KKV „Unger Uns“ freut sich über aktiven Nachwuchs des Vereins

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Feb 272019
 

Foto: Andreas Klein

Dass der KKV „Unger Uns“ einen komplett ausverkauften Kristallsaal der Koelnmesse vermelden konnte, war am vergangenen Sonntagnachmittag auch mit etwas Glück verbunden: Wenige Tage vor der Sitzung hatte ein Busunternehmer über 20 Karten an den Verein zurück gegeben, weil er diese nicht verkauft hatte. Eine Rundmail später an die leer ausgegangen Interessenten war jedoch klar, dass die Karten schneller wieder weg waren als die berühmten „warmen Semmeln“ …

Die Jecken erlebten ein Top-Programm, welches mit dem Aufzug des Korps der Kölner Funken-Artillerie Blau-Weiß (auch bekannt als „Blaue Funken“) begann. Die Funken hatten auch einige Nachwuchsfunken mitgebracht, die von Präsident Udo Beyers mit süßen Präsenten überrascht wurden (Foto). Nachdem das Korps von der Bühne abgezogen war, musste Udo Beyers erst einmal ein kleines Loch überbrücken, denn das Kölner Dreigestirn hatte offenbar mit dem sonntäglichen Verkehrs zur nahe gelegenen LANXESS arena und der dort stattfindenden „Lachenden Kölnarena“ nicht gerechnet …

Mit Bernd Stelter, den Höhner, Comedian Dave Davis alias „Motombo Umbokko“ und den Paveier ging es danach stimmungsvoll durch die erste Abteilung. Nach der Pause gab es dann eine Überraschung: Die Jugend des KKV „Unger Uns“, die „JU Unger Uns“, hatten das lange verschollene Vereinslied mit Hilfe des Orchester Touché unter der Leitung von Günter Undorf wieder zum Leben erweckt. Das Vereinslied war lange Jahre nicht mehr vorgetragen worden, und so recht konnte sich keiner mehr an Melodie und Text erinnern. Doch eine Suche im Archiv brachte den Text und die Noten wieder zum Vorschein. Gemeinsam mit dem Orchester probten dann die sieben bis 15-jährigen Nachwuchssängerinnen und -sänger in mühevoller Kleinarbeit ein – und präsentierten das Lied zu Beginn der zweiten Abteilung.

Mit BRINGS, Fritz Schopps als „Et Rumpelstilzje“, den Bläck Fööss, Martin Schopps, der Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ und „cat ballou“ feierte der KKV „Unger Uns“ mit seinen bunt kostümierten Gästen bis in den Abend hinein …

Rosenmontag: Wolfgang Bosbach zu Gast bei „Jan un Griet“

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Feb 272019
 

Archivfoto: Andreas Klein

Wir freuen uns sehr, dass wir am Rosenmontag Wolfgang Bosbach als Gast auf dem Festwagen unseres Vorstands begrüßen dürfen.

Er war von 1994 bis 2017 als direkt gewählter Abgeordneter für die CDU im Deutschen Bundestag, ist ein ausgewiesener Experte für Innenpolitik, war begeisterter Fußballer und aktives Mitglied des „FC Bundestag“.

Wir haben Wolfgang Bosbach (im Foto bei der Ernennung zum Ehrenbrandmeister der Kölsche Funkentöter, Anm. der Redaktion) im Rahmen unserer Prunksitzung am 12. Januar 2019 zum Rittmeister ehrenhalber ernannt, weil er überzeugter Rheinländer ist und ein begeisterter Karnevalist (Ehrenpräsident der KG „Große Gladbacher von 1927 e.V.“, Ehrenmitglied der KaJuJa Bergisch-Gladbach).

Für uns verbindet er in bester Weise rheinisches Gemüt, rheinische Sprache, Klarheit in den Aussagen sowie ein hohes soziales und politisches Engagement.

„Es ist uns eine große Ehre, dass Wolfgang Bosbach uns durch den Rosenmontagszug begleitet“, freut sich der Vorsitzender und Korpskommandant Frank Breuer.

(Quelle: Pressemitteilung des Reiter-Korps Jan von Werth)

Erstmals im Kölner Rosenmontagszug: Videokameras im Zoch sollen Straftäter abschrecken

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Feb 272019
 

Symbolfoto: pixabay.com

Beim Kölner Rosenmontagszug werden in diesem Jahr erstmals Kameras eingesetzt, die die Sicherheit der Zugteilnehmer unterstützen und etwaige Straftäter abschrecken sollen. Im Fokus stehen dabei vor allem die Reitergruppen, die von den Wagen unmittelbar vor und nach der jeweiligen Gruppe gefilmt werden. Anhand des erstellten Filmmaterials soll es der Polizei erleichtert werden, Personen zu identifizieren, die Pferde oder Reiter bewerfen oder anderweitig den Ablauf des Zuges stören. „Wir erhoffen uns von den Maßnahmen eine abschreckende Wirkung”, erklärt Zugleiter Alexander Dieper. „Nach dem Vorfall im Vorjahr, bei dem Pferde einer Kutsche durchgegangen sind, wollen wir Pferde und Reiter nicht nur maximal ausbilden und schulen, sondern auch so gut es geht vor Einflüssen von außen beschützen.”

