Ehrenfelder Rheinflotte feierte op d´r Schäl Sick ihre Kostümsitzung

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Feb 032020
 

Foto: Andreas Klein

Auf die „falsche“ Rheinseite hatte es am Samstagabend die Große Ehrenfelder K.G. „Rheinflotte“ wieder einmal verschlagen, denn man feierte die große Kostümsitzung – mangels Saal – nicht im Veedel, sondern im Dorint Hotel an der Messe. Dort fühlt man sich wohl und freut sich über einen vollen Saal …

Mit dem Einzug des Elferrates unter der Leitung von Robert Greven gemeinsam mit den Plaggeköpp (also dem Verein der Kölner Standartenträger im Karneval), dem Musikzug „Junge us d´r Südstadt“ und der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kajüt Müüs“ (Foto) der Ehrenfelder Rheinflotte startete man in den Abend. Gleich danach besuchte das Kölner Dreigestirn der Session 2020 die Jecken aus Köln-Ehrenfeld. Mit der Band „Kempes Feinest“ ging es weiter im Programm. Das Tanzcorps „Rheinflotte“ der Große Ehrenfelder K.G. „Rheinflotte“ zeigte seine tänzerische Darbietung.

Für Senatspräsident Heinz Weiß gab es dann noch eine Überraschung, denn er erhielt den Verdienstorden des Bund Deutscher Karneval in silber verliehen. Mit den Leedcher der Band „Kaschämm“ schunkelten die Jecken danach in die Pause – doch kurz vorher wurde Jörg Dreher von der „Gaffel-Brauerei“ noch zum Ehrensenator der Rheinflotte ernannt.

Nach der Pause sorgten „Harry und Achim“ für Lachsalven im Saal. Mit den Hits der Domstürmer, von Lupo und Pläsier feierten die Ehrenfelder Jecken bis in den frühen Morgen hinein …

Funkenkostümsitzung blau weiß: Ein Mariechen-Treffen der besonderen Art und die Gründungsmitglieder zu Besuch

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Feb 032020
 

Die Blauen Funken hatten mit ihrer Sitzung “Funke… janz höösch“ am letzten Sonntag in der Flora bereits ihr “Bergfest“ für ihr normales Sessionsprogramm und außerhalb der Jubiläumsveranstaltungen erreicht und empfingen ihre Gäste nun zur insgesamt sechsten Sitzung und zweiten großen Kostümsitzung am 01. Februar 2020 im Gürzenich. Im ehrwürdigen Gürzenich feierten die Blauen Funken bereits in ihrem Gründungsjahr 1870 eine ihrer ersten Veranstaltungen und so hat er für sie bis heute eine besondere Bedeutung als Veranstaltungsort, denn dort finden in jeder Session die meisten Sitzungen und Veranstaltungen der Blauen Funken statt, wie z.B. auch der Regimentsappell Anfang Januar und das Fest in Blau an Weiberfastnacht.

Ein Mariechen-Treffen der besonderen Art – dazwischen liegen 70 Jahre!

Blaue Funken Marie Marie Steffens und ihr Tanzoffizier Maurice Schmitz freuten sich sehr, dass sie Lotti Rylka (geb. Bleser) auf der Sitzung begrüßen konnten. Lotti Bleser tanzte 1948/49 für die Blauen Funken als zweite Marie nach dem Zweiten Weltkrieg und ist mit stolzen 91 Jahren die älteste noch lebende Marie der Blauen Funken.

Gemeinsame Bühnenerfahrungen, zwischen denen viele Generationen liegen: Blaue Funken Marie Marie Steffens und ihre Vorgängerin Lotti Rylka

Eine Fehlfarbe im Elferrat

In den Federbusch des Blaue Funken Präsidenten und Kommandanten Björn Griesemann hatte sich eine unbekannte Farbe eingeschlichen. Seltsamerweise passiert dies immer dann, wenn die Roten Funken oder die Prinzen-Garde Köln zu Besuch kommen.

