Premiere des „Rednerfrühschoppen für Damen“ ein voller Erfolg

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Jan 152020
 

Fotos: Andreas Klein

Premiere an Sonntagmittag für das neue Format „Rednerfrühschoppen nur für Damen“ der K.G. Kölsche Lotterbove im Lindner Hotel City Plaza an der Magnusstraße: Ein (fast restlos) ausverkaufter Saal und ein Konzept, welches den Künstlern auf der Bühne zu gute kommt, begeisterte die jecken Mädcher vun Kölle.

Zum Konzept gehörte, wie bereits auch im letzten Jahr bei der Herren-Premiere des Formats, dass während der Rede-Beiträge der Künstler die gastronomischen Mitarbeiter dem Festsaal fern blieben – wer etwas zu Trinken haben wollte, konnte sich in den kurzen Umbaupausen an die flinken Mädels und Jungs wenden, die auch genauso schnell die Damen mit den georderten Getränken versorgten. Während den Reden gab es einfach nix!

Dave Davis als „Motombo“

Hoteldirektor Dirk Metzner: „Ich finde, dass es sich bei diesem Format gehört, dass man den Rednern seine ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt. Aus diesem Grund haben wir das Konzept so angelegt – und nicht nur die Damen sind begeistert, sondern auch wir als Dienstleister. Und natürlich die Künstler auf der Bühne!“

Als Opening und auch zwischendrin sorgten „Schoß un Schößche“ (Natascha Balzat und Katja Baum, Foto oben) für Schunkelstimmung. Die beiden Vollblut-Schauspielerinnen konnten die jecken Mädcher mit ihrer Mischung aus Gesang und Tanz von den Stühlen reißen – gelungene Premiere auf der Premiere. in der ersten Abteilung sorgten dann Annette Esser als „Achnes Kasulke“, Dave Davis als „Motombo“ und Ingrid Kühne als „De Frau Kühne“ für Lachsalven unter den bunt kostümierten Damen.

Nach der Pause gab es mit „Willi & Ernst“, Joachim Jung als „Lieselotte Lotterlappen“ und Willibert Pauels einen weiteren Frontalangriff auf die Lachmuskeln. Für die Leedcher zum Mitsingen war Jutta Gersten verantwortlich. Lotterbove-Präsident Günter Mies zeigte sich vom Erfolg erfreut: „Ich glaube, wir haben einen weiteren festen Termin in unserem Veranstaltungskalender!“, so Mies.

Altstädter Köln feiern Herrensitzung bei schweißtreibenden Temperaturen

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Jan 152020
 

Foto: Andreas Klein

Wer am Sonntagmittag in den Ostermann-Saal der Sartory Betriebe kam, musste sich wie in der größten Herrensauna Kölns gefühlt haben: Von der einen auf die andere Sekunde war man klatschnaß geschwitzt, so heiß war es im kleineren der beiden Sartory-Säle. Doch den Herren machten die Temperaturen nix aus, die feierten unermüdlich ihre Herrensitzung auf Altstädter-Art.

Zur Eröffnung zog das eigene Korps auf die Bühne – und die Herren feierten Ersatz-Marie Stefanie Scharfe und Tanzoffizier Philipp Bertram, sendeten aber auch Genesungswünsch an die erkrankte Marie Carina Stelzmann. Redner Martin Schopps traf danach den Nerv der anwesenden Herren – und am liebsten hätten diese ihn gar nicht mehr von der Bühne gelassen! Die Zugaberufe wollten gar nicht mehr enden! Die Funky Marys (Foto) begeisterten mit ihren Liedern und Dave Davis als „Motombo“ sowie Guido Cantz sorgten vor der Pause noch einmal für Lachsalven.

Das Korps der Prinzen-Garde Köln eröffnete die zweite Abteilung. Bernd Stelter hatte dann wieder die Lacher auf seiner Seite. Die Höhner und ihre Hits brachten die Herren in Schunkel- und Mitsing-Stimmung. Mit den Cheerleader des 1. FC Köln gab es dann auch noch etwas für die Augen, bevor die Rabaue das Finale der diesjährigen Herrensitzung der Altstädter Köln einläuteten …


„Dat kölsche Hätz“ eröffnet Jubiläumssession mit Benefiz-Frühschoppen

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Jan 152020
 

Foto: Andreas Klein

Im Brauhaus „Gaffel am Dom“, schräg gegenüber vom Kölner Dom, feierte am vergangenen Sonntag „Dat kölsche Hätz“ seinen traditionellen Benefiz-Frühschoppen als Start in das 20-jährige Bestehen. In den 20 Jahren hat man über vier Millionen Euro für den guten Zweck, den Förderverein für krebskranke Kinder e. V., gesammelt. Und auch dieses Jahr, zum Jubiläum, kommt wieder eine stattliche Summe dazu …

Die 13te Ausgabe des Frühschoppens im rappelvollen Brauhaus eröffnete Karl Timmermann, der die bunt kostümierten Jecken selbst mit „Bee Gees“-Hits zum Mitsingen brachte und von den Stühlen riss. De Boore, die bekanntlich mit neuem Frontmann auf Tour sind (und der am Eingang zum Brauhaus fast nicht reingelassen worden wäre, weil man ihn – noch – nicht kannte …), die Band „Dräcksäck“ aus Köln-Porz, die Band „Schäng“, das Duo „Pures Party Glück“ und De Bajaasch sorgten für kurzweilige Unterhaltung beim feierwilligen Volk.

