Raderdolle Mädchersitzung der Blauen Funken

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Jan 262017
 

Foto: Andreas Klein

Bei der Mädchensitzung der Kölner Funken Artillerie blau-weiß (kurz: Blaue Funken) ist es mittlerweile gute Tradition, dass die Funken-Marie Corinna Hambach mit ihrem Tanzoffizier Nicolas Bennerscheid dem Elferrat angehören. Im ausverkauften Festsaal von Kölns guter Stube, dem Gürzenich, feierten derweil die jecken Mädcher ein abwechslungsreiches Programm.

Beim Auftritt von Querbeat gleich zu Beginn der Sitzung staunten die Musiker nicht schlecht: Ein Damen-Stammtisch aus Eschweiler hatte sich als Querbeat verkleidet und feierte kräftig zu den Songs der jecken Brass-Kapelle. Martin Schopps sorgte anschließend für erste Lachstürme. Beim Auftritt der Domstürmer hielt es selbst den Elferrat nicht mehr auf seinem Platz – man stürmte aus dem Elferratsgestühl auf die Bühne. Mit Guido Cantz gab es anschließend noch einmal ordentlich auf die Lachmuskeln, bevor es mit Kasalla in die Pause ging.

Die zweite Abteilung eröffneten die Höhner mit ihren Hits. Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ brachte danach die Damen noch einmal an den Rand eines Lachkrampfes. Das Kölner Dreigestirn erhielt traditionell mehrere Kartons mit Marzipan-Törtchen der Konditorei Klüppelberg als Gastgeschenk. Die Blauen Funken haben dieses Mal das obligatorische Schloß an den Kartons weggelassen – mal schauen, ob die Tollitäten noch etwas abbekommen, oder ob die Equipe wieder schneller ist. Bei BRINGS verwandelte sich der Elferrat in BRINGS-Fans, mit BRINGS-Schlapphut auf dem Kopf. Zum Finale der Sitzung zog dann das Korps der Blauen Funken mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe auf die Bühne des Gürzenich.

Fidele Zunftbrüder feiern Mädchensitzung

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Jan 252017
 

Fotos: Andreas Klein

Gleich zu Beginn der diesjährigen Mädchensitzung der Fidele Zunftbrüder überraschte Sitzungsleiter Reinhard Müller die erste Künstlerin des Nachmittags mit einem großen Blumenstrauß. Anlass war das 50-jährige Bühnenjubiläum von Marita Köllner. Sie erhielt für jedes Jahr auf der Bühne eine Rose – 25 weiße und 25 rote Rosen.

Anschließend sorgte Marc Metzger für erste Lachsalven im ausverkauften Festsaal der Sartory-Betriebe. Mit den Höhner, cat ballou und Kasalla gab es für die jecken Damen danach ordentlich Musik auf die Ohren. Beim Auftritt des Kölner Dreigestirn gab es dann für die Tollitäten gleich auch wieder jecke Präsente: Für den Prinzen eine Weltkugel (weil er so gerne reist), für den Bauern ein Grillbesteck (weil er so gerne kocht bzw. grillt) und für die Jungfrau Gartengeräte (weil er so gerne im Garten arbeitet).

StattGarde Tanzcorps

Nach der Pause hörte man im Foyer durchweg Jubelstürme – da war dem erfahrenen Berichterstatter schon klar: Die StattGarde Colonia Ahoj riss auch diese Mädchensitzung mit ihrem Tanzcorps wieder ab! Guido Cantz sorgte sodann noch einmal für Lacher. Beim Auftritt der Räuber erhielt der scheidende Frontmann Karl-Heinz „Charlie“ Brand eine Kopie der „Räuber Hotzenplotz“-Marionette der Augsburger Puppenkiste. Schließlich hat Brand jahrelang alle „Fäden“ bei den Räuber in der Hand gehalten. Mit Martin Schopps, der Tanzgruppe „Zunft-Müüs“ und BRINGS ging die Party bis in den frühen Abend weiter …

Prinzen-Garde-Damen feiern legendäre Jubiläums-Damensitzung

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Jan 252017
 

Foto: Andreas Klein

Im ausverkauften Festsaal des Gürzenich feierten heute die Damen der Prinzen-Garde Köln ihre Jubiläums-Damensitzung. Neben den Damen der Prinzen-Gardisten waren auch große Abordnungen der Colombinen, der Schmuckstückchen und der 1. Coelner Damengarde im Saal anzutreffen.

