Große Mülheimer K.G. feiert zum zweiten Mal „Jeck im Veedel“

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Große Mülheimer K.G. feiert zum zweiten Mal „Jeck im Veedel“
Jan 252020
 

Foto: Andreas Klein

Nach der Premiere in der letzten Session feierte die Große Mülheimer K.G. am gestrigen Abend in der Stadthalle Köln-Mülheim die zweite Ausgabe ihrer Kostümsitzung „Jeck im Veedel“. Die Verantwortlichen der K.G. freuten sich darüber, dass gerade viele Jecken aus den Nachbarstadtteilen von Köln-Mülheim den Weg zu dieser Veranstaltung gefunden haben.

Gemeinsam mit dem Elferrat zog die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Rheinmatrosen Minis“ auf die Bühne der Stadthalle. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer präsentierten ihre Darbietung und erhielten dafür lang anhaltenden Applaus. Beim Ausmarsch standen dann die Tänzerinnen und Tänzer der „großen“ Rheinmatrosen Spalier und bejubelten ihren Nachwuchs.

Kaum war die Bühne leer, füllte sich diese wieder sehr schnell – und diese Mal dominierten die Farben blau und gold, denn die Bürgergarde blau-gold zog mit weit über 120 Gardisten auf die Bühne (Foto). Für einen erkrankten Kollegen sprang danach Stefan van den Eerthwegh in seiner Type als „Die Erdnuss“ ein. Der Redner aus Nettetal ist übrigens außerhalb des Karnevals nicht nur als Comedian unterwegs, sondern auch mit einem BBQ-Team und einem BBQ-Blog äußerst erfolgreich. Das Kölner Dreigestirn besuchte danach die Jecken im Veedel, bevor es mit Bauchredner Klaus Rupprecht („Klaus & Willi“) wieder etwas zu Lachen gab. Die Band „cat ballou“ und Martin Schopps mit seiner Rede begeisterten die bunt kostümierten Gäste ebenso wie die Bläck Fööss, die in diesem Jahr bekanntlich ihr „goldenes Bühnenjubiläum“ feiern. Mit der Tanzgruppe „Rheinmatrosen der GMKG“, der Band Lupo und den Swinging Funfares aus einem Nachbardorf von Neuss ging die Sitzung nach Mitternacht zu Ende. Und nächstes Jahr wird man dann Tradition …

Fest der Schwarzen Kunst ernennt drei neue Ehrenratsherren

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Fest der Schwarzen Kunst ernennt drei neue Ehrenratsherren
Jan 252020
 

Foto: Andreas Klein

Mit dem Aufzug des Korps der Prinzen-Garde Köln startete am gestrigen Abend die 72te Ausgabe des „Fest der Schwarzen Kunst“, der karnevalistischen Veranstaltung der Druckbranche in Köln und der Region. Neben großen und kleinen Druckereien, Medienfirmen und Zulieferbetrieben kommen aber auch immer mehr externe Gäste zur jecken Sitzung in das Theater am Tanzbrunnen.

Gemeinsam mit dem Elferrat zog zu Beginn der Sitzung auch das „Literaten-Dreigestirn“ der Große Kölner K.G. auf die Bühne: Dr. Joachim Wüst, Harald Hahn und Walter Laschet unterstützen seit 20 Jahren das „Fest der Schwarzen Kunst“ in der Programmgestaltung. Hierfür wurden die Drei zu Ehrenratsherren der Gesellschaft ernannt (Foto, mit Wolfgang Acht, Präsident der Gesellschaft). Mit auf der Bühne war zu dieser Zeit auch Sandra Wüst, Tochter von Dr. Joachim Wüst, die als neue Marie der Prinzen-Garde Köln der Ernennung ihres Vaters quasi hautnah beiwohnte.

Das Programm bot auch in dieser Session wieder einen bunten Mix aus Rede, Musik und Tanz: Mit den Räuber startete man nach dem Aufzug der Prinzen-Garde in den weiteren Abend. Für Lachsalven sorgte Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“, bevor das Tanzcorps „Original Matrosen vum Müllemer Böttche“ der K.G. Müllemer Junge sich tänzerisch präsentierte. Die Domstürmer mit ihren Hits und Dave Davis als „Motombo“ mit seinen Gags waren weitere Garanten für ein kurzweiliges Programm. Querbeat, Bernd Stelter und Miljö begeisterten die Gäste von nah und fern ebenso mit ihren Vorträgen. Das Kölner Dreigestirn machte den Jecken seine Aufwartung, bevor es mit den Hits der Klüngelköpp ins Finale ging.

