Spendenprojekt 2020: Dreigestirn will Rosenmontagszugwagen für Menschen mit Handicap bauen

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Dez 182019
 

Foto: Festkomitee Kölner Karneval

Die gesammelten Spendengelder des Kölner Dreigestirns 2020 fließen in den Bau eines Rosenmontagszugwagens für Menschen mit und ohne Handicap. So können mit dem geplanten Wagen zehn Menschen mit Beeinträchtigungen im Rosenmontagszug mitfahren. Das designierte Kölner Dreigestirn will mit dem Projekt zur Inklusion im Karneval beitragen. Die Jungfernfahrt ist für den Rosenmontag 2021 geplant.

Im direkten Anschluss an die Session 2020 wird es eine Ausschreibung für Künstler und Wagenbauer geben, bei der kreative Ideen und Entwürfe gesammelt werden. Eine Jury bestehend aus dem Dreigestirn selbst, dem Prinzenführer und dem Zugleiter des Festkomitees Kölner Karneval wird die eingegangenen Entwürfe bewerten und schließlich einen Gewinner küren. Ausgestattet wird der Wagen voraussichtlich mit einer Rampe, einer behindertengerechten Toilette und zusätzlichen Befestigungen für Rollstühle. Eine niedrigere Brüstung sorgt außerdem für eine bessere Sicht.

Das Besondere: Jeder Jeck kann mitfahren. Eine Mitgliedschaft in einer Gesellschaft ist nicht nötig. „Dieser Wagen ist für uns ein großes Herzensprojekt. Jeder kann und sollte unseren Fastelovend feiern! So können wir es ein paar mehr Jecken ermöglichen, einmal im Rosenmontagszug mitzufahren. Das Einzige, was wichtig ist, ist der Spaß am Fastelovend“, so der designierte Prinz Christian II. Damit so viele Menschen wie möglich dabei sein können, werden die Mitfahrerinnen und -fahrer jedes Jahr neu ausgelost. Neben dem Platz auf dem Wagen bekommen die Jecken außerdem Kamelle und Kostüm gestellt. Dank der Unterstützung durch das Festkomitee und die neun Traditionskorps sind die Plätze für die nächsten zehn Jahre finanziell abgesichert. Nach seiner Fertigstellung wird der Wagen an das Festkomitee übergeben und so Teil des regulären Rosenmontagszuges.

Traditionell erhält das Trifolium auf den Veranstaltungen, die sie besuchen, Spenden statt Geschenke. An der Sammelaktion kann sich jeder beteiligen und einen Teil dazu beitragen. Spenden gehen bitte an eines der folgenden Konten:

Spendenkonto Kölner Dreigestirn
Kreissparkasse Köln
DE02 3705 0299 0142 3020 93
BIC COKSDE33XXX

Spendenkonto Reiter-Korps „Jan von Werth“
Sparkasse Köln Bonn
DE83 3705 0198 0002 8022 21
BIC COLSDE33XXX

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Viele Neuigkeiten für die Session 2020 beim Pressegespräch der Prinzen-Garde Köln

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Dez 102019
 

Foto: Archiv/Andreas Klein

Traditionell am zweiten Montag im Dezember lud die Prinzen-Garde Köln 1906 e. V. am gestrigen Abend die karnevalistischen Berichterstatter zum Pressegespräch in den staatsen Turm des weiß-roten Traditionskorps. Der gesamte Vorstand war anwesend und auch einige neue Gesichter – doch dazu später mehr.

Nach einer kurzen Einleitung durch Dr. Gerd Wirtz, Pressesprecher der Prinzen-Garde Köln, eröffnete Gustav Brüninghaus den informativen Abend mit einem Rückblick auf die Session 2019. Die Prinzen-Garde Köln veranstaltete in der vergangenen Session zehn Sitzungen – neben Herren- und Damensitzung gab es eine Gala-Sitzung, zwei Kostümsitzungen und fünf Prunksitzungen – und vier Bälle. Alle Veranstaltungen waren ausverkauft. Der Prinzenschwoof in der Wolkenburg wurde in der letzten Session erstmalig von jüngeren Prinzen-Gardisten moderiert, die bisherigen Moderatoren Marcus Gottschalk und Marcel Kappestein übergaben das Zepter an Niklas Jüngling und Alexander Ritter.

Die Prinzen-Garde Köln besuchte in der letzten Session auch das Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße und überraschte die kleinen Patienten mit Präsenten. Zum 41ten Mal übergab der Mobilitätspartner der Prinzen-Garde Köln, Mercedes Benz, die Wagenflotte an die „Mählsäck“. Man stellte einmal den großen 22er Rat in der „Lachenden Kölnarena“ und besuchte in der Session die befreundete Prinzengarde aus Mainz, inkl. Aufzug auf deren Karnevalssitzung. Brüninghaus erinnerte auch an die Verabschiedung des Tanzpaares Tina Mertens und Alexander Ritter, die nach sieben Jahren ihre Tanzstiefel an den Nagel gehängt haben. Auch den stürmischen und teilweise verregneten Rosenmontagszug 2019, der wegen der Sturmwarnung u. a. ohne Pferde durchgeführt werden musste, schloss Brüninghaus in seinem Rückblick nicht aus. Erstmalig veranstaltete die Prinzen-Garde Köln ihr Fischessen im Lindner Hotel Köln – und man lobte ausdrücklich das Team um Hoteldirektor Dirk Metzner für den wundervollen Abend. Im Laufe des Jahres wurden dann der neue Prinzenführer und das neue Tanzpaar vorgestellt, auf die wir später noch zurückkommen werden.

Marcus Gottschalk gab anschließend eine Vorschau auf die Session 2020. Auch in der kommenden Session wird die Prinzen-Garde Köln zehn Sitzungen und vier Bälle veranstalten. Hierbei gibt es aber eine Änderung: Neben der Herren- und der Damensitzung sowie der Gala-Sitzung „Fest in Weiß-Rot“ wird es in der kommenden Session drei anstatt zwei Kostümsitzungen geben. „Die Kostümsitzungen waren bei uns immer die Veranstaltungen, die zuerst ausverkauft waren. Und dies jeweils an einem Donnerstagabend. Nun bieten wir erstmalig eine Kostümsitzung an einem Samstagabend an. Und wir waren ehrlich gesagt nicht überrascht, dass diese Sitzung nun als erste Veranstaltung der neuen Session ausverkauft war!“, so Marcus Gottschalk. Somit gibt es in der kommenden Session nur noch vier Prunksitzungen des weiß-roten Traditionskorps.

Gottschalk bekräftigte noch einmal, dass die Prinzen-Garde Köln für den traditionellen Kölner Karneval und damit auch für traditionelle Kölner Sitzungsformate steht: „Bei unseren zehn Sitzungen stehen insgesamt 31 Redner auf der Bühne, dazu kommen 30 Bands. Natürlich zieht das eigene Korps bei jeder Sitzung einmal auf, uns besuchen aber auch befreundete Traditionskorps immer dann auf einer Sitzung, wenn diese eine Pause hat. In der nächsten Session ist das sechs Mal der Fall. Bei unseren Sitzungen zieht neun Mal das Kölner Dreigestirn 2020 auf, nur bei der Herrensitzung ist dieser Aufzug in Köln nicht üblich. Und natürlich haben auch bei uns die Tanzgruppen eine Bühne – wir haben elf Tanzgruppenauftritte in den zehn Sitzungen im Programm, von acht verschiedenen Kölner Tanzgruppen.“, so Gottschalk. Beim „Fest in Weiß-Rot“ wird es auch in der kommenden Session einen Prolog geben, Thomas Cüpper wird mit den Gästen bekannte Karnevalslieder aus den 40er und 50er Jahren anstimmen. In der Session 2020 wird erstmalig die Band „Druckluft“ bei der Prinzen-Garde Köln auftreten.

Für die vier Bälle der Prinzen-Garde Köln gibt es – bis auf eine Ausnahme – noch Karten: Der Prinzenschwoof war nach knapp zwei Stunden komplett ausverkauft! Hier erwartet die jecken Gäste neben dem Aufzug der Prinzen-Garde und neben einem DJ auch die Live-Auftritte von fünf Top-Bands. Bei der Brauhaus-Party „Wiess un Rut em Zims“, die im Brauhaus Zims am Heumarkt stattfindet, stehen in diesem Jahr Druckluft, Lupo und Miljö live vor den rund 500 Gästen auf der Bühne. Die Club-Karneval-Party „jeckmarie“ an Weiberfastnacht wurde konzeptionell überarbeitet (hierzu gleich mehr). Dazu kommt der traditionelle Ball „Gardedanz“ am Karnevalssamstag vor über 4.000 Gästen im Gürzenich mit zwei Bühnen und jeder Menge Live-Musik.

Gustav Brüninghaus erläuterte dann kurz die Veränderungen der Club-Karnevals-Party „jeckmarie“, welche sich ausdrücklich an das jugendliche Publikum wendet: Nach zwei Jahren in der Discothek „Ivory“ wechselt man in der kommenden Session in „The Grid Bar“ von Marian Krause, einem der besten Bartender und Cocktails-Spezialisten in der Welt (2015 erhielt er den Titel „World Class Bartender of the Year“ verliehen). Marian Krause wird zur „jeckmarie“ auch extra einen Prinzen-Garde-Cocktail gestalten. Bereits ab Anfang der Session wird die Fassade der „The Grid Bar“ in der Friesenstraße in einem Prinzen-Garde-Layout erstrahlen, welches auf die Veranstaltung an Weiberfastnacht hinweisen wird. Über einen QR-Code wird man dann direkt zum Kartenshop geleitet und kann sich das Ticket für die „jeckmarie“-Premiere in der neuen Location sichern.

