Shootinganfrage TfP

 Fotografie  Kommentare deaktiviert für Shootinganfrage TfP
Jul 212015
 
Pixel4joy1Ich finde diesen Text so gut, das ich es einfach mal von einer anderen Seite übernehme (Quelle siehe unten) :

 

Es geht um eine TfP-Anfrage an uns Fotografen/Fotodesigner, etc. und wie sie im Idealfall aussehen sollte, damit ihr eine Chance habt überhaupt wahrgenommen und eben nicht ignoriert zu werden.

Eines mal vorweg, wenn wir Fotografen nicht mehr auf jede eingehende Nachricht antworten, kann das natürlich viele Gründe haben. Meist sind wir einfach beschäftigt und es ist überhaupt nicht böse gemeint. Hin und wieder geht auch mal was in einer Nachrichtenflut unter, vor allem, wenn wir Ausschreibungen machen. Oft jedoch, und da spreche ich nicht nur von meinen Erlebnissen, weil die Anfragen einfach nur sehr fragwürdig undzum Teil auch unverschämt sind.

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Der Karneval in Nordrhein-Westfalen findet statt – aber anders, als man es kennt

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Der Karneval in Nordrhein-Westfalen findet statt – aber anders, als man es kennt
Sep 192020
 

Heute Vormittag trafen sich auf Einladung des Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e. V. in den Räumen des Festkomitee am Kölner Maarweg die Vertreter der Karnevalsverbände aus Aachen, Bonn und Düsseldorf, um den Medienvertretern, die zahlreich erschienen waren, nach dem gestrigen Termin bei der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen Rede und Antwort zu stehen. Hierbei gab es für ganz NRW den folgenden Tenor: Der Karneval wird stattfinden – nur anders, als man es gewohnt ist!

Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitee, durfte als Hausherr zuerst ans Mikrofon. Kuckelkorn bestätigte, dass Karnevalssitzungen, Partyveranstaltungen, Kostümbälle und auch der Straßenkarneval in der gewohnten Form nicht stattfinden können. Weder in Köln, Aachen, Bonn oder Düsseldorf, aber auch nicht in den anderen karnevalistischen Hochburgen in Nordrhein-Westfalen. Darauf hat man sich gestern in Düsseldorf geeinigt. Aus diesem Grund saßen auch Vertreter des Bund Deutscher Karneval und des RKK in Düsseldorf mit am Tisch.

Kuckelkorn erläuterte, dass kleinere karnevalistische Konzepte – wie zum Beispiel Rednerfrühschoppen oder interne Veranstaltungen – durchaus durchführbar wären, solange man die notwendigen Hygienekonzepte beachten würde. Diese würden für karnevalistische Veranstaltungen von der Landesregierung in den nächsten Wochen festgelegt. FK-Justiziar Dr. Joachim Wüst erläuterte unserer Redaktion gegenüber den aktuellen Stand: „Immer davon ausgehend, dass eine lückenlose Rückverfolgung der Besucher und der direkten Sitznachbarn möglich ist, gilt aktuell: Bis 300 Personen braucht man keine Genehmigung des Gesundheitsamtes, aber ein Hygienekonzept. Bis 499 Personen muss dieses Hygienekonzept vom Gesundheitsamt genehmigt werden. Über 500 Personen ist unter aktuellen Bedingungen für Karnevalsgesellschaften nicht umsetzbar.“ Wir eine lückenlose Rückverfolgung aussieht, zeigte das FK heute in der Pressekonferenz: Die Medienvertreter mussten sich in eine Liste eintragen und erhielten eine Sitzplatznummer zugeteilt. Diese wurde ebenfalls in der Liste vermerkt. Wird nun eine Infektion festgestellt, kann anhand der zugeteilten Platznummern nachverfolgt werden, wer in direkter Nähe der fraglichen Personen gesessen hat.

Frank Prömpeler, Präsident des Festausschuss Aachener Karneval, sprach danach über die Regelungen in der westlichsten Karnevalshochburg des Rheinlands: „In Aachen haben wir wenige große Veranstaltungen, dafür sehr viele kleinere Veranstaltungen z. B. in Pfarrheimen.“, so Prömpeler. Ob eine Prinzenproklamation in Aachen stattfindet, ist noch unklar. Dass es einen Prinz geben wird, steht allerdings fest. „Vielleicht wird die Prinzenproklamation im kleineren Rahmen stattfinden. Vielleicht auch nur als digitale Übertragung. Wir müssen uns das noch überlegen.“, so Prömpeler. Dass der Karneval in der Session 2020/2021 in Aachen sichtbar sein werde, stand für den Festausschuss-Präsident jedoch fest. Man denkt in Aachen darüber nach, viel online zu machen oder den Rahmen so zu verkleinern, dass man doch – unter entsprechenden Hygieneregeln – feiern darf und kann.

