Karneval bringt Köln Wirtschaftskraft von 600 Millionen Euro

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Feb 252019
 

Foto: Festkomitee Kölner Karneval

Die Wirtschaftskraft des Kölner Karnevals ist in den vergangenen zehn Jahren um 30 Prozent auf rund 600 Millionen Euro gestiegen. Etwa 6.500 Arbeitsplätze werden direkt durch den Karneval erhalten. Von der Bevölkerung wird der Karneval überwiegend als einzigartiges Brauchtumsfest mit positiven Auswirkungen auf das Image der Stadt Köln wahrgenommen. Zu diesem Ergebnis kommen zwei Studien der Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) und der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH), die im Auftrag des Festkomitees Kölner Karneval 2018 durchgeführt wurden. Als Vergleich diente eine BCG-Studie aus dem Jahr 2008.

„Die Untersuchungen belegen, wie wichtig der Karneval für Köln und die gesamte Region ist“, erklärt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Gastronomie, Hotelgewerbe und Einzelhandel profitieren vom stetigen Zulauf karnevalsbegeisterter Feiernder aus Köln, dem Umland und ganz Deutschland. Die Befragung zeigt aber auch überraschend deutlich, dass es der Wunsch vieler junger Jecken ist, den Karneval sehr traditionell und typisch kölsch zu feiern.“

Aktuell entspricht die Wirtschaftskraft des Kölner Karnevals der jährlichen Wirtschaftsleistung einer deutschen Stadt mit rund 15.000 Einwohnern. „Die Wirtschaftskraft ist in den vergangenen zehn Jahren um rund 30 Prozent auf 600 Millionen Euro gestiegen. Neben seiner kulturellen Bedeutung ist der Kölner Karneval damit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Region“, sagt Jochen Schönfelder, Partner bei BCG. „Die Umsätze im Karneval verteilen sich zu ungefähr gleichen Teilen auf die Bereiche Sitzungen und Bälle, Umzüge sowie den Kneipenkarneval.“ Besonders stark entwickelt haben sich die Karnevalsveranstaltungen in den Sälen: Sowohl die Anzahl der Veranstaltungen unterschiedlichster Formate als auch die Anzahl der Gäste und die Ticketpreise sind gestiegen.

Das Hotelgewerbe hat seinen Umsatz im Vergleich zum Beobachtungszeitraum 2008 um 43 Prozent auf 63 Millionen Euro gesteigert. Gastronomie und Verzehr verzeichnen ein Plus von 34 Prozent auf 257 Millionen, und auch die Textilindustrie erwirtschaftet Umsätze in Höhe von 110 Millionen – also rund 41 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren.

Kölner Karneval wird als Brauchtum wahrgenommen

Dass der Kölner Karneval auch nach wie vor als ein besonders Fest mit kulturellem Kern wahrgenommen wird, bestätigt die parallel durchgeführte Umfrage der Rheinischen Fachhochschule Köln. Zwischen Weiberfastnacht und Rosenmontag 2018 sowie rund um den 11.11.2018 wurden insgesamt rund 2.750 Jecke auf der Straße und über ein Onlineportal befragt. 97 Prozent aller Befragten gaben an, den Karneval als kulturelles Highlight, als einzigartig im Vergleich zu anderen Großveranstaltungen und als wichtigen Beitrag zur Brauchtumspflege zu erleben. Trotz einiger negativer Begleiterscheinungen, wie übermäßigem Müll oder Alkoholkonsum, wirkt sich der Karneval damit vor allem positiv auf das Image der Stadt aus. Nahezu alle Befragten können sich Köln ohne den Karneval nicht vorstellen.

„Dem Karneval gelingt es nach wie vor, Menschen unterschiedlichster Herkunft zu verbinden, und er liefert einen wichtigen Beitrag zur Brauchtumspflege“, erklärt Prof. Dr. Silke Schönert, Direktorin des Instituts für Projekt- und Informationsmanagement an der RFH.

