Löstige Flägelskappe verwandeln Sürther Marktplatz wieder in Fastelovends-Hochburg

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Jan 252020
 

Foto: Andreas Klein

Die K.G. Löstige Flägelskappe aus dem südlich gelegenen Stadtteil Köln-Sürth verwandelt an diesem Wochenende den Marktplatz des Veedels in DIE Fastelovends-Hochburg von Köln-Süd. An drei Tagen (okay, mit dem Kinderfest am Donnerstag sogar an vier Tagen …) feiern die Sürther Jecken zu absolut besucherfreundlichen Preisen ihre zwei Mädchensitzungen und eine Prunk- und Kostümsitzung. Am gestrigen Freitagabend stand die erste von zwei Mädchensitzungen in dieser Session an – und das Festzelt war rappelvoll!

Gemeinsam mit dem Elferrat zog das Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen mit auf die Bühne. Prinz Stephan I., Bauer Lutz und Jungfrau Chrissi stammen aus der Große Rodenkirchener K.G. und besuchten die jecken Mädcher von Sürth mit ihrem Gefolge. Die Domstürmer, die ihr Büro ganz in der Nähe haben, unterhielten mit ihren Hits natürlich gerne die Mädels aus der Nachbarschaft. Tänzerisches Highlight der ersten Abteilung war der Auftritt der StattGarde Colonia Ahoj, die aber natürlich nicht nur ihr Tanzkorps schickten, sondern auch mit Bordkapelle und Shantychor angereist waren. Bernd Stelter sorgte mit seinem Vortrag für Lachsalven, bevor es mit den Leedcher von Miljö in die Pause ging …

Nach der Pause sorgte Annette Esser als „Achnes Kasulke“ für Lachsalven im großen Festzelt. Die Hits der Klüngelköpp, fester Bestandteil des Zeltsitzungs-Programms im Kölner Vorort, konnten die Mädels textsicher mitsingen. Mit BRINGS, dem Tanzkorps „Blaue Jungs“ der Lövenicher Neustädter und der Band „Hanak“ feierten die jecken Mädcher bis um Mitternacht weiter – und nachher startete dann die Prunk- und Kostümsitzung, für die es aktuell noch ein paar Restkarten an der Tageskasse geben wird …

Mädchensitzung der Fidele Zunftbrüder am Freitagabend in der Flora

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Jan 252020
 

Foto: Anja Bögge

In den Flora-Parkterrassen feierte am gestrigen Abend die Kölner K.G. Fidele Zunftbrüder ihre Mädchensitzung. Im ausverkauften Festsaal konnten sich die jecken Mädcher auf ein unterhaltsames, abwechslungsreiches Programm freuen, welches vom neuen Sitzungsleiter der K.G., Peter Esser, präsentiert wurde.

Der Spielmannszug „Kölsche Preußen“ eröffnete mit bekannten kölschen Leedcher die Veranstaltung. Das Kölner Dreigestirn mit Prinz Christian I., Bauer Frank und Jungfrau Griet stattete den Damen einen Besuch ab und erhielt für seine Spendensammlung, mit der ein behindertengerechter Festwagen gebaut werden soll, drei Schecks über jeweils 111 Euro. Mit den Hits der Paveier schunkelten die Mädcher im Saal sich warm, bevor Martin Schopps mit seinen Gags die Lachmuskeln der Damen strapazierte. Sängerin Marita Köllner feierte mit den Damen zu ihren Hits – und wurde von der Gesellschaft zum „Ehrenschusterjunge“ ernannt und auf der Bühne entsprechend eingekleidet (Foto oben). Die Band „cat ballou“ liess die Mädels dann bis zur Pause erst gar nicht mehr zum Luftholen kommen …

Foto: Andreas Klein

Nach der Pause eröffnete Querbeat die zweite Abteilung. Torben Klein, seit dem letzten Jahr auf Solo-Pfaden unterwegs, begeisterte die jecken Mädcher mit seiner Show und wurde frenetisch gefeiert (Foto). Die Tanzgruppe „Zunft Müüs“ der K.G. Fidele Zunftbrüder zeigte ihre tänzerische Darbietung, bevor Dave Davis als „Motombo“ noch einmal einen Frontalangriff auf die Lachmuskeln der Mädels startete. Am späten Freitagabend gab es zum Finale mit Kempes Feinest noch einmal eine Steh-Feier-Schunkel-Party …

