Koot un spack – Klaaf us Kölle

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Dez 302016
 

So, da ist sie nun – die letzte Ausgabe von „Koot un spack – Klaaf us Kölle“. Natürlich nur die letzte Ausgabe für 2016! Denn auch im Jahr 2017 wird es unsere beliebte Rubrik weiterhin geben.

Wir wünschen bereits heute einen guten Rutsch in das Jahr 2017 und eine erfolgreiche Session für alle Karnevalsgesellschaften, Künstler und natürlich auch die zahlreichen Jecken in Köln und der Region!


Klüngelköpp spenden an DKMS

Foto: privat

Kurz vor Weihnachten konnten die Klüngelköpp ihrem Kooperationspartner DKMS eine weitere Spende überreichen. Die Fans der Gruppe hatten das Jahr über reichlich Gebrauch vom so genannten DKMS-Ticket gemacht. Bei den fünf Hauptkonzerten der Band gab es die Möglichkeit, freiwillig einen Euro mehr für das Ticket zu zahlen. Dieser Euro fließt nun ohne Abzug an die DKMS. Zudem hatte der Fanclub „Klüngelköppcher“ selbstgebastelte „Stääne“ verkauft und auch diesen Erlös an die DKMS gespendet. Insgesamt kamen so 666,11 Euro zusammen, die Frank Reudenbach (49) am Dienstagabend im Rahmen der Weihnachtsshow „Santa Extravaganza“ in der Volksbühne am, Rudolfplatz an DKMS-Vertreterin Christina Neumann (34) überreichen konnte.
„Wir sind stolz auf unsere Fans“, freute sich der Frontmann. „Die DKMS rettet Leben und es ist klasse, wenn die Fans sich mit einer Kooperation so identifizieren und ihren Teil dazu beitragen, möglichst viele Typisierungen bezahlen zu können. Es wird auch im kommenden Jahr tolle gemeinsame Projekte mit der DKMS geben und wir hoffen, dass irgendwann alle Gäste den einen Euro mehr zahlen und so die Lebensretter unterstützen!“

 

 

 


BallKRISTALL Teil 2 – Das Lexus Forum Köln schenkt Weihnachtsfreude und spendet 3.000 Euro an „himmel & ääd e.V.“

Foto: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e. V.

Große Freude bei Dieter Post, dem Vorsitzenden des Kölner Vereins „himmel & ääd e.V. – För Kindersielcher en Nut“: Am Mittwoch, den 21. Dezember 2016 konnte er im Lexus Forum Köln in der Liebigstraße einen Scheck in Höhe von 3.000 Euro vom geschäftsführenden Gesellschafter Carlos Levy entgegennehmen. Die gespendete Summe war bei einer Charity-Aktion im Rahmen des BallKRISTALL der Blauen Funken zusammengekommen, die das Lexus Forum Köln organisiert hatte. „Die Zahl der in Armut lebenden Kinder in Köln steigt“, so Carlos Levy. „Uns ist es wichtig, nicht wegzuschauen, sondern unsere Stadt und vor allem die Kölner Kinder zu unterstützen. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, die 3.000 Euro an den Kölner Verein “himmel & ääd e.V.” zu spenden.”

Die Spendenaktion vom Lexus Forum Köln fand am 19. November 2016 im Maritim Hotel statt. Die Besucher des BallKRISTALL wurden zu einem Roulette-Spiel eingeladen und das Lexus Forum Köln spendete für jeden eingesetzten Jeton einen Euro. Dank der vielen Roulettespieler konnte das Ziel, dem Verein „himmel & ääd e.V. – För Kindersielcher en Nut“ eine vorweihnachtliche Freude zu bereiten, schnell erreicht werden.


Ein Kölner Kennzeichen – oder: das beste Weihnachtsgeschenk für die Marie der Blauen Funken

Fotos: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e. V.

Diese Überraschung war geglückt: Am Mittwoch vor Weihnachten wurde die Marie der Blauen Funken Corinna Hambach in zweifacher Hinsicht überrascht: Zum einen übergaben ihr Blaue Funken Senator und geschäftsführender Gesellschafter von Auto Levy Carlos Levy und der Filialleiter der Filiale in der Liebigstraße Michael Hess die Schlüssel für ihren “Dienstwagen“ während der Session. Es handelt sich um einen neuen Toyota Aygo mit weißer Lackierung und dunkelblauer Innenausstattung – passend zu den Farben der Gesellschaft. Zum anderen – und dies war die weitaus größere Überraschung – hat das Auto ein Kölner Kennzeichen – ganz im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren, in denen sie mit einem Düsseldorfer Kennzeichen – manchmal schon etwas belächelt – durch die Session fahren “musste“.

Wie kam es dazu: Bislang erhielt Blaue Funken Marie Corinna Hambach ihr “Sessions-Fahrzeug“ immer aus den Händen des Generalapothekers der Blauen Funken Frank Levy, der als Geschäftsführer der Yvel Autohäuser in Düsseldorf tätig ist und der das Fahrzeug deshalb immer in Düsseldorf zugelassen hat.

In diesem Jahr hat die Firma Auto Levy die Kölner Filialen übernommen und wird bis 2018 an der Widdersdorfer Straße in Köln ein neues Lexus Forum entstehen lassen, das im Rahmen des neuen Lexus Showroom-Konzepts gestaltet sein wird. Eine Zulassung des Fahrzeugs in Köln war demnach kein Problem mehr. Auch die anderen Fahrzeuge, mit denen Auto Levy die Blauen Funken seit vielen Jahren während der Session unterstützt, werden nun ein heimatliches Kennzeichen erhalten.

Es war in diesem Jahr eine doppelte Überraschung für Marie Corinna Hambach in ihrer dritten Session für die Blauen Funken und sie freute sich sehr über die Unterstützung durch Auto Levy.

Blaue Funken Senator und geschäftsführender Gesellschafter von Auto Levy Carlos Levy, Marie der Blauen Funken Corinna Hambach und der Filialleiter der Filiale in der Liebigstraße Michael Hess (v.l.)


„De Ruse“ lösen sich auf … oder doch nicht?

Verwirrung seit einigen Tagen auf facebook: Am 23. Dezember postete Tommy Watzke, dass er „die traurige Nachricht“ erhalten hätte, dass Karl-Heinz Verbeek die Band „De Ruse“ zum 1. März 2017 verlassen würde („tritt aus der Band aus“). Watzke hatte auch direkt hierfür eine Erklärung und brachte die langjährige Erkrankung von Verbeek ins Spiel, auf die er aber nicht näher eingehen wollte. Auslöser des Postings von Tommy Watzke war ein Posting von Karl-Heinz Verbeek, welches zwischenzeitlich offenbar wieder gelöscht worden ist und welches durchaus so interpretiert werden konnte, wie Tommy Watzke dieses getan hat – doch eigentlich ist alles ganz anders!

