Koot un spack – Klaaf us Kölle (Doppelausgabe)

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Okt 012018
 

Und auch im zweiten Teil des Mega-Sommers gab es im August 2018 kein „Koot un spack“. Offenbar war es den Karnevalisten zu warm – bei Temperaturen von teilweise über 35 Grad verständlich. Deshalb gibt es auch dieses Mal – und zum letzten Mal in diesem Jahr – eine Doppelausgabe unserer beliebten Rubrik mit den News aus den Monaten August und September 2018. Viel Spaß beim Lesen!

Foto: Andreas Klein

Sommerfest der K.G. Blau-Rot

Am 18. August 2018 feierte die K.G. Blau-Rot 1969 e. V. ihr Sommerfest im Schützenheim in Holweide. Neben kühlen Getränken, die man an dem heißen Tag gut gebrauchen konnte, deftigen Speisen vom Grill und dem obligatorischen Kaffee und Kuchen gab es in diesem Jahr eine große Tombola mit zahlreichen Preisen.

Den jecken Gästen bot man ein abwechslungsreiches Programm mit Jason Schwickerath, der Band „Bohei“ aus Eschweiler, Hans-Willi Mölders als „Ne Spetzboov“, Tommy Watzke und den Filue. Gefeiert wurde bis in den späten Abend hinein und gab damit einen Vorgeschmack auf die anstehende Jubiläumssession, denn 2019 wird die K.G. Blau-Rot ein halbes Jahrhundert alt!


ASB Müllem em Sunnesching

Foto: Müllemer Junge

Am Samstag, den 1.9.2018, war es mal wieder soweit. Dem 2-Jahresrhytmus folgend fand das sommerliche Straßenfest des „Norbert-Burger-Seniorenzentrums“ in der Keup-straße statt. Bei herrlichem spätsommerlichen Wetter fanden sich über 300 Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter und zahlreiche Mülheimer Bürger auf dem festlich dekorierten Vorplatz des Seniorenheims ein. Seit dem 9.11.1989 besteht eine enge Kooperation mit dem Haus und der KG Müllemer Junge. Das ASB-Team um Einrichtungsleiterin Wilma Haas hatte wochenlang das Fest bis ins kleinste Detail geplant. Es war für Erlesenes vom Grill, von der Kuchentheke und der Cocktailbar gesorgt. Selbst Bilder, von den Hausbe-wohnern gemalt, konnten gekauft werden. Die Müllemer Junge übernahmen die Geträn-keversorgung, stellten durch MJ-Literat Alexander Dick ein kurzweiliges hochwertiges Programm zusammen, das von MJ-Präsident Siegfried Schaarschmidt wohlgelaunt mode-riert wurde. Im Stundentakt traten auf: de Knollis, das Tanzcorps der Müllemer Junge Original Matrosen vum Müllemer Böötche, Max Biermann, Marita Köllner und La Mäng. So blieb für alle Anwesenden ausreichend Zeit, zwischen den Auftritten ein wenig zu plaudern. Diese Zeit überbrückte ganz souverän der Alleinunterhalter Alfred Koutny an seinem Keyboard und mit seiner Quetsch. Am Ende waren es vor allem die Bewohner, die glücklich einen wunderschönen Tag erleben durften, und sich nach den tollen Darbie-tungen zufrieden wieder zurückziehen konnten.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Foto: KKG Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V.

Tanzmarie der Nippeser Bürgerwehr ist Schützenkönigin

In der ahle ehrwürdige „Zins Stephans Schötzebroderschaff von 1877 Weidenpesch“ hat am vergangenen Sonntag, den 9. September 2018, das Königsschießen der KKG Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V. stattgefunden. Mit dem 91. Schuss verpasste unsere Marie: Christina „Stina“ Pohl dem Vogel den Gnadenschuss. Bereits zum zweiten Mal, in Ihrer noch jungen Karriere bei den Appelsinefunke, ist Sie damit Schützenkönigin der KKG Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Mit ergänztem Vorstand und viel Schwung ins 11. Jubiläumsjahr

von links: Der Vorstand der Schmuckstückchen 2008 e.V.: Ruth Ebeler, Alexandra Dahlhaus, Rüya Gazez-Krengel, Iris Marx, Kerstin Klughardt

Am 14. September 2018 wurde der Vorstand der Schmuckstückchen 2008 e.V. auf der jährlichen Mitgliederversammlung ergänzt. Mit überwältigender Mehrheit haben die Mitglieder Alexandra Dahlhaus zur neuen Schatzmeisterin und Iris Marx als 5. Vorstandsmitglied gewählt. Wir gratulieren den beiden neuen Vorstandsmitgliedern von Herzen und freuen uns auf die gemeinsame Vorstandsarbeit.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde auch nochmal gemeinsam auf die großartige 10. Jubiläumssession der Schmuckstückchen zurück geblickt. Neben der bereits etablierten Schmuckstückchen-Kostümsitzung fanden weitere tolle Aktionen statt: Unser legendäres alljährliches Golfturnier, der Düxer Ball an Karnevalssamstag, der Schmücke Fründe Abend für unsere Ehrenschmuckstückchen und – wie es sich im 10. Jubiläumsjahr gehört – 10 verschiedene Charity-Veranstaltungen. U. a. fand ein Weihnachtsbasar für die Kinder der Ehrenfelder Arche statt, wir haben Aktionen des Vereins „Kindernöte e.V.“ unterstützt, erstmalig einen karnevalistischen Nachmittag für Minsche vun dr Stross veranstaltet und vieles mehr. Nach dieser gelungenen Session steht das nächste Jubiläum an, auf welches wir uns sehr freuen: 11 Jahre Schmuckstückchen! In dieser Jubiläumssession haben wir neben unserer Schmuckstückchen-Kostümsitzung am 27. Januar 2019 auch wieder viele tolle Aktionen und Überraschungen vorgesehen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft / Foto: Schmuckstückchen 2008 e. V.)


Foto: Bürgergarde blau-gold

Bürgergarde „blau-gold“ hat einen neuen Senatsvorstand

Am 17.09.2018 fand im Turm der Bürgergarde „blau-gold“ nicht nur die alljährliche Jahreshauptversammlung des Senats statt, sondern auch die Wahl des Senatsvorstands. Bereits im Vorfeld haben sowohl der Senatspräsident Jürgen Overhage als auch der Senatsvizepräsident Hans Nüchter signalisiert, dass Sie nicht mehr für eine weitere Amtszeit zu Verfügung stehen. Bei beiden Personen bedanken wir uns ganz herzlich für Ihre langjährige, hervorragende Arbeit. Beide bringen es auf insgesamt 45 Jahre ( Jürgen Overhage 25 Jahre und Hans Nüchter 20 Jahre ) Amtszeit.

Die Senatoren haben an diesem Abend Ihr Vertrauen folgenden Personen ausgesprochen:

Senatspräsident: Hans-Peter Erhardt-Dembeck
Vize-Senatspräsident: Dr. Andreas Rethmeier
Senatsgeschäftsführer: Ralf Brings
Senatsschatzmeister: Thomas Krings (beruflich verhindert, daher nicht auf dem Foto)

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Fotos: K.G. UHU

KG UHU von 1924 e.V. auf der Steubenparade in New York

Am 12.9.2018 machten sich 50 Mitglieder der KG UHU von 1924 e.V., gemischt aus allen Gesellschaftsteilen wie Senat, dem Schnäuzerballett, Vorstand und ordentlichen Mitgliedern auf zu einer spannenden 6 tägigen Reise nach New York.

Neben einem umfangreichen Besichtigungsprogramm zu Land, zu Wasser und in der Luft, war das Hauptziel der Reise die Teilnahme an der 61. Steubenparade auf der Fifth Avenue, die jedes Jahr am 3. Samstag im September stattfindet.

