Ausverkauftes Haus bei Tärää

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Feb 272017
 

Fotos: Andreas Klein

Nicht nur Partystimmung pur war bei der Tärää, Party für Junge und Junggebliebene am gestrigen Karnevalssonntag im Tanzbrunnen angesagt. Achim Kaschny, Präsident der KG Schnüsse Tring wurde – vor ausverkauftem Hause – durch Ralf Schlegelmilch, Präsident der Willi Ostermann Gesellschaft, zum Ehrenmitglied der Willi Ostermann Gesellschaft ernannt und für Karl-Heinz „Charly“ Brand, Leadsänger von de Räuber, war es sein letzter Arbeitstag. Er zieht sich nach dieser Session aus dem aktiven Geschäft zurück.

Klüngelköpp

Das „rote Kartell“ bestehend aus der Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V., Alte Karnevalsgesellschaft Schüsse Tring 1901 e.V., Kölsche Narrengilde von 1967 e.V. und den Fidelen Zunftbrüdern von 1919 e.V. hatte nun bereits zum 3. Mal diese überaus erfolgreiche Veranstaltung organisiert. Michael Budi, Geschäftsführer Stammtisch Kölner Karnevalisten und Alexander Kaschny, Tänzer bei der Tanzgruppe Kammerkätzchen und Kammerdiener führten durch das Programm und konnten so manchen Höhepunkt ankündigen. Nur unterbrochen von den Auftritten der Tanzgruppen der jeweiligen Gesellschaften, sorgten u. a. Paveier, Räuber, Klüngelköpp, Höhner, Cat Ballou und Domstürmer mit ihren bekannten Melodien aber auch neuen Liedern dafür, dass die Partystimmung anhielt und der Saal zur Sauna wurde.

(Quelle: Pressemitteilung des „roten Kartell“)

Kölsche Narren-Gilde feiert letzte Sitzung in der Session im Maritim Hotel

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Feb 272017
 

Foto: Andreas Klein

Die letzte Sitzung in dieser Session im Maritim Hotel Köln feiert seit Jahren die Kölsche Narren-Gilde, die zu diesem Anlass jede Session extra einen Maritim-Orden auflegt, den jeder Gast der Sitzung verliehen bekommt. Dazu gibt es ein rund sechsstündiges Programm – eines der längsten Programme in der Karnevalssession. Kein Wunder, dass der große Saal des Maritim aus allen Nähten platzte … während schräg gegenüber auf dem Kölner Heumarkt die Wagen der Kölner Schull- un Veedelszöch durch die Stadt zogen.

Apropo Kölner Schull- un Veedelszöch … die Kölner Polizei hatte am Freitag, überraschend für alle, neben dem bereits bekannten Fahrverbot für Lastkraftwagen über 7,5 Tonnen ein allgemeines Fahrverbot für die Kölner Innenstadt ausgesprochen. Wir hatten bereits am Freitag die Original-Pressemeldung der Polizei veröffentlicht. Dabei hatte die Kölner Polizei wohl übersehen, dass am Karnevalssonntag traditionell im Gürzenich und im Maritim Hotel noch Karnevalssitzungen stattfinden – und beide Veranstaltungsäle mitten im Sperrgebiet lagen. Nachdem wir die Polizei Köln darauf aufmerksam gemacht haben, haben wir noch einmal eindringlich vor den zu erwartetenden Problemen gewarnt. Besonders für die Veranstalter und Künstler waren die Sperrungen ein Problem, konnten in der Kürze der Zeit doch keine Sondergenehmigungen bei der Stadt Köln oder der Polizei Köln mehr eingeholt werden. Doch nach zahlreichen Bürgerbeschwerden und auch nach Regressforderungen der Veranstalter gab es eine „kölsche Lösung“: An einer bestimmten Sperre, welche auch zeitnah kommuniziert wurde, konnten die Besucher der Sitzungen in Gürzenich und Maritim-Hotel einfahren – und auch für die Künstler gab es Sonderregelungen, welche die Zufahrt zu den beiden Sälen während der Schull- un Veedelszöch sicherstellten.

