Kinderkostümfest der Höhenhauser Naaksühle ein voller Erfolg

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Feb 202017
 

Fotos: Christiane Lucas

Einen ganz tollen Sonntagnachmittag erlebten viele jroße und kleine Jecke bei unserem Kinderkostümfest im voll besetzten Schützenheim Köln Höhenhaus.

Den Startschuss dafür gab 14:00 Uhr unser Jugendvertreter Max Schiffer. Der nahm sich direkt unsere Ühlepänz mit auf die Bühne und ließ beim gemeinsamen Eröffnungslied „Wenn et Trömmelche jeht“ auch die kleinsten Gäste an der Bühne am Micro ganz groß werden. Gemeinsam mit Trainerin Anja Weimann führten beide durch ein kunterbuntes, lebendiges Programm. Mit dem Kölner Kinderdreigestirn unmittelbar im Anschluß kam Glanz und Schwung in den Saal, dabei waren die kleinsten Jecken eh den ganzen Nachmittag kaum auf den Stühlen zu halten. Bei den großartigen Tänzen der Ühlepänz drängten sie sich dicht an die Bühne und Zauberer Ulli faszinierte alle mit seinen undurchschaubaren Tricks. Wundervoll rockten auch wieder unsere Freunde von der Großen Allgemeinen, die Flöhe, die Bühne im Schützenheim.

Kölner Kinderdreigestirn

Nach dem Auftritt der Ühlepänz bedankten sich diese mit der Trainerin bei den beiden neuen Jugend-vertretern Martina Nowarra und Max Schiffer für die tolle Arbeit: „für Eure erste Session habt Ihr das Ihr wirklich großartig gemacht“, so Trainerin Anja Weimann. Auch wurden dieses Mal alle Eltern der Ühlepänz mit auf die Bühne geholt und erhielten einen Dank in Form einer gelben Rose von ihren Pänz. Denn Ühlepänz und Trainer waren der Meinung, daß sie sich diesen Dank redlich für die viele Vorbereitung, Unterstützung oder Fahrten der Pänz, ob zum Training oder den Auftritten verdient hatten. In dieser großen Dankesrunde ließen es sich die Ühlepänz auch nicht nehmen, ihren Trainerinnen Anja Weimann und Kathrin Heinlein (die leider nicht persönlich anwesend sein konnte) für die gute Zusammenarbeit, das tolle Training und die Freundschaft zu danken.

Ühlepänz

Auch wenn alle Kinder ganz toll waren und wunderschöne Kostüme trugen, habe wir einige mit einer kleinen Urkunde ausgezeichnet. Bei den vielen Mitmachaktionen gab es tolle Preise und Gewinne und am liebsten wurde die Bühne wieder von den Pänz erobert. Aber das war auch ganz im Sinne der Moderatoren. Ein Saal voller glänzender Kinderaugen, Lachen, Tanzen, Spaß haben – im Schützenheim Höhenhaus waren bei unserem Kinderkostümfest all „vun de Söck“.

Ein tolles Kuchenbuffet wurde von den Müttern der Ühlepänz und den Ühlemädcher gestiftet. Für das leibliche Wohl sorgten Antje und Peter Mörs vom Schützenheim. Die Versorgung durch Getränke übernahmen der Elferrat und Mitglieder aus unserer Gesellschaft. Die Musikalische Ausrichtung erfolgte wieder durch unseren Jürgen Steup.

(Quelle: Pressemitteilung der Höhenhauser Naaksühle)

Ehrenmitgliedschaft zum 90. Geburtstag für Ballettmeister Peter Schnitzler

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Feb 202017
 

Foto: Altstädter Köln

Am Sonntag, den 19. Februar fand im großen Festsaal des Seniorenwohn- und Pflegeheim St.Vincenz-Haus in Köln, die Feier anlässlich des 90. Geburtstag von Ballettmeister Peter Schnitzler statt. Im Rahmen des Aufzugs des Altstädterkorps wurde das Geburtstagskind durch Altstädter Präsident Hans Kölschbach zum Ehrenmitglied der Altstädter Köln 1922 eV ernennen.