Marlies Stockhorst, Präsidentin des Festausschuss Bonner Karneval, bedankte sich für die „klaren Signale vom Land Nordrhein-Westfalen“. In Bonn werden in der kommenden Session kleine Veranstaltungsformate bevorzugt, man will „das gesprochene Wort in den Vordergrund holen“, so Stockhorst. Das Förderprogramm des Heimatministerium des Land NRW, welches am 30.10.2020 enden sollte und für Brauchtumsveranstaltungen im Sommer, allen voran die Schützenfeste, unterstützen sollte, wird nun bis zum Ende der Session verlängert. „Hierdurch haben Karnevalsvereine, aber auch Tanzgruppen, die nicht gemeinnützig sind, die Möglichkeit, Einnahmeausfälle zu kompensieren!“, so Stockhorst.

Stefan Kleinehr, Vizepräsident des Comitee Düsseldorfer Carneval, ergänzte, dass der Fördertopf wohl auch karnevalistischen Künstlern – und hier besonders den Rednern – aber auch den Saalbetreibern und technischen Dienstleistern offen stehen soll. Das wurde gestern mit dem Land NRW besprochen und soll so auch umgesetzt werden. Kleinehr verwies darauf, dass alle großen Sitzungstermine nun hinfällig wären und hierdurch in den Veranstaltungssälen, aber auch bei den Künstlern, Platz für neue Konzepte in den Terminkalendern vorhanden wäre …

Abschließend erläuterte Ralf Schlegelmilch, Präsident der Willi-Ostermann-Gesellschaft und verantwortlich für die Sessionseröffnung am 11.11. auf dem Kölner Heumarkt, den aktuellen Sachstand: „Die Sessionseröffnung auf dem Kölner Heumarkt findet nicht statt!“ Es wird aber eine rund fünfstündige TV-Live-Übertragung am 11.11. beim WDR-Fernsehen geben. Diese wird in der Wagenbauhalle des Festkomitee Kölner Karneval am Maarweg unter Ausschluss der Öffentlichkeit produziert. In der Kölner Innenstadt – und hierzu zählt auch der Bereich in Deutz (Tanzbrunnen) und die Zülpicher Straße – wird es keine karnevalistischen Veranstaltungen geben.

Wer den Karneval liebt, bleibt am 11.11. zu Hause!„, so der eindringliche Appell von Schlegelmilch! Kurz nach der Stichwahl zur Oberbürgermeisterwahl in Köln Ende September 2020 wird man sich am großen „runden Tisch“ zusammensetzen und entsprechende Verbotsverfügungen für die entsprechenden Bereiche besprechen. „Ich denke hier an Verweil- und Alkohol-Verbote, wie es sie zum Beispiel für den Brüsseler Platz in Köln bereits gibt!“, so Schlegelmilch. Damit wäre klar: Wer in der Innenstadt oder im Bereich der Zülpicher Straße feiert, würde dann einen Platzverweis riskieren – ganz Uneinsichtige sogar einen Aufenthalt im Polizeigewahrsam.

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Karneval 2021: Drastische Einschränkungen sind nötig

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Karneval 2021: Drastische Einschränkungen sind nötig
Sep 182020
 

Foto: pixabay.com

Ein so facettenreiches Fest wie der Karneval lässt sich nicht so einfach absagen, aber in Zeiten der Pandemie müssen drastische Einschränkungen gemacht werden – darin sind sich der Chef der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, Staatssekretär Nathanael Liminski, und die Vertreter der vier Karnevalshochburgen in Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln einig. Bei einem Treffen in Düsseldorf, an dem auch andere hochrangige Karnevalisten aus NRW und der Präsident des Bundes Deutscher Karneval, Klaus-Ludwig Fess, teilgenommen haben, wurde festgehalten, dass gesellige Veranstaltungen wie Karnevalsbälle, Partyformate und Sitzungen ohne Beachtung der Abstandsgebote nicht in Betracht kommen. Schon heute verbietet die Corona-Schutzverordnung in ihrer aktuellen Fassung Veranstaltungen, die nicht die strengen Vorgaben des Infektionsschutzes erfüllen und lässt gesellige Veranstaltungen nur bei herausragendem Anlass (Hochzeit, Geburtstag, Beerdigung) mit einer festen Personenobergrenze zu. Dies wird sich nach Ansicht der Landesregierung und der Karnevalisten absehbar bis Ende Februar nicht verändern.