Rund 36 Prozent der Befragten gaben zudem an, selbst ehrenamtlich im Kölner Karneval aktiv zu sein. „Karneval ist eben viel mehr als Feiern und Konsumieren“, unterstreicht Christoph Kuckelkorn. „Das zeigen auch die Daten zum ehrenamtlichen Engagement und die Spendensammlungen der im Festkomitee organisierten Karnevalsgesellschaften.“ Rund zwei Mio. Euro werden von den ehrenamtlichen Helfern pro Jahr für soziale Zwecke gesammelt. „Um den kulturellen Aspekt dieses Festes auch künftig zu erhalten, müssen auch junge Menschen und Zugezogene für dieses Brauchtum gewonnen werden. Die Erschließung neuer Zielgruppen, beispielsweise über Digitalisierung, ist eine der Herausforderungen für die Zukunft“, sagt BCG-Partner Schönfelder. „Unser wichtigstes Ziel wird auch künftig sein, die Balance zwischen dem Wirtschaftsfaktor und dem Kulturgut Karneval zu halten. Wir brauchen finanziell ein sicheres Fundament, um die Vielfalt unseres Festes zu erhalten und beispielsweise Nonprofit-Veranstaltungen zu finanzieren. Gleichzeitig müssen wir kontinuierlich Aufklärungsarbeit leisten und Menschen für den eigentlichen Kern des Festes begeistern und gewinnen, damit für den Nachwuchs gesorgt ist“, so Kuckelkorn. „Die Untersuchungen von BCG und RFH sind überaus hilfreich für unsere Arbeit im Festkomitee-Vorstand. Damit haben wir verlässliche Daten und Handlungsempfehlungen, aus denen wir ganz konkrete Planungen für die Zukunft ableiten können – auch für die Zusammenarbeit mit der Stadt Köln. Dafür gilt beiden Institutionen mein besonderer Dank.”

Ab sofort startet die nächste Phase der Befragung. Online kann jeder teilnehmen unter folgendem Link: https://www.surveymonkey.de/r/f3kromo19

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

K.G. Drügge Pitter feiert Sitzung em Veedel

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Feb 252019
 

Foto: Andreas Klein

Endlich wieder zurück in ihrem Heimatveedel Köln-Ehrenfeld ist seit dem vergangenen Samstagabend die K.G. Drügge Pitter. Die Gesellschaft feierte ihre Kostümsitzung in der Aula der Schule Dechenstraße. Und damit ist die Heimreise aus Köln-Braunsfeld, wo man lange Jahre im Leonardo Royal Hotel zu Gast war, beendet.

Zu Beginn der Sitzung zog der Stammtisch der Standartenträger im Kölner Karneval, die Plaggeköpp, gemeinsam mit den Ihrefelder Cheyenne (Foto) auf die kleine Bühne der Schulaula. Nachdem die Ihrefelder Cheyenne mit kölschen Leedcher den Saal auf Temperatur gebracht hatten, sorgte Thilly Meesters als „Ne Kistedüvel“ für erste Lacher im Saal. Das Kölner Dreigestirn machte den Ehrenfelder Karnevalisten seine Aufwartung. Die Band Palaver und die Tanzgruppe „Original Kölsche Domputzer“ komplettierten die erste Abteilung.

Mit der Band LAX, Ralf Kuhn als „Ne Usjeflippte“, den Kläävbotze und den Cöllner feierte die K.G. mit ihre jecken Gästen bis nach Mitternacht weiter …

Große Junkersdorfer K.G. ernennt Rüdiger Schlott zum Ehrenmitglied

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Feb 252019
 

Foto: Andreas Klein

Bei ihrer großen Kostümsitzung am vergangenen Samstagabend in der Mehrzweckhalle in Köln-Junkersdorf überraschte die Große Junkersdorfer K.G. gleich zwei langjährige Karnevalisten mit Ehrungen: Der scheidende Prinzenführer Rüdiger Schlott wurde von Präsident Karl-Theo Franken, der lange Jahre als Adjudant im Kölner Dreigestirn aktiv gewesen ist, zum Ehrenmitglied der Gesellschaft ernannt. Und Holger Fuss (Foto inmitten des Dreigestirn 2019), seit 23 Jahren Fahrer im Fahrzeug „Schäl 2“ der Fahrzeugkolonne des Kölner Dreigestirns, wurde ebenfalls ausgezeichnet. Unter anderem auch für rund 230.000 gefahrene Kilometer in den 23 Jahren – und dies – von Parkremplern mal abgesehen – unfallfrei!

