Die Karnevalsgesellschaft K.G. Blau-Weiss Alt Lunke 1936 e.V. geht mit dem Motto „Mir schwaade, singe und drinke Kölsch“ in die neue Session

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Nov 042018
 

Grafik: K.G. Blau-Weiß Alt-Lunke

Unter dem Motto „Mir schwaade, singe und drinke Kölsch“ startet die K.G. Blau-Weiss Alt Lunke 1936 e.V. am 10.11. in die neue Session.

Traditionell wird die Session bei der „Feier des 11. im 11.“ im Pfarrsaal St. Dionysius in Longerich eröffnet. Diese Veranstaltung wurde in der vergangenen Session aufgefrischt – es soll nicht mehr nur eine traditionelle Sitzung sein, sondern eine Mischung aus Sitzung und Feier. Es gibt weniger Sitzplätze und die Tanzfläche wurde erweitert. Man möchte diese traditionelle Veranstaltung auch für jüngere Karnevalsfreunde interessant machen.

Diese Neuerung fand positiven Zuspruch, weshalb man den Weg der schrittweisen Verjüngung nun weiter fortschreiten wird. Die erst seit zwei Sessionen durchgeführte „Party Blau-Weiss“ am Karnevalssamstag wird auch deshalb wieder stattfinden. Sie fand insbesondere bei jungem Publikum sehr großen und positiven Anklang. Sie findet am Karnevalssamstag ab 16.00 Uhr im Festzelt am Heckweg in Longerich statt.

Auch der Sitzungs-Frühschoppen „Zwei in Eins“ wird diese Session aufgewertet. Man hat bekannte Größen wie Kasalla, Kempes Feinest und Annemie Krawtschak engagieren können. Durch diesen, für die K.G., großen Invest möchte man den Sitzungsfrühschoppen noch erfolgreicher und interessanter machen.

Die K.G. startete vergangene Session eine Werbeaktion über Facebook, Internet und Plakaten um neue und jüngere Mitglieder für die Blau-Weissen zu werben. Da dies mit Erfolg gekrönt war, wird man dies in dieser Session mit neuen Plakate und Aktionen fortsetzen. Man will durch diese Aktion ganz deutlich zeigen, dass die K.G. offen für neue Ideen ist und hofft auf zahlreiches Interesse und Anregungen von Karnevalsfreunden jeden Alters. Informationen und Kontaktadressen sind auf der Facebookseite und der Homepage der Gesellschaft zu entnehmen.

Man ist seitens der Gesellschaft sehr stolz und davon überzeugt, diese Session ein interessantes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt zu haben. Man freut sich bei den folgenden Veranstaltungen auf zahlreiche Teilnahmen:

Nov
10
Sa
Sessionseröffnung der K.G. Blau-Weiß Alt-Lunke @ Pfarrheim St.Dionysius Köln-Longerich/Lindweiler
Nov 10 um 20:00
Feb
17
So
Kölsche Mess der K.G. Blau-Weiß Alt-Lunke @ St.Dionysius Köln-Longerich/Lindweiler
Feb 17 um 9:45
Feb
23
Sa
Kinderfastelovend der K.G. Blau-Weiß Alt-Lunke @ Festzelt Longerich
Feb 23 um 15:00
Feb
24
So
Situngs-Frühschoppen „2-in-1“ der K.G. Blau-Weiß Alt-Lunke @ Festzelt Longerich
Feb 24 um 11:11
Feb
28
Do
Wieverfastelovend im Festzelt Longerich @ Festzelt Longerich
Feb 28 um 13:11
Mrz
2
Sa
Blau-Weiß-Party der K.G. Blau-Weiß Alt-Lunke @ Festzelt Longerich
Mrz 2 um 16:00
Mrz
3
So
„D´r Zoch kütt“ der K.G. Blau-Weiß Alt-Lunke @ Festzelt Longerich
Mrz 3 um 13:00

 

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)

(Früh-)Start in die Session 2018/2019 bei drei Gesellschaften

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Nov 042018
 

Am gestrigen Samstagabend starteten gleich drei Gesellschaften in die Karnevalssession 2018/2019. Wobei eine Gesellschaft, bei genauerer Betrachtung, nicht nur in die Session startete, sondern auch ihre Jubiläumssession mit einer Gala beendete. Wer wo und wie feierte, können Sie nachfolgend etwas ausführlicher lesen.

Große Sülz-Klettenberger beendet Jubiläumssession und startet in die neue Session

Fotos: Andreas Klein

Im Belvedere-Saal des Pullman Cologen Hotel, hoch über den Dächern von Köln und mit weitem Blick über die abendliche Stadt, feierte die Große Sülz-Klettenberger mit zahlreichen Gästen im Rahmen einer Gala das Ende der Jubiläumssession „90 Jahre Große Sülz-Klettenberger“ und den Start in die lange Session 2018/2019, die bekanntlich erst im März 2019 enden wird.

