7. Karnevalistische Wurfmeisterschaft am Hotel „Monte Christo“

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Aug 182017
 

Foto: Archiv/Andreas Klein

Die karnevalistische Wurfmeisterschaft startet zum 7. Mal und findet immer mehr begeisterte Anhänger. In diesem Jahr sind eine große Anzahl von Vereinen am Start: J’Uhus, Dreigestirn 2023, Große Braunsfelder, Rote Funken, Müllemer Junge, Treue Husaren, Dellbrücker Piraten (Titelverteidiger), Schnäuzer aus Dellbrück, Prinzengarde, Narrenzunft, Jan v. Werth! Gleich 3x Damenmannschaften Goldmaries, Damengarde Köln und die Hellige Düvel.

Die Idee, die Treffsicherheit der verschiedensten karnevalistischen Gesellschaftenund Corps im „Kamelleschmieße“ in einem Wettkampf vergleichbar zu machen, ist inzwischen Tradition. Sie dient als Wurfübung für den Rosenmontagszug.

Nachfolgend die wichtigsten Informationen zur Veranstaltung:

Ausrichter sind die J’Uhus von 1988, Jugendabteilung der KG UHU aus Dellbrück und der Erfinder und Ex-Präsident Roberto Campione.

Selbstverständlich begleiten karnevalistische Klänge – dieses Jahr die Gruppe „Spökes“ live – und zahlreiche Zuschauer dieses Spektakel.

Wann: Sonntag, 27. August 2017
Beginn 11.11 Uhr – ca. 18.00 Uhr
Wo: Am Hotel Monte Christo (Große Sandkaul 24-26 50667 Köln)
Musik: ca. 14.30 Uhr Band Spökes

(Quelle: Pressemitteilung des Veranstalters)

Droht zahlreichen deutschen Vereinen ein steuerliches Debakel?

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Aug 082017
 

Foto: pixabay.com

Ein Urteil des Bundesfinanzhof sorgt zurzeit bei vielen Vereinen in Deutschland nicht nur für Kopfschütteln: Unter dem Aktenzeichen V R 52/15 entschied der BFH am 17. Mai 2017, dass im vorliegenden Fall einer Freimaurerloge der Status als gemeinnütziger Verein gestrichen wurde, „da sie Frauen ohne sachlich zwingenden Grund von der Mitgliedschaft ausschließt“. Die Richter argumentierten weiter, dass Vereine, die „sich gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland oder gegen verfassungsrechtlich garantierte Freiheiten“ richten, nicht als gemeinnützig einzustufen wären.

Für die Freimaurerloge bedeutet dies, dass alle Steuervorteile wie das Ausstellen von Spendenbescheinigungen, erleichterte Körperschaftssteuer und reduzierte Umsatzsteuer, wegfallen! Doch das Urteil trifft nicht nur die fragliche Freimaurerloge, sondern – nach Auffassung von einigen Rechtsanwälten – auch viele andere deutschen Vereine! In der Pressemitteilung des BFH vom 2. August 2017 werden explizit Schützenbruderschaften, Männergesangsvereine, Frauenchöre genannt – aber auch Karnevalsgesellschaften könnte der steuerliche Hammer treffen!

Wir sprachen heute mit Rechtsanwalt Wolfram Schlosser von der Kanzlei Schlosser Rechtsanwälte aus Köln über das Thema. Herr Schlosser ist u. a. im Gesellschats- und Steuerrecht tätig. Für Herrn Schlosser ist die Satzung des jeweiligen Vereins maßgebend, inwieweit das Urteil des BFH auch auf eine Karnevalsgesellschaft zutrifft: „Sollte in der Vereinssatzung explizit vermerkt sein, dass nur Männer oder nur Frauen ordentliche Mitglieder in der gemeinnützigen Gesellschaft werden können, dann betrifft meines Erachtens das Urteil auch die jeweilige Karnevalsgesellschaft.“, so Schlosser. „Aber nicht nur der Karnevalsverein direkt könnte betroffen sein! Ich denke da zum Beispiel an die Kölner Traditionskorps, die ja teilweise in ihren Türmen ihre Vereinsheimat haben. Wenn es einen gemeinnützigen Förderverein zum Erhalt des Turms gibt und dieser Förderverein sich zum Beispiel ausschließlich aus den männlichen Mitgliedern der Gesellschaft rekrutiert, dann dürfte die Gemeinnützigkeit des Fördervereins ebenso auf der Kippe stehen!“, so Schlosser weiter.