Bernd Stelter

Nach dem Aufzug des Dreigestirn brachte Bernd Stelter die Jecken im Saal zum Lachen – wobei ihm am Abend zuvor selbst kurz das Lachen vergangen war: Bei der Aufzeichnung der WDR-Fernsehsitzung im Gürzenich war eine Dame aus Weimar, nachdem ihr Pfeifkonzert von Stelter ignoriert worden war, auf die Bühne gestiegen und hatte sich ein kurzes Wortgefecht mit Bernd Stelter geliefert. Sitzungpräsident Joachim Wüst forderte die Dame auf zu gehen, den Rest übernahm die Security, die der Dame und ihrem Mann zeigte, wo der Zimmermann für solche Gäste ein Loch im Gürzenich gelassen hatte …

Stelter konnte zwischenzeitlich über den Vorfall sogar schon wieder Witze machen; er hatte erfahren, dass die Dame einen Doppelnamen hat und sagte: „Ich habe gelesen, die Frau heißt Möller-Hasenbeck. Da war mir alles klar!“ In Junkersdorf jedenfalls beschwerte sich niemand über die Witze von Bernd Stelter, dem so etwas in seinen 30 Jahren Bühnenerfahrung noch nicht passiert war. Mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Große Junkersdorfer K.G., Ingrid Kühne als „De Frau Kühne“, dem Kinderdreigestirn des Kölner Westens sowie den Höhner feierten die Jecken die erste Abteilung.

Nach der Pause eröffnete das Korps der K.G. Treuer Husar die zweite Abteilung. Martin Schopps, die Rabaue, die Tanzgruppe „Kölsche Greesberger2 und die Cöllner unterhielten die Gäste bis in den späten Abend hinein …

Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel feierten Non-Stop-Kostümsitzung

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Feb 252019
 

Foto: Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel/Frank Seifert

Gleich zu Beginn der Kostümsitzung der Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel gab es beim Aufzug des Korps der Funken gemeinsam mit dem Dreigestirn aus Hürth-Gleuel einige Ehrungen: Es wurden sechs Ehrengardisten (Wolfgang Hoppe, Marcus Lierfeld, Michael und Wolfgang Ostermann, Eric Knooke und Wilfried Müller) aufgenommen. Bereits ein paar Tage vor der Sitzung wurden Max und Uli vom „Dömsche“ auf Mallorca ebenfalls zu Ehrengardisten ernannt.

Ebenfalls beim Aufzug des Korps wurden Charena Stauf und Rene Janicke zum Tanzpaar ernannt. Nach dem krankheitsbedingten Ausfall des eigentlichen Tanzpaares helfen die Beiden bis Aschermittwoch aus. Danach gehen die Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel auf die Suche nach einem neuen Tanzpaar. Ebenfalls aufgenommen wurde Dominik Fuhrmann aus Reit im Winkl als neuer Offizier im Garde & Offizierskorps (Foto oben).

Foto: Andreas Klein

Nach dem Aufzug und den Ehrungen und Ernennungen gab es im ausverkauften Festsaal der Festhalle Hürth-Gleuel gleich einen Frontalangriff auf die Lachmuskeln, denn Wolfgang Trepper und Martin Schopps (Foto rechts) feuerten einen Gag nach dem anderen in den Saal. Die Tanzgruppe „Kölsche Greesberger“ wurde anschließend für ihre tänzerische Leistung gefeiert. Die Paveier und die Domstürmer unterhielten die Jecken im Saal musikalisch, bevor es mit Bernd Stelter und Fred van Halen wieder lautstarke Lacher im Festsaal gab. Mit den Bands Druckluft und Rabaue ging die Sitzungssession der Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel für diese Session am Abend zu Ende … aber bereits im November 2019 geht es ja weiter in der Festhalle Hürth-Gleuel mit jeweils einer Damen- und einer Herrensitzung.