Karl-Heinz Verbeek stellte am gleichen Abend klar, dass er die Band nicht verlassen wird und sich auch die Band nicht auflösen wird – nur der Band-Betrieb wird zum 1. März 2017 eingestellt. Das heißt, dass die Band „De Ruse“ vorerst einmal unter dem Namen „De Ruse“ ab dem 1. März 2017 (also NACH der kommenden Karnevalssession) nicht mehr auftreten wird. Soweit die Nachricht von Karl-Heinz Verbeek.

Neben Verbeek sind drei weitere Musiker an der Band „De Ruse“ beteiligt. Und diese drei Musiker sahen sich nun gestern Abend dazu „gezwungen“, Stellung zu den Postings zu beziehen: Ralf, Heiko und Michael erklären darin, dass das „was unser lieber Karl-Heinz geschrieben hatte“ so nicht richtig gewesen wäre. Richtig sei, dass die Band „De Ruse“ in der aktuellen Formation (mit Karl-Heinz Verbeek) ab dem 1. März 2017 nicht mehr auftreten werden und man einen neuen Keyboarder suchen würde. Die Band würde dann weitermachen – allerdings „nach kurzer Überlegung“ nicht mehr unter dem Namen „De Ruse“. Man suche nun nach einem neuen Namen für die Zeit nach dem 1. März 2017.

Dieses Posting wiederum brachte Karl-Heinz Verbeek wiederum dazu, eine Stellungnahme abzugeben: „Der liebe Karl-Heinz hat das schon richtig geschrieben, Heiko. Ich steige am 1.3.2017 aus der Band aus, stimmt, aber das Projekt RUSE, ist und bleibt auch weiterhin ´mein´ Ding, und wird, in welcher Form auch immer, wie bisher von mir weiter geführt !“, so Verbeek heute Morgen. Verbeek stellt weiterhin klar, dass er die Rechte am Namen „De Ruse“ hat und auch die Lieder aus der Feder von Verbeek bei ihm bleiben werden …

Bleibt zu hoffen, dass sich die vier Musiker für die Session am Riemen reißen werden, um die anstehenden Auftritte durchzuführen.

111 Jahre Prinzen-Garde Köln: Man hat viel vor in der Jubiläumssession

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Dez 132016
 
Foto: Andreas Klein

Foto: Andreas Klein

Am gestrigen Abend lud die Prinzen-Garde Köln traditionell kurz vor Weihnachten zum Jahrespressegespräch – zum zweiten Mal in den Turm des weiß-roten Korps, der sich schon von weitem in den Vereinsfarben präsentierte. Am 16. Dezember 1905 wurde die Prinzen-Garde Köln gegründet. Seinen ersten Auftritt hatte das Begleitkorps des Prinzen Karneval am 1. Januar 1906 bei der „Die Große K.G.“ (der heutigen „Die Grosse von 1823 K.G. Köln e. V.“). Da im Kölner Karneval das erste Auftreten als Gründung verstanden wird, trägt die Prinzen-Garde Köln die Jahreszahl 1906 und feiert daher in der kommenden Session ihr 111-jähriges Bestehen. Umso voller war der Turm, denn die Kölner Medien wollten aus erster Hand erfahren, was man sich zum Jubiläum ausgedacht hat.

Doch zuerst gab Präsident Dino Massi einen kurzen Rückblick auf die Ereignisse des vergangenen Jahres: Die Prinzen-Garde Köln stellte mit Prinz Thomas II. (Thomas Elster), Bauer Anton (Ulrich Anton Maslak) und Jungfrau Johanna (Jörg Hertzner) bereits zum vierten Mal seit dem Jahr 2000 das Kölner Dreigestirn. Mit dem Tod von Ehrenpräsident Hans Becker am 3. August 2016 verstarb ein Urgestein des Korps: 33 Jahre lang leitete Becker die Geschicke der Prinzen-Garde. Unter seiner Führung entstanden die RTL-Fernsehsitzungen, die bis 2005 ausgestrahlt wurden. Am 15. Mai 2002 trat Becker von seinem Präsidentenamt zurück und wurde am gleichen Tag zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Doch auch die Jubiläumssession 2017 warf bereits ihre ersten Schatten voraus: Zum ersten Mal in der Geschichte der Prinzen-Garde Köln feierten alle vier Korpsteile eine gemeinsame Weihnachtsfeier im großen Festsaal des Kölner Gürzenich. 520 Personen waren der Einladung gefolgt und verlebten einen Abend, der sicherlich nicht der Letzte dieser Art sein wird. Und Dino Massi verwies auch schon einmal auf die gemeinsame Veranstaltung der Prinzen-Garde Köln und der Mercedes-Benz Niederlassung Köln am 9. Januar 2017, bei der die beiden Jubilare (auch die Niederlassung feiert 111-jähriges Bestehen) geladene Gäste empfangen werden.

Im Sommer des Jahres wurde Thorsten Schmidt, Bauer im Kölner Dreigestirn der Session 2011/2012, zum Führer des Corps á la suite der Prinzen-Garde Köln gewählt. Er stellte sich den Medien kurz vor und erläuterte dabei, dass man mit einem erstmals veranstalteten Oktoberfest des Corps á la suite im Gasthaus Zims sofort 150 Personen begeistern konnte. Weitere Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Session hat Schmidt bereits in Planung.

Anschließend erläuterte Dino Massi die Aktionen im Jubiläumsjahr. Wir haben ja bereits über die Einweihung der Stadtbahn berichtet, die im Jubiläumsjahr durch Köln fahren wird. Ebenfalls bereits im November diesen Jahres stiftete die Prinzen-Garde Köln an den Dombauverein 111.000 € zur Restaurierung und damit Erhaltung von neun Figuren am Michaels-Portal des Kölner Dom.

Marcus Gottschalk verwies noch einmal auf das bereits im letzten Jahr vorgestellte Jubiläums-Logo der Prinzen-Garde Köln, gestaltet von Manfred Brück. Gottschalk konnte weiter davon berichten, dass die Prinzen-Garde Köln anlässlich des Jubiläums zwei Briefmarken (einmal 70 Cent, einmal 1,45 Euro) herausgegeben hat, welche bis gestern rund 20.000 mal verkauft wurden. „Wir sind dabei sehr stolz darauf, dass sich die Marken nicht nur innerhalb des Korps sondern auch unter Sammlern zum Renner entwickelt haben.“, so Gottschalk.

Am 21. Januar 2017 gibt es ein Pontifikalamt der Prinzen-Garde im Kölner Dom. Zwei Tage später, am Montag, dem 23. Januar 2017, lädt die Prinzen-Garde Köln zur offiziellen Jubiläumsfeier in den Kölner Gürzenich. Den geladenen Gästen versprachen Dino Massi und Marcus Gottschalk eine musikalische Zeitreise durch 111 Jahre Prinzen-Garde Köln.

