Mottoschal wird in der Corona-Session zum Erkennungszeichen der kölschen Jecken

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Okt 192020
 

Foto: Andreas Klein

In einer Karnevalsession, die in jeder Hinsicht außergewöhnlich werden dürfte, wird der Mottoschal noch mehr als in den Vorjahren zum Erkennungszeichen der kölschen Jecken. Wer das Sessionsmotto „Nur zesamme sin mer Fastelovend“ im Herzen tragen will, kann dies ab sofort durch den Mottoschal auch im Alltag zeigen. Trotz weniger Optionen, sich tatsächlich zu kostümieren, wird der Schal zum absoluten Muss für alle Freunde des Kölner Karnevals, zum Zeichen für den Zusammenhalt einer ganzen, jecken Stadt.

Dieser Zusammenhalt ist während der Corona-Pandemie auch im Karneval gefragt, denn viele Beteiligte leiden unter den abgesagten Veranstaltungen der kommenden Session. Die Verbote treffen auch den Kinder- und Jugendkarneval. Der Erlös des Mottoschals fließt zu hundert Prozent in die Förderung des Kulturgutes Karneval. Dazu gehört auch, beispielsweise Kinder- und Jugendtanzgruppen ohne Einnahmen in der kommenden Session bei der Finanzierung ihrer Kostüme, Trainer und Trainingshallen zu unterstützen.

„Nachwuchsförderung ist uns im Karneval sehr wichtig, sowohl bei den Aktiven als auch bei den jungen Jecken“, betont Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Wir sind daher sehr froh, in dieser Session – in der wir auf viele Veranstaltungen und Feiern verzichten müssen – ein finanzielles Gerüst zu bekommen, um Alternativen für die Kids und Unterstützung für den Kinder- und Jugendkarneval zu erhalten.“

Christoph Kuckelkorn stellte den neuen Mottoschal heute gemeinsam mit Deiters-lnhaber Herbert Geiss im Frechener Hauptsitz des Kostümherstellers vor. „Deiters fühlt sich eng mit dem Kölner Karneval verbunden und sieht es daher als Selbstverständlichkeit, auch in schweren Zeiten beieinander zu stehen und sich zu unterstützen. Wir freuen uns, über den Verkauf des Mottoschals den karnevalistischen Nachwuchs zu fördern, damit der Fastelovend in dieser Stadt auch in Zukunft so bunt und vielfältig bleibt wie er heute ist“, so Herbert Geiss. „Der Karneval ist ja auch nicht abgesagt, sondern es finden nur weniger Veranstaltungen statt. Mit dem riesigen Dom auf dem Schal kann jeder Kölner unser Wahrzeichen an jedem Tag dieser sehr besonderen Session ganz nah am Herzen tragen.“

Analog zum Logo der kommenden Session spiegelt der Schal die vielen kleinen Puzzleteile wider, aus denen sich der bunte kölsche Fastelovend zusammensetzt. Der Dom steht im Mittelpunkt, dessen rote Pappnase verbindet die beiden Seiten des Schals mit einem Knopfloch. Eine kleine eingearbeitete Tasche bietet Platz für das Handy oder den obligatorischen Mund-Nasen-Schutz. Seine Länge liegt bei exakt 1,5 Metern – und erinnert die Jecken so an den Mindestabstand, der selbstverständlich auch im Karneval eingehalten werden sollte.

Der Schal wird nur in limitierter Auflage verkauft und hat sich längst zum äußerst beliebten Sammlerstück entwickelt. Ein großer Gewinn für viele Karnevalsprojekte, die durch den Erlös des Schals finanzielle Unterstützung erhalten. Dazu gehören unter anderem die dem Festkomitee angeschlossenen Kinder- und Jugendtanzgruppen über den Juniorenförderkreis, sowie seit Jahren die städtischen Streetworker, die im Straßenkarneval arbeiten. Sie sorgen für die Sicherheit der feiernden Kinder und Jugendlichen. Ebenso profitieren Projekte entlang des Rosenmontagszuges vom Erlös, so zum Beispiel die kostenlosen Tribünen für Menschen mit Behinderung oder die lnklusionsinitiative „Mittendrin statt nur daneben“, die Menschen mit Behinderung die aktive Teilnahme am Zug ermöglicht.