Das Programm startete, getreu dem Sessionsmotto „Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“, mit dem Kölner Kinderdreigestirn. Martin Schopps sorgte anschließend für erste Lachsalven unter den jecken Weibern. Die Klüngelköpp liessen nicht nur „die Stääne danze“, sondern fragten auch „wo die Stääne sin“. Das Kölner Dreigestirn machte den Damen seines Begleitkorps seine Aufwartung, bevor die Micky Brühl Band die Mädcher wieder von den Stühlen riss. Mit Guido Cantz und seinen Gags ging es in die Pause.

Nach der Pause ging es direkt mit der Party nahtlos weiter, denn die Höhner eröffneten die zweite Abteilung. Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ hat seine kurzzeitige Erkrankung überwunden und feuerte ein Gag-Feuerwerk in den Saal. Natürlich stattete auch das Traditionskorps der Prinzen-Garde Köln, gemeinsam mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe „PG Pänz“, den Damen einen Besuch ab. Mit den Bläck Fööss und BRINGS feierten die Mädels bis in den frühen Abend hinein …

SBK-Sitzung der Roten Funken begeisterte die Gäste

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Jan 252017
 

Fotos: Andreas Klein

In der voll besetzten Stadthalle in Köln-Mülheim feierten die Roten Funken heute ihre traditionelle Sitzung für die Bewohner der Sozial-Betriebe Köln (SBK). Für die körperlich und geistig behinderten Jecken gehört diese Sitzung zu den absoluten Highlights im Jahresprogramm. Und auch die ehrenamtlich auftretenden Künstler freuen sich, denn es gibt einen hand-gefertigten Keramikorden, welcher von den Behinderten jedes Jahr aufs Neue liebevoll gestaltet wird.

Präsident Heinz-Günther Hunold liess als ersten Programmpunkt sein Korps auf die Bühne. Die tollen, rot-weißen Uniformen und die tänzerische sowie musikalische Darbietung begeisterte die jecken Gäste. Beim Auftritt der Micky Brühl Band wurde getanzt, geschunkelt – und die Bühne gestürmt, worauf der ein oder andere Musiker nicht wirklich vorbereitet war. Die Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ zeigte ihre Tänze, die Domstürmer rockten den Saal und natürlich besuchte auch das Kölner Dreigestirn in diesem Jahr wieder die SBK-Sitzung. Mit Querbeat und den Höhner ging die Veranstaltung nach etwas über drei Stunden zu Ende. Und als Andenken gab es für jeden Gast auf der SBK-Sitzung der Roten Funken eines der begehrten Lebkuchenherzen im Rote-Funken-Design.

111 Jahre Prinzen-Garde Köln: Zeitreise durch 111 Jahre beim Jubiläumskommers

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Jan 242017
 

Fotos: Andreas Klein

Anlässlich des 111-jährigen Bestehens hatte die Prinzen-Garde Köln 1906 e. V. am heutigen Abend in Kölns gute Stube, den Gürzenich, geladen. Beim Einlass ins Foyer des Gürzenich liess sich Prinzen-Garde-Präsident Dino Massi mit allen Gästen durch die gesellschafts-eigenen Fotografen ablichten. Anschließend ging es an Stelzenläufern in Fantasiekostümen vorbei zur großen Gürzenich-Freitreppe, auf der sich ein Gardisten-Spalier aufgestellt hatte. Am Ende der Freitreppe erhielt jeder Gast eine Jubiläumsspange als Erinnerung an den folgenden Abend, der – wie man zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen konnte – ein Erlebnis wurde.

Der Vorstand der Prinzen-Garde Köln und Präsident Dino Massi begrüssten die Gäste von der Bühne. Man erinnerte dabei an die bisherigen Präsidenten des stolzen Begleitkorps des Prinzen Karneval, angefangen von Gründungspräsident Carl Bormkessel bis zum heutigen elften Präsidenten in der 111-jährigen Geschichte, Dino Massi. Nach dieser Begrüssung gab es eine deftige Stärkung für den weiteren Abend: Kasseler mit dicken Bohnen und Salzkartoffeln – urkölsch, deftig und lecker. So lecker, dass sich der ein oder andere mit guten Beziehungen noch einen Nachschlag besorgte …

