Ehrenfelder Mädcher feiern mit der Rheinflotte ihre Wieversitzung

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Feb 192017
 

Foto: Andreas Klein

Rund 400 bunt kostümierte und jecke Wiever, nicht nur aus dem Heimatveedel Ehrenfeld, waren dem Ruf der Ehrenfelder K.G. Rheinflotte in das Leonard Royal Hotel am Stadtwald zur traditionellen Wieversitzung gefolgt. Die Gesellschaft, die in diesem Jahr ihr 6 * 11-jähriges Bestehen feiert, eröffnete die Veranstaltung mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kajüüt Müüs“ und dem Einmarsch der Plaggeköpp anlässlich des närrischen Jubiläums.

Anschließend riss Marita Köllner, die dieses Jahr ja ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum feiert, die jecken Mädcher von den Stühlen. Martin Schopps sorgte für Lachsalven mit seinem Vortrag. Die Domstürmer und „Kuhl un de Gäng“ mit ihren Hits machten aus dem Hotel-Saal eine Partyhölle. Das Kölner Kinderdreigestirn besuchte die Ehrenfehlder Mädcher und Annette Esser als „Achnes Kasulke“ brachte die Damen mit ihrem jecken Verzäll zum Lachen. Star-Tenor Norbert Conrads schaffte es mit seiner markanten Stimme und bekannten kölschen Leedcher, die Mädcher zum Schunkeln zu bewegen. Friedhelm Altenbeck, Präsident der Ehrenfelder K.G. Rheinflotte, wurde anschließend von Michael Kramp mit dem Verdienstorden des Festkomitte Kölner Karneval in Gold ausgezeichnet. Das Tanzcorps der Rheinflotte zeigte seine tänzerische Darbietung, bevor der Leonardo-Saal mit der KölschFraktion und BRINGS noch einmal zum Party-Hotspot des heutigen Nachmittags wurde …

An Weiberfastnacht eröffnet die Gesellschaft auf dem Lenauplatz in Köln-Ehrenfeld den Straßenkarneval. Einen Tag später besucht man im Eduardus-Krankenhaus in Ehrenfeld diejenigen, die den Karneval diese Session aus gesundheitlichen Gründen höchstens im Fernsehen verfolgen können. Anlässlich des Jubiläums hat die Ehrenfelder Rheinflotte Karnevalsveranstaltungen für Senioren im Veedel durchgeführt – mit großem Erfolg, was dazu führt, dass man plant, dies auch weiterhin zu tun. An Rosenmontag nimmt die Gesellschaft als 51te Gruppe mit beiden Tanzgruppen und zwei eigenen Festwagen in Form von Schiffen am Rosenmontagszug teil. Veilchendienstag steht natürlich der Veedelszoch in Ehrenfeld auf dem Plan, von dem wir dieses Jahr auch fotografisch berichten werden.

Nippeser Bürgerwehr ehrt Jupp Menth

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Feb 192017
 

Fotos: Andreas Klein

Im ausverkauften Festsaal der Kölsche Hofburg feierte am heutigen Nachmittag die Nippeser Bürgerwehr ihre traditionelle Herrensitzung. Nach der musikalischen Darbietung von Regimentskapelle und Regimentsspielmannszug zeigte das Korps seinen Tanz. Anschließend präsentierte das Tanzpaar seine tänzerische Darbietung. Danach unterbrach Präsident Artur Tybussek die Darbietung. An seiner Seite stand Erich Ströbel, Pressesprecher der Gesellschaft. Nun war es Zeit für eine besondere Ehrung.

Jupp Menth, der nach 30 Jahren auf den Bühnen des Rheinlandes als „Ne kölsche Schutzmann“ in dieser Session u. a. wegen gesundheitlicher Probleme seinen Rücktritt in der Session bekannt geben musste, ist bereits seit 2004 Träger des „Goldene Kappes“ und trägt den Ehrentitel „Ehrenwachtmeister vum Wilhelmplatz“. Heute erhielt Menth die höchste Auszeichnung der Nippeser Bürgerwehr für Nicht-Mitglieder, die Verdienstmedaille der Appelsinefunke.

