K.G. UHU feiert wieder Prunksitzung im Festsaal der Flora

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Feb 182019
 

Foto: Andreas Klein

Einmol em Johr jeiht dä Dellbröcker Boor us em Veedel – un fiert op singer „Schäl Sick“ – genauer gesagt im Festsaal der Flora-Parkterrassen mitten im Botanischen Garten der Stadt Köln, der Flora. Dort geht es dann etwas edler zu als bei den deftigen Sitzungen der „Dellbröcker Boore“ in der Schulaula in Holweide. Und das Essen darf man sich auch nicht mitbringen …

Mit dem Korps der Bürgergarde blau-gold startete man am Samstagabend in die Veranstaltung. Das Traditionskorps tauchte die Bühne in ein Meer aus blau und gold. Der Regimentsspielmannszug brachte die Gäste der K.G. UHU zum Schunkeln, bevor das Tanzkorps und Tanzpaar der Bürgergarde über die Bühne wirbelte. Nach dem Ausmarsch des Korps sorgte Guido Cantz für erste Lacher im Saal, bevor die Bläck Fööss mit ihren Hits die Gäste – trotz Abendkleid und Smoking – von den Stühlen rissen. Das Kölner Dreigestirn brachte bei seinem Aufzug einen ganz besonderen Adjudanten mit: Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker zog in EhrenGarde-Uniform mit den Tollitäten auf und übernahm auch eine Ehrung im Auftrag des Festkomitee Kölner Karneval. Christoph Hellwig, Schatzmeister des Senats, erhielt den Verdienstorden des Festkomitee in silber überreicht. Mit dem Auftritt des Dellbröcker Boore Schnäuzer Ballett endete die erste Abteilung der Sitzung.

Nach der Pause eröffneten „cat ballou“ die zweite Abteilung mit ihren Leedcher. Musikalisch ging es dann auch weiter mit den Räuber und ihren Hits. Das Tanzcorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte beeindruckte mit einer tänzerisch-akkrobatischen Darbietung, welche das Tanzcorps nicht umsonst zu den Top-Tanzcorps im Rheinland ausweist. Zu später Stunde schaffte es Dave Davis noch einmal, dass die jecken Gäste seinem Alter Ego „Motombo Umbokko“ zuhörten. Mit den Original Eschweiler und ihrem satten Fanfarensound ging die Prunksitzung am frühen Sonntagmorgen zu Ende.

Funkenkostümsitzung im Kristallsaal: Von der Geburtstagsüberraschung zum neuen Ehrenpräsidenten

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Feb 182019
 

Die Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. begrüßte ihre Gäste zur dritten großen Kostümsitzung am Samstag, den 16. Februar 2019 im Kristallsaal der Messe. Es war der Geburtstag des Präsidenten und Kommandanten Björn Griesemann und dies war der Anlass für die eine oder andere Überraschung während der Sitzung.

Die Überraschung war gelungen

Die erste große Überraschung hatten die Blauen Funken direkt zu Beginn der Sitzung für ihren Präsidenten vorbereitet. In einer kleinen Gruppe geplant und ohne das Wissen von Björn Griesemann und der meisten Blauen Funken wurde sein Vater und Amtsvorgänger Peter Griesemann aus Spanien eingeflogen und während des Auftrittes der Blauen Funken versteckt auf die Bühne gebracht. Beim üblichen Abzählen der Funken übernahm er am Ende das Mikrofon und sagte “Herr Präsident, außer mir ist keiner mehr da. Und ich bin gekommen, um Dir zum Geburtstag zu gratulieren“. Sichtlich überrascht kam Björn Griesemann aus dem Elferrat zu seinem Vater und begrüßte ihn. Das Wiedersehen nach vielen Wochen ließ den sonst so schlagfertigen Sitzungsleiter vor Überraschung und emotionaler Überwältigung sprachlos werden.

Vater und Sohn: Björn und Peter Griesemann auf der Bühne vereint.

