Fidele Burggrafen feiern letzte Sitzung der Session im Pullman Cologne Hotel

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Mrz 072019
 

Foto: Andreas Klein

Mit zahlreichen Ehrengästen, darunter dem Vorstand der Prinzen-Garde Köln, feierten am Karnevalssonntag die Fidele Burggrafen die allerletzte Sitzung in dieser Session im Festsaal des Pullman Cologne Hotel. Damit kehrt in dem Hotel an der Helenenstraße wieder der Alltag ein und die stressige Karnevalszeit ist für die Mitarbeiter vorbei.

Doch bevor gegen Mitternacht das letzte Alaaf in der „Hochburg des Kölner Karnevals“ gerufen wurde, gaben die Fidele Burggrafen noch einmal so richtig Gas. Der Elferrat zog mit dem Traditionskorps der K.G. Treuer Husar Blau-Gelb in den Saal ein. Burggrafen-Präsident Marcus Schneider begrüßte die Jecken im Saal und überließ anschließend dem Musikkorps und dem Tanzkorps des Treuer Husar die Bühne.

Für die Lacher am Sonntagabend waren mit Volker Weininger als „Der Sitzungspräsident“ und Martin Schopps zwei der Top-Redner des rheinischen Karnevals engagiert. Die Fans der kölsche Musik kamen voll auf ihre Kosten, denn die Klüngelköpp (Foto), die Bläck Fööss (ohne den erkrankten „Bömmel“ Lückerath), die Höhner, Kempes Feinest, die Domstürmer und Kasalla spielten an diesem Abend auf und machten schnell aus der Sitzung eine Stehparty. Natürlich durfte auch ein Tanzkorps nicht fehlen – und mit dem Tanzkorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte hatte man mit das Beste auf die tanzgruppen-unfreundliche Bühne im Pullman geholt, was Köln zu bieten hat. Und das Kölner Dreigestirn stattete das letzte Mal der ehemaligen Hofburg in dieser Session seinen Besuch ab.

Am Rosenmontag präsentierte dann die K.G. Fidele Burggrafen ihren neuen Festwagen der Öffentlichkeit. Der Wagen erinnert an einen Indoor-Kinderspielplatz und ist mit vielen Spezialeffekten bestückt (die aber leider wegen des Sturms am Rosenmontag nicht eingesetzt werden durften …).

Kölsche Narren Gilde beendet Sitzungssession mit Überraschung für die Presse

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Mrz 072019
 

Fotos: Andreas Klein

Eine besondere Überraschung hatte sich die Kölsche Narren Gilde bei ihrer letzten Karnevalssitzung für diese Session am Karnevalssonntag im großen Festssaal des Maritim Hotel Köln einfallen lassen: Um den Pressevertretern für die umfangreiche Berichterstattung in der zurückliegenden Session zu danken, erhielten die Pressevertreter aus der Hand von Vizepräsident Stefan Virnich und dem stellvertretenden Pressesprecher Peter Butzon eine Spange verliehen, die eigentlich nur den Personen vorbehalten war, die in der Gruppe der Kölsche Narren Gilde am Rosenmontagszug 2019 mitgegangen sind.

Die Spange (Foto) zeigt die drei „Abteilungen“ der K.G. – Kölsche Narren Gilde, Musikkorps Kölner Husaren grün-gelb und Tanzgruppe Kölsche Stäänefleejer – die im Rosenmontagszug 2019 in der Gruppe mitgegangen sind. Wobei sowohl das Musikkorps als auch die Tanzgruppe eigenständige Vereine sind, die sich der Kölsche Narren Gilde angeschlossen haben. Eine nette Überraschung, die zeigt, welchen Stellenwert die Medien bei der Kölsche Narren Gilde haben.