Schatzmeister Thomas Haubner verkündete, dass es für einige wenige Restkarten für die Sitzungen der Prinzen-Garde Köln gibt – ansonsten sind die zehn Sitzungen bereits so gut wie ausverkauft. Bei den Bällen sieht es etwas anders aus: „Hier haben wir die Erfahrung gemacht, dass – einmal abgesehen vom Prinzenschwoof – diese Karten erst ab Anfang Januar einer jeden Session gefragt sind. Allerdings muss man dann schnell sein, denn bereits Mitte Januar könnte es für Ballkarten schon zu spät sein“, so Haubner sichtlich erfreut.

Kommandant Marcel Kappestein gab einen Ausblick auf das Korpsleben 2020: „Wir sind gut aufgestellt. Das Tanzkorps ist gut vorbereitet, wir waren auch gerade erst im Trainingslager, gemeinsam mit unserem neuen Tanzpaar.“, so Kappestein. Die Prinzen-Garde Köln startet am 9. Januar 2020 mit dem Generalkorpsappell in die Session, die 80 Aufzüge für die Gardisten beinhaltet. 70 % dieser Aufzüge finden in Köln und dem direkten Umfeld statt. Auch in 2020 wird die Prinzen-Garde Köln das Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße besuchen und an der Blindensitzung im Ostermann-Saal des Sartory teilnehmen. Beim Generalkorpsappell wird das neue Tanzpaar der Öffentlichkeit vorgestellt und die Beiden präsentieren ihren neuen Mariechentanz.

Das neue Tanzpaar der Prinzen-Garde Köln, Sandra Wüst (24) und Tommy Engel (29), waren beim Presseabend ebenfalls anwesend. Sandra Wüst studiert zurzeit noch BWL auf Master. Tommy ist angestellter Zimmermann-Meister. Beide kommen von der Luftflotte, wie wir bereits berichtet hatten. Für Sandra und Tommy ist es eine neue Erfahrung, Teil eines Traditionskorps zu sein: „Wir sind begeistert vom Interesse im Korps an uns. Wir waren bei mehreren Turmabenden der einzelnen Korpsteile und haben uns dort vorgestellt.“, so Sandra Wüst. Tommy Engel ergänzte: „Und wir waren überrascht, wie sehr sich doch die Korpskameraden für uns als Menschen und als Teil des Korps interessieren. Wir wurden mit privaten und beruflichen Fragen zu uns regelrecht gelöchert.“

Kappestein erläuterte noch kurz einige Highlights des Generalkorpsappell: Stefan Rüssel, bisheriger Regimentskoch der Prinzen-Garde Köln, hat vor einigen Monaten das Restaurant „Zum Marienbildchen“ übernommen. Da bleibt für das zeitaufwendige Ehrenamt des Regimentskoch leider keine Zeit mehr. Sein Nachfolger wird Dennis Welter, der beim Generalkorpsappell in sein neues Amt eingeführt wird. Bereits in der vergangenen Session hatte die Prinzen-Garde Köln in Olpe den Deutschen Kinderhospizverein e. V. besucht. Beim Generalkorpsappell wird die Prinzen-Garde Köln als erste juristische Person zum elften Botschafter des Deutschen Kinderhospizverein ernannt werden. Die Prinzen-Garde Köln wird den hauptsächlich aus Ehrenamtlern bestehenden Verein, der sich um Kinder mit einer „lebensverkürzenden Erkrankung“ sowie deren Angehörige kümmert, auf vielfältige Art und Weise unterstützen.

Auch der Kölner Rosenmontagszug 2019 war noch einmal Thema bei Kappestein. „Das Reiterkorps ist fit für den Zoch 2020!“, so Kappestein. Alle Reiter und deren Pferde haben die notwendigen und vorgeschriebenen Prüfungen bereits bestanden. „Im letzten Zoch mussten wir ja schnell improvisieren, weil alle Pferde wegen der Sturmwarnung herausgenommen werden mussten. Da haben wir in Rekordzeit zusätzliche Wagen beschafft und Bagagewagen umgeladen.“, so Kappestein. In den letzten Monaten haben fleissige Hände aus den Reihen der Prinzen-Garde die Bagagekutschen dahingehend umgerüstet, dass diese sowohl von Pferden als auch von Traktoren gezogen werden können. „Dieses war bislang nicht möglich, es gibt aber nun eine Ausnahme dafür!“, so Kappestein.

Marcus Gottschalk berichtete von Neuerungen im Fuhrpark der Prinzen-Garde Köln für den Rosenmontagszug: Der bisherige Kommandantenwagen hat sein Rentenalter erreicht und wird nicht mehr im Zoch 2020 dabei sein. „Wir überlegen zurzeit, ob wir den Wagen der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen und diesen einem Museum überlassen.“, so Gottschalk. Der bisherige Postmeisterwagen wird derzeit umgebaut und zum neuen Kommandatenwagen. Auf diesem Wagen wird zukünftig in einer Kanzel auch das Tanzpaar der Prinzen-Garde Köln mitfahren, die bisherige Tanzpaarkutsche entfällt ebenfalls. Wagenbauerin Lisa Labusga ist zurzeit dabei einen komplett neuen Postwagen in Form einer historischen Postkutsche zu bauen. Der Wagen soll, trotz seiner historischen Form, mit modernen LED-Effekten ausgestattet werden. „Wir sind sicher, dass der Wagen ein Highlight in der Rosenmontagszuggruppe der Prinzen-Garde Köln sein wird.“, so Gottschalk weiter.

Da Marcus Gottschalk auch im Festkomitee Kölner Karneval für das Protokoll des Kölner Dreigestirns verantwortlich zeichnet, durfte er auch die Veränderungen in der Adjudantur des Kölner Dreigestirn vorstellen: Für Rüdiger „Rudi“ Schlott, der nach der letzten Session das Amt der Prinzenführers aufgegeben hat, rückt – wie bereits berichtet – Marcus Heller in das Amt des Prinzenführers nach. Heller war zuvor bis 2011 Adjudant des Prinz Karneval und seit 2018 Chef der Prinzen-Equipe. Das Amt des Prinzenführers ist übrigens kein festes Amt für Prinzen-Gardisten; das Festkomitee Kölner Karneval entscheidet, wer das Amt bekleiden darf. Von den bisherigen 19 Prinzenführern seit 1937 kamen elf aus den Reihen der Prinzen-Garde Köln. Marcus Heller als 20ter Prinzenführer ist damit der 12te Prinzen-Gardist in diesem Amt.

Neuer Chef der Prinzen-Equipe wird Gary Bingener. Bingener ist seit 14 Jahren Mitglied des Fußkorps der Prinzen-Garde Köln und gemeinsam mit Marcus Gottschalk einer der Gründungsväter des Prinzenschwoof. Bingener war bislang als „Goldhelm“ bei den Aufzügen des Korps dabei, nun wird er als Chef der Equipe das Kölner Dreigestirn der jeweiligen Session bei den Aufzügen begleiten.

Der kreative Mann der Prinzen-Garde Köln, Marcus Gottschalk, präsentierte den anwesenden Medienvertretern dann auch den Orden der Prinzen-Garde Köln für die kommende Session. „Ich hatte im Sommer eine kreative Phase, habe mich zwei Wochen zu Hause eingeschlossen und fünf Orden für die nächsten fünf Sessionen der Prinzen-Garde Köln gestaltet.“, so Gottschalk. Herausgekommen ist wieder einmal ein Meisterwerk, wie in den letzten zehn Jahren, in denen Gottschalk bereits die Orden gestaltet hat. Wer nun ein Foto des Orden erwartet – Pech gehabt: Erst zum Generalkorpsappell wird das Geheimnis gelüftet …

Abschließend gab Marcel Kappestein stellvertretend für die Prinzen-Garde Köln bekannt, dass man ein Leitbild für die Gesellschaft erdacht habe. Nach der Jubiläumssession „111 Jahre Prinzen-Garde“ in 2017 hatte man rund 14 TByte an digitalem Videomaterial vorliegen. Hieraus wurden mehrere Videoclips produziert, bei denen sich ein Claim mit den drei Worten „Leidenschaft. Gemeinschaft. Tradition.“ herausbildete. Auf Basis dieser drei Begriffe hat man nun über ein Jahr lang das Leitbild der Prinzen-Garde Köln geprägt, welches den Mitgliedern des Korps nun vorgestellt wurde und auch noch an verschiedenen Abenden vorgestellt wird. „Dieses Leitbild stellt die gelebten guten Werte der letzten 113 Jahre der Prinzen-Garde Köln dar. Unser Ziel ist es, den Menschen Spaß und Freude zu schenken!“, so Kappestein.

Einen letzten Wehmutstropfen gab es dann für die versammelten Medienvertreter, denn nach elf Jahren als Pressesprecher legte Dr. Gerd Wirtz mit dem Ende des gestrigen Presseabends sein Amt nieder. Präsident Dino Massi würdigte Dr. Wirtz für seine 11-jährige Tätigkeit als Pressesprecher und erinnerte daran, dass Wirtz schon vier Jahre in seinem Amt war, als Massi gerade zum Präsidenten gewählt wurde. Nachfolger im Amt des Pressesprechers ist nun Dr. Martin Küster. Dr. Küster ist seit fünf Jahren Mitglied der Prinzen-Garde Köln und ist als Immobilienentwickler selbstständig. Für den scheidenden Pressesprecher gab es lang anhaltenden Applaus der Medienvertreter für die zurückliegenden elf Jahre. Wirtz versprach, dass er seinem Nachfolger, sollte dieser einmal beruflich verhindert sein, gerne vertreten würde. Wirtz bleibt natürlich Mitglied der Prinzen-Garde Köln.