Bevor es zur eigentlichen Veranstaltung ging, verlebten die UHUs einen sehr intensiven, durch viele Sanges- und Tanzeinlagen geprägten Abend in der Greenpoint Brauerei in Brooklyn, dem Generalimporteur einer bekannten Kölsch Sorte für die gesamten USA, sportlicher Kölsch Preis dort 4,80 $ pro 0,2 Liter Glas, aber Dank der Unterstützung des Senates, wurde es trotzdem ein feucht fröhlicher Abend.

Die Parade selbst ist eines der größten Ereignisse im deutsch-amerikanischen Festkalender. Sie wurde 1957 von deutschstämmigen Amerikanern gegründet. Diese wollten die Traditionen ihrer Heimat aufrechterhalten.

Die Deutschamerikaner sind bis heute die größte Einwanderergruppe in den USA. Etwa 15 Prozent aller US-Amerikaner sind deutscher Herkunft oder Abstammung. Allein in New York City leben etwa 500.000 Deutschstämmige. Die Steuben Parade ist eine der größten Festparaden an der Ostküste der Vereinigten Staaten, sie wird jährlich von mehreren tausend Menschen besucht.

Nachdem unsere KG das letzte Mal 1999 an dieser Parade teilnahm und dem damaligen Grand Marshall der Veranstaltung und dem heutigen Präsidenten der USA, Donald Trump, den UHU Orden verliehen, Stadtanzeiger und Express berichteten damals, war es unser Ziel, mit der Ordensvergabe in diesem Jahr deutlich umsichtiger und vorausschauender zu sein.

Bei der offiziellen Begrüßungsveranstaltung mit Honoratioren der Stadt New York am Vortag der Parade am Foley Square machte dies unser Senatspräsident Dirk Lauderbach bei der Vorstellung unserer Gruppe explizit deutlich und sorgte mit seiner augenzwinkernden Aussage, die KG UHU hätte gerne den Orden von Donald Trump zurück für ein Raunen unter den vielen anwesenden Gästen.

Am Samstag besuchten wir mit etlichen anderen Gruppen den Steuben Festgottesdienst in der St. Patrick’s Kathedrale, einem wirklich sehr beeindruckendem Ereignis, welches zu etlichen Gänsehautmomenten führte, z. B. als das Bundeswehr Heeresmusikkorps aus Koblenz Ave Maria oder Halleluja spielte.

Die UHUs hatten Spaß!

Im Anschluss ging es zum Aufstellplatz, Ähnlichkeiten mit dem Chlodwigplatz an Rosenmontag waren durchaus erkennbar, von dem wir die ersten 5 von 9 Divisionen erleben konnten, bevor wir, als größte teilnehmende Gruppe, die „Karnevalsdivision“ in der Parade anführen durften, die aus 6 Abordnungen, u.A. den Kőlsche Funke rut-wieß New York 1961, bestand.

Vorbei ging es an vielen Zuschauern auf dem 2 km langen Zugweg zum Central Park, wobei uns der Jubel vieler begeisterter Menschen und viel Kölsche Musik begleitete, Endpunkt war die Tribüne mit allen New Yorker „Offiziellen“.

Von dieser Stelle wurde auch per Live Stream die Parade im Internet übertragen, im heimischen Köln Delbrück schauten sich dies viele daheimgebliebene UHUs in der Vereinsgaststätte „ Werk2“ am Marktplatz an.

Den Ausklang fand der Tag beim „German Oktoberfest“ im Central Park, einem riesigen open Air Fest mit viel Musik und guter Laune, die perfekte Gelegenheit, etwas für die kulturelle Völkerverständigung zu tun und interessante neue Kontakte zu knüpfen.

Für alle Teilnehmer war es ein wirklich einmaliges, unvergessliches Erlebnis, von dem wir noch lange zehren werden.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Kölsche Fans hautnah dabei: Stäänefleejer TV

Neue Tanzgruppe – neue Wege: Die Kölschen Stäänefleejer, Tanzgruppe der Kölschen Narren Gilde von 1967 e.V., starten am Freitag, dem 5. Oktober 2018, offiziell ihren YouTube-Kanal „Kölsche Stäänefleejer TV“. Wer jetzt denkt, dort lediglich Mitschnitte von den künftigen Auftritten der Tanzgruppe zu finden, der denkt falsch.

Dabei ist es dem Verein wichtig mit Vorurteilen über „veraltete Traditionen“ aufzuräumen, aber auch einen ungeschminkten Einblick in die eigene Arbeit zu geben. „Wir legen Wert auf redaktionelle Inhalte, die ansprechend und hochwertig produziert sind,“ so Trainerin Kuckelkorn. Der Tanzsport im Karneval sei traditionell verwurzelt, aber moderner als viele meinen. „Um mehr junge Tänzerinnen und Tänzer für den Sport zu begeistern, wollen wir uns in die Karten schauen lassen.“ Dass dabei auch die Erwachsenen als potenzielle Tänzerinnen und Tänzer angesprochen werden, sei ein „wünschenswerter Nebeneffekt“. Die Probetermine für 2019 stehen bereits: 7. und 13. März für die Großen und 13. März für die Kinder- und Jugendtanzgruppe.

Werbung für Tanzsport im Karneval

„Mit diesem Kanal möchten wir einen echten und ehrlichen Einblick in unsere Arbeit geben“ sagt Trainerin Cassia Kuckelkorn, die bereits seit Jahrzehnten in der Kölner Tanzszene fest verwurzelt ist. „Wir sehen unser Engagement auf YouTube als unseren Beitrag, allgemein für den Tanzsport im Karneval zu werben.“

Ein zeitgemäßer Sport und ein modernes und zeitgemäßes Training erfordert für die Vereins-Kommunikation ebenso zeitgemäße Medien. „Hier haben wir auf YouTube optimale Möglichkeiten: Tanz lebt von der Bewegung und angesichts des enormen Zuspruchs von Bewegtbild-Inhalten, verspricht der Kanal unter www.YouTubeFleejer.de ein Erfolg zu werden. Bereits kurze Zeit nach Veröffentlichung des ersten 100-sekündigen Trailers, war dieser bereits mehrere hundert Mal aufgerufen worden.

Derzeit arbeiten die Stäänefleejer an einer längeren Dokumentation vom ersten Trainingslager bis in die Auftritte der Session 2018/2019 hinein. Bis dahin werden immer wieder zahlreiche redaktionelle Berichte (ca. 5 Minuten) veröffentlicht. Den Auftakt macht am Freitag, 5. Oktober, der Bericht über das Trainingswochenende in der Eifel und einem Kurzportrait über Trainerin Cassia. Auch ein mehrteiliges Video-Tanz-Tutorial soll es später geben. „Darüber möchten wir aber noch nicht zu viel verraten,“ so Cassia Kuckelkorn und gibt zu: „Natürlich arbeiten wir weiter an unseren Konzepten und haben viele Ideen, von denen wir nicht alle umsetzen können.“ Denn am Wichtigsten sei – bei aller Begeisterung für die Videoberichterstattung – immer noch der eigentliche Grund, der Kölschen Stäänefleejer: Die Freude am Tanz und am Kölschen Fasteleer.

(Quelle: Pressemitteilung der Tanzgruppe)


Die Blau-Wiesse Funke Wahn von 1948 e.V. laden ein zur „Kostüm Sitzung op Kölsch“!

Am Samstag 17. Februar 2019 Beginn 15:00 Uhr, Einlass 14:00 Uhr, Im Pädagogischen Zentrum Wahn, Albert-Schweitzer-Str. 8, 51147 Köln Porz Wahn, Eintritt 27,50 Euro.

Eine Neue Sitzungsveranstaltung der Ruhigen Töne, mit stimmungsvoller Unterhaltung „op de Ur’kölsche Art“, der Blau-Wiesse Funke Wahn von 1948 e.V.

