K.G. Köln-Rodenkirchen feierte ihr 5-jähriges mit der Premiere von Jeckedanz

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Feb 182019
 

Foto: Andreas Klein

Im Jahr 2014 gründeten ein paar Freunde in Köln-Rodenkirchen eine neue Karnevalsgesellschaft, die K.G. Köln-Rodenkirchen. Nun, fünf Jahre später, ist man auf eine stattliche Zahl von 90 Jecken angewachsen. Und natürlich wollte man auch das 5-jährige Bestehen der Gesellschaft gebührend feiern. Neben der erstmaligen Teilnahme am Kölner Rosenmontagszug stand in dieser Session die Premiere von Jeckedanz auf dem Programm – und der Kölner Süden hat mit dem Jeckedanz der K.G. Köln-Rodenkirchen nun eine neue Kult-Veranstaltung am Start!

Wer auf das Gymnasium Rodenkirchen zuging, sah erst einmal eine Wand aus leeren Bierkästen. Am Eingang wurde dann klar, dass sich hinter der Wand der umfangreiche Catering-Bereich der Veranstaltung befand. Dort gab es verschiedene Leckereien gegen den Hunger und Durst der rund 800 bunt kostümierten Jecken, die in der Aula des Gymnasiums die Premiere des Jeckedanz feierten. Und dies zu durchaus fairen, volkstümlichen Preisen!

Das Konzept des Jeckedanz der K.G. Köln-Rodenkirchen bot übrigens eine innovative Mischung aus Sitzungsprogramm bis in den späten Abend und anschließendem Kostümball bis in den frühen Sonntagmorgen für unter 30,00 € Eintritt pro Person. Gleich zu Beginn zog das Korps der Nippeser Bürgerwehr auf die Bühne und brachte das Kölner Dreigestirn der Session 2019 gleich mit. Ein eindrucksvolles Bild, welches sich den Jecken im Publikum da bot. Nachdem Dreigestirn und Korps die Bühne nach ihren jeweiligen Darbietungen wieder verlassen haben, zog der Stammtisch der Standartenträger der Kölner Karnevalsgesellschaften „De Plaggeköpp“ gemeinsam mit den Mitgliedern der K.G. Köln-Rodenkirchen auf, um die Veranstaltung offiziell zu eröffnen.

Mit Lupo, Querbeat, der StattGarde Colonia Ahoj und den Domstürmer ging es dann Schlag auf Schlag im Programm bis in den späten Abend. Nach einer ersten Zappel-Runde mit DJ Daniel Kurenbach gab es dann mit Kempes Feinest noch quasi eine „Late-Night-Live-Show“. Anschließend wurde zu den Klängen aus der Konserve bis in den frühen Sonntagmorgen stimmungsvoll weiter gefeiert – und im nächsten Jahr gibt es dann die zweite Auflage des Jeckedanz am 8. Februar 2020.

Prinzen-Garde Köln verabschiedet Tanzpaar auf der letzten Prunksitzung

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Feb 182019
 

Fotos: Andreas Klein

Mit der letzten von fünf Prunksitzungen beendete auch die Prinzen-Garde Köln am vergangenen Samstag ihre lange Sitzungssesion. Und bei der letzten Sitzung hieß es nun Abschied nehmen, denn das Tanzpaar der Prinzen-Garde Köln, Tina Mertens und Alexander Ritter hört nach sieben Jahren am Aschermittwoch auf …

Doch zuerst einmal zog das Korps der Prinzen-Garde Köln, wie auf den eigenen Sitzungen üblich, zu Beginn der Veranstaltung auf die Bühne des Maritim Hotel Köln. Neben dem Korps und dem Regimentsspielmannszug war auch die Kinder- und Jugendtanzgruppe „PG Pänz“ mit aufgezogen – und auch der ein oder andere Mini-Pampers-Gardist war in „großer kleiner Uniform“ mit dabei.

