Kölner Schull- un Veedelszöch sind gut aufgestellt für kommenden Sonntag

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Mrz 012019
 

Foto: Andreas Klein

Im Rahmen eines Pressetermins am vergangenen Mittwoch gaben die „Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums“ einen Überblick über die Kölner Schull- un Veedelszöch, die am kommenden Sonntag auf dem Weg des Kölner Rosenmontagszug durch die Kölner Innenstadt ziehen werden.

Zuerst einmal dankte Bernhard Conin, Baas der „Freunde und Förderer“, den drei Traditionskorps EhrenGarde der Stadt Köln, Prinzen-Garde Köln und Rote Funken, für die mittlerweile traditionellen Wurfmaterialspenden für die drei Gewinner des Fußgruppen-, Wagengruppen- und Originalitätspreises, welche am Rosenmontag erneut am Zoch teilnehmen dürfen.

Conin erläuterte, dass die Kosten für die Durchführung eines Karnevalsumzuges in den letzten Jahren stark gestiegen wären. Seit dem Loveparade-Unglück im Jahr 2010 seien die Kosten für Sicherheit und Sanitätsdienst um 50 % gestiegen. Dieses würde auch viele Vereine in den Stadtteilen betreffen, in Köln-Rodenkirchen und Köln-Zollstock standen die Züge sogar auf der Kippe. Nur dank der unbürokratischen Hilfe der Stadt Köln, die für jeden der neun Kölner Stadtteile jeweils 10.000 € – also ingesamt 90.000 € – für die Durchführung der Stadtteilzüge bereit gestellt hatte, könnten die Karnevalsumzüge in dieser Session an den Karnevalstagen stattfinden.

Am 3. März 2019 – dem Sonntag, an dem die Schull- un Veedelszöch durch die Stadt ziehen – jährt sich der Einsturz des Kölner Stadtarchivs an der Severinstraße, bei dem zwei junge Menschen ums Leben gekommen sind, zum 10ten Mal. An der Ecke Severinstraße/Löwengasse, wo die Zöch seitdem einen Umweg um die Einsturzstelle machen, werden die Kölner Schull- un Veedelszöch gegen 11:50 Uhr zum ersten Mal überhaupt einen Stop einlegen. Neben Baas Bernhard Conin wird auch der Südstadtpfarrer Hans Mörtter hier an den Einsturz mit einem Redebeitrag erinnern. Die Tanzgruppe „Lyskircher Hellige Knäächte un Mägde“, die den Zoch traditionell anführen, werden zum Gedenken einen Tanz aufführen, wonach der Zoch dann seinen Weg fortsetzen wird.

Willi Stoffel, Zugleiter der Kölner Schull- un Veedelszöch, konnte verkünden, dass die Zahl der Musiker im Zoch gestiegen ist: „Neben den 14 externen Kapellen, die von den Freunde und Förderer finanziert werden, können wir auf eine steigende Anzahl von Musikern, sowohl in den Schulen als auch in den Veedeln verweisen. Bei den Schulen gehen rund 580 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte als Musiker mit, die Veedelsvereine haben rund 200 aktive Musiker in ihren Reihen.“, so Stoffel beim Pressetermin.

Insgesamt nehmen 54 Gruppen mit 2.700 Teilnehmern in den Veedelsvereinen teil, darunter sind 48 Fuß- und sechs Wagengruppen. Ob es, wie bisher, weiterhin eine Unterteilung in Fuß- und Wagengruppen geben wird, soll in den nächsten Monaten entschieden werden: „Die Zahl der Wagengruppen ist seit Jahren rückläufig. In diesem Jahr wollen wir aber noch die Unterteilung aufrecht erhalten. Ob das nächste Session auch noch so sein wird, werden wir spätestens im Sommer sehen.“, so Stoffel weiter.

In den Veedelszöch gibt es drei Jubiläen (90 Jahre Original Negerköpp, 50 Jahre „Kölsche Mädcher – Kölsche Junge“ sowie 40 Jahre „De Löstige Zollstocker“). Neu in den Veedelszöch 2019 dabei sind die sieben Gruppen mit den Nummern 45 (Familienstammtisch Ihrefelder 11er Rat), 46 (KölleAlarm e. V.), 47 (Och Jeck e. V.), 48 (Loss mer singe e. V.), 49 (Fründe für´s Levve), 50 (Puls of Europe Köln), 51 (KG Ponyhof e. V.) und 52 (Rheinische Fachhochschule Köln).

