Kölsche Grielächer beenden erfolgreiche Sitzungssession 2018

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Feb 102018
 

Foto: Andreas Klein

Mit ihrer zweiten Miljöhsitzung am gestrigen Abend im Maritim Hotel Köln beendete die K.G. Kölsche Grielächer ihre diesjährige Sitzungssession. Mit drei komplett ausverkauften Veranstaltungen mit jeweils rund 1.600 Jecken im Maritim Hotel sowie einer Herrensitzung mit über 1.000 Herren waren die Verantwortlichen der Karnevalsgesellschaft mit der Session mehr als zufrieden. Nun freut man sich auf das Finale mit dem Kölner Rosenmontagszug, in dem man die Gruppe 43 stellt.

Das Korps der Bürgergarde „blau-gold“ machte den Anfang im Programm. Mit Martin Schopps (Foto) und Dieter Röder als „Ne Knallkopp“ gab es gleich zwei Top-Redner hintereinander. Danach feuerten Kasalla ihre Hits in den Saal, bevor es mit Dave Davis als „Motombo Umbokko“ noch einmal etwas zu Lachen gab. Mit den Fastelovends-Rockern von BRINGS, die in diesem Jahr mit ihrer Ballade „Liebe gewinnt“ jeden Saal abräumten, ging es in die Pause.

Beim gemeinsamen Aufzug der Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 und dem Kölner Dreigestirn nach der Pause erhielten die Tollitäten einen Scheck über 1.111 € für ihre Sammlung zugunsten des Vereins „Cura Colonia e. V.“. Mit Bernd Stelter und Guido Cantz gab es auch in der zweiten Abteilung neues aus der Witzekiste. Musikalisch feierten die Jecken im Saal mit den Höhner und den Räuber bis in den frühen Morgen hinein …

 

Fidele Holzwürmer feiern im 69ten Jahr ihres Bestehens die 70te Sitzung

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Feb 102018
 

Fotos: Andreas Klein

Im Kristallsaal der Koelnmesse feierten am gestrigen Karnevalsfreitagabend die Fidele Holzwürmer, die Karnevalsgesellschaft der holzverarbeitenden Handwerksbetriebe, ihre traditionelle „Große Holzwurmsitzung“. Den Verein der Fidele Holzwürmer gibt es seit 69 Jahren, im nächsten Jahr wird man also 70 Jahre jung. Die 70te Situng konnte man gestern trotzdem schon feiern, welche zum 13ten Mal von Walter Passmann, Prinz Karneval in der Session 2005, und seinem Elferrat, der passend zum Sessionsmotto als Ballettratten verkleidet war, geleitet wurde. Auch in diesem Jahr war die Sitzung seit Monaten restlos ausverkauft.

Bühne voll mit Blauen Funken

Mit dem Korps der Kölner Funken Artillerie blau-weiß startete die Sitzung – und selbst Holzwürmer-Geschäftsführer Jürgen Leber mutmaßte, dass der Einzug des Korps die Generalprobe für Rosenmontag gewesen sein muss, so viele Blaue Funken zogen auf die Bühne des Kristallsaal. Mit den Paveier schunkelte der Saal nach dem Korps-Aufzug sich dann das erste Mal so richtig warm. Für die ersten Lacher war Comedian Dave Davis als „Motombo Umbokko“ zuständig. Beim Auftritt der Domstürmer wurde es dann unplanmäßig etwas voll auf der Bühne – das Programm hing etwas in der Zeit und das Kölner Dreigestirn hatte einen engen Zeitplan. Doch da die Domstürmer das diesjährige Dreigestirns-Lied geschrieben haben, entschlossen sich die drei Tollitäten, die Jungs auf der Bühne einfach zu unterstützen – und zog mit Adjudantur und Equipe zu den Domstürmern, auch zu deren Überraschung, auf die Bühne! Nach ein, zwei gemeinsamen Liedern zog das Schmölzje gemeinsam wieder von der Bühne und das Programm war wieder im Zeitplan. Mit dem „Dellbröcker Boore Schnäuzer Ballett“ ging es danach in die Pause.

