Kölsche Hofburg präsentiert den ersten Hofburg-Schal

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Jan 112017
 

Foto: Andreas Klein

In dieser Session ist das heute als Pullman Cologne geführte Hotel in der Helenenstraße seit 45 Jahren als „Kölsche Hofburg“ die Heimat der Kölner Dreigestirne. Zum „kleinen Jubiläum“ gibt es in dieser Session erstmalig einen Hofburgschal! Für 11,00 € erhält man den Schal – und tut Gutes, denn 2,00 € pro Schal gehen an ein soziales Projekt in Köln.

Ebenfalls neu ist, dass man sowohl für die Kölner Schull- un Veedelszöch sowie den Kölner Rosenmontagszug Tribünenkarten auf der Hofburg-Tribüne erwerben kann. Für den Rosenmontag gibt es im Pullman Cologne eine große Rosenmontags-Party mit tollen Live-Auftritten zum günstigen Eintrittspreis von 20,00 € pro Person.

Für weitere Informationen steht Birgit Wolfinger gerne per eMail zur Verfügung.

Designiertes Kölner Dreigestirn der Session 2017 zieht in die Kölsche Hofburg

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Jan 112017
 

Fotos: Andreas Klein

Mit klingendem Spiel des Regimentsspielmannzug der Altstädter Köln sowie dem Orchester arDo sowie dem Gesang der Kölsche Funke rut-wiess zog am heutigen Vormittag das designierte Kölner Dreigestirn der Session 2017, Stefan Jung (Prinz Stefan I.), Andreas Bulich (Bauer Andreas) und Stefan Knepper (Jungfrau Stefanie) in seine Hofburg, das Pullman Cologne Hotel, ein.

Das designierte Dreigestirn mit Herbergsvater

Der Einzugs-Zoch startete in diesem Jahr am SION Brauhaus in der Kölner Altstadt und ging über Große Budengasse, Tunisstraße und Breite Straße zur Hofburg. Das designierte Kölner Dreigestirn spazierte zu Fuß unter der Beteiligung fast aller Kölner Traditionskorps sowie weiterer befreundeter Gesellschaften, darunter auch eine Reitergruppe der Colombina Colonia, durch das morgendliche Köln – und sorgte an der ein oder anderen Stelle für ein kleines bis mittleres Verkehrschaos.

Volles Haus im Pullman Cologne

In der Hofburg wartete Herbergsvater Henk J. van Oostrum mit seinem Team auf die designierten Tollitäten. Auf der Bühne begrüsste van Oostrum die Tollitäten und stellte sein Team vor – hierbei wurde besonders Barchef „Charlie“ Fukuhara von den anwesenden Jecken im Saal frenetisch gefeiert. Der scheidende Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach überreichte jedem Team-Mitglied des Pullman Cologne einen Sessionsorden des Festkomitee Kölner Karneval. Dabei liess er sich vom 11-jährigen Liam, Sohn des designierten Prinzen, unterstützen, den Ritterbach kurzer Hand zum „stellvertretenden Festkomitee-Präsidenten bis 13 Uhr“ ernannte.

Nach der Vorstellung der Tollitäten und der obligatorischen Schlüsselübergabe ging der Hofburg-Einzug für die drei designierten Tollitäten gegen Mittag zu Ende. Nun können sich Prinz, Bauer und Jungfrau in der Hofburg auf ihre feierliche Proklamation am Freitag im Gürzenich vorbereiten.

Deiters eröffnet in der Innenstadt von Mönchengladbach die 23. Filiale

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Jan 112017
 

Foto: Deiters

Die Karnevalszeit läuft in den diversen Hochburgen schon auf Hochtouren. Dazu gehört auch Mönchengladbach! Und wir sind sehr stolz und glücklich, dass wir genau dort nun eine weitere Filiale eröffnen können! Wir möchten Sie hiermit darauf aufmerksam machen, dass sich schon am Freitag für alle Kostüm- und Karnevalsbegeisterten die Türen unserer bereits 23. Filiale öffnen. Sie sind natürlich sehr herzlich eingeladen, sich gerne persönlich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen. Neben unserer Deiters-Filiale im Königskarree ist der Shop in der City nun bereits der zweite in Mönchengladbach.

