Festkomitee Kölner Karneval zieht positive Bilanz der Corona-Session

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Feb 162021
 

Foto: Festkomitee Kölner Karneval

Das Festkomitee hat eine insgesamt positive Bilanz der Kölner Karnevalssession 2021 gezogen. Trotz extremer Einschränkungen durch die Maßnahmen gegen die Pandemie konnte den Kölnern immer wieder ein wenig kölsches Jeföhl nach Hause gebracht werden. „Dabei hat mich vor allem beeindruckt, wie unsere Mitgliedsgesellschaften kreative Wege gefunden haben, um Corona-konform den Karneval in unserer Stadt sichtbar werden zu lassen”, freut sich Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Auch das Dreigestirn hat gezeigt, wie wichtig die kleinen Momente sind, bei denen den Menschen in Altenheimen oder der Bahnhofsmission ein wenig Zuversicht und Lebensfreude gebracht werden kann.” Gleichzeitig erinnerte er allerdings an all jene, deren berufliche Existenz vom Karneval abhängt. Im November hatte die Boston Consulting Group in einer Prognose in unserem Auftrag vorausgesagt, dass wohl rund 98 Prozent der Wirtschaftskraft des Karnevals in diesem Jahr verloren gehen. „Ich fürchte, dass es genauso gekommen ist. Umso wichtiger ist es, dass die Spendenaktion ‚Mer looße üch nit allein’, an der wir mit beteiligt waren, weit über 900.000 Euro erzielt hat, die nun an besondere Härtefälle aus der karnevalistischen Kultursektor verteilt werden können.”

Einer der Höhepunkte der insgesamt natürlich sehr verhaltenen Session war der Rosenmontagszug, der gemeinsam mit dem Hänneschen-Theater umgesetzt und vom WDR Fernsehen übertragen wurde. „Dieser liebevoll gestaltete Zoch hat uns die Möglichkeit gegeben, die Persiflagen – das Ausdrucksmittel der Karnevalisten, um gesellschaftliche Missstände anzuprangern – einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen”, so Holger Kirsch, Zugleiter des Rosenmontagszuges und kreativer Kopf des Zuges im Mini-Format. „Wir wollten den Kölnern ein Geschenk machen und als solches wurde es von vielen Jecken auch aufgefasst: Es gab noch nie so viele positive Social-Media-Kommentare und Zuschriften per E-Mail nach einem Rosenmontagszug. Der Zoch war wohl Balsam für die kölsche Seele.”

Da praktisch alle karnevalistischen Aktivitäten an Rosenmontag bundesweit eingestellt waren, war das Medienecho entsprechend groß. „Wir konnten mit dem Zoch, aber auch mit der Proklamation ‚op Jöck’ und vielen Interviews deutlich machen, dass in Köln der Karneval sehr viel mehr ist als nur Party und laute Musik”, erklärt Christoph Kuckelkorn. „Mit dazu beigetragen hat auch ein Dreigestirn, dass die sozialen Aspekte unseres Festes nicht nur immer wieder betont, sondern auch jeden Tag gelebt hat. Dafür gebührt ihnen großer Dank.” Gleichzeitig wurde in den sechs Wochen zwischen Jahreswechsel und Aschermittwoch aber auch deutlich, wie groß der Bedarf an menschlicher Nähe ist. „Da helfen die digitalen Formate, die in dieser Session für viele Menschen die einzige Möglichkeit waren, jecke Momente zu erleben, natürlich nur zum Teil weiter”, weiß der FK-Präsident. „Manches davon wird wahrscheinlich die bunten Facetten des Karnevals auch in Zukunft ergänzen, aber wir hoffen natürlich, dass der Verlauf der Pandemie es uns erlauben wird, in der kommenden Session wieder das Miteinander zu feiern – wahrscheinlich dann sehr viel bewusster als früher.” Und so trägt das Motto der kommenden Session auch die Hoffnung auf einen Fastelovend in sich, der positive Aspekte der Corona-Session aufnimmt und bisherige, traditionelle Formate bereichert – denn „Alles hät sing Zick”.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

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Koot un spack – Corona-Edition: Die letzte Woche der Session 2021

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Feb 162021
 

Die Session 2020/2021 ist, Gott sei Dank, vorbei. Auf den letzten Metern haben noch zahlreiche Karnevalsgesellschaften Pressemitteilungen losgelassen, die wir in unserer letzten Ausgabe unserer beliebten Rubrik am heutigen Veilchendienstag veröffentlichen. Wir hoffen, dass im November 2021 dieser selten dämliche Virus, der nach einem mexikanischen Bier benannt wurde, endlich Geschichte ist und man sich wieder zur Sessionseröffnung der Session 2021/2022 nicht nur in die Augen sehen kann. Bis dahin arbeiten wir im Hintergrund an diversen Neuerungen auf unserer Seite. Bis dahin – ALAAF!

KKG Alt-Lindenthal besucht Dreigestirn und spendet 333 Euro für den guten Zweck

Foto: KKG Alt-Lindenthal

Am vergangenen Samstag nutzen Präsident Carl Hagemann und der 1. Vorsitzende Gregor Brambach die in dieser Session sehr seltene Gelegenheit in Litewka ihre Gesellschaft zu repräsentieren. In der ausgestorbenen Bar der Hofburg wurde es mit einem Mal lebendig, als das Dreigestirn mit Prinzenführer und Adjutantur die Vertreter der Karnevalsgesellschaft in der Atmosphäre einer Privataudienz empfing.

In ungewohnter privater Atmosphäre konnten sie Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie für Ihren unermüdlichen Einsatz in dieser schweren Zeit danken und einen Scheck über 333 Euro für die TrauBe e.V. übergeben.

Der KKG war es wichtig, trotz der abgesagten Sitzungen in der Flora, in deren Rahmen die Übergabe normalerweise stattfindet, das soziale Engagement des Dreigestirns zu verstärken. Die TrauBe e.V. leistet hervorragende Arbeit bei der Trauerbegleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die ein Familienmitglied verloren haben. Die Familiengesellschaft Alt-Lindenthal freut sich dies mit ihrer Spende unterstützen zu können.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Nur Zesamme: Fastelovend em Veedel

Fotos: Ralf Perey

„Setzt ein Zeichen für den Fastelovend und schmückt Eure Fenster, Türen, Balkone – überall da wo Platz für ein wenig Frohsinn ist, mit der der kunterbunten Veedelsfahne!“

So warben die rund 21 Vereine der „neuen“ karnevalistischen Gemeinschaft im Kölner-Süden um die Aufmerksamkeit aller interessierten Bürger*innen im Veedel. Ziel & Zweck: die Fahne für den Fastelovend em Veedel „hochhalten“ und möglichst viele Spendengelder sammeln.

Gesagt – getan – nach offiziellem Verkaufsstart dauerte es nur wenige Tage bis vermeldet werden musste: AUSVERKAUFT.

#Nur Zesamme
#Fastelovend em Veedel

Somit dürfen sich schon jetzt die ausgewählten Empfänger der Spenden (Hospiz Rondorf, Lebenshilfe Rodenkirchen, Förderverein krebskranke Kinder Köln, Tierheim Zollstock) auf üppige Schecks freuen – die endgültige Spendensumme soll Ende Februar bekannt gegeben werden.

„Unser Projekt hat sich sehr schnell rumgesprochen und die Beteiligung war einfach riesig“, so einer der Organisatoren, Marcus Becker. Neben den vielen kunterbunten Veedel Fahnen wurden auch große Flaggen produziert, die symbolisch den Zochweg auf der Hauptstrasse und Maternusstrasse darstellen. Auch öffentliche Fahnenmasten, z. B. am Rathaus sind nun kunterbunt geschmückt und verleihen dem Veedel besonderen Fastelovend-Glanz.

Ein tolles Projekt einer starken Gemeinschaft das mitunter auch 2022 wieder umgesetzt wird.

#Nur Zesamme das sind: KG Kapelle Jonge Weiß, Knobelbröder, KG Flägelskappe Sürth, KG Löstige Öhs, KG Der Reiter, KG Köln-Rodenkirchen, GRKG, Sackjeseechter, Botterblömcher, Traumpänz, Ehrensenat Kapelle Jonge, Dorfgemeinschaft Weiß, Treffpunkt Rodenkirchen, Pumps op jöck, Schwimmbotze, Pänz us Roki, Löstige Wiever St. Georg, Stammtisch ehemaliger Dreigestirne, Jecke Stöpsel, Büttche Bunt, Fründe von 1995, Festkomitee Rodenkirchener Karneval.

(Quelle: Pressemitteilung der Gemeinschaft)


Blauer Montag meets Hänneschen – Tradition trifft Tradition

Foto: Kölner Narren-Zunft

In diesem Jahr heißt es: Kreativ sein! Deshalb findet die traditionsreiche Blaue Montagssitzung der Kölner Narren-Zunft auch anders statt als sonst, damit diese seit 1880 bestehende Tradition auch in der Session 2021 nicht abreißt.

Die Narrenzünftler wurden zu einer exklusiven Online-Hänneschen-Sitzung auf der Jeckstream-Plattform eingeladen, die Bannerhär Thomas Brauckmann einleitend moderierte.

Am 08.02.2021 um 20:11 Uhr fiel auf dem parallel eingerichteten Zoom-Treffen der Startschuss für die Sitzung. Die Begeisterung war groß, denn das Hänneschen-Theater hat auch dieses Jahr wieder eine hervorragende Puppensitzung inszeniert, für die man übrigens noch Tickets kaufen kann. Im Anschluss konnten sich die Teilnehmer noch über den Auftritt vom Klimpermännche Thomas Cüpper als Überraschungszugabe freuen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Virale Kampagne „Fastelovend zo Hus“ zur Aktion „Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein”

Fotos: Marcus Müller-Saran

Das Festkomitee Kölner Karneval hat in den letzten Wochen mit der Spendenaktion „Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein” ein großes Interesse geschaffen. Hintergrund ist es für die durch die Corona-Pandemie in Not geratene Veranstaltungstechniker, Karnevalskünstler und ehrenamtlich arbeitende Tanzgruppen und Spielmannszüge eine Unterstützung zu generieren. Prominente Unterstützung erhält die Aktion von namhaften Kölner Künstlern, die sich für in Not geratene Künstlerkollegen und vor allem die Helfer ’hinger der Britz’ einsetzen wollen: Unter anderem sind Cat Ballou, Höhner, Klüngelköpp, Miljö, Guido Cantz, Jupp Menth, Martin Schopps, Bernd Stelter und Volker Weininger mit dabei.

Auch die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. hatte bereits im Verein in den letzten Wochen zu der Spendenaktion aufgerufen. Da die Resonanz in den eigenen Reihen so hoch war, kam die Idee auf die Aktion in der Karnevalswoche mit einem besonderen Bonbon zu unterstützen.

„Fastelovend zo Hus“-Dreh zu Hause

„Virale Kampagnen verlieren immer schneller ihre Attraktivität. Daher kam uns die Idee, dass wir – passend zur Karnevalswoche – ein kleines Highlight setzen wollen“ so Präsidentin Tanja Wolters. Natürlich ist dieser Video-Clip mit einer gehörigen Portion „Frohsinn“ gestaltet. Und dafür hatte die KG einen professionellen Partner an ihrer Seite: die Filmproduktionsfirma „eitelsonnenschein GmbH“, die eine feste Größe im Kölner Karneval ist. Gemeinsam wurde in Anlehnung an die Komödie „Scary Movie“ eine Schlüsselszene mit Mitgliedern der Großen KG Frohsinn Köln 1919 e.V. nachgedreht. „Die aktuelle Session ist ja wirklich manchmal wie ein schlechter Film und so haben wir diese schlechte Seite in etwas Positives, Frohsinniges verwandeln wollen“, so die Präsidentin weiter. „Teilt den Video-Clip „Fastelovend zo Hus“ mit Freunden und Bekannten und vor allem spendet, spendet, spendet!“  lautet der Aufruf von Tanja Wolters und des gesamten Vereins. Die Spendensumme, die im Verein zusammengekommen ist und die Eitel Sonnenschein durch den Verzicht auf die Produktionskosten entsprechend erhöht hat, wird die Gesellschaft in der nächsten Woche dem Festkomitee Kölner Karneval überreichen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Katholischer Gottesdienst der Greesberger am 09.02.2021 in der Kirche St. Maria in der Kup­fergasse (Schwarze Mutter Gottes)

Foto: Dr. Günter Peters

Wenn es in diesem Jahr auch wenig Gelegenheiten für Karnevalsgesellschaft gibt, sich gemein­schaftlich zu treffen, so konnten die Große Karnevalsgesellschaft Greesberger e.V. Köln von 1852 trotzdem ihre traditionelle „Greesberger-Messe“ am 9.02.2021 in der Kirche St. Maria in der Kup­fergasse (Schwarze Mutter Gottes) feiern.

Weihbischof und Domkapitular Dominikus Schwaderlapp, der als „Greesbergpfarrer“ auch Ehren­mitglied der Gesellschaft ist, hielt die Messe. Unterstützt wurde er von Pastor Dr. Thomas Vollmer, der den Greesbergern die Kirche dankenswerterweise für die Eucharistie-Feier zur Verfügung ge­stellt hatte. Unter strenger Einhaltung der Hygienevorschriften durften 32 Personen an der Messe teilnehmen.

Während Weihbischof Schwaderlapp aus dem Markus-Evangelium (Jesus und die Pharisäer) las, bezog sich die vorherige Lesung durch Pastor Vollmer auf die letzten drei Tage der Genesis mit der Schöpfung von Menschen und Tieren.

In seiner Predigt nahm Weihbischof Schwaderlapp dieses Thema auf. Mit Bezug auf die aktuelle Corona Pandemie ging der Weihbischof darauf ein, dass den Menschen, gerade jetzt kurz vor dem Höhepunkt einer jeden Session, die wichtige Gemeinschaft und das Zusammensein fehlt. Er er­munterte, trotz der schwierigen Zeiten, weiterhin die Freude im Herzen zu tragen. Am Schluss sprach Weihbischof Schwaderlapp davon, wie wichtig es ist, die Sehnsucht unverändert in sich zu tragen, die Sehnsucht nach mehr im Leben aber auch die Sehnsucht nach Gott.

Zum Abschluss der Messe spielte der Organist „Du bes die Stadt“ von den Bläck Fööss, so dass in angemessenem Rahmen doch auch noch Karnevalsgefühle hochkamen.

Nach der Messe wurde die diesjährige Kerze der Greesberger vor der schwarzen Mutter Gottes durch den Präsidenten Markus Otrzonsek aufgestellt und durch den Weihbischof Dominikus Schwaderlapp geweiht.

„Nur zesamme sin mer Fastelovend“ – schön, dass zumindest in einem solchen Rahmen Zusam­mensein und Gemeinschaft gefeiert werden konnte.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Zesamme heißt och zesamme helfe: KKG Löstige Paulaner von 1949 e.V. spendet 11.111,11 EUR zugunsten der Crews im Karneval

Foto: Löstige Paulaner KKG von 1949 e.V.

Zum Start der Session 2020/2021 am 11.11.2020 rief der Präsident der KKG Löstige Paulaner von 1949 e.V., Thomas Heinen, eine Spendenaktion mit dem Titel „Zesamme heißt och zesamme helfe“ zugunsten der Crews, der Techniker, der Fahrer und der Roadies im Kölner Karneval ins Leben. Die Gruppe der Crews ist durch den Wegfall der Publikumsveranstaltungen am stärksten getroffen. Auf diesen Missstand wollte er aufmerksam machen und zielgerichtet unterstützen.

Zum Ende der Aktion (noch vor Aschermittwoch 2021) wurde das ambitionierte Ziel von 11.111,11 EUR erreicht. Getreu dem Motto der diesjährigen Session „Nur zesamme sin mer Fastelovend – mer looße üch nit allein“ stand die Entscheidung schnell fest, Kräfte zu bündeln und die Spendensumme zu 100% an die Aktion des Festkomitees Kölner Karneval und der Akademie „För uns kölsche Sproch“ zu übergeben. Damit möchte der Präsident der KKG Löstige Paulaner ein Zeichen des Zusammenhaltes im Kölner Karneval setzen.

Die Spendensumme kam durch verschiedene Aktionen schnell zusammen. So fand sich Unterstützung in Person des Präsidenten der KG Schlepp, Schlepp Hurra, Christoph Pickel. Als Vertreter der Crews im Kölner Karneval trug er zur gestiegenen Bekanntheit der Aktion bei.

Besonders bedanken möchte sich die KKG Löstige Paulaner bei der KG Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951, der KKG Blomekörfge 1867 e.V. und den Fründe vum Alt Kölle n.n.e.V. für die Unterstützung.