Kommandant Karl Heinz Hömig konnte am gestrigen Abend bereits erste Punkte der geplanten Manöverfahrt des weiß-roten Korps zur befreundeten Mainzer Prinzengarde bekannt geben: Vom 18. bis 20. Februar 2017 fährt das Korps nach Mainz und wird dort u. a. in der Staatskanzlei von Ministerpräsident Manu Dreyer empfangen. Ein weiterer Höhepunkt wird der Aufzug des Korps auf der Sitzung der Mainzer Prinzengarde sein. Hierbei wird das Kölner Dreigestirn der Session 2017 mit in den Mainzer Festsaal einziehen.

Gustav Brüninghaus erläuterte die beiden Schaufenster, die aus das Jubiläum der Prinzen-Garde Köln hinweisen werden. Das erste Schaufenster wird in der Galeria Kaufhof zu finden sein. In der Straße „An St. Agatha“ werden traditionell die Karnevalsschaufenster zu finden sein, hier wird auch das Fenster der Prinzen-Garde im Januar feierlich eröffnet. Ein zweites Fenster wird es im Abflugbereich des Flughafen Köln/Bonn geben, welches die ankommenden und abfliegenden Gäste auf das Jubiläum aufmerksam machen soll.

Grafik: Prinzen-Garde Köln

Grafik: Prinzen-Garde Köln

Die Prinzen-Garde Köln veranstaltet in der kommenden Session zehn Sitzungen (zwei Kostümsitzung, eine Gala-Sitzung und sieben Prunksitzungen) sowie drei Bälle. Die Programme der kommenden Session stammen noch aus der Feder des im Jahr 2015 überraschend verstorbenen langjährigen Literaten Josef Lutter. Sein Nachfolger Dennis Hille hat, wie Marcus Gottschalk erläuterte, noch „den ein oder anderen Feinschliff“ gemacht – aber der solide Grundstock der Jubiläumsveranstaltungen trägt noch Lutters Handschrift. „Wir werden auch weiterhin alle Elemente einer traditionellen Kölner Sitzung auf unseren Sitzungen in die Programme einbinden.“, so Gottschalk. Das bedeutet im Klartext, dass eine Korpsgesellschaft, mindestens eine Tanzgruppe, das jeweilige Kölner Dreigestirn sowie ein ausgewogene Mischung aus Rede- und Musikbeiträgen auf jeder der zehn Situngen den Gästen dargeboten wird. In der Jubiläumssession wird es nur eine Änderung bei den Sitzungen geben: „Am Elferratsgestühl wird nicht das normale Prinzen-Garde-Logo zu sehen sein, sondern unser Jubiläumslogo.“, so Gottschalk weiter.

Stolz ist der Prinzen-Garde-Vorstand auf den im Jahr 2012 erstmals unter der Regie des damaligen Prinz Karneval, Marcus Gottschalk, durchgeführten „Prinzenschwoof“. Der Ball der Prinzen-Garde Köln für junge Leute (und Junggebliebene) in der Wolkenburg war für die Session 2017 nach nur sieben Tagen restlos ausverkauft! Und auch die urige Karnevalsparty „Wiess un Rut em Zims“, beheimatet im Gewölbekeller des Gasthaus Zims am Heumarkt, ist seit wenigen Tagen ausverkauft.

Grafik: Prinzen-Garde Köln

Grafik: Prinzen-Garde Köln

Der bereits in der vergangenen Session begonnene Relaunch des Kostümball der Prinzen-Garde am Karnevalssamstag im Gürzenich wird in der kommenden Session weitergeführt: Die nun „GardeDANZ“ betitelte Veranstaltung wird neu ausgerichtet. Ein erster für jeden Gast sichtbarer Schritt wird der Verzicht auf eine Saalkapelle sein; der bisherige Orchesterleiter Kurt Kokus wird den „GardeDANZ 2017“ solo eröffnen. Auf den zwei Bühnen (im großen Festsaal und im Garderobensaal) werden 16 Programmpunkte geboten – darunter alle Top-Bands des Kölner Karnevals! Des weiteren werden bekannte DJs für Partystimmung auf dem erneuerten „GardeDANZ“ sorgen. Für den „GardeDANZ“ gibt es übrigens noch ausreichend Karten, wobei Dino Massi darauf hinwies, dass der Verkauf der Karten für den Kostümball traditionell immer erst knapp 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn so richtig losgehen würde – wer sich seine Karte sichern will, kann das aber bereits heute tun! Und auch für die erste Sitzung der Prinzen-Garde Köln am 7. Januar 2017 gibt es laut Dino Massi noch ein paar Restkarten!

Karl Heinz Hömig gab noch einen Überblick über die Aufzüge des Korps: Insgesamt 65 Korpsaufzüge stehen in 2017 auf dem Auftrittsplan, darunter zehn Aufzüge bei den eigenen Sitzungen. Hinzu kommen noch Termine bei Freunden, Partnern und Sponsoren, die aber keine offiziellen Korpsaufzüge sind. Das Tanzpaar der Prinzen-Garde Köln, Tina Brahm und Alexander Ritter, haben, wie Hömig es ausdrückte, „etwas im Feinschliff an ihren Tänzen gearbeitet“. Man wollte zur Session keinen neuen Tanz präsentieren, doch könnten sich die Gäste auf neue Elemente in den bekannten Tänzen freuen, so Hömig. „Ich habe das bereits gesehen – und es wirkt frischer.“

Hömig kündigte auch eine Veränderung beim Generalkorpsappell der Prinzen-Garde Köln an: Am 5. Januar 2017 brauchen die Mitglieder des weiß-roten Korps einen so genannten „Passierschein“, um in den Festsaal des Maritim Köln zu gelangen: „Wir hatten beim letzten Korpsappell rund 500 Anmeldungen. Danach hat das Maritim eingedeckt und auch die traditionelle Erbsensuppe wurde für 500 Personen gekocht. Doch dann kamen immer mehr Mitglieder – und plötzlich waren wir fast 600!“ Süffisant merkte Hömig an: „Bei einer Erbsensuppe sind die 100 Mann mehr kein Problem. Dafür gibt es heißes Wasser! Doch in 2017 wird man das Essen nicht so einfach strecken können! Deswegen führen wir diesen Passierschein ein. Daran hängt ein Bon für das Essen und ein Bon für den Orden. Wer den nicht hat, der muss halt draussen warten!“ (Anm. der Redaktion: Die Frage, ob es sich bei dem Passierschein um den Passierschein A38 handelt, konnte gestern nicht abschließend geklärt werden …)

Abschließend gab Pressesprecher Dr. Gerd Wirtz noch ein paar Daten zum Thema „Social Media bei der Prinzen-Garde“ preis: Die Prinzen-Garde Köln hat rund 13.000 Freunde auf facebook. Interessanterweise sind davon 43 % Frauen. Die facebook-Freunde kommen aus der ganzen Welt. Im Jahr 2016 erreichte man über facebook so 1,3 Millionen Kontakte. Auf dem Youtube-Channel der Prinzen-Garde Köln wurden insgesamt 408 Stunden Videomaterial durch die Besucher gesichtet. Auf Twitter hat die Prinzen-Garde knapp 2.000 Follower und auf dem erst vor wenigen Monaten eingerichteten Instagram-Account 1.000 Abonnenten.

