flittarder K.G. in Köln-Flittard gefunden. Das Tanzcorps gehört mittlerweile auch zu den Top-Tanzcorps in Köln und auch hier fliegen die Mariechen öfter relativ tief. Was soll man da noch groß schreiben … Fotos bitte!

Knollis reloaded

Die dienstälteste Boyband des Kölner Karnevals, die Knollis, gibt es nun „reloaded“. Der 1. Vorsitzende des KrK, Albert Terfloth, und seine beiden Mitstreiter Jürgen Borkowski und Tomi Pool gehen mit ihrem Programm als „die kölschen Amigos“ durch. Die Mischung aus kölschen Evergreens, eigenen Liedern und kölschen Texten auf bekannten Melodien (wie gestern zum Beispiel auf einem Song von „The Dubliners“) sorgen durchaus für Stimmung. Okay, vielleicht nicht im Sartory, Gürzenich oder dem Kristallsaal – aber wir glauben, dass die drei Herren auch nicht mehr den Anspruch haben, die großen Bühnen zu bespielen. Es gibt genug kleinere Säle in Köln und der Region, welche die nachgeladenen Knollis gerne aufnehmen werden. Und der Song „Rahmkamell“ in einem tollen Arrangement könnte ein echter Schunkelknaller werden …

Kölsche Greesberger

Zum Finale kam anschließend die Tanzgruppe „Kölsche Greesberger“ der Große K.G. Greesberger Köln auf die Bühne. Wie bereits bei der Jugendtanzgruppe oben erwähnt, gibt es hier durchaus neue Elemente zu sehen, die man bei anderen Tanzgruppen (noch) nicht gesehen hat. Das spricht für ein kreatives Team hinter den Tänzerinnen und Tänzern.

Fazit des Nachmittags: Tänzerisch ist der KrK bei seinem Vorstellnachmittag überragend gut aufgestellt. Bei den Musikdarbietungen gibt es durchaus gute Nummern, die es aber nur selten auf die großen Bühnen schaffen dürften. Im Bereich der Redebeiträge hat der KrK das gleiche Problem wie alle anderen Karnevalistenvereinigungen – guter Nachwuchs ist Mangelware!

 

 

 

Comeback von Jupp Menth beim 48. Herrenfrühschoppen der Kölsche Grielächer

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Okt 152018
 

Fotos: Andreas Klein

Jedes Jahr im Oktober lädt die K.G. Kölsche Grielächer zum traditionellen Herrenfrühschoppen, als kleiner Vorgeschmack auf die große Herrensitzung der Gesellschaft in der kommenden Session. Dass es bei diesem Herrenfrühschoppen, der am gestrigen Sonntag zum 48ten Mal stattfand, etwas deftiger zugeht, zeigte sich gleich zu Beginn bei der Begrüssung durch Grielächer-Präsident Rudi Schetzke. (Wir geben hier bewusst nicht wieder, was Schetzke gesagt hat – nur so viel: Holla, die Waldfee! Das hat gesessen!)

Fauth Dance Company

Den rund 400 jecken Männern bot man auch an diesem Tag wieder ein tolles Programm, besonders im Bereich Rede war man extrem gut aufgestellt! Mittlerweile traditionell eröffnete die Fauth Dance Company das Bühnenprogramm mit einer tänzerischen Darbietung. Wer hier Hebungen, Würfe oder etwas ähnliches erwartet, wird enttäuscht – nicht enttäuscht wird man jedoch von den durchweg hübschen jungen Damen im tänzerischen Bereich. Da gibt es dann auch schon mal eine fehlerfreie Darbietung im Stile von „Riverdance“ und Co. auf der Bühne der Schulaula des Humboldt-Gymnasium.

Klaus & Willi

Zeitlich im Druck war am frühen Sonntagmorgen bereits Bauchredner Klaus Rupprecht, der mit seinem vorlauten Affen Willi die ersten Lacher im Saal platzieren konnte. Auf die Bühne gebracht wurden die beiden Spaßmacher von Nummerngirl „Shirin“ (Foto oben, mit Rudi Schetzke), die zu diesem Zeitpunkt noch züchtig bekleidet war – auch wenn das Kleidchen zwischendurch schon immer mal verrutschte.