Doch laut Schlosser könnte das Problem noch weiter gehen, als bislang gedacht! Es gibt zum Beispiel bei Gesellschaften in Köln das Kontrukt, dass der eigentliche Verein nur männliche Mitglieder aufnimmt. Ein parallel gegründeter Förderverein mit eigener Vereinregister-Nummer nimmt dann sowohl männliche als auch weibliche Mitglieder auf, darunter auch die Partnerinnen der männlichen Mitglieder des eigentlichen Vereins. Auch hier sieht Rechtsanwalt Schlosser steuerrechtliche Probleme aufkommen: „Wenn der Vorstand des Fördervereins von Mitgliedern des eigentlichen Vereins direkt oder indirekt beherrscht wird, könnte auch hier durchaus die Gemeinnützigkeit in Frage gestellt werden!“, so Wolfram Schlosser.

Der Bundesfinanzhof hat mit dem Urteil vom Mai diesen Jahres einer Vielzahl von Vereinen einen dicken steuerrechtlichen Klops aufgetischt. Daran werden sich sicherlich einige Vereine verschlucken, falls die Finanzämter nun die neue Regelung explizit umsetzen. Verhindern könnte dies nur der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der mit einem „Nichtanwendungserlass“ das Urteil des Bundesfinanzhof außer Kraft setzen könnte – doch ob Schäuble hierzu kurz vor der Bundestagswahl im September diesen Jahres bereit sein wird, ist fraglich.

Um es noch einmal klar herauszustellen: Nicht nur die Karnevalsgesellschaften, in denen nur Männer Mitglied werden dürfen, wären betroffen – umgehkehrt wäre es genauso! Eine reine Damen-KG hätte steuerrechtlich genau das gleiche Problem, wie ein reiner Männerverein!

Lese-Tipp zum Thema: Schlosser aktuell – Gemeinnützigkeit auf dem Prüfstand – wer wird wann benachteiligt?

Koot un spack – Klaaf us Kölle

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Jul 312017
 

Foto: Kölner Husaren-Korps

Neues Tanzpaar beim Kölner Husaren-Korps von 1972 e. V.

Das Korps freut sich sehr, mit Stephanie Brühl und Christian Huth ein neues Tanzpaar gefunden zu haben. Kathrin Eichholz übernimmt das Training und die Choreographie der Tänze. Zum ersten Mal werden sie mit dem staatsen Korps der Kölner Husaren auf dem Korpsappell am 12. November 2017 zu sehen sein.

Christian wurde 1984 geboren, Stephanie im Jahr 1991. Im Alter von 16 Jahren begann Stephanie ihre tänzerische Laufbahn mit Standard und Latein. Später war sie in verschiedenen Tanzgruppen aktiv. Christian tanzt seit dem Jahr 2001 durch die Säle. Gemeinsam unterwegs waren beide seit 2014 bei den Winzer und Winzerinnen us Kölle und später bei der KG Alt Severin und begeisterten in den Tanzgruppen mit anderen Tänzerinnen und Tänzern bei ihren Auftritten.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Jahreshauptversammlung KG Kölsche Lotterbove e. V.

Am 30.06.2017 hat die diesjährige Jahreshauptversammlung stattgefunden. Der bisherige geschäftsführende Vorstand wurde bestätigt:

Präsident und 1. Vorsitzender:Hans-Günter Mies
2. Vorsitzender:Daniel Rölen
Schatzmeisterin:Birgit Köcher
Schriftführerin:Birgit Volberg

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


K.G. Köln-Rodenkirchen feierte Sommerfest „Jecke Riveira 2017“

Foto: K.G. Köln-Rodenkirchen

Am 08.07.2017 feierte die KG Köln-Rodenkirchen bereits zum dritten Mal im Schatten der Rodenkirchener Sommertage Ihre „Jecke Riviera“.

Anfangs als internes Sommerfest der KG gedacht, entwickelte dieses Veranstaltungsformat derart großen Anklang, dass es sich von selbst versteht dies fortzuführen.

Die zahlreichen Gäste aus Nah und Fern wurden durch die Mitglieder der KG in eigens neu entworfenen Sommer-Polo-Shirts, natürlich in hellblau, empfangen.

Als Location konnte wieder das Rhein Roxy gewonnen werden, was quasi direkt an der Riviera liegt.

