One Republic und Kasalla im Kölner Rosenmontagszug

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Feb 082017
 

Foto: Deutsche Telekom/Kasalla

Das Festkomitee Kölner Karneval und die Telekom machen den Kölner Rosenmontag zum virtuellen Erlebnis. Dazu präsentiert das Bonner Kommunikationsunternehmen am Rosenmontag gleich zwei sogenannte Street Gigs. Bevor die US-Superstars von OneRepublic den Kölner Karneval virtuell aufmischen, heizen die Lokalmatadoren Kasalla auf einem fahrenden Musikwagen dem Publikum des Rosenmontagszuges ein. „Für uns als echte Kölner geht damit ein Lebenstraum in Erfüllung. Es ist klasse, dass wir auf die Art und Weise Teil des Rosenmontagszuges werden und ein Stück ‚kölsches Lebensgefühl‘ in die Welt transportieren können“, erklärt Leadsänger Bastian Campmann. Im besten Netz und über die sozialen Netzwerke werden Eindrücke von ihrem Auftritt im Zug weit über die Grenzen Kölns hinaus geteilt.

Zu Gast auf dem Wagen sind auch OneRepublic. Die US-Weltstars bestreiten am Abend nach dem Zug ein Konzert im Kölner Karnevalsmuseum. Dieses wird als 360 Grad-HD-Livestream auf live.telekomstreetgigs.de übertragen. „Wir haben eine besondere Verbindung zu Deutschland und der Karneval ist so ein großartiges, stimmungsvolles und friedliches Ereignis. Wir sind sehr stolz, in diesem Jahr mit dem Livestream ein Teil davon zu sein“. Damit können nicht nur die rund 1,5 Millionen Besucher in der Domstadt, sondern Fans bundesweit Teil des digitalen Konzerterlebnisses mit OneRepublic werden.

Richtungsweisende Kooperation für das Kulturerbe Kölner Karneval

Für das Festkomitee Kölner Karneval ist die Kooperation richtungsweisend. „Der Karneval verbindet alle Menschen, ob groß oder klein, arm oder reich und ganz egal, wo sie zuhause sind“, erklärt Markus Ritterbach, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Durch unsere Partnerschaft mit der Telekom haben wir die Möglichkeit, dank innovativer Technologie die besondere Fröhlichkeit und Leichtigkeit des Kulturerbes Kölner Karneval digital auf neuen Wegen zu transportieren. Das wird – auch aufgrund des Einsatzes der 360 Grad-Technik – für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis.“

Die Telekom unterstützt diesen Weg. „Mit den Live-Auftritten von OneRepublic und Kasalla inszenieren wir den weltweit bekannten Kölner Karneval nun auch als herausragendes Content- und Live-Ereignis im besten Netz“, erklärt Michael Schuld, Leiter Kommunikation und Vertriebsmarketing der Telekom Deutschland. „Damit können Karnevalsbegeisterte in ganz Deutschland hautnah dabei sein und wir setzen unser Markenversprechen ‚Erleben, was verbindet.‘ wieder einmal eindrucksvoll um.“

Weltstars OneRepublic treffen auf Lokalmatadoren Kasalla

Foto: Deutsche Telekom/Genevieve Tedder

OneRepublic ist eine der erfolgreichsten Bands weltweit. Nach ihren mehrfach mit Platin und Gold ausgezeichneten Alben „Dreaming Out Loud“ (2007), „Waking Up“ (2009) und „Native“ (2013) haben OneRepublic im vergangenen Herbst ihr neues Album „OH MY MY“ veröffentlicht. Das Album erreichte in über hundert Ländern die Spitzenpositionen in den Charts. Die Grammy-nominierte Band spielte in 154 Städten in 26 Ländern in den letzten zwei Jahren. Ihre größten Hits sind unter anderem „Counting Stars“, „Apologize“, „Love Runs Out“ sowie „Wherever I Go“ und die Band hat damit mehr als zwölf Millionen Alben verkauft. Zudem arbeitete Ryan Tedder als Songwriter und Produzent unter anderem für Musik-Größen wie Taylor Swift („1989“) und Adele („21“). Für beide Produktionen wurde er mit dem Grammy Award ausgezeichnet. Die Arbeit am aktuellen Album „OH MY MY“ untermauerte das persönliche Motto der Band: „Wenn du dich nicht immer weiterentwickelst, die Grenzen überschreitest, um zu sehen, ob eine Idee aufgeht, dann machst du etwas falsch“. Mit ihrem Konzert als 360 Grad-HD-Livestream schreiben OneRepublic gemeinsam mit der Telekom das nächste Kapitel.