 

 

 

 

Nach dem Ausmarsch des Korps brachten Bernd Stelter und Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ die Herren zum Lachen. Wicky Junggeburth sorgte mit seinen Couplets für Schunkelstimmung. Guido Cantz platzierte gezielt seine Pointen. Die Micky Brühl Band mit ihren Hits holte die Herren von den Stühlen. Der Vortrag von Wolfgang Trepper anschließend war ganz nach dem Geschmack der Herren. Die Rabaue, die Fauth Dance Company und Querbeat komplettierten das Programm am heutigen Nachmittag.

Große Allgemeine frühschoppt im SION Brauhaus

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Feb 192017
 

Foto: Andreas Klein

Seit dem letzten Jahr feiert die Große Allgemeine K.G. ihren Herrenfrühschoppen im SION Brauhaus in der Kölner Altstadt – und den Herren gefällt offenbar die Mischung aus gemütlichem Beisammensein und kurzweiliger Unterhaltung.

Nach der Begrüssung durch Moderator Jupp Jäger durften die Herren unter dem Motto „Sing doch ene mit“ für den restlichen Nachmittag ihre Stimmbänder ölen. Michael Hehn als „Dä Nubbel“ sorgte für erste Lacher im Saal mit seinem Vortrag. Martin Schopps begeisterte die Herren dermaßen, dass er erst nach fünf Zugaben die kleine Bühne im SION verlassen durfte. Mit den Boore, den Blömcher und den Cöllner sangen, schunkelten und feierten die jecken Männer bis in den Nachmittag hinein. Da hatte sogar der Bellejeck seinen Spaß.

 

KrK sammelte wieder Spenden für Zartbitter und das Kinderkrankenhaus Porz

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Feb 192017
 

Foto: Andreas Klein

Auch in dieser Session veranstaltete der Kreis rheinischer Karnevalisten (KrK) seine legendäre Benefizveranstaltung in Zoch´s Bistro gegenüber der Mülheimer Stadthalle. In dieser Session waren es jedoch weniger Gäste als sonst – die Verantwortlichen machen hierfür die zahlreichen Benefizveranstaltungen verantwortlich, die während der Karnevalssession stattfinden. Und auch die Künstler sind wegen der Vielzahl der Veranstaltungen immer schwieriger zu bekommen – dabei geht es gerade bei dieser Veranstaltung um den karnevalistischen Nachwuchs: Die Pänz!

Der Verein „Zartbitter e. V.“ kümmert sich um missbrauchte Jungen und Mädchen und das Kinderkrankenhaus Köln-Porz um die kranken Kids aus dem rechtsrheinischen Köln. Und die 15,00 € Eintritt für die morgendliche Benefizveranstaltung sollte eigentlich jeder Karnevalist übrig haben. Zumal auch das gastronomische Angebot zu mehr als äußerst zivilen Preisen dafür spricht, hier Gutes zu tun. Die Künstler der heutigen Veranstaltung verzichteten jedenfalls auf ihre Gage, damit der KrK möglichst viel Geld für den guten Zweck sammeln konnte.

Die Eröffnung übernahm am heutigen Sonntagmorgen das Musikkorps „Schwarz-Rot Köln“, die bereits in der letzten Session die Jecken begeistern konnten. Auch Jörg Runge stellte sich als „Dä Tuppes vum Land“ in den Dienst der guten Sache und brachte die Gäste zum Lachen. Timo Schwarzendahl als „Ne Frechdachs“ brachte mit seinen Liedern den Saal zum Schunkeln. Für weitere Lacher sorgte Bernd Müller als „Prinz Beukelar – Der Erste von der Rolle“ – und singen kann er auch noch. Singen kann auch Tommy Watzke, ehemaliger Frontmann von „De Boore“ und „De Ruse“. Das Kölner Dreigestirn stellte sich auch für die gute Sache zur Verfügung und wurde frenetisch bejubelt. Fritz Schopps als „Et Rumpelstilzje“ mit seiner Reimrede sorgte für Lachsalven. Mit der Domstadtbande, Kölschraum und den Altreucher gab es musikalische Unterhaltung im Dreierpack. Lukas Kniep, Sohn von Solo-Trompeter Lutz Kniep, sorgte mit seiner Trompete für ein furioses Finale der heutigen Veranstaltung …

