Dellbröcker Boore feiern im Veedel „met Mädcher un Madämcher“

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Jan 282020
 

Foto: Andreas Klein

Die letzte Ausgabe der „Dellbröcker Boore“-Sitzungen in dieser Session feierte die K.G. UHU am vergangenen Samstag im Forum der Gesamtschule Holweide. Die große Sitzung „met Mädcher un Madämcher“ ist traditionell mit Selbstverpflegung – und die Tupperdosen mit Frikadellen, Käsewürfel, Schnittchen und süßem Gebäck kreisen an dem Abend von Tisch zu Tisch …

Das Programm startete mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Schnäuzer Pänz“, die gemeinsam mit dem Dellbröcker Boore Schnäuzer Ballett den Abend eröffneten. Die Hits der Domstürmer sorgten danach für Schunkelstimmung im Saal. Getanzt haben hiernach die „Winzer und Winzerinnen“, bevor die Bläck Fööss nach ihrem Auftritt auf der Bühne überrascht wurden: Alejandro Wilbrandt, Koch im Restaurant „Zur Post“ in Odenthal und Mitglied der K.G. UHU, hatte für die Ehrenmitglieder der K.G. eine „Fööss-Sterne-Frikadelle“ gebraten und überreichte diese auf der Bühne an die Band, die dieses Jahr bekanntlich seit 50 Jahren auf den Karnevalsbühnen unterwegs ist. Mit Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ ging es danach in die Pause.

In der zweiten Abteilung sorgte die Micky Brühl Band (Foto) für Stimmung im Saal. Ingrid Kühne als „De Frau Kühne“ brachte die Jecken zu später Stunde nochmal zum Lachen, bevor das Kölner Dreigestirn die Gesellschaft quasi in ihrem Veedel besuchte. Mit den Räuber und der tollen Percussion-Show von „The Drummerholics“ ging die letzte Sitzung der Dellbröcker Boore in dieser Session am späten Samstagabend zu Ende …

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Funke… janz höösch in der Flora: 200 Jahre auf der Bühne, 25 Jahre Equipe-Gutschein und ein nicht ganz so “hööscher“ Abschluss

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Jan 282020
 

Die Sitzung “Funke… janz höösch“ ist ein Sitzungs-Highlight im Festkalender der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. und zieht immer mehr begeisterte Besucher in ihren Bann. Was im Jahr 2015 mit einem neuen und etwas ruhigeren Konzept begann, ist schon fast “erwachsen“ geworden, hat viele Nachahmer gefunden und präsentierte sich auch zum 6. Geburtstag in Bestform.

Die Jubilare gratulieren zum Jubiläum – Gemeinsam 200 Jahre auf der Bühne

Auch in der Jubiläumssession der Blauen Funken durften sie nicht bei der Sitzung in der Flora fehlen: Die Bläck Fööss sind seit der ersten Sitzung “Funke… janz höösch“ mit dabei und bereichern seitdem das Programm mit ihren eher “hööschen“ Liedern. Aber auch die Bläck Fööss feiern in dieser Session ein Jubiläum und so gratulierten die Blauen Funken den Bläck Fööss ganz herzlich zum 50-jährigen Bühnenjubiläum und überreichten eine Urkunde mit den Bildern der vier Literaten, die die Bläck Fööss in den 50 Jahren für die Blauen Funken gebucht haben.

Ein Geschenk von den Jubilaren für die Jubilare: die Urkunde mit den vier Blaue Funken-Literaten der letzten 50 Jahre

Das besonders „höösche“ Programm für das besondere Publikum

Mit Wicky Junggeburth, Dä Tuppes vum Land, Der Werbefachmann, Der Mann für alle Fälle und J.P. Weber standen die besten Redner bei den Blauen Funken auf der Bühne. Alle Gäste lauschten mucksmäuschenstill den Rednern und Darbietungen und man hätte eine Stecknadel im Saal fallen hören. Dennoch gab es gerade bei den Reden immer wieder Begeisterungsstürme, die keinen Gast auf dem Stuhl hielten – nur Standing Ovations unterbrachen das “höösche“ Programm. Das genossen auch alle Redner, die sich beim Publikum für die “Stille im Saal“ und die Aufmerksamkeit bedankten.

