LANXESS arena: Neuer Vorverkaufsstart für die Karnevalsveranstaltungen 2021

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Mrz 302020
 

Foto: Louis Sprafke

Selbst an der fünften Jahreszeit geht die Krise rund um das neuartige Corona-Virus nicht spurlos vorbei. Ursprünglich sollte der Vorverkauf für die „Lachende Kölnarena“ – das Traditionsformat im Kölner Karneval schlechthin, das auch im kommenden Jahr ganze 15 Mal in der LANXESS arena in Köln-Deutz stattfindet – am 27. April 2020 beginnen. Aufgrund der aktuellen Situation entschieden sich die Veranstalter Gastspieldirektion Otto Hofner und ARENA Management dazu, den Vorverkaufsstart um knapp einen Monat zu verschieben. Neuer Start-Termin ist nun der 25. Mai 2020. Auch der Verkaufsstart der „Lachenden PÄNZ arena“ – die Junior-Version der „Lachenden“ – ist von der Verschiebung betroffen.

Eberhard Bauer-Hofner, geschäftsführender Gesellschafter des Veranstalters, der Gastspieldirektion Otto Hofner, begründet die Entscheidung: „Die aktuelle Situation ist für die gesamte Veranstaltungsbranche nicht leicht. Die Zukunft ist ungewiss, es lässt sich nicht einmal vorhersagen, wie die Lage in zwei Wochen aussehen wird. Daher haben wir uns in gemeinsamer Absprache für die Verschiebung um einen Monat entschieden, um dann hoffentlich unter deutlich verbesserten Umständen hinsichtlich der Krise den Vorverkauf für die „Lachende Kölnarena“ 2021 zu starten.“

Im selben Zug ergänzt Stefan Löcher, Geschäftsführer des Mitveranstalters ARENA Management: „Natürlich wäre es uns lieber gewesen, den Vorverkauf wie geplant am 27. April anlaufen zu lassen. Die Situation ist aber nun mal so, wie sie ist. Wir denken, es wäre höchst unsensibel, inmitten der Hochphase dieser Pandemie einen Verkaufsstart zu platzieren. Wir sind dennoch zuversichtlich, dass der Vorverkauf, wie in den Jahren zuvor, super starten wird. Die Leute wollen sich wieder auf Konzerte und Events freuen können. Was wäre da für die Kölnerinnen und Kölner besser geeignet, als die Vorfreude auf die „Lachende Kölnarena“ in der bevorstehenden Session?“

Ab dem 25. Mai 2020 können sich dann alle Jecken ihre Tickets für die „Lachende Kölnarena“ und die „Lachende PÄNZ arena“ 2021 sichern, bei der natürlich wieder alles dabei ist, was der Kölner Karneval zu bieten hat: Die Stars der karnevalistischen Musikszene, die traditionellen Garden, das Kölner Dreigestirn und die Besten der kölschen Rednerzunft.

Nachbarschaftshilfe während der Corona-Krise: Festkomitee startet Aktion „Nur zesamme” zur Versorgung von kölschen Senioren

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Mrz 202020
 

Logo: Festkomitee Kölner Karneval

Das Festkomitee Kölner Karneval bietet ab kommender Woche eine besondere Unterstützung für Senioren an, die wegen der Corona-Pandemie derzeit selbst keine Einkäufe tätigen können. Im Rahmen der Aktion „Nur zesamme” wird älteren Menschen über die Telefon-Hotline 0221 57400-90 eine ehrenamtliche Helferin oder ein Helfer aus dem Umfeld der Kölner Karnevalsgesellschaften vermittelt, um kurzfristig und pragmatisch Besorgungen zu erledigen: Das können Lebensmitteleinkäufe ebenso sein wie der notwendige Gang zur Apotheke. „Wir wissen, dass die vielen Mitglieder unserer Gesellschaften sich das ganze Jahr über in vielen sozialen Projekten engagieren”, so Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Dieses enorm starke Netzwerk des Karnevals wollen wir nun während der Corona-Krise aktivieren und Senioren und Hilfsbedürftigen ganz praktisch und unbürokratisch unterstützen.”

