BallKRISTALL: Charity, Stars und eine Premiere mit Rekord!

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Nov 202016
 

Die Blauen Funken feierten am 19. November 2016 im Großen Saal des Maritim Hotels mit dem

BallKRISTALL

die Eröffnung der Karnevalssession 2016/2017. Seit vielen Jahren ist der Ball das TOP-Event im Kölner Ballkalender und ein besonderes Highlight im gesellschaftlichen Leben in Köln.

Nach der von Willy Ketzer komponierten Erkennungsmelodie des BallKRISTALLs konnte Blaue Funken Sitzungsleiter Björn Griesemann wieder über 1000 Gäste im ausverkauften Saal zum BallKRISTALL 2016 begrüßen und eine ganz besondere Charity-Aktion verkünden, die Blaue Funken Senator Patric Levy und Blaue Funken Generalapotheker Frank Levy vom Lexus Forum Köln realisiert hatten: ein Lexus LC 500 Charity-Roulette zu Gunsten des Himmel un Ääd e.V. – För Kindersielcher en Nut! Dazu wurde mit einem neuen Lexus LC 500 im Foyer des Maritim Hotels ein Wagen präsentiert, der erst ab Mitte 2017 erhältlich sein wird und auf allen Tischen lagen Lexus-Jetons aus, die am Roulette-Tisch eingetauscht werden konnten. Als Gewinn lockten drei Wochenenden mit einem Lexus und je eingesetztem Lexus-Jeton wird das Lexus Forum Köln einen Euro an Himmel un Ääd e.V. spenden.

Patric Levy und Frank Levy am Lexus Charity Roulette-Tisch (v.l.)

Patric Levy und Frank Levy am Lexus Charity Roulette-Tisch (v.l.)

Zum Ball: Die Blauen Funken sind für Veranstaltungen der Spitzenklasse bekannt und so erwartete die Gäste auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm mit einer renommierten Showband, nationalen und internationalen Künstlern und einem kölschen Finale.

Der Abend wurde mit dem Auftritt von “Lou Bega – The King of Mambo“ eröffnet. Mit dem Titel “Mambo No. 5“ konnte er auch auf dem BallKRISTALL beweisen, dass er einen eigenen Musikstil geprägt hat, mit dessen Sound er Kulturen und Generationen verbindet sowie Optimismus und gute Laune verbreitet. Das Publikum war sehr schnell von seiner Lebensfreude, seiner Leidenschaft und vom Mambo-Fieber angesteckt und so tanzte der gesamte Ballsaal Mambo auf dem Parkett.

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“Lou Bega – The King of Mambo“ mit seiner von Lebensfreude geprägten Bühnenshow beim BallKRISTALL 2016

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Als Highlight in dieser Ballnacht präsentierten die Blauen Funken “Marianne Rosenberg“. Mit Hits wie “Marleen“, “Ich bin wie Du“ oder “Er gehört zu mir“ war sie nicht nur ein Star in den siebziger Jahren, sondern begeisterte auch alle Gäste im Ballsaal des Maritim Hotels und viele – unabhängig von der Generation – ertappten sich dabei, alle Texte zu kennen und sie mitsingen zu können. Die Entertainerin zeigte eine erstaunliche Wandelbarkeit auf der Bühne – von ganz sinnlich bis ganz wild – und faszinierte mit dem Gehalt ihrer Texte und der Intensität ihrer Interpretationen.

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“Marianne Rosenberg“ begeisterte als Solosängerin das Publikum beim BallKRISTALL – ganz sinnlich oder auch ganz wild mit ihren Tänzern

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In den Zeiten zwischen den Star-Auftritten kamen die tanzbegeisterten Gäste auf ihre Kosten, denn unter der hervorragenden musikalischen Begleitung von Willy Ketzers Showband konnte jeder seinen Tanzkünsten freien Lauf lassen.

Um 23.30 Uhr kündigte Björn Griesemann wieder einmal eine Premiere bei den Blauen Funken an: Die “Paveier“ konnten zum ersten Mal beweisen, dass sie den Ansprüchen des Publikums genügen und die kölsche Mitternachtsshow, die ein fester und unverzichtbarer Programmpunkt des BallKRISTALLs ist, in ein wahres Feuerwerk kölschen Lebensgefühls verwandeln konnten. Und sie haben sich sogar noch übertroffen und dem BallKRISTALL einen neuen Rekord beschert: das Publikum ließ sie nicht von der Bühne und so dauerte die Mitternachtsshow nicht wie üblich eine Stunde, sondern fast zwei! Während der gesamten Zeit waren alle Gäste auf der Tanzfläche versammelt und schunkelten in Abendgarderobe Seite an Seite.

Die “Paveier“ - Kölsches Lebensgefühl um Mitternacht und alle Gäste auf der Tanzfläche!

Die “Paveier“ – Kölsches Lebensgefühl um Mitternacht und alle Gäste auf der Tanzfläche!

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Dies war der krönende Abschluss eines abwechslungsreichen und herausragenden Abends für die Blauen Funken und ihre Gäste und sie konnten anschließend den Ball auf der Tanzfläche im Ballsaal oder bei der Partynacht im Foyer noch bis in die frühen Morgenstunden ausklingen lassen.

