Karneval: LVR-Initiative für Jecke mit Behinderung

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Feb 022017
 

Grafik: LVR

Auch in der fünften Jahreszeit hat sich der Landschaftsverband Rheinland (LVR) die Inklusion auf die Fahnen geschrieben. Zusammen mit dem Festkomitee Kölner Karneval und verschiedenen Karnevalsgesellschaften in Köln und im Rheinland ermöglicht er mit seiner Initiative „Karneval für alle“ Menschen mit Behinderung das Feiern und Schunkeln.

Miljö-Sitzung auch für Gehörlose

Foto: Geza Aschoff / LVR

Auf der Bühne der Miljö-Sitzung im Kristallsaal der Kölnmesse stehen am 11. Februar nicht nur die Bläck Fööss, Brings und die Paveier, sondern auch die vom LVR finanzierten Gebärdendolmetscherinnen. Sie übersetzen das Bühnenprogramm inklusive der Karnevalslieder in die Deutsche Gebärdensprache. Die Veranstalter der Miljö-Sitzung, die Altstädter Köln, haben 16 kostenfreie Karten für Menschen mit Hörbehinderung zur Verfügung gestellt. (Die Eintrittskarten wurden bereits vergeben.)

Weiberfastnacht: Gebärdendolmetschung auf dem Alter Markt

Auch bei der Eröffnung des Kölner Straßenkarnevals am 23. Februar auf dem Alter Markt sind die vom LVR finanzierten Gebärdendolmetscherinnen wieder dabei. Sie übersetzen das Bühnenprogramm. Karten für den Innenraum gibt es bei den Altstädtern Köln.

LVR-Tribüne am Kölner Zugweg

Menschen im Rollstuhl mit je einer Begleitperson bietet der LVR an den Schull- un Veedelszöch am Karnevalssonntag (26. Februar) und am Rosenmontagszug (27. Februar) kostenfreie Plätze auf der barrierefreien LVR-Tribüne am Heumarkt in Köln an. Die Tribüne, die es im dritten Jahr gibt, ist für 33 Menschen im Rollstuhl und ihre Begleitung ausgerichtet und erstmals überdacht. Für Karnevalssonntag sind noch einige wenige Karten zu vergeben. Kartenanfragen per E-Mail an karneval-fuer-alle@lvr.de.

Veilchendienstagszug in Mönchengladbach: Live-Beschreibung für Blinde

Im zweiten Jahr finanziert der LVR eine sogenannte Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Menschen am Veilchendienstagszug am 28. Februar in Mönchengladbach. Der LVR kooperiert dabei mit dem Mönchengladbacher Karnevalsverband. Beschrieben wird das Zuggeschehen am Geroplatz von einer Medienübersetzerin für barrierefreie Kommunikation. Bis zu 40 blinde und sehbehinderte Personen, die die akustische Beschreibung über drahtlose Geräte empfangen, können so von dem Angebot profitieren. Anmeldungen zur Audiodeskription sind möglich unter Tel. 02434/ 9269939, Fax 02166/ 129220 und unter vdz.inklusiv.mg@gmail.com.

Non-Stop-Gala-Sitzung mit Gala-Dinner der Blauen Funken

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Feb 022017
 

Fotos: Andreas Klein

Mit einem Gala-Dinner starteten die Blauen Funken am heutigen Abend in ihre Gala-Sitzung in Kölns guter Stube, dem Gürzenich. Die Gäste feiern in edler Garderobe, trotzdem kommt Stimmung auf – nicht bei jeder Gala-Sitzung im Kölner Kaneval selbstverständlich. Doch die Funken schaffen den Spagat zwischen edel und „kölsch feiern“.