Auch der Senat der KKG Löstige Paulaner und die Tanzgruppe „De Höppebeenche“ leisteten einen beachtlichen Beitrag und sammelten Spenden. Zusätzlich flossen die kompletten Einnahmen aus den Ticketverkäufen der legendären „Paulinchen-Sitzung“ (alljährlich im Pullman Cologne Hotel, dieses Jahr aber digital auf der Plattform JeckStream), in den Spendentopf.

Thomas Heinen wörtlich: „Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern und Freunden unserer Gesellschaft, die geholfen haben, diese schöne Summe (gemeinsam) spenden zu können. Das macht uns schon ein bisschen stolz…“

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Historische Begegnung: Jan un Griet im Hospizgarten

Foto: Peter Ströhmer

Jan & Griet, die beiden historischen Abgesandten des großen Reiter-Korps von Werth von 1925 gastierten am Sonntagnachmittag im fröhlich geschmückten Garten des Hospizes an St. Bartholomäus in Porz.

Mit Abstand und Maske brachten Jan & Griet ein Stück Fastelovend ins Wohnzimmer des Hospizes. Dort lauschten die Schwerkranken und Mitarbeiterinnen des Hospizes in ihren bunten Kostümen und bestens gelaunt, dem historischen Spiel von Jan un Griet.

Eines ist klar, der Besuch von Jan & Griet, berührte die Herzen der Kranken. Die karnevals-jecken Gäste und Mitarbeitende freuten sich über ein Stück Normalität in dieser schwierigen Zeit. „Spaß an der Freud“ lässt sich durch Corona und strenge Corona-Regeln nicht gänzlich aufhalten, freut sich der Hospizleiter Peter Ströhmer.

Mit viel Stolz tragen die Gäste die von Jan & Griet überreichten Spangen und die Autogrammkarten des Traditionspaares schmücken jetzt die Nachttische der Kranken und spenden Trost.

Der offizielle Teil karnevalistischen Nachmitttags endete offiziell mit dem diesjährigen Motto des Jan & Griet Paares: „Vun hundert op Null un widder retour, mer sin widder do, en voller Montur. Trotz Maske un Avstand, em Hätze janz noh, Mer fiere Fastelovend op eijene Art. Laacht met uns un freut üch su joot et och jeiht. Dat wünschen üch vun Hätze: Dä Jan un et Griet!“

Den Gästen und den Mitarbeitenden des Hospizes bleibt der Besuch von Jan & Griet als karnevalistisches Highlight in lebendiger Erinnerung und nichts wünschen sie sich mehr als ein Wiedersehen im Hospiz in der nächsten Session. unter normalen Bedingungen.

(Quelle: Pressemitteilung des Hospiz)


Schmuckstückchen 2008 e.V. präsentieren ihre Damentanzgruppe die „Schmucke Juwelcher“

Foto: Schmuckstückchen 2008 e.V.

Am Sonntagnachmittag fand unser Schmuckstückchen Zoom-Meeting statt. Ein kleiner karnevalistischer Nachmittag mit der Bitte, dass alle Schmuckstückchen sich in Uniform präsentieren. Durch das Programm führte unsere Präsidentin Rüya Gazez-Krengel. Viele Überraschungen erwarteten uns, doch ein wohl behütetes Geheimnis wurde endlich gelüftet. Unsere kleine feine Tanzgruppe die „Schmucke Juwelcher“ Tanzgruppe der Schmuckstückchen 2008 e.V. unter der Leitung von Ilka Strenge, viele Jahre Marie der Kölner Rheinveilchen, durften sich erstmalig in ihrer Uniform präsentieren. Hier gilt ein großer Dank unserem Schneider Thomas Wien-Pegelow, der mit viel Hingabe und Leidenschaft diese schmucke Tanzuniform geschneidert hat. Unsere Präsidentin Rüya Gazez-Krengel war von den Tanzuniformen und dem Anblick überwältigt. Sie richtete liebevolle Worte an die Mädchen, die trotz der Pandemie weiter fleißig zu Hause trainiert haben. Wir freuen uns schon jetzt, unsere „Schmucke Juwelcher“ Tanzgruppe der Schmuckstückchen 2008 e.V. in der nächsten Session erleben zu dürfen und der Applaus für den Fleiß ihnen zu Teil wird.

Junge Frauen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren, die Spaß am Tanzen und jeden Dienstag Zeit haben, können sich gerne bei uns melden. Unsere Trainerin hat bereits erste Tanzbegeisterte gefunden, aber es ist noch Platz für weitere. Die neuen Mitglieder erwartet eine aufgeschlossene und lustige Runde, die aus „Spaß an der Freud“ tanzt. Tanzerfahrung wäre großartig, aber nicht zwingend erforderlich. Wer sich unserer Tanzgruppe anschließen möchte, ist herzlich willkommen.

Die „Schmucke Juwelcher“ Tanzgruppe der Schmuckstückchen 2008 e.V. lädt Dich zum Probetraining ein!

Wann: Dienstag 23.02.2021, 19:30 Uhr und Dienstag 02.03.2021, 19:30 Uhr
Wo: bei Dir zu Hause wirst Du virtuell zugeschaltet (Corona bedingt)

Bei Interesse und Fragen melde Dich gerne bei uns:

per Mail unter tanz@schmuckstueckchen-koeln.de

oder schreib uns über den Facebook-Messenger an

Im Anschluss wird sich unsere Tanztrainerin Ilka Strenge mit Dir in Verbindung setzen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Schlüsselübergabe durch die Nippeser Bürgermeisterin und Spendenübergabe an das Kinderkrankenhaus Amsterdamer Str.

Foto: KKG Nippeser Bürgerwehr

Wie auch in den Jahren zuvor fand heute Morgen um 9:11 Uhr die Schlüsselübergabe auf dem Wilhelmsplatz in Nippes statt.

Ein bisschen leiser als sonst und mit Abstand nahm unser Präsident Michael Gerhold stellvertretend für die Nippeser Bürgerwehr und den Nippeser Jecken den symbolischen Schlüssel für das Nippeser Rathaus von unserer Bezirksbürgermeisterin Dr. Diana Siebert in Empfang.

Im Anschluss fuhr man wie in jedem Jahr zum Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße. Hier überreichte unser Präsident einen Spendencheck in Höhe von 1.777 Euro an Dr. Herrn Prof. Dr. Michael Weiss. Mit dem Geld kann das Krankenhaus den kleinen Patienten und deren Eltern zusätzlich etwas Freude und Ablenkung bereiten, welches nicht von der Kasse übernommen werden kann.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


“Kamelle för uns Pänz“: Die Blauen Funken spenden 25.000 EUR in Kamelle und Euro an Kinder

An Rosenmontag führen die Blauen Funken den Zug durch die Innenstadt an und auch deshalb ist der Rosenmontagszug mit all seinen Details ein ganz wichtiges Element in der Session der Blauen Funken. Da in diesem Jahr auch der Rosenmontagszug ganz ohne Kamelle und Jecke an den Straßen stattfindet, haben die Blauen Funken die Aktion “Kamelle för uns Pänz“ ins Leben gerufen. Dabei geht es aber nicht nur darum, Süßigkeiten an verschiedene Kinderhilfsorganisationen, Kindergärten, Kinder-tagesstätten und Grundschulen zu verschenken, sondern auch darum, diese finanziell zu unterstützen.

Durch viele individuelle Spenden unterschiedlicher Höhe kam die stattliche Summe von 25.000 EUR zusammen. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Blauen Funken den ihr normalerweise für den Rosenmontagszug zur Verfügung stehenden Betrag ebenfalls mit in den Topf geworfen hat, damit diese Gesamtsumme erreicht wird – so helfen die Blaue Funken-Pänz auch anderen Kindern.

Wurden in den letzten Tagen v.a. Kindergärten, Kitas und Grundschulen in und um Köln herum überrascht, erfolgte heute die größte Übergabe an den Verein “Helfen durch Geben – Der Sack e.V.“

Der Sack e.V. versorgt monatlich ca. 1.000 bedürftige Menschen mit einem Sack voller Lebensmittel, jeweils zum Monatsende. Daneben versorgt er die Kinder in 19 Kölner Kindergärten und Kindertagesstätten mit einem kindgerechten Frühstück, da viele Kinder ohne Frühstück in den Kindergarten oder die Kita kommen. Über das Netzwerk des SKM Köln e.V. und einige Kirchengemeinden werden weitere 21 Kindergärten versorgt. Die meist älteren Ehrenamtler des Sack e.V. leisten diese logistische Meisterleistung seit vielen Jahren.

Heute besuchten daher Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann sowie Blaue Funken Senator und ehrenamtlicher Geschäftsführer der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kölner Karnevals Klaus Müller den Sack e.V. und übergaben Kamelle und Geldspenden in Höhe von insgesamt 15.000 EUR an den 1. Vorsitzenden Ernst Mommertz und das Vorstandsmitglied Erika Wittkamp. Anschließend halfen die beiden auch noch, die Lebensmittel-Säcke zu packen.

(Quelle: Pressemitteilung und Fotos: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.)


In Liebe verbunden: Der Kölner Valentinstag wird erstmals jeck

Grafik: Katholisches Stadtdekanat Köln

Zum fünften Mal lädt der Kölner Valentinstag – eine Initiative des Stadtdekanats Köln – dazu ein, am 14. Februar die Liebe zu feiern. Erstmals treffen sich dabei in diesem Jahr der kölsche Karneval, die katholische Kirche und das Brauchtum rund um den Kölner Valentinstag. Am Karnevalssonntag, 14. Februar, laden das Kölner Dreigestirn und Stadtdechant Robert Kleine gemeinsam dazu ein, coronabedingt online die Liebe zu feiern. Das Dreigestirn und seine Ehefrauen werden mit einem digitalen Gruß aus der Hofburg (Dorint-Hotel Köln am Heumarkt) zu Botschaftern und Botschafterinnen der Liebe. Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie erzählen, was es für sie bedeutet, in Liebe verbunden zu sein und was ihre Ehen trägt.

Valentinssegen aus dem Kölner Dom

Der Kölner Stadtdechant Msgr. Robert Kleine nimmt (virtuell per Video) alle Liebenden und Interessierten mit zu einem spirituellen Rundgang zu Orten der Partnerschaft und der Liebe im Kölner Dom. Weil die traditionelle Andacht des Kölner Valentinstages am Dreikönigenschrein in diesem Jahr wegen der Pandemie entfallen muss, sendet er seinen Segen digital zu den Menschen.
„Der Mensch ist berufen zur Liebe“, sagt Kleine und zitiert den Philosophen Martin Buber: „Am Du werde ich zum Ich.“ Die Liebe drückt sich aus in Freundschaft, Partnerschaft oder Ehe. Allen, auch jenen, die alleine sind oder deren Partnerin oder Partner nicht mehr lebt, wünscht der Kölner Stadtdechant zum Valentinstag besonders, dass sie Menschen haben, die mit ihnen liebevoll verbunden sind, sich um sie sorgen und für sie da sind.

Musikalisch begleitet wird der Rundgang von George Warren, einem jungen britischen Organisten, der in Köln lebt. Er spielt auf der Domorgel Klassisches und Modernes zur Liebe.

Bestärkende Worte von Paar zu Paar

Im Rahmen des Kölner Valentinstages 2021 richten außerdem in einem weiteren Video Pastoralreferent Martin Bartsch und seine Ehefrau Stefanie bestärkende Worte an alle Paare und Liebenden und laden zum gemeinsamen Gebet ein. Sie erinnern daran, dass „Liebe Leben“ ist und „Leben Liebe“ sein soll. „Liebe können wir nicht machen, sie wird uns geschenkt“, sagt die Pastoralreferentin Stefanie Bartsch. Jede Liebe wurzelt in einem Urgrund – der Liebe, die nach christlichem Verständnis Gott ist, und der Liebe Gottes zu den Menschen. „Es ist eine wunderschöne Aufgabe in der Partnerschaft, diese Lebensfreude zu schaffen“, so Martin Bartsch. Die Partnerin oder den Partner nicht aus dem Blick zu verlieren, wertzuschätzen und die Liebe jeden Tag erfahrbar zu machen, ist eine „großartige Aufgabe“ in der Partnerschaft. Martin und Stefanie Bartsch gestalten sonst die Andacht am Dreikönigenschrein mit.

Die Liebe weitergeben: Spendenaktion des Dreigestirns

Weil die Liebe und das Glück wachsen, wenn man sie teilt, unterstützt der Kölner Valentinstag die Spendenaktion des Dreigestirns. Die Tollitäten sammeln Spenden und wecken Aufmerksamkeit für den Verein TrauBe Köln e.V., der sich für die Trauerbegleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einsetzt. Weil das Dreigestirn coronabedingt nicht durch die Säle und Straßen der Stadt ziehen und dort für sein Herzensprojekt werben kann, gibt es auf Ebay eine Online-Auktion, bei der kölsche Raritäten ersteigert werden können.

Online abrufbar am 14. Februar

Der Kölner Valentinstag lädt in diesem Jahr digital alle Kölnerinnen und Kölner ein, die Liebe zu feiern. Abrufbar sind die Videos mit dem Kölner Dreigestirn, Stadtdechant Robert Kleine und dem Ehepaar Bartsch sowie weitere Impulse rund um die Liebe ab Sonntag, 14. Februar, über die Sozialen Medien (Facebook und Instagram) sowie über die Webseiten der Kooperationspartner.

(Quelle: Pressemitteilung des Katholisches Stadtdekanat Köln)


Treuer Husar veranstaltet „Korpsappell light“ in virtueller Form

Foto: Treuer Husar

Trotz Pandemie hat die KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln in diesem Jahr 16 neue Mitglieder vereidigt und verdiente Kameraden geehrt. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen hat das Kölner Traditionskorps eine verkürzte Variante seines jährlichen Korpsappells virtuell veranstaltet. Dafür hat der Treue Husar sein Kasino kurzerhand in ein Filmstudio umgebaut und über drei Tage verteilt die Aufnahmen produziert – Corona-Schnelltest inklusive. Seit Donnerstag steht das Video den Mitgliedern als Stream zur Verfügung – ab Samstag können auch Freunde und Gäste einen Blick in das neue und hoffentlich einmalige Format werfen.

Trotz erschwerter Bedingungen hat das Team um Markus Simonian, Präsident und erster Vorsitzender, ein kurzweiliges Programm auf die Beine gestellt. So sorgen verschiedene Video-Einspielungen und live vorgetragene Krätzchen, etwa von Korpsmitglied Peter Buchbinder, für eine willkommene Abwechslung zwischen den offiziellen Programmpunkten. Die Kölsche Reimrede kommt mit einem wunderschönen Vortrag von Jörg Runge als „Tuppes vom Land“ beim virtuellen Korpsappell ebenfalls nicht zu kurz. Ein Highlight ist der Auftritt des Kölner Dreigestirns beim Korpsappell light. Um die Aufnahmen zu ermöglichen, besuchte extra eine kleine Abordnung der Treuen Husaren die Tollitäten in der Hofburg. Emotional wurde es beim virtuellen Korpsappell bei einer Verabschiedung: Für Kevin Köppe war es nach acht Jahren die letzte Session als Tanzoffizier beim Treuen Husar. Zum Abschied grüßen ihn die Tanzpaare der anderen Traditionskorps per Videobotschaft sowie das Tanzkorps des Treuen Husars, vertreten durch Tanzkorpsleiter Stefan Korte. Auch seine Marie Clara Scheurer, mit der er die vergangenen vier Jahre zusammen tanzte, verabschiedete sich per Videogruß.