Auch Karnevalsumzüge (nach aktuellem Stand als Form von Straßenfesten derzeit ebenfalls bereits verboten), werden in der kommenden Session in ihrer üblichen Form nicht möglich sein. Andere Veranstaltungen unter freiem Himmel müssen den Vorgaben der Corona-Schutzverordnung entsprechen und werden sich dadurch zumindest drastisch von den Vorjahren unterscheiden oder gar nicht genehmigungsfähig sein. Auch ein klares Signal an den unorganisierten Karneval auf der Straße gab es seitens der Landesregierung: Sie empfiehlt den zuständigen kommunalen Ordnungsbehörden am 11.11. ein Alkohol- und gegebenenfalls ein Verweilverbot an neuralgischen Stellen auszusprechen.

Dennoch soll auch in den Zeiten der Pandemie das Brauchtum gepflegt werden können. Dafür treten an die Stelle der bekannten Veranstaltungsformate karnevalistische Kulturveranstaltungen wie etwa Konzerte oder Besuchstermine der Tollitäten in sozialen Einrichtungen. Damit ist der Weg frei für kleine, kreative Lösungen, die den Vorgaben der Coronaschutzverordnung und den gebilligten Hygienekonzepten entsprechen.

Frank Prömpeler, Präsident FestAusschuss Aachener Karneval: „Wir haben in den vergangenen Wochen alle Möglichkeiten durchgespielt und sind leider zu dem Schluss gekommen, dass nach derzeitigem Stand nur eine klare Absage an gesellige Veranstaltungen wie Sitzungen, Bälle, Partys und Umzügen erfolgen kann. Gesundheitsprävention steht an erster Stelle, es kann hier kein Feiern um jeden Preis geben. Sitzungen unter strikter Auflage der Hygienebedingungen mit stark reduzierter Teilnehmerzahl sind aber gerade für kleinere Veranstalter finanziell nicht tragbar. Wir haben daher die Landesregierung im Sinne unserer Vereine um ein klares Signal zur Absage des Sitzungskarnevals gebeten.“

Marlies Stockhorst, Präsidentin Festausschuss Bonner Karneval: „Mit dem klaren Statement aus der Staatskanzlei sehen wir nun den Schutz der mit großem ehrenamtlichen Engagement agierenden Karnevalsgesellschaften gewährleistet. Die Landesregierung hat uns zugesagt, dass bereits bestehende Förderprogramme des Landes angepasst werden, um die karnevalistische Kulturszene für die Zukunft erhalten zu können.”

Stefan Kleinehr, Vizepräsident Comitee Düsseldorfer Carneval: „Die Session 2021 wird uns allen viel Kreativität abverlangen, aber wir sind zuversichtlich, gemeinsam mit den Gesellschaften und Künstlern viele alternative Formate umsetzen zu können. Hier darf keiner allein gelassen werden.“

Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval: „Als Vertreter des immateriellen Kulturerbes rheinischer Karneval sind wir uns der Verantwortung bewusst, dass ein Fest wie der Karneval großen Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben könnte. Daher waren wir seit Anfang Juli im engen Austausch mit der Staatskanzlei und dem Gesundheitsministerium und sind dort bei unseren Gesprächen auf offene Ohren gestoßen. Niemand kann den Karneval absagen, aber wir können mit Augenmaß daran gehen, große gesellige Veranstaltungen zu unterlassen und stattdessen kleine, feine Veranstaltungen mit vernünftigen Hygienekonzepten durchzuführen.”

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Verbot von Großveranstaltungen: Alternative Konzepte statt Partymodus am 11.11.

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Aug 272020
 

Symbolbild: pixabay

Großveranstaltungen bleiben bis Ende des Jahres auch in Nordrhein-Westfalen verboten. Das hat Ministerpräsident Armin Laschet heute Nachmittag im Anschluss an die Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel bekannt gegeben. Das Festkomitee Kölner Karneval begrüßt diese Regelung angesichts steigender Infektionszahlen und finalisiert nun die schon länger vorbereiteten Alternativpläne für den 11.11.!

„Eine Sessionseröffnung in kleiner Runde am Willi-Ostermann-Brunnen mit Künstlern und Live-Übertragung im WDR ist das momentan wahrscheinlichste Szenario. So können auch zuhause an den Bildschirmen möglichst viele Jecken dabei sein“, erklärt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Für diese Alternative hat sich die Willi-Ostermann-Gesellschaft schon seit Wochen intensiv mit allen Beteiligten vorbereitet. Dennoch müssen noch viele Details mit den Verantwortlichen der Stadt geklärt werden. Letztlich geht es darum, wie das Verbot von Großveranstaltungen und die weiteren Schutzmaßnahmen konkret in Köln umgesetzt werden. Auch außerhalb der offiziellen Sessionseröffnung am Heumarkt wird am 11.11. an vielen Plätzen spontan Karneval gefeiert. Hier liegt es an der Stadt, klare Regeln zu definieren und Verbote durchzusetzen.“ Unklar ist auch noch, welche konkreten Vorgaben es für kleinere Karnevalsveranstaltungen rund um den 11.11. gibt. Hier steht das Festkomitee mit der Stadt Köln bereits im Austausch.

