Höhenhauser Naaksühle überraschten ihren Sitzungsleiter

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Feb 102020
 

Foto: Andreas Klein

Ausverkauftes Haus am Samstagnachmittag auch in der Stadthalle Köln-Mülheim bei der großen Prunk- und Kostümsitzung der Große Höhenhauser K.G. Naaksühle. Nachdem die Mädchensitzung der Gesellschaft mangels Location – die Schulaula wird umgebaut – nunmehr pausiert, bleibt den Jecken aus Höhenhaus nur diese eine große Sitzung im Nachbarveedel.

Nach der Begrüßung durch Sitzungsleiter Eric Schroth sorgten „Kuhl un de Gäng“ für Schunkelstimmung im Saal. Beim Vortrag von Bernd Stelter konnten die Gäste ihre Lachmuskeln schon einmal für das kommende Programm vorheizen. Beim Auftritt der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Ühlepänz“ der Naaksühle überraschte das Festkomitee Kölner Karneval den Sitzungsleiter Eric Schroth: Schroth ist seit elf Jahren Sitzungspräsident der Naaksühle und war bis zum letzten Jahr auch zehn Jahre lang Vizepräsident. Das Amt des Vize musste Schroth aus beruflichen Gründen im letzten Jahr aufgeben, doch als Sitzungsleiter bleibt er der Gesellschaft erhalten. Für sein ehrenamtliches Engagement im Kölner Karneval – und speziell bei den Naaksühle – erhielt Schroth den Verdienstorden des Festkomitee Kölner Karneval in silber – und freute sich, wie man auf dem Foto sehen kann, tierisch!

Mit den Paveier und deren Hits ging es danach weiter im Programm. Martin Schopps begeisterte auch hier mit seiner Rede und durfte erst nach einer Zugabe von der Bühne. Mit den Kolibris und Marita Köllner konnten die Jecken im Saal dann schunkeln und mitsingen. Ingrid Kühne als „De Frau Kühne“ sorgte noch einmal für Lachstürme. Das Kölner Dreigestirn besuchte die Höhenhauser Naaksühle bei ihrer Sitzung em Nachbarsveedel. Mit den Bands „Eldorado“ und der Micky Brühl Band ging es dann musikalisch auf die Zielgerade. Das Finale der großen Prunk- und Kostümsitzung bestritten der Tanz- und Musikzug „Domstädter Köln“, begleitet von einer schottischen Dudelsack-Kapelle.

Flittarder K.G. feierte Miljöhsitzung em Veedel mit drei Dreigestirnen

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Feb 102020
 

Fotos: Andreas Klein

In der restlos auverkauften Schützenhalle in Köln-Flittard feierte die Flittarder K.G., passend zum Motto „Et Hätz schleiht em Veedel“, ihre traditionelle Miljöhsitzung. Die Bürger aus Flittard lieben diese Veranstaltung, denn man ist schnell da, schnell wieder zu Hause – und kann preisgünstig Karneval feiern mit den Top-Kräften des Karnevals.

Weininger und De Plaggeköpp

Gleich zu Beginn sorgten Druckluft für Stimmung in der Schützenhalle. Der gemeinsame Aufzug von Kölner Dreigestirn und Kölner Kinderdreigestirn wurde um das Kinder-Dreigestirn der Grundschule Flittard erweitert – somit standen gleich drei Dreigestirne auf der Bühne in der Pützlachstraße. Nach dem Auszug der Tollitäten begeisterten die Domstürmer die bunt kostümierten Jecken im Saal. Eine nicht geplant Überraschung gab es beim Auftritt von Volker Weininger als „Dä Sitzungspräsident“: Keiner der Verantwortlichen – und auch Volker selbst – wussten nicht, dass er bei seinem Auftritt heute „Geleitschutz“ haben wird. Denn die Plaggeköpp, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiern, zogen mit dem jecken Redner auf die Bühne (Fotos).