Ein wundersames Phänomen: der Federbusch des Blaue Funken Präsidenten und Kommandanten entwickelt eigenartige Farbenspiele

Ein Präsident geht neue Wege

Eventuell durch die zusätzliche Farbe im Federbusch motiviert, griff Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann beim Artillerietanz zur Pauke und bewies damit sein Talent als Musiker und Tänzer – so etwas soll schon 2014 beim letzten Dreigestirn der Blauen Funken zu sehen gewesen sein…

Neue Wege auf der Bühne: auch mit der Pauke macht Björn Griesemann einen guten Job

Die Gründungsmitglieder zu Besuch

Der Blaue Funken Rosenmontagszugleiter Ralf Offermann und seine Konnie Hadespeck begeistern in jeder Session mit ihren fantastischen Ideen, aber zum Jubiläum sah man wirklich echte Gründungsmitglieder vor sich. Mit Spinnweben überzogen und “leicht“ angegraut wurde man ins Jahr 1870 zurückversetzt.

Das erste Jubiläums-Wurfmaterial

Die Blauen Funken waren ihrer Zeit schon manchmal etwas voraus, so auch in dieser Session mit ihrem Wurfmaterial: der Blaue Funken Hauptmann der Reserve und Kamelle-Lieferant Dieter Schwadorf ließ es sich nicht nehmen, vorab etwas „Jubiläums-Wurfmaterial“ mitzubringen und die Sitzungsgäste damit zu begeistern.

Blaue Funken Reservekorpskommandant Toni Henseler und Kamelle-Lieferant Dieter Schwadorf mit dem ersten Wurfmaterial der Session

Ein gelungener Abend für unsere Freunde und Förderer

Eine große Gesellschaft benötigt auch wichtige Freunde und Förderer und so verbrachten u.a. der Vorstandvorsitzende der Sparkasse Köln Bonn und Blaue Funken Senator Ulrich Voigt sowie Ulrich Gilleßen und Peter Mooren von der Geschäftsführung der AWB Abfallwirtschaftsbetriebe Köln GmbH mit ihren Gästen einen gelungenen Abend bei der Funkenkostümsitzung blau weiß im Gürzenich.

Ein Geschenk für das Archiv

Ein Mitglied der Blauen Funken hatte in seinem Privatarchiv mehrere hervorragend erhaltene Archivalien entdeckt und so konnten die Blauen Funken die Goldenen Lyskircher Helligen Knäächte und Mägde und ihren Bauernschütz Thomas Hoffmann mit Original-Eintrittskarten aus dem Jahr 1973 überraschen.

Der Grund für die Fehlfarbe

Als zweites Traditionskorps waren die Roten Funken zu Gast bei der Funkenkostümsitzung blau weiß im Gürzenich und auch sie ließen es sich nicht nehmen, bei ihrem Auftritt ihren nächsten “Verwandten“ zum 150-jährigem Jubiläum zu gratulieren.

Ein Besuch im Elferrat

Der Präsident des Festkomitee des Kölner Karnevals Christoph Kuckelkorn schaut immer wieder gerne bei seinen Blauen Funken vorbei und diesmal brachte er sogar seine Vizepräsidentin Christine Flock mit in den Elferrat, um den Blaue Funken Präsidenten zu überraschen.

Immer wieder für einen kleinen Spaß zu haben: Christoph Kuckelkorn und Christine Flock schlichen sich in den Elferrat und überraschten den Präsidenten

(Quelle: Pressemitteilung der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Fotos: Michael Nopens, Knut Walter, Schosch Jäckel & Jürgen Vahlenkamp)

Colonia Schiffsitzung wird Tradition und ehrt ersten Ehrenkapitän

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Feb 032020
 

Fotos: Andreas Klein

Volles Schiff am Samstagabend bei der nunmehr als Tradition gepflegten „Colonia Schiffsitzung“, der großen Benefiz-Karnevalsparty auf dem „Rhein Roxy“. Das Orga-Team konnte zahlreiche bunt kostümierte Jecken begrüßen – darunter auch dieses Mal viele bekannte Gesichter aus den Kölner Karnevalsgesellschaften und den Freunden aus dem nahen Umland von Köln. Das Konzept ist das Gleiche wie in den Vorjahren: Feiern, Spaß haben und dabei Gutes tun!

Nach einer kurzen Begrüßung durch das Orga-Team gab es direkt ein kleines Highlight: Vor ziemlich genau 40 Jahren konnten die Jecken in Altendorf-Ersdorf, einem Stadtteil von Meckenheim, das letzte Mal einem Kinderprinzenpaar zujubeln. Große Tollitäten gab es hin und wieder – doch Kindertollitäten waren danach Mangelware. Bis 2020. Denn jetzt hat „Al Ersch“ wieder Kindertollitäten – und dieses Mal sogar ein komplett weibliches Kinderdreigestirn: Prinzessin Samy I., Bäuerin Lena I. und Jungfrau Nicole I. stammen aus der Gardegruppe „Hätzblättche“ des TV Altendorf-Ersdorf 1987 e.V., welche von Bianca Rippen-Kramer trainiert werden. Und wenn man weiß, dass Bianca Rippen (damals noch ohne „-Kramer“) mal Marie beim Treuen Husar war und viele aus dem Orga-Team der Schiffsitzung ebenfalls von der K.G. Treuer Husar kommen … noch Fragen?

