Session 2018/2019 in Köln eröffnet mit zahlreichen Veranstaltungen

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Session 2018/2019 in Köln eröffnet mit zahlreichen Veranstaltungen
Nov 122018
 

Der 11.11.2018 bietet, wie jedes Jahr, ein vielfältiges Spektrum an Veranstaltungen – von der Kneipenparty über die zahlreichen Sessionseröffnungspartys bis hin zum Fackelzug der Nippeser Bürgerwehr. Wir haben für Sie, wie jedes Jahr, eine Auswahl getroffen und berichten von den Hot-Spots des Tages.

KKV „Unger Uns“ startet an neuer Wirkungsstätte – und ohne Präsident Udo Beyers

Fotos: Andreas Klein

Schock für den KKV „Unger Uns“ wenige Tage vor dem 11.11.: Präsident Udo Beyers musste wegen einer Augenoperation seine Teilnahme an der Sessionseröffnung der Gesellschaft absagen. Und da war große Not beim KKV angesagt, denn Beyers moderiert die Veranstaltung normalerweise. Doch wofür hat man Freunde: Frank Klever, Präsident der K.G. Blau-Rot, übernahm die Moderation an diesem Tag kurzfristig.

Nicht nur den Saal, sondern auch die Rheinseite, hat der KKV in dieser Session gewechselt: Vom Senatshotel in der Kölner Altstadt ging es in das Dorint Hotel an der Messe in Köln-Deutz, wie der Kölner sagt: „Op de schäl Sick!“ Dort konnten rund 800 Jecken dem Treiben beiwohnen.

Mit „Kuhl un de Gäng“ und den Räuber startete man in die Session. Das designierte Dreigestirn machte den Jecken gemeinsam mit den Plaggeköpp pünktlich zur Mittagszeit seine Aufwartung. Bis in den Abend wurde mit den Domstürmer, Querbeat, Cöllner, Marita Köllner und den Funky Marys weiter gefeiert.


Die Kolibris bei den Erdmännchen

Kleine Erdmännchen starten mit Mega-Stehung in die Session

Im ausverkauften Garderobensaal des Gürzenich Köln starteten die „Kleinen Erdmännchen“ in die Session 2018/2019. Über acht Stunden lang gaben sich hier die Künstler die Klinke in die Hand und feierten die erste große Party der neuen Session in Kölns guter Stube.

Neben Alleinunterhalter Andreas Konrad, der auch in den Umbaupausen die Jecken im Saal unterhielt, erhöhten Pascal, die Kolibris (Foto), die Boore, das Heddemer Dreigestirn (die in der aktuellen Staffel von „Das Supertalent“ auf RTL zu sehen waren …), Nadine „Domhätzje“ Fiegen, die Klüngelköpp, die Kölsche Adler, die Cöllner, die Domstürmer und die Rabaue die Temperatur im Saal auf saunaähnliche Gradzahlen. Das designierte Kölner Dreigestirn machte den Erdmännchen und deren Gästen am Nachmittag seine Aufwartung. Mit den Big Maggas, Tommy Walter, Kölsch Royal, den Höhner und den Räuber ging es dann bis in den frühen Abend weiter im Programm.


10 Jahre Ball Raderdoll am 11.11. im Pullman Cologne Hotel

Blick ins volle Pullman

Bereits zum zehnten Mal feierte die Große Braunsfelder K.G. den Zwilling des legendären „Ball Raderdoll“ an Weiberfastnacht mit dem „Ball Raderdoll am 11.11.“. Im Ballsaal des Hotel an der Helenenstraße und im Foyer drängelten sich hunderte Jecken, um bei der legendären Veranstaltung dabei zu sein. Unter den Gästen auch Bernd Petelkau von der CDU Köln, seit wenigen Tagen Ehrenbotschafter der Gesellschaft.

Musikalisch gaben hier RhingBloot, Kempes Feinest, die Big Maggas, die Höhner, die Micky Brühl Band, die Klüngelköpp, die Räuber, die Paveier und die Domstürmer alles, um den Jecken den Start in die neue Session zu einem Erlebnis zu machen …


Altstädter Köln eröffneten die Session „11 Punkt 11“ im Wartesaal am Dom

Volle Hütte auch bei den Altstädter Köln im „Wartesaal am Dom“ am Kölner Hauptbahnhof. Neben tanzbaren Sounds mit DJ Ingo Frings gab es auch hier karnevalistische Sangeskunst live „op d´r Bühn“ mit den Köbesse, Fabian Kronbach & Band, Kölschraum, den Cöllner, Rockemarieche, Kasalla und den Domstürmer.