Ein besonderes Highlight ist auch in dieser Session wieder der Orden des „Fest der Schwarzen Kunst“, der sich dieses Jahr dem sogenannten „Moiré-Effekt“ widmet. Der Orden hat damit auch in diesem Jahr wieder einen Branchenbezug – und ein Exemplar geht traditionell an das Deutsche Fastnachtsmuseum in Kitzingen, da solche zunftbezogenen Orden in Deutschland nahezu ausgestorben sind …

Kölner Schull- un Veedelszöch verkürzen ihren Zugweg

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Kölner Schull- un Veedelszöch verkürzen ihren Zugweg
Jan 242020
 

Auf einer Pressekonferenz, die am heutigen Freitag in den Räumen des Kölner Gürzenich stattfand, erläuterten die „Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums“ einige wichtige Veränderungen bei den Kölner Schull- un Veedelszöch, die am Sonntag, dem 23. Februar 2020, ab 11 Uhr 11 durch Köln ziehen werden. Wichtigster Punkt war die Verkürzung des Zugweges.

„Das Motto dieser Session – Dat Hätz schleiht em Veedel – ist für die Kölner Schull- un Veedelszöch natürlich ein Motto nach Maß!“, so der Vorsitzende der Freunde und Förderer, Bernhard Conin, zu Beginn der Pressekonferenz. Conin wies darauf hin, dass es sich bei den „Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums“ um einen Förderverein handeln würde, der die Kölner Schull- un Veedelszöch organisieren würde: „Wir sind nicht der Dachverband der Veedelsvereine in Köln.“

Seit einigen Jahren gibt es bei den Kölner Schull- un Veedelszöch die Regelung, dass es sowohl im Schullzoch als auch im Veedelszoch, die am Karnevalssonntag durch die Kölner Innenstadt auf dem Weg des Kölner Rosenmontagszug ziehen, eine mengenmäßige Begrenzung gibt: 50 Schulen und 50 Veedelsvereine mit jeweils ca. 60 Teilnehmern dürfen mitgehen. „Hiermit erreichen wir eine Zahl von rund 6.000 Teilnehmer, die von 180 Zugordern aus den Reihen der Freunde und Förderer für die Veedelszöch und den Lyskircher Junge für die Schullzöch begleitet werden. Dazu kommen noch rund 1.000 Musiker in Spielmannszügen und Musikkapellen.“, so Conin weiter.

Zugleiter Willi Stoffel erläuterte dann die Veränderungen des Zugweges für 2020: „Wer sich einmal die Auflösung der Kölner Schull- un Veedelszöch angesehen hat, der weiß, dass der lange Zugweg für die Kinder eine Strapaze ist. Wir haben auch Kindergartenkinder dabei, die sind nach dem Zug fix und fertig.“, so Stoffels. Aus diesem Grund wird der Zugweg für den Kölner Schull- un Veedelszoch 2020 um rund 900 Meter verkürzt: Auflösung ist nun auf der Straße „An den Dominikanern“ auf Höhe der Straße „Stolkgasse“. Die restliche Wegstrecke (Unter Sachsenhausen – Kattenbug – Zeughausstraße – Mohrenstraße) entfällt. „Auf dieser Strecke sind keine Tribünen mehr und dort standen auch so gut wie keine Zuschauer.“, so Stoffel weiter. Der verkürzte Zugweg hätte auf für die Anwohner des Gereonsviertel den Vorteil, dass diese zumindest am Karnevalssonntag ihr Veedel frei befahren dürften.

Dr. Philipp Hoffmann, seit November 2019 neuer Geschäftsführer der „Freunde und Förderer“, erläuterte eine weitere Neuerung bei den „Zöch“: Bislang wurden für die Teilnehmer der Veedelszöch im Rahmen der Schull- un Veedelszöch drei Preiskategorien vergeben – Wagengruppe, Fußgruppe und Originalitätspreis des Festkomitee. Dieses ändert sich mit der Session 2020, weil die Wagengruppen immer weniger wurden – daher entfällt diese Kategorie. Nach Beratungen mit dem Festkomitee Kölner Karneval und den beteiligten Veedelsvereinen gibt es nun drei neue Kategorien: Originalitätspreis der Freunde und Förderer, Kostümpreis der Freunde und Förderer und einen neuen Preis des Festkomitee Kölner Karneval. Für den Originalitätspreis wird das Gruppenmotto und dessen Umsetzung bewertet, dieses kann dann auch zum Beispiel einen Festwagen mit einbeziehen, aber auch Handwagen, Fahrräder, Rikschas und so weiter. Beim Kostümpreis stehen die Gestaltung der Kostüme und die Verwendung besonderer Materialien – auch im Bezug auf das Motto der Gruppe – im Vordergrund.