Das Fazit vieler Gäste lautete immer wieder: “Die Mischung macht’s – internationale Stars, ausreichend Zeit zum Tanzen und ein herrliches Programmfinale – der BallKRISTALL der Blauen Funken ist der beste Ball in Köln und eine Veranstaltung, die wir immer wieder besuchen werden. Stilvoller kann man nicht in die Session starten.“

Der nächste BallKRISTALL findet am Samstag, den 18. November 2017 im Maritim Hotel statt.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft / Fotos: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V., Michael Nopens / Nachrichten.net, Daniela Decker)

Weiberfastnacht: Radio Köln soll von der Südstadt an den Tanzbrunnen ziehen

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Nov 192016
 
Foto: Archiv/Andreas Klein

Foto: Archiv/Andreas Klein

Offenbar wird es in der kommenden Session bei den Eröffnungen des Straßenkarneval in Köln eine bedeutende Veränderung geben: Die bisher auf dem Severinskirchplatz beheimatete Bühne des lokalen Radiosenders „Radio Köln 107,1“ soll nach Informationen des Portals „meine-suedstadt.de“ in der kommenden Session nach Deutz in das Tanzbrunnen-Gelände ziehen.

Auf dem Severinskirchplatz soll alles kleiner, überschaubarer und wieder mehr in Richtung Veedelskarneval gehen, wie „meine-suedstadt.de“ Patrick Köhler, Vorstand der IG Severinsviertel, zitiert: „Wir werden zwei Bierwagen aufstellen. Auf der Bühne spielen kleinere Bands, und auch der Nachwuchs bekommt dort Gelegenheit, sich zu präsentieren. Das Ganze ist dann deutlicher weniger kommerziell als früher. Echter Veedelskarneval eben.“

Auf dem Platz selbst werden, wie das Portal berichtet, nur noch zwei Bierwagen aufgestellt werden. Die restliche Versorgung sollen die umliegenden Gaststätten im Severinsviertel übernehmen. Für Patrick Köhler steht auch fest, dass der Weiberfastnachtsumzug des Reiter-Korps Jan von Werth als Höhepunkt wieder am Severinskirchplatz vorbeiziehen soll. Dieses war in den letzten Jahren wegen der Massen an Jecken vor der „Radio Köln“-Bühne nicht mehr möglich gewesen. Der erste Karnevalsumzug der Session musste immer einen Umweg parallel zur Severinstraße gehen.

Jochen Pöttgen, Pressesprecher des Reiter-Korps Jan von Werth, konnte den Bericht aus Sicht der Gesellschaft noch nicht bestätigen: „Wir wissen, dass Radio Köln nach einer Alternative gesucht hat. Wir haben aber keine offizielle Bestätigung. Wenn es richtig ist und wir an Weiberfastnacht wieder über die Severinssttrasse gehen könnten, würde uns das natürlich sehr freuen.“, so Pöttgen. Die letztendliche Entscheidung, welchen Zugweg der Weiberfastnachtsumzug gehen darf, liege aber beim Ordnungsamt der Stadt Köln, so Pöttgen weiter.

Die IG Severinsviertel wird nach eigener Aussage in der kommenden Woche bestätigen, dass es „keine große Bühne“ mehr auf dem Severinskirchplatz geben wird. Hierzu soll es nächste Woche eine offizielle Pressemitteilung der Interessensgemeinschaft geben, wie man uns heute Morgen schriftlich mitgeteilt hat. Die Pressestelle von „Radio Köln 107,1“ war für eine Stellungnahme ebenso wenig kurzfristig zu erreichen wie KölnKongress als Betreiber des Tanzbrunnen.

blu|white – ganz hautnah bei der Jahres-PK der Blauen Funken

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Nov 142016
 
Fotos: Andreas Klein

Fotos: Andreas Klein

Die Pressekonferenz der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der neuen Veranstaltungsreihe „blu|white – Karneval meets Clubbing“ und fand deshalb erstmals im Bootshaus Köln-Deutz statt.

Präsident und Kommandant Peter Griesemann und Pressesprecher Dr. Armin Hoffmann konnten zahlreiche Medienvertreter an diesem so anderen Ort für eine Pressekonferenz einer Karnevalsgesellschaft begrüßen, aber das Ziel war es, eine authentische Atmosphäre für alle Neuigkeiten rund um die neue Partyreihe zu schaffen. Für Interviews standen deshalb auch das Bootshaus-Team, Mitglieder der an der blulwhite beteiligten Kölner Bands Cat Ballou, Kasalla und Querbeat sowie DJ René Pera zur Verfügung.

Um den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten, blickten die Blauen Funken aber zuerst kurz auf die Session 2015/2016 zurück und stellten die Höhepunkte der neuen Session 2016/2017 vor:

Jahresrückblick 2016

Die Session startete für die Blauen Funken im Jahr 2016 mit einer blau-weißen Sitzungswoche und mit einer ganz dem Motto „Mer stelle alles op der Kopp“ ungewöhnlichen Reihenfolge der Veranstaltungen: aufgrund der kurzen Session begann der Reigen der Veranstaltungen mit drei Sitzungen und nicht wie für ein Traditionskorps üblich mit dem Regimentsappell. Nach dem großen Erfolg im Vorjahr ging am dritten Tag auch die Sitzung „Funke … janz höösch“ in die zweite Runde. Die Nachfrage nach dieser Sitzung mit dem früheren Arbeitstitel „Sitzung der leisen Töne“ war so groß, dass die Anzahl der Sitzplätze bereits im zweiten Jahr erheblich gesteigert werden musste. Auch im zweiten Jahr fand die Sitzung mit dem Auftritt von Norbert Conrads, der alte kölsche Lieder klassisch vortrug, einen sehr würdigen Abschluss.