Die besten Redner der Stadt für das aufmerksamste und dankbarste Publikum der Stadt

Ein besonderer Farbklecks für eine „echt kölsche“ Sitzung mit Tanz

Blaue Funken-Literat Gerd Wodarczyk traf mit seinem Programm hundertprozentig den Geschmack des Publikums und so fiel auch bei der Buchung einer Tanzgruppe die richtige Wahl: Passend zum Konzept der Sitzung wurde das Programm durch die Original Tanzgruppe Kölsch Hännes’chen von 1955 e.V. bereichert.

Herrlich kölsche Bilder für eine “echt kölsche“ Karnevalssitzung mit Tanz

Ehrung für das Ehrenamt

Das Kölner Dreigestirn 2020 mit Prinz Christian II., Bauer Frank und Jungfrau Griet zeichnete Michael Baumanns und Prof. Dr. Bruno Horst für besondere Verdienste im Ehrenamt aus und verlieh ihnen die Ehrenspange des Dreigestirns für ihren unermüdlichen Einsatz für die Blauen Funken.

Für besondere Verdienste im Ehrenamt verlieh das Kölner Dreigestirn 2020 Michael Baumanns und Prof. Dr. Bruno Horst die Ehrenspange des Dreigestirns

Noch ein Jubiläum

Im Rahmen des Auftritts des Kölner Dreigestirns wurde dem neuen Chef der Prinzen-Equipe Gary Binninger der Gutschein für den Equipe-Abend überreicht. Dieser Gutschein geht zurück auf das Jahr 1996, als das damalige Dreigestirn der Blauen Funken diesen Abend eingeführt hat, um sich für die Unterstützung während der Session bei der gesamten Equipe zu bedanken. Die Blauen Funken laden in diesem Jahr zum 25sten Mal die gesamte Equipe des Kölner Dreigestirns zu einem Dankeschön-Abend in den Funkenturm ein.

Der neue Equipe-Chef Gary Binninger erhält den 25sten Gutschein für den Equipe-Abend im Funkenturm

Ein nicht ganz so „hööscher“ Abschluss

Ein besonderer Abschluss gelang in diesem Jahr mit der Kombination J.P. Weber mit den Rockemarieche. Begann die Solo-Nummer von J.P. Weber noch ganz “höösch“, steigerte sich doch das Tempo und der Rhythmus, als er durch die Rockemarieche auf der Bühne verstärkt wurde. Die Rockballaden waren aber sehr passend zum Programm gewählt und begeisterten das Publikum.

Eine besondere Kombination, die aber durchaus zur Sitzung “Funke… janz höösch“ passt: J.P. Weber mit den Rockemarieche

(Quelle: Pressemitteilung der Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Fotos: Michael Nopens)

Löstige Flägelskappe beweisen: Karneval in Köln muss nicht teuer sein

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Jan 272020
 

Foto: Andreas Klein

Sehr oft hört man von Menschen außerhalb Kölns, dass man ja gerne mal zum berühmten Kölner Karneval kommen möchte – aber das wäre ja alles so teuer! Grundsätzlich kann man dem zustimmen – aber es gibt auch Ausnahmen: Wenn es nicht gerade der Gürzenich in Köln sein muss und man auch mit einem gut beheizten Zelt zufrieden ist, kann man auch für „kleines Geld“ noch richtig deftig Karneval feiern. Wie zum Beispiel bei der K.G. Löstige Flägeskappe im südlichen Kölner Stadtteil Sürth. Das haben am vergangenen Samstagabend auch einige hundert Jecken gemacht – und mussten keine hunderte Euro für Essen und Trinken ausgeben!