Gegründet wurde die Gesellschaft 1928 als „Karnevalsgesellschaft Grön-Rut Sülz-Klettenberg“. Im Jahr 1935 wurde die Gesellschaft in „Karnevalsgesellschaft Löstige Sülzer“ umbenannt. Den heutigen Namen erhielt sie Mitte der sechziger Jahre; den Gesellschaftsfarben Grün und Rot ist man aber bis heute treu geblieben. Nach dem zweiten Weltkrieg gehörte die Gesellschaft zu den ersten Gesellschaften, die wieder Karnevalssitzungen veranstalten durfte. Im Jahr 1953 veranstaltete man den ersten Sülzer Veedelszoch am Karnevalsdienstag. Seit mehr als närrische elf Jahre leitet Hermann-Josef Billetter die Geschicke der Familiengesellschaft als Vorsitzender, Präsident und Sitzungspräsident (im Foto mit Pressereferentin Nicole Nabbefeld).

Bei dem gestrigen Gala-Abend gab es neben einem leckeren Buffet auch ein Überraschungsprogramm, zu dem keiner der Verantwortlichen etwas sagen konnte (oder wollte). Einzig und allein die Tatsache, dass keine Künstler gegen Gage verplichtet worden waren, sondern das Programm aus „den eigenen Reihen“ gestellt wurde, war den Verantwortlichen zu entlocken …


K.G. Kölsche Figaros feierte an neuer Wirkungsstätte und tat Gutes

Scheckübergabe bei den Figaros

Zum ersten Mal feierte die K.G. Kölsche Figaros ihre Sessionseröffnung im Saal des Brauhaus „Em kölsche Boor“ am Eigelstein. Dem Ruf war neben der Gesellschaft auch deren Ehrentanzcorps „Agrippina Colonia“ gefolgt.

Nach der Begrüssung durch den Schatzmeister und Sitzungspräsidenten Harald Esser stellte dieser den neuen Sessionsorden der Gesellschaft vor, der „diesmal an den Berufsstand des Friseur und mit einer kreHAARtiven Abweichung des diesjährigen Mottos“ angelehnt ist. Den Orden gibt es auf den Veranstaltungen der Gesellschaft.

Gleich zwei Schecks übergab die Gesellschaft anschließend an wohltätige Zwecke: Herr Wenzel vom „Förderverein für krebskranke Kinder e. V. Köln“ und Thomas Gemein vom „Förderverein Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße Köln“ erhielten jeweils 250 € für ihre Projekte.

Anschließend wurden Texthefte verteilt, denn die Figaros und ihre Gäste mussten selbst ran: Gleich 2 * 11 der beliebtesten Karnevalshits galt es selbst zu singen. Darunter Klassiker wie „Drink doch ene met“ und „En uns´rem Veedel“, aber auch aktuellere Hits wie „Jedäuf met 4711“ oder „Du bes Kölle“. Und der Gast, welcher den Karnevals-Super-Hit des Abends richtig voraussagen konnte, durfte sich auch noch über ein Präsent freuen.

Unterstützt wurden die Kölsche Figaros von Mundartsänger Philipp Oebel und dem Team von „schaedelmusic“.


Traditionelle Sessionseröffnung bei den Kölsche Grielächer

Fidele Kölsche bei den Grielächer

Im kleinen Festsaal des Maritim Hotel, dem Saal „Heumarkt“, feierte am gestrigen Abend die K.G. Kölsche Grielächer ihre traditionelle Sessionseröffnung. Bereits gleich zu Beginn der Veranstaltung erhielten die Mitglieder der Gesellschaft den neuen Sessionsorden und die Damen den Damenorden aus der Hand des Vorstands.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Präsidenten der K.G., Rudi Schetzke, zogen die Fidele Kölsche (Foto) in den Saal ein. Die Fidele Kölsche feiern in wenigen Tagen ihr 30-jähriges Bestehen mit einer Veranstaltung in den Sartory-Sälen. Mit ihren traditionellen Leedcher holten die Fidele Kölsche gleich zu Beginn die Jecken im Maritim Hotel von den Stühlen.

Mit einem großen Buffet, welches im Foyer des Maritim aufgebaut war, stärkten sich anschließend die Gäste für den restlichen Abend.

Tenor Tino Selbach unterhielt mit bekannten Liedern die Jecken, bevor es zu den Vereidigungen der neuen Mitglieder und zu Ehrungen verdienter Mitglieder überging. Die Gesellschaft nahm mit Markus Quetting und Christoph van Dyck zwei neue Mitglieder auf, der Senat der Kölsche Grielächer mit Hermann Kuwald, Peter Radermacher und Tim Oelkers drei neue Mitglieder. Das vierte neue Mitglied des Senats, Gerd Velden, hatte auf dem Weg zur Veranstaltung einen schweren Autounfall – der Wagen ist Totalschaden, Velden hat nur leichte Blessuren erlitten. Gute Besserung auch von uns.

Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden Anton Bahr und Wilfried Jansen (2 * 11 Jahre), Klaus Hoffmann und Wolfgang Peters (3 * 11 Jahre) sowie Dieter Richter und Horst Weber (50 Jahre) geehrt. Toni Weiss und Manfred Bloeming wurden zu Ehrengrielächer ernannt.

Nach den Vereidigungen und Ehrungen konnte sich die Nachwuchsband „Planschmalöör“ den jecken Grielächern und ihren Gästen präsentieren.

Sessionsmagazin „Karneval in Köln 2019“ erscheint pünktlich zum 11.11.

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Nov 022018
 

Repro: Andreas Klein

Damit die Jecken bei der Fülle an karnevalistischen Veranstaltungen den Überblick behalten, erscheint pünktlich zum 11.11. wieder das Sessionsmagazin „Karneval in Köln 2019“. Herausgegeben vom Festkomitee Kölner Karneval in Zusammenarbeit mit dem BKB Verlag bietet das Buch Berichte, Tipps und Termine rund um die fünfte Jahreszeit.