Am vierten Tag in Folge fand der Regimentsappell der Blauen Funken im Gürzenich statt. Da aufgrund der kurzen Session die Regimentsappelle der Roten Funken und der Blauen Funken am gleichen Abend stattfanden, musste eine Lösung gefunden werden, damit man sich zumindest kurz zum Ordenstausch treffen konnte. Die beiden Gesellschaften mieteten kurzfristig einen Bus, in dem man alle „Formalitäten“ erledigen konnte und mit dem man unter der musikalischen Begleitung der Spielmannszüge zu den beiden Regimentsappellen fahren konnte, damit jeder rechtzeitig ankam. Während des Regimentsappells wurden 16 neue Blaue Funken vereidigt und 4 neue inaktive Mitglieder aufgenommen. Erst zum dritten Mal nach 2013 und 2014 wurde mit Klaus Rosenstein ein Mitglied mit dem Dienstgrad General ausgezeichnet (inkl. einer Ehrenurkunde für eine 60-jährige ununterbrochene Mitgliedschaft) und der Leiter der Kartenorganisation Heinrich Straetmans erhielt für seine Verdienste das Großkreuz als höchste Auszeichnung der Gesellschaft.

Wie in den Vorjahren haben die Blauen Funken insgesamt acht Sitzungen durchgeführt, die alle außerordentlich gut besucht waren. Neuere Konzepte, wie z. B. das Modell einer „Non-Stop-Sitzung“ für die an einem Wochentag stattfindende Galasitzung, haben weiterhin sehr großen Erfolg und die Vielfalt der Sitzungen findet hervorragenden Zuspruch. Während der letzten Sitzung konnte außerdem bekanntgegeben werden, dass das Tanzpaar der Blauen Funken Corinna Harnbach und Nicolas Bennerscheid nach 2015 in ihrer zweiten Session wieder die Tanzpaarwahl der Kölnischen Rundschau gewinnen konnte – der Lohn für ihren Trainingseifer, ihren außerordentlichen Einsatz, ihre Ästhetik und Ausstrahlung sowie ihrer Lust am Tanzen.

Das Fest in Blau an Weiberfastnacht im Gürzenich ist weiterhin das Aushängeschild der Blauen Funken und die größte Tanz-Veranstaltung an diesem Tag. Die Veranstaltung erfreut sich gleichbleibend großer Beliebtheit und der Kartenverkauf lief trotz einer zunehmenden Anzahl von Karnevalsveranstaltungen an diesem Tag so gut, dass der Vorverkauf, wie in den Jahren zuvor, vorzeitig eingestellt werden musste.

Rechtzeitig zum 60. Geburtstag hatten die Blauen Funken das Konzept an vielen Stellen überarbeitet und für ein noch größeres Angebot und eine bessere Verteilung der Besucherströme gesorgt. So wurden u. a. das Programm im Erdgeschoss aus dem Foyer in den unteren Gürzenich-Saal verlegt und im Gürzenich-Grill ein neuer ruhigerer Bereich geschaffen, in dem man Freunde treffen und sich in einem schönen Ambiente unterhalten konnte sowie typisch kölsche Leckereien zur Verfügung standen. Im Foyer konnten die Gäste auf einer neu geschaffenen Tanzfläche ausgelassen feiern und das Kellergeschoss wurde in diesem Jahr erstmals komplett als Garderobe genutzt.

Aber auch Bewährtes wurde beibehalten: Der große Gürzenich-Saal im ersten Stock mit einem bunten Mix aus kölschen Tön und modernen Showband-Einlagen oder die Fest in Blau-Diskothek im lsabellensaal, in dem ein DJ den jungen Fest in Blau-Besuchern richtig einheizte. Mit acht Spitzenbands des Kölner Karnevals (Höhner, Bläck Fööss, Brings, Klüngelköpp, Cat Ballou, Querbeat, Funky Marys, Biom un Blömcher) und weiteren Gruppen, die verteilt in den beiden großen Sälen auftraten, war für jeden Geschmack etwas dabei und die Besucher konnten auf dem Fest in Blau eine kölsche Programmvielfalt erleben, die keine andere Veranstaltung in Köln in diesem Rahmen bietet.

Foto: Archiv/Andreas Klein

Foto: Archiv/Andreas Klein

Der Rosenmontagszug 2016 stellte die Belastbarkeit der Blauen Funken auf eine harte Probe: aufgrund der wetterbedingten Entscheidung der Sicherheitsbehörden, den Rosenmontagszug nur mit Einschränkungen (u. a. ohne Pferde) stattfinden zu lassen, mussten für alle Reiterinnen und Reiter sowie für die von Pferden gezogenen Kutschen, Geschütze und Bagagewagen Ersatz gefunden werden. Am Sonntagnachmittag lief unter Leitung des Rosenmontagskoordinators Ralf Offermann eine gigantische Aktion an. Es war den Blauen Funken gelungen, für die Reiter und einige Besatzungen der Geschütze und Kutschen, drei Wagen von befreundeten Gesellschaften, die außerhalb von Köln ansässig sind, zu organisieren. Weitere Besatzungen der Geschütze und Kutschen wurden auf andere Großwagen verteilt und für die gesamte Bagage der Fußgruppen konnten drei Lieferwagen organisiert werden. Am späten Nachmittag und in der Nacht von Sonntag auf Rosenmontag musste das Wurfmaterial von allen betroffenen Wagen in der Halle in Dellbrück und am Sattelplatz in der Brühler Straße auf die neuen Fahrzeuge verteilt werden. Ein Team von über 25 Mann machte unter der Leitung von Oliver Tonagel, Martin Baumgärtner und des Schirrmeisters Dirk Strack die Nacht zum Tage, damit alles rechtzeitig fertig wurde.

Viele weitere Veranstaltungen bereicherten das Vereinsleben auch außerhalb der Session, so u. a. die Teilnahme an verschiedenen sportlichen Wettbewerben, wie das Fußball-Traditionsturnier der Kölner Karnevalsgesellschaften, das Drachenbootrennen oder mehrere karnevalistische Reitturniere.

