Treuer Husar schoppte am ersten Sonntag im November

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Nov 062017
 

Fotos: Andreas Klein

Am gestrigen Sonntagvormittag trafen sich rund 180 jecke Männer zum traditionellen Herrenfrühschoppen der K.G. Treuer Husar Köln im Lindner Hotel City Plaza am Friesenplatz. Gleich zu Beginn zog das Korps der K.G. Treuer Husar auf und das neu formierte Tanzpaar zeigte sein Können: Tanzoffizier Kevin Köppe musste sich nach der letzten Session eine neue Marie suchen, denn seine bisherige Tanzpartnerin Daniela Neuhöfer musste kurzfristig aus beruflichen Gründen den Dienst quittieren (wir berichteten).

Also machten sich Köppe und das Korps auf die Suche – und nach diversen Castings wurde Clara Scheuer zur neuen Marie des blau-gelben Traditionskorps erkoren. Diese präsentierte gemeinsam mit ihrem Tanzpartner erstmalig die aktuellen Tänze vor quasi „heimischem“ Publikum. Neben dem Aufzug des Korps erwartete die Herren musikalische Unterhaltung mit Thomas „Klimpermännche“ Cüpper und der Band Pläsier sowie eine tänzerische Darbietung der Fauth Dance Company. Mit Dave Davis als „Motombo Umbokko“ brachte man den Herren einen Redner zu Gehör, der erst in der letzten Session den Sprung von der Comedy-Bühne auf die Bühne des rheinischen Karnevals erfolgreich absoviert hat. Und der gebürtige Kölner Davis hat den Spagat zwischen Comedy und Karneval, gerade auch wegen seiner Type des dunkelhäutigen Klomanns beim Restaurant mit dem goldenen „M“, meisterlich vollzogen.

Standing Ovations für Volker Weininger!

Absoluter Höhepunkt – und da waren sich alle Herren so gut wie einig – war jedoch der nach unserer Meinung absolute Mega-Super-Spitzen-Top-Redner des rheinischen Karnevals … Volker Weininger als „Dä Sitzungspräsident“! Es haben noch nicht viele Redner geschafft, dass wir als hart gesottene Karnevalsredakteure (denen man immer wieder einmal vorwirft, dass wir nicht Lachen könnten …) a) keine Luft mehr vor Lachen bekommen und b) man blind vor Lachen ist, weil die Tränenkanäle urplötzlich Hochwasser melden! Doch Volker Weininger hat das gestern mit seinem Vortrag mehr wie einmal geschafft! Seine Rede aus dem Vereinsleben seiner K.G. mit abgesagtem Rosenmontagszug, seinem strunzblöden Vereinskollegen Herrmann und dem Vereinsausflug auf das Münchener Oktoberfest MUSS man in dieser Session gehört haben, sonst hat man wirklich das Beste der Session verpasst! Die dazu passende Mimik des ewig lallenden Präsidenten, der seinen Alkoholpegel live auf „Temperatur“ hält, sorgt bei dieser Type für das Übrige.

Pin von Volker Weininger

Apropo Volker Weininger: In jeder Session fragten die Jecken, ob er keinen Pin haben würde. Hatte er nicht. Hatte! Denn in dieser Session gibt es den idealen Pin für den „Sitzungspräsidenten“! Der Pin zeigt einen typischen Bierdeckel, wie er jeden Tag beim Vorglühen des Sitzungspräsidenten vor seinen Auftritten entsteht … ein paar Striche für die Biere, ein paar Zahlen für die Schnäpse – ach sehen sie selbst!