Mit den Liedern von Kasalla und dem Vortrag von Martin Schopps, der aus dem Leben eines Lehrers berichtete, ging es in eine kurze Pause. Danach eröffnete das Kinder- und Jugendtanzcorps „Echte Fründe“ die zweite Abteilung. Bauchredner Klaus Rupprecht und sein vorlauter Affe „Willi“ plapperten über dies und das. Mit den Hits der Paveier stand der ganze Saal und sang lautstark mit. Das Tanzcorps „Echte Fründe“ und die Band „cat ballou“ bildeten das Finale der Miljöhsitzung em Veedel …

K.G. UHU feierte Premiere mit der Prunksitzung an neuer Wirkungsstätte

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Feb 082020
 

Foto: Andreas Klein

Zum ersten Mal feierte die K.G. UHU am gestrigen Abend ihre große Prunksitzung im Dorint Hotel an der Messe. Bislang war man mit der Veranstaltung in den Flora-Parkterrassen, doch dort war es dem Betreiber wohl nicht möglich, dem Wunsch der jecken Gäste nach „Kölsch im Saal“ zu erfüllen …

„Wir haben hier offene Türen für unser Anliegen gefunden, deshalb nun der Wechsel in diese Location.“, so Andreas Hergesell, Vorstandsmitglied der K.G. UHU im Gespräch mit uns. Und gerade die Offenheit, welche den Gesellschaften im Dorint an der Messe in solchen Belangen entgegenkommt, sorgt dafür, dass immer mehr Karnevalsgesellschaften den Weg in das Hotel im Herzen der Deutzer Messelandschaft finden.

Mit dem Korps der Prinzen-Garde Köln startete man in den Abend. Anschließend besuchte das Kölner Dreigestirn die Jecken aus Köln-Dellbrück auf ihrer Veranstaltung – und sorgte auf der Straße für ein Verkehrschaos: Die Prinzen-Garde kommt mit zahlreichen Mercedes-Sprintern, die Tollitäten samt Equipe mit Ford-Limousinen – und schon waren Parkplätze rund um das Hotel Mangelware. Und da parkt man dann ein Equipe-Fahrzeug schon mal mitten auf der Straße – Hupkonzert und wütende Autofahrer inbegriffen.

Bernd Stelter (Foto) sorgte für erste Lacher im Saal, bevor die Bläck Fööss mit ihren Hits die 50-jährige Bandgeschichte Revue passieren liessen. Das Tanzcorps „Fidele Sandhasen“ zeigte, warum man schon mehrfacher deutscher Meister im Show- und Gardetanz geworden ist. Kurz vor der Pause sorgte Guido Cantz noch einmal für Lachsalven im Saal.

Auch direkt nach der Pause wurde weiter gelacht, dieses Mal mit Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“. Die Paveier mit ihren Hits sorgten für Stimmung unter den Jecken. Beim Auftritt des Dellbröcker Boore Schnäuzer Ballett erhielt Rainer Ott, seit zehn Jahren Präsident der K.G. UHU, von seinen Vorstandskollegen einen Satz Königspfauenfedern für seine Präsidentenmütze überreicht: „Damit du im elften Jahr deiner Amtszeit endlich mal gut ausschaust!“, so der kleine Seitenhieb auf Ott. Mit der Band „Lupo“ und den Höhner feierte man dann bis in den frühen Samstagmorgen hinein …

Kölner K.G. Paragraphenreiter feiert im ausverkauften Congress-Saal

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Feb 082020
 

Foto: Andreas Klein

Die Kölner K.G. Paragraphenreiter ist ein Phänomen im Kölner Karneval: Der Kartenvorverkauf beginnt einen Tag nach der Sitzung und endet genau eine Woche später – doch so lange hält der Kartenvorrat gar nicht! Während andere Gesellschaften das Problem haben, ihren (kleineren …) Saal zu füllen, müssen die Paragraphenreiter hunderte Absagen an Karteninteressenten versenden …

„Wir hätten in diesem Jahr zwei Sitzungen im Congress-Saal machen können – und dann immer noch einigen hundert Interessenten eine Absage erteilen müssen!“, so ein Verantwortlicher der K.G. im Gespräch mit uns. „Wir hatten über 4.000 Kartenanfragen in einer Woche!“ Davon können andere Karnevalsgesellschaften – auch weitaus größere Gesellschaften – teilweise nur träumen! Und wenn man weiß, dass im Saal ausschließlich Finanzbeamte, Steuerberater und Steuerrechtler vertreten sind …

Die Eröffnung machte an diesem Abend das Garde-Korps Köln K.G. Blau-Weiß Zündorf mit seinem Regimentsspielmannszug „Neppeser Naaksühle“. Und eine Person hatte bei dem Aufzug gleich eine doppelte Funktion: Garde-Korps-Präsident Werner Brommund ist gleichzeitig auch Präsident der K.K.G. Paragraphenreiter. Und beim Aufzug des Korps fiel uns noch etwas auf: Man hat nämlich im Kölner Karneval ein Alleinstellungsmerkmal! Bei allen großen Korpsgesellschaften in Köln zieht die Musik mit auf, spielt ein musikalisches Potpourri – und verschwindet dann hinter der Bühne, um pünktlich beim Ausmarsch wieder auf der Bühne aufzutauchen. Nicht so beim Garde-Korps Köln: Die „Neppeser Naaksühle“ spielen den gesamten Auftritt über und begleiten das Tanzkorps und das Tanzpaar des Garde-Korps Köln während ihren Tänzen.

