Fachbegriffe

 

-A-

Accessoire
Zubehör wie Handtaschen, Hüte, Schals, Schmuck, Schuhe die zur Abrundung des modischen Erscheinungsbildes dienen.

Agenturprovision
Vergütung die eine Agentur bekommt, wenn sie ein Model aus ihrer Kartei an Kunden vermittelt.

Alta Moda
ital.. hohe Schneiderkunst. Exklusive Maßkleidung nach Modellen einer der Jahreszeit entsprechenden Kollektion, deren erste Vorführung als tonangebend für die allgemeine Mode gilt. Die Haute Couture wurde in Paris begründet und folgte in den 60er Jahren mehr den jugendlichen Ansprüchen. Sie wurde zunehmend beeinflußt durch die Modellgestaltung im Rahmen des Pret-a-porter.

Alta Moda Pronta
Das italienische Pret-a-porter (franz. fertig zum Tragen). Unkonventionelle Fertigkleidung, von Modeschöpfern der Haute Couture und eigenständigen Designern entworfen. Es ist zu einer selbständigen Moderichtung zwischen Haute Couture und Konfektionsindustrie geworden.

Annullation
eine Buchung für ungültig oder nichtig erklären, außer Kraft setzen.

Anziehhilfe / Habilleuse
Helferin, die bei den Modenschauen den Models in die Kleidung hilft.

Art Director
Eine Person, die für einen Werbespot oder für das Erscheinungsbild einer Zeitschriftenseite zuständig ist.

Avantgarde
Designer die mit neuen Ideen und Formen experimentieren und immer einen Schritt voraus sind.

-B-

Backstage
Bereich hinter der Bühne,der nur für bestimmte Personen ist.

Bein-Model
Model mit besonders schönen und langen Beinen.

Big Beauty / Oversize-Model / Plus size model Model für größere Konfektionsgrößen.(ab Größe 46)

Blouson
weit geschnittene Sportjacke mit auf den Hüften eng anliegendem Bund.

Book / Portfolio / Buch / Mappe
Fotomappe, mit der sich die Models bei Agenturen, Fotografen oder Castings vorstellen.

Booker
Sind für die Vermittlung oder Buchung von Modellen zuständig.

Booking / Buchung
Vermittlung eines Models an einen Kunden durch die Agentur.

Boutique
Ein kleiner Laden für Modeartikel.

Buyout
Zuschlag zum vereinbarten Tageshonorar, das fällig wird, wenn der Auftraggeber von der Produktion z.B. noch Poster druckt oder mit der Kampagne ins Internet geht.

-C-

Call Back
Casting, bei dem die Models anhand ihrer Sedcard oder ihres Books bereits vorausgewählt und dadurch in die engere Wahl gekommen sind.

Cape
Mantelartiger ärmelloser Umhang.

Casting
Termin, bei dem sich mehrere Models mit ihren Fotomappen bei einem Kunden vorstellen.

Catwalk / Runway
Bezeichung für Laufsteg.

Choreographie / Choreo
Festgelegter Ablauf für eine Show, der vorher genau geprobt und studiert wird.

Choreograph/in
jemand, der Choreographien entwirft und diese mit den Models genau einstudiert.

Celebrities
Sehr berühmte Models, wie Claudia Schiffer, Naomi Campbell oder Kate Moss.

Classic Woman Bezeichnung für Models, die älter als 30 Jahre sind.

Close up
Nahaufnahme.

Copyright / Urheberrecht
eigentumsähnliches Recht des Schöpfers einer Fotografie oder eines Werks. Das Urheberrecht ist in Deutschland. vor allem im Urheber-Gesetz vom 9. 9. 1965 geregelt. Träger des Urheberrecht an einem Werk ist der Urheber
Die Schutzfrist beträgt 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers, bei Fotografien und Aufnahmen ausübender Künstler 50 Jahre seit Erscheinen; z. T. kürzere Fristen, z. B. bei Datenbanken 15 Jahre ab Veröffentlichung.

Commission / Kommission
Gebühr für die Mutteragentur eines Models, die dieses Model an eine Partneragentur im Ausland oder in einer anderen Stadt vermittelt.

Composite / Sedcard
Gedruckte Fotokarte eines Models, meistens im A5-Format, mit der sie sich bei verschiedenen Agenturen, Fotografen etc. bewerben kann.

Contest
Nachwuchs-Wettbewerb für Mädchen und Jungen, bei dem sie die Möglichkeit haben Model zu werden.

Cover / Cover-Shooting
Modeljob für die Titelseite eines Magazins.

Covergirl
Weibliches Model, das sehr oft für Titelblätter/Cover gebucht wird.

-D-

Dressman
Männliches Model.

-E-

Editorial
Fotoaufnahmen für die redaktionellen Seiten in Zeitschriften, vor allem für Mode- und Beautystrecken. Diese Arbeiten helfen dem Model bekannt zu werden.