Die Veranstaltung zeichnet sich aus durch eine Mischung eigener Kräfte der Gesellschaft, Redner und Krätzjer und Gardetanz. Mit dabei sind Woosch & Wööschje, das Porzer Kinderdreigestirn 2019, Wicky Junggeburth,·das Porzer Dreigestirn 2019, Jupp Menth, Marita Köllner, Kölsch Hänneschen, die Tanzcorps der BWF, das Dellbröcker Boore-Schnäuzer Ballett – KG Uhu.

Seien Sie unsere Gäste und genießen Sie mit uns einen schönen unterhaltsamen Abend. Wir Freuen uns auf Sie.

Kartenvorverkauf: premio Reifenservice • Albin-Köbis-Str. 13 • 51147 Köln-Porz-Wahn, Parfümerie Scholz • Bahnhofstraße 14 · 51143 Köln-Porz sowie über kartenvorverkauf@bwf-wahn.de, oder Telefon 0152/29764507

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)

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Immisitzung startet Ticketverkauf

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Sep 302018
 

Foto: Immisitzung

Die Kölner Immisitzung startet den Ticketverkauf für die Session 2019. Ab Mittwoch, 10.10.2018 um 9 Uhr können Karnevals-Fans aus aller Welt Karten beim Dienstleister KölnTicket kaufen. Dieses Jahr gibt es 22 Vorstellungen, die Premiere findet am 17. Januar statt.

Drei Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart lädt das Immisitzungs-Ensemble zum Fan-Vorverkauf im Bürgerhaus Stollwerck: Sonntag, 7. Oktober zwischen 11:11 Uhr und 14:00 Uhr können sich Fans die besten Tickets der Saison sichern und das Team der Immisitzung kennenlernen. Der Ticketkauf ist am 7. Oktober nur per Bargeld möglich. Aufgrund des Köln-Marathons sind Teile der Rheinuferstraße gesperrt und es kommt zu Umleitungen.

Kölns internationalste Karnevalssitzung steht für Kabarett mit rasanter Bühnenkomik, internationaler Musik und ausgelassener Feierlaune. Einzigartig ist das multikulturelle Ensemble mit Künstlern aus aller Welt. Im vergangenen Jahr lockte die Veranstaltung mehr als 7000 Zuschauer in die Kölner Südstadt. Das Motto wirbt für Toleranz: Jede Jeck is von woanders.

(Quelle: Pressemitteilung des Veranstalters)

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Immisitzung – Jede Jeck is von woanders @ Bürgerhaus Stollwerck
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Immisitzung startet Ticketverkauf

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Sep 302018
 

Foto: Immisitzung

Die Kölner Immisitzung startet den Ticketverkauf für die Session 2019. Ab Mittwoch, 10.10.2018 um 9 Uhr können Karnevals-Fans aus aller Welt Karten beim Dienstleister KölnTicket kaufen. Dieses Jahr gibt es 22 Vorstellungen, die Premiere findet am 17. Januar statt.

Drei Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart lädt das Immisitzungs-Ensemble zum Fan-Vorverkauf im Bürgerhaus Stollwerck: Sonntag, 7. Oktober zwischen 11:11 Uhr und 14:00 Uhr können sich Fans die besten Tickets der Saison sichern und das Team der Immisitzung kennenlernen. Der Ticketkauf ist am 7. Oktober nur per Bargeld möglich. Aufgrund des Köln-Marathons sind Teile der Rheinuferstraße gesperrt und es kommt zu Umleitungen.

Kölns internationalste Karnevalssitzung steht für Kabarett mit rasanter Bühnenkomik, internationaler Musik und ausgelassener Feierlaune. Einzigartig ist das multikulturelle Ensemble mit Künstlern aus aller Welt. Im vergangenen Jahr lockte die Veranstaltung mehr als 7000 Zuschauer in die Kölner Südstadt. Das Motto wirbt für Toleranz: Jede Jeck is von woanders.

(Quelle: Pressemitteilung des Veranstalters)

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Kreissparkasse Köln präsentiert 4. Ausgabe „Kölsche Heimat“

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Sep 272018
 

Foto: KSK/Marek Ratajczak

Unter dem Motto „Met Sang un Klang, de Fisch wääde bang“ ist die Musikproduktion „Kölsche Heimat“ der Kreissparkasse Köln (als Download erhältlich) nunmehr in die vierte Runde gestartet. Mit 18 Liedern würdigt sie auf ganz unterschiedliche Weise die große Tradition der Rheinlieder. So geht es wie bei Berbuers Tour mit dem Müllemer Böötche um witzige Geschichten, aber nicht selten auch um große Gefühle. Neben Neu-Interpretationen von alten Liedern sind ebenfalls viele Produktionen junger Bands zu hören, welche die Herausforderung angenommen haben, ein neues Rheinlied zu schreiben und zu komponieren. Diesmal waren auch zwei französisch-sprachige Gruppen eingeladen mitzumachen, die gemeinsam mit kölschen Musikern den Vater Rhein gleich zweisprachig besingen.

Der künstlerische Kopf und Leiter von „Kölsche Heimat“ ist Helmut Frangenberg. Neben seiner beruflichen Tätigkeit als Journalist und Redakteur arbeitet Frangenberg als Herausgeber und Autor in Köln. Zudem ist er Mitorganisator von „Loss mer singe“ sowie Sitzungspräsident der Kneipensitzung „Jeckespill“.

Wo erhalten Interessierte die „Kölsche Heimat“?

Interessierte können alle vier der bisher erschienenen Folgen der „Kölsche Heimat“ unter www.koelscheheimat.de kostenpflichtig herunterladen. Der Reinerlös aus dem Verkauf fließt an die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler.

Online-Kunden der Kreissparkasse Köln zahlen 5,00 Euro und Nicht-Kunden 8,99 Euro für die gesamte Ausgabe. Im Preis enthalten ist auch ein Booklet mit vielen interessanten Infos zu den Musikern und ihren Musikstücken.

Zur Veranstaltung:

Alexander Wüerst, Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Köln, eröffnete die Veranstaltung zur Vorstellung der 4. Folge „Kölsche Heimat“ am 26. September 2018 in der Kassenhalle der Kreissparkasse Köln am Neumarkt mit den Worten: „Mit der neuen Ausgabe unserer ‚Kölsche Heimat‘ haben wir wieder kölschen Bands und Musikern der unterschiedlichsten Stilrichtungen die Gelegenheit geboten, zusammenzukommen, sich auszutauschen und gemeinsam mit guter Musik sowie ansprechenden Texten einen Beitrag zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der rheinischen Musikkultur zu leisten.“

Nach der Begrüßung der über 500 geladenen Gäste durch Alexander Wüerst übernahm Helmut Frangenberg das Mikrophon und erläuterte die Auswahl der Musiktitel. Mit der Sängerin, Schauspielerin und Autorin Betty LaMinga führte Frangenberg ein Interview. Das musikalische Rahmenprogramm wurde gestaltet von Kempes Feinest mit Mike Kremer, Chanson Trottoir, Stefan Knittler, Miljö und Björn Heuser – alle waren auch an der Musikproduktion beteiligt. Gegen Ende der Veranstaltung lud Björn Heuser zum Mitsingfinale ein.

(Quelle: Pressemitteilung der Kreissparkasse Köln)

Kreissparkasse Köln präsentiert 4. Ausgabe „Kölsche Heimat“

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Sep 272018
 

Foto: KSK/Marek Ratajczak

Unter dem Motto „Met Sang un Klang, de Fisch wääde bang“ ist die Musikproduktion „Kölsche Heimat“ der Kreissparkasse Köln (als Download erhältlich) nunmehr in die vierte Runde gestartet. Mit 18 Liedern würdigt sie auf ganz unterschiedliche Weise die große Tradition der Rheinlieder. So geht es wie bei Berbuers Tour mit dem Müllemer Böötche um witzige Geschichten, aber nicht selten auch um große Gefühle. Neben Neu-Interpretationen von alten Liedern sind ebenfalls viele Produktionen junger Bands zu hören, welche die Herausforderung angenommen haben, ein neues Rheinlied zu schreiben und zu komponieren. Diesmal waren auch zwei französisch-sprachige Gruppen eingeladen mitzumachen, die gemeinsam mit kölschen Musikern den Vater Rhein gleich zweisprachig besingen.