Die fleißigen Mädels vom „Flägelskappe-Imbiss“ (Foto) bieten zum Beispiel nahrungstechnisch alles das, was das karnevalistische Herz begehrt. Zu einem durchaus Geldbörsen-freundlichen Preis. Ein paar Beispiele: Halbes Brötchen mit Mett, mit Käse oder mit Fleischwurst für 1,50 €, Bratwurst im Brötchen 2,50 €, eine Scheibe Zwiebelbraten im Brötchen 4,00 € und (große) Frikadellen gibt es für 2,00 €.

Lieber etwas Süßes? Berliner, drei Quarkbällchen oder einen großen Donut gibt es für 1,50 € (übrigens frische Bäckerware und keine TK-Auftau-Produkte …), die kleine Dose Chips, eine Tüte Haribo oder verschiedene Schokoriegel für 1,00 €. Der Renner in der Session ist aber die große Box mit Cräcker, Käse und Weintrauben für 4,50 €. Und das Besondere: Auch die Getränke gibt es für kleines Geld! Frisches Kölsch, Softdrinks, ein kleines Schnäpschen … alles zu superzivilen Preisen! Auch in der nächsten Session wieder, das haben uns die Verantwortlichen der Flägelskappe versichert!

Aber nicht nur das Drumherum stimmt, sondern auch das Programm: Die Kostümsitzung am Samstagabend kostete pro Person 30,00 € Eintritt. Dafür gab es den Einmarsch mit dem Reiter-Korps Jan von Werth, die mit allem was Laufen konnte nach Sürth gekommen waren. Danach brachten Die Jungen Trompeter den Saal zum Schunkeln. Volker Weininger als „Dä Sitzungspräsident“ erläuterte, warum das „e. V.“ bei vielen Vereinen nicht für „eingetragener Verein“ sondern für „ewig Voll“ steht. Die Hits der Boore holten die Jecken von den Stühlen und die Showtanzgruppe „High Energy“ wollten die Sürther Jecken am liebsten gar nicht mehr gehen lassen. Mit JP Weber ging es dann in die Pause.

Die Band „Hanak“, das Tanzcorps „Blaue Jungs“ der K.G. Lövenicher Neustädter, Bernd Stelter, das Dreigestirn der Alt-Gemeinde Rodenkirchen und Marita Köllner komplettierten das Programm an diesem Samstagabend. Da haben wir aber in Köln schon weitaus schlechtere Programme zu Eintrittspreisen von über 45,00 € gesehen …

Bei den beiden Mädchensitzungen am Freitag, dem 22. Januar 2021 (ab 18:00 Uhr), und am Sonntag, dem 24. Januar 2021 (ab 15:00 Uhr) sind in der kommenden Session jeweils mit BRINGS, Räuber, cat ballou und den „Big Maggas“ schon mal der Bringer – und die Karten gehen wieder schnell weg. Bei der Kostümsitzung am Samstag, dem 23. Januar 2021 (ab 18:30 Uhr) gibt es u. a. die Klüngelköpp, Achnes Kasulke und Marita Köllner live zu erleben. Karten gibt es ab Mitte 2020 auf der Website der Löstige Flägelskappe.

Kostümsitzung der Greesberger mit Startschwierigkeiten

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Jan 272020
 

Foto: Andreas Klein

Kurz vor Beginn der Kostümsitzung der Große K.G. Greesberger am vergangenen Samstagabend im Theater am Tanzbrunnen wurde es hektisch, denn in diesem Moment erreichte den Literaten der Gesellschaft ein Anruf, dass der zweite geplante Programmpunkt ausfallen würde: Annette Esser alias „Achnes Kasulke“ war bei einem Auftritt im Umland mit Kreislaufschwäche zusammengebrochen und gerade auf dem Weg ins Krankenhaus. Und zu allem Überfluß hatte der erste Programmpunkt schon mitgeteilt, dass man sich verspätet – man war zugeparkt worden.