Trotzdem gab es wohl Probleme bei der Zufahrt, weil viele der eingesetzten Polizeibeamten nicht ortskundig waren: Eine ältere Dame sprach eine Gruppe Journalisten, die sich im Foyer des Maritim unterhielten, an und machte ihrem Ärger Luft: „Wir waren schon einmal vor ein paar Jahren hier. Damals sind wir mit dem Zug gekommen. Das ging problemlos. Nun haben wir jemanden mit dem Rollstuhl dabei und mussten mit dem Auto anreisen. Über zweieinhalb Stunden hat man uns in Köln von Sperrstelle zu Sperrstelle geschickt, hin und her! Das war unzumutbar! Wenn das hier so üblich ist, werden wir nicht mehr nach Köln zum Karneval kommen!“, so die erboste Sitzungsbesucherin.

Aber es gab auch Gutes zu berichten: Stefan Virnich und Stefan Bertrams von der Kölsche Narren-Gilde hatten Jubiläums-Spangen auflegen lassen, die man auf den Veranstaltungen der Gesellschaft käuflich erwerben konnte. Und mit jedem Kauf der Spange ging der Erlös an das Kinder- und Jugendhospiz Köln-Süd – jecke 1.111,11 € kamen so zusammen und die Summe wurde noch auf der heutigen Veranstaltung übergeben.

Mit dem Musikkorps „Husaren Grün-Gelb“, die sich vor Jahren der Narren-Gilde angeschlossen haben, startete man am Nachmittag in die Veranstaltung. Die Band „Kölschraum“ durfte anschließend etwas früher auf die Bühne und auch länger auf der Bühne bleiben, da ein weiterer Künstler krankheitsbedingt seinen Auftritt absagen musste. Die Kinder- und Jugendtanzgruppe „De Höppemötzjer“ zeigte in ungewohnten Kostümen ihre Tänze. Die Räuber begeisterten mit ihren Hits genauso wie Martin Schopps mit seinem Vortrag. Mit den Paveier ging es anschließend in die Pause.

Die Tanzgruppe „De Höppmötzjer“ eröffnete die zweite Abteilung. Das Kölner Dreigestirn machte auch der letzten Maritim-Sitzung seine Aufwartung, bevor die Klüngelköpp nicht nur die „Stääne danze“ liessen. Bernd Stelter sorgte noch einmal für Lacher. Mit den Domstürmer, Kasalla und der Druckluft Marching Band gab es dann zum Finale der diesjährigen Sitzungen im Maritim Köln noch einmal ordentlich Musik auf die Ohren der jecken Gäste!

Aktuelle Information zu den Verkehrssperrungen an Rosenmontag in Köln – Anfahrtshinweise

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Feb 262017
 

Sperrstellen bei den Karnevalszügen

Am Rosenmontag (27. Februar) wird es in der Kölner Innenstadt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen. In dem Bereich zwischen Rhein und der Inneren Kanalstraße gilt ein Fahrverbot für LKW über 7,5 Tonnen bis 22 Uhr. Ein Befahren der Innenstadt mit kleineren Kraftfahrzeugen ist teilweise möglich.

Bereits ab acht Uhr wird die Polizei Köln innerhalb der rot markierten Bereiche der anliegenden Straßenkarte umfangreiche Verkehrssperrungen einrichten. Zudem werden Polizisten an ausgewählten Stellen Vorkontrollen durchführen. Die polizeilichen Verkehrsmaßnahmen werden flächendeckend greifen und bleiben bis zum Ende der Karnevalsumzüge bestehen. Mit zusätzlichen Sperrungen durch die Veranstalter ist zu rechnen.

Aufgrund dessen muss von einer deutlich längeren Anfahrtszeit für den Innenstadtbereich ausgegangen werden. Die Polizei Köln empfiehlt, nutzen Sie soweit wie möglich den öffentlichen Personennahverkehr. Sollten Sie mit dem Auto unterwegs sein, umfahren Sie weiträumig die Kölner Innenstadt.

Falls Sie mit Ihrem Fahrzeug zum Maritim, dem Gürzenich oder dem Parkhaus am Dom möchten, ist die Anfahrt über die Rheinuferstraße von Norden aus frei. Das Parkhaus am Rheinauhafen erreichen Sie über die Rheinuferstraße aus Richtung Süden.