Agrippinas Töchter starten in der Session 2020

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Feb 252019
 

Foto: Andreas Klein

Das ist ein Novum im Kölner Karneval: Die vier größten dem Festkomitee zugehörigen Damengesellschaften schließen sich zusammen, um als „Agrippinas Töchter“ ein karnevalistisches Format von Frauen für Frauen zu etablieren. Hinter „Agrippinas Töchter“ stehen Colombina Colonia e.V., Schmuckstückchen e.V., KG De Kölsche Madämcher e.V. und die 1. Damengarde Coeln e.V. Geeint werden die Damen durch die Leidenschaft für den Kölner Karneval und ihre Arbeit, reine Damengesellschaften als festen Bestandteil des Brauchtums zu etablieren.

Der Gedanke zum Zusammenschluss entstand bereits im März 2018, um die freundschaftliche Verbundenheit der Gesellschaften weiter zu vertiefen und die vielfältige Energie der Frauen zu einem ganz neuen Konzept zu bündeln. Das Ziel von „Agrippinas Töchter“ sind gemeinschaftliche Veranstaltungen, bei welchen alle vier Gesellschaften mit ihren unterschiedlichen Ausrichtungen die Brauchtumspflege vereint in einem neuen Format einem großen Publikum präsentieren.

Die unterschiedlichen Blickwinkel erweitern hierbei den Horizont und die gemeinsam geleistete Pionierarbeit als reine Damengesellschaften im Kölner Karneval schafft enge Verbindungen.

„Alle unsere Gesellschaften sind inzwischen fest etabliert und verzeichnen einen großen Zulauf“, betonen die Präsidentinnen der vier Gesellschaften. „Wir veranstalten alle Kostüm- und Herrensitzungen oder Partys mit unterschiedlichem Charakter. Aber eines gab es bisher noch nicht: eine Mädchensitzung ausgerichtet von und für Mädchen.“

Die erste Mädchensitzung ist bereits geplant: Sie findet am 14. Januar 2020 im großen Festsaal des Kölner Maritim Hotels statt. Zu der Premiere erwartet die 1600 Besucherinnen neben den Unterhaltungsgrößen des Kölner Karnevals auch ein ganz besonderer Elferrat. Es wird ein fulminantes Programm geben u. a. mit Kasalla und Cat Ballou sowie einem Überraschungsgig. Der Überschuß der Veranstaltung kommt sozialen Projekten in Köln zugute, die an Brustkrebs erkrankte Frauen unterstützen und begleiten. Tickets sind sofort nach der Session über Kölnticket.de erhältlich.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)

blu|white – Karneval meets clubbing: Weltklasse-Party im Bootshaus!

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Feb 252019
 

In dem restlos ausverkauften Bootshaus in Köln-Deutz feierten die Blauen Funken am 23. Februar 2019 die dritte Ausgabe der Party “blu|white – Karneval meets clubbing“. Die drei Tanzflächen des Bootshauses waren prall gefüllt und es wurde eine Vielfalt an Musikrichtungen angeboten, die es in dieser Kombination nur bei den Blauen Funken und ihrer “blu|white – Karneval meets clubbing“ gibt:

1) “Mixed & Main-Act“: Im Mainfloor wechselten sich bis spät in die Nacht mit Planschemalöör, Querbeat, Kasalla und Cat Ballou junge kölsche Bands mit DJ René Pera ab, der es schaffte, den Einklang zwischen elektronischer Musik und kölschem Liedgut perfekt herzustellen. Um einer weiteren jungen Band die Chance zu geben, auf einer großen Bühne zu spielen, und um das Musikangebot weiter zu steigern, war in diesem Jahr Planschemalöör als zusätzliche vierte Band mit dazugekommen. Die vier Bands ließen sich von der Feierlaune anstecken und feierten bei ihrem Auftritt mit den Gästen sogar mit auf dem Dancefloor. Als Top-Act und absolutes Highlight präsentierten die Blauen Funken dann um 2.00 Uhr DJ Hugel aus Frankreich, der 2018 mit dem Remix des Songs “Bella Ciao“ im Deep-House-Stil die DJ-Charts erstürmte. Nachdem DJ René Pera und die vier Bands die Stimmung schon richtig aufgeheizt hatten, gab es dann kein Halten mehr, als DJ Hugel die DJ-Kanzel betrat.

2) “It’s Karneval“: DJ Sayhan Krämer brachte die “BLCKBX“ mit Karnevalsmusik zum Kochen. Die feierwütigen Jecken konnten bis in die frühen Morgenstunden im zweitgrößten Bereich des Bootshaus Cologne zu bester Karnevalsmusik feiern.