Den Schal gibt es wie immer für kleine und große Jecken. Er kostet wie im Vorjahr 15,- Euro für Erwachsene und 11,- Euro für die Pänz. Daneben gibt es auch in dieser Session wieder weitere lizenzierte Motto-Artikel wie ein aufwendig gestaltetes Mottokostüm 2021, Aufnäher, Tattoos und Blinky-Anstecker. Alle Artikel sind ab sofort in allen Deiters-Filialen oder online unter www.deiters.de verfügbar.

Mottoschal wird in der Corona-Session zum Erkennungszeichen der kölschen Jecken

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Okt 192020
 

Foto: Andreas Klein

In einer Karnevalsession, die in jeder Hinsicht außergewöhnlich werden dürfte, wird der Mottoschal noch mehr als in den Vorjahren zum Erkennungszeichen der kölschen Jecken. Wer das Sessionsmotto „Nur zesamme sin mer Fastelovend“ im Herzen tragen will, kann dies ab sofort durch den Mottoschal auch im Alltag zeigen. Trotz weniger Optionen, sich tatsächlich zu kostümieren, wird der Schal zum absoluten Muss für alle Freunde des Kölner Karnevals, zum Zeichen für den Zusammenhalt einer ganzen, jecken Stadt.

Dieser Zusammenhalt ist während der Corona-Pandemie auch im Karneval gefragt, denn viele Beteiligte leiden unter den abgesagten Veranstaltungen der kommenden Session. Die Verbote treffen auch den Kinder- und Jugendkarneval. Der Erlös des Mottoschals fließt zu hundert Prozent in die Förderung des Kulturgutes Karneval. Dazu gehört auch, beispielsweise Kinder- und Jugendtanzgruppen ohne Einnahmen in der kommenden Session bei der Finanzierung ihrer Kostüme, Trainer und Trainingshallen zu unterstützen.

„Nachwuchsförderung ist uns im Karneval sehr wichtig, sowohl bei den Aktiven als auch bei den jungen Jecken“, betont Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Wir sind daher sehr froh, in dieser Session – in der wir auf viele Veranstaltungen und Feiern verzichten müssen – ein finanzielles Gerüst zu bekommen, um Alternativen für die Kids und Unterstützung für den Kinder- und Jugendkarneval zu erhalten.“

Christoph Kuckelkorn stellte den neuen Mottoschal heute gemeinsam mit Deiters-lnhaber Herbert Geiss im Frechener Hauptsitz des Kostümherstellers vor. „Deiters fühlt sich eng mit dem Kölner Karneval verbunden und sieht es daher als Selbstverständlichkeit, auch in schweren Zeiten beieinander zu stehen und sich zu unterstützen. Wir freuen uns, über den Verkauf des Mottoschals den karnevalistischen Nachwuchs zu fördern, damit der Fastelovend in dieser Stadt auch in Zukunft so bunt und vielfältig bleibt wie er heute ist“, so Herbert Geiss. „Der Karneval ist ja auch nicht abgesagt, sondern es finden nur weniger Veranstaltungen statt. Mit dem riesigen Dom auf dem Schal kann jeder Kölner unser Wahrzeichen an jedem Tag dieser sehr besonderen Session ganz nah am Herzen tragen.“

Analog zum Logo der kommenden Session spiegelt der Schal die vielen kleinen Puzzleteile wider, aus denen sich der bunte kölsche Fastelovend zusammensetzt. Der Dom steht im Mittelpunkt, dessen rote Pappnase verbindet die beiden Seiten des Schals mit einem Knopfloch. Eine kleine eingearbeitete Tasche bietet Platz für das Handy oder den obligatorischen Mund-Nasen-Schutz. Seine Länge liegt bei exakt 1,5 Metern – und erinnert die Jecken so an den Mindestabstand, der selbstverständlich auch im Karneval eingehalten werden sollte.