Um morgens die Aufstellflächen des Rosenmontagsumzugs in der Südstadt zu erreichen, empfiehlt die Polizei den Innenstadtbereich weiträumig zu umfahren. Von Norden und Westen aus nutzen Sie mindestens die Innere Kanalstraße/Universitätsstraße als Umfahrung der Innenstadt in Richtung Süden.

Die Deutzer Brücke ist bis nach Zugende gesperrt. Ebenso ist die Zufahrt von der Severinsbrücke auf die Rheinuferstraße nicht möglich.

(Quelle: Pressemitteilung der Polizei Köln / Grafik: Polizei Köln)

Die Karnevalsbälle am Karnevalssamstag

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Feb 262017
 

Symbolbild: Andreas Klein

Traditionell gibt es am Karnevalssamstag zahlreiche Bälle in den Kölner Sälen – darunter u. a. im Theater im Tanzbrunnen bei der Bürgergarde „blau-gold“, in der Wolkenburg bei der K.G. Alt-Köllen, im Dorint Hotel an der Messe bei der StattGarde Colonia Ahoj und der größte Ball des heutigen Tages im Gürzenich mit der Prinzen-Garde Köln. In allen Sälen geben sich die Bands und Sänger die Klinke in die Hand, es wird bis in den frühen Sonntagmorgen hinein gefeiert und getanzt …

Allemannsjeck der Bürgergarde „blau-gold“

Der Allemannjeck ist seit Wochen ausverkauft! Kein Wunder, geben sich hier doch die Top-Bands den ganzen Abend über die Klinke in die Hand: Nach der Eröffnung mit dem Korps der Bürgergarde eröffneten papallapap den Reigen der Musikbands. Mit den Bläck Fööss und den Höhner waren die beiden absoluten Top-Bands, die weit über die Grenzen des Rheinlands bekannt sind, im Tanzbrunnen auf der Bühne zu sehen und zu hören. Mit Querbeat, Miljö, den Klüngelköpp und Kasalla sowie Party-Musik aus der Konserve ging es bis in den frühen Morgen.

Paprikaball der K.G. Alt-Köllen

In allen Räumen der Wolkenburg tummelten sich die Jecken auf dem Paprikaball der K.G. Alt-Köllen, einer der ältesten Gesellschaften im Kölner Karneval. Auch hier gab es – neben der gesellschafts-eigenen Tanzgruppe „Kölsche Harlequins“ – mit Kasalla, papallapap, Kempes Feinest, Kuhl un de Gäng sowie den Domstürmer ordentlich Musik auf die Ohren. Zwischendurch gab es auch hier tanzbare Hits bis in den frühen Morgen aus der Konserve.

Matrosenparty der StattGarde Colonia Ahoj

Heiß, heißer, Matrosenparty der StattGarde Colonia Ahoj! Bereits zum vierten Mal feierten über 1.000 sexy Matrosen und verführerische Seemansbräute auf der legendären Mottoparty der StattGarde. Auf der besonders bei der schwul-lesbischen Community beliebten Party sieht man jedes Jahr die extravagantesten und schillerndsten Kostüme. Gefeiert wurde hier zu den Klängen von Marita Köllner, Pläsier, den Räubern und DJ Little Man. Und natürlich präsentierten sich Bordkapelle, Shanty-Chor und Tanzkorps der StattGarde Colonia Ahoj ein letztes Mal in dieser Session, bevor man sich unter das bis in den Morgen feiernde Partyvolk mischte.

