Karneval 2019: Maßnahmen insbesondere für Altstadt, Kwartier Latäng und Südstadt

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Feb 212019
 

Die Stadt Köln wird während des Straßenkarnevals 2019 wieder verschiedene Maßnahmen zum Schutz der Feiernden und Anwohner umsetzen. Das gilt insbesondere für die Hotspots Altstadt, Kwartier Latäng und Südstadt. Es werden auch wieder zusätzliche Toiletten und Müllbehältnisse von der Stadt Köln bereitgestellt. Die Toilettenstandorte sind ausgeschildert.

Altstadt

In der Altstadt wird es an Weiberfastnacht, 28. Februar 2019, von 8 Uhr bis Karnevalsfreitag, 1. März 2019, 8 Uhr, und am Karnevalssamstag, 2. März 2019, von 18 Uhr bis Karnevalssonntag, 3. März, 8 Uhr, wieder das bewährte Glasverbot unter dem Motto „Mehr Spaß ohne Glas“ geben. An den Zugängen zur Glasverbotszone werden von den Altstadtwirten, den Altstädter Köln 1922 und dem Festkomitee Kölner Karneval Pfandbecher ausgegeben, in die die Feiernden den Inhalt ihrer in Glas mitgebrachten Getränke umgießen können. Diese Becher können an den Ausschankständen oder den Becherausgabestellen zurückgegeben werden. Um den Feiernden unnötige Wartezeiten bei der Kontrolle und Pfandbecherausgabe zu ersparen, appelliert die Stadt Köln an alle Jecken, von vornherein keine Glasbehältnisse mitzubringen.

Kwartier Latäng

Auch im Kwartier Latäng wird das bewährte Glasverbot wieder umgesetzt. Hier gilt das Motto „Mehr Spaß ohne Glas“ zu folgenden Zeiten:

• Weiberfastnacht von 8 Uhr bis Karnevalsfreitag 8 Uhr

• Karnevalssamstag von 15 Uhr bis Karnevalssonntag 8 Uhr

• Rosenmontag von 15 Uhr bis Karnevalsdienstag 8 Uhr

Während dieser Zeiten greift das weiterentwickelte Schutzkonzept, in dessen Rahmen der Zustrom in das Viertel überwacht wird. Dazu richtet die Stadt Köln an verschiedenen Zugangspunkten Bedarfssperren ein. Hier werden den Feiernden wieder Becher angeboten, um den Inhalt ihrer in Glas mitgebrachten Getränke umfüllen zu können. An die Feiernden wird auch hier appelliert, keine Getränke in Glasbehältnissen mitzubringen – dann geht es an den Kontrollstellen schneller.

Im Falle einer Auslastung von einzelnen Bereichen oder des ganzen Viertels werden die Bedarfssperren geschlossen, um die Sicherheit der Feiernden auf der Straße und in den Kneipen sowie der Anwohner zu gewährleisten. Einige Zugänge sind von vornherein gesperrt, um den Zustrom besser steuern und eine Entfluchtung einzelner Bereiche sicherstellen zu können. Die Zugangsmöglichkeiten werden mit Überkopfbanner klar gekennzeichnet sein. Anwohnerinnen und Anwohner erhalten im Falle einer Sperrung bei Vorlage eines Ausweises Zutritt ins Kwartier Latäng.

Im Kwartier Latäng und dem direkten Umfeld werden ebenfalls wieder zusätzliche Toiletten und Müllbehälter bereitgestellt.

Um unnötige Verdichtungen in einzelnen Bereichen zu vermeiden, wird auch das Mitführen von Musikanlagen insbesondere im Kwartier Latäng je nach Lage untersagt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich im Umfeld dieser Musikanlagen innerhalb kürzester Zeit große Menschentrauben bilden, die zu einer starken Verdichtung in diesem Bereich und damit auch einer Gefährdung der Feiernden und der Anwohnerschaft erheblich beitragen. Daher appelliert die Stadt Köln, insbesondere im Zülpicher Viertel, auf das Mitführen von Musikanlagen zu verzichten. Gleiches gilt für die Beschallung aus den umliegenden Gebäuden. Handkarren, Bollerwagen etc., können zu Stolperfallen werden, insbesondere falls Fluchtwege nötig werden. Sie sollten deshalb nicht in großen Menschenansammlungen mitgeführt werden. Auch hier kann es je nach Lage dazu kommen, dass deren Mitnahme ins Zülpicher Viertel untersagt wird.