Für die Planung der Karnevalssession im kommenden Jahr haben die neuen Vorgaben erstmal keine Konsequenzen – laut Ministerpräsident Laschet wurden Karnevalsveranstaltungen heute explizit nicht besprochen, da der zeitliche Vorlauf noch zu groß sei. Kuckelkorn dazu: „Das Festkomitee und die uns angeschlossenen Gesellschaften arbeiten seit Monaten auch an alternativen Varianten für unsere Veranstaltungen im Januar und Februar. Dabei orientieren wir uns an den jeweils geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Zudem haben wir der NRW-Landesregierung ein Konzept für die Durchführung karnevalistischer Veranstaltungen in Sälen und Open Air vorgelegt. Das Konzept wird derzeit geprüft, wir rechnen mit einer Rückmeldung Mitte September und können dann unsere Pläne weiter konkretisieren. Dabei werden wir mit der Landesregierung sicher auch darüber sprechen, wie die ehrenamtlich agierenden Karnevalsgesellschaften vor finanziellen Schäden geschützt werden können.“

Der Karneval hat in Köln eine wichtige soziale Funktion. Dabei stehen nicht nur die großen Sitzungen im Fokus, sondern vor allem auch viele kleine Veranstaltungen in Schulen, Krankenhäusern, Altenheimen und anderen sozialen Einrichtungen. Das Festkomitee setzt sich aktiv dafür ein, besonders diesen Aspekt des Brauchtums, das von der UNESCO als immaterielles Kulturgut anerkannt ist, auch 2021 umsetzen zu können. „Wir glauben, dass der Karneval besonders in Krisenzeiten ein wichtiger Trostspender und Hoffnungsträger für die Menschen sein kann. Dabei geht es nicht um wilde Partys, die viele vielleicht vor Augen haben, sondern um die kleinen individuellen Momente in Schulen, Altenheimen und anderen Orten in ganz Köln. Allerdings muss klar sein, dass zu keiner Zeit unnötige Infektionsrisiken eingegangen werden. Wir wollen nicht feiern um jeden Preis“, betont Kuckelkorn.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

In Gedenken an Karl Küpper: Preis für Zivilcourage

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Mai 262020
 

Foto: Festkomitee Kölner Karneval

Anlässlich seines 50. Todestages am 26. Mai 1970 wurde heute erstmals der Karl-Küpper-Preis vorgestellt. Die Initiatoren – die Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums und das Festkomitee Kölner Karneval – möchten damit den Ausnahmekarnevalisten würdigen, der sich im Dritten Reich als einer der wenigen offen gegen die Nationalsozialisten positionierte.

Küpper verstand die Karnevalszeit als Zeit der Kritik und der Meinungsfreiheit und wurde damit zum Vorbild weit über den Karneval hinaus. Trotz Repressalien und Redeverbots von Seiten des NS-Regimes vertrat Küpper weiter offen seinen Standpunkt und zeigte damit ein besonderes Maß an Zivilcourage. „Der Narr oder Karnevalist ist nicht nur zur Unterhaltung da, er hat auch eine soziale Aufgabe: nämlich der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten und damit auch Missstände aufzuzeigen“, betont Bernhard Conin, Vorsitzender der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums. „Das hat Karl Küpper gemacht wie kaum ein zweiter.“

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird jährlich durch die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln verliehen, die die Patenschaft dafür übernommen hat. „Ich begrüße die Initiative des Festkomitees zum Karl-Küpper-Preis sehr. Der Preis passt sehr gut in die heutige Zeit. Es verbindet eine kritische Sicht auf die eigene Geschichte des Kölner Karnevals mit einem wichtigen Beitrag zur Förderung unserer Demokratie“, so Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Die Auswahl der Preisträger übernimmt eine fünfköpfige Jury, der neben der Oberbürgermeisterin auch der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, der Vorsitzende der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums, der Direktor des NS-Dokumentationszentrums sowie ein Vertreter der Familie Karl Küppers angehören. „Auch heute noch braucht es Menschen, die sich öffentlich für den Schutz der Demokratie einsetzen und sich gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Form der Diskriminierung stellen. Diese Menschen und ihr Engagement möchten wir mit der Vergabe des Preises würdigen“, so Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval.