EXKLUSIV: Höppemötzjer und Große Kölner K.G. kooperieren ab kommender Session

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Dez 102019
 

Am heutigen Morgen erreichte uns eine Nachricht, die sicherlich bei den ein oder anderen Karnevalisten für Verwunderung sorgen wird: Die Tanzgruppe „De Höppmötzjer“ gab in einer Info an ihre Mitglieder bekannt, dass man ab der kommenden Session eine Kooperation mit der Große Kölner K.G. von 1882 e. V. eingegangen sei.

In der Mitteilung, die uns vorliegt, heißt es, dass die Kooperation auf mehrere Jahre ausgelegt ist. Die Tanzgruppe wird rechtlich eigenständig bleiben und man wird auch weiterhin in den gewohnten Farben durch die Säle ziehen, so Simon Seidel, 1. Vorsitzender des „De Höppemötzjer e. V.“ in der Nachricht an die „liebe Höppi-Familie“. Und weiter heißt es wörtlich in der Nachricht: „Ziel dieser Kooperation ist der regelmäßige Austausch untereinander, sowie die Unterstützung bei unterschiedlichsten Aufgabengebieten rund um den Karneval und darüber hinaus. Des Weiteren werden die Höppemötzjer im Rahmen der Kooperation auch im kommenden Jahr am Rosenmontagszug teilnehmen.“

Eine offizielle Pressemitteilung zu der Kooperation ist vorbereitet und wird in den nächsten Tagen an die Redaktionen ausgesendet, ist der Mitteilung ebenfalls zu entnehmen.

Vor rund eineinhalb Jahren hatte die Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ e. V. ihre damalige Heimatgesellschaft, die Kölsche Narren Gilde, nach einer jahrelang bestehenden Kooperation den Rücken gekehrt. Bereits damals gab es erste Gerüchte, dass die Höppemötzjer und die Große Kölner K.G. kooperieren wollten. Vertreter der Tanzgruppe hatten die Höppemötzjer sogar schon beim Senat der Große Kölner K.G. auf einem Senatsabend vorgestellt. Und schon damals haben wir, ohne einen Gesellschaftsnamen zu nennen, hierüber berichtet. Nun scheint also diese Kooperation in trockenen Tüchern zu sein …

Koot un spack – Klaaf us Kölle

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Dez 022019
 

Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende – heute ist schon der 2. Dezember! In 30 Tagen starten wir dann schon in die Session 2020 und machen einen dicken Haken an 2019. Doch vorher gibt es noch einmal eine Ausgabe unserer beliebten Rubrik „Koot un spack“ – und das sogar mit einer Besonderheit, denn die letzten beiden Berichte sind schon aus diesem Monat (also dem Dezember), genauer gesagt von gestern. Viel Spaß beim Lesen!

Altstädter ziehen alle Register: Erwartungen übertroffen – 4600 € für Emilie

Foto: Altstädter Köln

Zugunsten der zweijährigen Emilie, die seit einem Schlaganfall bei der Geburt schwerstbehindert ist, übernahmen die Altstädter Köln die Schirmherrschaft über eine Benefiz-Veranstaltung im ‚Bierhaus  en dr Salzgass‘. Das Tanzkorps trat an und der Regimentsspielmannszug spielte auf. Initiator Hardy Markwa aus dem Reiterkorps der Altstädter überreichte einen Scheck an Emilies Familie zur Linderung der finanziellen Nöte: „Ich bin überwältigt von der Spendenbereitschaft.  4600 Euro sind mehr als das Doppelte von dem, was wir erhofft hatten.“  Dank der Spenden ist Emilie jetzt in einer Reha-Maßnahme.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Martinszug am Dom – ein Altstädter reitet voran!

Foto: Altstädter Köln

Es ist guter Brauch, dass das Reiterkorps der Altstädter den St. Martin zu Pferd beim traditionellen Martinszug durch die Kölner Altstadt stellt. Diesmal reitet Heinz Meurer (Foto), ein erfahrener Altstädter-Reiter und Reitlehrer, an der Spitze des Zuges. Das Grünrote Korps stellt sicher, dass insgesamt neun Umzüge einen St. Martin zu Pferd haben. Damit füllen die Altstädter das aktuellen Sessionsmotto „Et Hätz schleiht em Veedel“ mit Leben: die Altstadt und der Dom!

Mit einem Wortgottesdienst im Kölner Dom begann am 8. Nov. 2019 um 17.00 Uhr der Zug durch die Altstadt. Die Aufstellung erfolgte nach der Messe vor dem Domhotel um 17:30 Uhr. Der Fackelzug zog dann durch die historischen Gassen Kölns zum Martinsviertel. Zum Abendgebet versammelten sich abschließend die Teilnehmer in der Kirche Groß St. Martin. Dort erhielten die Kinder ihren Weckmann vom St. Martin. Ende war gegen 19:00

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Jahreshauptversammlung 2019 der Kölner Narren-Zunft: Gemeinsam mehr erreichen

Fotos: Kölner Narren-Zunft

Die diesjährige Hauptversammlung der Kölner Narren-Zunft fand am vergangenen Mittwoch im Lindner Hotel City Plaza statt. Neben der offiziellen Tagesordnung war die Veranstaltung wie jedes Jahr geprägt von einem sehr konstruktiven Austausch aller Teilnehmer, sowohl im Plenum als auch im Rahmen des traditionellen, gemeinsamen Stehbuffets.

Der Vorstand der Narren-Zunft

Die KNZ konnte den Erfolgskurs auch im vergangenen Jahr fortsetzen und die Besucherzahlen bei ihren Veranstaltungen, insbesondere der traditionsreichen Blauen Montagssitzung, weiter ausbauen. Der Vorstand zeigte sich auch zufrieden mit der deutlich gestiegenen Gästeanzahl auf der Rosenmontagstribüne, wodurch die in der letzten Session stark gestiegenen externen Kosten des Tribünenbetriebs gut aufgefangen werden konnten. Die anwesenden Mitglieder sprachen dem geschäftsführenden Vorstand mit einer einstimmigen Entlastung ihr volles Vertrauen aus, sodass die KNZ den eingeschlagenen Weg weiterhin fortsetzen wird.

Auch dieses Jahr standen wieder Wahlen für Teile des Vorstandes auf der Tagesordnung: Im geschäftsführenden Vorstand folgt der ehemalige Senatspräsident Ernst-Georg Kliem auf die im Mai dieses Jahres verstorbene KNZ-Institution Friedhelm Pfingsten in das Amt des Vizebannerhärs. Aufgrund seiner erfolgreichen Arbeit wird zudem Dieter Herkenrath mit großer Mehrheit als Säckelmeister der Gesellschaft wiedergewählt. Stefan Knepper, Jungfrau im KNZ-Dreigestirn 2017, wird nach seiner Kooptierung in den Gesamtvorstand Ende letzten Jahres nun auch offiziell als Vorstandsmitglied in das Amt des Literaten gewählt. Ebenfalls mit breiter Zustimmung werden im Gesamtvorstand Thomas Salz als Geschäftsführer der gGmbH und Werner Brauckmann als Ordensmeister erneut in ihren Ämtern bestätigt.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Ordensabend der Großen Höhenhauser KG Naaksühle 1949 e.V.

Am 09.11.19 starteten die Großen Höhenhauser KG Naaksühle 1949 e.V. in die diesjährige Session.

Pünktlich um 18:00 Uhr eröffnete Präsident Andreas Bartkowiak den Ordensabend. Nach einer kurzen Begrüßung, folgte die traditionelle Eröffnung der Session mit den Worten “ die Mütz erop“.

Anschließend präsentierte die vereinseigene Kinder- und Jugendtanzgruppe „Ühlepänz“ ihren aktuellen Sessionstanz und begeisterten sowohl Mitglieder, als auch die Gäste der Naaksühle.

Nach einer kurzen Pause wurde es zum ersten Mal offiziell. Es folgten die Ehrungen einzelner Mitglieder. So wurden Maria Mersmann, Salvatore Barbone, Sabrina Siegrist, Bernd Siegrist und Ralph Ridderbusch mit der silbernen Nadel für ihre 10 jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Sophia Oster, Ilse Monschau und Frank Lützenkirchen erhielten die Nadel für die 25 jährige Mitgliedschaft.

Auch die Ühlemädcher ließen es sich nicht nehmen, ihren Teil zum diesjährigen Ordensabend bei zu steuern. Sie traten als Funky Marys Double auf und brachten den Saal zum toben. Schlag auf Schlag ging es weiter, Kölsch Blod traten auf , bevor es dann wieder offiziell wurde.

Das Festkomitee erschien um zwei Ehrungen durchzuführen. Elferratssprecher Hans-Peter Korth erhielt, für seine langjährigen Verdienste innerhalb der KG und den Festausschuss Höhenhauser Vereine e.V., den Verdienstorden des Festkomitees in Silber.

Zudem wurde die Ehrung von Christoph Siegrist nachgeholt. Auch er wurde mit dem Verdienstorden des Festkomitees in Silber ausgezeichnet.

Anschließend betraten die Ühlepänz zum zweiten Mal die Bühne. Sie hatten es sich nicht nehmen lassen, extra für den heutigen Abend einen neuen Showtanz ein zu studieren. Und so brachten sie diverse Musicalklassiker, kombiniert in einem Tanz, auf die Bühne.

Bevor dann endlich der neue Orden präsentiert werden konnte, erfolgte noch die Präsentation der neuen Homepage. Diese ist nun unter www.naaksuehle.de zu finden.

Nach der Präsentation und Verteilung des Ordens wurde noch lange zusammen weiter gefeiert. Denn die Naaksühle müssen ihrem Namen ja alle Ehre machen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Sessionseröffnung der Fidelen Zunftbrüder von 1919 e. V.

