Bürgergarde blau-gold: Überraschung für Tanzoffizier und drei neue Ehrenleutnants …

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Feb 072020
 

Fotos: Andreas Klein

Gleich zu Beginn der Kostümsitzung der Bürgergarde blau-gold im großen Festsaal der Sartory-Betriebe wurde es voll auf der Bühne: Neben dem eigenen Korps zog das Kölner Kinderdreigestirn mit seinem Gefolge auf. Aber das sollte nicht die einzige Überraschung beim Korpsaufzug bleiben, denn man hatte sich so einiges überlegt …

Nach der Darbietung der Kindertollitäten, die von Präsident Markus Wallpott zum Mini-Golf nach der Session eingeladen wurden, sorgten der Regimentsspielmannszug und der Regimentsmusikzug mit einem Potpourri für Schunkelstimmung im Saal. Anschließend zeigte das Tanzpaar Denise Willems und Christopher Wallpott den Mariechentanz, eigentlich der Höhepunkt eines jeden Korpsaufzuges. Währenddessen versammelten sich vor der Bühne einige Pressefotografen, denn die erste Überraschung während der Korpsaufzuges deutete sich an.

Drei neue Ehrenleutnants

Präsident Markus Wallpott rief den FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle, der seit einigen Jahren bereits Korpsmitglied der Bürgergarde blau-gold ist und in großer Uniform auf der Bühne stand, zu sich. Anschließend bat er aus dem Publikum mit dem zweiten FC-Geschäftsführer Horst Heldt, dem Trainer Markus Gisdol und Co-Trainer Frank Kaspari drei weitere Herren aus den Reihen des 1. FC Köln auf die Bühne. Heldt, Gisdol und Kaspari wurden jeweils zum Ehrenleutnant der Bürgergarde ernannt – allerdings nur unter der Voraussetzung, dass der 1. FC Köln in 2022 Deutscher Meister wird und 2023 an der Champions League teilnehmen wird. Die drei neuen Ehrenleutnants gaben ihre Ehrenwort, dass dieses passieren wird …

Markus Wallpott kündigte dann den Korpstanz – und verband mit Unterstützung von Denise Willems dem Tanzoffizier die Augen. Was dann passierte … sehen Sie selbst:

Nach dem Ausmarsch der Bürgergarde begeisterten die Bläck Fööss, die bekanntlich dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiern, die bunt kostümierten Jecken im Saal. Mit Guido Cantz gab es ordentlich was zu Lachen. Die Band „Miljö“ sorgte für Schunkelstimmung, bevor Ingrid Kühne als „De Frau Kühne“ die Gäste lachend in die Pause schickte.

Das Korps der Altstädter Köln eröffnete die zweite Abteilung. Volker Weininger als „Dä Sitzungspräsident“ konnte auch zu später Stunde noch auf ein aufmerksames Publikum setzen. Mit „cat ballou“, dem Tanzcorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte und zum Finale der Band Kasalla feierte man bis in den frühen Freitagmorgen hinein …

„Dat kölsche Hätz“ feierte 20-jähriges Bestehen mit Überraschungs-Opening

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Feb 072020
 

Fotos: Andreas Klein

Mit einer Überraschung startete am gestrigen Donnerstagabend die 20te Ausgabe von „Dat kölsche Hätz“, der großen Benefiz-Karnevalssitzung zugunsten des Förderverein krebskranker Kinder e. V. im völlig ausverkauften Theater am Tanzbrunnen: Nach zwei Tänzen der Kinder- und Jugendtanzgruppe „GA Flöhe“ wurde ein filmischer Rückblick auf 20 Sitzungen gezeigt. Musikalisch untermalt wurde der Rückblick von der Kölner Sängerin Bernice Ehrlich (Foto), die mit ihrer Interpretation von „One Moment in Time“ für den ersten Gänsehaut-Moment des Abends sorgte …

Mit seinem Vortrag, der ja eigentlich gar nicht vorhanden ist, brachte Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ die bunt kostümierten Gäste zum Lachen. Beim Auftritt der Höhner, die auf besonderen Wunsch von „Dat kölsche Hätz“-Gründer Robert Greven dabei waren, gab es eine Überraschung der besonderen Art zum Jubiläum: Die Höhner werden für „Dat kölsche Hätz“ ein Lied schreiben und dieses Lied den Machern um Robert Greven schenken!

