Koot un spack – Klaaf us Kölle

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Nov 012018
 

Die Session 2018/2019 mit den Feierlichkeiten rund um den 11.11.2018 naht mit großen Schritten. Für den Monat Oktober 2018 blicken wir in unserer beliebten Rubrik „Koot un spack“ wieder auf die Ereignisse in den Gesellschaften zurück, bevor wir dann am kommenden Wochenende in die Berichterstattung starten. Viel Spaß beim Lesen!

Jahreshauptversammlung der KG Kölsche Sproch 2015 e.V.

Ende August 2018 stand die erste Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen nach der Gründung an. Zu Beginn gab Peter Jakob Müller den Bericht des Vorstandes ab wo man schon erkennen konnte, das der Verein sich weiter verbessert hat. Weiterhin gab es einen wieder höheren Kassenbestand nach dem Geschäftsjahr. Bereits im Vorfeld wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eine geänderte Satzung beschlossen, die einmal komplett überarbeitet wurde hauptsächlich um die Gemeinnützigkeit zu bekommen gerade auch wegen der Kindertanzgruppe Kölsche Dom Quös. Für die nächsten 5 Jahre setzt sich der geschäftsführende Vorstand nach der Wahl wie folgt zusammen: 1 Vorsitzender und Präsident Peter Jakob Müller, 2. Vorsitzender Jürgen Peters, Schatzmeister Werner-Fredy Dey und Schriftführerin Alexandra Epstein. Im erweiterten Vorstand wurden Winfried Kaspar (Mann für alle Fälle) und Anna Epstein (Jugendvertretung) gewählt die auch als Trainerin der Kölschen Dom Quös fungiert. Wir gratulieren dem gewählten Vorstand und wünschen ihm weiterhin alles Gute und eine sichere Hand bei der Vereinsführung.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Neuer Ratsherrensprecher bei der Große Allgemeine K.G.

Beim Ratsherrentreffen am Freitag, den 26.10.2018 ließen die anwesenden Ratsherren bei genussvollem “Klaaf und Verzäll“, das zukünftig zweimalige Ratsherrentreffen im Jahr wieder aktiv aufleben. Unser Senatspräsident Markus Frömgen stellte sich als Ratsherrensprecher zur Wahl und wurde einstimmig gewählt. Wir wünschen Ihm viel Spass im Amt und immer eine gute Hand bei seinen Entscheidungen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


KG Köln-Rodenkirchen von 2014 e.V. meldet: „Mer schrieve Jeschichte …!“

Grafik: K.G. Köln-Rodenkirchen

„Große Ereignisse werfen Ihre Schatten voraus …!“: Die KG Köln-Rodenkirchen von 2014 e.V. wird 2019 mit einer eigenen Gruppe im Kölner Rosenmontagszug mitgehen!

Damit schreibt die junge KG (Gründung: 2014), die bereits seit 2017 Mitglied im Festkomitee Kölner Karneval ist, Geschichte. Als erste KG aus Rodenkirchen präsentieren die Herzblut Karnevalisten Ihr geliebtes Veedel nun in Köln vor Millionen Publikum und schlagen damit die symbolische Brücke von Rodenkirchen nach Köln.

„Ziel unserer Gründung in 2014 war es u. a. früher oder später im Kölner Rosenmontagszug mitzugehen um endlich mal Rodenkirchen im Zoch zu repräsentieren – für dieses Vorhaben wurden wir teilweise belächelt und nicht ernst genommen – jetzt ist es schon nach 5 Jahren soweit was uns unendlich stolz und glücklich macht!“, so der Präsident der mittlerweile über 80 Mann starken Gesellschaft, Marcus Becker.

Die KG Köln-Rodenkirchen wird als Gruppe 18 mit Ihrem unverkennbaren hellblauen Gehrock und Ringelshirt durch Köln ziehen und neben unzähligen Kamelle un Strüßcher sicher das Ein und Andere Bützjer verteilen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Open- Air Sessionseröffnung zur Session 2018/2019 in der Porzer Fußgängerzone

„Nubbel, Garde, Poorzer Jecke Zesamme durch uns Stroße trecke“

Unter diesem Motto eröffnen die Poorzer Nubbele traditionell, zusammen mit dem Festausschuss Porzer Karneval, am 11.11.2018 am Fasteloovendsplätzchen auf der Bahnhofstr. in Porz die Karnevalssession 2018/2019.

Nach der offiziellen Sessionseröffnung um 11:11 Uhr durch unseren Bezirksbürgermeister Henk van Benthen erwartet Sie ein buntes Bühnenprogramm, das mit dem jecken Nachwuchs von Ronja´s Räuberhorde beginnt und später von den „Dräcksäck“ und der Gruppe „Tacheles“ musikalisch eingerahmt wird. Auch der Sessionsnubbel wird an diesem Tag standesgemäß angeliefert und, bis zur Übernahme durch seine Paten, dem Verein übergeben. Für die kleinen Jecken sorgt Fiolino mit einer kleinen Überraschung für Kurzweil.

Natürlich präsentieren sich, sowohl das angehende Kinder-, als auch das „große“ Dreigestirn auf der ersten offiziellen Veranstaltung ihrem närrischen Volk. Für den ausrichtenden Verein ein erstes Highlight, da die Poorzer Nubbele zum erstem Mal das komplette närrische Trifolium stellen dürfen. Für die beiden Dreigestirne, einschließlich der jeweiligen Equipe, dürfte dieser Auftritt die erste Feuerprobe und der Auftakt zu einer unvergesslichen Zeit sein.

Um diesen Tag für alle Beteiligten, insbesondere die angehenden närrisch Regenten, zu einem erfolgreichen Start in die Session zu machen, sind alle Porzer ab 10:00 Uhr herzlich eingeladen, sich gemeinsam mit vielen Karnevalisten auf die jecke Zick einzuschunkeln.

(Quelle: Pressemitteilung des Festausschuss Porzer Karneval)


Sessionseröffnung und Corpsappell der Blau-Wiesse Funke Wahn e.V.

Die Blau-Wiesse Funke Wahn e.V. feiern Ihre Sessionseröffnung und Corpsappell am 09.11.2018 ab 19.00 Uhr, im Pädagogischen Zentrum Wahn, Albert-Schweitzer-Str. 8, 51147 Köln.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen, das Kindertanzcorps & Große Tanzcorps der Blau-Wiesse Funke Wahn e.V.. Unsere Marketenderinnen des Corps haben eine große Überraschung zugesagt und die Musikband „RhingBlood“ wird gute Laune verbreiten, wir sind gespannt. Die Sessionseröffnung mit der traditionellen Abnahme des Kindertanzkorps und der Tanzgarde steht im Mittelpunkt des Appell. Das ganze Jahr haben die Aktiven trainiert und jetzt ist es soweit. Man kann das erlernte endlich der Gesellschaft zeigen und präsentieren. Die Aufregung nach bestimmt gelungener Leistung ablegen und im Kreise der Freunde und BWF-Familie ausgelassen in die Session 2018/2019 starten.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Jahreshauptversammlung bei der Kölsche Narren-Gilde

Auf ihrer Jahreshauptversammlung hat die Kölsche Narren-Gilde zahlreiche Posten neu besetzen müssen, nachdem in den vergangenen Monaten einige Mitglieder ihre Ämter niedergelegt hatten.