Folgende Veränderungen im Gesamtvorstand erfolgten während des Jahres 2016:

o Lutz Schade wurde im Juli 2016 zum neuen Senatspräsidenten gewählt und wurde damit Nachfolger von Prof. Dr. Michael Bernecker in diesem Amt.
o Michael Eppenich wurde ebenfalls im Juli zum neuen Leiter der inaktiven Mitglieder berufen und übernahm dieses Amt von Lutz Schade.

Im August 2016 konnte im Rahmen einer Einladung zu einer Hoteleinweihung eine über 100 Mitglieder große Gruppe kölsche Musik und Tradition nach China exportieren und in der ehemaligen deutschen Kolonie Qingdao als Kölner Botschafter das dortige Publikum begeistern. Auch dabei galt es, Hindernisse geschickt zu überwinden: da Blaue Funken Marie Corinna Harnbach nicht mit nach China kommen konnte, wurde Ex-Marie Sandra Burrenkopf reaktiviert. Außerdem durften die Original-Säbel nicht mitgeführt werden und so ließen die Blauen Funken vor Ort Imitate fertigen.

Eine neue Partnerschaft knüpften die Blauen Funken im Oktober 2016 mit dem RheinEnergieMarathon Köln als „offizieller Karnevalspartner“. Die Läufer wurden mit der Dicken Berta im Startbereich auf die Strecke geschickt und bei Kilometer 11 wurde ein Blaue Funken Hot-Spot mit Moderation und Live-Musik eingerichtet. Die über 25.000 im Ziel ausgegebenen Wärmedecken im Blaue Funken-Design tauchten die gesamte Innenstadt stundenlang in Blau und Weiß.

Die Gesellschaft blickt auf ein sehr erfolgreiches und abwechslungsreiches Jahr zurück, in dem Bewährtes weitergeführt wurde und viel Neues entwickelt und umgesetzt wurde. Der 2014 neu gewählte Gesamtvorstand konnte seine Arbeit auch im Jahr 2016 erfolgreich fortsetzen. Zum Erfolg haben viele Mitglieder in den unterschiedlichsten Projekten und bei allen Veranstaltungen beigetragen. Dabei wurden anstehende Aufgaben auf viele Schultern verteilt.

Ausblick auf die Session 2016/2017

Der BallKRISTALL 2016

Als erste Veranstaltung der neuen Session 2016/2017 findet am 19. November 2016 der inzwischen 15. BallKRISTALL im großen Ballsaal des Maritim Hotels statt, das Top-Event der Blauen Funken zur Sessionseröffnung und ein gesellschaftliches Ereignis in Köln.

Die Mischung aus hochkarätigen Programmpunkten mit nationalen und internationalen Künstlern und viel Zeit zum Tanzen machen den Ball immer wieder zu einem Publikumsmagneten. Für das Jahr 2016 konnten „Lou Bega – The King of Mambo“, die Sängerin und Entertainerin „Marianne Rosenberg“ und die „Paveier“ als musikalische Highlights gewonnen werden. Die musikalische Begleitung wird wieder in den Händen der Willy Ketzer Showband liegen.

Unsere Sitzungsformate und Veranstaltungen 2017

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Die Veranstaltungen der Blauen Funken

Im Jahr 2017 beginnen die Veranstaltungen mit dem Regimentsappell am 16. Januar 2017 im Gürzenich, auf dem wieder viele neue Mitglieder vereidigt bzw. aufgenommen werden und dann mit der ersten festlichen Sitzung in Abendgarderobe am 20. Januar 2017 im Gürzenich.

Insgesamt wird es 2017 wieder acht Sitzungen geben und die Blauen Funken halten an der Mischung aus fünf Kostümsitzungen, zwei festlichen Sitzungen und einer etwas ruhigeren Sitzung in einem speziellen Format fest. Für die Blauen Funken gehören Festsitzungen zu den Veranstaltungen, die man als Traditionskorps anbieten möchte, da sie auch ein Bestandteil guter kölscher Tradition sind.

Der Kartenvorverkauf läuft sehr gut, 7 Sitzungen sind bereits ausverkauft und es gibt nur noch einige Restkarten für die Galasitzung am 01. Februar 2017.

Weiterentwicklung des neuen Konzeptes für das „Fest in Blau“: Aus den Erfahrungen mit dem neuen Konzept, welches 2016 eingeführt wurde, wurden weitere leichte Anpassungen abgeleitet. Viele Rückmeldungen beschäftigten sich mit dem Wunsch, noch mehr ruhigere Bereiche zu schaffen und so werden die Lounge-Areas nochmals vergrößert und verbessert und das Angebot an Speisen abwechslungsreicher gestaltet. Alle Spitzenkräfte des Kölner Karnevals werden auf den beiden Bühnen in den zwei großen Sälen wieder dabei sein.

Entwicklung der Gesellschaft: Die Gesellschaft befindet sich ideell und finanziell in einer ausgezeichneten Situation. Alle Mitglieder arbeiten am Erfolg der Gesellschaft mit und die Veranstaltungen wären durch die Unterstützung und Mitarbeit vieler Mitglieder nicht derart erfolgreich durchzuführen. Die Gesellschaft wächst auch weiterhin in einem gesunden Maß und so wurden in den letzten Jahren pro Jahr immer ca. 15 bis 20 neue Mitglieder aufgenommen und die Mitgliederanzahl von 500 schon weit überschritten. Allerdings wurde auch die „Alterspyramide“ einmal kritisch hinterleuchtet und festgestellt, dass wir in gewissen Altersjahrgängen Lücken aufweisen. Diese sollen nun gezielt angesprochen werden, damit auch in der Gesellschaft eine ausgleichende „Generationengerechtigkeit“ vorhanden ist.

„blu|white“ – Karneval meets Clubbing“: Wie aus Wünschen und Ideen Realität wird!