Marc Metzger

Mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Blauen Funken und dem Korps der Kölner Funken Artillerie blau-weiß startete der Abend. Die Pänz erhielten für ihre Leistungen in dieser Session einen „Jutsching för ne schöne Ufloch“. Wohin es geht, müssen die Pänz noch ausbaldowern. Wicky Junggeburth sorgte anschließend mit seinen Couplets für kurzweilige Unterhaltung. Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ brachte die Gäste, darunter u. a. Ex-Bürgermeisterin Renate Canisius und die ehemalige Messe-Gastronomin Herta Reiss, zum Lachen. Die Höhner und ihre Hits liessen die Gäste trotz edler Garderober schunkeln. Höhner-Frontmann Henning Krautmacher erhielt eine Spende in Höhe von 1.111 €, die Krautmacher an einen wohltätigen Zweck weiterleitet. Martin Schopps und sein Vortrag sorgten wieder für Lachsalven. Die Tanzgruppe „Original Kölsch Hännes´chen“ zeigte ihre traditionellen Tänze. Die Blauen Funken überraschten Guido Cantz anlässlich seines 25-jährigen Bühnenjubiläums mit einer Karrikatur von Hans Hompesch. Die Paveier, das Kölner Dreigestirn mit ihren Dreigestirns-Lied und die Klüngelköpp unterhielten die Gala-Jecken bis nach Mitternacht.

Damen der Kölnische K.G. rasten bei StattGarde völlig aus

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Feb 022017
 

Fotos: Andreas Klein

Die Kölnische K.G. feierte am heutigen Abend ihre traditionelle Damensitzung im großen Festsaal der Sartory-Betriebe. Bevor die jecken Mädcher fünf Stunden lang feiern durften, bestand die Möglichkeit sich im Rahmen eines Imbiss zu stärken. Das war auch angebracht, denn es ging non-stop bis in den späten Abend hinein …

Mit dem Traditionskorps der Roten Funken startete der Abend. Nach der musikalischen und tänzerischen Darbietung des ältesten Kölner Korps rissen die Klüngelköpp die Damen von den Stühlen. Für Lachsalven sorgte anschließend Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ mit seiner Reimrede. Bei der StattGarde Colonia Ahoj standen die rund 1.200 jecken Mädcher dann komplett Kopf: Bei der Bordkapelle mit ihrem hüpfenden, springenden und tanzenden Dirigenten rasteten die Mädels schon aus. Der Shanty-Chor konnte diese Stimmung dann für sich nutzen – und begeisterte die ansonsten etwas steif wirkenden Sartory-Kellner. Als StattGarde-Kapitän André Schule-Isfort dann mit „hier sind die schärfsten Schenkel Kölns“ das Tanzcorps der StattGarde ankündigte, brachen bei den jecken Wiever alle Dämme! Wir haben versucht, die Stimmung in einem kurzen Videoclip einzufangen:

Nach der StattGarde sorgte Martin Schopps mit seinem Redebeitrag dafür, dass die Damen kurz durchschnaufen konnten – nur die Lachmuskeln blieben im Stress. Das Kölner Dreigestirn machte den Mädcher seine Aufwartung, bevor es mit Guido Cantz einen erneuten Angriff auf die Zwerchfelle der jecken Wiever gab. Mit BRINGS, Bernd Stelter und den Höhner ging die Party bis in den späten Abend weiter. Und die letzten Mädels kamen erst am nächsten Morgen aus dem Sartory.

Lindenthaler Mädchen feiern doppeltes Jubiläum

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Feb 012017
 

Foto: Andreas Klein

Im 50ten Jahr ihres Bestehens feierte die K.G. Alt-Lindenthal am heutigen Abend ihre 33te Mädchensitzung im Festsaal der Kölner Flora. Der Verein hat sich aus einem Sparverein entwickelt und gehört heute zu den etablierten Familiengesellschaften im Kölner Karneval. Im Elferrat saß am heutigen Abend mit Lutz Bittmann das letzte lebende Gründungsmitglied der Gesellschaft.

Mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe „De Pänz us dem ahle Kölle“ startete man in das doppelte Jubiläum am heutigen Abend. Der Kinderchor Lucky Kids unter der Leitung von Michael Kokott sorgte für Stimmung im Saal. Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ sorgte für erste Lachsalven. Die Domstürmer rissen die jecken Mädcher wieder von den Stühlen. Guido Cantz brachte die jecken Damen wieder zum Lachen. Das Kölner Dreigestirn kam in Begleitung des Kölner Kinderdreigestirns zur Jubiläumsgesellschaft.