Nach den Höhner begeisterten „cat ballou“ mit ihren Liedern die Feiernden. Besonders aufmerksam waren die Gäste beim Vortrag von Martin Schopps, der in seiner Rede eine Geschichte erzählt, in deren Handlung alle 86 Kölner Veedel vorkommen – und wer da nicht aufpasst, könnte ausgerechnet sein Veedel verpasst haben. Die Band „Kasalla“, welche im Sommer das Kölner RheinEnergieStadion rocken wird, gehört zur Gruppe der „Jungen Wilden“. Ganz anders ist da die Band, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert – und das gleich mit drei Konzerten vor dem Kölner Dom: Die Bläck Fööss präsentierten einen musikalischen Querschnitt aus den letzten 50 Jahren – und natürlich durfte DAS Mottolied nicht fehlen: „En uns´rem Veedel“!

Auch zu später Stunde lauschten die Jecken noch dem Vortrag von TV-Moderator und Comedian Guido Cantz, bevor die Tanzgruppe „Kölsche Greesberger“ mit ihrer tänzerisch-akkrobatischen Darbietung die spendenwilligen Besucher von „Dat kölsche Hätz“ begeisterten. Zum Finale stellte sich Ex-Räuber-Frontmann Torben Klein mit seinen Hits in den Dienst der guten Sache, denn alle Künstler traten an diesem Abend ohne Gage auf. Und nicht nur die Künstler, die auf ihre Gage verzichteten, sondern auch die spendenwilligen Besucher machten den Abend für den wirklich guten Zweck besonders: Mit über 415.000 €, die an diesem Abend – und über das ganze Jahr verteilt – zusammengekommen waren, wurde die magische Schallmauer von vier Millionen € durchbrochen. Genauer gesagt wurden 4.190.160,82 € in den 20 Jahren „Dat kölsche Hätz“ an den Förderverein krebskranker Kinder Köln e. V. gespendet. Eine Summe, die in den nächsten Jahren sicherlich weiter ansteigen wird – und zum 25-jährigen in fünf Jahren wird sicherlich wieder eine magische Grenze fallen. Vielleicht ja sogar schon die sieben Millionen?!?

Übrigens: Am 3. Oktober 2020 gibt es eine große Jubiläums-Gala im Kölner Maritim Hotel zum 20-jährigen von „Dat kölsche Hätz“. Top-Act an dem Abend wird Tommy Engel sein – und in der nächsten Session feiert „Dat kölsche Hätz“ dann die 21te große Benefiz-Sitzung. Karten gibt es direkt bei „Dat kölsche Hätz“ …

Kölsche Domputzer feierten mit Prinzenpaar aus Hamm ihre Mädchensitzung

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Feb 072020
 

Fotos: Andreas Klein

Mit gleich 400 jecken Mädcher aus Hamm, die mit acht Bussen ab dem frühen Donnerstagmorgen nach Köln angereist waren, feierte am gestrigen Nachmittag die K.G. Original Kölsche Domputzer in der Stadthalle Köln-Mülheim ihre traditionelle und bis auf den letzten Platz ausverkaufte Mädchensitzung. Gemeinsam mit den Mädels aus Hamm machte sich das Stadtprinzenpaar aus der Ruhrgebietsstadt auf den Weg nach Köln, um ihre Amtskollegen zu treffen …

Kölner Dreigestirn mit Hammer Prinzenpaar

Der Tanz- und Musikzug „Domstädter Köln“ eröffnete die Sitzung mit dem obligatorischen Einmarschlied des Musikzug: „Highway to Hell“ von AC/DC im Sound einer Big Band … die Mädels standen direkt auf den Stühlen! Für erste Lacher an diesen Nachmittag sorgten die beiden Rentner „Willi und Ernst“ mit ihrem Zwiegespräch. Für Schunkelstimmung sorgte die Band „Miljö“ mit ihren Liedern. Ordentlich zu Lachen gab es auch beim Vortrag von Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“. Die Paveier (Foto oben) holten auch die letzte Dame von den Stühlen – und die Mädels feierten anschließend den Aufzug des Kölner Dreigestirns, welches sich seine Amtskollegen aus Hamm (Foto rechts) als zusätzliche Verstärkung auf die Bühne holte.

