Botschafterernennung bei der Großen Kölner KG 1882 e. V.

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Nov 182019
 

Foto: Angela Kanya-Stausberg

Am 16.11.2019 ernannte die Große Kölner K.G. ihren 14. Botschafter im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in der Wolkenburg am Mauritiussteinweg. Tom Buhrow, der Intendant des WDR, wurde als neuer Botschafter der Große Kölner K.G. eingeführt. Uwe Eichner (Vorsitzender des Närrischen Consulats, zu dem alle Botschafter gehören) führte Buhrow in Form eines Interviews in die Reihen der Botschafter ein.

Die Vorgänger in diesem Amt sind der ehemalige WDR-Intendant Friedrich Nowottny, der ehemalige FORD-Chef Albert Caspers, Kabarettist Konrad Beikircher, Dieter Philipp, der ehemalige Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters, die ehemalige Bürgermeisterin Renate Canisius, Roncalli-Chef Bernhard Paul, der ehemalige Kölner Rosenmontagszugleiter Alexander v. Chiari, Andrzej Kaczorowski, WDR-Moderatorin Christine Westermann, die ehemalige Dombaumeisterin Dr. Barbara Schock-Werner, „Stadtwerke Köln“-Chef Dr. Dieter Steinkamp und GAG-Chef Uwe Eichner.

Das Närrische Consulat ist ein Teil der Großen Kölner K.G., zu dem immer nur halb so viele Consuln gehören dürfen, wie die Grosse Kölner alt ist, also bei 137 Jahren sind das nun 68.

Anlass für die Gründung des Närrischen Consulats im Jahr 1981 war die Finanzierung des hundertjährigen Jubiläums der Großen Kölner. Seitdem unterstützt der Freundeskreis nicht nur die Große Kölner finanziell. Eine Vielzahl kultureller und sozialer Projekte und Einrichtungen wird durch das Närrische Consulat gefördert, darunter u. a. der Kölner Dom und der Zoo.

Erster Consul in der Geschichte war Cicero. Das hat die Gesellschaft auf die Idee gebracht, den Abend musikalisch einem tollen Musiker mit Namen Cicero zu widmen, nämlich Roger Cicero. Seine tollsten Titel interpretierte die Band „Roger“.

Bei einem 4 Gang Menü wird in festlicher Garderobe gefeiert, natürlich tragen die närrischen Consuln zu diesem Anlass den NC Halsorden.

(Quelle: Mit Material der Große Kölner K.G.)

Zwei Proklamationen im Rhein-Erft-Kreis an einem Abend

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Nov 172019
 

Während in Köln karnevalistischer Großkampftag war, feierte man auch im Rhein-Erft-Kreis in quasi direkter Nachbarschaft gleich zwei große Proklamationen: In Hürth-Gleuel wurde Prinz Michael I. ins Amt gehoben und feierte in der Festhalle, in Frechen-Bachem wurde das Prinzenpaar Katja und Kai, im echten Leben Mutter und Sohn, feierlich proklamiert.

Fotos: Andreas Klein

Nach unserer Rundreise durch Köln waren wir auf dem Heimweg erst einmal in Hürth-Gleuel. Die Festhalle Hürth-Gleuel platze quasi aus allen Nähten bei der gestrigen Proklamation von Prinz Michael I., Michael Ostermann, den wir bereits im Rahmen seines Hofburg-Einzugs interviewt hatten. Alle Karnevalsgesellschaften aus Gleuel waren mit großen Abordnungen vertreten. Auch die Hausherren der Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel feierten mit dem nun proklamierten Prinzen. Zu Beginn der Veranstaltung wurden die Tollitäten der letzten Session aus den Reihen der Funken Rot-Weiß verabschiedet. Um kurz nach 20:00 Uhr zog dann der zu diesem Zeitpunkt noch designierte Prinz mit dem Korps der Funken Rot-Weiß und seiner Equipe in den Saal ein. Aus Michael Ostermann wurde kurz danach Prinz Michael I. – Prinz der Ortsgemeinschaft, da er kein aktives Mitglied einer Gleueler Karnevalsgesellschaft ist. Michael I., der u. a. als Partyschlager-Sänger seinen Lebensunterhalt verdient, sang mit seinen Gästen „Einmal am Rhein“ und präsentierte seinen neuen Song über Hürth-Gleuel.