Wenn ältere, hilfsbedürftige Menschen sich beim Festkomitee über die Hotline oder per E-Mail unter info@koelnerkarneval.de melden, wird auf den Pool der ehrenamtlichen Helfer aus den Mitgliedsgesellschaften zurückgegriffen. Die Senioren erhalten dann die Telefonnummer eines Helfers aus dem jeweiligen Veedel und können sich individuell absprechen. „Die Helfer, die sich bisher bei uns gemeldet haben, stammen aus unseren Mitgliedsgesellschaften, aber wir sind natürlich für jeden offen, der die Aktion unterstützen will”, erklärt Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Selbstverständlich sind im Rahmen der Aktion alle Unterstützer unfallversichert, und da wir hoffen, in vielen Veedeln Helfer zu finden, sollen möglichst auch lange Wege vermieden werden. Im Idealfall geht der ehrenamtliche Helfer einfach für den Nachbarn mit einkaufen – ohne große Umwege und ohne Bürokratie. ‚Nur zesamme’ ist ja der Kerngedanke unseres nächsten Sessionsmottos. Gefeiert wird zwar erst im Winter, aber leben können und sollten wir das Motto definitiv in den nächsten Wochen schon.”

Selbstverständlich werden die ehrenamtlichen Helfer mit grundsätzlichen Hygieneregeln noch einmal vertraut gemacht – schließlich ist die Begrenzung der Corona-Infektionen derzeit oberstes Ziel. Aber wenn die Senioren nicht selbst einkaufen müssen, sondern nur Kontakt zu einem Helfer von ‚Nur zesamme’ haben, dann reduziert das die Infektionsmöglichkeiten erheblich, ist sich das Festkomitee nach Rücksprache mit den zuständigen Kölner Behörden sicher. Wer also mithelfen möchte oder selbst Hilfe bei Besorgungen benötigt, kann sich ab Montag unter 0221 57400-90 (montags bis freitags 8:30 – 16:30 Uhr) oder per E-Mail unter info@koelnerkarneval.de an das Festkomitee Kölner Karneval wenden. Alle Infos sowie das Anmeldeformular für Helfende finden Sie auch unter www.koelnerkarneval.de.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

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Bewerbungsphase für die Akademie des Kölner Karnevals startet

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Feb 262020
 

Grafik: Festkomitee

Nach der Session ist vor der Session: Karnevalistische Musiker und Redner haben im März die Chance, ein Teil der Akademie des Kölner Karnevals zu werden. Das umfassende Programm des Literarischen Komitees bietet Künstlerinnen und Künstlern viele Möglichkeiten, ihr Handwerk Stück für Stück zu erlernen, aber auch ihre Fähigkeiten und Ressourcen zu erweitern. Mit ehrenamtlichen Profis aus dem Karneval werden die Teilnehmer professionell unterstützt und lernen neben Marketing und Management beispielsweise auch die richtige Kostümauswahl oder Bühnenpräsenz. Wer auf die großen Bühnen im Fastelovend will, der ist hier genau richtig. Hier findet jeder Jeck seinen Platz.

Zusätzlich zu der breit gefächerten Kursauswahl der Akademie gibt das Programm den Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, ihre Bühnenperformance stetig zu verbessern. Dank des großen Netzwerks des Festkomitees und der Vielzahl der angeschlossenen Gesellschaften bietet die Akademie viele Auftrittsgelegenheiten. Neben einem exklusiven Vorstellabend vor Literarten und Veranstaltern bekommen die Künstler eine eigene Experimentierfläche bei „Bütt & Bands“, eine Reihe von Try-Out-Konzerten in wechselnden Lokalitäten. „So können die Künstler nicht nur Erfahrung sammeln, sondern sich gleichzeitig bei den für sie wichtigen Veranstaltungen präsentieren. Das kann jedem Künstler immer helfen“, so Nadine Krahforst, die Leiterin des Literarischen Komitees.

