Kölner Dreigestirn 2019 proklamiert

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Jan 122019
 

Fotos: Festkomitee Kölner Karneval/Costa Belibasakis

Das Kölner Dreigestirn 2019 ist offiziell im Amt! Im Festsaal des Kölner Gürzenich wurden Prinz Marc I. (Marc Michelske), Bauer Markus (Markus Meyer) und Jungfrau Catharina (Michael Everwand) feierlich von Oberbürgermeisterin Henriette Reker proklamiert.„Mit gleich drei Heimatgesellschaften im Rücken ins Amt gehoben zu werden, war sicherlich ein ganz besonderes Erlebnis“, freute sich Prinz Marc I. Zum ersten Mal seit 1955 stellen drei Gesellschaften gemeinsam das Dreigestirn: Prinz Marc I. kommt von der KG Schlenderhaner Lumpe e.V., Bauer Markus wurde jüngst zum Präsidenten der Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V. ernannt und Jungfrau Catharina gehört der Lesegesellschaft zu Köln von 1872 an. Für die Gesellschaften war der Abend ebenfalls ein besonderes Ereignis: Da nicht alle Mitglieder im Gürzenich Platz fanden, wurde die Proklamation live in die neue Hofburg, das Dorint Hotel am Heumarkt übertragen.

Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn hatte sich Unterstützung auf die Bühne geholt: Mit ihm gemeinsam moderierte Katja Lavassas, Ensemblemitglied des Hänneschen-Theaters, die Veranstaltung. Passend zum diesjährigen Motto „Uns Sproch es Heimat“ prägten die kölsche Mundart und viele weitere Sprachen das Programm des Abends. „Jede Sprache ist in ihrer Form eine Heimat“, so Christoph Kuckelkorn. Ein besonderes Highlight war der Gebärdenchor Jecke Öhrcher, der bewies, dass uns Sproch nicht nur ein großer Bestandteil der jecken Kultur, sondern auch ausgesprochen vielfältig in seinen Formen ist. Erstmals wurde außerdem der Akt der Proklamation in Zusammenarbeit mit dem LVR in Gebärdensprache übersetzt.

Henriette Reker bei der Proklamation

Für die richtige Stimmung sorgten zahlreiche bekannte Künstler, aber auch Neuentdeckungen wie Lupo und Planschemalöör. Die Bläck Fööss traten gemeinsam mit dem Gebärdenchror Jecke Öhrcher auf, und der Kölner Opernsänger Dirk Schmitz sorgte gleich zu Beginn mit dem Ostermann-Klassiker „Heimweh nach Kölle“ für Gänsehaut. Als Vertreter der kölschen Mundart unterhielten Dä Tuppes vom Land (Jörg Runge), Dä Knubbelisch vum Klingelpötz (Ralf Knoblich) und Dä Nubbel (Michael Hehn) das Publikum.

Neu – vor allem für die Zuschauer zuhause – ist in diesem Jahr der Ablauf der Proklamation. Der Einzug des Dreigestirns, der früher in der Mitte der Veranstaltung lag, bildet nun den Höhepunkt und Abschluss des TV-Programms. Die WDR-Übertragung beginnt dafür bereits am Roten Teppich. Die Gäste im Saal feierten aber auch nach der Proklamation kräftig weiter mit Querbeat, Kasalla und Cat Ballou. Alle Bands werden in kurzen Ausschnitten auch für die Fernsehzuschauer zu sehen sein.

Neben Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker waren auch der Innenminister von NRW, Herbert Reul, NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer und NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst. Auch die Ehrenmitglieder Jürgen Rothers und Fritz Schramma besuchten den Galaabend. Weitere Ehrengäste waren außerdem der WDR-Intendant Tom Buhrow und das kölsche Original Jean Pütz.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Generalkorpsappell der Prinzen-Garde Köln mit besonderen Ehrungen

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Jan 112019
 

Fotos: Andreas Klein

Einen Tag vor der Proklamation des Kölner Dreigestirn der Session 2018/2019 feierte die Prinzen-Garde Köln am gestrigen Abend ihren Generalkorpsappell im Festsaal des Maritim Hotel Köln. Neben den Korps-Mitgliedern waren zahlreiche Gäste der Einladung des weiß-roten Begleitkorps des Prinzen Karneval gefolgt, darunter u. a. die Präsidenten und die Tanzpaare der Kölner Traditionskorps sowie eine Abordnung der Mainzer Prinzengarde.