Die Aufnahme einiger Programmpunkte stellte sich für die Macher aufgrund der Kontakt-beschränkungen als Herausforderung dar: So konnten beispielsweise die 16 Neumitglieder nur paarweise erscheinen, um den Eid auf die Fahne zu leisten. Die zu ehrenden Mitglieder erhielten im Vorfeld ihre Auszeichnungen und Urkunden und wurden beim virtuellen Korps-appell light erneut namentlich erwähnt. Die höchste Ehrung erhielt Ehrenpräsident Franz Wallraff für 50 Jahre Mitgliedschaft. Die goldene Vereinsnadel für 40 Jahre erhielten Rolf Fabian und Dieter Betzgen. Die Herren Karl Axer, Ralf Günther, Rolf Krechel, Helmut Lempe, Bruno Wirtz, Detlev Hofmann und Kommandant Hartmut „Harry“ Kramer freuten sich im Vorfeld über die silberne Vereinsnadel für ihre 25-jährige Mitgliedschaft. Die sonst bei einem Korpsappell üblichen Beförderungen wird der Treue Husar zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr vornehmen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Spendenziel weit übertroffen: Über 800.000 Euro für „Mer looße üch nit allein“

Fotos: Julian Huke

Über sechs Stunden jeckes Programm, rund 50 Bands, Redner und prominente Gäste – und vor allem eine Spendensumme von über 800.000 Euro: Das sind die Eckdaten des kölschen Spendenmarathons zugunsten der Aktion „Mer looße üch nit allein” an Weiberfastnacht. Als Dankeschön für das kölsche Gefühl, dass Bands wie Bläck Fööss, Höhner, Cat Ballou oder Domstürmer sowie Redner wie Bernd Stelter, Volker Weininger und Willibert Pauels ins Homeoffice oder für die Familie ins Wohnzimmer brachten, konnten die Zuschauer per SMS an die 44844 oder über die Website www.koelsch-akademie.de/nitallein spenden – und davon machten Tausende Gebrauch. Zugute kommt die Spendensumme Menschen, die in normalen Sessionen ‚Hinger der Britz’ den Karneval am Laufen halten: vom Bühnentechniker bis zum Fahrer, vom Roadie bis zur Tanzgruppe. „Mit über 800.000 Euro können wir uns nun um eine ganze Reihe echter Härtefälle kümmern, die zum Teil seit Monaten keine Einkünfte mehr haben”, erklärt Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn stellvertretend für die Initiatoren der Aktion wie Deiters, GO GmbH, Miao Records und Stiftung SK Kultur. „Dazu haben unzählige Helfer beigetragen – ehrenamtlich und ohne Honorar! Diese Hilfsbereitschaft der Künstler, aber auch einer ganzen Reihe von Partnerfirmen, die das Event in der Lanxess Arena umgesetzt haben, hat mich sehr beeindruckt. Vielen Dank an alle Unterstützer und natürlich an all die Menschen, die gespendet haben – egal ob zehn Euro oder tausend. Jeder Euro hilft und kommt bei denen an, die von den Folgen der Pandemie betroffen sind.”

De Klüngelköpp bei „Nit allein“

Das Programm wurde auf der Website der Aktion, auf MagentaTV.de und beim Magenta TV Sender #DABEI übertragen und heizte den Zuschauern von der ersten Minute an ein. Gleich zu Beginn hatten die Bläck Fööss einen Gast mitgebracht, der noch nie im Rahmen einer Karnevalsveranstaltung aufgetreten war: Wolfgang Niedecken. Für den guten Zweck machte der Rockstar aber gerne eine Ausnahme: „Ich werde sicher nicht häufiger im Karneval auftreten, aber ich habe auch keine Berührungsängste. Seit 1981, wo ich ‚Nit für Kooche’ geschrieben habe, hat sich im kölschen Karneval unheimlich viel verändert. Wenn ich dann mit den Bläck Fööss ‚Drink doch eine met’ singen darf, ist das eine Ehre für mich – vor allem weil der Song eigentlich der Auslöser war, warum ich auf Kölsch singe. Ich finde, Köln kann sich mit der Spendensumme echt sehen lassen. Es geht darum, Menschen, die finanziell echt unter Druck sind zu unterstützen. Und dann sind die Kölschen da. Großartig!” Ähnlich begeistert zeigte sich Henning Krautmacher: „Der Auftritt in der Lanxess Arena war für mich ein echtes Highlight der Session. Wir haben natürlich jetzt schon ein paar Mal ohne Publikum gespielt, aber der gute Zweck, der hier dahinter steckt, macht für mich den Unterschied. Es wird eine tolle Summe zusammenkommen für die Menschen, die uns Künstler auf der Bühne glänzen lassen, aber die man sonst nicht so wahrnimmt, weil sie hinter den Kulissen arbeiten. Für mich ist es eine Ehre, hier dabei sein zu dürfen.” Tatsächlich lag die Spendensumme zum Ende des Live-Streams aus der Lanxess Arena bei über 800.000 Euro. Mit dazu beitragen hatte eine ganze Reihe von größeren Spenden von Karnevalsgesellschaften und Partnern der Aktion. Aber auch die Charity-SMS 44844, wo man mit „Karneval5” oder „Karneval10” fünf oder zehn Euro spenden kann, war ein voller Erfolg. Über www.koelsch-akademie.de/nitallein sind Spenden auch nach Weiberfastnacht noch möglich. Wer den Spendenmarathon noch einmal sehen möchte, kann dazu auf MagentaTV.de am Donnerstag ab 19:00 Uhr den Stream erneut oder ab Freitag ein Best-of sehen.

Weitere Stimmen zum Höhepunkt von „Mer looße üch nit allein” an Weiberfastnacht

Erry Stoklosa (Bläck Fööss): „Wir zeigen gerade alle miteinander, dass der Karneval nicht nur für Partys steht, sondern auch für Solidarität und ein enges Zusammenrücken. Und da kommt dann auch ein Wolfgang Niedecken mit dazu und will die Aktion unterstützen. Das macht uns als Bläck Fööss natürlich stolz. Es passt dabei perfekt, dass der Song, den er mit uns singt, ‚Drink doch eine met’ heißt. Darin geht es nämlich genau darum: Solidarität, jemanden in die Mitte nehmen, der gerade Unterstützung braucht.”

Dominik Schönenborn (Cat Ballou): Der Auftritt in der leeren Lanxess Arena war für mich als Künstler schon ein bisschen spooky. Aber es war toll , zu wissen, dass Tausende von Menschen zu Hause etwas Schönes erleben. Wir haben am Anfang gehofft, dass vielleicht ein hoher fünfstelliger Betrag herauskommt, nun sind wir bei einem hohen sechsstelligen Betrag.”

Volker Weininger – der Sitzungspräsident: „Es ist großartig, wie viele Menschen sich für diese Aktion ins Zeug legen, und ich hoffe, dass sich jetzt auch die melden, die im Moment einfach bedürftig sind. Keine falsche Scham dabei. Denn für diese Helfer abseits der Bühne machen wir das.”

Willibert Pauels: „Wir dürfen uns nicht auf den Staat verlassen, der die Bedürftigen Menschen ‚hinger der Britz‘ unterstützt, wir müssen selbst aktiv werden. Die große Spendensumme ist der Wahnsinn, aber das zeigt mir: Das Herz der Menschen fließt über, wenn Du das Herz der Menschen berührst – das haben wir mit dieser Aktion getan.”

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)


„Jecke Zick en jrön un wieß“ – digitale Sitzung der KKG Alt Lindenthal

Foto: KKG Alt Lindenthal

Eigentlich hätten sich die Mädchen der KKG Alt Lindenthal am vergangen Sonntag zur ausverkauften Sitzung in der Flora getroffen, doch in dieser besonderen Session ist halt alles anders.
Für die erste digitale Sitzung in der Vereinsgeschichte der KKG Alt-Lindenthal haben sich die Mitglieder zur „jecken Zick en jrön un wieß“ im Rahmen einer Zoom-Konferenz getroffen. Alle saßen gut ausgestattet, vor ihren Bildschirmen, denn die Gesellschaft hatte jedem Mitglied ein Päckchen mit den wichtigsten Utensilien und Verpflegung zukommen lassen. Es ging los mit einer herzlichen Begrüßung durch den Präsidenten Carl Hagemann.

Das Programm startete mit dem neu produzierten Video zum Lindenthal-Leed. 29 Mädchen und Jungen der Lucky Kids, des Kinderchores der Rheinischen Musikschule, haben die Gesänge des gesellschaftseigenen Liedes „Et Lindenthal-Leed“ in Karnevalskostümen verkleidet zuhause eingesungen. 32 Mitglieder der Lindenthaler Familiengesellschaft im Alter von 3 – 83 Jahren haben mit Handykameras Szenen des Liedtextes (der von Kasalla-Gitarrist Flo Peil stammt) und zur Musik von Ex-Bläck Fööss-Bassist Hartmut Priess nachgespielt und gefilmt.

Für die „Jecke Zick en jrön un wieß“ hatte Martin Schopps eigens ein Video mit seiner Rede aufgenommen und persönliche Worte an die Mitglieder der KKG gerichtet. Wie immer begeisterte er mit seinem Vortrag, auch virtuell zog er alle in seinen Bann.

Zwischen den Programmpunkten hatten die Jecken natürlich auch immer die Gelegenheit sich auszutauschen und miteinander viel Spaß zu haben.

Musikalisch erfreute die Band Palaver nochmal alle und lud zum Schunkeln und Mitsingen ein. Ihr Video war vor imposanter Kulisse von einem Hochhausdach mit in Köln aufgenommen.
Bei einer spontanen Online-Umfrage war die Rückmeldung der Teilnehmer so umwerfend positiv, dass es nun am kommenden Sonntag eine Zugabe der „jecken Zick en jrön un wieß“ geben wird. Der Literat der Gesellschaft Thomas ten Thij verbringt gerade jede freie Minute am Telefon und telefoniert mit Künstlern und Agenturen, um auch in der Zugabe nochmal alle mit seinem Programm zu begeistern.

Trotz der großen, positiven Resonanz freuen sich alle darauf im nächsten Jahr wieder gemeinsam und ganz nah beieinander feiern zu können.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Besuch der KG Schlenderhaner Lumpe beim Kölner Dreigestirn 2021 in der Hofburg

Foto: Vera Drewke

Wenn die Sitzungen mit Dreigestirns-Auftritt ausfallen dann besucht man das Dreigestirn eben in der Hofburg. Marc Michelske, Präsident der Schlenderhaner Lumpe und Prinz der Session 2019 kam mit ungewöhnlicher Begleitung:Weil der Termin fest vereinbart war, seine 7 Neufundländer-Welpen aber nicht allein zu Hause bleiben wollten, wurden sie kurzerhand zur Ex-Prinzen-Equipe – sehr zur Überraschung und Freude des Dreigestirns.Nach dem Welpenauftritt ging es weiter im „Programm“ – zusammen mit der Marie des eigenen Tanzcorps Colonia Rut Wiess, Sarah Mollen, konnte auch der Spendenscheck i.H.v. 333,- für den Verein TrauBe e.V. Köln übergeben werden.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Stille statt 111 % Party bei null Promille: Spendenübergabe in der leeren Hofburg

Foto: KölleAlarm/Patrick Rettler

Wo sonst am Karnevalfreitag im Hotel Dorint An Der Messe Kölns, größte alkholfreie Party mit 800 Jugenglichen tobt und das Dreigestirn bejubelt wird, war Stille.

Auch in der Hofburg des Kölner Dreigestirns war es still. Dennoch waren es Frank Tinzmann, 1. Vorsitzender KölleAlarm e.V. und Constanze Steinbüchel, 2. Vorsitzende, eine Freude, unserem diesjährigen Trifolium, bestehend aus Prinz Sven I. (Sven Oleff), Bauer Gereon (Gereon Glasemacher) und Jungfrau Gerdemie (Dr. Björn Braun) persönlich – auf Abstand– zu treffen.

Der gemeinnützige Verein KölleAlarm e.V. hatte zu Anfang der Pandemie schon jede Menge Tickets für 2021 verkauft. Viele Ticketinhaber haben den Eintrittspreis nicht zurückgefordert, sondern gespendet. Diese Summe spendete KölleAlarm e.V. weiter und übergab den Scheck an das Kölner Dreigestirn für deren Herzensprojekt:
TrauBe e.V. – Trauerbegleitung Köln

Alle Beteiligten hoffen nun auf 2022, wenn es am 28. Februar 2022 wieder heißen soll: KölleAlarm im „Dorint Hotel an der Messe Köln“!

(Quelle: Pressemitteilung von KölleAlarm)


De Kölsche Madämcher: Zu Gast beim Kölner Dreigestirn in der Hofburg

Foto: De Kölsche Madämcher

Da viele Treffen bedingt durch die aktuelle Corona Pandemie abgesagt oder nur virtuell stattfinden, freuten sich die Präsidentin und 1. Vorsitzende Gabriele P. Gérard-Post und Birgit Rode, 2. Vorsitzende der Kölschen Madämcher besonders in der Kölner Hofburg das amtierende Dreigestirn Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie treffen zu können. Natürlich verantwortungsvoll unter Beachtung der bestehenden Auflagen der Corona Schutzverordnung.

Doch die Beiden kamen nicht mit leeren Händen: De Kölsche Madämcher möchten das Sozialprojekt des Trifoliums TrauBe mit einer Spende unterstützen. Freud und Leid liegen nah beieinander.

Stellvertretend für alle Kölsche Madämcher wurden Gabriele P. Gérard-Post und Birgit Rode mit der Prinzenspange und einem Foto des Dreigestirns ausgezeichnet. Dafür sagen De Kölsche Madämcher herzlichen Dank.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


KNZ spendet 1.111 Euro an Förderverein des Hänneschen-Theaters

Foto: Hänneschen-Theater

Wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass die Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V. heute eine Zuwendung in Höhe von 1.111 Euro an den Förderverein der Freunde des Kölner Hänneschen-Theaters e.V. überreicht hat.

Zusätzlich kaufte die Narren-Zunft für ihre Mitglieder die Tickets für den Stream der Puppensitzung „Zom Laache en dr Keller“.

Wir möchten uns daher herzlichst bei der Kölner Narren-Zunft für diese schöne Idee und die großzügige Spende bedanken!

(Quelle: Pressemitteilung der Puppenspiele der Stadt Köln)


Mer Blieve Zesamme: Spendenübergabe für das Dreigestirn-Projekt

Foto: KKG Mer Blieve Zesamme

Nachdem sich die KKG Mer Blieve zesamme an Weiberfastnacht bereits an der Spendenaktion #nitallein beteiligt hat, hatten wir heute am Karnevalssonntag noch die Ehre dem Dreigestirn persönlich für ihre Unterstützung des TrauBe e.V. einen Scheck über jecke 1.111,11 € zu übergeben. Der Präsident, Dr. Veit Wasserfuhr, der erste Vorsitzende, Dr. Karl-Heinz Pass, und die Pressesprecherin, Annette Pass, waren stolz und glücklich über das persönliche Treffen und übergaben dem Dreigestirn und der Adjudantur natürlich auch den diesjährigen Orden der Gesellschaft.

Wir freuen uns, das Dreigestirn in der kommenden Session bei unseren Sitzungen wieder begrüßen zu können – hoffentlich wieder mit etwas weniger Abstand.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Spendenprojekt 2021: Kölner Dreigestirn sammelt über 130.000 Euro für TrauBe e.V.

Fotos: Festkomitee Kölner Karneval

Über 130.000 Euro – so lautet der Zwischenstand an Rosenmontag für das Spendenprojekt des Kölner Dreigestirns in der Session 2021. In jeder Session sammelt das jeweilige Trifolium für einen guten Zweck. Das wollten sich auch Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie nicht nehmen lassen, obwohl das Sammeln der Spenden coronabedingt deutlich erschwert wurde. In einer normalen Session erhält das Dreigestirn bei seinen Auftritten Spendenschecks statt Geschenke. Reguläre Auftritte fanden allerdings so gut wie nicht statt. Das Dreigestirn konzentrierte sich auf soziale Auftritte, beispielsweise open-air vor Seniorenheimen, und auf digitale Grußbotschaften. „Es berührt uns sehr, dass trotz der schwierigen Umstände so eine große Summe zusammen gekommen ist”, so Prinz Sven I. „Das zeigt einfach, wie viel Solidarität unter den kölschen Jecken herrscht. Da wird auch in schweren Zeiten an Menschen gedacht, die dringend Hilfe brauchen, und das macht uns sehr stolz.“

Prinz Sven I. überreicht ein Bild der Kölner Künstlerin Heike Haupt.

Um das Spendenprojekt anzukurbeln und die ausgefallenen Auftritte zu kompensieren, zeigten die Tollitäten viel Kreativität – und setzten auch hier auf eine digitale Alternative. Über Ebay wurden ganz besondere kölsche Raritäten versteigert, darunter ein privater Auftritt der Bläck Fööss oder der Blauen Funken, signierte Trikots des 1.FC Köln, die Fußballschuhe von Mario Götze oder ein Stein des Kölner Doms. Über die Session verteilt wurden immer wieder einmalige Objekte oder Aktionen angeboten, die größte Summe brachte mit 7.200 Euro ein Meet & Greet mit den Ehrlich Brothers. „Unser ganz besonderer Dank gilt allen Menschen, die für diese Aktion gespendet haben. Künstler, Sportler, Vereine und Institutionen – wir haben ganz viel Unterstützung und grandiose Angebote bekommen. Erst dadurch ist unsere Idee so erfolgreich geworden”, betont Bauer Gereon. Die ersten ersteigerten Objekte und Aktionen wurden gestern vom Dreigestirn persönlich in der Hofburg an die glücklichen Bieter übergeben.