Die Vorstellung des Preises fand heute im Gürzenich statt, Kölns guter Stube in der Altstadt, in der auch Karl Küpper zahlreiche Auftritte hatte. Zusätzlich wurde dort heute auch eine Plakette enthüllt, die künftig an seiner Wirkungsstätte an den Büttenredner erinnern soll. Die Preisverleihung sowie die Verkündung des ersten Preisträgers sind aufgrund der Corona-Pandemie für den Herbst 2020 geplant.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Präsidentenabend der Mitgliedsgesellschaften: Die soziale Kraft des Karnevals darf auch 2021 nicht fehlen

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Mai 192020
 

Dort, wo in der Session normalerweise 1.300 Jecke ausgelassen feiern, trafen sich gestern Abend rund 100 Präsidentinnen und Präsidenten mit dem Vorstand des Festkomitees Kölner Karneval, um die kommende Session zu besprechen. Dabei sind sich die dem Festkomitee angeschlossenen Gesellschaften in einem Punkt schnell einig geworden: Den Karneval komplett abzusagen ist keine Option.

„Das wäre auch gar nicht möglich: Karneval, das ist nicht eine große Party oder ein großer Zug. Der Karneval in Köln, das sind teils spontane, teils organisierte Feierlichkeiten, die sich über Tage in jeden Winkel dieser Stadt ausbreiten. Wie Weihnachten ist das Fest ein fester Bestandteil des Kalenders”, betont Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Der Karneval findet mit oder ohne uns statt, soviel ist klar. Also schauen wir, wo und wie wir uns einbringen können, um den Menschen ihren Fastelovend zu schenken.”

Klar ist deshalb, dass es auch 2021 ein Kölner Dreigestirn und ein Kinderdreigestirn sowie eine Proklamation und einen Zoch geben wird. „Karneval gibt den Menschen Halt und Hoffnung gerade in Krisensituationen, das haben wir schon in der Vergangenheit oft erlebt“, so Kuckelkorn. „Er ist in Köln ein ganz starkes verbindendes Element. Diese soziale Kraft brauchen wir gerade schweren Zeiten wie jetzt. Es wäre nach unserem Empfinden ein großer Fehler, dies den Menschen jetzt wegzunehmen.”

Niemand kann aber heute sagen, wie in einigen Monaten die Bestimmungen aussehen, was erlaubt sein wird und was nicht. Das macht die Planung der Session deutlich schwieriger. Das Festkomitee plant deshalb zwei mögliche Varianten – ein Best Case Szenario und ein Worst Case Szenario – und rät auch seinen Vereinen dazu. Alle weiteren Szenarien mit anderen Rahmenbedingungen können dann mit Elementen aus beiden Grundplanungen realisiert werden. Natürlich ist auch Kreativität gefragt, um alternative Formate zu entwickeln.

Christoph Kuckelkorn nannte dazu verschiedene Beispiele, wie etwa den 11.11. zurück zu seinem Ursprung am Ostermannbrunnen zu führen oder das Dreigestirn im kleinen Kreis im Rathaus zu proklamieren und dies im Livestream zu übertragen. „Hier ist sicherlich viel Kreativität von Seiten der Gesellschaften und aller Karnevalisten gefragt. Wir als Interessensvertretung sind bereits in ersten Gesprächen mit Künstleragenturen, Veranstaltern und Saalbetreibern, damit die Rahmenbedingungen umsetzbar sind und auch kleinere Gesellschaften die Krise gut überstehen”, so Kuckelkorn.

Im Rahmen des Präsidentenabends wurde auch der neue Schlüssel zur Verteilung der Plätze im Rosenmontagszug vorgestellt. Zur Sicherheit der Teilnehmer und Zuschauer sollte der Zug mit Einbruch der Dunkelheit im Ziel sein. Er ist daher auf eine fixe Teilnehmerzahl begrenzt, die nur durch spätere Sonnenuntergänge in manchen Jahren geringfühig variert. Durch wachsende Mitgliederzahlen beim Festkomitee und auch innerhalb mancher Vereine wurde die Verteilung dieser Teilnehmerzahl zunehmend herausfordernder. Der künftige Verteilschlüssel sieht nun eine gerechte Verteilung vor, prozentual abhängig von verschiedenen Parametern wie etwa der Größe und dem Alter der Gesellschaft oder auch der Aktivitäten für den Karneval, die sich an der Höhe der Veranstaltungsabgaben bemessen lassen. Zusätzlich kann sich jede Gesellschaft über ein Bonussystem weitere Teilnahmeplätze sichern, etwa durch die MItnahme von Tanzgruppen und Musikkapellen oder durch besonders umweltbewusste und nachhaltige Zugprojekte. Das neue System gilt ab Rosenmontag 2022.