Nach dem Auftritt der Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel gab es einen ersten Gratulationscour, bevor die Jungen Trompeter die Jecken begeisterten. Nach einem zweiten Gratulationscour gab es dann einen Auftritt der Kölner Band „Filue“. Danach ging die Proklamations-Party bis in den frühen Morgen weiter …

Prinzenpaar aus Frechen-Bachem

Nur wenige Kilometer entfernt feierte derweil das Prinzenpaar von Frechen-Bachem, Prinzessin Katja I. und Prinz Kai I., ihre Proklamation. Die Mutter begleitet in der Session quasi ihren Sohn im Amt. Nicht nur deshalb ist das Prinzenpaar ein besonderes Paar, sondern auch weil Kai frühkindlicher Autist mit noch weitere Handicaps ist. Bei unserem gestrigen Treffen im Haus Burggraben in Frechen-Bachem war davon aber nicht wirklich etwas zu bemerken – ein normaler, freundlicher junger Mann begrüßte uns im Beisein seiner Mutter.

Auch das Haus Burggraben, ein Saal der angeschlossenen Pfarrei, platzte aus allen Nähten. Auch hier war quasi ganz Frechen-Bachem auf den Beinen. Aber nicht nur Frechen-Bachem, denn auch die Tollitäten aus den Nachbarortsteilen waren angereist, darunter Ritter Caleb aus Frechen-Benzelrath, der designierte Prinz Ralf aus Frechen und der noch amtierende Prinz Sven aus Frechen.

Im Programm boten die Frechen-Bachemer Tollitäten ein abwechslungsreiches Programm: Nach der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Rhein-Erft-Perlen Minis“ wurde proklamiert. Für ungewohnte Töne mit ihren Dudelsäcken sorgten die „Drums and Pipes“. Trotzdem riss man das Publikum mit. Mit der Band „Sibbeschuss“, der Tanzgruppe „Rhein-Erft-Perlen“ und der Band „De Nüggele“ feierte man auch hier bis in den frühen Morgen hinein …

 

Große Allgemeine startet mit Ordenverleihung in die Session

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Nov 172019
 

Fotos: Andreas Klein

Mit einer Gala zur Sessionseröffnung startete am gestrigen Abend die Große Allgemeine K.G. im Leonardo Royal Hotel am Stadtwald in die Session. Pünktlich um 19:00 Uhr begrüsste Präsident Markus Meyer, der in der letzten Session den Bauern im Kölner Dreigestirn darstellte, die 333 jecken Gäste. Und gleich zu Beginn durfte der karnevalistische Nachwuchs die Bühne bevölkern.

Der erste Auftritt in der Session 2019/2020 bei der Große Allgmeine K.G. gehörte der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Flöhe der Große Allgemeine K.G.“. Die Kinder und jungen Jugendlichen zeigten ihre Sessionstänze und begeisterten damit das anwesende Publikum. Nach dem Auftritt wurden die Flöhe geehrt und mit dem Orden der Gesellschaft ausgezeichnet.

Zur Überraschung aller Anwesenden kam auf einmal die Band „Filue“ in den Saal und begeisterten mit ihren Liedern. Grund des Überraschungsauftritts: Die Band hatte Zeit – und einer der Musiker ist der Vater eines „GA Flohs“ und wollte sich einfach mal für die Arbeit der Gesellschaft in der Kinder- und Jugendarbeit bedanken. Nach dieser Überraschung wurde der neue, alte Bellejeck des Jahres 2020 vorgestellt: Willi Loewen wird auch in dieser Session die Traditionsfigur der Große Allgemeine K.G. darstellen. Diese Figur hat er bereits im letzten Jahr verkörpert.

