K.G. Goldmarie lud zum Charity-Event „Goldtafel“ ins Karnevalsmuseum

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Nov 262017
 

Foto: Andreas Klein

Genau einen Tag nach Weihnachten 2016 trafen sich im Severinsviertel acht Mädels, um eine neue Damen-Karnevalsgesellschaft als neue karnevalistische Heimat zu finden. Mit an dem Tisch saß an diesem Abend Tanja Spiegel, die sich wenige Wochen zuvor erst von ihrer bisherigen Damen-K.G. verabschiedet hatte. Bereits drei Tage später, einen Tag vor Silvester, wurde die an diesem Abend neu gegründete K.G. Goldmarie 2016 e. V. durch eine notarielle Eintragung offiziell ins Leben gerufen … und gestern lud eben diese K.G. Goldmarie zu ihrem ersten öffentlichen Event, der „Goldtafel“ zu Gunsten der Weihnachtspaketaktion der Kölner Tafel.

Was ist die „Goldtafel“? Die „Goldtafel“ ist ein Charity-Event, bei dem Prominente und Nicht-Prominente für den guten Zweck – eben die Weihnachtspaketaktion der Kölner Tafel – Pakete für bedürftige Menschen, die über die Ausgabestellen der Kölner Tafel im Stadtgebiet ausgegeben werden. Die Pakete haben einen durchschnittlichen Warenwert von 35,00 € und enthalten ausschließlich Lebensmittel mit langer Haltbarkeit und die es bei der Tafel sonst eher selten gibt … wie Kaffee, Kakao, Pralinen usw.

Pünktlich um 11 Uhr 11 am gestrigen Vormittag begrüsste dann Goldmarie-Präsidentin Tanja Spiegel die zahlreich erschienenen Besucher, darunter u. a. Dr. Johannes Kaußen, Präsident der Kölnische K.G., Ralf Schlegelmilch, Präsident der Willi-Ostermann-Gesellschaft, und Stefan Bisanz, Aufsichtsratsvorsitzender der Prinzen-Garde Köln. Und gleich zu Beginn brachten die Höhner mit ihren Hits den Saal im Kölner Karnevalsmuseum auf Temperatur. Hiernach wurde die sogenannte „Packstraße“ eröffnet, an der die Weihnachtspakete von den zahlreichen fleißigen Helfern gepackt wurden. In den Dienst der guten Sache stellten sich hierbei u. a. Henning Krautmacher und Hannes Schöner von den Höhner, Mauro Corradino vom RTL-II Trödeltrupp sowie WDR-Klappstuhl Till Quitmann. Doch nicht nur die Promis packten Pakete – auch viele Besucher der „Goldtafel“ brachten fertig gepackte Pakete mit, welche direkt in einen Transporter der Tafel vor dem Karnevalsmuseum abgegeben werden konnten.

Und während an der „Packstraße“ kräftig gepackt wurde, konnte die Besucher weiterhin ein Unterhaltungsprogramm der Spitzenklasse geniessen – und das bei freiem Eintritt! De Boore, die Funky Marys, Max Biermann, die Tanzgarde „Grün-Weiße Funken vom Zippchen“, die Paveier mit einer a-capella-Darbietung, die Cöllner, Travestiestar „Julie Voyage“ (alias Ken Reise), die Jugendtanzgruppe „Hellige Knäächte un Mägde“, die Rabaue, Fiasko und die Micky Brühl Band sorgten bis in den späten Nachmittag für kurzweilige Unterhaltung. Und da zahlreiche Sponsoren auch noch für Speis und Trank zu günstigen Preisen sorgten, wurde es im Laufe des Tages im Kölner Karnevalsmuseum immer voller – denn keiner wollte freiwillig nach Hause.

HINWEIS: Die K.G. Goldmarie hatte sich zum Ziel gesetzt, 1.111 Pakete für die Weihnachtspaketaktion der Kölner Tafel zusammen zu bekommen. Dabei wurden nicht nur die Promi-Pakete gezählt, sondern auch die gespendeten Pakete der Besucher. Ob dieses Ziel erreicht – oder sogar weit übertroffen – wurde, erfahren wir im Laufe des Tages durch die Gesellschaft. Wir berichten dann hier nach!