GardeDanz der Prinzen-Garde Köln

Gleich in drei Sälen des Gürzenich feierte am heutigen Abend die Prinzen-Garde Köln ihren „GardeDanz“, wie der Kostümball nun heißt. Die konzeptionelle Veränderung fruchtet, der Ball war seit Tagen ausverkauft! Und nur hier gab es heute die geballte kölsche Band-Power: 15 Top-Bands, drei DJs und das Kölner Dreigestirn machten hier die Nacht zum Tag! Im großen Festsaal des Gürzenich eröffnete Kurt Kokus den Ball pünktlich um 19:30 Uhr. Danach gab es hier auf der großen Bühne die Klüngelköpp, die Höhner, cat ballou, die Räuber, Querbeat, das Kölner Dreigestirn, BRINGS, Kasalla und die Paveier live zu hören und sehen. Eine Etage tiefer im Garderobensaal sorgten die Big Maggas, De Boore, die Funky Marys, Lupo, die Cöllner und Miljö für kurzweilige Stunden. Mit DJ Gordon Neu (im großen Saal), DJ Ingo Gründel (im Garderobensaal) und DJ Matheo in der Isabellensaal-Disco feierte man auch hier, bis der Morgen graute.

Rote Funken feiern am Karnevalssamstag gleich doppelt

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Feb 262017
 

Foto: Andreas Klein

Bei strahlendem Sonnenschein starteten die Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V. am heutigen Karnevalssamstag bereits früh mit ihrem traditionellen Funken-Biwak auf dem Neumarkt, mitten in der Kölner Innenstadt. Pünktlich um 10:00 Uhr eröffnete das älteste Kölner Traditionskorps mit seinem Auftritt die große Open-Air-Party bei freiem Eintritt. Es ist ebenfalls Tradition, dass die Jecken auf dem Neumarkt ein Kölsch-Glas der Roten Funken kaufen, welches an den Bierständen immer wieder nachgefüllt wird. Und ebenso traditionell gibt es deftige Erbsensuppe für kleines Geld.

Nach dem Korps sorgte Björn Heuser dafür, dass der ganze Neumarkt ein einziger Chor wurde und die Jecken bekannte kölsche Leedcher sangen. Natürlich besuchte auch das Schwesternkorps der Blauen Funken seine roten Kameraden. Anschließend sorgte die Micky Brühl Band für Stimmung, bevor das Korps der Altstädter Köln auf die Open-Air-Bühne marschierte. Das Kölner Dreigestirn liess sich nicht nur von der Prinzen-Equipe, sondern gleich von beiden Leibgarden begleiten: Die EhrenGarde der Stadt Köln als Leibgarde von Bauer und Jungfrau sowie die Prinzen-Garde Köln als Leibgarde des Prinzen Karneval brachten die Bühne an den Rand der Kapazität. Für das „Beste Kölsche Lied“ wurde in diesem Jahr die Band „Querbeat“ ausgezeichnet, die sich mit einem Auftritt für den Preis bedankten.

Am Abend feierten dann die Roten Funken im Maritim Hotel Köln ihren KaSaBa. Der Karnevals-Samstags-Ball ist ebenso Tradition wie das Funken-Biwak am Morgen. In beiden Sälen des Maritim Hotels gaben sich die Bands die Klinke in die Hand, u. a. Kasalla, die Klüngelköpp, die Paveier, die Höhner, Querbeat und cat ballou.

Deutzer K.G. „Schäl Sick“ beendet Vor-Jubiläumssession mit Kostümsitzung

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Feb 262017
 

Foto: Andreas Klein

Mit ihrer >Große „Schäl Sick“ Sitzung< beendete die Deutzer K.G. „Schäl Sick“ ihre Vor-Jubiläumssession: In der Session 2017/2018 heißt es dann 6 * 11 Jahre „Schäl Sick“! Doch bis dahin sind es noch ein paar Tage und um die Zeit zu überbrücken feiert man heute noch einmal richtig im Kristallsaal der Koelnmesse so richtig ab!

Das Garde-Corps „Grün-Weiß“ Köln eröffnete mit seinem Spielmannszug die mit 1.000 Jecken gut besuchte Sitzung: „Für uns ist das eine tolle Sache. 1.000 Gäste am Karnevalssamstag in den Kristallsaal zu locken, bei der Vielzahl von Veranstaltungen heute – wir sind damit mehr als zufrieden!“, so Pressesprecher Richard Habering im Gespräch mit uns. Renate Heymans & Dieter Schmitz sorgten als „Knubbelefutz un Schmalbedaach“ mit leiseren Tönen und charmantem Witz für Lacher im Saal. Beim Aufzug des Kölner Dreigestirn erhielten die Tollitäten für ihre Spendensammlung einen Scheck in Höhe von 333 € von der Deutzer Gesellschaft. Die junge Band „Pläsier“ sorgte mit rockigen Klängen für Stimmung. Kurz vor der Pause brachte Fritz Schopps in seiner Paraderolle als „Et Rumpelstilzje“ die Jecken noch einmal zum Lachen.