Was verbirgt sich hinter dem Motto „Uns Sproch es Heimat“? Was haben Carnival Brasil und Casa Blanca mit Fastelovend zu tun? Und wie werden neue Künstler fit für die Bühne gemacht? Das sind nur einige der Themen, die zusammen mit Hintergrundgeschichten, mehr als 800 Veranstaltungen und allen Infos zu Veranstaltern und Veranstaltungsorten auf die kommende Session vorbereiten.

Der Terminkalender „Karneval in Köln 2019“ ist ab sofort für 2,50 Euro im Buchhandel, am Kiosk, bei den Theaterkassen, bei Deiters und KölnTourismus erhältlich oder online bestellbar.

Alle Termine im Überblick gibt es auch online über die App „AppSolut Jeck“ oder auf koelnerkarneval.de.

Sessionsmagazin „Karneval in Köln 2019“ erscheint pünktlich zum 11.11.

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Nov 022018
 

Repro: Andreas Klein

Damit die Jecken bei der Fülle an karnevalistischen Veranstaltungen den Überblick behalten, erscheint pünktlich zum 11.11. wieder das Sessionsmagazin „Karneval in Köln 2019“. Herausgegeben vom Festkomitee Kölner Karneval in Zusammenarbeit mit dem BKB Verlag bietet das Buch Berichte, Tipps und Termine rund um die fünfte Jahreszeit.

Was verbirgt sich hinter dem Motto „Uns Sproch es Heimat“? Was haben Carnival Brasil und Casa Blanca mit Fastelovend zu tun? Und wie werden neue Künstler fit für die Bühne gemacht? Das sind nur einige der Themen, die zusammen mit Hintergrundgeschichten, mehr als 800 Veranstaltungen und allen Infos zu Veranstaltern und Veranstaltungsorten auf die kommende Session vorbereiten.

Der Terminkalender „Karneval in Köln 2019“ ist ab sofort für 2,50 Euro im Buchhandel, am Kiosk, bei den Theaterkassen, bei Deiters und KölnTourismus erhältlich oder online bestellbar.

Alle Termine im Überblick gibt es auch online über die App „AppSolut Jeck“ oder auf koelnerkarneval.de.

Koot un spack – Klaaf us Kölle

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Nov 012018
 

Die Session 2018/2019 mit den Feierlichkeiten rund um den 11.11.2018 naht mit großen Schritten. Für den Monat Oktober 2018 blicken wir in unserer beliebten Rubrik „Koot un spack“ wieder auf die Ereignisse in den Gesellschaften zurück, bevor wir dann am kommenden Wochenende in die Berichterstattung starten. Viel Spaß beim Lesen!

Jahreshauptversammlung der KG Kölsche Sproch 2015 e.V.

Ende August 2018 stand die erste Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen nach der Gründung an. Zu Beginn gab Peter Jakob Müller den Bericht des Vorstandes ab wo man schon erkennen konnte, das der Verein sich weiter verbessert hat. Weiterhin gab es einen wieder höheren Kassenbestand nach dem Geschäftsjahr. Bereits im Vorfeld wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eine geänderte Satzung beschlossen, die einmal komplett überarbeitet wurde hauptsächlich um die Gemeinnützigkeit zu bekommen gerade auch wegen der Kindertanzgruppe Kölsche Dom Quös. Für die nächsten 5 Jahre setzt sich der geschäftsführende Vorstand nach der Wahl wie folgt zusammen: 1 Vorsitzender und Präsident Peter Jakob Müller, 2. Vorsitzender Jürgen Peters, Schatzmeister Werner-Fredy Dey und Schriftführerin Alexandra Epstein. Im erweiterten Vorstand wurden Winfried Kaspar (Mann für alle Fälle) und Anna Epstein (Jugendvertretung) gewählt die auch als Trainerin der Kölschen Dom Quös fungiert. Wir gratulieren dem gewählten Vorstand und wünschen ihm weiterhin alles Gute und eine sichere Hand bei der Vereinsführung.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Neuer Ratsherrensprecher bei der Große Allgemeine K.G.

Beim Ratsherrentreffen am Freitag, den 26.10.2018 ließen die anwesenden Ratsherren bei genussvollem “Klaaf und Verzäll“, das zukünftig zweimalige Ratsherrentreffen im Jahr wieder aktiv aufleben. Unser Senatspräsident Markus Frömgen stellte sich als Ratsherrensprecher zur Wahl und wurde einstimmig gewählt. Wir wünschen Ihm viel Spass im Amt und immer eine gute Hand bei seinen Entscheidungen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


KG Köln-Rodenkirchen von 2014 e.V. meldet: „Mer schrieve Jeschichte …!“

Grafik: K.G. Köln-Rodenkirchen

„Große Ereignisse werfen Ihre Schatten voraus …!“: Die KG Köln-Rodenkirchen von 2014 e.V. wird 2019 mit einer eigenen Gruppe im Kölner Rosenmontagszug mitgehen!

Damit schreibt die junge KG (Gründung: 2014), die bereits seit 2017 Mitglied im Festkomitee Kölner Karneval ist, Geschichte. Als erste KG aus Rodenkirchen präsentieren die Herzblut Karnevalisten Ihr geliebtes Veedel nun in Köln vor Millionen Publikum und schlagen damit die symbolische Brücke von Rodenkirchen nach Köln.

