Polizei Köln: Tagesbilanz zum Rosenmontag

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Feb 282017
 

Foto: Andreas Klein

Am Rosenmontag (27. Februar) waren erneut zahlreiche Polizistinnen und Polizisten in Köln und Leverkusen im Einsatz. Im besonderen Fokus lag der Rosenmontagsumzug in Köln. An der Zugstrecke und um die Innenstadt herum sorgten über 1700 Beamte aus dem gesamten Bundesgebiet für die Sicherheit tausender Jecken. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte weniger einschreiten als im Vorjahr.

Zwischen Montag (6 Uhr) und Dienstag (6 Uhr) sprachen Polizisten im Karnevalsgeschehen und in der allgemeinen Einsatzlage in Köln und Leverkusen 79 Platzverweise (Vorjahr: 289) aus und mussten 34 Personen (Vorjahr: 79) in das Polizeigewahrsam bringen. Im Einsatzgeschehen nahmen die Polizisten insgesamt 59 Strafanzeigen (Vorjahr: 120) auf. Überwiegend handelt es sich dabei um Körperverletzungsdelikte (38, Vorjahr: 22). Die Zahl der bisher gemeldeten Taschendiebstähle fiel auf drei (Vorjahr: 33). Vier Mal schritten die Beamten wegen angezeigter Raubdelikte ein (Vorjahr: 0).

Bei den Einsätzen kam es zu zwei Widerstandshandlungen (Vorjahr: 16).

Am Aufzugsweg in Köln stürzte gegen 15.30 Uhr ein 24-jähriger Tourist von der Überführung Cäcilienstraße/Nord-Süd-Fahrt mehrere Meter ab. Der junge Mann verletzte sich dabei schwer. Gegen 11 Uhr stellten Polizisten zwei verdächtige Koffer an der Einmündung Königsstraße/Am Malzbüchel in der Innenstadt fest. Sie sperrten den Bereich ab und forderten einen Spezialisten aus dem LKA NRW an. Die Koffer waren ungefährlich. Gegen 13.30 Uhr wurden die Sperrungen wieder aufgehoben. Auf der Hohe Straße schlossen Einsatzkräfte wegen eines verdächtigen Koffers gegen 17 Uhr kurzzeitig ein Schnellrestaurant. Die Beamten stellten schnell fest, dass der Koffer ungefährlich war. Beide Sperrungen hatten keine Auswirkungen auf den Karnevalsumzug.

Auch in Leverkusen-Opladen feierten viele Tausend Jecken ihren Rosenmontagsumzug. Insbesondere im Verlauf der Fußgängerzone erkannten die Beamten während des Umzuges viele alkoholisierte Jugendliche. Durch schnelles Einschreiten von Polizisten kam es zu keinen nennenswerten Störungen.

(Quelle: Pressemitteilung der Polizei Köln)

Rosenmontagsbilanz der Kölner Bundespolizei

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Feb 272017
 

Foto: Andreas Klein

Die Anreisephase der Jecken mit dem öffentlichen Personenverkehr nach Köln verlief bis auf drei festgestellte Taschendiebstähle weitestgehend störungsfrei.

Der Schwerpunkt für die Bundespolizei lag neben den Kölner Randbahnhöfen ausschließlich auf dem Kölner Hauptbahnhof. Rund 300 Polizeibeamte und Zivilkräfte waren im Einsatz, um größtmögliche Sicherheit für die Karnevalsteilnehmer in den Bahnhöfen und Zügen zu gewährleisten. Zur besseren Identifizierung möglicher Täter wurde auf die neu installierte Videotechnik am Kölner Hauptbahnhof zurückgegriffen. Die am Kölner Hauptbahnhof zusätzlich eingerichtete Containerwache der Bundespolizei wurde von den Reisenden positiv angenommen.

Zwei Jugendliche wurden in Gewahrsam genommen, weil sie aufgrund Alkoholkonsums (jeweils Atemalkoholwert von 1,8 Promille) nicht mehr sicher waren. Die Jugendliche wurden dem Jugendamt Köln übergeben.

