Schlenderhaner Lumpe feierten im Pullman mit Klomann

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Jan 292017
 

Foto: Andreas Klein

Es war am heutigen Abend die Nachricht, welche die karnevalistische Welt in Köln und dem gesamten Rheinland erschütterte: Jupp Menth, als „Ne kölsche Schutzmann“ einer der letzten Typenredner, musste aus gesundheitlichen Gründen seinen sofortigen Abschied von den Karnevalsbühnen des Rheinlands erklären! Menth hatte am Vorabend überraschend Herzprobleme bekommen und sein Kardiologe zog daraufhin die Reißleine – immerhin hat Menth bereits zwei Bypässe. Mit ein Grund für die Herzprobleme war wohl das Gezeter um den Auftritt bei der Karnevalssitzung einer Gewerkschaft, die Menth wegen seiner „Angriffe“ auf einige Bundespolitiker ausgeladen hatte.

Als dann auch noch Regional-Politiker Menth angriffen, war dieses für den pensionierten Polizeibeamten einfach zu viel! Und die Schlenderhaner Lumpe hatten kurzzeitig ein Loch im Programm, welches aber mit einem furiosen Redebeitrag gestopft wurde. Doch dazu später mehr!

Zuerst einmal eröffnete mit dem Tanzcorps „Colonia Rut-Wiess“ das eigene Tanzcorps die diesjährige Kostümsitzung im ausverkauften Festsaal des Pullman Cologne Hotel. Anschließend brachten „Kuhl un de Gäng“ die bunt kostümierten Jecken zum Mitsingen und Schunkeln. Nun sollte eigentlich Menth für Lacher sorgen – als Ersatz kam Dave Davis als „Klomann Motombo Umbokko“. Die Verantwortlichen der Schlenderhaner Lumpe stellten sich die Frage, ob ein dunkelhäutiger Comedian eine kölsche Typenrede ersetzen kann … nein, kann er nicht! Er kann sie sogar noch TOPPEN! Die „Albino-Äffchen“ hatten ihren Spaß mit Klomann Motombo und zollten dem in Köln geborenen und in Bonn aufgewachsenen Davis mit Standing Ovations ihren Tribut! Spaß gab es anschließend auch mit Volker Weininger als leicht angeschickertem Sitzungspräsidenten. Mit den Funky Marys ging es in die Pause.

Das Trompeterkorps Eefelkank eröffnete die zweite Abteilung. Martin Schopps und Christian Pape mit seinem Keyboarder Dr. Bimmermann sorgten für Lachsalven sowie die Domstürmer und die Paveier für musikalische Unterhaltung bis kurz nach Mitternacht.

K.G. Kölsche Boor feiert ihr 66-jähriges Bestehen

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Jan 292017
 

Foto: Andreas Klein

Wie heißt es in einem bekannten deutschen Schlager richtig: „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an!“ Wir wollen dann mal hoffen, dass das auch für die K.G. Sr. Deftigkeit Kölsche Boor zutrifft, denn in den letzten Jahren hörte man von der Gesellschaft eher nichts Gutes. Nachdem die Gesellschaft schon einmal kurz vor dem finanziellen Ende stand, sorgten einige Benefizmatinees dafür, dass es beim Boor wieder aufwärts ging. Als die Gesellschaft dann wieder einigermaßen „frisch“ war, kamen personelle Veränderungen, welche den Boor wieder zurückwarfen. Dieses soll sich mit dem heutigen Tag aber grundlegen verbessern, wie der neue Präsident der K.G. Sr. Deftigkeit Kölsche Boor, Stefan Heinrich, uns heute glaubhaft versicherte.

Zur heutigen Jubiläumssitzung „6 * 11 Jahre Kölsche Boor“ waren denn auch rund 250 Jecken in den Pfarrsaal in Köln-Weidenpesch gekommen. Eröffnet wurde der Abend von der Tanzgarde „Schwarz-Rot“ der Karnevalsgesellschaft Jecke Märjelingener e. V., dem Ehrentanzcorps der K.G. Kölsche Boor. Anschließend besuchte der Musikzug „Neppeser Naaksühle“ aus dem Nachbarveedel Nippes die Weidenpescher Karnevalsgesellschaft. Die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kölsche Greesberger“ zeigte anschließend ihre tänzerische Darbietung. Musikalisch ging es weiter mit der Band „Sechs Kölsch“. Kurz vor der Pause führte Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach den im letzten Jahr gewählten Stefan Heinrich in sein Amt als Präsident der K.G. Sr. Deftigkeit Kölsche Boor ein. Laut Ritterbach war diese Amtseinführung eines Präsidenten die Längste in seiner Zeit als Festkomitee-Präsident.