„Ziel unserer Gründung in 2014 war es u. a. früher oder später im Kölner Rosenmontagszug mitzugehen um endlich mal Rodenkirchen im Zoch zu repräsentieren – für dieses Vorhaben wurden wir teilweise belächelt und nicht ernst genommen – jetzt ist es schon nach 5 Jahren soweit was uns unendlich stolz und glücklich macht!“, so der Präsident der mittlerweile über 80 Mann starken Gesellschaft, Marcus Becker.

Die KG Köln-Rodenkirchen wird als Gruppe 18 mit Ihrem unverkennbaren hellblauen Gehrock und Ringelshirt durch Köln ziehen und neben unzähligen Kamelle un Strüßcher sicher das Ein und Andere Bützjer verteilen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Open- Air Sessionseröffnung zur Session 2018/2019 in der Porzer Fußgängerzone

„Nubbel, Garde, Poorzer Jecke Zesamme durch uns Stroße trecke“

Unter diesem Motto eröffnen die Poorzer Nubbele traditionell, zusammen mit dem Festausschuss Porzer Karneval, am 11.11.2018 am Fasteloovendsplätzchen auf der Bahnhofstr. in Porz die Karnevalssession 2018/2019.

Nach der offiziellen Sessionseröffnung um 11:11 Uhr durch unseren Bezirksbürgermeister Henk van Benthen erwartet Sie ein buntes Bühnenprogramm, das mit dem jecken Nachwuchs von Ronja´s Räuberhorde beginnt und später von den „Dräcksäck“ und der Gruppe „Tacheles“ musikalisch eingerahmt wird. Auch der Sessionsnubbel wird an diesem Tag standesgemäß angeliefert und, bis zur Übernahme durch seine Paten, dem Verein übergeben. Für die kleinen Jecken sorgt Fiolino mit einer kleinen Überraschung für Kurzweil.

Natürlich präsentieren sich, sowohl das angehende Kinder-, als auch das „große“ Dreigestirn auf der ersten offiziellen Veranstaltung ihrem närrischen Volk. Für den ausrichtenden Verein ein erstes Highlight, da die Poorzer Nubbele zum erstem Mal das komplette närrische Trifolium stellen dürfen. Für die beiden Dreigestirne, einschließlich der jeweiligen Equipe, dürfte dieser Auftritt die erste Feuerprobe und der Auftakt zu einer unvergesslichen Zeit sein.

Um diesen Tag für alle Beteiligten, insbesondere die angehenden närrisch Regenten, zu einem erfolgreichen Start in die Session zu machen, sind alle Porzer ab 10:00 Uhr herzlich eingeladen, sich gemeinsam mit vielen Karnevalisten auf die jecke Zick einzuschunkeln.

(Quelle: Pressemitteilung des Festausschuss Porzer Karneval)


Sessionseröffnung und Corpsappell der Blau-Wiesse Funke Wahn e.V.

Die Blau-Wiesse Funke Wahn e.V. feiern Ihre Sessionseröffnung und Corpsappell am 09.11.2018 ab 19.00 Uhr, im Pädagogischen Zentrum Wahn, Albert-Schweitzer-Str. 8, 51147 Köln.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen, das Kindertanzcorps & Große Tanzcorps der Blau-Wiesse Funke Wahn e.V.. Unsere Marketenderinnen des Corps haben eine große Überraschung zugesagt und die Musikband „RhingBlood“ wird gute Laune verbreiten, wir sind gespannt. Die Sessionseröffnung mit der traditionellen Abnahme des Kindertanzkorps und der Tanzgarde steht im Mittelpunkt des Appell. Das ganze Jahr haben die Aktiven trainiert und jetzt ist es soweit. Man kann das erlernte endlich der Gesellschaft zeigen und präsentieren. Die Aufregung nach bestimmt gelungener Leistung ablegen und im Kreise der Freunde und BWF-Familie ausgelassen in die Session 2018/2019 starten.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Jahreshauptversammlung bei der Kölsche Narren-Gilde

Auf ihrer Jahreshauptversammlung hat die Kölsche Narren-Gilde zahlreiche Posten neu besetzen müssen, nachdem in den vergangenen Monaten einige Mitglieder ihre Ämter niedergelegt hatten.

Das Präsidium der Gesellschaft setzt sich nun zusammen aus Helmut Kopp (Präsident), Stefan Virnich (Vizepräsident und Zuggruppenleiter) sowie Manfred Lützeler (Schatzmeister und Chef des Protokolls). In den geschäftsführenden Vorstand wurden Manfred Backhausen (Schriftführer), Jochen Becker (2. Zuggruppenleiter), Stefan Bertrams (Kassierer), Günter W. Frank (Senatspräsident), Ulrich Janke (Marketing), Theo Virnich (Sponsoring) sowie Peter Vosen (Quartiermeister) gewählt oder in ihren Ämtern bestätigt.

Für die kommende Session hat die Kölsche Narren-Gilde noch einmal kräftig an den Programmen der Sitzungen „geschraubt“.

