Große Junkersdorfer K.G. ernennt Rüdiger Schlott zum Ehrenmitglied

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Feb 252019
 

Foto: Andreas Klein

Bei ihrer großen Kostümsitzung am vergangenen Samstagabend in der Mehrzweckhalle in Köln-Junkersdorf überraschte die Große Junkersdorfer K.G. gleich zwei langjährige Karnevalisten mit Ehrungen: Der scheidende Prinzenführer Rüdiger Schlott wurde von Präsident Karl-Theo Franken, der lange Jahre als Adjudant im Kölner Dreigestirn aktiv gewesen ist, zum Ehrenmitglied der Gesellschaft ernannt. Und Holger Fuss (Foto inmitten des Dreigestirn 2019), seit 23 Jahren Fahrer im Fahrzeug „Schäl 2“ der Fahrzeugkolonne des Kölner Dreigestirns, wurde ebenfalls ausgezeichnet. Unter anderem auch für rund 230.000 gefahrene Kilometer in den 23 Jahren – und dies – von Parkremplern mal abgesehen – unfallfrei!

Bernd Stelter

Nach dem Aufzug des Dreigestirn brachte Bernd Stelter die Jecken im Saal zum Lachen – wobei ihm am Abend zuvor selbst kurz das Lachen vergangen war: Bei der Aufzeichnung der WDR-Fernsehsitzung im Gürzenich war eine Dame aus Weimar, nachdem ihr Pfeifkonzert von Stelter ignoriert worden war, auf die Bühne gestiegen und hatte sich ein kurzes Wortgefecht mit Bernd Stelter geliefert. Sitzungpräsident Joachim Wüst forderte die Dame auf zu gehen, den Rest übernahm die Security, die der Dame und ihrem Mann zeigte, wo der Zimmermann für solche Gäste ein Loch im Gürzenich gelassen hatte …

Stelter konnte zwischenzeitlich über den Vorfall sogar schon wieder Witze machen; er hatte erfahren, dass die Dame einen Doppelnamen hat und sagte: „Ich habe gelesen, die Frau heißt Möller-Hasenbeck. Da war mir alles klar!“ In Junkersdorf jedenfalls beschwerte sich niemand über die Witze von Bernd Stelter, dem so etwas in seinen 30 Jahren Bühnenerfahrung noch nicht passiert war. Mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Große Junkersdorfer K.G., Ingrid Kühne als „De Frau Kühne“, dem Kinderdreigestirn des Kölner Westens sowie den Höhner feierten die Jecken die erste Abteilung.

Nach der Pause eröffnete das Korps der K.G. Treuer Husar die zweite Abteilung. Martin Schopps, die Rabaue, die Tanzgruppe „Kölsche Greesberger2 und die Cöllner unterhielten die Gäste bis in den späten Abend hinein …

Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel feierten Non-Stop-Kostümsitzung

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Feb 252019
 

Foto: Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel/Frank Seifert

Gleich zu Beginn der Kostümsitzung der Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel gab es beim Aufzug des Korps der Funken gemeinsam mit dem Dreigestirn aus Hürth-Gleuel einige Ehrungen: Es wurden sechs Ehrengardisten (Wolfgang Hoppe, Marcus Lierfeld, Michael und Wolfgang Ostermann, Eric Knooke und Wilfried Müller) aufgenommen. Bereits ein paar Tage vor der Sitzung wurden Max und Uli vom „Dömsche“ auf Mallorca ebenfalls zu Ehrengardisten ernannt.

Ebenfalls beim Aufzug des Korps wurden Charena Stauf und Rene Janicke zum Tanzpaar ernannt. Nach dem krankheitsbedingten Ausfall des eigentlichen Tanzpaares helfen die Beiden bis Aschermittwoch aus. Danach gehen die Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel auf die Suche nach einem neuen Tanzpaar. Ebenfalls aufgenommen wurde Dominik Fuhrmann aus Reit im Winkl als neuer Offizier im Garde & Offizierskorps (Foto oben).