„Einsingen in den Karneval“ 2017 endete gestern in der Kölner Alteburg

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Feb 192017
 

Ein sechswöchiges Mammutprogramm ist zu Ende gegangen: Ein tolles Finale feierte das ehrenamtliche Loss mer singe – Team mit dem letzten Einsingabend, traditionell in der Alteburg (Kölner Südstadt). Den großen Mitsing-Contest gewinnt Querbeat mit ihrer Hommage an wilde WG-Partys: „Dä Plan“. Überzeugend und mit großem Abstand vor Platz 3 landeten Miljö auf Platz 2 mit „Wolkeplatz“. Dritter wurde Kasalla mit der Hymne „Mer sin eins“. Das gesamte Ergebnis ist nachzulesen auf www.lossmersinge.de.

38 Veranstaltungen in Köln, 21 Veranstaltungen im Kölner Umland, Gastspiele in Berlin, München und Hamburg. Gut 20.000 Menschen haben die „Neue-Lieder-Einsingabende“ im großen Kölner Biotop genutzt. Nach dem Motto „wer mitsingen kann, hat mehr vom Fest“ wurde mit Textzettel und -heften gesungen, getanzt, geschunkelt und fleißig über die Lieblingslieder der Session abgestimmt. In Bonn gab es einige stimmungsvolle Mitsingkonzerte mit Live Musik, in Köln wurde 3 mal für gute Zwecke gesungen und über 7.000 Euro für Kölner Willkommensinitiativen zur Flüchtlingsintegration sowie für den Karnevalsverein der jecken Öhrcher, für Menschen mit und ohne Hörbehinderung, gespendet. Zum dritten Mal wurde im Riehler Seniorenzentrum und zum vierten Mal in der Obdachlosen-Einrichtung „Oase“ der Spaß an kölschen Liedern geteilt.

Zu den emotionalen Höhepunkten gehörten die Veranstaltungen „Loss mer singe för Pänz“ im DOMFORUM und die große Loss mer singe – Sitzung im Theater am Tanzbrunnen, die mit viel Herzblut von den Mitgliedern des Loss mer singe e.V. vorbereitet wurden.

Noch wichtiger als der Wettbewerb ist die Pflege der Faszination für die vielfältige, kölsche Liederwelt, die Freude am Singen in großen und kleinen Kneipen und das fröhliche und friedliche Miteinander, was bei allen Veranstaltungen im Vordergrund stand und steht.

Zum Abschluss der Session genießen die Loss mer singe – Fans und Freunde am Karnevalsfreitag die alljährliche Party in den Ehrenfelder Balloni-Hallen. Die Veranstaltung ist ausverkauft.

Die Mitsinginitiative bedankt sich herzlich bei ihren Unterstützern, ohne die die vielfältigen Aktivitäten nicht möglich wären. Vielen Dank an die Gaffel Brauerei, an den Verkehrsverbund Rhein-Sieg, an Netcologne, die Kreissparkasse Köln, die Kölner Kostümkiste und an das Autohaus Thomas.

blu|white – Karneval meets clubbing: Das neue Konzept überzeugt

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Feb 192017
 

In dem mit über 2.000 Gästen restlos ausverkauften Bootshaus in Köln-Deutz feierten die Blauen Funken am 18. Februar 2017 die Premiere ihrer neuen Partyreihe “blu|white – Karneval meets clubbing“– das neue Konzept in einer neuen Location bewies sich von der ersten Sekunde an als Erfolg ! Bereits pünktlich um 20 Uhr füllten sich die drei Tanzflächen des Bootshauses, auf denen eine Vielfalt an Musikrichtungen angeboten wurde, die es bislang in Köln noch nicht gab:

1) “Mixed & Main-Act“: Im Mainfloor wechselten sich bis spät in die Nacht mit Querbeat, Kasalla und Cat Ballou junge Kölsche Bands mit DJ René Pera ab, der es schaffte den Einklang elektronischer Musik mit dem kölschen Liedgut herzustellen. Als Top-Act und absolutes Highlight präsentierten die Blauen Funken dann um 1.30 Uhr DJ Alan Walker, der u.a. mit seinem Hit “Faded“ wochenlang weltweit in allen Charts vertreten war.