Nach einem kurzen filmischen Jahresrückblick über das Korpsleben in der letzten Session begrüßte Marcus Gottschalk die Gäste im Saal und eröffnete den Generalkorpsappell mit dem Auftritt der Tanzgruppe „Original Kölsch Hännes´chen“ (Foto oben). Die zahlreichen Tänzerinnen und wenigen Tänzer zeigten ihre traditionellen Tanzdarbietungen. Gerade auch das schauspielerische Talent der Darstellerinnen und Darsteller der bekannten Figuren aus dem „Hännes´chen-Thiater“ macht diesen Auftritt zu einem Ereignis.

Mit der Begrüßung durch Kommandant Marcel Kappestein ging es weiter im Programm. Kappestein ehrte auch die Mitglieder der Prinzen-Garde für ihre langjährige Treue zum Korps, darunter Marc Lehnen und Helmut Schmidt für ihre 25-jährige Mitgliedschaft und Michael Schwarz-Harkämper und Helmut Keller für ihre 40-jährige Vereinstreue.

Beförderung des Kommandanten

Weiter ging es mit den Beförderungen – und da wurde Kommandant Kappestein durch Präsident Dino Massi quasi kalt erwischt: Kappestein wurde für seine Verdienste als neuer Kommandant der Prinzen-Garde Köln zum Oberst befördert. Und diese Ehrung stand nicht im Programmablaufplan des Kommandanten! Besonders befördert wurden auch Vorstandsmitglied Gustav Brüninghaus, der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Prinzen-Garde Köln, Michael Gather, und der Hoffriseur des Kölner Dreigestirn, Thomas Eifler. Alle drei Korpskameraden wurde zum Generalmajor der Prinzen-Garde Köln befördert. Da musste sich manch einer der Geehrten ein Tränchen wegwischen …

Eine weitere besondere Ehrung erhielt Herbert Winand. Winand war lange Jahre Reservekorpsführer der Prinzen-Garde Köln und hatte dabei nicht nur für seine Reservekorpsmitglieder ein offenes Ohr und stand mit Rat und Tat zur Seite. Für sein Engagement in der Prinzen-Garde Köln erhielt Winand den 2. Gardestern der Prinzen-Garde Köln als besondere Auszeichnung. Allen Geehrten gratulieren wir noch einmal recht herzlich.

Klüngelköpp

Richtig voll wurde es auf der Bühne bei der diesjährigen Ernennung bzw. Beförderung der Ehrendienstgrade der Prinzen-Garde Köln: Unzählige bekannte Karnevalisten wurden in die weiß-rote Garde aufgenommen oder befördert, darunter Sven Tuchscherer (Große Braunsfelder K.G.), Stefan Kleinehr (Literat des CC Düsseldorf), Dr. Jens Singer (Büttenredner), Horst Eichholz (Reiter-Korps Jan von Werth), Harald Kloiber (Präsident der Luftflotte), Elena Navarini (Präsidentin der Damengarde Cöln) und Björn Griesemann (neuer Präsident der Blauen Funken). Den höchsten Ehrenrang erhielt der Präsident des Bund Deutscher Karneval, Klaus-Ludwig Fess, der sich seit gestern Abend im Rang des Ehren-Generalmajor der Prinzen-Garde Köln befindet.

Nach diesen zahlreichen Ehrungen stand kurzweilige Unterhaltung auf dem Programm, denn die Klüngelköpp sorgten mit ihren bekannten Hits für Stimmung unter den Gästen. Anschließend sorgte die Küche des Maritim Hotel Köln für eine Stärkung mit Hähnchen-Cordonbleu an Kartoffelstampf und Pilzen. Seeeeeehr lecker!

Mit dem Aufzug des Korps auf die Bühne des Maritim Hotel ging es nach dem deftigen Essen weiter im Programm. Prinzen-Garde-Präsident Dino Massi und Kommandant Marcel Kappestein nahmen auf der Bühne das Korps ab – und Dino Massi verkündete grinsend: „Die sehen gut aus! Die können wir raus lassen!“

Ehrung für Rüdiger Schlott

Mit dem Korps im Hintergrund wurde ein weiterer verdienter Prinzen-Gardist am gestrigen Abend geehrt: Mit einer besonderen Laudatio holte Marcus Gottschalk, der als „Kamellejung“ dem Geehrten im Rosenmontagszug zur Hand ging, als Gottschalk noch kein Prinzengardist war, den Mann auf die Bühne, der Gottschalk im Jahr 2012 auf dem Festwagen des Prinz Karneval dann die Kamellekartons aufgerissen hat – den Prinzenführer Rüdiger „Rudi“Schlott, der in dieser Session das Amt zum letzten Mal ausführt. Schlott wurde am gestrigen Abend zum Ehrenratsherren der Prinzen-Garde Köln ernannt und von den (noch) designierten Tollitäten der Session 2019 und der Equipe frenetisch gefeiert. Gratulation von hier auch an dich, lieber Rudi!