Ben mit Dino Massi

Nach der tänzerischen Darbietung der PG-Pänz wurde deren Tänzer Ben von Präsident Dino Massi wegen dem Erreichen der Altersgrenze von 14 Jahren verabschiedet. Mit 16 Jahren kann Ben dann wieder zurück in die Prinzen-Garde-Familie, dann als Mitglied des Korps.

Anschließend zeigten Tina und Alexander zum letzten Mal auf einer Sitzung der Prinzen-Garde Köln ihren Mariechentanz, bevor auch die Beiden von Kommandant Marcel Kappestein und Präsident Dino Massi verabschiedet wurden. Alexander Ritter bleibt dem Korps treu und erhielt aus den Händen des Kommandanten seinen Offiziersdegen. Präsident Dino Massi überreichte ihm dann die Fangschnur, die ab der nächsten Session seine Uniform komplettieren wird. Für Tina Mertens endet mit Aschermittwoch dann ihre Amtszeit – aber natürlich bleibt sie als dann Ex-Regimentstochter ein gern gesehener Gast auf den Sitzungen der Gesellschaft. Zum Dank für ihr Engagement für das weiß-rote Traditionskorps erhielt sie neben einem Strauß Blumen das in Büttenpapier gestanzte Korpskreuz der Prinzen-Garde Köln als Erinnerung.

Für Tina und Alex war es übrigens bereits vor der Sitzung ein besonderer Tag, denn die Beiden wurden den ganzen Tag im Fahrzeug des Präsidenten, einer Mercedes S-Klasse, von Auftritt zu Auftritt chauffiert. Und nach der Ehrung durch Kommandant und Präsident durften Tina und Alex den Rest der Sitzung im Elferrat erleben.

Dort gab es im Laufe des Abends viel zu Lachen, denn mit Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“, Guido Cantz und Bernd Stelter gab es gleich drei Top-Redner zu hören. Für die musikalische Unterhaltung sorgten am Samstagabend die Micky Brühl Band, die Bläck Fööss und die Räuber. Das Tanzcorps „Rheinmatrosen“ der Große Mülheimer K.G. zeigte sein tänzerisch-akkrobatisches Können. Und nach der Pause eröffnete das Korps der Altstädter Köln mit seinem Besuch die zweite Abteilung. Das Kölner Dreigestirn machte ebenfalls nach Mitternacht dem Begleitkorps des Prinzen Karneval seine Aufwartung und enterte danach den Elferrat …

Einen besonders emotionalen Moment gab es dann zum Finale der letzten Sitzung der Prinzen-Garde Köln in dieser Session: Star-Tenor Norbert Conrads sang, anders als sonst, eine kölsche Version von „One Moment in Time“ mit einem speziellen Text auf das scheidende Tanzpaar Tina Mertens und Alexander Ritter. Da konnten nicht nur auf der Bühne einige ihre Tränen nicht zurückhalten …

Treuer Husar beendet Sitzungssession mit Kostümsitzung im Pullman Cologne

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Feb 182019
 

Foto: Andreas Klein

Mit der Kostümsitzung in der „Kölner Hochburg des Karnevals“, dem Pullman Cologne Hotel, beendete die K.G. Treuer Husar blau-gelb am vergangenen Samstagabend die diesjährige Sitzungssession. Zwei Kostümbälle, an Weiberfastnacht und Karnevalssamstag, sowie die große Rosenmontagszugtribüne – alle am Lindner Hotel am Friesenplatz – stehen noch auf dem Programm, dann ist die Session 2019 für das Korps der Treuen Husaren schon wieder vorbei …

Die Tanzgruppe „Husarenpänz“ der K.G. Treuer Husar eröffnete den Abend und zog gemeinsam mit dem Elferrat und Präsident Markus Simonian auf die Bühne. Nach der tänzerischen Darbietung des Husaren-Nachwuchs ging es dann direkt von den Stühlen, denn BRINGS und ihr Gastsänger „Dennis aus Hürth“ rockten die Hütte! Nach diesem furiosen Auftakt zog dann das Korps der K.G. Treuer Husar auf die Bühne und sorgte mit seiner musikalischen und tänzerischen Darbietung dafür, dass die Jecken einmal durchschnaufen konnten.

