Der Jeckliner geht in die zweite Runde und ist ab sofort buchbar: Närrische Eventreise von TUI Cruises mit rheinischen Top-Acts erneut auf dem Mittelmeer

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Aug 062019
 

Foto: TUI Cruises

Ausgelassen feiern, sich mit Menschen verbinden und der rheinischen Lebensart frönen – all das vereint der Jeckliner, der vom 20. bis 24. April 2020 zum zweiten Mal in See sticht. Wer mitschunkeln will, kann sich ab sofort die Tickets sichern.

„Jeckliner – Dat nennt mer Jlöck“ – so beschreiben die Klüngelköpp das Gefühl auf der jecken Eventreise von TUI Cruises. Mit der offiziellen Jeckliner-Hymne wird die Kölner Band auch 2020 das närrische Publikum auf der Mein Schiff 4 verzaubern. Auf die Gäste warten exklusive Auftritte von rheinischen Top-Acts, wie den Paveiern, den Höhnern, den Klüngelköpp und Moderator Guido Cantz. Tanzauftritte der Fauth Dance Company sowie ein buntes Programm mit Comedy und reichlich Entertainment komplettieren den Veranstaltungsrahmen auf der schwimmenden Narrenhochburg. Interessierte können zusätzlich Seite an Seite mit einer professionellen Garde-Tänzerin trainieren. Währenddessen versorgt die Crew der Mein Schiff 4 die Gäste mit kulinarischen Highlights und einem umfassenden Service.

Jeckliner 2020 – Alles auf einen Blick

Foto: TUI Cruises

Die viertägige Reise startet in Palma de Mallorca. Nach einem Tag auf See verläuft die Route über die französische Hafenstadt Sète bis nach Ibiza und schließlich zurück bis zur mallorquinischen Hauptstadt Palma.

Im Ticketpreis ab 799 Euro pro Person sind enthalten: Sämtliche Auftritte der Top-Acts, Meet & Greets und Tanzkurse sowie nahezu alle Speisen und Getränke an Bord. Inklusive Flüge kostet die Reise ab 1069 Euro pro Person.

Weitere Informationen zur Eventreise „Jeckliner“, zur Buchung und dem Service an Bord der Mein Schiff 4 gibt es unter www.tuicruises.com/jeckliner2.

Rosenmontagszug 2020 geht nicht nach Deutz

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Aug 062019
 

Foto: Festkomitee Kölner Karneval

Der Kölner Rosenmontagszug wird 2020 seinen bisherigen Weg von der Severinstorburg bis zur Mohrenstraße nutzen und nicht in Deutz enden. Zugleiter Holger Kirsch hatte mit seinem Team die Idee, den Zoch ins Rechtsrheinische gehen zu lassen, intensiv geprüft und dabei viele positive Rückmeldungen erhalten. Allerdings ließ sich das Vorhaben nicht für die kommende Session umsetzen, da vor allem logistische und finanzielle Fragen für die teilnehmenden Gesellschaften und teilweise auch für das Festkomitee noch nicht abschließend geklärt werden konnten. „Daher habe ich meinen Festkomitee-Kollegen nun empfohlen, eine mögliche Änderung des Zugweges zu verschieben – auch wenn die Einbindung der rechtsrheinischen Veedel natürlich optimal zum Sessionsmotto 2020 ‚Et Hätz schleiht em Veedel’ gepasst hätte”, erklärt Zugleiter Holger Kirsch. „Das wäre ein großartiges Statement im Sinne eines ganz modernen Köln-Verständnisses gewesen. Ich selbst bedauere das am meisten, denn ich habe spüren dürfen, wie positiv das Vorhaben in der gesamten Stadt aufgenommen wurde. Wir haben aber vom ersten Tag an gesagt, dass wir Zeit brauchen, um alle Aspekte wie Sicherheit, Finanzierung und Logistik sauber vorzubereiten – auch wenn schon die ersten Gerüchte für viel Begeisterung bei den kölschen Jecken gesorgt haben. Aber wir sind jetzt an einen zeitlichen Punkt gekommen, an dem wir für alle Beteiligten Planungssicherheit für 2020 brauchen.”

Positive Signale

Das Projekt ‚Schäl Sick’ hatte in den vergangenen Monaten mit jeder Expertenrunde konkretere Formen angenommen. So gab es viele positive Signale und auch bereits Zusagen aus der Politik und von den beteiligten Sicherheitsstellen. Ende Juli lag bereits eine offizielle Teilgenehmigung des Ordnungsamtes für die Deutzer Brücke vor – ein wichtiger Baustein für das Vorhaben. „Dafür bin ich den beteiligten Vertretern der Stadt Köln unendlich dankbar”, betont Kirsch. „Denn das zeigt uns, dass der Gang über die Brücke grundsätzlich aus behördlicher Sicht machbar wäre.”

Auch viele Mitgliedsgesellschaften stehen der Idee, die rechtsrheinischen Veedel mit einzubeziehen, grundsätzlich positiv gegenüber. Dennoch waren innerhalb der Gesellschaften noch zu viele Detailfragen zu klären. „Durch die Verschiebung haben die vielen ehrenamtlichen Helfer in den Karnevalsgesellschaften, die bei einem geänderten Zugweg umplanen müssen, nun mehr Zeit, sich mit der Thematik zu befassen, sodass wir in Zukunft gemeinsam einen neuen Anlauf machen können”, so der Zugleiter.

„Wir hätten den Schritt über den Rhein nach Deutz gerne gemacht”, erklärt Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Denn auch in den rechtsrheinischen Veedeln schlägt das Herz für den Kölner Karneval. Daher werden wir den Vorschlag auch weiterverfolgen und prüfen, was wir mit größerer Vorlaufzeit umsetzen können. Und bei allen Aufgaben, die ein veränderter Zugweg mit sich gebracht hätte, bin ich froh, dass wir einen Zugleiter haben, der den Rosenmontagszug mit kreativen Ideen und zugleich einer unglaublich akribischen Vorbereitung angeht. Das hat – so glaube ich – jede der vielen Beratungsrunden, die wir in den letzten Monaten hatten, beeindruckt und allen Beteiligten Lust auf eine noch intensivere Zusammenarbeit in den kommenden Jahren gemacht.”