3) “Electronic Beats“: In der sogenannten “Dreherei“ kamen die Liebhaber der elektronischen Musik voll auf ihre Kosten. Die beiden Bootshaus-Resident-DJs Dave Replay und Fabian Farell nutzen die hervorragenden Anlagen des Bootshauses, um die Wände erzittern zu lassen.

Nach fast neun Stunden Programm in drei Räumen verließen dann kurz vor 5 Uhr die letzten Gäste das Bootshaus und alle warten schon auf die 4. Ausgabe im Jubiläumsjahr 2020. Diese wird am 15. Februar 2020 wieder im Bootshaus stattfinden.

(Quelle: Pressemitteilung der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Fotos: Knut Walter)

Fastelovend för ömesöns: K.G. Alt-Köllen vun 1883 e. V. bringt das RheinCenter in Stimmung

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Feb 242019
 

Fotos: K.G. Alt-Köllen

Dass man wunderbar gleichzeitig shoppen und Karneval feiern kann, konnte man am letzten Samstag wieder im RheinCenter in Köln-Weiden erleben. In Kooperation mit der dortigen Filiale der Galeria Kaufhof und gesponsert von der Gaffel Brauerei, veranstaltete die K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. dort insgesamt drei karnevalistische Nachmittage. Natürlich gratis für alle Besucher, denn eine Maxime von Köln neuntältester Traditionsgesellschaft ist bekanntlich, den Fastelovend für alle Jecken erschwinglich zu halten. Nachdem bereits die ersten beiden Veranstaltungen Anfang Februar auf viel Zuspruch gestoßen waren, gab es nun das große Finale.

Ab 11 Uhr heizte DJ Roland die Stimmung an, konnten sich Kinder schminken lassen und das erwachsene Einkaufspublikum das ein oder andere Kölsch genießen. Erster Höhepunkt war der Auftritt der gesellschaftseigenen Kinder- und Jugendtanzgruppen der „Kölsche Harlequins“, deren tänzerische Darbietung alle begeisterte. Im Anschluss zog der Spillmannszoch der KG Kallendresser ein und brachte das Publikum mit ihren kölsche Tön kräftig zum Schunkeln. Modisch ging es weiter. Die Jungs und Mädels der „Kölsche Harlequins“ hatten sich zwischenzeitlich umgezogen und präsentierten nun eine besondere Modeschau mit tollen Karnevalskostümen aus dem Sortiment der Galeria Kaufhof. Und das sichtlich mit ganz viel Spaß. Schließlich schaute Max Biermann vorbei und lud zum Mitsingen bekannter Leedcher ein. Die Zuschauer ließen sich das nicht zweimal sagen und stimmten kräftig ein. Am Gaffel-Stand sorgten Mitglieder und Freunde der K.G. Alt-Köllen sorgten den ganzen Tag für das leibliche Wohl.

Die Besucherinnen und Besucher des RheinCenters und der Galeria Kaufhof waren sichtlich begeistert und sowohl die Geschäftsführerin der Galeria Kaufhof-Filiale Köln-Weiden, Sophie Nürnberger, wie auch die K.G. Alt-Köllen freuten sich über die Resonanz auf die drei karnevalistischen Nachmittage. Im nächsten Jahr soll es eine Wiederholung geben.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)

Kasalla mit „Der Ress vun dingem Levve“ wird der „Loss mer singe – Kneipenhit 2019“!

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Feb 242019
 

Die äußerst lange, siebeneinhalbwöchige Loss mer singe Tour ist gestern mit einem großartigen Abschlussfest zu Ende gegangen. Bei der 40. Kölner Etappe feierte das ehrenamtliche Loss mer singe–Team ein tolles Finale mit dem letzten Einsingabend, zum ersten Mal in der Ehrenfelder Live Music Hall, mit weit über 800 Mitsängerinnen und Mitsängern. Den großen Mitsing-Contest gewinnt das charmant-romantische Liebeslied von Kasalla mit „Der Ress vun dingem Levve“, nach langem Zweikampf und nur mit knappem Vorsprung vor Querbeats Sessions-Hit vom in Sachen Romantik „Nachhilfe-Bedürftigen“ „Romeo“. Auf der Zielgerade sicherte sich Miljö die Bronze-Medaille 2019 mit „Schöckelpääd“, der Cowboy-Hymne auf das „gepflegte Jungsein“, knapp vor den Paveiern mit ihrem so oft gebrochenen Schwur „Nie mehr Alkohol“. Die Paveier konnten jedoch beim kleineren Ableger der „Loss mer singe op Jöck – Tour“ – rund um Köln in 14 Orten von Leverkusen, Kerpen über Bonn nach Bergisch Gladbach die meisten Punkte sammeln und siegten im Gesamtergebnis knapp vor Querbeat und Kasalla.