Mitgliederversammlung des Festkomitees Kölner Karneval: Holger Kirsch und Ralf Schlegelmilch neu im Festkomitee-Vorstand

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Okt 302018
 

Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn (ganz rechts) begrüßt die neuen Vorstandsmitglieder Ralf Schlegelmilch (ganz links) und Holger Kirsch (2. von rechts) sowie den neuen Geschäftsführer der gGmbH des Kölner Karnevals, Dr. Joachim Wüst (2. von links).
Foto: Festkomitee Kölner Karneval

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Festkomitees Kölner Karneval am 29. Oktober wurden verschiedene Veränderungen in der Führung der Kölner Karnevalisten bekannt gegeben. So wurden Holger Kirsch (Prinz im Kölner Dreigestirn in der Session 2015) und Ralf Schlegelmilch (Präsident der Willi-Ostermann-Gesellschaft Köln 1967 e.V.) in den erweiterten Vorstand berufen. Dr. Joachim Wüst, bislang schon Vizepräsident des Festkomitees, wird künftig auch einer der drei ehrenamtlichen Geschäftsführer der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kölner Karnevals mbH. Er folgt damit auf Jürgen Palm, der dieses Amt aus Altersgründen aufgibt. Von ihrem Amt als Mitglied des erweiterten Vorstandes des Festkomitees ist Dr. Martina Kratz zurückgetreten, da sich die 30-jährige Juristin mehr auf den Beruf konzentrieren wird.

„Ich bin froh, dass wir mit Holger Kirsch und Ralf Schlegelmilch zwei ausgewiesene Karnevalsexperten für das Festkomitee gewinnen konnten”, erklärt FK-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Beide werden uns mit ihren individuellen Stärken und ihrem karnevalistischen Sachverstand eine große Unterstützung sein.” Holger Kirsch wird künftig als Vertreter des Festkomitees beim Bund Deutscher Karneval fungieren und die Schnittstelle zu anderen Karnevalsvereinen in ganz Deutschland sein. Zudem unterstützt er den Zugleiter in der Session 2019. Der 44-jährige Architekt kommt aus der Flittarder KG, war 2015 als Holger I. Prinz im Kölner Dreigestirn und engagiert sich neben dem Karneval auch für den Kinderhilfsverein ‚Laachende Hätze e.V.’ Ebenfalls neu im erweiterten Vorstand ist Ralf Schlegelmilch. Er widmet sich mit zwei weiteren ehrenamtlichen Mitarbeitern den Themen Vermarktung und Sponsoring. Die karnevalistische Heimat des 54-Jährigen ist die Willi-Ostermann-Gesellschaft, deren Präsident er seit 2012 ist. Seit dem Vorjahr war Schlegelmilch Mitglied des Beirates des Festkomitees. Seine Nachfolgerin dort wird Ursula Brauckmann, die von der Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit gewählt wurde.

Eine zusätzliche Funktion wird künftig Dr. Joachim Wüst bekleiden. Der Aufsichtsrat der Gemeinnützigen GmbH hat den Juristen und Steuerberater als einen der Geschäftsführer der gGmbH berufen. Diese wird er künftig zusammen mit FK-Präsident Christoph Kuckelkorn und FK-Vizepräsident Alexander Dieper ehrenamtlich leiten. Seine Funktionen als Justitiar und Programmgestalter innerhalb des geschäftsführenden Vorstands behält der 59-Jährige bei.

Aus den Führungsgremien ausscheiden werden Jürgen Palm und Dr. Martina Kratz. Palm war seit 2000 einer der Geschäftsführer der gGmbH. In dieser Zeit hatte der heute 75-Jährige den finanziellen Konsolidierungsprozess der Gemeinnützigen Gesellschaft des Kölner Karnevals intensiv begleitet. Für seine langjährigen Verdienste um den Kölner Karneval wurde der ehemalige Präsident der Prinzengarde Köln mit dem Verdienstorden in Gold mit Brillanten – der höchsten Ehrung im Kölner Karneval – ausgezeichnet. Dr. Martina Kratz scheidet aus beruflichen Gründen aus dem FK-Vorstand aus. Sie wird als ehrenamtliche Unterstützung dem Vorstand aber weiter zur Verfügung stehen und zum Beispiel auch in Zukunft die ZDF-Mädchensitzung moderieren.

Präsentationsabend des Stammtisch Kölner Karnevalisten für die Session 2019

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Okt 282018
 

Am gestrigen Abend präsentierte der Stammtisch Kölner Karnevalisten im großen Festsaal des Maritim Hotel Köln die Programme der Künstler für die kommende Session 2018/2019. Mit insgesamt 16 Programmpunkten ein relativ strammes Programm, welches da dem Fachpublikum und den geladenen Gästen vorgestellt wurde. Kein Wunder, dass der Zeitplan bereits in der ersten Abteilung knapp 20 Minuten Verzug zu verbuchen hatte. Am Ende des Abends waren es dann gut 40 Minuten, die man den geplanten Zeiten hinterher hinkte – und dies, obwohl ein geplanter Programmpunkt erst gar nicht erschienen war …

Fotos: Andreas Klein

Nach einer kurzen Begrüssung durch den Baas des Stammtisch, Bruno Praß, erwartete die Gäste im äußerst gut besuchen Maritim-Festsaal ein Opening mit Gänsehaut-Faktor: Micky Brühl, Frontmann der gleichnamigen Band, und Star-Tenor Norbert Conrads stimmten gemeinsam den Hit der Micky Brühl Band, „Ich mööch zo Foß noh Kölle jonn“, an. Den Hintergrund hierfür bildeten die Kinder- und Jugendtanzgruppen der Mitgliedsvereine des Stammtisch Kölner Karnevalisten, zu denen sich von der Seite die Künstler des Abends dazu gesellten. Ein eindrucksvolles Opening, welches die Gäste im Saal begeisterte.