Und das Besondere ist, es handelt sich um ein Deiters-Outlet. „Dieses Modell haben wir uns speziell auch für Schnäppchenjäger überlegt“, berichtet Deiters-Inhaber Herbert Geiss. Hier wird es zwar wie in allen Filialen eine gigantische Auswahl geben, auch die gewohnte Top-Qualität des Sortiments ist natürlich garantiert, aber im Outlet gibt es dann eben häufig Einzelstücke, rabattierte Ware und Auslaufmodelle, egal ob Karnevalskostüme, Gruseliges aus dem Halloween-Sortiment oder auch Designer-Dirndl und Echt-Lederhosen! Und natürlich gibt es auch hier die gewohnte Vielfalt aus tausenden verschiedenen Zubehörartikeln wie Perücken, Hüte, Schminke, Schmuck, Brillen, Konfetti und Dekoration. „Das Thema Verkleidungen zu den unterschiedlichsten Anlässen wird immer wichtiger“, findet Geiss. „Der Bedarf ist da. Und deshalb ist es für uns toll, in einer Stadt wie Mönchengladbach nun an gleich zwei Standorten ein ganz besonderes Shopping-Erlebnis zu bieten.“

Der Deiters-Expansionskurs geht damit unermüdlich weiter. Allein in den letzten drei Jahren wurde das Filialnetz verdreifacht. Die meisten Standorte hat Deiters im Rheinland, dort ist das Kölner Familienunternehmen in 4. Generation seit jeher zu Hause. Aber mittlerweile gibt es das Deiters-Kostümparadies auch in z. B. Frankfurt, Berlin oder Stuttgart.

Die Deiters-Mitarbeiter haben erneut in Rekordtempo die Filiale spielbereit gemacht. „Manchmal bin ich selbst überrascht, wie schnell wir sind“, freut sich Geiss. „Das war mal wieder ein Einrichtungs- und Eröffnungssprint, und das alles macht mich echt stolz. Vielen Dank, an meine Mitarbeiter! Eine Wahnsinns-Leistung!“ Vergangenen Montag, also am 9. Januar, war erst die offizielle Übergabe der Mietfläche. Und jetzt ist schon alles parat für die Eröffnung, pünktlich für die ganz heiße närrische Zeit und damit für die Hochsaison für den Marktführer im Bereich Kostüme und Verkleidungen aller Art.

Ausnahmsweise ging diesmal Schnelligkeit vor absolute Perfektion, die sonst jeden der einzelnen Deiters-Standorte in Look und Ausstattung auszeichnet. Es wurde zunächst mal aus Zeitgründen auf aufwändige Renovierungsarbeiten verzichtet. Der Feinschliff folgt zu einem späteren Zeitpunkt!

Nichtsdestotrotz handelt es sich bei der ehemaligen „Kult“-Fläche wieder mal bei einem Deiters-Store um einen Premium-Standort.

Eröffnung
Deiters Mönchengladbach City
Hindenburgstraße 67, 41061 Mönchengladbach
13.01.2017, ab 10 Uhr
Öffnungszeiten: Mo.-Sa. 10-20 Uhr

Karneval im Kölner Gürzenich

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Jan 102017
 

Foto: ©amaara®

Seit über 50 Jahren verwandelt die GALERIA Kaufhof GmbH den Gürzenich mit passender Dekoration in die Kölner Karnevals-Hochburg. ln diesem Jahr ist das Motto des Festkomitee Kölner Karneval „WENN MER UNS PÄNZ SINN, SIN MER VUN DE SÖCK“. Bernhard Conin, Geschäftsführer der KölnKongress GmbH, die den Gürzenich betreibt, dankt „der GALERIA Kaufhof und dem Festkomitee für die Gestaltung der Räume und vor allem für das einzigartige Motto-Bühnenbild mit der neuen 8 x 4 Meter großen LED-Wand im Großen Saal. ln jeder Session aufs Neue können sich die Besucher der Sitzungen im Gürzenich darauf freuen.“

lnsgesamt 47 Karnevalsveranstaltungen finden in dieser Session im GÜrzenich statt – beginnend mit dem „Korpsappell Jan von Werth von 1925 e.V.“ am 11.01.2017 und abschließend mit der „After Zoch Party“ der Roten Funken am 27.02.2017, zu denen insgesamt mehr als 60.000 jecke Besucher erwartet werden. Dazu zählen unter anderem vier Herrensitzungen und neun Mädchensitzungen sowie drei Bälle. An zwei Tagen ist der Gürzenich mit jeweils zwei Sitzungen belegt.

ln der Session 2017 finden in den Räumlichkeiten von KölnKongress – d. h. im Gürzenich, im Theater am Tanzbrunnen, in der Flora sowie im Congress-Saal und im Kristallsaal der Koelnmesse – insgesamt 106 Karnevalsveranstaltungen mit voraussichtlich 128.000 Besuchern statt.