Bernd Stelter

Für die jecken Gäste bei der Sitzung gab es hingegen traditionell den Maritim-Sonntagsorden der Kölsche Narren Gilde – und zwar für jeden Gast! Dazu kam ein über sechsstündiges Spitzenprogramm mit zwei Top-Rednern (Martin Schopps und Bernd Stelter), viel Musik (Querbeat, Paveier, Räuber, Klüngelköpp und Domstürmer) und erstklassigen tänzerischen Darbietungen (Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kölsche Stäänefleejer“, Tanzcorps „Fidele Sandhasen“ und der Showtanzgruppe „High Energy“). Die erste Abteilung eröffnete der „Öcher Storm“, das Traditionscorps aus Aachen. Die zweite Abteilung wurde durch das Musikkorps „Kölner Husaren grün-gelb“ eingeläutet. Und natürlich besuchte auch das Kölner Dreigestirn 2019 eine der letzten Sitzungen der Session 2019 an diesem Abend …

Jürgen Frenzel und Bernd Stelter • Foto: privat

Im Vorprogramm, zur Pausenunterhaltung und bei der Nachfeier im Foyer setzte die Kölsche Narren Gilde aus den „Kölschkracher“ Swen Kasztan, der als Alleinunterhalter mit Akkordeon den ganzen Saal auf Links drehte und die Jecken mit seinem Vortrag begeisterte.

Und, bevor wir es vergessen haben: In der vergangenen Session hat Bernd Stelter seinen „Berniebärchen“-Pin gegen eine Spende für einen guten Zweck abgegeben. Dabei ist eine Menge Geld zusammen gekommen, die wir hier bekannt geben dürfen. Nach der dreifachen Zählung durch den Fahrer von Bernd Stelter, Jürgen Frenzel, nach der letzten Sitzung stand am Abend fest, dass

6.555,00 €

für den guten Zweck gesammelt werden konnten! Da kann man nur Danke sagen und dem guten Zweck viel Spaß beim Geld ausgeben wünschen!

Große Kölner K.G. feierte letzte Sitzung im Gürzenich am Karnevalssonntag

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Mrz 072019
 

Foto: Andreas Klein

Die letzte Sitzung in dieser Session feierte die Große Kölner K.G. am Karnevalssonntag im Gürzenich. Wie jedes Jahr lag dieser direkt neben dem Zugweg der Kölner Schull- un Veedelszöch, was dazu führte, dass die Künstler die Veranstaltung nur über Umwege anfahren konnten – und die teilweise äußerst beratungsresistenten und schlecht instruierten Security-Mitarbeiter („Im Gürzenich ist heute keine Sitzung!“) taten zum jährlichen Chaos ihr übriges dazu …

Traditionell gibt es bei den Sitzungen der Große Kölner K.G. ein Vorprogramm. Am Karnevalssonntag spielten der Tanz- und Musikzug „Domstädter Köln“ mit der schottischen Royal Naval Piper Society, die seit 30 Jahren in Köln beim Karneval dabei sind, im Gürzenich-Foyer. Die Musiker kamen aus dem englisch-kölschen Gottesdienst in Neu-St. Heribert in Köln-Deutz. Dieser fand nun zum 19ten Mal statt.

Beim Aufzug des Kölner Dreigestirn mit dem Kölner Kinderdreigestirn und dem Tanzcorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte wurde der scheidende Prinzenführer Rüdiger Schlott zum Ehrensenator der Große Kölner K.G. ernannt. Für die Lacher an diesem Nachmittag waren Bauchredner Klaus Rupprecht („Klaus & Willi“), Jürgen Beckers als „Ne Hausmann“ und Bernd Stelter zuständig. Stelter freute sich über die vielen Kinder auf der Gürzenich-Treppe zur Bühne: „Da kann hier heute wenigstens keiner hochkommen und sich über meinen Doppelnamen-Witz beschweren.“, so Stelter mit einem Grinsen. Musikalisch unterhielten Kempes Feinest, die Räuber, die Paveier und die Höhner die Jecken, darunter traditionell viele Familien. Natürlich darf auch ein Traditonskorps nicht fehlen, die Altstädter Köln eröffneten aber nicht die Sitzung, sondern wurden mitten im Programm ohne Pause platziert.