Am 3. Oktober 2020 wird es übrigens eine Jubiläums-Gala zum 20-jährigen Bestehen von „Dat kölsche Hätz“ geben. Und natürlich im Februar 2020 die große Benefiz-Sitzung im Theater am Tanzbrunnen, die aber bereits restlos ausverkauft ist.

„Alles für andere“ sammelt beim Benefiz-Frühschoppen Geld für guten Zweck

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Jan 152020
 

Foto: Andreas Klein

Mit dem traditionellen Benefiz-Frühschoppen im Brausaal des SION Brauhauses in der Kölner Altstadt startete der Verein „Alles für Andere e. V.“ in die Session. Rund viereinhalb Stunden stellten sich diverse Künstler in den Dienst der guten Sache.

Die 1. Damengarde Coeln eröffnete mit ihrem Aufzug den Frühschoppen. Die weibliche Parodie auf die männlichen Traditionskorps kam bei den Jecken im ausverkauften Saal gut an. Michael Hehn als „Dä Nubbel“ (Foto) und JP Weber sorgten mit ihren Vorträgen für Lacher, musikalisch begeisterten die Funky Marys, Kempes Feinest (die kurzfristig für einen Kollegen einsprangen, der auf der Autobahn im Stau stand …) und Eldorado am Sonntag. Auf der Bühne im SION tanzte an diesem Tag sogar die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Rheinmatrosen Minis“ (wer die Bühne kennt, der weiß, dass man auf einer Briefmarke mehr Platz hat …).

Alles in allem ein runder Start in die Session – und für die Sitzung von „Alles für Andere“ am 12. Februar im Pullman Cologne soll es sogar noch Restkarten geben. Infos dazu gibt es auf der Website.

Große Dünnwalder K.G. startet mit ausverkaufter Herrensitzung in die Session

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Jan 152020
 

Foto: Andreas Klein

Mit der Herrensitzung em Veedel startete die Große Dünnwalder K.G. „Fidele Jonge“ in der Josef-Barten-Halle in die Session. Im ausverkauften Festsaal des Schützenheims feierten die Herren am Sonntagmorgen zu zivilen Preisen und mit einem ausgewogenen Programm.

Für die herzhaften Lacher sorgten Jens Singer als „Dä Schofför der Kanzlerin“ (Foto), Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“, Martin Schopps und Bernd Stelter. Musikalische Unterhaltung gab es an dem Tag mit der Brass- und Performanceband „Druckluft“, den Paveier und den Klüngelköpp. Und die Herren in Dünnwald konnten sich auch an tänzerischen Highlights erfreuen mit den „Palm Beach Girls“, dem Tanzcorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte und den Cheerleader des 1. FC Köln.

Ein Highlight ist auch der Orden der K.G., der ein Ortschild mit der Aufschrift „Dünnwald“ zeigt. Veedelsverbundenheit par excellence – auch wenn man mit der Mädchensitzung und der Kostümsitzung aus Platzgründen ins Nachbarveedel Mülheim wechselt.

Herrensitzung der Ehrenfelder Rheinflotte wieder op d´r Schäl Sick

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Jan 152020
 

Foto: Andreas Klein

Der Wechsel von Braunsfeld nach Deutz hat sich für die Ehrenfelder K.G. Rheinflotte gelohnt: Der Saal im Dorint Hotel an der Messe war bei der Herrensitzung am vergangenen Sonntag rappelvoll. Die Männer erwartete ein abwechslungsreiches Programm, welches erstmals von Travestie-Queen Julie Voyage (alias Ken Reise) moderiert wurde.

Zum Einmarsch gab es ein eindrucksvolles Bild, denn der Stammtisch der Standartenträger des Kölner Karnevals, die Plaggeköpp, zogen gemeinsam mit dem Musikzug „Junge us d´r Südstadt“ auf die Bühne. Für die Musiker gab es eine Überraschung, denn man wurde für die jahrzehntelange Verbundenheit zur Rheinflotte zum Ehrenmusikzug der K.G. ernannt.

Im Programm gab es eine gute Mischung zwischen Redebeitrag (Woosch un Wööschje sowie JP Weber), Musikdarbietungen (Timo Schwarzendahl, Pläsier und Rockemarieche) sowie tänzerischen Darbietungen (Tanzgruppe Original Kölsch Hännes´chen, Dancing Feets und Tanzkorps Rheinflotte).