Um 14:40 Uhr wurde ein 19-jähriger Bonner kontrolliert, der eine geringe Menge von Marihuana (4 Gramm) mit sich führte. Das unerlaubte Betäubungsmittel wurde beschlagnahmt.

Gegen 15:15 Uhr wurde ein 17-jähriges Mädchen von einem 16 Jährigen sexuell belästigt. Der Täter wurde festgenommen und nach seiner Vernehmung wieder entlassen.

Zwei Körperverletzungen wurden registriert, dabei handelte es sich um alkoholbedingte Straftaten. Hierbei gerieten zwei Personen aus dem Trinkermilieu aneinander. Die beiden Kontrahenten mussten durch Polizeikräfte getrennt werden. Nach der gegenseitigen Attacke waren jedoch keine Verletzungen sichtbar. Die zweite Körperverletzung erfolgte auf der Domplatte, wobei der Geschädigte den Täter erst zwei Stunden später im Kölner Bahnhof wiedererkannte. Der Geschädigte zog sich bei der Schlägerei ein deutliches Hämatom am Auge zu.

Um 18:45 Uhr ereignete sich im Bereich des Bahnhofs Hürth-Kalscheueren ein Personenunfall. Ein 20-jähriger Mann fiel nach unachtsamen Verhalten vom Bahnsteig in die Gleise. Der herannahende Zug leitete eine Schnellbremsung ein, glücklicherweise wurde der Mann nicht vom Zug erfasst. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, die genauen Verletzungen stehen noch nicht fest. Durch diesen Vorfall kam es auf der Strecke zwischen Köln und Bonn zu bahnbetrieblichen Verspätungen.

In der Abreisephase musste zwischen 18:55 Uhr bis 19:04 Uhr die A-Passage des Hauptbahnhofes wegen hohem Reisendenaufkommen für einige Minuten gesperrt werden.

Durch die Einsatzkräfte wurden am Rosenmontag rund 170 polizeirechtliche Maßnahmen durchgeführt. Es handelt sich hierbei vorwiegend um Platzverweise, Personenkontrollen, Gefährderansprachen und strafrechtliche Ermittlungen.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat die Bundespolizei insgesamt 23 Straftaten vorwiegend wegen Diebstahl, Körperverletzung, Sachbeschädigung registriert.

Die Zahlen können sich durch nachträgliche Anzeigenerstattungen ändern. Zudem gibt die Anzahl keine Auskunft über die etwaigen Tatorte, da die Bundespolizei, unabhängig vom Tatort, jede Strafanzeige aufnimmt.

Der Leiter der Bundespolizeiinspektion Köln, Helmut Langenbach, ist mit dem Einsatzverlauf durchaus zufrieden: „Die bisherigen Einsätze und Straftaten spiegeln das normale Einsatzgeschehen wie an einem Samstagabend wieder. Unser Ziel, dass Besucher den Kölner Karneval am Rosenmontag sicher über die Schienenwege erreichen und ebenso sicher auch wieder zurückkommen, wurde erreicht.“

(Quelle: Pressemitteilung der Bundespolizei NRW, Direktion Sankt Augustin)

Jecke am Straßenrand starteten später und Wettergott spielte mit

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Feb 272017
 

Mit nur wenigen Problemen ist der Kölner Rosenmontagszug heute durch die Kölner Innenstadt gezogen und hat für fröhliche Stimmung am Straßenrand gesorgt. Startete der Zuschauerstrom heute Morgen noch verhalten, strömten rechtzeitig zum jeweiligen Stand des kilometerlangen Zuges die Jecken in Scharen zu ihren Positionen. Bis zum Abend war auch der Wettergott auf der Seite der Kölner. Regen und vereinzelte Gewitter sind erst für den frühen Abend angekündigt. Neun Stunden lang zogen die Wagen und Fußgruppen quer durch die Kölner Altstadt.

