Nippeser Bürgerwehr unterstützt Teil des Stabsmusikzuges nach Instrumentendiebstahl

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Mrz 072019
 

Foto: Andreas Klein

Vor einigen Tagen mussten die Musikfreunde Köln-Nippes, Teil des Stabsmusikzug der Nippeser Bürgerwehr, eine schockierende Entdeckung machen: Der Bus, in dem alle Noten und Musikinstrumente der Musikfreunde untergebracht waren, wurde aufgebrochen – und alles war weg! Für die restliche Session konnten zwar Leihinstrumente aufgetrieben werden, doch damit ist den Musikern auf lange Sicht natürlich nicht geholfen.

Die Nippeser Bürgerwehr konnte und wollte die Musiker aber nicht alleine mit dem Problem lassen. Und so wurde in den Reihen der Gardisten der Appelsinefunke gesammelt – zusammen gekommen sind 8888,88 €, welche im Rahmen des Korpsaufzuges zu Beginn der Kostümsitzung am 1. März 2019 dem sichtlich gerührten Leiter der Musikfreunde übergeben wurden.

Auf der letzten Sitzung der Nippeser Bürgerwehr in der Session 2019 gab es viel zu Lachen (mit Martin Schopps, Bernd Stelter und Ingrid Kühne als „De Frau Kühne“), Musik zum Schunkeln und Mitsingen (mit den Klüngelköpp, den Boore, den Paveier, Kasalla und den Räuber) sowie eine tänzerische Darbietung der Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ zur Geisterstunde …

Fidele Holzwürmer feiern im Jubiläumsjahr bereits die 71te Sitzung

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Mrz 072019
 

Fotos: Fidele Holzwürmer

Nach dem rauschenden Fest zum 70-jährige Bestehen der Fidele Holzwürmer am 15. Februar 2019 im New Yorker Harbour Club (nein, nicht in New York, sondern in Köln-Mülheim …) feierten am 1. März 2019 die Fidele Holzwürmer bereits ihre 71te Sitzung. Auch in dieser Session wieder mit einem bunt geschminkten Elferrat (Foto) unter der Leitung von Sitzungspräsident Walter Passmann.

Bereits beim Einlass sorgte „Et Orjels Antje“ mit ihrer Drehorgel dafür, dass die Gäste in Karnevalsstimmung kamen. Traditionell kommen ja die Jecken aus ganz Deutschland zur Sitzung des holzverarbeitenden Handwerks in der Handwerkskammer Köln. Da passte die Einstimmung mit alten kölschen Leedchern, die selbst jeder Immi mitsingen kann.

Höhner mit Dreigestirn

Mit dem Korps der Bürgergarde blau-gold starteten man in die Sitzung. Nach der musikalischen und tänzerischen Darbietung des Traditionskorps sorgten die Domstürmer mit ihren Hits für Partystimmung im Kristallsaal der Koelnmesse. Die ersten Lacher am Abend gab es anschließend mit Dave Davis als „Motombo Umbokko“, der gekonnt über seine Hautfarbe und den Vorurteilen, die viele Menschen mit Bürgern anderer Hautfarbe oder Religion haben, in seinem Vortrag Witze machte. Die Höhner spielten dann ihre bekannten und neuen Hits – und bekamen bei ihrem Vortrag Besuch vom Kölner Dreigestirn, welches in den Saal einzog, während die Höhner noch spielten (Foto). Die Tollitäten erhielten für ihre Sammlung einen Spendenscheck überreicht, bevor es mit Kasalla und deren Liedern in die Pause ging.

Die Tanzgruppe „Hellige Knäächte un Mägde“ eröffnete die zweite Abteilung. Die Hits der Klüngelköpp rissen die Jecken zu später Stunde noch einmal von den Stühlen. Und dass die Gäste der Fidele Holzwürmer auch kurz vor Mitternacht noch Zuhören wollen, wurde beim Vortrag von Volker Weininger als „Dä Sitzungspräsident“ schnell klar: Es war äußerst ruhig im Saal. Hiervon profitierte auch Bernd Stelter bei seinem Vortrag. Zum Finale zog dann der Tanz- und Musikzug „Domstädter Köln“ in den Saal ein, der in dieser Session nur von seinen schottischen Freunden der Royal Navy Pipers Society begleitet wurden. Die englischen Musiker, die sonst immer mit von der Partie sind, fehlten in dieser Session.