Foto: Andreas Klein

Nach dem Aufzug und den Ehrungen und Ernennungen gab es im ausverkauften Festsaal der Festhalle Hürth-Gleuel gleich einen Frontalangriff auf die Lachmuskeln, denn Wolfgang Trepper und Martin Schopps (Foto rechts) feuerten einen Gag nach dem anderen in den Saal. Die Tanzgruppe „Kölsche Greesberger“ wurde anschließend für ihre tänzerische Leistung gefeiert. Die Paveier und die Domstürmer unterhielten die Jecken im Saal musikalisch, bevor es mit Bernd Stelter und Fred van Halen wieder lautstarke Lacher im Festsaal gab. Mit den Bands Druckluft und Rabaue ging die Sitzungssession der Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel für diese Session am Abend zu Ende … aber bereits im November 2019 geht es ja weiter in der Festhalle Hürth-Gleuel mit jeweils einer Damen- und einer Herrensitzung.

Agrippinas Töchter starten in der Session 2020

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Feb 252019
 

Foto: Andreas Klein

Das ist ein Novum im Kölner Karneval: Die vier größten dem Festkomitee zugehörigen Damengesellschaften schließen sich zusammen, um als „Agrippinas Töchter“ ein karnevalistisches Format von Frauen für Frauen zu etablieren. Hinter „Agrippinas Töchter“ stehen Colombina Colonia e.V., Schmuckstückchen e.V., KG De Kölsche Madämcher e.V. und die 1. Damengarde Coeln e.V. Geeint werden die Damen durch die Leidenschaft für den Kölner Karneval und ihre Arbeit, reine Damengesellschaften als festen Bestandteil des Brauchtums zu etablieren.

Der Gedanke zum Zusammenschluss entstand bereits im März 2018, um die freundschaftliche Verbundenheit der Gesellschaften weiter zu vertiefen und die vielfältige Energie der Frauen zu einem ganz neuen Konzept zu bündeln. Das Ziel von „Agrippinas Töchter“ sind gemeinschaftliche Veranstaltungen, bei welchen alle vier Gesellschaften mit ihren unterschiedlichen Ausrichtungen die Brauchtumspflege vereint in einem neuen Format einem großen Publikum präsentieren.

Die unterschiedlichen Blickwinkel erweitern hierbei den Horizont und die gemeinsam geleistete Pionierarbeit als reine Damengesellschaften im Kölner Karneval schafft enge Verbindungen.

„Alle unsere Gesellschaften sind inzwischen fest etabliert und verzeichnen einen großen Zulauf“, betonen die Präsidentinnen der vier Gesellschaften. „Wir veranstalten alle Kostüm- und Herrensitzungen oder Partys mit unterschiedlichem Charakter. Aber eines gab es bisher noch nicht: eine Mädchensitzung ausgerichtet von und für Mädchen.“

Die erste Mädchensitzung ist bereits geplant: Sie findet am 14. Januar 2020 im großen Festsaal des Kölner Maritim Hotels statt. Zu der Premiere erwartet die 1600 Besucherinnen neben den Unterhaltungsgrößen des Kölner Karnevals auch ein ganz besonderer Elferrat. Es wird ein fulminantes Programm geben u. a. mit Kasalla und Cat Ballou sowie einem Überraschungsgig. Der Überschuß der Veranstaltung kommt sozialen Projekten in Köln zugute, die an Brustkrebs erkrankte Frauen unterstützen und begleiten. Tickets sind sofort nach der Session über Kölnticket.de erhältlich.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)

blu|white – Karneval meets clubbing: Weltklasse-Party im Bootshaus!

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Feb 252019
 

In dem restlos ausverkauften Bootshaus in Köln-Deutz feierten die Blauen Funken am 23. Februar 2019 die dritte Ausgabe der Party “blu|white – Karneval meets clubbing“. Die drei Tanzflächen des Bootshauses waren prall gefüllt und es wurde eine Vielfalt an Musikrichtungen angeboten, die es in dieser Kombination nur bei den Blauen Funken und ihrer “blu|white – Karneval meets clubbing“ gibt:

1) “Mixed & Main-Act“: Im Mainfloor wechselten sich bis spät in die Nacht mit Planschemalöör, Querbeat, Kasalla und Cat Ballou junge kölsche Bands mit DJ René Pera ab, der es schaffte, den Einklang zwischen elektronischer Musik und kölschem Liedgut perfekt herzustellen. Um einer weiteren jungen Band die Chance zu geben, auf einer großen Bühne zu spielen, und um das Musikangebot weiter zu steigern, war in diesem Jahr Planschemalöör als zusätzliche vierte Band mit dazugekommen. Die vier Bands ließen sich von der Feierlaune anstecken und feierten bei ihrem Auftritt mit den Gästen sogar mit auf dem Dancefloor. Als Top-Act und absolutes Highlight präsentierten die Blauen Funken dann um 2.00 Uhr DJ Hugel aus Frankreich, der 2018 mit dem Remix des Songs “Bella Ciao“ im Deep-House-Stil die DJ-Charts erstürmte. Nachdem DJ René Pera und die vier Bands die Stimmung schon richtig aufgeheizt hatten, gab es dann kein Halten mehr, als DJ Hugel die DJ-Kanzel betrat.

2) “It’s Karneval“: DJ Sayhan Krämer brachte die “BLCKBX“ mit Karnevalsmusik zum Kochen. Die feierwütigen Jecken konnten bis in die frühen Morgenstunden im zweitgrößten Bereich des Bootshaus Cologne zu bester Karnevalsmusik feiern.

3) “Electronic Beats“: In der sogenannten “Dreherei“ kamen die Liebhaber der elektronischen Musik voll auf ihre Kosten. Die beiden Bootshaus-Resident-DJs Dave Replay und Fabian Farell nutzen die hervorragenden Anlagen des Bootshauses, um die Wände erzittern zu lassen.

Nach fast neun Stunden Programm in drei Räumen verließen dann kurz vor 5 Uhr die letzten Gäste das Bootshaus und alle warten schon auf die 4. Ausgabe im Jubiläumsjahr 2020. Diese wird am 15. Februar 2020 wieder im Bootshaus stattfinden.

(Quelle: Pressemitteilung der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Fotos: Knut Walter)

Fastelovend för ömesöns: K.G. Alt-Köllen vun 1883 e. V. bringt das RheinCenter in Stimmung

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Feb 242019
 

Fotos: K.G. Alt-Köllen

Dass man wunderbar gleichzeitig shoppen und Karneval feiern kann, konnte man am letzten Samstag wieder im RheinCenter in Köln-Weiden erleben. In Kooperation mit der dortigen Filiale der Galeria Kaufhof und gesponsert von der Gaffel Brauerei, veranstaltete die K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. dort insgesamt drei karnevalistische Nachmittage. Natürlich gratis für alle Besucher, denn eine Maxime von Köln neuntältester Traditionsgesellschaft ist bekanntlich, den Fastelovend für alle Jecken erschwinglich zu halten. Nachdem bereits die ersten beiden Veranstaltungen Anfang Februar auf viel Zuspruch gestoßen waren, gab es nun das große Finale.

Ab 11 Uhr heizte DJ Roland die Stimmung an, konnten sich Kinder schminken lassen und das erwachsene Einkaufspublikum das ein oder andere Kölsch genießen. Erster Höhepunkt war der Auftritt der gesellschaftseigenen Kinder- und Jugendtanzgruppen der „Kölsche Harlequins“, deren tänzerische Darbietung alle begeisterte. Im Anschluss zog der Spillmannszoch der KG Kallendresser ein und brachte das Publikum mit ihren kölsche Tön kräftig zum Schunkeln. Modisch ging es weiter. Die Jungs und Mädels der „Kölsche Harlequins“ hatten sich zwischenzeitlich umgezogen und präsentierten nun eine besondere Modeschau mit tollen Karnevalskostümen aus dem Sortiment der Galeria Kaufhof. Und das sichtlich mit ganz viel Spaß. Schließlich schaute Max Biermann vorbei und lud zum Mitsingen bekannter Leedcher ein. Die Zuschauer ließen sich das nicht zweimal sagen und stimmten kräftig ein. Am Gaffel-Stand sorgten Mitglieder und Freunde der K.G. Alt-Köllen sorgten den ganzen Tag für das leibliche Wohl.

