Wolkenburg voll Kids beim Kinderball der Kölsche Lotterbove

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Jan 282018
 

Fotos: Andreas Klein

In der Wolkenburg war am gestrigen Nachmittag der Bär los … oder besser gesagt „die Pänz“ … denn beim traditionellen Kinderball der K.G. Kölsche Lotterbove wimmelt es in dem historischen Stadtschloß in der Innenstadt nur so von den kleinsten Jecken Kölns. Und auch in diesem Jahr hatten die Verantwortlichen der K.G. Kinder aus sozialschwachen Familien zu dem bunten Nachmittag eingeladen.

Nach der Begrüßung eröffnete die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Rezag Husaren aus Köln-Porz den Nachmittag. Und die Pänz im Saal staunten nicht schlecht, was ihre gleichaltrigen Kameraden so alles tänzerisch drauf hatten. Anschließend konnte die Kiddies mit Claudia Roland kölsche Lieder singen und schunkeln. Die Kindertanzgruppe „Lunker Müüs“ der K.G. Blau-Weiß Alt-Lunke zeigte danach wieder die über das Jahr gelernten Tänze. Während das Jugendmusikkorps im Kölner Karneval – JuMiKK – im Foyer bereits auf seinen Einmarsch wartete, war das Kölner Kinderdreigestirn etwas verspätet. Das führte dazu, dass die Kids das kurze Loch dazu nutzten, den Saal der Wolkenburg zu verlassen … und im Foyer konnte man den „Bläck Fööss“-Klassiker „Pänz, Pänz, Pänz, üvverall nur Pänz“ im wahrsten Sinne des Wortes verfolgen.

Warenprobe der Vorstands-Kinder …

Auf der Treppe der Wolkenburg saßen derweil die Jungs und Mädels der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Tanzmäuse der Bürgergarde“ und warteten auf ihren Auftritt (Foto oben). Und die „großen Kinder“ aus dem Vorstand der K.G. Kölsche Lotterbove prüften in der Zwischenzeit mal schnell die Gastgeschenke für die jecken Pänz, die es nach der Sitzung abzuholen galt – den Kinderorden der Kölsche Lotterbove und jede Menge kleine Stofftiere.

Die Musikgruppe „De Kölsche Familich“, die Kinder- und Jugendtanzgruppe „De Klabautermänner“ der Neppeser Schefferjunge, Sänger Tommy Walter, die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kölsche Greesberger“ und Rick Junior, der „König der Kindernaise“, komplettierten das unterhaltsame und kindgerechte Programm bis in den späten Nachmittag hinein. Und anschließend waren sich alle Pänz einig: „Nächstes Jahr kommen wir wieder!“

Löstige Paulaner packen Kamelle für den Rosenmontagszug

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Jan 272018
 

Fotos: Löstige Paulaner

Nachdem der Vorstand der Kölner K.G. Löstige Paulaner am gestrigen Abend noch auf der Herrensitzung der Große Braunsfelder K.G. die neuen Litewkas zur Schau stellte (wir berichteten), geht es am heutigen Samstagvormittag bereits mit handwerklichen Tätigkeiten weiter im Sessionsprogramm. Denn heute standen die Vorbereitungen für den Kölner Rosenmontagszug 2018 auf dem Programm, in dem die Gesellschaft in der Gruppe 50 zu finden sein wird.

Fleißige Helfer beim Packen

An zwei improvisierten Packstraßen wurde das Wurfmaterial aus dem Umkarton, in dem das Material angeliefert wurde, in handlichere Taschen umgepackt, welche den Jecken im Rosenmontagszug aus dem Bagagewagen angereicht werden. Ebenso wurden die Kisten gepackt, die auf dem Festwagen der Gesellschaft für den Wurfmaterialvorrat der Wagenbesatzung, darunter Paulaner-Präsident Thomas Heinen, untergebracht werden.

Neben Pralinenschachteln, kleinen Stofftieren und Schokoladentafeln werden am 12. Februar 2018 bei der Reise des närrischen Lindwurms durch Köln u. a. auch Mars-, Twix- und Milky Way-Riegel vom Festwagen und aus der Fußgruppe der Löstige Paulaner heraus auf die Jecken am Straßenrand hernieder regnen. Nur die beliebten Strüssjer wurden heute nicht umverpackt: „Das ist Frischware, die kommen erst kurz vor dem Rosenmontagszug bei uns an und werden dann aufgeteilt.“, so Hans-Joachim Heinen, der als Geschäftsführer der Gesellschaft auch für die Organisation des Rosenmontagszug verantwortlich zeichnet.