In der zweiten Abteilung sorgten die Höhner, La Mäng und Kasalla für die musikalische Unterhaltung. Für die Lacher waren Martin Schopps und Bernd Stelter zuständig und passend zum Motto tanzte die Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ gekonnt „us der Reih“.

Übrigens: Passend zum Sessionsmotto „Mer Kölsche danze us der Reih“ gibt es ein Buch, dass zwar schon im Jahr 2009 erschienen ist, aber an Aktualität betreffend die Kölner Tanzgruppen nicht wirklich etwas verloren hat – „Kölle danz!“ von Stephan Schmitz und Petra Hartmann. Die Fidele Holzwürmer konnten einen Restposten dieses Buches erstehen – und verkaufen diese original verpackten Bücher nun zu einem Sonderpreis, den wir hier gar nicht nennen möchten, so tief unten ist der angesiedelt! Wer Interesse hat, kann sich bei den Holzwürmern unter info@fidele-holzwuermer.de informieren. Das Buch mit vielen tollen Fotos ist seinen Sonderpreis mehr als wert und hat auch nach neun Jahren nichts an seiner Attraktivität verloren!

Weiberfastnacht mit der Große Höhenhauser K.G. Naaksühle und ein Stern für Cura Colonia

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Feb 092018
 

Fotos: Christiane Lucas

Einen super Start in den Straßenkarneval hatten wir an Weiberfastnacht in Höhenhaus auf dem Wupperplatz. Bei der Eröffnung durch Literaten Jürgen Steup und unseren neuen Präsidenten Andreas Bartkowiak zeigten sich die Jecken noch etwas müde, was sicher auch der eisigen Kälte geschuldet war. Aber spätestens beim gemeinsamen Schunkeln ließ sich das närrische Volk auch vom Strahlen der immer wärmer werdenden Sonne anstecken. Zur Mittagszeit war der Wupperplatz voller feierfreudiger bunter Jecke, die sichtlich viel Spaß hatten. Stärken konnten sie sich dafür bei leckeren Speisen und Getränken an unseren aufgestellten Büdchen, die wir in Eigenregie realisieren konnten. Unsere Freunde aus Dünnwald von der Gr. Dünnwalder KG 1927 waren, wie in jedem Jahr, mit einer großen Abordnung zum Verzäll gekommen und um mit uns den Tag zu feiern, ebenso wie Siegfried Schaarschmidt von der KG Müllemer Junge mit seiner Frau Hannelore mit uns gemeinsam ausgelassen feierte. Auch aus dem schönen Linz konnten wir Gäste begrüssen: eine Abordnung vom Husarencorp grün-weiss Linz / Rhein 1965. Mit dem Eisbrecher KölschBand, den witzigen Spitzboov un Frechdachs, den eleganten Rheingazellen, den lockeren 6Kölsch flogen wir mit unseren Gästen auf dem Wupperplatz durch ein tolles musikalisches Programm, begleitet von einer tollen Stimmung und ausgelassen feiernden Gästen. Unsere Ühlepänz präsentierten sich wieder einmal in Spitzenform und zeigten auch mit den Kleinsten viele tolle Hebefiguren. Mit dem Kölner Dreigestirn und seinem Gefolge zog ein Hauch von Feierlichkeit auf den Platz. Wer von den Jecken noch nicht am Bühnenrand stand, der drängte sich spätestens jetzt gern nach vorn und lauschte den „3 Junge us Nippes“. Ganz toll war, dass Prinz Michael II. kurzerhand die Bühne verließ und mit den Pänz vor der Bühne gemeinsam schunkelte. Nach dem tollen Auftritt des Trifoliums konnten wir den gut gefüllten Stern für „Cura Colonia“ übergeben und hoffen, dass bei dieser tollen Spendenaktion vielen Älteren ein Herzenswunsch erfüllt werden kann! Hoffriseur Mike Engels bekam auf dem Wupperplatz sogar noch ein kunterbuntes Geburtstagsständchen von allen Jecken – Nee, wat wor dat schön!