Abschließend bat Willi Stoffel die Medien darauf hinzuweisen, dass für die Kölner Schull- un Veedelszöch 2020 noch ehrenamtliche Helfer im Bereich Zugordner, Funker sowie bei der Aufstellung und Auflösung benötigt werden. Wer Interesse hat, kann sich direkt bei den „Freunde und Förderer“ melden.

Bei den Kölner Schullzöch, die traditionell am Sonntag vor den Veedelsvereinen laufen, sind 53 Schulen mit rund 3.800 Teilnehmern unterwegs. Darunter sind zwölf Grundschulen, eine Hauptschule, drei Förderschulen, drei Realschulen, 23 Gymnasien, vier Gesamtschulen, ein Berufskolleg, fünf private Schulen und das Zentrum für LehrerInnenausbildung. Damit sind alle Schulformen, die in Köln angeboten werden, im Zoch vertreten. In den Schullzöch sind 47 Fuß- und sechs Wagengruppen dabei.

Neu in den Schullzöch 2019 ist die Förderschule Thymianweg, gleich acht Schulen feiern Jubiläum, darunter die beiden Waldorfschulen, die 100 Jahre Waldorfpädagogik feiern. Die Hasenschule aus Braunsfeld feiert ebenfalls Jubiläum und hat zusätzlich den Wanderpreis der „Freunde und Förderer“, den „Kamellebüggel“, mit in der Gruppe. Den zweiten Wanderpreis, das „Lyskircher Buch“ der Lyskircher Junge, erhält die LVR Schule Belvedere Straße aus Köln Müngersdorf. Jede Schule, die das Lyskircher Buch erhält, gestaltet dort eine Seite zum
Thema Karneval. In diesem Jahr ist es die 2. Ausgabe des Buches, da das erste Buch seit der letzten Session voll ist.

Margarita von Westphalen-Granitzka, Schulamtsdirektorin i. R., lenkte den Blick der Medienvertreter auch noch einmal auf die große Zahl an Musiker in den Schulen: „Wir sind stolz darauf, dass 580 Kinder und Jugendliche sich aktiv musikalisch an den Schullzöch beteiligen. Und ich kann Ihnen versprechen, dass es oft sehr laut – denn viele Musikgruppen der Schulen sind Sambagruppen.“, so von Westphalen-Granitzka.

Nun hoffen, die Verantwortlichen darauf, dass die Schull- un Veedelszöch 2019 trocken und bei ruhigem Wetter sowie ohne große Störungen am kommenden Sonntag durch Köln gehen können. Den Pänz in den Schulen und den Veedelsvereinen wäre es zu wünschen!

Kölner Bundespolizei zieht Weiberfastnachtsbilanz

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Mrz 012019
 

Für den 28.02.2019 (Weiberfastnacht) zieht die Bundespolizei eine positive Einsatzbilanz.

Am Donnerstagmorgen lag die Auslastung der Bahnhöfe Köln Hbf und Köln Messe/Deutz beim üblichen Reiseverkehr, erst ab 11:00 Uhr stellten die Bundespolizisten eine deutlich erhöhte Auslastung fest. Gegen 11:30 Uhr wurden vereinzelt Gleisüberschreitungen im Bereich Bahnhof Köln-Süd festgestellt, weitere Gleisüberschreitungen wurden durch ein gutes Absperrkonzept verhindert.

Um 13:24 Uhr sorgte ein herrenloser Koffer in Köln Messe/Deutz für einen Einsatz, der sich jedoch schnell einem Reisenden zuordnen ließ und somit keine großen Beeinträchtigungen mit sich brachte.

Gegen 15:15 Uhr wurde die Bundespolizei alarmiert, weil ein 27-jähriger Eritreer am Bahnhof Köln Messe/Deutz Frauen nachstellte. Der polizeibekannte Mann wurde beanzeigt und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.

Um kurz vor 17:30 Uhr fiel ein stark alkoholisierter Mann auf Gleis 10 ins Gleisbett des Kölner Hauptbahnhofs – zum Glück war der Zug schon vorher eingefahren. Nach ersten Ermittlungen fiel der Mann ohne Fremdeinwirkung ins Gleis. Reisende halfen dem Mann auf den Bahnsteig, er wurde nach Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen. Die Bundespolizei sperrte kurzfristig den betroffenen Bahnsteigabschnitt.

