Koot un spack – Klaaf us Kölle

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Koot un spack – Klaaf us Kölle
Dez 022019
 

Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende – heute ist schon der 2. Dezember! In 30 Tagen starten wir dann schon in die Session 2020 und machen einen dicken Haken an 2019. Doch vorher gibt es noch einmal eine Ausgabe unserer beliebten Rubrik „Koot un spack“ – und das sogar mit einer Besonderheit, denn die letzten beiden Berichte sind schon aus diesem Monat (also dem Dezember), genauer gesagt von gestern. Viel Spaß beim Lesen!

Altstädter ziehen alle Register: Erwartungen übertroffen – 4600 € für Emilie

Foto: Altstädter Köln

Zugunsten der zweijährigen Emilie, die seit einem Schlaganfall bei der Geburt schwerstbehindert ist, übernahmen die Altstädter Köln die Schirmherrschaft über eine Benefiz-Veranstaltung im ‚Bierhaus  en dr Salzgass‘. Das Tanzkorps trat an und der Regimentsspielmannszug spielte auf. Initiator Hardy Markwa aus dem Reiterkorps der Altstädter überreichte einen Scheck an Emilies Familie zur Linderung der finanziellen Nöte: „Ich bin überwältigt von der Spendenbereitschaft.  4600 Euro sind mehr als das Doppelte von dem, was wir erhofft hatten.“  Dank der Spenden ist Emilie jetzt in einer Reha-Maßnahme.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Martinszug am Dom – ein Altstädter reitet voran!

Foto: Altstädter Köln

Es ist guter Brauch, dass das Reiterkorps der Altstädter den St. Martin zu Pferd beim traditionellen Martinszug durch die Kölner Altstadt stellt. Diesmal reitet Heinz Meurer (Foto), ein erfahrener Altstädter-Reiter und Reitlehrer, an der Spitze des Zuges. Das Grünrote Korps stellt sicher, dass insgesamt neun Umzüge einen St. Martin zu Pferd haben. Damit füllen die Altstädter das aktuellen Sessionsmotto „Et Hätz schleiht em Veedel“ mit Leben: die Altstadt und der Dom!

Mit einem Wortgottesdienst im Kölner Dom begann am 8. Nov. 2019 um 17.00 Uhr der Zug durch die Altstadt. Die Aufstellung erfolgte nach der Messe vor dem Domhotel um 17:30 Uhr. Der Fackelzug zog dann durch die historischen Gassen Kölns zum Martinsviertel. Zum Abendgebet versammelten sich abschließend die Teilnehmer in der Kirche Groß St. Martin. Dort erhielten die Kinder ihren Weckmann vom St. Martin. Ende war gegen 19:00

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Jahreshauptversammlung 2019 der Kölner Narren-Zunft: Gemeinsam mehr erreichen

Fotos: Kölner Narren-Zunft

Die diesjährige Hauptversammlung der Kölner Narren-Zunft fand am vergangenen Mittwoch im Lindner Hotel City Plaza statt. Neben der offiziellen Tagesordnung war die Veranstaltung wie jedes Jahr geprägt von einem sehr konstruktiven Austausch aller Teilnehmer, sowohl im Plenum als auch im Rahmen des traditionellen, gemeinsamen Stehbuffets.

Der Vorstand der Narren-Zunft

Die KNZ konnte den Erfolgskurs auch im vergangenen Jahr fortsetzen und die Besucherzahlen bei ihren Veranstaltungen, insbesondere der traditionsreichen Blauen Montagssitzung, weiter ausbauen. Der Vorstand zeigte sich auch zufrieden mit der deutlich gestiegenen Gästeanzahl auf der Rosenmontagstribüne, wodurch die in der letzten Session stark gestiegenen externen Kosten des Tribünenbetriebs gut aufgefangen werden konnten. Die anwesenden Mitglieder sprachen dem geschäftsführenden Vorstand mit einer einstimmigen Entlastung ihr volles Vertrauen aus, sodass die KNZ den eingeschlagenen Weg weiterhin fortsetzen wird.

Auch dieses Jahr standen wieder Wahlen für Teile des Vorstandes auf der Tagesordnung: Im geschäftsführenden Vorstand folgt der ehemalige Senatspräsident Ernst-Georg Kliem auf die im Mai dieses Jahres verstorbene KNZ-Institution Friedhelm Pfingsten in das Amt des Vizebannerhärs. Aufgrund seiner erfolgreichen Arbeit wird zudem Dieter Herkenrath mit großer Mehrheit als Säckelmeister der Gesellschaft wiedergewählt. Stefan Knepper, Jungfrau im KNZ-Dreigestirn 2017, wird nach seiner Kooptierung in den Gesamtvorstand Ende letzten Jahres nun auch offiziell als Vorstandsmitglied in das Amt des Literaten gewählt. Ebenfalls mit breiter Zustimmung werden im Gesamtvorstand Thomas Salz als Geschäftsführer der gGmbH und Werner Brauckmann als Ordensmeister erneut in ihren Ämtern bestätigt.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Ordensabend der Großen Höhenhauser KG Naaksühle 1949 e.V.

Am 09.11.19 starteten die Großen Höhenhauser KG Naaksühle 1949 e.V. in die diesjährige Session.

Pünktlich um 18:00 Uhr eröffnete Präsident Andreas Bartkowiak den Ordensabend. Nach einer kurzen Begrüßung, folgte die traditionelle Eröffnung der Session mit den Worten “ die Mütz erop“.

Anschließend präsentierte die vereinseigene Kinder- und Jugendtanzgruppe „Ühlepänz“ ihren aktuellen Sessionstanz und begeisterten sowohl Mitglieder, als auch die Gäste der Naaksühle.

Nach einer kurzen Pause wurde es zum ersten Mal offiziell. Es folgten die Ehrungen einzelner Mitglieder. So wurden Maria Mersmann, Salvatore Barbone, Sabrina Siegrist, Bernd Siegrist und Ralph Ridderbusch mit der silbernen Nadel für ihre 10 jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Sophia Oster, Ilse Monschau und Frank Lützenkirchen erhielten die Nadel für die 25 jährige Mitgliedschaft.

Auch die Ühlemädcher ließen es sich nicht nehmen, ihren Teil zum diesjährigen Ordensabend bei zu steuern. Sie traten als Funky Marys Double auf und brachten den Saal zum toben. Schlag auf Schlag ging es weiter, Kölsch Blod traten auf , bevor es dann wieder offiziell wurde.

Das Festkomitee erschien um zwei Ehrungen durchzuführen. Elferratssprecher Hans-Peter Korth erhielt, für seine langjährigen Verdienste innerhalb der KG und den Festausschuss Höhenhauser Vereine e.V., den Verdienstorden des Festkomitees in Silber.

Zudem wurde die Ehrung von Christoph Siegrist nachgeholt. Auch er wurde mit dem Verdienstorden des Festkomitees in Silber ausgezeichnet.

Anschließend betraten die Ühlepänz zum zweiten Mal die Bühne. Sie hatten es sich nicht nehmen lassen, extra für den heutigen Abend einen neuen Showtanz ein zu studieren. Und so brachten sie diverse Musicalklassiker, kombiniert in einem Tanz, auf die Bühne.

Bevor dann endlich der neue Orden präsentiert werden konnte, erfolgte noch die Präsentation der neuen Homepage. Diese ist nun unter www.naaksuehle.de zu finden.

Nach der Präsentation und Verteilung des Ordens wurde noch lange zusammen weiter gefeiert. Denn die Naaksühle müssen ihrem Namen ja alle Ehre machen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Sessionseröffnung der Fidelen Zunftbrüder von 1919 e. V.

Erstmalig fand die Sessionseröffnung der Fidelen Zunftbrüder von 1919 e.V in der „Comédia Wagenhalle“ in der Südstadt Köln´s statt.

Die Idee vom geschäftsführenden Vorstand kam in der Klausurtagung, wo man sich schnell einig war, dass die Location gewechselt werden sollte und zeitgleich den inhaltlichen Programmablauf der Sessionseröffnung, anders zu gestalten.

