„Karneval in Nippes 2017“ erschienen

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Feb 102017
 

Grafik: BKB Verlag

Zum dritten Mal erscheint das Karnevalsmagazin „Karneval in Nippes 2017“ und zeigt auf 48 Seiten mit vielen stimmungsvollen Bildern, wie in Nippes Fastelovend gefeiert wird. Im Mittelpunkt stehen die vielen kleinen Vereine und Stammtische, die im Nippeser Dienstagszug mitziehen, sowie die Nippeser Bürgerwehr, die als einziges Kölner Traditionskorps noch ein Viertel im Namen trägt und den Straßenkarneval im Veedel organisiert.

Herausgeber ist der BKB Verlag, der die Auflage von 20.000 Exemplaren kostenlos in Nippes und den angrenzenden Stadtteilen an mehr als 150 Ausgabestellen verteilt.

In Nippes wird wie in den meisten Veedel noch Fastelovend in seiner ursprünglichen Form gefeiert. Hier wurde die Session mit einer großen Feier und einem Fackelzug eingeläutet, findet an Weiberfastnacht auf dem Wilhelmplatz die früheste Eröffnung des Straßenkarnevals statt, wird auf den Straßen und in den Kneipen ausgelassen und fröhlich gefeiert und zieht am Karnevalsdienstag einer der größten Veedelszüge durch die Straßen.

Organisiert werden Straßensitzungen und Zoch von der Nippeser Bürgerwehr, deren Geschäftsführer Gerd Düren uns im Gespräch einen Blick auf die Vorbereitungen und damit hinter die Kulissen werfen lässt. Und natürlich steht der Dienstagszug mit seinem Gruppen im Mittelpunkt der neuen Ausgabe.

Ohne all die vielen kleinen Veedelsvereine und Stammtische, Schulen und Sportvereine aber gäbe es keinen Straßenkarneval. Wie sie Fastelovend feiern und was sie in den übrigen vier Jahreszeiten unternehmen, wird an einigen Beispielen beschrieben. So zeigt die K.G. Seiner Deftigkeit Kölsche Boor., wie man im 66. Jahr eine kleine Karnevalsgesellschaft neu aufstellen kann, ist bei Ribombo zu erleben, dass man mit Rhythmus und Groove gute Stimmung erzeugen kann und verbinden der Judo-Club Ford Köln Sport und Fastelovend auf wunderbare Weise.

Daneben gibt es wie immer die jecken Termine im Veedel, Tipps für die Gesundheit an Karneval, zum Lesen und für Tierhalter und den Blick über das Veedel hinaus auf den Zug in Mauenheim.

(Quelle: Pressemitteilung des BKB Verlag)

Kostümsitzung der Prinzen-Garde mit überraschendem Rollentausch

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Feb 102017
 

Foto: Andreas Klein

Mit ihrer zweiten Kostümsitzung biegt die Prinzen-Garde Köln in die Zielgerade des Sitzungskarnevals ein. Im ausverkauften Festsaal des Gürzenich feierten die Jecken heute mit der Jubiläumsgesellschaft, die ja bekanntlich in dieser Session ihr 111-jähriges Bestehen feiert.

Foto: Prinzen-Garde Köln/facebook

Die Non-Stop-Sitzung wurde mit dem eigenen Korps eröffnet. Nach der Darbietung von Regimentskapelle, Tanzpaar und Korps brachte Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ die ersten Lacher im Saal unter. Die Klüngelköpp rissen die Jecken von den Stühlen. Bauchredner Klaus Rupprecht und sein vorlauter Affe „Willi“ sorgten danach wieder für Lachsalven. BRINGS rockten die Hütte und Guido Cantz strapazierte die Lachmuskeln. Das Tanzcorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte zeigte akkrobatische Höchstleistungen. Die Höhner und ihre Hits brachten die Jecken zum Schunkeln. Beim Aufzug des Kölner Dreigestirn staunten nicht nur die Jecken im Saal, sondern auch die Verantwortlichen der Prinzen-Garde Köln: Anstatt Bauer Andreas (Bulich) zog Bauer Rüdiger (Schlott) in den Saal ein – und anstatt Prinzenführer Rüdiger (Schlott) war Prinzenführer Andreas (Bulich) aufgezogen. Ein gelungener Rollentausch, der so im Vorfeld nicht bekannt geworden war. Mit Bernd Stelter und den Paveier feierte die Prinzen-Garde mit ihren Gästen bis in den frühen Morgen.