Der künstlerische Kopf und Leiter von „Kölsche Heimat“ ist Helmut Frangenberg. Neben seiner beruflichen Tätigkeit als Journalist und Redakteur arbeitet Frangenberg als Herausgeber und Autor in Köln. Zudem ist er Mitorganisator von „Loss mer singe“ sowie Sitzungspräsident der Kneipensitzung „Jeckespill“.

Wo erhalten Interessierte die „Kölsche Heimat“?

Interessierte können alle vier der bisher erschienenen Folgen der „Kölsche Heimat“ unter www.koelscheheimat.de kostenpflichtig herunterladen. Der Reinerlös aus dem Verkauf fließt an die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler.

Online-Kunden der Kreissparkasse Köln zahlen 5,00 Euro und Nicht-Kunden 8,99 Euro für die gesamte Ausgabe. Im Preis enthalten ist auch ein Booklet mit vielen interessanten Infos zu den Musikern und ihren Musikstücken.

Zur Veranstaltung:

Alexander Wüerst, Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Köln, eröffnete die Veranstaltung zur Vorstellung der 4. Folge „Kölsche Heimat“ am 26. September 2018 in der Kassenhalle der Kreissparkasse Köln am Neumarkt mit den Worten: „Mit der neuen Ausgabe unserer ‚Kölsche Heimat‘ haben wir wieder kölschen Bands und Musikern der unterschiedlichsten Stilrichtungen die Gelegenheit geboten, zusammenzukommen, sich auszutauschen und gemeinsam mit guter Musik sowie ansprechenden Texten einen Beitrag zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der rheinischen Musikkultur zu leisten.“

Nach der Begrüßung der über 500 geladenen Gäste durch Alexander Wüerst übernahm Helmut Frangenberg das Mikrophon und erläuterte die Auswahl der Musiktitel. Mit der Sängerin, Schauspielerin und Autorin Betty LaMinga führte Frangenberg ein Interview. Das musikalische Rahmenprogramm wurde gestaltet von Kempes Feinest mit Mike Kremer, Chanson Trottoir, Stefan Knittler, Miljö und Björn Heuser – alle waren auch an der Musikproduktion beteiligt. Gegen Ende der Veranstaltung lud Björn Heuser zum Mitsingfinale ein.

(Quelle: Pressemitteilung der Kreissparkasse Köln)

Elfter im Elften auch für Gehörlose

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Sep 242018
 

Foto: Geza Aschoff/LVR

Auch gehörlose Menschen können am Elften im Elften auf dem Kölner Heumarkt mitfeiern. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) finanziert die Übersetzung des Programms in Gebärdensprache. Zudem vergibt der LVR kostenfreie Karten an gehörlose Menschen.

Doch nicht nur vor, sondern auch auf der Bühne werden Menschen mit Behinderung bei der Sessionseröffnung dabei sein. Der Gebärdenchor der Jecken Öhrcher – dem ersten Kölner Karnevalsverein für Menschen mit und ohne Hörschädigung – wird mit der Band Klüngelköpp auf der Bühne stehen und deren Hit „Stääne“ in die kölsche Gebärdensprache übersetzen.

Möglich gemacht hat diese inklusiven Angebote eine Kooperation zwischen der Willi Ostermann Gesellschaft und dem LVR, der sich mit seiner Initiative „Karneval für alle“ bereits in der sechsten Session dafür stark macht, dass auch Menschen mit Behinderung Karneval feiern können. In dieser Session finanziert die LVR-Initiative zudem die Livebeschreibung des Rosenmontagszuges für blinde Menschen, die Gebärdendolmetschung an Weiberfastnacht auf dem Alter Markt und bei den Schull- un Veedelszöch sowie die rollstuhlgerechte LVR-Tribüne auf dem Heumarkt.

Kostenfreie Karten für die Sessionseröffnung vergibt der LVR an gehörlose Menschen und je eine Begleitperson, solange der Vorrat reicht. Kartenbestellung bitte per E-Mail an karneval-fuer-alle@lvr.de.

Vorstellabend des Karnevalsverband Rhein-Erft mit tollen Beiträgen

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Vorstellabend des Karnevalsverband Rhein-Erft mit tollen Beiträgen
Sep 232018
 

Am gestrigen Abend lud der Karnevalsverband Rhein-Erft zum jährlichen Vorstellabend in den Hans-Köster-Saal nach Pulheim. Der Regionalverband des Bund Deutscher Karneval, dem 160 Mitgliedsgesellschaften angeschlossen sind, präsentierte gleich 18 Programmpunkte, darunter vier Tanzgruppen und viel Musik. Etwas schmerzlich vermisst wurden weitere gute Redebeiträge – wobei ein Redebeitrag wegen Chaos am Berliner Flughafen gar nicht erst den Weg ins Rheinland schaffte.

Bevor wir auf die einzelnen Programmpunkte näher eingehen, erst einmal eine grundsätzliche Anmerkung gerade im Bezug auf die Musikbeiträge: Wenn selbst der Verbandspräsident des Karnevalsverband Rhein-Erft, Peter Neukirchen, an seinem Platz sich die Finger in die Ohren steckt, heißt das nicht zwingend, dass der Beitrag „driss“ war – sondern einfach nur zu LAUT! Und wenn man dann die Tontechniker mit ihren iPads darauf anspricht und es heißt dann „Daran kann ich nix machen, dass liegt am Saal!“, dann hat der Tontechniker (leider) den Job verfehlt! Auch bei euren iPad-Mischpulten gibt es einen Regler für die Lautstärke – ihr müsst ihn nur nutzen, wie es am gestrigen Abend gleich zwei Tontechniker auch geschafft haben. Und den beiden Jungs haben wir dafür persönlich gedankt …

Fotos: Andreas Klein

Pünktlich um 18:20 Uhr startete das unmoderierte Vorprogramm mit der Band „Tacheles„. Hier darf man nicht zwingend ausschließlich kölsche Töne erwarten – aber das Programm der fünf Musiker dürfte fast jeden Saal im Rheinland von den Stühlen reissen. Neben kölschen Hits gibt es Rock- und Pop-Klassiker, die sowohl musikalisch als auch gesanglich sehr gut vor dem Publikum bestehen können. Gut, auf der Seniorensitzung nicht gerade die richtige Programmnummer – aber auf Mädchensitzungen dürften die Jungs jeden Saal auf Höchsttemperatur bringen und den gerne gebuchten „Big Maggas“ aus der gleichen Agentur („Die KölschAgentur“ von Wolfgang Lutter) den ein oder anderen Job abnehmen.

Chor der „Fründe der Akademie för uns kölsche Sproch“

Eine ganz andere musikalische Richtung schlug dagegen die nächste, erste „ordentliche“ Programmnummer ein: Der Chor der „Fründe vun der Akademie för uns kölsche Sproch e. V.“ brachte den Saal mit altbekannten kölschen Leedcher zum Mitschunkeln und Mitsingen. Der 2008 durch Björn Heuser gegründete Chor veranstaltet jedes Jahr mehrere Mitsingkonzerte, präsentiert sich aber auch bei Konzerten, z. B. in diesem Jahr auf der Hänneschen-Kirmes und in der Kölner Philharmonie. Seit 2015 leitet Andreas Biertz den Chor, der aktuell 66 Mitglieder zählt. Gerade zum Kölner Sessionsmotto „Uns Sproch es Heimat“ ein idealer Opener für jede Veranstaltung.