Die drei Kindertollitäten aus Meckenheim hatten jedenfalls mit ihrer offenen Art sehr schnell die Herzen der kölschen Jecken gewonnen. Dass die drei Mädcher aus einer Tanzgruppe kommen, war auch schnell klar, denn das Mottolied der Kindertollitäten wurde nicht nur gesungen, sondern auch getanzt. Samy, Lena und Nicole bedankten sich bei der „Colonia Schiffsitzung“ für den Auftritt auf dem Rhein mit ihren Orden und einem Gastgeschenk, welches von Ralf Halemeier direkt einmal in Sicherheit gebracht wurde …

Nach dem Auftritt der Kindertollitäten wurde es eng auf dem Schiff, denn die Husarenpänz der K.G. Treuer Husar zogen auf die nicht vorhandene Bühne. Nach dem ersten Tanz „Achterbahn“ unterbrachen die Schiffsitzungs-Macher die Pänz, um eine Ehrung vorzunehmen: Dr. Joachim Wüst, Vize-Präsident des Festkomitee Kölner Karneval und Präsident der Große Kölner K.G., wurde zum ersten Ehrenkapitän der „Colonia Schiffsitzung“ ernannt. Wüst bedankte sich: „Bei allen Kölner Gesellschaften muss man elf Jahre warten – bei euch nur elf Minuten!“ Gemeinsam mit den Jecken auf dem Schiff stimmte Wüst den Bläck Fööss-Klassiker „En uns´rem Veedel“ an.

Die Husarenpänz zeigten anschließend noch einen weiteren Tanz, bevor Frank Friedrichs in seiner neuen Type als „Ne Spätzünder“ mit seinem Vortrag die Lacher auf seiner Seite hatte. Friedrichs war jahrelang als „Ne kölsche Angler“ durch die Säle gezogen – mit eher mäßigem Erfolg. Nachdem ein Redakteur eines karnevalistischen Internet-Portals (*hust*) Friedrichs immer wieder ermutigt hatte, doch die Type zu ändern, gibt es nun in dieser Session erstmalig den „Spätzünder“ – und passend zum Namen zündet diese Type nun richtig durch: Friedrichs hat erst vor wenigen Tagen den Nachwuchsförderpreis der KAJUJA Köln erhalten. Und auch sonst geht der „Spätzünder“ steil – die Auftritte auch in Köln nehmen schlagartig zu. Und gute Redner braucht der Kölner Karneval ja dringend … das bekräftige auch Hans Süper, der Friedrichs zu seinem Vortrag gratulierte.

Musikalische ging es weiter im Programm mit den Kolibris. Der Verein „Goldene Jungs“, mit denen die „Colonia Schiffsitzung“ beim guten Zweck kooperiert, stellte die gemeinsamen Hilfsprojekte vor. Mit den Bands Pläsier und den Funky Marys ging es musikalisch weiter im Programm. Neben Mitgliedern der K.G. Treuer Husar sind auch Mitglieder anderer Karnevalsgesellschaften im Orga-Team der „Colonia Schiffsitzung“ vertreten. Darunter auch welche des Reiter-Korps Jan von Werth – und hier machte das amtierende Traditionspaar „Jan un Griet“ natürlich den Korps-Kameraden seine Aufwartzung auf dem Schiff. Dirk und Jackie Kenntner, die das Paar in diesem Jahr darstellen, wurden frenetisch empfangen. Der Musikzug der K.G. Kallendrisser und die Band „Kläävbotze“ komplettierten das Programm der diesjährigen Benefiz-Colonia-Schiffsitzung. In der nächsten Session geht es dann weiter – und das jecke Schiff wird Brauchtum!