In den Regeln zu den beiden neuen Preisen ist auch festgelegt, dass ein Verein nur einen der Preise gewinnen kann; sollte ein Verein in beiden Rubriken vorne liegen, wird geschaut, in welche Kategorie dieser Verein die meisten Punkte erhalten hat – und dieser Preis wird dem Verein zugesprochen. Der Preis in der anderen Kategorie geht dann an den Zweitplatzierten. Zusätzlich vergibt das Festkomitee Kölner Karneval einen neuen Preis, dafür hat man den Originalitätspreis an die Freunde und Förderer abgegben. Der Preis des Festkomitee ist zukünftig „Der goldene Lappenclown“.

Abschließend wies Zugleiter Willi Stoffel auf die Unterstützung einiger Korpsgesellschaften und einer Komiteegesellschaft für die Schull- un Veedelszöch hin: Die Prinzen-Garde Köln, die EhrenGarde der Stadt Köln und die Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V. stiften seit einigen Jahren den drei Preisträgern der Schull- un Veedelszöch jeweils das Wurfmaterial für Rosenmontag. Die Kölner Funken Artillerie blau-weiß von 1870 e. V., die in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen feiert, wird nachhaltig zwei Schulen und einen Veedelsverein bei den Schull- un Veedelszöch fördern. Das Gleiche macht auch die Große Kölner K.G., die mit der Kölner Klutengarde (deren Vorstand sich in den letzten Monaten stark verjüngt hat), der Förderschule Thymianweg und der Katholischen Grundschule Fußfallstraße ihre Patenkinder bereits bei der heutigen Pressekonferenz vorstellen konnte.

Abschließend unterstrich Bernhard Conin, dass die Freunde und Förderer – neben der Organisation der Kölner Schull- un Veedelszöch – weitere 70 bis 80 Schulen bei den Veedelszöch in den Kölner Vororten unterstützen und auch die Durchführung von St.-Martins-Umzügen zur Förderung durch den Verein gehört. Petra Vianden vom Schulamt der Stadt Köln gab zu Bedenken, dass es in Köln rund 300 Schulen gibt, von denen einige aus sozialschwachen Veedeln stammen – hier gäbe es weiteres Potential zur Förderung im Bereich Brauchtum.

Karneval-Megastore.de Karneval-Onlineshop

Selvs jemaat: „Die 11. Kneipensitzung“ der Fidele Zunftbrüder

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Selvs jemaat: „Die 11. Kneipensitzung“ der Fidele Zunftbrüder
Jan 222020
 

Im ausverkauften „Haus Schnackertz“ in Köln-Nippes, war es mal wieder so weit. Die 11. Kneipensitzung der Fidelen Zunftbrüder von 1919 e.V. stand an.

Die bunt verkleideten Jecken freuten sich auf ein Super Programm, wie immer.

Fotos: Michael Bungert

Vizepräsident Ingo Pohlkötter eröffnete das Programm, gab Anweisungen für öffnen und schließen der Fenster und Rauchverbot im Haus Schnackertz. Das wir voriges Jahr das 10-jährige Jubiläum der Kneipensitzung feierten und dieses Jahr das 11-jährige. Also immer eine Feier! Zu diesem Jubiläum hat es sich unser Präsident Theo Schäfges nicht nehmen lassen einen Kneipensitzungs-Pin machen zu lassen. Danke Theo!

Danach führte unser Zunftschalk (Dr. Ulrike Bülles) die Jecken von Co² Ausstoß, über nutzlose Ampelschaltung, Haka Tanz der Maori und engagierten Leuten zu altbewährten Traditionen, die die Kneipensitzung beibehält.

Durch das buntgemischte Programm führten mit viel Engagement und Witz, Conny Tosetti und Peter Esser, vielen Dank an Euch beide.