Kölsche Preußen

Nach einer kurzen Begrüßung durch Verbandspräsident Peter Neukirchen und dem Referenten für das Literatenwesen des Verbandes, Jürgen Sender, zog der Spielmannszug der „Kölsche Preußen“ in den Saal ein. Der Spielmannszug wurde 2012 gegründet und bot eine durchaus hörenswerte Leistung. Wer auf der Bühne nicht den Platz für ein großes Korps hat, sollte sich mit dieser Alternative beschäftigen.

Geschwister in der Bütt

Seit 2009 treten Lena und Niklas Milewicz als „Geschwister in der Bütt“ auf. Mit einer Mischung aus Redebeitrag, Musikdarbietung und Tanzeinlage sorgen die beiden Teenager für ordentlich Lacher und Stimmung im Saal. In den rund zehn Jahren ihrer Bühnenpräsenz haben die Beiden jede Menge Preise abgeräumt, darunter auch den „Goldene Kappes Nachwuchspreis“ der Nippeser Bürgerwehr und den „Zentis Kinderkarnevalspreis“ des AKV Aachen. Doch Lena und Niklas sind nicht nur im Karneval aktiv, sondern das ganze Jahr über mit einem musikalischen Programm auf Familienfeiern, Schützen- und Oktoberfesten sowie auf Advents- und Weihnachtsfeiern zu hören und zu sehen.

Die Flöckchen

Aus Bergisch-Gladbach kommen „Lieder & Stimmung in XXL“ mit den Flöckchen. Doch Uwe, Markus und Frank sorgen mit ihrer unpassenden Lautstärke bei ihrem Vortrag auch für schmerzende Ohren! Und damit das nicht falsch verstanden wird: Musikalisch und gesanglich ist das Programm durchaus erträglich. Der Tontechniker sollte sich jedoch mal von einem Hörgeräteakkustiker oder einem Ohrenarzt beraten lassen, denn der gute Mann scheint schwerhörig zu sein! Der Hans-Köster-Saal ist jedenfalls nicht das Kölner Maritim – und die Hälfte der Lautstärke hätte es auch getan. Dann hätte man auch den Vortrag besser verstanden …

2 Hillije

Leise Töne – und damit eine Wohltat für die Ohren – gab es von den „2 Hillije„. Die „zwei eineiige Kusängs“ Bernd und Wolfgang Löhr haben vor Jahren als rein musikalische Darbietung ihren karnevalistischen Werdegang gestartet und ihren Vortrag seit 2015 um ein Zwiegespräch erweitert. Die Lieder der Beiden, vorgetragen als Krätzjer, sind eingängig und laden zum Schunkeln ein. Beim Zwiegespräch muss man irgendwie an die beiden Großmeister des Zwiegesprächs denken, das Colonia Duett … wobei die beiden Löhrs hiervon Lichtjahre entfernt sind! Gut, das Programm ist stimmig und rund. Aber an dem Zwiegespräch müsste man noch etwas arbeiten und vielleicht eine eigene Type entwickeln. An das Colonia Duett kommt ihr auch in 100 Jahren nicht dran. Besonders schön das Lied vom Kastenwagen – ein kölsches Cover eines Songs aus den 70er Jahren (wir verraten aber nicht, welcher Song es ist).

Mit der Band „Palaver“ kamen dann fünf Jungs auf die Bühne, die sich erst seit knapp zweieinhalb Jahren live zeigen – und mit ihren T-Shirts im ersten Moment an die „Dalton-Bande“ aus den „Lucky Luke“-Comics erinnern. Im letzten Jahr konnte die Band mit dem Titel „Loss et rus“ bereits einen ersten Youtube-Hit landen und schafften es beim WDR4 Jeckduell auf das Treppchen. Für die neue Session haben die Jungs ein altes Berliner Traditional, das „Bolle-Lied“ („Aber dennoch hat sich Bolle ganz prächtig amüsiert“), auf den Karneval umgearbeitet und lassen „Pitter“ sich prächtig amüsieren. Für uns etwas einfallslos, aber durch den etwas rockigeren Sound könnte das Lied gerade beim jüngeren Publikum durchaus ein Hit werden.

Gleich zwei Tanzgruppen folgten dem bislang überwiegend musikalischen Programm: Mit dem Tanzcorps der K.G. Rheinflotte und dem Tanzcorps der Karnevalsfreunde Rot-Weiß Bechen präsentierte man zwei Gruppen, die sicherlich nicht zu den Top-Tanzcorps in Köln gehören – für uns unverständlich, denn beide Gruppen zeigte eine erstklassige tänzerisch-akkrobatische Leistung! Alles das, was die „kölschen Tanzgruppen“ ausmacht, wurde geboten. Vielleicht das einzige Manko: Beide Gruppen kommen nicht direkt aus Köln; das Tanzcorps der Rheinflotte ist in Leverkusen beheimatet (auch wenn die „Muttergesellschaft“ aus Köln-Ehrenfeld stammt …) und Bechen ist ein Stadtteil von Kürten im Rheinisch-Bergischen Kreis. Trotzdem sollten sich die Programmgestalter auch mal mit diesen beiden Gruppen beschäftigen – es müssen nicht immer …, … oder … sein!

Josephine Ohly

Mit Josephine Ohly zeigte ein „hessisch Mädche“, dass man auch als gebürtiger „Immi“ die kölsche Sprache erlernen und interpretieren kann. Im Jahr 2010 entdeckte Josephine ihre Liebe zur kölschen Musik. Danach ging es stetig bergauf mit dem Erfolg: 2012 gewann Ohly den „Höhner Talentwettbewerb“, 2014 den ersten Platz bei „Jugend musiziert“. Es folgten Auftritte bei der Sessionseröffnung am 11.11. auf dem Kölner Heumarkt sowie auf verschiedenen Veranstaltungen im Rheinland. Am gestrigen Abend machte allerdings der Sound nicht mit, denn die Musik war auch hier einfach zu laut. In den leiseren Passagen konnte man durchaus die musikalischen Qualitäten der jungen Sängerin erahnen … doch sobald es lauter wurde, war da nichts mehr mit Qualität. Unverständlich dabei, dass selbst Mitglieder des Teams von Josephine Ohly es als „zu laut“ empfanden – aber offenbar nichts dagegen unternehmen wollten oder konnten. Schade.

Pütz & Band

Dass es lautstärketechnisch auch anders geht, zeigten eindrucksvoll „Pütz & Band„: Norbert und Frank Wielpütz, lange Jahre bei der Band „Labbese“ aktiv, haben nach drei Jahren Bühnenabstinenz nun wieder bock auf Musik und Karneval. Unter dem Motto „Back in Jeck“ zeigte die 2-Generationen-Band (die jungen Musiker stammen aus der Rockband von Linus Wielpütz …) eindrucksvoll, dass es wirklich nicht immer so laut sein muss. Mit einem guten Sound, toller Musik und interessanten Texten setzten die sechs Musiker ein erstes echtes musikalisches Highlight an diesem Abend. Und ein Tipp an die Soundbastler der vorhergehenden Bands: Lasst euch mal von dem Tontechniker dieser Band in eure Geräte einweisen! Der junge Mann weiß wirklich, wie das mit dem iPad-Mischpult funktioniert! (Und dafür nochmals ein herzliches Dankeschön an den Tontechniker! Eine Wohltat für die gestressten Ohren!)