Bürgergarde „blau-gold“ ernennt Ludwig Sebus zum Marschall

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Feb 102017
 

Foto: Andreas Klein

Mit dem Aufzug des eigenen Korps startete die Bürgergarde „blau-gold“ in ihre Kostümsitzung im ausverkauften großen Festsaal der Sartory-Betriebe. Im Rahmen des Aufzuges wurden zwei Personen besonders hervorgehoben: Denise Willems, in dieser Session neue Tanzmarie beim blau-goldenen Traditionskorps, erhielt von ihren Korpskameraden einen Fuchsschwanz – Hintergrund der Aktion war, dass Willems mit ihrem Sessionsfahrzeug bereits eine Woche nach Übergabe (wir berichteten) eine „Begegnung“ mit einem Fuchs hatte. Dem Tier ist wohl nichts passiert, nur den Schreck hatten wohl Tier und Marie in ihren Knochen.

Besonders geehrt wurde beim Korpsaufzug das Karnevalsurgestein Ludwig Sebus, der am heutigen Abend zum Marschall ernannt wurde. In seiner Laudatio liess Laudator Ken Reise einen Einspieler des Jahres 1953 aus dem Gürzenich erklingen, in dem Sebus als „Nachwuchskünstler“ angekündigt wurde. Der 91-jährige Sebus freute sich sichtlich über die hohe Auszeichnung als Marschall „seiner Bürgergarde“.

Im nachfolgenden Programm gab es mit Bauchredner Klaus Rupprecht („Klaus & Willi“), Volker Weininger als „Dä Sitzungspräsident“ und Guido Cantz viel zu lachen. Musikalisch unterhielten Kasalla, die Paveier, cat ballou und die Höhner die bunt kostümierten Gäste. Tänzerisch setzten sich die „Kölsche Greesberger“ in Szene und das Korps der Roten Funken eröffnete die zweite Abteilung.

„Dat kölsche Hätz“ auch dieses Jahr mit neuer Rekordspendensumme

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Feb 102017
 

Foto: Andreas Klein

Bereits zum 17ten Mal feierte am heutigen Abend im Theater am Tanzbrunnen „Dat kölsche Hätz“ seine legendäre Benefizsitzung. Für den guten Zweck stellen sich die Künstler gerne zur Verfügung und verzichten dabei auf ihre Gage, so dass auch in diesem Jahr der Erlös der Sitzung sowie weiterer Aktionen im Laufe des Jahres am Ende der Veranstaltung an den Förderverein für krebskranke Kinder e. V. in Köln übergeben werden konnte – und, so viel sei bereits gesagt, die Summe übertraf in diesem Jahr alle Erwartungen!

Das Tanzcorps der Funken Blau-Weiß aus Windhagen (Rheinland-Pfalz) eröffnete an diesem Abend die von Robert Greven geleitete Benefizsitzung. Anschließend sorgten die Klüngelköpp mit ihren Hits und ihrer mittlerweile legendären Percussion-Show dafür, dass es keinen mehr auf seinem Sitzplatz hielt. Für die langjährige Treue zu „Dat kölsche Hätz“ wurde die Band um Frontsänger Frank Reudenbach und Bandchef Jochen Damm zu Ehrenmitgliedern ernannt. Neben der obligatorischen Urkunde und der Mitgliedsnadel gab es für die Band ein Bildquader mit dem Hätzmotiv von „Dat kölsche Hätz“. Neu im Kölner Karneval und gleich mit dabei bei der guten Sache war am heutigen Abend Comedian Dave Davis als Klomann „Motombo Umbokko“. Die Jecken im Saal hießen den in Köln geborenen Sohn ugandischer Eltern mit Standing Ovations willkommen. Und auch die Bläck Fööss stellten sich in den Dienst der Benefizaktion und verzichteten auf ihre Gage. Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ gehört ebenfalls mittlerweile fast zum festen Programmpunkt der größten Benefizsitzung Kölns. Aber nicht nur altgediente Karnevalisten, sondern auch die „jungen Wilden“ machen mit – in diesem Jahr sorgten „cat ballou“ mit ihren Hits für Stimmung. Bernd Stelter brachte die Jecken am späten Abend noch zum Zuhören. Und auch die Fastelovends-Rocker von BRINGS halfen mit ihrem Gagenverzicht mit, dass die Spendensumme immer größer und größer wurde. Traurig war man beim „Kölsche Hätz“, dass das Thorrer Schnäuzer Ballett heute zum letzten Mal bei der Benefizsitzung dabei war – die Gruppe hatte vor der Session bekannt gegeben, dass man Aschermittwoch die Tanzschuhe an den Nagel hängen wird. Und trotzdem – oder gerade deswegen – überraschten die Thorrer die Hätz-Verantwortlichen mit einem Scheck über 600,00 €. Und auch „Dat kölsche Hätz“ hatte für die Thorrer eine Überraschung parat: Für ihre Verdienste im Karneval in und um Köln in den letzten 30 Jahren erhielten das Thorrer Schnäuer Ballet den neuen „kölschen Hätz-Oskar“ überreicht! Die Musikformation Bajaasch begeisterte neben ihrer musikalischen Darbietung mit einer tollen Lasershow – und um kurz nach Mitternacht war es dann so weit: Die diesjährige Scheckübergabe stand an!