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Kostümsitzung der Kölner Narren-Zunft … oder: Ein Lied für Thomas Brauckmann

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Jan 272018
 

Foto: Jesper Ziegengeist

Im bis auf den letzten Platz ausverkauften Kristallsaal der Koelnmesse feierte am gestrigen Abend die Kölner Narren-Zunft ihre diesjährige Kostümsitzung. Wie bereits zur Mädchensitzung verzichtete Bannerhär Thomas Brauckmann auf die Sitzungsleitung und übergab dieses Amt an den Bauern der letzten Karnevalssession, Andreas Bulich. Dieser konnte mit einem der jüngsten Elferräte in der Geschichte der Kölner Narren-Zunft – der Altersdurchschnitt lag bei unter 40 Jahren – durch ein abwechslungsreiches Programm führen.

Foto: Andreas Klein

Beim Aufzug des Reiter-Korps Jan von Werth – das seit wenigen Tagen wieder „komplett“ ist, denn der diesjährige Darsteller des „Reitergeneral Jan von Werth“, Jürgen Peters, ist nach einer Grippe wieder genesen – zu Beginn der Sitzung wurde Bannerhär Thomas Brauckmann mit der Ernennung zum „Oberleutnant ehrenhalber“ im staatsen Korps überrascht.

Mit den Paveier und Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ ging es anschließend weiter im Programm. Nach dem Auftritt von Marc Metzger kam Dr. Henning Hülbach, der Chef des Großen Rates der Kölner Narren-Zunft, auf die Bühne. Gemeinsam mit Ex-Bauer Andreas Bulich, mittlerweile Senatspräsident der Kölner Narren-Zunft, dankten die Beiden ihrem Bannerhär Thomas Brauckmann, der in dieser Session sein 20-jähriges Jubiläum als Bannerhär der Narren-Zunft feiert, mit einem Ständchen: Zum Klassiker „That´s Amore“ hatte Micky Brühl einen hochdeutsch-kölschen Text geschrieben, in dem Thomas Brauckmanns Qualitäten als Bannerhär gewürdigt werden – aber hören Sie selbst:

Mit dem Auftritt der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Kölner Narren-Zunft und Martin Schopps mit seinem Vortrag über das Leben eines Lehrers ging es dann in die Pause. Mit den Höhner, Guido Cantz, dem Kölner Dreigestirn (bei dessen Aufzug der ehemalige Adjudant des Prinz Karneval und jetzige Chef der Prinzen-Equipe, Marcus Heller, zum Ehrensenator der Kölner Narren-Zunft ernannt wurde), den Domstürmer, der Showtanzgruppe „High Energy“ und BRINGS feierte die Kölner Narren-Zunft mit ihren bunt kostümierten Gästen bis in den frühen Samstagmorgen hinein.

Jecken fliegen für Sitzung der Große Allgemeine K.G. extra aus Mallorca ein

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Jan 272018
 

Fotos: Andreas Klein

Dass der Kölner Karneval auch ein Export-Schlager ist, ist den wenigstens Jecken bekannt. Doch viele Rheinländer, die es meistens aus beruflichen Gründen in die Welt hinaus getragen hat, halten auch fern der Heimat am kölschen Brauchtum fest – das merken auch wir, denn ein großer Teil unserer Leser kommt nicht aus Deutschland, sondern z. B. aus den USA, Neuseeland, Südafrika und aus den Vereinigten Arabischen Emiraten – oder aus Spanien, wo sich in der Region um Calpe und auf Mallorca zahlreiche Deutsche niedergelassen haben. Aber in Europa sind die Wege ja kürzer als in den Rest der Welt, und deshalb hatten sich vier Jecken aus Mallorca aufgemacht, um bei der Große Allgemeine K.G. eine Karnevalssitzung live zu erleben.