Die Castings starten ab März, eine Altersgrenze für die Bewerbungen gibt es nicht. Interessenten senden Ihre Bewerbung bitte an das Festkomitee. Neben einem kurzen karnevalistischen Lebenslauf sollten – falls bereits vorhanden – Hörproben (Musik) oder eine kurze Beschreibung der Figur (Rede) enthalten sein.

Festkomitee Kölner Karneval
Akademie
Nadine Krahforst
Maarweg 134
50825 Köln
akademie@koelnerkarneval.de

Mehr Informationen zum Literarischen Komitee und der Arbeit, die sie leisten, finden Sie unter www.koelnerkarneval.de.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Aschermittwoch 2020 – Ein Rückblick auf die Karnevalssession

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Feb 262020
 

Foto: Pixabay

Heute ist Aschermittwoch, der 26. Februar 2020. Knapp acht Wochen wurde im Rheinland, wurde in Köln Karneval gefeiert. Das Motto in Köln, „Et Hätz schleiht em Veedel“ ist seit gestern Geschichte, das neue Motto steht seit Montagnachmittag fest. Doch was hat die Session wirklich gebracht? Ein Resümee.

Das Motto „Et Hätz schleiht em Veedel“

Ein Motto, das kölscher nicht sein konnte! Das kölsche Hätz sind nunmal die Veedel. Doch, seien wir mal ganz ehrlich: Was hat das Motto denn für die Veedel gebracht? Ein paar der im Festkomitee organisierten Karnevalsgesellschaften haben ihre Veedel (oder auch die gesamten Kölner Stadtteile bzw. Bezirke) auf ihren Orden verewigt. Manche Orden sind schön, viele sind aber am Thema vorbei. Andere Gesellschaften hatten dazu erst gar keine Idee – oder wollten keine Idee dazu haben.

Doch was brachte das Motto den 86 Kölner Stadtteilen wirklich? Hat irgendeine Karnevalsgesellschaft, hat das Festkomitee die Stadtteile, die Veedel, gewürdigt? Okay, im Rosenmontagszug gab es eine entsprechende Gruppe mit je einem Teilnehmer aus den 86 Veedel – und den Bezirksbürgermeistern. Schöne Idee von Zugleiter Holger Kirsch – aber: War es das mit dem Hätz und den Veedel? Gut, es gab eine handvoll Gesellschaften, die haben im Veedel auch ihren Karneval gefeiert. Das machen die aber jedes Jahr, wie zum Beispiel die Nippeser Bürgerwehr auf dem Wilhelmplatz an Weiberfastnacht. Die Lesegesellschaft veranstaltete einen Herrenfrühschoppen „em Veedel“, in Bickendorf. Die Veranstaltung war in kürzester Zeit ausverkauft. Doch was ist mit den vielen anderen Gesellschaften, die ein Veedel im Namen tragen – dort aber, mal abgesehen vielleicht vom Veedelszoch, gar nicht präsent sind? Da lobe ich mir die Müllemer Junge und die Lövenicher Neustädter, die immer ihre Sitzungen im Veedel machen. Die Flittarder K.G. macht ihre Milieu-Sitzung auch im Veedel, Höhenhaus und Dünnwald feiern zumindest auch teilweise in ihrem Stadtteil – auch wenn hier die großen Sitzungen mangels Saal im Nachbarveedel Mülheim stattfinden müssen …

Es gibt sogar Gesellschaften, die könnten den Saal in ihrem Stadtteil problemlos komplett füllen – doch man geht lieber in einen großen innerstädtischen Saal, den man dann nur halbvoll bekommt. Macht irgendwo auch keinen Sinn, oder?