Bläck Fööss spielten zum dritten Mal im Gymnasium Rodenkirchen

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Dez 082016
 
Foto: MaRaTo GbR

Foto: MaRaTo GbR

Am 02. Dezember fand im Gymnasium Rodenkirchen das bereits dritte Bläck Fööss Konzert in Folge statt. In der ausverkauften Aula eröffnete schon traditionell der Schulchor des Gymnasiums, unter der Leitung von Oliver Müllenbach, den facettenreichen Abend bevor dann die schuleigene GyRo-Brass Band die Stimmung anheizte. Es folgte nach einer emotionalen Anmoderation durch den Moderator des Abends, Marcus Becker, der langersehnte Auftritt des großen Ludwig Sebus.

Und dann kam der Höhepunkt – die Bläck Fööss. Über 2 Stunden gaben die Fööss ein stimmungsvolles Konzert und wurden mit stehenden Ovationen gefeiert. Einen seiner letzten Auftritte in der Band absolvierte Kafi Biermann der zum Schluß des Konzertes mit dem Lied „Kriesch doch nit“ das ein oder andere Tränchen im Saal hervor rief.

Sichtlich zufrieden zeigten sich am Ende die Veranstalter des Abends Ralf Duschat, Thorsten Klaes und Marcus Becker die noch in der Nacht erste Konzert-Pläne für 2017 schmiedeten – man darf gespannt sein.

Markus Ritterbach scheidet nach der Session aus dem Amt

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Dez 062016
 
Foto: Archiv/Andreas Klein

Foto: Archiv/Andreas Klein

Am Aschermittwoch 2017, den 01. März 2017, wird Markus Ritterbach sein Ehrenamt als Präsident des Festkomitee Kölner Karneval von 1823 nach elfjähriger Amtszeit beenden und damit den Weg für eine Nachfolge freimachen.

Seine Begründung lautet: „Einen ganz konkreten, einen wichtigen Grund oder gar einen Anlass gibt es nicht. Es ist schlicht irgendwann einmal Zeit. In den letzten elf Jahren haben meine Freunde im Festkomitee und ich die Weichen für die Zukunft des Karnevals gestellt. Und ich kann nach der Session 2017 ganz beruhigt und mit Freude das Steuerrad von diesem großen Narrenschiff übergeben. Das Team, die Mannschaft, oder um bei der Metapher Narrenschiff zu bleiben, die Besatzung bleibt – nur ich gehe von Bord. Wenn es am schönsten ist sollte man gehen, auch wenn es dann am schwersten ist.“ Nach der Session 2017 wird eine Mitgliederversammlung des Festkomitees stattfinden und ein neuer Präsident des Festkomitees gewählt. Markus Ritterbach wünscht sich dazu Christoph Kuckelkorn, den jetzigen Vizepräsidenten und Zugleiter des Kölner Rosenmontagszuges und schlägt diesen als potenziellen Nachfolger vor.

In der Amtszeit als Präsident des Festkomitees hat Markus Ritterbach seine im Jahr 2005 zum Amtsantritt formulierten Ziele mit seinem Team verwirklicht. In enger Zusammenarbeit mit seinem Vorstand hat er die wirtschaftliche Basis des Kölner Karnevals gesichert. Anschließend wurde der Fokus sehr stark in den Themenfeldern Sozialfunktion, Integrationsfunktion und Nachwuchsförderung des Kölner Karnevals gesetzt. Das Festkomitee ist heute wirtschaftlich stabil und professionell aufgestellt, so dass die enorme Verantwortung, die der ehrenamtliche Vorstand trägt, nachhaltig organisiert und umgesetzt werden kann. Der Kölner Karneval steht großartig da und wurde in der Amtszeit von Markus Ritterbach durch das Land NRW und die Bundesrepublik Deutschland als Immaterielles Kulturgut anerkannt.

Markus Ritterbach wurde am 14. September 2005 einstimmig von der Mitgliederversammlung des Festkomitees zum Präsidenten gewählt und in den Folgejahren stets einstimmig wiedergewählt. Er übernahm damals das Ehrenamt des Präsidenten von Hans-Horst Engels, der Markus Ritterbach den Mitgliedsgesellschaften frühzeitig als potenziellen Nachfolger vorstellte.

Persönliche Erklärung von Markus Ritterbach:

In den Vorstand des Festkomitees bin ich nicht ganz freiwillig gekommen. Ich hatte Hans-Horst Engels abgesagt, das Vorstandsamt als Schatzmeister zu übernehmen. Er hat mich dann einfach kooptiert und ich erfuhr dies über die Zeitung. Das war am 10. September 2001.

Vier Jahre später, am 14. September 2005, wurde ich zum Präsident des Festkomitee Kölner Karneval von 1823 gewählt. Ich hatte mich wählen lassen unter der Voraussetzung, mir ein eigenes, neues Team zusammenstellen zu dürfen. Dies tat ich unter dem Leitgedanken: Meine Vorstandsmitglieder müssen nicht gut Karneval feiern können, sondern etwas von ihrem Ressort verstehen.

Es war die Zeit, in der es noch kein Internet und keine Mailadressen im Festkomitee gab, es war die Zeit als wir die Proklamation nur halb voll mit Gästen bekamen und die Zeit in der diskutiert wurde, ob man Brings nicht auf den Karnevalsbühnen verbieten sollte.

Mein Team und ich hatten vier wesentliche Aufgaben, um das FK zukunftssicher zu machen:

1. Die Struktur des Karnevals musste neu aufgestellt werden. Wir mussten uns professionell ausrichten, um den ehrenamtlichen Karneval zukunftssicher zu machen.
2. Die Finanzierung des FK – und damit wesentlich die des Kölner Rosenmontagszuges musste sichergestellt und unabhängig werden.
3. Die Akzeptanz des Karnevals in der Stadtgesellschaft und darüber hinaus musste ausgebaut werden.
4. Der Kölner Kinderkarneval musste gefördert und weiterentwickelt werden.

Zu 1.:

Um bestmöglich für unsere Mitgliedsgesellschaften als ordnungslenkende Institution agieren zu können, bedurfte es der Professionalisierung. Wir haben heute ein Unternehmen mit rund 20 Festangestellten geschaffen. Es wurde ein hauptamtlicher Geschäftsführer eingestellt, ebenso wie ein operativ Verantwortlicher für den Rosenmontagszug. Nur so kann die ehrenamtliche Arbeit koordiniert werden.