Südstadt

In der Südstadt wird an Weiberfastnacht wieder wie im Vorjahr eine freiwillige Glasabgabe eingerichtet. Auch hier werden den Feiernden Becher zum Umfüllen ihrer in Glas mitgebrachten Getränke angeboten. Die Erfahrungen des letzten Jahres an Weiberfastnacht und dem 11.11. zeigen eine hohe Akzeptanz und eine deutliche Reduzierung von Glasflaschen und –scherben auf den Straßen und Plätzen.

Wie auch in den anderen beiden Hotspots wird die Stadt Köln erneut auch in der Südstadt zusätzliche Toiletten und Müllbehältnisse bereitstellen.

Ausführliche Informationen rund um Karneval und zu Verkehrseinschränkungen in der Altstadt, im Zülpicher Viertel sowie dem Lkw-Fahrverbot in der Innenstadt.

(Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln)

Nippeser Bürgerwehr feiert Mädchensitzung erstmalig im Sartory-Festsaal

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Feb 192019
 

Foto: Anja Bögge

Am vergangenen Sonntag feierte die Kölner K.G. Nippeser Bürgerwehr seine traditionelle Mädchensitzung erstmalig an einem neuen Veranstaltungsort: Nachdem der Festsaal des Pullman Cologne Hotel in den letzten Jahren immer ausverkauft war und auch noch Kartenanfragen abgelehnt werden mussten, wechselte man in den etwas größeren Festsaal der Sartory-Betriebe. Und auch dieser Saal war am Sonntagnachmittag komplett ausverkauft!

Beim Aufzug des Korps der Nippeser Bürgerwehr zu Beginn der Sitzung hatte ein kleiner Gardist die volle Aufmerksamkeit der jecken Mädcher im Saal: Der als „Tanzoffizier der Session 2040 – 2050“ bezeichnete Knirps (Foto) eroberte die Herzen der Damen im Fluge! Da musste der aktuelle Tanzoffizier der Appelsinefunke, Marc Schumacher, seinen ganzen Charme ausspielen, damit er bei den Mädchen im Saal überhaupt noch wahrgenommen wurde …

Mit Bernd Stelter, Querbeat, Guido Cantz und den Klüngelköpp verging die Zeit anschließend wie im Fluge. Beim Aufzug des Kölner Dreigestirn überraschte Christoph Stock, Bauer im letztjährigen Dreigestirn, den scheidenden Prinzenführer Rüdiger Schlott mit einem persönlichen Geschenk: Schlott darf im Kölner Rosenmontagszug 2020 auf dem Präsidentenwagen der Nippeser Bürgerwehr mitfahren.

Die Domstürmer, die Tanzgruppe „Kammerkätzchen und Kammerdiener“, „cat ballou“ und BRINGS unterhielten die Mädels bis in den frühen Abend hinein … und die ersten Karten für die Mädchensitzung 2020 sollen auch bereits bestellt worden sein.

 

Fidele Zunftbrüder feierten am Sonntag in Frack und Kostüm

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Feb 192019
 

Foto: Andreas Klein

Pünktlich zogen die Altstädter in den ausverkauften großen Maritim Saal, gefolgt vom Sitzungspräsidenten Reinhard Müller mit seinem Elferrat. Der diesmal nicht nur aus Männern bestand, sondern -ganz neu- mit vier Damen, aus dem neu gegründeten Damengremium der Zunft. (Die Herrn im Frack- und die Damen in ihrer Litewka in den Vereinsfarben).

Nach dem Einmarsch begrüßte Müller das Publikum im Saal, die in feiner Robe- oder im jecken Kostüm erschienen waren.

Die Zunft präsentierte wieder einmal ein Programm der Superlative, mit den Bläck Fööss, Bauchredner Klaus und Willi, Bernd Stelter, Höhner, Micky Brühl Band, Redner Motombo, Miljö, die Zunft Müüs und die Räuber.

Selbstverständlich durften die Herrscher der diesjährigen Session, dass Kölner Dreigestirn mit Prinz Marc I, Bauer Markus und Jungfrau Catharina und deren Abordnung auf der Bühne nicht fehlen und sie wurden vom Sitzungspräsidenten Reinhard Müller herzlich empfangen. Prinz, Bauer und Jungfrau bekamen vom Präsidenten Schäfges je ein Jubiläumsbild der 100 Jahr Feier der Fidelen Zunftbrüder überreicht. Diese wurde von der Künstlerin Gerda Laufenberg gestaltet und gemalt.