Stromlose Ader und K.G. Blau-Rot feierten wieder gemeinsam

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Mrz 072019
 

Foto: Andreas Klein

Seit zehn Jahren verfolgen die K.G. Blau-Rot aus Köln-Dellbrück und die K.K.G. „Stromlose Ader“ am Karnevalssamstag eine erfolgreiche Strategie: Für jede Gesellschaft an sich wäre der Kristallsaal der Koelnmesse an dem Tag einfach zu groß, um diesen alleine zu bespielen. Also hat man sich zusammengetan – und feiert gemeinsam. Dabei ist es wichtig, dass es nicht „deine Gäste“ und „meine Gäste“ gibt – es gib nur „unsere Gäste“! Und die waren mit der Sitzung am Samstagabend äußerst gut unterhalten.

Die Präsidenten Frank Klever (K.G. Blau-Rot) und Hans-Peter Houben (Stromlose Ader) moderierten gemeinsam die Veranstaltung. Und gleich zu Beginn der Sitzung wurde Frank Klever von seiner Gesellschaft überrascht: Klever feierte sein 11-jähriges als Präsident der K.G. Blau-Rot und erhielt vom Vorstand und dem Senat seiner Gesellschaft eine Präsidentenmütze mit Federn in den Farben der Gesellschaft überreicht.

Und noch jemand wurde überrascht: Matthias Hombach, Musiker in der Saalkapelle von Markus Quodt, hatte seinen letzten Auftritt im Orchester. Seit 1972 war Hombach im Karneval aktiv, zuerst bei den Kölner Ratsbläser und dort als Paukenträger und Fahrer. 1973 spielte er, nachdem er Schlagzeugunterricht erhalten hatte, bereits kleine Trommel und Becken. 1992 wechselte Hombach dann zur neu gegründeten Kapelle Markus Quodt. Dort ist er als Sänger die Stimme des Orchesters und an der „decke Trumm“ für den korrekten Rhythmus verantwortlich. Desweiteren führte Homach das Notenarchiv und erstellte ganze Notensätze neu, als aus der „kleinen Kapelle“ das große Orchester Markus Quodt wurde. Wie bereits geschrieben: Am Karnevalssamstag war er zum letzten Mal dabei – und Markus Quodt hatte mit der Unterstützung der beiden Gesellschaften die Ehefrau von Matthias Hombach zur Veranstaltung eingeladen, wovon dieser natürlich nichts wusste …

Mit den Räuber startete man in den Abend. Für die ersten Lacher im Saal sorgte Dave Davis als „Motombo Umbokko“ (Foto oben). Die Band „cat ballou“ feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bandjubiläum und erhielt von den beiden Gesellschaften eine Torte geschenkt. Mit der Torte gab es eine Einladung an die Bandmitglieder, im ganz privaten Rahmen mit Partnern bei Veranstaltungen beider Gesellschaften dabei zu sein. Mit Kasalla und deren Hits ging es dann weiter im Programm. Beim Aufzug des Kölner Dreigestirn wurden der scheidende Prinzenführer Rüdiger Schlott und Volker Marx, Adjudant der Kölner Jungfrau, zu Ehrenmitgliedern der K.G. Blau-Rot ernannt.

Nach der Pause sorgte Bauchredner Klaus Rupprecht („Klaus & Willi“) für strapazierte Lachmuskeln. Das Tanzcorps „Kölner Rheinveilchen“, Bernd Stelter, die Micky Brühl Band und der Tanz- und Musikzug „Domstädter Köln“ mit deren schottischen Freunden unterhielten die jecken Gäste bis in den späten Abend hinein.

Im Rahmen der Sitzung wurden auch noch Jörg Mangen, scheidender Präsident des Reiter-Korps Jan von Werth, und Wolfgang Lutter zu Ehrenmitgliedern der K.G. Blau-Rot ernannt.