Ein neuer Ehrenpräsident

Ein für alle Blaue Funken emotionaler Höhepunkt fand allerdings anschließend noch eine Steigerung, denn noch während des Auftrittes der Blauen Funken ließ sich Björn Griesemann die Gelegenheit nicht entgehen, versammelte den gesamten Vorstand sowie Ehrenpräsident Fro T.D. Kuckelkorn um sich und ernannte seinen Amtsvorgänger Peter Griesemann aufgrund seiner langjährigen und herausragenden Leistungen für die Gesellschaft zum Ehrenpräsidenten der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. Dies war aufgrund seiner krankheitsbedingten Abwesenheit zum Regimentsappell Anfang Januar nicht möglich gewesen. Der Saal zollte minutenlangen Respekt und Dankbarkeit und das eine oder andere Tränchen musste – auch bei vielen Blauen Funken – getrocknet werden.

Die zweite Überraschung des Abends und ein emotionaler Höhepunkt der gesamten Session: Björn Griesemann ernennt seinen Amtsvorgänger Peter Griesemann zum Ehrenpräsidenten der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.

Früh übt sich, wer ein Blauer Funk werden will

Und noch etwas für’s Herz: Beim anschließenden Ständchen des Regimentsspielmannszuges erhielt der Tambourmajor Marko Mischke kräftige Unterstützung durch Alexander Weber und für viele stand fest: Die Blauen Funken müssen sich um ihren Nachwuchs keine Sorgen machen!

Der Nachwuchs in vorderster Front: Alexander Weber übt schon kräftig für den Einstieg bei den Blauen Funken.

Eine Sitzung für alle – Gebärdendolmetscher und die Mitglieder des Gebärdenchors St. Georg Köln

Nach den überaus positiven Rückmeldungen in den letzten beiden Jahren wurde zur Funkenkostümsitzung im Kristallsaal die gesamte Veranstaltung wieder von drei Gebärdendolmetschern simultan übersetzt. Sie waren im Bereich der Bühne platziert und ein besonderer Bereich im Saal mit dem besten Blick auf die Gebärdendolmetscher war speziell für Gäste, die diese Unterstützung benötigen, im Vorfeld ausgewiesen und zur Verfügung gestellt worden. Über 40 Gäste mit einer Hörbehinderung nahmen dieses Angebot an und konnten einen erlebnisreichen und stimmungsgeladenen Abend verbringen. Das Gemeinschaftsbild auf der Bühne in der Pause gehört nun auch schon zur Tradition.

Das Bad des Präsidenten in der Menge: Mitglieder des Gebärdenchors und viele andere Gäste, die eine Unterstützung durch Gebärdendolmetscher benötigen, bei der Funkenkostümsitzung im Kristallsaal.

Der Einsatz der Gebärdendolmetscher geht zurück auf eine Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde St. Georg, in deren Kirche seit mehreren Jahren die Regimentsmesse der Blauen Funken stattfindet. Die Kirchengemeinde St. Georg ist das “Diözesanzentrum für Hörbehinderte & Integrative Gemeinde“ und auch die Regimentsmessen werden für die Gemeindemitglieder in Gebärdensprache simultan übersetzt und wurden schon mehrmals durch den Gebärdenchor bereichert. Die Übersetzung in Gebärdensprache wird weiterhin ein fester Bestandteil bei Sitzungen der Blauen Funken sein.

Zu diesem besonderen Angebot passte auch ein spezieller Programmpunkt der Sitzung: zum ersten Mal traten die KG Jecke Öhrcher von 2014 e.V. mit Oliver Blum und u.a. dem Lied “Luur hin – Hür ens zo“ bei den Blauen Funken auf. Eine umjubelte Vorstellung von besonderen Künstlern.

Zwei „Ex-Prinzen“ im Farbenmix

Zum Geburtstag des Prinzenkollegen kam der Präsident der Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V. Michael Gerhold mit 175 Mitgliedern in den Saal und überbrachte die Glückwünsche seiner Gesellschaft. Als Geschenk überreichte er eine Replik des Ordens aus dem Gründungsjahr der Nippeser Bürgerwehr, die in limitierter Ausgabe (Nr. 3) zum 111-jährigen Jubiläum der Gesellschaft aufgelegt wurden.

Zwei “Ex-Prinzen“ unter sich: zum Geburtstag überraschte der Präsident der Nippeser Bürgerwehr den Blaue Funken-Präsidenten mit einem besonderen Geschenk der Gesellschaft.

