Kinderball der Kölsche Lotterbove ein voller Erfolg

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Feb 112017
 

Fotos: Andreas Klein

Rund 300 jecke Pänz waren dem Ruf der K.G. Kölsche Lotterbove in die Wolkenburg gefolgt, um einen Nachmittag lang kinderkompatiblen Karneval zu feiern. Unter den bunt kostümierten Kids waren auch einige Kiddies, denen es nicht so gut geht: Neben Kindern aus Kölner Kinderheimen hatte die Gesellschaft auch krebskranke Kinder aus der Kinderklinik Amsterdamer Straße zum Kinderball eingeladen.

Günter mit seiner Beute …

Nach der Begrüssung zeigte das Kinder- und Jugendtanzcorps der Große Junkersdorfer K.G. ihr tänzerisches Können. Willi Mölders als „Ne Spetzboov“ und Timo Schwarzendahl als „Ne Frechdachs“ unterhielten die Pänz mit ihren Liedern. Anschließend zeigte auch die Kinder- und Jugendtanzgruppe „De Klabautermänner“ der Neppeser Schefferjunge ihre Tänze. Das Kölner Kinderdreigestirn kam auf die letzte Sekunde von einem Auftritt bei einem großen Kostümvertrieb in Frechen. Tommy Walter brachte die Kids zum Mitsingen. Die Kindertanzgruppe der Blauen Funken zeigte noch einmal das über das Jahr gelernte. Bei Claudia Roland hielt es die Pänz nicht mehr im Saal – sie stürmten die Bühne und tanzten und sangen mit. Die Tanzmäuse der Bürgergarde „blau-gold“ brauchten für ihre tänzerische Darbietung dann wieder Platz op d´r Bühn. Mit Stefan Dahm, der auch sein diesjähriges Mottolied präsentierte, ging die kindgerechte Veranstaltung am späten Nachmittag dem Ende entgegen.

Wie in den Jahren zuvor gab es für die kleinen Gäste einen Kinderorden sowie ein Stofftier als Erinnerung an den kurzweiligen Nachmittag. Über die reiche Beute freute sich, wie auf unserem Foto zu sehen, auch das dienstälteste Kind der Gesellschaft, Lotterbove-Präsident Günter Mies.

Kostümsitzung der Blauen Funken mit Gebärdendolmetscher

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Feb 112017
 

Fotos: Andreas Klein

Erstmals bei einer Karnevalssitzung der Blauen Funken wurde die gesamte Veranstaltung am heutigen Abend im ausverkauften Kristallsaal der Koelnmesse von Gebärdendolmetschern simultan für die über 40 gehörlosen Gäste, die in Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde St. Georg (in deren Kirche seit mehreren Jahren die Regimentsmesse der Blauen Funken stattfindet) zur Sitzung eingeladen worden waren, übersetzt. Die Zusammenarbeit soll, wie Presseoffizier Armin Hoffmann erläuterte, auch in den nächsten Jahren weitergeführt werden.

Gebärdendolmetscher

Mit dem eigenen Korps wurde die fünfte Kostümsitzung des zweitältesten Kölner Traditionskorps eröffnet. Interessant zu sehen war hierbei, dass sogar die Texte der Lieder des Regimentsspielmannszug der Blauen Funken von den Gebärdendolmetschern übersetzt wurden. Erstmals bei einer Abendveranstaltung stattete das Kölner Kinderdreigestirn, passend zum Sessionsmotto „Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“, den feiernden Jecken einen Besuch ab. Die Micky Brühl Band sorgte für Schunkelstimmung im Saal, bevor Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ sich nicht nur über die Saalgäste, sondern auch über den Gebärdendolmetscher lustig machte. Mit BRINGS ging die erste Abteilung zu Ende.

Nach der Pause erhöhten die Höhner mit ihren Hits die Saaltemperatur und die Stimmung. Das Tanzcorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte zeigte seine akkrobatisch-tänzerische Darbietung. Beim Auftritt von „De Blömcher“ (früher „Blom un Blömcher“) wechselte der Elferrat zu Ehren des scheidenden Gründers Hannes Blum, der bekanntlich Aschermittwoch aufhört, die Kopfbedeckung – und die Hühnermützen standen dem Elferrat ausgezeichnet. Guido Cantz sorgte am frühen Morgen noch einmal für ordentlich Lachsalven im Saal, bevor Kasalla die Jecken noch einmal von den Stühlen rissen.

Prinzentreffen bei der Große Allgemeine K.G. auf der Kostümsitzung

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Feb 112017
 

Fotos: Andreas Klein

Gleich zwölf Tollitäten – Prinzen, Prinzenpaare und Dreigestirne – aus ganz Nordrhein-Westfalen trafen sich am heutigen Abend im großen Festsaal der Sartory-Betriebe bei der Kostümsitzung der Große Allgemeine K.G. von 1900. Zur Überraschung aller Gäste gab es das erste Mal „Pittermännchen“ (also Kölsch im Fass) im Saal. Und auch die Künstler wurden überrascht, denn auch am heutigen Abend gab es wieder – zusätzlich zum Sessionsorden der Gesellschaft – einen leckeren Flönzorden aus dem Hause GS Schmitz.

GA Flöhe mit Trainerin

Geschäftsführerin Astrid Schmitz war mit einigen Gästen im Saal und war ganz fasziniert: „Ich finde die Kooperation mit der Gesellschaft gelungen. Wir werden uns nach der Session zusammensetzen und besprechen, ob wir die Arbeit der Große Allgemeine K.G. weiter mit unseren Flönzorden unterstützen dürfen.“, so Schmitz. Währenddessen zeigte das Korps der Ehrengarde der Stadt Köln auf der Bühne das Ergebnis, wofür Regimentsspielmannszug, Tanzkorps und Tanzpaar das ganze Jahr über kräftig trainieren. Guido Cantz sorgte für erste Lachsalven im ausverkauften Saal, bevor die Domstürmer mit ihren Hits die Jecken von den Stühlen rissen. Die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Große Allgemeine K.G., die „GA Flöhe“, hatten nach dem Ausmarsch der Ehrengarde ihre Trainerin, die Regimentstochter der Ehrengarde Anna-Sophia Sahm, mit Rosen empfangen. Was Sahm mit den Pänz trainiert, zeigte man nun den begeisterten Gästen. Die junge Band „Miljö“ sorgte für Schunkelstimmung, bevor Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ den Saal kurz vor der Pause noch einmal mit seiner Reimrede an den Rand eines Lachmuskelkrampf brachte. Im Anschluß versammelten sich die anwesenden Tollitäten auf der Bühne, um mit dem Elferrat in die Pause auszuziehen.

Nach der Pause zog der Elferrat mit einer Abordnung des TV Rönkhausen aus dem Kreis Olpe in den Saal ein. Die Jecken, die bereits seit 25 Jahren zum Herrenfrühschoppen der Große Allgemeine K.G. nach Köln kommen, waren zum fünften Mal mit einer großen Abordnung von 48 Personen und mit Prinz Daniel I. (Daniel Helmig) zur Kostümsitzung angereist. Als Zeichen der langjährigen Freundschaft wurde ein 3-l-Exklusiv-Pokal der Brauerei Veltins, graviert mit den Logos der beiden Gesellschaften, überreicht. Dazu gab es noch zwei Großverbraucher-Eimer der „Dicke Sauerländer“-Bockwurst von der Fa. Metten Fleischwaren aus Finnentrop. Nachdem die Gastgeschenke ausgetauscht waren, zog das Kölner Dreigestirn in den Saal ein und machte den anwesenden Tollitäten und den anderen Gästen seine Aufwartung. Mit den Bläck Fööss und ihren Hits, den Gags von Martin Schopps, der abwechslungsreichen Darbietung der StattGarde Colonia Ahoj und dem satten Sound der Original Eschweiler Fanfaren-Trompeter feierte die illustre Gästeschar bis in den frühen Morgen …

Kölner Kinderdreigestirn meets StarWars bei Deiters in Frechen

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Feb 102017
 

Grafik: Deiters

Im Rahmen unserer Erlebnisshopping-Wochen während der Karnevalszeit haben wir morgen ein ganz besonderes Highlight im Programm. Wir verwandeln das „Größte Karnevalskaufhaus der Welt“ in Frechen in eine StarWars-Welt. Und da auch noch das Kölner Kinderdreigestirn zu Gast ist, gibt es also ein ganz außergewöhnliches Aufeinandertreffen. Darth Vader, Luke Skywalker und Co. werden live dabei sein. Das gibt den Kunden ganz exklusive Möglichkeiten, ein außergewöhnliches Foto oder Selfie zu ergattern.

Für jeden ist etwas dabei, ein Event für die ganze Familie, mit lebensgroßen Figuren aus den Blockbustern, Walking-Acts (Prinzessin Leia, Tiefighter Pilot…) und Laserschwert-Workshops in Jedi-Mänteln mit einem Jedi-Meister. Am Ende eines Workshops bekommen die Kinder (oder auch Erwachsenen) eine personalisierte Urkunde.

So wird der Kostümkauf bei uns wieder mal zu etwas ganz Besonderem.

Weiterhin wird die Deiters-Cafeteria mal wieder zu einem kleinen Sitzungssaal. Die Top-Nachwuchsband Pläsier wird um 13 Uhr live spielen. Es wird wieder eine sehr stimmungsvolle, ganz besondere Live-Sessions in lauschiger Atmosphäre. Hautnah, live – einfach mal anders als in den großen Sitzungssälen.

Und um 15 Uhr folgt schon der nächste Höhepunkt: Der Auftritt des Kölner Kinderdreigestirns mit Prinz Conrad I., Bauer Jonas und Jungfrau Clara, inkl. großem Aufeinandertreffen mit den Helden aus StarWars!

Außerdem bieten wir wie immer für die Kleinen Kinderschminken an, und kulinarische Köstlichkeiten gibt es auch, u.a. leckere Crêpes.

Samstag, 11. Februar 2017
Kölner Kinderdreigestirn meets StarWars
Eventzeit: 11-16 Uhr (Die Filiale hat für den Kostümkauf wie immer von 8-20 Uhr geöffnet)
Deiters – „Größtes Karnevalskaufhaus der Welt“
Dr.-Gottfried-Cremer-Allee 5
50226 Frechen

(Quelle: Pressemitteilung der Fa. Deiters)

„Karneval in Nippes 2017“ erschienen

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Feb 102017
 

Grafik: BKB Verlag

Zum dritten Mal erscheint das Karnevalsmagazin „Karneval in Nippes 2017“ und zeigt auf 48 Seiten mit vielen stimmungsvollen Bildern, wie in Nippes Fastelovend gefeiert wird. Im Mittelpunkt stehen die vielen kleinen Vereine und Stammtische, die im Nippeser Dienstagszug mitziehen, sowie die Nippeser Bürgerwehr, die als einziges Kölner Traditionskorps noch ein Viertel im Namen trägt und den Straßenkarneval im Veedel organisiert.

Herausgeber ist der BKB Verlag, der die Auflage von 20.000 Exemplaren kostenlos in Nippes und den angrenzenden Stadtteilen an mehr als 150 Ausgabestellen verteilt.

In Nippes wird wie in den meisten Veedel noch Fastelovend in seiner ursprünglichen Form gefeiert. Hier wurde die Session mit einer großen Feier und einem Fackelzug eingeläutet, findet an Weiberfastnacht auf dem Wilhelmplatz die früheste Eröffnung des Straßenkarnevals statt, wird auf den Straßen und in den Kneipen ausgelassen und fröhlich gefeiert und zieht am Karnevalsdienstag einer der größten Veedelszüge durch die Straßen.

Organisiert werden Straßensitzungen und Zoch von der Nippeser Bürgerwehr, deren Geschäftsführer Gerd Düren uns im Gespräch einen Blick auf die Vorbereitungen und damit hinter die Kulissen werfen lässt. Und natürlich steht der Dienstagszug mit seinem Gruppen im Mittelpunkt der neuen Ausgabe.

Ohne all die vielen kleinen Veedelsvereine und Stammtische, Schulen und Sportvereine aber gäbe es keinen Straßenkarneval. Wie sie Fastelovend feiern und was sie in den übrigen vier Jahreszeiten unternehmen, wird an einigen Beispielen beschrieben. So zeigt die K.G. Seiner Deftigkeit Kölsche Boor., wie man im 66. Jahr eine kleine Karnevalsgesellschaft neu aufstellen kann, ist bei Ribombo zu erleben, dass man mit Rhythmus und Groove gute Stimmung erzeugen kann und verbinden der Judo-Club Ford Köln Sport und Fastelovend auf wunderbare Weise.

Daneben gibt es wie immer die jecken Termine im Veedel, Tipps für die Gesundheit an Karneval, zum Lesen und für Tierhalter und den Blick über das Veedel hinaus auf den Zug in Mauenheim.

(Quelle: Pressemitteilung des BKB Verlag)

Kostümsitzung der Prinzen-Garde mit überraschendem Rollentausch

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Feb 102017
 

Foto: Andreas Klein

Mit ihrer zweiten Kostümsitzung biegt die Prinzen-Garde Köln in die Zielgerade des Sitzungskarnevals ein. Im ausverkauften Festsaal des Gürzenich feierten die Jecken heute mit der Jubiläumsgesellschaft, die ja bekanntlich in dieser Session ihr 111-jähriges Bestehen feiert.

Foto: Prinzen-Garde Köln/facebook

Die Non-Stop-Sitzung wurde mit dem eigenen Korps eröffnet. Nach der Darbietung von Regimentskapelle, Tanzpaar und Korps brachte Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ die ersten Lacher im Saal unter. Die Klüngelköpp rissen die Jecken von den Stühlen. Bauchredner Klaus Rupprecht und sein vorlauter Affe „Willi“ sorgten danach wieder für Lachsalven. BRINGS rockten die Hütte und Guido Cantz strapazierte die Lachmuskeln. Das Tanzcorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte zeigte akkrobatische Höchstleistungen. Die Höhner und ihre Hits brachten die Jecken zum Schunkeln. Beim Aufzug des Kölner Dreigestirn staunten nicht nur die Jecken im Saal, sondern auch die Verantwortlichen der Prinzen-Garde Köln: Anstatt Bauer Andreas (Bulich) zog Bauer Rüdiger (Schlott) in den Saal ein – und anstatt Prinzenführer Rüdiger (Schlott) war Prinzenführer Andreas (Bulich) aufgezogen. Ein gelungener Rollentausch, der so im Vorfeld nicht bekannt geworden war. Mit Bernd Stelter und den Paveier feierte die Prinzen-Garde mit ihren Gästen bis in den frühen Morgen.

Bürgergarde „blau-gold“ ernennt Ludwig Sebus zum Marschall

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Feb 102017
 

Foto: Andreas Klein

Mit dem Aufzug des eigenen Korps startete die Bürgergarde „blau-gold“ in ihre Kostümsitzung im ausverkauften großen Festsaal der Sartory-Betriebe. Im Rahmen des Aufzuges wurden zwei Personen besonders hervorgehoben: Denise Willems, in dieser Session neue Tanzmarie beim blau-goldenen Traditionskorps, erhielt von ihren Korpskameraden einen Fuchsschwanz – Hintergrund der Aktion war, dass Willems mit ihrem Sessionsfahrzeug bereits eine Woche nach Übergabe (wir berichteten) eine „Begegnung“ mit einem Fuchs hatte. Dem Tier ist wohl nichts passiert, nur den Schreck hatten wohl Tier und Marie in ihren Knochen.

Besonders geehrt wurde beim Korpsaufzug das Karnevalsurgestein Ludwig Sebus, der am heutigen Abend zum Marschall ernannt wurde. In seiner Laudatio liess Laudator Ken Reise einen Einspieler des Jahres 1953 aus dem Gürzenich erklingen, in dem Sebus als „Nachwuchskünstler“ angekündigt wurde. Der 91-jährige Sebus freute sich sichtlich über die hohe Auszeichnung als Marschall „seiner Bürgergarde“.

Im nachfolgenden Programm gab es mit Bauchredner Klaus Rupprecht („Klaus & Willi“), Volker Weininger als „Dä Sitzungspräsident“ und Guido Cantz viel zu lachen. Musikalisch unterhielten Kasalla, die Paveier, cat ballou und die Höhner die bunt kostümierten Gäste. Tänzerisch setzten sich die „Kölsche Greesberger“ in Szene und das Korps der Roten Funken eröffnete die zweite Abteilung.

„Dat kölsche Hätz“ auch dieses Jahr mit neuer Rekordspendensumme

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Feb 102017
 

Foto: Andreas Klein

Bereits zum 17ten Mal feierte am heutigen Abend im Theater am Tanzbrunnen „Dat kölsche Hätz“ seine legendäre Benefizsitzung. Für den guten Zweck stellen sich die Künstler gerne zur Verfügung und verzichten dabei auf ihre Gage, so dass auch in diesem Jahr der Erlös der Sitzung sowie weiterer Aktionen im Laufe des Jahres am Ende der Veranstaltung an den Förderverein für krebskranke Kinder e. V. in Köln übergeben werden konnte – und, so viel sei bereits gesagt, die Summe übertraf in diesem Jahr alle Erwartungen!

Das Tanzcorps der Funken Blau-Weiß aus Windhagen (Rheinland-Pfalz) eröffnete an diesem Abend die von Robert Greven geleitete Benefizsitzung. Anschließend sorgten die Klüngelköpp mit ihren Hits und ihrer mittlerweile legendären Percussion-Show dafür, dass es keinen mehr auf seinem Sitzplatz hielt. Für die langjährige Treue zu „Dat kölsche Hätz“ wurde die Band um Frontsänger Frank Reudenbach und Bandchef Jochen Damm zu Ehrenmitgliedern ernannt. Neben der obligatorischen Urkunde und der Mitgliedsnadel gab es für die Band ein Bildquader mit dem Hätzmotiv von „Dat kölsche Hätz“. Neu im Kölner Karneval und gleich mit dabei bei der guten Sache war am heutigen Abend Comedian Dave Davis als Klomann „Motombo Umbokko“. Die Jecken im Saal hießen den in Köln geborenen Sohn ugandischer Eltern mit Standing Ovations willkommen. Und auch die Bläck Fööss stellten sich in den Dienst der Benefizaktion und verzichteten auf ihre Gage. Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ gehört ebenfalls mittlerweile fast zum festen Programmpunkt der größten Benefizsitzung Kölns. Aber nicht nur altgediente Karnevalisten, sondern auch die „jungen Wilden“ machen mit – in diesem Jahr sorgten „cat ballou“ mit ihren Hits für Stimmung. Bernd Stelter brachte die Jecken am späten Abend noch zum Zuhören. Und auch die Fastelovends-Rocker von BRINGS halfen mit ihrem Gagenverzicht mit, dass die Spendensumme immer größer und größer wurde. Traurig war man beim „Kölsche Hätz“, dass das Thorrer Schnäuzer Ballett heute zum letzten Mal bei der Benefizsitzung dabei war – die Gruppe hatte vor der Session bekannt gegeben, dass man Aschermittwoch die Tanzschuhe an den Nagel hängen wird. Und trotzdem – oder gerade deswegen – überraschten die Thorrer die Hätz-Verantwortlichen mit einem Scheck über 600,00 €. Und auch „Dat kölsche Hätz“ hatte für die Thorrer eine Überraschung parat: Für ihre Verdienste im Karneval in und um Köln in den letzten 30 Jahren erhielten das Thorrer Schnäuer Ballet den neuen „kölschen Hätz-Oskar“ überreicht! Die Musikformation Bajaasch begeisterte neben ihrer musikalischen Darbietung mit einer tollen Lasershow – und um kurz nach Mitternacht war es dann so weit: Die diesjährige Scheckübergabe stand an!

Bereits im Vorfeld war Klar, dass die Summe wieder über 300.000 € liegen wird. Im letzten Jahr waren es knapp über 334.000 €, welche übergeben werden konnten – und die Spannung stieg, ob man die Summe dieses Jahr wieder erreichen würde. Gemeinsam mit dem Team von „Dat kölsche Hätz“ wartete Monika Burger-Schmidt, die 2. Vorsitzende des Fördervereins für krebskranke Kinder Köln e. V., auf das Endergebnis für dieses Jahr – und Robert Greven machte es spannend … letztendlich stand auf dem Scheck eine neue Rekordsumme: 399.166,94 € hatte man in den vergangenen zwölf Monaten durch diverse Aktionen, auch der Partner, eingesammelt. Diese krumme Summe war einem Gönner im Saal wohl ein Dorn im Auge – und auf Zuruf wurde die Summe auf sensationelle 400.000,00 € aufgerundet! Damit hat „Dat kölsche Hätz“ insgesamt fast drei Millionen Euro für den Förderverein eingesammelt – und in der nächsten Session geht es weiter, vielleicht wieder mit einer neuen Rekordsumme?