K.G. Goldmarie lud zum Charity-Event „Goldtafel“ ins Karnevalsmuseum

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Nov 262017
 

Foto: Andreas Klein

Genau einen Tag nach Weihnachten 2016 trafen sich im Severinsviertel acht Mädels, um eine neue Damen-Karnevalsgesellschaft als neue karnevalistische Heimat zu finden. Mit an dem Tisch saß an diesem Abend Tanja Spiegel, die sich wenige Wochen zuvor erst von ihrer bisherigen Damen-K.G. verabschiedet hatte. Bereits drei Tage später, einen Tag vor Silvester, wurde die an diesem Abend neu gegründete K.G. Goldmarie 2016 e. V. durch eine notarielle Eintragung offiziell ins Leben gerufen … und gestern lud eben diese K.G. Goldmarie zu ihrem ersten öffentlichen Event, der „Goldtafel“ zu Gunsten der Weihnachtspaketaktion der Kölner Tafel.

Was ist die „Goldtafel“? Die „Goldtafel“ ist ein Charity-Event, bei dem Prominente und Nicht-Prominente für den guten Zweck – eben die Weihnachtspaketaktion der Kölner Tafel – Pakete für bedürftige Menschen, die über die Ausgabestellen der Kölner Tafel im Stadtgebiet ausgegeben werden. Die Pakete haben einen durchschnittlichen Warenwert von 35,00 € und enthalten ausschließlich Lebensmittel mit langer Haltbarkeit und die es bei der Tafel sonst eher selten gibt … wie Kaffee, Kakao, Pralinen usw.

Pünktlich um 11 Uhr 11 am gestrigen Vormittag begrüsste dann Goldmarie-Präsidentin Tanja Spiegel die zahlreich erschienenen Besucher, darunter u. a. Dr. Johannes Kaußen, Präsident der Kölnische K.G., Ralf Schlegelmilch, Präsident der Willi-Ostermann-Gesellschaft, und Stefan Bisanz, Aufsichtsratsvorsitzender der Prinzen-Garde Köln. Und gleich zu Beginn brachten die Höhner mit ihren Hits den Saal im Kölner Karnevalsmuseum auf Temperatur. Hiernach wurde die sogenannte „Packstraße“ eröffnet, an der die Weihnachtspakete von den zahlreichen fleißigen Helfern gepackt wurden. In den Dienst der guten Sache stellten sich hierbei u. a. Henning Krautmacher und Hannes Schöner von den Höhner, Mauro Corradino vom RTL-II Trödeltrupp sowie WDR-Klappstuhl Till Quitmann. Doch nicht nur die Promis packten Pakete – auch viele Besucher der „Goldtafel“ brachten fertig gepackte Pakete mit, welche direkt in einen Transporter der Tafel vor dem Karnevalsmuseum abgegeben werden konnten.

Und während an der „Packstraße“ kräftig gepackt wurde, konnte die Besucher weiterhin ein Unterhaltungsprogramm der Spitzenklasse geniessen – und das bei freiem Eintritt! De Boore, die Funky Marys, Max Biermann, die Tanzgarde „Grün-Weiße Funken vom Zippchen“, die Paveier mit einer a-capella-Darbietung, die Cöllner, Travestiestar „Julie Voyage“ (alias Ken Reise), die Jugendtanzgruppe „Hellige Knäächte un Mägde“, die Rabaue, Fiasko und die Micky Brühl Band sorgten bis in den späten Nachmittag für kurzweilige Unterhaltung. Und da zahlreiche Sponsoren auch noch für Speis und Trank zu günstigen Preisen sorgten, wurde es im Laufe des Tages im Kölner Karnevalsmuseum immer voller – denn keiner wollte freiwillig nach Hause.

HINWEIS: Die K.G. Goldmarie hatte sich zum Ziel gesetzt, 1.111 Pakete für die Weihnachtspaketaktion der Kölner Tafel zusammen zu bekommen. Dabei wurden nicht nur die Promi-Pakete gezählt, sondern auch die gespendeten Pakete der Besucher. Ob dieses Ziel erreicht – oder sogar weit übertroffen – wurde, erfahren wir im Laufe des Tages durch die Gesellschaft. Wir berichten dann hier nach!