Das Festkomitee und die Gemeinnützige Gesellschaft des Kölner Karnevals mbH stehen heute auf einem soliden finanziellen Fundament. Die Investition in die Liegenschaft am Maarweg und deren Finanzierung sind heute vollständig getilgt.

Die Strategie aus dem Jahr 2008, die Eigenvermarktung entlang des Rosenmontagszugwegs zu übernehmen, durch gezielte Markensicherung ein Lizenzgeschäft aufzubauen sowie die Verträge mit den Partnern WDR und ZDF mit den aktuellen Sendeformaten (TV-Sitzungen und RMZ) mittelfristig für die nächsten Jahre zu sichern, waren und sind die Erfolgsfaktoren.

Der Weg der letzten Jahre, starke Partner und Sponsoren an den Kölner Karneval zu binden, zeigt sich als absolut richtig. Wichtig ist dabei nach wie vor die Balance in den Partnerschaften zu finden und das Leitbild des Kölner Karnevals zu wahren. Mit den Vermarktungs- und Sponsorenerlösen wurde in den letzten Jahren auf der Einnahmeseite eine zweite starke Säule neben den Einnahmen aus Übertragungsrechten geschaffen, die im Besonderen die Refinanzierung der hohen Aufwände in der Organisation und Durchführung des Rosenmontagszuges zukunftsfähig sicherstellt.

Einhergehend mit der Professionalisierung gelingt es uns nun gezielter für unsere Mitglieder zu agieren. Hier schaffen wir durch verschieden Angebote Synergieeffekte, halten mit unseren Partnern und Fachleuten Seminare über Rechts- und Steuerthemen sowie weiteren verbandsrelevanten Themen bspw. GEMA.

Zu 2.:

Wir sind sehr stolz auf unsere Partnerschaften. Welche ehrenamtliche Institution in Deutschland hat schon mehrere DAX Unternehmen als Partner?

Hier ein Auszug unserer Partnerunternehmen:
Ford-Werke GmbH, RheinEnergie AG, Telekom Deutschland GmbH, Deutsche Bahn, Kölner Bank eG, Deiters GmbH, GAG Immobilien AG, Gilden Kölsch Brauerei GmbH, Sparkasse KölnBonn, Kreissparkasse Köln, GALERIA Kaufhof GmbH, Hotel Pullman Cologne, Deutsche Post AG, Coca Cola Erfrischungsgetränke AG, Zum Goldenen Hirschen Köln GmbH, Hardy Remagen HmbH & Co. KG, Konzertagentur Bauer-Hofner, LanxessArena, Hotel Excelsior Ernst, Intersnack u.v.m.

Zudem können wir uns glücklich schätzen, strategische Partner wie die international agierende Boston Consulting Group (BCG) oder den Großen Senat an unserer Seite zu wissen. Im Jahr 2009 haben wir mit BCG eine Wirtschaftlichkeitsstudie erarbeitet, die bis heute unsere Strategie leitet. Der Austausch mit diesen strategischen Partnern und starken Unternehmenspartnern macht uns stolz und entwickelt den Kölner Karneval weiter.

Zu 3.:

Wir haben den Kölner Karneval verbunden mit

– der Stadt Köln – seit mehreren Jahren stehen wir im konstruktiven Dialog mit den Oberbürgermeistern und der Oberbürgermeisterin, den Fraktionen und diskutieren über Konzepte und Lösungen, wie die vielen und komplexen Aufgaben vor allem im Straßenkarneval zu bewältigen sind.

– anderen karnevalistischen Hochburgen: dem CC Düsseldorf sowie den Festausschüssen in Aachen und Bonn. Gemeinsam mit den rheinischen Freunden erreichten wir im Jahr 2015 die Anerkennung des „Rheinischen Karneval“ als „Immaterielles Kulturerbe“ beim Land Nordrhein-Westfalen und der Bundesrepublik Deutschland.

– den beiden große Kirchen: Kardinal Meisner, Kardinal Woelki und Stadtsuperintendet Domning feiern mit uns vor der Proklamation des Kölner Dreigestirns ein Pontifikalamt für Kölner Karnevalisten in der Hohen Domkirche. Seit dem letzten Jahr feiern wir einen ökumenischen Gottesdienst. Dies unterstreicht die Kultur des Kölner Karnevals, der einen engen Bezug zum Kirchenjahr hat.

– der Politik – ob Bundes-, Landes- oder Kommunalpolitiker – alle gewählten Volksvertreter erkennen den Karneval als schützenswertes Volksfest.

– der Wahrnehmung des sozialen Engagements des Kölner Karnevals. Die Sozialkraft und gesellschaftspolitische Relevanz des Kölner Karnevals ist deutlich spürbar in unserer Stadt. Mit mehr als 1,5 Mio EUR jährlich unterstützen das Festkomitee und die einzelnen Karnevalsgesellschaften Sozialprojekte in Köln. Hinzu kommen die Spenden für soziale Projekte durch die Spendenaktion des Kölner Dreigestirns.

– ehemals kritischen, dem Karneval eher abgewandten Künstlern, wie beispielsweise Wolfgang Niedecken, Clueso, Gentleman, den Freunden der Stunksitzung.

– unserem 1. FC Köln. Der 1. FC Köln steht nicht nur zu unserem Kulturgut Kölner Karneval, er lebt es auch mit Karnevalstrikot, im Rosenmontagszug und einer Mitgliedschaft im Festkomitee.

Zu 4.:

Wir freuen uns ganz besonders, dass der Kinderkarneval in Zusammenarbeit mit den Freunden und Förderern des Kölnischen Brauchtums in den letzten Jahren so großartig weiter entwickelt werden konnte. Heute feiern wir eine Proklamation des Kölner Kinderdreigestirns mit mehr als 1.000 Pänz. Viele Gesellschaften haben Kindertanzgruppen ausgebaut oder neu gegründet. Die Familien unterstützen ihre Kinder und führen sie an das Brauchtum heran. Unser Motto der kommenden Session zeugt von konsequenter Unterstützung und Förderung des Kinderkarnevals!

Mein Fazit: Es ist alles geschafft, was ich mir vorgenommen hatte. Ich kann nun das Steuer des Narrenschiffes weitergeben. Ich möchte meinem großartigen Vorstandsteam danken, ohne das ich nichts wäre. Danke auch an alle ehrenamtlichen sowie angestellten Mitarbeiter im Festkomitee, Danke an alle Präsidenten und danke an die Medien, die mich ebenso kritisch wie wohlwollend begleitet haben.

Ich werde Aschermittwoch 2017 mein Ehrenamt als Präsident des Festkomitee Kölner Karneval niederlegen und der Mitgliederversammlung Christoph Kuckelkorn als meinen potenziellen Nachfolger vorschlagen.

Markus Ritterbach

(Quelle: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e. V.)