Das Präsidium der Gesellschaft setzt sich nun zusammen aus Helmut Kopp (Präsident), Stefan Virnich (Vizepräsident und Zuggruppenleiter) sowie Manfred Lützeler (Schatzmeister und Chef des Protokolls). In den geschäftsführenden Vorstand wurden Manfred Backhausen (Schriftführer), Jochen Becker (2. Zuggruppenleiter), Stefan Bertrams (Kassierer), Günter W. Frank (Senatspräsident), Ulrich Janke (Marketing), Theo Virnich (Sponsoring) sowie Peter Vosen (Quartiermeister) gewählt oder in ihren Ämtern bestätigt.

Für die kommende Session hat die Kölsche Narren-Gilde noch einmal kräftig an den Programmen der Sitzungen „geschraubt“.

Mitgliederversammlung des Festkomitees Kölner Karneval: Holger Kirsch und Ralf Schlegelmilch neu im Festkomitee-Vorstand

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Okt 302018
 

Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn (ganz rechts) begrüßt die neuen Vorstandsmitglieder Ralf Schlegelmilch (ganz links) und Holger Kirsch (2. von rechts) sowie den neuen Geschäftsführer der gGmbH des Kölner Karnevals, Dr. Joachim Wüst (2. von links).
Foto: Festkomitee Kölner Karneval

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Festkomitees Kölner Karneval am 29. Oktober wurden verschiedene Veränderungen in der Führung der Kölner Karnevalisten bekannt gegeben. So wurden Holger Kirsch (Prinz im Kölner Dreigestirn in der Session 2015) und Ralf Schlegelmilch (Präsident der Willi-Ostermann-Gesellschaft Köln 1967 e.V.) in den erweiterten Vorstand berufen. Dr. Joachim Wüst, bislang schon Vizepräsident des Festkomitees, wird künftig auch einer der drei ehrenamtlichen Geschäftsführer der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kölner Karnevals mbH. Er folgt damit auf Jürgen Palm, der dieses Amt aus Altersgründen aufgibt. Von ihrem Amt als Mitglied des erweiterten Vorstandes des Festkomitees ist Dr. Martina Kratz zurückgetreten, da sich die 30-jährige Juristin mehr auf den Beruf konzentrieren wird.

„Ich bin froh, dass wir mit Holger Kirsch und Ralf Schlegelmilch zwei ausgewiesene Karnevalsexperten für das Festkomitee gewinnen konnten”, erklärt FK-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Beide werden uns mit ihren individuellen Stärken und ihrem karnevalistischen Sachverstand eine große Unterstützung sein.” Holger Kirsch wird künftig als Vertreter des Festkomitees beim Bund Deutscher Karneval fungieren und die Schnittstelle zu anderen Karnevalsvereinen in ganz Deutschland sein. Zudem unterstützt er den Zugleiter in der Session 2019. Der 44-jährige Architekt kommt aus der Flittarder KG, war 2015 als Holger I. Prinz im Kölner Dreigestirn und engagiert sich neben dem Karneval auch für den Kinderhilfsverein ‚Laachende Hätze e.V.’ Ebenfalls neu im erweiterten Vorstand ist Ralf Schlegelmilch. Er widmet sich mit zwei weiteren ehrenamtlichen Mitarbeitern den Themen Vermarktung und Sponsoring. Die karnevalistische Heimat des 54-Jährigen ist die Willi-Ostermann-Gesellschaft, deren Präsident er seit 2012 ist. Seit dem Vorjahr war Schlegelmilch Mitglied des Beirates des Festkomitees. Seine Nachfolgerin dort wird Ursula Brauckmann, die von der Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit gewählt wurde.

Eine zusätzliche Funktion wird künftig Dr. Joachim Wüst bekleiden. Der Aufsichtsrat der Gemeinnützigen GmbH hat den Juristen und Steuerberater als einen der Geschäftsführer der gGmbH berufen. Diese wird er künftig zusammen mit FK-Präsident Christoph Kuckelkorn und FK-Vizepräsident Alexander Dieper ehrenamtlich leiten. Seine Funktionen als Justitiar und Programmgestalter innerhalb des geschäftsführenden Vorstands behält der 59-Jährige bei.

Aus den Führungsgremien ausscheiden werden Jürgen Palm und Dr. Martina Kratz. Palm war seit 2000 einer der Geschäftsführer der gGmbH. In dieser Zeit hatte der heute 75-Jährige den finanziellen Konsolidierungsprozess der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kölner Karnevals intensiv begleitet. Für seine langjährigen Verdienste um den Kölner Karneval wurde der ehemalige Präsident der Prinzengarde Köln mit dem Verdienstorden in Gold mit Brillanten – der höchsten Ehrung im Kölner Karneval – ausgezeichnet. Dr. Martina Kratz scheidet aus beruflichen Gründen aus dem FK-Vorstand aus. Sie wird als ehrenamtliche Unterstützung dem Vorstand aber weiter zur Verfügung stehen und zum Beispiel auch in Zukunft die ZDF-Mädchensitzung moderieren.

Präsentationsabend des Stammtisch Kölner Karnevalisten für die Session 2019

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Okt 282018
 

Am gestrigen Abend präsentierte der Stammtisch Kölner Karnevalisten im großen Festsaal des Maritim Hotel Köln die Programme der Künstler für die kommende Session 2018/2019. Mit insgesamt 16 Programmpunkten ein relativ strammes Programm, welches da dem Fachpublikum und den geladenen Gästen vorgestellt wurde. Kein Wunder, dass der Zeitplan bereits in der ersten Abteilung knapp 20 Minuten Verzug zu verbuchen hatte. Am Ende des Abends waren es dann gut 40 Minuten, die man den geplanten Zeiten hinterher hinkte – und dies, obwohl ein geplanter Programmpunkt erst gar nicht erschienen war …

Fotos: Andreas Klein

Nach einer kurzen Begrüssung durch den Baas des Stammtisch, Bruno Praß, erwartete die Gäste im äußerst gut besuchen Maritim-Festsaal ein Opening mit Gänsehaut-Faktor: Micky Brühl, Frontmann der gleichnamigen Band, und Star-Tenor Norbert Conrads stimmten gemeinsam den Hit der Micky Brühl Band, „Ich mööch zo Foß noh Kölle jonn“, an. Den Hintergrund hierfür bildeten die Kinder- und Jugendtanzgruppen der Mitgliedsvereine des Stammtisch Kölner Karnevalisten, zu denen sich von der Seite die Künstler des Abends dazu gesellten. Ein eindrucksvolles Opening, welches die Gäste im Saal begeisterte.