Der Präsident Teo Schäfges begrüßte pünktlich die bunt verkleideten Mitglieder und Gäste in der sehr gut besuchten Comedia Wagenhalle, die an Stehtischen – oder an Tischen ihren Platz gefunden hatten. Schäfges sagte stolz, dass er sich mit seinen Vorstandskollegen freuen würde, diese Sessionseröffnung in dieser neuen Location zu feiern.

Die Gestaltung des Programms übernahm Thomas Faßbender der Literat der Gesellschaft. Dann ging es eigentlich Schlag auf Schlag und der Präsident kündigte den Spielmannszug der Ehrengarde aus Düsseldorf an. Ja, man hat richtig gehört, aus Düsseldorf und dieser Spielmannszug sorgte in kürzester Zeit, für eine bombastische Partystimmung.

Dann hatte die Ehrengarde aus Düsseldorf, die mit der Zunft freundschaftlich eng verbunden ist, noch eine Überraschung  im Gepäck und schickte das Fanfahnen-corps auf die Bühne und brachte dadurch den Zeitplan des Programms ein wenig durcheinander.

Das  Publikum hatte damit keine Probleme und nahm das Geschehene mit viel Begeisterung an.

Dann kamen die Fidele Kölsche  auf die  Bühne und zeigten Ihr Können, auch hier feierte das Publikum mit viel  Freude und ließen die Fidelen Kölsche nicht ohne eine Zugabe von der Bühne.

Aber nicht zu trotz knurrte dem stimmungsvollem Publikum so langsam den Magen und Schäfges eröffnete das ersehnte Buffet.

Aber die Stimmung im Saal, nahm deshalb keinen Abbruch im Gegenteil, die Jecken waren einfach super drauf.

Nachdem für das leibische Wohl gesorgt wurde, konnte das Programm weitergehen und es kamen die „Müüs“ die Tanzgruppe der Fidelen Zunftbrüder. Da die Bühne für die Tanzguppe zu klein war, entschloss man sich, die Tanzdarbietung mitten im Saal zu präsentieren. Das Publikum staunte nicht schlecht, was die Tänzer- und Tänzerinnen boten. Der Tanzoffizier lud bei einem Tanz, sogar die  Vorstandsmitglieder zum mit tanzen ein und Die zeigten dabei eine gute Figur.

Klar, musste auch hier die Tanzgruppe eine Zugabe bieten. Liebe Müüs: „Ihr seid Spitze“

Dann wurde vom Vizepräsident Ingo Pohlkötter die neuen Damen-und Herrenorden für 2020 vorgestellt. In dieser Session wird der Damenorden mehr Bling-Bling bekommen und der Herrenorden dafür weniger,-).

Dann nahm der geschäftsführende Vorstand die Orden in die Hand und überreichte jedem Mitglied seinen Orden und dem freundlichen Personal.

Dann präsentierte der Präsident den Künstler JP. Weber auf die Bühne, Weber zeigte dem Publikum auf seiner Mandoline mit Kölschen Liedern sein Können und alle sangen mit.

Kai und Kai die jungen Artisten Künstler, wurden dann vom Präsidenten auf der Bühne begrüßt.

Die zwei jungen Männer zeigten mit musikalischer Begleitung, ein Programm in Tanzakrobatik. Eine gelungene Darbietung, die mit einem Großen Applaus belohnt wurde.

Dann holte der Präsident seine Vorstandskolegen auf die Bühne und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. Auch für die ehrenamtliche Arbeit die Agnes Dresen in der Geschäftsstelle ausführt, bedankte sich Theo Schäfges ganz herzlich.

Der offizielle Teil der Veranstaltung war nun vorüber, aber die Jecken konnten weiter feiern bei Musik, Tanz und einem Gläschen Kölsch.

Da war man sich einig, dass war eine großartige Veranstaltung.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft, Text: Andreas Wolff / Fotos: Michael Bungart)


Die Altstädter im Dom

Foto: Altstädter Köln

Es ist guter Brauch, dass die Altstädter Köln von 1922 eV zum Auftakt einer Session zur Regimentsmesse im Dom einrücken. Die Messe liest Msgr. Robert Kleine, Kölner Dom- und Stadtdechant und Feldhillije der Altstädter. Während der Messe wird die Offiziersstandarte des Tanzkorps geweiht, die durch das Engagement vieler Offiziere, gruppenübergreifend finanziert worden ist. Die Grünroten und Familienangehörige werden in großer Zahl teilnehmen, alle Freunde der Altstädter sind herzlich eingeladen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Et Hätz schleiht för die Liebe…: Sessionseröffnung der KKG „Stromlose Ader“ e.V. von 1937

Am Samstag, dem 16. November 2019, war es soweit: auch die KKG „Stromlose Ader“ e.V. von 1937 eröffnete mit ihrer 11.11.-Feier die Session 2020.

Aus diesem Grund trafen sich über einhundert Mitglieder der KKG „Stromlose Ader“ e.V. von 1937 im festlichen Ambiente der Früh-Lounge auf der 6. Etage des Eden Hotel Früh am Dom, um den Sessionsbeginn, traditionell am Samstag nach dem 11.11., gemeinsam zu feiern.

Senatspräsident Lothar Becker, in seiner Funktion als Gastgeber dieser Senats-Veranstaltung, begrüßte die anwesenden Mitglieder und ließ kurz die vergangene Session Revue passieren. Danach holte er sich nach und nach seine Vorstandskollegen nach vorne, bedankte sich bei ihnen und ihren Partnern für das vergangene Jahr, die tolle Zusammenarbeit und für die investierte Zeit, ohne die so eine Arbeit in einem Karnevalsverein nicht möglich wäre. Aber es kam auch kurz Kritik am Sessionsmotto auf: das Festkomitee habe doch tatsächlich Veedel übersehen, denn für die Stromlose gibt es mehr als 86 Veedel: Köln-Stromlose Ader, Köln-Cottbus, Köln-Duisburg und Köln-Glessen. Denn die Stromlose Ader ist über ihre Mitglieder quasi über ganz Deutschland verteilt. Aber auch hier gilt: „86 Veedel, 1 kölsches Hätz!“, denn vereint sind sie alle beim Fastelovend fiere.

Nach dieser kurzen, gelungenen Eröffnung, blieb Lothar Becker nichts anderes übrig, als das Buffet zu eröffnen und dem Abend einen guten Verlauf zu wünschen. Kölsch, Wein und viele kulinarische Highlights boten allen Gäste ein abwechslungsreiches Angebot, es durfte nach Belieben geschlemmt und genossen werden, wobei die auf der Terrasse aufgebaute Rievkooche-Station besonders gut frequentiert wurde.

Nach dem Essen kündigte sich ein Programmpunkt an, auf den diejenigen, die davon wussten, schon hingefiebert hatten: der Auftritt von Chanterella. Eine kölsche Newcomerband, die direkt vom Stand weg mit ihren Songs „Stonn op dich“ und „Do bes die Leeder“ das Publikum zu begeistern wusste. Ein Auftritt, dem im Köln und über die Stadtgrenzen hinaus sicher noch viele weitere folgen werden, denn ein Geheimtipp werden die Jungs bestimmt nicht lange bleiben.

Nach diesem tollen Auftritt bat Senatspräsident Becker seine Senatskollegen nach vorne, um dann, umrahmt vom Senat der Stromlosen Ader, die Session 2020 der KKG Stromlose Ader e.V. von 1937 offiziell zu eröffnen. Denn erst, wenn der Senat die Mützen zum ersten Mal für die neue Session aufgesetzt hat, ist auch für die KKG die Session eröffnet. Außerdem wurden auch wieder zwei neue Senatoren in den Senat berufen: Kevin Zeitler und Dr. Berthold Lukat erhielten Senatsmütze, Halsorden und Ernennungsurkunde, um danach in den Kreis der Senatskollegen herzlich aufgenommen zu werden. Beide Neusenatoren bekamen jeweils einen Paten an die Seite gestellt, die den neuen Senatoren mit Rat und Tat zur Seite stehen: Olli Hesse & Thomas Bethke erklärten sich hierzu bereit.

Hans-Peter Houben, in seiner Funktion als Präsident, ehrte Christian Naser für seine zehnjährige Mitgliedschaft in der Gesellschaft. Für 10 Jahre Mitgliedschaft bekam er Ehrennadel und Urkunde überreicht.