Anschließend bat Präsident Theo Schäfges die Bürgermeisterin der Stadt Köln Elfi Scho-Antwerpes auf die Bühne. Schäfges ernannte sie zum Ehrenmitglied der Fidelen Zunftbrüder von 1919 e.V. und überreichte ihr die Urkunde sowie die Gesellschaftsmütze, die die Bürgermeisterin auch direkt aufsetzte. Noch mit dabei, dass Dreigestirn, die der Ehrung im Hintergrund mit sehr viel Freude verfolgten.

Foto: Anja Bögge

Aber mit den Überraschungen die die Zunft immer so auf ihren großen Sitzungen spontan parat hat, ist noch nicht genug. Als Bernd Stelter sein Publikum wiedermal begeisterte und ohne Zugabe nicht von der Bühne gehen konnte, stand plötzlich der Präsident Theo Schäfges neben Stelter und überraschte ihn mit einer Auszeichnung der besonderen Art. Für sein „dreißigjähriges“ Bühnenbestehen, wurde der Entertainer zum dritten „Ehrenschusterjungen“ ernannt. Er bekam nicht nur eine Urkunde sondern auch das komplette Schusterjungenkostüm mit rot kariertem Hemd, Schusterjungenschürtze und dazu eine fussige Perücke. Der Präsident und Vizepräsident Ingo Pohlkötter verwandelten Stelter in Windeseile, in einen perfekten Schusterjungen.

Natürlich darf das Herzstück der 100-jährigen Familiengesellschaft nicht fehlen: die „Zunft-Müüs“. Mit dabei, wie bereits bei der Jubiläumsfeier und der Mädchensitzung, die ehemaligen Tänzerinnen und Tänzer der Zunft. Die alten Hasen zeigten mal wieder was sie drauf hatten und nach dem ihnen die Puste ausging;-), durften die jungen Tänzerinnen und Tänzer ihr akrobatisches Können zeigen, welches vom Publikum mit heftigen Applaus belohnt wurde.

Um der Stimmung im Saal noch einen drauf zu setzen, kamen die Räuber auf die Bühne und heizten den Saal so richtig ein. Das Publikum sang kräftig mit und hatte noch lange nicht genug und forderte immer wieder Zugabe-Zugabe-Zugabe.

Aber auch diese Sitzung hat mal ein Ende- und Reinhard Müller, der Sitzungspräsident, bedankte sich beim Publikum für Ihr Kommen und lud die Gäste ein im Foyer weiter zu feiern.

Das war wiedermal eine schöne Sitzung der Zunft.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)

Kölsche Figaros feiern Kostümsitzung mit viel Musik

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Feb 192019
 

Foto: Andreas Klein

Am vergangengen Sonntag feierte die K.G. Kölsche Figaros ihre traditionelle Kostümsitzung im ausverkauften Theater am Tanzbrunnen. Der karnevalistische Ableger des Friseurhandwerks hatte Gäste aus der ganzen Bundesrepublik für seine Sitzung in Köln begeistern können – und so kamen sogar die Tollitäten aus Wesseling, Dortmund und Erfurt nach Köln-Deutz, um zu feiern.

Den bunt kostümierten Jecken im Saal boten die karnevalsbegeisterten Friseure ein Programm mit extrem viel Musik – streng genommen hatte nur der Vortrag von Dave Davis als „Motombo Umbokko“ (Foto) rein gar nix mit Musik zu tun, mal vom Tusch der Saalkapelle abgesehen. Das Ehrentanzcorps der Kölsche Figaros, das Tanzcorps „Agrippina Colonia“, tanzte natürlich „nur“ zur Musik – aber der Rest des Programms bestand aus den Top-Bands des rheinischen Karnevals, denn die Höhner, die Bläck Fööss, BRINGS, die Domstürmer, Tacheles, die Klüngelköpp, Querbeat, die Big Maggas und die Paveier gaben sich auf der Bühne des Tanzbrunnen-Theaters quasi die Klinke in die Hand!

Im Rahmen der Sitzung wurde die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker zum Ehren-Figaro ernannt. Nach der Sitzung ging es im Foyer weiter mit der After-Show-Party bis in den frühen Montagmorgen …

Schlenderhaner Lumpe feiern „ihr“ Dreigestirn auf der Mariechensitzung

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Feb 182019
 

Foto: Andreas Klein

Ausverkauftes Haus am gestrigen Sonntagnachmittag bei der Mariechensitzung der K.G. Schlenderhaner Lumpe in der Stadthalle in Köln-Mülheim. Die jecken, bunt kostümierten Mädchen konnten sich auf eine stimmungsvolle Sitzung freuen, die etwas früher als geplant stattfand.