Das gesamte Ergebnis ist nachzulesen auf www.lossmersinge.de/der-ress-vun-dingem-levve-von-kasalla-wird-kneipenhit-2019.

Noch wichtiger als der Wettbewerb ist die Pflege der Faszination für die vielfältige, kölsche Liederwelt, die Freude am textsicheren Singen in großen und kleinen Kneipen und das fröhliche und friedliche Miteinander, was bei allen Veranstaltungen im Vordergrund stand und steht.

40 Veranstaltungen in Köln, rechnet man noch einige Sonderveranstaltungen, wie zum Beispiel das Einsingen im Jülich-Dürener Raum dazu, waren es 22 im Kölner Umland, sowie Gastspiele in Berlin, Hamburg und München. Weit mehr als 20.000 Menschen haben die „Neue-Lieder-Einsingabende“ im großen Kölner Biotop genutzt. Nach dem Motto „wer mitsingen kann, hat mehr vom Fest“ wurde mit Textzettel und -heften gesungen, getanzt, geschunkelt und fleißig über die Lieblingslieder der Session abgestimmt.

In Bonn gab es einige stimmungsvolle Mitsingkonzerte mit Live Musik, in Köln wurde fünf Mal für gute Zwecke gesungen und weit über 10.000 Euro u.a. für die Projekte „Sea-Watch“ – Seenotrettung für Flüchtende, „Eckhart-Busch-Stiftung“ – Projekte zur Akzeptanz von psychisch Erkrankte, „Willkommen in Ehrenfeld“ – Hilfe und Orientierung für Geflüchtete und den Karnevalsverein „Jecke Öhrcher“, für Menschen mit und ohne Hörbehinderung, gespendet.

Zum fünften Mal wurde im Riehler Seniorenzentrum und zum sechsten Mal in der Obdachlosen-Einrichtung „Oase“ der Spaß an kölschen Liedern geteilt, darüber hinaus gab es auch in diesem Jahr eine kleine feine Mitsingaktion für die kleinen Patienten im Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße.

Zu den emotionalen Höhepunkten gehörte wie immer die grandios gefeierte Loss mer singe – Sitzung im Theater am Tanzbrunnen, aber auch „Loss mer singe för Pänz“ im DOMFORUM, Veranstaltungen, die mit viel Herzblut von den Mitgliedern des Loss mer singe e.V. gemeinsam mit engagierten Musikern dieser Stadt vorbereitet wurden. Zum zweiten Mal sang man auch in Kölns „Guter Stube“, dem Gürzenich, nach dem Motto „Hück esu schön wie domols“ wurden alte und neue Karnevals-Hits gesungen.

Zum Abschluss der Session genießen die Loss mer singe – Fans und Freunde an kommende Karnevalsfreitag die alljährliche, bereits ausverkaufte Party in den Ehrenfelder Balloni- Hallen.
Und zum Höhepunkt wird das Loss mer singe – Team zum ersten Mal den den Schull un Veedelszöch am Karnevalssonntag teilnehmen. Wir freuen uns wie jeck!

Die Mitsinginitiative bedankt sich herzlich bei den zahlreichen Helferinnen und Helfer, die das Mammut-Programm mit stemmen und bei den Unterstützern, ohne die die vielfältigen Aktivitäten nicht möglich wären. Vielen Dank an die Gaffel Brauerei, an den Verkehrsverbund Rhein-Sieg, an Netcologne, die Kreissparkasse Köln, die Kölner Kostümkiste und an das Audi Zentrum Köln-Mitte.

(Quelle: Pressemitteilung des Veranstalters)