Peter Raddatz als „Dä Mann met dem Hötche“ sorgte bei einem seiner wenigen Auftritte für Lacher im Saal. Mit den Höhner, Wicky Junggeburth und den Paveier ging es weiter im Programm. Das Kölner Dreigestirn besuchte die Veranstaltung und freute sich besonders auf die nachfolgende Programmnummer, denn das Tanzcorps „Colonia Rut-Wieß“ der K.G. Schlenderhaner Lumpe zeigte eindrucksvoll sein Können. Mit den Rabaue und Querbeat feierte die K.G. Treuer Husar mit ihren Gästen bis in den frühen Sonntagmorgen hinein …

K.G. UHU feiert wieder Prunksitzung im Festsaal der Flora

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Feb 182019
 

Foto: Andreas Klein

Einmol em Johr jeiht dä Dellbröcker Boor us em Veedel – un fiert op singer „Schäl Sick“ – genauer gesagt im Festsaal der Flora-Parkterrassen mitten im Botanischen Garten der Stadt Köln, der Flora. Dort geht es dann etwas edler zu als bei den deftigen Sitzungen der „Dellbröcker Boore“ in der Schulaula in Holweide. Und das Essen darf man sich auch nicht mitbringen …

Mit dem Korps der Bürgergarde blau-gold startete man am Samstagabend in die Veranstaltung. Das Traditionskorps tauchte die Bühne in ein Meer aus blau und gold. Der Regimentsspielmannszug brachte die Gäste der K.G. UHU zum Schunkeln, bevor das Tanzkorps und Tanzpaar der Bürgergarde über die Bühne wirbelte. Nach dem Ausmarsch des Korps sorgte Guido Cantz für erste Lacher im Saal, bevor die Bläck Fööss mit ihren Hits die Gäste – trotz Abendkleid und Smoking – von den Stühlen rissen. Das Kölner Dreigestirn brachte bei seinem Aufzug einen ganz besonderen Adjudanten mit: Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker zog in EhrenGarde-Uniform mit den Tollitäten auf und übernahm auch eine Ehrung im Auftrag des Festkomitee Kölner Karneval. Christoph Hellwig, Schatzmeister des Senats, erhielt den Verdienstorden des Festkomitee in silber überreicht. Mit dem Auftritt des Dellbröcker Boore Schnäuzer Ballett endete die erste Abteilung der Sitzung.

Nach der Pause eröffneten „cat ballou“ die zweite Abteilung mit ihren Leedcher. Musikalisch ging es dann auch weiter mit den Räuber und ihren Hits. Das Tanzcorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte beeindruckte mit einer tänzerisch-akkrobatischen Darbietung, welche das Tanzcorps nicht umsonst zu den Top-Tanzcorps im Rheinland ausweist. Zu später Stunde schaffte es Dave Davis noch einmal, dass die jecken Gäste seinem Alter Ego „Motombo Umbokko“ zuhörten. Mit den Original Eschweiler und ihrem satten Fanfarensound ging die Prunksitzung am frühen Sonntagmorgen zu Ende.

Funkenkostümsitzung im Kristallsaal: Von der Geburtstagsüberraschung zum neuen Ehrenpräsidenten

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Feb 182019
 

Die Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. begrüßte ihre Gäste zur dritten großen Kostümsitzung am Samstag, den 16. Februar 2019 im Kristallsaal der Messe. Es war der Geburtstag des Präsidenten und Kommandanten Björn Griesemann und dies war der Anlass für die eine oder andere Überraschung während der Sitzung.