In einem knapp 20-minütigen Block präsentierten hiernach drei der Kinder- und Jugendtanzgruppen jeweils einen Tanz. Beteiligt daran waren die Tanzgruppe „Original Kölsch Hännes´chen“, die „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ sowie die Höppemötzjer. Die „Pänz vum Kölsch Hännes´chen“ tanzten durchweg als Hänneschen und Bärbelchen über die Bühne und zeigten, wie die Großen, eine eher traditionell angelegte tänzerische Darbietung. Wenn man bedenkt, dass in dieser Kinder- und Jugendtanzgruppe auch die ganz kleinen Pänz dabei sind, durchaus die richtige, sinnvolle Entscheidung. Die Knochen kaputt tanzen können diese Pänz sich auch noch, wenn die mal groß sind …

Schon etwas mehr akkrobatische Elemente zeigte die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kammerkätzchen und Kammerdiener„, wobei die Kammerdiener am gestrigen Abend stark in der Unterzahl waren: Lediglich zwei Kammerdiener tanzten mit den jungen Nachwuchs-Kammerkätzchen. Dass es im tänzerischen Bereich im Karneval einen Herrenmangel gibt, ist ja bekannt. Aber dass man offenbar so gar keine Jungs findet, die bereit sind, mit den jungen Damen zu tanzen, ist schon bemerkenswert. Vielleicht liest ja der ein oder andere junge Mann den Artikel – die Mädels würden sich sicher über männliche Unterstützung freuen!

Bei den „kleinen“ Höppemötzjer waren die jungen Herren dann schon zahlreicher vertreten. Hier liegt es aber auch vielleicht daran, dass die Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert – und in der Kinder- und Jugendtanzgruppe vielleicht die Enkelchen der Gründerinnen und Gründer ihre karnevalistische Heimat gefunden haben. Nachdem sich die Tanzgruppe im Knaatsch von ihrer bisherigen Partnergesellschaft getrennt hat, reist man in der kommenden Session eben ohne gesellschaftliche Unterstützung durch die Säle des Rheinlands.

Nach der Eröffnung mit einem Block von drei jungen Tanzgruppen zu starten, verdient den Respekt des Stammtisch-Vorstands. Ein starkes Zeichen, dass der Karneval in Köln im ein oder anderen Bereich durchaus ein Nachwuchsproblem hat – aber im karnevalistisch-tänzerischen Bereich sind gerade die jungen Damen eine Bank für aktive Nachwuchsförderung. Und wer weiß, vielleicht findet ja auch noch der ein oder andere junge Herr es spannender, sich im Karneval tänzerisch zu engagieren. Tanzpartnerinnen sind jedenfalls genügend da.

Stefan Dahm

Ebenfalls noch jung an Jahren – aber schon ein alter Hase auf der karnevalistische Bühne – ist Stefan Dahm. Der 15-jährige Sänger, der seine Lieder immer im breitesten Kölsch vorträgt, präsentierte sich am gestrigen Abend mit zwei neuen Liedern. Der Song „Himmel op de Ääd“ ist eine eher leisere Schunkelnummer über Köln, Heimat und so weiter. Ein schönes Lied, welches auch akkustisch im Saal gut rüberkam. Nicht ganz so gut von der akkustischen Seite her war der zweite Song „Multi Kulti“, der teilweise etwas übersteuert klang. Dieses lag aber sicherlich daran, dass der Pressetisch quasi „in der Beschallung“ saß und die Bass-Box doch ordentlich wummerte. Da es beim leiseren Lied keine akkustischen Probleme gab, muss sich in diesem Fall wohl die Saaltechnik den Hut anziehen! Beide neuen Lieder von Stefan Dahm können sich durchaus hören lassen. Den Song „Multi Kulti“, der sich mit dem multi-kulturellen Köln, wo neben Kölnern ja bekanntlich auch viele andere Nationalitäten größtenteils friedlich nebeneinander existieren, beschäftigt, sollten sich gerade viele „heimatverliebte Kölner“ mal genauer anhören …

„Ne komische Hellije“

Bei der Anmoderation erläuterte Moderator Manfred Schweinheim, dass der nachfolgende Redner bereits seit den 1980er Jahren auf den Bühnen unterwegs wäre … vielleicht hätte er auch erwähnen sollen, dass der größte Teil der Witze, die Peter Kolb in seiner Type als „Ne komische Hellije“ vortrug, aus der gleichen Dekade stammen! Die angekündigten „Geschichten aus dem Leben“ waren dumpf vorgetragene schlechte Witzchen, wie man sie auf den Witzeseiten der bekannten Illustrierten seit Jahrzehnten immer wieder einmal vorgesetzt bekommt. Und die zwei, drei „neueren“ Witze sind seit fünf, sechs Jahren auf den entsprechenden Internet-Witz-Seiten schon in der Rubrik „Oldies“ einsortiert. Der mit Abstand schlechteste Redner des gestrigen Abends!