Nach der Pause feierte die Jubiläumsgesellschaft mit „Däm Speetzbov un nem Frechdachs“, den Porzer Sambas, Harry und Achim, den Filue (deren Chef Stefan Fischer zum Ehrenmitglied der Gesellschaft ernannt wurde) und den Domstädter bis in den frühen Morgen hinein.

Sürther Flägelskappe probten für ihre Prinzenproklamation im nächsten Jahr

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Jan 292017
 

Foto: Andreas Klein

Im nächsten Jahr feiert die K.G. Löstige Flägelskappe ihr 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund wird dann die Prunk- und Kostümsitzung im Festzelt auf dem Sürther Marktplatz auch am Freitag, dem 5. Januar 2018, stattfinden – und zwar als Prinzenproklamation, denn die Löstige Flägelskappe stellen das Dreigestirn der Alt-Gemeinde Rodenkirchen in der nächsten Session. So gesehen war die heutige Ausgabe der Prunk- und Kostümsitzung die Generalprobe für die PriPro im nächsten Jahr.

Knapp 800 bunt kostümierte Jecken erlebten als ersten Programmpunkt den Aufzug der Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V., dem ersten und ältesten Traditionskorps im Kölner Karneval. Nach dem musikalischen und tänzerischen Darbietung der „ruud Funke“ versuchte Rupert Schieche als „Giesbert Fleumes“, die Jecken im Saal zum Lachen zu bringen … das Foyer füllte sich merklich und die Gäste bevorzugten die Unterhaltung untereinander. Als Fleumes dann ankündigte, den Struwwelpeter zu zitieren, war für einige Gäste das Maß voll.

Die Band „De Boore“ füllte dann den Saal schnell wieder und sorgte für Schunkelstimmung. Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum als „Willi und Ernst“ hatten mit ihren Gags dann mehr Erfolg. Die Tanzgruppe „Fidele Fordler“ zeigte ihre Tänzer und die Paveier brachten die Jecken noch einmal von den Stühlen. Mit dem Dreigestirn der Alt-Gemeinde Rodenkirchen startete die zweite Abteilung. Die Original Eschweiler Fanfaren-Trompeter, Kai Kramosta als „Ein Pfunfskerl“, das Tanzcorps „Echte Fründe“ und zum Finale Kölns buntester Spielmannszug, die Fidele Kölsche, sorgten in der zweiten Hälfte für Stimmung im Sürther Festzelt.

Für die Proklamation im nächsten Jahr gibt es übrigens noch ein paar Karten (und ja, ein Großteil ist bereits heute schon weg). Im Programm sind dann u. a. die Bläck Fööss, die Räuber, die Domstürmer und viele mehr. Karten gibt es direkt bei den Löstige Flägelskappe, die Kontaktdaten finden Sie in unserem Terminkalender.

Kölner Narren-Zunft feierte wieder ihr Dreigestirn

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Jan 282017
 

Foto: Andreas Klein

Mit den Glocken von „Hells Bells“ und „Highway to Hell“ als Einmarschmusik kündigte sich gleich zu Beginn der Kostümsitzung der Kölner Narren-Zunft das diesjährige Highlight für die Gesellschaft an: Das Kölner Dreigestirn der Session 2017, Prinz Stefan I. (Stefan Jung), Bauer Andreas (Andreas Bulich) und Jungfrau Stefanie (Stefan Knepper), stattete seiner Heimatgesellschaft einen Besuch ab – der fast nicht stattgefunden hätte, weil Literat Jens Andersen vor zwei Jahren – als die Buchungen für diese Session erfolgten – keinen Auftritt des Dreigestirns bekam!

Erst als Andersen beim Festkomitee intervenierte und belegen konnte, dass das Dreigestirn immer bei der Kostümsitzung der Narren-Zunft aufgezogen ist, wurde der Termin zu Beginn der Sitzung vereinbart. Und damals war natürlich noch nicht klar, dass das Dreigestirn diese Session von der Narren-Zunft gestellt werden würde … man darf gar nicht dran denken!