Nach der Pause eröffnete das Tanzcorps „Original Kölsche Domputzer“ die zweite Abteilung. Für die Mädels gab es hiernach dann „Musik satt“ mit „cat ballou“, den Domstürmer und Kasalla …

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Große Allgemeine K.G. feiert mit AWO-Sitzung Jubiläum

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Feb 062020
 

Foto: Anja Bögge

Zum 50ten Mal feierte am gestrigen Nachmittag die Große Allgemeine K.G. ihre Sitzung gemeinsam mit der AWO Köln im Ostermann-Saal der Sartory-Betriebe an der Friesenstraße. Rund 400 jecke Seniorinnen und Senioren waren dem Ruf gefolgt, womit die Sitzung, laut Große Allgemeine K.G., die größte Seniorensitzung in der Region ist.

Der Spielmannszug „Kölsche Preußen“ eröffnete den Nachmittag und präsentierte bekannte kölsche Leedchen, die von den bunt kostümierten Jecken gerne mitgesungen wurden. Für erste Lacher am Nachmittag sorgte Hermann Rheindorf als „Ne Schwaadlappe“. Das „Markus Homburg Duo“ begeisterte wiederum mit bekannten kölschen Liedern zum Mitsingen und Mitschunkeln. Volker Weininger als „Dä Sitzungspräsident“ erläuterte in seinem Redebeitrag, was man als Vorstand einer Karnevalsgesellschaft so alles erlebt. Mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe „GA Flöhe“ und deren tänzerischer Darbietung ging es dann in die Pause.

Michael Hehn als „Dä Nubbel“ brachte mit seinem Verzäll die jecken Rentnerinnen und Rentner nach der Pause wieder zum Lachen. Natürlich machte auch das Kölner Dreigestirn den älteren Jecken seine Aufwartung, auch wenn es für die drei Tollitäten nach dem Verlust eines Korps-Kameraden ein trauriger Tag war. Aber, wie heißt es doch so treffend: „The Show must go on!“ Mit den „Geschwister in der Bütt“ und der Band „Pimock“ feierte man bis in den frühen Abend hinein …

Kölner Dreigestirn 2020 mit emotionaler Halbzeit-Bilanz

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Feb 052020
 

Foto: Andreas Klein

Emotionaler Termin am heutigen Vormittag in der Hofburg des Kölner Dreigestirns: Am frühen Morgen haben Prinz Christian II., Bauer Frank und Jungfrau Griet erfahren, dass ein Mitglied des Reiter-Korps Jan von Werth in der vergangenen Nacht nach schwerer Krankheit verstorben ist. Alle drei Tollitäten kämpften mit ihren Gefühlen für ihren Korpskameraden und langjährigen Freund – und mussten auch das ein oder andere Tränchen wegwischen.

FK-Vorstand Michael Kramp erklärte, dass die drei Tollitäten trotz des tragischen Verlustes das heutige Halbzeit-Pressgespräch durchführen möchten – und erinnerte hierbei auch noch einmal an den im Dezember 2019 ermordeten städtischen Mitarbeiter und nebenberuflichen Presse-Kollegen Kurt Braun. Kramp bat die Medienvertreter, sich für eine Schweigeminute zu erheben …

Prinz Christian II., Christian Krath, berichtete hiernach den anwesenden Medienvertretern in kurzen Worten über die Zeit bis zur Proklamation der Tollitäten Anfang Januar 2020. Seitdem hat das Kölner Dreigestirn rund 200 Termine hinter sich gebracht. Gefragt nach den schönsten Termin bisher wollte sich Krath zuerst nicht auf einen Termin festlegen, nannte dann aber natürlich seine Proklamation. Aber auch die karitativen Termine, zum Beispiel der Besuch der Bahnhofsmission oder im Mildred-Scheel-Haus, einem Hospiz für Krebspatienten, blieben Krath positiv in Erinnerung. „Ich bin bei jedem Termin stolz, Prinz Karneval in Köln zu sein.“, so Krath. „Ich bin zurzeit der glücklichste Mensch auf der Welt!“