In einem knapp 20-minütigen Block präsentierten hiernach drei der Kinder- und Jugendtanzgruppen jeweils einen Tanz. Beteiligt daran waren die Tanzgruppe „Original Kölsch Hännes´chen“, die „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ sowie die Höppemötzjer. Die „Pänz vum Kölsch Hännes´chen“ tanzten durchweg als Hänneschen und Bärbelchen über die Bühne und zeigten, wie die Großen, eine eher traditionell angelegte tänzerische Darbietung. Wenn man bedenkt, dass in dieser Kinder- und Jugendtanzgruppe auch die ganz kleinen Pänz dabei sind, durchaus die richtige, sinnvolle Entscheidung. Die Knochen kaputt tanzen können diese Pänz sich auch noch, wenn die mal groß sind …

Schon etwas mehr akkrobatische Elemente zeigte die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kammerkätzchen und Kammerdiener„, wobei die Kammerdiener am gestrigen Abend stark in der Unterzahl waren: Lediglich zwei Kammerdiener tanzten mit den jungen Nachwuchs-Kammerkätzchen. Dass es im tänzerischen Bereich im Karneval einen Herrenmangel gibt, ist ja bekannt. Aber dass man offenbar so gar keine Jungs findet, die bereit sind, mit den jungen Damen zu tanzen, ist schon bemerkenswert. Vielleicht liest ja der ein oder andere junge Mann den Artikel – die Mädels würden sich sicher über männliche Unterstützung freuen!

Bei den „kleinen“ Höppemötzjer waren die jungen Herren dann schon zahlreicher vertreten. Hier liegt es aber auch vielleicht daran, dass die Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert – und in der Kinder- und Jugendtanzgruppe vielleicht die Enkelchen der Gründerinnen und Gründer ihre karnevalistische Heimat gefunden haben. Nachdem sich die Tanzgruppe im Knaatsch von ihrer bisherigen Partnergesellschaft getrennt hat, reist man in der kommenden Session eben ohne gesellschaftliche Unterstützung durch die Säle des Rheinlands.

Nach der Eröffnung mit einem Block von drei jungen Tanzgruppen zu starten, verdient den Respekt des Stammtisch-Vorstands. Ein starkes Zeichen, dass der Karneval in Köln im ein oder anderen Bereich durchaus ein Nachwuchsproblem hat – aber im karnevalistisch-tänzerischen Bereich sind gerade die jungen Damen eine Bank für aktive Nachwuchsförderung. Und wer weiß, vielleicht findet ja auch noch der ein oder andere junge Herr es spannender, sich im Karneval tänzerisch zu engagieren. Tanzpartnerinnen sind jedenfalls genügend da.

Stefan Dahm

Ebenfalls noch jung an Jahren – aber schon ein alter Hase auf der karnevalistische Bühne – ist Stefan Dahm. Der 15-jährige Sänger, der seine Lieder immer im breitesten Kölsch vorträgt, präsentierte sich am gestrigen Abend mit zwei neuen Liedern. Der Song „Himmel op de Ääd“ ist eine eher leisere Schunkelnummer über Köln, Heimat und so weiter. Ein schönes Lied, welches auch akkustisch im Saal gut rüberkam. Nicht ganz so gut von der akkustischen Seite her war der zweite Song „Multi Kulti“, der teilweise etwas übersteuert klang. Dieses lag aber sicherlich daran, dass der Pressetisch quasi „in der Beschallung“ saß und die Bass-Box doch ordentlich wummerte. Da es beim leiseren Lied keine akkustischen Probleme gab, muss sich in diesem Fall wohl die Saaltechnik den Hut anziehen! Beide neuen Lieder von Stefan Dahm können sich durchaus hören lassen. Den Song „Multi Kulti“, der sich mit dem multi-kulturellen Köln, wo neben Kölnern ja bekanntlich auch viele andere Nationalitäten größtenteils friedlich nebeneinander existieren, beschäftigt, sollten sich gerade viele „heimatverliebte Kölner“ mal genauer anhören …

„Ne komische Hellije“

Bei der Anmoderation erläuterte Moderator Manfred Schweinheim, dass der nachfolgende Redner bereits seit den 1980er Jahren auf den Bühnen unterwegs wäre … vielleicht hätte er auch erwähnen sollen, dass der größte Teil der Witze, die Peter Kolb in seiner Type als „Ne komische Hellije“ vortrug, aus der gleichen Dekade stammen! Die angekündigten „Geschichten aus dem Leben“ waren dumpf vorgetragene schlechte Witzchen, wie man sie auf den Witzeseiten der bekannten Illustrierten seit Jahrzehnten immer wieder einmal vorgesetzt bekommt. Und die zwei, drei „neueren“ Witze sind seit fünf, sechs Jahren auf den entsprechenden Internet-Witz-Seiten schon in der Rubrik „Oldies“ einsortiert. Der mit Abstand schlechteste Redner des gestrigen Abends!

Peter Kerscher

Seit 25 Jahren ist Bauchredner Peter Kerscher im Stammtisch Kölner Karnevalisten aktiv, lange Jahre auch im Vorstand. Mit seiner Partnerin, der Kuh „Dolly“, bereist Kerscher die ganze Welt, um die Menschen zum Lachen zu bringen. Am morgigen Montag geht es für Kerscher wieder auf in die Welt – doch anlässlich seiner Ernennung zum Ehrenmitglied des Stammtisch Kölner Karnevalisten liess er es sich natürlich nicht nehmen, mit Dolly eine Kostprobe seines Könnens abzugeben. Hierbei war Kerscher tagesaktuell unterwegs, sei es in innenpolitischen Themen, sei es in Sachen „US-Präsident“ oder auch der #metoo-Debatte. Teilweise gehen die Gags unter die Gürtellinie, aber ohne richtig schlüpfrig zu werden. Guter Vortrag vom neuen Ehrenmitglied des Stammtisch.

„Kölsche Adler“

Vor Jahren gründete sich im damaligen Karnevalistenforum eine Amateurband aus Musikern unterschiedlicher Bands. Man spielte zuerst nur „just for fun“. Später dann auch außerhalb der Session als „karnevalistenforum.de-Band“ auf Sommerfesten und für wohltätige Zwecke. Nachdem sich das Karnevalistenforum dann langsam auflöste, wurde aus der Band die „Kölsche Adler“, die sich dann auch in der Karnevalssession zeigte. Der ein oder andere Amateur konnte zu dieser Zeit den gestiegenen Auftrittszahlen nicht mehr Herr werden – und musste die Band verlassen. Doch lange Jahre blieb zumindest ein Grundgerüst der alten Amateur-Band den Adlern treu. Wenn man heute die „Kölsche Adler“ sieht, hat diese Band mit alten Zeiten nicht mehr viel zu tun – bis auf das Grundkonzept vielleicht: Ein satter Sound, musikalisch unterstützt von Blechbläsern – dies begeisterte schon zu ganz alten Zeiten die Jecken. Die aktuellen Adler müssen aber noch etwas am Sound schrauben: Bei der Anmoderation der Songs ein Echo auf dem Mikro – das klingt grausam! Und auch insgesamt war der Sound streckenweise viel zu laut. Und das lag dieses Mal nicht am Saalsound!