Auch wenn das Ding auf den ersten Blick aussieht wie ein „billiger Button“ – das ist ein großer, vollwertiger Metallpin! Ein echt schickes Teil, gerade für Freunde des gepflegten Humors und des gepflegten Umgangs mit alkoholischen Getränken! Und wer Volker Weininger oder dessen Fahrer um den Pin bittet, sollte auch eine Spende bereit halten, denn Volker verbindet seinen ersten Sessionspin mit einer Spendenaktion: Die Spendensumme, die am Ende der Session (bzw. am Ende der Pins …) zusammen gekommen ist, wird Weininger für ein noch zu benennendes Kinderhilfsprojekt übergeben. Also, liebe Leute: Holt euch den in der Stückzahl begrenzten Pin von Volker Weininger und unterstützt – wie wir es gestern bereits getan haben – den guten Zweck!

Die Veranstaltung beim Treuer Husar ging übrigens am frühen Nachmittag zu Ende und man freut sich nun auf die bevorstehende, relativ kurze Session, die am 3. Januar 2018 mit dem Korpsappell im Pullman Cologne Hotel startet. Das Warm-Up am heutigen Tage sorgte jedenfalls für einen unterhaltsamen Vorgeschmack!

Treuer Husar schoppte am ersten Sonntag im November

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Nov 062017
 

Fotos: Andreas Klein

Am gestrigen Sonntagvormittag trafen sich rund 180 jecke Männer zum traditionellen Herrenfrühschoppen der K.G. Treuer Husar Köln im Lindner Hotel City Plaza am Friesenplatz. Gleich zu Beginn zog das Korps der K.G. Treuer Husar auf und das neu formierte Tanzpaar zeigte sein Können: Tanzoffizier Kevin Köppe musste sich nach der letzten Session eine neue Marie suchen, denn seine bisherige Tanzpartnerin Daniela Neuhöfer musste kurzfristig aus beruflichen Gründen den Dienst quittieren (wir berichteten).

Also machten sich Köppe und das Korps auf die Suche – und nach diversen Castings wurde Clara Scheuer zur neuen Marie des blau-gelben Traditionskorps erkoren. Diese präsentierte gemeinsam mit ihrem Tanzpartner erstmalig die aktuellen Tänze vor quasi „heimischem“ Publikum. Neben dem Aufzug des Korps erwartete die Herren musikalische Unterhaltung mit Thomas „Klimpermännche“ Cüpper und der Band Pläsier sowie eine tänzerische Darbietung der Fauth Dance Company. Mit Dave Davis als „Motombo Umbokko“ brachte man den Herren einen Redner zu Gehör, der erst in der letzten Session den Sprung von der Comedy-Bühne auf die Bühne des rheinischen Karnevals erfolgreich absoviert hat. Und der gebürtige Kölner Davis hat den Spagat zwischen Comedy und Karneval, gerade auch wegen seiner Type des dunkelhäutigen Klomanns beim Restaurant mit dem goldenen „M“, meisterlich vollzogen.

Standing Ovations für Volker Weininger!

Absoluter Höhepunkt – und da waren sich alle Herren so gut wie einig – war jedoch der nach unserer Meinung absolute Mega-Super-Spitzen-Top-Redner des rheinischen Karnevals … Volker Weininger als „Dä Sitzungspräsident“! Es haben noch nicht viele Redner geschafft, dass wir als hart gesottene Karnevalsredakteure (denen man immer wieder einmal vorwirft, dass wir nicht Lachen könnten …) a) keine Luft mehr vor Lachen bekommen und b) man blind vor Lachen ist, weil die Tränenkanäle urplötzlich Hochwasser melden! Doch Volker Weininger hat das gestern mit seinem Vortrag mehr wie einmal geschafft! Seine Rede aus dem Vereinsleben seiner K.G. mit abgesagtem Rosenmontagszug, seinem strunzblöden Vereinskollegen Herrmann und dem Vereinsausflug auf das Münchener Oktoberfest MUSS man in dieser Session gehört haben, sonst hat man wirklich das Beste der Session verpasst! Die dazu passende Mimik des ewig lallenden Präsidenten, der seinen Alkoholpegel live auf „Temperatur“ hält, sorgt bei dieser Type für das Übrige.