Auf dem restlichen Programm des Abends stand die Übergabe der Regimentsfahne an das Korps, die Vereidigung der neuen Mitglieder, die zahlreichen Beförderungen der Korpsmitglieder, sowie natürlich die tänzerischen Darbietungen des Tanzpaares, des Fußkorps und der Gardetanz. Aber eine besondere Ehrung gab es auch noch: Hans-Joachim Ziems wurde für seine Verdienste um die Prinzen-Garde Köln zum Ehrenmitglied ernannt – und natürlich gratulieren wir auch hier ganz herzlich!

Mit der Proklamation des Kölner Dreigestirn am heutigen Freitagabend (im WDR Fernsehen wird am Sonntag ab 20:15 Uhr ein Zusammenschnitt gezeigt) startet die Prinzen-Garde Köln in die lange Session. Wir freuen uns darauf, dieses staatse Korps in der Session noch oft zu sehen!

Regimentsexerzieren der Roten Funken mit kurzweiligem Bühnenprogramm

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Jan 102019
 

Pünktlich um 18:00 Uhr betrat Hans Kölschbach, Präsident der Altstädter Köln, die Bühne des Maritim-Hotel und begrüßte die Gäste zum Korpsappell der Altstädter Köln und monierte, dass so viele rote Uniformen im Saal sitzen würden … ähem, Moment mal – sind die Altstädter nicht am gleichen Abend im Gürzenich?!? Hatte sich Köschbach im Saal vertan? Nein, hatte er nicht. Rote Funken-Präsident Hunold klärte die Situation auf: Die Altstädter starteten später im Gürzenich, weshalb Kölschbach für diesen kleinen Gag Zeit hatte.

Fotos: Andreas Klein

Nach der Begrüßung durch Heinz Günther Hunold zeigten die Funken-Rekruten in einem Bühnenstück, wie man aus auswärtigen Mitbürgern einen echten Roten Funk macht: Die dafür entwickelte Maschine mit der Bezeichnung „F.U.N.K.“ ist dabei in der Lage, aus jedem Immi einen echten Kölschen zu machen. Hintergrund war, dass der Funken-Präsident für den Abend sechs neue Rekruten brauchte, die er auf dem Regimentsexerzieren vereidigen konnte und die dazu auch noch perfekt kölsch sprechen konnten. Zu den „Umgewandelten“ gehörten ein Bayer, ein Schwarzwaldmädel (welches natürlich unbedingt Mariechen werden wollte), ein Österreicher, ein arabischer Prinz Karneval auf der Suche nach seinem Dreigestirn (er hatte bereits im Warteraum den Bayer als Bauern und das Schwarzwaldmädel als Jungfrau ausgemacht …), ein italienischer Mafiosi und ein waschechter Hesse. Nach einem (oder manchmal auch zwei) Durchläufen durch „F.U.N.K.“ waren diese Immis dann echte Kölsche Funke rut-wieß, die zumindest einen Paragraphen des kölschen Grundgesetz fehlerfrei auf kölsch aussprechen konnten – das musste für den Abend reichen!

Anschließend wurden drei Rote Funken für ihre langjährige Mitgliedschaft im ältesten Kölner Traditionskorps ausgezeichnet, darunter Wolfgang Friedrich mit dem Funkennamen „Holzwurm“ für seine 66-jährige Treue zur Gesellschaft.

Der 2. Knubbel der Roten Funken zeigte in einem weiteren Bühnenstück, wie es beim Auftakt zur Session im Schlafzimmer des Präsidenten am Morgen zugeht. Er ist nervös und probt seine Rede, während seine Gattin noch mit der passenden Perücke zum Kleid beschäftigt ist. In Anspielung auf den Bart, der seit kurzem das Gesicht von Funken-Präses Hunold ziert, fiel dann hier auch der Spruch „Der Präsident ist Hipster und trägt heutzutage Bart.“

Einen kurzen Besuch stattete das designierte Kölner Dreigestirn den Roten Funken ab – bei drei parallel stattfindenden Korpsappellen blieb nicht mehr Zeit, zumal auch noch die Proben für die Proklamation am kommenden Freitag auf dem Plan standen …

Beim 4. Knubbel gab es einen Quasi-Rückblick auf die CUSA-Reise der Roten Funken im letzten Herbst, denn hier stand eine recht freie Interpretation von „Winnetou und Old Shatterhand“ auf dem Spielplan. Natürlich durften hier auch die Roten Funken nicht fehlen, die von einem Indianer gefangen genommen worden waren, als diese auf der „Route 66“ mit ihren Mustangs (ja, die mit den vier Reifen und gaaaaanz viel PS …) unterwegs waren, um den dem Indianerstamm sein Kriegsbeil zurück zu bringen, damit diese nicht den Klappstuhl ausgraben … und zu allem Überfluss kamen dann auch noch zwei FBI-Agenten und brachten das Dümmste mit, was die USA zurzeit zu bieten haben: Donald Trump!