Erstmalig fand die Sessionseröffnung der Fidelen Zunftbrüder von 1919 e.V in der „Comédia Wagenhalle“ in der Südstadt Köln´s statt.

Die Idee vom geschäftsführenden Vorstand kam in der Klausurtagung, wo man sich schnell einig war, dass die Location gewechselt werden sollte und zeitgleich den inhaltlichen Programmablauf der Sessionseröffnung, anders zu gestalten.

Der Präsident Teo Schäfges begrüßte pünktlich die bunt verkleideten Mitglieder und Gäste in der sehr gut besuchten Comedia Wagenhalle, die an Stehtischen – oder an Tischen ihren Platz gefunden hatten. Schäfges sagte stolz, dass er sich mit seinen Vorstandskollegen freuen würde, diese Sessionseröffnung in dieser neuen Location zu feiern.

Die Gestaltung des Programms übernahm Thomas Faßbender der Literat der Gesellschaft. Dann ging es eigentlich Schlag auf Schlag und der Präsident kündigte den Spielmannszug der Ehrengarde aus Düsseldorf an. Ja, man hat richtig gehört, aus Düsseldorf und dieser Spielmannszug sorgte in kürzester Zeit, für eine bombastische Partystimmung.

Dann hatte die Ehrengarde aus Düsseldorf, die mit der Zunft freundschaftlich eng verbunden ist, noch eine Überraschung  im Gepäck und schickte das Fanfahnen-corps auf die Bühne und brachte dadurch den Zeitplan des Programms ein wenig durcheinander.

Das  Publikum hatte damit keine Probleme und nahm das Geschehene mit viel Begeisterung an.

Dann kamen die Fidele Kölsche  auf die  Bühne und zeigten Ihr Können, auch hier feierte das Publikum mit viel  Freude und ließen die Fidelen Kölsche nicht ohne eine Zugabe von der Bühne.

Aber nicht zu trotz knurrte dem stimmungsvollem Publikum so langsam den Magen und Schäfges eröffnete das ersehnte Buffet.

Aber die Stimmung im Saal, nahm deshalb keinen Abbruch im Gegenteil, die Jecken waren einfach super drauf.

Nachdem für das leibische Wohl gesorgt wurde, konnte das Programm weitergehen und es kamen die „Müüs“ die Tanzgruppe der Fidelen Zunftbrüder. Da die Bühne für die Tanzguppe zu klein war, entschloss man sich, die Tanzdarbietung mitten im Saal zu präsentieren. Das Publikum staunte nicht schlecht, was die Tänzer- und Tänzerinnen boten. Der Tanzoffizier lud bei einem Tanz, sogar die  Vorstandsmitglieder zum mit tanzen ein und Die zeigten dabei eine gute Figur.

Klar, musste auch hier die Tanzgruppe eine Zugabe bieten. Liebe Müüs: „Ihr seid Spitze“

Dann wurde vom Vizepräsident Ingo Pohlkötter die neuen Damen-und Herrenorden für 2020 vorgestellt. In dieser Session wird der Damenorden mehr Bling-Bling bekommen und der Herrenorden dafür weniger,-).

Dann nahm der geschäftsführende Vorstand die Orden in die Hand und überreichte jedem Mitglied seinen Orden und dem freundlichen Personal.

Dann präsentierte der Präsident den Künstler JP. Weber auf die Bühne, Weber zeigte dem Publikum auf seiner Mandoline mit Kölschen Liedern sein Können und alle sangen mit.

Kai und Kai die jungen Artisten Künstler, wurden dann vom Präsidenten auf der Bühne begrüßt.

Die zwei jungen Männer zeigten mit musikalischer Begleitung, ein Programm in Tanzakrobatik. Eine gelungene Darbietung, die mit einem Großen Applaus belohnt wurde.

Dann holte der Präsident seine Vorstandskolegen auf die Bühne und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit. Auch für die ehrenamtliche Arbeit die Agnes Dresen in der Geschäftsstelle ausführt, bedankte sich Theo Schäfges ganz herzlich.

Der offizielle Teil der Veranstaltung war nun vorüber, aber die Jecken konnten weiter feiern bei Musik, Tanz und einem Gläschen Kölsch.

Da war man sich einig, dass war eine großartige Veranstaltung.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft, Text: Andreas Wolff / Fotos: Michael Bungart)


Die Altstädter im Dom

Foto: Altstädter Köln

Es ist guter Brauch, dass die Altstädter Köln von 1922 eV zum Auftakt einer Session zur Regimentsmesse im Dom einrücken. Die Messe liest Msgr. Robert Kleine, Kölner Dom- und Stadtdechant und Feldhillije der Altstädter. Während der Messe wird die Offiziersstandarte des Tanzkorps geweiht, die durch das Engagement vieler Offiziere, gruppenübergreifend finanziert worden ist. Die Grünroten und Familienangehörige werden in großer Zahl teilnehmen, alle Freunde der Altstädter sind herzlich eingeladen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Et Hätz schleiht för die Liebe…: Sessionseröffnung der KKG „Stromlose Ader“ e.V. von 1937

Am Samstag, dem 16. November 2019, war es soweit: auch die KKG „Stromlose Ader“ e.V. von 1937 eröffnete mit ihrer 11.11.-Feier die Session 2020.

Aus diesem Grund trafen sich über einhundert Mitglieder der KKG „Stromlose Ader“ e.V. von 1937 im festlichen Ambiente der Früh-Lounge auf der 6. Etage des Eden Hotel Früh am Dom, um den Sessionsbeginn, traditionell am Samstag nach dem 11.11., gemeinsam zu feiern.

Senatspräsident Lothar Becker, in seiner Funktion als Gastgeber dieser Senats-Veranstaltung, begrüßte die anwesenden Mitglieder und ließ kurz die vergangene Session Revue passieren. Danach holte er sich nach und nach seine Vorstandskollegen nach vorne, bedankte sich bei ihnen und ihren Partnern für das vergangene Jahr, die tolle Zusammenarbeit und für die investierte Zeit, ohne die so eine Arbeit in einem Karnevalsverein nicht möglich wäre. Aber es kam auch kurz Kritik am Sessionsmotto auf: das Festkomitee habe doch tatsächlich Veedel übersehen, denn für die Stromlose gibt es mehr als 86 Veedel: Köln-Stromlose Ader, Köln-Cottbus, Köln-Duisburg und Köln-Glessen. Denn die Stromlose Ader ist über ihre Mitglieder quasi über ganz Deutschland verteilt. Aber auch hier gilt: „86 Veedel, 1 kölsches Hätz!“, denn vereint sind sie alle beim Fastelovend fiere.

Nach dieser kurzen, gelungenen Eröffnung, blieb Lothar Becker nichts anderes übrig, als das Buffet zu eröffnen und dem Abend einen guten Verlauf zu wünschen. Kölsch, Wein und viele kulinarische Highlights boten allen Gäste ein abwechslungsreiches Angebot, es durfte nach Belieben geschlemmt und genossen werden, wobei die auf der Terrasse aufgebaute Rievkooche-Station besonders gut frequentiert wurde.

Nach dem Essen kündigte sich ein Programmpunkt an, auf den diejenigen, die davon wussten, schon hingefiebert hatten: der Auftritt von Chanterella. Eine kölsche Newcomerband, die direkt vom Stand weg mit ihren Songs „Stonn op dich“ und „Do bes die Leeder“ das Publikum zu begeistern wusste. Ein Auftritt, dem im Köln und über die Stadtgrenzen hinaus sicher noch viele weitere folgen werden, denn ein Geheimtipp werden die Jungs bestimmt nicht lange bleiben.

Nach diesem tollen Auftritt bat Senatspräsident Becker seine Senatskollegen nach vorne, um dann, umrahmt vom Senat der Stromlosen Ader, die Session 2020 der KKG Stromlose Ader e.V. von 1937 offiziell zu eröffnen. Denn erst, wenn der Senat die Mützen zum ersten Mal für die neue Session aufgesetzt hat, ist auch für die KKG die Session eröffnet. Außerdem wurden auch wieder zwei neue Senatoren in den Senat berufen: Kevin Zeitler und Dr. Berthold Lukat erhielten Senatsmütze, Halsorden und Ernennungsurkunde, um danach in den Kreis der Senatskollegen herzlich aufgenommen zu werden. Beide Neusenatoren bekamen jeweils einen Paten an die Seite gestellt, die den neuen Senatoren mit Rat und Tat zur Seite stehen: Olli Hesse & Thomas Bethke erklärten sich hierzu bereit.

Hans-Peter Houben, in seiner Funktion als Präsident, ehrte Christian Naser für seine zehnjährige Mitgliedschaft in der Gesellschaft. Für 10 Jahre Mitgliedschaft bekam er Ehrennadel und Urkunde überreicht.

Nach den Ehrungen wurde noch der neue Sessionsorden der Gesellschaft den Anwesenden vorgestellt. Sowohl der Damen- als auch der Herrenorden orientieren sich in diesem Jahr sehr stark am Sessionsmotto, nur leicht abgewandelt:“86 Veedel, 1 kölsches Hätz“. „Da die KKG „Stromlose Ader“ e.V. von 1937 kein wirkliches Veedel hat, aus dem sie stammt, haben wir uns entschlossen, das Sessionsmotto ein wenig abzuwandeln.“, so der Pressesprecher der Gesellschaft Markus Richter. Auch in diesem Jahr kam der Entwurf wieder aus den Reihen der Gesellschaft.