Denn vor das eigentliche Programm hatte man kurzfristig einen Auftritt der Kinder- und Jugendtanzgruppe „GA Flöhe“ der Große Allgemeine K.G. geschoben. Gemeinsam mit der Große Allgemeine K.G. und der Lesegesellschaft Köln stellen die Schlenderhaner Lumpe bekanntlich in dieser Session das Kölner Dreigestirn, und da wollte man den Pänz der befreundeten Gesellschaft eine weitere Präsentationsmöglichkeit schaffen.

Nach der tänzerischen Darbietung, für die die „GA Flöhe“ viel Applaus von den Mädels bekamen, zog das Reiter-Korps Jan von Werth in den Saal ein. Das Traditionskorps hatte neben der Korpskapelle und dem Tanzkorps mit Tanzpaar auch die beiden Kölner Traditionsfiguren „Jan un Griet“, in dieser Session durch Helga und Wolfgang Arnold verkörpert, mit in die Stadthalle gebracht. Nach den Darbietungen des Korps machten man für das weitere Programm die Bühne wieder frei …

Mit Lena und Niklas Milewicz als „Geschwister in der Bütt“ (Foto), den Boore, Ingrid Kühne als „De Frau Kühne“ und dem Heddemer Dreigestirn, Finalisten der letzten Staffel von „Das Supertalent“ auf RTL, ging es durch die erste Abteilung.

Nach der Pause riss die StattGarde Colonia Ahoj mit der Bordkapelle, dem Shanty-Chor und dem Tanzkorps die jecken Mädcher von den Stühlen. Für Lacher sorgte anschließend Bernd Stelter, bevor die Klüngelköpp die Mädels mit ihren Hits begeisterten. Beim Auftritt des Tanzcorps „Colonia Rut-Wiess“ der Schlenderhaner Lumpe wurde Florian Zander, Gründungsmitglied des Tanzcorps und seit 16 Jahren aktiver Tänzer, auf der letzten Sitzung der K.G. in dieser Session noch einmal gebührend verabschiedet. Die Räuber sorgten mit ihren Hits dann wieder für Partystimmung im „Müllemer Jöözenich“.

Beim Aufzug des Kölner Dreigestirn gab es dann natürlich kein Halten mehr, denn Prinz Marc I. ist ja Vizepräsident und Sitzungsleiter der Schlenderhaner Lumpe. Die Mädels im Saal liessen „ihren“ Marc hochleben. Die drei Tollitäten wurden ebenso die Prinzenführer Rüdiger Schlott und Protokollchef Marcus Gottschalk zu Ehrenratsherren der Schlenderhaner Lumpe ernannt. Zusätzlich erhielten die Fünf den Verdienstorden der K.G. Schlenderhaner Lumpe in gold in einer exklusiven Sonderedition: Den normalen Verdienstorden zierten beim Dreigestirn die jeweiligen Insignien, also Pritsche, Spiegel und Dreschflegel. Bei Rüdiger Schlott wurde der Verdienstorden mit einer Uhr ergänzt und bei Marcus Gottschalk mit einem Protokollblatt. Mit ihren Männern freuten sich die Damen der drei Tollitäten, die zu Gast bei der Mariechensitzung waren. Die Bläck Fööss rissen die Mädels dann noch mal von den Stühlen, bevor die Mariechensitzung am Abend zu Ende ging.

 

 

 

 

Junge un Mädcher vum Aldermaat feiern in ihrem Gründungsbrauhaus

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Feb 182019
 

Foto: Andreas Klein

Im Jahr 1957 wurde der Veedelsverein „Junge un Mädcher vum Aldermaat“ im SION Brauhaus in der Straße „Unter Taschenmacher“ gegründet. Nachdem vor einigen Jahren der Altersdurchschnitt der Vereinsmitglieder immer weiter anstieg und junge Menschen nicht für den Verein zu begeistern waren, stand dieser Karnevalsverein vor dem Aus. Bis vor vier Jahren die Wende kam …

René Sion, Chef des SION Brauhaus, entschloß sich damals dazu, den in dem Brauhaus – welches er heute mit seiner Familie betreibt – gegründeten Verein neues Leben einzuhauchen. Sion, Jungfrau im Dreigestirn der Session 2011, konnte seinen Tollitäten-Kollegen Günter Flüch, Bauer im gleichen Dreigestirn, überreden, gemeinsam den Verein wieder zu altem Glanz zu verhelfen. Heute können Sion als Präsident der Gesellschaft und Flüch als sein Vizepräsident darauf verweisen, dass sich immer mehr junge Leute dem Verein anschließen. Auch, weil man verkrustete Strukturen bewusst durchbrochen hat!