Holliewald

Und dann kam Heinz-Rüdiger! Kennen Sie Heinz-Rüdiger? Nein? Das ist ein Fehler! Heinz-Rüdiger ist der Chefkoch vom Hans-Köster-Saal. Und Heinz-Rüdiger musste verkünden, dass es keine Mettbrötchen mehr gibt (die übrigens mehr Mett-Baguette und sehr lecker waren …). Dafür gab Heinz-Rüdiger dann eine Runde Kaffee für alle, in den Saal jongliert von seinem Zwillingsbruder Rudi … okay, selbst auf den zehnten Blick kann man nicht erkennen, dass Heinz-Rüdiger und Rudi Zwillinge sein sollen – aber das sind sie in Wirklichkeit ja auch gar nicht, sondern das Team vom „Holliewald„, einer bunten Truppe von erstklassigen Komikern und Artisten um „Cheffe“ Wolfgang Hüsch. Mit einer tollen Mischung aus Komik, Klamauk, Artistik und – wirklich hervorragendem – Live-Gesang von Heinz-Rüdiger (nein, wir verraten nicht, welches Lied er singt – aber die Stimme sorgt echt für Gänsehaut …) gehört Holliewald eigentlich mindestens bei jeder Gesellschaft im Rheinland einmal pro Session auf die Bühne! Es muss ja nicht auf der Sitzung sein. Beim Fischessen würden die Jungs sicherlich auch die Gäste von den Stühlen reissen!

Mit den beiden Tanzgruppen „Original Matrosen vum Müllemer Böötche“ der K.G. Müllemer Junge und den Zunftmüüs der K.G. Fidele Zunftbrüder, die in der kommenden Session ihr 100-jähriges Bestehen feiern kann, gab es dann einen zweiten tänzerischen Block am gestrigen Abend. Muss man zu diesen bekannten Tanzgruppen noch etwas schreiben? Wir meinen „nein“ und lassen daher bewegte Bilder sprechen:

Pläsier

Weiter im Programm ging es nach dieser hochkarätigen tänzerischen Darbietung mit der Band „Pläsier„. Drei Jungs, drei Mädels, musikalisch vollkommen in Ordnung – nur der Tontechniker sollte mal wieder dringend einen Ohrenarzt aufsuchen. In einem Saal wie dem Hans-Köster-Saal reicht locker die Hälfte der gebotenen Lautstärke. Und „laut“ ist nicht zwingend schön, weil durch die Lautstärke auch viele Frequenzbereiche einfach „kaputt“ gehen. Der gleichen Meinung war übrigens auch Musikproduzent Marc Maibach, den wir im Foyer überraschenderweise trafen: „Ich bin auf der Durchreise. Gestern noch in London, übermorgen in Los Angeles. Und da habe ich mir gedacht, dass ich zwischendurch etwas leichte Unterhaltung brauche. Aber ich wusste gar nicht, dass man den Köster-Saal wie ein RheinEnergieStadion beschallen muss. Oder haben die parallel eine Veranstaltung im Gürzenich, die von hier aus mitbeschallt wird?“, so Maibach. „Ich halte es da wie mein Freund Marc Metzger – Muss et denn immer so laut sein? Jeiht dat hück nit mieh en schön?“

Kolibris

Schon länger in wechselnden Besetzungen auf den Bühnen des Rheinlands unterwegs sind die „Kolibris„. Früher einmal überwiegend zu dritt (und auch mal kurz zu viert) unterwegs sind es nun sechs Vögelchen, die auf der Bühne zwitschern. Und das kann man ruhig wörtlich nehmen, denn die neuen Lieder zeichnen sich durch einen sehr guten mehrstimmigen Gesang aus. Das hat schon Qualität! Besonders gut merkt man das bei der kölschen Version des Robbie Williams Hits „Let me entertain you“. Ein eingängiger Partysound war schon immer das Markenzeichen der Band, dem ist man in den letzten mehr als 25 Jahren treu geblieben! Unverständlich für uns nur, dass man unsere Anmerkung zur Lautstärke auf facebook gelesen und auch geliket hat – aber dann doch nicht umsetzen konnte! Das gibt Abzüge in der B-Note!

Pimock

Die Band „Pimock“ kommt nicht direkt aus Köln. Frontmann Patrick Kafka ist gebürtiger Oberschlesier – und doch durch und durch Karnevalist. Früher einmal Vizemeister im Gardetanz ist Kafka seit drei Jahren die Hauptstimme der Band. Ein rockiger Sound, ein guter Satzgesang; das klingt nicht schlecht. Und auch wenn der erste Song brüllend laut war, merkte hier der Tontechniker schnell, dass da etwas nicht stimmte. Beim zweiten Song stimmte der Sound dann schon, auch wenn man hier noch etwas weniger Druck hätte geben können. Das Lied „Summersilvester“, eine Hymne auf die Kölner Lichter, ist ein eingängiger schöner Song, passend zum Feuerwerks-Event im Sommer. Und auch Musikproduzent Marc Maibach war ganz angetan: „Bei dem Song mit Köln-Colonia – eine tolle Drumline! Aus den Jungs kann mal echt was werden!“, lobte Maibach die Band, bevor er in sein Hotel entschwand.

Zum Finale bot der Karnevalsverband Rhein-Erft, dessen Vorstellabend leider sowohl von den Gästen als auch von den Medien äußerst schlecht besucht war, noch einmal ein echtes Highlight: Mit „The Drummerholics“, der Show-Drumline aus dem Rhein-Erft-Kreis, und ihrem Motto „Karneval on Drums“ ging im Saal – gerade auch wegen der fast noch vollzäglig anwesenden Tanzgruppen – so richtig die Stimmung los! Aber was sollen wir da lange schreiben … Herr Youtube, bitte Video ab:

Fazit: Rednernachwuchs scheint auch im Umland ein Problem zu sein. Und wenn dann der einzige echte Redner des Abends in Berlin auf dem Flughafen nicht wegkommt, weil da wieder einmal Chaos herrscht (Herr Singer, vielleicht solltest Du Verfassungschutzpräsident werden. Der Job ist in Köln!), dann hat man als Veranstalter natürlich ein Problem. Musikalisch gab es zwei, drei gute Nummern am gestrigen Abend. Tänzerisch gab es keine Ausfälle, alle vier Gruppen hervorragend – auch wenn da mal eine Hebung runterkam. Pech. Passiert. JEDER Tanzgruppe! Unsere beiden Highlights des Abends waren Tacheles (wenn auch hier etwas zu laut, aber nicht so schlimm wie die meisten anderen Musiknummern …) und das Team von „Holliewald“ mit ihrer Mischung aus Klamauk, Artistik und Gesang.

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Vorstellabend des Karnevalsverband Rhein-Erft mit tollen Beiträgen

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Sep 232018
 

Am gestrigen Abend lud der Karnevalsverband Rhein-Erft zum jährlichen Vorstellabend in den Hans-Köster-Saal nach Pulheim. Der Regionalverband des Bund Deutscher Karneval, dem 160 Mitgliedsgesellschaften angeschlossen sind, präsentierte gleich 18 Programmpunkte, darunter vier Tanzgruppen und viel Musik. Etwas schmerzlich vermisst wurden weitere gute Redebeiträge – wobei ein Redebeitrag wegen Chaos am Berliner Flughafen gar nicht erst den Weg ins Rheinland schaffte.

Bevor wir auf die einzelnen Programmpunkte näher eingehen, erst einmal eine grundsätzliche Anmerkung gerade im Bezug auf die Musikbeiträge: Wenn selbst der Verbandspräsident des Karnevalsverband Rhein-Erft, Peter Neukirchen, an seinem Platz sich die Finger in die Ohren steckt, heißt das nicht zwingend, dass der Beitrag „driss“ war – sondern einfach nur zu LAUT! Und wenn man dann die Tontechniker mit ihren iPads darauf anspricht und es heißt dann „Daran kann ich nix machen, dass liegt am Saal!“, dann hat der Tontechniker (leider) den Job verfehlt! Auch bei euren iPad-Mischpulten gibt es einen Regler für die Lautstärke – ihr müsst ihn nur nutzen, wie es am gestrigen Abend gleich zwei Tontechniker auch geschafft haben. Und den beiden Jungs haben wir dafür persönlich gedankt …

Fotos: Andreas Klein

Pünktlich um 18:20 Uhr startete das unmoderierte Vorprogramm mit der Band „Tacheles„. Hier darf man nicht zwingend ausschließlich kölsche Töne erwarten – aber das Programm der fünf Musiker dürfte fast jeden Saal im Rheinland von den Stühlen reissen. Neben kölschen Hits gibt es Rock- und Pop-Klassiker, die sowohl musikalisch als auch gesanglich sehr gut vor dem Publikum bestehen können. Gut, auf der Seniorensitzung nicht gerade die richtige Programmnummer – aber auf Mädchensitzungen dürften die Jungs jeden Saal auf Höchsttemperatur bringen und den gerne gebuchten „Big Maggas“ aus der gleichen Agentur („Die KölschAgentur“ von Wolfgang Lutter) den ein oder anderen Job abnehmen.