Man hätte aus dem Motto „Et Hätz schleiht em Veedel“ mehr machen können! Hoffen wir mal, dass das neue Motto „Nur zesamme sin mer Fastelovend“ etwas mehr mit Leben gefüllt wird …

Das leidige Thema „Prinzenspange“

Die Dreigestirnsspange – wie sie richtigerweise heißen müsste – war auch in dieser Session wieder ein heißer Diskussionspunkt. Kaum war die Proklamation der drei Narrenherrscher beendet, waren bereits die ersten Spangen für horrende Preise auf einem bekannten Internet-Auktionshaus zu finden. Aber nicht nur die Dreigestirnsspange wurde dort für viel Geld gehandelt, sondern auch andere Spangen, die man teilweise sogar für unter 5,00 € selbst käuflich erwerben konnte (die Hofburgspange zum Beispiel soll für rund 50,00 € weggegangen sein – und die konnte man in jedem Dorint Hotel in Köln an der Rezeption für 3,50 € kaufen …).

Aber nicht nur der Handel im Internet ist nervig. Auch die Bettelei für eine Spange der drei Tollitäten sorgte in der Session für Unmut. Bei der Halbzeitpressekonferenz in der Hofburg sprach das Dreigestirn das Thema offen an – und erhielt dafür von vielen Seiten Applaus. Trotzdem gab es auch danach noch einige Jecken, die bei den drei Tollitäten, der Adjudantur – und ja, selbst bei den Fahrern des Dreigestirns-Tross – um Spangen bettelten. Darunter gestandene Kollegen der Medien, welche die Spange für Familienmitglieder haben wollten – aber auch einige selbsternannte „Möchtegern-Star-Fotografen“, die gerade einmal wissen, wie man eine Kamera richtig herum hält …

Es gibt wohl bereits im Festkomitee Gedankenspiele, wie man mit dem Thema „Dreigestirnsspange“ in den nächsten Sessionen umgeht. Das diesjährige Dreigestirn hat ja zum Beispiel besonders verdiente Karnevalisten mit der „Prinzenspange am Bande“ ausgezeichnet. Zahlreiche Ehrenamtler erhielten in dieser Session die Prinzenspange gemeinsam mit einer Urkunde als besondere Auszeichnung. Vielleicht wird das ja die Zukunft: Wer die Spange wirklich verdient, bekommt diese „am Bande“ oder mit einer Urkunde – und für die bettelnden Jecken gibt es einen „billigen“ Pin.

Journalisten – und solche, die sich dafür halten

Gerade in den letzten Jahren hat sich dieses Phänomen erheblich im Karneval ausgebreitet: Immer mehr „Möchtegern-Journalisten“ wollen auf die Veranstaltungen. Teilweise sind darunter nebenberufliche Journalisten, die ihr Handwerk durchaus verstehen und auch ihre Berechtigung haben. Aber es gibt auch einige Kandidaten, die sich „Journalisten“ schimpfen – und mit ihrem Verhalten einen ganzen Berufsstand in Mißkredit bringen. Ein paar Beispiele:

Nehmen mir mal Detlef Doof (der Name ist natürlich frei erfunden …). Der Junge hat nicht nur eine Schraube locker, das fehlt ein ganzer Schrank. Und da hat der sogar schriftlich! Er meldet sich dann telefonisch bei den Veranstaltern und behauptet, dass er für den „Kölner Stadt-Reporter“ (gibt es nicht, frei erfunden …), ein Anzeigen-Wochenblättchen, arbeitet. Da wäre er der neue Karnevalsreporter und wollte sich akkreditieren. Die Veranstalter lassen ihn dann zu – und nehmen die eigentliche Redaktion aus ihrem Verteiler. Doch Detlef Doof erscheint dann nicht zur Veranstaltung. Oder er kommt zum Termin – und berichtet dann nicht. In beiden Fällen rufen die Veranstalter dann die Redaktion an und fragen nach, warum der Artikel nicht erscheint. Dort erfährt man dann, dass der „Redakteur“ gar nicht für diese Zeitung arbeitet …