„Ordensabend & Elften im Elften Feier“ der Fidelen Fordler – Tanz-Potpourri aus unterschiedlichen Dekaden

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Nov 232017
 

Fotos: Fidele Fordler/Dirk Förger

„Mer Kölsche danze us der Reih“ lautet das diesjährige Sessionsmotto. Eine ganz besondere Variante dieses Leitspruchs bot das Tanzcorps der Fidelen Fordler am „Ordensabend & Elften im Elften Feier“ der Gesellschaft: In ihrer diesjährigen Show zeigten die Tänzerinnen und Tänzer ganz unterschiedliche Tanzstile zu abwechslungsreicher Musik aus vergangenen Jahrzehnten. Natürlich entsprachen auch die Kostüme den jeweiligen Dekaden. Mitglieder und Gäste der Fidelen Fordler begleiteten die Darbietungen im Raum Bellevue des Hotels Maritim am Heumarkt mit rhythmischem Klatschen.

BDK-Ehrennadel für Erich Radermacher

Unter den Gästen war auch in diesem Jahr wieder eine große Abordnung der befreundeten Alten KG Schnüsse Tring von 1901 e.V. Dies hatte, dem Ordensabend entsprechend, eine ganze Reihe von Auszeichnungen zur Folge. So wurden Vorstandsmitgliedern der Fidelen Fordler zu Ehrenmitgliedern der Schnüsse Tring ernannt: Ulrich Bruns, Horst und Frank Hoormann sowie Lutz Rothenbücher. (Werner Pütz wurde die Urkunde nachgereicht.) Im Gegenzug berief Willi Rothenbücher die anwesenden Vorstandsmitglieder der Schnüsse Tring zu Ratsherren der Fidelen Fordler: Frank Joisten, Markus Richert, Hans Johnen, Thomas Hoffmann, Hans Peter Kloiber, Herbert Krämer und natürlich Achim Kaschny erhielten jeweils eine Urkunde. Nicht zu vergessen die Ehrennadeln in Silber des Bunds Deutscher Karneval, die einigen altgedienten Fidelen Fordlern vom Festkomitee-Vorstandsmitglied Michael Kramp angesteckt wurden: Hans Schardt, Lutz Rothenbücher und Erich Radermacher durften sich über diese Auszeichnung freuen.

Druckluft

Zur Überraschung des eigenen Präsidenten gestalteten dann die Tanzgruppen der Schnüsse Tring den nächsten Programmpunkt. Denn im Rahmen der Ehrungen strömten plötzlich die Kammerkätzchen und Kammerdiener in den Raum und führten ihre diesjährigen Tänze auf. (Darüber war Achim Kaschny vorher nicht eingeweiht worden.) Und während die Band „Nord Stars“ schon vorher den Abend gekonnt untermalt hatten, gab es am Ende der Veranstaltung noch zwei musikalische Leckerbissen: Zunächst brachte die Brass- und Performanceband „Druckluft“ aus Bonn den Saal zum Vibrieren. Dabei bewiesen die jungen Musiker fast so viel Bewegungsdrang wie die Tanzgruppen vorher. Am Ende zeigten die „Rabaue“, dass sich die „Alten“ vor den Jüngeren nicht verstecken müssen. Insbesondere bei den Rock-Einlagen des Finales drehten Alex Barth und Albert Detmer gesanglich noch einmal richtig auf. Und Peter Jansen überzeugte mit rasanten Gitarrensoli. Am Ende waren sich alle einig: ein gelungener Abend.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)

Domputzer feierten „Große Sitzung zur Sessionseröffnung“

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Nov 232017
 

Am 18. November 2017 feierten die Domputzer ihre Große Sitzung zur Sessionseröffnung. Vor einer ausverkauften Josef-Barten Halle in Köln Dünnwald begrüßte Jürgen Scheidt pünktlich um 20:00 Uhr die zum Teil bunt kostümierten Jecken.