Chor der „Fründe der Akademie för uns kölsche Sproch“

Eine ganz andere musikalische Richtung schlug dagegen die nächste, erste „ordentliche“ Programmnummer ein: Der Chor der „Fründe vun der Akademie för uns kölsche Sproch e. V.“ brachte den Saal mit altbekannten kölschen Leedcher zum Mitschunkeln und Mitsingen. Der 2008 durch Björn Heuser gegründete Chor veranstaltet jedes Jahr mehrere Mitsingkonzerte, präsentiert sich aber auch bei Konzerten, z. B. in diesem Jahr auf der Hänneschen-Kirmes und in der Kölner Philharmonie. Seit 2015 leitet Andreas Biertz den Chor, der aktuell 66 Mitglieder zählt. Gerade zum Kölner Sessionsmotto „Uns Sproch es Heimat“ ein idealer Opener für jede Veranstaltung.

Kölsche Preußen

Nach einer kurzen Begrüßung durch Verbandspräsident Peter Neukirchen und dem Referenten für das Literatenwesen des Verbandes, Jürgen Sender, zog der Spielmannszug der „Kölsche Preußen“ in den Saal ein. Der Spielmannszug wurde 2012 gegründet und bot eine durchaus hörenswerte Leistung. Wer auf der Bühne nicht den Platz für ein großes Korps hat, sollte sich mit dieser Alternative beschäftigen.

Geschwister in der Bütt

Seit 2009 treten Lena und Niklas Milewicz als „Geschwister in der Bütt“ auf. Mit einer Mischung aus Redebeitrag, Musikdarbietung und Tanzeinlage sorgen die beiden Teenager für ordentlich Lacher und Stimmung im Saal. In den rund zehn Jahren ihrer Bühnenpräsenz haben die Beiden jede Menge Preise abgeräumt, darunter auch den „Goldene Kappes Nachwuchspreis“ der Nippeser Bürgerwehr und den „Zentis Kinderkarnevalspreis“ des AKV Aachen. Doch Lena und Niklas sind nicht nur im Karneval aktiv, sondern das ganze Jahr über mit einem musikalischen Programm auf Familienfeiern, Schützen- und Oktoberfesten sowie auf Advents- und Weihnachtsfeiern zu hören und zu sehen.

Die Flöckchen

Aus Bergisch-Gladbach kommen „Lieder & Stimmung in XXL“ mit den Flöckchen. Doch Uwe, Markus und Frank sorgen mit ihrer unpassenden Lautstärke bei ihrem Vortrag auch für schmerzende Ohren! Und damit das nicht falsch verstanden wird: Musikalisch und gesanglich ist das Programm durchaus erträglich. Der Tontechniker sollte sich jedoch mal von einem Hörgeräteakkustiker oder einem Ohrenarzt beraten lassen, denn der gute Mann scheint schwerhörig zu sein! Der Hans-Köster-Saal ist jedenfalls nicht das Kölner Maritim – und die Hälfte der Lautstärke hätte es auch getan. Dann hätte man auch den Vortrag besser verstanden …

2 Hillije

Leise Töne – und damit eine Wohltat für die Ohren – gab es von den „2 Hillije„. Die „zwei eineiige Kusängs“ Bernd und Wolfgang Löhr haben vor Jahren als rein musikalische Darbietung ihren karnevalistischen Werdegang gestartet und ihren Vortrag seit 2015 um ein Zwiegespräch erweitert. Die Lieder der Beiden, vorgetragen als Krätzjer, sind eingängig und laden zum Schunkeln ein. Beim Zwiegespräch muss man irgendwie an die beiden Großmeister des Zwiegesprächs denken, das Colonia Duett … wobei die beiden Löhrs hiervon Lichtjahre entfernt sind! Gut, das Programm ist stimmig und rund. Aber an dem Zwiegespräch müsste man noch etwas arbeiten und vielleicht eine eigene Type entwickeln. An das Colonia Duett kommt ihr auch in 100 Jahren nicht dran. Besonders schön das Lied vom Kastenwagen – ein kölsches Cover eines Songs aus den 70er Jahren (wir verraten aber nicht, welcher Song es ist).

Mit der Band „Palaver“ kamen dann fünf Jungs auf die Bühne, die sich erst seit knapp zweieinhalb Jahren live zeigen – und mit ihren T-Shirts im ersten Moment an die „Dalton-Bande“ aus den „Lucky Luke“-Comics erinnern. Im letzten Jahr konnte die Band mit dem Titel „Loss et rus“ bereits einen ersten Youtube-Hit landen und schafften es beim WDR4 Jeckduell auf das Treppchen. Für die neue Session haben die Jungs ein altes Berliner Traditional, das „Bolle-Lied“ („Aber dennoch hat sich Bolle ganz prächtig amüsiert“), auf den Karneval umgearbeitet und lassen „Pitter“ sich prächtig amüsieren. Für uns etwas einfallslos, aber durch den etwas rockigeren Sound könnte das Lied gerade beim jüngeren Publikum durchaus ein Hit werden.

Gleich zwei Tanzgruppen folgten dem bislang überwiegend musikalischen Programm: Mit dem Tanzcorps der K.G. Rheinflotte und dem Tanzcorps der Karnevalsfreunde Rot-Weiß Bechen präsentierte man zwei Gruppen, die sicherlich nicht zu den Top-Tanzcorps in Köln gehören – für uns unverständlich, denn beide Gruppen zeigte eine erstklassige tänzerisch-akkrobatische Leistung! Alles das, was die „kölschen Tanzgruppen“ ausmacht, wurde geboten. Vielleicht das einzige Manko: Beide Gruppen kommen nicht direkt aus Köln; das Tanzcorps der Rheinflotte ist in Leverkusen beheimatet (auch wenn die „Muttergesellschaft“ aus Köln-Ehrenfeld stammt …) und Bechen ist ein Stadtteil von Kürten im Rheinisch-Bergischen Kreis. Trotzdem sollten sich die Programmgestalter auch mal mit diesen beiden Gruppen beschäftigen – es müssen nicht immer …, … oder … sein!

Josephine Ohly

Mit Josephine Ohly zeigte ein „hessisch Mädche“, dass man auch als gebürtiger „Immi“ die kölsche Sprache erlernen und interpretieren kann. Im Jahr 2010 entdeckte Josephine ihre Liebe zur kölschen Musik. Danach ging es stetig bergauf mit dem Erfolg: 2012 gewann Ohly den „Höhner Talentwettbewerb“, 2014 den ersten Platz bei „Jugend musiziert“. Es folgten Auftritte bei der Sessionseröffnung am 11.11. auf dem Kölner Heumarkt sowie auf verschiedenen Veranstaltungen im Rheinland. Am gestrigen Abend machte allerdings der Sound nicht mit, denn die Musik war auch hier einfach zu laut. In den leiseren Passagen konnte man durchaus die musikalischen Qualitäten der jungen Sängerin erahnen … doch sobald es lauter wurde, war da nichts mehr mit Qualität. Unverständlich dabei, dass selbst Mitglieder des Teams von Josephine Ohly es als „zu laut“ empfanden – aber offenbar nichts dagegen unternehmen wollten oder konnten. Schade.