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Die „Lachende Kölnarena“ und die „Lachende PÄNZ arena“ 2021: Zuschauer können unbesorgt Vorverkauf für die „Lachende“ nutzen

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Mai 192020
 

Gute Nachrichten für alle Karnevalsenthusiasten: Am Montag, den 25. Mai 2020, startet der Vorverkauf für die insgesamt 15 Ausgaben der „Lachenden Kölnarena“ 2021 sowie die Ausgabe der „Lachenden PÄNZ arena“ 2021, der Juniorversion der traditionsreichen Karnevalsveranstaltung. Alle Jecken können den Vorverkauf trotz der aktuell besonderen Situation aufgrund der Corona-Pandemie unbesorgt nutzen, denn: Die Gastspieldirektion Otto Hofner, seines Zeichens Veranstalter der „Lachenden“, hat entschieden, dass Tickets im unwahrscheinlichen Falle einer Absage des Events ihre Gültigkeit für das darauffolgende Jahr 2022 behalten.

Eberhard Bauer-Hofner, geschäftsführender Gesellschafter der Gastspieldirektion Otto Hofner, zu der Thematik: „Nicht nur für uns, auch für unsere lieben Jecken, die sich den Vorverkaufsstart schon rot im Kalender eingetragen haben, ist die aktuelle Situation verunsichernd. Wir hoffen natürlich, dass wir Anfang des kommenden Jahres unbesorgt die fünfte Jahreszeit feiern können. Nichtsdestotrotz wollen wir vorbereitet sein und den Interessenten eine gewisse Sicherheit an die Hand geben. Daher behalten alle Tickets im Falle einer Absage ihre Gültigkeit für 2022 und können spätestens dann ohne Mehraufwand verwendet werden. Voller Vorfreude blicken wir auf die Zeit nach der Pandemie, wenn wir dem karnevalistischen Treiben in einer ausverkauften LANXESS arena freien Lauf lassen können!“

Der Vorverkauf für die „Lachende Kölnarena“ und für die „Lachende PÄNZ arena“ 2021 startet am Montag, den 25. Mai 2020. Ab dann können sich alle Jecken Tickets für das beliebte Veranstaltungsformat im kommenden Jahr sichern.

Der LANXESS arena Ticketshop hat in diesem Jahr lediglich am 25. Mai 2020 von 08.00 bis 16.00 Uhr für den persönlichen Verkauf geöffnet. In diesem Zeitraum können Gruppen von maximal zwei Personen den Ticketshop betreten. Pro Person können dabei bis zu 20 Tickets erworben werden. Im Nachgang werden Bestellungen lediglich per Telefon (+49 (0)221 8020) oder per E-Mail (ticketshop@lanxess-arena.de) bearbeitet. Während des gesamten Kaufprozesses vor Ort gilt die allgemeine Maskenpflicht.

Jan
15
Fr
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Jan 15 um 18:00
Jan
16
Sa
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Jan 16 um 18:00
Jan
22
Fr
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Jan 22 um 18:00
Jan
23
Sa
Lachende PÄNZ arena 2021 @ LANXESS arena
Jan 23 um 11:30

Zum bereits fünften Mal laden wir alle jecken Pänz und Eltern zur Lachenden PÄNZarena in die LANXESS arena ein. Am 23. Januar 2021 ist es wieder soweit!

Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Jan 23 um 18:00
Jan
29
Fr
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Jan 29 um 18:00
Jan
30
Sa
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Jan 30 um 18:00
Feb
4
Do
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Feb 4 um 18:00
Feb
5
Fr
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Feb 5 um 18:00
Feb
6
Sa
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Feb 6 um 18:00
Feb
7
So
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Feb 7 um 16:00
Feb
10
Mi
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Feb 10 um 18:00
Feb
11
Do
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Feb 11 um 17:00
Feb
12
Fr
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Feb 12 um 18:00
Feb
13
Sa
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Feb 13 um 18:00
Feb
14
So
Lachende Kölnarena 2021 @ LANXESS arena
Feb 14 um 16:00

Präsidenten der rheinischen Karnevalshochburgen sind sich einig: Karneval 2021 findet statt – aber anders

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Präsidenten der rheinischen Karnevalshochburgen sind sich einig: Karneval 2021 findet statt – aber anders
Mai 042020
 

Während die Karnevalssession 2021 noch weit weg erscheint, machen sich die Verantwortlichen der rheinischen Karnevalshochburgen hinter den Kulissen bereits jetzt Gedanken, wie das durch Geselligkeit geprägte Brauchtum und die derzeit geltenden sinnvollen Abstandsregeln miteinander in Einklang zu bringen sind. Zu diesem Zweck trafen sich die Präsidenten der Komitees des Aachener, Bonner, Düsseldorfer und Kölner Karnevals, die gemeinsam den als immaterielles Kulturerbe anerkannten Rheinischen Karneval bilden.