Auch diese Übersetzung ist ein Kinderspiel

Das Programm war mit drei Rednern (Martin Schopps, Dä Tuppes vum Land und Der Mann für alle Fälle) auch für alle ein Vergnügen, die auf politische und gesellschaftliche Reden mit dem gewissen Witz Wert legen. Dabei war es schön zu hören, wie die Redner auch mit den Gebärdendolmetschern kommunizierten. So erhielt Guido Cantz für seinen Sohn einen Fußball mit den Originalunterschriften der 1. FC Köln-Fußballer und war sehr erstaunt, dass die Gebärdendolmetscherin auch dabei keine Probleme mit der Übersetzung hatte.

Guido Cantz war erstaunt über die Übersetzungskünste der Gebärdendolmetscher.

Der 70. Geburtstag und die Torte um Mitternacht

Und als hätte diese Sitzung nicht schon genügend Überraschungen und Höhepunkte zu bieten gehabt, setzte sich dies um Mitternacht fort: Die Blauen Funken überraschten ihren Schatzmeister Heinrich Straetmans um Mitternacht zu seinem 70. Geburtstag nach “Traumschiff-Manier“ mit einem süßen Geschenk für sich und alle Gäste.

Die Blauen Funken überraschten ihren Schatzmeister Heinrich Straetmans (2. v.l.) um Mitternacht mit einer Torte für ihn und alle Gäste.

(Quelle: Pressemitteilung der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Fotos: Knut Walter)

Funkenkostümsitzung im Kristallsaal: Von der Geburtstagsüberraschung zum neuen Ehrenpräsidenten

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Feb 182019
 

Die Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. begrüßte ihre Gäste zur dritten großen Kostümsitzung am Samstag, den 16. Februar 2019 im Kristallsaal der Messe. Es war der Geburtstag des Präsidenten und Kommandanten Björn Griesemann und dies war der Anlass für die eine oder andere Überraschung während der Sitzung.

Die Überraschung war gelungen

Die erste große Überraschung hatten die Blauen Funken direkt zu Beginn der Sitzung für ihren Präsidenten vorbereitet. In einer kleinen Gruppe geplant und ohne das Wissen von Björn Griesemann und der meisten Blauen Funken wurde sein Vater und Amtsvorgänger Peter Griesemann aus Spanien eingeflogen und während des Auftrittes der Blauen Funken versteckt auf die Bühne gebracht. Beim üblichen Abzählen der Funken übernahm er am Ende das Mikrofon und sagte “Herr Präsident, außer mir ist keiner mehr da. Und ich bin gekommen, um Dir zum Geburtstag zu gratulieren“. Sichtlich überrascht kam Björn Griesemann aus dem Elferrat zu seinem Vater und begrüßte ihn. Das Wiedersehen nach vielen Wochen ließ den sonst so schlagfertigen Sitzungsleiter vor Überraschung und emotionaler Überwältigung sprachlos werden.

Vater und Sohn: Björn und Peter Griesemann auf der Bühne vereint.

Ein neuer Ehrenpräsident

Ein für alle Blaue Funken emotionaler Höhepunkt fand allerdings anschließend noch eine Steigerung, denn noch während des Auftrittes der Blauen Funken ließ sich Björn Griesemann die Gelegenheit nicht entgehen, versammelte den gesamten Vorstand sowie Ehrenpräsident Fro T.D. Kuckelkorn um sich und ernannte seinen Amtsvorgänger Peter Griesemann aufgrund seiner langjährigen und herausragenden Leistungen für die Gesellschaft zum Ehrenpräsidenten der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. Dies war aufgrund seiner krankheitsbedingten Abwesenheit zum Regimentsappell Anfang Januar nicht möglich gewesen. Der Saal zollte minutenlangen Respekt und Dankbarkeit und das eine oder andere Tränchen musste – auch bei vielen Blauen Funken – getrocknet werden.

Die zweite Überraschung des Abends und ein emotionaler Höhepunkt der gesamten Session: Björn Griesemann ernennt seinen Amtsvorgänger Peter Griesemann zum Ehrenpräsidenten der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V.

Früh übt sich, wer ein Blauer Funk werden will

Und noch etwas für’s Herz: Beim anschließenden Ständchen des Regimentsspielmannszuges erhielt der Tambourmajor Marko Mischke kräftige Unterstützung durch Alexander Weber und für viele stand fest: Die Blauen Funken müssen sich um ihren Nachwuchs keine Sorgen machen!

Der Nachwuchs in vorderster Front: Alexander Weber übt schon kräftig für den Einstieg bei den Blauen Funken.