Bereits ab 15:00 Uhr begann die Abreisephase der Karnevalisten, die weitestgehend störungsfrei verlief.

Die Bundespolizei leitete drei Ermittlungsverfahren wegen „Diebstahl“ gegen unbekannte Taschendiebe, drei wegen „Körperverletzung“ und zwei wegen „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ ein.

Polizeiführer Alfons Genreith zeigt sich mit dem positiven Einsatzverlauf und den getroffenen Maßnahmen der Bundespolizeiinspektion Köln zufrieden.

(Quelle: Pressemitteilung der Bundespolizei)

Stürmische Wettervorhersage für den Kölner Rosenmontagszug 2019

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Mrz 012019
 

Fotos: Andreas Klein

Am vergangenen Dienstag wurde in der Wagenbauhalle des Festkomitee Kölner Karneval am Maarweg das Richtfest für den Kölner Rosenmontagszug 2019 gefeiert. Wenn man den aktuellen Wettervorhersagen glauben schenken darf, dann könnte der Termin in der Wagenbauhalle der einzige Termin gewesen sein, bei dem die Persiflagewagen gezeigt wurden – für Rosenmontag ist, nach aktuellem Stand (01.03.2019, 11:00 Uhr) mit Orkanböen und Windgeschwindigkeiten bis zu 120 km/h zu rechnen …

Das Festkomitee Kölner Karneval hat die Wettersituation im Blick und will am Tulpensonntag entscheiden, ob und in welcher Form der Rosenmontagszug 2019 auf den Weg geschickt wird. Beim letzten Mal, als ein schwerer Sturm vorhergesagt wurde, liess sich der damalige Zugleiter und heutige Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn nicht groß verwirren und schickte den Zoch bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg durch Köln.

Sollte sich der Zoch am Rosenmontag wie geplant auf den Weg machen, dann erwartet die Jecken am Straßenrand ein Zug mit einer Einleitung und 83 Gruppen, 12.000 Teilnehmern (davon rund 2.900 in den Fußgruppen, 1.200 in den Tanzgruppen und 4.000 Helfer), 62 Kapellen mit rund 2.100 Musikern, 61 Festwagen (davon 26 Persiflagewagen), 42 Kutschen und 75 Bagagewagen (darunter auch einige mit Elektroantrieb). Für die Jecken sind 300.000 Strüßjer, 220.000 Schachteln Pralinen, 700.000 Tafeln Schokolade und rund 300 Tonnen Süßigkeiten in den Gruppen verteilt zu fangen.

Und auch dieses Jahr sind zahlreiche Prominente im Kölner Rosenmontagszug dabei. Gleich zu Beginn in der Einleitung gibt es auf dem Zugleiterwagen die größe Promi-Dichte, unter anderem mit Astronaut Alexander „Astro-Alex“ Gerst, der ehemaligen Fechterin Britta Heidemann, Sportmoderator Matthias Opdenhövel, Sänger Stefan Gwildis und Gunnar Herrmann von den FORD-Werken. Auf der Postkutsche der Roten Funken in Gruppe 5 wird Hans Süper mitfahren, auf dem Präsidentenwagen der NRW-Innenminister Herbert Reul und Stefan Löcher von der LANXESS arena.

Beim Festkomitee-Präsident in Gruppe 29 sind die u. a. TV-Moderatoren Elton und Kai Pflaume sowie Schauspieler Bernhard Hoëcker, BAP-Gründer Wolfgang Niedecken und Deiters-Inhaber Herbert Geiss mit an Bord. Auf dem Museumswagen in der gleichen Gruppe fahren Dirk Iserlohe (Chef des Dorint-Mutterkonzern), Schauspieler Ingolf Lück, und Moderator Dominik Porschen sowie weitere Promis mit.

Auf dem Präsidentenwagen der Nippeser Bürgerwehr wird FC-Torhüter Timo Horn dabei sein. Bei der Bürgergarde blau-gold sind auf dem Präsidentenwagen der ehemalige Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma und FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle zu finden. Harry Wijnvoord und Wolfgang Bosbach sind beim Reiter-Korps Jan von Werth auf den Festwagen, die Mannschaft und der Trainerstab des 1. FC Köln hat mit Nummer 59 eine eigene Gruppe im Rosenmontagszug. Auf dem Senatswagen der EhrenGarde fährt Dompropst Gerd Bachner mit und auf dem Postwagen der Prinzen-Garde der bekannte TV-Koch Horst Lichter.