Jungfrau Gerdemie überreicht den ersteigerten Sessionsorden der Kölner Narren-Zunft.

Auch abseits der Ebay-Aktion wurde viel gespendet. Über die Summe freuen darf sich der Kölner Verein TrauBe e.V., der Trauerbegleitung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene anbietet. „Das Projekt ist eine Herzensangelegenheit für uns Drei”, erklärt Jungfrau Gerdemie. „Der Verein leistet gute und wichtige Arbeit, denn jeder sollte in so einer emotional schwierigen Situation alle Hilfe bekommen, die er braucht. Wir freuen uns deshalb sehr, die TrauBe mit dieser Summe unterstützen zu können.”

In dieser Woche werden die letzten Stücke auf Ebay versteigert. Pünktlich zu Rosenmontag bietet das Dreigestirn noch einige Besonderheiten an, darunter zwei Karnevalstrikots des 1. FC Köln mit Unterschriften aller Spieler und ein privates Dinner, gekocht vom Koch des Kreuzfahrtschiffes Queen Mary.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)


Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. spendet 5.555,55€ für die Aktion „Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein”

Foto: Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V.

Was für ein schönes Highlight am Rusemondach: die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. überreicht einen großen Spendenbetrag: 5.555,55€ kamen aus den Mitgliederreihen zusammen, um die Aktion, die das Festkomitee Kölner Karneval mit vielen Prominenten in den letzten Wochen umgesetzt hat zu unterstützen. Bei eisigem Wind und ohne die Jecken, die normalerweise um 11h an Rosenmontag an der Vringspooz stehen überreichten Präsidentin Tanja Wolters und der erste Vorsitzende Andreas Wolf einen Scheck über 5.555,55€ an den Präsidenten des Festkomitee Kölner Karneval Christoph Kuckelkorn. Dieser betonte bei der Übergabe wie wichtig es sei an die Menschen zu denken, die hinter der Bühne stehen, um die Vielfalt im Karneval zu erhalten.

„Unter dem Motto „Nur zesamme sin mer Fastelovend“ haben wir noch einen Video-Clip gedreht. Aufgrund dessen haben auch bereits viele Menschen direkt an das offizielle Spendenkonto gespendet. Außerdem haben wir unsere Mitglieder angespornt bei denen wir uns ganz herzlich bedanken. Wir sind stolz darauf diese Summe von 5.555,55€ hier am Rusemondach übergeben zu können“ so Präsidentin Tanja Wolters.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Karnevalsgesellschaft „Seiner Deftigkeit der Kölsche Boor 1951 e.V.“ ist mit Neubesetzung wieder zurück!

Aus einem Stammtisch einiger Ex-Bauern des Kölner Dreigestirns und ihrem damaligen Adjutanten, meldet sich der Verein „Seiner Deftigkeit der Kölsche Boor 1951 e.V.“ zurück. Der heutige Vorstand, mit seinem Präsidenten und 1. Vorsitzenden Dirk Königs, dem Schatzmeister Dr. Michael Bernecker und Volker Marx als 2. Vorsitzender, haben sich zum Ziel gesetzt, diesen Traditionsverein wieder im Kölner Karneval zu etablieren. Unter dem Motto: Der Weg ist das Ziel!

Der Verein hatte seinerzeit die Bauern der Dreigestirne als Ehrenmitglieder aufgenommen: dies wurde in einigen Jahren leider versäumt. Man versuchte damals unter einem neuen Vorstand den Verein wieder nach vorne zu führen, doch der Erfolg blieb aus. Der Stammtisch einiger Ex-Bauern aus dem Kölner Dreigestirn und ihrem Adjutanten, genannt „Bauernpack“, hörte davon und sofort kam die Idee, Kontakt zum damaligen Vorstand aufzunehmen. Gesagt getan, es wurden Gespräche geführt und nach ca. zweijähriger intensiver Vorbereitungen war es soweit: der Verein wurde übernommen. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits keine Mitglieder mehr vorhanden.

Die Satzung wurde überarbeitet und der neue Vorstand gegründet. Neben den ordentlichen Mitgliedern (Ex-Bauern im Kölner Dreigestirn und ihrem Adjutanten) dürfen wir bereits einige neue Mitgliedschaften im Freundeskreis der KG willkommen heißen. Auch haben wir uns sehr geschmackvolle und elegante Gehröcke in Anlehnung an das Bauern-Ornat fertigen lassen. Ein großes Dankeschön an Jörg Bornheim, Karnevals- und Vereinsausstatter in Köln-Dellbrück.

Da wir Tradition lieben, war auch ganz schnell klar, dass unser Vereinslokal der Kölsche Boor am Eigelstein sein sollte. Neben der Sessionseröffnung, dem „Bauernfrühstück“, dem Rosenmontagszug und dem Fischessen werden wir mit viel Schwung eine neue Ära anbrechen.

In diesem unserem Jubiläumsjahr (70 Jahre) wollten wir mit der Veranstaltung „Bauernfrühstück“ und Gästen den Verein aufleben lassen. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste diese Veranstaltung leider ausfallen.

Wir freuen uns, in Zukunft den Verein präsentieren zu dürfen und sind voller Ideenreichtum. Es wird spannend, also bleibt dran.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Nadine Fiegen & Torben Klein haben ein „Südstadtmädche“ bekommen am Karnevals-Samstag

Als im September 2020 Sänger Torben Klein erstmals seine Liebe zu Freundin Nadine Fiegen (ebenfalls als Domhätzjer aktiv im Karneval) öffentlich machte, verrieten beide auch gleich ein süßes Geheimnis. Nadine war im vierten Monat schwanger und das Paar, bereits seit 5 Jahren liiert, konnte es kaum abwarten.

Nun sind die beiden am Karnevals-Samstag stolze Eltern eines waschechten „Südstadtmädchen“ geworden. In einer Klinik im Kölner Süden kam am Samstag die kleine MIA KLEIN zur Welt. Ein paar Tage vor dem ausgerechneten Termin, aber putzmunter, 50cm groß und 3160 Gramm leicht.

Anbei ein Bild der glücklichen „Klein“-Familie.

Koot un spack – Corona-Edition: Die letzte Woche der Session 2021

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Koot un spack – Corona-Edition: Die letzte Woche der Session 2021
Feb 162021
 

Die Session 2020/2021 ist, Gott sei Dank, vorbei. Auf den letzten Metern haben noch zahlreiche Karnevalsgesellschaften Pressemitteilungen losgelassen, die wir in unserer letzten Ausgabe unserer beliebten Rubrik am heutigen Veilchendienstag veröffentlichen. Wir hoffen, dass im November 2021 dieser selten dämliche Virus, der nach einem mexikanischen Bier benannt wurde, endlich Geschichte ist und man sich wieder zur Sessionseröffnung der Session 2021/2022 nicht nur in die Augen sehen kann. Bis dahin arbeiten wir im Hintergrund an diversen Neuerungen auf unserer Seite. Bis dahin – ALAAF!

KKG Alt-Lindenthal besucht Dreigestirn und spendet 333 Euro für den guten Zweck

Foto: KKG Alt-Lindenthal

Am vergangenen Samstag nutzen Präsident Carl Hagemann und der 1. Vorsitzende Gregor Brambach die in dieser Session sehr seltene Gelegenheit in Litewka ihre Gesellschaft zu repräsentieren. In der ausgestorbenen Bar der Hofburg wurde es mit einem Mal lebendig, als das Dreigestirn mit Prinzenführer und Adjutantur die Vertreter der Karnevalsgesellschaft in der Atmosphäre einer Privataudienz empfing.

In ungewohnter privater Atmosphäre konnten sie Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie für Ihren unermüdlichen Einsatz in dieser schweren Zeit danken und einen Scheck über 333 Euro für die TrauBe e.V. übergeben.

Der KKG war es wichtig, trotz der abgesagten Sitzungen in der Flora, in deren Rahmen die Übergabe normalerweise stattfindet, das soziale Engagement des Dreigestirns zu verstärken. Die TrauBe e.V. leistet hervorragende Arbeit bei der Trauerbegleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die ein Familienmitglied verloren haben. Die Familiengesellschaft Alt-Lindenthal freut sich dies mit ihrer Spende unterstützen zu können.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Nur Zesamme: Fastelovend em Veedel

Fotos: Ralf Perey

„Setzt ein Zeichen für den Fastelovend und schmückt Eure Fenster, Türen, Balkone – überall da wo Platz für ein wenig Frohsinn ist, mit der der kunterbunten Veedelsfahne!“

So warben die rund 21 Vereine der „neuen“ karnevalistischen Gemeinschaft im Kölner-Süden um die Aufmerksamkeit aller interessierten Bürger*innen im Veedel. Ziel & Zweck: die Fahne für den Fastelovend em Veedel „hochhalten“ und möglichst viele Spendengelder sammeln.

Gesagt – getan – nach offiziellem Verkaufsstart dauerte es nur wenige Tage bis vermeldet werden musste: AUSVERKAUFT.

#Nur Zesamme
#Fastelovend em Veedel

Somit dürfen sich schon jetzt die ausgewählten Empfänger der Spenden (Hospiz Rondorf, Lebenshilfe Rodenkirchen, Förderverein krebskranke Kinder Köln, Tierheim Zollstock) auf üppige Schecks freuen – die endgültige Spendensumme soll Ende Februar bekannt gegeben werden.

„Unser Projekt hat sich sehr schnell rumgesprochen und die Beteiligung war einfach riesig“, so einer der Organisatoren, Marcus Becker. Neben den vielen kunterbunten Veedel Fahnen wurden auch große Flaggen produziert, die symbolisch den Zochweg auf der Hauptstrasse und Maternusstrasse darstellen. Auch öffentliche Fahnenmasten, z. B. am Rathaus sind nun kunterbunt geschmückt und verleihen dem Veedel besonderen Fastelovend-Glanz.

Ein tolles Projekt einer starken Gemeinschaft das mitunter auch 2022 wieder umgesetzt wird.

#Nur Zesamme das sind: KG Kapelle Jonge Weiß, Knobelbröder, KG Flägelskappe Sürth, KG Löstige Öhs, KG Der Reiter, KG Köln-Rodenkirchen, GRKG, Sackjeseechter, Botterblömcher, Traumpänz, Ehrensenat Kapelle Jonge, Dorfgemeinschaft Weiß, Treffpunkt Rodenkirchen, Pumps op jöck, Schwimmbotze, Pänz us Roki, Löstige Wiever St. Georg, Stammtisch ehemaliger Dreigestirne, Jecke Stöpsel, Büttche Bunt, Fründe von 1995, Festkomitee Rodenkirchener Karneval.

(Quelle: Pressemitteilung der Gemeinschaft)


Blauer Montag meets Hänneschen – Tradition trifft Tradition

Foto: Kölner Narren-Zunft

In diesem Jahr heißt es: Kreativ sein! Deshalb findet die traditionsreiche Blaue Montagssitzung der Kölner Narren-Zunft auch anders statt als sonst, damit diese seit 1880 bestehende Tradition auch in der Session 2021 nicht abreißt.

Die Narrenzünftler wurden zu einer exklusiven Online-Hänneschen-Sitzung auf der Jeckstream-Plattform eingeladen, die Bannerhär Thomas Brauckmann einleitend moderierte.

Am 08.02.2021 um 20:11 Uhr fiel auf dem parallel eingerichteten Zoom-Treffen der Startschuss für die Sitzung. Die Begeisterung war groß, denn das Hänneschen-Theater hat auch dieses Jahr wieder eine hervorragende Puppensitzung inszeniert, für die man übrigens noch Tickets kaufen kann. Im Anschluss konnten sich die Teilnehmer noch über den Auftritt vom Klimpermännche Thomas Cüpper als Überraschungszugabe freuen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Virale Kampagne „Fastelovend zo Hus“ zur Aktion „Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein”

Fotos: Marcus Müller-Saran

Das Festkomitee Kölner Karneval hat in den letzten Wochen mit der Spendenaktion „Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein” ein großes Interesse geschaffen. Hintergrund ist es für die durch die Corona-Pandemie in Not geratene Veranstaltungstechniker, Karnevalskünstler und ehrenamtlich arbeitende Tanzgruppen und Spielmannszüge eine Unterstützung zu generieren. Prominente Unterstützung erhält die Aktion von namhaften Kölner Künstlern, die sich für in Not geratene Künstlerkollegen und vor allem die Helfer ’hinger der Britz’ einsetzen wollen: Unter anderem sind Cat Ballou, Höhner, Klüngelköpp, Miljö, Guido Cantz, Jupp Menth, Martin Schopps, Bernd Stelter und Volker Weininger mit dabei.

Auch die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. hatte bereits im Verein in den letzten Wochen zu der Spendenaktion aufgerufen. Da die Resonanz in den eigenen Reihen so hoch war, kam die Idee auf die Aktion in der Karnevalswoche mit einem besonderen Bonbon zu unterstützen.

„Fastelovend zo Hus“-Dreh zu Hause

„Virale Kampagnen verlieren immer schneller ihre Attraktivität. Daher kam uns die Idee, dass wir – passend zur Karnevalswoche – ein kleines Highlight setzen wollen“ so Präsidentin Tanja Wolters. Natürlich ist dieser Video-Clip mit einer gehörigen Portion „Frohsinn“ gestaltet. Und dafür hatte die KG einen professionellen Partner an ihrer Seite: die Filmproduktionsfirma „eitelsonnenschein GmbH“, die eine feste Größe im Kölner Karneval ist. Gemeinsam wurde in Anlehnung an die Komödie „Scary Movie“ eine Schlüsselszene mit Mitgliedern der Großen KG Frohsinn Köln 1919 e.V. nachgedreht. „Die aktuelle Session ist ja wirklich manchmal wie ein schlechter Film und so haben wir diese schlechte Seite in etwas Positives, Frohsinniges verwandeln wollen“, so die Präsidentin weiter. „Teilt den Video-Clip „Fastelovend zo Hus“ mit Freunden und Bekannten und vor allem spendet, spendet, spendet!“  lautet der Aufruf von Tanja Wolters und des gesamten Vereins. Die Spendensumme, die im Verein zusammengekommen ist und die Eitel Sonnenschein durch den Verzicht auf die Produktionskosten entsprechend erhöht hat, wird die Gesellschaft in der nächsten Woche dem Festkomitee Kölner Karneval überreichen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Katholischer Gottesdienst der Greesberger am 09.02.2021 in der Kirche St. Maria in der Kup­fergasse (Schwarze Mutter Gottes)

Foto: Dr. Günter Peters

Wenn es in diesem Jahr auch wenig Gelegenheiten für Karnevalsgesellschaft gibt, sich gemein­schaftlich zu treffen, so konnten die Große Karnevalsgesellschaft Greesberger e.V. Köln von 1852 trotzdem ihre traditionelle „Greesberger-Messe“ am 9.02.2021 in der Kirche St. Maria in der Kup­fergasse (Schwarze Mutter Gottes) feiern.

Weihbischof und Domkapitular Dominikus Schwaderlapp, der als „Greesbergpfarrer“ auch Ehren­mitglied der Gesellschaft ist, hielt die Messe. Unterstützt wurde er von Pastor Dr. Thomas Vollmer, der den Greesbergern die Kirche dankenswerterweise für die Eucharistie-Feier zur Verfügung ge­stellt hatte. Unter strenger Einhaltung der Hygienevorschriften durften 32 Personen an der Messe teilnehmen.

Während Weihbischof Schwaderlapp aus dem Markus-Evangelium (Jesus und die Pharisäer) las, bezog sich die vorherige Lesung durch Pastor Vollmer auf die letzten drei Tage der Genesis mit der Schöpfung von Menschen und Tieren.

In seiner Predigt nahm Weihbischof Schwaderlapp dieses Thema auf. Mit Bezug auf die aktuelle Corona Pandemie ging der Weihbischof darauf ein, dass den Menschen, gerade jetzt kurz vor dem Höhepunkt einer jeden Session, die wichtige Gemeinschaft und das Zusammensein fehlt. Er er­munterte, trotz der schwierigen Zeiten, weiterhin die Freude im Herzen zu tragen. Am Schluss sprach Weihbischof Schwaderlapp davon, wie wichtig es ist, die Sehnsucht unverändert in sich zu tragen, die Sehnsucht nach mehr im Leben aber auch die Sehnsucht nach Gott.

Zum Abschluss der Messe spielte der Organist „Du bes die Stadt“ von den Bläck Fööss, so dass in angemessenem Rahmen doch auch noch Karnevalsgefühle hochkamen.

Nach der Messe wurde die diesjährige Kerze der Greesberger vor der schwarzen Mutter Gottes durch den Präsidenten Markus Otrzonsek aufgestellt und durch den Weihbischof Dominikus Schwaderlapp geweiht.