Unter den Gästen waren Abordnungen zahlreicher Karnevalsgesellschaften, darunter der Große Allgemeine K.G., der Kölsche Domputer, der Kölsche Narren Gilde und der Römergarde sowie der Bezirksbürgermeister von Ehrenfeld, Josef Wirges, und weitere Vertreter aus Politik und Wirtschaft.

Prunksitzung der Prinzen-Garde mit politischem Geschenk

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Jan 142020
 

Fotos: Andreas Klein

Überraschung für die Prinzen-Garde Köln bei der Eröffnung der 1. Prunksitzung des weiß-roten Traditionskorps am vergangenen Samstag: Johannes Kahrs, seit 2 * 11 Jahren Mitglied des Deutschen Bundestages, übergab an Dino Massi, Präsident der Prinzen-Garde Köln, eine besonders edel gebundene Ausgabe des Deutschen Grundgesetzes, die sonst nur Staatsgäste erhalten.

Buchübergabe

Vorher hatte das Korps mit Regimentsspielmannszug sowie Tanzkorps und Tanzpaar die Gäste im ausverkauften Festsaal des Maritim Hotel Köln unterhalten. Mit Martin Schopps und Guido Cantz gab es in der ersten Abteilung Gags am laufenden Band, während die Ehren-Musikgruppe der Prinzen-Garde Köln, die Bläck Fööss, den musikalischen Part im ersten Teil übernahmen. Das Tanzkorps „Rheinmatrosen“ der Große Mülheimer K.G. beschloß tänzerisch den ersten Teil des Abends.

Nach der Pause eröffnete das Korps der Altstädter Köln die zweite Abteilung. Mit Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ gab es am späten Abend noch einmal einen Angriff auf die Lachmuskeln. Mit Kasalla und den Klüngelköpp konnten die Gäste der Prinzen-Garde Köln singen und schunkeln – und natürlich durfte auch der Aufzug des Kölner Dreigestirn beim Begleitkorps des Prinzen nicht fehlen. Zum Finale am frühen Morgen sang Star-Tenor Norbert Conrads dann „Am Dom zo Kölle“ und beendete hiermit die erste Sitzung der Prinzen-Garde Köln in der Session 2020.

Prunksitzung des Reiter-Korps Jan von Werth mit erstem Dreigestirn-Aufzug beim eigenen Korps

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Jan 142020
 

Fotos: Andreas Klein

Am Samstagabend, und damit einen Tag nach der furiosen Proklamation des Kölner Dreigestirn 2020, startete das Reiter-Korps Jan von Werth mit seiner Prunksitzung in die Session, welche dem Korps noch lange in Erinnerung bleiben wird – denn immerhin kommen die Tollitäten in diesem Jahr aus den eigenen Reihen.

Ludwig Sebus

Die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Pänz vum Jan von Werth“ eröffnete die erste Sitzung des Reiter-Korps in dieser Session. Die Kinder und Jugendlichen zeigten ihre tänzerische Darbietung und erhielten dafür langen Applaus. Kaum waren die Pänz aus dem Saal ausgezogen, zog das Reiter-Korps Jan von Werth mit allen Mann in den Saal ein … ach nee, nicht mit allen – drei fehlten ja. Aber die kamen noch später zu Besuch.

Nach dem tänzerischen und musikalischen Auftritt des Korps gab es einen ganz besonderen Auftritt: Der „Grand Seigneur des Kölner Karnevals“, Ludwig Sebus, stimmte seine bekannten Lieder an – und das Foyer war menschenleer! Der 94-jährige kommt nicht nur auf der Bühne rüber, als wäre er locker 20 bis 30 Jahre jünger. Die Treppe zur Bühne ist für ihn kein Problem – und Sebus ist immer und zu jedermann freundlich. Dieser Mensch ist ein wirkliches karnevalistisches Phänomen!

Mit „cat ballou“, Martin Schopps und Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ ging es weiter in der ersten Abteilung. Nach der Pause stattete das Kölner Dreigestirn um Prinz Christian II., Bauer Frank und Jungfrau Griet seinen Korps-Kameraden einen Besuch ab. Begleitet wurden die drei Tollitäten von ihrer Prinzen-Equipe und der Tangruppe „Original Kölsch Hänneschen“. Bis in den frühen Morgen sorgten JP Weber, die Klüngelköpp, die Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ und die Räuber für kurzweilige Unterhaltung.

Kleiner Faux-pas am Rande: Ein „Kollege“ der Presse tauchte mit der falschen Korps-Mütze bei der Gesellschaft auf – und war schnell Thema unter den Kollegen am Pressetisch. Tenor: „Das geht ja mal gar nicht! Entweder die richtige Mütze oder gar keine. Aber nicht die Falsche!“ (Der „Kollege“ hat übrigens aus dem Fehler nicht gelernt und tauchte immer wieder mit der falschen Mütze bei anderen Gesellschaften auf … und überall war er sofort Gesprächsthema Nr. 1!)