Jupp Menth

Das Comeback des Jahres lieferte anschließend die spitzeste kölsche Zunge, die man sich im Karneval vorstellen kann: Jupp Menth als „Ne kölsche Schutzmann“ ist wieder da! Egal ob Politik, Stadtgeschehen oder auch der kommerzielle Karneval – alle bekommen bei Jupp Menth sein Fett weg. Und das teilweise mit deftigen, aber durchaus ehrlichen Worten! Nach dem Vortrag von Menth, der zukünftig nur noch in kleineren Sälen auftreten will und auf das große Geld im Karneval verzichten möchte, erhoben sich die jecken Herren von den Stühlen und feierten „ihren“ Schutzmann mit minutenlangen Standing Ovations! Klarer Fall, da musste eine bissige Zugabe her.

Unter den Gästen waren neben dem Dreigestirn der Session 2018 und dem designierten Dreigestirn der Session 2019 auch die Tollitäten aus Hürth mit ihrer Gesellschaft, den Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel. Präsident Harald Müller hatte in den vergangenen Tagen ziemlichen Stress: „Unser designierter Prinz Hans Zimmermann konnte aus gesundheitlichen Gründen das Amt nun doch leider nicht antreten. Jetzt hatten wir nur noch ein Zweigestirn! Doch spontan hat dann unser Kamerad Andreas Münchrath sich innerhalb von 48 Stunden entschlossen, das Amt zu übernehmen. Und so sind wir dann auch heute mit einem kompletten Dreigestirn hier!“, so Müller in einem kurzen Gespräch mit unserer Redaktion.

Ebenfalls am frühen Sonntagmorgen zu den Grielächern gekommen waren u. a. Ludwig Sebus, Peter Raddatz, der Vorstand der Kölner K.G. Blomekörfge, Horst Müller von der Agentur „alaaaf“, der Baas des Literatenstammtisch Rudi Fries, der Baas der Medienklaafer Georg Steinhausen und Hubert Koch, ehemaliger Programmgestalter der Altstädter Köln und Ehrenbaas des Literatenstammtisch.

Planschemalöör

Mit vielen Vorschußlorbeeren ausgestattet kam die Band „Planschemalöör“ auf die Bühne – und gerade die älteren Herrschaften im Saal schauten doch etwas verwundert: Vier Musiker in kurzen Sportshorts, eigenwillige Töne (und wieder einmal seeeeehr laut) und teilweise unverständlicher Gesang – das brauchte kein Karnevalist! Der Saal leerte sich auch merklich, was Kollegen einer bekannten Kölner Tageszeitung zu der Vermutung kommen ließ, dass aktuell gerade ein Wandertag ausgerufen wäre …

Nach dem Auftritt der Nachwuchsband, die auf dem KAJUJA-Vorstellabend noch bejubelt worden war, ging es in eine ausgedehnte Pause. In der Pause gab es für alle Herren ein kleine Stärkung – Wirsinggemüse mit Bratwurst stand auf der (nicht vorhandenen) Speisekarte. Wie fasste es ein der Redaktion namentlich bekannter Karnevalist zusammen: „Die Woosch wor jet lasch, ävver dä Wirsing wor jot!“

Volker Weininger

Mit dem Start der zweiten Abteilung wurde es wieder rednerisch sehr stark: Volker Weininger, der ewig „stramme“ Sitzungspräsident, wurde von Nummerngirl „Shirin“ auf die Bühne geleitet – und die junge Dame, mittlerweile nur noch in knappe Dessous gekleidet, durfte dem Frei-Kölsch-Vernichter die Gläser anreichen. Und der Herr Sitzungspräsident hatte heute richtig Durst: Anderthalb Kränze Kölsch (nein, kein alkoholfreies …) vernichtete der auch in der kommenden Session wieder mit sehr spitzer Zunge ausgestattete Karnevalsredner live auf der Bühne. Da kamen einige Herren im Saal schon beim Zuschauen ins Schwitzen …

Domstürmer

Rednerisch ist Weininger mittlerweile eine feste Bank im karnevalistischen Bereich. Doch auch außerhalb der Session wird sich der Sitzungspräsident im nächsten Jahr durch die Comedysäle der Republik saufen und den Jecken in der karnevalistischen Diaspora die Leviten lesen. Am gestrigen Tag jedenfalls hatte Weiningers Leber einen harten Einsatz – zumal es von den Grielächer noch eine Flasche Vodka als „kleines Dessert“ für auf den Nachhauseweg gab.