2) “Electronic Beats“: In der sogenannten “BLCKBX“ kamen die Liebhaber der elektronischen Musik voll auf ihre Kosten. Die beiden Bootshaus-Resident-DJs Oliver Magenta und Dave Replay nutzen die hervorragenden Anlagen des Bootshauses, um die Wände erzittern zu lassen.

3) “It’s Karneval“: DJ Pali brachte die “Dreherei“ mit Karnevalsmusik und neuen deutschen Liedern zum Kochen. So etwas hatte man dort auch noch nicht erlebt, da speziell dieser Bereich im Bootshaus für besonders harten Sound bekannt ist.

Nach fast neun Stunden Programm in drei Räumen verließen dann gegen 5 Uhr die letzten Gäste total begeistert das Bootshaus und äußerten den Wunsch, dass diese Partyreihe fortgesetzt wird.

Das haben die Blauen Funken bereits geplant: Das Bootshaus wird seine Türen am 03. Februar 2018 wieder für die “blu|white – Karneval meets clubbing“ öffnen.

(Quelle: Pressemitteilung der Kölner Funken Artillerie blau-weiß vo 1870 e. V. / Fotos: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e. V., Michael Nopens / Knut Walter)

Cantz zum Ehrenschusterjungen gekürt

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Feb 192017
 

Foto: Andreas Klein

Nach einer witzig-spritzigen Rede wollte sich Guido Cantz gerade vom Publikum und vom Sitzungspräsident Reinhard Müller auf der Kostümsitzung der Fidelen Zunftbrüder im Maritim verabschieden, als ein ganzer Tross an Fidelen Zunftbrüdern zu ihm auf die Bühne kam. Präsident Theo Schäfges ergriff das Wort und bedankte sich bei Cantz für 25 Jahre Spaß und Freud op de Bühn. Dies müsste honoriert werden, meinte Schäfges und ernannte den überraschten Cantz zum Ehrenschusterjungen der Gesellschaft. Dazu gab es nicht nur eine Urkunde, sondern das komplette Kostüm, das natürlich – zur Freude des Publikums – auf der Bühne angezogen werden musste. Man musste schließlich wissen, ob es denn passt, konstatierte Schäfges. Schließllich nahm Schäfges Cantz noch das Versprechen ab, dieses Kostüm bei der Rosenmontagsmoderation zu tragen.

Ein weiteres Highlight dieser überaus stimmungsvollen Sitzung war der sehr emotionale Abschied des Tanzpaares Sabrina Holweg und Marcel Rostalski, die nach 5 Jahren bei den Zunft-Müüs ihre Tanzschuhe nun endgültig an den Nagel hängen werden. Für Ihre Verdienste um die Tanzgruppe übergab Thomas Faßbender, Kommandant der Zunft-Müüs den Beiden ein Fotobuch mit den schönsten Momenten bei den Müüs und vom geschäftsführenden Vorstand erhielten die Beiden eine Torte und die Tanzmarie einen Blumenstrauß. Das Paar bedankte sich – sichtlich um Fassung ringend – für die tolle Zeit bei den Müüs.

Fotos: Jutta Frey

Gleich zu Beginn der Sitzung musste Reinhard Müller, Sitzungsleiter und Schatzmeister der Gesellschaft ein bisschen Sport betreiben. Die Roten Funken baten Ihn auf die Bühne und so stellte Müller sein sportliches Talent beim Wibbeln und Tanzen unter Beweis.

Direkt danach rockten die Paveier den Saal und die bunt kostümierten Jecken tanzten und schunkelten kräftig mit. Da war es gut, dass Bernd Stelter dem Publikum eine Pause gönnte bevor Querbeat und Höhner den Saal in eine Sauna verwandelten.

Die Domstürmer eröffneten die zweite Abteilung und das Publikum raste, die Stimmung war auf dem Siedepunkt. Das Dreigestirn gönnte dann den verschwitzten und außer Atem geratenen Jecken im Saal eine kleine Pause. Mit Ihrem bunten Reigen an Kölschen Liedern begeisterten sie das Publikum. Bevor sie von der Bühne entlassen wurden erhielten sie aus der Hand von Theo Schäfges, Präsident der Gesellschaft und Ingo Pohlkötter, Vizepräsident je eine überdimensionale Prinzenrolle.