Zu einem Zwischenfall kam es im Bereich Gürzenichstraße, wo ein Sicherheitsmann eine 17-jährige Jugendliche in den sicheren Bereich zurückzog, die zwischen Traktor und Anhänger geraten war. Bei diesem Einsatz wurde der Sicherheitsmann am Bein verletzt. Die Jugendliche wurde  im Krankenhaus untersucht und wurde bereits wieder nach Hause mit leichten Verletzungen entlassen. Bei einem zweiten Zwischenfall wurde ein Pferd, das im Bereich Elstergasse gestürzt war, von Tierärzten mit Hilfe der Berufsfeuerwehr und der Pferdeambulanz kurz narkotisiert und zur Pferdeklinik gebracht. Das Pferd steht inzwischen wieder selbständig.

Auch nach Ende des Rosenmontagszuges wird in Köln kräftig weitergefeiert. Das Zülpicher Viertel meldet bereits um 18 Uhr eine Auslastung von 80 Prozent mit weiter steigender Tendenz.

Ordnungs- und Verkehrsdienst zieht Bilanz

Der Ordnungsdienst der Stadt Köln ist mit 109 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am heutigen Rosenmontagszug im Einsatz. Die Teams waren weit überwiegend präventiv unterwegs. Dabei fungierten sie auch als Ansprechpartner und Helfer. Außerdem überwachten sie den Verkauf und den Konsum von Alkohol und Zigaretten an und durch Jugendliche. Auch die Ahndung von Wildpinklern stand auf der Agenda. Wildpinkeln wurde in allen Fällen mit einem Bußgeld belegt. Dieses Bußgeld kann nicht mehr bar an Ort und Stelle bezahlt werden sondern wird in einem schriftlichen Verfahren festgelegt. Der Mindestbetrag liegt bei 60 Euro. Die Aktion „Mehr Spaß ohne Glas“, die an Rosenmontag lediglich im Zülpicher Viertel gilt, konnte bislang erneut erfolgreich umgesetzt werden. Auf bewährte Art und Weise wurde an 19 Kontrollstellen im Zülpicher Viertel dafür gesorgt, dass von den Jecken mitgebrachtes Glas in die bereitgestellten Container entsorgt wurde und gar nicht erst in die Feierbereiche gelangte. Wie schon in den Vorjahren war ein deutlicher Trend erkennbar, dass sich immer mehr Jecke gut informiert auf den Weg nach Köln machten und gar kein Glas mehr dabei hatten. 195 Personen haben auf Ansprache mitgebrachtes Glas abgegeben. Bis auf einen Gewerbebetrieb haben erfreulicherweise alle Kiosk-, Imbiss- und Einzelhandelsbetriebe an die Spielregeln von „Mehr Spaß ohne Glas“ gehalten. Sieben Gaststättenbetriebe hatten ihre Außengastronomien zu groß aufgebaut und mussten diese auf die genehmigte Fläche zurückbauen.

86 Jugendliche mussten ihre alkoholischen Getränke vor den Augen der Ordnungskräfte ausschütten. Vier Jugendliche wurden beim verbotenen Rauchen erwischt und mussten ihren Zigarettenvorrat vernichten. Schließlich geht der Ordnungsdienst auch in diesem Jahr wieder gegen das Urinieren in der Öffentlichkeit vorgegangen. 25 Männer und eine Frau wurden ertappt, als sie für ihre Notdurft nicht die bereitgestellten Toiletten nutzten. Sie alle müssen jetzt mit einem Bußgeldbescheid rechnen.

Drei hilflose Männer und zwei hilflose Frauen mussten dem Sanitätsdienst übergeben werden. Einsatzkräfte des Ordnungsdienstes wurden im Einsatz glücklicherweise nicht verletzt.

Im Koordinierungsstab arbeiteten von 8 Uhr morgens bis 1:30 Uhr in der Nacht unter der Leitung des Ordnungsamtes Vertreterinnen und Vertreter aller beteiligten städtischen Dienststellen, der Feuerwehr, der Landes- und der Bundespolizei, der Hilfsorganisationen, der Kölner Verkehrs-Betriebe, der Abfallwirtschaftsbetriebe, der Veranstalter, des Festkomittes und des beauftragten Sicherheitsunternehmens. Dieses Gremium bewertete die aktuelle Lage ständig neu, traf erforderliche Entscheidungen und sorgte für eine rasche Umsetzung.