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)

Und auch in den Sälen wurde Weiberfastnacht gefeiert

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Feb 092018
 

Foto: Andreas Klein

Während sich am Nachmittag draußen immer noch einige Jecken vor Kälte aneinander kuschelten, ging es in den Partysälen der Stadt heiß her: Auf den zahlreichen Kostümbällen feierten die Jecken bis in die Nacht hinein bei Sauna-ähnlichen Temperaturen und einer Mega-Stimmung!

In der „Kölsche Hofburg“, dem Pullman Cologne Hotel, knubbelten sich die Gäste beim legendären und seit Wochen ausverkauften „Ball Raderdoll“ der Große Braunsfelder K.G. in allen Räumen. Mit den Big Maggas, der Micky Brühl Band, „cat ballou“, den Paveier, „Kuhl un de Gäng“, den Räuber, den Höhner, den Domstürmer und Kasalla ging es hier Schlag auf Schlag im Programm. Und für die Tanzwütigen sorgten die DJs für Partystimmung!

Instagram Photo

Schräg gegenüber im Lindner Hotel City Plaza feierten derweil die K.G. Treuer Husar Blau-Gelb auf ihrer „Knatsch Verdötsch“-Weibfastnachtsparty im ausverkauften Festsaal zu den Klängen von „Miljö“, der Micky Brühl Band, den Paveier, Kempes Feinest, den Räuber und den Domstürmer bis in den späten Abend hinein.

Und auch bei der Kostümparty „Bock op Jeck“ der Bürgergarde „blau-gold“ feierte das jecke Partyvolk mit den Cöllner, der Original Eschweiler Big Band, Kempes Feinest, Druckluft, „cat ballou“, Marita Köllner und Miljö bis in den späten Abend.

Besonderen Spaß hatte auch das Tanzpaar der Prinzen-Garde Köln am gestrigen Tag, wie das Video beweist, welches die Prinzen-Garde Köln selbst auf ihrem facebook-Kanal gepostet hat:

Weiberfastnacht bei der Kölner Bundespolizei

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Feb 092018
 

Foto: pixabay.com

Köln – An Weiberfastnacht, 08.02.2018 hatte die Kölner Bundespolizei rund 200 Polizisten/innen im Einsatz. Insgesamt zeigt sich Einsatzleiter, Polizeidirektor Helmut Langenbach, mit der ersten Bilanz zufrieden. Die An- und Abreise der „Jecken“ verlief weitestgehend störungsfrei.

Die Anreise der Karnevalsjecken zu Weiberfastnacht verlief für die Kölner Bundespolizei durchweg störungsfrei. In den Nachmittagsstunden musste die Bahnstrecke zwischen Köln West und Köln Süd kurzzeitig gesperrt werden, da sich mehrere Personen im Gleisbereich aufhielten. Zur Streckenabsuche wurde ein Bundespolizeihubschrauber eingesetzt. Die Personen wurden jedoch nicht ausfindig gemacht.

Besonders in den Abendstunden „tanzten“ im Bahnhof Köln Süd mehrere hundert „Jecke“ aus der Reihe, indem sie sich bei der Abkürzung über die Gleise in lebensgefährliche Situationen brachten. In ca. fünfzig Fällen bleib es nicht bei einer mündlichen Verwarnung, sondern sie wurden mit einem Bußgeld verwarnt. Hinzu kamen zahlreiche mündliche Verwarnungen. Im Bahnhof Köln Süd setzte die Bundespolizei verstärkt Kräfte ein, damit die Feiernden von ihrem lebensgefährlichen Unterfangen abgehalten wurden.

Insgesamt registrierte die Bundespolizei vier Strafanzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, eine Beleidigung, eine Sachbeschädigung, vier Körperverletzungen, eine gefährliche Körperverletzung, ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, 10 Diebstähle, ein räuberischer Diebstahl, ein Betrug sowie Erschleichen von Leistungen und eine sexuelle Belästigung.

Die Abreise der Feiernden wurde um 19 Uhr durch kurzzeitige Sperrung der Gleise im Kölner Hauptbahnhof erschwert. Ansonsten verzeichnete die Bundespolizei eine störungsfreie Rückreise. Durch die starke Präsenz und das konsequente Einschreiten konnten die Polizistinnen und Polizisten in vielen Situationen deeskalierend wirken.