Eine Sitzung für alle – Gebärdendolmetscher und die Mitglieder des Gebärdenchors St. Georg Köln

Nach den überaus positiven Rückmeldungen in den letzten beiden Jahren wurde zur Funkenkostümsitzung im Kristallsaal die gesamte Veranstaltung wieder von drei Gebärdendolmetschern simultan übersetzt. Sie waren im Bereich der Bühne platziert und ein besonderer Bereich im Saal mit dem besten Blick auf die Gebärdendolmetscher war speziell für Gäste, die diese Unterstützung benötigen, im Vorfeld ausgewiesen und zur Verfügung gestellt worden. Über 40 Gäste mit einer Hörbehinderung nahmen dieses Angebot an und konnten einen erlebnisreichen und stimmungsgeladenen Abend verbringen. Das Gemeinschaftsbild auf der Bühne in der Pause gehört nun auch schon zur Tradition.

Das Bad des Präsidenten in der Menge: Mitglieder des Gebärdenchors und viele andere Gäste, die eine Unterstützung durch Gebärdendolmetscher benötigen, bei der Funkenkostümsitzung im Kristallsaal.

Der Einsatz der Gebärdendolmetscher geht zurück auf eine Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde St. Georg, in deren Kirche seit mehreren Jahren die Regimentsmesse der Blauen Funken stattfindet. Die Kirchengemeinde St. Georg ist das “Diözesanzentrum für Hörbehinderte & Integrative Gemeinde“ und auch die Regimentsmessen werden für die Gemeindemitglieder in Gebärdensprache simultan übersetzt und wurden schon mehrmals durch den Gebärdenchor bereichert. Die Übersetzung in Gebärdensprache wird weiterhin ein fester Bestandteil bei Sitzungen der Blauen Funken sein.

Zu diesem besonderen Angebot passte auch ein spezieller Programmpunkt der Sitzung: zum ersten Mal traten die KG Jecke Öhrcher von 2014 e.V. mit Oliver Blum und u.a. dem Lied “Luur hin – Hür ens zo“ bei den Blauen Funken auf. Eine umjubelte Vorstellung von besonderen Künstlern.

Zwei „Ex-Prinzen“ im Farbenmix

Zum Geburtstag des Prinzenkollegen kam der Präsident der Nippeser Bürgerwehr von 1903 e.V. Michael Gerhold mit 175 Mitgliedern in den Saal und überbrachte die Glückwünsche seiner Gesellschaft. Als Geschenk überreichte er eine Replik des Ordens aus dem Gründungsjahr der Nippeser Bürgerwehr, die in limitierter Ausgabe (Nr. 3) zum 111-jährigen Jubiläum der Gesellschaft aufgelegt wurden.

Zwei “Ex-Prinzen“ unter sich: zum Geburtstag überraschte der Präsident der Nippeser Bürgerwehr den Blaue Funken-Präsidenten mit einem besonderen Geschenk der Gesellschaft.

Auch diese Übersetzung ist ein Kinderspiel

Das Programm war mit drei Rednern (Martin Schopps, Dä Tuppes vum Land und Der Mann für alle Fälle) auch für alle ein Vergnügen, die auf politische und gesellschaftliche Reden mit dem gewissen Witz Wert legen. Dabei war es schön zu hören, wie die Redner auch mit den Gebärdendolmetschern kommunizierten. So erhielt Guido Cantz für seinen Sohn einen Fußball mit den Originalunterschriften der 1. FC Köln-Fußballer und war sehr erstaunt, dass die Gebärdendolmetscherin auch dabei keine Probleme mit der Übersetzung hatte.

Guido Cantz war erstaunt über die Übersetzungskünste der Gebärdendolmetscher.

Der 70. Geburtstag und die Torte um Mitternacht

Und als hätte diese Sitzung nicht schon genügend Überraschungen und Höhepunkte zu bieten gehabt, setzte sich dies um Mitternacht fort: Die Blauen Funken überraschten ihren Schatzmeister Heinrich Straetmans um Mitternacht zu seinem 70. Geburtstag nach “Traumschiff-Manier“ mit einem süßen Geschenk für sich und alle Gäste.

Die Blauen Funken überraschten ihren Schatzmeister Heinrich Straetmans (2. v.l.) um Mitternacht mit einer Torte für ihn und alle Gäste.