Nach dem Essen marschierte der Regimentsspielmannszug der Prinzen-Garde Köln mit klingendem Spiel in den Gürzenich ein. Diesem folgten Abordnung der anderen acht Kölner Traditionskorps in der Reihenfolge ihres Gründungsjahres. Den Abschluß bildete das Korps der Prinzen-Garde Köln als gastgebendes Korps. Den Einmarsch haben wir in einem Videoclip festgehalten:

Henriette Reker

Die Tanzpaare aller neun Traditionskorps bildeten später das Bühnenbild, doch zuerst zeigte die Jubiläumsgarde ihren Gardetanz. Nachdem das Orchester Helmut Blödgen die Karnevalistische Ouvertüre aufgeführt hatte, überbrachte Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, die Glückwünsche der Stadt Köln. Nachdem Reker beim Regimentsappell der Prinzen-Garde Köln verhindert war, erhielt diese am heutigen Abend den Rang des Ehrenkommandanten der Prinzen-Garde Köln. Die dazu gehörende Mütze hatte die Prinzen-Garde Köln rahmen lassen, „damit Sie diese dann zu Hause im Schlaf- oder Wohnzimmer aufhängen können!“, so ein vorwitziger Dino Massi.

Im Anschluß begann eine karnevalistische Zeitreise durch 111 Jahre Prinzen-Garde Köln: Die Jahre 1906 bis 1939 wurden von Marcus Gottschalk, Prinz Karneval der Session 2012 und Mitglied im Vorstand der Prinzen-Garde Köln, und Wicky Junggeburth, Prinz Karneval der Session 1993 und ausgewiesener Experte zum Thema Karnevalsgeschichte, sowohl aus geschichtlicher als auch aus musikalischer Sichtweise erläutert. Wicky Junggeburth eröffnete diese Epoche mit einem denkwürdigen Satz: „1906 war Marie-Luise Nikuta noch nicht dabei!“

Musikalisch startete man mit dem Marsch der Prinzen-Garde Köln, gespielt vom Orchester Helmut Blödgen und gesungen von Thomas Cüpper. Gottschalk und Junggeburth gingen in den Zeitreisen auf alle wichtigen Themenbereiche der jeweiligen Epochen ein – Politik, Wirtschaft, Kirche, Karneval, alles wurde thematisiert. Mit einem Medley aus bekannten Karnevalsschlagern der 30er Jahre, gesungen von Thomas Cüpper, Claudia Engels und King Size Dick, beschloß man diese erste Epoche. In der zweiten Epoche wurde die Nachkriegszeit von 1945 bis 1956 gewürdigt, eine Zeit, die durch den nicht unumstrittenen Präsidenten Thomas Liessem, geprägt wurde. Auch diese Epoche wurde mit einem Medley von Evergreens aus den 50er Jahren, live gespielt vom Orchester Helmut Blödgen und wiederum von Thomas Cüpper, Claudia Engels und King Size Dick gesungen, beschlossen.

Nachdem die an dieser Stelle geplante Festrede von Marc Metzger wegen Krankheit des Festredners ausfiel, ging es nahtlos in eine weiter Epoche der karnevalistischen Zeitreise: Die Jahre 1956 bis 1981. Diese Epoche der Prinzen-Garde wurde geprägt durch die Präsidenten Franz Pohl und Hans Becker, der bekanntlich im August des letzten Jahres verstorben ist. Das musikalische Medley für diese Epoche mit Hits aus den 70er Jahren brachten Karl-Heinz Brand, Micky Brühl, F.M. Willizil, Ludwig Sebus und King Size Dick.

Markus Ritterbach

Anschließend überbrachte Markus Ritterbach, scheidender Präsident des Festkomitee Kölner Karneval, mit einer Gastrede die Glückwünsche des Festkomitees mit. Dabei hatte der rote Funk Ritterbach einen kleinen Seitenhieb auf die Prinzen-Garde, die von abtrünnigen Funken gegründet wurde, parat: „Bei den Roten Funken heißt es immer, dass ein Rekrut der Roten Funken vom Ansehen her mit einem General der Prinzen-Garde gleichzusetzen sei.“ Zum Schluß seiner Rede holte Ritterbach Dino Massi auf die Bühne und forderte die Festgemeinde auf, für den elften Präsidenten der Prinzen-Garde Köln kräftig zu applaudieren.