Nach den Ehrungen wurde noch der neue Sessionsorden der Gesellschaft den Anwesenden vorgestellt. Sowohl der Damen- als auch der Herrenorden orientieren sich in diesem Jahr sehr stark am Sessionsmotto, nur leicht abgewandelt:“86 Veedel, 1 kölsches Hätz“. „Da die KKG „Stromlose Ader“ e.V. von 1937 kein wirkliches Veedel hat, aus dem sie stammt, haben wir uns entschlossen, das Sessionsmotto ein wenig abzuwandeln.“, so der Pressesprecher der Gesellschaft Markus Richter. Auch in diesem Jahr kam der Entwurf wieder aus den Reihen der Gesellschaft.

Anja und Lothar

Aber an diesem Abend war manches ein wenig anders: et Hätz schleiht in dieser Session nicht nur im Veedel, sondern an diesem Abend schleiht et Hätz och för die Liebe! Senatspräsident und 2. Vorsitzender Lothar Becker wagte die festliche Bühne und nahm sich noch einmal das Mikrofon und fasste sich ein Herz, welches ihm sicher bis zum Hals schlug – eingerahmt vom Senat der Stromlosen Ader – und fragte, ganz Gentleman alter Schule, seine langjährige Lebensgefährtin Anja Berger, ob sie seine Frau werden möchte. Mit einem großen Strauß roter Rosen im Arm und sichtlich gerührt konnte es für sie nur eine Antwort geben und die war: „Ja“! Unter dem Jubel der Anwesenden und mit dem, durch den DJ kurz angespielten Hochzeitsmarsch, wurde diese Überraschung und das zukünftige Brautpaar ausgiebig im Schatten des Doms gefeiert.

Zusammen mit allen Anwesenden konnte um Mitternacht aber auch noch einem Geburtstagskind, dem langjährigen Mitglied der Stromlosen Ader Dieter Mayer, zu seinem 80. Geburtstag gratuliert werden.

Bis in den späten Abend wurde noch zusammen gefeiert, denn diese ereignisreiche Sessionseröffnung wird sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft, Fotos: K.K.G. Stromlose Ader)


Grafik: Stromlose Ader

86 Rätsel. 86 Tage. 1 Lösung. – Das Veedels-Rätsel der KKG „Stromlose Ader“ e.V. von 1937 zum diesjährigen Sessionsmotto „Et Hätz schleiht em Veedel“.

Vom 03. Dezember 2019 bis zum 26. Februar 2020 gibt es auf der Facebook-Seite der Stromlosen Ader jeden Tag ein Rätsel zu einem anderen Veedel.
Wer nach 86 Rätseln und 86 Tagen alle Lösungen zusammen und den Lösungssatz gebildet hat, kann tolle Preise gewinnen! Einfach jeden Tag das Rätsel lösen und in das Formular eintragen – Lösungssatz bilden und das Formular an veedelsraetsel@stromlose-ader.de einsenden.

Die KKG “Stromlose Ader“ e.V. von 1937 drückt allen Teilnehmern die Daumen!

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


1.111 Weihnachtspakete für bedürftige Familien – 2. Goldtafel der K.G. Goldmarie ein voller Erfolg

Fotos: Andreas Klein

Am gestrigen Sonntag, dem 1. Dezember 2019, war es wieder so weit: In der Wassermannhalle, der kleinen Schwester der „DIE HALLE, Tor 2“, gab sich das „who is who“ des Kölner Karnevals die Klinke in die Hand, um an der 2. Goldtafel der K.G. Goldmarie, dem großen Benefizevent der Gesellschaft, teilzunehmen. Neben der Freude am Kölschen Brauchtum steht das soziale Engagement besonders im Fokus der noch jungen Gesellschaft.

KUCHEN!

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Henriette Reker packten zahlreiche Vertreter aus Politik, Sport, Medien und Wirtschaft kräftig mit an, um die bereit stehenden hochwertigen Produkte in die vorbereiteten Kartons zu packen. Die fertig gepackten, weihnachtlichen Kartons wurden dann in einen bereit stehenden Transport der „Kölner Tafel e. V.“ geladen, welche die Ausgabe an die Familien übernehmen wird.

Bühnenprogramm

Eine Tombola mit hochwertigen Preisen, darunter eine Barbecue-Station im Wert von 2.000 €, Karten für Veranstaltungen und Events, hochwertige Einkaufsgutscheine und vieles mehr, zog die helfenden Hände und die vielen Gäste, die nur zum Zuschauen gekommen waren, magisch an.

Ein weiteres Highlight war das hochkarätig besetzte Bühnenprogramm! Alle Künstler stellten sich in den Dienst der guten Sache und verzichteten auf eine Gage – und sogar die Techniker verzichteten für den guten Zweck auf ihre Honorare! Auf der Bühne gaben sich u. a. die Rabaue, die Funky Marys, Marita Köllner, Pläsier und Torben Klein quasi non-stop das Mikro in die Hand.

Für das leibliche Wohl war mit Würstchen, Reibekuchen, Flammkuchen und einem Kuchenbuffet bestens gesorgt. Natürlich flossen auch Kölsch, Wein und Softdrinks in Strömen!

Die Familien, welche in den nächsten Wochen die Pakete der 2. Goldtafel in den Händen halten werden, dürfen sich auf eine leckere Weihnachtsüberraschung freuen. Viel Spaß beim Auspacken!


Adventskaffeeklatsch bei der Kölsche Narren Gilde

Fotos: Andreas Klein

Traditionell am 1. Advent versammelte sich am gestrigen Nachmittag die Kölsche Narren Gilde im Saal „Heumarkt“ des Maritim Hotel Köln zum Adventskaffeeklatsch. Nach einer kurzen Begrüßung durch Präsident Helmut Kopp war das Kuchenbuffet eröffnet – und vom Schokomuffin über leckeren Apfelkuchen bis zur Schoko-Sahne-Torte war alles da, was das Herz eines Kuchenliebhabers erfreute. Einzig und allein die schlechte Organisation des Maritim Hotel verpasste dem Kuchengenuss einen Dämpfer: Die Kuchenteller waren winzig (ein normales Stück Kuchen hing links und rechts vom Teller …), dafür waren die Gabeln riesengroß.

Tanzchor „Kölsche Stäänefleejer“

Nach dieser Stärkung mit Kaffee und Kuchen wurden neue Mitglieder in der Narren Gilde-Familie willkommen geheißen und mit ihrem Halsorden ausgezeichnet. Ein beliebter Gag in unserer Redaktion ist das Spiel mit dem ausgesprochen fast gleichlautenden „Korps“ und „Chor“ („Wie, ihr seit ein Tanzkorps? Ihr singt doch gar nicht!“) … am gestrigen Nachmittag konnten wir den Gag aber nicht platzieren, denn aus dem Tanzkorps wurde ein Tanzchor! Die Tangruppe „Kölsche Stäänefleejer“ sang gemeinsam mit den anwesenden Gästen im Saal Weihnachtslieder. Hierfür wurden die Texte extra in gedruckten Flyern auf den Tischen ausgelegt. Eine schöne Idee – wäre nicht die (verstärkte) Gitarre von Cassia Kürten so laut gewesen, dass diese die (nicht verstärkten) Stimmen der Mädchen und Jungen übertönte. Na ja, bis nächstes Jahr habt ihr ja jetzt zwölf Monate Zeit zum Üben!

Poledance?