Das Tanzkorps „Blaue Jungs“ der K.G. Lövenicher Neustädter zeigte zu Beginn der zweiten Abteilung, warum man mittlerweile zu den Top-Tanzcorps in Köln gehört. Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ brachte mit seiner Reimrede die bunt kostümierten Gäste zum Mitmachen. Die „Druckluft Marching Band“ blies den Jecken ordentlich den Marsch, bevor Bernd Stelter zu später Stunde noch einmal die Lacher auf seiner Seite hatte. Zum Finale brachten die Rabaue mit ihren zahlreichen Hits die Jecken noch einmal von den Stühlen.

Prunksitzung mit vielen Ehrungen bei der Stromlose Ader und der K.G. Blau-Rot

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Feb 262017
 

Fotos: Andreas Klein

Seit einigen Jahren feiern die Kölner K.G. „Stromlose Ader“ und die K.G. Blau-Rot ihre Prunksitzung am Karnevalssamstag gemeinsam – und der Congress-Saal der Koelnmesse war auch heute wieder bis auf den letzten Platz voll! Gleich zu Beginn der Sitzung wurde kräftig geehrt – und zwei Präsidenten überraschten sich damit gegenseitig!

Frank Klever, Präsident der K.G. Blau-Rot, bat zu Beginn der Sitzung den scheidenden Festkomitee-Präsidenten Markus Ritterbach auf die Bühne. Ritterbach kam aber nicht alleine, denn Vorstandsmitglied Michael Kramp begleitete Ritterbach. Und bevor Frank Klever etwas sagen konnte, hatte sich Markus Ritterbach das Mikrofon geschnappt – und überraschte den Präsident der K.G. Blau-Rot mit dem Verdienstorden des Festkomitee Kölner Karneval in Silber! Der verdutzte Klever war ein paar Sekunden sprachlos, fand dann aber schnell wieder seine Worte – und ernannte im Gegenzug Markus Ritterbach zum Ehrenmitglied der K.G. Blau-Rot für seine Unterstützung in einer schwierigen Zeit, welche die K.G. in der Amtszeit von Ritterbach durchmachen musste!

Ehrung für Markus Ritterbach

Nach diesen ersten Ehrungen zeigte das Tanzcorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte den Jecken im Saal, warum man den Namen „Luftflotte“ zurecht trägt! Mit Kasalla ging es danach das erste Mal über Tische und Bänke. Fritz Schopps als „Et Rumpelstilzje“ sorgte mit seinem Vortrag über den Märchenwald für Lacher im Saal. Die Paveier mit ihren Hits machten aus der Sitzung dann wieder eine Stehung. Nach dem Auftritt von Ralf Knoblich als „Knubbelisch vum Klingelpötz“ überraschten Frank Klever von der K.G. Blau-Rot und Hans-Peter Houben von der K.G. Stromlose Ader den Orchesterleiter Markus Quodt mit einer besonderen Narrenkappe: Die eine Seite der Mütze ist von Blau-Rot, die andere Seite von der Stromlosen Ader!

Das Kölner Dreigestirn eröffnete nach der Pause die zweite Abteilung. Nach seinem Vater Fritz in der ersten Abteilung sorgte nun Sohnemann Martin Schopps für Lacher bei den Jecken im Saal. Die Domstürmer begeisterten mit ihren Hits alle Altersklassen und wurden gefeiert. Mit Bernd Stelter gab es am späten Abend noch einmal ordentlich was auf die Lachmuskeln. Das Finale der diesjährigen Gemeinschaftssitzung von K.G. Blau-Rot und der K.G. Stromlose Ader, die in diesem Jahr ihr 80-jähriges Bestehen feiert, bestritten gemeinsam mit ihren englischen und schottischen Freunden die Domstädter Köln!