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

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Klausurtagung des Vorstands der Kölsche Narren Gilde: Neuer Pressesprecher berufen

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Aug 032019
 

Foto: Kölsche Narren Gilde

Auf der heutigen Klausurtagung hat der Vorstand der Kölsche Narren Gilde von 1967 e. V. einen Nachfolger für den nach der Session zurückgetreten Pressesprecher berufen: Peter Butzon (Foto) wird das Amt ab sofort ausfüllen und als Ansprechpartner für die Medienvertreter zur Verfügung stehen.

Butzon ist seit rund 28 Jahren Mitglied bei der Kölsche Narren Gilde. Bereits kurz nach seinem Eintritt in die Gesellschaft hat er beim Aufbau des Elferratsgestühl für die Sitzungen der Gesellschaft geholfen. Anschließend hat er einige Jahre die Standarte der Gesellschaft durch die Kölner Säle und beim Kölner Rosemontagszug durch die Stadt getragen.

Seit einigen Jahren war Butzon für die Betreuung der Elferrats-Mitglieder der Gesellschaft bei den Sitzungen sowie für die Künstlerbetreuung im Foyer des Maritim Hotel Köln zuständig. In dieser Funktion hat er in den letzten Sessionen den jeweiligen Pressesprecher unterstützt und, falls dieser beruflich verhindert gewesen ist, auch vertreten.

Peter Butzon organisiert für die Kölsche Narren Gilde auch Veranstaltungen außerhalb der Session. So hat die Kölsche Narren Gilde in diesem Sommer bereits das Weinfest auf dem Kölner Neumarkt mit zahlreichen Mitgliedern besucht und dort auf dem Stand des Weingut Kölle gefeiert. Und auch beim Matjes-Fest am Kölner Südstadion waren ebenfalls zahlreiche Mitglieder der Gesellschaft bei einem kurzweiligen Nachmittag anzutreffen. Bei diesen Veranstaltungen konnte sich Peter Butzon auf die Unterstützung eines guten Freundes der Gesellschaft stützen, denn sowohl das Weingut Kölle als auch der Veranstalter des Matjes-Fest werden von der PR-Agentur von Andreas Klein (KölnMedia Medienproduktion, u. a. koelsche-fastelovend.de) betreut.

„Ich bedanke mich dafür, dass der Vorstand der Kölsche Narren Gilde mir die ehrenvolle Aufgabe übertragen hat, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu übertragen. Ich bin mir der Verantwortung bewusst und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit den Medien- und Pressevertretern, die über den Kölner Karneval in ihren Medien berichten!“, so Peter Butzon nach seiner Berufung und ich freue mich auf die Veranstaltungen der Kölschen Narren Gilde in der Session 2019/2020:

Nov
16
Sa
Ähzezupp, Klaaf & Fastelovend der Kölsche Narren-Gilde @ Maritim Hotel
Nov 16 um 18:30
Jan
8
Mi
Herrenkommers der Kölsche Narren-Gilde @ Maritim Hotel
Jan 8 um 19:00

Die Domstürmer, Kuhl un de Gäng und dä Tuppes vum Land freuen sich mit unseren Höppemötzjer, den grün-gelben Husaren, einigen Überraschungsgästen und natürlich der Fauth Dance Company auf ein frisches Kölsch vom Faß und das leckere Hämmchen mit Röggelchen.

Jan
29
Mi
Mädchersitzung der Kölsche Narren-Gilde @ Maritim Hotel
Jan 29 um 16:00

Über anderthalb Tausend jecke Mädcher feiern mit Höhnern, Brings, Domstürmer, Querbeat und den Räubern. Das Kölner Dreigestirn, Martin Schopps, die Höppemötzjer, dä Blötschkopp Marc Metzger, die Stattgarde, die Husaren und weitere Gäste freuen sich auf Kölsche Mädcher und sorgen für tolle Stimmung.

Feb
23
So
Kostümsitzung der Kölsche Narren-Gilde @ Maritim Hotel
Feb 23 um 16:00

Martin Schopps und weitere Redner sorgen für hochkarätige Rede. Wir schunkeln mit dem Kölner Dreigestirn, feiern mit Bläck Fööss, Klüngelköpp, Domstürmer, Kuhl un de Gäng, Querbeat und den  Räubern in den Rosenmontag hinein.

Jeder Besucher erhält den Maritim-Sonntags-Karnevalsorden der KNG.

Feb
24
Mo
Rosenmontagszugtribüne der Kölsche Narren-Gilde @ EL-DE Haus
Feb 24 um 10:00

Ab 10.00 Uhr zieht der weltberühmte Rosenmontagszug durch die Straßen der Innenstadt von Köln.

Schon vormittags säumen kostümierte Jecken zu tausenden die Straßen. Gerade die Wartezeit macht Vergnügen. Stunde um Stunde steigert sich die Stimmung der feiernden Menge – bis dann endlich der erste Wagen mit dem traditionellen Schild „D’r Zoch kütt“ den Höhepunkt des Kölner Fasteleer, den Rosenmontagszug ankündigt.

Sitzplätze unüberdacht/Bankreihe

Olaf Bürger ist gestorben: Einer der Großen des alternativen Karnevals verlässt für immer die Bühne

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Jul 252019
 

Foto: Deine Sitzung

Die Nachricht von Olaf Bürgers Tod haben wir von DEINE SITZUNG mit fassungsloser Trauer aufgenommen. Für alle, denen es genauso geht und die ihre Anteilnahme persönlich zum Ausdruck bringen möchten, halten die Mitarbeiter des DOMFORUM (Roncalliplatz 2, 50667 Köln) bis zum 31.08.2019 ein Kondolenzbuch bereit.

Im Jahr 2003 war Olaf der Gründungsmotor von DEINE SITZUNG, zusammen mit Isabel Trimborn, ebasa der Meister und Britta Pallada. In den folgenden 16 Jahren sollte Olaf sich in den karnevalistischen Olymp präsidieren, zuletzt mit den Mitpräsidentinnen Mirja Boes und Carolin Kebekus an seiner Seite.

Mit der Impro-Figur des „Sitzungs-Män” brillierte er bei DEINE SITZUNG ebenso wie mit seiner außergewöhnlichen Gabe, das Publikum charmant an den Ohren zu packen und den Saal für das jecke Brauchtum zu begeistern. So auch noch im Januar und Februar bei DEINE SITZUNG 2019.