Hiernach wurden die Mitglieder geehrt, die 25 bzw. 33 Jahre den Roten Funken die Treue gehalten haben. Eine Besonderheit war dabei Peter Hoffmann: Hoffmann ist seit 25 Jahren Mitglied der Roten Funken – steht jedoch als ehemaliger Tambourmajor des Regimentsspielmannszug der Roten Funken bereits seit 55 Jahren (!) in den Diensten des rot-weißen Traditionskorps. Für seine Verdienste wurde er – ausnahmsweise auf dem heutigen Regimentsexerzieren (die sonstigen Beförderungen werden auf einem internen Abend im November durchgeführt …) – zum Obrist der Roten Funken befördert!

Unter dem Titel „Zwei ziemlich beste Freunde“ brachten zwei Mitglieder des 3. Knubbel ein Krätzchen auf die Bühne, in denen die Beiden unter dem Künstlernamen „Hunold und Egg“ (Jens Egg war lange Jahre der Corpsadjudant der Roten Funken und muss sein Amt aus privaten Gründen in dieser Session ruhen lassen …) über ihre Liebschaften sangen, die sie in der Kölner Innenstadt, den umliegenden Vororten, dem Umland und so weiter, hatten. (Wer sich hierbei an das Lied „Ich liebte ein Mädchen“ von Insterburg & Co. erinnert fühlte, lag wohl nicht ganz falsch.)

Der Hunold des 1. Knubbel

Mit der Beförderung der Ehrendienstgrade ging es weiter im Programm. Vergeben wurden die Dienstgrade „Leutnant der Reserve“ (zum Beispiel an Lukas Wachten), „Oberleutnant der Reserve“ (u. a. an Dr. Armin Hoffmann von den Blauen Funken), „Hauptmann der Reserve“ (u. a. an Theo Schäfges, Präsident der Fidele Zunftbrüder) und „Obristwachtmeister der Reserve“ an Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, Fotograf Stefan Worring und den Nester des Festkomitee Kölner Karneval, Alexander von Chiari.

Als letzter Knubbel brachte der 1. Knubbel eine musikalisch-tänzerisch-komödiantische Huldigung auf IHREN Präsidenten Heinz Güther Hunold auf die Bühne: Hunold, etwas „aus dem Leim gegangen“, steht morgens auf und macht sich für einen Auftritt fertig. Dabei erzählt er, dass er die ganze Nacht von sich selbst geträumt habe. Sein Adjudant reicht ihm die Eier … die ersten sind zu klein, die Straußeneier waren aber passend für ihn an diesem Tag. Es erscheinen unzählige Funken mit überdimensionalen Buchstaben und formen den Namen „Heinz-Günther Hunold“. Aus diesem Namen heraus lösen sich dann immer wieder Buchstaben und bilden neue Worte, welche IHREN Präsidenten beschreiben … u. a. „IDOL“, „HOHEIT“, „HELD“ und so weiter.

Mit dem Einzug des Korps startete dann der offizielle Teil mit musikalischem Medley des Regimentsspielmannszug, den Tanzdarbietungen des Korps und des Tanzpaares sowie noch einigen besonderen Ehrungen. Doch vorher stellten die Roten Funken noch den guten Zweck für ihre Sammelaktion vor, über die wir bereits im Rahmen des Pressegespräch im November 2018 berichtet haben. Der Erlös der Sammelbüchsenaktion kommt dem Sozialdienst Katholischer Frauen zu Gute, die sich u. a. um die rund 1.500 obdachlosen Frauen in Köln kümmern.

Altstädter feiern im Gürzenich

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Jan 102019
 

Fotos: Jana Hemmersmeier

Die Altstädter Köln haben gestern ihren Korpsappell zum ersten Mal seit langer Zeit wieder im Gürzenich veranstaltet. In den letzten Sessionen hatte der Appell im Pullman-Hotel in der Nähe des Friesenplatzes stattgefunden. „Als wir vor 15 bis 20 Jahren das letzte Mal im Gürzenich waren, war der Verein kleiner und der Saal längst nicht so gut gefüllt wie heute“, sagt der Sprecher der Altstädter Peter Albert Schaaf.