Der Schal wird nur in limitierter Auflage verkauft und hat sich längst zum äußerst beliebten Sammlerstück entwickelt. Ein großer Gewinn für viele Karnevalsprojekte, die durch den Erlös des Schals finanzielle Unterstützung erhalten. Dazu gehören unter anderem die dem Festkomitee angeschlossenen Kinder- und Jugendtanzgruppen über den Juniorenförderkreis, sowie seit Jahren die städtischen Streetworker, die im Straßenkarneval arbeiten. Sie sorgen für die Sicherheit der feiernden Kinder und Jugendlichen. Ebenso profitieren Projekte entlang des Rosenmontagszuges vom Erlös, so zum Beispiel die kostenlosen Tribünen für Menschen mit Behinderung oder die lnklusionsinitiative „Mittendrin statt nur daneben“, die Menschen mit Behinderung die aktive Teilnahme am Zug ermöglicht.

Den Schal gibt es wie immer für kleine und große Jecken. Er kostet wie im Vorjahr 15,- Euro für Erwachsene und 11,- Euro für die Pänz. Daneben gibt es auch in dieser Session wieder weitere lizenzierte Motto-Artikel wie ein aufwendig gestaltetes Mottokostüm 2021, Aufnäher, Tattoos und Blinky-Anstecker. Alle Artikel sind ab sofort in allen Deiters-Filialen oder online unter www.deiters.de verfügbar.

Planungen für den 11.11. werden konkreter: Runder Tisch Karneval kam erneut zusammen

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Okt 072020
 

Foto: pixabay.com

Am gestrigen Dienstagabend, 6. Oktober 2020, kam auf Einladung von Oberbürgermeisterin Henriette Reker erneut der Runde Tisch Karneval im Rathaus zusammen. Im Zentrum der konstruktiven Gespräche standen vor allem die aktuellen Planungen für den 11.11.

Der Präsident des Festkomitees, Christoph Kuckelkorn, unterstrich erneut, dass es am 11.11. keine öffentlichen Veranstaltungen seitens des organisierten Karnevals geben wird. Oberbürgermeisterin Reker begrüßte diese Entscheidungen und machte für die Stadtverwaltung deutlich, dass es am 11.11. keine Party und keine Feiermöglichkeiten auf den Plätzen und Straßen geben wird. Es werde sich am 11.11. nicht lohnen nach Köln zu kommen. Daher sind seitens der Verwaltung derzeit keine Straßensperrungen geplant und es werden auch nicht wie in den Vorjahren öffentliche Toiletten zur Verfügung gestellt, da gar nicht erst der Platz und der Raum für Ansammlungen geschaffen werden soll. Der 11.11. soll ein ganz normaler Werktag sein. Sollte es dennoch zu Ansammlungen kommen, werden diese von den Behörden konsequent aufgelöst. Bestehen bleibt am 11.11. aber das Glasverbot, um damit zum Beispiel den privaten Transport von Glasflaschen (Bollerwagen) unterbinden zu können.

Darüber hinaus wurden in den vergangenen Wochen seitens der Verwaltung intensive Gespräche mit Vertretern der Gastronomie an den bekannten Hot Spots geführt mit dem Ziel, dass die Betriebe erst gar nicht öffnen oder an diesem Tag nur mit Reservierungen arbeiten. Die Gespräche dauern noch an, aber bisher verzeichnete die Stadt eine hohe Bereitschaft. Es ist daher davon auszugehen, dass viele Betriebe für Laufkundschaft am 11.11.2020 nicht zugänglich sind. Auch die Einzelhandelsbetriebe wie zum Beispiel Kioske und Supermärkte wird die Verwaltung kurzfristig kontaktieren, um sie für eine Schließung oder einen Verzicht auf den Verkauf von Alkohol am 11.11. zu gewinnen.

Die Oberbürgermeisterin hat die Verwaltung darüber hinaus beauftragt, neben den freiwilligen Leistungen der Gastwirte auch weitere ordnungsbehördliche Maßnahmen zu prüfen. Dazu gehören unter Umständen Verweilverbote, Alkoholverkaufsverbot und Konsumverbote. Je nach Infektionslage schließt die Oberbürgermeisterin auch eine Sperrstunde nicht aus.

Alle diese Maßnahmen sollen durch eine Öffentlichkeitskampagne begleitet werden, die zum Ziel hat, an die Feierwilligen in und auch außerhalb von Köln das Signal zu senden, dass es am 11.11. keine Party in Köln geben wird. Wer Köln und den Karneval liebt, verzichtet in diesem Jahr aufs Feiern – in der Kneipe, auf der Straße und zu Hause.