Bereits im Vorfeld war Klar, dass die Summe wieder über 300.000 € liegen wird. Im letzten Jahr waren es knapp über 334.000 €, welche übergeben werden konnten – und die Spannung stieg, ob man die Summe dieses Jahr wieder erreichen würde. Gemeinsam mit dem Team von „Dat kölsche Hätz“ wartete Monika Burger-Schmidt, die 2. Vorsitzende des Fördervereins für krebskranke Kinder Köln e. V., auf das Endergebnis für dieses Jahr – und Robert Greven machte es spannend … letztendlich stand auf dem Scheck eine neue Rekordsumme: 399.166,94 € hatte man in den vergangenen zwölf Monaten durch diverse Aktionen, auch der Partner, eingesammelt. Diese krumme Summe war einem Gönner im Saal wohl ein Dorn im Auge – und auf Zuruf wurde die Summe auf sensationelle 400.000,00 € aufgerundet! Damit hat „Dat kölsche Hätz“ insgesamt fast drei Millionen Euro für den Förderverein eingesammelt – und in der nächsten Session geht es weiter, vielleicht wieder mit einer neuen Rekordsumme?

Treuer Husar feierte wie „Anno dazumal“

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Feb 102017
 

Foto: Andreas Klein

Ein neues Format präsentierte die K.G. Treuer Husar blau-gelb am heutigen Abend in Kooperation mit dem Lindner Hotel City Plaza am Friesenplatz: Unter dem Titel „Husaren Anno dazumal“ bot man den knapp 170 Gästen einen All-Inklusive-Abend mit leckerem Essen, kalten Getränken und einem unterhaltsamen Programm in einem Rahmen, der einen in die 1930er, 1940er Jahre zurückversetzte – auch optisch, denn selbst die Crew des Hotels hatte sich entsprechend gekleidet.

Zur Einstimmung in den Abend gab es zu Beginn der Veranstaltung für die Gäste „Kölsche Tapas“, also u. a. Blutwurst, Leberwurst und „Halve Hahn“. Das Programm eröffnete die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Husarenpänz“ mit ihrer tänzerischen Darbietung. Mit alten kölschen Liedern begeisterten anschließend die Fleischersänger Köln, der Chor der Kölner Fleischerinnung, die Gäste. Volker Weininger als „Dä Sitzungspräsident“ sorgte mit seiner Type für Lachsalven im Saal – und ein paar Gäste bekamen ob der lustigen Type des lallenden Karnevalisten sogar Schnappatmung. Ralf Knoblich als „Dä Knubbelisch vum Klingelpötz“ konnte ebenso mit seinem Vortrag die Lacher für sich verbuchen. Thomas Cüpper als „Et Klimpermännche“ brachte mit seinen Evergreens aus den Federn von Ostermann, Berbuer und Co. die durchweg edel gekleideten Gäste zum Schunkeln.

In der Pause servierte das flinke Team des Lindner Hotel City Plaza den Gästen ein leckeres Essen; wahlweise gab es Sauerbraten mit Rotkohl und Klößen oder Krustenbraten mit Speckbohnen und Drillingen. Als Dessert gab es Eis, welches die jungen Damen und Herren des Serviceteams aus dem Bauchladen heraus servierten.

Nach der Pause eröffneten die Hellige Knäächte un Mägde mit ihren traditionellen Tänzen die zweite Abteilung. Gerd Rück liess für den besonderen Abend seine Type als „Ne Weltenbummler“ noch einmal aufleben und begeisterte mit seinem Vortrag. Für seine eher ruhigen Couplets bekannt ist Wicky Junggeburth, der auch am späten Abend den Saal noch einmal zum Zuhören bewegen konnte. Zum Finale lieferten die Rabaue einen Auftritt im nostalgischen Stil ab.