“Der Verlust unseres Präsidenten, Kollegen, Menschen und Freundes Olaf Bürger hinterlässt uns tieftraurig. Wir sind geschockt. Warum ein so feiner Kerl mitten aus dem Leben gerissen werden muss, ist unbegreiflich. Unser besonderes Mitgefühl gilt seiner ganzen Familie.”, so das Ensemble einhellig. Jetzt hat Olaf sich zu seinem letzten Fußpflegetermin aufgemacht.

Olaf Bürger wurde am 1. März 1965 in Hamburg geboren. Das Studium mit Ziel Diplomsportlehrer in Köln bescherte ihm 1991 die Gründung eines ersten Impro-Ensembles. Auftritte von Berlin bis Stuttgart, gefolgt von diversen TV- und Theater-Engagements, ließen Olaf seinen ursprünglichen Lehrplan an den Nagel hängen.

Aus einer Cordmütze heraus erfand er die sächselnde Erfolgsfigur Edno Bommel. Mit Edno gab es Tourneen durch vier Bundesländer, und auf 21 verschiedenen Radiosendern liefen seine Telefonscherze über den Äther. Insgesamt wurden zwischen den Jahren 2000 und 2007 unglaubliche 1.126 Telefon-Stories gesendet.

Olaf war zwei Jahre Ensemblemitglied beim Springmaus Improtheater in Bonn, ab 2006 Ensemblemitglied beim placebotheater Münster und seit 2007 bei den FRIZZLES aus Köln. Zuletzt startete er mit seinem neuen Soloprogramm „Total Bock auf Scheidung“ im Jahr 2017.

Ein besonderes Anliegen war Olaf die Fortführung der Brauchtums-Mission von DEINE SITZUNG, eine Aufgabe, der wir uns mit Stolz und Ehre annehmen werden.

In diesem Sinne: Dreimal „Kölle Olaaf!“

(Quelle: Pressemitteilung von „Deine Sitzung“)

Kölns älteste Karnevalsgesellschaft verbietet ihren 200 Senatoren den Mund

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Jul 022019
 

Foto: tsc.komm Thomas Schulz

Kölns älteste Karnevalsgesellschaft, die GROSSE von 1823, verbietet ihren über 200 Senatoren den Mund. Senatspräsident Bernd Cordsen erläuterte auf den Senatsabenden am 5. April und am 3. Mai 2019 in der Ex-Vertretung, dass ab sofort ausschließlich der Präsident selbst oder der Pressesprecher mit Journalisten sprechen sollten. Dabei wurden die Portraitbilder zweier bekannter Redakteure des DuMont-Verlags im Power-Point-Format präsentiert.

Zur gleichen Zeit schloss der Vorstand der „Mutter aller Kölner Karnevalsgesellschaften“ erstmals seit Jahrzehnten einstimmig einen Ratsherrn aus der Gesellschaft aus. Er habe, so der Vorstand unter Führung von Univ.-Prof. Dr. Dr. Joachim E. Zöller, „das Ansehen und die hohe Reputation unseres Ehrensenators Wolfgang Bosbach öffentlich geschädigt“ und „insofern durchgreifend auch das Ansehen der Gesellschaft“.

Dieser Ratsherr ist interessiertes Mitglied des 1. FC Köln. Mitte März 2019 hatte er in den sozialen Medien öffentlich nachgefragt, „was genau würde ihn (Wolfgang Bosbach) dazu qualifizieren, einen Profi-Fußball-Bundesligisten nachhaltig zu führen?“. Bosbach selbst, Ehrensenator der GROSSEN von 1823 und Träger des Halsordens der Gesellschaft mit Brillanten, sieht sich weder beschwert noch beleidigt. Vielmehr ermunterte der den Ratsherren auf Nachfrage: „… kritisieren und kommentieren Sie nach Herzenslust“.

Der nunmehr ausgeschlossene Ratsherr und ehemalige Pressesprecher der GROSSEN von 1823, Thomas Schulz (im Foto rechts, mit Peter Brings von der Band BRINGS), kommentiert: „Das Recht auf freie Rede ermöglicht erst die Privilegien der Karnevalisten und es prägt den Charakter unseres Fastelovends. Diese Repressalie ist herablassend gegenüber den Ehrensenatoren und Senatoren, ein Affront insbesondere gegenüber den Ehrensenatorinnen“. Zumal der Vorstand bekräftige, auch künftig in dieser Art und Weise Ehrensenatoren „zu schützen und das Ansehen der Grossen zu wahren“. Dies gelte insbesondere für den anstehenden Wahlkampf der Oberbürgermeisterin und Ehrensenatorin Henriette Reker.

Damen steuerrechtlich schädlich

Der Vorstand der GROSSEN von 1823 hält dem Ratsherrn außerdem vor, dass er nach der Sessionseröffnung beim GROSSEN Kölschen Countdown am 11.11.2018 im Tanzbrunnen Beitrittserklärungen von Damen auf dem Formblatt der Herrengesellschaft an den Vorstand weitergeleitet hat. Der Ratsherr habe damit „damit öffentlich Kritik an den Grundfesten unserer Gesellschaft“ geübt, „wenn nicht sogar eine Schädigung in steuerrechtlicher Sicht angestrebt“.

Nach 192 Jahren hatte der Vorstand von Kölns erster Karnevalsgesellschaft selbst im Jahr 2015 mit der damaligen Sozialdezernentin der Stadt Köln, Henriette Reker, unvermittelt die erste Frau zur Ehrensenatorin ernannt. Ein Jahr später würdigte er die Schirmherrin des GROSSEN Kölschen Countdowns, Hedwig Neven DuMont, ebenfalls als Ehrensenatorin.

Festkomitee-Abgabe zunächst vorenthalten

Hedwig Neven DuMont ist somit Schirmherrin der Veranstaltung, für die der Vorstand der GROSSEN von 1823 nach allgemeinem Verständnis im Kölner Karneval dem Festkomitee Kölner Karneval in den Jahren nach dem ersten GROSSEN Kölschen Countdown im Jahr 2013 die vereinbarte Festkomitee-Abgabe zunächst vorenthalten hat.

Als gesellschaftsinternes Schiedsgericht hat der Ehrenrat der GROSSEN von 1823 die Berufung ohne mündliche Anhörung und ohne Begründung abgelehnt und „dem Ausschluss vom Thomas Schulz durch den Vorstand stattgegeben“.