Mit den Domstürmer, am gestrigen Tag noch einmal in „alter“ Besetzung mit Bassist Hanz Thodam, bevor dieser Anfang November die Band verlässt und im Januar 2019 zu den Bläck Fööss wechselt, gab es dann doch noch musikalisch ein Highlight. Zum Finale präsentierte danach die Fauth Dance Company ihr neues Programm „Zirkus“ für die kommende Session – doch da waren wir bereits beim Vorstellnachmittag des „Kreis rheinischer Karnevalisten“ …

 

Comeback von Jupp Menth beim 48. Herrenfrühschoppen der Kölsche Grielächer

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Okt 152018
 

Fotos: Andreas Klein

Jedes Jahr im Oktober lädt die K.G. Kölsche Grielächer zum traditionellen Herrenfrühschoppen, als kleiner Vorgeschmack auf die große Herrensitzung der Gesellschaft in der kommenden Session. Dass es bei diesem Herrenfrühschoppen, der am gestrigen Sonntag zum 48ten Mal stattfand, etwas deftiger zugeht, zeigte sich gleich zu Beginn bei der Begrüssung durch Grielächer-Präsident Rudi Schetzke. (Wir geben hier bewusst nicht wieder, was Schetzke gesagt hat – nur so viel: Holla, die Waldfee! Das hat gesessen!)

Fauth Dance Company

Den rund 400 jecken Männern bot man auch an diesem Tag wieder ein tolles Programm, besonders im Bereich Rede war man extrem gut aufgestellt! Mittlerweile traditionell eröffnete die Fauth Dance Company das Bühnenprogramm mit einer tänzerischen Darbietung. Wer hier Hebungen, Würfe oder etwas ähnliches erwartet, wird enttäuscht – nicht enttäuscht wird man jedoch von den durchweg hübschen jungen Damen im tänzerischen Bereich. Da gibt es dann auch schon mal eine fehlerfreie Darbietung im Stile von „Riverdance“ und Co. auf der Bühne der Schulaula des Humboldt-Gymnasium.

Klaus & Willi

Zeitlich im Druck war am frühen Sonntagmorgen bereits Bauchredner Klaus Rupprecht, der mit seinem vorlauten Affen Willi die ersten Lacher im Saal platzieren konnte. Auf die Bühne gebracht wurden die beiden Spaßmacher von Nummerngirl „Shirin“ (Foto oben, mit Rudi Schetzke), die zu diesem Zeitpunkt noch züchtig bekleidet war – auch wenn das Kleidchen zwischendurch schon immer mal verrutschte.

Jupp Menth

Das Comeback des Jahres lieferte anschließend die spitzeste kölsche Zunge, die man sich im Karneval vorstellen kann: Jupp Menth als „Ne kölsche Schutzmann“ ist wieder da! Egal ob Politik, Stadtgeschehen oder auch der kommerzielle Karneval – alle bekommen bei Jupp Menth sein Fett weg. Und das teilweise mit deftigen, aber durchaus ehrlichen Worten! Nach dem Vortrag von Menth, der zukünftig nur noch in kleineren Sälen auftreten will und auf das große Geld im Karneval verzichten möchte, erhoben sich die jecken Herren von den Stühlen und feierten „ihren“ Schutzmann mit minutenlangen Standing Ovations! Klarer Fall, da musste eine bissige Zugabe her.

Unter den Gästen waren neben dem Dreigestirn der Session 2018 und dem designierten Dreigestirn der Session 2019 auch die Tollitäten aus Hürth mit ihrer Gesellschaft, den Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel. Präsident Harald Müller hatte in den vergangenen Tagen ziemlichen Stress: „Unser designierter Prinz Hans Zimmermann konnte aus gesundheitlichen Gründen das Amt nun doch leider nicht antreten. Jetzt hatten wir nur noch ein Zweigestirn! Doch spontan hat dann unser Kamerad Andreas Münchrath sich innerhalb von 48 Stunden entschlossen, das Amt zu übernehmen. Und so sind wir dann auch heute mit einem kompletten Dreigestirn hier!“, so Müller in einem kurzen Gespräch mit unserer Redaktion.