Im Rahmen der Sitzung wurde der langjährige Geschäftsführer der „Fidele Holzwürmer“, Jürgen Leber, in den Kreis der „Fidele Holzwürmer“ aufgenommen.

Rosenmontagszug – Ernste Themen und Lachen schließen sich nicht aus: Gewinnerin der Vorsorgeaktion gegen Darmkrebs bei Alt-Köllen

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Mrz 052019
 

Foto: K.G. Alt-Köllen

Für die K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V. und ihre Tanzgruppen der „Kölsche Harlequins“ war die Teilnahme am Rosenmontagszug als Gruppe 11 wieder der Höhepunkt der Session. Eine Teilnehmerin war diesmal ganz besonders aufgeregt. Marita Wolff aus dem benachbarten Hürth, Gewinnerin der Vorsorgeaktion gegen Darmkrebs. Bei dieser von Cornel Wachter in Kooperation mit vielen Firmen, Vereinen und Organisationen ins Leben gerufenen Aktion ging es darum, möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, an einer Untersuchung zur Darmkrebsvorsorge teilzunehmen. Die K.G. Alt-Köllen gehört ebenfalls zu den Unterstützern dieses wichtigen Präventivprojektes und hatte dafür unter allen Teilnehmern eine Einladung zum Kölner Rosenmontagszug ausgelost. Gewinnerin Marita Wolff wurde von Alt-Köllen dafür mit Kostüm und Wurfmaterial ausgestattet.

Bereits zu früher Stunde um 8 Uhr traf man sich im Vringsveedel zum gemeinsamen Frühstück und bereitete sich auf das große Ereignis vor. Cornel Wachter, Prof. Dr. Rolf-Rainer Riedel, Präsident der K.G. Alt-Köllen sowie Senatspräsident Gregor Berthold freuten sich, die strahlende Gewinnerin zu begrüßen. Im Rosenmontagszug wurde diese sogleich vom WDR interviewt und dabei stellte man fest, dass das Tolle am Karneval sei, dass Lachen und auch ernste Themen dicht beieinander liegen und sich nicht ausschließen. Marita Wolff wurde von den anderen Teilnehmern der Alt-Köllen-Gruppe herzlich aufgenommen und hat den Rosenmontagszug trotz Regenschauern sichtlich genossen. Nach dem Zug ging es für alle wieder zurück ins Alte Brauhaus in der Severinsstrasse, wo man noch bis in den späten Abend ausgiebig gemeinsam feierte. Marita Wolff mittendrin.

Die K.G. Alt-Köllen blickt auf eine fantastische Session 2019 zurück und bedankt sich bei den über 9.000 Gästen ihrer verschiedenen Veranstaltungen. Und was das wichtige Thema der Darmkrebsvorsorge angeht, so hofft man, dass diesem künftig noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Auch unabhängig von Aktionen.

(Quelle: Pressemitteiung der Gesellschaft)

Polizei Köln: Rosenmontag – vorläufige Bilanz

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Mrz 052019
 

Nach derzeitiger Auswertung liegt die Zahl der von der Polizei Köln aufgenommenen Strafanzeigen an den bisherigen Karnevalstagen im Vergleich zum Vorjahr weiterhin auf leicht erhöhtem Niveau. Am Rosenmontag (4. März) nahm die Polizei Köln 16 Personen – überwiegend zur Ausnüchterung – in Gewahrsam.

Köln: Insgesamt nahmen die Einsatzkräfte am Rosenmontag in Köln (Auswertungszeitraum: Montagmorgen 6 Uhr bis Dienstagmorgen 6 Uhr) 206 Strafanzeigen auf (Vorjahr: 181). Dabei handelte es sich in 62 Fällen (Vorjahr: 47) um Körperverletzungsdelikte. Weiterhin waren es 14 Beleidigungen (Vorjahr: 7), 17 Sachbeschädigungen (Vorjahr: 10), 14 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (Vorjahr: 11) und 19 Taschendiebstähle (Vorjahr: 24). In einem Fall erstatteten die Polizisten Anzeige wegen einer Widerstandshandlung gegen Vollstreckungsbeamte (Vorjahr: 11). Das Kriminalkommissariat 14 hat die Ermittlungen zu zwei angezeigten Raubdelikten übernommen (Vorjahr: 2). Zudem wurden 7 Sexualdelikte (Vorjahr: 3) zur Anzeige gebracht. Dabei handelt es sich nach derzeitiger Ermittlungslage ausschließlich um Fälle der sexuellen Belästigung sowie um zur Anzeige gebrachte exhibitionistische Handlungen.