(Quelle: Pressemitteilung der tsc.komm Thomas Schulz)

KOMMENTAR DER REDAKTION:

Zusammen mit der o. g. Pressemitteilung hat Thomas Schulz, der in der PR-Branche kein unbeschriebenes Blatt ist, den Schriftverkehr zwischen ihm und der K.G. „Die Grosse von 1823“ zur Verfügung gestellt. Wir haben uns diesen Schriftverkehr genau durchgelesen.

Die Vorwürfe gegen Thomas Schulz sind nach den uns vorliegenden Informationen ein schlechter Witz! Es handelt es sich bei den Aussagen im Bezug auf den ehemaligen Politiker Wolfgang Bosbach – übrigens eine echte rheinische Frohnatur, der auch über sich selbst Witze macht und über sich lachen kann – um eine durch das Grundgesetz geschützte Meinungsäußerung. Dieses hat auch Bosbach erkannt. Nur die Gesellschaft scheint das nicht zu erkennen und hat nun anhand dieser Lapalien beschlossen, das verdiente Vereinsmitglied Thomas Schulz aus der „ältesten Kölner Karnevalsgesellschaft“ auszuschließen.

Sofern die weiteren Informationen, die Schulz am 9. Mai diesen Jahres an die Mitglieder des Ehrenrats gesendet hat, zutreffend sind, hat die Gesellschaft ganz andere Probleme: Offenbar hat der Präsident und 1. Vorsitzende der K.G. „Die Grosse von 1823“ e. V. Behauptungen über Äußerungen Dritter aufgestellt, die nicht der Wahrheit entsprechen. Außerdem soll der Präsident und 1. Vorsitzende der K.G. „Die Grosse von 1823“ e. V. in der abgelaufenenen Session in einem facebook-Post anlässlich einer Initiative des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn geäußert haben, dass, Zitat aus dem Schriftverkehr von Herrn Schulz, bei „Menschen mit homosexueller Neigung […], ihre Homosexualität […] als Entwicklungsstörung therapierbar“ wäre. „Wenn man dies wollte.“ Zitat Ende. Laut Schulz war dieses Zitat in der abgelaufenen Session bei zahlreichen Institutionen und auch in einigen Redaktionen ein Gesprächsthema. Und ja, alleine diese Äußerung des Präsidenten und 1. Vorsitzenden der Gesellschaft wäre ein echter Grund für ein erfolgreiches Vereinsausschlußverfahren. Aber wer will schon gerne die Hand absägen, die einen füttert …

Ebenfalls ein Unding ist es, auf einem Senatsabend (dazu muss man wissen, dass alle ordentlichen Mitglieder der Gesellschaft „Die Grosse von 1823“ sich „Senatoren“ nennen dürfen und dieser Abend bei anderen Gesellschaften wohl „Mitgliederstammtisch“ heißen würde …) quasi zur öffentlichen Hexenjagd auf zwei stadtbekannte Zeitungsredakteure aufruft und diese in Form von „Fahndungsfotos“ bzw. „Steckbriefen“ per Video-Beamer im Rahmen einer Power-Point-Präsentation den anwesenden Mitgliedern präsentiert. Und dies nur, weil diese beiden Redakteure das tun, wofür sie bezahlt werden – ihren Job! Es kann nicht sein, dass die Verantwortlichen der Gesellschaft ihren Mitgliedern verbietet, sich mit Journalisten zu unterhalten. Und dies, wie wir zwischenzeitlich erfahren haben, nicht nur im Bezug auf die Gesellschaft „Die Grosse von 1823 e. V.“, sondern allgemein – also auch für Angelegenheiten im beruflichen und privaten Umfeld!

Bei dem aktuellen Vorgang handelt es sich aber nicht um einen Einzelfall. Bereits in den letzten Jahren wurden Senatoren der K.G. „Die Grosse von 1823“ aus der Gesellschaft „gemobbt“ – diese haben aber ihren Fall nicht öffentlich gemacht. Wir wissen aber aus den Gesprächen mit diesen ehemaligen Mitgliedern, darunter auch ein ehemaliges Vorstandsmitglied, dass das Verhalten der Vereinsverantwortlichen kein Einzelfall ist …

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Koot un spack – Klaaf us Kölle

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Jul 022019
 

So schnell vergeht ein Monat – und schon wieder ist es Zeit für unsere beliebte Rubrik „Koot un spack“. Auch im Juni 2019 gab es wieder zahlreiche Jahreshauptversammlungen und sonstige Wahlen, aber auch eine Hochzeit, ein „Dankeschön“-Essen, ein Konzert „nor för Määdcher“ und einen Band-Kontest. Viel Spaß beim Lesen!

Mitgliederversammlung des KKV „UNGER UNS“ von 1948 e. V.

Foto: KKV „UNGER UNS“

In der Mitgliederversammlung vom 03. Juni 2019 wurde der bisher amtierende Vorstand des KKV „UNGER UNS“ von 1948 e.V. in der folgenden Zusammensetzung

1. Vorsitzender + Präsident: UDO BEYERS
2. Vorsitzende + Literatin: Waltraud Piel
Schatzmeister: Karl-Heinz Piel
1. Geschäftsführer: Klaus Kümmel
Schriftführerin: Sibille Manske
Senatspräsident: Edmund Gröschen

einstimmig wiedergewählt bzw. in ihren Ämtern bestätigt mit einer kleinen Änderung: Klaus Kümmel, der bisher das Amt des 2. Geschäftsführer innehatte, wurde von den Mitgliedern einstimmig zum 1. Geschäftsführer gewählt.

Die Vorstandsmitglieder nahmen die Wahl an und werden auch in Zukunft zum Wohle des KKV „UNGER UNS“ und für den ZDV ihre Aufgaben wahrnehmen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Senatspräsidentenwahlen bei der Großen Allgemeinen

Foto: Große Allgemeine K.G.