Bauer Frank, Frank Breuer, erzählte nach einer kurzen Pause voller Stolz, wie er am Tag der Proklamation das erste Mal das komplette Ornat des Kölner Bauern angelegt hat und das Gefühl dabei, dass es nun losgeht mit dem großen Traum für die drei Jecken. Von der Hofburg führte der erste Weg zum Kölner Dom, wo die Adjudantur die drei – damals noch designierten – Tollitäten mit zwei Dudelsack-Spielern überraschte: „Bei ´Du bes die Stadt´ sind mir dann die Tränen gekommen.“, so Breuer. Breuer erklärte, dass er und seine beiden Kameraden sich der Tragweite ihrer Figuren durchaus bewusst sind: „Wir sind als Kölner Dreigestirn in der Zeit die karnevalistischen Repräsentanten der Stadt Köln!“, so Breuer sichtlich stolz. „Aber die Zeit, in der wir diese drei Repräsentanten darstellen, läuft uns wie Sand durch die Hände!“, so Breuer nachdenklich.

Gefragt nach dem Termin, der dem Kölner Bauern in Erinnerung bleibt, nannte Frank Breuer den Termin in der Kinderklinik Amsterdamer Straße: „Da liegt dann ein neun Monate altes Baby und bekommt eine Chemotherapie. Dieses Kind hatte noch nichts vom Leben und dann das! Als ich mich zu dem Kind herunter gebeugt habe, hat es gelacht – ob es mich an- oder ausgelacht hat, weiß ich nicht. Aber ich war glücklich, diesem kranken Kind ein Lächeln ins Gesicht gezaubert zu haben!“, so Breuer.

Genervt sind Breuer und seine Kameraden von der Bettelei nach der Prinzenspange: „Die Prinzenspange ist eine Auszeichnung für diejenigen, die sich im Karneval engagieren und das kölsche Brauchtum, wie auch immer, unterstützen. Diese Bettelei nach der Prinzenspange muss ein Ende haben! Da müssen auch die nachfolgenden Dreigestirne und auch das Festkomitee einschreiten und zusammen daran arbeiten.“, so Breuer etwas sichtlich genervt. Und dass dann die Prinzenspange für teilweise recht hohe Beiträge im Internet gehandelt wird, ist den Tollitäten ebenfalls ein Dorn im Auge.

Ansonsten lobte Breuer die hervorragende Vorbereitung der drei Tollitäten durch das Festkomitee Kölner Karneval und deren Partner. Und trotz der Vorbereitung besprechen sich Breuer, Krath und Schumacher jeden Tag vor ihrer Tour durch die Säle und bereiten die Auftritte gemeinsam mit ihrer Adjudantur vor: „Wenn wir zu Kindern fahren, nehmen wir Teddybären und Pins mit. Bei anderen Terminen Urkunden und Spangen. Das bereiten wir jeden Morgen vor.“, so Breuer.

Nachdem den drei Jecken klar war, dass man in dieser Session das Dreigestirn stellen würde, hatte man sich beraten, was man auf der Bühne dem Volk bieten möchte. Dabei kam man schnell auf ein „Bläck Fööss Medley“, bei dem Prinz Christian II. ein Dudelsack-Solo spielt. Was die wenigsten Jecken wissen: Das Dudelsack-Spielen hat Krath in den letzten zwölf Monaten extra hierfür gelernt!

„Die Zeit als Kölner Bauer ist die schönste Zeit meines bisherigen Lebens!“, so Frank Breuer weiter. Eine besondere Freundschaft hat sich zwischen Bauer Frank und Kinderbauer Emil entwickelt: „Ich habe ja keine eigenen Kinder – aber den Emil habe ich in mein Herz geschlossen! Emil hat wohl keinen Patenonkel – und ich habe mich direkt angeboten. Nach Karneval werden wir – Prinz, Jungfrau und ich – gemeinsam mit dem Kinderdreigestirn und deren Eltern nach Hamburg ins Miniaturwunderland fahren, das haben wir bereits beschlossen. Und ich hoffe, dass die Freundschaft zwischen Emil und mir von Dauer sein wird.“, so Breuer. Eine weitere Freundschaft bildet sich zwischen den Tollitäten und der Prinzen-Garde Köln: „Wir kommen aus einem Korps und man respektiert die anderen Korpsgesellschaften. Aber so eine richtige Freundschaft zwischen allen Korps gibt es nicht wirklich. Zwischen uns und der Prinzen-Garde Köln wird das aber nun anders werden. Und vielleicht schaffen wir es ja sogar, dass alle neun Korpsgesellschaften sich freundschaftlich für unser vaterstädtisches Fest verbinden.“, so Breuer. Nach der Session fahren die Tollitäten mit ihrer Adjudantur und den Kameraden des Reiter-Korps Jan von Werth, aus dem die Tollitäten bekanntlich stammen, zum Ski-Urlaub nach Tirol.