Deutzer K.G. Schäl Sick feiert im ausverkauften Congress-Saal der Koelnmesse

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Mrz 072019
 

Foto: Andreas Klein

Bereits zum Einlass erwartete die Gäste der Deutzer K.G. „Schäl Sick“ am Karnevalssamstag kölsche Tön: „Et Orjels Antje“ unterhielt mit bekannten kölschen Liedern, gespielt auf der Drehorgel, die Jecken, bevor es im ausverkauften Congress-Saal der Koelnmesse bis in den frühen Morgen stimmungsvoll rund ging …

Eröffnet wurde die Sitzung durch das Musikkorps „Schwarz-Rot Köln“ aus Köln-Deutz, die gemeinsam mit belgischen Freunden auf die Bühne des Congress-Saal zogen. Und was dann passierte, damit hatte man im Vorfeld nicht wirklich gerechnet: Die Musiker aus Köln und Brüssel räumten mal so richtig ab! Die Jecken im Saal feierten von der ersten bis zur letzten Minute den Auftritt – und es gab sogar eine lange Polonäse durch den gesamten Saal und über die Bühne vom jecken Publikum! Die belgischen Musiker von „Brassed Up!“ jedenfalls waren nach dem Auftritt begeistert und freuen sich schon auf den Gegenbesuch des Musikkorps zum „Halbfastenumzug“ in Belgien.

Die Band „Pläsier“ machte derweil im Foyer ihrem Ruf als Teil der „jungen Wilden“ alle Ehre: Trotz der Tatsache, dass man laut Programmplan noch gar nicht an der Reihe war, wollte man schon auf die Bühne und machte Druck. Natürlich ohne Erfolg! Ingrid Kühne als „De Frau Kühne“ ist da weitaus entspannter unterwegs. Das Kölner Dreigestirn besuchte die Jecken aus Köln-Deutz am Karnevalssamstag ebenfalls. Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“, Marita Köllner, das Tanzcorps „Colonia Rut-Wiess“ der Schlenderhaner Lumpe, die Räuber, die Rabaue, Bernd Stelter und Druckluft unterhielten die Gäste bis in den frühen Sonntagmorgen hinein …

Kölsche Grielächer beenden Sitzungssession mit Miljöh-Sitzung

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Mrz 072019
 

Fotos: Andreas Klein

Mit ihrer zweiten Miljöh-Sitzung beendeten die Kölsche Grielächer am 1. März 2019 ihre diesjährige Sitzungssession. Im ausverkauften Festsaal des Maritim Hotel Köln feierten die Jecken am Freitag nach Weiberfastnacht bis in den frühen Samstagmorgen hinein!

Das Korps der EhrenGarde der Stadt Köln machte den Anfang. Martin Schopps (Foto), einer der Top-Redner in der zurückliegenden Session, begeisterte die bunt kostümierten Gäste mit seinem Vortrag und holte sich wieder einmal Standing Ovations ab. Das Tanzcorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte zeigte anschließend, warum man zu den Top-Tanzcorps in Köln zählt. Da fliegen, passend zum Namen, die Mariechen richtig hoch!  Mit BRINGS und deren Gast-Sänger „Dennis aus Hürth“, Dave Davis als „Motombo Umbokko“ und den Höhner ging es durch die erste Abteilung.

Geißböcke fürs Dreigestirn

Mit dem Aufzug von Prinz Marc I., Bauer Markus und Jungfrau Catharina startete man in die zweite Abteilung. Für die Tollitäten gab es drei kleine Geißböcke als Präsente (Foto) sowie einen Scheck für das soziale Projekt der drei Narrenherrscher in Höhe von 1111 €.

Jörg Runge als „Dä Tuppes vum Land“, ebenfalls einer der Top-Redner der zurückliegenden Session, sorgte zu später Stunde noch einmal für Lachsalven. Nachdem bei einem vorhergehenden Auftritt eines der Bandmitglieder der „Bläck Fööss“ kollabiert war, sprang JP Weber um Mitternacht für die älteste aller kölschen Bands ein. Mit Bernd Stelter und den Domstürmer endete die Sitzungssession 2019 der Kölsche Grielächer.

Nippeser Bürgerwehr unterstützt Teil des Stabsmusikzuges nach Instrumentendiebstahl

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Mrz 072019
 

Foto: Andreas Klein

Vor einigen Tagen mussten die Musikfreunde Köln-Nippes, Teil des Stabsmusikzug der Nippeser Bürgerwehr, eine schockierende Entdeckung machen: Der Bus, in dem alle Noten und Musikinstrumente der Musikfreunde untergebracht waren, wurde aufgebrochen – und alles war weg! Für die restliche Session konnten zwar Leihinstrumente aufgetrieben werden, doch damit ist den Musikern auf lange Sicht natürlich nicht geholfen.