Voraussichtlich in der kommenden Woche werden Oberbürgermeisterin Reker und Festkomitee-Präsident Kuckelkorn im Rahmen einer Pressekonferenz informieren.

(Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln)

Festkomitee versendet Corona-Handlungsempfehlungen an Karnevalsgesellschaften

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Okt 062020
 

Foto: pixabay

Das Festkomitee Kölner Karneval hat seinen Mitgliedsgesellschaften Handlungsempfehlungen für die Planung von Corona-konformen karnevalistischen Kulturveranstaltungen gegeben. Sie sind das Ergebnis der Gespräche, die die rheinischen Karnevalshochburgen mit weiteren Vertretern von Karnevalsverbänden in der NRW-Staatskanzlei geführt hatten. „Seit dem Treffen in der Staatskanzlei ist klar, dass die meisten Karnevalsveranstaltungen wie Partys, Bälle, Sitzungen und Züge in der kommenden Session nicht stattfinden können”, so Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Karnevalsgesellschaften, Künstler und Saalbetreiber richten sich gerade auf diese neue Situation ein und entbinden sich gegenseitig von den vertraglich eingegangenen Verpflichtungen. Darüber sind wir sehr froh, denn nun haben alle Beteiligten den Rücken frei, um kleinere alternative Konzepte umsetzen zu können.” Genau für diese – in der Regel sehr kleinen – Veranstaltungen sind die Handlungsempfehlungen gedacht, um die Planungen für die ehrenamtlich agierenden Karnevalsgesellschaften zu erleichtern. „Allerdings ist das Geschehen sehr dynamisch – nicht umsonst gilt die Corona-Schutzverordnung für NRW in der Regel nur für zwei bis vier Wochen”, so Christoph Kuckelkorn. „Daher sind wir im Austausch mit der Landesregierung, um eventuelle neue Vorgaben möglichst rasch in unsere Handlungsempfehlungen einzuarbeiten.” Das gilt auch für Regelungen wie die Maskenpflicht für Kinos und Kulturveranstaltungen, die die Stadt Köln aktuell bei Überschreitung des Inzidenzwertes von 35 verfügt hat. Grundsätzlich gehen natürlich alle behördlichen Auflagen – sei es seitens der Landes NRW oder der Stadt Köln – vor. Die Handlungsempfehlungen versuchen lediglich, diese Vorgaben sozusagen für den Karneval zu „übersetzen”.

„Seitens des Festkomitees haben wir versucht, für beides – die Absage von Veranstaltungen und die Durchführung unter Corona-Bedingungen – die Voraussetzungen zu schaffen”, erläutert Festkomiteepräsident Kuckelkorn. „Ob in Gesprächen mit dem Land, der Stadt, mit den Präsidenten der uns angeschlossenen Mitgliedsgesellschaften, dem Aufsichtsrat, dem Beirat, mit unseren Kollegen aus Aachen, Bonn und Düsseldorf: Überall haben wir dafür geworben, dass verantwortungsvolles Handeln und die Erhaltung der Kerngedanken des karnevalistischen Brauchtums kein Widerspruch sein müssen. Entscheiden müssen nun unsere Gesellschaften, was für sie die individuell beste Lösung ist.”

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Der Karneval in Nordrhein-Westfalen findet statt – aber anders, als man es kennt

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Sep 192020
 

Heute Vormittag trafen sich auf Einladung des Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e. V. in den Räumen des Festkomitee am Kölner Maarweg die Vertreter der Karnevalsverbände aus Aachen, Bonn und Düsseldorf, um den Medienvertretern, die zahlreich erschienen waren, nach dem gestrigen Termin bei der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen Rede und Antwort zu stehen. Hierbei gab es für ganz NRW den folgenden Tenor: Der Karneval wird stattfinden – nur anders, als man es gewohnt ist!

Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitee, durfte als Hausherr zuerst ans Mikrofon. Kuckelkorn bestätigte, dass Karnevalssitzungen, Partyveranstaltungen, Kostümbälle und auch der Straßenkarneval in der gewohnten Form nicht stattfinden können. Weder in Köln, Aachen, Bonn oder Düsseldorf, aber auch nicht in den anderen karnevalistischen Hochburgen in Nordrhein-Westfalen. Darauf hat man sich gestern in Düsseldorf geeinigt. Aus diesem Grund saßen auch Vertreter des Bund Deutscher Karneval und des RKK in Düsseldorf mit am Tisch.