Und auch für die Jungfrau Griet, mit bürgerlichem Namen Ralf Schumacher, hat sich seit der Proklamation einiges verändert: „Dass ich nun mit Lippenstift, Rouge und Kleid auftrete, ist für mich als Jungfrau Griet auch eine ganz neue Erfahrung.“, so Schumacher. Die Jungfrau ist fasziniert, was das Ornat bei den Menschen auslöst: „Wir waren im Krankenhaus, da kam eine ältere Dame mit ihrem kranken Mann – und als sie mich sah, sagte sie ´Da ist die Kölner Jungfrau – ich glaube, jetzt wird wieder alles gut!´“, erzählte Schumacher. „Dass ich die Jungfrau im Dreigestirn sein durfte, wird mein weiteres Leben bereichern.“

Schumacher findet es schade, dass es teilweise nach den Auftritten Zeitdruck gibt: „Meine Familie wollte mich im Foyer treffen. Und auch mein Vater war dabei, was ich nicht wusste. Ich hätte da gerne mehr Zeit gehabt – aber mehr als eine Umarmung war nicht drin!“, gab Schumacher zu Protokoll. Ralf Schumacher freut sich, dass er als Eschweiler Jung die kölsche Jungfrau darstellen kann: „Ich schwebe da gerade auf Wolke 7!“ Schumacher fährt auch an den freien Tagen nicht nach Hause: „Ich bin froh, dass ich die ganze Zeit in Köln sein darf. Meine Mitarbeiter sorgen dafür, dass der Laden läuft und mein Vater hat ein Auge darauf. Man braucht mich nicht in Eschweiler. Vielleicht bleibe ich ja auch für immer in Köln!“, witzelte Schumacher, der am Aschermittwoch Geburtstag feiert.

Prinz Christian II. bedankte sich zum Abschluss des Termins noch bei allen Jecken für die großzügige Unterstützung des sozialen Projekts des Kölner Dreigestirn 2020: „Da kommen dann auch Menschen auf uns zu und sagen, dass man uns nicht finanziell unterstützen kann – bieten sich aber an, beim Wagenbau zu helfen. Der eine möchte die Toiletten montieren, der andere den Fußboden verlegen. Auch diese Hilfe unterstützt uns bei unserem Projekt, einen Festwagen für den Kölner Rosenmontagszug zu bauen, auf dem Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam feiern können!“, so Krath abschließend. Er dankte auch den Medienvertretern, die fair mit den Tollitäten umgehen: „Ihr lasst uns mit euren Fragen nicht ins Messer laufen. Wir haben immer das Gefühl, dass wir mit Freunden auf Augenhöhe sprechen!“, so Krath abschließend.

K.K.G. „Mer blieve zesamme“ feierte Mädchensitzung erstmalig an einem Sonntag

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Feb 032020
 

Foto: Andreas Klein

Erstmals an einem Sonntagnachmittag feierte die Kölner K.G. „Mer blieve zesamme“ ihre traditionelle Mädchensitzung im Festsaal des Pullman Cologne Hotel. Der Saal war bis auf den letzten Platz ausverkauft und die jecken Mädcher hatte richtig Bock auf Karneval. Die Stimmung war jedenfalls von der ersten Minute an hervorragend …

Mit der Tanzgruppe „Pänz us dem ahle Kölle“ (Foto), die sich vor einigen Jahren der K.G. angeschlossen haben, startete man in den Nachmittag. Auch hier gab es mit Bauchredner Klaus Rupprecht („Klaus & Willi“), Guido Cantz und Martin Schopps jede Menge zu lachen. Doch viele der jecken Damen stehen mehr auf Musik, weshalb man mit den Höhner, „cat ballou“, Kasalla und BRINGS gleich vier Top-Bands auf die Bühne holte. Das Kölner Dreigestirn besuchte die Mädchen und war von der Stimmung im Saal begeistert. Und natürlich dürfen auf einer Mädchensitzung die knackigen Kerle nicht fehlen – und das Tanzkorps der StattGarde Colonia Ahoj, welches natürlich mit Bordkapelle und Shanty-Chor angereist war, bot den Damen da einen Augenschmaus!