Finanzamt stellt Brauchtum bei Karnevalsfeier in Frage

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Dez 012016
 

Am gestrigen Nachmittag fand vor dem Bundesfinanzhof in München die Verhandlung statt, auf die Karnevalisten in ganz Deutschland mit Spannung gewartet haben: Es sollte die Frage beantwortet werden, ob eine Kostümnacht mit Auftritten von Dreigestirn, Prinzengarde, Tanzgruppen und Bands am Karnevalswochenende im Rheinland Brauchtum ist oder nicht …

Kläger ist eine Karnevalsgesellschaft aus Bergisch Gladbach, die gegen eine Steuerforderung des Finanzamtes vorgeht. Hintergrund ist die seit 1978 alljährlich von der K.G. am Karnevalssamstag veranstaltete „Nacht der Nächte“ (einen Kostümball mit Programm), welche das Finanzamt ab 2009 nicht mehr als steuerbegünstigtes Brauchtum anerkannt und deshalb eine Steuernachforderung versendet hatte.

Das Finanzgericht Köln hatte der Klage der Gesellschaft in erster Instanz stattgegeben und die Veranstaltung als Brauchtum eingeordnet. Das Finanzamt Bergisch Gladbach war daraufhin in Revision gegangen. Die Verhandlung am Mittwoch dauerte noch nicht einmal eine Stunde. Im Saal verfolgten zahlreiche Vertreter von Brauchtumsgruppen, die von der Entscheidung steuerliche Konsequenzen für ihre Veranstaltungen erwarten.

Der Senat des Bundesfinanzhof wird den Tenor seiner Entscheidung den Prozessbeteiligten erst in zwei Wochen mitteilen und ein Urteil samt Urteilsbegründung wird erst in acht bis zehn Wochen vorliegen – doch die Fragen des Richter zeigten bereits, wie grundlegen sich der Bundesfinanzhof des Themas annehmen wird.

Die Richter wollten u. a. wissen, ob das Dreigestirn von Köln und Bergisch Gladbach ein- und dasselbe Dreigestirn wären. Eine grundlegende Frage bei der Verhandlung war auch, was den rheinischen Karneval als Brauchtum ausmacht. Das Finanzamt vertrat dabei die Auffassung, dass es sich bei der Verantaltung um eine Musik- und Tanzveranstaltung und nicht um eine Karnevalssitzung handeln würde. Die Gesellschaft verwies darauf, dass auch Karnevalsbands, Tanzgruppen und das Dreigestirn samt Prinzengarde bei der Veranstaltung aufgetreten sind. Auch seien die Besucher größtenteils kostümiert.

Zwar ist der rheinische Karneval seit 2014 in der Liste der Unesco für besonders schützenswerte Bräuche und Künster aufgenommen worden, doch die Auffassungen von Finanzamt und Gesellschaft gingen gestern vor dem Bundesfinanzhof weit auseinander, welche Programmpunkte dem Karneval zugeordnet werden können. Das Finanzamt lässt zum Beispiel die Auftritte der Cheerleader des 1. FC Köln sowie von Schlagersänger Olaf Henning nicht als Karnevalsauftritte durchgehen. Die Gesellschaft verwies darauf, dass die Künstler nicht nur im Karneval sondern auch außerhalb des Karnevals auftreten würden.

Sollte der Bundesfinanzhof der Argumentation des Finanzamtes folgen und den Kostümball der Bergisch Gladbacher Karnevalsgesellschaft nicht dem steuerbegünstigten Zweckbetrieb, sondern als steuerpflichtiger wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb, zuorden, fallen für den Kostümball neben dem höheren Steuersatz bei Eintrittskarten auch Körperschafts- und Gewerbesteuer an. Diese würden dann rückwirkend im vorliegenden Fall bis zum Jahr 2009 nachgefordert – für die Gesellschaft ein Betrag in Höhe von mehreren zehntausend Euro!
Inwieweit die Entscheidung des Bundesfinanzhof auch Karnevalsgesellschaften in Köln betrifft, wird man nach der Urteilsverkündung im Januar 2016 sehen.

Koot un spack – Klaaf us Kölle

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Nov 302016
 

Start des Gutachterverfahrens zur Hahnentorburg: Intensive Suche nach Möglichkeiten zur Erweiterung beginnt

Am 14.11. startete das Gutachterverfahren für die mögliche Erweiterung der Hahnentorburg durch die EhrenGarde der Stadt Köln von 1902 e.V. in Abstimmung mit der Stadt Köln.

In einem ersten Termin trafen sich die teilnehmenden Architekten des Planungsverfahren, die Jury, einschließlich der Vertreter aus der Verwaltung, der Politik und der Bezirksvertretung Innenstadt.
Insgesamt 13 hochkarätige Architekturbüros aus Europa (u. a. aus Berlin, Zürich, London, Basel, Köln) wurden für das Verfahren gewonnen. Die primäre Aufgabe des Gutachterverfahrens ist es, unter Berücksichtigung der zahlreichen Rahmenbedingungen Möglichkeiten einer Erweiterung an die Hahnentorburg zu entwickeln und zu untersuchen.

Hierbei sollen ins besonders die Interessen des Denkmalschutzes, die öffentlichen Interessen und die Nutzerinteressen unserer Brauchtums- und Vereinspflege sensibel abgewogen und berücksichtigt werden.

Das zweiphasige kooperative Gutachterverfahren wird dabei vollkommen ergebnisoffen betrachtet. Das Verfahren dauert insgesamt rund 6 Monate und wird von einer fachkundigen Jury aus Teilnehmern der Stadt Köln, der EhrenGarde, den verschiedenen Fraktionen und externen Experten begleitet. Mit abschließenden Ergebnissen wird bis Anfang April 2017 gerechnet.

(Quelle: Pressemitteilung der EhrenGarde der Stadt Köln)


Kölner Männer-Gesang-Verein mit dem Bürgerorden ausgezeichnet

Foto: Frank Tewes

Foto: Frank Tewes

Auf der Mitgliederversammlung der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums e.V. wurde der Kölner Männer-Gesang-Verein mit dem Bürgerorden ausgezeichnet. Der Bürgerorden wird seit 1961 an verdiente Kölner Bürger und Institutionen verliehen.

Der Kölner Männer-Gesang-Verein wurde 1842 unweit des Waidmarktes gegründet und ist eine Institution oder besser „eine musikalische Legende“ in dieser Stadt. Als einer der ältesten Traditionsvereine und reiner Männerchor pflegt er neben dem Chorgesang auch die kölnische Mundart und das Brauchtum. Der Männer-Gesang-Verein hat schon auf allen Kontinenten gesungen und ist so auch ein wichtiger Kulturbotschafter unserer Stadt. 2017 wird der Männer-Gesang-Verein sein 175-jähriges Bestehen feiern. „Dies ist Anlass und Grund für die Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums, dem Chor als erster Gratulant unseren Bürgerorden mit Urkunde zu überreichen“, so Bernhard Conin, der Vorsitzende der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums.