Leverkusen: Insgesamt nahmen die Einsatzkräfte in Leverkusen von Freitagmorgen 6 Uhr bis Sonntagmorgen 6 Uhr 23 Strafanzeigen auf (Vorjahr: 21). Dabei handelte es sich mit 8 Fällen (Vorjahr: 10) überwiegend um Körperverletzungsdelikte. Weiterhin war es eine Beleidigung (Vorjahr: 1), 2 Sachbeschädigungen (Vorjahr: 4), einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz (Vorjahr: 2) und zwei Taschendiebstähle (Vorjahr: 1). In einem Fall erstatteten die Polizisten Anzeige wegen einer Widerstandshandlung gegen Vollstreckungsbeamte (Vorjahr: 0). Raub- und Sexualdelikte wurden nach vorläufiger Auswertung in Leverkusen im Erhebungszeitraum nicht zur Anzeige gebracht.

Die in dieser Tagesbilanz dargestellten Kriminalitätszahlen können sich noch verändern und haben nicht alle einen karnevalistischen Bezug. Die Auflistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass noch weitere Anzeigen bei der Polizei Köln eingehen, beziehungsweise dass Delikte im Zuge der Ermittlungen anders eingeordnet werden müssen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sich ein Raub in einer Vernehmung als Diebstahl herausstellt. Eine abschließende Bewertung ist vielfach erst zu einem späteren Zeitpunkt und nach weiteren Ermittlungen möglich.

(Quelle: Pressemitteilung der Polizei Köln)

Erste Einsatzbilanz der Kölner Bundespolizei an Rosenmontag

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Mrz 042019
 

Am diesjährigen Rosenmontag verzeichnete die Bundespolizei einen ruhigen und positiven Einsatzverlauf. Mit knapp 200 Einsatzkräften zeigte die Bundespolizei im Kölner Hauptbahnhof und Umgebung starke Präsenz. Die Anreise der Karnevalsbesucher/innen verlief störungsfrei. In den Nachmittagsstunden halfen Bundespolizisten einem 72-Jährigen Mann aus Langenfeld wieder nach Hause zu kommen; er konnte durch Verwandte in der Wache abgeholt werden.

Gegen 16:30 Uhr verbrachten Mitarbeiter von der Deutschen Bahn AG ein 9-Jähriges Mädchen zur Bundespolizei. Sie gab den Beamten gegenüber an, den Rosenmontagszug besucht zu haben. Die Mutter holte ihre Tochter kurze Zeit später in der Dienststelle ab.

Gegen 19:00 Uhr übergab ein 48-Jähriger Mann bei der Kontrolle seinen Schlagring an die Polizisten. Im Gegenzug erhielt er eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Waffengesetz.

Insgesamt verzeichnete die Bundespolizei drei Körperverletzungen, ein Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, 20 Diebstähle sowie vier Strafanzeigen wegen unerlaubtem Aufenthalt.

Auch bei „Wildpinklern“ wurde kein Auge zugedrückt; die Bundespolizisten „kassierte“ die entsprechenden Verwarnungsgelder.

Die Rückreise der „Jecken“ verlief ohne Zwischenfälle. Der eingesetzte Lautsprecherwagen der Bundespolizei auf dem Bahnhofsvorplatz sorgte mit Karnevalsmusik und Durchsagen für eine gute Stimmung unter den Reisenden.

Einsatzleiter Alfons Genreith äußert sich positiv: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Einsatzverlauf an Rosenmontag. Die Karnevalisten haben überwiegend friedlich gefeiert und Grenzen eingehalten. Die Vorbereitungen gemeinsam mit den Sicherheitspartnern haben sich bewährt.“

(Quelle: Pressemitteilung der Bundespolizei Köln)

Treuer Husar präsentiert Pferde „aus Draht und Öl“ beim Rosenmontagszug

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Mrz 042019
 

Foto: Andreas Klein

Die KG Treuer Husar Blau-Gelb von 1925 e.V. Köln präsentierte beim diesjährigen Rosenmontagszug eine Neuigkeit: Erstmals hat die Gesellschaft fünf große Pferde „aus Draht und Öl“ mit im Zug dabei gehabt. Diese Idee hat der Treue Husar gemeinsam mit dem Gestalter-Atelier Werner Blum und der Firma Schwalbe umgesetzt.