Der Verein feiert zudem ein Jubiläum: Das Musikcorps Köln-Flittard tritt in diesem Jahr unter der Leitung von Christoph Schmitz in der 25. Session für die Altstädter auf. Die Kapelle wird vom eigenen Spielmannszug der Altstädter unterstützt, den Bernhard Röttgers vor neun Jahren mitgegründet hat. Die Altstädter ernannten den ehemaligen Leiter gestern zum Ehrentambourmajor. Heute leitet sein Sohn Oliver Röttgers den Spielmannszug.

Verleihung Festkomitee-Orden

Neben zahlreichen weiteren Ehrungen innerhalb des Vereins zeichnete das Festkomitee Kölner Karneval zwei Vereinsmitglieder aus. Jürgen Schoenenkorb bekam den Verdienstorden des Festkomitee Kölner Karneval in Silber für seine 40-jährige Mitgliedschaft im Tanzcorps der Altstädter und sein Engagement als Zahlmeister. Zudem ehrte das Festkomitee den Leiter der Kartenkommission Wolfgang Gries, der die Aufgabe seit 1997 übernimmt, mit dem gleichen Verdienstorden. „Ohne das Ehrenamt wäre der Fastelovend nichts“, erklärte Marcus Gottschalk, der für das Festkomitee die Auftritte des Dreigestirns koordiniert. Er verlieh die Orden mit dem Vizepräsidenten des Festkomitees, Dr. Joachim Wüst.

Die Altstädter haben mehrere Mitglieder in höhere Ränge befördert. Unter anderem sind Rolf Mathesius und Josef Busbach in den höchsten Rang des Generals aufgestiegen. Busbach ist bereits seit 62 Jahren Mitglied der Altstädter. Egon Eschweiler und Willi Wirtz wurden zu Generalmajoren ernannt. Acht neue Mitglieder haben nach einer zweijährigen Ballotagezeit ihren Eid abgelegt.

Für Unterhaltung sorgte zu Beginn die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Altstädter „Kölsche Dillendöppcher“. Die Kinder von sechs bis siebzehn Jahren tanzten zu verschiedenen bekannten Liedern. „Wir tanzen in jedem Jahr einen Mottotanz, und haben kein offizielles Kindertanzpaar“, sagt die Leiterin Monika Cöln. Alle Kinder seien auf der Bühne gleich wichtig.

Im Tanzcorps der Altstädter bilden Carina Stelzmann und Philipp Bertram das Tanzpaar. Einen Tanz widmete das Corps dem ehemaligen Tanzoffizier Jürgen Gajewski, der 2018 bei einem Unfall gestorben war.

Der Korpsappell stand unter dem Sessionsmotto „Uns Sproch es Heimat!“. Deshalb hatten die Altstädter den Redner Jupp Menth (Ne kölsche Schutzmann) eingeladen, der seit sieben Jahren Ehrenmitglied des Vereins ist. Er sei einer der einzigen, die auf der Bühne noch wirklich Kölsch sprächen, so Menth. Dem stimmt auch Peter Schaaf zu. „Die Kölsche Sprache ist auch im Verein wichtig“, sagt der Sprecher. „Das gehört zur Kölner Traditionspflege, die steht in unserer Satzung.“

(Text: Jana Hemmersmeier, Studentin an der Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft)

Ab 9. Januar steht der Kaatebus wieder auf dem Neumarkt

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Jan 092019
 

Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn (links) und Dr. Klaus Tiedeken, Mitglied des Vorstands der Kreissparkasse Köln

Am Mittwoch den 9. Januar 2019 öffnet der „Kaatebus“ des Kölner Festkomitees auf dem Neumarkt seine Türen. Neben den Karten für die verschiedenen Veranstaltungen der Kölner Karnevalsgesellschaften sind hier die Tribünenkarten sowohl für den Rosenmontagszug als auch die Schull- un Veedelszöch zu kaufen. Zusätzlich können offizielle Karnevalsprodukte wie Festabzeichen, Mottoschals oder auch Kalender erworben werden.

Auch dieses Jahr wird der „Kaatebus“ von der Kreissparkasse Köln unterstützt, die bereits seit Jahren erfolgreich mit dem Festkomitee Kölner Karneval kooperiert. Seit Ende 2018 ist die Kreissparkasse Köln zudem offizieller Kulturpartner des Festkomitees. „Die Kreissparkasse Köln unterstützt uns besonders im Bereich des Kölner Karnevalsmuseums, aber auch bei anderen Themen wie dem Kaatebus und der „Pänz Große Pause“-Tour an Schulen in Köln und dem Umland. Sie hilft uns damit, das Kulturgut Kölner Karneval in der Region sichtbar zu machen und langfristig zu sichern“, betont Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval.