Mit den Höhner gab es dann direkt Hit auf Hit. Überraschung danach für Guido Cantz: Im Elferrat der Paragraphenreiter saßen u. a. mit Horst Müller und Martin Zylka die beiden Mit-Geschäftsführer der Künstleragentur „Go GmbH“, bei der Guido ja auch Geschäftsführer ist. Somit war quasi das „Go-Dreigestirn“ komplett auf der Bühne präsent.

Das Tanzcorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte begeisterte mit seiner Darbietung die Jecken im Saal. Querbeat sorgten mit ihrer Show für Partystimmung, bevor Bernd Stelter mit seinem Vortrag die bunt kostümierten Finanzfachkräfte wieder zum Lachen brachte. Rockig wurde es mit den Hits von BRINGS, die alle im Saal zu „Sünderlein“ erklärten. Das Kölner Dreigestirn machte den Paragraphenreiter seine Aufwartung, bevor zu später Stunde Volker Weininger als „Dä Sitzungspräsident“ von seinem Agenturchef und Paragraphenreiter-Sitzungsleiter Michael Gerhold auf der Bühne mit Gerstensaft versorgt wurde. Zum Finale spielte die Micky Brühl Band dann ihre Hits …

Besondere Geburtstagsparty bei der Große Braunsfelder K.G.

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Feb 082020
 

Foto: Andreas Klein

Einen besonderen Termin hat sich Wolfgang Martin Fritsch, Vize-Präsident und Sitzungsleiter bei der Mädchensitzung der Große Braunsfelder K.G. ausgesucht: Fritsch feierte am gestrigen Freitagabend mit den Mädels im ausverkauften Saal des Pullman Cologne Hotel seinen Geburtstag!

Gleich zu Beginn zog das Kölner Dreigestirn gemeinsam mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Pänz vum Rhing“ auf die Bühne. Mit Martin Schopps gab es danach ordentlich etwas zu lachen. Goldenes Bandjubiläum feiern in diesem Jahr die Bläck Fööss, die mit ihren Hits die Mädels zum Ausrasten brachten. Für weitere Lacher an dem Abend sorgte TV-Moderator und Comedian Guido Cantz. Musikalisch ging es weiter im Programm mit den „Big Maggas“ aus „Köln-ganz-weit-im-Norden“ und den Paveier. Bei der Show der „Fauth Dance Gentleman“ bekamen einige der Damen leichte Hitzewallungen. Mit den Höhner, dem Tanzcorps „Kölner Rheinveilchen“ und der Micky Brühl Band ging Kölns größte Geburtstagsfeier an diesem Abend bis in den frühen Morgen hinein …

DEKRA ist exklusiver technischer Partner des Festkomitees Kölner Karneval: „Kölle alaaf“ – aber sicher!

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Feb 072020
 

Foto: Dekra

Die international tätige Sachverständigenorganisation DEKRA ist seit dieser Session exklusiver technischer Partner des Festkomitees Kölner Karneval. Damit tragen die DEKRA Experten in der Domstadt dazu bei, dass die gesamte fünfte Jahreszeit sicher verläuft. „Ich freue mich sehr, dass unsere technische Expertise das Festkomitee überzeugt hat und wir unsere Erfahrung und unser Knowhow so umfassend einbringen können“, erklärt Guido Kutschera, Vorsitzender der Geschäftsführung der DEKRA Automobil GmbH, selbst Kölner und begeisterter Karnevalist.

Dem Festkomitee des Kölner Karnevals von 1823 e.V. sind weit über 100 Karnevalsgesellschaften und Vereine angeschlossen. Das Festkomitee als Dachverband organisiert nicht nur den Rosenmontagszug und andere Großveranstaltungen, sondern ist insgesamt dafür verantwortlich, dass die Kölschen und ihre Hunderttausenden von Besuchern an den jecken Tagen unbeschwert und sicher feiern können – in Zusammenarbeit unter anderem mit der Stadt Köln, mit Polizei und Feuerwehr, und seit dem 11.11.2019 auch exklusiv mit DEKRA.