Pütz & Band

Dass es lautstärketechnisch auch anders geht, zeigten eindrucksvoll „Pütz & Band„: Norbert und Frank Wielpütz, lange Jahre bei der Band „Labbese“ aktiv, haben nach drei Jahren Bühnenabstinenz nun wieder bock auf Musik und Karneval. Unter dem Motto „Back in Jeck“ zeigte die 2-Generationen-Band (die jungen Musiker stammen aus der Rockband von Linus Wielpütz …) eindrucksvoll, dass es wirklich nicht immer so laut sein muss. Mit einem guten Sound, toller Musik und interessanten Texten setzten die sechs Musiker ein erstes echtes musikalisches Highlight an diesem Abend. Und ein Tipp an die Soundbastler der vorhergehenden Bands: Lasst euch mal von dem Tontechniker dieser Band in eure Geräte einweisen! Der junge Mann weiß wirklich, wie das mit dem iPad-Mischpult funktioniert! (Und dafür nochmals ein herzliches Dankeschön an den Tontechniker! Eine Wohltat für die gestressten Ohren!)

Holliewald

Und dann kam Heinz-Rüdiger! Kennen Sie Heinz-Rüdiger? Nein? Das ist ein Fehler! Heinz-Rüdiger ist der Chefkoch vom Hans-Köster-Saal. Und Heinz-Rüdiger musste verkünden, dass es keine Mettbrötchen mehr gibt (die übrigens mehr Mett-Baguette und sehr lecker waren …). Dafür gab Heinz-Rüdiger dann eine Runde Kaffee für alle, in den Saal jongliert von seinem Zwillingsbruder Rudi … okay, selbst auf den zehnten Blick kann man nicht erkennen, dass Heinz-Rüdiger und Rudi Zwillinge sein sollen – aber das sind sie in Wirklichkeit ja auch gar nicht, sondern das Team vom „Holliewald„, einer bunten Truppe von erstklassigen Komikern und Artisten um „Cheffe“ Wolfgang Hüsch. Mit einer tollen Mischung aus Komik, Klamauk, Artistik und – wirklich hervorragendem – Live-Gesang von Heinz-Rüdiger (nein, wir verraten nicht, welches Lied er singt – aber die Stimme sorgt echt für Gänsehaut …) gehört Holliewald eigentlich mindestens bei jeder Gesellschaft im Rheinland einmal pro Session auf die Bühne! Es muss ja nicht auf der Sitzung sein. Beim Fischessen würden die Jungs sicherlich auch die Gäste von den Stühlen reissen!

Mit den beiden Tanzgruppen „Original Matrosen vum Müllemer Böötche“ der K.G. Müllemer Junge und den Zunftmüüs der K.G. Fidele Zunftbrüder, die in der kommenden Session ihr 100-jähriges Bestehen feiern kann, gab es dann einen zweiten tänzerischen Block am gestrigen Abend. Muss man zu diesen bekannten Tanzgruppen noch etwas schreiben? Wir meinen „nein“ und lassen daher bewegte Bilder sprechen:

Pläsier

Weiter im Programm ging es nach dieser hochkarätigen tänzerischen Darbietung mit der Band „Pläsier„. Drei Jungs, drei Mädels, musikalisch vollkommen in Ordnung – nur der Tontechniker sollte mal wieder dringend einen Ohrenarzt aufsuchen. In einem Saal wie dem Hans-Köster-Saal reicht locker die Hälfte der gebotenen Lautstärke. Und „laut“ ist nicht zwingend schön, weil durch die Lautstärke auch viele Frequenzbereiche einfach „kaputt“ gehen. Der gleichen Meinung war übrigens auch Musikproduzent Marc Maibach, den wir im Foyer überraschenderweise trafen: „Ich bin auf der Durchreise. Gestern noch in London, übermorgen in Los Angeles. Und da habe ich mir gedacht, dass ich zwischendurch etwas leichte Unterhaltung brauche. Aber ich wusste gar nicht, dass man den Köster-Saal wie ein RheinEnergieStadion beschallen muss. Oder haben die parallel eine Veranstaltung im Gürzenich, die von hier aus mitbeschallt wird?“, so Maibach. „Ich halte es da wie mein Freund Marc Metzger – Muss et denn immer so laut sein? Jeiht dat hück nit mieh en schön?“

Kolibris

Schon länger in wechselnden Besetzungen auf den Bühnen des Rheinlands unterwegs sind die „Kolibris„. Früher einmal überwiegend zu dritt (und auch mal kurz zu viert) unterwegs sind es nun sechs Vögelchen, die auf der Bühne zwitschern. Und das kann man ruhig wörtlich nehmen, denn die neuen Lieder zeichnen sich durch einen sehr guten mehrstimmigen Gesang aus. Das hat schon Qualität! Besonders gut merkt man das bei der kölschen Version des Robbie Williams Hits „Let me entertain you“. Ein eingängiger Partysound war schon immer das Markenzeichen der Band, dem ist man in den letzten mehr als 25 Jahren treu geblieben! Unverständlich für uns nur, dass man unsere Anmerkung zur Lautstärke auf facebook gelesen und auch geliket hat – aber dann doch nicht umsetzen konnte! Das gibt Abzüge in der B-Note!

Pimock

Die Band „Pimock“ kommt nicht direkt aus Köln. Frontmann Patrick Kafka ist gebürtiger Oberschlesier – und doch durch und durch Karnevalist. Früher einmal Vizemeister im Gardetanz ist Kafka seit drei Jahren die Hauptstimme der Band. Ein rockiger Sound, ein guter Satzgesang; das klingt nicht schlecht. Und auch wenn der erste Song brüllend laut war, merkte hier der Tontechniker schnell, dass da etwas nicht stimmte. Beim zweiten Song stimmte der Sound dann schon, auch wenn man hier noch etwas weniger Druck hätte geben können. Das Lied „Summersilvester“, eine Hymne auf die Kölner Lichter, ist ein eingängiger schöner Song, passend zum Feuerwerks-Event im Sommer. Und auch Musikproduzent Marc Maibach war ganz angetan: „Bei dem Song mit Köln-Colonia – eine tolle Drumline! Aus den Jungs kann mal echt was werden!“, lobte Maibach die Band, bevor er in sein Hotel entschwand.

Zum Finale bot der Karnevalsverband Rhein-Erft, dessen Vorstellabend leider sowohl von den Gästen als auch von den Medien äußerst schlecht besucht war, noch einmal ein echtes Highlight: Mit „The Drummerholics“, der Show-Drumline aus dem Rhein-Erft-Kreis, und ihrem Motto „Karneval on Drums“ ging im Saal – gerade auch wegen der fast noch vollzäglig anwesenden Tanzgruppen – so richtig die Stimmung los! Aber was sollen wir da lange schreiben … Herr Youtube, bitte Video ab:

Fazit: Rednernachwuchs scheint auch im Umland ein Problem zu sein. Und wenn dann der einzige echte Redner des Abends in Berlin auf dem Flughafen nicht wegkommt, weil da wieder einmal Chaos herrscht (Herr Singer, vielleicht solltest Du Verfassungschutzpräsident werden. Der Job ist in Köln!), dann hat man als Veranstalter natürlich ein Problem. Musikalisch gab es zwei, drei gute Nummern am gestrigen Abend. Tänzerisch gab es keine Ausfälle, alle vier Gruppen hervorragend – auch wenn da mal eine Hebung runterkam. Pech. Passiert. JEDER Tanzgruppe! Unsere beiden Highlights des Abends waren Tacheles (wenn auch hier etwas zu laut, aber nicht so schlimm wie die meisten anderen Musiknummern …) und das Team von „Holliewald“ mit ihrer Mischung aus Klamauk, Artistik und Gesang.

Karneval-Megastore.de Karneval-Onlineshop