Nach der Ehrung verdienter Mitglieder der Große Allgemeine K.G. sorgten „De Labbese“ für musikalische Unterhaltung. Zur Überraschung aller bat der bekannte CDU-Politiker Wolfgang Bosbach darum, mit der Band singen zu dürfen. Bosbach und „De Labbese“ sind dabei Wiederholungstäter, sowohl die Band als auch der Politiker kommen aus Bergisch Gladbach und kennen sich seit Jahren. Den Song „E janz klein Stöck vun Kölle“ gab es dann quasi im Duett …

Hiernach rief Präsident Markus Meyer einen besonderen Laudator an das Mikrofon: Christoph Daum, ehemaliger Trainer des 1. FC Köln und langjähriger Freund des zu Ehrenden, begeisterte mit einer Laudatio, die locker als Büttenrede im Kölner Karneval Erfolg haben könnte. Besonders die Interaktion mit dem schnarchnasigen Keyboarder, der jeden Tusch verpennte, brachte die Lacher für den hervorragenden Laudator! Geehrt wurde Wolfgang Bosbach, der von der Große Allgemeine K.G. mit dem Orden „För dat äsch Kölsche Hätz“ ausgezeichnet wurde. Daum ersetzte übrigens den eigentlichen Laudator, Hans Süper, der aus gesundheitlichen Gründen passen musste – von Christoph Daum als Figur aber mitgebracht wurde und der Verleihung so beiwohnte.

Mit der Formation „Brass mit 5“, der auch der Orgaleiter der Große Allgemeine K.G., Jupp Jaeger, angehört und die mit beswingten Tönen begeisterte, und J.P. Weber feierte man bis in den späten Abend hinein in die neue Session.

BallKRISTALL 2019: Ein gelungener und stilvoller Start in die Jubiläumssession!

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Nov 172019
 

Die Blauen Funken feierten am 16. November 2019 die Eröffnung ihrer Jubiläumssession 2019/2020 im Großen Saal des Maritim Hotels und luden ein zum

BallKRISTALL

Seit vielen Jahren ist der Ball das TOP-Event im Kölner Ballkalender und ein besonderes Highlight im gesellschaftlichen Leben in Köln.

Blaue Funken Präsident und Kommandant Björn Griesemann konnte nach der von Willy Ketzer komponierten BallKRISTALL-Erkennungsmelodie an die 1000 Gäste zum BallKRISTALL 2019 begrüßen. Ein besonderer Dank ging dabei an Blaue Funken Senatspräsident Lutz Schade, der für die Gesamtorganisation des BallKRISTALL verantwortlich ist, und an Programmgestalter Gerd Wodarczyk, der für die technische Umsetzung vor Ort die Verantwortung trug.

Nach den Erfolgen ähnlicher Aktionen in den letzten Jahren konnte Björn Griesemann wieder eine ganz besondere Charity-Aktion verkünden, die Blaue Funken Senator Carlos Levy und seine beiden Söhne, Blaue Funken Generalapotheker Frank Levy und Blaue Funken Senator Patric Levy vom Lexus Forum Köln realisiert hatten: ein Lexus Charity-Black Jack zu Gunsten des Vereins “Himmel un Ääd e.V. – För Kindersielcher en Nut!“ Dazu wurde mit dem Lexus RX 450 Hybrid im Foyer des Maritim Hotels der neue Premium-SUV der Firma Lexus präsentiert und alle Gäste konnten sich an zwei Black Jack-Tischen an einer guten Sache beteiligen, denn je Spiel wird das Lexus Forum Köln einen Euro an “Himmel un Ääd e.V. – För Kindersielcher en Nut!“ spenden.

Generalapotheker Frank Levy, Carlos Levy und Patric Levy bei der Präsentation des neuen Lexus RX 450 Hybrid anlässlich der Lexus-Charity-Aktion (v.l.)

Zum Ball: Die Gäste erwartete auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm mit einer renommierten Showband, nationalen und internationalen Künstlern und einem kölschen Finale.