(Quelle: Pressemitteilung der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Fotos: Knut Walter)

Große Junkersdorfer und Lövenicher Neustädter feiern letztmalig gemeinsam

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Feb 172019
 

Foto: Andreas Klein

Die K.G. Lövenicher Neustädter stand vor einem Problem: Ihre angestammte Veranstaltungshalle, das Schulzentrum in Weiden, wurde zur Flüchtlingsunterkunft. Die Zwischenlösung, der Festsaal im Odemshof, wurde aus feuerpolizeilichen Gründen still gelegt – wo sollte man nun die Sitzungen feiern? Die Große Junkersdorfer K.G. half der Gesellschaft aus dem Nachbarsveedel – und veranstaltete gemeinsam mit den Lövenicher Neustädter eine Prunksitzung in der Mehrzweckhalle Junkersdorf. Gestern fand die zweite und letzte Ausgabe der ausverkauften Gemeinschaftssitzung statt …

Doch warum wird das Gemeinschaftsprojekt nach nur zwei Ausgaben wieder eingestampft? Ganz einfach: Die Lövenicher Neustädter haben von der Stadt Köln ein Grundstück im Lövenicher Industriegebiet gepachtet, auf dem nun eine eigene Veranstaltungshalle entstehen soll. Und deshalb ist die gemeinsame Veranstaltung im Nachbarveedel eben obsolet geworden!

Karl-Theo Franken, Präsident der Große Junkersdorfer K.G., und Alexander Ommer, Präsident der Lövenicher Neustädter, teilten sich die Sitzungsleitung am gestrigen Abend. Gleich zu Beginn zog das Kölner Dreigestirn der Session 2019 auf und machte den Jecken aus dem Kölner Westen seine Aufwartung. Martin Schopps (Foto) sorgte mit seinem Vortrag aus dem Leben eines Lehrers für Lachsalven im Saal, bis die Zwerchfelle schmerzten. Die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Große Junkersdorfer K.G. und die „Kajüte Müüsjer“ der Lövenicher Neustädter unterstrichen bei ihrem gemeinsamen Auftritt noch einmal die Freundschaft der beiden Veedelsgesellschaften. Bernd Stelter sorgte anschließend wieder für herzhafte Lacher, bevor das Kinderdreigestirn des Kölner Westens den Jecken einen Besuch abstattete. Mit den Hits der Micky Brühl Band ging es in die Pause.

Das Korps der EhrenGarde der Stadt Köln eröffnete die zweite Abteilung. Die Band „Kempes Feinest“ rockte den Saal, bevor Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ am späten Abend noch einmal für Lacher sorgte. Das Tanzkorps „Blaue Jungs“ der Lövenicher Neustädter zeigte wieder eindrucksvoll, warum man sich in den letzten Jahren zu den Top-Tanzkorps des Kölner Karnevals hochgearbeitet hatte und mittlerweile fest dazu gehört. Mit den Fanfarenklängen der Original Eschweiler ging die letzte Gemeinschaftssitzung dann zu Ende.

Höhenhauser Naaksühle eröffnen Prunksitzung mit besonderem Opening

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Feb 172019
 

Fotos: Andreas Klein

Das Motto der diesjährigen Session, „Uns Sproch es Heimat“, stand auch Pate für das Opening der Prunksitzung der K.G. Höhenhauser Naaksühle am gestrigen Nachmittag in der Stadthalle Köln-Mülheim. Bereits seit dem Jahr 2014 wird die komplette Sitzung von den Gebärdendolmetschern von „Loor ens“ für Menschen mit einer Höreinschränkung übersetzt. So soll gehörlosen Menschen die Möglichkeit geboten werden, den Kölner Karneval und damit ein Stück kulturelle „Heimat“ zu erleben.

Bernd Stelter

Zum Opening stimmte daher die Band „Planschemalöör“ ihren Sessionstitel „Heimat“ an – und während der Vizepräsident und Sitzungsleiter der Naaksühle, Eric Schroth, in den letzten Jahren beim Opening immer auf den Putz gehauen hat, war er dieses Mal ganz leise: Eric übersetzte das Lied erstmalig selbst in Gebärdensprache! Der Elferrat auf der Bühne unterstützte ihn dabei, indem man bunte Sprechblasen mit dem Wort „Heimat“ in den unterschiedlichen Sprachen der Welt hochhielt. Und auch die jecken Gäste der Höhenhuuser durften mitmachen, denn diese erhielten ebenfalls kleine Sprechblasen, auf denen sie ihre Bedeutung von „Heimat“ niederschreiben konnten …

Nach diesem besonderen Opening ging es gleich mit kölscher Party weiter, denn Kasalla (Foto oben) eroberten die Bühne und rissen die Jecken von den Stühlen. Da konnte Bernd Stelter schon froh sein, dass er wegen einiger kleineren Staus auf den Autobahnen um Köln mit drei, vier Minuten Verspätung erst eintraf. Zwischenzeitlich hatte Eric Schroth die Jecken wieder so weit, dass diese bereit zum Zuhören waren.