Die Überraschung war gelungen

Die erste große Überraschung hatten die Blauen Funken direkt zu Beginn der Sitzung für ihren Präsidenten vorbereitet. In einer kleinen Gruppe geplant und ohne das Wissen von Björn Griesemann und der meisten Blauen Funken wurde sein Vater und Amtsvorgänger Peter Griesemann aus Spanien eingeflogen und während des Auftrittes der Blauen Funken versteckt auf die Bühne gebracht. Beim üblichen Abzählen der Funken übernahm er am Ende das Mikrofon und sagte “Herr Präsident, außer mir ist keiner mehr da. Und ich bin gekommen, um Dir zum Geburtstag zu gratulieren“. Sichtlich überrascht kam Björn Griesemann aus dem Elferrat zu seinem Vater und begrüßte ihn. Das Wiedersehen nach vielen Wochen ließ den sonst so schlagfertigen Sitzungsleiter vor Überraschung und emotionaler Überwältigung sprachlos werden.

Vater und Sohn: Björn und Peter Griesemann auf der Bühne vereint.

Ein neuer Ehrenpräsident

Ein für alle Blaue Funken emotionaler Höhepunkt fand allerdings anschließend noch eine Steigerung, denn noch während des Auftrittes der Blauen Funken ließ sich Björn Griesemann die Gelegenheit nicht entgehen, versammelte den gesamten Vorstand sowie Ehrenpräsident Fro T.D. Kuckelkorn um sich und ernannte seinen Amtsvorgänger Peter Griesemann aufgrund seiner langjährigen und herausragenden Leistungen für die Gesellschaft zum Ehrenpräsidenten der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. Dies war aufgrund seiner krankheitsbedingten Abwesenheit zum Regimentsappell Anfang Januar nicht möglich gewesen. Der Saal zollte minutenlangen Respekt und Dankbarkeit und das eine oder andere Tränchen musste – auch bei vielen Blauen Funken – getrocknet werden.

Die zweite Überraschung des Abends und ein emotionaler Höhepunkt der gesamten Session: Björn Griesemann ernennt seinen Amtsvorgänger Peter Griesemann zum Ehrenpräsidenten der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.

Früh übt sich, wer ein Blauer Funk werden will

Und noch etwas für’s Herz: Beim anschließenden Ständchen des Regimentsspielmannszuges erhielt der Tambourmajor Marko Mischke kräftige Unterstützung durch Alexander Weber und für viele stand fest: Die Blauen Funken müssen sich um ihren Nachwuchs keine Sorgen machen!

Der Nachwuchs in vorderster Front: Alexander Weber übt schon kräftig für den Einstieg bei den Blauen Funken.

Eine Sitzung für alle – Gebärdendolmetscher und die Mitglieder des Gebärdenchors St. Georg Köln

Nach den überaus positiven Rückmeldungen in den letzten beiden Jahren wurde zur Funkenkostümsitzung im Kristallsaal die gesamte Veranstaltung wieder von drei Gebärdendolmetschern simultan übersetzt. Sie waren im Bereich der Bühne platziert und ein besonderer Bereich im Saal mit dem besten Blick auf die Gebärdendolmetscher war speziell für Gäste, die diese Unterstützung benötigen, im Vorfeld ausgewiesen und zur Verfügung gestellt worden. Über 40 Gäste mit einer Hörbehinderung nahmen dieses Angebot an und konnten einen erlebnisreichen und stimmungsgeladenen Abend verbringen. Das Gemeinschaftsbild auf der Bühne in der Pause gehört nun auch schon zur Tradition.

Das Bad des Präsidenten in der Menge: Mitglieder des Gebärdenchors und viele andere Gäste, die eine Unterstützung durch Gebärdendolmetscher benötigen, bei der Funkenkostümsitzung im Kristallsaal.

Der Einsatz der Gebärdendolmetscher geht zurück auf eine Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde St. Georg, in deren Kirche seit mehreren Jahren die Regimentsmesse der Blauen Funken stattfindet. Die Kirchengemeinde St. Georg ist das “Diözesanzentrum für Hörbehinderte & Integrative Gemeinde“ und auch die Regimentsmessen werden für die Gemeindemitglieder in Gebärdensprache simultan übersetzt und wurden schon mehrmals durch den Gebärdenchor bereichert. Die Übersetzung in Gebärdensprache wird weiterhin ein fester Bestandteil bei Sitzungen der Blauen Funken sein.