Rote Funken erklären ihre „11. em 11. Party“ zum Brauchtum

Foto: Kurt Braun

Alles was in Köln drei Mal stattfindet ist Brauchtum, heißt es öfter unter Karnevalisten. So auch bei den Roten Funken die ihre „11. em 11.-Party“ zur Brauchtumsveranstaltung erhoben. In allen Sälen des Kölner Maritim Hotel geht dabei zum dritten Mal die Post ab.

Nachdem die Funken-DJs die Jecken auf Betriebstemperatur gebracht hatten, startete das Korps der Kölsche Funke rut-wieß mit der ersten großen Wache in der Session 2018/2019. Dabei zeigte auch das Tanzpaar des rot-weißen Korps, was man während der Sommermonate einstudiert hatte.

Mit Miljö, Planschemalöör, Lupo, den Räuber und den Klüngelköpp feierte das jecke Volk bis in den Abend hinein.


Nippeser Bürgerwehr unter neuer Führung am Eigelstein

Zum ersten Mal konnte der neue Präsident der Nippeser Bürgerwehr, Michael Gerhold, die Jecken an der Eigelsteintorburg zur Sessionseröffnung der Appelsinefunke begrüßen. Und während bei den meisten Veranstaltungen im Saal die Jecken bereits gen Heimat starteten, fingen der Spaß bei den Nippeser gerade erst an …

Mit der Jugendtanzgruppe „Kölsche Greesberger“, den Filue, den Boore, den Kölsche Adler, den Rabaue und den Domstürmer gab es zweieinhalb Stunden Programm „umsonst und draußen“ vom Feinsten. Um kurz vor 20 Uhr machte das designierte Kölner Dreigestirn den Jecken seine Aufwartung, bevor das Korps der Nippeser Bürgerwehr mit klingendem Spiel und im Schein hunderter Fackeln den Weg von Nippes-Ost (aka Eigelstein) zurück ins Heimatveedel antrat.

Müllemer Junge starten mit Rekord in die neue Session

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Müllemer Junge starten mit Rekord in die neue Session
Nov 122018
 

Foto: Andreas Klein

Mit einem Besucherrekord für ihre Sessionseröffnungsfeier startete die K.G. Müllemer Junge in die Session 2018/2019: 420 Mitglieder und geladene Gäste waren dem Ruf der Gesellschaft aus dem Kölner Stadtteil Mülheim in die im Veedel liegende Mülheimer Stadthalle gefolgt, um am Abend vor dem 11.11. in die kommende Session zu starten.

Nach der Begrüssung durch Präsident Siegfried Schaarschmidt eröffnete Max Biermann mit seiner Band den Abend. Biermann bietet das krasse Gegenstück zu den vielen neuen Bands im Kölner Karneval – nämlich ruhige, handgemacht kölsche Töne mit Charme und Humor. Wer nicht so auf „laut“ steht, wird mit Biermann und seiner Combo seine helle Freude haben! Laut, aber nicht zu laut, wurde es danach bei der Percussion-Performance der „Show-Drumline aus dem Rhein-Erft-Kreis“, den Drummerholics (Foto). Die Jungs haben sich mittlerweile im Karneval etabliert und sorgen mit ihrer Show für kurzweilige Unterhaltung.

Silke Dick und Erich Radermacher

Gleich 37 neue aktive Mitglieder konnten die Müllemer Junge an diesem Abend begrüssen. Nach der Vorstellung der neuen Mitglieder durch den Vorstand zog das Tanzcorps „Echte Fründe“ der Flittarder K.G. in den Saal ein und zeigte seine eindrucksvolle tänzerische Darbietung. Die Jungs und Mädels begeisterten die Gäste im Saal besonders mit ihren akkrobatischen Einlagen.

Nach diesem tänzerischen Hochgenuss wurden neun Mitglieder der K.G. für ihre 10-jährige Mitgliedschaft mit der silbernen Mitgliedsnadel ausgezeichnet. Die goldene Mitgliedsnadel für ihre 20-jährige Mitgliedschaft erhielten Pressesprecherin Silke Dick und Gesellschaftsfotograf Erich Radermacher, der auch für die Fotos in diesem Artikel (sofern nicht anders ausgewiesen) verantwortlich zeichnet.