Stromlose Ader würdigt auf ihrer Prunksitzung die Kölner Veedel

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Jan 252020
 

Foto: Andreas Klein

Beim Einzug des Elferrates der Kölner K.G. „Stromlose Ader“ bei deren gestriger Prunksitzung im Kristallsaal der Koelnmesse zogen die Ortsschilder der Veedel mit in den Saal ein, in denen die Vereinsmitglieder der K.G. wohnen. Unterstützt wurde die Gesellschaft dabei von der Tanzgruppe „Kölner Rheinveilchen“, die zurzeit bei einer großen Kölner Boulevardzeitung in der Kritik stehen …

Trotz der negativen Berichterstattung, auf die wir nicht näher eingehen wollen, feierten die Gäste im ausverkauften Kristallsaal die Tanzgruppe und deren Darbietung. Während des Auftritts der Tanzgruppe kam auch das Kölner Dreigestirn der Session 2020 dazu, die mit Heidi Houben und Anja Berger zwei verdiente Mitglieder der Gesellschaft auf der Bühne mit der Prinzenspange und einer Urkunde auszeichneten. Houben organisiert den Kartenvorverkauf, Berger kümmert sich um die Erstellung des Sessionsheftes.

Quasi auf die letzte Sekunde kamen BRINGS zum Auftritt in den Kristallsaal. Die Fastelovendsrocker rissen den Saal trotzdem ab (Foto). Michael Hehn als „Dä Nubbel“ sorgte mit seinem Beitrag für Lacher im Saal. Die Höhner mit ihren Hits holten die Jecken wieder von den Stühlen und vor der Pause gab es noch einen „Fachvortrag“ für das Vereinsleben in einem Karnevalsverein von Volker Weininger als „Dä Sitzungspräsident“.

Mit den Paveier, Bernd Stelter, den Bläck Fööss und Kasalla feierten die Jecken, darunter auch zahlreiche Abteilungsleiter der Deutschen Telekom und deren Tochterunternehmen, bis in den frühen Morgen hinein …

Große Mülheimer K.G. feiert zum zweiten Mal „Jeck im Veedel“

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Jan 252020
 

Foto: Andreas Klein

Nach der Premiere in der letzten Session feierte die Große Mülheimer K.G. am gestrigen Abend in der Stadthalle Köln-Mülheim die zweite Ausgabe ihrer Kostümsitzung „Jeck im Veedel“. Die Verantwortlichen der K.G. freuten sich darüber, dass gerade viele Jecken aus den Nachbarstadtteilen von Köln-Mülheim den Weg zu dieser Veranstaltung gefunden haben.

Gemeinsam mit dem Elferrat zog die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Rheinmatrosen Minis“ auf die Bühne der Stadthalle. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer präsentierten ihre Darbietung und erhielten dafür lang anhaltenden Applaus. Beim Ausmarsch standen dann die Tänzerinnen und Tänzer der „großen“ Rheinmatrosen Spalier und bejubelten ihren Nachwuchs.

Kaum war die Bühne leer, füllte sich diese wieder sehr schnell – und diese Mal dominierten die Farben blau und gold, denn die Bürgergarde blau-gold zog mit weit über 120 Gardisten auf die Bühne (Foto). Für einen erkrankten Kollegen sprang danach Stefan van den Eerthwegh in seiner Type als „Die Erdnuss“ ein. Der Redner aus Nettetal ist übrigens außerhalb des Karnevals nicht nur als Comedian unterwegs, sondern auch mit einem BBQ-Team und einem BBQ-Blog äußerst erfolgreich. Das Kölner Dreigestirn besuchte danach die Jecken im Veedel, bevor es mit Bauchredner Klaus Rupprecht („Klaus & Willi“) wieder etwas zu Lachen gab. Die Band „cat ballou“ und Martin Schopps mit seiner Rede begeisterten die bunt kostümierten Gäste ebenso wie die Bläck Fööss, die in diesem Jahr bekanntlich ihr „goldenes Bühnenjubiläum“ feiern. Mit der Tanzgruppe „Rheinmatrosen der GMKG“, der Band Lupo und den Swinging Funfares aus einem Nachbardorf von Neuss ging die Sitzung nach Mitternacht zu Ende. Und nächstes Jahr wird man dann Tradition …

Fest der Schwarzen Kunst ernennt drei neue Ehrenratsherren

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Jan 252020
 

Foto: Andreas Klein

Mit dem Aufzug des Korps der Prinzen-Garde Köln startete am gestrigen Abend die 72te Ausgabe des „Fest der Schwarzen Kunst“, der karnevalistischen Veranstaltung der Druckbranche in Köln und der Region. Neben großen und kleinen Druckereien, Medienfirmen und Zulieferbetrieben kommen aber auch immer mehr externe Gäste zur jecken Sitzung in das Theater am Tanzbrunnen.