Neben zahlreicher Abordnungen vieler Kölner Karnevalsgesellschaften waren viele Besucher aus dem Veedel dabei und machten die Nacht bei sommerlichen Temperaturen zum Tag.

Erstmals überzeugte Andreas Hallermeyer bei seiner Premiere als DJ die KG Köln-Rodenkirchen und alle Gäste – ein Garant für gute Stimmung und ausgelassene Tanzstimmung.

„In diesem Jahr haben wir uns für eine Spende zu Gunsten dem Kalker Mittagstisch ausgesprochen, umso mehr freuen wir uns einen Scheck in Höhe von EUR 500,00 übergeben zu können! Danke an alle Gäste die mit uns gefeiert haben und so indirekt unser soziales Engagement unterstützt haben“, so der stolze Präsident, Marcus Becker.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Schmuckstückchen: Conny Caspers wurde in den Vorstand gewählt

Foto: Schmuckstückchen

Seit November 2016 führt ein neuer Vorstand die Damengesellschaft Schmuckstückchen 2008 e.V. an.

Am Mittwoch den 12.07.2017 fand die ordentliche Mitgliederversammlung der Schmuckstückchen in den Räumlichkeiten des Festkomitees des Kölner Karnevals statt.
Ein Tagungspunkt war die Besetzung der Position des 5. Vorstandmitgliedes.

Conny Caspers wurde mehrheitlich als fünftes Vorstandsmitglied gewählt.

Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen.

Präsidentin:Rüya Gazez-Krengel
Vizepräsidentin:Imke Cordsen-Majohr
Schatzmeisterin:Anna Dorothea Görg
Schriftführerin:Ruth Ebeler
undConny Caspers

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Vorstand der Fidelen Fordler einstimmig wieder gewählt

Zu ihrer Jahreshauptversammlung hat sich die KKG Fidele Fordler in der Gaststätte Schützenheim in Dünnwald getroffen. Dabei standen neben einigen Berichten vor allem die Wahlen des Vorstands auf dem Programm.

Am Ende konnten sich alle Amtsinhaber über ihre einstimmige Wiederwahl freuen: Willi Rothenbücher, Präsidenten und 1. Vorsitzenden der Fidelen Fordler, wird den Verein weitere vier Jahre in bewährter Manier leiten.

Ihm zur Seite stehen dabei die beiden Vizepräsidenten Werner Pütz und Ulrich Bruns. Geschäftsführer bleibt Lutz Rothenbücher, während Horst Hoormann als Schatzmeister fungiert und Frank Hoormann die Mitglieder betreut.

Der Präsident, seit dem Gründungsjahr 2001 im Amt, bedankte sich für das Vertrauen. Neuer Pressesprecher der Fidelen Fordler ist Dr. Dirk Förger.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Höhenhauser Naaksühle: Neue Vorstandsmitglieder gewählt

Andreas Bartkowiak ist neuer Präsident
Als Senator unterstützt Andreas unsere Gesellschaft bereits seit Jahren und wird nun als Präsident unserer Gesellschaft vorstehen. Dabei tritt er für Peter Monschau die Nachfolge an, der auf der Jahreshauptversammlung erklärte, sich für das Amt des Präsidenten nicht wieder zur Wahl zu stellen.

Ein aufrichtiges Dankeschön sowie unsere Anerkennung richten wir daher zunächst an Peter Monschau, der seit 27 Jahren Mitglied unserer Gesellschaft ist, davon 21 Jahre großartige Vorstandsarbeit geleistet hat und die Gesellschaft stets tatkräftig unterstützte. Zunächst übte er dies im Amt des 1. Schatzmeisters aus und seit 2011 führte er als Präsident unsere Gesellschaft.

Marco Tremer ist neuer 1. Geschäftsführer
Für das Amt des 1. Geschäftsführers konnten wir Marco gewinnen, der als junges Mitglied unsere Gesellschaft gern unterstützen möchte.
Marco tritt die Nachfolge von Torsten Arendt an, der ebenso auf der Jahreshauptversammlung bekanntgab, dass er aus beruflichen Gründen dieses Amt leider nicht mehr ausführen kann und sich daher nicht zur Wiederwahl stellt.