Ein weiteres Highlight des Abends war der Auftritt des Chors „Grenzenlos“, bei dem junge Flüchtlinge zusammen mit Kölner Jugendlichen singen. Initiiert wurde das Projekt von Hennig Krautmacher und Hedwig Neven DuMont, die musikalische Leitung hat Michael Kokott vom Jugendchor St. Stephan.

Außerdem begrüßte der Verein neue Mitglieder, darunter Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Stadtdechant Monsignore Robert Kleine und Andreas Kossiski, MdL und Vorsitzender des DGB Region Köln Bonn – und es gab für die Anwesenden einen Rückblick auf die Schull- un Veedelszöch 2016, die vom Verein veranstaltet werden – und einen ersten Ausblick auf die Zöch 2017.

(Quelle: Pressemitteilung der Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums)


Detlef Kramp zum Ehrenpräsidenten ernannt

Bei der 11. im 11. Eröffnungsfeier der G.K.G. Greesberger e.V. Köln von 1852, am Samstag, 12.11.2016, im Lindner Hotel City Plaza wurde der bisherige Präsident Detlef Kramp zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Nach über 28 Jahren im Vorstand der Greesberger, davon zehn als Präsident, hat Detlef Kramp Anfang Juli seine Ämter bei den Greesbergern zur Verfügung gestellt.

Detlef Kramp hat in seiner Amtszeit als Präsident die Geschicke der Gesellschaft maßgeblich mit gestaltet und geprägt. In seine Amtszeit als Präsident fiel die Neugründung der JTG und TG „Kölsche Greesberger“. Die Gründung des Fördervereins „Freundeskreis Kölsche Greesberger“ erfolgte ebenfalls innerhalb seiner Präsidentenzeit. Es folgte die Kooperation mit der Mundartband „Zollhuus Colonia“ (früher Zollhuus Extrascharf) aus Birkesdorf.  Mit dem Luna-Sitzungsball folgte die erste Karnevalsveranstaltung auf einem Rheinschiff. Seit zwei Jahren haben wir einen eigenen Festwagen mit eigenen Kostümen im Rosenmontagszug.

In vielen Dingen hat Detlef Kramp mit seinem Vorstand in den letzten zehn Jahren die Richtung vorgegeben und einen neuen Trend eingeschlagen. Wie wir heute wissen, mit sehr, großem Erfolg und auf den die Greesberger sehr stolz sind. Die Greesberger haben dem jetzigen Ehrenpräsidenten viel zu verdanken. Detlef Kramp wird der Gesellschaft aber auch zukünftig mit Rat und Tat noch zur Verfügung stehen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Rockemarieche, Big Kölsch Orchestra und King Loui gewinnen das LMS-Casting 2016

Acht tolle Bewerber mit mitreißenden Live Auftritten präsentierten sich beim Loss mer singe Live Casting 2016 im Bürgerhaus Stollwerck. Am Ende hatten die Rockemarieche, das Big Kölsch Orchestra und King Loui bei der Jury die Nase vorn. Sie werden bei der großen Loss mer singe Sitzung im Theater am Tanzbrunnen am 14. Februar 2017 mit Größen des Fastelovends und dem Loss mer singe Team auf der Bühne stehen.

Das Big Kölsch Orchestra präsentierte sich beim Casting erstmals in dieser Formation vor Publikum. Musiker des „King of Swing Orchestras“ hatten sich mit dem kölschen Sänger Jörg Fricke zusammen getan. Die jungen Musiker von King Loui überzeugten mit frischem handgemachten Karnevalspop. Die Rockemarieche brachten mit kölschem Rockabilly den Saal zum Kochen. Das Publikum bedankte sich bei der Abstimmung über den Publikumspreis: Hier gewannen die Rockemarieche vor King Loui und Pütz un Bänd. Die junge Sängerin Tabea aus Hennef, die mit einer tollen Stimme beeindruckte, sicherte sich den Loss mer singe Förderpreis der Kreissparkasse Köln, der eine professionelle Studioproduktion ermöglicht.

Rund 30 Musiker, Bands und Sänger hatten sich in diesem Jahr für das Loss mer singe Casting beworben. Die vielversprechendsten acht konnten sich im Bürgerhaus Stollwerck vor einem sanges- und feierfreudigen Publikum und einer Jury präsentieren. Klasse Auftritte zeigten auch Pütz un Bänd, Schank, Helmut A Wiemer und seine Band Kölschkultur sowie Tango un Täsch. Dank der Unterstützung von Net Cologne und der Kreissparkasse Köln konnte das Live-Casting wieder live im Internet in alle Welt übertragen werden.

(Quelle: Pressemitteilung des Veranstalters)


Neuer Vorstand bei den Schmuckstückchen 2008 e.V. gewählt

Imke Cordsen-Majohr (v.o.l.),Rüya Gazez-Krengel, Ruth Ebeler (v.u.l.), Anna Dorothea Görg

Imke Cordsen-Majohr (v.o.l.),Rüya Gazez-Krengel, Ruth Ebeler (v.u.l.), Anna Dorothea Görg

Durch die mit großer Mehrheit beschlossene neue Satzung besteht der neue Vorstand der Schmuckstückchen 2008 e.V. ab sofort nur noch aus 5 Mitgliedern.

Im Einzelnen wurden gewählt:

Rüya Gazez-Krengel wurde in ihrer langjährigen Vorstandsarbeit bestätigt und ist erstmals zur Präsidentin der Schmuckstückchen 2008 e.V. gewählt worden.

Zur Vizepräsidentin ist Imke Cordsen-Majohr gewählt worden.

Neue Schatzmeisterin ist Anna Dorothea Görg.

Ruth Ebeler ist in ihrem Vorstandsamt der Schriftführerin bestätigt worden.

Das fünfte Vorstandsamt bleibt zunächst unbesetzt.

Das Presseamt wird wieder von Anja Wiesendorf-Astor besetzt.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft / Foto: Schmuckstückchen 2008 e. V.)


Vorstandswahlen bei der Große Allgemeine KG von 1900 Köln e. V.

Auf der Jahreshauptversammlung der Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V. am 26.11.2016 wurde Kurt R. Niehaus im Amt des Präsidenten und 1. Vorsitzenden einstimmig bestätigt.

Ebenso wurde Thomas Timpe als Geschäftsführer und Max Rheinländer als Vorstand für Marketing und Strategie erneut bestätigt.

Für den Ehrenrat wurde Paul Neumeister bestätigt und Hans Schmitz neu gewählt.

Als Kassenprüfer wurden Birgit Althoff und Heinz Willi Loewen gewählt.


Neuer „Kajütenhillijer“ an Bord des Müllemer Böötches

Foto: Müllemer Junge

Foto: Müllemer Junge

Das war eine Geburtstagsüberraschung für Stefan Wagner, den leitenden Pfarrer der Katholischen Kirchengemeinde St. Clemens und Mauritius in Mülheim. Unter die Gratulanten hatten sich KG-Präsident Siegfried Schaar-schmidt und Literat Alexander Dick gemischt.