Anja und Lothar

Aber an diesem Abend war manches ein wenig anders: et Hätz schleiht in dieser Session nicht nur im Veedel, sondern an diesem Abend schleiht et Hätz och för die Liebe! Senatspräsident und 2. Vorsitzender Lothar Becker wagte die festliche Bühne und nahm sich noch einmal das Mikrofon und fasste sich ein Herz, welches ihm sicher bis zum Hals schlug – eingerahmt vom Senat der Stromlosen Ader – und fragte, ganz Gentleman alter Schule, seine langjährige Lebensgefährtin Anja Berger, ob sie seine Frau werden möchte. Mit einem großen Strauß roter Rosen im Arm und sichtlich gerührt konnte es für sie nur eine Antwort geben und die war: „Ja“! Unter dem Jubel der Anwesenden und mit dem, durch den DJ kurz angespielten Hochzeitsmarsch, wurde diese Überraschung und das zukünftige Brautpaar ausgiebig im Schatten des Doms gefeiert.

Zusammen mit allen Anwesenden konnte um Mitternacht aber auch noch einem Geburtstagskind, dem langjährigen Mitglied der Stromlosen Ader Dieter Mayer, zu seinem 80. Geburtstag gratuliert werden.

Bis in den späten Abend wurde noch zusammen gefeiert, denn diese ereignisreiche Sessionseröffnung wird sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft, Fotos: K.K.G. Stromlose Ader)


Grafik: Stromlose Ader

86 Rätsel. 86 Tage. 1 Lösung. – Das Veedels-Rätsel der KKG „Stromlose Ader“ e.V. von 1937 zum diesjährigen Sessionsmotto „Et Hätz schleiht em Veedel“.

Vom 03. Dezember 2019 bis zum 26. Februar 2020 gibt es auf der Facebook-Seite der Stromlosen Ader jeden Tag ein Rätsel zu einem anderen Veedel.
Wer nach 86 Rätseln und 86 Tagen alle Lösungen zusammen und den Lösungssatz gebildet hat, kann tolle Preise gewinnen! Einfach jeden Tag das Rätsel lösen und in das Formular eintragen – Lösungssatz bilden und das Formular an veedelsraetsel@stromlose-ader.de einsenden.

Die KKG “Stromlose Ader“ e.V. von 1937 drückt allen Teilnehmern die Daumen!

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


1.111 Weihnachtspakete für bedürftige Familien – 2. Goldtafel der K.G. Goldmarie ein voller Erfolg

Fotos: Andreas Klein

Am gestrigen Sonntag, dem 1. Dezember 2019, war es wieder so weit: In der Wassermannhalle, der kleinen Schwester der „DIE HALLE, Tor 2“, gab sich das „who is who“ des Kölner Karnevals die Klinke in die Hand, um an der 2. Goldtafel der K.G. Goldmarie, dem großen Benefizevent der Gesellschaft, teilzunehmen. Neben der Freude am Kölschen Brauchtum steht das soziale Engagement besonders im Fokus der noch jungen Gesellschaft.

KUCHEN!

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeisterin Henriette Reker packten zahlreiche Vertreter aus Politik, Sport, Medien und Wirtschaft kräftig mit an, um die bereit stehenden hochwertigen Produkte in die vorbereiteten Kartons zu packen. Die fertig gepackten, weihnachtlichen Kartons wurden dann in einen bereit stehenden Transport der „Kölner Tafel e. V.“ geladen, welche die Ausgabe an die Familien übernehmen wird.

Bühnenprogramm

Eine Tombola mit hochwertigen Preisen, darunter eine Barbecue-Station im Wert von 2.000 €, Karten für Veranstaltungen und Events, hochwertige Einkaufsgutscheine und vieles mehr, zog die helfenden Hände und die vielen Gäste, die nur zum Zuschauen gekommen waren, magisch an.

Ein weiteres Highlight war das hochkarätig besetzte Bühnenprogramm! Alle Künstler stellten sich in den Dienst der guten Sache und verzichteten auf eine Gage – und sogar die Techniker verzichteten für den guten Zweck auf ihre Honorare! Auf der Bühne gaben sich u. a. die Rabaue, die Funky Marys, Marita Köllner, Pläsier und Torben Klein quasi non-stop das Mikro in die Hand.

Für das leibliche Wohl war mit Würstchen, Reibekuchen, Flammkuchen und einem Kuchenbuffet bestens gesorgt. Natürlich flossen auch Kölsch, Wein und Softdrinks in Strömen!

Die Familien, welche in den nächsten Wochen die Pakete der 2. Goldtafel in den Händen halten werden, dürfen sich auf eine leckere Weihnachtsüberraschung freuen. Viel Spaß beim Auspacken!


Adventskaffeeklatsch bei der Kölsche Narren Gilde

Fotos: Andreas Klein

Traditionell am 1. Advent versammelte sich am gestrigen Nachmittag die Kölsche Narren Gilde im Saal „Heumarkt“ des Maritim Hotel Köln zum Adventskaffeeklatsch. Nach einer kurzen Begrüßung durch Präsident Helmut Kopp war das Kuchenbuffet eröffnet – und vom Schokomuffin über leckeren Apfelkuchen bis zur Schoko-Sahne-Torte war alles da, was das Herz eines Kuchenliebhabers erfreute. Einzig und allein die schlechte Organisation des Maritim Hotel verpasste dem Kuchengenuss einen Dämpfer: Die Kuchenteller waren winzig (ein normales Stück Kuchen hing links und rechts vom Teller …), dafür waren die Gabeln riesengroß.

Tanzchor „Kölsche Stäänefleejer“

Nach dieser Stärkung mit Kaffee und Kuchen wurden neue Mitglieder in der Narren Gilde-Familie willkommen geheißen und mit ihrem Halsorden ausgezeichnet. Ein beliebter Gag in unserer Redaktion ist das Spiel mit dem ausgesprochen fast gleichlautenden „Korps“ und „Chor“ („Wie, ihr seit ein Tanzkorps? Ihr singt doch gar nicht!“) … am gestrigen Nachmittag konnten wir den Gag aber nicht platzieren, denn aus dem Tanzkorps wurde ein Tanzchor! Die Tangruppe „Kölsche Stäänefleejer“ sang gemeinsam mit den anwesenden Gästen im Saal Weihnachtslieder. Hierfür wurden die Texte extra in gedruckten Flyern auf den Tischen ausgelegt. Eine schöne Idee – wäre nicht die (verstärkte) Gitarre von Cassia Kürten so laut gewesen, dass diese die (nicht verstärkten) Stimmen der Mädchen und Jungen übertönte. Na ja, bis nächstes Jahr habt ihr ja jetzt zwölf Monate Zeit zum Üben!

Poledance?

Auf diese musikalische Einlage folgte der traditionelle Besuch des Nikolaus, der die kleinsten Mitglieder der Kölsche Narren Gilde mit einer tollen Weihnachtstüte voller leckerer Sachen überraschte. Dabei entwickelte der heilige, eilige Mann ein komödiantisches Talent, welches den Erwachsenen im Saal mehr als einmal die Lachtränen in die Augen trieb! Nach der Bescherung waren sich alle einig, dass dieser Nikolaus gerne jedes Jahr wiederkommen darf. Übrigens: Der Nikolaus-Stab wurde während der Bescherung durch Präsident Helmut Kopp „bewacht“ – und für machen sah es so aus, als wenn Kopp gleich eine Pole-Dance-Einlage geben wollte …

 

 

 

 

 

 

 

Cito Pilini

Der nächste Künstler auf der Bühne hatte wohl einen schlechten Tag erwischt: Cito Pilini, angekündigt als Artist aus dem „Circus Roncalli“, hatte bei seinem Einstand als Jongleur gleich wohl ein nervliches Problem, jedenfalls brauchte er mehrere Versuche, bis der Trick funktionierte. Und auch danach präsentierte sich Pilini nicht wirklich würdig, den Titel „Roncalli-Artist“ zu tragen: Zuerst verlangte er von Alleinunterhalter Swen Kasztan, dass dieser auf Pilinis CD eine Liednummer spielt, die auf der CD gar nicht enthalten war – und als dann bei einer Nummer plötzlich die Musik wieder von vorne begann (wofür Kasztan nun wirkich nichts konnte …), warf Pilini wutentbrannt seine Requisiten auf den Boden und fing auf offener Bühne ein Streitgespräch mit dem sichtlich genervten Kasztan an.

Nach der Ernennung von drei neuen Senatoren der Kölsche Narren Gilde (darunter Stefan und Theo Virnich) und der Vorstellung von drei neuen Vorstandsmitgliedern der Gesellschaft (Peter Butzon, Pedro Gonzalez und Quentin Kürten) wurde der wieder neu belebte Große Rat vorgestellt. Bevor es zur Vorstellung des neuen Sessionsordens der Kölsche Narren Gilde kam, ermunterte Vizepräsident Stefan Virnich in einer sichtlich improvisierten, jedoch flammenden Rede die jüngeren Mitglieder der Gesellschaft, doch sich einfach einmal für einen Vorstandsposten in der Gesellschaft zu interessieren: „Der Großteil des Vorstands ist nun über 60, teilweise weit über 70. Wir brauchen Nachwuchs im Vorstand, der sich für die Geschicke der Gesellschaft einbringt.“, so Virnich, der sich auch einen heftigen Versprecher leistete, den wir hier aber nicht wiedergeben werden …

In der Session 2019/2020 wird die Kölsche Narren Gilde keinen Orden verleihen – man wird, wie sagte Virnich es treffend, „unisex eine Spange verleihen“. Für Damen und Herren gibt es also die gleiche Spange, die stilisiert die Stadtbezirke Kölns und damit auch die 86 Veedel der Millionenmetropole des Rheinlands zeigt. Ein schönes Stück, welches auf den Veranstaltungen der Kölsche Narren Gilde gegen eine entsprechende Spende gerne verliehen wird. Auch noch einmal vorgestellt wurde der Benefiz-Pin zu Gunsten des „Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Köln-Süd“, den man für 3,50 € das Stück bei der Gesellschaft erwerben kann. Der Erlös geht an den Hospizdienst und soll beim Laetare-Essen nach der Session übergeben werden.