Auf diese musikalische Einlage folgte der traditionelle Besuch des Nikolaus, der die kleinsten Mitglieder der Kölsche Narren Gilde mit einer tollen Weihnachtstüte voller leckerer Sachen überraschte. Dabei entwickelte der heilige, eilige Mann ein komödiantisches Talent, welches den Erwachsenen im Saal mehr als einmal die Lachtränen in die Augen trieb! Nach der Bescherung waren sich alle einig, dass dieser Nikolaus gerne jedes Jahr wiederkommen darf. Übrigens: Der Nikolaus-Stab wurde während der Bescherung durch Präsident Helmut Kopp „bewacht“ – und für machen sah es so aus, als wenn Kopp gleich eine Pole-Dance-Einlage geben wollte …

 

 

 

 

 

 

 

Cito Pilini

Der nächste Künstler auf der Bühne hatte wohl einen schlechten Tag erwischt: Cito Pilini, angekündigt als Artist aus dem „Circus Roncalli“, hatte bei seinem Einstand als Jongleur gleich wohl ein nervliches Problem, jedenfalls brauchte er mehrere Versuche, bis der Trick funktionierte. Und auch danach präsentierte sich Pilini nicht wirklich würdig, den Titel „Roncalli-Artist“ zu tragen: Zuerst verlangte er von Alleinunterhalter Swen Kasztan, dass dieser auf Pilinis CD eine Liednummer spielt, die auf der CD gar nicht enthalten war – und als dann bei einer Nummer plötzlich die Musik wieder von vorne begann (wofür Kasztan nun wirkich nichts konnte …), warf Pilini wutentbrannt seine Requisiten auf den Boden und fing auf offener Bühne ein Streitgespräch mit dem sichtlich genervten Kasztan an.

Nach der Ernennung von drei neuen Senatoren der Kölsche Narren Gilde (darunter Stefan und Theo Virnich) und der Vorstellung von drei neuen Vorstandsmitgliedern der Gesellschaft (Peter Butzon, Pedro Gonzalez und Quentin Kürten) wurde der wieder neu belebte Große Rat vorgestellt. Bevor es zur Vorstellung des neuen Sessionsordens der Kölsche Narren Gilde kam, ermunterte Vizepräsident Stefan Virnich in einer sichtlich improvisierten, jedoch flammenden Rede die jüngeren Mitglieder der Gesellschaft, doch sich einfach einmal für einen Vorstandsposten in der Gesellschaft zu interessieren: „Der Großteil des Vorstands ist nun über 60, teilweise weit über 70. Wir brauchen Nachwuchs im Vorstand, der sich für die Geschicke der Gesellschaft einbringt.“, so Virnich, der sich auch einen heftigen Versprecher leistete, den wir hier aber nicht wiedergeben werden …

In der Session 2019/2020 wird die Kölsche Narren Gilde keinen Orden verleihen – man wird, wie sagte Virnich es treffend, „unisex eine Spange verleihen“. Für Damen und Herren gibt es also die gleiche Spange, die stilisiert die Stadtbezirke Kölns und damit auch die 86 Veedel der Millionenmetropole des Rheinlands zeigt. Ein schönes Stück, welches auf den Veranstaltungen der Kölsche Narren Gilde gegen eine entsprechende Spende gerne verliehen wird. Auch noch einmal vorgestellt wurde der Benefiz-Pin zu Gunsten des „Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Köln-Süd“, den man für 3,50 € das Stück bei der Gesellschaft erwerben kann. Der Erlös geht an den Hospizdienst und soll beim Laetare-Essen nach der Session übergeben werden.

Mit einem leisen „dreimol Kölle Alaaf“ verabschiedete man sich in die besinnlichen Festtage, um ausgeruht ab dem 8. Januar 2020 für rund sechs Wochen mit insgesamt drei Sitzungen, einer Seniorenveranstaltung und dem großen Rosenmontagszug das große vaterstädtische Fest der Rheinmetropole zu feiern …

Karneval-Megastore.de Karneval-Onlineshop

Rote Funken luden die Presse zum Gespräch in ihre Wagenbauhalle ein

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Rote Funken luden die Presse zum Gespräch in ihre Wagenbauhalle ein
Nov 292019
 

Am gestrigen Abend trafen sich zahlreiche Medienvertreter gemeinsam mit dem Vorstand der Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V. (kurz: Rote Funken) in der Wagenbauhalle der Roten Funken in Köln-Godorf zum Pressegespräch, dem jährlichen „Disköösch met d´r Press“. Und die Roten Funken hatten nicht nur eine erfolgreiche Session 2018/2019 vorzuweisen – nein, auch für die Session 2019/2020 gab es zahlreiche Neuerungen, die am gestrigen Abend vorgestellt wurden.

Foto: Andreas Klein/Archiv

Heinz-Günther Hunold, Präsident der Roten Funken, begrüßte die anwesenden Medienvertreter und gab zuerst einen kurzen Rückblick auf das zurückliegende Jahr und die letzte Session. Hierbei hob Hunold zwei Punkte besonders hervor: Die Sammelaktion mit den sogenannten „Kötterbüchsen“ (siehe Archivfoto) war ein großartiger Erfolg. Bei den Sammelaktionen in der Session, bei denen die Roten Funken von anderen Karnevalsgesellschaften sowie prominenten Kölner Bürgern unterstützt wurden, erbrachte 29.000 € für den „Sozialdienst katholischer Frauen“ und deren Wohnprojekt für obdachlose Frauen. Nach dem Erfolg in der letzten Session wollen die Roten Funken die „Kötterbüchs“-Aktion weiterführen. Hierfür hat man den „Sozialdienst katholische Frauen“ gebeten, quasi ihren Nachfolger zu bestimmen, denn die Roten Funken möchten die Sammlung in der kommenden Session einem anderen wohltätigten Zweck zukommen lassen. Hierbei hat aber der jeweilige Empfänger aus der vorherigen Session das Wahlrecht, wer das gesammelte Geld erhalten soll …

Ein weiteres Highlight des zurückliegenden Jahres war der Besuch der Roten Funken in Paris anlässlich des 200. Geburtstag von Jacques Offenbach. Hunold blickte auf den Besuch zurück und erläuterte noch einmal kurz das Programm des Wochenendes. Besonders hervor hob er dabei die Anbringung der Plakette am Haus in der „Rue des Martyrs 23“ im 9. Arrondissement von Paris. Hunold verwies auch auf das gerade erschienene Buch „Köln an der Seine: Der Kölner Pavillon auf der Pariser Weltausstellung 1937“ von Mario Kramp, Direktor des Kölner Stadtmuseums, welches ergänzend zur aktuell laufenden Sonderausstellung im Kölnischen Stadtmuseum erschienen ist, und in dem auch Bildmaterial eines Auftritts der Roten Funken auf der Weltausstellung zu sehen ist.

Eine weitere Anekdote aus Paris brachte Hunold mit einem Schmunzeln an: Die Roten Funken waren abends zum Essen in einem Bistro verabredet. Dort wartete der deutsche Botschafter, der in Paris seinen Amtssitz hatte. Dieser war über einen Kontakt eingeladen und wusste nicht so wirklich, was ihn erwartete. Nachdem man sich bekannt gemacht und den Hintergrund der Reise erklärt hatte, hat sich der deutsche Botschafter in den nächsten 48 Stunden bei den Roten Funken untergemischt – und sogar eine Rede beim Empfang der Roten Funken anlässlich deren Besuch im Pariser Rathaus gehalten, obwohl dies eigentlich gar nicht vorgesehen war. Hunold unterstrich, dass man sich über diese Wertschätzung seitens des deutschen Diplomaten überrascht und erfreut gezeigt habe.

Neue Festwagen für den Kölner Rosenmontagszug

Fotos: Andreas Klein

Nach einer kurzen Stärkung mit einer deftigen Rinderkraftbrühe als erster von drei Gängen des Abends „nach echt kölscher Funkenart“ verkündete Präsident Hunold, dass die Roten Funken in den nächsten Jahren ihre gesamte Wagenflotte für den Rosenmontagszug modernisieren werden: „Die Wagen sind jetzt 25 bis 35 Jahre alt, teilweise sogar noch älter. Da mussten wir Hand anlegen, das war dringend notwendig – auch aus technischen Gründen.“, so Hunold. Als erster Wagen wird zurzeit der Festwagen des Senats der Roten Funken neu aufgebaut. Der Wagen wurde den Medien im Rohbau präsentiert (Foto). Verantwortlich hierfür ist Jörg Liebetrau, ein erfahrener Wagenbauer aus dem Kreis der Wagenbauer des Festkomitee Kölner Karneval. Der Festwagen hat einen komplett neuen Unterbau mit einer zwangsgelenkten Hinterachse und ist, laut Hunold, auf einem technisch hohen Stand. Hierzu gehört u. a. auch ein Lift, welcher es ermöglichen wird, Funkenmitgliedern im Rollstuhl die Teilnahme beim Kölner Rosenmontagszug auf diesem Wagen möglich zu machen. Damit wäre dieser Festwagen erst der zweite behindertengerechte Festwagen im Kölner Rosenmontagszug neben dem Wagen der 4. Schwadron des Reiter-Korps Jan von Werth.