Ebenfalls am frühen Sonntagmorgen zu den Grielächern gekommen waren u. a. Ludwig Sebus, Peter Raddatz, der Vorstand der Kölner K.G. Blomekörfge, Horst Müller von der Agentur „alaaaf“, der Baas des Literatenstammtisch Rudi Fries, der Baas der Medienklaafer Georg Steinhausen und Hubert Koch, ehemaliger Programmgestalter der Altstädter Köln und Ehrenbaas des Literatenstammtisch.

Planschemalöör

Mit vielen Vorschußlorbeeren ausgestattet kam die Band „Planschemalöör“ auf die Bühne – und gerade die älteren Herrschaften im Saal schauten doch etwas verwundert: Vier Musiker in kurzen Sportshorts, eigenwillige Töne (und wieder einmal seeeeehr laut) und teilweise unverständlicher Gesang – das brauchte kein Karnevalist! Der Saal leerte sich auch merklich, was Kollegen einer bekannten Kölner Tageszeitung zu der Vermutung kommen ließ, dass aktuell gerade ein Wandertag ausgerufen wäre …

Nach dem Auftritt der Nachwuchsband, die auf dem KAJUJA-Vorstellabend noch bejubelt worden war, ging es in eine ausgedehnte Pause. In der Pause gab es für alle Herren ein kleine Stärkung – Wirsinggemüse mit Bratwurst stand auf der (nicht vorhandenen) Speisekarte. Wie fasste es ein der Redaktion namentlich bekannter Karnevalist zusammen: „Die Woosch wor jet lasch, ävver dä Wirsing wor jot!“

Volker Weininger

Mit dem Start der zweiten Abteilung wurde es wieder rednerisch sehr stark: Volker Weininger, der ewig „stramme“ Sitzungspräsident, wurde von Nummerngirl „Shirin“ auf die Bühne geleitet – und die junge Dame, mittlerweile nur noch in knappe Dessous gekleidet, durfte dem Frei-Kölsch-Vernichter die Gläser anreichen. Und der Herr Sitzungspräsident hatte heute richtig Durst: Anderthalb Kränze Kölsch (nein, kein alkoholfreies …) vernichtete der auch in der kommenden Session wieder mit sehr spitzer Zunge ausgestattete Karnevalsredner live auf der Bühne. Da kamen einige Herren im Saal schon beim Zuschauen ins Schwitzen …

Domstürmer

Rednerisch ist Weininger mittlerweile eine feste Bank im karnevalistischen Bereich. Doch auch außerhalb der Session wird sich der Sitzungspräsident im nächsten Jahr durch die Comedysäle der Republik saufen und den Jecken in der karnevalistischen Diaspora die Leviten lesen. Am gestrigen Tag jedenfalls hatte Weiningers Leber einen harten Einsatz – zumal es von den Grielächer noch eine Flasche Vodka als „kleines Dessert“ für auf den Nachhauseweg gab.

Mit den Domstürmer, am gestrigen Tag noch einmal in „alter“ Besetzung mit Bassist Hanz Thodam, bevor dieser Anfang November die Band verlässt und im Januar 2019 zu den Bläck Fööss wechselt, gab es dann doch noch musikalisch ein Highlight. Zum Finale präsentierte danach die Fauth Dance Company ihr neues Programm „Zirkus“ für die kommende Session – doch da waren wir bereits beim Vorstellnachmittag des „Kreis rheinischer Karnevalisten“ …

 

Dreigestirn und Adventskalender beim Gesellschaftsabend der Lesegesellschaft Köln

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Okt 152018
 

Fotos: Andreas Klein

Am Samstagabend, dem 13. Oktober 2018, traf sich die Lesegesellschaft Köln mit zahlreichen Gästen zu ihrem traditionellen Gesellschaftsabend im Festsaal des Pullman Cologne Hotel. Eigentlich sollte die Veranstaltung im Belvedere-Saal in der zwölften Etage stattfinden – doch es gab so zahlreiche Anmeldungen, dass man sehr kurzfristig in den Festsaal ausweichen musste.