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Grafik: Veranstalter

Bereits zur letzten Pressekonferenz im Jahr 2015 berichteten die Blauen Funken darüber, dass eine ganz neue Partyreihe entwickelt werden soll, die junge und junggebliebene Karnevalsjecken ansprechen soll. Die Planungen liefen über das gesamte letzte Jahr in einer eigens eingerichteten Projektgruppe bestehend aus sieben der jüngsten Mitglieder und drei Vorstandsmitgliedern.

Das Konzept: In langen Gesprächen wurde gewissenhaft über die Konkurrenz, den Markt, moderne Elemente wie „YouTube-Stars“, die Art eines Events (Ablauf und Rahmen), die Zielgruppen und das Konzept debattiert. Das Projektteam kam zu dem Ergebnis, dass fast alle Versuche, eine „neue“ Jugendveranstaltung zu etablieren, nur mit einer Art „Fest in Blau-Kopie“ geendet sind, welche die Zielgruppe klar verfehlt hat und anders als beworben eher ein Ü-30 Publikum in der Breite erreicht. Um der Zielgruppe gerecht zu werden, wurde ein anderer Ansatz gewählt und das Konzept einer Clubveranstaltung, welches im Karneval in den letzten Jahren immer mehr Fuß gefasst hat, auf ein völlig neues Niveau gehoben.

Die Location: Für das Event konnte das Bootshaus in Köln/Deutz gewonnen werden, welches im Karneval unbenutzt ist. Das entwickelte Konzept überzeugte und mit einer Sicherung auf Exklusivität in der Karnevalsbranche sind die Blauen Funken vor Trittbrettfahrern geschützt. Licht- und Lasershows, das tiefe Wummern vom treibenden Bass, ausgelassene feiernde Menschen: So kann man sich das Bootshaus vorstellen. Jede Woche aufs Neue gibt sich das „Who is Who“ der internationalen DJ-Szene in diesem Club die Klinke in die Hand. Ein Club, welcher international vom Publikum und von der Fachpresse gefeiert wird. Das Musikmagazin DJ-MAG, das Fachmagazin der Branche, listet das Bootshaus in ihrer TOP 100-Liste der weltweit besten Clubs 2016 auf Platz 17. Ein Ritterschlag, denn in dieser Liste sind nur 4 deutsche Clubs vertreten (Berghain/Berlin mit Platz 16 als bester deutscher Club knapp davor) und in den TOP 10 befinden sich ausschließlich Hotspots auf Ibiza und in Rio de Janeiro.

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Das bluwhite-Team der Blauen Funken

Das Programm: Im Bootshaus werden zwei Welten aufeinandertreffen und mit ihrer Mischung ein einzigartiges Event versprechen. Mit dem Namen blu|white wurde ein passender Namen für diese ungewöhnliche Symbiose gefunden. DJ Rene Pera wird die Brücke zwischen Clubbing und Karneval schlagen. Für ein ordentliches organisches Brassgefühl sorgen die Jungs und Mädels von Querbeat. Ebenfalls mit dabei sind Kasalla und Cat Ballou, die den Club einheizen werden – ein Karnevalsprogramm, welches keine Wünsche offen lässt. Es wäre jedoch nicht das Bootshaus, stünde nicht ein internationaler TOP DJ an den Turntables. Hier haben die Blauen Funken die exklusiven Kontakte des Bootshaus-Teams genutzt und im September mit Alan Walker einen internationalen Star DJ gebucht. September deshalb, da diese Branche so schnelllebig ist, das ein TOP DJ in der nächsten Woche ein Weltstar oder schon wieder out sein kann. Um diese Entwicklung besser einzuschätzen, sind wir auf die Mechanismen dieser Branche eingegangen, welche unseren langfristig planenden Literaten vor eine sichtbar spaßige Abwechslung und Herausforderung stellten.

Die Dancefloors: Auf dem Main-Dancefloor werden alle Haupt-Acts stattfinden, im zweiten Raum wird nur der typische Bootshaus-Sound zu hören sein und im dritten Raum wird Karnevalsmusik mit moderner Popmusik das vielseitige Angebot abrunden.

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Der Himmel passend zum Bus …

Alan Walker: Sein Welthit „Faded“ stellte Ende Februar 2016 mit 3,69 Millionen Streaming-Abrufen innerhalb einer Woche einen neuen Rekord auf. Nach der Nr. 1 der deutschen Halbjahrescharts 2016 startet er nun mit „Sing Me To Sleep“ weiter durch. Das berühmte Musikmagazin DJ MAG listet Alan Walker auf Platz 55 ihrer legendären DJs Top 100.

Das Marketing: Mit der Entwicklung einer eigenen Homepage wurden die Marketingmaßnahmen gestartet. Die Veröffentlichung des DJ-Highlights am 6. November 2016 leitete die weiteren Maßnahmen, wie z. B. Citycards, Flyer, Plakate, Facebook- und lnstagram-Aktionen ein.

Durch eine herausragende Unterstützung der Blauen Funken Senatoren Marcel und Karl Kläs der Firma Schilling Omnibusverkehr GmbH konnte ein KVB-Linienbus komplett im Blaue Funken-Design und mit einer speziellen Werbung für die blu|white und das Fest in Blau erstellt werden (jeweils eine komplette Bus-Seite). Dieser wird heute der Öffentlichkeit und der Presse vorgestellt und wird ab morgen bis zum Ende der Karnevalssession auf zentralen Routen in Köln im Einsatz sein.

(Quelle: Pressemitteilung der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e. V.)