Zu diesem besonderen Angebot passte auch ein spezieller Programmpunkt der Sitzung: zum ersten Mal traten die KG Jecke Öhrcher von 2014 e.V. mit Oliver Blum und u.a. dem Lied “Luur hin – Hür ens zo“ bei den Blauen Funken auf. Eine umjubelte Vorstellung von besonderen Künstlern.

Zwei „Ex-Prinzen“ im Farbenmix

Zum Geburtstag des Prinzenkollegen kam der Präsident der Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V. Michael Gerhold mit 175 Mitgliedern in den Saal und überbrachte die Glückwünsche seiner Gesellschaft. Als Geschenk überreichte er eine Replik des Ordens aus dem Gründungsjahr der Nippeser Bürgerwehr, die in limitierter Ausgabe (Nr. 3) zum 111-jährigen Jubiläum der Gesellschaft aufgelegt wurden.

Zwei “Ex-Prinzen“ unter sich: zum Geburtstag überraschte der Präsident der Nippeser Bürgerwehr den Blaue Funken-Präsidenten mit einem besonderen Geschenk der Gesellschaft.

Auch diese Übersetzung ist ein Kinderspiel

Das Programm war mit drei Rednern (Martin Schopps, Dä Tuppes vum Land und Der Mann für alle Fälle) auch für alle ein Vergnügen, die auf politische und gesellschaftliche Reden mit dem gewissen Witz Wert legen. Dabei war es schön zu hören, wie die Redner auch mit den Gebärdendolmetschern kommunizierten. So erhielt Guido Cantz für seinen Sohn einen Fußball mit den Originalunterschriften der 1. FC Köln-Fußballer und war sehr erstaunt, dass die Gebärdendolmetscherin auch dabei keine Probleme mit der Übersetzung hatte.

Guido Cantz war erstaunt über die Übersetzungskünste der Gebärdendolmetscher.

Der 70. Geburtstag und die Torte um Mitternacht

Und als hätte diese Sitzung nicht schon genügend Überraschungen und Höhepunkte zu bieten gehabt, setzte sich dies um Mitternacht fort: Die Blauen Funken überraschten ihren Schatzmeister Heinrich Straetmans um Mitternacht zu seinem 70. Geburtstag nach “Traumschiff-Manier“ mit einem süßen Geschenk für sich und alle Gäste.

Die Blauen Funken überraschten ihren Schatzmeister Heinrich Straetmans (2. v.l.) um Mitternacht mit einer Torte für ihn und alle Gäste.

(Quelle: Pressemitteilung der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Fotos: Knut Walter)

Funkenkostümsitzung im Kristallsaal: Von der Geburtstagsüberraschung zum neuen Ehrenpräsidenten

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Feb 182019
 

Die Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. begrüßte ihre Gäste zur dritten großen Kostümsitzung am Samstag, den 16. Februar 2019 im Kristallsaal der Messe. Es war der Geburtstag des Präsidenten und Kommandanten Björn Griesemann und dies war der Anlass für die eine oder andere Überraschung während der Sitzung.

Die Überraschung war gelungen

Die erste große Überraschung hatten die Blauen Funken direkt zu Beginn der Sitzung für ihren Präsidenten vorbereitet. In einer kleinen Gruppe geplant und ohne das Wissen von Björn Griesemann und der meisten Blauen Funken wurde sein Vater und Amtsvorgänger Peter Griesemann aus Spanien eingeflogen und während des Auftrittes der Blauen Funken versteckt auf die Bühne gebracht. Beim üblichen Abzählen der Funken übernahm er am Ende das Mikrofon und sagte “Herr Präsident, außer mir ist keiner mehr da. Und ich bin gekommen, um Dir zum Geburtstag zu gratulieren“. Sichtlich überrascht kam Björn Griesemann aus dem Elferrat zu seinem Vater und begrüßte ihn. Das Wiedersehen nach vielen Wochen ließ den sonst so schlagfertigen Sitzungsleiter vor Überraschung und emotionaler Überwältigung sprachlos werden.