Selbstverständlich werden alle Aufnahmen vom Zugweg unmittelbar nach Ende des Zuges unwiederbringlich gelöscht. „Die Videosequenzen werden nur dann an die Polizei übergeben, wenn ein konkreter Anlass vorliegt”, so Alexander Dieper. „Der Datenschutz für Teilnehmer und Zuschauer wird dabei selbstverständlich sichergestellt. In diesem Punkte haben wir uns intensiv juristisch beraten lassen, da wir natürlich sensibel mit den Aufnahmen umgehen wollen und sie keinen anderen Nutzen für uns haben als einen verbesserten Schutz vor Übergriffen.” Vor dem Zoch werden die Zuschauer auf die Videoaufnahmen hingewiesen, außerdem können sich Besucher des Rosenmontagszuges telefonisch unter 0221/5740042 melden, wenn sie Fragen zur Verwendung der Aufnahmen haben.

Müllemer Junge machen Opening mit den eigenen Pänz zum Brauchtum

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Feb 272019
 

In Köln heißt es: „Alles, was zwei Mal stattgefunden hat, ist Tradition. Alles, was drei Mal war, ist Brauchtum!“ Damit ist das Opening der Sitzung durch die „MJ-Pänz“, die Kinder und Jugendlichen der Müllemer Junge, seit vergangenem Sonntag nun offiziell Brauchtum! Die Pänz eröffneten die Sitzung in diesem Jahr mit ihrer Interpretation von „För die Liebe nit“ von der Kölner Band LUPO und erhielten dafür lang anhaltenden und verdienten Applaus.

Nach den jecken Pänz aus Mülheim zog das Korps der Nippeser Bürgerwehr in den komplett ausverkauften Saal ein. Für die Lacher sorgten drei der Top-Redner der Session 2019, nämlich Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“, Fritz Schopps als „Et Rumpelstilzje“ und Guido Cantz. Musik gab es auch jede Menge mit den Klüngelköpp, Querbeat, Max Biermann, „cat ballou“ und den Räuber. Der Literat der Müllemer Junge, Alexander Dick, hat auch für die Leistung der Tanzgruppen immer ein Plätzchen im Programm frei, so dass am Sonntag die Tanzgruppen „Kölsche Harlequins“ und natürlich auch die „Original Matrosen vum Müllemer Böötche“ sich den Jecken, die sogar aus Oberhausen und Brandenburg bis nach Köln zur Sitzung kommen, zeigen konnten.

Übrigens: Für die Herrensitzung und die Kostümsitzung der nächsten Session gibt es noch Restkarten. Die Mädchensitzung, die Jugendveranstaltung „Jnadenlos Jeck“ und die Kindersitzung der Session 2020 sind bereits seit Tagen ausverkauft!

Ehrenfelder K.G. Rheinflotte beendet Sitzungssession mit Mädchensitzung

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Feb 272019
 

Foto: Andreas Klein

Und auch die Ehrenfelder K.G. Rheinflotte konnte am vergangenen Sonntag verkünden: „Habe fertig!“ Mit der Wieversitzung in der neuen Stamm-Location Dorint an der Messe konnte die Gesellschaft aus Köln-Ehrenfeld eine erfolgreiche Sitzungssession abschließen. Nun freut man sich auf die Eröffnung des Straßenkarnevals auf dem Lenauplatz, den Rosenmontagszug und den Ehrenfelder Dienstagszug …

In der neuen Location verzichtete die K.G. auf den angestammten Damen-Elferrat und setzte mit Robert Greven auf einen erfahrenen Moderator. Die Mädcher aus dem bisherigen Elferrat wurden zu Beginn der Sitzung, nachdem man mit den Plaggeköpp eingezogen war, für ihre bisherige ehrenamtliche Tätigkeit für die K.G. durch den Vorstand geehrt. Anschließend zeigte die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kajüt Müüs“ der Ehrenfelder Rheinflotte ihr tänzerisches Können. Und auch hier gab es Ehrungen: Drei der Pänz erhielten das bronzene Verdienstspange für karnevalistischen Tanzsport durch das Festkomitee Kölner Karneval überreicht.

Joachim Jung als „Lieselotte Lotterlappen“ brachte die jecken Mädcher im Saal mit seinem Vortrag zum Lachen. Die „Kölsch Fraktion“ (Foto) sorgte mit bekannten Hits für Schunkelstimmung. Fritz Schopps in seiner Paraderolle als „Et Rumpelstilzje“ strapazierte noch einmal die Lachmuskeln der Damen. Mit dem Tanzcorps „Rheinflotte“ ging es in die Pause.