Auch ihm gilt unser großer Dank, denn auch Torsten ist bereits seit 22 Jahren Mitglied unserer Gesellschaft, unterstützt uns seit vielen Jahren im Senat (dort als Senatsvizepräsident) und stand auch als 1. Geschäftsführer stets sehr aktiv hinter der Gesellschaft.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


„Strandbadparty in der Kita Pfiffikus“

Fotos: Schmuckstückchen

Die Damen-Karnevalsgesellschaft „Schmuckstückchen 2008 e.V.“ hat am vergangenen Montag im Rahmen ihres Charity-Projektes „111 tolle Tage“ in der Kita „Pfiffikus“ in Ossendorf eine Strandbadparty veranstaltet.

Mit 13 Kameradinnen haben sie zusammen mit den Mitarbeiterinnen der Kita den Nachmittag mit über 50 Kindern verbracht und sich mit Wasserpistolen wahre Schlachten geliefert. Alle hatten dabei einen Riesenspaß. Es wurden Seifenblasen gezaubert, Sandtörtchen „gebacken“ und sich im „Blechdosenwerfen“ gemessen. Außerdem gab es Grillwürstchen, Obst, Getränke und vor allem leckere Natureiscreme , gesponsert von Eis van der Put.

Der letzte Tag vor den Ferien der Kita bedeutete für einige Kinder der Tagesstätte den Abschied von ihrer Kindergartenzeit. Sie werden nach den Schulferien eingeschult und es beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt. So hatten alle Kinder und die Schmuckstückchen einen wunderbaren Tag. Und die zukünftigen Schulkinder werden sich sicher noch lange an ihren letzten Kindergartentag erinnern.

 

 

 

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)

Neue Richtlinien zu Pferden im Kölner Rosenmontagszug sorgen für mehr Sicherheit

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Jul 312017
 

Foto: pixabay.com

Das Festkomitee Kölner Karneval hat in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln und Pferdesportvereinigungen die Richtlinien zur Teilnahme von Pferden im Kölner Rosenmontagszug aktuell festgelegt. Striktere Regeln und Kontrollen erhöhen künftig Qualität und Sicherheit für Mensch und Tier.

Eine Neuauflage der Richtlinien für die Teilnahme von Reit- und Kutschpferden im Kölner Rosenmontagszug hat das Festkomitee Kölner Karneval seinen Mitgliedsgesellschaften am 31.07.2017 vorgestellt. Die Überarbeitung und Optimierung der bereits bestehenden Richtlinien wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz der Stadt Köln, dem Pferdesportverband Rheinland und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) umgesetzt. Die FN ist der Dachverband aller Züchter, Reiter, Fahrer und Voltigierer in Deutschland.

Mit den neuen Richtlinien erhöht das Festkomitee als Veranstalter des Kölner Rosenmontagszuges den Schutz von Tieren, Reitern, Helfern und nicht zuletzt dem Publikum. Damit sollen bestehende Risiken minimiert und ein Höchstmaß an Sicherheit erreicht werden. „Sicherheit hat bei uns oberste Priorität“, so Alexander Dieper, Zugleiter des Kölner Rosenmontagszuges und Vizepräsident des Festkomitees. „Wir verlangen Reiter und Tier einen hohen Standard an psychischer und physischer Eignung ab, der nur mit jahrelangem Training zu erreichen ist. So sind alle optimal auf den Zug vorbereitet.“

Klare Regularien sowie eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Festkomitee, Verbänden und dem Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz sorgen künftig für mehr Transparenz und erleichtern damit den Mitgliedsgesellschaften die Umsetzung. Die neuen Richtlinien bringen nicht nur Änderungen für Pferde und Reiter mit sich, sondern auch für Fahrer und Pferdebegleiter. Genügte bisher ein jährlicher Nachweis von 35 Reitstunden, so muss künftig jeder Reiter einen von der FN anerkannten Reitpass vorlegen. Auch von allen Fahrern (Kutschen) wird ab 2018 ein FN-Kutschenführerschein verlangt. Pferdebegleiter müssen ebenso einen entsprechenden Qualifikationsnachweis durch die Deutsche Reiterliche Vereinigung erbringen.

Auch bei den Standards für die Teilnahme von Pferden ergeben sich Neuerungen: Die FN-Gelassenheitsprüfung muss ebenso nachgewiesen werden wie alle vorgeschriebenen Impfungen. Der Equidenpass jedes Tieres ist während des gesamten Zuges mitzuführen. Schon lange gehört es zudem zu den Richtlinien, dass jedes Reit- und Kutschpferd durch einen Pferdeführer begleitet wird.