Pin von Volker Weininger

Apropo Volker Weininger: In jeder Session fragten die Jecken, ob er keinen Pin haben würde. Hatte er nicht. Hatte! Denn in dieser Session gibt es den idealen Pin für den „Sitzungspräsidenten“! Der Pin zeigt einen typischen Bierdeckel, wie er jeden Tag beim Vorglühen des Sitzungspräsidenten vor seinen Auftritten entsteht … ein paar Striche für die Biere, ein paar Zahlen für die Schnäpse – ach sehen sie selbst!

Auch wenn das Ding auf den ersten Blick aussieht wie ein „billiger Button“ – das ist ein großer, vollwertiger Metallpin! Ein echt schickes Teil, gerade für Freunde des gepflegten Humors und des gepflegten Umgangs mit alkoholischen Getränken! Und wer Volker Weininger oder dessen Fahrer um den Pin bittet, sollte auch eine Spende bereit halten, denn Volker verbindet seinen ersten Sessionspin mit einer Spendenaktion: Die Spendensumme, die am Ende der Session (bzw. am Ende der Pins …) zusammen gekommen ist, wird Weininger für ein noch zu benennendes Kinderhilfsprojekt übergeben. Also, liebe Leute: Holt euch den in der Stückzahl begrenzten Pin von Volker Weininger und unterstützt – wie wir es gestern bereits getan haben – den guten Zweck!

Die Veranstaltung beim Treuer Husar ging übrigens am frühen Nachmittag zu Ende und man freut sich nun auf die bevorstehende, relativ kurze Session, die am 3. Januar 2018 mit dem Korpsappell im Pullman Cologne Hotel startet. Das Warm-Up am heutigen Tage sorgte jedenfalls für einen unterhaltsamen Vorgeschmack!

Große Kölner startet mit Messe, Buchvorstellung und Sessioneröffnung in die Session

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Nov 052017
 

Foto: Andreas Klein

Mit der Aufführung der „Kölschen Mess für Urjel, Tröt un Trumm“ in der Basilika St. Aposteln startete die Große Kölner K.G. am gestrigen frühen Abend in die Sessionseröffnung. Die Messe von Werner Brock wurde anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Große Kölner K.G. im Jahr 1982 erstaufgeführt und zelebriert. Aus Anlass des 135-jährigen Bestehens der Gesellschaft und des 90-jährigen Geburtstags von Werner Brock wurde die Messe nun zum fünften Mal aufgeführt. Mitwirkende waren hierbei u. a. der Frauenchor Erftstadt-Lechenich, der Männergesangverein Sängerchor Heiligenhaus und das Kölner Bläser-Ensemble. Nach der Messe zog man sodann in den Kölner Gürzenich, um dort die Sessionseröffnung im Garderobensaal zu feiern.

Der Präsident der Große Kölner K.G., Dr. Joachim Wüst, begrüsste die knapp 440 Gäste und eröffneten das kurzweilige Programm. Die Band „Kappes und Co“ sorgte mit Klavier, Cajon und zwei Gitarren für kölsche Tön ohne große Verstärkertürme. Anika Marten als „Annemie Krawtschak“ (Foto) sorgte mit ihrer Rede für Lacher. Die Band „5 Jraad“ setzte im Gegensatz zur ersten Band wieder mehr auf Verstärker und damit auf lauteren Sound. Das Zwiegespräch „De löstije Knalltüte“, hervorgekommen aus der Kneipensitzung der K.G. Fidele Zunftbrüder, sorgte danach wieder für Lachsalven unter den anwesenden Gästen. Mit diesen vier Programmpunkten setze die Große Kölner K.G. auf vier Nachwuchskräfte aus den Reihen des Literarischen Komitees im Festkomitee Kölner Karneval. Den Programmabschluß bildete „Kempes Feinest“ um Frontfrau Nicole Kempermann.