Etuikleid
Figurbetontes, anliegendes, gerade geschnittenes Kleid ohne Kragen in unterschiedlicher Länge.

Event
besonderes Ereignis, Veranstaltung,Anlass.

Exklusivvertrag
Häufig schließen größere Firmen für ihre Werbekampagnen mit einem oder auch mehreren Models einen Exklusivvertrag ab. Der Vorteil für die Firma: Der Kunde identifiziert die Marke mit einer berühmten Person, also ein hoher Wiedererkennungseffekt beim Kunden. Der Vorteil für das Model: Meist eine sehr gute Bezahlung.

-F-

Fit Model
Ein Model, welches mit einer gewissen Maße zum Anpassen von
Musterkollektionen herangezogen wird.

Fitting
Anprobe der Kleidung vor Fototerminen oder Modeschauen.

Folgebuchung / Re-Engagement
Wenn eine Agentur einem Model einen Kunden (und damit einen Auftrag) vermittelt und dieser Kunde dann das Model erneut bucht, spricht man von einer Folgebuchung oder von einem Re-Engagement.

-G-

Good-Working-Girl
Weibliche Models, die im Modelgeschäft sehr gut arbeiten.

-H-

Hair Stylist
Friseur, der sich um perfektes Styling und Frisuren bei den Models vor einem Shooting oder einer Präsentation kümmert.

Hand-ModelModel mit besonders schönen und gepflegten Händen.

Haute Couture
vollendete Schneiderkunst, das schöpferische Modeschaffen, besonders bekannt in Paris

Head Sheet
Poster mit Porträt-Aufnahmen aller Models die in einer Agentur sind.

Honorar
Vergütung für das Modeln. Die Höhe des Honorars ergibt sich aus Gebührenordnungen oder wird frei vereinbart.

Host / Hostess
Betreuerin von Gästen auf Veranstaltungen, Empfangsdame.

Hot pants
Sehr kurze, gerade das Gesäß bedeckende Shorts.

Hüfthosen
Nicht in der Taille, sondern auf der Hüfte sitzende Hosenform.

-J-

Jeans
lange enge Hosen aus (meist blauem) Baumwollköper; ursprünglich um 1850 von dem gebürtigen Deutschen Levi Strauss (* 1829, +1902) in Kalifornien für Goldgräber hergestellt.

-K-

Kartei
In einer Kartei sind alle Models gespeichert, die von der Agentur vertreten werden. Die Kartei wird heute oft in elektronischer Form per Computer geführt.

Katalogaufnahmen
Für Katalogaufnahmen wird ein Model häufig über mehrere Tage gebucht.

Kollektion
Zusammenstellung von Warenmustern, welche zu jeder Jahreszeit erneuert wird oder ein bestimmtes Motto haben.

Kommission / Commission
Gebühr für die Mutteragentur eines Models, die dieses Model an eine Partneragentur im Ausland oder in einer anderen Stadt vermittelt.

Konfektion
industriell hergestellte, serienmäßige Kleidung, Fertigkleidung; Herrenkonfektion; Damenkonfektion
Fabrikation von Fertigkleidung in Serien. Um 1900 verstärkt für Damenkleidung eingeführt, endgültige Durchsetzung nach dem ersten Weltkrieg.

Korsage
versteiftes, trägerloses Oberteil eines Kleides; Korsagenkleid
Auf Figur gearbeitetes, oft versteiftes, dekolletiertes, ärmelloses Kleideroberteil auch separates Leibchen.

Kostüm
der Mode unterworfene Kleidung für bestimmte Gelegenheiten

-L-

Label
Marken-, Firmenbezeichnung auf einem Etikett
Bezeichnung für das Etikett (Marke), unter dem eine Kollektion verkauft wird.

Laser-Card
Hat die Funktion einer Sedcard, ist aber weniger aufwendig produziert, besteht nur aus Vorder- und Rückseite.

-M-

Make up Artist / Visagist
Kosmetiker für vorteilhaftes Schminken u. Gestalten des Gesichts.

Mannequins
Dame, die Modellkleidung vorführt, Vorführdame, Modell
Laufsteg-Models. Werden hauptsächlich für Modeschauen gebucht.

Mieder
eng anliegendes Oberteil der Frauenkleidung ohne Ärmel, besonders bei Trachten. Auch Sammelbegriff für Korsett, Hüfthalter, Büstenhalter

Mode-Apero
Kleine Modenschau, die meist im Verkaufsladen direkt stattfindet

Modefotografen
Haben sich auf die Modefotografie und die Arbeit mit Models spezialisiert.

-N-

New Faces
In Fachkreisen die Bezeichnung für neue Models, die auch Newcomer genannt werden.

-O-

Option
Terminverbindliche Reservation eines Models, die jedoch noch kurz vor dem Termin durch den Kunden abgesagt werden kann, ohne dass auf ihn weitere Kosten zukommen.

Overall
Anzug aus Jacke u. Hose in einem Stück.

Oversize
Übergroß, größer als die erforderliche Kleidergröße.