Was bleibt einem da schon übrig? Richtig: Man startet ein paar Minuten später in den Abend, begrüßt schon mal alle Ehrengäste – und dann konnte man mit dem Korps der Bürgergarde blau-gold, welches den Falschparker mit Muskelkraft „entsorgt“ hatte, in den Abend starten. Die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Kölsche Greesberger (Foto, nach dem Auftritt) zeigte ihre tänzerische Darbietung – und im Rahmen des Auftritts wurde Dr. Dominikus Schwaderlapp, Weihbischof zu Köln, zum Ehrenmitglied der Greesberger ernannt. Mit Michael Hehn als „Dä Nubbel“ gab es anschließend etwas zu Lachen und zu den Hits der Domstürmer konnten die Jecken im Saal Mitsingen und Schunkeln.

Zu Beginn der zweiten Abteilung zog pünktlich das Kölner Dreigestirn auf. Die Narrenherrscher erhielten für ihre Spendensammlung einen Scheck über 777,00 €. Beschenkt wurde auch Prinzenführer Marcus Heller: Er erhielt einen Toaster in Greesberg-Farbe zur Ergänzung seines Haushaltes; Heller hatte Ende 2019 gerade erst seine Julia geheiratet. Mit Martin Schopps, den Klüngelköpp, der Tanzgruppe „Kölsche Greesberger“ und den Räuber feierten die Gäste die zweite Abteilung ohne weitere Ausfälle und Verspätungen …

Musikhaus Kirstein

Prinzen-Garde Köln feiert erstmals an einem Samstag eine Kostümsitzung

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Jan 272020
 

Foto: Andreas Klein

Die Gäste haben es gewollt, die Prinzen-Garde Köln hat den Wunsch erfüllt: Erstmals an einem Samstagabend feierte die Prinzen-Garde im Maritim Hotel Köln eine große Kostümsitzung. Der große Festsaal war bis auf den letzten Platz ausverkauft und die Stimmung war von der ersten Minute an hervorragend.

Mit dem Korps der Prinzen-Garde Köln startete man traditionell in den Abend. Nach einem musikalischen Gruß des Regimentsspielmannszug, den die bunt kostümierten Jecken schunkelnd und mitsingend feierten, präsentierte das Korps das Gewehr (Foto). Danach zeigten Tanzkorps und Tanzpaar ihre Darbietungen. Nachdem das Korps wieder von der Bühne gezogen war, begeisterte einer der letzten Reimredner im Rheinland die Gäste: Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“ sorgte mit seinem Vortrag für Lacher und bekam verdient Standing Ovations. Das Kölner Dreigestirn besuchte danach das Begleitkorps des Prinzen Karneval, bevor die Höhner mit ihren Hits die Jecken von den Stühlen rissen. Einen Vortrag der Spitzenklasse bot auch Martin Schopps mit seinem Redebeitrag aus dem Leben eines Lehrers …

Nach der Pause gab es für die Kölner Funken Artillerie blau-weiß, die ihre Turmnachbarn bei ihrer Sitzung besuchten, einen Püngel Geschenke: Das blau-weiße Traditionskorps feiert bekanntlich sein 150-jähriges Bestehen in dieser Session. Das Publikum empfing das gesamte Korps mit über 2.000 weiß-blauen Fähnchen, ein traumhaftes Bild. Im Rahmen des Aufzugs der Blauen Funken gratulierte Prinzen-Garde Präsident Dino Massi dem befreundeten Korps besonders emotional und dankbar und hob die gelebte Freundschaft der beiden Korps hervor. Im zweiten Weltkrieg wurde das gesamte Archiv völlig zerstört. Der Prinzen-Garde ist es gelungen, aus anderen Archiven die letzten Original-Noten des Blaue Funken Lieds zu ergattern, ebenso wie eine Sammlung etlicher historischer Orden der Blauen Funken. Zu guter Letzt wurde eine gemeinsame Fahne in den Farben der Prinzen-Garde sowie der Blauen Funken überreicht, die nun nicht nur den Turm der Prinzen-Garde ziert, sondern bald auch den benachbarten Turm der Blauen Funken. Eben eine echte Freundschaft unter Karnevalisten.