Unter den Gästen waren zahlreiche Karnevalisten vertreten, darunter mit Wolfgang Brock und Hellmut Schramm von den Schlenderhaner Lumpe sowie Angie Meis und Kurt Niehaus von der Große Allgemeine K.G. Vorstandsmitglieder und die Ehrenpräsidenten der beiden Gesellschaften, mit denen die Lesegesellschaft zusammen in der kommenden Session das Kölner Dreigestirn stellen wird. Von der K.G. Treuer Husar waren Senatspräsident Michael Schmitz und Schatzmeister Kurt Wietheger anwesend, denn Lesegesellschaft-Präsident Egon Michelske ist beim blau-gelben Traditionskorps im Senat aktiv. Ebenfalls unter den Gästen war der Präsident der K.G. Löstige Paulaner, Thomas Heinen, mit seiner Frau Renate.

Doch nicht nur der Karneval machte der Lesegesellschaft seine Aufwartung: Der ehemalige Bürgermeister Josef „Jupp“ Müller und die 1. Bürgermeisterin der Stadt Köln, Elfi Scho-Antwerpes (die aufgrund eines vorherigen Termins etwas verspätet erschien) waren ebenso anwesend wie RTL-West-Chef Jörg Zajonc mit seiner Frau Claudia Hessel, der ehemalige NetCologne-Chef Werner Hanf mit Gattin sowie der ehemalige Hoteldirektor des Pullman Cologne Hotel, Henk van Oostrum. Letzteren begrüßte Michelske besonders herzlich und konnte sich eine kleine Spitze auf den Interims-Chef nach van Oostrum und die aktuelle Hoteldirektorin nicht verkneifen …

Das designierte Kölner Dreigestirn der Session 2019 konnte nicht von Anfang an beim Gesellschaftsabend „ihrer“ Lesegesellschaft dabei sein, weil man bei einem Sponsorentermin des Festkomitee Kölner Karneval im tiefsten Sauerland weilte. Die Tollitäten schickten jedoch eine Videobotschaft. Im weiteren Verlauf des Abends liessen sich die Drei jedoch noch im Saal blicken, jedoch erst zu sehr später Stunde.

Vorstellung Adventskalender

Vorgestellt wurde an diesem Abend der diesjährige Adventskalender der Lesegesellschaft, den es bereits seit ca. 20 Jahren gibt. Die 14.000 Kalender gibt es für jeweils 10,00 € pro Stück ab sofort bei der Lesegesellschaft (eMail: lese@lese-koeln.de). Der Erlös aus dem Verkauf der Kalender, nach Angaben der Lesegesellschaft rund 100.000 €, geht zu gleichen Teilen in die Projekte der Lesegesellschaft und des St. Elisabeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind, wo am 12. Januar 2019 auch die Bekanntgabe der Gewinner stattfindet.

Ehrung Eheleute Tscharnke

Gewinner? Ja, der Adventskalender der Lesegesellschaft ist kein üblicher Adventskalender. Man kann diesen als überdimensionales Los verstehen. 113 Sponsoren unterstützten dabei den guten Zweck und stiften weit über 800 Preise für den Adventskalender. Das Preisspektrum reicht von der Fensterreinigung über Veranstaltungskarten bis zum Hauptpreis, einem Ford KA, gestiftet von den Ford-Werken Köln.

Im Verlauf des Abends wurde das Ehepaar Tscharnke für ihre Verdienste um die Lesegesellschaft Köln mit der Ehrennadel in Bronze des Förderverein der Lesegesellschaft ausgezeichnet.