Vor seiner gratulierenden Verwandtschaft (u.a. Mutter und Schwester) und engen Freunden ernannte Schaarschmidt den zunächst sprachlosen Wagner zum „Kajütenhillije vum Müllemer Böötche“. In seiner kurzen Ansprache wies er auf die besonderen Verdienste Wagners um das kölsche Brauchtum hin und seine gelebte Verbundenheit zu den Müllemer Junge. Letzterer er-möglicht in 2017 zum dritten Male ein Domstürmerkonzert in der Liebfrau-enkirche, das sich wachsender Beliebtheit erfreut. Gemeinsam mit dem evangelischen „Kajütenkaplan vum Müllemer Böötche“ Karl Schick (Stadtsuperintendent i.R.) wird Wagner ein wertvoller einfühlsamer geistlicher Bei-stand für die beliebte Familiengesellschaft sein.

Kölsche Weihnacht in Japan – Kölner Mädels-Band „La Mäng“ verzaubert japanische Millionen-Stadt Fukuoka

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Nov 262016
 
Fotos: privat

Fotos: privat

33 Auftritte an 11 Tagen – Alina Rudolph, Julia Höger und Irina Ehlenbeck sind „La Mäng“. Die drei Sängerinnen aus Köln machen in dieser Formation seit 2014 gemeinsam Musik und überzeugen mit ihrer frischen Mischung aus Pop und Motown „op Kölsch“ nun auch in Japan. Die Mädels sind der Einladung des Veranstalters des „Christmas Markets“ in Fukuoka (8. größte Stadt Japans) sehr gerne gefolgt und verzaubern die Japaner seitdem drei Mal täglich mit internationalen Weihnachtsliedern. Mit im Gepäck sind selbstverständlich auch kölsche Weihnachtslieder sowie ihr eigener Weihnachtssong „Dezembernaach“. „Es ist ein wahnsinniges Abenteuer. Die Japaner sind total von den Socken, wenn sie uns hören. Sie versuchen sogar mitzusingen und ein kleiner japanischer Fanclub, die „La Mäng-Gäng“, hat sich auch schon gebildet“, berichtet Julia Höger aus Japan. Leider konnte Irina Ehlenbeck krankheitsbedingt nicht an dem Japan-Abenteuer teilnehmen. Wer die Mädels in Köln live erleben will, hat am 6. Dezember (18.30 Uhr) und 17. Dezember (16.30 Uhr) auf dem Weihnachtsmarkt am Kölner Dom die Gelegenheit hierzu. Außerdem spielen die Mädels am 11. Dezember im Refrather Winterdorf (18.00 Uhr) ihr Weihnachtsprogramm. Für ihre neue Brauhaus-Hymne „Et Köbes-Leed“ wird in zwei Wochen im Brauhaus Sion das Video gedreht.

Irina Ehlenbeck ist an der Seite von Comedy-Queen Carolin Kebekus auch Teil des Trios Beer-Bitches. La Mäng haben sich vor elf Jahren als Solistinnen im Jugendchor St. Stephan kennengelernt. Sie standen schon zusammen im Background bei Kasalla und haben sich 2014 als La Mäng mit ihrer Debütsinge „Mir rocke de Veedel“ selbst auf die Bühnen der Stadt gewagt.

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Große Sitzung zur Sessionseröffnung der Domputzer

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Nov 232016
 
Fotos: Erich Radermacher

Fotos: Erich Radermacher

Am Samstag den 19.11.2016 feierten die Domputzer ihre Große Sitzung zur Sessionseröffnung. Rund 430 Gäste fanden den Weg zur Josef Barten Halle nach Dünnwald, was für uns bedeutet, wir sind bis auf wenige Plätze ausverkauft.

Die Sitzung stand fast ganz im Zeichen von Premieren und Ehrungen.

Gleich zu Beginn feierte Franz Theißen seine Premiere. Als neu-gewählter 1. Vorsitzender hatte er die Ehre unsere Mitglieder, Gäste und Förderer zu begrüßen. Eine weitere Änderung konnten unsere Stammgäste und Mitglieder nach der Begrüßung bemerken. Franz übergab den „Staffelstab der Feuertaufe“ geschickt an Michael Pohl. Mit viel Routine führte Michal Pohl zum ersten Mal mit Bravur durch das Programm einer Sitzung der Domputzer.

Das Programm wurde wieder von Udo Beckers mit einem geschickten Händchen sehr Abwechslungsreich gestaltet. Zu Beginn füllte der Treue Husar die Bühne und bot dem Publikum gleich etwas zum Feiern und Gucken. Weiter ging es im Wechsel mit Reden und Musik. Ne Kistedüvel, Kläävbotze, Ne Usjeflippte und die Domstadtbande standen für die erste Hälfte auf den Plan.

Mit dem Einzug unseres Tanzcorps wurde nahtlos die „Zweite Hälfte“ der Sitzung eingeleitet.

In diesem Jahr lautet bekanntlich das Sessionsmotto „Wenn mehr uns Pänz sinn, sin mehr vun de Söck“. Und so sind wir immer vun de Söck, wenn unsere Jugend anfängt zu Tanzen. Wer sogar genau hingeschaut hat, der konnte feststellen, dass ein Bild der Tanzgruppe auf unserem diesjährigen Sessionsorden grafisch verarbeitet ist.

bild284Mit der Gruppe im Hintergrund wurden die Ehrungen vollzogen. Andrea Winkler-Nier wurde für 20 Jahre Domputzer-Mitgliedschaft geehrt. Volker und Marion Kühlem für jeweils 30 Jahre. Größere Aufmerksamkeit wurde einem Ehepaar aus Hamm geschenkt. Marion und Fred Busbach wurden für besondere Verdienste für die Gesellschaft zu Ehrenmitglieder ernannt. Mit gerührter Stimme bedankte sich Fred beim Publikum.

Weiter ging es noch mit einer ganz besonderen Auszeichnung. Hans-Dieter von Giesen wurde mit dem Verdienstorden in Gold vom Festkomitee ausgezeichnet. Seit 1990 ist er Mitglied der Domputzer und war lange Jahre u. a. als Schriftführer und auch Pressesprecher tätig.

Nach so vielen Ehrungen ging es mit einem Zwiegespräch von Harry und Achim und der Darbietung von Jupp Mendt weiter. Bevor es zum großen Finale kam, trommelten die Drummer Holic‘s mit einstudierten Choreografien auf ihre Trommeln.

De Boore schafften es sogar noch so kurz nach Mitternacht, dass Publikum zum Mitmachen zu animieren. Von Müdigkeit war keine Spur. So wunderte es nicht, dass die After-Show-Party mit DJ Renni bis weit in die Nacht andauerte.