Der fertige Senatswagen

Senatspräsident Hans Willy Fahnenbruck erläuterte, dass der Festwagen eine Spitzengeschwindigkeit von 40 km/h erreichen könnte: „Mehr geht leider nicht, sonst würden wir den Aufbau verlieren!“, so Fahnenbruck. Hunold ergriff das Wort und meinte: „40 km/h? Das schafft ihr im Zoch nicht!“ und nach Rückfrage beim Zugleiter der Roten Funken: „Wir laufen im Zoch mit 2 km/h. Also wäre der Wagen 38 km/h zu schnell für den Zoch!“

Ebenfalls neu gebaut werden in den nächsten Jahren ein Festwagen für die Funkepänz, der maximal bis zu 34 Kindern Platz bieten soll. Der Wagen stellt symbolisiert eine Senfte dar und zeigt, laut Hunold, den Stellenwert des karnevalistischen Nachwuchs bei den Roten Funken: „Wir tragen unseren Nachwuchs mit der Senfte durch Köln!“, so Hunold wörtlich. Neben diesen beiden besonderen Wagen sollen auch der Vorstandswagen und der Ülepoozwagen komplett überarbeitet werden. Hinzu kommen neue Bagagewagen, die ebenfalls ein paar Stehplätze für Funken enthalten sollen. Die Entwürfe der Wagen wurden gestern bereits vorgestellt, waren aber wegen ungünstiger Lichtverhältnisse nur schwer zu fotografieren – wir bilden diese nachstehend trotzdem ab.

Der Vorstand der Roten Funken wurde im zurückliegenden Jahr um zwei weitere Posten, von 12 auf 14 Vorstandsmitglieder, aufgestockt. Neu im Vorstand sind Dr. med. Ludger Paas, der als „assoziiertes Mitglied des Vorstands“ den Korpsadjudanten bei seiner Arbeit unterstützen soll, sowie Michael Morant, der für den Bereich der Schatzmeisterei mitverantwortlich zeichnet und im Bereich „Executive Search“, als im Bereich der Personalsuche im Führungsbereich.

Neue Veranstaltungsformate in der Session 2020

In der kommenden Session werden die Roten Funken neue Veranstaltungsformate präsentieren. Hierbei wird eine Party, die in den letzten Jahren bereits im kleineren Rahmen stattgefunden hat, auf die nächste Ebene gehoben. Und zwei neue Veranstaltungen kommen auch noch in den Veranstaltungskalender des rot-weißen Traditionskorps. Hunold dazu wörtlich: „Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit!“

Neu im Veranstaltungskalender ist eine Party, welche im „Palais im Park“ der Flora stattfinden wird. Die Stippefott-Party wird, so Hunold, „eine Party mit Motto, aber keine Motto-Party“. Gefeiert werden soll mit wechselnden Mottos, die sich auch im Rahmen der Veranstaltung widerspiegeln. Am 8. Februar 2020 heißt es daher bei der ersten Stippefott-Party: „Manege frei!“ Wie man anhand dieses Mottos unschwer erkennen kann, bezieht sich das Motto der Party auf das Thema Zirkus. Wie die Roten Funken berichteten soll es bereits vor der Flora einen Feuerspucker geben, im Bereich der Garderobe wartet ein Jongleur und vor dem Saal duften gebrannte Mandeln und Popcorn um die Wette. Das Thema Zirkus wird dann auch bei der Saal-Dekoration aufgegriffen und man hofft darauf, dass sich auch die Gäste der ersten Ausgabe der neuen Funkenparty thematisch dem Motto kostümieren – egal ob als Zirkusdirektor, Affe, Löwe oder Clown. Auf der Bühne sind neben der großen Wache der Roten Funken noch cat ballou und Querbeat angekündigt. Die Zielgruppe für diese Veranstaltung liegt bei Jecken ab 30+.

Verändert wurde die bisherige 1823-Party, die aus der Kölner Innenstadt in die Wassermannhalle, quasi die kleine Schwester der „Halle TOR 2“, verlegt. Bereits am 17. Januar 2020 steigt dort unter dem Motto „1823-Party – Club Carnevale“ eine Party für die Jugend ab 18 Jahren. Auf der Bühne sind neben einem internationalen Top-DJ – in 2020 ist „Lost Frequencies“ angekündigt – und einer kölschen Band – in 2020 Kasalla – noch weitere Programmpunkte vorgesehen:

Ein besonderes Highlight der „1823-Party – Club Carnevale“ wird der Auftritt von „Triple Jeck“ sein, einem DJ-Team, welches sich auf Initiative und in Kooperation mit den Roten Funken die Hits der bekannten kölsche Bands, hier aktuell speziell der Bläck Fööss und der Höhner, vornimmt und diese in einem komplett neuen Sound produziert, welcher auch die Jugend anspricht. Hunold: „Meine Kids schwärmen von Tomorrowland und Parookaville. Das musste ich erstmal googlen. Da habe ich dann erfahren, dass die Jugend von heute unter anderem auf elektronische Tanzmusik steht. Und wir heben, gemeinsam mit Triple Jeck, die Hits der Fööss und Höhner in diese Musikrichtung.“ Während der Session treten „Triple Jeck“ in der Uniform der Roten Funken und mit Maske auf – aber sehen Sie selbst:

Eine weitere neue Veranstaltung im Terminkalender der Roten Funken ist die „Futzemann-Sitzung“ am 5. Januar 2019, ein Herrensitzungs-Format, welches im Brauhaus SION in der Kölner Altstadt stattfinden wird. Hunold: „Wir haben unsere große Herrensitzung. Wir wollten aber auch etwa Neues im kleinen Rahmen. Und da haben wir uns für das Brauhaus SION entschieden – und der Erfolg gibt uns recht, die Veranstaltung ist bereits ausverkauft!“

Neuer Tanzoffizier, Funkefründe und Ülepooz

Auf dem Regimentsappell der Roten Funken Anfang Januar 2020 wird der neue Tanzoffizier des ältesten Kölner Traditionskorps, Florian Gorny, vereidigt. Gorny ist 31 Jahren alt und kommt gebürtig aus Leverkusen. Er hat bereits die ersten Auftritte mit Funken-Marie Judith Gerwing absolviert, unter anderem war Gorny bereits mit in Paris anlässlich des Offenbach-Geburtstag.

Der Fanclub der Roten Funken, die „Funkefründe„, geht bereits in seine vierte Session. Aktuell zählt der Fanclub 830 Mitglieder, am Aschermittwoch 2020 möchten die Roten Funken gerne die magische 1000 geknackt haben. Zum Jubiäumsjahr 2023, wenn die Roten Funken 200 Jahre alt werden, sollen es dann genau 1823 Mitglieder sein. In der letzten Session trafen sich die Funkefründe erstmalig auf der MS Loreley zum Sommerfest. Der für die Gruppe der Funkefründe zuständige Rote Funk erzählte der Presse, dass es ein Tag wie beim ZDF-Fernsehgarten gewesen sei: „Und Heinz Günther war die Kiwi!“ Auch in 2020 wird das Sommerfest, dann unter dem Titel „Funke + Fründe 2020“ am 23. August 2020 auf der MS Loreley stattfinden.

Beim Umbau der Ülepooz kommt man, wie die Roten Funken berichteten, gut voran. Den Plan für den Umbau gibt es seit 2001, die Baugenehmigung wurde 2018 erteilt. Die Fertigstellung soll im Sommer 2021 gefeiert werden. Aktuell werden im Turm und den dazugehörenden Gebäudeteilen Sondierungsarbeiten des Kampfmittelräumdienstes durchgeführt. Danach soll der Aus- und Umbau dann schnell vonstatten gehen. Das finanzielle Volumen für die Arbeiten beläuft sich auf 2,6 Millionen Euro, welche die Roten Funken ohne Fremdmittel finanzieren konnten.