Der Abend wurde mit dem Auftritt von “ABBA 99“ eröffnet. Die 1992 gegründete Cover Band “ABBA 99“ ließ die zeitlosen Hits der schwedischen Popgruppe so authentisch wie möglich wiederaufleben und vermittelte mit ihrer überzeugenden Bühnenshow und den originaltreuen Outfits die Unbekümmertheit und Lebensfreude dieser einmaligen Ära. Die sechs Profimusiker standen hierfür bereits über 1000-mal im In- und Ausland auf der Bühne. Auch beim BallKRISTALL hatten sie in Sekundenschnelle die Herzen des Publikums erobert und alle Gäste stürmten begeistert zur Bühne.

Als Highlight in dieser Ballnacht präsentierten die Blauen Funken “BILLY OCEAN“ als ersten Grammy-Gewinner bei ihrem BallKRISTALL. Die Auszeichnung erhielt “BILLY OCEAN“ 1984 für seinen Song “Caribbean Queen“, mit dem er in den USA einen Nummer 1 Hit hatte. Im Oktober 2010 wurde er zudem mit dem “Lifetime Achievement Award“ ausgezeichnet. Viele weitere Hits, die Musikgeschichte schrieben, konnten die Gäste im Maritim Hotel live erleben. Mit seiner ausdrucksvollen Stimme erfüllte er den gesamten Ballsaal und mit seinem “Million-Dollar-Smile“ riss er alle Gäste mit – ein wahrer Weltstar beim BallKRISTALL der Blauen Funken!

Aber auch das Tanzen durfte nicht zu kurz kommen: unter der hervorragenden musikalischen Begleitung von Willy Ketzer und seiner Showband unterstützt von der Sängerin Deborah Woodson kamen in den Zeiten zwischen den Star-Auftritten die tanzbegeisterten Gäste auf ihre Kosten und konnten ihren Tanzkünsten freien Lauf lassen.

Um 23.30 Uhr kündigte Björn Griesemann die obligatorische BallKRISTALL-Mitternachtsshow mit den “Höhner“ an. Mit ihrem Auftritt trafen die “Höhner“ wieder genau den Geschmack des Publikums und spielten und sangen sich in die Herzen der Gäste, denn sie wissen genau, wovon sie singen. Ihr unerschöpfliches Repertoire und viele unvergessliche Lieder sorgten dafür, dass sie erst nach mehreren Zugaben und weit nach Mitternacht von der Bühne durften. Es zeigte sich wieder, dass man auch in Abendgarderobe Seite an Seite auf der Tanzfläche singen und schunkeln an.

Dies war der Abschluss eines abwechslungsreichen und hochkarätigen Programms für die Blauen Funken und ihre Gäste. Anschließend konnten sie den Ball auf der Tanzfläche im Ballsaal oder bei der Partynacht im Foyer noch bis in die frühen Morgenstunden ausklingen lassen.

Das Fazit vieler Besucher in dieser für die Blauen Funken so wichtigen und speziellen Session lautete immer wieder: “Ein erfolgreicher und würdiger Auftakt für die Jubiläumssession!“ “Ein sehr gelungener und stilvoller Start ins Jubiläum, das macht Lust auf mehr!“ “Auch in diesem Jahr wieder ein Highlight und der beste Ball in Köln – die Mischung macht‘s!“

Der nächste BallKRISTALL findet am Samstag, den 14. November 2020, im Maritim Hotel statt.

(Quelle: Kölner Funken Artillerie blau weiß von 1870 e.V. / Fotos: Michael Nopens, Andrea Gläßer)

Schlenderhaner Lumpe starten mit leisen Tön in die Session

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Nov 172019
 

Foto: Andreas Klein

Im Jahr 1 nach der Stellung des Prinz Karneval im Kölner Dreigestirn gibt es einige Veränderungen bei den Schlenderhaner Lumpe: Marc Michelske, Prinz Karneval 2019, folgt als Präsident der Schlenderhaner Lumpe auf Hellmut Schramm. Und auch die bisherige Sessionseröffnung bekam einen neuen Anstrich, man setzt nun auf leisere Töne und spricht damit offenbar mehr Gäste an.