Vater und Sohn: Björn und Peter Griesemann auf der Bühne vereint.

Ein neuer Ehrenpräsident

Ein für alle Blaue Funken emotionaler Höhepunkt fand allerdings anschließend noch eine Steigerung, denn noch während des Auftrittes der Blauen Funken ließ sich Björn Griesemann die Gelegenheit nicht entgehen, versammelte den gesamten Vorstand sowie Ehrenpräsident Fro T.D. Kuckelkorn um sich und ernannte seinen Amtsvorgänger Peter Griesemann aufgrund seiner langjährigen und herausragenden Leistungen für die Gesellschaft zum Ehrenpräsidenten der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. Dies war aufgrund seiner krankheitsbedingten Abwesenheit zum Regimentsappell Anfang Januar nicht möglich gewesen. Der Saal zollte minutenlangen Respekt und Dankbarkeit und das eine oder andere Tränchen musste – auch bei vielen Blauen Funken – getrocknet werden.

Die zweite Überraschung des Abends und ein emotionaler Höhepunkt der gesamten Session: Björn Griesemann ernennt seinen Amtsvorgänger Peter Griesemann zum Ehrenpräsidenten der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.

Früh übt sich, wer ein Blauer Funk werden will

Und noch etwas für’s Herz: Beim anschließenden Ständchen des Regimentsspielmannszuges erhielt der Tambourmajor Marko Mischke kräftige Unterstützung durch Alexander Weber und für viele stand fest: Die Blauen Funken müssen sich um ihren Nachwuchs keine Sorgen machen!

Der Nachwuchs in vorderster Front: Alexander Weber übt schon kräftig für den Einstieg bei den Blauen Funken.

Eine Sitzung für alle – Gebärdendolmetscher und die Mitglieder des Gebärdenchors St. Georg Köln

Nach den überaus positiven Rückmeldungen in den letzten beiden Jahren wurde zur Funkenkostümsitzung im Kristallsaal die gesamte Veranstaltung wieder von drei Gebärdendolmetschern simultan übersetzt. Sie waren im Bereich der Bühne platziert und ein besonderer Bereich im Saal mit dem besten Blick auf die Gebärdendolmetscher war speziell für Gäste, die diese Unterstützung benötigen, im Vorfeld ausgewiesen und zur Verfügung gestellt worden. Über 40 Gäste mit einer Hörbehinderung nahmen dieses Angebot an und konnten einen erlebnisreichen und stimmungsgeladenen Abend verbringen. Das Gemeinschaftsbild auf der Bühne in der Pause gehört nun auch schon zur Tradition.

Das Bad des Präsidenten in der Menge: Mitglieder des Gebärdenchors und viele andere Gäste, die eine Unterstützung durch Gebärdendolmetscher benötigen, bei der Funkenkostümsitzung im Kristallsaal.

Der Einsatz der Gebärdendolmetscher geht zurück auf eine Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde St. Georg, in deren Kirche seit mehreren Jahren die Regimentsmesse der Blauen Funken stattfindet. Die Kirchengemeinde St. Georg ist das “Diözesanzentrum für Hörbehinderte & Integrative Gemeinde“ und auch die Regimentsmessen werden für die Gemeindemitglieder in Gebärdensprache simultan übersetzt und wurden schon mehrmals durch den Gebärdenchor bereichert. Die Übersetzung in Gebärdensprache wird weiterhin ein fester Bestandteil bei Sitzungen der Blauen Funken sein.

Zu diesem besonderen Angebot passte auch ein spezieller Programmpunkt der Sitzung: zum ersten Mal traten die KG Jecke Öhrcher von 2014 e.V. mit Oliver Blum und u.a. dem Lied “Luur hin – Hür ens zo“ bei den Blauen Funken auf. Eine umjubelte Vorstellung von besonderen Künstlern.