Der Sitzungspräsident mit Michael Pohl

Nach der Übergabe des Mikrofons an den Sitzungsleiter Michael Pohl, ging es schon mit staatsen Kerlen los. Mit geballter Manneskraft zog das Gardecorps der Nippeser Bürgerwehr auf und heizte den Saal so richtig auf. Für Lacher sorgten an dem Abend „Dä knubbelisch vum Klingelpötz“, „Der Sitzungspräsident“ und „De Frau Kühne“. Dabei stach der Sitzungspräsident besonders hervor. Er erhielt Standing-Ovations und ohne eine Zugabe wäre er nicht von der Bühne gekommen.

Für die musikalische Unterhaltung sorgten „Paroli“, „Pläsier“, „Fiasko“ und zu guter Letzt die „Kolibris“. Dabei gaben die Kolibris zum Finale noch alles und fühlten sich sichtlich wohl. Auch das Publikum machte zu solch fortgeschrittener Stunde noch so richtig mit.

Tanzcorps Blaue Jungs

Besonders war in diesem Jahr, dass die Domputzer ihre Freunde die „Blauen Jungs der KG Lövenicher Neustädter“ begrüßen durften. Beide Vereine verbindet eine lange Freundschaft, die sich durch das gemeinsame Trainerpaar (Aldo und Claudia Minervino) in den letzten Jahren vertiefte.

Der Höhepunkt war natürlich die eigene Tanzgruppe der Domputzer. Mit ausgefeilten Choreografien und ihren Markenzeichen –Besen und Putztücher – zeigte die Gruppe, dass sie gut für die Session aufgestellt ist.

Desweiteren wurden drei Mitglieder für ihre 10 jährige Treue zur Gesellschaft ausgezeichnet. Alle drei stammen aus der Reihe des Tanzcorps: Claudia Hasenberg, Corinna Winther und der Plaggenträger Jochen Kötschau.

Nach der Sitzung sorgte DJ Renni noch für eine stimmungsvolle After-Show Party, die bis weit in die Nacht ging.

Somit bewies Udo Beckers wieder einmal mehr, dass er ein Händchen dafür hat, Newcomer und bekannte Künstler zusammen in einem Programm zu integrieren, so dass die Gäste begeistert waren.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft / Fotos: Erich Rademacher)

K.G. Köln-Rodenkirchen startet erstmals als FK-Mitglied in die Session

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Nov 192017
 

Foto: Andreas Klein

Am heutigen Sonntagvormittag startete die K.G. Köln-Rodenkirchen von 2014 e. V. im Brauhaus „Quetsch“ in Rodenkirchen in die neue Session. Erstmals konnte die junge K.G. aus dem Kölner Süden dabei als hospitierendes Mitglied im Festkomitee Kölner Karneval in die Session starten. Und wer die umtriebige K.G. um Präsident Marcus Becker kennt, der weiß, dass es noch mehr Überraschungen für die jecken Mitglieder der jungen Gesellschaft am heutigen Tage gab.

Nach der Begrüssung durch Präsident Marcus Becker sorgte ein musikalischer Gast, der bei uns nicht erwähnt werden möchte (was wir auch weiterhin respektieren …), für kurzweilige Unterhaltung unter den zahlreich erschienenen Mitgliedern der K.G. aus Köln-Rodenkirchen. Danach wurde der erste Plagge (für Nicht-Kölner: die Standarte) der noch jungen K.G. vorgestellt – ein echtes Meisterwerk der Stickereikunst und ein repräsentatives dazu. Anschließend rief der Vorstand die Mitglieder zum Uniformappell auf – und wer im unkonventionellen Outfit der Gesellschaft (zu blauem Gesellschaftsfrack, rot-weißem Ringelshirt und blau-roten Sportschuhen gehört traditionell eine blaue Jeanshose …) mit Gesellschaftsmütze erschien, konnte sich auf den neuen und traditionell äußerst kreativen Sessionsorden freuen.