Die Höhner sorgten mit ihren Hits gleich danach für eine Stehparty im Kristallsaal der Koelnmesse. Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ stand derweil im Stau – und kam ein paar Minuten zu spät zum Auftritt. Die Kapelle Helmut Blödgen und der Bannerhär der Narren-Zunft, Thomas Brauckmann, füllten das kleine Loch souverän. Einige Jecken im Saal bekamen aber wohl nicht mit, dass das Loch vorbei war – doch Metzger sorgte für Ordnung: „Für die, die es noch nicht bemerkt haben – das Loch ist zu Ende. Ich war das Loch, jetzt bin ich wieder Programm!“

Mit den Bläck Fööss und der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Kölner Narren-Zunft verging der Rest der ersten Abteilung dann wie im Fluge. Guido Cantz eröffnete die zweite Abteilung und brachte die jecken Gäste zum Lachen. Rockige Klänge mit BRINGS, eine akkrobatisch-tänzerische Darbietung der Kölner Rheinveilchen und die Brass-Chaoten von Querbeat sorgten bis Mitternacht für Partystimmung. Und trotzdem war der Saal beim Vortrag von Martin Schopps noch in der Lage zuzuhören. Mit den Klüngelköpp als krönendem Abschluß des Programms im Kristallsaal ging es in die After-Sitzungs-Party im Foyer mit DJ Henry bis in den frühen Morgen.

Blaue Funken auf der Suche nach dem Urfunk erfolgreich

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Jan 282017
 

Foto: Andreas Klein

Auf die Kostümsitzung der Blauen Funken im Festsaal des Maritim Hotel hatte sich heute hoher karnevalistischer Besuch geschlichen: Das Prinzenpaar der Stadt Velbert, Christian II und Natalie I, feiertem mit den restlichen knapp 1.600 bunt kostümierten Jecken im Saal. Die beiden Tollitäten aus dem Bergischen Land waren von ihrer Adjudantur überrascht worden: „Wir wussten nicht, wo uns unser Termin heute hinführt. Es war ein Überraschungstermin für uns. Aber jetzt sind wir begeistert! Das ist megageil!“, so eine sichtlich glückliche Natalie I im Gespräch mit uns. Begleitet wurde das sympathische Prinzenpaar von einem Adjudanten und einem Mitglied der Kölner Narren-Zunft, der die Narrenherrscher in die Gepflogenheiten des Kölner Karnevals einführte – denn in Velbert ruft man bekanntlich „Helau!“ und nicht „Alaaf!“.

Beim Aufzug der Kölner Funken Artillerie blau-weiß konnten die beiden Tollitäten das „Alaaf!“ dann schon einmal kräftig üben. Als wir beim Auftritt der Höhner die Aussprache der Tollitäten überprüft haben, klang das schon ganz passabel! Im Laufe der ersten Abteilung mit Bauchredner Klaus Rupprecht („Klaus & Willi“), Kasalla und dem Dellbröcker Boore Schnäuzer Ballett gab es noch reichlich Zeit zum Perfektionieren für die Beiden.

Nach der Pause besuchten die Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V. ihre Abkömmlinge, denn die Blauen Funken haben sich im Jahr 1870 von den Roten Funken abgespalten, was diese auch auf ihrem diesjährigen Sessionsorden persifliert haben. Das eigentlich Historische an diesem Abend ereignete sich jedoch ein paar hundert Meter weiter im Sartory zur Echt Kölsch-Sitzung der Roten Funken, deren zweite Abteilung durch das Korps der Blauen Funken eröffnet wurde: Der Urfunk begleitete seine Pänz zum Auftritt!

Fotos: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V., Michael Nopens / Knut Walter

Währenddessen füllten auch die Roten Funken im Maritim Hotel die Bühne und direkt zu Beginn musste sich der neue Senatspräsident der Blauen Funken Lutz Schade in ihre Reihen begeben – ganz ungewohnt ohne Säbel, aber mit Knabüs! Vor wenigen Tagen noch während des Regimentsexerzieren der Roten Funken an gleicher Stelle zum Ehren-Funke-Hauptmann der Reserve befördert, hatte doch die Urkunde dazu ihren Weg nicht in seine Hände gefunden. Aber es wären nicht die Roten Funken, wenn man die Urkunde dann einfach übergibt – er musste sie sich schon verdienen – Wibbeln und Funkentanz einmal anders, aber er hat es geschafft.

Lutz Schade beim Wibbeln

Die Blaue Funken-Aktion im Sartory wurde bildlich auf einer Leinwand gezeigt und von Sitzungsleiter Björn Griesemann erläutert. Anschließend erhielten die Roten Funken als Dank für ihren Besuch – und natürlich mit einem Augenzwinkern und dem Hinweis auf die gelungene Darstellung des Mottos auf dem Orden – 300 Tafeln Schokolade als Wurfmaterial für den Rosenmontagszug für ihre Pänz – natürlich in Blaue Funken-Aufmachung!