Die Besucherinnen und Besucher des RheinCenters und der Galeria Kaufhof waren sichtlich begeistert und sowohl die Geschäftsführerin der Galeria Kaufhof-Filiale Köln-Weiden, Sophie Nürnberger, wie auch die K.G. Alt-Köllen freuten sich über die Resonanz auf die drei karnevalistischen Nachmittage. Im nächsten Jahr soll es eine Wiederholung geben.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)

Kasalla mit „Der Ress vun dingem Levve“ wird der „Loss mer singe – Kneipenhit 2019“!

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Feb 242019
 

Die äußerst lange, siebeneinhalbwöchige Loss mer singe Tour ist gestern mit einem großartigen Abschlussfest zu Ende gegangen. Bei der 40. Kölner Etappe feierte das ehrenamtliche Loss mer singe–Team ein tolles Finale mit dem letzten Einsingabend, zum ersten Mal in der Ehrenfelder Live Music Hall, mit weit über 800 Mitsängerinnen und Mitsängern. Den großen Mitsing-Contest gewinnt das charmant-romantische Liebeslied von Kasalla mit „Der Ress vun dingem Levve“, nach langem Zweikampf und nur mit knappem Vorsprung vor Querbeats Sessions-Hit vom in Sachen Romantik „Nachhilfe-Bedürftigen“ „Romeo“. Auf der Zielgerade sicherte sich Miljö die Bronze-Medaille 2019 mit „Schöckelpääd“, der Cowboy-Hymne auf das „gepflegte Jungsein“, knapp vor den Paveiern mit ihrem so oft gebrochenen Schwur „Nie mehr Alkohol“. Die Paveier konnten jedoch beim kleineren Ableger der „Loss mer singe op Jöck – Tour“ – rund um Köln in 14 Orten von Leverkusen, Kerpen über Bonn nach Bergisch Gladbach die meisten Punkte sammeln und siegten im Gesamtergebnis knapp vor Querbeat und Kasalla.

Das gesamte Ergebnis ist nachzulesen auf www.lossmersinge.de/der-ress-vun-dingem-levve-von-kasalla-wird-kneipenhit-2019.

Noch wichtiger als der Wettbewerb ist die Pflege der Faszination für die vielfältige, kölsche Liederwelt, die Freude am textsicheren Singen in großen und kleinen Kneipen und das fröhliche und friedliche Miteinander, was bei allen Veranstaltungen im Vordergrund stand und steht.

40 Veranstaltungen in Köln, rechnet man noch einige Sonderveranstaltungen, wie zum Beispiel das Einsingen im Jülich-Dürener Raum dazu, waren es 22 im Kölner Umland, sowie Gastspiele in Berlin, Hamburg und München. Weit mehr als 20.000 Menschen haben die „Neue-Lieder-Einsingabende“ im großen Kölner Biotop genutzt. Nach dem Motto „wer mitsingen kann, hat mehr vom Fest“ wurde mit Textzettel und -heften gesungen, getanzt, geschunkelt und fleißig über die Lieblingslieder der Session abgestimmt.

In Bonn gab es einige stimmungsvolle Mitsingkonzerte mit Live Musik, in Köln wurde fünf Mal für gute Zwecke gesungen und weit über 10.000 Euro u.a. für die Projekte „Sea-Watch“ – Seenotrettung für Flüchtende, „Eckhart-Busch-Stiftung“ – Projekte zur Akzeptanz von psychisch Erkrankte, „Willkommen in Ehrenfeld“ – Hilfe und Orientierung für Geflüchtete und den Karnevalsverein „Jecke Öhrcher“, für Menschen mit und ohne Hörbehinderung, gespendet.

Zum fünften Mal wurde im Riehler Seniorenzentrum und zum sechsten Mal in der Obdachlosen-Einrichtung „Oase“ der Spaß an kölschen Liedern geteilt, darüber hinaus gab es auch in diesem Jahr eine kleine feine Mitsingaktion für die kleinen Patienten im Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße.

Zu den emotionalen Höhepunkten gehörte wie immer die grandios gefeierte Loss mer singe – Sitzung im Theater am Tanzbrunnen, aber auch „Loss mer singe för Pänz“ im DOMFORUM, Veranstaltungen, die mit viel Herzblut von den Mitgliedern des Loss mer singe e.V. gemeinsam mit engagierten Musikern dieser Stadt vorbereitet wurden. Zum zweiten Mal sang man auch in Kölns „Guter Stube“, dem Gürzenich, nach dem Motto „Hück esu schön wie domols“ wurden alte und neue Karnevals-Hits gesungen.