Peter Schnitzler hat zu seinen Altstädtern eine ganz besondere Bindung. Über viele Jahre trainierte er das Tanzkorps und bis zu seinem Ruhestand auch die Tanzpaare, so auch Stefanie und Jens Scharfe.

Zur Session 1961 stellte der damalige Altstädterpräsident Fritz Figge das neue Tanzpaar Gerdemie Pütz und Karl-Heinz Basseng vor. Bereits ab ihrer ersten Session revolutionierten die Beiden, die auch etwas später im wirklichen Leben ein Paar wurden, den Korpstanz im Kölner Karneval. Erste Hebefiguren und eine ganz neue Choreographie, alles gemeinsam geschaffen und einstudiert von Ballettmeister Peter Schnitzler und dessen Ehefrau Hilde. 1967 tritt das Korps erstmalig bei der Kölner Prinzenproklamation auf. Auf der Proklamation 1968 löst der Mariechentanz der Altstädter eine, in dieser Form nicht erwartete, Begeisterung beim Publikum aus. Nach dreimaligen Da Capo schlägt Festkomitee-Präsident Ferdi Leisten, unter dem Beifall der Präsidenten der Traditionskorps, die Altstädter zum (5.) Traditionskorps des Kölner Karnevals vor. Einen Monat später beschließen und bestätigen die Präsidenten der Traditionskorps den Vorschlag von Ferdi Leisten.

(Quelle: Pressemitteilung der Altstädter Köln)

Stadt Köln stellt sich für den Schutz junger Jecken auf

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Feb 202017
 

Mit Weiberfastnacht startet Köln wieder in die heiße Phase der fünften Jahreszeit. Die Ordnungskräfte von Stadt Köln, Polizei, Bundespolizei, die Rettungsdienste und die städtischen Streetworker bereiten sich wieder für die Einsätze während der Karnevalstage vor, da sie mit einer Vielzahl stark alkoholisierter Menschen rechnen. Auch im 17. Jahr der Kampagne „Keine Kurzen für Kurze“ werden alle Kräfte gemeinsam verstärkt im Sinne des Jugendschutzes im Einsatz sein, auch der Gefährdungsmeldungs-Sofort-Dienst der Stadt Köln (GSD) mit jeweils zwei zusätzlichen Beschäftigten. An allen Karnevalstagen wie auch das ganze Jahr über ist der GSD 24 Stunden telefonisch unter 0221 / 221-99999 in Krisensituationen zur Abklärung von Kindeswohlgefährdung erreichbar. Er klärt je nach Situation auch durch eine persönliche Inaugenscheinnahme vor Ort, ob eine Inobhutnahme von Kindern und Jugendlichen nötig ist.

Schon vor den Karnevalstagen sind die Ordnungsdienste, unterstützt von Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes in Köln unterwegs. Kioske, Gaststätten und kleinere Einzelhändler werden aufgesucht und aufgefordert, die Jugendschutzbestimmungen gut sichtbar auszuhängen und diese beim Verkauf von alkoholischen Getränken strikt einzuhalten. An Weiberfastnacht selbst steht von 10 bis 18 Uhr wieder ein Pavillon am Fischmarkt als zentrale Anlaufstelle der 20 städtischen Streetworker. Im Rahmen der Notfallprävention sind sie in der gesamten Altstadt, am Rheinufer sowie im Bereich Dom und Hauptbahnhof unterwegs. Die Streetworker sprechen gezielt offensichtlich betrunkene Jugendliche an, die Hilfe benötigen. Bürgermeisterin Scho-Antwerpes begleitet auch wieder Streetworker und Ordnungsbehörden.