Gemeinsam mit dem Elferrat zog zu Beginn der Sitzung auch das „Literaten-Dreigestirn“ der Große Kölner K.G. auf die Bühne: Dr. Joachim Wüst, Harald Hahn und Walter Laschet unterstützen seit 20 Jahren das „Fest der Schwarzen Kunst“ in der Programmgestaltung. Hierfür wurden die Drei zu Ehrenratsherren der Gesellschaft ernannt (Foto, mit Wolfgang Acht, Präsident der Gesellschaft). Mit auf der Bühne war zu dieser Zeit auch Sandra Wüst, Tochter von Dr. Joachim Wüst, die als neue Marie der Prinzen-Garde Köln der Ernennung ihres Vaters quasi hautnah beiwohnte.

Das Programm bot auch in dieser Session wieder einen bunten Mix aus Rede, Musik und Tanz: Mit den Räuber startete man nach dem Aufzug der Prinzen-Garde in den weiteren Abend. Für Lachsalven sorgte Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“, bevor das Tanzcorps „Original Matrosen vum Müllemer Böttche“ der K.G. Müllemer Junge sich tänzerisch präsentierte. Die Domstürmer mit ihren Hits und Dave Davis als „Motombo“ mit seinen Gags waren weitere Garanten für ein kurzweiliges Programm. Querbeat, Bernd Stelter und Miljö begeisterten die Gäste von nah und fern ebenso mit ihren Vorträgen. Das Kölner Dreigestirn machte den Jecken seine Aufwartung, bevor es mit den Hits der Klüngelköpp ins Finale ging.

Ein besonderes Highlight ist auch in dieser Session wieder der Orden des „Fest der Schwarzen Kunst“, der sich dieses Jahr dem sogenannten „Moiré-Effekt“ widmet. Der Orden hat damit auch in diesem Jahr wieder einen Branchenbezug – und ein Exemplar geht traditionell an das Deutsche Fastnachtsmuseum in Kitzingen, da solche zunftbezogenen Orden in Deutschland nahezu ausgestorben sind …

Kölner Schull- un Veedelszöch verkürzen ihren Zugweg

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Jan 242020
 

Auf einer Pressekonferenz, die am heutigen Freitag in den Räumen des Kölner Gürzenich stattfand, erläuterten die „Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums“ einige wichtige Veränderungen bei den Kölner Schull- un Veedelszöch, die am Sonntag, dem 23. Februar 2020, ab 11 Uhr 11 durch Köln ziehen werden. Wichtigster Punkt war die Verkürzung des Zugweges.

„Das Motto dieser Session – Dat Hätz schleiht em Veedel – ist für die Kölner Schull- un Veedelszöch natürlich ein Motto nach Maß!“, so der Vorsitzende der Freunde und Förderer, Bernhard Conin, zu Beginn der Pressekonferenz. Conin wies darauf hin, dass es sich bei den „Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums“ um einen Förderverein handeln würde, der die Kölner Schull- un Veedelszöch organisieren würde: „Wir sind nicht der Dachverband der Veedelsvereine in Köln.“

Seit einigen Jahren gibt es bei den Kölner Schull- un Veedelszöch die Regelung, dass es sowohl im Schullzoch als auch im Veedelszoch, die am Karnevalssonntag durch die Kölner Innenstadt auf dem Weg des Kölner Rosenmontagszug ziehen, eine mengenmäßige Begrenzung gibt: 50 Schulen und 50 Veedelsvereine mit jeweils ca. 60 Teilnehmern dürfen mitgehen. „Hiermit erreichen wir eine Zahl von rund 6.000 Teilnehmer, die von 180 Zugordern aus den Reihen der Freunde und Förderer für die Veedelszöch und den Lyskircher Junge für die Schullzöch begleitet werden. Dazu kommen noch rund 1.000 Musiker in Spielmannszügen und Musikkapellen.“, so Conin weiter.