Mit Bernd Stelter, Querbeat, dem Tanzcorps der Fidele Fordler und den Klüngelköpp feierten die jecken Gäste der Prinzen-Garde die Kostümsitzungs-Premiere an einem Samstag bis in den frühen Sonntagmorgen hinein. Zum Finale sang dann Star-Tenor Norbert Conrads wieder „Am Dom zo Kölle“, mittlerweile ein fester Programmpunkt auf jeder Sitzung der Prinzen-Garde Köln.

(Text mit Material aus der Pressemitteilung der Prinzen-Garde Köln)

Kuchenkurier - Kuchen sagen mehr als tausend Worte!

Große Kölner K.G. feiert Galasitzung mit überraschender „Demo“

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Jan 272020
 

Foto: Andreas Klein

Traditionell ist die Galasitzung der Große Kölner K.G. immer etwas Besonderes: Ein großes Vorprogramm im Foyer, dieses Jahr mit Saxophonist Engelbert Wrobel, das duftende Damengeschenk und das Spalier des Reiterkorps der Gesellschaft, durch das alle Gäste die Treppe zum großen Festsaal hochgehen, gehören dazu. Doch dieses Jahr gab es dann auch noch eine überraschende Demo …

Foto: Große Kölner/Dr. Künstler

Nach der Eröffnung mit dem Tanzkorps „Blaue Jungs“ der K.G. Lövenicher Neustädter, die sich tänzerisch wirklich in die Champions League der Tanzcorps im Rheinland katapultiert haben, überraschte Jupp Menth als „Ne kölsche Schutzmann“ (Foto) mit einer „Demo“: In Anlehnung an „Fridays For Future“ protestierte der urkölsche Büttenredner mit seinem „Kölsch for future“-Schild – und liess an den anderen Protestbewegungen, die sich in den letzten Monaten gegründet hatten, kein gutes Haar. Die in edler Abendgarderobe feiernden Gäste hatten jedenfalls ihren Spaß an dieser Form der Demonstration …

Mit den Domstürmer, Ingrid Kühne als „De Frau Kühne“ und den Räuber feierte man in der ersten Abteilung. Das Korps der Prinzen-Garde Köln eröffnete die zweite Abteilung. Mit den Bläck Fööss, dem Aufzug von Prinz, Bauer und Jungfrau der Session 2020, Bernd Stelter und den Höhner feierten die Gäste der Große Kölner K.G. bis in den frühen Morgen.

Im Rahmen der Sitzung erhielt das Närrische Consulat der Große Kölner K.G., dem aktuell 69 Consuln angehören, eine neue Aquila (Foto rechts) überreicht.

Krimibox

K.K.G. Alt-Lindenthal feiert ihr Veedel mit besonderem Orden

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Jan 272020
 

Foto: Andreas Klein

Die Kölner K.G. Alt-Lindenthal ist ihrem Veedel Köln-Lindenthal naturgemäß sehr eng verbunden. Und dass das Herz der Gesellschaft, passend zum Motto, in ihrem Veedel schlägt, zeigt eindrucksvoll der Orden der Gesellschaft: Auf der einen Seite sieht man das Ortschild „Köln-Lindenthal“ (welches es im Original aktuell gar nicht mehr zu sehen gibt, aber das soll nun wieder geändert werden …) – doch die wahre Überraschung ist die Rückseite des Ordens.

Denn hier gibt es ein Wimmelbild zu sehen, in dem sich einige bekannte Wahrzeichen aus Lindenthal versteckt haben. Eine weitere Besonderheit des Ordens: Wer ihn durch eine Spende erwirbt, spendet gleichzeitig 5 € für einen guten Zweck. Gesammelt wird für die Kölner Grün-Stiftung (hier wird eine neue Bank am Karl-Schwering-Platz durch die K.G. gestiftet), den Lindenthaler Tierpark, die Klinikclowns der Uniklinik und den Orgelneubau im Krieler Dömchen. (Wir zeigen den Orden, der uns natürlich vorliegt, hier bewusst nicht – sonst machen wir ja die Wimmelbild-Überraschungen kaputt.)