Mit einem leisen „dreimol Kölle Alaaf“ verabschiedete man sich in die besinnlichen Festtage, um ausgeruht ab dem 8. Januar 2020 für rund sechs Wochen mit insgesamt drei Sitzungen, einer Seniorenveranstaltung und dem großen Rosenmontagszug das große vaterstädtische Fest der Rheinmetropole zu feiern …

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Rote Funken luden die Presse zum Gespräch in ihre Wagenbauhalle ein

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Nov 292019
 

Am gestrigen Abend trafen sich zahlreiche Medienvertreter gemeinsam mit dem Vorstand der Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V. (kurz: Rote Funken) in der Wagenbauhalle der Roten Funken in Köln-Godorf zum Pressegespräch, dem jährlichen „Disköösch met d´r Press“. Und die Roten Funken hatten nicht nur eine erfolgreiche Session 2018/2019 vorzuweisen – nein, auch für die Session 2019/2020 gab es zahlreiche Neuerungen, die am gestrigen Abend vorgestellt wurden.

Foto: Andreas Klein/Archiv

Heinz-Günther Hunold, Präsident der Roten Funken, begrüßte die anwesenden Medienvertreter und gab zuerst einen kurzen Rückblick auf das zurückliegende Jahr und die letzte Session. Hierbei hob Hunold zwei Punkte besonders hervor: Die Sammelaktion mit den sogenannten „Kötterbüchsen“ (siehe Archivfoto) war ein großartiger Erfolg. Bei den Sammelaktionen in der Session, bei denen die Roten Funken von anderen Karnevalsgesellschaften sowie prominenten Kölner Bürgern unterstützt wurden, erbrachte 29.000 € für den „Sozialdienst katholischer Frauen“ und deren Wohnprojekt für obdachlose Frauen. Nach dem Erfolg in der letzten Session wollen die Roten Funken die „Kötterbüchs“-Aktion weiterführen. Hierfür hat man den „Sozialdienst katholische Frauen“ gebeten, quasi ihren Nachfolger zu bestimmen, denn die Roten Funken möchten die Sammlung in der kommenden Session einem anderen wohltätigten Zweck zukommen lassen. Hierbei hat aber der jeweilige Empfänger aus der vorherigen Session das Wahlrecht, wer das gesammelte Geld erhalten soll …

Ein weiteres Highlight des zurückliegenden Jahres war der Besuch der Roten Funken in Paris anlässlich des 200. Geburtstag von Jacques Offenbach. Hunold blickte auf den Besuch zurück und erläuterte noch einmal kurz das Programm des Wochenendes. Besonders hervor hob er dabei die Anbringung der Plakette am Haus in der „Rue des Martyrs 23“ im 9. Arrondissement von Paris. Hunold verwies auch auf das gerade erschienene Buch „Köln an der Seine: Der Kölner Pavillon auf der Pariser Weltausstellung 1937“ von Mario Kramp, Direktor des Kölner Stadtmuseums, welches ergänzend zur aktuell laufenden Sonderausstellung im Kölnischen Stadtmuseum erschienen ist, und in dem auch Bildmaterial eines Auftritts der Roten Funken auf der Weltausstellung zu sehen ist.

Eine weitere Anekdote aus Paris brachte Hunold mit einem Schmunzeln an: Die Roten Funken waren abends zum Essen in einem Bistro verabredet. Dort wartete der deutsche Botschafter, der in Paris seinen Amtssitz hatte. Dieser war über einen Kontakt eingeladen und wusste nicht so wirklich, was ihn erwartete. Nachdem man sich bekannt gemacht und den Hintergrund der Reise erklärt hatte, hat sich der deutsche Botschafter in den nächsten 48 Stunden bei den Roten Funken untergemischt – und sogar eine Rede beim Empfang der Roten Funken anlässlich deren Besuch im Pariser Rathaus gehalten, obwohl dies eigentlich gar nicht vorgesehen war. Hunold unterstrich, dass man sich über diese Wertschätzung seitens des deutschen Diplomaten überrascht und erfreut gezeigt habe.

Neue Festwagen für den Kölner Rosenmontagszug

Fotos: Andreas Klein

Nach einer kurzen Stärkung mit einer deftigen Rinderkraftbrühe als erster von drei Gängen des Abends „nach echt kölscher Funkenart“ verkündete Präsident Hunold, dass die Roten Funken in den nächsten Jahren ihre gesamte Wagenflotte für den Rosenmontagszug modernisieren werden: „Die Wagen sind jetzt 25 bis 35 Jahre alt, teilweise sogar noch älter. Da mussten wir Hand anlegen, das war dringend notwendig – auch aus technischen Gründen.“, so Hunold. Als erster Wagen wird zurzeit der Festwagen des Senats der Roten Funken neu aufgebaut. Der Wagen wurde den Medien im Rohbau präsentiert (Foto). Verantwortlich hierfür ist Jörg Liebetrau, ein erfahrener Wagenbauer aus dem Kreis der Wagenbauer des Festkomitee Kölner Karneval. Der Festwagen hat einen komplett neuen Unterbau mit einer zwangsgelenkten Hinterachse und ist, laut Hunold, auf einem technisch hohen Stand. Hierzu gehört u. a. auch ein Lift, welcher es ermöglichen wird, Funkenmitgliedern im Rollstuhl die Teilnahme beim Kölner Rosenmontagszug auf diesem Wagen möglich zu machen. Damit wäre dieser Festwagen erst der zweite behindertengerechte Festwagen im Kölner Rosenmontagszug neben dem Wagen der 4. Schwadron des Reiter-Korps Jan von Werth.

Der fertige Senatswagen

Senatspräsident Hans Willy Fahnenbruck erläuterte, dass der Festwagen eine Spitzengeschwindigkeit von 40 km/h erreichen könnte: „Mehr geht leider nicht, sonst würden wir den Aufbau verlieren!“, so Fahnenbruck. Hunold ergriff das Wort und meinte: „40 km/h? Das schafft ihr im Zoch nicht!“ und nach Rückfrage beim Zugleiter der Roten Funken: „Wir laufen im Zoch mit 2 km/h. Also wäre der Wagen 38 km/h zu schnell für den Zoch!“

Ebenfalls neu gebaut werden in den nächsten Jahren ein Festwagen für die Funkepänz, der maximal bis zu 34 Kindern Platz bieten soll. Der Wagen stellt symbolisiert eine Senfte dar und zeigt, laut Hunold, den Stellenwert des karnevalistischen Nachwuchs bei den Roten Funken: „Wir tragen unseren Nachwuchs mit der Senfte durch Köln!“, so Hunold wörtlich. Neben diesen beiden besonderen Wagen sollen auch der Vorstandswagen und der Ülepoozwagen komplett überarbeitet werden. Hinzu kommen neue Bagagewagen, die ebenfalls ein paar Stehplätze für Funken enthalten sollen. Die Entwürfe der Wagen wurden gestern bereits vorgestellt, waren aber wegen ungünstiger Lichtverhältnisse nur schwer zu fotografieren – wir bilden diese nachstehend trotzdem ab.

Der Vorstand der Roten Funken wurde im zurückliegenden Jahr um zwei weitere Posten, von 12 auf 14 Vorstandsmitglieder, aufgestockt. Neu im Vorstand sind Dr. med. Ludger Paas, der als „assoziiertes Mitglied des Vorstands“ den Korpsadjudanten bei seiner Arbeit unterstützen soll, sowie Michael Morant, der für den Bereich der Schatzmeisterei mitverantwortlich zeichnet und im Bereich „Executive Search“, als im Bereich der Personalsuche im Führungsbereich.

Neue Veranstaltungsformate in der Session 2020

In der kommenden Session werden die Roten Funken neue Veranstaltungsformate präsentieren. Hierbei wird eine Party, die in den letzten Jahren bereits im kleineren Rahmen stattgefunden hat, auf die nächste Ebene gehoben. Und zwei neue Veranstaltungen kommen auch noch in den Veranstaltungskalender des rot-weißen Traditionskorps. Hunold dazu wörtlich: „Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit!“

Neu im Veranstaltungskalender ist eine Party, welche im „Palais im Park“ der Flora stattfinden wird. Die Stippefott-Party wird, so Hunold, „eine Party mit Motto, aber keine Motto-Party“. Gefeiert werden soll mit wechselnden Mottos, die sich auch im Rahmen der Veranstaltung widerspiegeln. Am 8. Februar 2020 heißt es daher bei der ersten Stippefott-Party: „Manege frei!“ Wie man anhand dieses Mottos unschwer erkennen kann, bezieht sich das Motto der Party auf das Thema Zirkus. Wie die Roten Funken berichteten soll es bereits vor der Flora einen Feuerspucker geben, im Bereich der Garderobe wartet ein Jongleur und vor dem Saal duften gebrannte Mandeln und Popcorn um die Wette. Das Thema Zirkus wird dann auch bei der Saal-Dekoration aufgegriffen und man hofft darauf, dass sich auch die Gäste der ersten Ausgabe der neuen Funkenparty thematisch dem Motto kostümieren – egal ob als Zirkusdirektor, Affe, Löwe oder Clown. Auf der Bühne sind neben der großen Wache der Roten Funken noch cat ballou und Querbeat angekündigt. Die Zielgruppe für diese Veranstaltung liegt bei Jecken ab 30+.