Aus dem rheinisch-bergischen Kreis, genauer aus Kürten-Dürscheid, kam das Tanzkorps der K.G. Dürscheder Mellsäck und zeigte seine tänzerische Darbietung. Die Micky Brühl Band sorgte mit ihren Hits wieder für Schunkelstimmung, bevor das Kölner Dreigestirn den Jecken seine Aufwartung machte. Mit den Paveier, Volker Weininger als „Dä Sitzungspräsident“, der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Ühlepänz“, den Höhner, den 3 Colonias und dem Tanz- und Musikzug „Domstädter Köln“ feierte man bis in den Abend hinein weiter im „Müllemer Jöözenich“.

Veedelssitzung „Lachendes Holweide“ ehrt seinen Sitzungspräsidenten

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Feb 172019
 

Foto: Andreas Klein

Zum 46ten Mal feierte man im Schulzentrum Holweide die traditionelle Veedelssitzung „Lachendes Holweide“. Die ursprünglich vom CDU-Ortsverband initiierte Veranstaltung wird seit einigen Jahren von der K.G. Burgwächter vun Hollwigg fortgeführt und durch deren Präsidenten Mario Anastasi geleitet – und genau der sollte heute noch überrascht werden.

Beim Einmarsch mit den Plaggeköpp und dem Elferrat wurden diese vom Reiter-Korps Jan von Werth begleitet. Nachdem das Korps seine musikalische und tänzerische Darbietung gezeigt hatte, wurde es offiziell: FK-Vorstand Michael Kramp betrat die Bühne und überraschte Mario Anastasi mit dem Verdienstorden des Festkomitee Kölner Karneval in silber. Wie uns Pressesprecher Jens Heinlein berichtete, war Anastasi von der Ehrung zu Tränen gerührt.

Mit den Boore, Ralf Knoblich als „Dä Knubbelisch vum Klingelpötz“ (Foto), dem Aufzug des Kölner Dreigestirn und den Funky Marys ging es durch die erste Abteilung. Nach einer kurzen Pause eröffneten die Rabaue die zweite Abteilung. Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ sorgte für die Lacher im Saal. Mit „Niek und Donny“, der Tanzgruppe „Isenburger Mädche un Junge“ und der Band „Eldorado“ ging es bis in den Abend weiter im Programm.

Im Rahmen der Sitzung wurde Karl-Heinz Nußbaum zum Ehrenpräsidenten des Senats der K.G. Burgwächter vun Hollwigg ernannt.

Flittarder K.G. feiert Miljöhsitzung und überrascht den 1. Vorsitzenden

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Feb 172019
 

Fotos: Andreas Klein

Etwas früher als eigentlich geplant startete die Flittarder K.G. am gestrigen Nachmittag in ihre Miljöhsitzung em Veedel, im „Jöözenich vun Flittard“, der Schützenhalle. Gemeinsam mit dem Elferrat um Vizepräsident und Sitzungsleiter Holger Kirsch zog das Kinderdreigestirn der Gemeinschaftsgrundschule Am Feldrain (Foto) auf die Bühne. Doch da war noch jemand, der sonst nicht mit einmarschiert …

Verdienstorden für Reiner Knillman (im Foto mit Urkunde).

Nach der Begrüssung durch Holger Kirsch holte dieser das Vorstandsmitglied des Festkomitee Kölner Karneval Michael Kramp, zuständig für die Mitgliederbetreuung und Kommunikation, auf die Bühne. Dieser brachte eine Urkunde und eine kleine Schatulle mit – und jemand in der ersten Reihe schaute etwas verwundert, wusste er doch nichts von einer Ehrung am gestrigen Nachmittag. Tja, das war auch ganz gut so, denn Reiner Knillmann – seit 25 Jahren Mitglied in der Gesellschaft, seit 22 Jahren im Vorstand aktiv und aktuell 1. Vorsitzender der Flittarder K.G. – sollte ja auch gar nicht wissen, dass er an diesem Nachmittag den Verdienstorden des Festkomitee Kölner Karneval in gold erhalten sollte!