Im Rahmen des Abends wurden gleich 52 neue Mitglieder in die Gesellschaft aufgenommen und erhielten ihre Gesellschaftsmütze. Die Mitglieder der Große Kölner K.G. erhielten den Sessions- bzw. Damenorden der Gesellschaft sowie das ganz neue Buch „Große Kölner Geschichte(n)“ aus der Edition Große Kölner, erschienen im Marzellen Verlag Köln.

Fidele Zunftbrüder feierten im Maritim Hotel den Start in die Session

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Nov 052017
 

Foto: Andreas Klein

Im kleineren der beiden Maritim-Säle, dem Saal Heumarkt, feierte die Kölner K.G. Fidele Zunftbrüder am gestrigen Abend ihren Start in die Session 2017/2018. Nach der Begrüßung durch Präsident Theo Schäfges zeigte die Tanzgruppe der Gesellschaft, die „Zunft Müüs“ einen ersten Tanz. Hiernach wurden interne Ehrungen der Tanzgruppe vorgenommen. Anschließend ehrte die Gesellschaft zehn Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit, darunter Hans Klein für 65 Jahre, Elli Betzhold für 60 Jahre, Christian Bohrmann für 55 Jahre sowie Brigitte und Hans Sender für jeweils 50 Jahre! Nach der Vorstellung des neuen Sessionsordens der Fidele Zunftbrüder ging es erst einmal zur Stärkung an das reichhaltige Buffet im Foyer.

Mit den Zwiegespräch „De Löstije Knalltüten“ (Foto) hat es ein Eigengewächs der Fidele Zunftbrüder auf den Vorstellabend des Literarischen Komitee im Festkomitee Kölner Karneval geschafft – und wurde dort gefeiert. Erprobt haben Conny und Peter ihre Type auf den Kneipensitzungen der Gesellschaft im Haus Schnackertz in Nippes. Und wer da besteht, der hat auch vor einem Gürzenich oder Kristallsaal keine Angst! Mit dem Auftritt der „Domhätzjer“ Nadine und Chantal endete das kurzweilige Programm, zusammengestellt von Literat Dirk Finkernagel, der für 22-jährige Vereinszugehörigkeit ebenfalls am gestrigen Abend geehrt wurde.

Danach tanzte man auch hier bis in den frühen Morgen zu den Klängen von Frank Maubach und seiner Kapelle.

Kölner Narren-Zunft nutzt die Sessionseröffnung für zahlreiche Ehrungen

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Nov 052017
 

Fotos: Andreas Klein

Im edlen Ambiente des Kölner Hyatt Hotels feierte am gestrigen Abend die Kölner Narren-Zunft mit rund 230 Mitgliedern und geladenen Gästen ihre Feier zum Elften im Elften. Nach der Begrüßung durch Bannerhär Thomas Brauckmann präsentierte die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Gesellschaft ihre Tänze für die kommende Session. Im Rahmen des Auftritts wurde auch Nicole Günther als neue Gruppenleiterin vorgestellt.

Laudatio durch Christoph Kuckelkorn

Thomas Plischka und Jürgen Preisigke erhielten anschließend den Verdienstorden der Gesellschaft. Der neue Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn wurde zum Ehrenzunftmeister der Gesellschaft ernannt. Der bisherige Senatspräsidenten Ernst-Georg Kliem erhielt den Goldenen Verdienstorden des Festkomitee Kölner Karneval. Und Christoph Kuckelkorn als frisch gebackener Ehrenzunftmeister hielt sodann die Laudatio auf Annegret Cremer, Ehrenpräsidentin des Colombina Colonia e. V., die am gestrigen Abend mit dem „Goldenen Herz“ der Kölner Narren-Zunft für Verdienste um das Kölsche Brauchtum ausgezeichnet wurde.

Nach einer ersten Stärkung mit der Vorspeise wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder verabschiedet und die auf der Jahreshauptversammlung neu gewählten den Anwesenden vorgestellt. Anschließend ernannte Bannerhär Thomas Brauckmann mit Dr. Marko Brambach, Maximilian Roth, Prof. Dr. Heinz-Dieter Schneider und Heribert Wimmer vier neue Senatoren. Für Horst Schleumer gab es die Silberne Verdienstnadel der Kölner Narren-Zunft.