Und dass die „Junge un Mädcher vum Aldermaat“ wieder zu altem Glanz zurückgefunden haben, zeigte sich auch am gestrigen Nachmittag bei der Fastelovendssitzung im Brauhaus: Der Saal war mit rund 250 Jecken ausverkauft, die Stimmung war hervorragend – und die fleissigen Kellner kamen kaum mit der Essens- und Getränkelieferung für die durchweg bunt kostümierten Jecken hinterher!

Im Programm gab es gute Redner mit „Willi und Ernst“ (Foto) und Annette Eßer als „Achnes Kasulke“ sowie tolle Musikbeiträge mit Miljö, den Rabaue, den Domstürmer und den Krageknöpp (deren Techniker wohl besser mal Baldrian nehmen sollten; fast hätten die Herren eine ältere Dame mit Rollator über den Haufen gerannt, weil diese nicht schnell genug durch die Saaltüre kam …). Die Bühne im SION Brauhaus ist für viele Tanzgruppen ein Graus – doch die Kinder- und Jugendtanzgruppe der „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ sowie die Lyskircher Hellige Knäächte un Mägde tanzen wohl auch auf einer Briefmarke, wenn es sein müsste. Ebenfalls schön voll auf der Bühne wurde es beim Aufzug der Bürgergarde blau-gold, die aber die Location durch ihren jährlichen Beförderungsappell bestens kennen. Natürlich besuchten auch das Kölner Kinderdreigestirn und das Kölner Dreigestirn die Veranstaltung und besuchten damit auch ihre Vorgänger des Jahres 2011 …

K.G. Köln-Rodenkirchen feierte ihr 5-jähriges mit der Premiere von Jeckedanz

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Feb 182019
 

Foto: Andreas Klein

Im Jahr 2014 gründeten ein paar Freunde in Köln-Rodenkirchen eine neue Karnevalsgesellschaft, die K.G. Köln-Rodenkirchen. Nun, fünf Jahre später, ist man auf eine stattliche Zahl von 90 Jecken angewachsen. Und natürlich wollte man auch das 5-jährige Bestehen der Gesellschaft gebührend feiern. Neben der erstmaligen Teilnahme am Kölner Rosenmontagszug stand in dieser Session die Premiere von Jeckedanz auf dem Programm – und der Kölner Süden hat mit dem Jeckedanz der K.G. Köln-Rodenkirchen nun eine neue Kult-Veranstaltung am Start!

Wer auf das Gymnasium Rodenkirchen zuging, sah erst einmal eine Wand aus leeren Bierkästen. Am Eingang wurde dann klar, dass sich hinter der Wand der umfangreiche Catering-Bereich der Veranstaltung befand. Dort gab es verschiedene Leckereien gegen den Hunger und Durst der rund 800 bunt kostümierten Jecken, die in der Aula des Gymnasiums die Premiere des Jeckedanz feierten. Und dies zu durchaus fairen, volkstümlichen Preisen!

Das Konzept des Jeckedanz der K.G. Köln-Rodenkirchen bot übrigens eine innovative Mischung aus Sitzungsprogramm bis in den späten Abend und anschließendem Kostümball bis in den frühen Sonntagmorgen für unter 30,00 € Eintritt pro Person. Gleich zu Beginn zog das Korps der Nippeser Bürgerwehr auf die Bühne und brachte das Kölner Dreigestirn der Session 2019 gleich mit. Ein eindrucksvolles Bild, welches sich den Jecken im Publikum da bot. Nachdem Dreigestirn und Korps die Bühne nach ihren jeweiligen Darbietungen wieder verlassen haben, zog der Stammtisch der Standartenträger der Kölner Karnevalsgesellschaften „De Plaggeköpp“ gemeinsam mit den Mitgliedern der K.G. Köln-Rodenkirchen auf, um die Veranstaltung offiziell zu eröffnen.