Ebenfalls in diesem Block wurden die neuen Senatoren der Gesellschaft willkommen geheißen und Achim Weinecke erhielt den Senatssonderorden für seine Verdienste um die Gesellschaft und den Senat.

Mit Fabian Kronbach hatte Literat Alexander Dick einen Musiker mit seiner Band ins Programm geholt, der kölsche Songs in einem frischen Sound präsentiert. Und dass die Müllemer Junge auch eher unbekannten Künstlern eine Plattform, gerade auch bei ihrer Sessionseröffnung, bieten, ist hinlänglich bekannt.

Verdienstorden für verdiente Karnevalisten

Beim Auftritt der Tanzgruppe „Original Matrosen vum Müllemer Böötche“, die in dieser Session 2018/2019 mit 6 * 11 Jahre ein närrisches Jubiläum feiern, wurden weitere Ehrungen durchgeführt. Für seine 44-jährige Mitgliedschaft in der Gesellschaft wurde Werner Felix zum Ehrenmitglied ernannt. Katharina Kasper, Achim Weinecke und Siegfried Schaarschmidt, Präsident der Gesellschaft, wurden für ihre 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Katharina Kasper und Achim Weinecke erhielten den Verdienstorden des Festkomitee Kölner Karneval in Silber. Achim Weinecke wurde zusätzlich für seine 25-jährige Senatsmitgliedschaft mit den Senatssonderorden ausgezeichnet. Siegfried Schaarschmidt, der in der gerade begonnen Session auch sein 11-jähriges als Präsident der Müllemer Junge feiern kann, erhielt den Verdienstorden des Bund Deutscher Karneval in Gold.

Von den Tänzerinnen und Tänzer der Müllemer Junge erhielten gleich zehn das Treueabzeichen für karnevalistischen Tanzsport des Bund Deutscher Karneval in den vier vergebenen Stufen, eine Tänzerin und zwei Tänzer darunter sogar in der höchsten Stufe, Gold mit Brillianten.

Zum Finale spielte mit „Planschemalöör“ eine Band auf, die ebenfalls neu im Kölner Karneval unterwegs ist.

Neppeser Naaksühle sorgen für erste Fastelovendsparty im Veedel in der neuen Session

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Neppeser Naaksühle sorgen für erste Fastelovendsparty im Veedel in der neuen Session
Nov 122018
 

Fotos: Andreas Klein

Mittlerweile ist die Sessionseröffnungs-Sitzung der Neppeser Naaksühle kein Geheimtipp mehr: Auch in diesem Jahr sorgten rund 1.600 Jecken im großen Festzelt im Nippeser Tälchen – und damit mitten im Veedel – für Partystimmung von der ersten bis zur letzten Minute. Sechs Stunden lang feierten die Naaksühle mit den bunt kostümierten Jecken und den Top-Kräften des Kölner Karnevals.

Den Anfang machte traditionell das Korps der Altstädter Köln, die sich mit Sack und Pack auf nach Nippes gemacht hatten. Nach dem Auftritt des Traditionskorps aus der Kölner Altstadt ging es Schlag auf Schlag weiter im Programm: Die Paveier, die Klüngelköpp, Marita Köllner, die Räuber, BRINGS, die Domstürmer, die Micky Brühl Band und die Funky Marys machten aus dem Zelt die größte Stehparty des Abends in ganz Köln! Beim Auftritt des Tanzcorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte wurden dann auch mal wieder die Stühle im Saal in Beschlag genommen, bevor Miljö die Jecken wieder von den Sitzen rissen.

Paveier und Elferrat

Für die Neppeser Naaksühle, die ja seit ein paar Jahren Regimentsspielmannszug des Garde-Korps Köln von 1928 e. V. sind, ging es nach diesem erfolgreichen Abend wieder in eine lange Session mit zahlreichen Auftritten im ganzen Rheinland (und darüber hinaus). Am 27. Januar 2019 gibt es dann wieder eine eigene Veranstaltung, den traditionellen musikalischen Frühschoppen in der Aula der Edith-Stein-Realschule in Köln-Nippes. Dort geben sich ab 11 Uhr Musikkorps, Tanzgruppen und andere Karnevalskünstler die Klinke in die Hand, um bis in den Nachmittag die Jecken zu unterhalten. Der Eintritt ist da übrigens für jedermann frei und für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Neu in dieser Session ist der Maskenball am 1. März 2019 in der Gaststätte „Nippeser Stube“. Guido Stöcker von den Naaksühle dazu: „Das wird klein, das wird fein. Karneval im Veedel eben. Der Eintritt ist frei. Wä kütt, dä kütt!“