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Abertausende feiern Eröffnung des Straßenkarnevals – Polizei sichert Veranstaltungen mit starken Kräften

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Feb 282019
 

Ab den Morgenstunden haben sich bei strahlendem Sonnenwetter anlässlich des heutigen Weiberdonnerstags (28. Februar) zahlreiche Karnevalisten auf den Straßen und Plätzen der Kölner Innenstadt getummelt. Mit über 1000 Beamtinnen und Beamten ist die Polizei Köln im Einsatz, um einen friedlichen Verlauf zu fördern.

Insbesondere auf den Platzflächen Alter Markt und Heumarkt in der Altstadt, noch dichter jedoch im Zülpicher Viertel und zunehmend in der Südstadt drängten sich die bunten Massen. Entsprechend mussten unter anderem im Bereich Zülpicher Platz und Ubierring vorbereitete Verkehrssperren eingerichtet werden, um die Verkehrssicherheit aufrechtzuerhalten. Mehrere Umzüge verliefen störungsfrei.

Bereits gegen 11.20 Uhr ließ sich an einer Sperrstelle in der Bechergasse ein alkoholisierter Randalierer (35) von städtischen Ordnungskräften nicht beruhigen. Ein durch hinzugezogene Polizisten bei dem Wohnsitzlosen durchgeführter Atemalkoholtest ergab circa 2,3 Promille. Die Beamten nahmen den 35-Jährigen zur Ausnüchterung in Gewahrsam.

Gegen 15.15 Uhr trafen Jecken auf der Aachener Straße nahe dem Rudolfplatz auf einen vierjährigen und orientierungslosen „Drachen“ namens Oskar. Der kleine mit blauer Jacke und grauer Jogginghose bekleidete Lindwurm hatte seine Eltern im Gedränge verloren. Gerade, als die geistesgegenwärtigen Karnevalisten den Kleinen an Polizeikräfte übergaben, bogen dessen Eltern um die Ecke.

Am frühen Nachmittag machte sich der zunehmende Alkoholkonsum unter anderem auch durch Schlägereien bemerkbar. Gegen 18.10 Uhr warf ein alkoholisierter 17-Jähriger nahe dem KD-Schiffsanleger an der Frankenwerft einen Böller willkürlich in die dortige Menge. Eine Frau erlitt infolgedessen Fußverletzungen und musste vor Ort durch eine Rettungswagenbesatzung ambulant behandelt werden. Der Jugendliche konnte sich gegenüber den einschreitenden Polizisten nicht ausweisen. Er wurde zwecks Identitätsfeststellung zur Wache gefahren und muss sich nun in einem Strafverfahren verantworten.

Bis 19.30 Uhr nahmen die Einsatzkräfte 25 Personen in Gewahrsam. Nach exhibitionistischen Handlungen und sexuellen Belästigungen wurden zudem zwei Tatverdächtige (23, 31) vorläufig festgenommen.

Auch weiterhin wird die Polizei deutlich präsent und für etwaige Bedarfsfälle ansprechbar bleiben.

(Quelle: Pressemitteilung der Polizei Köln)

3.333 Euro für Dreigestirn-Spendenprojekt „Kölsche Fründe“

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Feb 272019
 

Fotos: Kölner Narren-Zunft

Der „ungünstige“ Termin am Montag vor Weiberfastnacht gilt als einer der Hauptgründe dafür, dass die Blauen Montagssitzungen fast ausgestorben sind. Nur die KNZ hält diese Tradition noch als ein echtes Stück Kölsches Kulturgut seit 1880 aufrecht. Hierbei setzt sie ganz bewusst auf ein Top-Programm mit einer ausgewogenen Mischung an Musik-, Tanz- und Redneranteilen. Dieser Ansatz wird von den Kölner Karnevalisten immer mehr angenommen, denn die Besucherzahlen steigen weiter an auf über 1.100 Jecken, die an dieser geschichtsträchtigen Sitzung teilnehmen.

Eine Überraschung gibt es zu Sitzungsbeginn: Bannerhär Thomas Brauckmann muss erkältungs-bedingt seine Stimme schonen und fällt als Sitzungspräsident aus. Senatspräsident Andreas Bulich übernimmt und führt souverän und mit viel Wortwitz durch die Sitzung. Kombiniert mit einem Mix von Musikern (Micky Brühl Band, Domstürmer und Querbeat), Rednern (Martin Schopps, Motombo und Der Sitzungspräsident) und Tänzern (Kinder- und Jugendtanzgruppe der KNZ und Streetdancer Antweiler) herrscht eine sehr ausgelassene Stimmung im Publikum.