Abschleppbilanz des Verkehrsdienstes

Am Rosenmontag war der Verkehrsdienst ab 1 Uhr mit 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis zum späten Vormittag im Einsatz, um den „Rosenmontagszoch“ einen pünktlichen Start und eine gefahrlose Durchführung zu ermöglichen. Entlang der Strecken und in den Aufstell- und Auflösungsbereichen waren seit rund zwei Wochen zusätzliche Haltverbotszonen für die großen Karnevalsumzüge ausgeschildert worden. Zusätzlich hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Außendienst auch in vielen Bereichen entsprechende schriftliche Hinweise an die Anwohnerinnen und Anwohner verteilt. Dennoch gab es eine Vielzahl von Verwarnungen für verbotswidriges Parken.

Insgesamt mussten in diesen Bereichen für 102 Fahrzeuge kostenpflichtige Verwarnungen (Vorjahr 158) ausgesprochen und 47 Fahrzeuge (Vorjahr 65) abgeschleppt werden. In 12 Fällen (Vorjahr 7) konnten die Halter der Fahrzeuge ermittelt und rechtzeitig persönlich erreicht werden. Sie konnten ihre verbotswidrig geparkten Fahrzeuge wegfahren und so die Abschleppkosten vermeiden. Das Verwarngeld müssen sie trotzdem zahlen.

Karnevalsmotto 2018

Das neue Karnevalsmotto für 2018 heißt „Mer Kölsche danze us der Reih“. Zugleiter Christoph Kuckelkorn enthüllte um 15:45 Uhr das neue Sessionsmotto.

(Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln)

Kölner Rosenmontagszug 2017 mit tollen Wagen und Kostümen

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Feb 272017
 

Am heutigen Rosenmontag zog der Kölner Rosenmontagszug 2017 unter dem Motto „Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“ durch die Kölner Innenstadt. Neben den großen Traditionskorps mit ihren großen Wagen- und Fußgruppen zogen viele Veedels- und Karnevalsgesellschaften in dem Zoch, der knapp viereinhalb Stunden an einem vorbei gegangen ist, und warfen Kamelle, Strüssjer, Pralinen und Schokolade unter die wartenden rund 1,5 Millionen Zuschauer am Straßenrand

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(Fotos: Andreas Klein)

„Wo sind meine Eltern?“: 7-jähriger „Karnevalsjeck“ in Obhut der Kölner Bundespolizei

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Feb 272017
 

Foto: Bundespolizei NRW

Am Samstagnachmittag verlor ein Junge im Karnevalsgetümmel seine Eltern auf der Domplatte. Passanten suchten Hilfe in der Containerwache der Kölner Bundespolizei. Ein Beamter nahm den Jungen mit zur Dienststelle.

Der Junge war mit seinen Eltern in der Stadt unterwegs, als er plötzlich seine Eltern im Karnevalstreiben vor dem Dom verlor.

Passanten informierten die Bundespolizei, an der für die Karnevalstage aufgestellten Containerwache am Ausgang des Kölner Hauptbahnhofes. Ein Polizist nahm den Siebenjährigen auf der Domplatte in Obhut und brachte ihn zur Dienststelle. Ermittlungen ergaben, dass die Familie des Kindes derzeit in einem nahe gelegenen Hotel untergebracht war. Glücklicherweise konnte der Vater innerhalb kürzester Zeit ausfindig gemacht werden, um seinen Sohn wohlbehalten in die Arme zu schließen. Am Sonntag überreichte der Vater, zugleich Präsident eines Kölner Karnevalsvereins, den Bundespolizisten als Dankeschön einen Karnevalsorden seines Vereins.