Guido Cantz

Beim Einmarsch in den Saal führte der Bellejeck, der in dieser Session seine 10jährige Wiedergeburt feiert, den Elferrat und das Korps der K.G. Treuer Husar blau-gelb in den großen Festsaal der Sartory-Betriebe an der Friesenstraße. Nach der tänzerischen und musikalischen Darbietung des Korps sorgte Guido Cantz, der sein Programm bereits für die begonnenen Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und SPD aktualisiert hatte, für Lachsalven. Ihm gleich taten es im weiteren Verlauf des gestrigen Abends Christian Pape und sein Keyboard Dr. Bimmermann sowie Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“. Den musikalischen Part des unterhaltsamen Abends bestritten die Paveier, Kasalla und „Kuhl un de Gäng“. Für die tänzerischen Darbietungen waren neben der Kinder- und Jugendtanzgruppe „GA Flöhe“ das Tanzcorps „Colonia Rut-Wieß“ der Schlenderhaner Lumpe engagiert. Und das Kölner Dreigestirn der Session 2018 kam zu Beginn der zweiten Abteilung, um seine Amtskollegen, das Prinzenpaar des TV Rönkhausen und das Prinzenpaar aus Eupen, welches mit Hofstaat und Festkomitee-Präsident angereist war, zu begrüßen.

Für die Künstler gab es auch am gestrigen Abend – neben dem Sessionsorden der Gesellschaft – den schmackhaften „Flönzorden“ aus dem Hause „GS Schmitz„, der unter den Karnevalisten heiß begehrt ist. Und für die Jecken im Saal gab es auch in diesem Jahr wieder „Kölsch vom Faß“ im Sartory. In der letzten Session hatten die Sartory-Verantwortlichen bei der Große Allgemeine K.G. dies zur Probe eingeführt – mit durchschlagendem Erfolg, denn in diesem Jahr mussten die Verantwortlichen erst gar keine Überzeugungsarbeit mehr leisten.

Große Braunsfelder Herrensitzung wieder ein voller Erfolg

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Jan 272018
 

Fotos: Andreas Klein

Am gestrigen Abend wollten einige Herren beim Besuch der Herrensitzung der Große Braunsfelder K.G. immer wieder neu den Saal aufsuchen – Grund waren die beiden Damen, welche den Herren auf der Veranstaltung den Sessionsorden der Große Braunsfelder K.G. überreichten. Aber aus irgendwelchen Gründen hatten die Herren danach Angst, sich mit den beiden Ladies ablichten zu lassen. Nach langem Suchen haben wir dann fünf Freiwillige aus den Reihen der Gesellschaft gefunden …

Martin Schopps

Unter den jecken Herren war auch eine Abordnung des offenbar neu gegründeten fünften Knubbel der Roten Funken – die neuen Litewkas der K.G. Löstige Paulaner ähneln mit den Schulterklappen und im ganzen Aussehen stark an die Litewka des ältesten Kölner Traditionskorps, was auch anderen Jecken schon aufgefallen ist. Paulaner-Präsident Thomas Heinen hatte jedenfalls seinen Spaß, wie auch sein Bruder Hans-Joachim und Schatzmeister Hans-Jürgen Jansen, die am Ehrentisch der Große Braunsfelder in der ersten Reihe saßen.

Die Räuber

Kein Wunder, gab es doch mit Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“, Martin Schopps und Dieter Röder als „Ne Knallkopp“ ordentlich was auf die Lachmuskeln. Die Stimmbänder strapazierten am gestrigen Abend die Klüngelköpp, die Räuber, die Micky Brühl Band, die Domstürmer und die Mennekrather. Tänzerisch begeisterten die Kölner Rheinveilchen und die Showtanzgruppe „Sugar Girls“, die aus der Gegend um Bad Münstereifel kommen, die Herren.

Nach der Sitzung feierte man in der Bar des Pullman Cologne Hotel bis in den frühen Morgen weiter und war sich einig, dass man auch im nächsten Jahr wieder zur Herrensitzung der Große Braunsfelder K.G. gehen wird …

Karneval in der Pflege-WG für Intensiv-Pflegepatienten

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Jan 272018
 

Foto: Andreas Klein

Für die meisten Jecken ist der Kölner Karneval nur das, was durch die großen, bekannten Karnevalsgesellschaften oder auf den firmeninternen Veranstaltungen der großen Kölner Konzerne stattfindet – doch der Karneval in der Rheinmetropole ist viel facettenreicher. Da gibt es auch ganz kleine Veranstaltungen, die Menschen Freude machen, weil eben genau diese Menschen – die auch nichts anderes wie Jecken sind – für zwei, drei Stunden ihr Leid vergessen können. So wie gestern Nachmittag in einer Pflege-WG für Intensiv-Pflegepatienten in Köln-Weidenpesch …

In dieser Pflege-WG des Pflegedienst Weyerstraß in einem schicken Bungalow in einem ruhigen Hinterhof an der Neusser Straße leben bis zu acht Patienten, die teilweise künstlich beatmet werden müssen und daher, wie alle Patienten hier, intensiv-pflegebedürftig sind. Der jüngste Patient ist gerade einmal 38 Jahre alt. Dass diese Menschen nicht in den Gürzenich, den Sartory oder das Maritim gehen können, um einmal im Jahr Karneval zu feiern, dürfte verständlich sein. Dabei ist nicht die Mobilität der Patienten das Problem, sondern u. a. die Maschinen, die diese zum Atmen brauchen.