Zugleiter Willi Stoffel erläuterte dann die Veränderungen des Zugweges für 2020: „Wer sich einmal die Auflösung der Kölner Schull- un Veedelszöch angesehen hat, der weiß, dass der lange Zugweg für die Kinder eine Strapaze ist. Wir haben auch Kindergartenkinder dabei, die sind nach dem Zug fix und fertig.“, so Stoffels. Aus diesem Grund wird der Zugweg für den Kölner Schull- un Veedelszoch 2020 um rund 900 Meter verkürzt: Auflösung ist nun auf der Straße „An den Dominikanern“ auf Höhe der Straße „Stolkgasse“. Die restliche Wegstrecke (Unter Sachsenhausen – Kattenbug – Zeughausstraße – Mohrenstraße) entfällt. „Auf dieser Strecke sind keine Tribünen mehr und dort standen auch so gut wie keine Zuschauer.“, so Stoffel weiter. Der verkürzte Zugweg hätte auf für die Anwohner des Gereonsviertel den Vorteil, dass diese zumindest am Karnevalssonntag ihr Veedel frei befahren dürften.

Dr. Philipp Hoffmann, seit November 2019 neuer Geschäftsführer der „Freunde und Förderer“, erläuterte eine weitere Neuerung bei den „Zöch“: Bislang wurden für die Teilnehmer der Veedelszöch im Rahmen der Schull- un Veedelszöch drei Preiskategorien vergeben – Wagengruppe, Fußgruppe und Originalitätspreis des Festkomitee. Dieses ändert sich mit der Session 2020, weil die Wagengruppen immer weniger wurden – daher entfällt diese Kategorie. Nach Beratungen mit dem Festkomitee Kölner Karneval und den beteiligten Veedelsvereinen gibt es nun drei neue Kategorien: Originalitätspreis der Freunde und Förderer, Kostümpreis der Freunde und Förderer und einen neuen Preis des Festkomitee Kölner Karneval. Für den Originalitätspreis wird das Gruppenmotto und dessen Umsetzung bewertet, dieses kann dann auch zum Beispiel einen Festwagen mit einbeziehen, aber auch Handwagen, Fahrräder, Rikschas und so weiter. Beim Kostümpreis stehen die Gestaltung der Kostüme und die Verwendung besonderer Materialien – auch im Bezug auf das Motto der Gruppe – im Vordergrund.

In den Regeln zu den beiden neuen Preisen ist auch festgelegt, dass ein Verein nur einen der Preise gewinnen kann; sollte ein Verein in beiden Rubriken vorne liegen, wird geschaut, in welche Kategorie dieser Verein die meisten Punkte erhalten hat – und dieser Preis wird dem Verein zugesprochen. Der Preis in der anderen Kategorie geht dann an den Zweitplatzierten. Zusätzlich vergibt das Festkomitee Kölner Karneval einen neuen Preis, dafür hat man den Originalitätspreis an die Freunde und Förderer abgegben. Der Preis des Festkomitee ist zukünftig „Der goldene Lappenclown“.

Abschließend wies Zugleiter Willi Stoffel auf die Unterstützung einiger Korpsgesellschaften und einer Komiteegesellschaft für die Schull- un Veedelszöch hin: Die Prinzen-Garde Köln, die EhrenGarde der Stadt Köln und die Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V. stiften seit einigen Jahren den drei Preisträgern der Schull- un Veedelszöch jeweils das Wurfmaterial für Rosenmontag. Die Kölner Funken Artillerie blau-weiß von 1870 e. V., die in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen feiert, wird nachhaltig zwei Schulen und einen Veedelsverein bei den Schull- un Veedelszöch fördern. Das Gleiche macht auch die Große Kölner K.G., die mit der Kölner Klutengarde (deren Vorstand sich in den letzten Monaten stark verjüngt hat), der Förderschule Thymianweg und der Katholischen Grundschule Fußfallstraße ihre Patenkinder bereits bei der heutigen Pressekonferenz vorstellen konnte.

Abschließend unterstrich Bernhard Conin, dass die Freunde und Förderer – neben der Organisation der Kölner Schull- un Veedelszöch – weitere 70 bis 80 Schulen bei den Veedelszöch in den Kölner Vororten unterstützen und auch die Durchführung von St.-Martins-Umzügen zur Förderung durch den Verein gehört. Petra Vianden vom Schulamt der Stadt Köln gab zu Bedenken, dass es in Köln rund 300 Schulen gibt, von denen einige aus sozialschwachen Veedeln stammen – hier gäbe es weiteres Potential zur Förderung im Bereich Brauchtum.