So führen die DEKRA Experten für die vielen verschiedenen Gesellschaften die technischen Brauchtumsabnahmen der Festwagen und der Kutschen durch. „Dabei geht es darum, die Fahrzeuge und die Aufbauten zu überprüfen, besonders im Hinblick auf die Sicherung der mitfahrenden Personen“, so Klaus Timpe, Leiter der DEKRA Niederlassung Köln. „Unter anderem stellen wir sicher, dass Aufstiege, Brüstungshöhen, Durchgänge und Standplätze auf den Wagen den geltenden Vorschriften entsprechen.“ Allein das Festkomitee selbst hat rund 60 Anhänger bzw. Prunkwagen und über 80 Zugmaschinen in seinem Bestand.

An den Zugmaschinen führen die DEKRA Sachverständigen auch die regelmäßige Hauptuntersuchung durch. „Darüber hinaus begleiten wir die Umrüstung der Kutschen auf eine Zweileitungs-Druckluftbremse“, erläutert der DEKRA Niederlassungsleiter. „Das ist notwendig geworden, weil bei widrigen Wetterverhältnissen im Rosenmontagszug keine Pferde mehr eingesetzt werden können. Die Umrüstung der Bremsen macht es möglich, die Kutschen stattdessen von Zugmaschinen ziehen zu lassen.“

Auch bei den großen Außenveranstaltungen – wie etwa dem 11.11. am Altermarkt – ist DEKRA als Partner für die Sicherheit im Einsatz. Hier sind zum Beispiel Brandschutzgutachten, Alarmierungspläne, Elektroabnahmen und vieles mehr unerlässliche Voraussetzungen und werden für jede Veranstaltung von neuem benötigt.

„Damit an Rosenmontag alle 12.000 Teilnehmer sicher durch den Zug kommen und auch die Menschen am Rand unbeschwert feiern können, bedarf es einer sehr guten und professionellen Vorbereitung“, erklärt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Dazu gehört auch, alle Fahrzeuge – egal ob Kutschen oder Zugmaschinen – eingehend zu überprüfen. Wir freuen uns, mit DEKRA dazu einen kompetenten und verlässlichen Partner gefunden zu haben.“

(Quelle: Pressemitteilung der DEKRA)

Der Zuckerbäcker

Rosenmontagszug 2020: Veedelsgefühl im gesamten Zoch

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Feb 072020
 

Fotos: Festkomitee Kölner Karneval

Da schleiht et Hätz höher: Den roten Faden im Kölner Rosenmontagzug bildet anlässlich des Mottos „Et Hätz schleiht em Veedel“ und des runden Jubiläums der Bläck Fööss der Karnevalsklassiker „En unserem Veedel“. Die Textzeilen der Hymne von 1973 schmücken alle großen Persiflagewagen im Zoch. So wird das typisch kölsche Gefühl, dass viele mit dem Lied, den Bläck Fööss und ihrem eigenen Veedel verbinden, durch die ganze Stadt transportiert. Gleichzeitig erhält jede Textzeile eine neue, zweite Bedeutungsebene durch ihre Verknüpfung mit politischen und gesellschaftlichen Themen für die Persiflagen.

Zugleiter Holger Kirsch präsentierte Freitagvormittag das Konzept des ersten Rosenmontagszuges unter seiner Regie zusammen mit den Skizzen der Persiflagewagen in der Severinstorburg am Chlodwigplatz: „Meinen ersten Zug mit einem so emotionalen Lied und einer so großen Band feiern zu dürfen, das ist schon etwas ganz Besonderes.“ Neben gesellschaftlich relevanten Themen spielt auch die Politik eine große Rolle. Ob lokal, national oder international: Oberbürgermeisterin Reker wird dabei genauso aufs Korn genommen wie die deutschen Parteien, Donald Trump oder Jair Bolsonaro. Ganz aktuell kümmert sich das Team des Rosenmontagszuges noch um die Wahlen in Thüringen: Ein Wagen zur AFD wird bis Rosenmontag noch an die aktuellen Ereignisse angepasst.