Peter Kerscher

Seit 25 Jahren ist Bauchredner Peter Kerscher im Stammtisch Kölner Karnevalisten aktiv, lange Jahre auch im Vorstand. Mit seiner Partnerin, der Kuh „Dolly“, bereist Kerscher die ganze Welt, um die Menschen zum Lachen zu bringen. Am morgigen Montag geht es für Kerscher wieder auf in die Welt – doch anlässlich seiner Ernennung zum Ehrenmitglied des Stammtisch Kölner Karnevalisten liess er es sich natürlich nicht nehmen, mit Dolly eine Kostprobe seines Könnens abzugeben. Hierbei war Kerscher tagesaktuell unterwegs, sei es in innenpolitischen Themen, sei es in Sachen „US-Präsident“ oder auch der #metoo-Debatte. Teilweise gehen die Gags unter die Gürtellinie, aber ohne richtig schlüpfrig zu werden. Guter Vortrag vom neuen Ehrenmitglied des Stammtisch.

„Kölsche Adler“

Vor Jahren gründete sich im damaligen Karnevalistenforum eine Amateurband aus Musikern unterschiedlicher Bands. Man spielte zuerst nur „just for fun“. Später dann auch außerhalb der Session als „karnevalistenforum.de-Band“ auf Sommerfesten und für wohltätige Zwecke. Nachdem sich das Karnevalistenforum dann langsam auflöste, wurde aus der Band die „Kölsche Adler“, die sich dann auch in der Karnevalssession zeigte. Der ein oder andere Amateur konnte zu dieser Zeit den gestiegenen Auftrittszahlen nicht mehr Herr werden – und musste die Band verlassen. Doch lange Jahre blieb zumindest ein Grundgerüst der alten Amateur-Band den Adlern treu. Wenn man heute die „Kölsche Adler“ sieht, hat diese Band mit alten Zeiten nicht mehr viel zu tun – bis auf das Grundkonzept vielleicht: Ein satter Sound, musikalisch unterstützt von Blechbläsern – dies begeisterte schon zu ganz alten Zeiten die Jecken. Die aktuellen Adler müssen aber noch etwas am Sound schrauben: Bei der Anmoderation der Songs ein Echo auf dem Mikro – das klingt grausam! Und auch insgesamt war der Sound streckenweise viel zu laut. Und das lag dieses Mal nicht am Saalsound!

„Dä Nubbel“

Bei Michael Hehn scheiden sich die Geister. Viele Jecken lieben die Type des „Nubbel„. Aber genauso viele können mit dieser Type nichts anfangen. In der letzten Session war die Rede des „Nubbel“ nicht wirklich gut. Das haben sogar viele Fans eingeräumt. Doch in dieser Session muss man sagen: „Schwamm drüber! Der Nubbel ist in der kommenden Session mit seinem Vortrag DIE rednerische >Neuentdeckung< im Karneval!“ Für seine Verballhornung von bekannten Namen und Begriffen mit Hilfe der kölschen Sprache erhielt Michael „Nubbel“ Hehn am gestrigen Abend hochverdiente Standing Ovations! Eine Rede in dieser Qualität in jeder Session (und ja, er hatte in seiner ersten Session eine ähnlich gute Rede – die diesjährige ist aber der Oberhammer …), und der Nubbel würde in kürzester Zeit in einer Reihe mit den Top-Stars der rheinischen Redner genannt. Und das mit vollem Recht!

„De Blömcher“

Im letzten Jahr vollzog sich bei der nächsten Gruppe, die sich präsentierte, ein Wandel. Aus „Blom un Blömcher“ wurden „De Blömcher„. Und auch nach dem Ausstieg von Hannes Blum bleibt man sich dem Konzept treu: Parodien bekannter Hits mit lustigen Texten, angereichert mit Gags – und, ganz neu, Videoeinspielern auf einer großen Videowand, welche die Band-Techniker in Sekundenschnelle aufgebaut haben. Einen alten Song von „Blom un Blömcher“ mit dem Titel „Mamm, sprech doch noch einmol met uns Kölsch“ haben „De Blömcher“ generalüberholt und in einen Sound der heutigen Zeit gepackt. Unterstützt werden sie bei dem Song von „Jason, dä Immi“, der für den Sprechgesang (aka „Rap“) zuständig ist. Und natürlich darf auch das bekannte „Scheissejal (ob de Hohn bes oder Hahn)“ bei den Blömcher nicht fehlen. Wer in der kommenden Session die Blömcher im Programm hat, darf sich auf gute Unterhaltung freuen.

Norbert Conrads und Simon Bay

Der nächste Auftritt sorgte nicht nur am Pressetisch für Gänsehaut: Simon Bay, ehemaliger Keyboarder der Band „Kölsch Fraktion“, begleitete Star-Tenor Norbert Conrads am E-Piano. Zwei Personen, eine große Bühne, kölsche Lieder in einem „klassischen“ Gewand – und ein Saal, in dem man eine Stecknadel fallen hören könnte. Wenn Conrads nicht so hervorragend singen würde! Der Vortrag von Conrads und Bay am gestrigen Abend war ein absoluter musikalischer Hochgenuss! Wie schon geschrieben – Entenpelle pur! Aber – in einem Karneval, wo die Musik meistens laut sein muss, leider völlig deplatziert in einem Sitzungsprogramm. Bei einem Gala-Abend, als Opener auf einer Gala-Sitzung, einer Sessionseröffnung im edlen Hotelambiente, einem Fischessen – von mir aus auch auf einem Sommerfest – sicherlich einer der besten Programmpunkte (wenn nicht sogar der Beste …), den man seinen Gästen präsentieren kann. Aber auf einer Kostümsitzung oder gar einer Mädchensitzung? Keine Chance! Da würde diese Nummer leider untergehen. Quasi „Perlen vor die Säue“. Hochverdiente Standing Ovations für Norbert Conrads und Simon Bay!