In dem Streetworker-Zelt erhalten alkoholisierte Jugendliche alkoholfreie Getränke, sie können sich ausruhen und können über Probleme sprechen. Wenn sie orientierungslos und nicht mehr ansprechbar sind, können auch die Eltern benachrichtigt und der Rettungsdienst angefordert werden. Sobald ein Rettungswagen gerufen wird, greift das Projekt „HaLt – Hart am Limit der Drogenhilfe gGmbH“ in Kooperation mit den Rettungsdiensten und drei Kölner Krankenhäusern. Meist finden direkt in den Kliniken noch unter Eindruck des Geschehens pädagogische Einzelgespräche mit den Jugendlichen statt. Der Konsum von Alkohol wird dabei nicht verteufelt, sondern der Umgang damit bewusst gemacht, damit die Jugendlichen in Zukunft auf übermäßigen und riskanten Alkoholkonsum verzichten. Zudem bietet das Projekt Risikochecks zur Überprüfung des eigenen Konsumverhaltens an.

KKV „UNGER UNS“ ehrt Cantz und Kuckelkorn

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Feb 192017
 

Foto: Andreas Klein

Gleich beim Einzug des Korps der Kölner Funken Artillerie blau-weiß zu Beginn der Kostümsitzung des KKV „Unger Uns“ überraschte Präsident Udo Beyers den Zugleiter des Kölner Rosenmontagszug, Christoph Kuckelkorn, mit seiner Ernennung zum Ehrenratsherr der Gesellschaft. Kuckelkorn gilt als aussichtsreichster Kandidat für den Posten des Festkomitee-Präsidenten, wenn Markus Ritterbach an Aschermittwoch sein Amt zur Verfügung stellt.

Nach dem Korps der Blauen Funken machte das Kölner Dreigestirn den Jecken seine Aufwartung – für die Tollitäten steht noch eine weite Reise an, man fährt am späten Nachmittag nach Mainz, um dort auf der Prunksitzung einer Mainzer Karnevalsgesellschaft gemeinsam mit dem Korps der Prinzen-Garde Köln, die an diesem Wochenende ihre Manöverfahrt dorthin gemacht haben, aufzutreten. Guido Cantz, der in diesem Jahr sein 25-jähriges „Blondiläum“ auf den Bühnen des Rheinlands feiert, wurde von Udo Beyers zum Ehrenmitglied des KKV „Unger Uns“ ernannt. Doppelt so lange wie Cantz steht in dieser Session Marita Köllner auf den karnevalistischen Bühnen: Und auch beim 50-jährigen Bühnenjubiläum reisst Köllner die Jecken mit ihren Hits von den Stühlen. Fritz Schopps als „Et Rumpelstilzje“ hatte viel Neues aus dem Märchenwald zu erzählen und die Klüngelköpp machten kurz vor der Pause aus der Sitzung wieder eine Stehung.

Mit der Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ startete man in die zweite Abteilung. Für Lacher sorgten hierbei „Willi und Ernst“ aus der Region Koblenz und Jürgen Beckers als „Ne Hausmann“, der bekanntlich aus der Aachener Region stammt. Musikalisch setzte man mit den Räuber und den Paveier auf zwei der Top-Bands. Und zum Finale bewies die StattGarde Colonia Ahoj, dass man auch auf einer Kostümsitzung mit der Bordkapelle, dem Shanty-Chor und dem Tanzkorps die Jecken von den Stühlen reissen kann.

Kölsche Grielächer ehren Grielächer des Jahres 2016 posthum

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Feb 192017
 

Foto: Kölsche Grielächer/Henry Schroll

Mit dem Korps der Bürgergarde „blau-gold“ und dem Dreigestirn der Alt-Gemeinde Rodenkirchen eröffneten die Kölsche Grielächer die erste von zwei Miljöhsitzungen in dieser Session. Nach der Darbietung des Korps und der Ansprache des Dreigestirns aus dem Kölner Süden bildeten diese den Rahmen für eine besondere Ehrung: Die posthume Ehrung zum „Grielächer des Jahres 2016“.