Zwei „Ex-Prinzen“ im Farbenmix

Zum Geburtstag des Prinzenkollegen kam der Präsident der Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V. Michael Gerhold mit 175 Mitgliedern in den Saal und überbrachte die Glückwünsche seiner Gesellschaft. Als Geschenk überreichte er eine Replik des Ordens aus dem Gründungsjahr der Nippeser Bürgerwehr, die in limitierter Ausgabe (Nr. 3) zum 111-jährigen Jubiläum der Gesellschaft aufgelegt wurden.

Zwei “Ex-Prinzen“ unter sich: zum Geburtstag überraschte der Präsident der Nippeser Bürgerwehr den Blaue Funken-Präsidenten mit einem besonderen Geschenk der Gesellschaft.

Auch diese Übersetzung ist ein Kinderspiel

Das Programm war mit drei Rednern (Martin Schopps, Dä Tuppes vum Land und Der Mann für alle Fälle) auch für alle ein Vergnügen, die auf politische und gesellschaftliche Reden mit dem gewissen Witz Wert legen. Dabei war es schön zu hören, wie die Redner auch mit den Gebärdendolmetschern kommunizierten. So erhielt Guido Cantz für seinen Sohn einen Fußball mit den Originalunterschriften der 1. FC Köln-Fußballer und war sehr erstaunt, dass die Gebärdendolmetscherin auch dabei keine Probleme mit der Übersetzung hatte.

Guido Cantz war erstaunt über die Übersetzungskünste der Gebärdendolmetscher.

Der 70. Geburtstag und die Torte um Mitternacht

Und als hätte diese Sitzung nicht schon genügend Überraschungen und Höhepunkte zu bieten gehabt, setzte sich dies um Mitternacht fort: Die Blauen Funken überraschten ihren Schatzmeister Heinrich Straetmans um Mitternacht zu seinem 70. Geburtstag nach “Traumschiff-Manier“ mit einem süßen Geschenk für sich und alle Gäste.

Die Blauen Funken überraschten ihren Schatzmeister Heinrich Straetmans (2. v.l.) um Mitternacht mit einer Torte für ihn und alle Gäste.

(Quelle: Pressemitteilung der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Fotos: Knut Walter)

Große Junkersdorfer und Lövenicher Neustädter feiern letztmalig gemeinsam

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Feb 172019
 

Foto: Andreas Klein

Die K.G. Lövenicher Neustädter stand vor einem Problem: Ihre angestammte Veranstaltungshalle, das Schulzentrum in Weiden, wurde zur Flüchtlingsunterkunft. Die Zwischenlösung, der Festsaal im Odemshof, wurde aus feuerpolizeilichen Gründen still gelegt – wo sollte man nun die Sitzungen feiern? Die Große Junkersdorfer K.G. half der Gesellschaft aus dem Nachbarsveedel – und veranstaltete gemeinsam mit den Lövenicher Neustädter eine Prunksitzung in der Mehrzweckhalle Junkersdorf. Gestern fand die zweite und letzte Ausgabe der ausverkauften Gemeinschaftssitzung statt …

Doch warum wird das Gemeinschaftsprojekt nach nur zwei Ausgaben wieder eingestampft? Ganz einfach: Die Lövenicher Neustädter haben von der Stadt Köln ein Grundstück im Lövenicher Industriegebiet gepachtet, auf dem nun eine eigene Veranstaltungshalle entstehen soll. Und deshalb ist die gemeinsame Veranstaltung im Nachbarveedel eben obsolet geworden!