Auf der Bühne gaben sich in der ersten Abteilung die Fidele Kölsche als Eisbrecher – und der Saal feierte die alten Leedcher im Klang des buntesten Spielmannszug des Rheinlands. Für erste Lacher sorgte danach Martin Schopps. Tänzerisch präsentierte sich das Tanzcorps „Colonia Rut-Wiess“ der K.G. Schlenderhaner Lumpe. Michael Hehn als „Dä Nubbel“ brachte die Lachmuskeln wieder zum Schwingen, bevor die Stimmbänder und die Tanzmuskeln der jecken Gäste durch Querbeat animiert wurden.

Nach der Pause besuchte das Reiter-Korps Jan von Werth die Gesellschaft aus Lindenthal. Fritz Schopps als „Et Rumpelstilzje“ schaffte es auch zu später Stunde problemlos mit seinen Geschichten aus dem Märchenwald die Jecken zum Lachen zu bringen. Das Kölner Dreigestirn erhielt einen Scheck über 333,00 € für ihre Spendensammlung zu Gunsten eines Festwagen für Menschen mit Handicap. Mit den Funky Marys und der Band „Miljö“ ging es weiter bis in den frühen Morgen.

Unter den Gästen des Abends war übrigens auch das Prinzenpaar aus Frechen-Bachem: Mutter Katja und Sohn Kai, bei deren Proklamation wir vorbei geschaut hatten, freuten sich über die Einladung. Kai ist frühkindlicher Autist und für ihn geht mit dem Amt ein Traum in Erfüllung. Besonders freute er sich auf das Zusammentreffen mit den drei Kölner Tollitäten.

Schlenderhaner Lumpe haben einen neuen Präsidenten

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Jan 272020
 

Foto: Andreas Klein

Direkt zu Beginn der großen Kostümsitzung der K.G. Schlenderhaner Lumpe im Festsaal des Pullman Cologne Hotel wurde es voll auf der Bühne: Neben der Tanzgruppe „Colonia Rut-Wiess“ und dem Elferrat der K.G. waren auch einige Herren aus dem Vorstand des Festkomitee Kölner Karneval mit eingezogen, denn es galt einen neuen Präsidenten zu vereidigen.

Nach der letzten Session hatte der bisherige Präsident, Hellmut Schramm, auf eine Wiederwahl verzichtet und Platz gemacht für seinen Nachfolger, den Prinz Karneval der Session 2019, Marc Michelske. Dieser wurde am Samstagabend auf der Bühne durch den Präsidenten des Festkomitee Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, auf den Plaggen der Gesellschaft vereidigt und erhielt seine Insignien.

Anschließend tanzte das Tanzcorps „Colonia Rut-Wiess“ zu Ehren ihres neues Präsidenten. Das Kölner Dreigestirn machte den Jecken im Saal seine Aufwartung, bevor die Räuber mit ihren Hits die Jecken begeisterten. Volker Weininger als „Dä Sitzungspräsident“ erklärte den Gästen genau, wie so eine Karnevalsgesellschaft funktioniert. Mit Thomas „Et Klimpermännche“ Cüpper, der im Rahmen seines Auftritts zum Ehrenlump der Gesellschaft ernannt wurde, ging es in die Pause.

Die zweite Abteilung eröffneten die Klüngelköpp mit ihren Hits. Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ sorgte mit seiner nicht vorhandenen Rede wie immer für Lachstürme. Mit den Boore, Fritz Schopps als „Et Rumpelstilzje“ und den Domstürmer zum Finale feierten die Schlenderhaner Lumpe mit ihren Gästen den neuen Präsidenten bis in den frühen Morgen hinein …

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