„Dä Nubbel“

Bei Michael Hehn scheiden sich die Geister. Viele Jecken lieben die Type des „Nubbel„. Aber genauso viele können mit dieser Type nichts anfangen. In der letzten Session war die Rede des „Nubbel“ nicht wirklich gut. Das haben sogar viele Fans eingeräumt. Doch in dieser Session muss man sagen: „Schwamm drüber! Der Nubbel ist in der kommenden Session mit seinem Vortrag DIE rednerische >Neuentdeckung< im Karneval!“ Für seine Verballhornung von bekannten Namen und Begriffen mit Hilfe der kölschen Sprache erhielt Michael „Nubbel“ Hehn am gestrigen Abend hochverdiente Standing Ovations! Eine Rede in dieser Qualität in jeder Session (und ja, er hatte in seiner ersten Session eine ähnlich gute Rede – die diesjährige ist aber der Oberhammer …), und der Nubbel würde in kürzester Zeit in einer Reihe mit den Top-Stars der rheinischen Redner genannt. Und das mit vollem Recht!

„De Blömcher“

Im letzten Jahr vollzog sich bei der nächsten Gruppe, die sich präsentierte, ein Wandel. Aus „Blom un Blömcher“ wurden „De Blömcher„. Und auch nach dem Ausstieg von Hannes Blum bleibt man sich dem Konzept treu: Parodien bekannter Hits mit lustigen Texten, angereichert mit Gags – und, ganz neu, Videoeinspielern auf einer großen Videowand, welche die Band-Techniker in Sekundenschnelle aufgebaut haben. Einen alten Song von „Blom un Blömcher“ mit dem Titel „Mamm, sprech doch noch einmol met uns Kölsch“ haben „De Blömcher“ generalüberholt und in einen Sound der heutigen Zeit gepackt. Unterstützt werden sie bei dem Song von „Jason, dä Immi“, der für den Sprechgesang (aka „Rap“) zuständig ist. Und natürlich darf auch das bekannte „Scheissejal (ob de Hohn bes oder Hahn)“ bei den Blömcher nicht fehlen. Wer in der kommenden Session die Blömcher im Programm hat, darf sich auf gute Unterhaltung freuen.

Norbert Conrads und Simon Bay

Der nächste Auftritt sorgte nicht nur am Pressetisch für Gänsehaut: Simon Bay, ehemaliger Keyboarder der Band „Kölsch Fraktion“, begleitete Star-Tenor Norbert Conrads am E-Piano. Zwei Personen, eine große Bühne, kölsche Lieder in einem „klassischen“ Gewand – und ein Saal, in dem man eine Stecknadel fallen hören könnte. Wenn Conrads nicht so hervorragend singen würde! Der Vortrag von Conrads und Bay am gestrigen Abend war ein absoluter musikalischer Hochgenuss! Wie schon geschrieben – Entenpelle pur! Aber – in einem Karneval, wo die Musik meistens laut sein muss, leider völlig deplatziert in einem Sitzungsprogramm. Bei einem Gala-Abend, als Opener auf einer Gala-Sitzung, einer Sessionseröffnung im edlen Hotelambiente, einem Fischessen – von mir aus auch auf einem Sommerfest – sicherlich einer der besten Programmpunkte (wenn nicht sogar der Beste …), den man seinen Gästen präsentieren kann. Aber auf einer Kostümsitzung oder gar einer Mädchensitzung? Keine Chance! Da würde diese Nummer leider untergehen. Quasi „Perlen vor die Säue“. Hochverdiente Standing Ovations für Norbert Conrads und Simon Bay!

„Zwei Hillije“

Den nächsten Programmpunkt hatten wir bereits beim Vorstellabend des Karnevalsverband Rhein-Erft Ende September gesehen – und wiederholen hier einfach unseren Text von damals, an dem sich rein gar nix geändert hat: „Leise Töne – und damit eine Wohltat für die Ohren – gab es von den „2 Hillije„. Die „zwei eineiige Kusängs“ Bernd und Wolfgang Löhr haben vor Jahren als rein musikalische Darbietung ihren karnevalistischen Werdegang gestartet und ihren Vortrag seit 2015 um ein Zwiegespräch erweitert. Die Lieder der Beiden, vorgetragen als Krätzjer, sind eingängig und laden zum Schunkeln ein. Beim Zwiegespräch muss man irgendwie an die beiden Großmeister des Zwiegesprächs denken, das Colonia Duett … wobei die beiden Löhrs hiervon Lichtjahre entfernt sind! Gut, das Programm ist stimmig und rund. Aber an dem Zwiegespräch müsste man noch etwas arbeiten und vielleicht eine eigene Type entwickeln. An das Colonia Duett kommt ihr auch in 100 Jahren nicht dran. Besonders schön das Lied vom Kastenwagen – ein kölsches Cover eines Songs aus den 70er Jahren (wir verraten aber nicht, welcher Song es ist).“

Domstädter Köln

Als letzten Programmpunkt vor der Pause zogen die Domstädter Köln in den Maritim-Festsaal ein. Zu den Klängen von „Highway to Hell“ (Sollte das eine Anspielung auf die Veranstaltung sein?) ging es durch den Saal auf die Bühne. Hierbei stellte sich uns die Frage, ob man zu den Domstädter eigentlich noch etwas Schreiben muss? Seit zig Jahren ziehen die Domstädter, nicht nur in der Session, durch Köln – und sind eigentlich bekannt wie ein Haufen bunter Hunde. Daher sparen wir uns an dieser Stelle weitere Worte … die Pause ruft!

So, die Stärkung haben wir am gestrigen Abend gebraucht, immerhin standen noch sechs Programmpunkte auf dem Programm. Die zweite Abteilung eröffnete die Tanzgruppe „De Höppemötzjer„, welche nicht nur ihre tänzerische Darbietung präsentierte, sondern auch als Hintergrund für zwei Ehrungen herhielt: Walter Schweder, der größere Teil von den „2 Schlawiner“, sowie Margarete Schäning, welche von 1984 bis 2003 in der Figur der „Wilden Grete“ in der Bütt stand, wurden für ihre Verdienste um den Kölner Karneval – und hier besonders um den Stammtisch Kölner Karnevalisten – zu Ehrenmitgliedern des Stammtisch ernannt. Gratulation als die beiden karnevalistischen Rentner für die Ehrung!