Als zentrale Kartenvorverkaufsstelle des Festkomitees Kölner Karneval fließen alle im Kaatebus eingenommenen Gelder ausschließlich in den Erhalt und die Weiterentwicklung des Kulturguts Kölner Karneval. Unterstützt wird dadurch unter anderem die Umsetzung der sozialen Projekte des Festkomitees. Neu im Sortiment ist der große Wandkalender mit karnevalistischen Motiven. Von jedem Kalender fließen 5,- Euro in verschiedene Projekte und Züge des Veedelskarnevals.

Erstmals wird der Kaatebus in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit kölnticket.de betrieben. Dadurch ist der Kaatebus ab sofort auch montags geöffnet. Zudem wird das Kartensortiment erweitert. Künftig werden Karten für noch mehr karnevalistische Veranstaltungen, wie etwa der Große Kölsche Countdown am 11.11., auch im Bus zur Verfügung stehen. Außerdem kann ab jetzt vor Ort auch mit Kölnticket-Gutscheinen bezahlt werden.

Geöffnet ist der Bus vom 9. Januar bis zum 27. Februar, jeweils montags bis samstags von 11:00 bis 18:00 Uhr (Mittagspause zwischen 13:30 und 14:00 Uhr).

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

C&A mit Karnevalsabteilungen des Marktführers Deiters

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Jan 092019
 

Foto: Deiters

Ein weiterer wichtiger Schritt bei der Umsetzung der strategischen Sortimentserweiterung mit Markenpartnern: C&A startet eine europaweite Kooperation mit dem Marktführer für Karnevalskostüme und -accessoires, Deiters. Zunächst sieben C&A-Filialen in exponierter Lage erhalten in dieser Woche eine von dem Familienunternehmen aus Frechen bei Köln ausgestattete Karnevalsabteilung. Bis Anfang März können Kunden Verkleidungen aller Art bei C&A kaufen. Eine Fortsetzung der Kooperation zur Halloween-Zeit im Oktober steht ebenfalls schon fest.

„Um neue Zielgruppen zu erreichen, stellt sich C&A derzeit breiter auf und geht Kooperationen mit verschiedenen Markenanbietern ein“, erläutert C&A-Deutschland-Chef Mohamed Bouyaala. „Wir freuen uns, mit Deiters Deutschlands führenden Experten für Karnevalskostüme als Partner gewonnen zu haben. Wer Karneval feiern möchte, findet jetzt bei uns das richtige Outfit.“

„Die Zusammenarbeit mit C&A ist ein weiterer Meilenstein in unserer fast 100-jährigen Firmengeschichte, der mich als Chef eines Familienunternehmens in vierter Generation stolz macht. Sie ermöglicht uns ein noch schnelleres und gezielteres Wachstum“, sagt Deiters-Inhaber und Alleingesellschafter Herbert Geiss. „Da wir ein saisonales Geschäft betreiben, ist es für uns eine große Chance, genau in unseren Hochsaisonphasen mit einem der wichtigsten Einzelhandels-Filialisten punktuell in dieser Dimension Flächen zu bespielen.“

In der bereits gestarteten Testphase werden zunächst sieben Filialen als Shop-in-Shop-Lösung mit Deiters-Produkten ausgestattet. Die Standorte: Köln Schildergasse, München Kaufingerstraße, Centro Oberhausen, Essen, Saarlouis und Dortmund sowie am C&A-Firmensitz in Düsseldorf.

Zunächst startet Deiters – je nach Standortgröße – auf 250 bis 400 Quadratmeter Verkaufsfläche. Auch im Eingangsbereich der Filialen und in Schaufenstern wird auf das neue saisonale Verkaufs-Highlight hingewiesen.

Mit Ende der Karnevals-Session im März wird die Zusammenarbeit von C&A und Deiters nicht beendet. Im Oktober werden bundesweit 100 Stores von C&A mit Halloween-Artikeln des Spezialisten bestückt. Auch Filialen in Österreich und der Schweiz erhalten dann dieses Sondersortiment. Im kommenden Jahr soll die Partnerschaft fortgesetzt werden.