Bei der Senatsversammlung am 7. Juni 2019 stand nach einer Amtszeit von drei Jahren die turnusmäßige Neuwahl des Senatspräsidenten und seines Stellvertreters an. Als Senatspräsident wurde Markus Frömgen erneut einstimmig bestätigt. Sein bisheriger Stellvertreter Michael Grußendorf stellte sich nicht mehr zur Wahl. Als neuer Stellvertreter wurde mit großer Mehrheit Alfred Wolf gewählt.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Zu Hause bei Familie Offenbach: Die Hellige Knäächte un Mägde tanzen für Jacques Offenbach

Am Sonntag, den 16. Juni 2019, präsentiert die Kölner Offenbach-Gesellschaft um 15:30 Uhr und 17:30 Uhr in zwei ausverkauften Vorstellungen auf dem Offenbachplatz eine musikalische Zeitreise in das Familienleben der Offenbachs. Zu den Darstellern zählen auch 30 Tänzerinnen und Tänzer des Historienensembles der Hellige Knäächte un Mägde, die zu diesem Anlass eine neue Choreographie zu einer eigens für dieses Festival zusammengestellten Musikfolge zu der Musik Jaques Offenbachs einstudierten. Ein Geschenk der „Hellige“ für den berühmten „Köbes“ Offenbach anlässlich des Offenbach-Festivals.

Der kleine Jakob Offenbach wuchs am Großen Griechenmarkt in Köln auf. Er war drei Jahre jung, als auf dem Kölner Neumarkt am 10. Februar 1823 der erste Kölner Rosenmontagszug des damals neu gegründeten „Festordnenden Comités“ ausgerichtet wurde. Es war eine spektakuläre Veranstaltung,  denn dieser neue „Romantische Carneval“ war eine Revolution der Freude, die von Köln aus alle karnevalistischen Regionen der Rheinprovinz erreichte. Schon im Folgejahr wurden in Bonn und Düsseldorf ebenso karnevalistische Komitees gegründet und weitere organisierte Narrenumzüge ausgerichtet. Es ist davon auszugehen, dass sich die Familie Offenbach, wie zahlreiche weitere Bürger unserer Stadt, diesen besonderen Umzug der Kölner Jecken begeistert angeschaut hat.

Mittendrin und von 1823 an dabei, zählen die Hellige Knäächte un Mägde, wie die Kölsche Funke rut-wieß, zu den ständigen Teilnehmern des heute größten Volksfestumzuges Europas. In ihren traditionellen Festtagstrachten in schwarz, weiß und rot sowie gestärktem und perfekt gebügeltem „Weißzeug“ sind die Tänze der früheren Söhne und Töchter der einflussreichen mittelalterlichen Bauerbänke seit dem 16 Jhd. Bestandteil von Festen und Umzügen in Köln.

Der Stil des mittelalterlichen „Reihentanzes“ bildet bis heute das Herz des Tanzes der Hellige Knäächte un Mägde und in der Weiterentwicklung des in Köln sehr ausgeprägten karnevalistischen Tanzes vieler weiterer Tanzgruppen. Wenngleich die heutigen Tänze sehr temporeich und auf kölsche Musik choreographiert über die Bühnen fegen.

Über zwei Jahre haben die heutigen Hellige Knäächte un Mägde historische Tanzschritte und Musikstücke aus der Zeit des alten Coellen sehr aufwändig recherchiert und einstudiert. Innerhalb des Vereins etablierte sich das „Historienensemble“, welches seit 2017 alte kölnische Tänze und Spiele mit langen schwarzen Trachtenröcken und weißen „Treckmützchen“ vor stets begeistertem Publikum zur Aufführung bringt.

Wenn es am Sonntag auf dem Kölner Offenbachplatz heißt „Zu Hause bei Familie Offenbach“, zeigt unsere Formation neben historischen Tänzen aus der Zeit um 1823, die eigens für das Festival einstudierte Choreographie zu einer Musikfolge weltbekannter Offenbach Melodien, die erstmals mit einem großen Orchester präsentiert wird.

Dies ist das Geschenk der jungen Tänzerinnen und Tänzer Kölner Familien zum Gedenken an Jaques Offenbach, den großen Musiker unserer Stadt, dem dieses Festival gewidmet ist. Die Gruppe hat den neuen Tanz ehrenamtlich über viele Wochen hinweg einstudiert und empfindet es als große Ehre, als erste Tanzgruppe Kölns – und damit als Botschafter des anerkannten Kulturguts Kölner Karneval – dieses große Musikfest unterstützen zu dürfen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Dankeschön-Essen der K.G. Kölsche Grielächer

Foto: K.G. Kölsche Grielächer

Eingeladen hatte der Vorstand der KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V. in die Bürgerstube nach Efferen, um sich bei den fleißigen, ehrenamtlichen Helfern mit einem leckeren Essen (Zwiebelrostbraten) und das eine und andere Kölsch vom Fass, zu bedanken. Über die ganze Session hinweg waren sie zur Stelle, wenn es darum ging irgendeine Aufgabe zu übernehmen. 4 große Sitzungen im Hotel Maritim, Herrenfrühschoppen, 3 interne Veranstaltungen, Vorbereitungen für den Rosenmontagszug und nicht zu vergessen die Arbeiten hinter den Kulissen wie Sessions-Heft, social Media etc., dafür bedankt sich der Vorstand der Gesellschaft bei den Helfern. Nach Efferen in die Bürgerstube ist fast schon Tradition, so kam es das 2 Fässchen Kölsch von Manfred Neunzig und eine Gulaschsuppe als Vorspeise von der Wirtin Gerti Neunzig kredenzt wurde.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Jahreshauptversammlung der KG UHU von 1924 e.V.

Am 17.6.2019 fand die jährliche Jahreshauptversammlung der KG UHU von 1924 e.V. auf den TV Terrassen in Köln statt.

Rund 100 Mitglieder fanden bei schönstem Wetter den Weg, um der Jahreshauptversammlung beizuwohnen.

Der Präsident Rainer Ott, der 1. Vorsitzende Georg Blum, und der Schatzmeister Norbert Lenze führten mit dem amüsanten Jahresrückblick, dem Geschäftsbericht und einem Ausblick durch den kurzweiligen Abend.

Die KG UHU schaut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr mit 25 Veranstaltungen und einem Kassenabschluss im grünen Bereich auf ein abwechslungsreiches Jahr zurück. Die Mitgliederanzahl, bestehend aus 333 UHUs und 170 J’UHUS hat sich leicht erhöht und setzt sich aus einer interessanten Mischung aller Altersgruppen zusammen.

Der bestehende Vorstand wurde einstimmig entlastet, Neuwahlen stehen im Jahr 2020 an.