Dann ging es auch direkt los mit der Kneipensitzungsband „hausgemacht“ (Dr.Ulrike Bülles, Natascha Pohlkötter, Bruno Grimbach, Markus Stoffels, Sascha Schillings und Elias Stoffels der
Teufelsgeiger.)

„Ne Schötzejung“ (Andreas Wolff) erzählte den Jecken was er alles so auf seiner-Touren mit den Kameraden erlebt, die Lachmuskeln wurden ordentlich strapaziert und eine Zugabe wurde auch gefordert.
„3 mol Kölle Alaaf“

Das Duo „haargenau & schnittig“ (Peter Esser und Markus Salzburg) sang vom „Junggesellenabschied über 50“, begleitet wurde das Duo vom Markus Stoffels am Keyboard. Super Song, gelungen dargeboten und eine Zugabe obendrauf.

Drei in die Jahre gekommene Mädels auf dem Traumschiff (Anke Müller, Petra Schoo und Bettina Wegener) herrlich, witzig mit vielen Lachern.

Zwischen den Darbietungen spielte immer unsere Band „hausgemacht“ schöne Kölsche Lieder zum mit singen. Für nicht Textsichere lagen Liederhefte auf den Tischen.

Markus Thelen spielte auch mit seinem Saxophon mit. Gänsehaut pur.

Ein schönes Zwiegespräch zwischen einer älteren Dame und einem jungen IT Experten hatten die Lacher auf ihrer Seite. Wer lässt heut zu Tage schon seine Schreibmaschine reparieren? Weiter so…..
(Alex Dahlhaus und ihr Sohn Patrick Klonz)

Marizebill suchte nach ihrem Heinrich, der dann fröhlich trötend auftauchte, sie lieferten sich mal wieder Nettigkeiten aus dem Ehe Leben (Bettina Wegener und Andreas Wolff). Applaus für das
Ehepaar Schmitz.

Die Hitparade der 70er Jahre wurde wieder erweckt. Alle Aktiven sangen, einzeln, in passenden Outfits ihre Songs (Playback) von „Schöner fremder Mann“ bis „Fiesta Mexicana“- Mega Show mit viel Spaß für alle Aktiven und dem Publikum- welches jeden Song eifrig mit sang.

Nach der zwanzigminutigen Pause, traten die Jungs von „Auwei“ auf.
Die Männertanztruppe hatte dieses Jahr eine Schuh-Bierkastenplattler drauf. In Seppelhosen Gings los und die Fans von Auwei wollten natürlich eine Zugabe, die Jungs waren anschließend – platt-.

Zwei alternde Nachbarinnen (Petra Schoo und Conny Tosetti) hielten Tratsch aus ihrem gegenüberliegenden Fenster. Herrliches Zwiegespräch, super gemacht. Viel Applaus…..

Zwischen den Stücken wurde auch immer wieder Überbrückungsmusik gespielt von Bruno Grimbach und Markus Salzburg. Zu zweit oder- jeder alleine. Die Überbrückungsmusik wurde zwischendurch auch vom Publikum gefordert. Klasse!

Wer kennt nicht „Dinner for one“? In der Kneipensitzung nennt es sich „Döner for one“ mit Frau von Storch (Anke Müller) Achmed (Markus Salzburg) und liegend auf dem Boden Andrea Nahles
(Conny Tosetti). Darbietung der Extraklasse-.

Und dann kamen unsere Knalltüten von 1719 e.V. auf die Bühne (Conny Tosetti, Peter Esser). Ein Zwiegespräch mit Witz und Humor, das Peter und Paul dem Publikum boten. Herrlich !

Danach betrat ein Mann im weißen Kittel, mit Schnauzer und grauem Haar, -Marke Albert Einstein- die Bühne „Prof. Dr. Busen-Nippel-Fummelmann“ (Andreas Wolff), sein Vortrag brachte das Publikum immer wieder zum Lachen.

Nach diesem Vortrag zog die Damenriege auf die Bühne, als Synchronschwimmerinnen (Anke Müller, Alex Dahlhaus, Lisa Dahlhaus, Conny Tosetti, Bettina Wegener, Dr. Ulrike Bülles)
Super gelungen, großartige Darbietung die Zugabe forderte das Publikum natürlich auch.