Die Neppeser Naaksühle suchen übrigens noch junge (und jung gebliebene) Menschen, die Bock darauf haben, im Verein Musik zu machen. Guido Stöcker: „Musikalische Vorkenntnisse sind von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig. Neben unserer Naaksühle-Uniform gibt es noch die Uniform des Garde-Korps Köln, mit denen wir in der Session ein starkes Team bilden. Wir haben neben unseren öffentlichen Veranstaltungen auch viele interne Feierlichkeiten, wie Grillfest, Vereinstour oder Weihnachtsfeier. In der Session spielen wir u. a. in der Lachenden Kölnarena, im Sonntagszug in Porz, im Kölner Rosenmontagszug und im Nippeser Dienstagszug. Wir würden uns freuen, wenn wir neue Mitglieder finden könnten – Alter, Geschlecht, Herkunft ist bei uns alles Nebensache. Hauptsache ist Spaß an der Musik und am gemeinsamen Vereinsleben.“

Weitere Infos und wo man sich bewerben kann, findet man auf der Website der Gesellschaft oder auf deren facebook-Seite.

Zwischenbilanz des Ordnungsdienstes zur Sessionseröffnung am 11. im 11.

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Zwischenbilanz des Ordnungsdienstes zur Sessionseröffnung am 11. im 11.
Nov 112018
 

Eine gemischte Zwischenbilanz mit weniger Wildpinklern, mehr Ansprachen von Jugendlichen, die Alkohol mitgebracht haben, und einem funktionierenden Glasverbot zieht am späten Nachmittag der Ordnungs- und Verkehrsdienst der Stadt Köln. Im Gegensatz dazu berichtet der Rettungsdienst durchweg von einer positiven Entwicklung. Der im Rathaus weiter tagende städtische Koordinierungsstab wertet den bisherigen Verlaub als „bisher überwiegend entspannt“. Alle Zugänge um die Veranstaltungsbereiche sind wieder geöffnet.

Zum bisherigen Einsatzgeschehen gehören auch eine angezeigte Vergewaltigung und mehrere sexuelle Belästigungen, bei denen die Polizei eingeschaltet wurde. Alle Tatverdächtigen konnten bereits von der Polizei ermittelt werden. Schwerverletzt wurde ein 25-jähriger Mann, der bei einem Sturz aus dem dritten Obergeschoss eines Privathauses an der Zülpicher Straße auf ein Vordach schwer verletzt wurde. Mit maximal mittleren Verletzungen kam ein 22-jähriger davon, der am Heumarkt auf ein Gerüst geklettert war und zwei Meter tief stürzte.

Die Berufsfeuerwehr meldet für die Zwischenbilanz 18 Uhr folgende Zahlen:

405 Rettungsdiensteinsätze (teilweise mit Notarzteinsatz). Das ist deutlich weniger als im Vorjahr, wo zu diesem Zeitpunkt 560 Einsätze zu absolvieren waren.

Zum Sessionsauftakt am Sonntag, 11. November 2018, ist der Ordnungs- und Verkehrsdienst der Stadt Köln seit 6 Uhr mit allen zur Verfügung stehenden Kräften im Dienst. Über den Tag und die Nacht verteilt sind bis zu 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes auf Kölner Straßen und Plätzen und im Koordinierungsstab im Einsatz. Rund 450 externe Sicherheitskräfte überwachen die Einhaltung der Glasverbots-Regelungen an den Kontrollstellen der Verbotszonen in der Altstadt und im Zülpicher Viertel sowie in der Glasverzichtszone in der Südstadt. Zusätzlich sind 11 Streetworker des Amtes für Kinder, Jugend und Familie auf der Straße im Einsatz.

Im Koordinierungsstab arbeiten seit 8 Uhr und ebenfalls bis in die Nacht unter der Leitung des Amtes für öffentliche Ordnung Vertreterinnen und Vertreter aller beteiligten städtischen Dienststellen, der Feuerwehr, der Landes- und der Bundespolizei, der Hilfsorganisationen, der Kölner Verkehrsbetriebe, der Abfallwirtschaftsbetriebe, des Veranstalters und des von der Stadt Köln beauftragten Sicherheitsunternehmens. Dieses Gremium bewertet die aktuelle Lage ständig neu, trifft erforderliche Entscheidungen und sorgt für eine rasche Umsetzung.