Der Festsaal im Pullman Cologne Hotel war ordentlich gefüllt, als um 19:30 Uhr Präsident Michelske die Gäste begrüßte. Und gleich zu Beginn zeigte das Tanzcorps „Colonia Rut-Wiess“, welches ja bekanntlich zur Gesellschaft gehört, ihre tänzerische Darbietung für die kommenden Wochen auf den Bühnen des Rheinlands. Nach dem Auftritt rief Michelske dann seinen Vorgänger, Hellmut Schramm, auf die Bühne. Nach 35 Jahren Vorstandsarbeit, davon viele Jahre als Vorsitzender und in den letzten vier Jahren als Präsident der Schlenderhaner Lumpe, hat er die Geschicke der Gesellschaft nun an die nächste Generation übergeben und ist in den karnevalistischen Unruhestand getreten. Für seine Verdienste um die Gesellschaft wurde er zum Ehrenpräsident der Schlenderhaner Lumpe ernannt. Überrascht wurde auch der Vorsitzende der Schlenderhaner Lumpe, Jürgen Knaack. Er erhielt den Verdienstorden des Bund Deutscher Karneval in silber.

Mit Wicky Junggeburth, dem musikalischen Zwiegespräch „Knubbelefutz un Schmalbedaach“, Sänger Tommy Walter, Klaus Bömecke als „Feuerwehrmann Kresse“ und der Holliewald Comedy Show setzte man beim Programm auf gute, ruhigere Programmpunkte, die man nicht so oft auf den Kölner Bühnen sieht. Bei einigen Programmpunkten kann man nur sagen: „Schade eigentlich!“

Eher weniger ein Vertreter der leiseren Töne war der nächste Gast auf der Bühne des Pullman Cologne: Till Quitmann, bekannter TV-Journalist, der lange Jahre für den WDR gearbeitet hat und nun seit wenigen Monaten mit seinem „Klappstuhl“ auf RTL West zu sehen ist, wurde als fünfter Preisträger überhaupt mit dem Ehrenpreis „Goldener Lump“ ausgezeichnet. Bislang wurden Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, Pfarrer Franz Meurer, TV-Journalistin Anke Bruns und Büttenredner Jupp Menth ausgezeichnet. Menth hielt dann auch die Laudatio auf seinen Nachfolger, den er bestens kennt – immerhin saß Menth schon auf Tills Klappstuhl, als dieser noch für den WDR gearbeitet hat.

Mit den Rabaue ging es dann weiter im Programm bis in den frühen Morgen …



Grandioser Sessionsauftakt bei der Kölsche Narren Gilde

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Nov 172019
 

Fotos: Andreas Klein

Am Samstag, dem 16. November 2019, startete die K.G. Kölsche Narren Gilde im Saal Heumarkt des Maritim Hotel Köln in die Session 2019/2020. Nach dem Einmarsch des Musikcorps „Kölner Husaren grün-gelb“ eröffnete Präsident Helmut Kopp die Veranstaltung und bat die anwesenden Mitglieder, ihre Mützen aufzusetzen. Nach einem dreifach donnernden „Kölle Alaaf“ unterhielt das Musikcorps mit seinem aktuellen Bühnenprogramm die jecken Gäste.

Im Rahmen des Auftritts wurde Jürgen Wenge zum Gesellschafts-Kaplan der Kölsche Narren Gilde ernannt. Nach dem Ausmarsch des ehren Musikcorps, der KNG, zog die Tanzgruppe „Kölsche Stäänefleejer“, die seit mehreren Jahren zur Narren Gilde-Familie gehört, auf die Bühne. Nachdem die Tanzgruppe zwei ihrer aktuellen Sessionstänze präsentiert hatte, rief Präsident Kopp die Leiterin der Tanzgruppe, Cassia Kürten, und die bekannte Choreographin Biggi Fahnenschreiber-Depenheuer auf die Bühne.