Verändert wurde die bisherige 1823-Party, die aus der Kölner Innenstadt in die Wassermannhalle, quasi die kleine Schwester der „Halle TOR 2“, verlegt. Bereits am 17. Januar 2020 steigt dort unter dem Motto „1823-Party – Club Carnevale“ eine Party für die Jugend ab 18 Jahren. Auf der Bühne sind neben einem internationalen Top-DJ – in 2020 ist „Lost Frequencies“ angekündigt – und einer kölschen Band – in 2020 Kasalla – noch weitere Programmpunkte vorgesehen:

Ein besonderes Highlight der „1823-Party – Club Carnevale“ wird der Auftritt von „Triple Jeck“ sein, einem DJ-Team, welches sich auf Initiative und in Kooperation mit den Roten Funken die Hits der bekannten kölsche Bands, hier aktuell speziell der Bläck Fööss und der Höhner, vornimmt und diese in einem komplett neuen Sound produziert, welcher auch die Jugend anspricht. Hunold: „Meine Kids schwärmen von Tomorrowland und Parookaville. Das musste ich erstmal googlen. Da habe ich dann erfahren, dass die Jugend von heute unter anderem auf elektronische Tanzmusik steht. Und wir heben, gemeinsam mit Triple Jeck, die Hits der Fööss und Höhner in diese Musikrichtung.“ Während der Session treten „Triple Jeck“ in der Uniform der Roten Funken und mit Maske auf – aber sehen Sie selbst:

Eine weitere neue Veranstaltung im Terminkalender der Roten Funken ist die „Futzemann-Sitzung“ am 5. Januar 2019, ein Herrensitzungs-Format, welches im Brauhaus SION in der Kölner Altstadt stattfinden wird. Hunold: „Wir haben unsere große Herrensitzung. Wir wollten aber auch etwa Neues im kleinen Rahmen. Und da haben wir uns für das Brauhaus SION entschieden – und der Erfolg gibt uns recht, die Veranstaltung ist bereits ausverkauft!“

Neuer Tanzoffizier, Funkefründe und Ülepooz

Auf dem Regimentsappell der Roten Funken Anfang Januar 2020 wird der neue Tanzoffizier des ältesten Kölner Traditionskorps, Florian Gorny, vereidigt. Gorny ist 31 Jahren alt und kommt gebürtig aus Leverkusen. Er hat bereits die ersten Auftritte mit Funken-Marie Judith Gerwing absolviert, unter anderem war Gorny bereits mit in Paris anlässlich des Offenbach-Geburtstag.

Der Fanclub der Roten Funken, die „Funkefründe„, geht bereits in seine vierte Session. Aktuell zählt der Fanclub 830 Mitglieder, am Aschermittwoch 2020 möchten die Roten Funken gerne die magische 1000 geknackt haben. Zum Jubiäumsjahr 2023, wenn die Roten Funken 200 Jahre alt werden, sollen es dann genau 1823 Mitglieder sein. In der letzten Session trafen sich die Funkefründe erstmalig auf der MS Loreley zum Sommerfest. Der für die Gruppe der Funkefründe zuständige Rote Funk erzählte der Presse, dass es ein Tag wie beim ZDF-Fernsehgarten gewesen sei: „Und Heinz Günther war die Kiwi!“ Auch in 2020 wird das Sommerfest, dann unter dem Titel „Funke + Fründe 2020“ am 23. August 2020 auf der MS Loreley stattfinden.

Beim Umbau der Ülepooz kommt man, wie die Roten Funken berichteten, gut voran. Den Plan für den Umbau gibt es seit 2001, die Baugenehmigung wurde 2018 erteilt. Die Fertigstellung soll im Sommer 2021 gefeiert werden. Aktuell werden im Turm und den dazugehörenden Gebäudeteilen Sondierungsarbeiten des Kampfmittelräumdienstes durchgeführt. Danach soll der Aus- und Umbau dann schnell vonstatten gehen. Das finanzielle Volumen für die Arbeiten beläuft sich auf 2,6 Millionen Euro, welche die Roten Funken ohne Fremdmittel finanzieren konnten.

Am ersten Januar-Wochenende des Jahres 2020 begeben sich rund 100 Rote Funken mitsamt Spielmannszug auf große Manöverfahrt. Beim Regimentsappell 2019 wurde der neue Funk „Lackschööche“ (im richtigen Leben hört er auf den Vornamen Harald) vereidigt. Harald kommt gebürtig aus Wien, lebt seit 2007 in Köln und ist, wie geschrieben, seit diesem Jahr ein Roter Funk. Harald erzählte im Funken-Kreis davon, dass das jeweilige Prinzenpaar der Salzburger Faschingsgilde das Schloß Mirabell am ersten Januar-Wochenende erstürmt. Schloß-Erstürmung? Da wollen die Roten Funken dabei sein! Also wurde diese sehr frühe Manöverfahrt, die noch vor dem Regimentsappell des Korps stattfindet, organisiert. Und so sind die Funken Anfang Januar 2020 dabei, wenn Ihre Lieblichkeit Prinzessin Caroline I. von Schlumberger und Seine Tollität Prinz Bastian I. von der Roten Stiege das Schloß Mirabell erstürmen …

Bevor der Abend langsam auf das Ende zuging, erläuterte Hunold gemeinsam mit Günter Ebert die neue Umverpackung der Strüssjer der Roten Funken: „Die Strüßjer werden in einer speziellen Folie verpackt, die sich komplett zersetzt. Nach 24 Monaten hat sich diese Folie komplett abgebaut!“, so Ebert. Hunold verwies noch einmal darauf, dass die Roten Funken eine der ersten Gesellschaften im Kölner Rosenmontagszug waren, die Verpackungsmüll im Zug komplett vermieden haben. Das gesamte Wurfmaterial wird in wiederverwertbaren Verpackungen wie Taschen oder Boxen mitgeführt.

Kurz vorgestellt wurde auch noch der neue Korpsadjudant Dirk Wissmann, der nach dem Ausscheiden des langjährigen Korpsadjudanten Jens Egg zu Beginn der Session 2019 zuerst interimsweise und nach der Wahl jetzt auch offiziell bekleidet. Auf dem Regimentsappell der Roten Funken im Januar 2020 werden übrigens neun neue aktive Korpsmitglieder aufgenommen werden.

Neben den zahlreichen, vielfältigen Infos und den beiden fehlenden Gängen des 3-Gänge-Menüs (Sauerbraten mit Klößen und Rotkohl sowie als Dessert Tiramisu) hatten die Roten Funken für die Medienvertreter traditionell noch den neuen Sessionsorden sowie zwei Kölsch-Gläser mit dem Ordenmotiv als verfrühtes Weihnachtspräsent parat. Der Orden ist wieder einmal ein wahres Schmuckstück des Kreativ-Teams um Hunold und Ordenshersteller Tobias Kreiten. Ein Foto des Ordens werden wir aber erst zum Regimentsappell veröffentlichen …

Kölsche Funkentöter ernennen Pfarrer Franz Meurer zum Ehrenbrandmeister 2020

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Nov 252019
 

Fotos: Andreas Klein

Am gestrigen Totensonntag, dem letzten Sonntag vor dem ersten Adventssonntag und damit dem letzten Sonntag des offiziellen Kirchenjahres, feierte man in der Pfarrei St. Theodor und St. Elisabeth in Köln-Vingst einen ganz besonderen Gottesdienst. Neben den Gemeindemitgliedern feierten auch der Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“, der Männerchor Kölner Bäcker (welcher den Gottesdienst auch gesanglich begleitete) sowie das Traditionscorps der Berufsfeuerwehr Köln, die Kölsche Funkentöter, diesen besonderen Gottesdienst zu Ehren von Pfarrer Franz Meurer, dem neuen Ehrenbrandmeister der Kölsche Funkentöter.

Pfarrer Franz Meurer ist weit über die Grenzen Kölns hinaus bekannt; der 1951 in Köln geborene Meurer ist seit 1992 Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St. Theodor und St. Elisabeth. In seiner Zeit als Pfarrer hat sich Meurer oft für die Menschen in „seinem Viertel“ Vingst und Höhenberg eingesetzt. Er initiierte zahlreiche Aktivitäten, von einer Kleiderkammer und einer Essensausgabe über Ferienfreizeiten für 500 Kinder – „HöVi-Land“ genannt und in gemeinsamer Trägerschaft der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden Höhenberg und Vingst – bis hin zu Programmen für Arbeitslose wie etwa die Möglichkeit, einen Gabelstaplerführerschein zu erwerben.

Aber auch mit anderen, teils unkonventionellen Aktionen sorgt Meurer immer wieder für Aufmerksamkeit: So hielt er zum Beispiel in einer katholischen Sonntagsmesse eine Kollekte für den Bau der umstrittenen Kölner Großmoschee, verteilte Kondome oder bepflanzte mit seiner Gemeinde 1000 Blumenbeete. Meurer plädierte für die Aufnahme weiterer Flüchtlinge, in seiner Kirchengemeinde ist jeder Dritte ein Ausländer.

Drehleiterfahrt bei schönstem Herbstwetter

Für dieses Engagement, welches weit über das Engagement vieler Pfarrer in ihren Gemeinden hinausgeht, hat sich das Traditionscorps der Kölner Berufsfeuerwehr dazu entschlossen, Pfarrer Meurer zum Ehrenbrandmeister 2020 zu ernennen. Nach dem Gottesdienst versammelte man sich vor der Kirche, um der Übergabe der „Insignien eines Ehrenbrandmeisters“ (Urkunde, Krätzchen, Feuerwehrhelm, Schal und natürlich den ersten Sessionsorden der Session 2020 der Kölsche Funkentöter) beizuwohnen. Doch damit nicht genug – die Drehleiter der Feuerwache 8, der Feuerwache Ostheim, stand bereit, um dem neuen Ehrenbrandmeister in rund 30 Meter Höhe einen besonderen Blick über sein Veedel zu bescheren. Unter den Gästen waren auch der letztjährige Ehrenbrandmeister, Wolfgang Bosbach, sowie der ehemalige GAG-Chef Günter Ott, ebenfalls Ehrenbrandmeister der Gesellschaft.