Damit nicht genug- Nun standen 50 „Rote Funken“ vor der Tür des Haus Schnackertz. Sie wollten uns zu unserem 11-jährigen ein Ständchen bringen. Die kleine Bühne des Schnackertz verwandelte sich in die Köln Arena mit Stippefott und Ständchen, bei denen unser Deltlef Dahlhaus aus dem Kneipensitzungsteam, mit machte, waren die Jecken nicht mehr zu halten.

„Dat iss Karneval“ rief ein Jeck!

Nach dem die Roten Funken sich selber von der Bühne gespielt hatten, kam was kommen musste – auch die schönsten zwei Abende gingen zu Ende. Conny Tosetti und Peter Esser und die Band „hausgemacht“ standen auf der Bühne und alle Aktiven wurden aufgerufen und bei „Leev Marie“ standen alle auf der Bühne.
Man bedankte sich beim Publikum, den Helfern, bei der Technik, beim „Haus Schnackertz“ Jörg und seinem Team und der Applaus des Publikums lässt alle Anspannungen und Aufregungen vergessen, denn es ist der Zusammenhalt und der Spaß, den das Publikum mit tosenden Applaus honoriert.

Selvs jemmat- Die 11. Einfache Spitze!

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft, Text: Andreas Wolff)

Rum Company

Selvs jemaat: „Die 11. Kneipensitzung“ der Fidele Zunftbrüder

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Selvs jemaat: „Die 11. Kneipensitzung“ der Fidele Zunftbrüder
Jan 222020
 

Im ausverkauften „Haus Schnackertz“ in Köln-Nippes, war es mal wieder so weit. Die 11. Kneipensitzung der Fidelen Zunftbrüder von 1919 e.V. stand an.

Die bunt verkleideten Jecken freuten sich auf ein Super Programm, wie immer.

Fotos: Michael Bungert

Vizepräsident Ingo Pohlkötter eröffnete das Programm, gab Anweisungen für öffnen und schließen der Fenster und Rauchverbot im Haus Schnackertz. Das wir voriges Jahr das 10-jährige Jubiläum der Kneipensitzung feierten und dieses Jahr das 11-jährige. Also immer eine Feier! Zu diesem Jubiläum hat es sich unser Präsident Theo Schäfges nicht nehmen lassen einen Kneipensitzungs-Pin machen zu lassen. Danke Theo!

Danach führte unser Zunftschalk (Dr. Ulrike Bülles) die Jecken von Co² Ausstoß, über nutzlose Ampelschaltung, Haka Tanz der Maori und engagierten Leuten zu altbewährten Traditionen, die die Kneipensitzung beibehält.

Durch das buntgemischte Programm führten mit viel Engagement und Witz, Conny Tosetti und Peter Esser, vielen Dank an Euch beide.

Dann ging es auch direkt los mit der Kneipensitzungsband „hausgemacht“ (Dr.Ulrike Bülles, Natascha Pohlkötter, Bruno Grimbach, Markus Stoffels, Sascha Schillings und Elias Stoffels der
Teufelsgeiger.)

„Ne Schötzejung“ (Andreas Wolff) erzählte den Jecken was er alles so auf seiner-Touren mit den Kameraden erlebt, die Lachmuskeln wurden ordentlich strapaziert und eine Zugabe wurde auch gefordert.
„3 mol Kölle Alaaf“

Das Duo „haargenau & schnittig“ (Peter Esser und Markus Salzburg) sang vom „Junggesellenabschied über 50“, begleitet wurde das Duo vom Markus Stoffels am Keyboard. Super Song, gelungen dargeboten und eine Zugabe obendrauf.

Drei in die Jahre gekommene Mädels auf dem Traumschiff (Anke Müller, Petra Schoo und Bettina Wegener) herrlich, witzig mit vielen Lachern.

Zwischen den Darbietungen spielte immer unsere Band „hausgemacht“ schöne Kölsche Lieder zum mit singen. Für nicht Textsichere lagen Liederhefte auf den Tischen.

Markus Thelen spielte auch mit seinem Saxophon mit. Gänsehaut pur.

Ein schönes Zwiegespräch zwischen einer älteren Dame und einem jungen IT Experten hatten die Lacher auf ihrer Seite. Wer lässt heut zu Tage schon seine Schreibmaschine reparieren? Weiter so…..
(Alex Dahlhaus und ihr Sohn Patrick Klonz)

Marizebill suchte nach ihrem Heinrich, der dann fröhlich trötend auftauchte, sie lieferten sich mal wieder Nettigkeiten aus dem Ehe Leben (Bettina Wegener und Andreas Wolff). Applaus für das
Ehepaar Schmitz.