Verabschiedung Celine Hillgemann

Zum Ende des Auftritts der Kinder- und Jugendtanzgruppe wird die langjährige Tänzerin Celine Hillgemann nach Erreichen der Höchstaltersgrenze aus der Tanzgruppe verabschiedet. Als Geschenk erhält sie ein Exemplar des KNZ-Sessionsordens aus ihrem Geburtsjahr 2001.

Auch die KNZ verabschiedet bei der letzten Sitzung der Session den scheidenden Prinzenführer und KNZ-Ehrensenator Rüdiger Schlott. Nach Absprache mit dem Kölner Dreigestirn kommen Bauer und Jungfrau des KNZ-Dreigestirns 2017 Andreas Bulich und Literat Stefan Knepper, (Ex-Prinz Stefan Jung ist erkrankt) bei deren Auftritt ebenfalls auf die Bühne. Zu fünft singen sie ein eigens für Rüdiger Schlott geschriebenes und von Andreas Bulich mit der Flitsch begleitetes Krätzchen, das für viele Lacher im Saal und auch bei Rüdiger Schlott sorgt. Ferner erhält er ein Bild aus 2017, das Andreas Bulich als Prinzenführers und Rüdiger Schlott als Bauern zeigt. Beide haben für einen Tag die Rollen getauscht und sind so auf Veranstaltungen aufgetreten.

Soziales Engagement ist ein wichtiges Anliegen der KNZ. Daher überreicht Säckelmeister Dieter Herkenrath dem Dreigestirn einen Scheck in Höhe von 3.333 Euro für ihr Spendeprojekt „Kölsche Fründe“, zur Unterstützung von sozial Benachteiligten.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)

Kölsche Grielächer ernennen Msgr. Robert Kleine zum „Grielächer des Jahres“

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Feb 272019
 

Foto: Andreas Klein

Im ausverkauften Festsaal des Maritim Hotel Köln feierten die „Kölsche Grielächer“ am vergangenen Sonntag ihre erste von zwei Miljöh-Sitzungen in dieser Session. Unter den Gästen waren mit Reinhold Louis, Hans Süper und Peter Raddatz gleich drei „Grielächer des Jahres“ aus den letzten zehn Jahren – ein Zeichen dafür, dass der neue „Grielächer des Jahres“ nicht weit sein konnte …

Doch zuerst einmal eröffnete das Korps der Bürgergarde blau-gold die Veranstaltung. Nach dem Aufzug und der musikalische und tänzerischen Darbietung des Korps brachte Comedian Dave Davis als „Motombo Umbokko“ die Jecken im Saal zum Lachen. Mit den Domstürmer (Foto) und den Bläck Fööss folgten Hit auf Hit und der Saal schunkelte fast eine Stunde lang non-stop! Einen Angriff auf die Lachmuskeln gab es dann wieder mit Martin Schopps. Mit den Höhner und ihren Hits schunkelte man danach in die Pause.

Foto: Henry Schroll

Beim Aufzug des Kölner Dreigestirn zu Beginn der zweiten Abteilung war es dann so weit: Die Ernennung des neuen „Grielächer des Jahres“ wurde angekündigt. Und bislang war es so, dass der Geehrte bereits im Vorfeld von der Ehrung wusste. Doch dieses Mal … ÜBERRASCHUNG! Msgr. Robert Kleine, seit September 2012 Stadtdechant von Köln, war zwar von den „Kölsche Grielächer“ zur Sitzung eingeladen worden – er wusste aber bis zuletzt nichts von seiner Ernennung. Msgr. Kleine ist übrigens seit 2008 ordentliches Mitglied bei der K.G. Kölsche Grielächer und trägt dort den Duz-Namen „Dä Flöcke“.

Das Kölner Dreigestirn verließ die Bühne aber auch nicht ohne Präsent, denn jeder der drei Tollitäten erhielt einen Geißbock überreicht. Mit Bernd Stelter, Kasalla, Guido Cantz und BRINGS feierten die Kölsche Grielächer ihren neuen „Grielächer des Jahres“ bis in den Abend hinein. Im Rahmen der Sitzung wurde übrigens auch Horst Weber für seine 50-jährige Mitgliedschaft bei den Kölsche Grielächer geehrt. Weber, mit dem Biernamen „Dä Mattekröver“ versehen, erhielt eine in Messing getriebene Wanduhr aus dem Hause des Metallbildhauer Kreiten.