Um hospitierende Gesellschaft im Festkomitee Kölner Karneval zu werden, braucht es zwei Paten bzw. Bürgen. Diese hatte die K.G. in der K.G. Fidele Burggrafen und der K.G. Löstige Innenstädter gefunden. Stellvertretend für die Burggrafen wurde der 1. Vorsitzende, Markus Schneider, und für die Löstige Innenstädter der frisch ernannte Ehrenpräsident, Wolfgang Zorn, zu Ehrenmitgliedern der K.G. Köln-Rodenkirchen von 2014 e. V. ernannt.

Zur Stärkung reichte die Küche des Brauhaus „Quetsch“ deftige Schnittchen mit Blut- und Leberwurst, Fleischwurst und Sülze. Frisch gezapftes Kölsch gab es aus dem Pittermännchen, schön kühl serviert in Kölsch-Stangen mit dem Logo der jungen Rodenkirchener Karnevalsgesellschaft. Da machte auch das designierte Dreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen am frühen Nachmittag kurz in ihrer Hofburg halt, um sich ein kühles Kölsch und einen kleinen Happen zu genehmigen. Am Nachmittag löste sich dann die Veranstaltung auf – und man freute sich auf die ersten Veranstaltungen als hospitierendes Festkomitee-Mitglied im Januar 2018!

Schlenderhaner Lumpe und Löstige Paulaner tauschten Orden

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Nov 192017
 

Fotos: Andreas Klein

Im Pullman Cologne Hotel, in der Session als „Kölsche Hofburg“ weit über die Grenzen Kölns hinaus bekannt, feierten am Samstagabend zwei Gesellschaften, die freundschaftlich miteinander verbunden sind: Die K.G. Schlenderhaner Lumpe, die in der kommenden Session ihr 5 * 11-jähriges Bestehen begehen kann, und die K.G. Löstige Paulaner feierten im gleichen Haus – die Schlenderhaner Lumpe im großen Ballsaal im Erdgeschoß, die Löstige Paulaner im Belvedere-Saal in der 12. Etage. Aber nicht nur das haben die beiden Gesellschaften gemeinsam, denn das Tanzcorps der Schlenderhaner Lumpe, das Tanzcorps „Colonia Rut-Wiess“, ist auch das Ehrentanzcorps der Löstige Paulaner …

Und wenn man schon einmal im gleichen Haus feiert, war es naheliegend, dass sich die Vorstände der beiden Gesellschaften kurz zum Ordenstausch treffen. Als Location hatte man hierfür die Bar „LAB 12“ in der 12. Etage des Pullman Cologne ausgesucht, wo Schlenderhaner-Präsident Helmut Schramm und Paulaner-Präsident Thomas Heinen hoch über den Dächern der Stadt den Ordenstausch vollzogen (Foto).

Präsident Heinen auf Hocker

Im Belvedere-Saal bei den Löstige Paulaner warteten derweil knapp 100 Gäste darauf, dass ihr Präsident vom Fototermin zurückkommt, damit es weiter im Programm gehen konnte. Zuvor hatte man sich bereits mit leckerer Gulaschsuppe und dem traditionellen Grünkohl mit Mettwurst gestärkt. Bevor Thomas Heinen zum Fototermin abrauschte, ehrte er noch schnell ein paar langjährige Mitglieder, u. a. für ihre 30-jährige Mitgliedschaft. Dabei brauchte Heinen teilweise ein kleines Trittbänkchen, um die Geehrten auszuzeichnen …

Für die musikalische Unterhaltung bei den Löstige Paulaner sorgte mit Peter Schmitz-Hellwing ein gern gesehener Interpret von bekannten Karnevalsliedern aus der Feder von Willi Ostermann und Karl Berbuer – also aus einer Zeit, wo der rheinische Karneval noch bodenständig und nicht so kommerziell war wie in der heutigen Zeit!

Im großen Festsaal des Pullman Cologne im Erdgeschoß feierte man anlässlich des Jubiläums 5 * 11 Jahre Schlenderhaner Lumpe etwas größer: Rund 250 Gäste waren zum Sessions- und Jubiläumsauftakt gekommen und konnten gleich zu Beginn ein weiteres Jubiläum feiern – zum 40-jährigen der Gesellschaft wurde das heutige Tanzcorps „Colonia Rut-Wiess“ gegründet, so dass das Tanzcorps in der kommenden Session auf sein 15-jähriges Bestehen zurückblicken kann. Im Rahmen des Auftritts des Tanzcorps, welches schon seit einigen Jahren zu den Top-Tanzcorps im Kölner Karneval gehört und auch weit über die Grenzen Kölns hinaus gebucht wird, wurde der neue Zugleiter des Festkomitee Kölner Karneval, Alexander Dieper, zum Ehrenratsherr der Gesellschaft ernannt.