Kasalla ist mittlerweile über die Grenzen von Köln hinaus bekannt, aktuell die angesagteste „Kölschrock“ Band und begeistert nicht nur im Kölner Karneval. Ihr fünfjähriges Jubiläum feierte die Band mit zwei ausverkauften Shows am 9. und 10. September 2016 vor 30.000 Fans in der LANXESS arena. Bastian Campmann, Flo Peil, René ‘Ena‘ Schwiers, Nils Plum und Sebastian Wagner gründeten ihre Band im Jahr 2011 unter dem Motto „Alles kann – Kölsch muss“. Die Kölschrocker werden mit Hits wie „Pirate“ oder „Immer noch do“ und ihrer neuesten Single „Mer sin eins“ die Besucher des Kölner Rosenmontagszuges begeistern. Dabei ist die Band bei weitem kein Kölner Phänomen, denn ihr drittes Album „Us der Stadt mit K“ belegte im Februar 2015 Platz zwölf in den deutschen Charts.

Tickets für den Telekom Street Gig mit OneRepublic am Abend des 27. Februar 2017 im Kölner Karnevalmuseum können nicht gekauft, sondern nur gewonnen werden. Zum Beispiel auf www.telekom-streetgigs.de.

(Quelle: Pressemitteilung der Deutsche Telekom AG)




„Cologne Second“: Immisitzung wirbt bei Trump für Köln

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Feb 082017
 

Foto: Tom Hafner

„America First“ lautet das Motto von Donald Trump. Warum dann nicht zumindest „Cologne Second“? Mit diesem nicht ganz ernst gemeinten Vorschlag richtet sich ein neues Youtube-Video an den US-Präsidenten. Der Satire-Clip beschreibt die Vorzüge der „schönsten Stadt der Welt“ in Trumps Sprache: Großspurig, euphorisch und nicht immer den Tatsachen entsprechend.

Produziert hat den Clip die Immisitzung, Köln internationalste Karnevalsshow. Die Kabarettrevue greift damit eine Idee der niederländischen Satireshow „Zondag Met Lubach“ auf (Sonntag mit Lubach). Die hatte in einem eigenen Video für die Niederlande bei Trump geworben. Aus dem Clip ist inzwischen eine europaweite Aktion geworden: Auf der Webseite everysecondcounts.eu haben einige europäische Länder Bewerbungsvideos veröffentlicht.

Das Kölner Video nimmt Trump auf die Schippe – und manche Besonderheit der eigenen Stadt. Aus dem Dom werden die Twin Towers, aus Trump Tünnes. Die Stadtmauer ist viel älter als Trumps Mauer zu Mexiko – und obendrein ließen die Kölner die Italiener, genauer gesagt: die Römer, dafür zahlen.

Anzusehen ist das Video auf dem YouTube-Kanal der Immisitzung,auf Facebook und natürlich direkt hier auf koelsche-fastelovend.de:

Die Immisitzung steht für kabarettistischen Karneval mit rasanter Bühnenkomik, internationaler Musik und ausgelassener Feierlaune. An 23 Abenden lockt sie mehr als 8000 Zuschauer in die Kölner Südstadt. Einzigartig ist das multikulturelle Ensemble mit Künstlern aus aller Welt. Das Motto wirbt für Toleranz: Jede Jeck is von woanders. Für die aktuelle Saison gibt es noch wenige Restkarten.

St. Elisabeth-Krankenhaus Hohenlind wieder jeck

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Feb 072017
 

Foto: Andreas Klein

Zur traditionellen Karnevalsveranstaltung hatte am heutigen Nachmittag wieder das St. Elisabeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind in die Personalcafeteria eingeladen. Die Feier ist gleichermaßen für Besucher, Patienten und Mitarbeiter des Krankenhauses kostenfrei zugänglich. Lediglich die Getränke und kleine Snacks werden zu volkstümlichen Preisen unters jecke Volk gebracht.