Wieverfastelovend 2017 – ein “ganz normaler“ Tag bei den Blauen Funken: vom Rathaus über das Coloneum zum Fest in Blau im Gürzenich!

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Feb 252017
 

Nach einer sehr erfolgreichen Session mit vielen verschiedenen Sitzungen und der neuen Party blu|white sind auch die Blauen Funken auf der Zielgerade in Richtung Rosenmontag angekommen. Ganz nach Funkenart erfolgte dies an Wieverfastelovend geordnet in mehreren Schritten:

Wieverfastelovend – Der Morgen im Rathaus

Ein Auftakt nach Maß: die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln Henriette Reker empfing die Blauen Funken bereits am frühen Morgen in der Piazetta des Kölner Rathauses. Zu diesem Empfang war das gesamte Korps der Blauen Funken angetreten und die Jecken im Rathaus waren von dem Anblick und den Tänzen begeistert. Die Oberbürgermeisterin hatte auch ihr Versprechen wahr gemacht und hatte den Gutschein der Blauen Funken aus der Session 2016 eingelöst und sich eine Gesellschaftsjacke für Damen fertigen lassen, die sie stolz beim Empfang der Blauen Funken trug.

Der Nachmittag im Fernsehstudio

Auf Einladung der Produktionsgesellschaft Brainpool fuhr am Nachmittag eine Abordnung der Blauen Funken nach Köln-Ossendorf ins COLONEUM zur Aufzeichnung der Fernsehshow “Bülent Ceylan – Die Show“ von RTL. Ein paar Tage vorher hatte Bülent Ceylan schon mit dem Tanzpaar Corinna Hambach und Nicolas Bennerscheid sowie unter Anleitung des Blaue Funken-Exerziermeisters Jens Hermes fleißig geübt. Die Aufgabe für Bülent Ceylan bestand darin, in Blauer Funken-Uniform mit der Blaue Funken-Marie einen Teil des Artillerietanzes dazubieten – und das Training hatte sich gelohnt. Am Aufzeichnungsabend war auch Comedian-Kollege Olaf Schubert in einer Blaue Funken-Uniform mit von der Partie und schwang kräftig das Tanzbein.

Der Abend im Gürzenich – das 61. “Fest in Blau“

Um kurz vor 18 Uhr öffneten sich die Türen des Gürzenichs für über 4.500 Jecken, die die Blauen Funken auch in diesem Jahr zum 61. “Fest in Blau“ im Gürzenich, dem größten Ball an Weibernfastnacht, begrüßen konnten. Nachdem das im Vorjahr an vielen Stellen überarbeitete Konzept mit einem noch größeren Musikangebot in zwei Sälen und einer besseren Verteilung der Besucherströme von alle Seiten gelobt wurde, konnte in diesem Jahr darauf aufgebaut werden und es wurden z. B. noch mehr ruhigere Bereiche geschaffen, in denen man sich gut unterhalten und Kraft für die nächsten Stunden sammeln konnte. Mit neun Kölner Spitzenbands (Höhner, Brings, Klüngelköpp, Paveier, Micky Brühl Band, Cat Ballou, Kasalla, Kuhl un de Gäng, Miljö), die verteilt in den beiden großen Sälen auftraten, war für jeden Geschmack etwas dabei und die Besucher konnten auf dem Fest in Blau eine kölsche Programmvielfalt erleben, die keine andere Veranstaltung in Köln in diesem Rahmen bietet. Typisch für das Fest in Blau ist der Programmmix, und so erlebten die Fest in Blau-Besucher in beiden Sälen einen bunten Mix aus kölschen Tön und modernen Showband-Einlagen (Street Life, Roland Brüggen Band). Außerdem heizte ein DJ in der Fest in Blau-Diskothek im Isabellensaal den jungen Fest in Blau-Besuchern richtig ein. Die letzten Besucher verließen den Gürzenich erst in den frühen Morgenstunden.

(Quelle: Pressemitteilung der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. /
Fotos: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V., Michael Nopens / Knut Walter)