Zusätzlich zu den Neuerungen bleiben auch viele alte Regeln bestehen. So ist beispielsweise eine Sedierung von Pferden bereits seit Jahren ausdrücklich verboten. Vor und nach dem Zug werden stichprobenartig Tiere dahingehend untersucht. Ebenso finden Alkoholkontrollen bei Reitern und Fahrern statt. Alle Pferde werden zudem auf ihren Pflegezustand untersucht. Mehrere Veterinäre begleiten den Zug, ein Veterinärmobil vor Ort sorgt für schnelle Versorgungs- und Transportmöglichkeiten.

Alle Verstöße gegen die Regularien werden sowohl vom Zugleiter strenger geahndet als auch im Zuge der engeren Zusammenarbeit künftig der Deutschen Reiterlichen Vereinigung sowie dem Pferdesportverband Rheinland gemeldet.

„Seit dem ersten Kölner Rosenmontagszug von 1823 hat das Mitführen von Pferden Tradition. Ein striktes Regelwerk dient auch dazu, diese langfristig zu erhalten“, betont Alexander Dieper. „Zwischen dem Festkomitee und den ihm angeschlossenen Gesellschaften, die im Rosenmontagszug Pferde mitführen, wurde dahingehend heute Abend ein breiter Konsens erreicht. Wir vertrauen deshalb darauf, bei der Umsetzung die volle Unterstützung der Gesellschaften zu bekommen.“

Als Zugtiere waren Pferde für die Wagen bis in die 1950er Jahre unabkömmlich, dann kamen die ersten motorisierten Fahrzeuge im Zug zum Einsatz. Die berittenen Korps und Fahnenträger bilden zudem ein festliches Element im Umzug zu Ehren des Kölner Dreigestirns. Am Kölner Rosenmontagszug 2017 nahmen 470 Pferde teil, davon 311 Reittiere und 159 Kutschpferde. Diese wurden neben Reitern und Fahrern von 389 Pferdebegleitern und 208 Wagenbegleitern (Kutschen) durch den Zug geleitet.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Setzte Sicherheitsdienst Minderjährige als Security im Karneval ein?

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Jul 282017
 

Symbolbild: pixabay.com

Wie der WDR heute berichtet, erhebt die Stadt Köln schwere Vorwürfe gegen einen renommierten Kölner Sicherheitsdienst. Das Unternehmen soll wohl beim Kölner Straßenkarneval in diesem Jahr auch Minderjährige als Sicherheitskräfte eingesetzt haben.

Der Sicherheitsdienst wurde während des diesjährigen Straßenkarneval mit der Bewachung der großen Plätze in der Innenstadt von der Stadt Köln beauftragt. Laut WDR waren 670 Mitarbeiter der Firma hierfür von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag im Einsatz. Etwa 260 Mitarbeiter wurden während ihres Dienstes von der Stadt Köln überprüft, dabei stellten die städtischen Kontrolleure rund 500 Verstöße fest, also quasi zwei Verstöße pro Mitarbeiter! Unter anderem wurden bei den Kontrollen auch Minderjährige kontrolliert, die für das Unternehmen tätig gewesen sind.

Hinzu kommt, dass rund ein Drittel der Sicherheitskräfte nicht, wie vorgeschrieben, auf den Meldelisten der Sicherheitsfirma standen. Deshalb konnten diese Mitarbeiter im Vorfeld nicht von der Polizei überprüft werden. Außerdem besteht der Verdacht, dass einige Sicherheitskräft als Schwarzarbeiter beschäftigt wurden.

Laut WDR stellten die städtischen Kontrolleure zudem fest, dass an den Karnevalstagen ein weit verzweigtes Netz von Subunternehmen zum Einsatz gekommen ist. Der Kölner Sicherheitsfirma ist es zwar genehmigt worden, dass diese zwei Subunternehmen beautragt. Diese hätten jedoch wiederum Subunternehmen beauftragt, welche dann weitere Subunternehmen eingeschaltet hätten. Zum Schluß war dann vollkommen unklar, welcher Mitarbeiter für welches Unternehmen tätig war. Auch hätte die Zuverlässigkeit der beteiligten Subunternehmen vor dem Karnevalseinsatz nicht kontrolliert werden können.