In diesem Zusammenhang macht die Bundespolizei wiederholt auf die lebensgefährliche Gefahr beim Überqueren der Gleise aufmerksam; Züge werden oftmals zu spät wahrgenommen und haben einen langen Bremsweg! Bringen Sie sich nicht selbst in Lebensgefahr und seien Sie Vorbild für andere!

(Quelle: Pressemitteilung der Bundespolizei)

Jan von Werth zog mit seinem Gefolge vom Chlodwigplatz in die Altstadt

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Feb 092018
 

Fotos: Andreas Klein

Traditionell startete an Weiberfastnacht gegen 13:00 Uhr das „Spillche an d´r Vringspooz“ um die Legende des Reitergenerals Jan von Werth und seiner Griet. Doch bevor das Spiel begann sorgten die Filue und die Korpskapelle des Reiter-Korps Jan von Werth sich warm schunkeln konnten. Nach dem Spiel zog dann der Reitergeneral mit seinem Gefolge in die Altstadt.

Erstmals mit im Zoch dabei war der neu vorgestellte Festwagen von „Jan un Griet“ (Foto), der erst vor wenigen Tagen der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Der Wagen wurde von Dirk „Rollo“ Jochmann entworfen und von den Korpskameraden des Reiter-Korps gebaut. Ein prunkvoller Wagen für das – neben dem Kölner Dreigestirn – bekannteste Traditionspaar im Kölner Karneval.

 

 

Weiberfastnacht 2018: Kalter Tag mit weniger Publikum als sonst

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Feb 092018
 

Der Weiberfastnachtsdonnerstag begann für viele Jecken mit einer frostigen Überraschung: Der Winter hat wieder Einzug in das Rheinland gehalten und der kalte Wind liess das ein oder andere Kostüm etwas deplatziert erscheinen – blanke Beine und blanke Bäuche (gerade bei vielen jungen Damen …) lassen die Besuche in den Arztpraxen in den nächsten Tagen sicherlich in die Höhe schnellen! Aber auch die Herren hatten sich teilweise im Kostüm vergriffen … wie der „Jesus“-Jeck, der am Mittag barfuß (!) durch Köln-Deutz spazierte!

Foto: Nippeser Bürgerwehr

Nippeser Bürgerwehr feiert ihr Dreigestirn auf dem Wilhelmplatz

Bereits um 8:45 Uhr startete das Bühnenprogramm der Nippeser Bürgerwehr auf dem Wilhelmplatz in Köln-Nippes. Das Orchester Helmut Blödgen liess die Jecken schon einmal Schunkeln, damit ihnen bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt schön warm wurde. Tommy Walter stimmte die Jecken dann auf das Korps der Nippeser Bürgerwehr ein, welches auch den Hintergrund für die „drei Jecken us Neppes för ein Million“, dem Kölner Dreigestirn, bildete.

Musikalisch ging es danach mit den Rabaue, den Boore, den Kölsche Adler, den Kläävbotze, den Altreucher, den Kolibris, den Domstürmer, den Rockemarieche, „Kuhl un de Gäng“, LAX und den Filue bis in den Nachmittag. Und passend zum Motto tanzte auch die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kölsche Greesberger“ auf dem Wilhelmplatz „us der Reih“!