-P-

Pagenschnitt
Typischer glatter Frauenkurzhaarschnit, der durch Chanel bekannt wurde.

Paillette
kleine, runde Plättchen aus Metall zum Aufnähen auf Kleider.

Parka
wattierter oder gesteppter Anorak mit Kapuze.

Pay-Shooting
Auftrag gegen Bezahlung

People-Fotografen
Werbefotografen, die sich auf die Fotografie von Menschen, auf die Arbeit mit Halbprofi- oder Profimodels spezialisiert haben, aber auch häufig Laienmodels buchen.

Petite
Kleineres Model,die die gleichen Proportionen besitzt,wie ein großes Model.

Polaroidkamera
Sofortbildkamera, die in wenigen Sekunden fertige Bilder liefert.

 

Posing
Posieren für die Kamera oder vor Publikum.

Pumps
Pumps Damenhalbschuhe mit höherem Absatz ohne Spangen oder Schnüre.

Punk-Look
Anti-Mode mit unkonventionellen Frisuren und Haarfarben.

-R-

Retro-Look
Rückgriff auf die Moden der Vergangenheit.

Rising Star
Wenn aus einem New Face oder Newcomer das Topmodel von morgen wird.

Röhrenhose
Eng anliegende Hose mit schmalen, gerade fallenden Beinen.

Running order
Ablaufplan, auf dem vermerkt ist, welches Model wann mit welchem Kleidungsstück über den Laufsteg läuft.

-S-

Sakko
Jacke passend zum Anzug des Mannes.

Schlaghose
Typische, am Bund und den Oberschenkeln enge und vom Knie ab kegelförmig ausschwingende Hosenform.

Sedcard / Composite
Gedruckte Fotokarte eines Models, meistens im A5-Format, mit der sie sich bei verschiedenen Agenturen, Fotogarfen etc. bewerben kann.

Seide
ein proteinhaltiges Sekret aus den Spinndrüsen von Gliederfüßern, bes. der Schmetterlingsraupen, das an der Luft sofort erhärtet und sich zu einem hauchdünnen Faden ausziehen läßt.

Set / Location
Der Ort, wo die Foto-/Filmproduktion stattfindet.

Scout
Talente-Sucher. Sie sind immer auf der Suche nach neuen Gesichtern. Sie arbeiten freiberuflich oder fest angestellt bei Model-Agenturen.

Shooting
Bezeichnung für die eigentliche Foto-Produktion.

Showroom
Ausstellungsraum. In dem die neuen Kollektionen gezeigt und verkauft werden .

Spesen
Nebenausgaben beim Modeln, die von den Auftraggebern zu erstatten sind.

Sportswear
Sammelbegriff für bequeme, lässig-sportliche Alltags- und Weekendkleidung.

Statist
ungenannter Darsteller einer stummen Nebenrolle.

Stilleben
Fotos, auf denen nur Gegenstände zu sehen sind.

Sweatshirt
Sportpullover aus Baumwolltrikot.

Stylist
kümmert sich um den perfekten Sitz der Kleidung bei den Models vor einem Shooting oder einer Präsentation.

-T-

Teilkörper-Models
Models mit sehr schönen Körperteilen.

Test / Testshooting
Fotoarbeiten ohne Auftrag.

TFCD-Shooting
siehe TFP-Shooting, wobei bei TFCD die Bilder in digitaler Form auf CD übergeben werden.

TFP-Shooting
Shooting bei denen die „Bezahlung“ aus Bildern (Prints) besteht.

Trenchcoat
Regenmantel aus Gabardine oder Popeline, oft mit warmem Futter.

Twinset
meist kurzärmeliger Pullover mit dazu passender Jacke .

-U-

Urheberrecht / Copyright
eigentumsähnliches Recht des Schöpfers einer Fotografie oder eines Werks. Das Urheberrecht ist in Deutschland. vor allem im Urheber.-Gesetz vom 9. 9. 1965 geregelt. Träger des Urheberrecht an einem Werk ist der Urheber
Die Schutzfrist beträgt 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers, bei Fotografien und Aufnahmen ausübender Künstler 50 Jahre seit Erscheinen; z. T. kürzere Fristen, z. B. bei Datenbanken 15 Jahre ab Veröffentlichung.

-V-

Visagist / Make up Artist
Kosmetiker für vorteilhaftes Schminken u. Gestalten des Gesichts

-W-

Wäsche-Model
Model mit einem perfekten Körper, das dadurch besonders für Wäsche- oder Bademodeproduktionen gebucht wird.

Wespentaille
Umgangssprachliche Bezeichnung für eine besonders schmale Taille.

Werdegang
Entwicklung, des Models, das sich durch ihren Werdegang, wenn er besonders erfolgreich war, hervorstechen kann.

-Y-

Young Faces
Agenturbezeichnung für sehr junge Models, die am Anfang ihrer Karriere stehen, auch New Faces oder Newcomer genannt.



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