Die Hitparade der 70er Jahre wurde wieder erweckt. Alle Aktiven sangen, einzeln, in passenden Outfits ihre Songs (Playback) von „Schöner fremder Mann“ bis „Fiesta Mexicana“- Mega Show mit viel Spaß für alle Aktiven und dem Publikum- welches jeden Song eifrig mit sang.

Nach der zwanzigminutigen Pause, traten die Jungs von „Auwei“ auf.
Die Männertanztruppe hatte dieses Jahr eine Schuh-Bierkastenplattler drauf. In Seppelhosen Gings los und die Fans von Auwei wollten natürlich eine Zugabe, die Jungs waren anschließend – platt-.

Zwei alternde Nachbarinnen (Petra Schoo und Conny Tosetti) hielten Tratsch aus ihrem gegenüberliegenden Fenster. Herrliches Zwiegespräch, super gemacht. Viel Applaus…..

Zwischen den Stücken wurde auch immer wieder Überbrückungsmusik gespielt von Bruno Grimbach und Markus Salzburg. Zu zweit oder- jeder alleine. Die Überbrückungsmusik wurde zwischendurch auch vom Publikum gefordert. Klasse!

Wer kennt nicht „Dinner for one“? In der Kneipensitzung nennt es sich „Döner for one“ mit Frau von Storch (Anke Müller) Achmed (Markus Salzburg) und liegend auf dem Boden Andrea Nahles
(Conny Tosetti). Darbietung der Extraklasse-.

Und dann kamen unsere Knalltüten von 1719 e.V. auf die Bühne (Conny Tosetti, Peter Esser). Ein Zwiegespräch mit Witz und Humor, das Peter und Paul dem Publikum boten. Herrlich !

Danach betrat ein Mann im weißen Kittel, mit Schnauzer und grauem Haar, -Marke Albert Einstein- die Bühne „Prof. Dr. Busen-Nippel-Fummelmann“ (Andreas Wolff), sein Vortrag brachte das Publikum immer wieder zum Lachen.

Nach diesem Vortrag zog die Damenriege auf die Bühne, als Synchronschwimmerinnen (Anke Müller, Alex Dahlhaus, Lisa Dahlhaus, Conny Tosetti, Bettina Wegener, Dr. Ulrike Bülles)
Super gelungen, großartige Darbietung die Zugabe forderte das Publikum natürlich auch.

Damit nicht genug- Nun standen 50 „Rote Funken“ vor der Tür des Haus Schnackertz. Sie wollten uns zu unserem 11-jährigen ein Ständchen bringen. Die kleine Bühne des Schnackertz verwandelte sich in die Köln Arena mit Stippefott und Ständchen, bei denen unser Deltlef Dahlhaus aus dem Kneipensitzungsteam, mit machte, waren die Jecken nicht mehr zu halten.

„Dat iss Karneval“ rief ein Jeck!

Nach dem die Roten Funken sich selber von der Bühne gespielt hatten, kam was kommen musste – auch die schönsten zwei Abende gingen zu Ende. Conny Tosetti und Peter Esser und die Band „hausgemacht“ standen auf der Bühne und alle Aktiven wurden aufgerufen und bei „Leev Marie“ standen alle auf der Bühne.
Man bedankte sich beim Publikum, den Helfern, bei der Technik, beim „Haus Schnackertz“ Jörg und seinem Team und der Applaus des Publikums lässt alle Anspannungen und Aufregungen vergessen, denn es ist der Zusammenhalt und der Spaß, den das Publikum mit tosenden Applaus honoriert.

Selvs jemmat- Die 11. Einfache Spitze!

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft, Text: Andreas Wolff)

Rum Company

Nach den Herren nun die Damen: Dellbröcker Boore feiern weiter!

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Nach den Herren nun die Damen: Dellbröcker Boore feiern weiter!
Jan 212020
 

Foto: Andreas Klein

Nachdem am Freitagabend die Herren im Forum der Gesamtschule Holweide mit den Dellbröcker Boore feiern durften, waren nun die Mädels an der Reihe: Zur „Dellbröcker Boore-Sitzung nor för Weechter“ waren sogar 55 jecke Damen aus Rheda-Wiedenbrück angereist. Und das nicht zum ersten Mal!