„De Huusmeister“

Axel Foppen & Frank Fander ziehen seit Jahren als „De Huusmeister vum Bundesdaach“ durch die rheinischen Karnevalssäle. Mit ihrer mit politischen Themen gespickten Rede gehören sie zu einer karnevalistischen Spezies, die es nur noch sehr selten im Rheinland zu hören gibt. Und, ganz ehrlich: Die „Huusmeister“ hatten schon bessere Beiträge! Größtenteils nur platte Gags und Lieder zu politischen Themen … lediglich die Lieder und Couplets über die SPD, die Despoten der Welt und den kommenden Brexit liessen aufhorchen und sorgten für Lacher. Der Rest des Vortrags war wie eine Rede von Angela Merkel oder Horst Seehofer … einschläfernd! Jungs, das könnt ihr besser! Und wir hoffen, dass ihr für die Session noch mal den Rotstift ansetzt. Bevor die Literaten euch streichen – von der Gagenliste.

„Pläsier“

Drei Mädels, drei Jungs – das ist die Band „Pläsier„. Frischer Sound, wie bei den „jungen Wilden“ üblich – aber auch leider hier wieder mit einem großen Manko: Einfach nur zu laut! Selbst bei einem leisen Lied wummerte der Sound aus den Boxen, als wenn es galt, die Arena in Deutz zu beschallen. Dabei war man doch „nur“ im Maritim Hotel! Sollten „Pläsier“ das Problem mit dem Sound in den Griff bekommen, dann würden die Lieder die Jecken sicherlich begeistern. Kleine Anmerkung am Rande: Sollten Sie demnächst in den Maritim-Saal kommen und vom Kronleuchter hängen goldene Folienstreifen herunter … das war die Pyro-Abteilung von „Pläsier“!

„Ne Hausmann“

Als letzter Redner des Abends – und das zu sehr später Stunde – wagte sich ein bekannter Redner aus Köln-West-West-West auf die Bühne des Maritim. Kennen Sie Köln-West-West-West? Nein? In Fachkreisen heißt der Ort Alsdorf und liegt bei Aachen! Gemeint ist Jürgen Beckers in seiner Type als „Ne Hausmann“. Auf den Vorstellverantaltungen haben wir in den letzten Wochen einige Redner gehört. Keiner von diesen hat sich dem Kölner Motto der kommenden Session, „Uns Sproch es Heimat“, so richtig angenommen. Keiner. Bis auf Beckers! Seine gesamte Rede beschäftigt sich mit den Themen Sprache und Heimat – und dies teilweise auf sehr tiefsinnige Art, um im nächsten Moment aber wieder einen Gag zu platzieren, dass dem Tischnachbarn das Gebiss beim Lachen rausfällt! Die Rede für die kommende Session ist eine der besten Reden von Jürgen Beckers in den letzten Jahren! Und auch hierfür gab es verdiente Standing Ovations!

Mit der Band „5 Jraad“ um Frontmann Daniel Basalla ging es dann so langsam auf die Zielgerade des Präsentationsabends. Die Band hatte in den letzten Jahren den ein oder anderen Achtungserfolg – am gestrigen Abend waren „5 Jraad“ aber nur eines … viel zu laut! Wenn Gesang, Schlagzeug und Bass sich zu einem undefinierbaren Soundbrei vermischen, dann macht der Tontechniker definitiv etwas falsch. Kein Wunder, dass sich der Pressetisch schlagartig leerte – das wollte sich von den Kollegen niemand mehr zu so später Stunde antun.

Schade für die beiden nachfolgenden Tanzgruppen, die das Finale des Abends bestritten – allerdings muss man zu den tanzenden Stockpüppchen aus dem Hänneschen-Thiater, besser bekannt als „Original Tanzgruppe Kölsch Hännes´chen„, und den „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ nicht wirklich mehr etwas schreiben. Beide Gruppen gehören seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Tanzgruppen aus Köln. Und während die Hännes´chen-Figuren sich auf die traditionellen Tänze beschränken, zeigen die „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ tänzerische Akkrobatik vom Feinsten.

Begleitet wurde die Künstler des Abends vom Orchester Markus Quodt, zu dem man dem erfahrenen Sitzungsbesucher auch nicht mehr wirklich etwas erklären muss!

Das Fazit des Abends: Der letzte der großen Präsentationsabende konnte zeigen, dass es durchaus noch gute Redner in Köln gibt – auch wenn diese nicht unbedingt „Nachwuchsredner“ sind. Musikalisch gab es Höhen (absolutes Highlight: Norbert Conrads und Simon Bay) aber auch Tiefen. Einzig und allein im tänzerischen Bereich können die Kölner Programmgestalter aus dem Vollen schöpfen – doch genau da hakt es gewaltig! Denn, wie auch bereits das Festkomitee angemäkelt hat, werden die Tanzgruppen immer schlechter gebucht. Hier sollten die Programmgestalter vielleicht umdenken und auch den echten karnevalistischen Amateuren wieder eine Bühne bieten. Alle Kölner Tanzgruppen (und auch die wenigen etablierten aus dem Kölner Umland) haben es verdient!

Glasverbotszonen, mehr Toiletten und zusätzliche Bühne an der Uni-Mensa

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Okt 242018
 

Foto: pixabay.com

Für den Sessionsauftakt am 11. November 2018 ist auf Initiative und Einladung der Oberbürgermeisterin der Runde Tisch Karneval wie bereits im vergangenen Jahr zusammengekommen und hat sich auf verschiedene Maßnahmen geeinigt. Hintergrund waren die Vorkommnisse am 11. November 2017. Der Runde Tisch Karneval hatte damals als Reaktion auf die Ereignisse für den Straßenkarneval 2018 Maßnahmen getroffen, darunter die Verzehnfachung der Toilettenmöglichkeiten, die Einführung eines Bierbecher-Pfandsystems und einer freiwilligen zusätzlichen Glasverbotszone in der Südstadt sowie eine neue Bühne an der Uni-Mensa zur Entlastung des überfüllten Zülpicher Viertels.