Ordensabend der Höhenhauser KG Naaksühle

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Nov 132016
 
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Fotos: Christiane Lucas

„Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“ – wie sehr uns dieses Motto aus dem Herzen spricht, war bei der Sessionseröffnung -dem Ordensabend- der Gr. Höhenhauser KG Naaksühle den ganzen Abend spürbar…

Der feierlichen Eröffnung durch den Präsidenten Peter Monschau und den 1. Vorsitzenden Christoph Siegrist folgte unmittelbar eine Überraschung unseres Literaten Jürgen Steup: Ein Aufmarsch von 17 Fahnenträgern Kölner Karnevalsvereine vom Stammtisch „De Plaggeköpp vun 1998“, dem die KG Naaksühle seit 2000 angehört, marschierten in den festlichen Saal und erwiesen uns ihre Ehre. Begeistert von diesem Einzug ließ Peter Monschau die Herren nicht gleich abziehen, sondern bat sie noch etwas auf der Bühne zu verweilen und einen tollen Rahmen für den Auftritt unserer Ühlepänz zu bilden. Darum musste man den ersten Vorsitzenden der Plaggeköpp, Fritz Bolz, nicht lang bitten.

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Tanzgruppe Ühlepänz

Daraufhin tanzten unsere Ühlepänz in den Saal und zündeten auf der Bühne ein wahres Feuerwerk an Schrittfolgen, Sprüngen und Figuren, daß die Zuschauer keine Sekunde verpassen wollten. In einem fast 8-minütigem Medley kölscher Lieder zeigte die gesamte Tanzgruppe (was eine Premiere war!*), wie sehr ihr Herz am Fastelovend hängt und der ganze Saal war „vun de Söck“. Diese unglaublich tolle Leistung honorierten die 180 anwesenden Gäste mit langem Klatschen und Standing Ovations.

*In all den Jahren tanzten zum Ordensabend nur die Großen der Ühlepänz. Wie wichtig uns jedoch als Familiengesellschaft alle Mitglieder und vor allem unsere Jüngsten, uns Ühlepänz, sind, zeigen wir auch, indem wir das diesjährige Motto zum Anlaß nahmen und ALLE Ühlepänz auf die Bühne holten. Die Freude der Zuschauer und der große Applaus zeigten, wie wunderbar diese Entscheidung war – und ab nun vielleicht beibehalten wird… Ebenso spricht der Applaus für die Belohnung der vielen Trainingsstunden durch die Trainierinnen Anja Weimann und Kathrin Heinlein. Ein großes Lob und Dank dafür wurde ihnen auf der Bühne vom Präsidenten ausgesprochen. Ebenso ging ein Dank an die neue Jugendleitung.

Das dann eröffnete kalt-warme Buffet (zum Teil aus dem Hause Siegrist sehr elegant und liebevoll hergerichtet) ließ keine Wünsche offen und keinen hungrigen Magen leer. Für jeden Geschmack gab es eine Köstlichkeit, so daß manch einer sich mind. ein 2. Mal in die Schlange einreihte…

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Sessionsorden 2017

Gegen 21:00 Uhr wurde dann die Spannung von den Gästen genommen und der neue Sessionsorden vorgestellt. In diesem Jahr stehen ganz klar unsere Kinder im Vordergrund und schmücken als Hauptaugenmerk unseren Orden. Dabei umarmt unser Maskottchen sie liebevoll und jeck mit Narrenkapp. Den Stolz auf unsere Stadt zeigen wir mit dem Kölner Wappen und unserem Wahrzeichen.

Nach der Verleihung des neuen Ordens an Dieter Ragas (Ehrenpräsident), Präsident Peter Monschau und den geschäftsführenden Vorstand überrascht Dieter Ragas 21:30 Uhr mit einer Verkündung: durch den umwerfenden Auftritt der Tanzgruppe spendet er 500,-€ für die Weihnachtsfeier der Ühlepänz und möchte damit ein Beispiel geben, daß es immer lohnenswert ist, unsere Ühlepänz und ihre Freude am Karneval zu unterstützen und den Fleiß anzuerkennen.

Da Dieter Ragas (Präsident der KG von 2001 – 2010) nicht nur tatkräftiger Unterstützer der Gesellschaft, sondern auch bereits seit 40 Jahren Mitglied ist, wird ihm aufgrund seiner Mitgliedstreue von Peter Monschau die Jubiläumsnadel verliehen.

Als gegen 21:40h Michael Kramp vom Festkomitee eintrifft, nahte der Höhepunkt des gestrigen Abends:

Die Verleihung von 2 goldenen Verdienstorden des Festkomitees:

Ehrung durch das FK

Ehrung durch das FK

Kläre Wolff (Gründerin der Ühlemädcher und 25 Jahre lang Präsidentin dieser (1969-1994)
seit 1.1.69 in der Gesellschaft (fast 48 Jahre), seit 2003 Ehrenpräsidentin und Ehrenmitglied der Gesellschaft wird in Anerkennung ihrer jahrzehntelangen Verdienste vom Festkomitee der Verdienstorden in Gold verliehen. Sie ist die einzige Dame der Gesellschaft, die 2007 vom Elferrat den Ühlering verliehen bekam. Ebenso erhielt sie bereits den silbernen Verdienstorden vom Festkomitee und den Verdienstorden der Gesellschaft. Bis heute unterstützt Kläre tatkräftig die Naaksühle und ist als wandelnde Chronik und Mutter der Gesellschaft mit offenem Ohr und Herz sehr gefragt. Geduldig nimmt sie sich der Belange vieler Mitglieder an und hält sich nicht zurück, ihre Meinung zum Wohle der Gesellschaft kund zu tun. Ihre Meinung hat ebenso wie ihr Lachen viel Gewicht und dafür wird sie von allen geliebt und geachtet.