Wie bei den Veranstaltungen in den zurückliegenden Jahren wurde auch in diesem Jahr das Bühnenprogramm in die Krankenzimmer übertragen. Für das Programm verantwortlich zeichnete – wie sonst auch – Hans Fey, Puppenspieler im Hänneschen-Theater. Fey moderierte auch gemeinsam mit Johannes Deckers die heutige Veranstaltung.

Die Kinder der Kindertagesstätte St. Thomas Morus eröffneten den karnevalistischen Nachmittag mit kölschen Liedern. Lena und Niklas Milewicz erzählten als „Geschwister in der Bütt“ (Foto) über ihr Leben und was sie dabei so erleben. Die beiden Nachwuchsredner aus Alsdorf hatten den Platz im Programm übrigens nach dem Rücktritt von Jupp Menth als „Ne kölsche Schutzmann“ übernommen. Wicky Junggeburth sorgte mit leiseren Tönen seiner Couplets für Schunkelstimmung im Saal. Jan Arne Wirths als „Et schlaue Pitterche“ brachte die Krankenhaus-Jecken zum Lachen. Selbstverständlich besuchte als Höhepunkt des Nachmittags das Kölner Dreigestirn der Session 2017 die Karnevalsfeier im akademischen Lehrkrankenhaus der Universität zu Köln. Mit ihren traditionellen Tänzen begeisterte die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Hellige Knäächte un Mägde“ die rund 350 feiernden Gäste. Udo Müller, Puppenspieler des „Tünnes“ im Kölner Hänneschen-Theater, und Kasalla unterhielten die Gäste musikalisch. Die Jugendtanzgruppe der Große Junkersdorfer K.G. und die „Wibbelstätzje rut-wiess“ der K.G. Balkhausen-Türnich zeigten ihre über das Jahr gelernten Tänze. Zum Finale des rund fünfstündigen Programms zog dann das Korps der Kölner Funken Artillerie blau-weiß in die Personalcafeteria ein.

Alle auftretenden Künstler verzichteten auf ihr Honorar und erhielten dafür im Gegenzug den Orden des St. Elisabeth-Krankenhaus als kleines Dankeschön.

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Urteil: Karnevalsparty geniesst keinen Steuervorteil mehr

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Feb 072017
 

Symbolbild: Andreas Klein

Der Bundesfinanzhof hat in einem heute veröffentlichten Urteil einen jahrelangen Streit zwischen dem Finanzamt Bergisch-Gladbach und einer Karnevalsgesellschaft entschieden – und dabei festgestellt, dass das geltende Steuerprivileg nicht für jede Veranstaltung gilt, welche der Brauchtumspflege dient.

Die beliebte, jährlich stattfindende Kostümparty „Nacht der Nächte“ ist, nach der Entscheidung des höchsten deutschen Finanzgerichts, nicht traditionell genug. Die veranstaltetende Karnevalsgesellschaft hatte die Eintrittskarten für die Kostümparty nur mit dem geminderten Umsatzsteuersatz von 7 % verkauft. Das Gericht hat nun festgestellt, dass die Einstufung des Finanzamtes richtig gewesen sei, wodurch der normale Umsatzsteuersatz von 19 % hätte berechnet werden müssen.

Der jahrelange Streit zwischen Finanzamt und Karnevalsgesellschaft hatte nicht nur im Rheinland hohe Wellen geschlagen. Beide Seiten hatten mit allen juristisch verfügbaren Mitteln gekämpft. Doch für die Richter stand fest, dass nicht jede Brauchtumsveranstaltung gleich ist: Im Urteil begründen die Richter, dass nicht jede Party Brauchtum sei. Selbst dann, wenn sich die Veranstaltung durch karnevalistische Elemente wie „Kostümierung, musikalische und tänzerische Darbietungen und ausgelassenes Feiern“ auszeichnet.

Laut dem heute veröffentlichen Urteil kann eine Karnevalsgesellschaft den Steuervorteil für eine Karnevalsparty nur dann geltend machen, wenn sie durch „Elemente des Karnevals in seiner traditionellen Form“ geprägt sei. Dabei stellten die Richter klar, dass Kostümpartys kommzerzieller Veranstalter – mit denen die Gesellschaft direkt in Konkurrenz tritt – grundsätzlich nicht steuerbegünstigt sind.

Die betroffene Karnevalsgesellschaft nimmt das Urteil mit Bedauern zur Kenntnis und wird sich dem Urteil beugen.