Überraschend trat nach einer verkürzten Pause das Tanzcorps „Kölner Rheinveilchen“ auf – der Hintergrund war, dass Ute Klesper, bei der K.G. Alt-Lindenthal für den Kartenvorverkauf zuständig, früher bei den Rheinveilchen getanzt hatte. Und man wollte die ehemalige Tänzerin mit dem Auftritt überraschen. Die Höhner und die Paveier sorgten für Partystimmung im Saal. Martin Schopps brachte die Damen noch einmal zum Lachen. Die Räuber und die Klüngelköpp mit ihren Hits beendeten die Sitzung am späten Abend.

Erfolgreiche Integration bei der Kölsche Narren-Gilde

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Feb 012017
 

Fotos: Andreas Klein

Nicht erst seit der Wahl von Donald Trump als 45tem Präsidenten der USA steht das Thema Integration ausländischer Mitbürger bei vielen auf dem Plan. Eine erfolgreiche Integration zeigte sich heute bei der Mädchensitzung der Kölsche Narren-Gilde im Maritim-Hotel: Die Schwiegertochter von Narren-Gilde-Präsident Helmut Kopp war mit ihrer Schwester und einer Cousine im Saal. Während die Schwiegertochter im Elferrat mitfeierte, saßen Schwester und Cousine in der ersten Reihe und feierten, als wenn man nie etwas anderes gemacht hätte …

Klüngelköpp

Mit dem Musikkorps „Kölner Husaren grün-gelb“ und der Kinder- und Jugendtanzgruppe „De Höppemötzjer“ startete man in den Nachmittag. Die Flöckchen und die Domstürmer holten die Mädels von den Stühlen. Das Kölner Dreigestirn machte den Damen seine Aufwartung. Die Altreucher sorgten mit ihren Liedern für Schunkelstimmung. Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ brachte die jecken Mädcher zum Lachen. Mit der tänzerischen Darbietung der Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ ging es in die Pause.

Die Micky Brühl Band eröffnete die zweite Abteilung. Guido Cantz brachte die Damen noch einmal zum Lachen. Die Klüngelköpp, die StattGarde Colonia Ahoj und Querbeat komplettierten das Programm. Tillah, Nelly und Purity hatten ihren Spaß am kölschen Fasteleer – genauso wie die rund 1.400 anderen jecken Mädcher im Saal!

Senioren im Clarenbachwerk feiern Sitzung in blau-gold

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Jan 312017
 

Foto: Andreas Klein

Im Saal „Andreas“ des Clarenbachwerk an der alten Militärringstraße versammelten sich am heutigen Nachmittag wieder die Bewohner, um bei ihrer traditionellen Altensitzung – durchgeführt durch die Bürgergarde „blau-gold“ – ein paar vergnügliche Stunden zu erleben. Und getreu dem Sessionmotto „Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“ gab es erst einmal geballte Pänz-Power.

Die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Tanzmäuse“ der Bürgergarde „blau-gold“ eröffnete mit ihrer tänzerischen Darbietung den kurzweiligen Nachmittag. Direkt danach stattete das Kölner Kinderdreigestirn den Senioren einen Besuch ab. Seit 50 Jahren steht Marita Köllner in dieser Session auf den rheinischen Bühnen – und sorgte mit ihren Hits für Schunkelstimmung. Das Kölner Dreigestirn der Session 2017 – Prinz Stefan I., Bauer Andreas und Jungfrau Stefanie – machte den „ahl Lückcher“ seine Aufwartung. Traditionell übergibt das Dreigestirn für die Ahnengalerie im Eingangsbereich ihr gerahmtes Foto an die Leitung der Einrichtung. Hiernach sorgte Bürgergardist Peter Krautscheid als „Schabau-Gardist“ für Lacher. Mit kölsche Krätzchen unterhielt danach ein Künstler die jecken Senioren, der seinen Namen bei uns nicht lesen möchte. Zum Finale zog das Korps der Bürgergarde „blau-gold“ in den Saal ein und brachte den ein oder anderen Senioren dazu, ein Tränchen zu verdrücken – denn jetzt dauert es wieder rund ein Jahr, bis es wieder eine Altensitzung im Clarenbachwerk geben wird.