Als besonderes Highlight wurde der Senator Stefan Karst für seine langjährige erfolgreiche Arbeit im Senatsvorstand durch den extra angereisten neuen Mitgliederbetreuer des Festkomitee Kölner Karneval, Udo Marx, mit dem Verdienstorden des Festkomitee  in silber ausgezeichnet. Für Udo Marx, gleichzeitig auch Präsident des Rosen-Montags-Divertissementchen von 1861 e.V., war es die erste offizielle Ehrung in seiner neuen Position beim Festkomitee Kölner Karneval.

Die KG UHU von 1924 e.V. freut sich im neuen Geschäftsjahr auf viele bevorstehende Veranstaltungen, welche die Mitgliedschaft über das gesamte Jahr in karnevalistischer Stimmung halten wird.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Neuer Vorstand der Großen K.G. Frohsinn Köln 1919 e.V.: Mit der ersten Präsidentin mit Vollgas in die Zukunft

Foto: Markus Müller-Saran

Für die Große KG Frohsinn Köln 1919 e.V. brechen im Jahr ihres hundertjährigen Bestehens neue Zeiten an: bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde am Dienstag, 18.6.2019 eine neue Generation in den Vorstand gewählt. Rund um Präsidentin Tanja Wolters hat sich eine Gruppe karnevalsfreudiger Menschen zusammengeschlossen, die dem Karneval zwar alle sehr tief jedoch auf unterschiedliche Art und Weise verbunden sind. Eins haben sie dabei gemeinsam: „Wir wollen Karneval mal anders, moderner Denken, aber vor allem auch die Tradition bewahren“ so Präsidentin Wolters (s. Selbstverständnis). Wichtig ist es dabei der neuen Generation den Verein im Sinne der bisherigen Gesellschaft fortzuführen. „Wir haben ein gutes Gefühl bei dieser Truppe. Die Abstimmung in den letzten Monaten war immer sehr freundschaftlich und wir freuen uns, dass wir nun mit unserem schönen Verein weiter in die Zukunft schreiten können.“ so der scheidende erste Vorsitzende Michael Schmitz. Der Traditionsverein, der ursprünglich aus einem Wanderverein hervor gegangen ist hat die Geschichte Kölns mit geprägt.

Und auch die Zukunft prägt der Verein schon jetzt: Die Große KG Frohsinn ist eine Familiengesellschaft in der Frauen und Männer von je her gleich berechtigt waren. Daher ist es traditionell und innovativ zugleich, dass die Große KG Frohsinn einer der ersten Karnevalsvereine in der Geschichte Kölns ist, der als Familienverein eine weibliche Präsidentin stellt.

Bereits in diesem Jahr wird es neue Impulse geben: neben Vereinsbekleidung und Orden wird auch schon intensiv an Veranstaltungen gearbeitet. Gestartet wird mit der Sessionseröffnung am 8. November in der Halle Tor 2. Weitere Veranstaltungen sind in Planung. Natürlich sollen auch hier die neuen Impulse an die Historie anknüpfen. „Neben den historischen Veranstaltung wie Rosenmontagszug, Sessionseröffnung und Fischessen haben wir auch viele neue Ideen.“ so die Präsidentin. “Wir stehen für 100 Jahre Tradition und unendlich viele Ideen für neue Kapitel im kölschen Fastelovend.“

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Hochzeit em Blomekörfge

Foto: Isabel Großer

Nach der standesamtlichen Trauung am Mittwoch im Historischen Rathaus zu Köln haben sie sich gestern erneut getraut.

Unsere Sitzungspräsidentin Carina Autermann und Johannes Eich gaben sich am Samstag 22. Juni in der Katholischen Pfarrkirche St. Remigius in Köln-Sürth das Jawort.

Das Blomekörfge, die Mitglieder und der Vorstand, wünschen den beiden alles erdenklich Gute für die gemeinsame Zukunft.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Erfolg und Spaß für die „SpVgg Stattgarde-Blomekörfge“

Foto: Veronika Brune

Am Samstag 25. Mai spielte die „Spielvereinigung StattGarde-Blomekörfge“ ein starkes Fußballturnier beim karnevalistischen Rezag Cup 2019 beim FC Germania Zündorf in Köln-Zündorf.

Das Blomekörfge hatte zum ersten Mal für ein Fußballturnier gemeldet, aber leider nicht genug Spieler. So wurde die Idee geboren, in einer gemeinsamen Mannschaft mit der ebenfalls ersatzgeschwächten StattGarde Colonia Ahoj e.V. aufzulaufen.

Die „SpVgg Stattgarde-Blomekörfge“ war die einzige gemischte Mannschaft dieses Turniers – das fiel auf: die gute Stimmung innerhalb des Teams und der mitgereisten Schlachtenbummler beider Vereine. Die Vorgabe der Cheftrainerin Veronika Brune vom Blomekörfge: mehr als ein Tor schießen.

Das klappte im ersten Spiel noch nicht. Aber auf  diese Niederlage folgten drei vielumjubelte Siege, die das Team ins Viertelfinale spülte. Eine starke Leistung dieser zusammengewürfelten Truppe. Leider war dann im Viertelfinale Schluss für unser Team, die eingespielten Mannschaften zu stark. Trotzdem wurde die Teilnahme und der Erfolg gefeiert. Verloren hat die gemeinsame Mannschaft von StattGarde und Blomekörfge gegen den späteren Gesamtsieger „Wahner Wibbelstetzje e.V.“.

Das Blomekörfge bedankt sich bei unseren Freunden von der StattGarde für diesen tollen Tag und das schöne Erlebnis bei den Rezag-Husaren.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


KLABES gewinnen den „Kölsche Musik Bänd Kontest“ 2019

Foto: Daniel Steh/Loss mer singe e.V.

Der Abend: 400 Gäste drängelten sich im Saal und im Biergarten beim Finale des „Kölsche Musik Bänd Kontest“ 2019, der von „Loss mer singe“ gemeinsam mit www.koelschemusik.info und den Kneipen Piranha, Ubierschänke, Chlodwig Eck und JECK organisiert wird.

Die vier Tagessieger der Vorrunden in den o.g. Kneipen, Schank, Klabes, Stadtrebellen und Aach un Kraach, präsentierten sich unter Moderation von Harald van Bonn einem aufmerksamen und begeisterten Publikum sowie einer Fachjury, der u.a. Marion Radtke (Viva la Diva), King Size Dick und F.M. Willizil („Dä Hoot“, Kölschfraktion, Schmitz, Ex-Höhner) sowie Christian Bonnen, Vorstand der Sponsors Kreissparkasse Köln, angehörten.