Meurer erzählte, dass er bei der Renovierung seiner Kirche bereits mit einem 13 Meter hohen Bauaufzug auf das Kirchendach gefahren sei, „und da hatte ich schon leicht ein paar Tropfen in der Hose“, so Meurer in seiner bekannten, direkten Art. „Ich hoffe, dass das heute nicht der Fall sein wird!“, so Meurer weiter. Ausgestattet mit Helm und in Begleitung eines Feuerwehrmanns der Feuerwache 8 und des Präsidenten der Kölsche Funkentöter, Michael Spohr, entschwand der umtriebige Pfarrer Meurer in den Himmel. Über das mitgenommene Funkmikrofon konnten die Menschen am Boden live mitverfolgen, welche Eindrücke Meurer bei seiner ersten Drehleiterfahrt gewinnen konnte – und es schien ihm Spaß zu machen.

Wieder unten angekommen lud Pfarrer Meurer die Anwesenden zu einem Umtrunk in seine Kirche ein: „Es gibt Kaffee und Kuchen, Schnittchen und Kölsch – ich muss aber nachher noch einen Vortrag in Bornheim halten, ich trinke heute nur Wasser.“, so der sehr volksnahe und bei seinen Gemeindemitgliedern beliebte Pfarrer zum Abschluß der Ehrung. Im Rahmen der Ehrung übergaben der KKV „UNGER UNS“, der Männerchor Kölner Bäcker und die Kölsche Funkentöter eine Spende in Höhe von 333 €, die Pfarrer Meurer für seine Arbeit im Veedel verwenden wird.

Original Kölsche Domputzer starten wieder mit Sitzung in die Session

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Nov 242019
 

Foto: Andreas Klein

In der gut besuchten Josef-Barten-Halle in Köln-Dünnwald feierte am gestrigen Abend die K.G. Original Kölsche Domputzer den Start in die Session 2019/2020. Unter dem neu gewählten Vorstand um den 1. Vorsitzenden Udo Beckers gab es ein paar Neuerungen zu berichten.

Doch zuerst einmal startete man in den Abend: Nach der Begrüssung durch den 1. Vorsitzenden Udo Beckers eröffnete das Reiter-Korps Jan von Werth das Sitzungsprogramm. Neben dem in der letzten Woche frisch proklamierten Traditionspaar „Jan un Griet“ zogen das Tanzkorps und das Musikkorps mit auf die Bühne der Schützenhalle. Und da wurde es ganz schön voll …

Unter den Gästen waren zahlreiche Ehren-Domputzer, darunter Henry Jahn (Präsident Flittarder K.G.), Norbert Fuchs (Bezirksbürgermeister Köln-Mülheim) und Helmut Zoch (Vorsitzender Bürgervereinigung Mülheim). Aber auch zahlreiche weitere Gesellschaften, wie u. a. das Damen-Corps Lavida, die Kölsche Narren-Gilde, die Ehrenfelder K.G. Rheinflotte, das Komitee Klever Herrensitzung und die Große Höhenhauser K.G. Naaksühle, besuchten die befreundete Gesellschaft bei ihrer Veranstaltung.

Auf der Bühne brachte derweil ein Redner die Jecken zum Lachen, der im letzten Jahr eine „wilde Fahrt“ hinter sich hat: Frank Friedrichs ist lange Jahre als „Dä kölsche Angler“ auf die Bühnen gegangen. Der Erfolg war, um ehrlich zu sein, überschaubar. Im Umland wurde der Angler gefeiert, in Köln übersehen. Nun hat Friedrichs die „Jummibotz“ an den Nagel gehängt und präsentiert sich mit neuem Bühnenoutfit, neuem Konzept und dem neuen Namen „Ne Spätzünder“ – und, siehe da: Der Erfolg scheint ihm sicher! Mehrere tolle Vorstellabende mit eine großen Resonanz der Literaten und Programmgestalter, Buchungen auch in Köln. Da wird Friedrichs seinem neuen Bühnennamen „Ne Spätzünder“ wohl gerecht …

Mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kölsche Greesberger“ (an diesem Abend u. a. begleitet von Präsident Markus Otrzonsek), der Band „StadtRand“ um ESC-Teilnehmer Roman Lob (ESC 2018, Baku) und der „Showdrumline aus dem Rheinland“, The Drummerholics, ging es weiter im Programm bis zur Pause. Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ eröffnete mit seiner Reimrede die zweite Abteilung. Die Band „Lupo“, die Tanzgruppe „Original Kölsche Domputzer“ und die Band „Kölschraum“ liessen den Jecken bis in den späten Abend hinein kaum Platz für das Luft holen …

Ach ja, da war ja noch was: Der neue Vorstand wird einige Veränderungen einführen. So wird zum Beispiel die bisherige Veedelsparty der Gesellschaft umbenannt zu „Family & Friends“ und findet am 23. Mai 2020 bei freiem Eintritt auf der Anlage des „FC Germania Köln-Mülheim“ an der Wuppertaler Straße/Ecke Herler Ring statt. Am 21. November 2020 startet die Gesellschaft dann wieder mit einer Sitzung in die Session 2020/2021 – wo diese stattfinden wird, steht allerdings noch nicht fest. Die bisherige Location der Sessionseröffnung in Dünnwald ist für viele Besucher zu weit außerhalb, weshalb es für die Domputzer immer schwieriger wird, die Karten an den Mann oder die Frau zu bringen. Man ist auf der Suche nach einer neuen Location, die dann auch dem Mega-Programm nächstes Jahr (u. a. mit Ex-Räuber-Frontmann Torben Klein, so viel dürfen wir verraten …) gerecht wird. Noch ein Tipp hier: Bis 31.08.2020 kosten die Karten im Frühbuchertarif nur 27,00 €, danach werden die Karten 5,00 € teurer! Zurzeit überlegt man auch, ob man ab 2020 noch weitere Veranstaltungen anbieten wird. Die Nachfrage ist wohl da, gerade im Bereich Jugendveranstaltung (was auch der Tanzgruppe, die wie jedes Jahr auf der Suche nach neuen Tänzerinnen und Tänzern ist, zugute kommen würde) und dem großen Thema „Flüstersitzung“. Man darf gespannt sein, was die Original Kölsche Domputzer unter ihrem neuen Vorstand noch so alles aus dem Hut zaubern werden …



Kölsche Lotterbove appellierten im „Dom im Stapelhaus“ in die Session

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Nov 242019
 

Foto: Andreas Klein

Im kleinen Saal des Brauhaus „DOM im Stapelhaus“ in der Kölner Altstadt trafen sich am gestrigen Abend die Mitglieder der K.G. Kölsche Lotterbove zu ihrem diesjährigen Jackenappell. Der Vorstand der K.G. hatte sich entsprechend herausgeputzt, schließlich wollte man mit gutem Beispiel vorangehen (Foto).

Nach einem kurzen Rückblick auf die zurückliegende, äußerst erfolgreiche, Session 2018/2019 durch Präsident Günter Mies erhielt Zugwart Dirk Becker das Wort und informierte die Mitglieder darüber, dass man im Rosenmontagszug 2020 mit Fußgruppe und Festwagen teilnehmen wird. Die Verträge hierfür sind bereits unterzeichnet. Vizepräsident Daniel Rölen gab gegenüber der anwesenden Presse im Vier-Augen-Gespräch bekannt, dass es für den Festwagen noch zwei, drei freie Plätze geben würde – wer also mal den Rosenmontagszug in Köln auf einem Festwagen erleben möchte, kann sich für die Konditionen gerne direkt an die Gesellschaft wenden.

Bevor die Bestellungen für das Essen getätigt wurden, sprach uns Präsident Mies an: Nach dem sehr erfolgreichen „Rednerfrühschoppen nur für Herren“ in der letzten Session wurden die Rufe aus der Damenwelt laut, ob man so eine Veranstaltung nicht auch für die Mädels anbieten könnte. Gesagt, getan: Am Sonntag, dem 12. Januar 2020, gibt es „Rednerfrühschoppen nur für Damen“. Wir konnten gestern einen kurzen Blick ins Programm werfen … Mädels, MEGA! Unter anderem sind „Achnes Kasulke“, „De Frau Kühne“ sowie „Lieselotte Lotterlappen“ dabei. Auch der jecke Diakon Willibert Pauels wird in die Bütt steigen! Und das Beste – es gibt noch Karten für diese Sause! Ab 10:00 Uhr geht es mit einem Prosecco-Empfang und einem „Ladies-Brunch“ los. Ab 11:30 Uhr garantiert das angebote „Wohlföhl-Ticket op Wiever Art“ dann beste Unterhaltung. Und das alles für schnuckelige 5 * 11 Euro (also 55,00 € pro Karte)!

Nach dem gemeinsamen Essen sorgte die Band Klabes mit „neuen kölschen Krätzjer“ für kurzweilige Unterhaltung. Anschließend wurde dann endlich appelliert – und der ein oder andere Euro füllte die Vereinskasse. Durch den Vorstand abgenommen, frisch gestärkt und voller Tatendrang ging es am späten Abend dann für die Mitglieder der K.G. wieder nach Hause. Nach den ruhigen Weihnachtstagen geht es dann ab Januar 2020 gut ausgeruht in eine tolle Karnevalssession für die Kölsche Lotterbove!