„Nur zesamme sin mer Fastelovend“ – schön, dass zumindest in einem solchen Rahmen Zusam­mensein und Gemeinschaft gefeiert werden konnte.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Zesamme heißt och zesamme helfe: KKG Löstige Paulaner von 1949 e.V. spendet 11.111,11 EUR zugunsten der Crews im Karneval

Foto: Löstige Paulaner KKG von 1949 e.V.

Zum Start der Session 2020/2021 am 11.11.2020 rief der Präsident der KKG Löstige Paulaner von 1949 e.V., Thomas Heinen, eine Spendenaktion mit dem Titel „Zesamme heißt och zesamme helfe“ zugunsten der Crews, der Techniker, der Fahrer und der Roadies im Kölner Karneval ins Leben. Die Gruppe der Crews ist durch den Wegfall der Publikumsveranstaltungen am stärksten getroffen. Auf diesen Missstand wollte er aufmerksam machen und zielgerichtet unterstützen.

Zum Ende der Aktion (noch vor Aschermittwoch 2021) wurde das ambitionierte Ziel von 11.111,11 EUR erreicht. Getreu dem Motto der diesjährigen Session „Nur zesamme sin mer Fastelovend – mer looße üch nit allein“ stand die Entscheidung schnell fest, Kräfte zu bündeln und die Spendensumme zu 100% an die Aktion des Festkomitees Kölner Karneval und der Akademie „För uns kölsche Sproch“ zu übergeben. Damit möchte der Präsident der KKG Löstige Paulaner ein Zeichen des Zusammenhaltes im Kölner Karneval setzen.

Die Spendensumme kam durch verschiedene Aktionen schnell zusammen. So fand sich Unterstützung in Person des Präsidenten der KG Schlepp, Schlepp Hurra, Christoph Pickel. Als Vertreter der Crews im Kölner Karneval trug er zur gestiegenen Bekanntheit der Aktion bei.

Besonders bedanken möchte sich die KKG Löstige Paulaner bei der KG Müllemer Junge – Alt-Mülheim e.V. von 1951, der KKG Blomekörfge 1867 e.V. und den Fründe vum Alt Kölle n.n.e.V. für die Unterstützung.

Auch der Senat der KKG Löstige Paulaner und die Tanzgruppe „De Höppebeenche“ leisteten einen beachtlichen Beitrag und sammelten Spenden. Zusätzlich flossen die kompletten Einnahmen aus den Ticketverkäufen der legendären „Paulinchen-Sitzung“ (alljährlich im Pullman Cologne Hotel, dieses Jahr aber digital auf der Plattform JeckStream), in den Spendentopf.

Thomas Heinen wörtlich: „Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern und Freunden unserer Gesellschaft, die geholfen haben, diese schöne Summe (gemeinsam) spenden zu können. Das macht uns schon ein bisschen stolz…“

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Historische Begegnung: Jan un Griet im Hospizgarten

Foto: Peter Ströhmer

Jan & Griet, die beiden historischen Abgesandten des großen Reiter-Korps von Werth von 1925 gastierten am Sonntagnachmittag im fröhlich geschmückten Garten des Hospizes an St. Bartholomäus in Porz.

Mit Abstand und Maske brachten Jan & Griet ein Stück Fastelovend ins Wohnzimmer des Hospizes. Dort lauschten die Schwerkranken und Mitarbeiterinnen des Hospizes in ihren bunten Kostümen und bestens gelaunt, dem historischen Spiel von Jan un Griet.

Eines ist klar, der Besuch von Jan & Griet, berührte die Herzen der Kranken. Die karnevals-jecken Gäste und Mitarbeitende freuten sich über ein Stück Normalität in dieser schwierigen Zeit. „Spaß an der Freud“ lässt sich durch Corona und strenge Corona-Regeln nicht gänzlich aufhalten, freut sich der Hospizleiter Peter Ströhmer.

Mit viel Stolz tragen die Gäste die von Jan & Griet überreichten Spangen und die Autogrammkarten des Traditionspaares schmücken jetzt die Nachttische der Kranken und spenden Trost.

Der offizielle Teil karnevalistischen Nachmitttags endete offiziell mit dem diesjährigen Motto des Jan & Griet Paares: „Vun hundert op Null un widder retour, mer sin widder do, en voller Montur. Trotz Maske un Avstand, em Hätze janz noh, Mer fiere Fastelovend op eijene Art. Laacht met uns un freut üch su joot et och jeiht. Dat wünschen üch vun Hätze: Dä Jan un et Griet!“

Den Gästen und den Mitarbeitenden des Hospizes bleibt der Besuch von Jan & Griet als karnevalistisches Highlight in lebendiger Erinnerung und nichts wünschen sie sich mehr als ein Wiedersehen im Hospiz in der nächsten Session. unter normalen Bedingungen.

(Quelle: Pressemitteilung des Hospiz)


Schmuckstückchen 2008 e.V. präsentieren ihre Damentanzgruppe die „Schmucke Juwelcher“

Foto: Schmuckstückchen 2008 e.V.

Am Sonntagnachmittag fand unser Schmuckstückchen Zoom-Meeting statt. Ein kleiner karnevalistischer Nachmittag mit der Bitte, dass alle Schmuckstückchen sich in Uniform präsentieren. Durch das Programm führte unsere Präsidentin Rüya Gazez-Krengel. Viele Überraschungen erwarteten uns, doch ein wohl behütetes Geheimnis wurde endlich gelüftet. Unsere kleine feine Tanzgruppe die „Schmucke Juwelcher“ Tanzgruppe der Schmuckstückchen 2008 e.V. unter der Leitung von Ilka Strenge, viele Jahre Marie der Kölner Rheinveilchen, durften sich erstmalig in ihrer Uniform präsentieren. Hier gilt ein großer Dank unserem Schneider Thomas Wien-Pegelow, der mit viel Hingabe und Leidenschaft diese schmucke Tanzuniform geschneidert hat. Unsere Präsidentin Rüya Gazez-Krengel war von den Tanzuniformen und dem Anblick überwältigt. Sie richtete liebevolle Worte an die Mädchen, die trotz der Pandemie weiter fleißig zu Hause trainiert haben. Wir freuen uns schon jetzt, unsere „Schmucke Juwelcher“ Tanzgruppe der Schmuckstückchen 2008 e.V. in der nächsten Session erleben zu dürfen und der Applaus für den Fleiß ihnen zu Teil wird.

Junge Frauen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren, die Spaß am Tanzen und jeden Dienstag Zeit haben, können sich gerne bei uns melden. Unsere Trainerin hat bereits erste Tanzbegeisterte gefunden, aber es ist noch Platz für weitere. Die neuen Mitglieder erwartet eine aufgeschlossene und lustige Runde, die aus „Spaß an der Freud“ tanzt. Tanzerfahrung wäre großartig, aber nicht zwingend erforderlich. Wer sich unserer Tanzgruppe anschließen möchte, ist herzlich willkommen.

Die „Schmucke Juwelcher“ Tanzgruppe der Schmuckstückchen 2008 e.V. lädt Dich zum Probetraining ein!

Wann: Dienstag 23.02.2021, 19:30 Uhr und Dienstag 02.03.2021, 19:30 Uhr
Wo: bei Dir zu Hause wirst Du virtuell zugeschaltet (Corona bedingt)

Bei Interesse und Fragen melde Dich gerne bei uns:

per Mail unter tanz@schmuckstueckchen-koeln.de

oder schreib uns über den Facebook-Messenger an

Im Anschluss wird sich unsere Tanztrainerin Ilka Strenge mit Dir in Verbindung setzen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Schlüsselübergabe durch die Nippeser Bürgermeisterin und Spendenübergabe an das Kinderkrankenhaus Amsterdamer Str.

Foto: KKG Nippeser Bürgerwehr

Wie auch in den Jahren zuvor fand heute Morgen um 9:11 Uhr die Schlüsselübergabe auf dem Wilhelmsplatz in Nippes statt.

Ein bisschen leiser als sonst und mit Abstand nahm unser Präsident Michael Gerhold stellvertretend für die Nippeser Bürgerwehr und den Nippeser Jecken den symbolischen Schlüssel für das Nippeser Rathaus von unserer Bezirksbürgermeisterin Dr. Diana Siebert in Empfang.

Im Anschluss fuhr man wie in jedem Jahr zum Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße. Hier überreichte unser Präsident einen Spendencheck in Höhe von 1.777 Euro an Dr. Herrn Prof. Dr. Michael Weiss. Mit dem Geld kann das Krankenhaus den kleinen Patienten und deren Eltern zusätzlich etwas Freude und Ablenkung bereiten, welches nicht von der Kasse übernommen werden kann.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


“Kamelle för uns Pänz“: Die Blauen Funken spenden 25.000 EUR in Kamelle und Euro an Kinder

An Rosenmontag führen die Blauen Funken den Zug durch die Innenstadt an und auch deshalb ist der Rosenmontagszug mit all seinen Details ein ganz wichtiges Element in der Session der Blauen Funken. Da in diesem Jahr auch der Rosenmontagszug ganz ohne Kamelle und Jecke an den Straßen stattfindet, haben die Blauen Funken die Aktion “Kamelle för uns Pänz“ ins Leben gerufen. Dabei geht es aber nicht nur darum, Süßigkeiten an verschiedene Kinderhilfsorganisationen, Kindergärten, Kinder-tagesstätten und Grundschulen zu verschenken, sondern auch darum, diese finanziell zu unterstützen.

Durch viele individuelle Spenden unterschiedlicher Höhe kam die stattliche Summe von 25.000 EUR zusammen. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Blauen Funken den ihr normalerweise für den Rosenmontagszug zur Verfügung stehenden Betrag ebenfalls mit in den Topf geworfen hat, damit diese Gesamtsumme erreicht wird – so helfen die Blaue Funken-Pänz auch anderen Kindern.

Wurden in den letzten Tagen v.a. Kindergärten, Kitas und Grundschulen in und um Köln herum überrascht, erfolgte heute die größte Übergabe an den Verein “Helfen durch Geben – Der Sack e.V.“

Der Sack e.V. versorgt monatlich ca. 1.000 bedürftige Menschen mit einem Sack voller Lebensmittel, jeweils zum Monatsende. Daneben versorgt er die Kinder in 19 Kölner Kindergärten und Kindertagesstätten mit einem kindgerechten Frühstück, da viele Kinder ohne Frühstück in den Kindergarten oder die Kita kommen. Über das Netzwerk des SKM Köln e.V. und einige Kirchengemeinden werden weitere 21 Kindergärten versorgt. Die meist älteren Ehrenamtler des Sack e.V. leisten diese logistische Meisterleistung seit vielen Jahren.

Heute besuchten daher Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann sowie Blaue Funken Senator und ehrenamtlicher Geschäftsführer der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kölner Karnevals Klaus Müller den Sack e.V. und übergaben Kamelle und Geldspenden in Höhe von insgesamt 15.000 EUR an den 1. Vorsitzenden Ernst Mommertz und das Vorstandsmitglied Erika Wittkamp. Anschließend halfen die beiden auch noch, die Lebensmittel-Säcke zu packen.

(Quelle: Pressemitteilung und Fotos: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.)


In Liebe verbunden: Der Kölner Valentinstag wird erstmals jeck

Grafik: Katholisches Stadtdekanat Köln

Zum fünften Mal lädt der Kölner Valentinstag – eine Initiative des Stadtdekanats Köln – dazu ein, am 14. Februar die Liebe zu feiern. Erstmals treffen sich dabei in diesem Jahr der kölsche Karneval, die katholische Kirche und das Brauchtum rund um den Kölner Valentinstag. Am Karnevalssonntag, 14. Februar, laden das Kölner Dreigestirn und Stadtdechant Robert Kleine gemeinsam dazu ein, coronabedingt online die Liebe zu feiern. Das Dreigestirn und seine Ehefrauen werden mit einem digitalen Gruß aus der Hofburg (Dorint-Hotel Köln am Heumarkt) zu Botschaftern und Botschafterinnen der Liebe. Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie erzählen, was es für sie bedeutet, in Liebe verbunden zu sein und was ihre Ehen trägt.

Valentinssegen aus dem Kölner Dom

Der Kölner Stadtdechant Msgr. Robert Kleine nimmt (virtuell per Video) alle Liebenden und Interessierten mit zu einem spirituellen Rundgang zu Orten der Partnerschaft und der Liebe im Kölner Dom. Weil die traditionelle Andacht des Kölner Valentinstages am Dreikönigenschrein in diesem Jahr wegen der Pandemie entfallen muss, sendet er seinen Segen digital zu den Menschen.
„Der Mensch ist berufen zur Liebe“, sagt Kleine und zitiert den Philosophen Martin Buber: „Am Du werde ich zum Ich.“ Die Liebe drückt sich aus in Freundschaft, Partnerschaft oder Ehe. Allen, auch jenen, die alleine sind oder deren Partnerin oder Partner nicht mehr lebt, wünscht der Kölner Stadtdechant zum Valentinstag besonders, dass sie Menschen haben, die mit ihnen liebevoll verbunden sind, sich um sie sorgen und für sie da sind.

Musikalisch begleitet wird der Rundgang von George Warren, einem jungen britischen Organisten, der in Köln lebt. Er spielt auf der Domorgel Klassisches und Modernes zur Liebe.

Bestärkende Worte von Paar zu Paar

Im Rahmen des Kölner Valentinstages 2021 richten außerdem in einem weiteren Video Pastoralreferent Martin Bartsch und seine Ehefrau Stefanie bestärkende Worte an alle Paare und Liebenden und laden zum gemeinsamen Gebet ein. Sie erinnern daran, dass „Liebe Leben“ ist und „Leben Liebe“ sein soll. „Liebe können wir nicht machen, sie wird uns geschenkt“, sagt die Pastoralreferentin Stefanie Bartsch. Jede Liebe wurzelt in einem Urgrund – der Liebe, die nach christlichem Verständnis Gott ist, und der Liebe Gottes zu den Menschen. „Es ist eine wunderschöne Aufgabe in der Partnerschaft, diese Lebensfreude zu schaffen“, so Martin Bartsch. Die Partnerin oder den Partner nicht aus dem Blick zu verlieren, wertzuschätzen und die Liebe jeden Tag erfahrbar zu machen, ist eine „großartige Aufgabe“ in der Partnerschaft. Martin und Stefanie Bartsch gestalten sonst die Andacht am Dreikönigenschrein mit.

Die Liebe weitergeben: Spendenaktion des Dreigestirns

Weil die Liebe und das Glück wachsen, wenn man sie teilt, unterstützt der Kölner Valentinstag die Spendenaktion des Dreigestirns. Die Tollitäten sammeln Spenden und wecken Aufmerksamkeit für den Verein TrauBe Köln e.V., der sich für die Trauerbegleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einsetzt. Weil das Dreigestirn coronabedingt nicht durch die Säle und Straßen der Stadt ziehen und dort für sein Herzensprojekt werben kann, gibt es auf Ebay eine Online-Auktion, bei der kölsche Raritäten ersteigert werden können.

Online abrufbar am 14. Februar

Der Kölner Valentinstag lädt in diesem Jahr digital alle Kölnerinnen und Kölner ein, die Liebe zu feiern. Abrufbar sind die Videos mit dem Kölner Dreigestirn, Stadtdechant Robert Kleine und dem Ehepaar Bartsch sowie weitere Impulse rund um die Liebe ab Sonntag, 14. Februar, über die Sozialen Medien (Facebook und Instagram) sowie über die Webseiten der Kooperationspartner.

(Quelle: Pressemitteilung des Katholisches Stadtdekanat Köln)


Treuer Husar veranstaltet „Korpsappell light“ in virtueller Form

Foto: Treuer Husar

Trotz Pandemie hat die KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln in diesem Jahr 16 neue Mitglieder vereidigt und verdiente Kameraden geehrt. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen hat das Kölner Traditionskorps eine verkürzte Variante seines jährlichen Korpsappells virtuell veranstaltet. Dafür hat der Treue Husar sein Kasino kurzerhand in ein Filmstudio umgebaut und über drei Tage verteilt die Aufnahmen produziert – Corona-Schnelltest inklusive. Seit Donnerstag steht das Video den Mitgliedern als Stream zur Verfügung – ab Samstag können auch Freunde und Gäste einen Blick in das neue und hoffentlich einmalige Format werfen.