Bürgergarde blau-gold überrascht Band „Fiasko“ bei der Mädchensitzung

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Feb 032020
 

Fotos: Andreas Klein

Im ausverkauften Festsaal der Sartory-Betriebe feierte am gestrigen Nachmittag die Bürgergarde blau-gold ihre traditionelle Mädchensitzung. Nach der obligatorischen Eröffnung mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Tanzmäuse der Bürgergarde“ und dem eigenen Korps kam die Band „Fiasko“ auf die Bühne – und für die hatten sich die Bürgergardisten eine Überraschung ausgedacht …

Fiasko als Ehrenleutnant

Beim zweiten Lied der Band marschierten einige Bürgergardisten auf die Bühne und versammelten sich rund um die Musiker der Band. Diese waren zwar leicht irritiert – spielten aber ungerührt ihren Song weiter. Auch als Präsident Markus Wallpott neben dem Frontmann auftauchte, schaute dieser kurz verdutzt. Das Lied wurde aber bis zu Ende weitergespielt. Doch dann mischte sich Wallpott ein und erklärte den anwesenden jecken Mädcher und den Bandmitgliedern, was eigentlich gerade passierte – die vier Jungs wurden unter dem tosenden Jubel der Damen im Saal zum Ehrenleutnant der Bürgergarde blau-gold ernannt und mit Urkunde und Mütze ausgestattet. A pro po Mütze … da waren wohl die ein oder anderen Mützen durcheinander gekommen. Besonders die Mütze von Schlagzeuger René war gefühlt sechs Nummern zu groß und konnte durchaus als Vollmaske durchgehen …

Für die Lacher an diesem Nachmittag sorgten im weiteren Programm Bernd Stelter, Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ und Dave Davis als „Motombo“. Für die musikalischen Highlights setzte Literat Udo Koschollek auf „cat ballou“, die Klüngelköpp, Kasalla und die Domstürmer. Für das Auge der Mädchen gab es die durchtrainierten Bodys der „Fauth Dance Gentleman“. Und zu Beginn der zweiten Abteilung besuchten die Veedelsnachbarn der Nippeser Bürgerwehr gemeinsam mit dem Kölner Kinderdreigestirn die Bürgergarde blau-gold.

Maritim Hotel fest in der Hand der Mädcher der Roten Funken

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Feb 032020
 

Foto: Andreas Klein

Im ausverkauften großen Festsaal des Maritim Hotel Köln feierten am gestrigen Sonntagnachmittag die jecken Mädcher der Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V. (kurz: Rote Funken) ihre Mädchensitzung. Vor dem Start mit dem Einmarsch des rot-weißen Traditionskorps zeigte man einen Rückblick auf die Session 2019 – und auch schon ein paar Highlights aus der frühen Session 2020. Danach zogen die Roten Funken dann auf die Bühne des Maritim Hotel Köln …

 

 

 

 

Nach der Darbietung von Regimentsspielmannszug, Korps und Tanzpaar sorgten „cat ballou“ mit ihren Hits das erste Mal für Schunkelstimmung im Saal. Für die ersten Lacher war Ingrid Kühne als „De Frau Kühne“ zuständig. Marita Köllner brachte mit ihren Leedcher die jecken Mädcher von den Stühlen, bevor Comedian Dave Davis als „Motombo“ die Damen wieder zum Lachen brachte. Das Kölner Dreigestirn besuchte die Mädchen bei den Roten Fuznken, bevor die Domstürmer aus dem Maritim den größten Damenchor Kölns machten. Für Lacher vom Allerfeinsten sorgte danach Guido Cantz. Die Fauth Dance Gentleman mit ihrer Tanzshow begeisterten die Mädels ebenso wie Martin Schopps mit seinem Vortrag aus dem Leben eines Lehrers. Zum Finale standen alle Damen wieder, denn BRINGS feuerte Hit um Hit in den Saal und erinnerte die Mädcher daran, dass alle nur „kleine Sünderlein“ seien …