K.G. Treuer Husar feierte Premiere der Veedelssitzung in ihrem Veedel

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Feb 012020
 

Fotos: Andreas Klein

Eine ganz besondere Premiere feierte am gestrigen Abend die K.G. Treuer Husar blau-gelb in ihrem Kasino: Die „Veedelssitzung St. Ursula“ wurde erdacht, um das Motto der Session „Et Hätz schleiht em Veedel“ auch im eigenen Veedel mit Leben zu füllen. Im Programm setzt Literat Dirk Lüssem vielfach auf die weniger bekannten Kräfte des Kölner Karnevals – welches aber nicht weniger für Stimmung sorgten als die vermeintlichen „Top-Acts“ …

Gestartet waren die 111 bunt kostümierten Jecken mit einem deftigen Grünkohlessen im Brauhaus „Schreckenskammer“, nur einen Steinwurf vom Husaren-Kasino entfernt. Nach dieser deftigen Stärkung führte ein Fackelspalier der aktiven Husaren die Gäste ins Kasino an St. Ursula. Dort wurden die Gäste von Präsident Markus Simonian begrüßt und durften gleich zu Beginn des Programms den Krätzjer von Philipp Oebel lauschen.

Mit seinem bekannten „Tatü tata“ begrüßte Klaus Bömeke als Feuerwehrmann Kresse die Jecken und berichtete vom Leben eines Brandbekämpfers, der auch offenbar viel mit sich selbst kämpft. Bekannte kölsche Leedcher präsentierte Hans Breuer – und hatte dabei auch das ein oder andere Lied dabei, welches Markus Simonian mit dem Hinweis kommentierte: „Im nächsten Jahr müssen wir eine Altersbeschränkung auf die Karten drucken …“.

Aus einem Ort weitab von Köln kamen anschließend Koch „Heinz-Rüdiger“ und sein Kellner „Rudi“ nach Köln (Foto). Die Beiden sorgten mit ihrer Mischung aus Klamauk, erstklassiger Einrad-Artistik von Kellner Rudi und einer tollen Gesangsstimme von Koch Heinz-Rüdiger dafür, dass einige Gäste fragten, warum man diesen Programmpunkt nicht auch bei größeren Veranstaltungen sieht. Heinz-Rüdiger und Rudi, die beiden Gag-Granaten aus dem Sauerland, haben am gestrigen Abend jedenfalls einige neue Fans gewonnen …

Mit der KölschFraktion um Ex-Front-Hohn Peter Horn, der am gestrigen Abend mit einem Kunstwerk verabschiedet wurde (Horn geht an Aschermittwoch in karnevalistischen Ruhestand …), ging es weiter im Programm. Die Hits der Höhner und die Hits der KölschFraktion, die unter dem Namen „Schmitz“ von Ex-Hohn F.M. Willizil weitergeführt wird, sangen die Jecken lautstark mit. Für Lacher am späten Abend sorgte das Ehepaar Goliasch als „De Beckendorfer Knallköpp“. Mit der Gulaschkapell ging diese Premiere am späten Abend zu Ende – und erfährt ob des Erfolges sicherlich in der nächsten Session eine Fortsetzung …

K.G. Treuer Husar feierte Premiere der Veedelssitzung in ihrem Veedel

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Feb 012020
 

Fotos: Andreas Klein

Eine ganz besondere Premiere feierte am gestrigen Abend die K.G. Treuer Husar blau-gelb in ihrem Kasino: Die „Veedelssitzung St. Ursula“ wurde erdacht, um das Motto der Session „Et Hätz schleiht em Veedel“ auch im eigenen Veedel mit Leben zu füllen. Im Programm setzt Literat Dirk Lüssem vielfach auf die weniger bekannten Kräfte des Kölner Karnevals – welches aber nicht weniger für Stimmung sorgten als die vermeintlichen „Top-Acts“ …

Gestartet waren die 111 bunt kostümierten Jecken mit einem deftigen Grünkohlessen im Brauhaus „Schreckenskammer“, nur einen Steinwurf vom Husaren-Kasino entfernt. Nach dieser deftigen Stärkung führte ein Fackelspalier der aktiven Husaren die Gäste ins Kasino an St. Ursula. Dort wurden die Gäste von Präsident Markus Simonian begrüßt und durften gleich zu Beginn des Programms den Krätzjer von Philipp Oebel lauschen.

Mit seinem bekannten „Tatü tata“ begrüßte Klaus Bömeke als Feuerwehrmann Kresse die Jecken und berichtete vom Leben eines Brandbekämpfers, der auch offenbar viel mit sich selbst kämpft. Bekannte kölsche Leedcher präsentierte Hans Breuer – und hatte dabei auch das ein oder andere Lied dabei, welches Markus Simonian mit dem Hinweis kommentierte: „Im nächsten Jahr müssen wir eine Altersbeschränkung auf die Karten drucken …“.