Klaus und Willi und Marc Metzger sorgten dann dafür, dass die Lachmuskeln der Narren nicht aus dem Training kamen, bevor die Klüngelköpp den Saal noch einmal so richtig in Schwung brachten und einen gelungenen Abschluss einer wirklich tollen Veranstaltung bildeten.

(Quelle: Pressemitteilung der Kölner K.G. Fidele Zunftbrüder)

 

Ehrung für Hans Süper bei der K.K.G. Alt-Lindenthal

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Feb 192017
 

Fotos: Andreas Klein

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ging die K.K.G. Alt-Lindenthal am heutigen Abend in ihre Jubiläums-Prunksitzung in der Flora: Man feierte 50-jähriges Bestehen der Gesellschaft – und muss nach dieser Session vom langjährigen Präsidenten der Gesellschaft, Wilfried Wolters, der sich nicht mehr zur Wahl stellen wird, Abschied nehmen. So stand der Abend ganz im Zeichen von Jubiläum, Ehrung und Abschied …

Wilfried Wolters und Hans Süper

Mit der Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ der Kölsche Narren-Gilde startete man im ausverkauften Festsaal der Flora in den Abend. Anschließend begeisterte Star-Tenor Norbert Conrads mit seiner phänomenalen Stimme und kölschen Hits die Jecken im Saal. Für einen ganz besonderen Auftritt sorgte Hans Süper, Teil des legendäre „Colonia Duetts“ und später mit dem „Süper Duett“ auf den Kölner Bühnen unterwegs: Nur mit seiner Flitsch „bewaffnet“ brachte Süper mit kölschen Couplets und witzigen Geschichten den Saal in Verzückung. Bei „Ich ben ne kölsche Jung“ wollte der Saal mitsingen – doch Süper unterband dies, weil er das Lied auf den scheidenden Präsidenten der Gesellschaft umgetextet hatte. Dafür ernannte Wilfried Wolters in seiner quasi letzten offiziellen Amtshandlung Hans Süper zum Ehrenmitglied der Gesellschaft. Mit den Hits der Micky Brühl Band ging es dann weiter im Programm. Peter Raddatz als „Dä Mann met däm Höötche“ ist schon vor einigen Jahren von den großen Bühnen abgetreten – aber wenn es passt, dann tritt Raddatz gerne hin und wieder noch einmal auf. So auch heute – und mit seiner Rede konnte er die Gäste zum Lachen bringen. Mit den Räuber und ihren bekannten Leedcher ging es in die Pause.

Ehrenmitglied Hans Süper

Kölns ältestes Traditionskorps, die Kölsche Funke rut-wiess vun 1823, eröffnete die zweite Abteilung. Zu später Stunde hatte der Saal noch Lust auf Zuhören, so dass Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ seine pointierte Reimrede hervorragend platzieren konnte. Die Bläck Fööss brachten mit ihren Hits danach die Jecken zum Schunkeln und Mitsingen. Der geplante Auftritt von BRINGS wurde von der Band kurzfristig abgesagt, weil Keyboarder Kai Engel am Abend einen Schwächeanfall erlitten hatte. Engel hatte wohl eine Grippe verschleppt und sich dann überanstrengt. Das Festkomitee Kölner Karneval würdigte während des Lochs den scheidenden Präsidenten. Die Domstädter Köln waren in der Zwischenzeit eingetroffen und splitteten kurzer Hand das Programm, damit das Kölner Dreigestirn der Jubiläumsgesellschaft pünktlich seine Aufwartung machen konnte. Der Tanz- und Musikzug „Domstädter Köln“ beendete den offiziellen Teil der Sitzung – zur Überraschung von Wilfried Wolters kam seine Tochter Tanja, ehemalige Marie der Roten Funken, mit dem amtierenden Tanzoffizier der Roten Funken, Pascal Solscheid, auf die Bühne und tanzte für ihren Vater zu „Time to say goodbye“.