Am ersten Januar-Wochenende des Jahres 2020 begeben sich rund 100 Rote Funken mitsamt Spielmannszug auf große Manöverfahrt. Beim Regimentsappell 2019 wurde der neue Funk „Lackschööche“ (im richtigen Leben hört er auf den Vornamen Harald) vereidigt. Harald kommt gebürtig aus Wien, lebt seit 2007 in Köln und ist, wie geschrieben, seit diesem Jahr ein Roter Funk. Harald erzählte im Funken-Kreis davon, dass das jeweilige Prinzenpaar der Salzburger Faschingsgilde das Schloß Mirabell am ersten Januar-Wochenende erstürmt. Schloß-Erstürmung? Da wollen die Roten Funken dabei sein! Also wurde diese sehr frühe Manöverfahrt, die noch vor dem Regimentsappell des Korps stattfindet, organisiert. Und so sind die Funken Anfang Januar 2020 dabei, wenn Ihre Lieblichkeit Prinzessin Caroline I. von Schlumberger und Seine Tollität Prinz Bastian I. von der Roten Stiege das Schloß Mirabell erstürmen …

Bevor der Abend langsam auf das Ende zuging, erläuterte Hunold gemeinsam mit Günter Ebert die neue Umverpackung der Strüssjer der Roten Funken: „Die Strüßjer werden in einer speziellen Folie verpackt, die sich komplett zersetzt. Nach 24 Monaten hat sich diese Folie komplett abgebaut!“, so Ebert. Hunold verwies noch einmal darauf, dass die Roten Funken eine der ersten Gesellschaften im Kölner Rosenmontagszug waren, die Verpackungsmüll im Zug komplett vermieden haben. Das gesamte Wurfmaterial wird in wiederverwertbaren Verpackungen wie Taschen oder Boxen mitgeführt.

Kurz vorgestellt wurde auch noch der neue Korpsadjudant Dirk Wissmann, der nach dem Ausscheiden des langjährigen Korpsadjudanten Jens Egg zu Beginn der Session 2019 zuerst interimsweise und nach der Wahl jetzt auch offiziell bekleidet. Auf dem Regimentsappell der Roten Funken im Januar 2020 werden übrigens neun neue aktive Korpsmitglieder aufgenommen werden.

Neben den zahlreichen, vielfältigen Infos und den beiden fehlenden Gängen des 3-Gänge-Menüs (Sauerbraten mit Klößen und Rotkohl sowie als Dessert Tiramisu) hatten die Roten Funken für die Medienvertreter traditionell noch den neuen Sessionsorden sowie zwei Kölsch-Gläser mit dem Ordenmotiv als verfrühtes Weihnachtspräsent parat. Der Orden ist wieder einmal ein wahres Schmuckstück des Kreativ-Teams um Hunold und Ordenshersteller Tobias Kreiten. Ein Foto des Ordens werden wir aber erst zum Regimentsappell veröffentlichen …

Kölsche Funkentöter ernennen Pfarrer Franz Meurer zum Ehrenbrandmeister 2020

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Kölsche Funkentöter ernennen Pfarrer Franz Meurer zum Ehrenbrandmeister 2020
Nov 252019
 

Fotos: Andreas Klein

Am gestrigen Totensonntag, dem letzten Sonntag vor dem ersten Adventssonntag und damit dem letzten Sonntag des offiziellen Kirchenjahres, feierte man in der Pfarrei St. Theodor und St. Elisabeth in Köln-Vingst einen ganz besonderen Gottesdienst. Neben den Gemeindemitgliedern feierten auch der Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“, der Männerchor Kölner Bäcker (welcher den Gottesdienst auch gesanglich begleitete) sowie das Traditionscorps der Berufsfeuerwehr Köln, die Kölsche Funkentöter, diesen besonderen Gottesdienst zu Ehren von Pfarrer Franz Meurer, dem neuen Ehrenbrandmeister der Kölsche Funkentöter.

Pfarrer Franz Meurer ist weit über die Grenzen Kölns hinaus bekannt; der 1951 in Köln geborene Meurer ist seit 1992 Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St. Theodor und St. Elisabeth. In seiner Zeit als Pfarrer hat sich Meurer oft für die Menschen in „seinem Viertel“ Vingst und Höhenberg eingesetzt. Er initiierte zahlreiche Aktivitäten, von einer Kleiderkammer und einer Essensausgabe über Ferienfreizeiten für 500 Kinder – „HöVi-Land“ genannt und in gemeinsamer Trägerschaft der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden Höhenberg und Vingst – bis hin zu Programmen für Arbeitslose wie etwa die Möglichkeit, einen Gabelstaplerführerschein zu erwerben.

Aber auch mit anderen, teils unkonventionellen Aktionen sorgt Meurer immer wieder für Aufmerksamkeit: So hielt er zum Beispiel in einer katholischen Sonntagsmesse eine Kollekte für den Bau der umstrittenen Kölner Großmoschee, verteilte Kondome oder bepflanzte mit seiner Gemeinde 1000 Blumenbeete. Meurer plädierte für die Aufnahme weiterer Flüchtlinge, in seiner Kirchengemeinde ist jeder Dritte ein Ausländer.

Drehleiterfahrt bei schönstem Herbstwetter

Für dieses Engagement, welches weit über das Engagement vieler Pfarrer in ihren Gemeinden hinausgeht, hat sich das Traditionscorps der Kölner Berufsfeuerwehr dazu entschlossen, Pfarrer Meurer zum Ehrenbrandmeister 2020 zu ernennen. Nach dem Gottesdienst versammelte man sich vor der Kirche, um der Übergabe der „Insignien eines Ehrenbrandmeisters“ (Urkunde, Krätzchen, Feuerwehrhelm, Schal und natürlich den ersten Sessionsorden der Session 2020 der Kölsche Funkentöter) beizuwohnen. Doch damit nicht genug – die Drehleiter der Feuerwache 8, der Feuerwache Ostheim, stand bereit, um dem neuen Ehrenbrandmeister in rund 30 Meter Höhe einen besonderen Blick über sein Veedel zu bescheren. Unter den Gästen waren auch der letztjährige Ehrenbrandmeister, Wolfgang Bosbach, sowie der ehemalige GAG-Chef Günter Ott, ebenfalls Ehrenbrandmeister der Gesellschaft.

Meurer erzählte, dass er bei der Renovierung seiner Kirche bereits mit einem 13 Meter hohen Bauaufzug auf das Kirchendach gefahren sei, „und da hatte ich schon leicht ein paar Tropfen in der Hose“, so Meurer in seiner bekannten, direkten Art. „Ich hoffe, dass das heute nicht der Fall sein wird!“, so Meurer weiter. Ausgestattet mit Helm und in Begleitung eines Feuerwehrmanns der Feuerwache 8 und des Präsidenten der Kölsche Funkentöter, Michael Spohr, entschwand der umtriebige Pfarrer Meurer in den Himmel. Über das mitgenommene Funkmikrofon konnten die Menschen am Boden live mitverfolgen, welche Eindrücke Meurer bei seiner ersten Drehleiterfahrt gewinnen konnte – und es schien ihm Spaß zu machen.

Wieder unten angekommen lud Pfarrer Meurer die Anwesenden zu einem Umtrunk in seine Kirche ein: „Es gibt Kaffee und Kuchen, Schnittchen und Kölsch – ich muss aber nachher noch einen Vortrag in Bornheim halten, ich trinke heute nur Wasser.“, so der sehr volksnahe und bei seinen Gemeindemitgliedern beliebte Pfarrer zum Abschluß der Ehrung. Im Rahmen der Ehrung übergaben der KKV „UNGER UNS“, der Männerchor Kölner Bäcker und die Kölsche Funkentöter eine Spende in Höhe von 333 €, die Pfarrer Meurer für seine Arbeit im Veedel verwenden wird.