Die Ergebnisse des Runden Tisches Karneval:

• Die Anzahl der Toiletten wird weiter auf rund 700 erhöht (Dixi-Toiletten, Zweifach-Kreuzurinale, Vierfach-Urinalrinnen, Toilettenwagen/-container). Die Toilettenstandorte werden zudem in diesem Jahr besser ausgeschildert.
• Es wird in der Altstadt und Zülpicher Viertel wieder eine Glasverbotszone geben. Die betroffenen Bereiche sind identisch mit denen an Weiberfastnacht der vergangenen Session.
• Die Wirte der Kölner Altstadt werden in Kooperation mit der Willi Ostermann Gesellschaft im Bereich der Altstadt das schon an Weiberfastnacht erprobte Pfandsystem anbieten.
• Die ausschenkenden Betriebe stehen über einen Verbindungsmann in ständigem Kontakt zum Koordinierungsstab der Stadt im Rathaus. So können Erkenntnisse aus und vor den Betrieben in den Stab gelangen und Informationen aus dem Stab unmittelbar an einzelne oder alle Betriebe gesteuert werden.
• In der Südstadt gibt es wieder eine freiwillige Glasabgabemöglichkeit. Feiernde können hier, wie in den Glasverbostzonen in der Altstadt und im Kwartier Latäng, den Inhalt ihrer Glasbehältnisse in von der Stadt Köln zur Verfügung gestellte Becher umfüllen und ihr Glas in bereitgestellte Müllbehältnisse entsorgen.
• Die beim Straßenkarneval bewährte Bühne vor der Uni-Mensa wird es wieder mit einem attraktiven Programm geben.

Nahezu alle verfügbaren Kräfte des Ordnungsdienstes werden im Einsatz sein. Sie werden sich in Altstadt, Kwartier Latäng und Südstadt auf den Jugendschutz, Glasverbot, Wildpinkler und Lärm (insbesondere aus Gastronomiebetrieben) konzentrieren. Streetworker des Amtes für Kinder, Jugend und Familie werden ebenfalls eingesetzt. Das „EDELGARD mobil“, eine Anlaufstelle für Frauen und Mädchen bei Belästigung und akuter Bedrohung, wird von 11 bis 1 Uhr nachts am Zülpicher Platz/Hohenstaufenring mit erfahrenen und geschulten Fachfrauen vor Ort sein.

Am Runden Tisch Karneval waren unter anderem die Bundespolizei, die Berufsfeuerwehr, das Festkomitee Kölner Karneval, KVB, AWB, IG Altstadt, Humba e. V., Stadtverwaltung, Karnevalsgesellschaften, der Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Innenstadt und die Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirks Lindenthal und Gastronomen beteiligt.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker: „Den Teilnehmern des Runden Tisches gilt mein Dank für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Monaten. Die Zustände am 11. November 2017 waren nicht hinnehmbar. Von Anfang an war klar, dass eine Veränderung nur eine Gemeinschaftsaufgabe der Stadtgesellschaft sein kann und nicht der Verwaltung alleine.“ Der Karneval gehöre zum Kulturgut unserer Stadt. „Was wir im vergangenen Jahr erleben mussten, hatte aber nichts mehr mit Kultur zu tun. Daher freue ich mich, dass es eine große Einigkeit gibt, dies zu ändern. Deswegen ist auch die Mischung unseres Engagements aus Ordnungsmaßnahmen, künstlerischem Angebot und Aufklärung der richtige Weg. Ich rufe alle dazu auf, die am 11.11. feiern wollen, dies in einem Rahmen zu tun, der es für alle zu einem schönen Tag werden lässt – ohne negative Begleiterscheinungen.“

Um möglichst viele Menschen für ein respektvolles, fröhliches und friedliches Feiern zu sensibilisieren, wird die Plakatkampagne des Festkomitees „Merkste selber, ne?“ fortgesetzt und auf die Sozialen Netzwerke ausgeweitet. Auch die „Respekt“-Kampagne der Stadt Köln wird fortgeführt.

(Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln)

Kostümverkauf im Kölner Karnevalsmuseum

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Okt 162018
 

Foto: Festkomitee Kölner Karneval

Schnäppchenjäger aufgepasst! Beim traditionellen Kostümverkauf im Kölner Karnevalsmuseum gibt es unzählige Kostüme aus dem Fundus des Rosenmontagszuges zum kleinen Preis. Wer ein Kostüm für den 11.11. oder den Straßenkarneval im Februar sucht, wird bei diesem Riesenangebot im Kölner Karnevalsmuseum sicherlich fündig. Dazu öffnet das Museum am kommenden Donnerstag (18. Oktober) von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr seine Pforten. Zum Verkauf stehen rund tausend Kostüme aus dem Fundus für die Rosenmontagsgruppen: Engel, Indianer, Wahrsagerin, Robin Hood, Eulenspiegel, Fräcke, Heinzelmännchen, Astronaut, Zarin, Harlekin und viele mehr. Die meisten Kostüme sind für den Straßenkarneval tauglich, auch ganze Gruppenkostüme sind dabei. Außerdem werden diverse Accessoires wie Hüte, Mützen, Ketten und Perücken zu günstigen Preisen angeboten.

Kölner Karnevalsmuseum
Maarweg 134-136
50825 Köln

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Kostümverkauf im Kölner Karnevalsmuseum

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Okt 162018
 

Foto: Festkomitee Kölner Karneval

Schnäppchenjäger aufgepasst! Beim traditionellen Kostümverkauf im Kölner Karnevalsmuseum gibt es unzählige Kostüme aus dem Fundus des Rosenmontagszuges zum kleinen Preis. Wer ein Kostüm für den 11.11. oder den Straßenkarneval im Februar sucht, wird bei diesem Riesenangebot im Kölner Karnevalsmuseum sicherlich fündig. Dazu öffnet das Museum am kommenden Donnerstag (18. Oktober) von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr seine Pforten. Zum Verkauf stehen rund tausend Kostüme aus dem Fundus für die Rosenmontagsgruppen: Engel, Indianer, Wahrsagerin, Robin Hood, Eulenspiegel, Fräcke, Heinzelmännchen, Astronaut, Zarin, Harlekin und viele mehr. Die meisten Kostüme sind für den Straßenkarneval tauglich, auch ganze Gruppenkostüme sind dabei. Außerdem werden diverse Accessoires wie Hüte, Mützen, Ketten und Perücken zu günstigen Preisen angeboten.

Kölner Karnevalsmuseum
Maarweg 134-136
50825 Köln

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Vorstellnachmittag des KrK traditionell mit vielen Tanzgruppen

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Okt 152018
 

Fotos: Andreas Klein

Während beim Herrenfrühschoppen der Kölsche Grielächer die letzten Programmnummern auf der Bühne standen, startete im Dorint an der Messe der diesjährige Vorstellnachmittag des „Kreis rheinischer Karnevalisten“ (KrK). Mit vierzehn Programmpunkten, davon sieben tänzerischen Darbietungen, ein strammes Programm. Mit dem Wechsel von der Wolkenburg ins Messe-Dorint kommt der KrK, der früher einmal „Kreis rechtsrheinischer Karnevalisten“ hieß, wieder „Bäck op de Schäl Sick“, wie Albert Terfloth und Axel Höfel, die den Nachmittag moderierten, gleich zu Beginn erklärten.