Nach dem Auftritt des Tanzcorps gab es auch hier Ehrungen für langjährige Mitglieder, u. a. für Schatzmeister Klaus Schellberg (11 Jahre) und Gesellschafts-Urgestein Jochen Wechsler, der genauso lange in der Gesellschaft ist, wie es die Schlenderhaner Lumpe gibt! Mit „Kempes Feinest“-Frontfrau Nicole Kempermann und Michael Hehn als „Dä Nubbel“ hatte sodann Literat Harald Kaspers zwei erste Programmhighlights gesetzt.

Laudatio Anke Bruns (links) für Jupp Menth (rechts)

Seit einigen Jahren verleiht die Gesellschaft im 2-Jahres-Rhythmus einen besonderen Preis, den „Goldenen Lump“. Im Jahr 2015 hatte WDR-Reporterin Anke Bruns, die mit ihrem Format „Sprechzeit“ in der „WDR Lokalzeit aus Köln“ auch heikle Themen anpackt und versucht, Menschen in Not bei ihren Problemen mit Firmen oder Behörden zu helfen, den „Goldenen Lump“ erhalten. Die gebürtige Westfälin durfte die Laudatio auf ihren Nachfolger halten – und überraschte diesen mit einer Laudatio in tiefstem westfälischem Platt! Bruns übergab dann auch die Ehrung an den neuen Preisträger – Jupp Menth, der bis zur letzten Session als „Ne kölsche Schutzmann“ der Kölner Lokal-Politik (und nicht nur der …) auf teilweise recht derbe Art die Leviten gelesen hat und der u. a. wegen der Kritik seitens einiger lokalen Politik-Wichtigtuer, die ihn in der letzten Session persönlich sehr getroffen hat, seinen sofortigen Abschied von der Karnevalsbühne mitten in der Session erklärt hatte. Doch Anke Bruns war sich zum Ende ihrer Laudatio sicher: „Der Jupp, der kommt wieder!“

Mit Liedermacher Björn Heuser, der Drum- und Percussion-Show von „The Real Safri“ und einer Mitternachtsshow der Band „Räuber“ feierten die Schlenderhaner Lumpe bis in den frühen Sonntagmorgen hinein …

Jupp Menth erhält den „Goldenen Lump 2017“

Sessionseröffnung der Kölsche Narren-Gilde bei Ähzezupp und Klaaf

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Nov 192017
 

Foto: Andreas Klein

Im kleinen Festsaal Heumarkt des Maritim Hotel Köln feierte am Samstagabend die Kölsche Narren-Gilde ihre traditionelle Sessionseröffnung. Bei Ähzezupp (für die Nicht-Kölner: Erbsensuppe) und Klaaf (für Nicht-Kölner: Erzählungen) ging es für die rund 300 Gäste durch einen stimmungsvollen Abend.

Mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe „De Höppemötzjer“ startete man in den unterhaltsamen Teil. Passend zum Sessionsmotto „Mer Kölsche danze us der Reih“ zeigten die jungen Tänzerinnen und Tänzer eine spritzige Choreographie und erhielten hierfür von den Gästen ihrer Muttergesellschaft langanhaltenden Applaus. Die Band „Kölschraum“ sorgte danach mit ihren Liedern für Partystimmung. Bernd Schacht wurde anschließend zum Senator der Kölsche Narren-Gilde ernannt – und Präsident Helmut Kopp überraschte dabei Stefan Bertrams, der ihm auf der Bühne bei der Ernnenung assistierte, mit dem Verdienstorden der Kölsche Narren-Gilde in silber. Die Band „Kuhl un de Gäng“, seit einigen Wochen ohne Herr Kuhl unterwegs, brachte den Saal vor der leckeren Ähzezupp noch einmal in Schunkelstimmung.