Die nächste Epoch der Zeitreise war die Zeit von 1981 bis 2006 – eine prägende Zeit für die Prinzen-Garde Köln! Nach dem Mauerfall im Jahr 1989 war die Prinzen-Garde Köln das erste Kölner Traditionskorps, welches sich in die neuen Bundesländer aufmachte: 1991 besuchte man Dessau und 1996 marschierte die Prinzen-Garde spontan und ungeplant durch das Brandenburger Tor in Berlin. Marcus Gottschalk erinnerte sich an den Husarenstreich: „Der damalige Präsident Hans Becker liess die Busse anhalten. Alle Gardisten stiegen aus, mit klingendem Spiel durch das Brandenburger Tor – und auf der anderen Seite direkt wieder in die Busse!“

Im Jahr 1992 begann auch die Ausstrahlung der RTL-Fernsehsitzung, welche die Prinzen-Garde Köln bis zum Jahr 2005 durchführte. Im Jahr 1993 war auch Gottschalks Co-Moderator des heutige Abends, Wicky Junggeburth, dort zu sehen. Im Jahr 2002, nach 33 Jahren Präsidentschaft, legte Hans Becker das Amt des Prinzen-Garde-Präsidenten nieder und machte den Weg frei für seinen Nachfolger, Heinz Jürgen Palm. Das Medley für diese Epoche mit Karnevalshits der 80er und 90er Jahre steuerten Claudia Engels, Marita Köllner, Wicky Junggeburth, Bernd Stelter und King Size Dick bei.

Hans-Georg Haumann

Als letzter Gastredner des heutigen Abends überbrachte Hans-Georg „Lupo“ Haumann mit seinen Vorstandskollegen die Glückwünsche des Schwesterkorps, der EhrenGarde der Stadt Köln. Haumann würdigte Dino Massi als menschlich-kameradschaftlichen Präsidentenkollegen, welcher der EhrenGarde, die bekanntlich „ihre“ Hahnentorburg räumen mussten, spontan den Prinzen-Garde-Turm am Salierring in Köln für Treffen und Besprechungen zur Verfügung gestellt hat. Als Dank für die langjährige gute Zusammenarbeit, auch in der Dreigestirns-Equipe, überreichte Haumann zwölf Silberbecher mit Gravur für den Elferrat und den Präsidenten sowie zwei silberne Flaschenkühler mit Gravur.

Bevor der letzte Teil der karnevalistischen Zeitreise begann, überraschte die Prinzen-Garde Köln ihren Präsidenten mit zahlreichen, teils sehr persönlichen Grußworten – u. a. von Comedian „Dennis aus Hürth“, Tom Gerhardt, Lukas „Prinz Poldi“ Podolski, Manuel Neuer, Maria Höfl-Riesch, Wladimir Klitschko, Peter Stöger, Toni Polster und Heidi Klum. Die letzte Epoche umfasste die Jahre 2007 bis heute – als erste Karnevalsgesellschaft hat die Prinzen-Garde Köln im Jahr 2007 einen Aufsichtsrat installiert. Hierfür wurde der Vorstand von elf auf fünf Mitglieder verkleinert. Unter Prinz Marcus Gottschalk startete im Jahr 2012 der erste Prinzenschwoof – eine Veranstaltung, die mittlerweile jedes Jahr rasend schnell ausverkauft ist. Gottschalk und Junggeburth wiesen noch einmal darauf hin, dass die Prinzen-Garde Köln mit Dino Massi als einzige Festkomitee-Gesellschaft einen Italiener als Präsidenten hat: „Wobei … Dino denkt Kölsch, spricht fast perfekt Kölsch – und trinkt Wein!“ Man erinnerte hier auch an den langjährigen Literaten der Prinzen-Garde Köln, Josef „Jupp“ Lutter, der vor rund anderthalb Jahren plötzlich verstorben war. Das Medley für diese Epoche steuerten Micky Brühl, Karl-Heinz Brand und Frank Reudenbach bei.

Eine Band jedoch wurde zum Schluß ganz besonders gewürdigt, denn die „Mutter aller Bands“, die Bläck Fööss, waren den ganzen Abend noch nicht vorgekommen – und so präsentierte Erry Stoklosa ein Medley von Fööss-Hits:

Korps-Köche kochen für den guten Zweck – Rote Funken machen den Anfang

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Jan 232017
 

Fotos: Andreas Klein

Die Regimentsköche der acht Kölner Traditonskorps (das Reiter-Korps Jan von Werth hat keinen Regimentskoch in seinem Korps …) haben sich vor einigen Wochen zum „Korps der Köche“ zusammengeschlossen, um hin und wieder – und nicht nur in der Session – für den guten Zweck den Kochlöffel zu schwingen. Spontan hatte man beschlossen, während der Session für die über 100 Pänz, die jeden Mittag beim Kalker Kindermittagstisch sich ein warmes Mittagessen abholen dürfen, zu Kochen.