Mit Lupo, Querbeat, der StattGarde Colonia Ahoj und den Domstürmer ging es dann Schlag auf Schlag im Programm bis in den späten Abend. Nach einer ersten Zappel-Runde mit DJ Daniel Kurenbach gab es dann mit Kempes Feinest noch quasi eine „Late-Night-Live-Show“. Anschließend wurde zu den Klängen aus der Konserve bis in den frühen Sonntagmorgen stimmungsvoll weiter gefeiert – und im nächsten Jahr gibt es dann die zweite Auflage des Jeckedanz am 8. Februar 2020.

Prinzen-Garde Köln verabschiedet Tanzpaar auf der letzten Prunksitzung

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Feb 182019
 

Fotos: Andreas Klein

Mit der letzten von fünf Prunksitzungen beendete auch die Prinzen-Garde Köln am vergangenen Samstag ihre lange Sitzungssesion. Und bei der letzten Sitzung hieß es nun Abschied nehmen, denn das Tanzpaar der Prinzen-Garde Köln, Tina Mertens und Alexander Ritter hört nach sieben Jahren am Aschermittwoch auf …

Doch zuerst einmal zog das Korps der Prinzen-Garde Köln, wie auf den eigenen Sitzungen üblich, zu Beginn der Veranstaltung auf die Bühne des Maritim Hotel Köln. Neben dem Korps und dem Regimentsspielmannszug war auch die Kinder- und Jugendtanzgruppe „PG Pänz“ mit aufgezogen – und auch der ein oder andere Mini-Pampers-Gardist war in „großer kleiner Uniform“ mit dabei.

Ben mit Dino Massi

Nach der tänzerischen Darbietung der PG-Pänz wurde deren Tänzer Ben von Präsident Dino Massi wegen dem Erreichen der Altersgrenze von 14 Jahren verabschiedet. Mit 16 Jahren kann Ben dann wieder zurück in die Prinzen-Garde-Familie, dann als Mitglied des Korps.

Anschließend zeigten Tina und Alexander zum letzten Mal auf einer Sitzung der Prinzen-Garde Köln ihren Mariechentanz, bevor auch die Beiden von Kommandant Marcel Kappestein und Präsident Dino Massi verabschiedet wurden. Alexander Ritter bleibt dem Korps treu und erhielt aus den Händen des Kommandanten seinen Offiziersdegen. Präsident Dino Massi überreichte ihm dann die Fangschnur, die ab der nächsten Session seine Uniform komplettieren wird. Für Tina Mertens endet mit Aschermittwoch dann ihre Amtszeit – aber natürlich bleibt sie als dann Ex-Regimentstochter ein gern gesehener Gast auf den Sitzungen der Gesellschaft. Zum Dank für ihr Engagement für das weiß-rote Traditionskorps erhielt sie neben einem Strauß Blumen das in Büttenpapier gestanzte Korpskreuz der Prinzen-Garde Köln als Erinnerung.

Für Tina und Alex war es übrigens bereits vor der Sitzung ein besonderer Tag, denn die Beiden wurden den ganzen Tag im Fahrzeug des Präsidenten, einer Mercedes S-Klasse, von Auftritt zu Auftritt chauffiert. Und nach der Ehrung durch Kommandant und Präsident durften Tina und Alex den Rest der Sitzung im Elferrat erleben.

Dort gab es im Laufe des Abends viel zu Lachen, denn mit Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“, Guido Cantz und Bernd Stelter gab es gleich drei Top-Redner zu hören. Für die musikalische Unterhaltung sorgten am Samstagabend die Micky Brühl Band, die Bläck Fööss und die Räuber. Das Tanzcorps „Rheinmatrosen“ der Große Mülheimer K.G. zeigte sein tänzerisch-akkrobatisches Können. Und nach der Pause eröffnete das Korps der Altstädter Köln mit seinem Besuch die zweite Abteilung. Das Kölner Dreigestirn machte ebenfalls nach Mitternacht dem Begleitkorps des Prinzen Karneval seine Aufwartung und enterte danach den Elferrat …

Einen besonders emotionalen Moment gab es dann zum Finale der letzten Sitzung der Prinzen-Garde Köln in dieser Session: Star-Tenor Norbert Conrads sang, anders als sonst, eine kölsche Version von „One Moment in Time“ mit einem speziellen Text auf das scheidende Tanzpaar Tina Mertens und Alexander Ritter. Da konnten nicht nur auf der Bühne einige ihre Tränen nicht zurückhalten …