Nach der Pause unterhielten Christian Macharski als „Hastenraths Will“ und Christian Pape die Jecken im Saal mit ihren Vorträgen. Marita Köllner und „De Boore“ brachten wieder Schunkelstimmung, bevor es mit dem Musikzug „Kölner Husaren grün-gelb“ am späten Samstagabend ins Finale ging. Nach dieser stimmungsvollen Sessionseröffnung freut man sich bei der Narren-Gilde nun – nach der Weihnachtspause – auf die Session mit tollen Sitzungen im Kölner Maritim Hotel.

StattGarde feiert Captain´s Dinner an neuer Wirkungsstätte

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Nov 192017
 

Fotos: Andreas Klein

Nach zehn Jahren in der kölschen Hofburg, dem Pullman Cologne Hotel, wechselte die StattGarde Colonia Ahoj nicht nur die Location, sondern auch die Rheinseite: Im Kölner Stadtteil Deutz, bekannt durch die Koelnmesse, feierte die Garde um Präsident André Schulze Isfort erstmalig „op d´r Schäl Sick“ im schönen Kuppelbau des Theater am Tanzbrunnen ihren traditionellen Start in die Session. Und wer die baulichen Gegebenheiten der Hofburg kennt, kann erahnen, dass die StattGarde an ihrer neuen Wirkungsstätte so richtig aus dem vollen Topf der Ideen schöpfen konnte!

Pünktlich zum Start der Veranstaltung wuselten zig Gardisten in ihren Matrosenuniformen durch die Gänge und servierten an die Tische einen kulinarischen Gruß der StattGarde-Kombüse. Anschließend eröffnete André Schulze Isfort den Abend mit einer kurzen Begrüssung, wonach sich der Vorhang der Tanzbrunnen-Bühne wie von Geisterhand zur Seite schob – und den Blick auf die Brücke des StattGarde-Dampfers freigab, auf der sich der Vorstand in gut fünf Metern Höhe präsentierte. Zeitgleich startete eine kurze Reise durch die fünf kölschen Jahreszeiten, vortrefflich dargestellt durch die StattGarde-Mitglieder, die tänzerisch, gesanglich und schauspielerisch durch das Jahr führten. Höhepunkt war quasi der Rosenmontagszug im Schnelldurchlauf, denn die StattGarde hatte es geschafft, dass alle neun Traditionskorps kleine Abordnungen zum Einmarsch geschickt hatten und zahlreiche andere Gesellschaften durch ihre Standarten vertreten waren.

Nach diesem hervorragenden Start in den Abend sorgte Schlagersängerin Nicole mit ihren Hits für das zweite Highlight an diesem Abend. Hiernach übergab der vor drei Jahren gegründete Förderverein der StattGarde Colonia Ahoj, die Reederei e. V., einen Scheck an die Gesellschaft, mit dem u. a. das neue Bühnenbild des Captain´s Dinner finanziell unterstützt wurde. Nach einem „Best of Rosa Karneval“ mit den Stars und Top-Acts des schwul-lesbischen Karnevals in der Domstadt begeisterte Marita Köllner die jecken Gäste. Die Band „Kuhl un de Gäng“ sorgte auch nach dem Ausstieg ihres Namensgebers Michael Kuhl für Stimmung im weiten Rund des Tanzbrunnen-Theaters.

Das Korps der StattGarde Colonia Ahoj zeigte sich erstmalig mit ihrem neuen Programm für die Session 2017/2018, welches bei den Gästen im Saal mit Standing Ovations gefeiert wurde. Im Rahmen des Aufzugs der StattGarde Colonia Ahoj wurde der von der Gesellschaft ins Leben gerufene „Hans David Tobar“-Preis an Elfi Scho-Antwerpes verliehen. Nach einer kurzen Pause zog das Korps der Bürgergarde blau-gold in den Saal ein und eröffnete die zweite Abteilung, die von den Big Maggas, der Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ und den Höhner bestritten wurde und bis in den frühen Morgen für Hochstimmung unter den Gästen und StattGardisten sorgte.

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