Zum Abschluss der Session genießen die Loss mer singe – Fans und Freunde an kommende Karnevalsfreitag die alljährliche, bereits ausverkaufte Party in den Ehrenfelder Balloni- Hallen.
Und zum Höhepunkt wird das Loss mer singe – Team zum ersten Mal den den Schull un Veedelszöch am Karnevalssonntag teilnehmen. Wir freuen uns wie jeck!

Die Mitsinginitiative bedankt sich herzlich bei den zahlreichen Helferinnen und Helfer, die das Mammut-Programm mit stemmen und bei den Unterstützern, ohne die die vielfältigen Aktivitäten nicht möglich wären. Vielen Dank an die Gaffel Brauerei, an den Verkehrsverbund Rhein-Sieg, an Netcologne, die Kreissparkasse Köln, die Kölner Kostümkiste und an das Audi Zentrum Köln-Mitte.

(Quelle: Pressemitteilung des Veranstalters)

Kostümsitzung 2019: Viel Tanz und ein neuer Blauer Funk

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Feb 242019
 

Mit der Kostümsitzung im Maritim Hotel als insgesamt achte Sitzung der Session beendeten die Blauen Funken die Sitzungssession 2019 und die Gäste erwartete ein hochkarätiges Programm mit einer großen kölschen Programmvielfalt, die der Blaue Funken-Literat Gerd Wodarczyk zusammengestellt hatte. Mit dem eigenen Korps und den Altstädter Köln 1922 e.V., den Höhnern, Brings, den Paveiern, Kasalla, sowie Dem Werbefachmann, Dem Mann für alle Fälle, der StattGarde Colonia Ahoj e.V. und dem Tanzcorps der KG Sr. Tollität Luftflotte e.V. 1926 war für jeden Geschmack etwas dabei.

Zum fünften Mal in Folge auf dem Siegertreppchen

Gleich zu Beginn der Sitzung konnte Präsident und Kommandant Björn Griesemann dem Publikum wieder einen Erfolg unseres Tanzpaares bekanntgeben, denn Marie Steffens und Maurice Schmitz gewannen den 2. Platz bei der Tanzpaarwahl 2019 der Kölnischen Rundschau. Damit steht ein Tanzpaar der Blauen Funken zum fünften Mal in Folge – Marie Steffens zum zweiten Mal und Maurice Schmitz direkt in seinem ersten Jahr – auf dem Siegertreppchen bei der Siegerehrung zum Sternmarsch am Alter Markt. Das Korps der Blauen Funken feierte diesen Erfolg mit einem wahren Konfettiregen beim Ausmarsch aus dem Saal.

Tanz zum Zweiten

Wieder einmal trat die StattGarde Colonia Ahoj e.V. bei einer großen Kostümsitzung der Blauen Funken auf und v.a. die Tänzer überzeugten das Publikum mit akrobatischen Leistungen und ihrer Kondition.

Die Tänzer der StattGarde Colonia Ahoj e.V. überzeugten durch Akrobatik und Kondition.

Die nächsten Preisträger

Als hätte es der Blaue Funken-Literat Gerd Wodarczyk bei der Programmplanung vorausgeahnt und das richtige Traditionskorps gebucht, denn mit den Altstädter Köln 1922 e.V. und ihrem Tanzpaar Carina Stelzmann und Philipp Bertram konnten die Drittplatzierten der Tanzpaarwahl ihre Leistung auf der Bühne im Maritim Hotel unter Beweis stellen und für beste Stimmung im Saal sorgen. Die Altstädter Köln 1922 e.V. hatten natürlich auch ihren Präsidenten Hans Kölschbach mitgebracht.

Und noch einmal Tanz

In der zweiten Abteilung begeisterte das Tanzcorps der KG Sr. Tollität Luftflotte e.V. 1926 das Publikum mit seinen Choreografien, ausgefeilter Akrobatik und Ausdruckskraft. Den Tänzerinnen und Tänzern sieht man die Freude am Tanzen an und alle Gäste waren sich sicher, dass Tanz ein Bestandteil jeder Sitzung sein muss – die Kostümsitzung der Blauen Funken war ein Beweis dafür.