Kölsche Funkentöter feiern mit Ehrenbrandmeister Bosbach im Tanzbrunnen

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Feb 272019
 

Foto: Andreas Klein

Im ausverkauften Theater am Tanzbrunnen feierten am vergangenen Sonntag die Kölsche Funkentöter ihre traditionelle Kostümsitzung. Der bereits im letzten Jahr erfolgte Wechsel vom Festsaal des Leonardo Royal am Stadtwald in das gut doppelt so große Tanzbrunnen-Theater machte sich auch in dieser Session wieder bezahlt!

Unter den Gästen des Traditionscorps der Kölner Berufsfeuerwehr waren mit Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, WDR-Intendant Tom Buhrow und dem ehemaligen Bundespolitiker Wolfgang Bosbach gleich drei Ehrenbrandmeister. Bosbach wurde im November 2018 zum neuen Ehrenbrandmeister ernannt (wir berichteten) und am Sonntag den bunt kostümierten Jecken im Saal nochmal vorgestellt.

Beim Programm der Kostümsitzung wurde getanzt mit der StattGarde Colonia Ahoj und dem Tanzcorps „Fidele Sandhasen“, es wurde gesungen mit den Hits von Marita Köllner, den Rabaue, den Paveier, den Klüngelköpp und den Domstürmer sowie zu den Klängen der Kölner Ratsbläser und es wurde gelacht mit Martin Schopps (Foto) und Volker Weininger als „Dä Sitzungspräsident“. Natürlich besuchte auch das Kölner Dreigestirn die jecken Feuerwehrleute.

KKV „Unger Uns“ freut sich über aktiven Nachwuchs des Vereins

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Feb 272019
 

Foto: Andreas Klein

Dass der KKV „Unger Uns“ einen komplett ausverkauften Kristallsaal der Koelnmesse vermelden konnte, war am vergangenen Sonntagnachmittag auch mit etwas Glück verbunden: Wenige Tage vor der Sitzung hatte ein Busunternehmer über 20 Karten an den Verein zurück gegeben, weil er diese nicht verkauft hatte. Eine Rundmail später an die leer ausgegangen Interessenten war jedoch klar, dass die Karten schneller wieder weg waren als die berühmten „warmen Semmeln“ …

Die Jecken erlebten ein Top-Programm, welches mit dem Aufzug des Korps der Kölner Funken-Artillerie Blau-Weiß (auch bekannt als „Blaue Funken“) begann. Die Funken hatten auch einige Nachwuchsfunken mitgebracht, die von Präsident Udo Beyers mit süßen Präsenten überrascht wurden (Foto). Nachdem das Korps von der Bühne abgezogen war, musste Udo Beyers erst einmal ein kleines Loch überbrücken, denn das Kölner Dreigestirn hatte offenbar mit dem sonntäglichen Verkehrs zur nahe gelegenen LANXESS arena und der dort stattfindenden „Lachenden Kölnarena“ nicht gerechnet …

Mit Bernd Stelter, den Höhner, Comedian Dave Davis alias „Motombo Umbokko“ und den Paveier ging es danach stimmungsvoll durch die erste Abteilung. Nach der Pause gab es dann eine Überraschung: Die Jugend des KKV „Unger Uns“, die „JU Unger Uns“, hatten das lange verschollene Vereinslied mit Hilfe des Orchester Touché unter der Leitung von Günter Undorf wieder zum Leben erweckt. Das Vereinslied war lange Jahre nicht mehr vorgetragen worden, und so recht konnte sich keiner mehr an Melodie und Text erinnern. Doch eine Suche im Archiv brachte den Text und die Noten wieder zum Vorschein. Gemeinsam mit dem Orchester probten dann die sieben bis 15-jährigen Nachwuchssängerinnen und -sänger in mühevoller Kleinarbeit ein – und präsentierten das Lied zu Beginn der zweiten Abteilung.

Mit BRINGS, Fritz Schopps als „Et Rumpelstilzje“, den Bläck Fööss, Martin Schopps, der Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ und „cat ballou“ feierte der KKV „Unger Uns“ mit seinen bunt kostümierten Gästen bis in den Abend hinein …