Doch am gestrigen Nachmittag kam dann halt der Karneval zu den Patienten. Organisiert hatte die kurze Karnevalssause Melanie aus dem Pflegeteam, die hierzu nicht nur ihre aktuellen Patienten, sondern auch ehemalige Patienten und Angehörige der Patienten eingeladen hatte. Für Künstler und Gäste gab es ein „kölsches Büffet“ und Getränke, denn nach der kleinen internen Feier im letzten Jahr, bei der bereits ein kleines Programm geboten wurde, hatte Melanie dieses Jahr „richtig aufgefahren“: Gleich fünf Programmpunkte füllten die zweieinhalb Stunden – und alle Künstler verzichteten zugunsten der schwerkranken Menschen auf ihre Gage!

Den Anfang machten „Ne Spetzboov un ne Frechdachs„, Hans-Willi Mölders und Timo Schwarzendahl (Foto), die mit ihren Liedern als Eisbrecher fungierten und für tolle Stimmung unter den rund 30 bunt kostümierten Jecken sorgten. Die Schunkelstimmung war bei den beiden Sängern garantiert – und als dann „Frechdachs“ Timo davon sang, dass er „dä Millowitsch jesinn“ hat, sangen alle begeistert mit. Der Stabsmusikzug der Nippeser Bürgerwehr brachte den Patienten und Angehörigen ein Ständchen, klar, denn Weidenpesch ist ja quasi das Nachbarveedel – und Melanie hat da so ihre Kontakte, wenn man mit Nachnamen jetzt „Düren“ heißt …

Die Kinder- und Jugendtanzgruppe „De Kölsche Ströppcher“ erfreute die Jecken mit ihren Tänzen auf der mega-kleinen „Bühne“, einer rund 4 * 4 Meter großen Terrasse vor dem Bungalow – aber zur Not tanzen Kölner Tanzgruppen auch auf einem Bierdeckel! Mit dem Spielmannszug der Neppeser Ahr-Schwärmer ging es weiter im Programm und auch hier schunkelten nicht nur die Gäste, sondern irgendwie auch die umliegenden Häuser bei bekannten kölschen Leedcher mit. Und auch beim letzten Programmpunkt, den Kallendresser, feierten die jecken Patienten und deren Angehörige mit.

In der nächsten Session soll es dann wieder eine Karnevalssause in der Weidenpescher Pflege-WG geben – bereits in dieser Session hatten sich einige Sponsoren, darunter u. a. Murat Kara von der Komet GmbH und der ehemalige Zugleiter des Nippeser Dienstagszug, Ralph Kuhn, dafür engagiert, dass die Veranstaltung größer, schöner, bunter wurde. Aber wir finden: „Da geht noch was!“ Vielleicht liest ja der ein oder andere Sponsor – es geht dabei weniger um Geld als um Sachspenden wie Orden oder kleine jecke Präsente für die Künstler und die Patienten – oder auch ein Künstler, der sich in den Dienst der guten Sache stellen und unentgeltlich auftreten möchte, unseren Bericht. Schreibt uns einfach an! Wir leiten die eingehenden eMails dann an die Organisatorin weiter! Die Patienten, die sonst nicht viel vom Karneval haben, würden sich sicherlich freuen!

Zugleiter Alex Dieper präsentiert Entwürfe für den Kölner Rosenmontagszug

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Jan 262018
 

Repros: Festkomitee Kölner Karneval

Passend zum Motto der Karnevalssession „Mer Kölsche danze us der Reih” wird das Tanzen auf allen Wagen im Kölner Rosenmontagszug im Mittelpunkt stehen. Ob „Der letzte Tango”, der den Klimawandel thematisiert oder „Dirty Dancing” von Kim Jong-un mit einer Atomrakete – alle Persiflagewagen nehmen das Thema in unterschiedlichsten Darstellungsformen auf. Zugleich wird der Rosenmontagszug politischer als in den Vorjahren. „Die Vorgänge in Nordkorea, den USA, aber auch der Brexit beschäftigen die Menschen in aller Welt”, weiß Alex Dieper, der Zugleiter des Rosenmontagszuges. „Das waren natürlich auch in unserem Rosenmontagsteam die wichtigsten Themen. Aber auch gesellschaftspolitische Debatten wie die Kampagne #MeToo gegen sexuelle Belästigung spielen im Zoch eine Rolle.”