Die Einsatzteams des Ordnungsdienstes sind in Vierer- und/oder Sechser-Gruppen in der Alt- und Südstadt, dem Zülpicher Viertel, rund um den Dom und im Rheingarten eingesetzt. Sie werden begleitet von 18 Ordnungsdienstkräften aus Düsseldorf, die im Rahmen eines Fachaustauschs die Arbeitsbedingungen und die Vorgehensweise der Kölner Kollegen kennenlernen wollen.

Aufgrund der negativen Erfahrungen zum letztjährigen Sessionsbeginn steht in diesem Jahr die Ahndung von Wildpinklern besonders im Fokus. Im Vorfeld wurden durch die Stadt Köln und den Veranstalter über 700 verschiedene Toilettenanlagen in der Innenstadt aufgestellt. Einige Standorte wurden angepasst, andere durch veränderte Angebote (Pinkelsterne) erweitert. Die städtischen Toiletten sind nun mit einheitlichen Hinweisen markiert. Wildpinkeln wird in allen Fällen mit einem Bußgeld geahndet. Der konkrete Betrag wird in einem schriftlichen Verfahren festgelegt. Der Mindestbetrag liegt bei 60 Euro.

Die weitere Verbesserung der Toilettensituation zeigt Wirkung. So wurden bis 15 Uhr mit 57 Feststellungen wesentlich weniger Personen als im Vorjahr angetroffen, die ihre Notdurft in der Öffentlichkeit verrichtet hatten. Auch außerhalb dieser Feststellungen wurde generell ein Rückgang des wilden Urinierens beobachtet.

Die Aktion „Mehr Spaß ohne Glas“ konnte erneut erfolgreich umgesetzt werden. Bei milder Witterung und zunächst sonnigem Wetter war der Besucherandrang schon am Vormittag enorm. Auf bewährte Art und Weise wurde an den Kontrollstellen in der Altstadt und im Zülpicher Viertel dafür gesorgt, dass von den Jecken mitgebrachtes Glas in die bereitgestellten Container entsorgt wurde und gar nicht erst in die Feierbereiche gelangte. In der Altstadt wurde in Zusammenarbeit mit den örtlichen Gastwirten und der DEHOGA wieder ein Pfandsystem für Mehrwegbecher anstatt der bisherigen „Bützjebecher“ eingesetzt.

Für die Südstadt wurde vom Ordnungsamt um den Severinskirch- und Chlodwigplatz eine freiwillige Glasabgabezone eingerichtet. Hier wurden die Feierenden durch Sicherheits- und Ordnungskräfte gebeten, auf Glasbehältnisse zu verzichten. Im Vorfeld der tollen Tage wurden unter den Gastronomen im Umfeld der freiwilligen Glasabgabezone bereits im Sommer für Unterstützung der Aktion geworben.

Wie schon in den Vorjahren war ein deutlicher Trend erkennbar, dass sich immer mehr Jecke gut informiert auf den Weg nach Köln machten und gar kein Glas mehr dabei hatten.

Innerhalb der Glasverbotszonen wurden 69 Personen angesprochen. Diese haben anschließend das Glasbehältnis entleert und entsorgt.

In diesem Jahr haben sich sieben bisher erfreulicherweise auch Kiosk-, Imbiss- und Einzelhandelsbetriebe wieder strikt an die Spielregeln von „Mehr Spaß ohne Glas“ gehalten. Bei Kontrollen in Gewerbebetrieben gab es fünf Verstöße gegen die Gewerbeordnung sowie eine nicht genehmigte Sondernutzung. Eine Gaststätte wurden wegen einer baurechtlichen Nutzungsuntersagung geschlossen.

In 391 Fällen wurde mit Jugendlichen ein Präventivgespräch zum Alkoholkonsum geführt. Bis 15 Uhr wurden insgesamt 358 Jugendschutzkontrollen durchgeführt. In 140 Fällen wurden alkoholische Getränke sichergestellt. 118 Personen wurden beim verbotenen Rauchen erwischt und mussten ihren Zigarettenvorrat vernichten. Sowohl die Anzahl der Präventivgespräche als auch die der Jugendschutzkontrollen und die der festgestellten Verstöße liegen deutlich über den Vorjahreswerten. Diese Zahlen decken sich mit dem Eindruck der Außendienstkräfte. Sie berichten über deutlich verstärkten Alkoholkonsum der jugendlichen Besucher und damit einhergehend verbale Auseinandersetzungen, die teilweise auch von Remplern und Drohgebärden gegenüber Ordnungsamtskräften begleitet wurden. 13 hilflose Personen (Alkoholkonsum) wurden den Sanitätsdiensten übergeben.