Die Nippeser Bürgerwehr konnte und wollte die Musiker aber nicht alleine mit dem Problem lassen. Und so wurde in den Reihen der Gardisten der Appelsinefunke gesammelt – zusammen gekommen sind 8888,88 €, welche im Rahmen des Korpsaufzuges zu Beginn der Kostümsitzung am 1. März 2019 dem sichtlich gerührten Leiter der Musikfreunde übergeben wurden.

Auf der letzten Sitzung der Nippeser Bürgerwehr in der Session 2019 gab es viel zu Lachen (mit Martin Schopps, Bernd Stelter und Ingrid Kühne als „De Frau Kühne“), Musik zum Schunkeln und Mitsingen (mit den Klüngelköpp, den Boore, den Paveier, Kasalla und den Räuber) sowie eine tänzerische Darbietung der Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ zur Geisterstunde …

Fidele Holzwürmer feiern im Jubiläumsjahr bereits die 71te Sitzung

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Mrz 072019
 

Fotos: Fidele Holzwürmer

Nach dem rauschenden Fest zum 70-jährige Bestehen der Fidele Holzwürmer am 15. Februar 2019 im New Yorker Harbour Club (nein, nicht in New York, sondern in Köln-Mülheim …) feierten am 1. März 2019 die Fidele Holzwürmer bereits ihre 71te Sitzung. Auch in dieser Session wieder mit einem bunt geschminkten Elferrat (Foto) unter der Leitung von Sitzungspräsident Walter Passmann.

Bereits beim Einlass sorgte „Et Orjels Antje“ mit ihrer Drehorgel dafür, dass die Gäste in Karnevalsstimmung kamen. Traditionell kommen ja die Jecken aus ganz Deutschland zur Sitzung des holzverarbeitenden Handwerks in der Handwerkskammer Köln. Da passte die Einstimmung mit alten kölschen Leedchern, die selbst jeder Immi mitsingen kann.

Höhner mit Dreigestirn

Mit dem Korps der Bürgergarde blau-gold starteten man in die Sitzung. Nach der musikalischen und tänzerischen Darbietung des Traditionskorps sorgten die Domstürmer mit ihren Hits für Partystimmung im Kristallsaal der Koelnmesse. Die ersten Lacher am Abend gab es anschließend mit Dave Davis als „Motombo Umbokko“, der gekonnt über seine Hautfarbe und den Vorurteilen, die viele Menschen mit Bürgern anderer Hautfarbe oder Religion haben, in seinem Vortrag Witze machte. Die Höhner spielten dann ihre bekannten und neuen Hits – und bekamen bei ihrem Vortrag Besuch vom Kölner Dreigestirn, welches in den Saal einzog, während die Höhner noch spielten (Foto). Die Tollitäten erhielten für ihre Sammlung einen Spendenscheck überreicht, bevor es mit Kasalla und deren Liedern in die Pause ging.

Die Tanzgruppe „Hellige Knäächte un Mägde“ eröffnete die zweite Abteilung. Die Hits der Klüngelköpp rissen die Jecken zu später Stunde noch einmal von den Stühlen. Und dass die Gäste der Fidele Holzwürmer auch kurz vor Mitternacht noch Zuhören wollen, wurde beim Vortrag von Volker Weininger als „Dä Sitzungspräsident“ schnell klar: Es war äußerst ruhig im Saal. Hiervon profitierte auch Bernd Stelter bei seinem Vortrag. Zum Finale zog dann der Tanz- und Musikzug „Domstädter Köln“ in den Saal ein, der in dieser Session nur von seinen schottischen Freunden der Royal Navy Pipers Society begleitet wurden. Die englischen Musiker, die sonst immer mit von der Partie sind, fehlten in dieser Session.

Im Rahmen der Sitzung wurde der langjährige Geschäftsführer der „Fidele Holzwürmer“, Jürgen Leber, in den Kreis der „Fidele Holzwürmer“ aufgenommen.