Ein anderes Beispiel ist der Redakteur Hans Franz (ja, genau …), der immer mit einer bunten Gesellschaftsmütze auf den Veranstaltung aufläuft. Eine offizielle Legitimierung als Journalist hat dieser Bengel übrigens nicht. An die Presseakkreditierung des Festkomitees kommt er nicht dran – und den Presseausweis mit dem dazugehörenden „Fachjournalisten-Zertifikat“ gab es beim gleichen Auktionshaus wie die Dreigestirnsspange für ein paar Euros. Oder im Kaugummi-Automaten.

Dieser „Fachredakteur“ stört sich jedenfalls nicht an den Besuchern im Saal – man stellt sich einfach direkt vor die Nase der zahlenden Gäste und fotografiert munter drauf los! Besonders dann, wenn das Dreigestirn auf der Bühne steht, weil man hat ja offiziell keine Dreigestirnsspange – außer der, die man im Internet gekauft hat und die man immer dann trägt, wenn das Dreigestirn nicht im Programm ist. Man muss ja zeigen, wie wichtig man ist. Wenn sich dann ein Pressesprecher beschwert und den „Kollegen“ auffordert, mal rauszugehen, damit die Leute wieder etwas sehen, bekommt der Pressesprecher gesagt: „Sie machen ihre Arbeit, ich mache meine. Lassen sie mich in Ruhe arbeiten!“

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass der „Fachjournalist“ auch verlangt, dass man ihn während seiner stundenlangen „Sitzungsbesuche“ (ja, man könnte meinen, dass der Herr nur umsonst die Sitzung sehen möchte und dabei ein paar Bildchen macht …) zu verpflegen hätte? Die Frage nach etwas zu Trinken wird dann gerne überhört – kurz danach kommt dann die Frage nach etwas zu Essen. Wenn es nix gibt, geht er zur nächsten Veranstaltung – irgendeiner wird seine „Arbeit“ schon zu schätzen wissen. Immerhin ist er ja Mitglied bei einem Traditionskorps (fragt sich nur, wie lange noch …)!

Ach ja: Und da die Redaktion, für die er bislang gearbeitet hat, ihm wohl Anfang des Jahres gezeigt hat, wo der Zimmermann das Loch gelassen hat, gibt er nun vor, für ein großes Verlagshaus zu arbeiten. Nur dort kennt man ihn gar nicht. Stört ihn aber nicht. Auch die Schreiben des Verlagshauses jucken ihn nicht. Er macht einfach weiter! Mal schauen, wie lange noch …

Solche Individuen haben sich in den letzten Jahren im Kölner Karneval ausgebreitet wie die Pest. Und das sind wirklich nur zwei (reale) Beispiele von geschätzt einem guten Dutzend solcher Kandidaten. Einige Pressesprecher sagen dann, auf das Thema angesprochen: „Na ja, die posten ja die Fotos auf facebook. Das ist ja auch Werbung für uns!“ (Ja, falsch gedacht. Wenn man keine Freunde auf facebook hat, sieht das auch so gut wie keiner …) Andere Pressesprecher gehen den richtigeren Weg und geben solchen Personen erst gar keinen Zugang zu ihren Veranstaltungen. Auch hier müsste sich etwas ändern, um die Presseberichterstattung – die in den letzten Jahren kontinuierlich weniger wurde, von ein paar Internet-Galliern mal abgesehen – wieder auf ein professionelles Niveau anzuheben.

 

Aber natürlich gab es in der Session nicht nur negatives: Wir hatten ein hervorragendes Kölner Dreigestirn mit Prinz Christian II., Bauer Frank und Jungfrau Griet. Die drei Narrenherrscher waren auf einer Symapthiewelle unterwegs, wie man sie schon lange nicht mehr erlebt hat. Und auch das Spendenprojekt der Drei, der Festwagen für Menschen mit und ohne Handicap, scheint durch die große Spendenbereitschaft von Vereinen, Initiativen und Privatpersonen gesichert zu sein. Das Wurfmaterial für den Wagen spendieren ja für die nächsten zehn Jahre die neun Traditionskorps mit je 1.000,00 € pro Korps und Jahr!