Pullman Cologne: 111 * Kölle Alaaf für die Kinder aus dem Bethanien Kinder- und Jugenddorf

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Feb 072017
 

Foto: Claudia Wingens

„Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck!“ lautet das Motto der diesjährigen Session. Daher möchte das Team vom Pullman Cologne in diesem Jahr besonders Kindern eine „tolle“ Karnevalszeit bieten, die dazu kaum Chancen haben. So sind 111 Kinder, Jugendliche und Betreuer aus dem Bethanien Kinder- und Jugenddorf eingeladen, die „Schull- un Veedelszöch“ am Karnevalssonntag auf der großen Tribüne vor der Hofburg des Kölner Dreigestirns mitzuerleben.

Für manche wird dies bereits der dritte Besuch auf der Tribüne sein, denn vor drei Jahren sorgte der Kinderdorffreund und spätere Karnevalsprinz Holger Kirsch für einen ersten Kontakt mit dem Pullman Cologne. Dabei erfüllte Hoteldirektor Henk J. van Oostrum auch den Herzenswunsch einer Kinderdorfmutter, den Zug live mitzuerleben. So reiste sie gemeinsam mit ihren neun Pflegekindern an und erlebte einen unvergesslichen Tag. Nun sollen wieder möglichst viele Kinder und Betreuer aus dem Bethanien Kinderdorf beim Kölner Karneval hautnah dabei sein.

Engagement für die Zukunft

Kinder sind die Zukunft. So unterstützt das Pullman Cologne das Bethanien Kinder- und Jugenddorf in Bergisch Gladbach und lädt die Kinder bereits seit Jahren immer wieder zu verschiedenen Veranstaltungen und Events ein. In dem Dorf werden Kinder betreut, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht mehr bei ihren leiblichen Eltern leben können. Dort finden Kinder und Jugendliche sowohl ein liebevolles und familienähnliches Zuhause, wie auch fachkompetente Betreuung und Förderung.

Pullman Cologne

Das designorientierte Business-Hotel Pullman Cologne befindet sich im Herzen von Köln inmitten des lebendigen Kultur- und Nachtlebens sowie der Einkaufsmeilen. Im CCH-zertifizierten Pullman Cologne stehen für Tagungsgäste 16 moderne, klimatisierte Meetingräume mit Tageslicht und WLAN zur Verfügung. Dazu gehört der zweitgrößte Ballsaal der Stadt, durch den sich der großzügig gestaltete Konferenzbereich für Events mit bis zu 1.000 Personen nutzen lässt. Der Event Manager ist Ansprechpartner für die gesamte Veranstaltung von der Planung bis zur Durchführung. Die großzügige und elegante Atmosphäre des Hotels spiegelt sich auch in den 275 Zimmern, darunter elf Suiten, wider. Modernes Design mit raffinierten Details wie Regenduschen im Badezimmer, individuell gesteuerte Klimaanlage und modernste Kommunikationstechnik garantieren einen angenehmen Aufenthalt. Eine entspannende Atmosphäre bietet auch der hauseigene Wellness- und Spa-Bereich.

(Quelle: Pressemitteilung des Pullman Cologne)

Karneval im Zeichen des Puck – Kids basteln ihre WM-Verkleidungen

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Feb 062017
 

Foto: Eduard Bopp

Der Countdown läuft, in knapp drei Monaten beginnt die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Köln und Paris (5. bis 21. Mai.). Dank der Kids-Clubs des DEL-Vereins Kölner Haie und des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln wird die 2017 IIHF WM bereits Ende des Monats im Kölner Karneval präsent sein.

Etwa 60 Kinder im Alter von vier bis 14 Jahren trafen sich am Sonntag im FC-Kinderland am Rhein-Energie-Stadion, um ihre Kostüme für die Schull- und Veedelszöch anzufertigen. Am 26. Februar, dem Karnevalssonntag werden die Kids als Fußgruppe an diesem traditionellen Zug teilnehmen. Und zwar in diesem Jahr ganz im Zeichen des Pucks.