In der Auszählpause präsentierte sich nochmals der Vorjahressieger „Band of Plenty“.

Das Ergebnis: Je zur Hälfte flossen das Voting des Publikum und der Jury ins Endergebnis. Sieger wurde mit 34 % aller Stimmen KLABES vor AACH UN KRAACH vor den STADTREBELLEN und vor SCHANK auf Platz 4.

Die Preise: Der Finalsieger erhält den „Loss mer singe“-Förderpreis der Kreissparkasse Köln, und damit die Möglichkeit zu einer professionellen und von einem Produzenten begleitete Studioproduktion. Als zweiten Preis gibt es 500€ in bar gesponsert von JTI (Japan Tobacco International) sowie 250€ der Kreissparkasse Köln. Platz 3 und 4 erhalten einen „Music Store“-Gutschein über 250€ bzw. 150€ der Kneipen Ubierschänke und Chlodwig Eck.

Die Bewerbungen: 22 Bands und Musiker der verschiedensten Stilrichtungen von Rock bis Liedermacher, Blues bis Folk, Krätzjer bis Pop und Punk bis Soul hatten sich beworben. 12 Bands (neben den Finalisten noch: NullZwei, MARIE!, Eventuell eine Band, De Ramönsche, Bohei, Max Höfler Quintett, Blues m’r het und Herrig) hatte eine Jury vorab ausgesucht, um sich auf den Bühnen der organisierenden Kneipen zu präsentieren.

(Quelle: Pressemitteilung von „Loss mer singe e.V.“)


Grandiose Stimmung bei der zweiten Schmuckis Night

Foto: Schmuckstückchen Köln

Am vergangenen Mittwoch, 26.06.19, war es soweit, die Damen-Karnevalsgesellschaft Schmuckstückchen 2008 e.V. präsentierte ihre zweite Schmuckis Night im Gloria Theater. Die Schmuckis Night – ein exklusives und einmaliges Konzert der Bläck Fööss nur für Mädcher.

An diesem Abend zeigte sich wieder, dass die Schmuckis auch außerhalb der Karnevalssaison eine tolle Gemeinschaft sind und mit ihren Freunden gerne und grandios feiern. „Einmalig“, „Mega schön“, „Wiederholung erwünscht“, „spitze Abend“, „ich bin geflasht“, „tolle Songs“, „Fantastisch“, sind nur einige Stimmen der Gäste. Mit einer Mischung aus neuen Hits wie „Su schön wie augenblecklich“ und alten Klassikern wie „En unserem Veedel“ brachten die Bläck Fööss eine grandiose Stimmung in den Saal und es wurde viel gesungen, geschunkelt, getanzt und gefeiert.

Es war wieder ein wundervoller Konzertabend und wir sind uns sicher, dass dieser nicht nur uns Schmuckis sondern auch den Bläck Fööss und allen Mädcher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Hans-Günter Horst wird neuer Vorsitzender der K.G. Alt-Köllen

Foto: K.G. Alt-Köllen

Stabwechsel bei der K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. Nachdem der bisherige 1. Vorsitzende Ernst Braun sein Amt aus persönlichen Gründen nicht mehr ausüben konnte, wählte die gut besuchte Jahreshauptversammlung am 27. Juni 2019 in den vereinseigenen Räumlichkeiten in der Taubengasse den bisherigen Zugwart Hans-Günter Horst mit großer Mehrheit zu Brauns Nachfolger. Mit ihm rückt eine anerkannte Persönlichkeit im Kölschen Fastelovend an die Spitze von Kölns neuntältester Traditionsgesellschaft.

Der 59-jährige Horst war 1991 in die K.G. eingetreten und seitdem bereits als Beisitzer im Vorstand tätig. 1994 wurde ihm das Amt des Zugwartes übertragen. Eine Aufgabe, der er sich Jahr für Jahr mit viel Herzblut widmet und die ihm großes Ansehen in der Mitgliedschaft einbrachte. Für sein Engagement erhielt er 2006 den Verdienstorden in Silber des Festkomitees Kölner Karneval und 2010 den Verdienstorden der K.G. Alt-Köllen in Silber. An der Seite des Präsidenten Prof. Dr. Rolf-Rainer Riedel wird Hans-Günter Horst nunmehr die Geschicke der K.G. Alt-Köllen lenken.

Eine weitere Personalentscheidung stand ebenfalls auf der Agenda der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Lars Porz wurde zum neuen Leiter der beiden eigenen Tanzgruppen der ‚Kölschen Harlequins‘ gewählt. Diese Funktion hatte er bereits in der letzten Session zunächst kommissarisch übernommen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)

Kölsche Narren Gilde feierte den jungen Matjes auf den Matjes-Tage Köln

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Jun 182019
 

Fotos: Kölsche Narren-Gilde

Nachdem die K.G. Kölsche Narren Gilde von 1967 e. V. bereits vor wenigen Wochen bei der Kölner Weinwoche sich den jungen Weinen des letzten Jahres widmete, verkostete man am vergangenen Samstag, dem 15. Juni 2019, den noch jungen Matjeshering der Saison 2019.

Vorstandstisch …

Bei den Matjes-Tage Köln auf dem Parkplatz P1 am Kölner Südstadion genossen rund 30 Mitglieder der Gesellschaft den jungen Matjes – entweder auf Schwarzbrot oder einfach nur so, mit oder ohne Zwiebeln. Neben dem Namensgeber der Veranstaltung fanden aber auch Backfisch und Kibbeling sowie das eiskalte, frisch gezapfte FRÜH-Kölsch reißenden Absatz bei den Mitgliedern.

Organisiert hatte das Beisammensein der stellvertretende Pressesprecher der Gesellschaft, Peter Butzon, mit dem PR-Verantwortlichen des Veranstalters der Matjes-Tage, Andreas Klein.