Müllemer Junge ernennen Generalmusikdirektor auf Mädchensitzung

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Feb 092017
 

Fotos: Andreas Klein

Große Ehre am heutigen Nachmittag für Orchesterleiter Markus Quodt auf der ausverkauften Mädchensitzung der Müllemer Junge im rechtrheinischen Gürzenich, der Mülheimer Stadthalle: Präsident Siegfried Schaarschmidt ernannte Quodt, der seit fast 20 Jahren nahezu alle Veranstaltungen der Müllemer Junge mit seinem Orchester begleitete, zum „Generalmusikdirektor vum Müllemer Böötche“. Neben einer Urkunde erhielt Quodt auch eine Gesellschaftsmütze, auf der ein goldener Notenschlüssel eingestickt ist.

Zum elften Mal leitete Literat Alexander Dick als Sitzungspräsident die heutige Mädchensitzung, assistiert von seiner Frau Silke an seiner Seite. Die Sitzung war, wie die Müllemer Junge mitteilten, „zu 100,1 % ausverkauft“, denn mit 1043 Karten wurde eine Karte mehr verkauft, als der Saal in der Sitzplatzvariante eigentlich hergibt.

Marc „Blötschkopp“ Metzger

Eröffnet wurde der Nachmittag mit der Kindergruppe der Blauen Funken. Anschließend sorgte Martin Schopps für erste Lachsalven unter den jecken Weibern. Kasalla, die ja – wie gestern bekannt wurde – mit „One Republic“ beim Rosenmontagszug einen Musikwagen bespielen, rissen die Mädels von den Stühlen. Guido Cantz strapazierte anschließend wieder die Lachmuskeln. Die Klüngelköpp, die auch in dieser Session wieder ordentlich auf die Pauke hauen, machten aus der Sitzung wieder eine Stehung. Das Kölner Dreigestirn wurde kurz vor der Pause besonders frenetisch empfangen, war Bauer Andreas Bulich doch bis 2009 ca. zehn Jahre lang Mitglied der Jugendabteilung der Müllemer Junge, den „Juniörchen“.

Nach der Pause brachte Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ die Damen mit seiner Stand-Up-Comedy wieder zum Lachen. Einen besonderen Auftritt gab es zu Beginn der Darbietung der Bläck Fööss: Die „Hüpfenden Flöhe“, Schülerinnen der GGS Köln-Bayenthal, sangen gemeinsam mit den Fööss passend zum Sessionsmotto das Lied „Pänz, Pänz, Pänz“ – und die Flöhe spielten dazu auf ihren Ukulelen. Die jecken Mädcher im Saal waren gerührt! Nachdem die Kids dann im Elferrat Platz genommen hatten, brachten die Bläck Fööss ihr normales Sessionsprogramm. Die Tanzgruppe „Original Matrosen vum Müllemer Böötche“ der Müllemer Junge hatte natürlich ein Heimspiel. Mit Musik-Power von BRINGS und Querbeat ging die diesjährige Mädchensitzung am Abend zu Ende – und noch vor Schluss waren bereits die ersten Kartenbestellungen für die nächste Session klargemacht worden.

Kleine Erdmännchen mit großer Wohltätigkeitssitzung

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Feb 092017
 

Foto: Andreas Klein

Rund 1.200 Jecken waren dem Ruf der „Kleine Erdmännchen“ in den großen Festsaal der Sartory-Betriebe gefolgt, denn es stand die legendäre Wohltätigkeitssitzung auf dem Programm. Im Elferrat saßen heute neben Geburtstagskind und Sitzungsleiter Gerd „Bärchen“ Sester unter anderem Gigi Herr und Sophie Russell, im Saal hatten u. a. 150 Flüchtlingshelfer Platz genommen, die von den Bürgermeistern der Stadt Köln ausgewählt und von den Erdmännchen – als kleiner Dank für die ehrenamtliche Arbeit der Helfer – zur Sitzung eingeladen worden waren.