(Quelle: Pressemitteilung von KölnKongress)

Galeria Kaufhof Köln Hohe Straße stellt Bühnenbild im Kölner Gürzenich vor

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Jan 102017
 

Foto: ©amaara®

ln den feierlichen Räumlichkeiten des Kölner Güzenich stellen Markus Ritterbach, Präsident des Kölner Festkomitees, Bernhard Conin, Geschäftsführer von KölnKongress und Petula Schepers, Geschäftsführerin der Galeria Kaufhof Köln Hohe Straße, das neue Bühnenbild passend zum Motto der Session 2017 „Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“ vor.

Seit Jahrzehnten gestaltet die Galeria Kaufhof Köln Hohe Straße als Partner des Festkomitees Kölner Karneval von 1823 das Bühnenbild im Güzenich. Von Jahrzu Jahr wurde das Erscheinungsbild modernisiert – angefangen über die an das Sessionsmotto angelehnte jährlich wechselnde Motto-Visualisierung bis hin zur Überarbeitung der gesamten Technik. „Auch in diesem Jahr gibt es wieder einige Veränderungen im gesamten Bühnenbild“, sagt Schepers.

Aufbauend auf der Gestaltung des Bühnenbilds 2013 sind auch in diesem Jahr viele ldeen in Abstimmung mit dem Festkomitee realisiert worden.

Die wohl deutlichste Veränderung ist die neue große LED-Wand, die mittig im Bühnenbild integriert wurde. Auf diesem Bildschirm werden während den Veranstaltungen im Gürzenich Einspieler gezeigt, die auf das Sessionsmotto und die einzelnen Gesellschaften einzahlen. Der Rahmen zeigt weiterhin die gesamte Kölner Stadt-Silhouette: Das linksrheinische Köln von den Kranhäusern über das Weltkulturerbe – den Kölner Dom – bis hin zur Hohenzollernbrücke. Außerdem tragen die großen Kronleuchter im Saal an den Ringen das Sessionsmotto. Die Säulen der Fahnenmaste im Saal sind mit bunten Folien verziert, so dass der Saal durch die extra Farbgebung optisch mehr Tiefe erhält.

Auch in diesem Jahr ist die Unterkonstruktion und die Rückseite des Bühnenbildes für die über 20 Meter breite und 10 Meter tiefe Bühne neu konstruiert worden. So ist vor allem mehr Raum für die Unterbringung von Technik und Equipment während der Session möglich.

„Trotz aller Moderne, die dieses Bühnenbild im Sessions-Motto vereint, haben wir nicht nur die neuste Technik und Verarbeitungsmethoden verwendet, sondern auch die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz berücksichtigt“, erläutert Schepers. Teilweise konnten Fahnen, Stoffe und Materialien wieder verwendet sowie Materialien eingesetzt werden, die nach Gebrauch recycelt werden können. lnsgesamt wurden 1,4km Stoff und 1 km Baulatten verarbeitet.

Drei Firmen und der Architekt Roberto Campione haben mit ca. 20 Mitarbeitern in nur sechs Wochen ihr Können unter Beweis gestellt, ein Mottobild in XXL geschaffen und dieses mit neuester Technik ausgestattet.

(Quelle: Pressemitteilung der Galeria Kaufhof)

Ausverkaufte Mädchensitzung bei der K.G. Blau-Rot

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Jan 092017
 

Foto: Andreas Klein

Die Mädchensitzung der K.G. Blau-Rot hat sich in den letzten Jahren vom Geheimtipp zum Publikumsmagnet entwickelt: Knapp 1.500 jecke Weiber feiern vom frühen Sonntagnachmittag bis in den frühen Sonntagabend im Kristallsaal der Koelnmesse knapp sechs Stunden lang, als wenn Karneval morgen verboten würde!