Als Traditionskorps vertritt der Treue Husar jedoch die klare Position, dass Traditionen des Kölner Karnevals aufrechterhalten werden sollen – und dazu zählen auch (echte) Pferde im Rosenmontagszug. Deshalb sind die Pferde-Dreiräder kein Ersatz für die echten Pferde zu bewerten. Wäre die Sicherheitslage eine andere gewesen, wäre der Treue Husar wie auch viele andere Gesellschaften mit Reitern und von Pferden gezogenen Gespannen vertreten gewesen. Die vom Festkomitee vorgeschriebenen Sicherheitsvorschriften hätten wir selbstverständlich umgesetzt und unseren Teil dazu beigetragen, den Rosenmontagszug für Teilnehmer und Besucher so sicher wie möglich zu gestalten. Gerade nach den Vorfällen im vergangen Jahr ist der Treue Husar besonders sensibel im Umgang mit dem Thema Pferde im Rosenmontagszug geworden.

Dennoch: Die fortschreitende Diskussion um dieses Thema und die schärferen Sicherheitsbedingungen haben zur Folge, dass die Kosten für die Teilnahme von Pferden im Rosenmontagszug enorm steigen. So wird es in Zukunft nicht mehr jedem Reiter möglich sein, die Teilnahme am Rosenmontagszug bezahlen zu können. Auf diese Kehrseite der Diskussion wollte der Treue Husar aufmerksam machen, indem erstmalig Pferde aus „Draht und Öl“ statt aus „Fleisch und Blut“ beim Rosenmontagszug mitgefahren sind.

Es war und ist stets die Aufgabe des Karnevals, aktuelle Debatten aufzugreifen. Die Aktion mit den Dreirädern ist daher als Denkanstoß und keineswegs als Alternative zu einem Rosenmontagszug ohne Pferde zu verstehen.

(Quelle: Pressemitteilung der K.G. Treuer Husar)

Höhepunkt des Kölner Karnevals: Entspannter Rosenmontag nach stürmischem Beginn

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Mrz 042019
 

Foto: Festkomitee Kölner Karneval

Um 18:23 Uhr fand der Kölner Rosenmontagszug einen mehr als versöhnlichen Abschluss: Prinz Marc I. erreichte unter dem Jubel der Zuschauer das Ziel in der Mohrenstraße. Nach stürmischen Böen am Vormittag und einigen Regenschauern hatte sich das Wetter gebessert und Hunderttausende Jecken an den Zugweg gelockt. „Die vom Deutschen Wetterdienst prognostizierten stürmischen Stunden waren etwas weniger heftig als befürchtet wurde”, freute sich Alexander Dieper, der den Rosenmontagszug zum letzten Mal leitete. „Der teilweise sogar sonnige Nachmittag hat die kölschen Jecken für die Wetterkapriolen entschädigt. Die Vorsichtsmaßnahmen waren auch im Nachhinein betrachtet genau richtig – auch wenn es mir nach wie vor leid tut, dass wir wegen des starken Windes keine Pferde mitnehmen konnten.”

Insgesamt 78 Gruppen mit rund 12.000 Teilnehmern, 26 Persiflage- und 61 Festwagen hatten sich ab 10:00 Uhr auf den Weg durch die Kölner Innenstadt gemacht. Darunter auch Prominente wie Astronaut Alexander Gerst, die Comedians Bernhard Hoëcker und Ingolf Lück, die Moderatoren Kai Pflaume, Matthias Opdenhövel und Elton sowie die FC-Stars Timo Horn und Anthony Modeste. Rund 300 Tonnen Kamelle, 700.000 Tafeln Schokolade und 300.000 Strüsjer wurden unters Volk gebracht.

„Ich war erstaunt, wie toll die Stimmung am Zugweg war, denn Wind und Regen haben uns zeitweise ganz schön zu schaffen gemacht”, so Zugleiter Alexander Dieper. „Aber dat is Kölle: Wir schunkeln uns solange warm, bis irgendwann die Sonne rauskommt. Großes Kompliment, dass die Zuschauer so mitgespielt haben.” Dabei gab es rechts und links des Zugweges etwas weniger Einsätze von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften als im Vorjahr: „Das ist auch ein Verdienst der haupt- und ehrenamtlichen Helfer. Alleine 2.100 ehrenamtliche Mitarbeiter waren im Einsatz, in etwa ebenso viele Polizisten aus ganz NRW sowie Rettungsdienste, Feuerwehr, AWB und KVB: Ohne die Unterstützung all dieser Menschen wären herausfordernde Tage wie heute gar nicht denkbar. Daher an alle ein großes Dankeschön!”