Foto: Andreas Klein

Die Ehrung ging posthum an Klaus Ulonska, der im März 2015 verstorben ist. Ulonska war zweifacher Deutscher Meister mit der 4 * 100 Meter Staffel des ASV Köln sowie Europameister 1962 in der gleichen Disziplin. Ulonska war jahrelang Ratsmitglied der CDU im Kölner Stadtrat und Organisator des legendären ASV-Sportfest im damaligen Müngersdorfer Stadion. 1973 war Ulonska Jungfrau im Kölner Dreigestirn. Bereits 1987 erhielt Ulonska das Bundesverdienstkreuz am Bande. 2006 wurde er dann 1. Vorsitzender des SC Fortuna Köln, den er aus einer Krise zurück in die 3. Fußball-Bundesliga führte. Im Jahr 2014 erhielt Ulonska dann das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für sein Lebenswerk. Seine Frau Helga Ulonska nahm die Ehrung für ihren verstorbenen Mann dankend entgegen, ihr zur Seite standen der Grielächer des Jahres 2015, Peter Raddatz, und Hans-Jörg Westendorf, Präsident des SC Fortuna Köln.

Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“, Guido Cantz, Bernd Stelter und Martin Schopps sorgten für die Lacher am heutigen Nachmittag. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Micky Brühl Band, cat ballou, die Höhner, Kasalla und BRINGS. Die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Kölner Narrenzunft eröffnete mit dem Kölner Dreigestirn die zweite Abteilung nach der Pause.

Der Müllemer Nachwuchs sorgt für überraschendes Opening

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Feb 192017
 

Foto: Andreas Klein

Seit 66 Jahren gehört die K.G. Müllemer Junge mit ihren Veranstaltungen nun schon zu den karnevalistischen Highlights von Köln-Mülheim. Und seit jecken 11 Jahren leitet Präsident Siegfried Schaarschmidt mit einem fast unveränderten Vorstand die Geschicke der jecken Gesellschaft. Seit 2007 können Kinder von ihrer Geburt an Mitglied der Müllemer Junge werden – also lange, bevor das diesjährige Motto „Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“ erdacht wurde. Lukas Dick war der Erste und erhält dafür in diesem Jahr bereits die silberne Mitgliedernadel.

Inzwischen ist die Zahl der Pänz bis 16 Jahre auf stolze 30 Kids angestiegen. Aus diesem Grund wurde im Herbst 2016 mit den „MJ Pänz“ eine neue Abteilung innerhalb der K.G. gegründet. Und genau diese Abteilung sorgte am heutigen Nachmittag für ein überraschendes Opening der diesjährigen Kostümsitzung:

 

Nach diesem Opening zog das Korps der K.G. Treuer Husar Köln mit klingendem Spiel in die Mülheimer Stadthalle ein. Für die Lacher am heutigen Nachmittag sorgten Martin Schopps, Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ und Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“. Für die musikalische Unterhaltung sorgten Kasalla, Björn Heuser, die Klüngelköpp und cat ballou. Neben den „Original Matrosen vum Müllemer Böötche“, die heute wieder als Tanzgruppe der Müllemer Junge ein Heimspiel hatten, zeigte das Tanzcorps „Colonia Rut-Wiess“ ihr tänzerisches Können. Und auch das Kölner Dreigestirn machte den Müllemer Jecken seine Aufwartung.

Dellbröcker Mädcher komplettieren Sitzungswochende

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Feb 192017
 

Foto: Andreas Klein

Nachdem am Freitagabend bereits die Dellbrücker Herren (wir berichteten) und am gestrigen Samstagnachmittag die Pänz im Forum der Gesamtschule Holweide gefeiert hatten, waren am heutigen Nachmittag die Dellbrücker Mädcher an der Reihe. Das Essen brachten die Damen mit, für die Getränke sorgte die K.G. UHU.

Passend zum Sessionsmotto „Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“ eröffnete die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Schnäuzer Pänz“ der K.G. UHU den Nachmittag. Bei den Paveier standen die Mädels das erste Mal auf Tischen und Bänken, wie auch unser Video zeigt.