Kuckelkorn erläuterte, dass kleinere karnevalistische Konzepte – wie zum Beispiel Rednerfrühschoppen oder interne Veranstaltungen – durchaus durchführbar wären, solange man die notwendigen Hygienekonzepte beachten würde. Diese würden für karnevalistische Veranstaltungen von der Landesregierung in den nächsten Wochen festgelegt. FK-Justiziar Dr. Joachim Wüst erläuterte unserer Redaktion gegenüber den aktuellen Stand: „Immer davon ausgehend, dass eine lückenlose Rückverfolgung der Besucher und der direkten Sitznachbarn möglich ist, gilt aktuell: Bis 300 Personen braucht man keine Genehmigung des Gesundheitsamtes, aber ein Hygienekonzept. Bis 499 Personen muss dieses Hygienekonzept vom Gesundheitsamt genehmigt werden. Über 500 Personen ist unter aktuellen Bedingungen für Karnevalsgesellschaften nicht umsetzbar.“ Wir eine lückenlose Rückverfolgung aussieht, zeigte das FK heute in der Pressekonferenz: Die Medienvertreter mussten sich in eine Liste eintragen und erhielten eine Sitzplatznummer zugeteilt. Diese wurde ebenfalls in der Liste vermerkt. Wird nun eine Infektion festgestellt, kann anhand der zugeteilten Platznummern nachverfolgt werden, wer in direkter Nähe der fraglichen Personen gesessen hat.

Frank Prömpeler, Präsident des Festausschuss Aachener Karneval, sprach danach über die Regelungen in der westlichsten Karnevalshochburg des Rheinlands: „In Aachen haben wir wenige große Veranstaltungen, dafür sehr viele kleinere Veranstaltungen z. B. in Pfarrheimen.“, so Prömpeler. Ob eine Prinzenproklamation in Aachen stattfindet, ist noch unklar. Dass es einen Prinz geben wird, steht allerdings fest. „Vielleicht wird die Prinzenproklamation im kleineren Rahmen stattfinden. Vielleicht auch nur als digitale Übertragung. Wir müssen uns das noch überlegen.“, so Prömpeler. Dass der Karneval in der Session 2020/2021 in Aachen sichtbar sein werde, stand für den Festausschuss-Präsident jedoch fest. Man denkt in Aachen darüber nach, viel online zu machen oder den Rahmen so zu verkleinern, dass man doch – unter entsprechenden Hygieneregeln – feiern darf und kann.

Marlies Stockhorst, Präsidentin des Festausschuss Bonner Karneval, bedankte sich für die „klaren Signale vom Land Nordrhein-Westfalen“. In Bonn werden in der kommenden Session kleine Veranstaltungsformate bevorzugt, man will „das gesprochene Wort in den Vordergrund holen“, so Stockhorst. Das Förderprogramm des Heimatministerium des Land NRW, welches am 30.10.2020 enden sollte und für Brauchtumsveranstaltungen im Sommer, allen voran die Schützenfeste, unterstützen sollte, wird nun bis zum Ende der Session verlängert. „Hierdurch haben Karnevalsvereine, aber auch Tanzgruppen, die nicht gemeinnützig sind, die Möglichkeit, Einnahmeausfälle zu kompensieren!“, so Stockhorst.

Stefan Kleinehr, Vizepräsident des Comitee Düsseldorfer Carneval, ergänzte, dass der Fördertopf wohl auch karnevalistischen Künstlern – und hier besonders den Rednern – aber auch den Saalbetreibern und technischen Dienstleistern offen stehen soll. Das wurde gestern mit dem Land NRW besprochen und soll so auch umgesetzt werden. Kleinehr verwies darauf, dass alle großen Sitzungstermine nun hinfällig wären und hierdurch in den Veranstaltungssälen, aber auch bei den Künstlern, Platz für neue Konzepte in den Terminkalendern vorhanden wäre …

Abschließend erläuterte Ralf Schlegelmilch, Präsident der Willi-Ostermann-Gesellschaft und verantwortlich für die Sessionseröffnung am 11.11. auf dem Kölner Heumarkt, den aktuellen Sachstand: „Die Sessionseröffnung auf dem Kölner Heumarkt findet nicht statt!“ Es wird aber eine rund fünfstündige TV-Live-Übertragung am 11.11. beim WDR-Fernsehen geben. Diese wird in der Wagenbauhalle des Festkomitee Kölner Karneval am Maarweg unter Ausschluss der Öffentlichkeit produziert. In der Kölner Innenstadt – und hierzu zählt auch der Bereich in Deutz (Tanzbrunnen) und die Zülpicher Straße – wird es keine karnevalistischen Veranstaltungen geben.