Die Kinder bastelten sich aus Schaumstoff Kopfbedeckungen in Puck-Form. Oben drauf prangt entweder eine Figur des Kölner Doms oder des Pariser Eiffelturms. Außerdem dekorierten sie T-Shirts mit Logos ihrer beiden Vereine und mit Bildern von Asterix und Obelix, den offiziellen Maskottchen der 2017 IIHF WM. „Uns Pänz in Kölle und d‘r Welt“ (Unsere Kinder in Köln und der Welt) lautet das Motto, unter dem sich die Kids-Clubs zusammen getan haben. Sie werden mit Fähnchen der Nationen, die an der 2017 IIHF WM teilnehmen, ausgestattet sein und WM-Schokolädchen und Bonbons in die Menge werfen.

„Das Motto hat gezogen, wir hatten einen großen Andrang“, sagte Nikolaus Socha vom Kids-Club der Kölner Haie. Die 60 Plätze für den Zug, die in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben wurden, seien sehr schnell besetzt gewesen. Die WM-Organisatoren sind begeistert von der Aktion. „Wir freuen uns, dass die 2017 IIHF WM in einem so populären Karnevalszug repräsentiert sein wird. Es zeigt, dass Köln eine Stadt mit großer Eishockey-Tradition ist“, erklärte WM-Generalsekretär Henner Ziegfeld.

Traditionell ziehen die Schull- und Veedelszöch auf dem gleichen Weg wie der Rosenmontagszug durch die Stadt. Start ist um 10.30 Uhr in der Südstadt, von dort geht es in Richtung Dom. Die Schull- und Veedelszöch sind nicht nur live in Köln zu bewundern. Der WDR überträgt diesen Zug genauso ausführlich und live wie den Rosenmontagszug am Tag danach.

(Quelle: Pressemitteilung 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft)

Stadtkapelle zurück im Kölner Karneval

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Feb 062017
 

Fotos: Stadtkapelle Köln

Die Stadtkapelle Köln stellte von 2010 bis 2014 die Korpskapelle des Reiter-Korps „Jan von Werth“ und begeisterte in dieser Zeit ihr Publikum stets mit einem besonders klassisch kölschen Repertoire. Nach dem Ende der Zusammenarbeit mit dem Reiter-Korps „Jan von Werth“ begann die Stadtkapelle mit der Entwicklung eines neuen Bühnenprogrammes. Darüber hinaus wurde eine komplett neue Uniform entworfen und angefertigt. Nach zwei Jahren der intensiven Vorbereitung kehrt die Stadtkapelle in dieser Session zurück auf die Bühnen des Kölner Karnevals.

Das neue Bühnenformat sieht Auftritte mit einer Besetzung von  25 Musikern und einem Sänger vor. Das Repertoire besteht aus kölschen Klassikern: Miljöhbeschreibungen und Charakterstücke von Willi Ostermann, Gerhard Ebeler, Karl Berbuer, Jupp Schmitz und Toni Steingass, gespielt nach alten Originalnotensätzen der 1920er bis 1950er Jahre.  Vorgetragen wird je nach Wunsch mit oder ohne Gesang. Das traditionelle Repertoire garantiert einen hohen Mitsingfaktor für das Publikum. Ergänzt wird das Programm durch schmissige Blasmusik: die Kapelle beherrscht sämtliche Märsche der Kölner Traditionskorps und die Büttenmärsche der großen Kölner Karnevalsgesellschaften, darüber hinaus verschiedene Variationen des karnevalistischen Zapfenstreiches.

Stadtkapelle Köln

Das neue Sitzungsformat eignet sich besonders für Nostalgie- und Flüstersitzungen und ist ebenfalls hervorragend geeignet für Senatsabende und Korpsappelle, festliche Matineen oder Frühschoppen.

Den Gesangspart übernimmt Kapellmeister Stefan Alfter. Eine Probe seines Könnens gab er bereits beim diesjährigen Regimentsexerzieren der Roten Funken, wo er zur Nostalgieaufführung des 3. Knubbels ein Karl Berbuer-Potpourri vorgetragen hat.

Die neue Karnevalsuniform der Stadtkapelle bildet einen optischen Kontrast zu den Uniformen der Kölner Traditionskorps. Dominieren in Köln sonst Uniformen im friderizianischen Stil, entsprechen Schnitt und Stil der neuen Uniform der Stadtkapelle eher der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, also der Gründungszeit des reformierten Kölner Karnevals um 1823. Die Farben entsprechen jenen der einst freien Reichsstadt Köln: rot, weiß bzw. silber und schwarz. Die Kopfbedeckung, der sogenannte „Luzerner Hut“, ist eine Weiterentwicklung des traditionellen Dreispitzes aus dem frühen 19. Jahrhundert und ist eine Sonderanfertigung für die Stadtkapelle. Er wird entsprechend der Mode der Zeit ohne Perücke getragen.