Trotz erschwerter Bedingungen hat das Team um Markus Simonian, Präsident und erster Vorsitzender, ein kurzweiliges Programm auf die Beine gestellt. So sorgen verschiedene Video-Einspielungen und live vorgetragene Krätzchen, etwa von Korpsmitglied Peter Buchbinder, für eine willkommene Abwechslung zwischen den offiziellen Programmpunkten. Die Kölsche Reimrede kommt mit einem wunderschönen Vortrag von Jörg Runge als „Tuppes vom Land“ beim virtuellen Korpsappell ebenfalls nicht zu kurz. Ein Highlight ist der Auftritt des Kölner Dreigestirns beim Korpsappell light. Um die Aufnahmen zu ermöglichen, besuchte extra eine kleine Abordnung der Treuen Husaren die Tollitäten in der Hofburg. Emotional wurde es beim virtuellen Korpsappell bei einer Verabschiedung: Für Kevin Köppe war es nach acht Jahren die letzte Session als Tanzoffizier beim Treuen Husar. Zum Abschied grüßen ihn die Tanzpaare der anderen Traditionskorps per Videobotschaft sowie das Tanzkorps des Treuen Husars, vertreten durch Tanzkorpsleiter Stefan Korte. Auch seine Marie Clara Scheurer, mit der er die vergangenen vier Jahre zusammen tanzte, verabschiedete sich per Videogruß.

Die Aufnahme einiger Programmpunkte stellte sich für die Macher aufgrund der Kontakt-beschränkungen als Herausforderung dar: So konnten beispielsweise die 16 Neumitglieder nur paarweise erscheinen, um den Eid auf die Fahne zu leisten. Die zu ehrenden Mitglieder erhielten im Vorfeld ihre Auszeichnungen und Urkunden und wurden beim virtuellen Korps-appell light erneut namentlich erwähnt. Die höchste Ehrung erhielt Ehrenpräsident Franz Wallraff für 50 Jahre Mitgliedschaft. Die goldene Vereinsnadel für 40 Jahre erhielten Rolf Fabian und Dieter Betzgen. Die Herren Karl Axer, Ralf Günther, Rolf Krechel, Helmut Lempe, Bruno Wirtz, Detlev Hofmann und Kommandant Hartmut „Harry“ Kramer freuten sich im Vorfeld über die silberne Vereinsnadel für ihre 25-jährige Mitgliedschaft. Die sonst bei einem Korpsappell üblichen Beförderungen wird der Treue Husar zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr vornehmen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Spendenziel weit übertroffen: Über 800.000 Euro für „Mer looße üch nit allein“

Fotos: Julian Huke

Über sechs Stunden jeckes Programm, rund 50 Bands, Redner und prominente Gäste – und vor allem eine Spendensumme von über 800.000 Euro: Das sind die Eckdaten des kölschen Spendenmarathons zugunsten der Aktion „Mer looße üch nit allein” an Weiberfastnacht. Als Dankeschön für das kölsche Gefühl, dass Bands wie Bläck Fööss, Höhner, Cat Ballou oder Domstürmer sowie Redner wie Bernd Stelter, Volker Weininger und Willibert Pauels ins Homeoffice oder für die Familie ins Wohnzimmer brachten, konnten die Zuschauer per SMS an die 44844 oder über die Website www.koelsch-akademie.de/nitallein spenden – und davon machten Tausende Gebrauch. Zugute kommt die Spendensumme Menschen, die in normalen Sessionen ‚Hinger der Britz’ den Karneval am Laufen halten: vom Bühnentechniker bis zum Fahrer, vom Roadie bis zur Tanzgruppe. „Mit über 800.000 Euro können wir uns nun um eine ganze Reihe echter Härtefälle kümmern, die zum Teil seit Monaten keine Einkünfte mehr haben”, erklärt Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn stellvertretend für die Initiatoren der Aktion wie Deiters, GO GmbH, Miao Records und Stiftung SK Kultur. „Dazu haben unzählige Helfer beigetragen – ehrenamtlich und ohne Honorar! Diese Hilfsbereitschaft der Künstler, aber auch einer ganzen Reihe von Partnerfirmen, die das Event in der Lanxess Arena umgesetzt haben, hat mich sehr beeindruckt. Vielen Dank an alle Unterstützer und natürlich an all die Menschen, die gespendet haben – egal ob zehn Euro oder tausend. Jeder Euro hilft und kommt bei denen an, die von den Folgen der Pandemie betroffen sind.”

De Klüngelköpp bei „Nit allein“

Das Programm wurde auf der Website der Aktion, auf MagentaTV.de und beim Magenta TV Sender #DABEI übertragen und heizte den Zuschauern von der ersten Minute an ein. Gleich zu Beginn hatten die Bläck Fööss einen Gast mitgebracht, der noch nie im Rahmen einer Karnevalsveranstaltung aufgetreten war: Wolfgang Niedecken. Für den guten Zweck machte der Rockstar aber gerne eine Ausnahme: „Ich werde sicher nicht häufiger im Karneval auftreten, aber ich habe auch keine Berührungsängste. Seit 1981, wo ich ‚Nit für Kooche’ geschrieben habe, hat sich im kölschen Karneval unheimlich viel verändert. Wenn ich dann mit den Bläck Fööss ‚Drink doch eine met’ singen darf, ist das eine Ehre für mich – vor allem weil der Song eigentlich der Auslöser war, warum ich auf Kölsch singe. Ich finde, Köln kann sich mit der Spendensumme echt sehen lassen. Es geht darum, Menschen, die finanziell echt unter Druck sind zu unterstützen. Und dann sind die Kölschen da. Großartig!” Ähnlich begeistert zeigte sich Henning Krautmacher: „Der Auftritt in der Lanxess Arena war für mich ein echtes Highlight der Session. Wir haben natürlich jetzt schon ein paar Mal ohne Publikum gespielt, aber der gute Zweck, der hier dahinter steckt, macht für mich den Unterschied. Es wird eine tolle Summe zusammenkommen für die Menschen, die uns Künstler auf der Bühne glänzen lassen, aber die man sonst nicht so wahrnimmt, weil sie hinter den Kulissen arbeiten. Für mich ist es eine Ehre, hier dabei sein zu dürfen.” Tatsächlich lag die Spendensumme zum Ende des Live-Streams aus der Lanxess Arena bei über 800.000 Euro. Mit dazu beitragen hatte eine ganze Reihe von größeren Spenden von Karnevalsgesellschaften und Partnern der Aktion. Aber auch die Charity-SMS 44844, wo man mit „Karneval5” oder „Karneval10” fünf oder zehn Euro spenden kann, war ein voller Erfolg. Über www.koelsch-akademie.de/nitallein sind Spenden auch nach Weiberfastnacht noch möglich. Wer den Spendenmarathon noch einmal sehen möchte, kann dazu auf MagentaTV.de am Donnerstag ab 19:00 Uhr den Stream erneut oder ab Freitag ein Best-of sehen.

Weitere Stimmen zum Höhepunkt von „Mer looße üch nit allein” an Weiberfastnacht

Erry Stoklosa (Bläck Fööss): „Wir zeigen gerade alle miteinander, dass der Karneval nicht nur für Partys steht, sondern auch für Solidarität und ein enges Zusammenrücken. Und da kommt dann auch ein Wolfgang Niedecken mit dazu und will die Aktion unterstützen. Das macht uns als Bläck Fööss natürlich stolz. Es passt dabei perfekt, dass der Song, den er mit uns singt, ‚Drink doch eine met’ heißt. Darin geht es nämlich genau darum: Solidarität, jemanden in die Mitte nehmen, der gerade Unterstützung braucht.”

Dominik Schönenborn (Cat Ballou): Der Auftritt in der leeren Lanxess Arena war für mich als Künstler schon ein bisschen spooky. Aber es war toll , zu wissen, dass Tausende von Menschen zu Hause etwas Schönes erleben. Wir haben am Anfang gehofft, dass vielleicht ein hoher fünfstelliger Betrag herauskommt, nun sind wir bei einem hohen sechsstelligen Betrag.”

Volker Weininger – der Sitzungspräsident: „Es ist großartig, wie viele Menschen sich für diese Aktion ins Zeug legen, und ich hoffe, dass sich jetzt auch die melden, die im Moment einfach bedürftig sind. Keine falsche Scham dabei. Denn für diese Helfer abseits der Bühne machen wir das.”

Willibert Pauels: „Wir dürfen uns nicht auf den Staat verlassen, der die Bedürftigen Menschen ‚hinger der Britz‘ unterstützt, wir müssen selbst aktiv werden. Die große Spendensumme ist der Wahnsinn, aber das zeigt mir: Das Herz der Menschen fließt über, wenn Du das Herz der Menschen berührst – das haben wir mit dieser Aktion getan.”

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)


„Jecke Zick en jrön un wieß“ – digitale Sitzung der KKG Alt Lindenthal

Foto: KKG Alt Lindenthal

Eigentlich hätten sich die Mädchen der KKG Alt Lindenthal am vergangen Sonntag zur ausverkauften Sitzung in der Flora getroffen, doch in dieser besonderen Session ist halt alles anders.
Für die erste digitale Sitzung in der Vereinsgeschichte der KKG Alt-Lindenthal haben sich die Mitglieder zur „jecken Zick en jrön un wieß“ im Rahmen einer Zoom-Konferenz getroffen. Alle saßen gut ausgestattet, vor ihren Bildschirmen, denn die Gesellschaft hatte jedem Mitglied ein Päckchen mit den wichtigsten Utensilien und Verpflegung zukommen lassen. Es ging los mit einer herzlichen Begrüßung durch den Präsidenten Carl Hagemann.

Das Programm startete mit dem neu produzierten Video zum Lindenthal-Leed. 29 Mädchen und Jungen der Lucky Kids, des Kinderchores der Rheinischen Musikschule, haben die Gesänge des gesellschaftseigenen Liedes „Et Lindenthal-Leed“ in Karnevalskostümen verkleidet zuhause eingesungen. 32 Mitglieder der Lindenthaler Familiengesellschaft im Alter von 3 – 83 Jahren haben mit Handykameras Szenen des Liedtextes (der von Kasalla-Gitarrist Flo Peil stammt) und zur Musik von Ex-Bläck Fööss-Bassist Hartmut Priess nachgespielt und gefilmt.

Für die „Jecke Zick en jrön un wieß“ hatte Martin Schopps eigens ein Video mit seiner Rede aufgenommen und persönliche Worte an die Mitglieder der KKG gerichtet. Wie immer begeisterte er mit seinem Vortrag, auch virtuell zog er alle in seinen Bann.

Zwischen den Programmpunkten hatten die Jecken natürlich auch immer die Gelegenheit sich auszutauschen und miteinander viel Spaß zu haben.

Musikalisch erfreute die Band Palaver nochmal alle und lud zum Schunkeln und Mitsingen ein. Ihr Video war vor imposanter Kulisse von einem Hochhausdach mit in Köln aufgenommen.
Bei einer spontanen Online-Umfrage war die Rückmeldung der Teilnehmer so umwerfend positiv, dass es nun am kommenden Sonntag eine Zugabe der „jecken Zick en jrön un wieß“ geben wird. Der Literat der Gesellschaft Thomas ten Thij verbringt gerade jede freie Minute am Telefon und telefoniert mit Künstlern und Agenturen, um auch in der Zugabe nochmal alle mit seinem Programm zu begeistern.

Trotz der großen, positiven Resonanz freuen sich alle darauf im nächsten Jahr wieder gemeinsam und ganz nah beieinander feiern zu können.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Besuch der KG Schlenderhaner Lumpe beim Kölner Dreigestirn 2021 in der Hofburg

Foto: Vera Drewke

Wenn die Sitzungen mit Dreigestirns-Auftritt ausfallen dann besucht man das Dreigestirn eben in der Hofburg. Marc Michelske, Präsident der Schlenderhaner Lumpe und Prinz der Session 2019 kam mit ungewöhnlicher Begleitung:Weil der Termin fest vereinbart war, seine 7 Neufundländer-Welpen aber nicht allein zu Hause bleiben wollten, wurden sie kurzerhand zur Ex-Prinzen-Equipe – sehr zur Überraschung und Freude des Dreigestirns.Nach dem Welpenauftritt ging es weiter im „Programm“ – zusammen mit der Marie des eigenen Tanzcorps Colonia Rut Wiess, Sarah Mollen, konnte auch der Spendenscheck i.H.v. 333,- für den Verein TrauBe e.V. Köln übergeben werden.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Stille statt 111 % Party bei null Promille: Spendenübergabe in der leeren Hofburg

Foto: KölleAlarm/Patrick Rettler

Wo sonst am Karnevalfreitag im Hotel Dorint An Der Messe Kölns, größte alkholfreie Party mit 800 Jugenglichen tobt und das Dreigestirn bejubelt wird, war Stille.

Auch in der Hofburg des Kölner Dreigestirns war es still. Dennoch waren es Frank Tinzmann, 1. Vorsitzender KölleAlarm e.V. und Constanze Steinbüchel, 2. Vorsitzende, eine Freude, unserem diesjährigen Trifolium, bestehend aus Prinz Sven I. (Sven Oleff), Bauer Gereon (Gereon Glasemacher) und Jungfrau Gerdemie (Dr. Björn Braun) persönlich – auf Abstand– zu treffen.

Der gemeinnützige Verein KölleAlarm e.V. hatte zu Anfang der Pandemie schon jede Menge Tickets für 2021 verkauft. Viele Ticketinhaber haben den Eintrittspreis nicht zurückgefordert, sondern gespendet. Diese Summe spendete KölleAlarm e.V. weiter und übergab den Scheck an das Kölner Dreigestirn für deren Herzensprojekt:
TrauBe e.V. – Trauerbegleitung Köln

Alle Beteiligten hoffen nun auf 2022, wenn es am 28. Februar 2022 wieder heißen soll: KölleAlarm im „Dorint Hotel an der Messe Köln“!

(Quelle: Pressemitteilung von KölleAlarm)


De Kölsche Madämcher: Zu Gast beim Kölner Dreigestirn in der Hofburg

Foto: De Kölsche Madämcher

Da viele Treffen bedingt durch die aktuelle Corona Pandemie abgesagt oder nur virtuell stattfinden, freuten sich die Präsidentin und 1. Vorsitzende Gabriele P. Gérard-Post und Birgit Rode, 2. Vorsitzende der Kölschen Madämcher besonders in der Kölner Hofburg das amtierende Dreigestirn Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie treffen zu können. Natürlich verantwortungsvoll unter Beachtung der bestehenden Auflagen der Corona Schutzverordnung.

Doch die Beiden kamen nicht mit leeren Händen: De Kölsche Madämcher möchten das Sozialprojekt des Trifoliums TrauBe mit einer Spende unterstützen. Freud und Leid liegen nah beieinander.

Stellvertretend für alle Kölsche Madämcher wurden Gabriele P. Gérard-Post und Birgit Rode mit der Prinzenspange und einem Foto des Dreigestirns ausgezeichnet. Dafür sagen De Kölsche Madämcher herzlichen Dank.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


KNZ spendet 1.111 Euro an Förderverein des Hänneschen-Theaters

Foto: Hänneschen-Theater

Wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass die Kölner Narren-Zunft von 1880 e.V. heute eine Zuwendung in Höhe von 1.111 Euro an den Förderverein der Freunde des Kölner Hänneschen-Theaters e.V. überreicht hat.

Zusätzlich kaufte die Narren-Zunft für ihre Mitglieder die Tickets für den Stream der Puppensitzung „Zom Laache en dr Keller“.

Wir möchten uns daher herzlichst bei der Kölner Narren-Zunft für diese schöne Idee und die großzügige Spende bedanken!

(Quelle: Pressemitteilung der Puppenspiele der Stadt Köln)


Mer Blieve Zesamme: Spendenübergabe für das Dreigestirn-Projekt

Foto: KKG Mer Blieve Zesamme

Nachdem sich die KKG Mer Blieve zesamme an Weiberfastnacht bereits an der Spendenaktion #nitallein beteiligt hat, hatten wir heute am Karnevalssonntag noch die Ehre dem Dreigestirn persönlich für ihre Unterstützung des TrauBe e.V. einen Scheck über jecke 1.111,11 € zu übergeben. Der Präsident, Dr. Veit Wasserfuhr, der erste Vorsitzende, Dr. Karl-Heinz Pass, und die Pressesprecherin, Annette Pass, waren stolz und glücklich über das persönliche Treffen und übergaben dem Dreigestirn und der Adjudantur natürlich auch den diesjährigen Orden der Gesellschaft.

Wir freuen uns, das Dreigestirn in der kommenden Session bei unseren Sitzungen wieder begrüßen zu können – hoffentlich wieder mit etwas weniger Abstand.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Spendenprojekt 2021: Kölner Dreigestirn sammelt über 130.000 Euro für TrauBe e.V.