Wer den Karneval liebt, bleibt am 11.11. zu Hause!„, so der eindringliche Appell von Schlegelmilch! Kurz nach der Stichwahl zur Oberbürgermeisterwahl in Köln Ende September 2020 wird man sich am großen „runden Tisch“ zusammensetzen und entsprechende Verbotsverfügungen für die entsprechenden Bereiche besprechen. „Ich denke hier an Verweil- und Alkohol-Verbote, wie es sie zum Beispiel für den Brüsseler Platz in Köln bereits gibt!“, so Schlegelmilch. Damit wäre klar: Wer in der Innenstadt oder im Bereich der Zülpicher Straße feiert, würde dann einen Platzverweis riskieren – ganz Uneinsichtige sogar einen Aufenthalt im Polizeigewahrsam.

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Karneval 2021: Drastische Einschränkungen sind nötig

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Sep 182020
 

Foto: pixabay.com

Ein so facettenreiches Fest wie der Karneval lässt sich nicht so einfach absagen, aber in Zeiten der Pandemie müssen drastische Einschränkungen gemacht werden – darin sind sich der Chef der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, Staatssekretär Nathanael Liminski, und die Vertreter der vier Karnevalshochburgen in Aachen, Bonn, Düsseldorf und Köln einig. Bei einem Treffen in Düsseldorf, an dem auch andere hochrangige Karnevalisten aus NRW und der Präsident des Bundes Deutscher Karneval, Klaus-Ludwig Fess, teilgenommen haben, wurde festgehalten, dass gesellige Veranstaltungen wie Karnevalsbälle, Partyformate und Sitzungen ohne Beachtung der Abstandsgebote nicht in Betracht kommen. Schon heute verbietet die Corona-Schutzverordnung in ihrer aktuellen Fassung Veranstaltungen, die nicht die strengen Vorgaben des Infektionsschutzes erfüllen und lässt gesellige Veranstaltungen nur bei herausragendem Anlass (Hochzeit, Geburtstag, Beerdigung) mit einer festen Personenobergrenze zu. Dies wird sich nach Ansicht der Landesregierung und der Karnevalisten absehbar bis Ende Februar nicht verändern.

Auch Karnevalsumzüge (nach aktuellem Stand als Form von Straßenfesten derzeit ebenfalls bereits verboten), werden in der kommenden Session in ihrer üblichen Form nicht möglich sein. Andere Veranstaltungen unter freiem Himmel müssen den Vorgaben der Corona-Schutzverordnung entsprechen und werden sich dadurch zumindest drastisch von den Vorjahren unterscheiden oder gar nicht genehmigungsfähig sein. Auch ein klares Signal an den unorganisierten Karneval auf der Straße gab es seitens der Landesregierung: Sie empfiehlt den zuständigen kommunalen Ordnungsbehörden am 11.11. ein Alkohol- und gegebenenfalls ein Verweilverbot an neuralgischen Stellen auszusprechen.

Dennoch soll auch in den Zeiten der Pandemie das Brauchtum gepflegt werden können. Dafür treten an die Stelle der bekannten Veranstaltungsformate karnevalistische Kulturveranstaltungen wie etwa Konzerte oder Besuchstermine der Tollitäten in sozialen Einrichtungen. Damit ist der Weg frei für kleine, kreative Lösungen, die den Vorgaben der Coronaschutzverordnung und den gebilligten Hygienekonzepten entsprechen.