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Nach den Herren nun die Damen: Dellbröcker Boore feiern weiter!

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Jan 212020
 

Foto: Andreas Klein

Nachdem am Freitagabend die Herren im Forum der Gesamtschule Holweide mit den Dellbröcker Boore feiern durften, waren nun die Mädels an der Reihe: Zur „Dellbröcker Boore-Sitzung nor för Weechter“ waren sogar 55 jecke Damen aus Rheda-Wiedenbrück angereist. Und das nicht zum ersten Mal!

Den Mädchen aus der Stadt im Kreis Gütersloh gefällt die Mischung aus „Karneval wie im Fernsehen“ und bodenständigem, dörflichen Karneval: Die Häppchen für zwischendurch kann man sich gerne von Zuhause mitbringen, die Getränke gibt es gut gekühlt für zivile Preise vor Ort. Und das Programm beinhaltet eine gute Mischung der Top-Kräfte des rheinischen Karnevals.

Mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Schnäuzer Pänz“ startete man in den Nachmittag. Die Band „Pläsier“ (Foto) heizte dann mit ihren Liedern den jecken Damen ein. Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ brachte sogar die Damen aus Rheda-Wiedenbrück zum Lachen. Die Höhner feuerten Hit um Hit in die Reihen und die Mädels gingen steil. Mit Joachim Jung als „Lieselotte Lotterlappen“ gab es vor der Pause nochmal etwas zu lachen. Doch bevor es soweit war, zeigte das „Dellbröcker Boore Schnäuzer Ballett“ noch seine tänzerische Persiflage auf die Traditionskorps und das Kölner Dreigestirn der Session 2020 besuchte die bunt kostümierten Mädcher.

Nach der Pause gab es eine Lehrstunde vom Klomann „Motombo“ alias Dave Davis, der die Mädels noch einmal mit seinen Witzen begeisterte. Mit BRINGS und den Klüngelköpp konnten die Weechter ihre Textsicherheit bei den aktuellen und bekannten Hits der beiden Bands testen, bevor die Fauth Dance Gentlemen das Finale der diesjährigen Mädchensitzung der Dellbröcker Boore gaben …

Damensitzung der Kölsche Lotterbove mit Überraschungs-Act

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Jan 212020
 

Fotos: Andreas Klein

Überraschung gleich zu Beginn für die Kölsche Lotterbove: Horst Müller, Chef der Agentur „alaaaf!“ und Sitzungsleiter der Kölsche Lotterbove, hatte als besonderen Überraschungs-Act für die Damensitzung am Sonntagmittag die beiden Mädcher von „Schoß un Schößche“ eingeladen, die von Vizepräsident Daniel Rölen persönlich betreut wurden (Foto). Die beiden Vollblut-Jeckinnen stimmten die Damen mit ihrer Show auf die kommenden Stunden ein und leiteten den Einmarsch des Elferrates.

De Bläck Fööss

Richtig bunt auf der Bühne wurde es danach mit den „Fidele Kölsche“, dem buntesten Spielmannszug, den Köln zu bieten hat – jede Traditionskorps-Uniform ist vertreten, die Figuren des Hännes´chen und viele mehr wirbeln über die Bühne. Dazu kölsches Liedgut vom Allerfeinsten – kein Wunder, dass die Mädels abfeierten. Guido Cantz sorgte anschließend mit Witzen über Donald Trump und „den Wendler“ für Lachsalven bei den Mädels. Die Bläck Fööss stimmten ihr Mottolied an, welches die Band in weiser Voraussicht schon 1973 geschrieben hat – „En unserem Veedel“ – und die Damen sangen lautstark mit! Gefeiert wurden auch die Leedcher von „cat ballou“. Bauchredner Klaus Rupprecht („Klaus & Willi“) konnte sich da auf einen ruhigen Saal verlassen – die Mädels waren ausgepowert nach so viel Musik. Das Kölner Dreigestirn stattete den jecken Mädcher seinen Besuch ab. Mit Kasalla, Lupo und den Höhner gab es noch ordentlich Material zum Mitsingen für die jecken Damen, bei „Lieselotte Lotterlappen“ (alias Joachim Jung) hört man besser aufmerksam zu – oder ist sonst Teil der Rede! Für die Augen der Mädels gab es auch noch etwas, denn die Fauth Dance Gentlemen präsentierten ihre Tanzshow und ihre durchtrainierten Bodys …