Nachhaltigkeit spielt eine große Rolle

Auch in anderen Bereichen des Rosenmontagszuges gibt es in diesem Jahr relevante Neuerungen. Besonders dem Thema Umweltschutz hat sich das Festkomitee gewidmet. Zugleiter Kirsch: „Der Rosenmontagszug stoppt für einen Tag den Verkehr in der gesamten Innenstadt. Wir möchten aber auch noch die Abgase der letzten verbleibenden Fahrzeuge minimieren und haben deshalb damit begonnen, unsere Dieseltraktoren nachzurüsten.“ Rußpartikelfilter säubern ab sofort die Abgase der Trecker, die die Wagen des Festkomitees ziehen. Die Firma HJS-Fahrzeugtechnik stellt kostenfrei Dieselpartikelfilter zur Verfügung, für deren Entwicklung sie bereits den Bundesumweltpreis erhielt. Nach und nach sollen alle Trecker im Zoch umgerüstet werden. Eine Umstellung auf moderne Trecker wäre deutlich teurer und aufgrund der größeren Modelle und der engen Kölner Straßen nicht möglich. Auch die Bagagewagen, die Ford wie in jedem Jahr zur Verfügung stellt, werden weiter elektrifiziert. Knapp die Hälfte der Fahrzeuge (25) bewegt sich mit Hybridantrieb elektrisch durch den Zug, alle weiteren 30 sind Mild-Hybrid-Varianten.

Ein weiterer Ansatz ist die Reduzierung von Plastikmüll im und am Zug: Auf dem Zugleiterwagen von Holger Kirsch werden die Strüssjer erstmals nicht in Folie verpackt. Am Rand des Zochs wurde zudem das Einwegplastik abgeschafft: Die Bewirtungsstände am Weg des Zuges verwenden ausschließlich recyclebare Verpackungen. Gleichzeitig sorgt der Festkomitee-Partner Sparkasse KölnBonn wie schon in den vergangenen Jahren an zahlreichen Getränkeständen für kompostierbare Becher.

Neuer Partner für die Sicherheit: DEKRA

DEKRA ist ab sofort neuer Partner des Festkomitees Kölner Karneval und überprüft im Zoch vorhandene Fahrzeuge auf Tauglichkeit und Sicherheit. Das umfasst die Zugmaschinen genauso wie die Kutschen, deren Umrüstung auf eine Zweileitungs-Druckluftbremse durch DEKRA-Sachverständige begleitet wird. Der Vorteil: Sollten witterungsbedingt noch einmal die Pferde ausfallen wie im Jahr 2019, könnten die Kutschen stattdessen von Zugmaschinen gezogen werden. Die DEKRA ist auch an anderen Stellen für die Sicherheit im Zug zuständig: Sie überprüft unter anderem Aufstiege, Brüstungshöhen und Standplätze auf den Wagen.

Zugweg-Kameras für jeden Jeck

Der WDR überträgt den Rosenmontagszug wie jedes Jahr im frei empfangbaren Fernsehen. Die bereits im vergangenen Jahr vorgestellten Zugweg-Kameras werden auch dieses Mal jeden Jecken im Zoch zeigen. Die Videos jeder Gruppe und Karnevalsgesellschaft sind unter karneval.wdr.de abrufbar und können mit einem Klick in den sozialen Netzwerken geteilt werden. So ermöglicht der WDR allen Zugteilnehmerinnen und Zugteilnehmern ihren eigenen Auftritt einzufangen und mit Freunden und Familien zu teilen.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

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Fidele Fordler ernennen Kölner Dreigestirn zu Ehrenmitgliedern

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Feb 072020
 

Foto: Andreas Klein

Mit ihrer Prunk- und Kostümsitzung beendete die K.G. Fidele Fordler den diesjährigen Sitzungsreigen am gestrigen Abend im großen Festsaal des Maritim Hotel Köln. Mit dem Aufzug des Korps der Prinzen-Garde Köln startete man in den Abend.

Die Band „Eldorado“ brachte die bunt kostümierten Jecken dann mit ihren Liedern zum Schunkeln. Für erste Lacher sorgte danach Bernd Stelter (Foto). Beim Aufzug des Kölner Dreigestirn der Session 2020 wurden die Tollitäten von der Gesellschaft überrascht: Prinz Christian II., Bauer Frank und Jungfrau Griet wurden zu Ehrenmitgliedern der K.G. Fidele Fordler ernannt und erhielten aus den Händen von Werner Pütz, Vice President der Ford Werke GmbH, den Sessionsorden der Gesellschaft überreicht. Bekanntlich fahren die drei Narrenherrscher während der Session mit Fahrzeugen aus Köln-Niehl von Auftritt zu Auftritt. Mit Bauchredner Klaus Rupprecht („Klaus & Willi“) ging es dann in die Pause …

Beim Auftritt des Tanzcorps der Fidele Fordler wurden einige Tänzerinnen und Tänzer verabschiedet. Nach der Session werden dann im Rahmen von Probetrainings die Nachfolger gecastet. Mit den Bläck Fööss, Guido Cantz, der Band „cat ballou“ und den Klüngelköpp feierte die Gesellschaft den Abschluss ihrer Sitzungssession bis in den frühen Freitagmorgen hinein …