Mit dem Dellbröcker Boore Schnauzer Ballett der K.G. UHU eröffnete Präsident Frank Klever die Mädchensitzung. Der Vorstand der Gesellschaft hat sich übrigens neue, modische Jacken schneidern lassen, die bei der heutigen Sitzung erstmals präsentiert wurden. Guido Cantz sorgte mit seinen Gags auch hier für schallendes Gelächter und machte im Foyer Werbung für sein „Blondiläum“. Die Paveier heizten den jecken Damen mit ihren Hits ein und durften ohne Zugabe nicht von der Bühne. Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ fühlt sich, wie er den Damen erklärte, mittlerweile zu alt für den Karneval – und erläuterte den Damen anhand eines nicht näher benannten Pressefotografen, wo denn nun alles hängen würde, wenn man alt wird …

Marita Köllner, besser bekannt als „Et fussisch Julche“, feiert in dieser Session ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum und lädt Ende Mai zum ersten abendfüllenden Konzert in die Volksbühne am Rudolfplatz (auch bekannt als „Millowitsch-Theater“). Mit ihren Liedern brachte sie die Mädcher in Stimmung, bevor es mit den Räubern – in dieser Session auf Abschiedstournee für Frontmann Karl-Heinz Brand – und ihren Hits in die Pause ging.

Das Korps der Blauen Funken eröffnete die zweite Abteilung. Mit Kasalla und den Klüngelköpp gab es für die Damen ordentlich was auf die Ohren. Ebenfalls auf Abschiedstournee ist das Thorrer Schnauzer Ballett, die aus Mangel an tänzerischem Nachwuchs aufgeben müssen. Schade, denn damit verlässt eines der besten Männerballette des Rheinlands die karnevalistische Bühne. Bevor die jecken Mädels nach Hause durften, sorgte die Micky Brühl Band noch einmal für Schweißtropfen auf der Stirn vom Schunkeln und brennende Stimmbänder vom Mitsingen. Aber im Foyer gab es ja noch ausreichend frisch gezapftes Kölsch zur Kühlung.

Kölsche Grielächer mit Herrensitzungs-Frühstart in dieser Session

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Jan 092017
 

Foto: Henry Schroll

Mit ihrer Herrensitzung starten die Kölsche Grielächer am heutigen zweiten Sonntag des neuen Jahres in die Session – und trotz des frühen Datums sind rund 1.300 jecke Herren dem Ruf der „Gesellschaft met Hätz“ in den großen Festsaal des Kölner Maritim-Hotels gefolgt. Unter den Gäste waren am heutigen Tag u. a. der Bürgermeister von Hürth, Dirk Breuer, und der Grielächer des Jahres 2015, Peter Raddatz. Und auch im Elferrat sah man ein neues, bekanntes Gesicht: Thorsten Stommel, ehemaliger Literat der Lyskircher Junge, ist nun offenbar ein Grielächer.

Mit dem Tanzkorps „Kölner Rheinveilchen“ starteten die Grielächer in die Sitzungssession 2017. Beim Auftritt von Jupp Menth als „Ne kölsche Schutzmann“ müssen einigen Politikern in Düsseldorf und Berlin gewaltig die Ohren geklingelt haben – besonders die Politikerinnen der Grünen stehen bei Menth im Pointen-Dauerfeuer. Für den kölschesten aller Schutzmänner gab es Standing Ovations! Beim Auftritt von Guido Cantz schlichen sich Mitglieder der K.G. Blomekörfge, die in dieser Session ihr 150-jähriges Bestehen feiert, auf die Maritim-Bühne – und überraschten „Blondi“ Cantz anlässlich seines 25-jährigen Bühnenjubiläums mit einem signierten Trikot des VfB Stuttgart. Cantz ist Edelfan und seit 1996 Mitglied des VfB Stuttgart, aber ein Trikot mit den Autogrammen und dem Schriftzug „Blondi 1971“ hat er bislang noch nicht im Schrank. Bei der Übergabe mit auf der Bühne: Peter Raddatz, Grielächer des Jahres 2015 und Entdecker von Cantz. Die Zugabe übernahm dann auch Peter Raddatz, während es sich Guido Cantz im Elferratsgestühl bequem machte.

Foto: Andreas Klein

Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ brachte als dritter Redner in Folge die Herren im Saal zum Lachen. Mit den „Blömcher“ (ehemals „Blom un Blömcher“) sowie Kasalla ging es musikalisch in die Pause. Die zweite Abteilung eröffneten die Cheerleader des 1. FC Köln, die mit ihrer akkrobatischen Darbietung sich in die Herzen der Herren tanzten. Martin Schopps sorgte anschließend wieder für Lachsalven im Saal. Die Fauth Dance Company bot wieder etwas fürs Auge, bevor Dieter Röder als „Ne Knallkopp“ mit seinem furztrockenen Humor wieder die Lachmuskeln strapazierte. Zum Finale brachten die Klüngelköpp den Saal zum Schunkeln und Mitsingen.