Den Mädchen aus der Stadt im Kreis Gütersloh gefällt die Mischung aus „Karneval wie im Fernsehen“ und bodenständigem, dörflichen Karneval: Die Häppchen für zwischendurch kann man sich gerne von Zuhause mitbringen, die Getränke gibt es gut gekühlt für zivile Preise vor Ort. Und das Programm beinhaltet eine gute Mischung der Top-Kräfte des rheinischen Karnevals.

Mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Schnäuzer Pänz“ startete man in den Nachmittag. Die Band „Pläsier“ (Foto) heizte dann mit ihren Liedern den jecken Damen ein. Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ brachte sogar die Damen aus Rheda-Wiedenbrück zum Lachen. Die Höhner feuerten Hit um Hit in die Reihen und die Mädels gingen steil. Mit Joachim Jung als „Lieselotte Lotterlappen“ gab es vor der Pause nochmal etwas zu lachen. Doch bevor es soweit war, zeigte das „Dellbröcker Boore Schnäuzer Ballett“ noch seine tänzerische Persiflage auf die Traditionskorps und das Kölner Dreigestirn der Session 2020 besuchte die bunt kostümierten Mädcher.

Nach der Pause gab es eine Lehrstunde vom Klomann „Motombo“ alias Dave Davis, der die Mädels noch einmal mit seinen Witzen begeisterte. Mit BRINGS und den Klüngelköpp konnten die Weechter ihre Textsicherheit bei den aktuellen und bekannten Hits der beiden Bands testen, bevor die Fauth Dance Gentlemen das Finale der diesjährigen Mädchensitzung der Dellbröcker Boore gaben …

Damensitzung der Kölsche Lotterbove mit Überraschungs-Act

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Damensitzung der Kölsche Lotterbove mit Überraschungs-Act
Jan 212020
 

Fotos: Andreas Klein

Überraschung gleich zu Beginn für die Kölsche Lotterbove: Horst Müller, Chef der Agentur „alaaaf!“ und Sitzungsleiter der Kölsche Lotterbove, hatte als besonderen Überraschungs-Act für die Damensitzung am Sonntagmittag die beiden Mädcher von „Schoß un Schößche“ eingeladen, die von Vizepräsident Daniel Rölen persönlich betreut wurden (Foto). Die beiden Vollblut-Jeckinnen stimmten die Damen mit ihrer Show auf die kommenden Stunden ein und leiteten den Einmarsch des Elferrates.

De Bläck Fööss

Richtig bunt auf der Bühne wurde es danach mit den „Fidele Kölsche“, dem buntesten Spielmannszug, den Köln zu bieten hat – jede Traditionskorps-Uniform ist vertreten, die Figuren des Hännes´chen und viele mehr wirbeln über die Bühne. Dazu kölsches Liedgut vom Allerfeinsten – kein Wunder, dass die Mädels abfeierten. Guido Cantz sorgte anschließend mit Witzen über Donald Trump und „den Wendler“ für Lachsalven bei den Mädels. Die Bläck Fööss stimmten ihr Mottolied an, welches die Band in weiser Voraussicht schon 1973 geschrieben hat – „En unserem Veedel“ – und die Damen sangen lautstark mit! Gefeiert wurden auch die Leedcher von „cat ballou“. Bauchredner Klaus Rupprecht („Klaus & Willi“) konnte sich da auf einen ruhigen Saal verlassen – die Mädels waren ausgepowert nach so viel Musik. Das Kölner Dreigestirn stattete den jecken Mädcher seinen Besuch ab. Mit Kasalla, Lupo und den Höhner gab es noch ordentlich Material zum Mitsingen für die jecken Damen, bei „Lieselotte Lotterlappen“ (alias Joachim Jung) hört man besser aufmerksam zu – oder ist sonst Teil der Rede! Für die Augen der Mädels gab es auch noch etwas, denn die Fauth Dance Gentlemen präsentierten ihre Tanzshow und ihre durchtrainierten Bodys …

Kölsche Madämcher: Unser Hätz schleiht em Veedel

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Kölsche Madämcher: Unser Hätz schleiht em Veedel
Jan 212020
 

Foto: Andreas Klein

Zum 9. Madämcher Schoppen luden die Damen erneut ins Kölner “Theater am Tanzbrunnen” ein. Auch in diesem Jahr hatten sich De Kölsche Madämcher für den Einzug wieder etwas Besonderes einfallen lassen: über ganz Köln verteilt schleiht so manches Madämcher Hätz. Wo genau präsentierten sie mit Veedelsschildern, markiert mit dem Madämcher Hätz. An ihrer Seite hatten sie erneut ihren Nachwuchs, die liebevoll genannten „Mini-Madämchen“. Im Theater wurden sie von rund. 1.300 Gästen begeistert empfangen.