Und auch wir hier bei koelsche-fastelovend.de hatten eine erfolgreiche Session: Normalerweise haben wir in einer Karnevalssession mit sieben, acht, neun Wochen Laufzeit um die 1,5 Millionen Seitenzugriffe (im ganzen Jahr summieren sich die Seitenzugriffe dann auf zwischen 4,5 und 5 Millionen …). In dieser Session haben wir bereits am Rosenmontag fast 3 Millionen (!) Seitenzugriffe gehabt, was auch dazu geführt hat, dass zurzeit unsere Kartenmodule mit „Google Maps“-API nicht funktionieren (zu viele Zugriffe in diesem Monat …). Das wird sich aber am 1. März wieder von alleine beheben! Die Planungen für die kommende Session sind bereits in vollem Gange – immerhin wird die Session noch einmal eine Woche kürzer sein als dieses Jahr.

Wir werden auch weiterhin versuchen, einen möglichst breiten Überblick über den Karneval in Köln und die Aktivitäten der Karnevalsgesellschaften außerhalb der Session zu liefern. Aktuell werden die bereits vorliegenen Termine für die Session 2021 eingepflegt. Die Seite bekommt über den Sommer auch ein paar neue Funktionen spendiert – doch dazu mehr, wenn diese live gehen!

Die Session 2019/2020 ist Geschichte. Wir verabschieden sie mit einem letzten, leisten drei Mal „Kölle Alaaf“!

Endspurt auch beim Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“ von 1948 e.V.

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Feb 252020
 

Fotos: KKV „UNGER UNS“

Der Sturm in Stadtgebiet von Köln hielt die „UNGER UNS“ – Fans nicht davon ab, die letzten Stunden vor Rosenmontag gemeinsam zu feiern. Gleich zu Beginn des Programms empfingen sie mit großer Begeisterung die Bläck Fööss, die in dieser Session ihr 50jähriges Jubiläum feiern konnten. Die Bläck Fööss und der Kölner Dom, sie sind den Kölnern eine Herzensangelegenheit.

Nahaufnahme des Präsents

Der Präsident des „UNGER UNS“ nahm die Gelegenheit wahr, ein Präsent zu überreichen, das seinesgleichen suchen muss. Ein Stück vom Wahrzeichen unserer Stadt, ein kleines Stück einer tragenden Säule des Kölner Doms, wurde den Bläck Fööss im Namen des „UNGER UNS“ und der Dombauhütte, überreicht.

Und dann wurde gefeiert mit dem Auftritt der Paveier, mit den Funky Marys, den Räubern, dem Auftritt der Nachtfalter Schränzer Pratteln 1959 und nach Mitternacht und damit hinein in den Rosenmontag mit dem Auftritt der Klüngelköpp.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)

Fidele Burggrafen feiern große Kostümsitzung am Karnevalssonntag

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Feb 252020
 

Foto: Andreas Klein

Gleich zu Beginn der Sitzung der Fidele Burggrafen im Festsaal des Pullman Cologne Hotel wurde es voll auf der Bühne: Mit dem Elferrat unter der Leitung von Präsident Marcus Schneider zog das Korps der Altstädter Köln gemeinsam mit dem Kölner Dreigestirn der Session 2020, Prinz Christian II., Bauer Frank und Jungfrau Griet, auf.