Die Kölner Sicherheitsfirma bestreitet gegenüber dem WDR gegen Gesetze verstoßen zu haben. Man habe aber wohl Fehler begangen, weil die Stadt den Auftrag für die Bewachung des Straßenkarnevals zu spät erteilt habe.

“Karneval goes WM“

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Jul 272017
 

Foto: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V./Heinrich Straetmans

Die Blauen Funken haben sich zum Ziel gesetzt, in der Kölner Stadtgesellschaft mehrere Sportprojekte oder junge Sportler zu fördern. So unterstützen die Blauen Funken bereits seit dem Jahr 2016 als „offizieller Karnevalspartner“ den RheinEnergieMarathon Köln mit verschiedenen Aktivitäten und Aktionen rund um den Marathon.

Neu hinzugekommen ist in diesem Jahr die Unterstützung des 16-jährigen Kölner Ben Langenbeck aus dem Verein KSK-Team Köln e.V. bei der derzeit stattfindenden 2017 ICF WILDWATER CANOEING JUNIOR & U23 WORLD CHAMPIONSHIPS in Murau, Österreich. Er fährt im Kajak für den Deutschen Kanu Verband und nimmt an den Wettbewerben Wildwasser Classic und Wildwasser Sprint in der Einzel- und Teamwertung teil.

Der Kontakt zu dem jungen Kölner Sportler kommt über den Leiter der Kartenorganisation der Blauen Funken Heinrich Straetmans zustande, der selbst viele Jahre sehr erfolgreich im Rudersport internationale Wettbewerbe bestritten hat und dort auch weiterhin sehr aktiv ist. Die Teilnehmer an den Wettwerben in solchen “Randsportarten“ müssen teils erhebliche Kosten an den Wettbewerben selbst tragen und dabei unterstützen die Blauen Funken junge Sportler direkt.

Und dass sich dies lohnt, hat Ben Langenbeck bereits bewiesen. Er hat bei der Kanu Junioren WM am 26. Juli 2017 im Einzelwettbewerb bereits die Bronzemedaille für Deutschland gewonnen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)

Sigrid Krebs verlässt den Festkomitee-Vorstand im Herbst 2017

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Jul 062017
 

Foto: Festkomitee Kölner Karneval

Zur kommenden Jahreshauptversammlung des Festkomitee Kölner Karneval, am 16. Oktober 2017, wird Sigrid Krebs (54) ihr Ehrenamt als geschäftsführender Vorstand für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit niederlegen. Ihr designierter Nachfolger ist Michael Kramp (49), Leiter des Ressorts „Mitgliederservice“ im Festkomitee-Vorstand, der sich zu diesem Termin zur Wahl stellen wird.

Sigrid Krebs hat sich aus beruflichen Gründen zu diesem Schritt entschieden. Seit einigen Jahren ist sie hauptberuflich Pressesprecherin und Referentin Unternehmenskommunikation der Kliniken Köln (Krankenhäuser Merheim, Holweide und Kinder-krankenhaus Amsterdamer Straße) und freut sich dort auf neue Projekte: „Nach vierzehn Jahren im Festkomitee gehe ich mit Wehmut und Vorfreude zugleich. Es war eine wunderbare Zeit mit tollen Menschen und schönen Erlebnissen, die tief in meinem Herzen bleiben. Ich freue mich nun auf neue berufliche Aufgaben bei den Kliniken, auf die ich mich voll konzentrieren möchte. Rechtzeitig vor der Session habe ich mit Michael Kramp einen sehr kompetenten designierten Nachfolger vorgeschlagen, der meine Aufgaben sukzessive übernehmen wird und der die Mitgliedsgesellschaften des Festkomitees und die Medienarbeit sehr gut kennt.“

Sigrid Krebs wurde im August 2003 durch den damaligen Präsidenten Hans-Horst Engels in den Vorstand des Festkomitees berufen, das damalige Vorstandsmitglied Markus Ritterbach hatte sie empfohlen. In der Folge arbeitetete sie im Vorstandsteam von Präsident Markus Ritterbach und schließlich seit diesem Frühjahr bei Präsident Christoph Kuckelkorn mit. Im geschäftsführenden Vorstand verantwortete Sigrid Krebs zahlreiche wesentliche Aufgabenstellungen, die der Entwicklung des anerkannten Kulturguts Kölner Karneval dienen und zur Sicherung des ehrenamtlich geprägten Karnevals beitragen. Darüber hinaus zeichnete sie unter anderem verantwortlich für die Kommunikations-arbeit zur Eröffnung des Kölner Karnevalsmuseums und den Kölner Rosenmontagszug, initiierte mehrere Relaunches der Website des Festkomitees, brachte den Köner Karneval in die sozialen Medien ein, koordinierte und betreute in jeder Session über 400 Berichterstatter lokal, bundesweit sowie international und begleitete die Medienarbeit der dreizehn Kölner Dreigestirne und Kölner Kinderdreigestirne bei ihrer wunderbaren jecken Zeit.