Karl-Theo Franken, Präsident der Große Junkersdorfer K.G., und Alexander Ommer, Präsident der Lövenicher Neustädter, teilten sich die Sitzungsleitung am gestrigen Abend. Gleich zu Beginn zog das Kölner Dreigestirn der Session 2019 auf und machte den Jecken aus dem Kölner Westen seine Aufwartung. Martin Schopps (Foto) sorgte mit seinem Vortrag aus dem Leben eines Lehrers für Lachsalven im Saal, bis die Zwerchfelle schmerzten. Die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Große Junkersdorfer K.G. und die „Kajüte Müüsjer“ der Lövenicher Neustädter unterstrichen bei ihrem gemeinsamen Auftritt noch einmal die Freundschaft der beiden Veedelsgesellschaften. Bernd Stelter sorgte anschließend wieder für herzhafte Lacher, bevor das Kinderdreigestirn des Kölner Westens den Jecken einen Besuch abstattete. Mit den Hits der Micky Brühl Band ging es in die Pause.

Das Korps der EhrenGarde der Stadt Köln eröffnete die zweite Abteilung. Die Band „Kempes Feinest“ rockte den Saal, bevor Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ am späten Abend noch einmal für Lacher sorgte. Das Tanzkorps „Blaue Jungs“ der Lövenicher Neustädter zeigte wieder eindrucksvoll, warum man sich in den letzten Jahren zu den Top-Tanzkorps des Kölner Karnevals hochgearbeitet hatte und mittlerweile fest dazu gehört. Mit den Fanfarenklängen der Original Eschweiler ging die letzte Gemeinschaftssitzung dann zu Ende.

Höhenhauser Naaksühle eröffnen Prunksitzung mit besonderem Opening

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Feb 172019
 

Fotos: Andreas Klein

Das Motto der diesjährigen Session, „Uns Sproch es Heimat“, stand auch Pate für das Opening der Prunksitzung der K.G. Höhenhauser Naaksühle am gestrigen Nachmittag in der Stadthalle Köln-Mülheim. Bereits seit dem Jahr 2014 wird die komplette Sitzung von den Gebärdendolmetschern von „Loor ens“ für Menschen mit einer Höreinschränkung übersetzt. So soll gehörlosen Menschen die Möglichkeit geboten werden, den Kölner Karneval und damit ein Stück kulturelle „Heimat“ zu erleben.

Bernd Stelter

Zum Opening stimmte daher die Band „Planschemalöör“ ihren Sessionstitel „Heimat“ an – und während der Vizepräsident und Sitzungsleiter der Naaksühle, Eric Schroth, in den letzten Jahren beim Opening immer auf den Putz gehauen hat, war er dieses Mal ganz leise: Eric übersetzte das Lied erstmalig selbst in Gebärdensprache! Der Elferrat auf der Bühne unterstützte ihn dabei, indem man bunte Sprechblasen mit dem Wort „Heimat“ in den unterschiedlichen Sprachen der Welt hochhielt. Und auch die jecken Gäste der Höhenhuuser durften mitmachen, denn diese erhielten ebenfalls kleine Sprechblasen, auf denen sie ihre Bedeutung von „Heimat“ niederschreiben konnten …

Nach diesem besonderen Opening ging es gleich mit kölscher Party weiter, denn Kasalla (Foto oben) eroberten die Bühne und rissen die Jecken von den Stühlen. Da konnte Bernd Stelter schon froh sein, dass er wegen einiger kleineren Staus auf den Autobahnen um Köln mit drei, vier Minuten Verspätung erst eintraf. Zwischenzeitlich hatte Eric Schroth die Jecken wieder so weit, dass diese bereit zum Zuhören waren.

Aus dem rheinisch-bergischen Kreis, genauer aus Kürten-Dürscheid, kam das Tanzkorps der K.G. Dürscheder Mellsäck und zeigte seine tänzerische Darbietung. Die Micky Brühl Band sorgte mit ihren Hits wieder für Schunkelstimmung, bevor das Kölner Dreigestirn den Jecken seine Aufwartung machte. Mit den Paveier, Volker Weininger als „Dä Sitzungspräsident“, der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Ühlepänz“, den Höhner, den 3 Colonias und dem Tanz- und Musikzug „Domstädter Köln“ feierte man bis in den Abend hinein weiter im „Müllemer Jöözenich“.