Spaß, Kraft, Akrobatik und ausgefeilte Choreografien sind die Kennzeichen des Tanzcorps der KG Sr. Tollität Luftflotte e.V.

Ein neuer Blauer Funk

Eine Überraschung hatten die Blauen Funken dann für einen langjährigen Freund der Gesellschaft vorbereitet: Guido Cantz wurde aufgrund seiner Verdienste um den Kölner Karneval und seiner Freundschaft zu den Blauen Funken als Hauptmann der Reserve Ehrenmitglied der Blauen Funken.

(Quelle: Pressemitteilung der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Fotos: Knut Walter)

K.G. Kölle bliev Kölle feiert mit dem Nachwuchs die Kostümsitzung in Deutz

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Feb 242019
 

Fotos: Andreas Klein

Gleich zu Beginn der diesjährigen Kostümsitzung der K.G. „Kölle bliev Kölle“ im Festsaal des Dorint Hotel an der Messe in Köln-Deutz konnte man eindrucksvoll erleben, dass der jugendliche Nachwuchs im Karneval in der Region schon durchaus vorhanden ist – wenn man den Nachwuchs denn fördert und unterstützt.

Die Ehrentanzgruppe der Gesellschaft, die Kinder- und Jugendtanzgruppe „KG Eulchen“ der K.G. Rot-Weiß Habbelrath aus Frechen bei Köln, hatte sich in den letzten Monaten stark vergrößert. Mittlerweile tanzen 47 Mädels und drei Jungs in drei Gruppierungen – Minis, Mittlere und Große – für die Familiengesellschaften, denn die Frechener und die Kölner K.G. verbindet eine langjährige, enge Freundschaft. Ein besonderes Highlight beim Auftritt war der Allerkleinste unter den Tänzern – edel, im schwarzen Anzug gekleidet, hatte der Mini schnell die Herzen der Jecken im Saal erobert. Und das gerade auch durch seine kindlich-freche Art – Kommandos vom Präsidenten musste ER natürlich überhören! Er stand in der ersten Reihe, und da wollte er auch gefälligst bleiben! Sehr zu Freude der jecken Gäste!

Blubberwasser für Rudi Schlott

Die Pänz der Kinder- und Jugendtanzgruppe blieben nach ihrem Auftritt auf der Bühne und bildeten das lebende Bühnenbild für das Kölner Dreigestirn 2019 (Foto oben) mitsamt seiner Equipe und der Prinzenwache. Und die Prinzenwache stellte sich gerne in die letzte Reihe und lies den Pänz der Kinder- und Jugendtanzgruppe den Vortritt – so konnten die Pänz den Auftritt von Prinz Marc I., Bauer Markus und Jungfrau Catharina quasi aus der ersten Reihe geniessen. Die Gesellschaft überraschte Prinzenführer Rüdiger Schlott, der bekanntlich an Aschermittwoch sein Amt abgibt, mit einer Flachen edlen Blubberwassers (Foto rechts), welche er nach Aschermittwoch mit seiner Frau gut gekühlt und in Ruhe geniessen soll. Na dann, Prost!

Das restliche Programm des Nachmittags war gespickt mit erstklassigen Redebeiträgen (Volker Weininger als „Dä Sitzungpräsident“, Jürgen Beckers als „Ne Hausmann“ und Jupp Menth als „Ne kölsche Schutzmann“), stimmungsvollen Musikbeiträgen von den Rabaue, den Klüngelköpp und BRINGS sowie den tänzerischen Darbietungen des Tanzcorps „Colonia Rut-Wiess“ der K.G. Schlenderhaner Lumpe und den Cheerleader des 1. FC Köln. Auf ein Traditionskorps hatte der neue Literat Markus Engels verzichtet und dafür die StattGarde Colonia Ahoj mit der Bordkapelle, dem Shanty-Chor und dem weit über die Grenzen Kölns bekannten Tanzcorps nach Deutz geholt. Zum Finale gab es dann noch mal satten Bläsersound, denn die Ratsbläser Köln absolvierten einen ihrer leider wenigen Auftritte bei der Gesellschaft aus Köln-Sülz.

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