Der Elferrat bestand dabei aus Damen und Herren der Gesellschaft. Im Rahmen des Programms des Dreigestirns wurden Moni und Werner Klupsch vom Dreigestirn für ihr ehrenamtliches Engagement mit der Prinzenspange und einer besonderen Urkunde ausgezeichnet. Eine besondere Ehre für die langjährigen und sehr aktiven Mitglieder der Fidele Burggrafen. Nach dem Auszug des Dreigestirns präsentierte das Korps der Altstädter sein Programm – doch für das grün-rote Traditionskorps drängte die Zeit, der nächste Auftritt stand auf dem Plan und so fuhren Teile des Korps bereits vor …

Für die Lacher am Abend sorgten Comedian Dave Davis als „Motombo“ und Martin Schopps. Die Showtanzgruppe „HIgh Energy“ begeisterte zu später Stunde mit ihrem diesjährigen Showtanz. Der Rest des Programms des Abends bestand aus Musik – und mit den Klüngelköpp, Eldorado, Paveier, Lupo, Kasalla, Torben Klein (der für eine Band eingesprungen war, deren Frontmann keine Stimme mehr hatte …) und zum Finale Miljö stellte sich für den Betrachter die Frage, warum man überhaupt Stühle in den Saal gestellt hatte. War doch sowieso eine Stehparty …

„grenzenlos jeck“ – das Porzer Motto 2021

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Feb 252020
 

Grafik: Festausschuß Porzer Karneval

Unseren Karneval feiern – unser Brauchtum erlebbar machen – es erhalten und weiter entwickeln – all das ist wichtig, damit wir auch in der Zukunft noch den Karneval haben, den es zu beschützen gilt.

Wie schaffen wir das? Nicht durch Abschottung oder Abschirmung nach außen – ganz im Gegenteil. Unsere Welt kommuniziert immer schneller, Grenzen von früher werden durch die Digitalisierung und moderne Reisefähigkeit überwindbar und verschwimmen immer mehr. Das Wort „Multi-Kulti“ ist schon lange in unserem Wortschatz verankert.

Also müssen wir auch unser Brauchtum so ausrichten, dass wir den modernen Anforderungen entsprechen. Und zwar durch die Bereitschaft, Grenzen verschwinden zu lassen – ABER ohne dabei die Regeln aus den Augen zu verlieren.

Verständnis für unser Brauchtum zu erzeugen geht nur so, dass wir es erlebbar machen. Dabei dürfen geografische Grenzen, Altersgrenzen, Herkunftsgrenzen oder soziale Möglichkeiten keine Rolle spielen. Der Karneval ist bunt und ausgelassen – er bietet allen Menschen für eine festgelegte Zeit die Gelegenheit, miteinander zu feiern, aus dem Alltag auszubrechen und vielleicht auch Neues kennen zu lernen.

Nur wer das Brauchtum richtig kennen lernt, weiß auch die Regeln zu deuten, die es vorgibt. Wir sind „grenzenlos jeck“ – wir bringen unser Brauchtum weit über die Grenzen von Porz hinaus. Aber wir sind auch für alle Menschen offen, die unseren Karneval bei uns feiern möchten.

Wir werden im kommenden Jahr mit allen Porzer Jecken, allen Mitgliedsgesellschaften und dem Porzer Dreigestirn „grenzenlos jeck“ sein!

(Quelle: Pressemitteilung des Festausschuß Porzer Karneval)

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Kölsche Narren Gilde beendet Sitzungssession mit Kostümsitzung und vielen Überraschungen

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Feb 252020
 

Mit ihrer traditionellen Kostümsitzung beendete am Karnevalssonntag die Kölsche Narren Gilde ihre diesjährige Sitzungssession im großen Festsaal des Maritim Hotel Köln. Dabei hatte die Gesellschaft um Präsident Helmut Kopp, Vizepräsident Stefan Virnich und Senatspräsident Stefan Bertrams einige Überraschungen im Gepäck …

Das Tanzcorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte eröffnete die Sitzung am Nachmittag mit ihrer Darbietung aus Tanz und Akkrobatik. Bernd Stelter sorgte für erste Lacher, bevor die Paveier mit ihren Hits die bunt kostümerten Jecken von den Stühlen rissen. Mit Martin Schopps gab es einen weiteren Angriff auf die Lachmuskeln. Die Klüngelköpp begeisterten nicht nur mit ihren Hits, sondern auch mit ihrer Drum-Performance, die viele Gäste an die Blue Man Group erinnerte.