Mit Musik, Gesang und spitzenmäßigem Tanz ging es direkt nach der Pause weiter, denn die Bordkapelle, der Shanty-Chor und das einmalige Tanzkorps der StattGarde Colonia Ahoj eröffneten die zweite Abteilung. Marita Köllner holte danach die Mädels mit ihren Hits von den Stühlen. Mit „Kuhl un de Gäng“, dem Kölner Kinderdreigestirn und der Band Miljö feierte man bis in den frühen Abend hinein weiter op d´r Schäl Sick.

Spendenaktion zugunsten Laachende Hätze e.V.

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Feb 272019
 

Foto: StattGarde

„Mer stonn zesamme“ – unter diesem Motto haben sich Deutschlands bekannteste Bäckerei Kamps und die StattGarde Colonia Ahoj e.V. zusammengetan, um die gemeinnützige Organisation „Laachende Hätze e.V.“ zu unterstützen.

Der vor vier Jahren gegründete Förderverein wurde vom Kölner Dreigestirn der Session 2015 (Holger Kirsch, Sascha Prinz und Michael Müller) ins Leben gerufen und kümmert sich um Flüchtlingskinder, die in Köln eine neue Heimat suchen. „Kinder brauchen Bewegung, Musik, Gemeinschaft und ab und zu etwas Süßes. Flüchtlingskinder umso mehr, damit sie etwas von dem verarbeiten können, was sie erlebt haben“, so Pfarrer Franz Meurer. Der weit über Kölns Stadtgrenzen hinaus bekannte katholische Geistliche ist Schirmherr des Laachende Hätze e.V. Der Vereinszweck, bedürftigen Kindern und Jugendlichen wieder ein Lachen in ihre Gesichter zu zaubern, ist für Kamps und die StattGarde ein vorbildliches soziales Engagement. Daher spendet die Kamps GmbH von jedem Berliner, der in Köln bis Karnevalsdienstag (5. März 2019) in einer Kamps-Bäckerei verkauft wird, 5 Cent an „Laachende Hätze e.V.“.

Karneval: Keine Autofahrt unter Alkoholeinfluss!

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Feb 272019
 

Foto: pixabay.com

Der ADAC Nordrhein rät dringend dazu, das Auto während der Karnevalstage stehen zu lassen. Schon geringe Mengen Alkohol mindern die Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit. „Das gilt auch für Restalkohol am Morgen danach. Zusätzlich beeinflussen Übermüdung und ein Kater das Reaktionsvermögen negativ“, weiß Elke Hübner, Verbraucherschützerin des ADAC Nordrhein. In Deutschland gilt zwar die 0,5-Promille-Grenze, aber wer den Verkehr gefährdet oder einen Unfall verursacht, begeht schon ab 0,3 Promille eine Straftat. Diese wird meist mit einer hohen Geldstrafe und dem Entzug der Fahrerlaubnis geahndet.

Jecken sollten sich darüber hinaus auch nicht mit jedem Kostüm hinters Steuer setzen. Bewegungsfreiheit, Gehör und Sicht dürfen nicht eingeschränkt werden. Damit sind viele Gesichtsmasken, aber auch farbige Kontaktlinsen oder extra lange falsche Wimpern tabu. Bei Verstößen ist ein Bußgeld von mindestens zehn Euro fällig. Kommt es wegen des Kostüms sogar zu einem Unfall, kann die Vollkaskoversicherung das Verhalten als grob fahrlässig auslegen und eine vollständige Übernahme des Schadens ablehnen. Auch im Haftpflichtfall droht dem Fahrer eine Kürzung der Ansprüche wegen möglichem Mitverschulden.

Wer an Karneval nicht auf Alkohol verzichten möchte, sollte auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Taxi umsteigen. Das Fahrrad ist hingegen keine gute Wahl für den Rückweg, denn „don’t drink and drive“ gilt auch für Radfahrer. Wer mit 0,3 Promille im Blut auffällig fährt oder gar unter Alkoholeinfluss einen Unfall mitverursacht, dem droht ebenfalls ein Strafverfahren. Ab einem Promillegehalt von 1,6 im Blut gelten auch Fahrradfahrer als absolut fahruntauglich. Wer dann trotzdem fährt, begeht in jedem Fall eine Straftat. Neben einer empfindlichen Geldstrafe und drei Punkten in Flensburg muss sich der radelnde Führerschein-Besitzer dann einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) stellen, die die Kraftfahreignung überprüft. Im schlimmsten Fall kann dem Verkehrssünder im Anschluss die Fahrerlaubnis entzogen werden.

Eine üppige Mahlzeit schafft übrigens keine Grundlage für den Alkohol-Genuss. Ein voller Magen kann die Aufnahme des Alkohols nicht verhindern, sondern bestenfalls verzögern.

(Quelle: Pressemitteilung des ADAC)