Mit Guido Cantz, BRINGS, Bernd Stelter und den Paveier feierte man nach dieser funken-typischen Einlage noch weiter bis in den frühen Morgen hinein. Und das Prinzenpaar der Stadt Velbert wird sich an dieses Highlight ihrer Amtszeit sicherlich noch lange erinnern. (Und falls nicht: Ihr könnt es hier dann immer wieder nachlesen!)

(Mit Material aus einer Pressemitteilung der Kölner Funken Artillerie blau-weiß von 1870 e. V.)

Rote Funken feiern „echt kölsch“ im Sartory

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Jan 282017
 

Foto: Andreas Klein

Was eine echte kölsche Sitzung ausmacht, ist eigentlich schnell erklärt: Mindestens ein Korpsaufzug, mindestens eine Tanzgruppe, das Kölner Dreigestirn – und auch mal deftige und leisere Töne sowie ein Publikum, welches sich eben genau auf dieses kölsche Programm einlassen möchte. Die Roten Funken haben seit einigen Jahren ein solches Format mit ihrer „Echt Kölsch“-Sitzung im Programm – und der ausverkaufte Festsaal der Sartory-Betriebe zeigte, dass es ein passendes Publikum für ein solches urkölsches Sitzungsformat gibt.

Und auch das gastronomische Angebot spielt mit: Kölsch aus Pittermännchen sowie deftig-kölsche Speisen vom „kölsche Foder-Teller“ sorgen mit dafür, dass sich die Jecken heimisch fühlen. Es muss nicht immer „suure Hungk“ oder der Käse-Igel sein! Optisch sorgten die Roten Funken auch noch für ein Highlight: An die jecken Gäste wurden 1.500 LED-Leuchtstäbe verteilt, welche den Sartory am heutigen Abend mehrfach in ein rotes Lichtermeer verwandelten.

Mit dem eigenen Korps, schmissiger Musik und einem tollen Tanzpaar startete man in den Abend. Für die leiseren Töne sorgte gleich danach Wicky Junggeburth mit seinen Couplets. Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ brachte den Saal mit seiner Reimrede so zum Lachen, dass anschließend die Lachmuskeln schmerzten. Das Kölner Dreigestirn durfte, wie oben bereits erwähnt, natürlich nicht fehlen. Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ machte seinem Unmut in seiner unnachahmlichen Art und Weise Luft, als er eine Dame in der ersten Reihe beim „Whats appen“ mit dem Handy erwischte: „Jetzt schreibt ihr Euch bestimmt gegenseitig, wie toll es auf der jeweiligen Sitzung ist – dabei bekommst Du gar nix mit, weil Du auf deinem Handy am tippen bist! Ich stehe übrigens hier direkt vor Dir!“ Der Saal lachte, ein Kopf wurde knallrot – und Präsident Heinz-Günther Hunold feierte mit seinem Elferrat die Schlagfertigkeit vom Büttenclown Metzger. Die Räuber hatten anschließend garantiert die Aufmerksamkeit des gesamten Saales.

Fotos: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V., Michael Nopens / Knut Walter

Nach der Pause zog das Korps der Blauen Funken in den Saal ein – und brachte einen besonderen Gast mit: Den Urfunk! Nachdem die Blauen Funken den diesjährigen Sessionsorden der Roten Funken gesehen hatten, der in wunderschöner und intelligenter Weise das Sessionsmotto “Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“ darstellt, indem er einen Roten Funk zeigt, der einen Kinderwagen mit zwei Pänz der Blauen Funken und der Prinzen-Garde schiebt und ihnen Kamelle gibt, begaben sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln zurück ins 19. Jahrhundert und fanden ihn tatsächlich: den Urfunk! Bei erster Gelegenheit musste dieser natürlich den “Eltern“ präsentiert werden und so verpflichteten sie den Urfunk (dargestellt von Blaue Funken-Mitglied Toni Henseler), sie bei ihrem Auftritt im Sartory zu begleiten. Schwerlich bahnte er sich seinen Weg bis zur Bühne und belehrte dann den Blaue Funken-Korpskommandanten Thomas Klinnert, welche Unterschiede es zwischen den Roten Funken und ihren Pänz gibt, damit dieser dann auch die richtigen Kommandos geben konnte. Ein reichlich überraschter Elferrat mit Rote Funken-Präsident Heinz-Günther Hunold an der Spitze lauschte interessiert den Weisheiten des Urfunk.