Original Kölsche Domputzer starten wieder mit Sitzung in die Session

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Original Kölsche Domputzer starten wieder mit Sitzung in die Session
Nov 242019
 

Foto: Andreas Klein

In der gut besuchten Josef-Barten-Halle in Köln-Dünnwald feierte am gestrigen Abend die K.G. Original Kölsche Domputzer den Start in die Session 2019/2020. Unter dem neu gewählten Vorstand um den 1. Vorsitzenden Udo Beckers gab es ein paar Neuerungen zu berichten.

Doch zuerst einmal startete man in den Abend: Nach der Begrüssung durch den 1. Vorsitzenden Udo Beckers eröffnete das Reiter-Korps Jan von Werth das Sitzungsprogramm. Neben dem in der letzten Woche frisch proklamierten Traditionspaar „Jan un Griet“ zogen das Tanzkorps und das Musikkorps mit auf die Bühne der Schützenhalle. Und da wurde es ganz schön voll …

Unter den Gästen waren zahlreiche Ehren-Domputzer, darunter Henry Jahn (Präsident Flittarder K.G.), Norbert Fuchs (Bezirksbürgermeister Köln-Mülheim) und Helmut Zoch (Vorsitzender Bürgervereinigung Mülheim). Aber auch zahlreiche weitere Gesellschaften, wie u. a. das Damen-Corps Lavida, die Kölsche Narren-Gilde, die Ehrenfelder K.G. Rheinflotte, das Komitee Klever Herrensitzung und die Große Höhenhauser K.G. Naaksühle, besuchten die befreundete Gesellschaft bei ihrer Veranstaltung.

Auf der Bühne brachte derweil ein Redner die Jecken zum Lachen, der im letzten Jahr eine „wilde Fahrt“ hinter sich hat: Frank Friedrichs ist lange Jahre als „Dä kölsche Angler“ auf die Bühnen gegangen. Der Erfolg war, um ehrlich zu sein, überschaubar. Im Umland wurde der Angler gefeiert, in Köln übersehen. Nun hat Friedrichs die „Jummibotz“ an den Nagel gehängt und präsentiert sich mit neuem Bühnenoutfit, neuem Konzept und dem neuen Namen „Ne Spätzünder“ – und, siehe da: Der Erfolg scheint ihm sicher! Mehrere tolle Vorstellabende mit eine großen Resonanz der Literaten und Programmgestalter, Buchungen auch in Köln. Da wird Friedrichs seinem neuen Bühnennamen „Ne Spätzünder“ wohl gerecht …

Mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kölsche Greesberger“ (an diesem Abend u. a. begleitet von Präsident Markus Otrzonsek), der Band „StadtRand“ um ESC-Teilnehmer Roman Lob (ESC 2018, Baku) und der „Showdrumline aus dem Rheinland“, The Drummerholics, ging es weiter im Programm bis zur Pause. Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ eröffnete mit seiner Reimrede die zweite Abteilung. Die Band „Lupo“, die Tanzgruppe „Original Kölsche Domputzer“ und die Band „Kölschraum“ liessen den Jecken bis in den späten Abend hinein kaum Platz für das Luft holen …

Ach ja, da war ja noch was: Der neue Vorstand wird einige Veränderungen einführen. So wird zum Beispiel die bisherige Veedelsparty der Gesellschaft umbenannt zu „Family & Friends“ und findet am 23. Mai 2020 bei freiem Eintritt auf der Anlage des „FC Germania Köln-Mülheim“ an der Wuppertaler Straße/Ecke Herler Ring statt. Am 21. November 2020 startet die Gesellschaft dann wieder mit einer Sitzung in die Session 2020/2021 – wo diese stattfinden wird, steht allerdings noch nicht fest. Die bisherige Location der Sessionseröffnung in Dünnwald ist für viele Besucher zu weit außerhalb, weshalb es für die Domputzer immer schwieriger wird, die Karten an den Mann oder die Frau zu bringen. Man ist auf der Suche nach einer neuen Location, die dann auch dem Mega-Programm nächstes Jahr (u. a. mit Ex-Räuber-Frontmann Torben Klein, so viel dürfen wir verraten …) gerecht wird. Noch ein Tipp hier: Bis 31.08.2020 kosten die Karten im Frühbuchertarif nur 27,00 €, danach werden die Karten 5,00 € teurer! Zurzeit überlegt man auch, ob man ab 2020 noch weitere Veranstaltungen anbieten wird. Die Nachfrage ist wohl da, gerade im Bereich Jugendveranstaltung (was auch der Tanzgruppe, die wie jedes Jahr auf der Suche nach neuen Tänzerinnen und Tänzern ist, zugute kommen würde) und dem großen Thema „Flüstersitzung“. Man darf gespannt sein, was die Original Kölsche Domputzer unter ihrem neuen Vorstand noch so alles aus dem Hut zaubern werden …



Kölsche Lotterbove appellierten im „Dom im Stapelhaus“ in die Session

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Kölsche Lotterbove appellierten im „Dom im Stapelhaus“ in die Session
Nov 242019
 

Foto: Andreas Klein

Im kleinen Saal des Brauhaus „DOM im Stapelhaus“ in der Kölner Altstadt trafen sich am gestrigen Abend die Mitglieder der K.G. Kölsche Lotterbove zu ihrem diesjährigen Jackenappell. Der Vorstand der K.G. hatte sich entsprechend herausgeputzt, schließlich wollte man mit gutem Beispiel vorangehen (Foto).

Nach einem kurzen Rückblick auf die zurückliegende, äußerst erfolgreiche, Session 2018/2019 durch Präsident Günter Mies erhielt Zugwart Dirk Becker das Wort und informierte die Mitglieder darüber, dass man im Rosenmontagszug 2020 mit Fußgruppe und Festwagen teilnehmen wird. Die Verträge hierfür sind bereits unterzeichnet. Vizepräsident Daniel Rölen gab gegenüber der anwesenden Presse im Vier-Augen-Gespräch bekannt, dass es für den Festwagen noch zwei, drei freie Plätze geben würde – wer also mal den Rosenmontagszug in Köln auf einem Festwagen erleben möchte, kann sich für die Konditionen gerne direkt an die Gesellschaft wenden.

Bevor die Bestellungen für das Essen getätigt wurden, sprach uns Präsident Mies an: Nach dem sehr erfolgreichen „Rednerfrühschoppen nur für Herren“ in der letzten Session wurden die Rufe aus der Damenwelt laut, ob man so eine Veranstaltung nicht auch für die Mädels anbieten könnte. Gesagt, getan: Am Sonntag, dem 12. Januar 2020, gibt es „Rednerfrühschoppen nur für Damen“. Wir konnten gestern einen kurzen Blick ins Programm werfen … Mädels, MEGA! Unter anderem sind „Achnes Kasulke“, „De Frau Kühne“ sowie „Lieselotte Lotterlappen“ dabei. Auch der jecke Diakon Willibert Pauels wird in die Bütt steigen! Und das Beste – es gibt noch Karten für diese Sause! Ab 10:00 Uhr geht es mit einem Prosecco-Empfang und einem „Ladies-Brunch“ los. Ab 11:30 Uhr garantiert das angebote „Wohlföhl-Ticket op Wiever Art“ dann beste Unterhaltung. Und das alles für schnuckelige 5 * 11 Euro (also 55,00 € pro Karte)!

Nach dem gemeinsamen Essen sorgte die Band Klabes mit „neuen kölschen Krätzjer“ für kurzweilige Unterhaltung. Anschließend wurde dann endlich appelliert – und der ein oder andere Euro füllte die Vereinskasse. Durch den Vorstand abgenommen, frisch gestärkt und voller Tatendrang ging es am späten Abend dann für die Mitglieder der K.G. wieder nach Hause. Nach den ruhigen Weihnachtstagen geht es dann ab Januar 2020 gut ausgeruht in eine tolle Karnevalssession für die Kölsche Lotterbove!

Hürth-Gleuel den zweiten Tag in Folge raderdoll – dieses Mal die Herren

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Hürth-Gleuel den zweiten Tag in Folge raderdoll – dieses Mal die Herren
Nov 242019
 

Foto: Andreas Klein

Am zweiten Tag in Folge feierten die Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel in ihrer Festhalle bodenständigen Karneval – dieses Mal ab Nachmittag mit einer ausverkauften Halle voller jecker Männer. Nachdem die Damen ja vorgestern bereits ihre erste Sitzung gefeiert hatten (wir berichteten), war als heute das vermeintlich starke Geschlecht an der Reihe (wobei wir ja alle wissen, dass eigentlich die Mädels …).