Michael Kramp engagiert sich ehrenamtlich seit drei Jahren im Vorstand des Festkomitees, zunächst betreute er das Ressort „Neue Medien und Marketing“, dann seit Herbst 2016 den Bereich „Mitgliederservice“. Ziel ist es nun, die beiden Ressorts unter eine gemeinsame Leitung zu stellen, um so die interne und externe Kommunikation zu verknüpfen. Kramp ist mit dem Fastelovend groß geworden, seine Heimat ist mit der GKG Greesberger von 1852 e.V. die drittälteste Karnevalsgesellschaft Kölns. Seit der vergangenen Session ist Michael Kramp Sitzungspräsident der „Greesberger“. Beruflich ist der Journalist und PR-Fachmann Inhaber der Kommunikationsagentur Pro Motion, die auf Motorsport und Automobilthemen spezialisiert ist. Die endgültige Entscheidung über die Besetzung des Ressorts liegt bei der Mitgliederversammlung, bei der sich Michael Kramp am 16. Oktober 2017 zur Wahl stellen wird.

„Ich bin Sigrid Krebs, unserer Sigi, sehr dankbar für eine umsichtige und fachlich versierte Zusammenarbeit über vierzehn Jahre, für eine tolle Freundschaft, die bleibt und schließlich viel gemeinsamen Spaß und Freud‘ auch hinter den Kulissen. Ihren Entschluss kann ich gut verstehen, denn die Familie und der Beruf haben auch in einem umfassenden Ehrenamt immer den Vortritt. Mit Michael Kramp hat sie einen idealen Nachfolger vorgeschlagen, der die Arbeit im Festkomitee kennt und mit seiner beruflichen Expertise den Kölner Karneval weiter nach vorne entwickelt, für die Medien ein kompetenter Ansprech-partner ist und das Vertrauen des Vorstands genießt“, erläutert Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Der Wandertag zweier Traditionskorps – oder: das Geschenk zum 111-jährigen Jubiläum

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Jul 052017
 

Die Blauen Funken hatten während der Session 2017 ihren Freunden von der Prinzen-Garde Köln von 1906 e.V. zum 111-jährigen Jubiläum einen Ausflug zum Rotweinwanderweg an der Ahr für 111 Mitglieder geschenkt.

Am 02. Juli 2017 war es dann endlich soweit: der gemeinsame Wandertag begann um 9 Uhr mit einem Frühstück im Funkenturm und danach ging es mit mehreren Bussen nach Mayschoß an der Ahr. Dort wurden die wanderfreudigen Teilnehmer der beiden Traditionskorps von Mitgliedern der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr und der Ahr-Weinkönigin 2016/2017 Theresa Ulrich begrüßt und anschließend ging es in mehreren Gruppen in zwei oder drei Stunden über den Rotweinwanderweg an der Ahr bis zur Burgruine Saffenburg.

Der eine oder andere Teilnehmer konnte seine theoretischen Grundkenntnisse zum Weinanbau dabei noch erheblich ausbauen.

Auf der Saffenburg angekommen, wurden die Wanderer mit einem reichhaltigen Mittagessen belohnt und konnten anschließend eine Weinprobe der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr genießen.

Das gemeinsame Gruppenbild auf der Burgruine Saffenburg

Blaue Funken-Präsident Peter Griesemann und Prinzen-Garde Präsident Dino Massi bedankten sich bei allen Organisatoren und der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr für den gelungenen Ausflug. Nach genau 11 Stunden (wann sonst ?) kamen alle Teilnehmer wieder wohlbehalten und zufrieden am Funkenturm in Köln an und alle waren sich einig, dass man einen solchen gemeinsamen Ausflug gerne einmal wiederholen möchte.

(Quelle: Pressemitteilung der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V., Fotos: Michael Nopens)

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