Der Vortrag von Christian Pape mit seinem Partner Dr. Bimmermann war auch ganz nach dem Geschmack der jecken Mädcher. Das Kölner Dreigestirn machte den Damen seine Aufwartung, bevor Martin Schopps für Lachsalven sorgte. Mit dem Dellbröcker Boore Schnäuzer Ballett ging es in die Pause. Nachdem BRINGS am gestrigen Abend ausgefallen waren, war die Band heute mit Ersatzkeyboarder wieder auf den Bühnen des Rheinlands unterwegs und eröffnete die zweite Abteilung. Mit Querbeat, der StattGarde Colonia Ahoj, den Blömcher und den Höhner feierten die Dellbröcker Jeckinnen bis in den frühen Abend hinein.

Kölsche Funkentöter feiern an neuer Wirkungsstätte

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Feb 192017
 

Foto: Andreas Klein

Zum ersten Mal feierten die Kölsche Funkentöter, das Traditionscorps der Berufsfeuerwehr Köln, ihre traditionelle Sitzung auf der „Schäl Sick“: Nach langen Jahren im heutigen Leonardo Hotel am Stadtwald war man in dieser Session in das größere Theater am Tanzbrunnen gewechselt. Hintergrund war u. a., dass man in den letzten Jahren Kartenanfragen nicht annehmen konnte, weil die Kapazität des Leonardo-Saals bereits erschöpft war. Pressesprecher und Senatspräsident Hardy Engels konnte sichtlich stolz verkünden, dass man rund 250 Karten mehr verkauft hat als in der letzten Session – eine Steigerung von sensationellen rund 50 Prozent!

Den Erfolg können zwei bekannte Gesichter der Funkentöter aber nicht miterleben: Georg Spangardt, Präsident der Gesellschaft, ist wegen Krankheit in dieser Session ausgefallen. Und der langjährige Präsident und Ehrenpräsident, Franz-Josef Rosendahl, war – wie berichtet – plötzlich und unerwartet verstorben. Dafür nimmt auch in diesem Jahr wieder das langjährige Mitglied Karl-Heinz Werz nicht nur an der Sitzung, sondern auch am Rosenmontagszug teil – und das, wie in den Jahren zuvor, zu Fuß. Kurz vor seinem 86ten Geburtstag!

Mit dem Korps der Nippeser Bürgerwehr und dem Kölner Dreigestirn eröffneten die Kölschen Funkentöter ihre erste Sitzung an neuer Wirkungsstätte. Und weil die Rabaue im Stau auf der Autobahn standen, stellte man die diesjährige Ehrenbrandmeisterin der Kölsche Funkentöter, Elfi Scho-Antwerpes, den Gästen früher vor als geplant. Dabei überraschte Scho-Antwerpes die Funkentöter mit der Ankündigung, dass sie am Rosenmontag das Traditionscorps der Berufsfeuerwehr beim Kölner Rosenmontagszug eröffnen will – eine Premiere, womit die Gruppe der Berufsfeuerwehr an der Spitze des Zuges auf 39 Männer und zwei Damen angewachsen ist. Begleitet werden diese von einem Einsatzfahrzeug der Berufsfeuerwehr und der historischen Spritze der Kölsche Funkentöter, die von zwei Pferden gezogen wird.

Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ war zeitig vor Ort, so dass er nach der Vorstellung der Ehrenbrandmeisterin mit seiner Reimrede die jecken Feuerwehrleute und ihre Gäste begeistern konnte. Danach waren auch die Rabaue endlich angekommen und brachten ihre Hits. Mit den Paveier ging es nach einer kurzen ersten Abteilung in die Pause.

Mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Bürgergarde „blau-gold“, den Tanzmäusen, startete man in die zweite Abteilung. Für Lacher sorgte hier Martin Schopps. Musikalisch begeisterten Marita Köllner, die KölschFraktion und die Domstürmer die Gäste. Das Tanzcorps „Fidele Sandhasen Oberlahr“ bewies eindrucksvoll, warum man mehrfacher Deutscher Meister ist – und warum die Macher des Kölner Tatorts ausgerechnet dieses Tanzcorps für ihren am heutigen Abend ausgestrahlten Tatort „Tanzmariechen“ ausgewählt haben …