Wie am Freitagabend startete man gestern Abend mit dem eigenen Korps der Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel und mit seiner Tollität, Prinz Michael I. (Michael Ostermann), in den Abend. Wie am Abend zuvor nahm seine Tollität am Rande der Bühne auf seinem Thron Platz und verfolgte das Schauspiel auf der Bühne den ganzen Abend lang. Gleich zu Beginn konnte seine Tollität herzhaft lachen, denn mit Fritz „Et Rumpelstilzje“ Schopps und dem Amtskollegen von Sitzungpräsident Heinz Gert „Bärchen“ Sester, dem „Sitzungspräsidenten“ der K.G. Raderdolle Sprittköpp von 1493 – Volker Weininger. Die Jungen Trompeter bliesen den Herren im Saal dann den Marsch, bevor es mit Bernd Stelter wieder einen Frontalangriff auf die Lachmuskeln gab.

Seit einigen Jahren fahren die Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel in der Session zur Herrensitzung der Große Monheimer Karnevalsgesellschaft von 1902 e. V. (GROMOKA) in das schnuckelige Festzelt in Monheim an der Kapellenstraße. Funken-Präsident Harald Müller: „Wir reissen da seit Jahren als Korps-Gesellschaft die Hütte ab! 2.500 Männer sind dann raderdoll, wenn wir auf die Bühne gehen. Der Literat hat uns dann mal gefragt, ob wir nicht deren Tanzcorps mal bei uns auf die Bühne lassen könnten, die würden sich über einen Auftritt bestimmt tierisch freuen …“ – und tierisch gefreut haben sich gestern auch die Männer im Saal, denn das Tanzcorps „Rheinstürmer“ der GROMOKA (Foto) reiht sich nahtlos in die Spitzenklasse der rheinischen Tanzcorps ein! Tänzerisch ist das stark von Mädels dominierte Tanzcorps bombastisch! Und bei den akkrobatischen Elementen braucht man sich hinter den bekannten Kölner Tanzcorps der Kategorie „Höher, weiter, Vorsicht Decke!“ nicht zu verstecken! Da gab es Elemente zu sehen, die man in Köln aber noch nicht ansatzweise gesehen hat! Das Tanzcorps ist übrigens auf der Zielgerade seines elfjährigen Bestehens in diesem Jahr …

Mit Guido Cantz, den Rabaue, den Cheerleader des 1. FC Köln, der Micky Brühl Band und zum Finale dem buntesten Spielmannszug Kölns, den „Fidele Kölsche“ feierten die jecken Männer von Hürth-Gleuel bis in den frühen Abend hinein …

Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel starten mit Damensitzung in die Session 2019/2020

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel starten mit Damensitzung in die Session 2019/2020
Nov 232019
 

Fotos: Andreas Klein

Am gestrigen Freitagabend trafen sich 555 jecke Mädcher in der Festhalle Hürth-Gleuel zur traditionellen 1. Damensitzung der Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel für die Session 2019/2020. Die bunt kostümierten Damen konnten sich auf eine komplette Karnevalssitzung freuen, welche vom Gleueler Traditionskorps zusammengestellt worden war.

Prinz Michael I.

Gleich zu Beginn zog gemeinsam mit dem Korps der Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel unter der Leitung von Präsident Harald Müller und Kommandant Heinz Gert „Bärchen“ Sester der Gleueler Prinz Michael I. (Michael Ostermann) mit auf die Bühne. Nach der Ansprache des Prinzen und der gesanglichen Aufforderung seiner Tollität „Schunkele wie et fröher wor“, welcher die Damen im Saal gerne nachkamen, präsentierte sich das Korps der Funken.

Für ersten Lacher in der jungen Gleueler Session sorgte Ingrid Kühne als „De Frau Kühne“. Musikalisch ging es weiter mit den Klüngelköpp, bevor Guido Cantz mit seinen Witzen wieder für Lachsalven sorgte. Die Rabaue holten Prinz Michael I. noch einmal in ihre Mitte und performten für die jecken Mädcher us Gleuel ihre Lieder. Unter den Gästen war zu dieser Zeit auch ein Mann … der designierte Prinz Karneval aus dem großen Nachbardorf, Christian Krath. Krath wird als „Prinz Christian II.“ Anfang Januar 2020 im Kölner Gürzenich gemeinsam mit Bauer Frank (Breuer) und Jungfrau Griet (Ralf Schumacher) zum Kölner Dreigestirn 2020 proklamiert. Krath ist u. a. auch Ehrengardist der Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel.

Bauchredner Klaus Rupprecht und sein vorlauter Affe „Willi“ brachten das Zwerchfell der Damen nochmal in Schwingung, bevor die Micky Brühl Band die Stimmbänder der Mädels strapazierte. Das Tanzcorps „Colonia Rut-Wiess“ der Kölner K.G. Schlenderhaner Lumpe begeisterte mit seiner tänzerischen und akkrobatischen Darbietung. Die Domstürmer um Frontmann Micky Nauber heizten den jecken Mädcher von Gleuel nochmal ordentlich ein, bevor die Fauth Dance Company Gentlemen die Augen der Mädels mit ihrer Tanzshow zum Leuchten brachten. Das Finale bestritten bei der ersten Damensitzung der Session in Hürth-Gleuel die Räuber.

Anfang Januar 2020 geht es dann in die zweite Auflage der jecken Mädchersitzung in Hürth-Gleuel – und heute Nachmittag sind die Herren dran. Wir werden berichten, was da abging!

Botschafterernennung bei der Großen Kölner KG 1882 e. V.

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Botschafterernennung bei der Großen Kölner KG 1882 e. V.
Nov 182019
 

Foto: Angela Kanya-Stausberg

Am 16.11.2019 ernannte die Große Kölner K.G. ihren 14. Botschafter im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in der Wolkenburg am Mauritiussteinweg. Tom Buhrow, der Intendant des WDR, wurde als neuer Botschafter der Große Kölner K.G. eingeführt. Uwe Eichner (Vorsitzender des Närrischen Consulats, zu dem alle Botschafter gehören) führte Buhrow in Form eines Interviews in die Reihen der Botschafter ein.

Die Vorgänger in diesem Amt sind der ehemalige WDR-Intendant Friedrich Nowottny, der ehemalige FORD-Chef Albert Caspers, Kabarettist Konrad Beikircher, Dieter Philipp, der ehemalige Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters, die ehemalige Bürgermeisterin Renate Canisius, Roncalli-Chef Bernhard Paul, der ehemalige Kölner Rosenmontagszugleiter Alexander v. Chiari, Andrzej Kaczorowski, WDR-Moderatorin Christine Westermann, die ehemalige Dombaumeisterin Dr. Barbara Schock-Werner, „Stadtwerke Köln“-Chef Dr. Dieter Steinkamp und GAG-Chef Uwe Eichner.

Das Närrische Consulat ist ein Teil der Großen Kölner K.G., zu dem immer nur halb so viele Consuln gehören dürfen, wie die Grosse Kölner alt ist, also bei 137 Jahren sind das nun 68.

Anlass für die Gründung des Närrischen Consulats im Jahr 1981 war die Finanzierung des hundertjährigen Jubiläums der Großen Kölner. Seitdem unterstützt der Freundeskreis nicht nur die Große Kölner finanziell. Eine Vielzahl kultureller und sozialer Projekte und Einrichtungen wird durch das Närrische Consulat gefördert, darunter u. a. der Kölner Dom und der Zoo.

Erster Consul in der Geschichte war Cicero. Das hat die Gesellschaft auf die Idee gebracht, den Abend musikalisch einem tollen Musiker mit Namen Cicero zu widmen, nämlich Roger Cicero. Seine tollsten Titel interpretierte die Band „Roger“.

Bei einem 4 Gang Menü wird in festlicher Garderobe gefeiert, natürlich tragen die närrischen Consuln zu diesem Anlass den NC Halsorden.

(Quelle: Mit Material der Große Kölner K.G.)