Foto: Festausschuß Porzer Karneval

Festausschuß Porzer Karneval stellte Tanzgruppen in den Vordergrund

Auch in Porz schunkelten sich die Jecken bereits um 9:00 Uhr warm. Der Festausschuß Porzer Karneval hatte die Eröffnung des Straßenkarnevals in diesem Jahr bewusst den Tanzgruppen gewidmet, die sich auf der Bühne in der Porzer Fußgängerzone die (nicht vorhandene) Klinke in die Hand gaben! Musikalisch sorgten „Mister Musik“ Jürgen Vorrath, Bruce Kapusta und Druckluft für kölsche Tön! Tänzerisch gab es u. a. das Showtanzcorps der Große Porzer K.G., das Tanzkorps der K.G. Urbacher Räuber, das Gardecorps der Blau-Wiesse Funke Wahn und die Rezag Husaren zu bestaunen. Und natürlich eröffnete das Porzer Dreigestirn mit Prinz Peter II., Bauer Karl-Heinz und Jungfrau Michelle den Straßenkarneval pünktlich um 11 Uhr 11. Das Porzer Kinderdreigestirn mit Prinz Julien I., Bauer Lucas und Jungfrau Marie Colonia stattete den Porzer Jecken ebenfalls am frühen Mittag einen Besuch ab!

Offizielle Eröffnung auf dem Alter Markt startete ebenfalls früh

Mit dem Einzug des Altstädter Korps unter dem klingenden Spiel des Regimentsspielmannszug der Altstädter startete auf dem Alter Markt bereits um 09:30 Uhr das Programm des offiziellen Eröffnung des Straßenkarnevals, welche in diesem Jahr zum 65ten Mal von den Altstädter Köln durchgeführt wurde. Mit Star-Tenor Norbert Conrads, den Köbesse, Lupo, den Blömcher, den Cöllner und Marita Köllner schunkelten sich die Jecken bis zur offiziellen Eröffnung mit der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, dem Festkomitee-Präsidenten Christoph Kuckelkorn und natürlich dem Kölner Dreigestirn warm. Reker musste sich bereits beim Empfang der Tollitäten vom FK-Präsidenten eine Standpauke anhören, weil Reker in einem Zeitungsinterview den Kölner Karneval nur noch auf den Alkoholmissbrauch durch Ortsfremde reduziert hatte.

Mit dem Auftritt des Altstädter Korps, den Höhner, den Rabaue, dem Kölner Kinderdreigestirn, Kempes Feinest und den Funky Marys feierte man hier bis Mittags weiter.

 

Fotos: Andreas Klein

Nach der offiziellen Eröffnung startete der Straßenkarneval auch in den Kölner Stadtteilen, u. a. in Ehrenfeld auf dem Lenauplatz. Mit dem Tanz- und Musikzug Domstädter Köln schunkelten sich die Jecken ab 11 Uhr 11 warm. Bereits um 11:30 Uhr übergab Bezirksbürgermeister Josef Wirges die Schlüssel zum Rathaus an die Ehrenfelder Jecken. Mit dem Musikzug der Ihrefelder Zigeuner, dem Kölner Kinderdreigestirn, der Kindertanzgruppe der K.G. Rheinflotte „Kajüt Müüs“, dem Tanzcorps „Rheinflotte“, dem Kölner Dreigestirn, den Kölsche Paninis, den Kölsche Knappen und den Kölsche Adler feierte man in Ehrenfeld bis in den Nachmittag hinein.

Foto: Flittarder K.G.

In Flittard feierte man, so wie es aktuell aussieht, wohl zum letzten Mal am Denkmal die Eröffnung des Straßenkarnevals. Schuld ist das liebe Geld, denn die Anforderungen und damit auch die Kosten für Sicherheits- und Absperrmaßnahmen sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Die Flittarder K.G. überlegt nun, die Eröffnung in einem anderen Rahmen stattfinden zu lassen.

Diese Session startete das Programm um 11:30 Uhr mit Björn Heuser, den Pänz der Schule am Feldrain, der Band „Kölschraum“, dem Kölner Kinderdreigestirn, Kempes Feinest, Kommando3, Lupo, den Altreucher und zum Finale dem Tanzcorps „Echte Fründe“ in ungewohnten Outfits (siehe Foto).