Auf dem Hauptgang folgten mit Anika Marten als „Annemie Krawtschak“ und Dave Davis als „Motombo“ zwei kurzweilige Redebeiträge. Anschließend durfte bis in den frühen Morgen das Tanzbein geschwungen werden.

Sessionseröffnung der Deutzer K.G. „Schäl Sick“ im Zeichen des Jubiläums

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Nov 052017
 

Fotos: Andreas Klein

Im Bürgerzentrum Köln-Deutz feierte am gestrigen Abend die Deutzer K.G. „Schäl Sick“ den Start in ihre Jubiläumssession, denn die 1952 gegründete Gesellschaft wird 6 * 11 Jahre alt. Im gemütlichen Rahmen bot man den anwesenden Mitgliedern einen kurzweiligen bunten Abend mit einem kleinen Programm und einem großen Buffet.

Anika Marten als „Annemie Krawtschak“

Pressesprecher Richard Habering unterstrich im Gespräch mit der Presse, dass die Deutzer K.G. „Schäl Sick“ für den traditionellen Kölner Karneval steht – während Karl Timmermann aus Kevelaer am Niederrhein einen Partyschlager nach dem anderen in den Saal drückte. Da sollten sich Literat Mario Kreher und Pressesprecher Habering im Bezug auf den „traditionellen Kölner Karneval“ nochmal kurzschließen! Trotzdem schaffte es Schlagersänger Timmermann, dass selbst Anika Marten als „Annemie Krawtschak“ im improvisierten Saalfoyer mittanzte. Und auch die anderen Damen im Saal hatten Spaß, die Herren offenbar weniger … (siehe Foto).

Neben dem kurzen Programm wartete ein rustikales Buffet sowie der diesjährige Sessionsorden auf die Mitglieder. Der Orden ist der zweite Teil eines vierteiligen – nennen wir es mal – Puzzle, welches zusammengesetzt ein Bild des rechtsrheinischen Kölner Stadtteil Deutz ergibt. Das diesjährige Motiv zeigt das Deutzer Kastell – und den Orden ziert ein Stück Stein aus der historischen Mauer des wieder freigelegten Deutzer Kastell (am rechten Rheinufer direkt neben der Kirche „Alt St. Heribert“). Damit nach dem offiziellen Programm noch das Tanzbein geschwungen werden konnte, unterhielt Alleinunterhalter Andreas Konrad die Jecken der Jubiläumsgesellschaft.

Neppeser Naaksühle starten wieder mit Sitzung in die Session

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Nov 052017
 

Foto: Andreas Klein

Mit fünfeinhalb Stunden Programm im großen Festzelt im Nippeser Tälchen startete die K.G. Neppeser Naaksühle traditionell am gestrigen Abend in die neue Session. Rund 1.600 Jecken waren dem Ruf der Gesellschaft, die vor allem wegen ihres Musikzuges über die Grenzen Kölns hinaus bekannt ist, gefolgt und konnten sich im musikalisch dominierten Programm auf die Top-Kräfte des Kölner Karnevals freuen.

Nach dem traditionellen Aufzug der Altstädter Köln mit Regimentsspielmannszug, Tanzpaar und staatsem Korps begeisterten direkt die Klüngelköpp mit ihren neuen und alten Hits die kostümierten Gäste. Die Paveier schlossen sich mit ihren Hits an und brachten das Zelt zum Überkochen! Mit Kasalla ging es nahtlos weiter mit Stimmung im jecksten Festzelt im November eines jeden Jahres. Marita Köllner gehört bei den Neppeser Naaksühle schon fast zum Inventar und sorgte auch in diesem Jahr wieder mit ihren Liedern für mächtig Stimmung!