Neu beim KrK und damit erstmals beim Vorstellnachmittag dabei war der Spielmannszug der K.G. Kölsche Preussen (Foto oben). Den Spielmannszug haben wir bereits beim Vorstellabend des Karnevalsverband Rhein-Erft gesehen und wiederholen, der Einfachheit halber, unseren damaligen Text, der sich auch beim gestrigen Auftritt nicht geändert hätte: „Der Spielmannszug wurde 2012 gegründet und bot eine durchaus hörenswerte Leistung. Wer auf der Bühne nicht den Platz für ein großes Korps hat, sollte sich mit dieser Alternative beschäftigen.“

Ühlepänz

Mit den Ühlepänz, der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Große Höhenhauser K.G. Naaksühle, präsentierte sich anschließend die erste Tanzgruppe. Die Ühlepänz gibt es ja nicht erst seit gestern und wir haben die Kinder und Jugendlichen schon mehrfach erwähnt. Bei der Gruppe liegt das Augenmerk auf der tänzerischen Leistung, nicht so sehr auf Hebungen und Würfe, welche man den Kids ja auch gar nicht zumuten kann, soll und will. Wie fasste es die Moderation so schön zusammen: „Man kann heutzutage froh sein, dass die Kids nicht nur vor dem Computer oder Smartphone hängen, sondern sich auch im realen Leben noch treffen. Wie zum Beispiel zum Tanzen bei den Ühlepänz!“ Dem ist nichts hinzuzufügen. Solide tänzerische Leistung, für Mädchensitzungen und in kleineren Sälen ideal.

Paul Posthorn

Heinz Pohl jr. als „Paul Posthorn“ betrat anschließend als erster Redner die Bühne des Dorint-Hotels. Einmal abgesehen davon, dass die Stimme von Heinz Pohl jr. irgendwann anfängt zu nerven und dass das andauernde Telefonklingeln einem irgendwann auf den Zeiger geht, könnte die Type des „Paul Posthorn“ durchaus zünden. Könnte! Denn Themen wie Politik, der Hambacher Forst und die Knöllchen-Flut in Köln haben absolut keinen Bezug zum Themenbereich „Post“. Okay, das Thema „Datenschutzgrundverordnung“, welches Heinz Pohl jr. am Anfang seiner Rede aufgriff, passt. Aber man hätte aus der Postbeamten-Type mehr machen können als einen Mitarbeiter der Telefonauskunft (die ja gar nicht mehr zur Post gehört, sondern zur Telekom …), der andauernd von den unterschiedlichsten Promis angerufen wird. In Hückelswagen, wo Heinz Pohl jr. wohnt, sicherlich ein Brüller. In Köln aber leider nicht, jedenfalls nicht so.

„Kölsche Greesberger“ Jugend

Die Jugendtanzgruppe „Kölsche Greesberger“ der Große K.G. Greesberger Köln präsentierte anschließend ihre Tänze. Hier hat man dann, im Unterschied zu den Ühlepänz, ausschließlich jugendliche Tänzerinnen und Tänzer, die dann auch schon akkrobatische Elemente in ihren Tänzen einbauen. Schön hierbei, dass es wirklich auch Elemente gibt, die man in Köln bei den anderen Tanzgruppen (noch) nicht gesehen hat. Peinlich hingegen war jedoch die Abmoderation von Albert Terfloth für die jungen Damen und Herren. Sinngemäß verabschiedete er die Truppe mit den Worten: „Schön, daß ihr da gewesen seid. Gleich kommen aber noch Tanzgruppen, die schöner anzusehen sind …“ – Herr Terfloth, das geht GAR NICHT! Dafür ist eine Entschuldigung fällig! Mindestens!

Ne joode Jung

Ein Mann, ein Klavier. Das kennt man von Paul Kuhn über Udo Jürgens bis Sascha Klaar – und seit gestern Nachmittag spätestens auch von Holger Quast als „Ne joode Jung„. Quast bringt Stimmung in den Saal … sofern der Saal nicht allzu groß ist und die Gäste sich auf einen Sänger einlassen, der seine Songs in einem Pop-Sound-Gewand präsentiert. Eine gute, solide musikalische Leistung von dem sympathischen Keyboarder aus Düren. Für Sommerfeste, Sessionseröffnungen, Fischessen und und und sicherlich eine gute, solide Nummer. Nur leider nichts für den Sitzungssaal. Aber das macht ja nix, auch mit den Veranstaltungen drumherum kann man in Köln und Umgebung Geld verdienen!

De Höppebeenche

Beim Vorstellabend des KrK im letzten Jahr hatte die nachfolgende Gruppe, sagen wir mal, ihren Durchbruch – im wahrsten Sinne des Wortes: Beim Auftritt der Tanzgruppe „De Höppebeenche“ aus Troisdorf-Bergheim brach damals in der Wolkenburg teilweise die Bühne zusammen. Heute hielt die Bühne im Dorint den 28 jungen Damen stand. Allerdings zeigte man beim Auftritt keinen neuen Tanz, sondern lediglich die beiden Tänze der vergangenen Session. Da bringt es nichts, wenn man 28 hübsche Mädels auf die Bühne bringt, die tänzerisch und akkrobatisch einiges zu bieten haben, man aber nur das aufführen kann, was man im letzten Jahr bereits gesehen hat. Entweder kommt da noch was – oder „De Höppebeenche“, die schon seit 20 Jahren die Bühnen im Rhein-Sieg-Kreis bespielen, erweisen sich im Kölner Karneval als Eintagsfliege.

Scheckübergabe

Beim Auftritt der Tanzgruppe „De Höppebeenche“ wurden auch die diesjährigen Spendenschecks aus dem jährlichen Benefiz des KrK übergeben. Frau Enders vom Verein „Zartbitter e. V.“ und Dr. Weber vom Kinderkrankenhaus Köln-Porz erhielten jeweils einen Scheck in Urkundenform. Der nächste KrK-Benefiz findet am 24. Februar 2019 wieder in „Zochs Bistro“ am Wiener Platz statt. Karten zum Preis von 15,00 € gibt es über die Geschäftsstelle des KrK.