Maria Siebert (2. Ühlemädcher-Präsidentin (1994-2004)
seit 9.4.94 in der Gesellschaft (22 Jahre); Seitdem Maria 2003 das Amt der Kassiererin und damit auch aktive Vorstandsarbeit übernommen hat, bekleidet sie dieses Amt mit Bravour bis zum heutigen Tage. Für die tolle geleistete Arbeit als Präsidentin ist sie seit 2011 zur Ehrenpräsidentin ernannt worden. Auch sie hat bereits den Verdienstorden des Festkomitees in silber erhalten und auch den Verdienstorden der Gesellschaft verliehen bekommen. Sie ist unser wichtiger „Geburtstagsengel“ – jeder Geburtstaggruß trägt auf der persönlich versandten Karte ihre Unterschrift – was wären wir ohne sie.

Damit haben erstmals 2 Damen aus unserer Gesellschaft den Verdienstorden in Gold vom FK Kölner Karneval verliehen bekommen.

Die Verleihung einer silbernen Mitgliedsnadel für 10-jährige Mitgliedschaft an:
Michael Hoenigs, Christoph Siegrist, Matthias Striffler und Elke Krupa wird aufgrund überwiegender Abwesenheit bei den Mitgliedern persönlich nachgeholt!

Elferrat und Ühlepänz

Elferrat und Ühlepänz

Ein weiterer Programm-Höhepunkt wurde von Mitgliedern aus unserem Elferrat in Kooperation mit den Großen der Ühlepänz geboten. Sie brachten die Pferde vom Flur mit auf die Bühne und lieferten mit ihren einstudierten Tänzen einen kleinen Angriff auf die Lachmuskeln. Dafür ernteten sie vom Publikum einen herzlichen Klatschrhythmus und Zugaberufe. Ebenso wie die musikalische Einlage der Ühlepänz und ihr 2. neu einstudierter Tanz trugen diese Programmpunkte zu einem wundervollen Sessionsauftakt bei, der vielen lange in Erinnerung bleiben wird. Gemeinsam mit Freunden aus verschiedenen Karnevalsgesellschaften feierten wir unseren Sessionsauftakt auch nach offiziellem Programmende (ca.23:00 Uhr) bei Musik und Tanz noch lange weiter.

Ein Dank in Form eines Blumenstraußes erhielt auch Heike Kattwinkel für die Ermöglichung unseres Ordensabends und die reibungslose Unterstützung im Dünnwalder Schützenheim.

Schlenderhaner Lumpe starteten in die Session

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Nov 132016
 
Foto: Andreas Klein

Foto: Andreas Klein

Die K.G. Schlenderhaner Lumpe startete am heutigen Abend im Pullman Cologne Hotel, welches ab Anfang Januar 2017 wieder zur Kölschen Hofburg wird, in die Session. Nach der Begrüssung durch Präsident Hellmut Schramm zog das Tanzcorps „Colonia Rut-Wiess“, das in dieser Session sein 14-jähriges Bestehen begeht, in den Saal ein. Mit Sonja Giesbers-Jonen und Andreas Brock haben seit dieser Session zwei neue Trainer das Zepter übernommen – und mit Andreas Brock ist ein Gründungsmitglied nun für die Choreografie und die akkrobatischen Elemente (mit-)verantwortlich.

Das Tanzcorps bewies, dass man auch unter dem neuen Trainerteam zu den besten Tanzcorps im Kölner Karneval gehört! Kein Wunder, dass „Colonia Rut-Wiess“ nicht nur in Köln, sondern sogar im gesamten Rheinland, im Ruhrgebiet sowie im nahe gelegenen Ausland (Niederlande, Belgien …) gerne als Top-Act gebucht werden. Nach dem Auftritt wurde das bisherige Trainerteam, Stephanie Hilger und Harald Kaspers, für seine Verdienste um das Tanzcorps geehrt.

Für die Unterhaltung im weiteren Verlauf des Abends sorgten die Band „Miljö“, Entertainer „Magic Charles“ (Olaf Scharlemann), Thomas „Et Klimpermännche“ Cüpper, der „Kölsche Tenor“ Norbert Conrads und Bernd Stelter. Zwischendurch unterhielt Alleinunterhalter Martin Küpper die Gäste und bot traditionell die Möglichkeit, das Tanzbein zu schwingen.

Kölsche Narren-Gilde startet mit „Ähzezupp, Klaaf un Fastelovend“ in die Session

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Nov 132016
 
Foto: Andreas Klein

Foto: Andreas Klein

Die Session 2016/2017 ist die Session der Jubiläen – denn auch die Kölsche Narren-Gilde feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Die Mitglieder und Gäste im Saal konnten sich auf ein buntes Programm freuen, dazu gab es eine deftige Erbsensuppe und die Möglichkeit sich untereinander zu unterhalten.

Mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe „De Höppemötzjer“ startete die Jubiläumsgesellschaft in den Abend. Für die ersten Lacher der Session sorgte danach Jupp Menth in seiner Paraderolle als „Ne kölsche Schutzmann“. Festkomitee-Vorstand Michael Kramp kam hiernach zur Ehrung verdienter Mitglieder auf die Bühne – und Narren-Gilde-Präsident Helmut Kopp schaute mehr als einmal verwundert, dass immer von zwei Ehrungen gesprochen wurde. Denn er wusste nur von einer! Kein Wunder, stand Kopp doch sebst auf der Liste der zu ehrenden Personen: Helmut Kopp erhielt den Verdienstorden des Festkomitee Kölner Karneval in Gold. Kurz zuvor hatte Jochen Becker für seine Verdienste um die Gesellschaft und den Karneval in Köln an sich den Verdienstorden des Festkomitee Kölner Karneval in Silber erhalten. Bevor es dann in die Pause, und damit zur deftigen Erbsensuppe überging, sorgte Marita Köllner mit ihren Liedern für Stimmung im kleinen Saal des Kölner Maritim Hotel am Heumarkt.