Tänzerisch begeisterten die Kölner Rheinveilchen am gestrigen Abend und sorgten beim Publikum für ein kurzes Durchschnaufen, bevor es in das weitere musikalische Highlight-Programm ging. Die Domstürmer, die Funky Marys, die Micky Brühl Band, cat ballou und zum Finale die Fidele Kölsche liessen das Zelt im Nippeser Tälchen zur größten Gemeinschaftssauna am heutigen Abend werden.

Die Neppeser Naaksühle feiern in diesem Jahr übrigens 40 Jahre Spielmannszug, was man auch auf der Sessionsspange der Gesellschaft sehen kann. Als nächste Veranstaltung steht wieder der traditionelle Frühschoppen auf dem Programm, der am 7. Januar 2018 in der Aula der Edith-Stein-Realschule stattfinden wird. Der Eintritt ist frei, das Programm wie immer top – und sogar das Kölner Dreigestirn der Session 2018 macht den Jecken seine Aufwartung. Und wer die Stimmung im Festzelt im Nippeser Tälchen mal live erleben will, hat am 10. November 2018 dazu Gelegenheit. Karten für die große 11.11.-Sause der Neppeser Naaksühle gibt es ab sofort bei deren Geschäftsstelle!

Große Höhenhauser K.G. Naaksühle feiert im Nachbarveedel

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Nov 052017
 

Foto: Andreas Klein

In ihrem Nachbarveedel Köln-Dünnwald, genauer gesagt im dortigen Schützenheim am Dünnwalder Mauspfad, feierte am gestrigen Abend die Große Höhenhauser K.G. Naaksühle ihren diesjährigen Ordensabend für Mitglieder und geladene Gäste. Nach der Begrüßung durch den neuen Präsidenten Andreas Bartkowiak und den 1. Vorsitzenden Christoph Siegrist zeigte die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Gesellschaft, die „Ühlepänz“, ihre Tänze für die kommende Session. Die rund 170 Gäste konnten sich dabei auf eine grundsolide tänzerische Darbietung freuen, die den Kids und Jugendlichen sichtlich viel Spaß bereitete. Dass da eine Zugabe fällig war, war irgendwie logisch! Nach einer kurzen Ehrung durften sich die Gäste am reichhaltigen Buffet stärken.

Ein erstes Programmhighlight war der Auftritt von Sophie Russel, dem Travestiestar aus dem Scala-Theater – ein Programmpunkt, den man bei einer traditionellen Karnevalsgesellschaft so eher nicht erwartet. Doch Russel konnte mit ihrer Show die anwesenden Jecken begeistern. Danach gab es ein paar Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft in der K.G., darunter für den neuen Präsidenten Andreas Bartkowiak und den Sitzungspräsidenten Eric Schroth, die jeweils seit zehn Jahren den Naaksühle angehören. Inge Langen erhielt eine Ehrung für ihre 25-jährige Vereinsmitgliedschaft.

Mit den Tanzkorps der K.G. Dürscheder Mellsäck aus dem rheinisch-bergischen Kürten hatte man ein Tanzkorps auf die Bühne geholt, welches tänzerisch durchaus mit den Kölner Tanzgruppen mithalten kann – welches man aber auf den Kölner Bühnen eher weniger antrifft, weil das Tanzkorps aus dem Umland kommt. Nach dem Auftritt der Kürtener Mellsäck wurde Franz Jankowiak für seine 50-jähige Mitgliedschaft in der Große Höhenhauser K.G. Naaksühle zum Ehrenmitglied ernannt. Hiernach ging Naaksühle-Literat Jürgen Steup als Redner in die Bütt. Den Verdienstorden der Gesellschaft erhielten am heutigen Abend Robert Kopp und Bernd Siegrist, beide Senatoren und Elferrats-Mitglieder der Gesellschaft. Kopp ist zusätzlich noch als Vereinsarchivar aktiv. Bevor am späten Abend die Tanzfläche eröffnet wurde, stellte man den Anwesenden noch den neuen Sessionsorden vor.