Fotos: Festkomitee Kölner Karneval

Über 130.000 Euro – so lautet der Zwischenstand an Rosenmontag für das Spendenprojekt des Kölner Dreigestirns in der Session 2021. In jeder Session sammelt das jeweilige Trifolium für einen guten Zweck. Das wollten sich auch Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie nicht nehmen lassen, obwohl das Sammeln der Spenden coronabedingt deutlich erschwert wurde. In einer normalen Session erhält das Dreigestirn bei seinen Auftritten Spendenschecks statt Geschenke. Reguläre Auftritte fanden allerdings so gut wie nicht statt. Das Dreigestirn konzentrierte sich auf soziale Auftritte, beispielsweise open-air vor Seniorenheimen, und auf digitale Grußbotschaften. „Es berührt uns sehr, dass trotz der schwierigen Umstände so eine große Summe zusammen gekommen ist”, so Prinz Sven I. „Das zeigt einfach, wie viel Solidarität unter den kölschen Jecken herrscht. Da wird auch in schweren Zeiten an Menschen gedacht, die dringend Hilfe brauchen, und das macht uns sehr stolz.“

Prinz Sven I. überreicht ein Bild der Kölner Künstlerin Heike Haupt.

Um das Spendenprojekt anzukurbeln und die ausgefallenen Auftritte zu kompensieren, zeigten die Tollitäten viel Kreativität – und setzten auch hier auf eine digitale Alternative. Über Ebay wurden ganz besondere kölsche Raritäten versteigert, darunter ein privater Auftritt der Bläck Fööss oder der Blauen Funken, signierte Trikots des 1.FC Köln, die Fußballschuhe von Mario Götze oder ein Stein des Kölner Doms. Über die Session verteilt wurden immer wieder einmalige Objekte oder Aktionen angeboten, die größte Summe brachte mit 7.200 Euro ein Meet & Greet mit den Ehrlich Brothers. „Unser ganz besonderer Dank gilt allen Menschen, die für diese Aktion gespendet haben. Künstler, Sportler, Vereine und Institutionen – wir haben ganz viel Unterstützung und grandiose Angebote bekommen. Erst dadurch ist unsere Idee so erfolgreich geworden”, betont Bauer Gereon. Die ersten ersteigerten Objekte und Aktionen wurden gestern vom Dreigestirn persönlich in der Hofburg an die glücklichen Bieter übergeben.

Jungfrau Gerdemie überreicht den ersteigerten Sessionsorden der Kölner Narren-Zunft.

Auch abseits der Ebay-Aktion wurde viel gespendet. Über die Summe freuen darf sich der Kölner Verein TrauBe e.V., der Trauerbegleitung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene anbietet. „Das Projekt ist eine Herzensangelegenheit für uns Drei”, erklärt Jungfrau Gerdemie. „Der Verein leistet gute und wichtige Arbeit, denn jeder sollte in so einer emotional schwierigen Situation alle Hilfe bekommen, die er braucht. Wir freuen uns deshalb sehr, die TrauBe mit dieser Summe unterstützen zu können.”

In dieser Woche werden die letzten Stücke auf Ebay versteigert. Pünktlich zu Rosenmontag bietet das Dreigestirn noch einige Besonderheiten an, darunter zwei Karnevalstrikots des 1. FC Köln mit Unterschriften aller Spieler und ein privates Dinner, gekocht vom Koch des Kreuzfahrtschiffes Queen Mary.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)


Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. spendet 5.555,55€ für die Aktion „Nur zesamme sin mer Fastelovend – Mer looße üch nit allein”

Foto: Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V.

Was für ein schönes Highlight am Rusemondach: die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. überreicht einen großen Spendenbetrag: 5.555,55€ kamen aus den Mitgliederreihen zusammen, um die Aktion, die das Festkomitee Kölner Karneval mit vielen Prominenten in den letzten Wochen umgesetzt hat zu unterstützen. Bei eisigem Wind und ohne die Jecken, die normalerweise um 11h an Rosenmontag an der Vringspooz stehen überreichten Präsidentin Tanja Wolters und der erste Vorsitzende Andreas Wolf einen Scheck über 5.555,55€ an den Präsidenten des Festkomitee Kölner Karneval Christoph Kuckelkorn. Dieser betonte bei der Übergabe wie wichtig es sei an die Menschen zu denken, die hinter der Bühne stehen, um die Vielfalt im Karneval zu erhalten.

„Unter dem Motto „Nur zesamme sin mer Fastelovend“ haben wir noch einen Video-Clip gedreht. Aufgrund dessen haben auch bereits viele Menschen direkt an das offizielle Spendenkonto gespendet. Außerdem haben wir unsere Mitglieder angespornt bei denen wir uns ganz herzlich bedanken. Wir sind stolz darauf diese Summe von 5.555,55€ hier am Rusemondach übergeben zu können“ so Präsidentin Tanja Wolters.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Karnevalsgesellschaft „Seiner Deftigkeit der Kölsche Boor 1951 e.V.“ ist mit Neubesetzung wieder zurück!

Aus einem Stammtisch einiger Ex-Bauern des Kölner Dreigestirns und ihrem damaligen Adjutanten, meldet sich der Verein „Seiner Deftigkeit der Kölsche Boor 1951 e.V.“ zurück. Der heutige Vorstand, mit seinem Präsidenten und 1. Vorsitzenden Dirk Königs, dem Schatzmeister Dr. Michael Bernecker und Volker Marx als 2. Vorsitzender, haben sich zum Ziel gesetzt, diesen Traditionsverein wieder im Kölner Karneval zu etablieren. Unter dem Motto: Der Weg ist das Ziel!

Der Verein hatte seinerzeit die Bauern der Dreigestirne als Ehrenmitglieder aufgenommen: dies wurde in einigen Jahren leider versäumt. Man versuchte damals unter einem neuen Vorstand den Verein wieder nach vorne zu führen, doch der Erfolg blieb aus. Der Stammtisch einiger Ex-Bauern aus dem Kölner Dreigestirn und ihrem Adjutanten, genannt „Bauernpack“, hörte davon und sofort kam die Idee, Kontakt zum damaligen Vorstand aufzunehmen. Gesagt getan, es wurden Gespräche geführt und nach ca. zweijähriger intensiver Vorbereitungen war es soweit: der Verein wurde übernommen. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits keine Mitglieder mehr vorhanden.

Die Satzung wurde überarbeitet und der neue Vorstand gegründet. Neben den ordentlichen Mitgliedern (Ex-Bauern im Kölner Dreigestirn und ihrem Adjutanten) dürfen wir bereits einige neue Mitgliedschaften im Freundeskreis der KG willkommen heißen. Auch haben wir uns sehr geschmackvolle und elegante Gehröcke in Anlehnung an das Bauern-Ornat fertigen lassen. Ein großes Dankeschön an Jörg Bornheim, Karnevals- und Vereinsausstatter in Köln-Dellbrück.

Da wir Tradition lieben, war auch ganz schnell klar, dass unser Vereinslokal der Kölsche Boor am Eigelstein sein sollte. Neben der Sessionseröffnung, dem „Bauernfrühstück“, dem Rosenmontagszug und dem Fischessen werden wir mit viel Schwung eine neue Ära anbrechen.

In diesem unserem Jubiläumsjahr (70 Jahre) wollten wir mit der Veranstaltung „Bauernfrühstück“ und Gästen den Verein aufleben lassen. Bedingt durch die Corona-Pandemie musste diese Veranstaltung leider ausfallen.

Wir freuen uns, in Zukunft den Verein präsentieren zu dürfen und sind voller Ideenreichtum. Es wird spannend, also bleibt dran.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Nadine Fiegen & Torben Klein haben ein „Südstadtmädche“ bekommen am Karnevals-Samstag

Als im September 2020 Sänger Torben Klein erstmals seine Liebe zu Freundin Nadine Fiegen (ebenfalls als Domhätzjer aktiv im Karneval) öffentlich machte, verrieten beide auch gleich ein süßes Geheimnis. Nadine war im vierten Monat schwanger und das Paar, bereits seit 5 Jahren liiert, konnte es kaum abwarten.

Nun sind die beiden am Karnevals-Samstag stolze Eltern eines waschechten „Südstadtmädchen“ geworden. In einer Klinik im Kölner Süden kam am Samstag die kleine MIA KLEIN zur Welt. Ein paar Tage vor dem ausgerechneten Termin, aber putzmunter, 50cm groß und 3160 Gramm leicht.

Anbei ein Bild der glücklichen „Klein“-Familie.

Festkomitee Kölner Karneval stellt Motto der Session 2022 vor: „Alles hät sing Zick”

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Festkomitee Kölner Karneval stellt Motto der Session 2022 vor: „Alles hät sing Zick”
Feb 152021
 

Fotos: Festkomitee Kölner Karneval

Das Festkomitee Kölner Karneval hat am Rosenmontag das Motto der Session 2022 vorgestellt: „Alles hät sing Zick.” Damit wird der Bogen von der aktuellen, coronabedingt eher verhalten gelebten Session zur hoffentlich heiteren und stimmungsvollen Session 2022 geschlagen. Denn so richtig, wie es in diesem Jahr war, die leisen Töne des Karnevals zu betonen, so sehr hoffen die Kölner darauf, dass in der kommenden Session wieder getanzt, gesungen und gefeiert werden kann. „Der Kölner Karneval hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass er viele Facetten hat – nicht nur die bunten, grellen und lauten”, erklärt Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Aber genau so wie die kleinen, stillen Momente Platz im Herzen der Kölner haben, sehnen sie sich auch wieder nach dem wunderbar engen Miteinander im Fastelovend – bei Sitzungen, Partys und dem Rosenmontagszug. So hät in Kölle alles sing Zick.”

Zugleiter Holger Kirsch (Hänneschen-Puppe) enthüllt das Motto der Kölner Karnevalssessio 2022: ALLES HÄT SING ZICK

Dabei verweist das Motto – typisch kölsch – gleichermaßen auf ein Zitat aus dem Alten Testament wie auf ein Lied der Bläck Fööss. Im Buch Kohelet heißt es in Kapitel 3: „Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit [ … ] eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz.” Die Bläck Fööss machten daraus ein Lied über die fünf Jahreszeiten: „Dann met einem Mol, weeded löstich un bunt. Fastelovend es do, dä jetz nit mieh, länger waade kunnt.” Genau um diese sehr unterschiedlichen Facetten geht es im Karneval. Für das Dreigestirn liegen die Auftritte im überfüllten Saal der Mädchensitzung und der Hoffnung bringende Besuch in der Kinderklinik manchmal nur Minuten auseinander. Wer heute zur edlen Prunksitzung geht, steht vielleicht morgen als Lappenclown beim Veedelszoch, um Kamelle und Strüüßcher zu fangen. Bei der Flüstersitzung lauscht man den Pointen der Redner, während in der Kneipe auf den Tischen getanzt wird. Dabei wird schnell klar, dass es nicht um ein Entweder-oder geht, sondern darum, jeder Ausdrucksform des Karnevals ihren Raum zu geben.

Nicht zuletzt ist das Motto auch eine Anspielung auf die Vergänglichkeit der Karnevalszeit, die Aschermittwoch in jeder Session ihr Ende findet. „Die Ursprünge des Fastelovends liegen im Fest unmittelbar vor Beginn der österlichen Fastenzeit. Auch wenn dies heute nicht mehr im Mittelpunkt steht, so ist dieser Schlusspunkt dennoch wichtig, damit es wieder einen schwungvollen Start in die neue Session geben kann”, weiß FK-Präsident Kuckelkorn. „Wenn der Karneval ganzjährig gefeiert würde, würde er völlig beliebig und seine Bedeutung für die Menschen schnell verlieren.” Und so endet auch für Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie ihre Amtszeit als Kölner Dreigestirn mit der Nubbelverbrennung am Aschermittwochmorgen. Ab diesem Moment sind die Drei, die den Kölnern in diesem Jahr so kostbare Momente geschenkt haben, das designierte Dreigestirn der Session 2022 – denn alles hät sing Zick.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Live aus der Kölner (Puppen-)Altstadt: Kölner Dreigestirn eröffnet den Straßenkarneval

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Feb 112021
 

Foto: Festkomitee Kölner Karneval/Costa Belibasakis

Mit Weiberfastnacht startet in Köln alljährlich der Straßenkarneval – live um 11.11. Uhr vom Alter Markt. In diesem Jahr ist allerdings alles anders, der Straßenkarneval wurde Corona-bedingt schon vor Monaten abgesagt, die kölschen Jecken leben den Karneval derzeit mit einem breiten digitalen Angebot zu Hause.

Die Eröffnung für die heiße Phase der Session möchte sich das Kölner Dreigestirn dennoch nicht nehmen lassen und sendet den Narren einen digitalen Gruß ins Homeoffice oder auf die heimische Couch. Gemeinsam mit Hans Kölschbach, dem Präsidenten des Traditionskorps der Altstädter Köln 1922 eV, die traditionell für die Eröffnung des Straßenkarnevals zuständig sind, zählten Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie den jecken Countdown um 11:11 Uhr runter. Dabei standen sie wie sonst auch mitten in der Kölner Altstadt, dieses Mal allerdings im Miniatur-Format des Kölner Hänneschen-Theaters. Corona-konform waren als Zuschauer nur die Knollendorfer geladen, die berühmten Stockpuppenfiguren. Nichtsdestotrotz gab es natürlich reichlich Konfetti und ein herzliches „Kölle Alaaf”.

 

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

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„Mer looße üch nit allein”: Zuhause bleiben und trotzdem Karneval erleben – Live-Stream an Weiberfastnacht macht’s möglich

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Feb 102021
 

Grafik: PR

Die kölschen Jecken müssen an Weiberfastnacht weder im Homeoffice noch in der Familie zu Hause auf kölsches Fastelovendsjeföhl verzichten. Als Höhepunkt der Spendenaktion ‚Mer looße üch nit allein‘ bringen Top-Bands und Redner von 10:30 bis 17:00 Uhr Karnevalsstimmung kostenlos nach Hause. Gleich zu Beginn startet das Live-Streaming bei MagentaTV.de aus der Lanxess Arena mit einem Knaller: Die Bläck Fööss singen gemeinsam mit Wolfgang Niedecken ‚Drink doch eine met’. Danach präsentieren die Moderatoren Guido Cantz und Mirja Boes ein karnevalistisches Highlight nach dem anderen. Von Top-Stars wie den Höhnern und Cat Ballou über kölsche Bands wie Domstürmer, Klüngelköpp und Funky Marys bis hin zu Nachwuchsacts wie Miljö oder Rockemarieche – alle setzen sich für den Erfolg der Spendenaktion ein, die Bühnenarbeitern, Roadies und Fahrern, aber auch einzelnen Karnevalskünstlern, Tanzgruppen und Spielmannszügen zu Gute kommen soll. Ergänzt wird das musikalische Programm durch Redner wie Bernd Stelter, Martin Schopps und Ingrid Kühne sowie durch Interviews mit dem Kölner Dreigestirn, anderen Prominenten und Initiatoren der Aktion. Bislang wurden schon über 400.000 Euro gesammelt. Wer die Aktion unterstützen möchte, kann unter www.koelsch-akademie.de/nitallein spenden oder per Charity-SMS an 44844 mit „Karneval5” oder „Karneval10” unkompliziert fünf bzw. zehn Euro von der Handyrechnung abbuchen lassen.

„Der Spendenmarathon ist der ideale Moment für alle, die den Kölner Karneval lieben, etwas an die Menschen ‚Hinter der Britz’ zurückzugeben”, so Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Jeder Euro, der gespendet wird, kommt zu hundert Prozent den Härtefällen, die seit Monaten keine Einnahmen mehr haben, zugute. Wir merken, dass vielen Kölnern die Karnevalsveranstaltungen fehlen. An Weiberfastnacht kann man ein jeckes Programm mit sensationellen Künstlern live im Stream erleben – und vielleicht als Dankeschön ein paar Euro spenden.” Das Festkomitee hatte die Spendenaktion ‚Mer looße üch nit allein’ zusammen mit Deiters, der GO GmbH, Miao Records und der Stiftung SK Kultur ins Leben gerufen, und über hundert Bands, Redner, Karnevalsgesellschaften, Unternehmen und Organisationen sowie natürlich Prominente wie Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Wolfgang Bosbach oder Bettina Böttinger engagieren sich für das Projekt.