(Quelle: Pressemitteilung der Bundespolizei NRW, Direktion Sankt Augustin)

Motto der Session 2018: „Mer Kölsche danze us der Reih“

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Feb 272017
 

Grafik: Festkomitee Kölner Karneval

Zum ersten Mal stellte das Festkomitee Kölner Karneval das Motto der kommenden Kölner Karnevalssession 2018 in einem laufenden Kölner Rosenmontagszug vor. Auf einem eigenen Wagen, der sich nach dem des Kölner Prinzen Karneval als letzter Wagen einreihte, wurde das neue Motto „Mer Kölsche danze us der Reih“ im Herzen der Südstadt auf dem Severinskirchplatz enthüllt. Das Sessionsmotto 2018 ist der „rote Faden“ für die komplette kommende Session und setzt den Fokus auf zwei kölsche Eigenschaften: Die Historie und die Bedeutung des Tanzes im Kölner Karneval und natürlich auch auf die kölsche Eigenart, mal „us der Reih zo danze“ – also im positiven Sinne eigene Wege zu gehen.

Was hat es mit dem „aus der Reihe tanzen“ auf sich? Der Reigen- oder Reihentanz ist seit dem Mittelalter bekannt. Dabei tanzen Tänzerinnen und Tänzer einheitlich in Reihen, im Kreis oder in Ketten. Die Reihen stehen sich gegenüber oder hintereinander oder es bilden sich Tanzpaare in Formationen, sie werden von Reimen oder Gesängen zur Musik begleitet. In Köln sind es seit dem 13. Jahrhundert die „Hellige Knäächte und Mägde“, die Töchter und Söhne der Vertreter der „Bauernbank“, die neben den Gaffeln und Zünften in Köln die städtische Verfassung Kölns im Jahr 1396 begründeten. Die Knäächte trugen in den Prozessionen der Pfarreien die Heiligenfiguren und führten nachmittags mit ihren Mägden Reihentänze auf. „Die Hellige“ sind somit die älteste Tanzgruppe im Kölner Karneval und pflegen ihre Kultur nach wie vor mit einem eigenen Tanzstil und entsprechender Tracht, so wie inzwischen viele weitere Kölner Tanzgruppen.

Der mittelalterliche Reihentanz ist bis heute die Basis für die vielfältige Entwicklung von dutzenden Tanzgruppen und Kindertanzgruppen im Kölner Karneval. Jede einzelne Gruppe pflegt ihre eigene Tradition in Choreographie und Kostüm, ist damit unverwechselbar und passt in kein Wettbewerbsschema. Der Reihentanz erfordert von allen Tänzern Konzentration und künstlerische Ausdruckskraft, stets waren es anmutige Tänze, die von frohen Reimen und Gesang begleitet wurden, so ist es im Kölner Karneval bis heute.

Aus dem Reihentanz bildete sich später die Redensart „aus der Reihe tanzen“, die wunderbar die kölschen Eigenarten beschreibt. „Der Kölner an sich“ tanzt gerne aus der Reihe, ordnet sich nicht gern unter und ist selbstbewust, wenn es um das Wohl Kölns geht. Wunderbar zeigt sich das in jeder Session im Spiel des Kölner Karnevals, wenn mit Kostümen, Rede oder Musik und schließlich im Kölner Rosenmontagszug Themen persifliert werden, die die Jecken bewegen.

Mit dem Motto der Kölner Karnevalssession 2018 „Mer Kölsche danze us der Reih“ möchte das Festkomitee Kölner Karneval den Fokus auf die Bedeutung des Tanzes im Kölner Karneval setzen und gleichzeitig charmante kölsche Eigenarten beflügeln.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Polizei Köln: Karnevalssonntag in Köln und Leverkusen – Tagesbilanz Karnevalssonntag

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Feb 272017
 

Foto: Andreas Klein

1.300 Polizistinnen und Polizisten sorgten an Karnevalssonntag (26. Februar) für die Sicherheit Tausender Jecken bei den Schull- un Veedelszöch in der Kölner Innenstadt. Die Einsatzkräfte mussten in diesem Jahr deutlich weniger einschreiten als im Vorjahr. Bei einem Unfall mit einem Karnevalswagen wurde ein Mann schwer verletzt.