„Dä Tamme Hanken för Minsche us Kölle“

Mit dem Korps der Bürgergarde „blau-gold“ startete man in den Abend. Nachdem das Korps wieder von der Bühne war, sorgten mit Hans-Dieter Hahn-Möseler und Rainer Krewinkel als „Botz & Bötzje“ zwei Redner aus der Eifel für erste zaghafte Lacher im Saal. Für Stimmung sorgte danach die Brass-Formation „Querbeat“, die mit ihren Rhythmen die Jecken von den Stühlen riss. Große Überraschung dann für einen langjährigen, verdienten Ehrenamtler: Nadine Krahforst vom Festkomitee Kölner Karneval kam auf die Bühne – und ehrte, Zitat von Pressesprecher Manfred Eupen, „dä Tamme Hanken för Minsche us Kölle“, Wilfried „Heilhänder“ Wiltschek mit dem Verdienstorden in Silber des Festkomitee. Wiltschek kümmert sich seit Jahren ehrenamtlich in der Session um die kleinen Wehwehchen der Tänzerinnen, Tänzer, Musiker, Roadies und anderen im Karneval aktiven Menschen. Da wird schnell mal im Backstage-Bereich ein Bein oder Arm getapet oder ein Tisch im Foyer zur Liege für das schnelle Einrenken eines Wirbels umfunktioniert! Eine Ehrung, die nach unserer Meinung schon sehr lange überflüssig war!

Fotos: Anja Bögge

Das Kölner Dreigestirn besuchte nach der Ehrung die Wohltätigkeitsveranstaltungen und gratulierte Wiltschek zu seiner Ehrung. Die Beckendorfer Knallköpp brachten den Saal noch einmal zum Lachen, bevor es mit den Cöllner musikalisch in die Pause ging.

Gleich nach der Pause erhielt Hans Süper das „Goldene Erdmännchen“ und bedankte sich mit einem kurzen Auftritt. Joachim Jung als „Lieselotte Lotterlappen“, die StattGarde Colonia Ahoj und die Paveier komplettierten die diesjährige Wohltätigkeitsveranstaltung.

Närrische Insulaner ehren Räuber-Hauptmann Brand

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Feb 092017
 

Fotos: Andreas Klein

Mit rund 700 jecken Mädels im Saal meldete die Große K.G. Närrische Insulaner am heutigen Abend im Festsaal der Kölsche Hofburg, dem Pullman Cologne Hotel, ausverkauft: „Das Hotel plant mit rund 950 Plätzen. Dann kann man sich aber im Saal nicht mehr bewegen. Deshalb haben wir nur 700 Plätze – und unsere Mädels freuen sich über die Bewegungsfreiheit!“, so Pressesprecher Klaus Dannenberg.

Und auch bei der Saalkapelle geht man neue Wege: „Eine Saalkapelle kostet richtig Geld. Einen Großteil davon können wir sparen, wenn wir auf einen guten Alleinunterhalter setzen – und den haben wir mit Andreas Konrad gefunden. Die Tanzgruppen bringen sowieso ihre CDs mit, die Bands spielen live – und den Tusch kann ein Alleinunterhalter genauso spielen wie eine Kapelle!“, so Dannenberg weiter. „Und das Geld, was wir bei der Kapelle sparen, können wir ins Programm investieren!“

Kölsche Greesberger

Mit dem Korps der Roten Funken, die mit ihrer Regimentskapelle gleich zu Beginn der Sitzung direkt kölsche Töne in den Saal drückten, startete der Abend. Nach den Darbietungen von Funkenkorps und Tanzpaar brachten die beiden Comedy-Rentner „Willi & Ernst“ die Damen zum Lachen. Mit Kasalla feierten die 700 jecken Wiever dann eine Stehparty vom Allerfeinsten. Die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kölsche Greesberger“ zeigte ihre Tänze, bevor das Kölner Dreigestirn den Mädcher seine Aufwartung machte. Die Tanzgarde der Turmgarde Eitorf bewies eindrucksvoll, dass man auch im Kölner Umland gute Tanzgruppen finden kann. Mit den Höhner und Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ ging die erste, lange Abteilung zu Ende.

Nach der Pause eröffnete die StattGarde Colonia Ahoj die zweite Abteilung – und auch hier das ewig gleiche Bild: Das Tanzcorps bringt den Saal zum Beben! Das Thorrer Schnauzerballett verabschiedete sich mit dem heutigen Auftritt bei den Närrische Insulaner, bekanntlich hört die Truppe nach der Session auf. Zum Finale sorgten die Räuber mit ihren Hits noch einmal für Stimmung in der Kölsche Hofburg – und Räuber-Hauptmann Charly Brand, der ja an Aschermittwoch von der karnevalistischen Bühne abtritt, wurde von der Gesellschaft zum Ehrenmitglied ernannt.