(Quelle: Pressemitteilung von Deiters und C&A)

Traditioneller Herrenkommers der Kölsche Narren-Gilde mit Ersatz-Präsident

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Jan 092019
 

Fotos: Peter Butzon

Im Saal „Heumarkt“ des Kölner Maritim Hotel feierte am gestrigen Abend die Kölsche Narren-Gilde ihre traditionellen Herrenkommers – ebenso traditionell mit leckeren Hämmchen. Doch noch vor Beginn der Veranstaltung wurde es zwei Mal kurz hektisch …

Zuerst einmal musste die Kölsche Narren-Gilde den unerwarteten, krankheitsbedingten Ausfall ihres Präsidenten Helmut Kopp verkraften. Kopp musste sich im Krankenhaus einer Notoperation unterziehen, ist aber bereits wieder auf dem besten Weg der Genesung. Von hier aus auch alles Gute, vielleicht sieht man sich ja am Samstag bei der Seniorensitzung. Für ihn musste Stefan Virnich, Vizepräsident der Gesellschaft, die Moderation übernehmen – ohne Vorbereitung, quasi der Wurf ins eiskalte Wasser. Aber er soll sich, nach einhelliger Meinung, ganz gut geschlagen haben!

Das zweite Mal kam etwas Hektik auf, als man beim Einlass feststellen musste, dass sich ehemalige Mitglieder der Kölsche Narren-Gilde über Gästekarten einer bis dato befreundeten Gesellschaft. Stefan Virnich, Vizepräsident der Kölsche Narren-Gilde, erläuterte uns in einem Telefonat heute Mittag die Situation: „Es handelte sich bei den fraglichen Personen um ehemalige Mitglieder, teilweise sogar ehemalige Vorstandsmitglieder, die nach dem Weggang der Tanzgruppe Höppemötzjer erfolglos versucht hatten, unseren Präsidenten Helmut Kopp zu stürzen. Diese Personen wollten wir auf gar keinen Fall auf unserem Herrenkommers haben und haben diesen deshalb den Zutritt verweigert. Dies haben auch die sechs anderen Gäste der fraglichen Gesellschaft zum Anlass genommen, nicht an unserer Veranstaltung teilzunehmen. Uns lag auch eine Gegeneinladung der fraglichen Gesellschaft vor, deren Teilnahme wir nun ebenfalls abgesagt haben. Bislang hatten wir gute Kontakt zu dieser Gesellschaft, wir gehen mal davon aus, dass sich das nun erledigt hat!“, so Virnich.

Fauth Dance Company

Ungeachtet dieser Problemchen am Rande der Veranstaltung feierte die Kölsche Narren-Gilde einen rundum erfolgreichen Herrenkommers: Mit den Fidele Kölsche startete man in den Abend. Die neu gegründete Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kölsche Stäänefleejer“ begeisterte auch am gestrigen Abend wieder die jecken Herren und zeigte eindrucksvoll, was man in so kurzer Zeit auf die Bühne stellen kann, wenn man es nur will! Mit einem hervorragenden Martin Schopps und eingängigen Songs von cat ballou ging es in die Pause – Hämmchenessen war angesagt!

Das Musikkorps Kölner Husaren grün-gelb eröffnete die zweite Abteilung. Swen Kasztan alias „Kölschkracher“ brachte die Herren mit seinem Akkordeon und kölschen Songs zum Mitschunkeln und Mitsingen. Anschließend berichtete der Sitzungspräsident der K.G. „De raderdollen Spritköpp vun 1493 e. V.“ aus seinem Vereinsleben – und Volker Weininger machte den Vereinsnamen wieder einmal alle Ehre! Besonders dem „e. V.“, was bei seinem Verein für „ewig Voll“ steht! Was doch so alles in einen erfahrenen Karnevalisten reingeht. Prost!

Mit Kasalla und den Damen der Fauth Dance Company ging es dann bis fast in den frühen Morgen weiter …

(Hinweis: Danke an den stellvertretenden Pressesprecher der Kölsche Narren-Gilde, Peter Butzon, der uns mit Informationen zu dem Abend versorgt hat, während wir beim Corpsappell der Nippeser Bürgerwehr vor Ort waren …)

Corpsappell der K.K.G. Nippeser Bürgerwehr mit Vereidigung des neuen Präsidenten Michael Gerhold

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Jan 092019
 

Fotos: Andreas Klein

In der „Kölsche Hochburg des Kölner Karnevals“, dem Pullman Cologne Hotel, stand beim diesjährigen Corpsappell der Kölner K.G. Nippeser Bürgerwehr am gestrigen Abend die Amtseinführung des auf der letzten Jahreshauptversammlung neu gewählten Präsidenten, den Prinz Karneval der Session 2018, Michael Gerhold, auf dem Programm. Doch zuerst einmal begrüßte der neue Geschäftsführer Tim Lopez die zahlreich erschienen Gäste.

Nach der Begrüßung wurde der neue Präsident der Gesellschaft durch den Präsidenten des Festkomitee Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, auf die Bühne gerufen – begleitet wurde Gerhold von den Standarten der Kölner Tradtionskorps und dem neu gewählten Vorstand der Nippeser Bürgerwehr. Wie seit kurzem üblich, musste Gerhold einen Fahneneid, vorgelesen durch FK-Präsident Kuckelkorn, nachsprechen und wurde hiermit in das Amt des gehoben.