Foto: Andreas Klein

Einen gemeinsamen Einmarsch mit dem Musikkorps „Kölner Husaren grün-gelb“ und der Tanzgruppe „Kölsche Stäänefleejer“ gab es nach der Show der Klüngelköpp. Während das Musikkorps auf der Bühne blieb und die Jecken im Saal mit bekannten kölschen Liedern begeisterten, verschwand die Tanzgruppe wieder ins Foyer des Maritim Hotel Köln. Denn dort warteten besondere Gäste auf die Tanzgruppe: In der Puppensitzung des Kölner Hännes´chen-Theaters, eines der letzten Stockpuppentheater in Deutschland, waren in dieser Session die „Kölsche Stäänefleejer“ als tanzende Puppen dabei. Und genau diese Puppen zogen gemeinsam mit der Tanzgruppe „Kölsche Stäänefleejer“ auf die Bühne des Maritim Hotel Köln. Nach der tänzerichen Darbietung der Tanzgruppe, die sich im letzten Jahr der Kölsche Narren Gilde angeschlossen hatte, ging es in die Pause.

Nach der Pause eröffnete das Korps der Altstädter Köln die zweite Abteilung. Zur Überraschung aller Gäste gab es nach dem Auszug des Altstädter Korps den Einzug einer großen Tanzgruppe – zum zweiten Mal in dieser Session wurde der Gemeinschaftstanz der Kölner Tanzgruppen auf einer Sitzung der Kölsche Narren Gilde präsentiert. Tänzerinnen und Tänzer aus 16 Kölner Tanzgruppen zeigten diese einmalig schöne Darbietung – und erhielten dafür, wieder einmal, Standing Ovations des Publikums der Kölsche Narren Gilde. Mit den Bläck Fööss ging es danach planmäßig weiter im Programm – und die Band, die dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert, begeisterte mit ihren bekannten und neuen Hits. Mit ihrem Zwiegespräch sorgten „Willi und Ernst“, die beiden jecken Rentner aus Köln-Koblenz am späten Abend noch einmal für Lacher. Die Showtanzgruppe „High Energy“ gehört auf der Sonntagssitzung der Kölsche Narren Gilde mittlerweile schon fast zum Inventar. Kein Wunder, bietet die Gruppe jedes Jahr einen hervorragenden Showtanz.

Eine Überraschung gab es danach für das Kölner Dreigestirn: Aus Baden-Württemberg war Winzer Heinz Kölle mit seiner Frau und Tochter angereist – aber nicht nur, um die Sitzung der Kölsche Narren Gilde zu erleben, sondern auch, um dem Kölner Dreigestirn eine besondere Wein-Edition zu überreichen. Diese Wein-Edition gibt es auch bei der Kölsche Narren Gilde in limitierter Auflage zu bestellen. Anfragen dazu über die Homepage der Kölsche Narren Gilde. Und da man gerade schon bei den Überraschungen war, wurde Günther Post, Senator der Kölsche Narren Gilde und ehemalige Senatspräsident der K.G. Kölsche Greesberger von „seiner“ Tanzgruppe „Kölsche Greesberger“ überrascht, die einen Tanz zu Ehren von Günther Post aufführten. Mit den Höhner ging danach die Sitzung am frühen Sonntagabend zu Ende – klar, denn man wollte für den Rosenmontagszug am nächsten Morgen wieder fit sein.

A pro po Überraschungen: Auch für die Medienvertreter gab es noch eine Überraschung, denn sie erhielten die limitierte Rosenmontagszugspange der Kölsche Narren Gilde als kleines Präsent für die Berichterstattung über die Gesellschaft in der zurückliegenden Session …