Währenddessen liessen die Roten Funken im Maritim Hotel den neuen Senatspräsidenten der Blauen Funken Stippeföttche tanzen. Mit Martin Schopps, den Bläck Fööss, dem Tanzcorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte und Kasalla gingen die Feierlichkeiten auch hier bis in den frühen Morgen.

(Mit Material aus der Pressemitteilung der Kölner Funken Artillerie blau-weiß von 1870 e. V.)

Erste Mädchensitzung der Löstige Flägelskappe in Köln-Sürth ausverkauft

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Jan 282017
 

Foto: Andreas Klein

Knapp 1.000 bunt kostümierte Mädcher fanden heute den Weg in das Festzelt der Löstige Flägelskappe auf dem Sürther Marktplatz – was zurzeit gar nicht so einfach ist, denn die Sürther Hauptstraße ist nach einem Wasserrohrbruch noch bis Ende nächster Woche in großen Teilen gesperrt. Trotzdem liessen sich die Mädchen nicht vom Feiern abhalten – und gaben von Anfang an so richtig Gas.

Für einen günstigen Eintrittspreis von 27,00 € pro Person gab es ein Spitzenprogramm: Mit Kasalla startete man in den Abend – ungewohnt, denn normalerweise eröffnet ja eine Korpsgesellschaft oder eine Tanzgruppe die Sitzung. Doch Literat Carsten Hoss hatte eine Erklärung parat: „Wir wollten Kasalla unbedingt für unsere Mädels haben. Wir konnten aber nur den Termin zu Beginn unserer Sitzung bekommen – und da haben wir zugeschlagen!“

Die Bauchrednershow von Werner Schaffrath und seinem „Dodo“ brachte die Sürther Wiever zum Lachen. Mit den Domstürmer ging dann die Stehparty weiter. Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum sorgten danach als „Willi und Ernst“ wieder für Lachsalven. Die Paveier holten die jecken Weiber dann von den Stühlen, ebenso wie die StattGarde Colonia Ahoj mit Bordkapelle, Shanty-Chor und natürlich dem legendären Tanzcorps. Mit cat ballou ging es in eine kurze Pause.

Das Kölner Dreigestirn eröffnete die zweite Abteilung. Die Big Maggas begeisterten mit ihre Performance ebenso wie das Tanzcorps „Echte Fründe“. Mit den Klüngelköpp ging der Abend gegen Mitternacht zu Ende – und morgen geht es weiter mit der Prunk- und Kostümsitzung und am Sonntag gibt es die zweite, ausverkaufte Auflage der Mädchensitzung. Und wir werden von beiden Veranstaltungen berichten!

Fest der Schwarzen Kunst wieder ausverkauft

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Jan 282017
 

Foto: Andreas Klein

Seit 1948 feierte das „Fest der Schwarzen Kunst“ seine Karnevalssitzung. Der karnevalistische Ableger des Kölner Druckereiverbandes mit seinen etwa 35 Mitgliedern, darunter auch der scheidende Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach, konnten im ausverkauften Theater am Tanzbrunnen wieder zahlreiche Gäste aus Druckhandwerk und Zulieferbetrieben begrüssen.

Unter anderem war die Heidelberger Druckmaschinen Vertriebs-GmbH mit ihren beiden Geschäftsführern Reginald Rettig und Axel Lammert sowie der Verband Druck + Medien durch den Geschäftsführer Nord-West, Oliver Curdt, vertreten. Traditionell hat auch der diesjährige Sessionsorden wieder eine technische Entwicklung der Druckkunst als Motiv. Dieses Jahr wird das Wappen der Schwarzen Kunst auf einem Klischee mit einem Probeabdruck dargestellt. Klischees wurden bis in die 70er Jahre im Buchdruck verwendet, sind aber heute fast nicht mehr zu finden. Lediglich ein Betrieb in der Nähe von Regensburg konnte als Vorlage für die Orden ein Klischee noch herstellen.

Im Programm des heutigen Fest der Schwarzen Kunst gaben sich ohne Pause die Top-Kräfte des Kölner Karnevals die Klinke in die Hand: Das obligatorische Vorprogramm im Foyer war am heutigen Abend der bekannte Solo-Trompeter Lutz Kniep. Mit dem Korps der EhrenGarde der Stadt Köln startete das eigentliche Sitzungsprogramm. Guido Cantz, Martin Schopps und Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ waren für die Lacher zuständig. Mit den Räuber, Höhner, Domstädter, Kasalla und den Paveier gab es ordentlich Musik auf die Ohren der Gäste. Das Tanzcorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte sorgte für ein tänzerisches Highlight und natürlich besuchte auch das Kölner Dreigestirn die jecken Drucker!