Mit klingendem Spiel zog anschließend der Stabsmusikzug der Nippeser Bürgerwehr in den Saal ein und sorgte mit seinen Liedern für Schunkelstimmung unter den jecken Gästen, darunter die Präsidenten der anderen Kölner Traditionskorps sowie eine große Abordnung des Literatenstammtisch.

Nach einer deftigen Stärkung aus der Hotel-Küche wurden zuerst die neuen Ehrenoffiziere ernannt und verdiente Ehrenoffiziere befördert. Darunter waren u. a. Marcel Kappestein und Stefan Bisanz von der Prinzen-Garde Köln sowie Horst Eichholz vom Reiterkorps Jan von Werth zum Ehrenleutnant der Bürgerwehr ernannt. Zum Ehrenoberleutnant wurden Gerd Wodarczyk und Lutz Schade von den Blauen Funken und von den Roten Funken wurde Präsident Heinz Günter Hunold zum Ehrenmajor der Appelsinefunke ernannt.

Anschließend wurden die Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt, darunter Martin Rosner für 15 Jahre, Christoph Stock für 20 Jahre sowie Stephan Düren und Josef Kammerinke für 25-jährige Mitgliedschaft bei der Bürgerwehr aus Nippes. Gleich 30 Jahre ist Walter Gerhold, Vater des neuen Präsidenten, Mitglied bei den Appelsinefunke. Und auf 40 Jahre Mitgliedschaft kann Ralf Rolauf zurückblicken. Ein besonderer Moment war die Ehrung für die 70-jährige Mitgliedschaft an Willi Pauel. Pauel konnte aus gesundheitlichen Gründen an dem Abend nicht anwesend sein, hatte aber seine beiden Söhne Detlef und Joachim geschickt, die für ihren Vater die Ehrung entgegen nahmen.

Weiter ging es mit Sonderauszeichnungen wie der Bürgerwehrmedallie, die Heinz Wollram für seine Tätigkeit im „Weidenpescher Knubbel“ der Nippeser Bürgerwehr erhielt. Den Sonderstufenorden in Silber erhielt Martin Rosner für seine 9-jährige Amtszeit als Senatspräsident und den Sonderstufenorden in Gold Peter Scholl für neun Jahre Kartenservice. Überrascht wurden der neue Präsident Michael Gerhold und seine beiden ehemaligen Dreigestirns-Mitstreiter Christoph Stock und Erich Ströbel. Diese erhielten den Sonderstufenorden in Gold mit Brilliaten.

Foto: Artur Tybussek

Für das Festkomitee Kölner Karneval ehrte Marcus Gottschalk den bisherigen Schatzmeister Theo Naring für seine neunjährige Amtszeit mit dem Verdienstorden des Festkomitee in Silber. Die gleiche Auszeichnung in Gold erhielt die „Dreigestirnsmutti 2017/2018“, Anton Gerhard „Gerd“ Düren, für seine langjährige Vorstandsarbeit. Düren konnte seine Freude nur schwer verbergen, die Freudentränen waren nicht zu übersehen …

Nach diesem Reigen der Ehrungen zog die Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ gemeinsam mit dem Tanzpaar der Nippeser Bürgerwehr in den Saal ein. Hintergrund: Der neue Tanzoffizier der Nippeser Bürgerwehr, Marc Schumacher, war bisher Mitglied eben dieser Tanzgruppe und wurde mit diesem gemeinsamen Tanz quasi in die Hände der Bürgerwehr „übergeben“. Bevor der neue Tanzoffizier vereidigt werden konnte, wurde erst der neue Kommandant Mario Moersch den Anwesenden vorgestellt. Nach der Vereidigung des neuen Tanzoffiziers wurden die Hospitanten aufgenommen und die Vereidigungen der neuen Bürgerwehr-Gardisten vorgenommen.

Der bisherige Präsident der Nippeser Bürgerwehr, Artur Tybussek, kann wohl nicht so ganz ohne Amt sein – er wurde gestern Abend zum neuen Generalfeldpstmeister der Nippeser Bürgerwehr ernannt. Hiernach ging es mit den Beförderungen des Reservecorps, des Reitercorps, des Corps á la Suite und des Senats der Bürgerwehr weiter. Mit dem Auftritt des aktiven Corps der Nippeser Bürgerwehr ging der diesjährige Corpsappell so langsam auf die Zielgerade. Nach den Beförderungen des aktiven Corps blieb Michael Gerhold nur noch der Dank und die Verabschiedung der Gäste, Ehrengäste und Corpsmitglieder.