Als Schlusspunkt seiner 14 Jahre in der Zugleitung enthüllte Dieper zusammen mit seinem Nachfolger Holger Kirsch im Anschluss an den Zug das Sessionsmotto 2020: „Et Hätz schleiht im Veedel” – eine Hommage an die 86 Stadtviertel Kölns, die die Keimzelle des kölschen Fastelovends sind.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Festkomitee Kölner Karneval gibt bekannt: Das Motto der Karnevalssession 2020 lautet: „Et Hätz schleiht em Veedel”

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Mrz 042019
 

Grafik: Festkomitee Kölner Karneval

„Et Hätz schleiht em Veedel” ist das Motto der Kölner Karnevalssession 2020. Das hat das Festkomitee Kölner Karneval bekanntgegeben. Damit rückt das Festkomitee die kölschen Stadtviertel bewusst in den Blickpunkt der Öffentlichkeit – in der Karnevalszeit, aber auch darüber hinaus. „Die Veedel sind die Keimzelle aller Karnevalsaktivitäten”, weiß Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Hier sind unzählige Karnevalsgesellschaften aktiv, hier haben aber auch der Schulkarneval und die Pfarrsitzungen ihr zu Hause. Quer durchs Veedel geht der handgemachte Zoch, der die Menschen schon Monate vorher zusammenbringt, um Kostüme zu schneidern und Wagen zu bauen. Und nicht zuletzt steht hier die Kneipe op d’r Eck, in der man am Abend ‚En uns’rem Veedel‘ anstimmt und mit Nachbarn feiert.”

Dadurch dass der Karneval im Veedel so intensiv gefeiert wird, reicht seine soziale Strahlkraft weit über die fünfte Jahreszeit hinaus. Man kennt sich aus der Karnevalsgesellschaft, vom Veedelszoch, in dem sich Schulen und Vereine einreihen, vom gemütlichen Schunkeln in der Stammkneipe: Dabei wachsen die Verbindungen zwischen verschiedenen sozialen Schichten und unterschiedlichen Generationen, die den Karneval als Brauchtum so besonders machen.

Doch das Sessionsmotto ist nicht nur eine Hommage an die 86 kölschen Veedel, es soll den vielen karnevalistischen Aktivitäten in den Stadtvierteln auch Rückenwind geben – vor allem den rund 50 Zügen, die zwischen Weiberfastnacht und Veilchendienstag in Köln stattfinden. Hier wird das Brauchtum ganz unmittelbar gelebt und völlig selbstverständlich auch an die nächste Generation weitergegeben. Diese Züge werden vom Festkomitee seit zwei Jahren vermehrt unterstützt, etwa durch Workshops, bei denen Genehmigungsverfahren genauso erörtert werden wie Sicherheitsauflagen und Versicherungsfragen. Dabei ist bislang nur ein Teil der Züge im Festkomitee organisiert. „Das spielt für uns keine Rolle, denn die Schulen, Kirchengemeinden und unzähligen Privatpersonen leisten zusammen mit den uns angeschlossenen Karnevalsgesellschaften für den Karneval in Köln eine unglaubliche Arbeit und erhalten so die Vielfalt des Fastelovends”, lobt Christoph Kuckelkorn. „Dafür sagen wir mit dem Sessionsmotto ausdrücklich Danke.”

Zugleich möchte das Festkomitee mit dem Sessionsmotto „Et Hätz schleiht em Veedel” auch dafür werben, den Karneval und die Veedelskultur in der eigenen Nachbarschaft zu entdecken. „Hier läuft vielleicht die Musik manchmal vom Band und wird nicht live gespielt, aber dafür schunkelt man mit Freunden und Familie und lernt so ganz nebenbei den Nachbarn oder die anderen Eltern aus der Grundschule besser kennen”, weiß Festkomitee-Präsident Kuckelkorn. „Wer gerade an den Straßenkarnevalstagen Alternativen zu Altstadt und Zülpicher Straße sucht, der muss nur etwas genauer hinsehen – in jedem echt kölschen Veedel wird wunderbar gefeiert, direkt vor der Haustür.”

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)