Nach der Stärkung sorgten die Band „Kölschraum“, Top-Redner Martin Schopps, Querbeat, die Klüngelköpp und zum Finale das Musikkorps „Kölner Husaren grün-gelb“ für eine stimmungsvolle, kurzweilige Eröffnung der Session zum 50-jährigen Bestehen der Kölsche Narren-Gilde.

„Et Blomekörfge“ startet in sein 150-jähriges Bestehen

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Nov 132016
 
Foto: Andreas Klein

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Mit ihrem Ordensabend startete die Kölner K.G. Blomekörfge, eine  der ältesten Karnevalsgesellschaften der Domstadt, in ihren Jubiläumssession: 150 Jahre wird man in der Session 2016/2017 alt und feiert natürlich entsprechend. Am heutigen Abend ging es im Brauhaus „Em kölsche Boor“ auf dem Eigelstein familiär zu, denn die Veranstaltung war nur für Mitglieder und deren Familien geöffnet.

Vizepräsident Friedel Esser führte durch den Abend. Nach der Begrüssung erklärte Wolfgang Trepper den Anwesenden die Hits des deutschen Schlagers und deren Hintergründe – oder wussten Sie, dass es bei Heinos „Blau blüht der Enzian“ eigentlich um die drei wichtigsten Dinge der Rockmusik (Sex, Drugs & Rock ´n Roll) geht? Achten Sie mal darauf. Oder, noch besser: Lassen Sie es sich von Wolfgang Trepper anschaulich erklären!

Nach diesem ersten Auftritt, der bei den Blomekörfge-Mitgliedern durchweg klasse ankam, wurden verdiente Mitglieder der Gesellschaft für ihre langjährige Verbundenheit zur Gesellschaft geehrt. Darunter unter anderem Karin Dohlen, die seit 45 Jahren dem Blomekörfge die Treue hält.

Anschließend ging Senats-Vizepräsidentin Uschi Teuber als „En kölsche VIP“ in die Bütt – ein karnevalistisches Element von Mitgliedern für Mitglieder, welches in den 30er und 40er Jahren, aber auch in den 50er und 60er Jahren bei vielen Gesellschaften zu finden war. Genau wie die BlomeComedy, welche zur Familienveranstaltung „Blome Jeck“ aufgeführt wird, sind diese Elemente aber heute nur noch sehr selten zu finden. Und gerade das Blomekörfge hält diese Tradition seit langem aufrecht und aktiv.

Olaf Bürger als „Edno Bommel“ und die „Kölsch Band“ sorgten für Unterhaltung. Und auch Blomekörfge-Geschäftsführer Wilfried Schmitt stieg unter dem Titel „Lotteriegewinn und seine Folgen“ für seine Vereinskollegen in die Bütt – und dies, obwohl es Schmitt zurzeit gesundheitlich alles andere als rosig geht! Dafür verdient der umtriebige Karnevalist nicht nur unsere Hochachtung.

Zum Finale gab es dann einen Auftritt eines Künstlers, der auf unserer Seite nicht namentlich erwähnt werden möchte.

Am späten Abend ging die Veranstaltung dann zum gemütlichen Teil über, denn auch nach dem offiziellen Programmende wurde weiter gefeiert.

Sessionseröffnung: Abschließende Bilanz der Polizei Köln

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Nov 122016
 
Quelle: presseportal.de

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Mehrere Zehntausend Karnevalisten haben am Freitag (11. November) den Sessionsauftakt in der Kölner Innenstadt gefeiert. Bereits gegen 10.15 Uhr war der Heumarkt „rappelvoll“ mit schunkelnden und singenden Karnevalfans.

Die Beamten erteilten insgesamt 120 (139) Platzverweise und 62 (70) Personen mussten in Gewahrsam genommen werden (Vorjahreszahlen in Klammern). Die Polizisten leiteten 96 (128) Strafverfahren ein – unter anderem wegen Körperverletzungsdelikten, Sachbeschädigung, Taschendiebstahl, Raub und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. 13 (16) Straftäter wurden festgenommen.

Herausragend negativ fiel ein 24 Jahre alter Randalierer auf. Sein Verhalten hatte schlimme Folgen: Nach bisherigen Ermittlungen hatte er gegen 21.15 Uhr vom Dach eines Hauses in der Brüsseler Straße wahllos Dachziegel auf die Straße geworfen. Ein Mann (28) und eine Frau (28) wurden von den Ziegeln getroffen. Der Randalierer rannte zunächst über die Dächer der Häuserreihe weiter. Plötzlich stürzte er, rutschte vom Dach und fiel auf einen der oberen Balkone. Die eingesetzten Kräfte drangen daraufhin in die Wohnung ein, in der sich der Mann befand und nahmen ihn fest. Der 28-jährige Karnevalist erlitt schwere Kopfverletzungen und musste notoperiert werden. Seine Begleiterin wurde leicht verletzt. Der Festgenommene wurde heute Nachmittag (12. November) nach seiner Vernehmung wieder entlassen. Er muss sich in einem Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung für seine Tat verantworten.

„Die „Jecken“ haben sich schon sehr früh in die Stadt begeben und gefeiert. Die Straßen und Plätze waren schon sehr früh gefüllt. Früher als in den letzten Jahren mussten die Sperrstellen eingezogen werden. „, bilanzierte Einsatzleiter Römers. „In den Fällen, in denen sich jemand nicht an die Regeln gehalten hat, waren wir schnell vor Ort und haben konsequent durchgegriffen. Dies spiegelt sich auch in der Einsatzstatistik wieder.“

(Quelle: Pressemitteilung der Polizei Köln)