Die vorläufige Bilanz des Ordnungsdienstes ist daher gemischt.

Auch der Verkehrsdienst konnte wie in den Vorjahren erheblich zur öffentlichen Sicherheit und Ordnung beitragen. So stellten die Einsatzkräfte sicher, dass Fahrzeuge keine Veranstaltungsflächen oder Flucht- und Rettungswege blockierten oder behinderten. Dabei mussten wie im Vorjahr 19 Fahrzeuge abgeschleppt werden. Es wurden insgesamt 168 (58) Verwarnungen für Parkvergehen ausgestellt. 28 Halter konnten ermittelt werden und haben ihr Fahrzeug daraufhin selbst weggesetzt.

Zweiter Auftritt von „Eldorado“ bei Fidelen Fordlern: Die neue Band und Kempest Finest brachten den Saal zum Kochen

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Zweiter Auftritt von „Eldorado“ bei Fidelen Fordlern: Die neue Band und Kempest Finest brachten den Saal zum Kochen
Nov 112018
 

Fotos: Fidele Fordler

Gleich mehrere Neuheiten konnten die Fidelen Fordler bei ihrer diesjährigen Sessionseröffnung am 9.11.2018 im Restaurant „Bellevue“ des Maritim Köln präsentieren. So hatte die neue Formation „Eldorado“ ihren zweiten offiziellen Auftritt überhaupt bei den FiFos. Allerdings ist das Wort „neu“ bei „Eldorado“ natürlich in gewisser Weise ein Euphemismus, da die Bandmitglieder bereits viele Jahre unter anderem Namen im Karneval firmierten. Hinzu kamen, gewohnt powerful, „Kempest Finest“ sowie Jens Singer. „Dä Schofför der Kanzlerin“ war zu der Veranstaltung sogar eigens aus Berlin angereist.

Eldorado (mit Präsident Willi Rothenbücher)

Vor insgesamt 100 Mitgliedern und Gästen wurde außerdem das neue Tanzpaar der Fordler vorgestellt: Laura Wagner bleibt Tanzmarie, neuer Tanzoffizier ist Michel Roßberg, der schon vorher bei den Fordlern tanzte. Hinzu kommt Nicolas Bennerscheid als neuer Trainer. Verabschiedet wurde hingegen Timo Mainz, der als Tanzoffizier aufgrund gesundheitlicher Gründe pausieren muss. Für die hervorragende musikalische Begleitung des Abends sorgte der „Tastenfeger“ Markus Nordt, der auch eine Urkunde für 11jährige Mitgliedschaft bei den Fidelen Fordlern erhielt.

Apropos Urkunde: Im Laufe des Abends gab es eine ganze Reihe von Ehrungen.

11 jährige Mitgliedschaft
Guido Grandi
Dr. Stefan Wolf
Margarete de Payrebrune
Friederike Asche
Markus Nordt
Elisabeth Seeburg

Verdienstorden der Gesellschaft in Silber
Mareike Tirrel
Dagmar Lippok
Dr. Dirk Förger

FK-Orden, vlnr.: Bernd Höft/Horst Hoormann/Willi Rothenbücher

Verdienstorden in Gold
Hans Schultes

Verdienstorden in Gold mit Brillanten
Werner Pütz
Horst Hoormann
Frank Hoormann

Verdienstorden in Silber des Senats
Dr. Christian Cramer

Verdienstorden des Festkomitee in Silber
Horst Hoormann

Für das Festkomitee überreichte Bernd Höft den Verdienstorden. Dabei betonte er ausdrücklich, dass diese Auszeichnung auch stellvertretend für alle anderen Aktiven im Vorstand und unter den Mitgliedern verliehen würde. Ohne die Arbeit der vielen Ehrenamtler sei Karneval gar nicht möglich. Außerdem hob er positiv hervor, dass Ford-Deutschlandchef Gunnar Herrmann schon vor dem Elften im Elften an dieser Veranstaltung teilnahm. Daneben konnten die Fordler Achim Kaschny, den Präsidenten der eng befreundeten Schnüsse Tring, begrüßen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)