Foto: Anja Bögge

Für ihre Verdienste um den karnevalistischen Tanz erhielt Brigitte „Biggi“ Fahnenschreiben-Depenheuer den Verdienstorden der Kölsche Narren Gilde.

Nach einem dritten Tanz der „Kölsche Stäänefleejer“ wurde es dann Zeit für die Pause und das traditionelle Ähzezupp-Essen.

Der neue Senatsvorstand

Nachdem der erste Teil des Abends so gesehen mit eigenen Kräften bestritten worden war, eröffneten nach der Pause die „Fidele Kölsche“ mit ihren Leedcher die zweite Abteilung. Im Rahmen des Auftritts wurden der neue Pressesprecher der Kölsche Narren Gilde, Peter Butzon, sowie Klaus Falkenberg, Günter Post und Pedro Manuel Gonzalez in den Senat der Kölsche Narren Gilde berufen. Zum Ehrensenator wurde der Kölner Journalist Andreas Klein ernannt.

Nach dem Auszug der Fidele Kölsche brachten Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum als „Willi & Ernst“, die zwei Rentner aus Leidenschaft, die Gäste mit ihrem Vortrag zum Lachen. Iris Flaskämper und Gerlinde Willms erhielten für ihre Verdiente um die Gesellschaft den Verdienstorden der Kölsche Narren Gilde.

Weiter im Programm ging es mit reiner Frauen-Power, denn die „Funky Marys“ sorgten mit ihren Liedern für Party- und Schunkelstimmung. Im Rahmen des Auftritts der Damen-Combo wurde Heike Ursula derer Manstein als erste Frau in den Senat der Kölsche Narren Gilde aufgenommen. Ihr folgten kurz danach Sabine Becker und Karin Ufer.

Foto: Stephan Elter

Nach einer Zugabe der Funky Marys sorgte der ehemalige Prinz Karneval, Wicky Junggeburth, mit seinen Krätzjer und Rühmcher für stimmungsvolle Unterhaltung. Zum Finale des offiziellen Programms brachten dann die Rabaue mit ihren Hits den Saal noch einmal zum Kochen!

Vor dem Start des offiziellem Programms und in den Umbaupausen sorgte „Kölschkracher“ Swen Kasztan für kurzweilige Unterhaltung. Kasztan hat mit dem Paldauer-Cover „3000 Johre“ gerade einen beachtlichen Erfolg landen können und ist seit Jahren gern gesehener Alleinunterhalter bei der Kölsche Narren Gilde.

Im Rahmen der Veranstaltung stellte die Kölsche Narren Gilde gemeinsam mit dem Musikcorps Kölner Husaren grün-gelb und der Tanzgruppe „Kölsche Stäänefleejer“ wieder einen Benefiz-Pin vor. Hergestellt wird der Pin von der Firma „Orden Discount“, welche auch für das Design verantwortlich ist.

Den Pin gab es am Samstag, dem 16. November 2019, erstmalig für 3,50 € pro Stück zu Kaufen. Der Erlös aus dem Pin-Verkauf kommt, wie auch beim letzten Benefiz-Pin der Kölsche Narren Gilde, dem „Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Köln-Süd“ (AKHD) zu.

„Wir freuen uns, dass wir mit dieser Aktion die Arbeit des AKHD unterstützen können.“, so der Vizepräsident der Kölsche Narren Gilde, Stefan Virnich, bei der Präsentation des Pins am Samstagabend.

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StattGarde Colonia Ahoj feiert Captain´s Dinner mit Babylon Berlin und Johnny Logan

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Nov 172019
 

Fotos: Andreas Klein

Zum 16ten Mal feierte die StattGarde Colonia Ahoj ihr Captain´s Dinner mit einer fulminaten Show, wieder im Theater am Tanzbrunnen. Die rund 1.000 Besucher der etwas anderen Sessionseröffnung wurden zu Beginn von Präsident und Kapitän André Schulze-Isfort begrüßt – und tauchten danach tief in das Berlin der 1920er Jahre ein …

Die vereinseigene „Opening Gruppe“ unter der Leitung von Georg Hartmann hatte sich das Thema „Babylon Berlin“ vorgenommen und verwandelte das Theater am Tanzbrunnen eben in einen verruchten Tanzsaal im Berlin der 1920er Jahre. Die ehemaligen Tänzer der StattGarde zeigten eine tolle Show mit viel Swing und Charleston – frech, frivol und temporeich. Kein Wunder, dass die Gäste der StattGarde diese Show bejubelten und mit Standing Ovations belohnte.