Rund zwei Wochen vor Rosenmontag hat Zugleiter Alex Dieper die Entwürfe für den Kölner Rosenmontagszug der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei geht es immer wieder um das Tanzen in all seinen Formen: Stippeföttcher, Polonaise, langsamer Walzer – unterschiedlichste Tanzstile finden sich auf den Persiflagewagen wieder. Auch im übertragenen Sinne wie beim „Traumtänzer” oder dem „Totentanz” schwingt das Sessionmotto „Mer kölsche danze us der Reih” immer mit.

Unter den Teilnehmern sind 2018 so viele Tänzer wie noch nie – eine einzigartige Wertschätzung für die Anstrengungen der Tanzgruppen für den Kölner Karneval. Alex Dieper: „Als wir uns das Motto überlegt haben, wollten wir die Kölner Tanzgruppen in den Fokus des Interesses stellen. Sie trainieren meist zwei Mal die Woche und haben in der Session unzählige Auftritte. Da ist es nur folgerichtig, dass sie auch im Zug eine tragende Rolle spielen und sich nicht nur in den Sälen, sondern auch von den Zuschauern am Zugweg bejubeln lassen können.”

Neues Audio-Informationssystem

Insgesamt 26 Persiflagewagen und 44 Festwagen werden in 68 Gruppen die rund 7,5 Kilometer lange Strecke am Rosenmontag in Angriff nehmen. Dabei werden rund 11.000 Teilnehmer aus dem Kreis der im Festkomitee organisierten Gesellschaften sowie freiwillige Helfer die Jecken aus Köln und aller Welt mit Kamelle, Pralinen und Strüssjer versorgen. Erstmals erhalten die Besucher dabei auf mehreren Teilstrecken des Zugweges per Lautsprecher Informationen direkt aus der Zugleitung. „Wir wollen den Besuchern einen zusätzlichen Service bieten”, erklärt Zugleiter Alexander Dieper. „Wenn der Zug sich in Bewegung setzt, Gewitter bevorstehen oder vielleicht eine Verzögerung am Zugweg eintritt, können wir rund ein Drittel der Besucher ohne Umwege per Lautsprecher erreichen. Dazu haben wir nicht nur die technischen Voraussetzungen geschaffen, sondern auch den Kölner Kommunikationspsychologen Dr. Daniel Brunsch engagiert. Das ist ein großes Plus an Service und Sicherheit zugleich.”

(Quelle: Presseinformation des Festkomitee Kölner Karneval)

Bürgergarde „blau-gold“ feierte ausverkaufte Kostümsitzung

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Jan 262018
 

Foto: Andreas Klein

Im großen Festsaal der Kölner Sartory-Betriebe feierte am gestrigen Abend die Bürgergarde „blau-gold“ ihre diesjährige Kostümsitzung. Dabei konnten erstmals zwei Tanzoffiziere des blau-goldenen Traditionskorps sich den bunt kostümierten Jecken im Saal präsentieren. Warum? Dazu später mehr!

Mit dem Aufzug des Korps der Bürgergarde „blau-gold“ startete Präsident Markus Wallpott pünktlich in den Abend. Das Tanzpaar der Bürgergarde, Denise Willems und Marc Nelles, konnte vor heimischem Publikum quasi erst gar nicht verlieren – und wurde umjubelt! Und damit stand der erste blau-goldene Tanzoffizier auf der Bühne …

Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ begeisterte die Jecken mit seinem Vortrag ebenso wie die Musiker von „Kuhl un de Gäng“. Mit Guido Cantz und den Klüngelköpp war anschließend die erste Abteilung komplett und es ging in eine kurze Pause.

Beim Aufzug der EhrenGarde der Stadt Köln kam dann der blau-goldene Tanzoffizier Nummer 2 zum Zuge: Stefan Schadek, bis 2013 Tanzoffizier der Blau-Goldenen, hatte nach einem Unfall des Tanzoffiziers der EhrenGarde, Nico Kohr, bei dem dieser sich einen Band- und Kapselriss im linken Daumen zuzog, sich spontan als Aushilfs-Tanzoffizier angeboten. Mit Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“, „cat ballou“, dem Tanzcorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte und Kasalla feierte man bis in den frühen Freitagmorgen hinein …