Die Madämcher ließen es mal wieder so richtig krachen: Gleich zu Beginn hieß es Bühne frei für Kasalla. Frontmann Bastian Campmann kennt die Bedürfnisse der kölschen Jecken und so rissen die fünf mit rockiger Mundart alle bereits schwungvoll mit.

Als Augenschmaus präsentierte sich die Fauth Dance Company Gentlemen, eine junge Tanzgruppe im kölschen Karneval. Elegant, attraktiv und doch wild lautet die interessante Mischung, ideal für den Madämcher Schoppen.

Die Ehrengarde und die Rezag Husaren zeigten Tempo, Akrobatik und Präsenz in ihrem Auftritt, welche kaum zu überbieten sind. Die Begeisterung im Publikum zeigte, auch Tradition gehört zu einem ausgelassenen Nachmittag.

Gabriele P. Gérard-Post beglückwünschte 3 Ihrer Madämchen (Maureen Goldermann, Birgit Rode und Bettina Vierlinger) zu ihrer 5-jährigen Mitgliedschaft in der Gesellschaft.  Die Ehrung von Hedwig Goldermann zum “Madämchen des Jahres 2019” zauberte Überraschung und Freude in ihr Gesicht. Sie setzt sich unermüdlich ein und hat viele kreative Ideen. So hat sie hat auch das MTO für die Nubbeline Chakira-Hildegard geschneidert.

Eine besondere Auszeichnung gab es für Jörg Bornheim: er wurde zum „Madämcher Couture Majestro“ ernannt. Damit bedankten sich die Madämcher bei ihm für seinen steten Einsatz, ihre Gesellschaftskleidung spätestens zum Sessionsstart parat und akurat zu haben.

Für ihr ehrenamtliches Engagement im Verein wurde Erika Sturm vom Kölner Dreigestirn ausgezeichnet. Eine tolle Anerkennung ihres steten Einsatzes.

Ein besonderes Highlight war auch der Besuch des Kölner 3 Gestirns. Da das Reiter-Korps „Jan von Werth“ von 1925 e.V. eine der beiden Patengesellschaft der Kölschen Madämcher ist, fühlte es sich für die Damen ein bisschen an wie: Wir sind Dreigestirn! Die Präsidentin Gaby P. Gérard-Post erschien stilvoll gekleidet als Griet.

Die herzliche Begrüßung des Prinzenpaares aus Frechen-Bachem durch unser Kölner Dreigestirn war wieder so ein Gänsehautmoment. Prinz Kai I (Wallraf) und seine Mutter Prinzessin Katja sind das erste Inklusionsprinzenpaar und zeigten sehr beeindruckend, welch‘ positive Entwicklung der Karneval genommen hat, um Träume wahr werden zu lassen. Dafür macht sich auch dieses Trifolium stark. Die Kölschen Madämcher unterstützen das soziale Projekt eines Festwagens im Kölner Rosenmontagszug für Menschen mit und ohne Handicap mit einer Spende in Höhe von 1.111,11 Euro. Während das Kölner Dreigestirn zum nächsten Auftritt musste, feierte das Prinzenpaar nebst Gefolge noch bis zum Ende ausgelassen im Tanzbrunnen gemeinsam mit den Madämcher.

Brauchtumspflege und Spaß liefen wieder Hand in Hand durch ein hochkarätiges Programm: Cat Ballou, Rhingbloot und Pavier machten aus dem Schoppen einen Hexenkessel. Und die Klüngelköpp ließen nicht nur die „Stääne“ danzen, sondern alle tanzwütigen Jecken gleich mit. Brings brachten den Madämcher Schoppen zu einem glanzvollen Abschluss.

DJ Sayhan (Krämer) sorgte sowohl zwischen den Programmpunkten als auch noch lange nach Ende des offiziellen Programms dafür, dass weitergefeiert werden konnte.

Unser Fazit: Kölsche Madämcher wissen, was Kölsche Jecken brauchen, um mit ihnen gemeinsam „dat Hätz“ höher schlagen zu lassen. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr, wir feiern dann unseren 10. Geburtstag.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)