Dreigestirn mit Glücksheinzis

Nach dieser Ehrung startete dann die eigentliche Veranstaltung mit dem gemeinsamen Besuch von Kölner Kinderdreigestirn und dem Kölner Dreigestirn der Session 2019. Die Tollitäten hatten ihre Freude am begeisterungsfähigen Publikum im nördlichen Kölner Veedel op d´r Schäl Sick. Als Gastgeschenke erhielten die Tollitäten jeweils einen „Glücksheinzi“ der beiden Kölner Künstler Heike Haupt und Anton Fuchs überreicht. Der scheidende Prinzenführer Rüdiger „Rudi“ Schlott erhielt eine Karrikatur der beiden Künstler überreicht.

Für die Lacher in Flittard waren an dem Nachmittag mit Bauchredner Klaus Rupprecht („Klaus & Willi“), Martin Schopps und Volker Weininger als „Dä Sitzungspräsident“ drei der Top-Redner des rheinischen Karnevals auf der Bühne in der Schützenhalle zuständig. Getanzt wurde durch das Kinder- und Jugendtanzcorps „Echte Fründe“, das Dellbröcker Boore Schnäuzer Ballett und das Tanzcorps „Echte Fründe“. Der „singende Elferrat“ der Flittarder K.G. konnte seine Textsicherheit bei den Liedern von „cat ballou“, den Räuber, Kasalla und den Big Maggas unter Beweis stellen. Gefeiert wurde bis in den Abend hinein …

 

 

Kölsche Lotterbove feierten Kinderkostümball op d´r Schäl Sick

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Feb 172019
 

Foto: Andreas Klein

Damit haben die Kölsche Lotterbove nicht wirklich gerechnet: Der Kinderkostümball der Gesellschaft, der am gestrigen Nachmittag erstmalig im Festsaal des Dorint Hotel an der Messe stattfand, war sofort komplett ausverkauft! Unter den jecken Pänz, die sich auf etwas über drei Stunden kindgerechte Unterhaltung freuen durften, waren traditionell auch Pänz, denen es nicht so gut geht …

Präsident Günter Mies: „Wir haben wieder Kinder von der Kinderkrebsstation der Uniklinik eingeladen. Ebenso Kinder aus einem Kölner Waisenhaus und die Pänz vom Kalker Kindermittagstisch. Das hat ja bei uns Tradition!“ Und Vizepräsident Daniel Rölen ergänzt: „Mit dem Umzug in das Dorint haben wir einen guten Griff getan. Waren in den letzten Jahren in der Wolkenburg, wo wir bislang zu Hause waren, um die 300 Kinder und ihre Eltern unsere Gäste, so haben wir heute mit rund 550 Personen die Zahl fast verdoppelt!“

Tommy Walter

Für die jecken Pänz ist der Eintritt kostenfrei und jedes Kind erhält noch ein Los für eine große Tombola, bei der es keine Nieten gibt: Jedes Kind erhielt am gestrigen Nachmittag den extra gestalteten Kinderkostümfest-Orden der Kölsche Lotterbove, ein Stofftier und ein Zugmodell aus der Reihe „Der kleine ICE“, letztere gesponsert von der Deutsche Bahn AG Bahnhofsmanagement (Foto oben). Weitere Sponsoren sorgten am Nachmittag dafür, dass die gastronomischen Bedürfnisse der jecken Pänz keine Löcher in die Taschen der mitfeiernden Eltern rissen – Getränke und Snacks für die Pänz wurden zur Verfügung gestellt.

Das Programm des Nachmittags präsentierte sich mit viel Musik von Tommy Walter, Kinder-TV-Star Tom Lehel und Claudia Roland. Zusätzlich zeigten sich zahlreiche Kindertanzgruppen, wie die Klabautermänner, die Kindertanzgruppe der Große Junkersdorfer K.G., die Tanzmäuse der Bürgergarde blau-gold, die Kindertanzgruppe der Blauen Funken und die Kindertanzgruppe der K.G. Gemütlichkeit aus Kerpen. Natürlich stattete auch das Kölner Kinderdreigestirn seinem jecken Jungvolk einen Besuch ab.

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