Domstadtbande

Seit 2010 gibt es die Domstadtbande. Die fünf Musiker bieten gewohnt solide musikalische Handarbeit mit teilweise recht pfiffigen Texten. Arbeiten muss man nur am Sound, denn das Schlagzeug übertönte am gestrigen Nachmittag alle anderen Instrumente – und teilweise auch den Gesang von Frontmann Rob. Bass und Gitarre waren fast null zu hören und das Keyboard nur, wenn es in die hohen Töne ging. Schade, denn gerade Gitarrist Ritchie mühte sich auf der Bühne im Stil eines Rockers richtig an seinem Instrument ab. Die Bühnenshow war ausbaufähig. Die Lieder sind auch okay. Jetzt muss nur noch der Sound passen …

Tanzkorps „Blaue Jungs“

Aus dem Kölner Westen kam das Tanzkorps „Blaue Jungs“ der K.G. Lövenicher Neustädter „op de Schäl Sick“. Auch über dieses Tanzcorps muss man nicht mehr viel schreiben – man hat sich in den letzten Jahren etabliert und zählt zu Recht zu den Top-Tanzkorps im rheinischen Karneval. Tänzerisch und akkrobatisch brauchten sich die Jungs und Mädels aus Lövenich vor den bekannten Gruppen noch nie zu verstecken. Nur für ihren Kommandanten sollte man mal eine neue Mütze anfertigen lassen, denn ihm fällt als einzigem männlichen Tänzer immer wieder die Mütze beim Tanzen vom Kopf. Oder innen in der Mütze einen Saugnapf anbringen. Für die glatte Stelle an der Gegenseite ist ja gesorgt …

Moped Manni

Nach ein paar Jahren Bühnenabstinenz kommt Henning Schmiing in seiner Type als „Moped Manni“ zurück auf die Bühnen des rheinischen Karnevals – und nach seinem Vortrag vom gestrigen Nachmittag wird er diese auch zukünftig nicht allzu oft betreten! Gleich zu Beginn seines Vortrags schoß Schmiing gegen den Kollegen Marc Metzger, der ja bekanntlich im kommenden Jahr ein Sabbatjahr nimmt: „Ja, der wollte zurück in seinen alten Beruf. Der wird jetzt wieder Metzger. Pferdemetzger. Sein Slogan lautet >Morgens geritten, abends mit Fritten!<.“ Da schien der Neid durchzukommen, dass Metzger erfolgreicher ist als „Moped Manni“ jemals war. Aber auch die Schelte in Richtung der größten Agentur im rheinischen Karneval und deren Gründer (gemeint ist die Agentur „alaaaf!“ von Horst Müller, der auch als Partner und Sponsor des KrK fungiert …) sowie den kommerziellen Karneval an sich waren vollkommen deplatziert. Lieber Henning Schmiing, wenn Du als Kleindarsteller im Fernsehen doch soooo erfolgreich bist, dann bleib doch da! Und belästige nicht die zahlenden Gäste einer Veranstaltung mit Witzen aus der Gründerzeit des Kölner Karnevals (der ja bekanntlich bis auf das Mittelalter zurückgeht und nicht erst mit der Gründung des Festkomitee Kölner Karneval begründet wurde …).

Kölsche Domputzer

Das Tanzcorps der K.G. Original Kölsche Domputzer war der nächste Programmpunkt. Hier scheint sich wieder ein Problem aufzutun, was es bereits einmal vor ein paar Jahren gab – Mädels hat man genug, aber die Jungs fehlen! Hebungen sind in dieser Konstellation kein Problem, aber hochakkrobatische Würfe und Stunts – wie man sie bei den meisten der anderen bekannten Tanzgruppen immer wieder sieht – gibt es hier auch aus Sicherheitsgründen nicht. Es bringt ja nichts, wenn man die Mädels in die Luft bekommt … aber diese dann nicht sicher fangen kann, weil die Manpower fehlt. Eigentlich schade, denn das Tanzcorps war auf dem besten Wege, den Anschluß an die Spitzengruppe zu schaffen. Vielleicht war der Auftritt aber auch dem beruflichen Problem geschuldet; in den letzten Jahren waren besonders viele Feuerwehrmänner in den Reihen der Domputzer zu finden, was immer wieder zu kurzfristigen Umstellungen beim Auftritt führte. Spätestens bei der Sessionseröffnung der Domputzer im November wissen wir mehr …

Mundgerecht

Beim nächsten Programmpunkt hatten die Pressevertreter im Saal so ihre Probleme mit der Einordnung: Ist das nun, wie angekündigt, eine Gesangsnummer? Oder nicht doch vielleicht eine tänzerische Darbietung? Der Auftritt der Band „Mundgerecht“ aus Dormagen-Gohr war jedenfalls etwas Besonderes, denn der Keyboarder der Band, Nils Eingrüber, geht – teilweise völlig unpassend – an seinem Instrument so richtig ab, wie unsere nachstehende kurze Video-Sequenz beweist:

 

 

 

 

 

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Der Junge geht nicht ab und zu mal so ab! Der springt den ganzen Auftritt über wie ein wild gewordener Zappelphilipp an seinem Instrument herum! Die Meinung der Karnevalisten reichte von „Das Keyboard hat einen Kurzschluß, kann dem Jung nicht mal jemand helfen!“ bis zu „Das war ein Bänker auf Speed!“. Musikalisch war die Band nicht schlecht – es war nur sehr schwer, auf die Texte zu achten, wenn der Keyboarder einen Kurzschluß im Defibrillator hat …

Echte Fründe

Das „Rheinische Tanzcorps Echte Fründe“ hat seinen einigen Jahren seine karnevalistische Heimat bei der Flittarder K.G. in Köln-Flittard gefunden. Das Tanzcorps gehört mittlerweile auch zu den Top-Tanzcorps in Köln und auch hier fliegen die Mariechen öfter relativ tief. Was soll man da noch groß schreiben … Fotos bitte!

Knollis reloaded

Die dienstälteste Boyband des Kölner Karnevals, die Knollis, gibt es nun „reloaded“. Der 1. Vorsitzende des KrK, Albert Terfloth, und seine beiden Mitstreiter Jürgen Borkowski und Tomi Pool gehen mit ihrem Programm als „die kölschen Amigos“ durch. Die Mischung aus kölschen Evergreens, eigenen Liedern und kölschen Texten auf bekannten Melodien (wie gestern zum Beispiel auf einem Song von „The Dubliners“) sorgen durchaus für Stimmung. Okay, vielleicht nicht im Sartory, Gürzenich oder dem Kristallsaal – aber wir glauben, dass die drei Herren auch nicht mehr den Anspruch haben, die großen Bühnen zu bespielen. Es gibt genug kleinere Säle in Köln und der Region, welche die nachgeladenen Knollis gerne aufnehmen werden. Und der Song „Rahmkamell“ in einem tollen Arrangement könnte ein echter Schunkelknaller werden …

Kölsche Greesberger

Zum Finale kam anschließend die Tanzgruppe „Kölsche Greesberger“ der Große K.G. Greesberger Köln auf die Bühne. Wie bereits bei der Jugendtanzgruppe oben erwähnt, gibt es hier durchaus neue Elemente zu sehen, die man bei anderen Tanzgruppen (noch) nicht gesehen hat. Das spricht für ein kreatives Team hinter den Tänzerinnen und Tänzern.

Fazit des Nachmittags: Tänzerisch ist der KrK bei seinem Vorstellnachmittag überragend gut aufgestellt. Bei den Musikdarbietungen gibt es durchaus gute Nummern, die es aber nur selten auf die großen Bühnen schaffen dürften. Im Bereich der Redebeiträge hat der KrK das gleiche Problem wie alle anderen Karnevalistenvereinigungen – guter Nachwuchs ist Mangelware!