Und auch die K.K.G. Alt-Lindenthal feierte gemeinsam mit den Krieler Geschäftsleuten auf dem Hermeskeiler Platz ab 11 Uhr 11. Mit dem Stammtisch „Historische Völker“, der Tanz-AG der Hans-Christian-Andersen-Schule, dem Kölner Dreigestirn, den Pänz der Kindertagesstätte St. Albertus Magnus, Schmitzebud, den Lucky Kids, Ele & Rickes, den Domstädter Köln und den Lindenthaler Lappe Clowns feierte man am kalten, aber sonnigen Tag bis in den Nachmittag hinein …

Laut den Mitteilungen der Stadt Köln und der Kölner Polizei waren insgesamt weniger Menschen an Weiberfastnacht unterwegs als sonst – vielleicht lag es am kalten Wetter, vielleicht aber auch daran, dass unsere Kölner Oberbürgermeisterin mit ihren unbedachten – und, mit Verlaub, äußerst dämlichen – Äußerungen vielen Jecken die Lust auf den Straßenkarneval verhagelt hat.

 

Polizei Köln: Weiberfastnacht in Köln – Vorläufige Einsatzbilanz

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Feb 092018
 

Foto: pixabay.com

Bei strahlendem Sonnenschein haben gestern (8. Februar) hunderttausende bunt kostümierte Menschen auf Kölns Straßen und Plätzen Karneval gefeiert. Insgesamt waren rund 1.600 Polizistinnen und Polizisten zum Schutz der „Jecken“ im Einsatz.

„Unser Einsatzkonzept ist flächendeckend aufgegangen. Leider mussten wir 94 zumeist stark alkoholisierte Menschen zur Durchsetzung von Platzverweisen oder zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam bringen“, bilanziert Einsatzleiter Martin Lotz.

Insgesamt nahmen die Einsatzkräfte in Köln 356 Strafanzeigen auf (Leverkusen: 24). Dabei handelte es sich mit insgesamt 144 Fällen (Vorjahr: 165) größtenteils um Körperverletzungsdelikte. Weiterhin waren es Beleidigungen (15, Vorjahr: 21), Sachbeschädigungen (34, Vorjahr: 42), Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (36, Vorjahr: 35) und verschiedene Diebstahlsdelikte (64, Vorjahr: 101). In 18 Fällen erstatteten die Polizisten Anzeige wegen unterschiedlicher Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte. Das Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen zu zehn angezeigten Raubdelikten übernommen (Vorjahr: 6), die zum Teil keinen karnevalistischen Bezug haben. Die eingesetzten Polizisten nahmen insgesamt 14 Tatverdächtige vorläufig fest.

Zudem wurden sechs Sexualdelikte zur Anzeige gebracht. Mit Ausnahme von zwei Vergewaltigungen handelt es sich dabei um sexuelle Belästigungen.

Die erste schwere Sexualtat ereignete sich noch am Donnerstagnachmittag (8. Februar) gegen 17.30 Uhr im Bereich der Dasselstraße. Eine Studentin (22) war nach derzeitigem Ermittlungsstand mit mehreren Personen in eine Wohnung gegangen. Sie gab bei der Anzeigenaufnahme an, dass es in diesem Haus zu einer Vergewaltigung gekommen sei. Die Ermittlungen dazu dauern noch an.

Die zweite Tat ereignete sich am frühen Freitagmorgen (9. Februar) gegen 2.30 Uhr im Bereich der Zülpicher Straße. Polizisten trafen auf eine junge Kölnerin (21) mit erheblichen Gesichtsverletzungen, die Angaben zu einer Sexualstraftat machte. Umfangreiche Sofortmaßnahmen der eingesetzten Bereitschaftspolizisten führten schließlich zur Festnahme eines polizeibekannten Tatverdächtigen (22) an dessen Wohnanschrift.

In beiden Fällen hat das Kriminalkommissariat 12 die weiteren Ermittlungen zu den Taten bereits übernommen. Der festgenommene 22-Jährige wird zeitnah dem Haftrichter vorgeführt.

Die in dieser Tagesbilanz dargestellten Kriminalitätszahlen können sich noch verändern. Die Auflistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass noch weitere Anzeigen bei der Polizei Köln eingehen, beziehungsweise dass Delikte im Zuge der Ermittlungen anders eingeordnet werden müssen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sich ein Raub in einer Vernehmung als Diebstahl herausstellt. Eine abschließende Bewertung ist vielfach erst zu einem späteren Zeitpunkt und nach weiteren Ermittlungen möglich.