Während der Veranstaltung spielte der Sound-Express von Manfred Krombach zum Tanz auf, was von den rund 350 Gästen bis weit in den frühen Morgen des Sonntag angenommen wurde …

Dreigestirn und Adventskalender beim Gesellschaftsabend der Lesegesellschaft Köln

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Okt 152018
 

Fotos: Andreas Klein

Am Samstagabend, dem 13. Oktober 2018, traf sich die Lesegesellschaft Köln mit zahlreichen Gästen zu ihrem traditionellen Gesellschaftsabend im Festsaal des Pullman Cologne Hotel. Eigentlich sollte die Veranstaltung im Belvedere-Saal in der zwölften Etage stattfinden – doch es gab so zahlreiche Anmeldungen, dass man sehr kurzfristig in den Festsaal ausweichen musste.

Unter den Gästen waren zahlreiche Karnevalisten vertreten, darunter mit Wolfgang Brock und Hellmut Schramm von den Schlenderhaner Lumpe sowie Angie Meis und Kurt Niehaus von der Große Allgemeine K.G. Vorstandsmitglieder und die Ehrenpräsidenten der beiden Gesellschaften, mit denen die Lesegesellschaft zusammen in der kommenden Session das Kölner Dreigestirn stellen wird. Von der K.G. Treuer Husar waren Senatspräsident Michael Schmitz und Schatzmeister Kurt Wietheger anwesend, denn Lesegesellschaft-Präsident Egon Michelske ist beim blau-gelben Traditionskorps im Senat aktiv. Ebenfalls unter den Gästen war der Präsident der K.G. Löstige Paulaner, Thomas Heinen, mit seiner Frau Renate.

Doch nicht nur der Karneval machte der Lesegesellschaft seine Aufwartung: Der ehemalige Bürgermeister Josef „Jupp“ Müller und die 1. Bürgermeisterin der Stadt Köln, Elfi Scho-Antwerpes (die aufgrund eines vorherigen Termins etwas verspätet erschien) waren ebenso anwesend wie RTL-West-Chef Jörg Zajonc mit seiner Frau Claudia Hessel, der ehemalige NetCologne-Chef Werner Hanf mit Gattin sowie der ehemalige Hoteldirektor des Pullman Cologne Hotel, Henk van Oostrum. Letzteren begrüßte Michelske besonders herzlich und konnte sich eine kleine Spitze auf den Interims-Chef nach van Oostrum und die aktuelle Hoteldirektorin nicht verkneifen …

Das designierte Kölner Dreigestirn der Session 2019 konnte nicht von Anfang an beim Gesellschaftsabend „ihrer“ Lesegesellschaft dabei sein, weil man bei einem Sponsorentermin des Festkomitee Kölner Karneval im tiefsten Sauerland weilte. Die Tollitäten schickten jedoch eine Videobotschaft. Im weiteren Verlauf des Abends liessen sich die Drei jedoch noch im Saal blicken, jedoch erst zu sehr später Stunde.

Vorstellung Adventskalender

Vorgestellt wurde an diesem Abend der diesjährige Adventskalender der Lesegesellschaft, den es bereits seit ca. 20 Jahren gibt. Die 14.000 Kalender gibt es für jeweils 10,00 € pro Stück ab sofort bei der Lesegesellschaft (eMail: lese@lese-koeln.de). Der Erlös aus dem Verkauf der Kalender, nach Angaben der Lesegesellschaft rund 100.000 €, geht zu gleichen Teilen in die Projekte der Lesegesellschaft und des St. Elisabeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind, wo am 12. Januar 2019 auch die Bekanntgabe der Gewinner stattfindet.

Ehrung Eheleute Tscharnke

Gewinner? Ja, der Adventskalender der Lesegesellschaft ist kein üblicher Adventskalender. Man kann diesen als überdimensionales Los verstehen. 113 Sponsoren unterstützten dabei den guten Zweck und stiften weit über 800 Preise für den Adventskalender. Das Preisspektrum reicht von der Fensterreinigung über Veranstaltungskarten bis zum Hauptpreis, einem Ford KA, gestiftet von den Ford-Werken Köln.

Im Verlauf des Abends wurde das Ehepaar Tscharnke für ihre Verdienste um die Lesegesellschaft Köln mit der Ehrennadel in Bronze des Förderverein der Lesegesellschaft ausgezeichnet.

Während der Veranstaltung spielte der Sound-Express von Manfred Krombach zum Tanz auf, was von den rund 350 Gästen bis weit in den frühen Morgen des Sonntag angenommen wurde …