Ablauf des Spendenmarathons an Weiberfastnacht

10:30 – 10:33 h    Beginn und Anmoderation Mirja Boes und Guido Cantz
10:34 – 10:37 h    Video „Do bes net allein”
10:39 – 10:55 h    Bläck Fööss mit Wolfgang Niedecken
11:00 – 11:04 h    Mo-Torres
11:04 – 11:10 h    Talk Micky Brühl und Fabian Kronbach
11:10 – 11:14 h    Kempes Feinest
11:19 – 11:22 h    Cöllner
11:24 – 11:26 h    Video-Botschaft der Schirmherren (Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Wolfgang Bosbach, Dominik Schönenborn, Bettina Böttinger, Guido Cantz, Christoph Kuckelkorn)
11:27 – 11:30 h    Rockemarieche
11:35 – 11:40 h    Talk Hendrik Biergans, Prof. Dr. Gerhard Wiesmüller, Björn Lindert
11:40 – 11:48 h    Domstürmer
11:48 – 11:51 h    Talk Micky Nauber
11:52 – 11:55 h    King Loui
11:56 – 12:00 h    Kölner Dreigestirn
12:01 – 12:04 h    Marita Köllner
12:07 – 12:11 h    Druckluft
12:12 – 12:19 h    Talk Dave Davies und Jürgen Beckers
12:20 – 12:24 h    Drummerholics
12:25 – 12:33 h    Talk Dave Davies und Jürgen Beckers
12:34 – 12:37 h    Pläsier
12:37 – 12:40 h    Talk Aaron Knappstein (Kölsche Kippa Köpp)
12:42 – 12:46 h    Talk Norbert Hinwegen mit Scheckübergabe
12:47 – 12:51 h    Bohei
12:53 – 12:55 h    Video-Botschaft Achim Laschet
12:55 – 13:00 h    Räuber
13:00 – 13:03 h    Talk Wolfgang Bache und Kurt Feller (Pandemie-betroffene Künstler)
13:04 – 13:05 h    Talk Otto Hoffer und Spendenübergabe
13:06 – 13:13 h    Stadtrand
13:16 – 13:26 h    Talk Jupp Menth, Philipp Godart und Wicky Junggeburth
13:27 – 13:38 h    Höhner
13:39 – 13:43 h    Talk Henning Krautmacher
13:44 – 13:46 h    Kühl un de Gäng
13:47 – 13:49 h    Talk Wolfgang Bosbach
13:50 – 13:51 h    Talk Thomas Heinen (Löstige Paulaner) mit Spendenübergabe
13:52 – 13:55 h    Biggi Wanninger
13:56 – 13:59 h    Talk Biggi Wanninger
14:00 – 14:11 h    Cat Ballou
14:12 – 14:16 h    Talk Cat Ballou
14:17 – 14:26 h    Talk Martin Schoppe und Ingrid Kühne
14:31 – 14:35 h    Torben Klein
14:35 – 14:40 h    Talk Herbert Geiss, Horst Müller und Christoph Kuckelkorn (Initiatoren der Aktion „Mer looße üch nit allein”)
14:40 – 14:43 h    Funky Marys
14:44 – 14:48 h    Talk Herbert Geiss, Horst Müller und Christoph Kuckelkorn (Initiatoren der Aktion „Mer looße üch nit allein”)
14:49 – 14:52 h    Lupo
14:53 – 14:57 h    Talk mit Tom Gerhardt
14:58 – 15:09 h    Miljö
15:10 – 15:13 h    Volker Weininger
15:14 – 15:18 h    Talk Volker Weininger und Willibert Pauels
15:19 – 15:22 h    Mirja Boes
15:23 – 15:28 h    Talk Volker Weininger und Willibert Pauels
15:29 – 15:32 h     Eldorado
15:33 – 15:37 h    Video-Grußbotschaft Markus Krebs
15:38 – 15:41 h    Boore
15:42 – 15:44 h    Scheckübergabe Kölner Traditionskorps
15:47 – 15:49 h    Talk Bernd Stelter
15:50 – 15:51 h    Video „Das einsame Tanzpaar“
15:52 – 15:56 h    Talk Bernd Stelter
15:57 – 16:00 h    Fiasko
16:01 – 16:03 h    Talk mit Stefan Löcher
16:05 – 16:09 h    Giovanni Zarrella
16:12 – 16:20 h    Stefan Knittler
16:22 – 16:29 h    Planschemalöör
16:30 – 16:38 h    Talk JP Weber, Thomas Cüpper
16:39 – 16:50 h    Klüngelköpp
16:54 – 16:57 h    Michael Kühl
16:58 – 17:00 h    Video „Do bes net allein”

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Telekom bringt Kölner Karneval in die Wohnzimmer

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Feb 092021
 

Grafik: PR

Keine Kamelle, keine Bützje, kein großes Zosamme sin. Aber der Kölner Karneval steht trotzdem nicht still: An Weiberfastnacht, 11. Februar, findet in der Kölner Lanxess Arena eine jecke Liveshow statt. Natürlich coronakonform und ohne Publikum vor Ort, aber mit unzähligen Jecken zuhause und Stars wie den Bläck Fööss, Wolfgang Niedecken, Höhner oder Cat Ballou. Die Veranstaltung ist der Höhepunkt einer von der Initiative “Mer looße üch nit allein” ins Leben gerufenen Spendenaktion. Damit sollen diejenigen unterstützt werden, die durch den Wegfall von Karnevalsparties- und Sitzungen in finanzielle Notlage geraten sind. Die Telekom ist Partner und zeigt die Liveshow von 10:30 Uhr bis 17:00 Uhr beim MagentaTV Sender #DABEI und im Livestream auf MagentaTV.de

“Der Ausfall der großen Karnevalsveranstaltungen trifft viele Menschen im Rheinland sehr hart. Nicht nur emotional, sondern auch finanziell“, erklärt Telekom TV-Chef Michael Schuld. „Wir wollen helfen und den Menschen das Lachen in diesen für uns alle schweren Zeiten zurückbringen. Und natürlich getreu unserem Motto ‚Erleben, was verbindet.‘ Künstler, Karnevalisten und Jecken wieder zusammenbringen.“

Finanzieller Schaden im mittleren dreistelligen Millionenbereich

„Die Boston Consulting Group hat in unserem Auftrag in einer Prognose im November festgestellt, dass von den üblicherweise rund 600 Millionen Umsatz im Kölner Karneval bei einem kompletten Lockdown etwa 98 Prozent wegfallen werden”, erklärt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Hinter diesen dramatischen Zahlen verbergen sich jede Menge Einzelschicksale, denn von den Kneipen bis zur Hotellerie, vom Taxifahrer bis zum Bühnenarbeiter sind unzählige Menschen betroffen. Vor allem für die Menschen, ohne die keine einzige Veranstaltung im Karneval stattfinden könnte, ist unsere Aktion gedacht.”

Bläck Fööss, Wolfgang Niedecken, Höhner, Cat Ballou, und viele mehr #dabei

Foto: Leonie Handrick

Das Festkomitee Kölner Karneval, der Karnevalsausstatter Deiters, die GO GmbH, die Akademie för uns kölsche Sproch/SK Stiftung Kultur sowie Cat Ballou und ihr Label MiAO Records haben „Mer looße üch nit allein“ initiiert. Über hundert Bands, Redner, Karnevalsgesellschaften, Unternehmen, Organisationen, die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker oder auch Politiker Wolfgang Bosbach unterstützen das Projekt.

Auf der Bühne der Lanxess Arena treten zahlreiche Stars auf. Natürlich ohne Publikum vor Ort und coronakonform. #Dabei sind die Bläck Fööss, die Höhner, Wolfgang Niedecken, Cat Ballou, Lupo und viele mehr. Redebeiträge von Bernd Stelter oder Martin Schopps runden das Programm ab. Mirja Boes und Guido Cantz moderieren den Spendenmarathon. Alle Partner sowie die teilnehmenden Künstler treten ohne Gage auf. Weitere Informationen auf www.nitallein.de.

Spenden jederzeit möglich

Oliver Niesen, Frontmann von Cat Ballou und Unterstützer der ersten Stunde von ‚Mer looße üch nit allein’ sagt: „Es ist schon eine seltsame Zeit, dass bekommen wir in der Band jeden Tag sehr stark mit – auch wenn es andere härter getroffen hat als uns. Jede Form von Solidarität ist im Moment wertvoll. Wir müssen alle auch mal nach rechts und links gucken, da gibt es viele, denen es schlechter geht als uns. Darum engagieren wir uns für die Aktion und finden es großartig, dass der Spendenmarathon jetzt so viele Karnevalisten erreichen kann.”

Über die Website www.koelsch-akademie.de/nitallein kann man spenden oder per Charity-SMS an die 44844 mit „Karneval5” oder „Karneval10” fünf oder zehn Euro von der Mobilfunkrechnung abbuchen lassen. „Mein Ziel ist, dass ganz Köln die Nummer 44844 nach dem Spendenmarathon auswendig kann”, erklärt Guido Cantz. „An diese Nummer kann man eine SMS zum Beispiel mit ‚Karneval10’ senden und so ohne großen technischen Aufwand zehn Euro spenden.” Die Spenden kommen Bühnenarbeitern, Roadies, Fahrern, aber auch Solokünstlern, Tanzgruppen und Spielmannszügen zu Gute, deren Einnahmequellen weggebrochen sind.

Feste Zusagen für den Spendenmarathon am 11. Februar ab 10.30 Uhr

Musik: Cat Ballou, Höhner, Wolfgang Niedecken, Bläck Fööss, Klüngelköpp, Räuber, Miljö, Lupo, Funky Marys, Marita Köllner, Kempes Feinest, Mo-Torres, Rabaue, Druckluft, Rockemarieche, Torben Klein, Stefan Knittler, Eldorado, Michael Kuhl, Pläsier, Stadtrand, Philipp Godart

Redebeiträge und Interviews: Kölner Dreigestirn, Bernd Stelter, Martin Schopps, Volker Weininger, Jupp Menth, Ingrid Kühne, Markus Krebs, Micky Brühl, Micky Nauber, Thomas Cüpper, Wicky Junggeburth, JP Weber, Barbara Foerster, Hendrik Biergans, Prof. Dr. Gerhard Wiesmüller, Horst Müller, Stefan Löcher, Herbert Geiss, Stefan Wolter, Christoph Kuckelkorn
Moderation: Mirja Boes und Guido Cantz

(Quelle: Pressemitteilung der Deutsche Telekom)

Von Fernsehsitzungen über Rosenmontagszug: Breites Angebot für Karneval zuhause

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Feb 092021
 

Die tollen Tage werden ganz anders als gewohnt – und doch jeck und bunt. Das Festkomitee Kölner Karneval bietet für die Jecken zu Hause vielfältige Ablenkung für jeden Geschmack, von der Eröffnung des Straßenkarnevals über zwei ganz besondere Fernsehsitzungen, den alternativen Rosenmontagszug und das Live Streaming des Spendenfonds bis zur kölschen Schulstunde für die Pänz.

Einen Überblick des Programms finden Sie hier:

Weiberfastnacht:

Ab 10:30 Uhr LiveStream des Spendenmarathons „Mer looße üch nit allein“

Über 350.000 Euro wurden bereits gesammelt, um durch die Pandemie in Not geratene Künstler und deren Helfer zu unterstützen. An Weiberfastnacht startet nun der rund sechsstündige Spendenmarathon live aus der Lanxess Arena mit vielen bekanten Karnevalskünstlern wie Bläck Fööss, Cat Ballou, den Höhnern, Bernd Stelter und vielen mehr. Moderiert wird die Show von Mirja Boes und Guido Cantz.

Alle Infos rund um den Hilfsfonds, wie man spenden oder sich für Unterstützung bewerben kann, finden Sie hier: www.koelsch-akademie.de/nitallein

Der Livestream wird an Weiberfastnacht in Kooperation mit der Telekom bei www.magenta-musik-360.de/magenta-tv/karneval-nitallein und auf der Aktionshomepage www.koelsch-akademie.de/nitallein gezeigt. Im Anschluss an das Event ist der Stream weiter auf MagentaTV.de abrufbar.

11:11 Uhr Eröffnung des Straßenkarnevals

Sie ist fester Bestandteil der kölschen Tradition: Die Eröffnung des Straßenkarnevals auf dem Alter Markt mit dem Kölner Dreigestirn. Darauf wird natürlich auch in diesem Jahr nicht verzichtet, nur fällt die Altstadt eine Nummer kleiner aus. In den Kulissen des Hänneschen-Theaters werden Prinz Sven I., Bauer Gereon und Jungfrau Gerdemie gemeinsam mit dem Altstädter-Präsidenten Hans Kölschbach und einigen karnevalsbegeisterten Jecken aus Knollendorf den Straßenkarneval standesgemäß eröffnen. Der WDR überträgt live, außerdem ist die Sessionseröffnung auf dem Facebook-Kanal des Kölner Karnevals zu sehen.

20:15 Uhr „Kölle Alaaf – die Mädchensitzung” im ZDF

Auch 2021 überträgt das ZDF an Weiberfastnacht die beliebte Kölner Karnevalsitzung – diesmal natürlich in einem etwas anderen Umfeld und natürlich unter Beachtung der Corona-Bestimmungen. Somit ist der Ablauf leicht abgewandelt, jedoch nicht minder jeck und sehenswert. Das Programm, wie gewohnt mit Kölner Top-Rednern und Spitzen-Bands, wird präsentiert von Sitzungspräsidentin Martina Kratz. Mit dabei sind unter anderem: als Redner „Dä Tuppes vum Land”, „Ne Hausmann“, Martin Schopps, „Frau Kühne” und Markus Krebs sowie als Musik-Acts die „Cöllner”, die „Domstürmer”, die „Räuber“, die „Klüngelköpp” und „Kasalla”.

Karnevalsfreitag:

11:11 Uhr Pänz große Pause

Die digitale Schulstunde für zu Hause. Alle Informationen dazu entnehmen Sie bitte unserem Artikel.

Rosenmontag:

14:00 Uhr „Der ausgefallenste Zoch” im WDR

Am diesjährigen Rosenmontag bleiben die Straßen zwar leer, die Kölner müssen aber auf ihren Zoch nicht verzichten. Ab 14:00 Uhr rollt der Rosenmontagszug im Miniaturformat durch die Kulissen der Kölner Altstadt und ist zu sehen im WDR. Das Festkomitee arbeitet dafür seit Dezember auf Hochtouren am Wagenbau, das bekannte Kölner Hänneschen-Theater bringt seine Stockpuppen mit ein. Der kleine Zug bietet alles, was sein großer Bruder auch hat: Prunk- und Motivwagen, Tanzgruppen und Funken, Kamelle, Pferde und natürlich Zuschauer.

20:15 Uhr „Karneval in Köln – der etwas andere Rosenmontag” ARD-Fernsehsitzung

Foto: WDR/Dirk Borm

2021 müssen zum zweiten Mal in der deutschen Nachkriegsgeschichte die Rosenmontagszüge in ganz Deutschland abgesagt werden. Corona zwingt alle – zumindest für eine gewisse Zeit – mit den lieb gewonnenen Traditionen zu brechen. Und natürlich findet auch die alljährliche Kölner Prunksitzung nicht wie sonst traditionell aus dem altehrwürdigen Gürzenich statt, sondern diesmal ohne Publikum im Kölner Tanzbrunnentheater.

In diesem Jahr wird zum ersten Mal Moderator, Entertainer, Comedian und Karnevalist Guido Cantz durch das attraktive und ungewöhnliche Programm führen. Natürlich unter dem strengen und kritischen Auge von Dr. Joachim Wüst, Vize-Präsident des Festkomitees Kölner Karneval von 1823 e.V., der als einziger Corona-konform von seinem Elferrat übriggeblieben ist. Denn es gibt an diesem Tag vieles im Saal, was vom Rosenmontagszug übrig ist: von den wunderbaren Figuren der Mottowagen über Tonnen von Konfetti, Stapel von nicht getragenen Schildern und natürlich viele andere Überraschungen.

„Nur zesamme sin mer Fastelovend” lautet das Motto der diesjährigen Kölner Session. Und weil das Zusammenstehen in dieser schwierigen Zeit für alle so wichtig ist, hat sich das Who-is-who der prominenten Redner und Musiker für diesen großen Rosenmontagsabend angemeldet: Bernd Stelter, „Der Sitzungspräsident“ Volker Weininger, Achnes Kasulke, „Et Rumpelstilzche“ alias Fritz Schopps, das Kabarettisten-Urgestein Wilfried Schmickler, Comedian Ingo Appelt, Klaus Rupprecht als Bauchredner mit seinem Affen Willi, das Kölner Dreigestirn, das selbst in diesem Jahr unter ungewöhnlichen Umständen proklamiert wurde und weitere Überraschungsgäste. Für die musikalische Unterstützung sorgen Top-Bands wie Bläck Fööss, Brings, die Höhner, Paveier, Cat Ballou und das Musicalensemble „Himmel un Kölle”.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)