Bürgergarde-Koch verwöhnt die Pänz vom Kalker Kindermittagstisch

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Jan 312017
 

Fotos: Andreas Klein

Nachdem die Roten Funken vor gut einer Woche den Startschuss gegeben hatten (wir berichteten), ging es am heutigen Dienstagmittag weiter mit der Aktion der Köche der Kölner Korpsgesellschaften beim Kalker Kindermittagstisch: Guido Frohn von der Bürgergarde blau-gold hatte für die knapp 120 Pänz gekocht, die gerne das Angebot des gemeinnützigen Vereins nutzen, sich nach der Schule kostenlos ein warmes Mittagessen abzuholen.

Im Gegensatz zu den Roten Funken, die beim Kalker Kindermittagstisch live gekocht hatten, hatte Frohn, der ein Catering-Unternehmen betreibt, das Essen in seiner Profiküche vorbereitet. Für die Kinder aus sozial schwachen Familien gab es – mit tatkräftiger Unterstützung von weiteren Bürgergardisten an den Ausgabeplätzen – Hähnenbrust mit Reis und Tomatensoße sowie gemischtem Salat. Als Dessert durften die Pänz wählen zwischen Vanillepudding mit Schokosoße, Schokopudding mit Vanillesoße oder Quark mit frischen Früchten. Das Team des Kalker Kindermittagstisch hatte, wie auch bei der letzten Aktion, noch frisches Obst und diverse Backwaren auf den Tischen platziert.

Bereits morgen werden die Kids von den Blauen Funken und Regimentskoch Dr. Christian Glitzner empfangen, am Freitag schwingt die Prinzen-Garde Köln mit Regimentskoch Stefan Rüssel den Kochlöffel für die Kinder, welche für die Abwechslung zur Karnevalszeit dankbar sind.


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Schmuckstückchen-Präsidentin auf der Kostümsitzung ins Amt eingeführt

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Jan 292017
 

Foto: Andreas Klein

Zu Beginn der diesjährigen Kostümsitzung zogen die Schmuckstückchen auf die Bühne und begrüßten die Gäste im ausverkauften Festsaal der kölschen Hofburg, des Pullman Cologne Hotel. Die neue Präsidentin der Damengesellschaft, Rüya Gazez-Krengel, stellte den Jecken im Saal die neue Sitzungspräsidentin, Anja Pohl (Bonna im Jahr 2001 und Griet im Jahr 2014), vor. Nach dem Auszug der Schmuckstückchen eröffneten Querbeat die Sitzung musikalisch.

Ritterbach mit den Schmuckstückchen

Nach dem Auszug von Querbeat zogen die Schmuckstückchen wieder auf die Bühne und bildeten den Hintergrund für die Amtseinführung der neuen Präsidentin Rüya Gazez-Krengel durch den scheidenden Festkomitee-Präsidenten Markus Ritterbach. Ritterbach wurde im Rahmen der Amtseinführung zum Ehrenschmuckstückchen ernannt. Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ brachte danach den Saal zum Lachen. Die Micky Brühl Band holte die jecken Gäste von den Stühlen. Martin Schopps sorgte erneut für Lachsalven, bevor Christian Schick von der Gaffel-Brauerei ebenfalls zum Ehrenschmuckstückchen ernannt wurde. Mit der StattGarde Colonia Ahoj ging es in die Pause.

v.l.n.r.: Rüya Gazez-Krengel, Markus Ritterbach, Ruth Ebeler

BRINGS eröffneten die zweite Abteilung, in der auch das Kölner Dreigestirn die jecken Mädcher und ihre Gäste besuchte. Kasalla rockten das Haus, bevor das Tanzcorps „Colonia Rut-Wiess“ sein tänzerisches Können unter Beweis stellte. Mit den Höhner und den Bläck Fööss ging die diesjährige Sitzung am frühen Abend zu Ende – aber nicht ohne „Bye bye my love“ mit dem Chor der Schmuckstückchen.