„Das wird nicht einfach, denn der Karneval lebt von Nähe und Gemeinsamkeit”, betont Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Dennoch sind wir uns sicher, dass es eine Session auch im kommenden Jahr geben muss und wird. Der Karneval ist hier in der Region ein Jahrhunderte altes Brauchtum mit einer hohen sozialen Relevanz. Menschen brauchen solche Traditionen und Verbindungen gerade in Krisenzeiten, um daraus auch Stärke und Mut zu ziehen. Das hat uns die Vergangenheit oft genug gezeigt.“

Wie genau diese Session aussehen wird, das lässt sich heute noch nicht sagen. Die Vertreter der Karnevalshochburgen sind sich einig, dass es für konkrete Aussagen noch zu früh ist, zumal derzeit noch nicht feststeht, unter welchen Regeln die Session durchzuführen ist. „Ob wir Sitzungen und Umzüge wie gewohnt durchführen können, ist völlig unklar, denn natürlich geht der Schutz der Gesundheit immer vor“, erklärt Frank Prömpeler, Präsident des Festausschusses Aachener Karneval. „Vielleicht wird dies eine Session zurück zu den Ursprüngen: Im kleinen Kreis in den Veedeln feiern statt auf den Bühnen der großen Prunksitzungen. Auch digitale Lösungen sind möglich. Hier sind auch die Künstler und unsere Mitgliedsgesellschaften gefragt, um möglicherweise neue Karnevalsformen zu organisieren und positiv zu begleiten.”

Eins steht aber bereits fest: In allen vier Städten soll es Tollitäten geben. „Zurzeit planen wir alle die Session wie gewohnt”, so Marlies Stockhorst, Präsidentin des Festausschusses Bonner Karneval. „Die Auswahl der jeweiligen Tollitäten, die Planung der Umzüge, die Vorbereitung der Sitzungen: All das läuft erst einmal weiter, bis es klare gesetzliche Regelungen gibt. Für die Session braucht man auch für die kleinen Feiern ein Prinzenpaar oder Dreigestirn, das die Jecken durch die Session führt. Wir haben uns darauf verständigt, die Tollitäten erst nach der Sommerpause bekannt zu geben.”

Für 2021 sind ohne Zweifel kreative Ideen gefordert, um dem immateriellen Kulturgut Karneval auch in der kommenden Session einen angemessenen Platz einzuräumen. „Uns ist bewusst, dass es heute dringendere Themen gibt als den Karneval”, betont Michael Laumen, Präsident des Comitees Düsseldorfer Carneval. „Aber gerade in schwierigen Zeiten – wie etwa in der entbehrungsreichen Nachkriegszeit – hat das Fest stets eine wichtige Funktion erfüllt, um Menschen auf andere Gedanken zu bringen. Die Umstände lassen nun auch der Session 2021 eine ganz besonders wichtige Funktion zukommen. Wir möchten uns der Herausforderung gemeinsam stellen, den Menschen trotz aller aktuellen Probleme auch etwas Fröhliches zu bieten.”

Künstler aus Karneval und Fasching spielen in Kölner Seniorenheimen gegen die Corona-Langeweile

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Künstler aus Karneval und Fasching spielen in Kölner Seniorenheimen gegen die Corona-Langeweile
Apr 282020
 

Am vergangenen Donnerstag und Freitag haben Künstler aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen, die sich zum Künstlerkollektiv „Wolli´s Holliewald“ zusammengeschlossen haben, in fünf Kölner Seniorenheimen insgesamt acht Auftritte absolviert, um den Bewohnerinnen und Bewohnern – aber auch den Pflegerinnen und Pflegern – für knapp 45 Minuten in den heutigen, durch das Corona-Virus und die dadurch notwendingen Einschränkungen, schwierigen Zeiten etwas Abwechslung in den tristen Alltag zu bringen.

Am Donnerstag, dem 23. April 2020, waren Wolfgang Hüsch, Ralf Ringsdorf, Paul und Sascha Lange sowie Horst Freckmann in den Heimen unterwegs. Am Freitag, dem 24. April 2020, sorgten Wolfgang Hüsch, Ralf Ringsdorf und Cornelia Bardi für kurzweilige Unterhaltung.