Den Anfang machten am heutigen Vormittag die Kölsche Funke rut-wieß mit ihren Regimentsköchen Heiner Rodenbücher (Funkenname „Heidewitzka) und Martin Bolder („Jlöhwürmche“). Unterstützt wurden die beiden Regimentsköche nicht nur von weiteren Korps-Kameraden, sondern auch vom Regimentskoch Christoph der Blau-Roten Funken aus Bad Breisig. Insgesamt sorgten zehn Köche und Schnibbelhelfer dafür, dass pünktlich um 12:00 Uhr für die Kids etwas Leckeres auf dem Tisch stand: Es gab Spaghetti Bolognese mit Salat und als Dessert frisch gemachter Vanillepudding mit roter Grütze. Also ein wahres Fest für die hungrigen Kindermägen!

Die Leiter des Kalker Kindermittagstisch, Elisabeth Klotz und Helmut Brüggelmann („Lingeschaaf“), freuten sich über die Unterstützung der jecken Regimentsköche. Doch es wurde heute nicht nur gekocht: Die Blau-Roten Funken aus Bad Breisig hatten von der Aktion der Kölner Köche über die sozialen Medien erfahren – und deren Koch hatte sich spontan dazu bereit erklärt, die Aktion zu unterstützen. Doch man wollte nicht nur Mitkochen – und so sammelte man auf den letzten beiden Veranstaltungen für den guten Zweck und übergab heute an den Kalker Kindermittagstisch eine Spende in Höhe von 800,00 €!

8. Ausgabe der legendären Kneipensitzung

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Jan 222017
 

Fotos: Jutta Frey

Gut gelaunt begrüßte Senatspräsident Bruno Grimbach am Freitag den bis zum Bersten gefüllten Saal im Haus Schnackertz in Nippes zur diesjährigen 8. Ausgabe der Kneipensitzung Selvs Jemaat. Die löstigen Knalltüten Kalli und Peter übernahmen danach Kommando und Moderation und kündigten die MüProGriBüSch-Mösche an. Diese sorgten im Laufe des Abends immer wieder dafür dass sich die Jecken in den Alaaf-Modus sangen und schunkelten.

In welche Schwierigkeiten man geraten kann, wenn man für den Nachhauseweg den falschen Bus erwischt erzählte dann sehr anschaulich Ne Schützejung und das Trio Haargenau und Schnittig sorgte mit seinem emotions- und bewegungslos gesungenen A Capella Gesang, dass das Publikum aufmerksam zuhörte. Die drei Sahneschnittchen wurden erst nach einer Zugabe verabschiedet.

Trio Haargenau und Schnittig

Die folgende Pantomime eines russischen Gewichthebers strapazierte die Lachmuskeln der bunt kostümierten Jecken ganz erheblich und die Turbobienen eroberten mit Ihren Parodien auf bekannte Schlager wie z. B. „Wie mein Name an der Tür“, „Kölsche Jung“ oder „Dancing Queen“ den Saal im Handumdrehen und alle schmetterten die Texte mit. Kalli und Peter fanden, dass dies die erste Rakete des Abends wert war. Die löstijen Knalltüten von 1719 e.V. erarbeiteten – unter viel Gelächter – gemeinsam mit den bunt kostümierten Jecken im Saal eine Satzung für Ihren Verein.

Kalli und Peter

 

 

 

Eine Gemeinschaftsbadewanne in einem Mehrparteienhaus und das Vertauschen der Badetermine sorgte für einige Verwirrung zwischen einem überaus korrekten Deutschen und einem türkischen Mitbewohner. Der sich entspannende Dialog machte weder vor dem Terroristen als Beruf der Zukunft noch vor politischen Feinheiten bzw. kulturellen Unterschieden halt, erinnerte entfernt an Loriot und sorgte für die zweite Rakete des Abends. Bevor Mr. Trump das Auditorium in die Pause schickte, brachte das Amazonenkorps reichlich Schwung und Elan auf die Bühne und das Publikum honorierte dies mit tosendem Beifall.

Badewannennummer

Direkt danach heizte die schon legendäre Zunft-Garde Auwei dem Publikum so richtig ein und hier war dann die dritte Rakete des Abends fällig.

Ne Wengkbüggel verschaffte dem den Jecken mit seinen Anektoden aus dem Leben eine kleine Verschnaufpause bevor Marie-Luise Nikuta mit Ihrem überschäumenden Temperament die Narren im Saal von den Bänken riss.

Drei Bräute auf dem Standesamt

Feinsinnig diskutierten 3 Bräute, die sich auf dem Standesamt trafen, ob sie denn nun heiraten sollten oder nicht . Die Antwort gab ein Zwiegespräch unter Eheleuten, denn eine schrecklich glamouröse Familie gab Einblicke in Ihr Privatleben und mehrfach erschallte der Ruf „Roobeeert“ durch den Saal. Mitmach-Yoga der anderen Art zeigte die Lachma-Klatschma Gruppe, die im Hare Krishna-Fieber der 60ziger Jahre steckengeblieben war.

Zwei alternde Mariechen

Zwei in die Jahre gekommene Mariechen hatten dann so Ihre Schwierigkeiten mit ihren Kostümen und die ulitmativ letzte Nummer des Abends, die Jecke Föös, rissen mit einem Feuerwerk an bekannten Liedern der Bläck Fööss, die Zuschauer von den Bänken. Es wurde fleißig gesungen und geschunkelt. Ein wirklich toller Abend neigte sich dem Ende entgegen.

(Quelle: Pressemitteilung der Fidele Zunftbrüder)

Neppeser Naaksühle feierten wieder ihren Kult-Frühschoppen

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Jan 222017
 

Foto: Andreas Klein

In der Schulaula am Niehler Kirchweg trafen sich am heutigen Morgen zahlreiche bunt kostümierte Jecken bei freiem Eintritt (!) zum legendären Mega-Kult-Frühschoppen der Neppeser Naaksühle. Für die Freunde der tänzerischen Darbietungen und der schmissige Marschmusik ein fester Termin im karnevalistischen Kalender – hier geben sich sieben Stunden lang Tanzgruppen und Spielmannszüge die Klinke in die Hand. Aber nicht nur die!

Mit dem Spielmannszug der Ihrefelder Zigeuner und dem Dreigestirn aus Much startete der Frühschoppen. Die Tanzgruppe der K.G. Schladern aus Windeck präsentierte anschließend ihre Tänze. Der Musikzug der Neppeser Ahr-Schwärmer brachte die Jecken in der Schulaula zum Schunkeln. Mit dem Regimentsspielmannszug der Altstädter Köln ging es direkt musikalisch weiter. Die Kinder- und Jugendtanzgruppe „De Boore-Pänz us Weidenpesch“ der K.G. Sr. Deftigkeit Kölsche Boor zeigten nach ihrer Neugründung bereits eine tolle tänzerische Leistung. Die Band „Kölschraum“ sorgte mit ihren Liedern mal für ein paar Klänge fernab vom Spielmannszug-Sound. Mit Mann und Maus zog dann das Garde-Korps Köln der K.G. Blau-Weiß Zündorf auf – und der Regimentsspielmannszug sind „alte Bekannte“, denn die Neppeser Naaksühle als Veranstalter des heutigen Frühschoppens sind seit 2014 deren musikalische Begleitung.

Nach dem Heimspiel der Naaksühle kündigte sich ein weiteres Highlight des Frühschoppens an: Mit „The Drummerholics“ hatten die Naaksühle-Verantwortliche um Guido Stöcker einen der Top-Acts der diesjährigen Kölner Dreigestirnsproklamation ins Veedel holen können. Die Drumshow der Showtrommler, die im letzten Jahr bereits mehrfach für Furore gesorgt hatte, gibt es so in der Kölner Region zurzeit kein zweites Mal! Die Jecken waren begeistert, besonders wenn das Schwarzlicht zum Einsatz kam! Mit rund 40 Auftritten haben sich „The Drummerholics“ in kürzester Zeit etabliert …

Mit der Stadtgarde Opladen, dem Tanzcorps „Blaue Jungs“ der K.G. „Lövenicher Neustädter“, der Showtanzformation „Golden Girls & Boys“, die ein Dreigestirn mitbrachten, der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Kölner Narren-Zunft und Kölns buntestem Spielmannszug, den Fidele Kölsche, feierten die Jecken bei volkstümlichen Preisen bis in den frühen Abend hinein.