Aus einem Ort weitab von Köln kamen anschließend Koch „Heinz-Rüdiger“ und sein Kellner „Rudi“ nach Köln (Foto). Die Beiden sorgten mit ihrer Mischung aus Klamauk, erstklassiger Einrad-Artistik von Kellner Rudi und einer tollen Gesangsstimme von Koch Heinz-Rüdiger dafür, dass einige Gäste fragten, warum man diesen Programmpunkt nicht auch bei größeren Veranstaltungen sieht. Heinz-Rüdiger und Rudi, die beiden Gag-Granaten aus dem Sauerland, haben am gestrigen Abend jedenfalls einige neue Fans gewonnen …

Mit der KölschFraktion um Ex-Front-Hohn Peter Horn, der am gestrigen Abend mit einem Kunstwerk verabschiedet wurde (Horn geht an Aschermittwoch in karnevalistischen Ruhestand …), ging es weiter im Programm. Die Hits der Höhner und die Hits der KölschFraktion, die unter dem Namen „Schmitz“ von Ex-Hohn F.M. Willizil weitergeführt wird, sangen die Jecken lautstark mit. Für Lacher am späten Abend sorgte das Ehepaar Goliasch als „De Beckendorfer Knallköpp“. Mit der Gulaschkapell ging diese Premiere am späten Abend zu Ende – und erfährt ob des Erfolges sicherlich in der nächsten Session eine Fortsetzung …

Kölner Narren-Zunft feierte Große Kostümsitzung im Zeichen des 140-jährigen Bestehens

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Feb 012020
 

Foto: Andreas Klein

Mit ihren 140 Jahren gehört die Kölner Narren-Zunft zu den ältesten der Kölner Karnevalsgesellschaften. Das Tradition aber nicht heißen muss, dass man an dieser festhält, zeigt die Gesellschaft bei ihren Veranstaltungen immer wieder aufs Neue. Ein frisches, flottes Programm, präsentiert von einem beweglichen Elferrat – und schon ist der Kristallsaal der Koelnmesse bis auf den letzten Platz ausverkauft.

Mit dem Korps der „Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V.“ zog der Elferrat unter der Leitung von Bannerhär Thomas Brauckmann auf die Bühne. Nach der Darbietung des Korps mit Regimentsspielmannszug, Tanzkorps und Tanzpaar sorgten die Klüngelköpp mit ihren bekannten Hits für Stimmung. Und direkt danach ging es mit den Höhner musikalisch weiter. Beim Song „Anna Havanna“ lobte Höhner-Frontmann Henning Krautmacher den Elferrat der Kölner Narren-Zunft als „bester Salsa-Elferrat der Session“ – und es gab sogar ein Elferrats-Mitglieder, dass am heutigen Morgen postete, dass er sein „Bewegungsziel“ um 200 % überschritten hätte. (Und das offenbar mit nur einem Lied …)

Die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Kölner Narren-Zunft hat ihr Bewegungsziel jedenfalls gestern garantiert überschritten, denn die Mädels und Jungs zeigten ihre Tänzer vor heimischem Publikum. Mit dem Besuch des Kölner Dreigestirn ging es dann weiter im Programm. Für Lacher sorgte anschließend Martin Schopps mit seinem Vortrag über das Leben eines Lehrer. Die Tanzgruppe „Kölsche Harlequins“ der K.G. Alt-Köllen zeigte danach ihr tänzerisches Können, bevor es mit den Räuber und ihren Hits wieder einmal von der Sitzung zur Stehung wurde. Guido Cantz brachte die bunt kostümierten Jecken auch zu später Stunde noch zum Lachen, bevor Querbeat das Finale der diesjährigen Jubiläums-Kostümsitzung einläutete …

Große Braunsfelder K.G. feiert 4 * 11 Jahre und präsentiert besonderen Programmpunkt

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Feb 012020
 

Foto: Andreas Klein

Mit dem Korps der Prinzen-Garde Köln startete die Große Braunsfelder K.G. am gestrigen Abend in ihre diesjährige Herrensitzung, die ganz unter dem Zeichen von 4 * 11 Jahre Große Braunsfelder K.G. stand. Im ausverkauften Festsaal des Pullman Cologne Hotel feierten die jecken Männer aus Köln-Braunsfeld und den anderen 85 Veedeln bis in den späten Abend hinein …

Foto: Große Braunsfelder K.G.