Der Donnerstag startete gegen 13:00 Uhr im Johanniter-Seniorenhaus in Köln-Zollstock. Neben bekannten Liedern, vorgetragen von Wolfgang Hüsch, gab es Slapstick und Comedy mit Ralf „Rudi“ Ringsdorf. Paul Lange zeigte, assistiert von seinem Vater Sascha, Zaubertricks mit der Zauberwaschmaschine und die Beiden liessen einen Hocker schweben. Horst Freckmann moderierte und trug Gedichte des unvergessenen Heinz Erhardt vor.

Nach einem Ortswechsel gab es eine Premiere – denn an einer Location wurden gleich vier Auftritte absolviert! Die „Residenz am Dom“ zählt zu den größten Seniorenresidenzen in Köln – und es war einfach nicht möglich, alle Bewohnerinnen und Bewohner an einen oder zwei Orte innerhalb der Residenz zusammen zu bringen. Deshalb wurde im Eingangsbereich der Residenz gestartet. Danach ging es in den Innenhof und von dort in die Stolkgasse. Das Finale des Tages war dann in der Postprivatstraße – und mittlerweile hatten sich ein paar Seniorinnen schon als Groupies geoutet. Man folgte von Auftritt zu Auftritt und genoss so gleich vier Shows …

Am Freitagmorgen gingen die Shows dann weiter. Bereits kurz nach dem Frühstück wurden die älteren Damen und Herren im Arnold-Overzier-Haus der AWO im Severinsviertel von Wolfgang Hüsch mit kölschen Tönen begrüßt. Ralf Ringsdorf sorgte auch an diesem Tag wieder mit Slapstick und Comedy für Lacher, während Cornelia Bardi, die in Rheinland-Pfalz eine bekannte Entertainerin ist, mit bekannten Schlager- und Operetten-Klängen begeistern konnte.

Der nächste Termin fand dann im Herzen von Köln-Rodenkirchen statt. Das Maternus-Seniorencentrum war der Anlaufpunkt, an dem die Seniorinnen und Senioren unterhalten wurden. Im Sinnesgarten des Hauses spielten die Künstler ihr Programm – und auf den Balkonen des Seniorencentrum wurde gesungen, geklatscht und mitgefeiert. Während im AWO-Haus zuvor die Damen und Herren – mit einem gewissen Abstand – den Künstlern relativ nah kamen, war dies hier leider aus bestimmten Gründen nicht möglich. Der große Sinnesgarten hätte dazu aber bestimmt auch hier eine Möglichkeit geboten …

Den vorerst letzten Auftritt in Köln absolvierten Hüsch, Ringsdorf und Bardi – an beiden Tagen war Oliver Lutz als Techniker mit unterwegs – im Matthias-Pullem-Seniorenhaus in Köln-Sürth. Auch hier durften die Bewohnerinnen und Bewohner, gemeinsam mit ihren Pflegekräften, auf der großen Terrasse und den beiden großen Balkonen dem Gesang von Wolfgang Hüsch und Conni Bardi – auch als Duett – lauschen und über die komödiantischen Einlagen von Ralf „Rudi“ Ringsdorf, teilweise unterstützt von Conni Bardi, lachen. Bereits am Freitagmorgen hatten Hüsch und Bardi mit einem Duett den Pflegerinnen und Pflegern für ihre tatkräftige Unterstützung gedankt – und auch in Köln-Sürth, wo sich die Pflegekräfte auch wieder liebevoll um ihre Gäste kümmerten, wurde mit dem Duett den „wahren Helden in der Corona-Krise“, so Wolfgang Hüsch in der Anmoderation, gedankt.

Seit heute steht fest, dass die Aktion eine Wiederholung erfährt – am 14. und 15. Mai 2020, wieder ein Donnerstag und Freitag, wird das Künstlerkollektiv wieder in Köln unterwegs sein. Dabei gibt es eine doppelte Premiere: Gleich zwei Heime, in den die Künstler vergangene Woche bereits waren, werden noch einmal mit einer veränderten Show besucht. „Wir waren einfach überwältigt davon, wie in diesen beiden Heimen die Pflegekräfte sich um ihre Gäste gekümmert haben. So sollte, so muss es eigentlich überall sein – doch die Realität ist da wohl eine andere!“, so Wolfgang Hüsch. „Daher freuen wir uns besonders, dass wir in diesen beiden Heimen noch einmal eine Zugabe geben dürfen. Wir sind sicher, dass sich alle – Pflegekräfte, Bewohnerinnen und Bewohner sowie wir als Künstler – auf diese erneuten Besuche freuen werden!“, so Hüsch weiter.

Wir, die Redaktion koelsche-fastelovend.de, haben die Künstler am letzten Donnerstag und Freitag bei ihren Auftritten begleitet. Aus dem dabei entstandenen Videomaterial haben wir einen knapp 19-minütigen Zusammenschnitt gemacht und auf Youtube hochgeladen: