Treuer Husar überraschte zwei karnevalistische Fast-Rentner

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Jan 222017
 

Foto: Andreas Klein

Im ausverkauften Festsaal der Kölsche Hofburg, dem Pullman Cologne Hotel, feierte die K.G. Treuer Husar blau-gelb heute ihre Kostümsitzung – oder, wie es ungefähr gegen Hälfte des Programms bereits hiess, eine Karnevalsparty in der größten gemischten Sauna Deutschlands am heutigen Abend.

Auch hier eröffneten die Pänz die Sitzung: Gemeinsam mit dem Elferrat zogen die Husaren-Pänz, die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Gesellschaft, mit in den Saal ein. Nach der Darbietung der Husaren-Pänz kam ein Redner auf die Bühne, der zurzeit von Politikern und Gewerkschaftsbossen angegriffen wird: Jupp Menth als „Ne kölsche Schutzmann“ ist bekannt für seine deftigen Reden – und damit kommt wohl die IG Metall nicht klar. Jedenfalls hat man Menth von der Sitzung ausgeladen und macht dafür die Rede des Top-Redners verantwortlich. Der IG Metall zur Seite springt dabei der Chef der Kölner SPD – und erntet dafür von Karnevalisten und Bürgern genauso einen Shitstorm wie die IG Metall. Bei den Gästen der K.G. Treuer Husar wurde die Rede jedenfalls begeistert aufgenommen: „Der Saal stand beim Schutzmann Kopf!“, so Schatzmeister Kurt Wietheger im Gespräch mit uns.

Nach Menth zog das Korps des Treuer Husar in den Saal ein. Die musikalische und tänzerische Darbietung wurde begeistert aufgenommen. Beim Auftritt der Gruppe „Die Blömcher“ wurde Hannes Blum, der nach der Session in den karnevalistischen Ruhestand geht, zum Leutnant des Corps á la Suite, dem Ehrenkorps der Gesellschaft, ernannt. Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ brachte danach den Saal wieder zum Lachen. Und auch beim Auftritt der Räuber gab es eine Überraschung: Karl-Heinz Brand, der ebenfalls nach der Session in den karnevalistischen Ruhestand geht, wurde ebenfalls zum Leutnant des Corps á la Suite der K.G. Treuer Husar ernannt.

Mit den Kölner Dreigestirn, der Micky Brühl Band, Martin Schopps, Kasalla und den Fidele Kölsche feierte die Gesellschaft mit ihren Gäste noch bis in den frühen Morgen.

Rote Funken zeigten „Best of RegEx“ auf ihrer Galasitzung

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Jan 222017
 

Fotos: Andreas Klein

Traditionell starteten die Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V. (kurz: Rote Funken) mit ihrer Galasitzung in die Sitzungskarnevalssession. Im ausverkauften Festsaal des Maritim Hotel bot das älteste Kölner Traditionskorps ein Programm der Spitzenklasse und hatte dabei einen Programmpunkt auf der Bühne, den man sonst als normaler Sitzungsgast nicht zu sehen bekommt.

Beim Aufzug des eigenen Korps zu Beginn der Sitzung erhielt das neue Funkemariechen der Roten Funken, Judith Gerwing, das kleine Fäßchen, welches zu ihrer Uniform gehört. Normalerweise erfolgt die Übergabe auf dem Regimentsexerzieren des rot-weißen Traditionskorps – jedoch war das gute Stück bis dahin noch nicht fertig gestellt. Per Express kam das Fäßchen dann heute zur Galasitzung pünktlich an und wurde an die neue Funkenmarie übergeben. Mit ihrem Tanzoffizier Pascal Solscheid liess sie sich danach im Foyer des Maritim Hotels noch schnell von uns mit ihrer nun kompletten Uniform ablichten.

Die Höhner sorgten währenddessen im Saal bereits für ein erstes musikalisches Highlight und machten aus der Sitzung eine Stehparty. Hiernach kam Funken-Präsident Heinz-Günther Hunold aus dem Elferrat auf die Bühne und erläuterte kurz den nachfolgenden Programmpunkt: Es ist bei den Roten Funken Brauchtum, dass beim Regimentsexerzieren die vier Knubbel – wie die Abteilungen der Roten Funken genannt werden – etwas Aufführen. Ob Gesang-, Tanz-, Comedy- oder Redebeitrag ist jedes Mal eine Überraschung für alle Anwesenden. In diesem Jahr gab es aber einen Programmpunkt, welcher über die „Social Media“-Aktivitäten des rot-weißen Korps einem breiten Publikum bekannt wurde – und es kamen Anfragen, ob man diesen Programmpunkt nicht noch einmal auf einer Sitzung zeigen könnte … und da den Roten Funken der Wunsch des Publikums Befehl ist, gab es heute das „Best of RegEx“ als Programmpunkt.

„Best of RegEx“

Mitglieder des Korps der Roten Funken liessen am heutigen Abend bekannte – und leider nicht mehr existierende – Reden aufleben: Ob das „Colonia Duett“, ob den „Redner der Blauen Partei“ oder die „Doof Noss“ – alle drei Redebeiträge waren derart hochkarätig dargeboten, dass man Denken konnte, dass Hans Zimmermann („Dat Ei vom Colonia Duett“), Toni Geller („Blaue Partei“) und Hans Hachenberg („Doof Noss“) wieder auferstanden wären. Bei Geller und Hachenberg trafen die darstellenden Funken den Tonfall so genau, dass man wirklich glaubte, den Originalredner noch einmal erleben zu dürfen! Ein künstlerisches Highlight der darstellenden Funken, welches die Gesellschaft hoffentlich noch einmal auf einer Veranstaltung präsentieren kann.

Mit den Paveier, Jürgen Beckers als „Ne Hausmann“, dem Korps der EhrenGarde der Stadt Köln, Guido Cantz, cat ballou, dem Kölner Dreigestirn, den Goldene Lyskircher Hellige Knäächte un Mägde sowie Querbeat feierten die Funken mit ihren Gästen noch bis in den frühen Morgen – aber das Gesprächsthema des Abend war ganz klar das „Best of RegEx“!

 

Rote Funken zeigten „Best of RegEx“ auf ihrer Galasitzung

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Jan 222017
 

Fotos: Andreas Klein

Traditionell starteten die Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V. (kurz: Rote Funken) mit ihrer Galasitzung in die Sitzungskarnevalssession. Im ausverkauften Festsaal des Maritim Hotel bot das älteste Kölner Traditionskorps ein Programm der Spitzenklasse und hatte dabei einen Programmpunkt auf der Bühne, den man sonst als normaler Sitzungsgast nicht zu sehen bekommt.

Beim Aufzug des eigenen Korps zu Beginn der Sitzung erhielt das neue Funkemariechen der Roten Funken, Judith Gerwing, das kleine Fäßchen, welches zu ihrer Uniform gehört. Normalerweise erfolgt die Übergabe auf dem Regimentsexerzieren des rot-weißen Traditionskorps – jedoch war das gute Stück bis dahin noch nicht fertig gestellt. Per Express kam das Fäßchen dann heute zur Galasitzung pünktlich an und wurde an die neue Funkenmarie übergeben. Mit ihrem Tanzoffizier Pascal Solscheid liess sie sich danach im Foyer des Maritim Hotels noch schnell von uns mit ihrer nun kompletten Uniform ablichten.

Die Höhner sorgten währenddessen im Saal bereits für ein erstes musikalisches Highlight und machten aus der Sitzung eine Stehparty. Hiernach kam Funken-Präsident Heinz-Günther Hunold aus dem Elferrat auf die Bühne und erläuterte kurz den nachfolgenden Programmpunkt: Es ist bei den Roten Funken Brauchtum, dass beim Regimentsexerzieren die vier Knubbel – wie die Abteilungen der Roten Funken genannt werden – etwas Aufführen. Ob Gesang-, Tanz-, Comedy- oder Redebeitrag ist jedes Mal eine Überraschung für alle Anwesenden. In diesem Jahr gab es aber einen Programmpunkt, welcher über die „Social Media“-Aktivitäten des rot-weißen Korps einem breiten Publikum bekannt wurde – und es kamen Anfragen, ob man diesen Programmpunkt nicht noch einmal auf einer Sitzung zeigen könnte … und da den Roten Funken der Wunsch des Publikums Befehl ist, gab es heute das „Best of RegEx“ als Programmpunkt.

„Best of RegEx“

Mitglieder des Korps der Roten Funken liessen am heutigen Abend bekannte – und leider nicht mehr existierende – Reden aufleben: Ob das „Colonia Duett“, ob den „Redner der Blauen Partei“ oder die „Doof Noss“ – alle drei Redebeiträge waren derart hochkarätig dargeboten, dass man Denken konnte, dass Hans Zimmermann („Dat Ei vom Colonia Duett“), Toni Geller („Blaue Partei“) und Hans Hachenberg („Doof Noss“) wieder auferstanden wären. Bei Geller und Hachenberg trafen die darstellenden Funken den Tonfall so genau, dass man wirklich glaubte, den Originalredner noch einmal erleben zu dürfen! Ein künstlerisches Highlight der darstellenden Funken, welches die Gesellschaft hoffentlich noch einmal auf einer Veranstaltung präsentieren kann.

Mit den Paveier, Jürgen Beckers als „Ne Hausmann“, dem Korps der EhrenGarde der Stadt Köln, Guido Cantz, cat ballou, dem Kölner Dreigestirn, den Goldene Lyskircher Hellige Knäächte un Mägde sowie Querbeat feierten die Funken mit ihren Gästen noch bis in den frühen Morgen – aber das Gesprächsthema des Abend war ganz klar das „Best of RegEx“!

 

Dellbröcker Boore feiern heute met Mädcher un Madämcher

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Jan 222017
 

Fotos: Andreas Klein

Im ausverkauften Forum der Gesamtschule Holweide starteten heute die Dellbröcker Boore der K.G. UHU in die Sitzungssession. Gleich zu Beginn der Sitzung konnte Sitzungsleiter Rainer Ott das 500. Mitglied der K.G. UHU, Jörg Johannpaschedagg, begrüssen. Ob die Urkunde, die Johannpaschedagg erhielt, wegen des Namens im Querformat erstellt werden musste, ist leider nicht überliefert …

Für Literat Michael Hebbinghaus, der nach der letzten Session das Amt von Klaus Fischer übernommen hat, war heute Premiere. Allerdings liess der erfahrene Fischer seinen Nachfolger nicht ins kalte Wasser springen, er stand seinem Nachfolger bei Bedarf zur Seite. Passend zum Sessionsmotto „Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“ eröffnete die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Schnäuzer Pänz“ der K.G. UHU die heutige Sitzung.

Druckluft

Die junge Brass-Formation „Druckluft“ sorgte für ein erstes musikalisches Highlight. Anschließend zog das Dellbröcker Boore Schnäuzer Ballett auf die Bühne der Schulaula. Mit Bernd Stelter und Ingrid Kühne als „De Frau Kühne“ gab es danach gleich eine doppelte Ladung auf die Lachmuskeln. Mit dem Kölner Dreigestirn der Session 2017 ging es in die Pause.

Die Band „cat ballou“ eröffnete musikalisch die zweite Abteilung. Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ sorgte am späten Abend noch einmal für Lachsalven. Die Bläck Fööss erhielten auch heute wieder traditionell Frikadellen, anlässlich des Sessionsmottos in der Version „Kindergeburtstagsfrikadellen“. Das Tanzcorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte zeigte um kurz vor Mitternacht noch seine akkrobatische Tanzdarbietung, bevor es mit den Domstürmer dem Ende der heutigen Sitzung entgegen ging.

 

 

K.G. Blau-Rot feiert mit den Kölsche Madämcher ersten Herrenschoppen

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Jan 212017
 

Foto: Andreas Klein

Knapp über 150 Herren waren dem Ruf der K.G. Blau-Rot ins Marriott-Hotel zum ersten Herrenschoppen gefolgt, den man gemeinsam mit der K.G. „De kölsche Madämcher“ veranstaltete. Schade, man hatte von Veranstalterseite mehr erwartet: „Aber für die Premiere wollen wir zufrieden sein. Es ist schwierig, etwas Neues im Karneval zu etablieren.“, so Pressesprecherin Susanne Kleinen von der K.G. Blau-Rot.

Mit der Tanzgruppe der K.G. Blau-Weiß Vilkerath startete man in den Abend … ja, dieser Herrenschoppen war kein Frühschoppen, sondern ein Dämmerschoppen. Die Micky Brühl Band brachte mit ihren Hits die Herren zum Schunkeln. Mit den Filue, die in dieser Session bekanntlich 30 Jahre auf der Bühne stehen, ging es weiter im musikalischen Programm. cat ballou und Schäng sorgten ebenfalls für Kölsche Tön im Saal. Mit den Funky Marys endete der Programmteil, doch gefeiert wurde weiter bis kurz vor Mitternacht.

 

Flittarder K.G. prunkt in der Mülheimer Stadthalle

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Jan 212017
 

Foto: Andreas Klein

Knapp 1.020 jecke Flittarder (und deren Freunde …) hatten sich am heutigen Samstagnachmittag aufgemacht, um im Gürzenich der Schäl Sick, der Stadthalle im beschaulichen Nachbardorf Köln-Mülheim, die traditionelle Prunksitzung der Flittarder K.G. zu feiern. Holger Kirsch, Prinz Karneval der Session 2015, übernahm die Sitzungsleitung, während Präsident Henry Jahn sich das Schauspiel wohlwollend aus dem Saal anschaute.

Mit den Paveier startete man in den Abend. Und gleich zu Beginn der Sitzung wurde der ehemalige Senatspräsident der Flittarder K.G., Berthold Utsch, zum Ehrensenatspräsidenten ernannt. Martin Schopps sorgte für erste Lacher im Saal am heutigen Nachmittag. Die Räuber holten mit ihren Hits die Jecken von den Stühlen. Bernd Stelter sorgte anschließend wieder für Lachsalven, bevor die StattGarde Colonia Ahoj auch diesen Saal quasi Abriss – auch hier war wieder das legendäre Tanzcorps die Abteilung, welche die Stimmung im Saal zum Überkochen brachte. Kasalla und die Domstürmer konnten die Partystimmung aufnehmen und weiterführen. Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ musste da schon den ein oder anderen Jeck maßregeln, aber das macht der Blötschkopp ja immer irgendwie. Zum Finale zog das Rheinische Tanzcorps „Echte Fründe“ mit der Kindertanzgruppe auf die Stadthallen-Bühne; beide Gruppen feiern in dieser Session Jubiläum. Die Kindertanzgruppe wird in dieser Session zehn Jahre alt und das große Tanzcorps ist genau doppelt so alt. Deshalb sind auch beide Gruppen als Pins auf dem diesjährigen Sessionsorden der Flittarder K.G. verewigt.

Wildes Gewusel beim Floh-Zirkus der Große Allgemeine K.G.

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Jan 212017
 

Fotos: Ingo Hermes

In der Aula des Albertus-Magnus-Gymnasium in Köln-Ehrenfeld musste man als Erwachsener heute besonders aufpassen: Überall wuselten Pänz durch die Aula, denn die Große Allgemeine K.G. hatte zum Floh-Zirkus, wie das Kinderkostümfest bei der Gesellschaft auch und gerade wegen der Kinder- und Jugendtanzgruppe „GA Flöhe“ heisst, eingeladen.

Die Verantwortlichen hatten wieder ein buntes, kindgerechtes Programm zusammen gestellt: Nach der Begrüssung und der Einweisung der Pänz in die Spiele und das gastronomische Angebot zeigte die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kajüte Müsjer“ der K.G. Lövenicher Neustädter ihr Können. Danach durften die Pänz auf die Bühne und ihre Kostüme vorstellen – denn schließlich wurden heute die besten Kostüme prämiert. Mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe „GA Flöhe“ der Große Allgemeine K.G. ging es weiter im Programm. Das Kölner Kinderdreigestirn machten seinen Untertanen seine Aufwartung und die Husarenpänz der K.G. Treuer Husar zeigten ihre Tänze. Nach der Prämierung der besten Kostüme unterhielten die „Rheinmatrosen Minis“ der Große Mülheimer K.G. und Zauberer Markus Poetes die jecken Pänz bis in den frühen Abend hinein.



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Piratengarde Refrath feiert ihr 11-jähriges Bestehen

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Jan 212017
 

Fotos: Andreas Klein

Wir blicken einmal zurück: Am 7. Januar 2006 haben wir schon einmal aus Bergisch-Gladbach, Stadtteil Refrath, berichtet. Damals stand die Hofburgerstürmung des Refrather Dreigestirns auf unserem Programm (wie in unserem Archiv zu lesen ist). Neben dem damaligen Refrather Dreigestirn – Prinz Micke I, Bauer Guido und Jungfrau Carstine – und deren Freundeskreis, der Piratengarde Refrath, erstürmten damals rund 120 EhrenGardisten aus der großen Stadt am Rhein (nein, nicht die Stadt gegenüber Neuss …) ein Festzelt, in dem sogar ein Redner Platzangst bekommen hätte.

Das ist jetzt elf Jahre her … ja, genau: 11 Jahre! Und diese elf Jahre galt es natürlich zu Feiern! Ein närrisches Jubiläum für die Piratengarde Refrath, die sich vom Freundeskreis des Dreigestirns mit einer guten Handvoll Piraten zu einer fast 100 Piraten und Piratinnen zählenden Gruppe weiterentwickelt hat. Und die legendäre Fete anlässlich der Hofburgerstürmung wollte man natürlich toppen! Michael Müller von der Piratengarde Refrath – und im Jahr 2006 Prinz Micke I. – erklärte: „Wir haben die letzten drei Jahre gesammelt und gespart – nur für den heutigen Abend!“ Und Piratengarde-Literat Harald Hahn ergänzt: „Ich haue am heutigen Abend nur für das Programm ein Budget raus, welches in Köln mit einer Galasitzung vergleichbar ist!“

Filmischer Rückblick

Na, dann schauen wir uns das Programm doch einmal an: Als „Vorprogramm“ und Opener des Abends hatte man sich „Kuhl un de Gäng“ geholt, die nicht nur mit ihrem Hit „Ich han dä Millowitsch jesinn“ die Refrather Jecken im seit Monaten ausverkauften Bürgerzentrum Steinbreche begeisterten. Anschließend gab es einen filmischen Rückblick auf 11 Jahre Piratengarde – vom legendären Jahr der Gründung als Freundeskreis des Dreigestirns bis zum heutigen Jubiläum.

Kaum war der Film, welcher eindrucksvoll zeigte, dass die Piratengarde in den elf Jahren sich kontinuierlich weiter entwickelt hatte, zu Ende, kamen die Piraten in den Saal: Knapp 90 Piratinnen und Piraten enterten die Bühne – alle bewaffnet bis an die Zähne, im Schlepptau die Kiste mit ihrem Schatz und zahlreiche Fahnen und Standarten. Piraten eben! Unser Videoclip von der Bühne zeigt das Spektakel aus einem ganz besonderen Blickwinkel.

Im Rahmen des Auftritts der Piratengarde überbrachte Dr. Joachim Wüst, Präsident der Große Kölner K.G. und Vizepräsident des Festkomitee Kölner Karneval, ein Grußwort aus der großen Stadt am Rhein. Und wenn man einmal in den Saal blickte, merkte man, dass Wüst nicht alleine gekommen war – zahlreiche Mitglieder der Große Kölner K.G. hatten ihren Präsidenten nach Refrath begleitet. Aber nicht nur das: Man packte auch mit an, denn das Refrather Dreigestirn und die Große Kölner K.G. verbindet eine mittlerweile 11 Jahre dauernde Freundschaft. Mit einer Premiere ging es danach weiter im Programm: Zum ersten Mal standen BRINGS auf der Bühne des Bürgerzentrum Steinbreche! Mit ihren rockigen, aber auch leiseren, Tönen begeisterten die Mannen um Peter Brings die völlig raderdollen Refrather Piraten und ihre Gäste.

Vor elf Jahren sprengte ein Kölner Traditionskorps fast das Festzelt zum Hofburgeinzug – heute hatte man für ausreichend Platz gesorgt: Das Korps der EhrenGarde der Stadt Köln marschierte wieder mit über 100 Mann in den Saal ein. Und heute konnte man auch die Tänze, die man vor elf Jahren wegen Platzmangels nicht zeigen konnte, präsentieren. Mit den Labbese und „cat ballou“ ging es musikalisch weiter im Mega-Programm. Um 23 Uhr erklang dann zum Einmarsch der Domstädter Köln, die ihre karnevalistische Heimat ja bei der Große Kölner K.G. haben, das bekannte „Am Dom zo Kölle“. Mit der Showtanzformation „High Energy“ gab es anschließend noch einmal eine tänzerischen Darbietung der Spitzenklasse. Um Mitternacht sorgten Querbeat noch einmal für Partystimmung in dem immer noch brechend vollen Bürgerzentrum. Und zum Finale des Programms gab es um kurz vor ein Uhr noch die Paveier! Gefeiert wurde danach noch weiter, die letzten Jecken sollen die Steinbreche erst am frühen Samstagvormittag verlassen haben … und in elf Jahren trifft man sich dann wieder zum 22-jährigen!