Beförderungsappell der Bürgergarde „blau-gold“ im SION Brauhaus

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Jan 092017
 

Fotos: Andreas Klein

Bereits um 10 Uhr am heutigen Sonntagmorgen trafen sich die Gardisten der Bürgergarde „blau-gold“ in der Pfarrkirche St. Josef in Köln-Ehrenfeld, um ihre traditionelle Regimentsmesse op Kölsch abzuhalten. Zelebrant der Messe war der Regimentspfarrer, Pater Victor. Nachdem man sich an der Kirche mit einem Ständchen verabschiedet hatte, zog das Korps mit klingendem Spiel von Ehrenfeld in die Kölner Altstadt, um im SION Brauhaus den internen Beförderungsappell abzuhalten.

Nachdem die Gardisten und die geladenen Gäste Platz genommen hatten, zog der Regimentsspielmannszug „In Treue Fest“ unter den Klängen des Bürgergarde-Marsch in den Saal ein. Nach der Begrüssung durch Bürgergarde-Präsident Markus Wallpott wurden die Jubilare geehrt: Insgesamt 30 Jubiläen standen auf dem Plan, den Pressesprecher Andreas Alper an die Medien verteilt hatte. Darunter bekannte Bürgergardisten wie Schriftführer Jürgen Meier, Senatspräsident Jürgen Overhage und Schatzmeister Günter Flüch.

Auch das designierte Kölner Dreigestirn machte dem blau-goldenen Korps seine Aufwartung – und die anwesenden Gardisten und Gäste mussten für die musikalische Untermalung sorgen, da Alleinunterhalter Markus Nordt es vorzog, eine Rauchen zu gehen. Text- und taktsicher wurden die Dreigestirn-Lieder wie „Einmol Prinz zo sin“, „Op däm Maat“, „Oh, wie bist Du schön“ sowie „Schau nicht auf die Uhr“ (für den Prinzenführer Rüdiger Schlott) intoniert. Und auch den Ausmarsch des designierten Dreigestirn bewältigte der größte Herrenchor Kölns am heutigen Vormittag problemlos!

Probesitzen im neuen Flitzer

Gleich vier neue Gardisten und mit Denise Willems ein neues Tanzmariechen wurden auf den Plaggen des blau-goldenen Traditionskorps vereidigt (Foto oben). Damit hat die Bürgergarde „blau-gold“ aktuell knapp unter 300 Mitglieder in ihren Reihen. Bevor es dann eine deftige Stärkung mit Kartoffel-Möhren-Stampf und Bratwurst gab, erhielt die Tanzmarie Denise Willems einen Smart in Bürgergarde-Optik für die Session, gestellt vom Kubina smart-center. Da wollten natürlich die anwesenden Amtskolleginnen aus den Kölner Traditionskorps und Tanzpartner Marc Nelles gleich mal Probesitzen …

Linus und seine Rockin´ Company

Nach dem Essen präsentierte sich Talentproben-Moderator Michael „Linus“ Büttgen mit seiner Rockin´ Company den Jecken im Saal – und musste gleich zwei Zugaben geben! Die Idee, alt-bekannte kölsche Leedcher wie „Ene Besuch em Zoo“, „Schnaps, das war sein letztes Wort“ oder „Heidiwitzka, Herr Kapitän“ in einem rockigen, frischen Sound neu auf die Bühnen der Stadt zu bringen, kam am heutigen Tag richtig gut an! Und die „Linus Rockin´ Company“ verhunzt die Lieder nicht, sondern schafft den Spagat zwischen kölschem Volkstum und rockigen Klängen!

Anschließend ging die Bürgergarde „blau-gold“ in einen wahren Beförderungsmarathon über: Gleich 67 Beförderungen (wenn wir uns nicht verzählt haben …) standen auf der langen Liste! So wurde zum Beispiel Denise Willems zum Fähnrich befördert, Alonso Zeller und Richard Hunsdorf zum Leutnant sowie Hans-Peter Erhardt-Dembeck und Michael Flock zum Obristwachtmeister, um nur ein paar Namen zu nennen. Gleich viermal wurde am heutigen Tage die Verdienstspange in Bronze verliehen. Mit der Band „Kempes Feinest“ gab es noch einmal rockige Klänge auf die Ohren der Anwesenden, bevor der diesjährige Beförderungsappell in gemütlicher Runde dem Ende entgegen ging.