Stadtkapelle Köln

Neben ihren karnevalistischen Aufgaben, engagiert sich die Stadtkapelle weiterhin sehr stark im Bereich der Jugendarbeit. Wir organisieren und unterstützen den Musikunterricht an 15 Schulen im gesamten Stadtgebiet. Dort erlernen derzeit über 200 Kinder die Instrumente Trompete, Klarinette und Euphonium. In 4 Jugendorchestern findet die weitere Ausbildung des Nachwuchses mit zusätzlichem Instrumentarium statt.

So konnte das Jugendorchester Dellbrück in diesem Jahr erstmals als Sitzungskapelle die eigenen Schulsitzungen mit Tuschs und Krätzchen begleiten. Wenn man die Begeisterung sieht, mit der die jungen Nachwuchsmusiker ans Werk gehen, dann scheint die Zukunft der karnevalistischen Blasmusik in Köln gesichert.

(Quelle: Pressemitteilung der Stadtkapelle Köln)

Domsitzung feierte „Kinddäuf“ im Theater am Tanzbrunnen

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Feb 052017
 

Fotos: Andreas Klein

Den alten Karnevalsschlager „Kinddäuf-Fess unger Krahnebäume“ („Es mer op en Kinddäuf enjelade“) von Toni Steingass nahm sich die diesjährige Domsitzung zum Motto. Das Motto der Domsitzung verbindet das Motto der Session, „Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“, mit der Neueröffnung des Baptisteriums am Dom im vergangenen Jahr. Das älteste erhaltene Taufbecken in Köln, vielleicht sogar nördlich der Alpen, wurde im Jahr 1866 östlich des Domes wiederentdeckt und durch den damaligen Dombaumeister Richard Voigtel für die Nachwelt geschützt. Rund 150 Jahre später ziert das Baptisterium den diesjährigen Orden der Domsitzung.

Übergabe Schirmherrschaft

Die Sitzung startete mit einer satten Verspätung, denn das Korps der Kölsche Funke rut-wieß kam rund 20 Minuten zu spät. Einen besonderen Auftritt gab es von Willibert Pauels, der seine Type als „Ne bergische Jung“ auf der Bühne der Domsitzung wieder aufleben liess. Anschließend übergab Dr. Norbert Feldhoff symbolisch die Schirmherrschaft an den neuen Dompropst Gerd Bachner. Bachner erhielt danach aus den Händen von Heinz-Theo Müller, 1. Vorsitzender der Domsitzung, und Mario Anastasi, Sitzungsleiter der Domsitzung, einen Scheck über 5.500,00 €. Hiermit ist die über zwei Jahre angelegte Förderung eines großen Sternes des Generationsprojektes „11.000 Sterne für den Kölner Dom“ abgeschlossen. Ab der Session 2018 sammelt die Domsitzung für ein Tast-Modell des Kölner Doms, welches Blinde die Kölner Kathedrale näher bringen soll.

Scheckübergabe

Beim Auftritt der Tanzgruppen „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ der Alte Kölner K.G. „Schnüsse Tring“ wurde dem Leiter der Gruppen auf der Bühne ein Schnitzel serviert. Hintergrund der Aktion: Der Leiter der Gruppen wurde durch die Domsitzungsverantwortlichen gefragt, wie man ihm danken könnte – und er äußerte den Wunsch nach einem Schnitzel auf der Bühne! Dieser wurde natürlich umgehend umgesetzt, sehr zur Freunde der Gäste im Saal und zur Überraschung des „Beschenkten“.

Mit den Witzen von Guido Cantz und den Liedern von „cat ballou“ ging es in die Pause. Die Paveier eröffneten die zweite Abteilung, bevor Marc Metzger die Jecken zum Lachen brachte. Das Kölner Dreigestirn besuchte natürlich auch die Sitzung zugunsten des Kölner Doms. Mit Kasalla, Bauchredner Klaus Rupprecht („Klaus & Willi“) sowie den Höhner ging die Party bis in den frühen Abend weiter.