Frank Prömpeler, Präsident FestAusschuss Aachener Karneval: „Wir haben in den vergangenen Wochen alle Möglichkeiten durchgespielt und sind leider zu dem Schluss gekommen, dass nach derzeitigem Stand nur eine klare Absage an gesellige Veranstaltungen wie Sitzungen, Bälle, Partys und Umzügen erfolgen kann. Gesundheitsprävention steht an erster Stelle, es kann hier kein Feiern um jeden Preis geben. Sitzungen unter strikter Auflage der Hygienebedingungen mit stark reduzierter Teilnehmerzahl sind aber gerade für kleinere Veranstalter finanziell nicht tragbar. Wir haben daher die Landesregierung im Sinne unserer Vereine um ein klares Signal zur Absage des Sitzungskarnevals gebeten.“

Marlies Stockhorst, Präsidentin Festausschuss Bonner Karneval: „Mit dem klaren Statement aus der Staatskanzlei sehen wir nun den Schutz der mit großem ehrenamtlichen Engagement agierenden Karnevalsgesellschaften gewährleistet. Die Landesregierung hat uns zugesagt, dass bereits bestehende Förderprogramme des Landes angepasst werden, um die karnevalistische Kulturszene für die Zukunft erhalten zu können.”

Stefan Kleinehr, Vizepräsident Comitee Düsseldorfer Carneval: „Die Session 2021 wird uns allen viel Kreativität abverlangen, aber wir sind zuversichtlich, gemeinsam mit den Gesellschaften und Künstlern viele alternative Formate umsetzen zu können. Hier darf keiner allein gelassen werden.“

Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval: „Als Vertreter des immateriellen Kulturerbes rheinischer Karneval sind wir uns der Verantwortung bewusst, dass ein Fest wie der Karneval großen Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben könnte. Daher waren wir seit Anfang Juli im engen Austausch mit der Staatskanzlei und dem Gesundheitsministerium und sind dort bei unseren Gesprächen auf offene Ohren gestoßen. Niemand kann den Karneval absagen, aber wir können mit Augenmaß daran gehen, große gesellige Veranstaltungen zu unterlassen und stattdessen kleine, feine Veranstaltungen mit vernünftigen Hygienekonzepten durchzuführen.”

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Verbot von Großveranstaltungen: Alternative Konzepte statt Partymodus am 11.11.

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Aug 272020
 

Symbolbild: pixabay

Großveranstaltungen bleiben bis Ende des Jahres auch in Nordrhein-Westfalen verboten. Das hat Ministerpräsident Armin Laschet heute Nachmittag im Anschluss an die Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel bekannt gegeben. Das Festkomitee Kölner Karneval begrüßt diese Regelung angesichts steigender Infektionszahlen und finalisiert nun die schon länger vorbereiteten Alternativpläne für den 11.11.!

„Eine Sessionseröffnung in kleiner Runde am Willi-Ostermann-Brunnen mit Künstlern und Live-Übertragung im WDR ist das momentan wahrscheinlichste Szenario. So können auch zuhause an den Bildschirmen möglichst viele Jecken dabei sein“, erklärt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Für diese Alternative hat sich die Willi-Ostermann-Gesellschaft schon seit Wochen intensiv mit allen Beteiligten vorbereitet. Dennoch müssen noch viele Details mit den Verantwortlichen der Stadt geklärt werden. Letztlich geht es darum, wie das Verbot von Großveranstaltungen und die weiteren Schutzmaßnahmen konkret in Köln umgesetzt werden. Auch außerhalb der offiziellen Sessionseröffnung am Heumarkt wird am 11.11. an vielen Plätzen spontan Karneval gefeiert. Hier liegt es an der Stadt, klare Regeln zu definieren und Verbote durchzusetzen.“ Unklar ist auch noch, welche konkreten Vorgaben es für kleinere Karnevalsveranstaltungen rund um den 11.11. gibt. Hier steht das Festkomitee mit der Stadt Köln bereits im Austausch.