Nach dem Korps-Aufzug sorgten die Domstürmer mit ihren Hits für Stimmung – und spätestens bei „Du bist meine Liebe, meine Stadt und mein Verein“, der inoffiziellen FC-Hymne, sangen die Herren lautstark mit. Mit Bernd Stelter und Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ (Foto) gab es dann ordentlich was zu Lachen. Bei der Micky Brühl Band durften die Herren dann wieder mitsingen, und gerade bei „Ich mööch zo Foß noh Kölle jonn“ zeigten die Herren ihre Textsicherheit.

Fürs Auge gab es danach die durchweg hübschen jungen Damen der Fauth Dance Company. Musikalisch sorgten Kasalla mit ihren Liedern wieder für Stimmung, bevor Literat Wolfgang Lutter einen besonderen Programmpunkt aus dem Hut zauberte: Boris Müller, Knubbelführer des 3. Knubbel der „Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V.“, begeisterte die jecken Männer mit einem Vortrag als „De Doof Noss“ (Foto). Die Herren im Saal lachten sich schlapp – und Wolfgang Lutter freute sich über den Coup auf der Herrensitzung seiner Gesellschaft.

Mit dem Tanzkorps „Kölner Rheinveilchen“ und der Big Band „Die Mennekrather“ ging die Veranstaltung bis in den Abend hinein – das Top-Thema war aber der Auftritt von Boris „Doof Noss“ Müller bei den Freunden der Große Braunsfelder K.G. …

Große Allgemeine feierte zweite Sitzung innerhalb von zwei Tagen

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Feb 012020
 

Foto: Andreas Klein

Nach der Mädchensitzung am Donnerstagnachmittag, gemeinsam mit der K.G. Treuer Husar im Festsaal des Pullman Cologne, feierte die Große Allgemeine K.G. am gestrigen Freitagabend schon wieder – Luftlinie keine 100 Meter vom Pullman entfernt, im großen Saal der Sartory-Betriebe auf der Friesenstraße. An diesem Abend stand die große Kostümsitzung auf dem Programm …

Der Elferrat der Große Allgmeine K.G. unter der Leitung von Präsident Markus Meyer, der erstmalig alleine ein Sitzung an diesem Abend leitete (am Vorabend hatte er noch Unterstützung von Markus Simonian von der K.G. Treuer Husar …), zog zu Beginn der Veranstaltung mit den Plaggeköpp, also dem Verein der Standartenträger im Kölner Karneval (die in diesem Jahr 2 * 11 Jahre feiern …), auf die Bühne des Sartory. Und kaum waren die Standarten auf der Bühne, zogen sie auch schon wieder aus, denn die Prinzen-Garde Köln brauchte Platz für ihr Korps.

Mit seinem genialen Partner, Herrn Dr. Bimmermann, war Christian Pape (Foto) in den Sartory gekommen. Die Beiden brachten den Saal mit ihrem Vortrag aus Rede, Musik … und, ja, Tanz, zum Brüllen vor Lachen. Anschließend zeigte die Kinder- und Jugendtanzgruppe „GA Flöhe“ der Große Allgemeine K.G. ihr tänzerisches Können vor eigenen Publikum. Mit der Band „Miljö“ gab es dann Schunkelstimmung, bevor Guido Cantz noch einmal die Lachmuskeln strapazierte. Kurz vor der Pause kamen dann der Prinz Gilbert I. aus Eupen (Belgien) mit seinem Hofstaat sowie das Prinzenpaar Karl Michael I. und Eva Maria aus Meinläus (bei Kulmbach, Bayern) auf die Bühne, um gemeinsam mit dem Elferrat in die Pause zu ziehen …

Das Kölner Dreigestirn eröffnete die zweite Abteilung und freute sich auf das Treffen mit den Tollitäten aus Bayern und Belgien. Martin Schopps brachte zu später Stunde noch einmal die Lachmusklen in Schwingung, bevor BRINGS die Stimmbänder und die Beinmuskulatur bei den Jecken im Saal forderte. Die StattGarde Colonia Ahoj mit Bordkapelle, Shantychor und Tanzkorps bekam verdiente Standing Ovations. Zum Finale sorgte „The Fantastic Company“ mit ihrem „Big Band Sound“ für Stimmung.