Johnny Logan

Nach dieser Darbietung der Extraklasse wurde es richtig karnevalistisch, denn der Sitzungspräsident Volker Weininger brachte mit seinem Vortrag über das Vereinsleben, bei dem das ein oder andere „Kölner Kaltgetränk“ die Kehle des Vortragenden befeuchtet, die Zwerchfelle der Jecken im Saal zum Lachen. Einen besondern Stargast hatte die Stattgarde auch in diesem Jahr auf die Bühne nach Köln geholt: Johnny Logan, der bislang einzige zweifache Gewinner des „Grand Prix d´Eurovision“ (dem heutigen „Eurovision Song Contest“), konnte mit einen Liedern begeistern. Auch die beiden Gewinner-Songs hatte Logan im Gepäck: „What´s Another Year“ (1980) und „Hold Me Now“ (1987) sangen die Gäste im Theater am Tanzbrunnen ebenso lautstark mit wie seine Interpretation von „An der Nordseeküste“! Mit den Paveier und kölschen Tön ging es danach in die Pause.

Die StattGarde Colonia Ahoj eröffnete die zweite Abteilung mit dem stimmungsvollen Medley der Bordkapelle, der gesanglichen Darbietung des Shanty-Chores und natürlich den strammen Schenkeln des legendären StattGarde-Tanzkorps, die wieder einmal mit einer tollen Choreographie die Gäste von den Stühlen rissen. Mit den Kölsche Funke rut-wieß vun 1823, der Band „Kuhl un de Gäng“, den Funky Marys, der Band „Lupo“ und einer Mitternachtsshow der Micky Brühl Band feierte die StattGarde den Start der Karnevalssession 2019/2020 bis in den frühen Morgen hinein …



Proklamation von „Jan un Griet 2020“ in der Flora wieder ein Ereignis

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Nov 172019
 

Fotos: Andreas Klein

Schon von weitem war das festlich beleuchtete „Palais im Park“ in der Kölner Flora zu sehen. An diesem Abend erstrahlte das Gebäude in grün und weiß, denn das Reiter-Korps Jan von Werth hatte zur Proklamation des Kölner Traditionspaares „Jan un Griet 2020“ geladen.

Noch vor dem Betreten des Saales erhielten die Herren den Sessionsorden und die Damen den Damenorden des Reiter-Korps Jan von Werth überreicht. Im Saal, der ebenfalls ganz in grün und weiß getaucht war, begrüßte der Vorsitzende und Korpskommandant des Reiter-Korps Jan von Werth, Frank Breuer, die anwesenden Gäste. Breuer, der in der kommenden Session den Bauern im Kölner Dreigestirn stellen wird, war heute quasi vom Festkomitee Kölner Karneval an seine Heimatgesellschaft „ausgeliehen“, denn mit der Vertragsunterzeichnung am 11.11.2019 im Kölner Rathaus „gehören“ die drei designierten Tollitäten eigentlich dem Festkomitee.

Fahneneid des neuen Präsidenten

Mit dem Einmarsch der Kinder- und Jugendtanzgruppe „Pänz vum Jan von Werth“ startete man in die Veranstaltung. Doch bevor die Bühne den kleinen Tänzerinnen und Tänzern gehörte, bildeten sie das Bühnenbild für eine besondere Ernennung: Nach neun Jahren hatte der bisherige Präsident des Reiter-Korps Jan von Werth, Jörg Mangen, sich nicht mehr zur Wiederwahl gestellt. Mit Stefan Kühnapfel wurde auf der letzten Jahreshauptversammlung der Gesellschaft ein Nachfolger gewählt. Und dieser wurde am gestrigen Abend durch den Präsidenten des Festkomitee Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, auf die Standarte der Kinder- und Jugendtanzgruppe (!) vereidigt und damit in sein Amt eingeführt.