Für die Planung der Karnevalssession im kommenden Jahr haben die neuen Vorgaben erstmal keine Konsequenzen – laut Ministerpräsident Laschet wurden Karnevalsveranstaltungen heute explizit nicht besprochen, da der zeitliche Vorlauf noch zu groß sei. Kuckelkorn dazu: „Das Festkomitee und die uns angeschlossenen Gesellschaften arbeiten seit Monaten auch an alternativen Varianten für unsere Veranstaltungen im Januar und Februar. Dabei orientieren wir uns an den jeweils geltenden Abstands- und Hygieneregeln. Zudem haben wir der NRW-Landesregierung ein Konzept für die Durchführung karnevalistischer Veranstaltungen in Sälen und Open Air vorgelegt. Das Konzept wird derzeit geprüft, wir rechnen mit einer Rückmeldung Mitte September und können dann unsere Pläne weiter konkretisieren. Dabei werden wir mit der Landesregierung sicher auch darüber sprechen, wie die ehrenamtlich agierenden Karnevalsgesellschaften vor finanziellen Schäden geschützt werden können.“

Der Karneval hat in Köln eine wichtige soziale Funktion. Dabei stehen nicht nur die großen Sitzungen im Fokus, sondern vor allem auch viele kleine Veranstaltungen in Schulen, Krankenhäusern, Altenheimen und anderen sozialen Einrichtungen. Das Festkomitee setzt sich aktiv dafür ein, besonders diesen Aspekt des Brauchtums, das von der UNESCO als immaterielles Kulturgut anerkannt ist, auch 2021 umsetzen zu können. „Wir glauben, dass der Karneval besonders in Krisenzeiten ein wichtiger Trostspender und Hoffnungsträger für die Menschen sein kann. Dabei geht es nicht um wilde Partys, die viele vielleicht vor Augen haben, sondern um die kleinen individuellen Momente in Schulen, Altenheimen und anderen Orten in ganz Köln. Allerdings muss klar sein, dass zu keiner Zeit unnötige Infektionsrisiken eingegangen werden. Wir wollen nicht feiern um jeden Preis“, betont Kuckelkorn.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

In Gedenken an Karl Küpper: Preis für Zivilcourage

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Mai 262020
 

Foto: Festkomitee Kölner Karneval

Anlässlich seines 50. Todestages am 26. Mai 1970 wurde heute erstmals der Karl-Küpper-Preis vorgestellt. Die Initiatoren – die Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums und das Festkomitee Kölner Karneval – möchten damit den Ausnahmekarnevalisten würdigen, der sich im Dritten Reich als einer der wenigen offen gegen die Nationalsozialisten positionierte.

Küpper verstand die Karnevalszeit als Zeit der Kritik und der Meinungsfreiheit und wurde damit zum Vorbild weit über den Karneval hinaus. Trotz Repressalien und Redeverbots von Seiten des NS-Regimes vertrat Küpper weiter offen seinen Standpunkt und zeigte damit ein besonderes Maß an Zivilcourage. „Der Narr oder Karnevalist ist nicht nur zur Unterhaltung da, er hat auch eine soziale Aufgabe: nämlich der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten und damit auch Missstände aufzuzeigen“, betont Bernhard Conin, Vorsitzender der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums. „Das hat Karl Küpper gemacht wie kaum ein zweiter.“

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird jährlich durch die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln verliehen, die die Patenschaft dafür übernommen hat. „Ich begrüße die Initiative des Festkomitees zum Karl-Küpper-Preis sehr. Der Preis passt sehr gut in die heutige Zeit. Es verbindet eine kritische Sicht auf die eigene Geschichte des Kölner Karnevals mit einem wichtigen Beitrag zur Förderung unserer Demokratie“, so Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Die Auswahl der Preisträger übernimmt eine fünfköpfige Jury, der neben der Oberbürgermeisterin auch der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, der Vorsitzende der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums, der Direktor des NS-Dokumentationszentrums sowie ein Vertreter der Familie Karl Küppers angehören. „Auch heute noch braucht es Menschen, die sich öffentlich für den Schutz der Demokratie einsetzen und sich gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Form der Diskriminierung stellen. Diese Menschen und ihr Engagement möchten wir mit der Vergabe des Preises würdigen“, so Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval.

Die Vorstellung des Preises fand heute im Gürzenich statt, Kölns guter Stube in der Altstadt, in der auch Karl Küpper zahlreiche Auftritte hatte. Zusätzlich wurde dort heute auch eine Plakette enthüllt, die künftig an seiner Wirkungsstätte an den Büttenredner erinnern soll. Die Preisverleihung sowie die Verkündung des ersten Preisträgers sind aufgrund der Corona-Pandemie für den Herbst 2020 geplant.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)