Zwischen Sonntag 6 Uhr und Rosenmontag 6 Uhr wurden in Köln 55 Platzverweise ausgesprochen (Vorjahr: 244) und 34 (Vorjahr: 85) Personen in das Polizeigewahrsam gebracht. Im Karnevalsgeschehen wurden 46 (Vorjahr: 95) Strafanzeigen aufgenommen. Überwiegend ging es dabei um Körperverletzungen (21, Vorjahr: 41) und Sachbeschädigungen (11, Vorjahr: 9).

In Leverkusen wurde ein Platzverweis ausgesprochen, einer weniger als im Vorjahr. Es wurden je drei Strafanzeigen wegen Sachbeschädigungen und Körperverletzungen aufgenommen. Im vergangenen Jahr kamen dort keine Straftaten zur Anzeige.

Bei einem Unfall mit einem Karnevalswagen wurde am Sonntagnachmittag auf der Bergerstraße in Porz ein 21-Jähriger schwer verletzt. Der Wagenbegleiter war nach Ende des Karnevalsumzugs aus einer Höhe von 1,30 Meter beim Anfahren des schweren Gefährts gestürzt. Lebensgefahr besteht nicht.

Zivilpolizisten nahmen gegen 16.20 Uhr auf dem Wallrafplatz einen Mann vorläufig fest. Die Beamten hatten zuvor beobachtet, wie der 17-jährige eine junge Frau (21) „begrapscht“ hatte. Insgesamt wurden am Sonntag zwei Sexualdelikte (Vorjahr: 6) zur Anzeige gebracht.

Am heutigen Rosenmontag ist die Polizei Köln mit 1.700 Polizistinnen und Polizisten zum Schutz des Rosenmontagszuges vertreten.

Die oben genannten Kriminalitätszahlen können sich noch verändern. Die Auflistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass noch weitere Anzeigen bei der Polizei Köln eingehen beziehungsweise dass Delikte im Zuge der Ermittlungen anders eingeordnet werden müssen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sich ein Raub in einer Vernehmung als Diebstahl herausstellt. Eine abschließende Bewertung ist vielfach erst zu einem späteren Zeitpunkt nach weiteren Ermittlungen möglich.

(Quelle: Pressemitteilung der Polizei Köln)

Ausverkauftes Haus bei Tärää

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Feb 272017
 

Fotos: Andreas Klein

Nicht nur Partystimmung pur war bei der Tärää, Party für Junge und Junggebliebene am gestrigen Karnevalssonntag im Tanzbrunnen angesagt. Achim Kaschny, Präsident der KG Schnüsse Tring wurde – vor ausverkauftem Hause – durch Ralf Schlegelmilch, Präsident der Willi Ostermann Gesellschaft, zum Ehrenmitglied der Willi Ostermann Gesellschaft ernannt und für Karl-Heinz „Charly“ Brand, Leadsänger von de Räuber, war es sein letzter Arbeitstag. Er zieht sich nach dieser Session aus dem aktiven Geschäft zurück.

Klüngelköpp

Das „rote Kartell“ bestehend aus der Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V., Alte Karnevalsgesellschaft Schüsse Tring 1901 e.V., Kölsche Narrengilde von 1967 e.V. und den Fidelen Zunftbrüdern von 1919 e.V. hatte nun bereits zum 3. Mal diese überaus erfolgreiche Veranstaltung organisiert. Michael Budi, Geschäftsführer Stammtisch Kölner Karnevalisten und Alexander Kaschny, Tänzer bei der Tanzgruppe Kammerkätzchen und Kammerdiener führten durch das Programm und konnten so manchen Höhepunkt ankündigen. Nur unterbrochen von den Auftritten der Tanzgruppen der jeweiligen Gesellschaften, sorgten u. a. Paveier, Räuber, Klüngelköpp, Höhner, Cat Ballou und Domstürmer mit ihren bekannten Melodien aber auch neuen Liedern dafür, dass die Partystimmung anhielt und der Saal zur Sauna wurde.

(Quelle: Pressemitteilung des „roten Kartell“)