Der Veranstalter der Matjes-Tage, Joseph Nieke aus Duisburg, zeigte sich erfreut vom Besuch der Karnevalisten: „Im Herbst werden wir in Köln noch einmal zu Gast sein mit dem Muschel- und Backfischfest. Für die Kölsche Narren Gilde haben wir auch dann gerne zwei, drei Tische reserviert!“, so Nieke.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)

Nachruf auf einen echt kölschen Jeck: Willy Beivers („Der Puppen-Willi“) ist tot

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Jun 172019
 

Symbolbild: pixabay.com

Am vergangenen Samstag, dem 15. Juni 2019, errreichte uns über einen Umweg die Information, dass Willy Beivers – vielen Karnevalisten im Rheinland besser als „Der Puppen-Willi“ bekannt – überraschend in der Nacht zu Freitag verstorben ist. Unser Beileid gilt dabei besonders seiner Lebensgefährtin Ruth, seiner Tochter Alessandra und deren Familie.

Willy Beivers war ein echtes kölsches Original, ein echt kölcher Jeck! Als wir vor rund 20 Jahren mit unserer Berichterstattung über den Kölner Karneval im Internet starteten, dauerte es nicht lange, bis wir auch auf Willy trafen. Willy belieferte damals zahlreiche Gesellschaften und Künstler mit Merchandising-Artikeln, darunter u. a. auch das Reiter-Korps Jan von Werth und die „Höhner“ mit großen und kleinen Stoffpuppen, denen er auch seinen Spitznamen zu verdanken hatte.

Für die Altstädter Köln hatte er bereits zum 70-jährigen der Gesellschaft im Jahr 1993 die Figur des „Servatius“ erfunden. Auch diese Figur gab es als Stoffpuppen (in groß und klein) sowie als bunt bemalte Steinfigur (von denen noch eine heute im Besitz unserer Redaktion ist …).

Beivers war, als wir ihn kennenlernten, auch für die Vermarktung der Tribünen und Gastronomiestände beim Kölner Rosenmontagszug im Auftrag des Festkomitee Kölner Karneval zuständig. Warum, weshalb und wieso diese Zusammenarbeit irgendwann endete und warum Beivers anschließend dem Kölner Karneval und seiner Heimatstadt den Rücken kehrte, ist eine lange Geschichte, die hier nichts zu suchen hat!

Doch wirklich weg war Beivers irgendwie nie – immer wieder sah man Pins, Bügelbilder und andere Artikel mit den bekannten Grafiken aus seiner Feder. Vor einigen Jahren lief uns Willy Beivers dann während der Session wieder über den Weg. In einem Kölner Vorort stand er hinter einem Verkaufsstand mit „seinen“ Merchandisingartikeln. Über das Wiedersehen nach einigen Jahren haben wir uns damals sehr gefreut – und auch Willy freute sich auf das Wiedersehen, denn wir hatten uns ihm gegenüber immer loyal verhalten!

Er erzählte uns, dass er mittlerweile mit seiner neuen Lebensgefährtin in Italien wohnen würde. Seine Entwürfe würden jetzt wieder vermarktet und er würde als Rentner nur ein paar Tage in Köln aushelfen, weil Mitarbeiter der Firma sich krank gemeldet hätten. Willy machte und dann den Kontakt zu der Inhaberin der Firma – und nach seiner Fürsprache wurden erste gemeinsame Verlosungen von Merchandisingprodukten durchgeführt. Danach war erst einmal wieder Ruhe, bis zur nächsten Session. Doch der Kontakt brach dann nie wieder wirklich ab – kurz vor der jeweils neuen Session meldete sich Willy bei uns und fragte, ob wir wieder Verlosungen machen könnten.

Erst später erfuhren wir, dass die Firma serenatrade Ltd. der neuen Lebensgefährtin von Willy gehörte, die ihn ermutigt hatte, doch wieder etwas im Karneval – den Willy immer noch sehr liebte – mit seinen beliebten Entwürfen zu machen. Es gab neue Produkte und neue Layouts, die Willy in seiner neuen italienischen Heimat entwarf und die dann produziert wurden – wir durften die Firma bei der Vermarktung weiterhin aktiv mit unserem Portal unterstützten.

In der Session 2018 sprach uns Willy dann auf einer Veranstaltung an, weil er mit seinem bisherigen Webmaster unzufrieden war. Noch während der Session haben wir dann den Webshop übernommen und im bisherigen Layout auf einen aktuellen Stand gebracht. Direkt nach der Session wurde der Shop für zwei Wochen offline genommen und ist seitdem mit neuem, heutigen Layout und bei einem neuen Webhoster online. Willy hatte immer neue Ideen für „seinen“ Shop, die wir dann schnellstmöglich für ihn umsetzten.

Ebenfalls kurz nach der Session 2018, es war genau an Aschermittwoch, kontaktierten wir Willy in Italien: Das Motto der Session 2019, „Uns Sproch es Heimat“, hatte uns zu einer Idee inspiriert. Das Konzept war klar – nur bei der grafischen Umsetzung scheiterte es bei unserer Redaktion. Im Kunstunterricht waren wir immer etwas fehl am Platze! Wir sprachen also mit Willy darüber – und er war sofort Feuer und Flamme! Hieraus wurde übrigens der Sessionsorden von koelsche-fastelovend.de und serenatrade Ltd., den wir in der letzten Session präsentiert haben (und von dem noch Restbestände im Shop erhältlich sind).

Nach der Session hatten wir vereinbart, dass wir noch einige Änderungen am Shop durchführen wollten. Willy wollte sich Gedanken machen und uns eine Liste zukommen lassen – doch dazu ist es leider nicht mehr gekommen!

Willy Beivers ist, wie uns seine Tochter bestätigt hat, in der Nacht von Donnerstag auf Freitag friedlich eingeschlafen. Zahlreiche Karnevalisten und viele Karnevalskünstler, die Willy Beivers immer als loyalen Partner und teilweise auch als langjährigen Freund zu schätzen wussten, trauern um ein echtes kölsche Original.

Auch wir, die Redaktion koelsche-fastelovend.de, trauern um einen verlässlichen, loyalen Partner und, ja, auch um einen guten Freund. Willy, wir werden dich niemals vergessen!

In den nächsten Wochen werden wir uns mit seiner Lebensgefährtin und seiner Tochter darüber unterhalten, ob und wie es mit der Serenatrade Ltd. und dem Webshop weitergehen wird. Wir hoffen, dass wir das künstlerische Vermächtnis von Willy Beivers noch lange am Leben halten können.

Leeven Willy, maach et jot!
Jetzt triffst Du deine ganzen Freunde, die viel zu früh gegangen sind, wieder!
Und irgendwann sehen wir uns auch wieder!