Amtskette von den Vorgängern

Die Amtskette des Präsidenten überreichten Vorgänger Mangen und Ehrenpräsident Jürgen Blum, der genau wie Mangen neun Jahre lang die Geschicke des Reiter-Korps geleitet hatte. Nach dieser Amtseinführung wurde Jörg Mangen ebenfalls zum Ehrenpräsidenten des Reiter-Korps Jan von Werth ernannt. Kommandant Frank Breuer konnte auch hierfür den Festkomitee-Präsidenten Christoph Kuckelkorn „ins Boot holen“, welcher die Urkunde vorlas und damit dem Reiter-Korps öffentlich kund tat, dass Mangen nun den Titel des Ehrenpräsidenten trägt.

Anschließend zeigten die Pänz der Kinder- und Jugendtanzgruppe ihre Tänze für die Session, darunter auch einen komplett neuen Tanz, welcher die Gäste im Saal begeisterte.

Nach einer kurzen Pause, in der den Gästen eine Auswahl kölscher Häppchen kredenzt wurde, ging es dann zur feierlichen Proklamtion von „Jan un Griet 2020“. Das Traditionspaar wird in der Session 2019/2020 durch Dirk und Jackie Kenntner dargestellt. Dirk Kenntner ist 1958 in Bonn geboren. Als Jurist und Bankkaufmann leitet er sein eigenes Unternehmen im Bereich Finanzdienstleistungen. Seit 1994 ist er im Reiter-Korps Jan von Werth, zuerst im Tanz- und Reserverkorps, seit 2012 im Corps à la suite. Seit 2018 ist er „Reiseoffizier“ des Càls.

Jackie Kenntner ist ein „echt kölsches Mädchen“ und wurd 1959 in Köln-Kalk geboren. Ihr Vater, Hubertus Durek, ist der Begründer des „Theater am Dom“, welches von ihrer Mutter Inge viele Jahre künstlerisch geleitet wurde. Jackie betreibt einen „Second-Hand-Laden“ für Kinder- und Damenmode in Bonn. Dirk und Jackie lernten sich 1983 an der Universität Bonn kennen, zwei Jahre später wurde im Historischen Rathaus zu Köln geheiratet. Die Beiden haben zwei erwachsene Kinder, Annabelle und Philipp.

Nachdem die Proklamation von „Jan un Griet“ vor wenigen Jahren aus dem Korpsappell des Reiter-Korps Jan von Werth ausgegliedert wurde, wird die feierliche Proklamtion durch den Festkomitee-Präsidenten Christoph Kuckelkorn und einen Bürgermeister der Stadt Köln durchgeführt. Christoph Kuckelkorn liess aber den Damen den Vortritt und so durfte Christine Flock, im Festkomitee als Vizepräsidentin zuständig für Kinder- und Jugendarbeit, den Jan 2020 proklamieren. Die Proklamation der Griet 2020 übernahm die erste Bürgermeisterin der Stadt Köln, Elfi Scho-Antwerpes.

Mit einem bunten Bild ging es weiter im Programm, denn die „Fidele Kölsche“, der bunteste Spielmannszug Kölns, brachte eine tolle Stimmung in „die Flora“. Mit bekannten kölschen Leedcher rissen die jecken Musikerinnen und Musiker das durchweg in edler Garderobe feiernde Publikum von den Stühlen. Die Traditionsgruppe der „Fidele Kölsche“ passte hervorragend in diese traditionsreiche Veranstaltung eines traditionsreichen Traditionskorps des Kölner Karnevals. Und wo wir gerade bei der Tradition sind: Mit dem erneuten Einmarsch des Reiter-Korps Jan von Werth auf die Bühne wurden die Beförderungen und Ernennungen durchgeführt.