„Zwei Hillije“

Den nächsten Programmpunkt hatten wir bereits beim Vorstellabend des Karnevalsverband Rhein-Erft Ende September gesehen – und wiederholen hier einfach unseren Text von damals, an dem sich rein gar nix geändert hat: „Leise Töne – und damit eine Wohltat für die Ohren – gab es von den „2 Hillije„. Die „zwei eineiige Kusängs“ Bernd und Wolfgang Löhr haben vor Jahren als rein musikalische Darbietung ihren karnevalistischen Werdegang gestartet und ihren Vortrag seit 2015 um ein Zwiegespräch erweitert. Die Lieder der Beiden, vorgetragen als Krätzjer, sind eingängig und laden zum Schunkeln ein. Beim Zwiegespräch muss man irgendwie an die beiden Großmeister des Zwiegesprächs denken, das Colonia Duett … wobei die beiden Löhrs hiervon Lichtjahre entfernt sind! Gut, das Programm ist stimmig und rund. Aber an dem Zwiegespräch müsste man noch etwas arbeiten und vielleicht eine eigene Type entwickeln. An das Colonia Duett kommt ihr auch in 100 Jahren nicht dran. Besonders schön das Lied vom Kastenwagen – ein kölsches Cover eines Songs aus den 70er Jahren (wir verraten aber nicht, welcher Song es ist).“

Domstädter Köln

Als letzten Programmpunkt vor der Pause zogen die Domstädter Köln in den Maritim-Festsaal ein. Zu den Klängen von „Highway to Hell“ (Sollte das eine Anspielung auf die Veranstaltung sein?) ging es durch den Saal auf die Bühne. Hierbei stellte sich uns die Frage, ob man zu den Domstädter eigentlich noch etwas Schreiben muss? Seit zig Jahren ziehen die Domstädter, nicht nur in der Session, durch Köln – und sind eigentlich bekannt wie ein Haufen bunter Hunde. Daher sparen wir uns an dieser Stelle weitere Worte … die Pause ruft!

So, die Stärkung haben wir am gestrigen Abend gebraucht, immerhin standen noch sechs Programmpunkte auf dem Programm. Die zweite Abteilung eröffnete die Tanzgruppe „De Höppemötzjer„, welche nicht nur ihre tänzerische Darbietung präsentierte, sondern auch als Hintergrund für zwei Ehrungen herhielt: Walter Schweder, der größere Teil von den „2 Schlawiner“, sowie Margarete Schäning, welche von 1984 bis 2003 in der Figur der „Wilden Grete“ in der Bütt stand, wurden für ihre Verdienste um den Kölner Karneval – und hier besonders um den Stammtisch Kölner Karnevalisten – zu Ehrenmitgliedern des Stammtisch ernannt. Gratulation als die beiden karnevalistischen Rentner für die Ehrung!

„De Huusmeister“

Axel Foppen & Frank Fander ziehen seit Jahren als „De Huusmeister vum Bundesdaach“ durch die rheinischen Karnevalssäle. Mit ihrer mit politischen Themen gespickten Rede gehören sie zu einer karnevalistischen Spezies, die es nur noch sehr selten im Rheinland zu hören gibt. Und, ganz ehrlich: Die „Huusmeister“ hatten schon bessere Beiträge! Größtenteils nur platte Gags und Lieder zu politischen Themen … lediglich die Lieder und Couplets über die SPD, die Despoten der Welt und den kommenden Brexit liessen aufhorchen und sorgten für Lacher. Der Rest des Vortrags war wie eine Rede von Angela Merkel oder Horst Seehofer … einschläfernd! Jungs, das könnt ihr besser! Und wir hoffen, dass ihr für die Session noch mal den Rotstift ansetzt. Bevor die Literaten euch streichen – von der Gagenliste.

„Pläsier“

Drei Mädels, drei Jungs – das ist die Band „Pläsier„. Frischer Sound, wie bei den „jungen Wilden“ üblich – aber auch leider hier wieder mit einem großen Manko: Einfach nur zu laut! Selbst bei einem leisen Lied wummerte der Sound aus den Boxen, als wenn es galt, die Arena in Deutz zu beschallen. Dabei war man doch „nur“ im Maritim Hotel! Sollten „Pläsier“ das Problem mit dem Sound in den Griff bekommen, dann würden die Lieder die Jecken sicherlich begeistern. Kleine Anmerkung am Rande: Sollten Sie demnächst in den Maritim-Saal kommen und vom Kronleuchter hängen goldene Folienstreifen herunter … das war die Pyro-Abteilung von „Pläsier“!

„Ne Hausmann“

Als letzter Redner des Abends – und das zu sehr später Stunde – wagte sich ein bekannter Redner aus Köln-West-West-West auf die Bühne des Maritim. Kennen Sie Köln-West-West-West? Nein? In Fachkreisen heißt der Ort Alsdorf und liegt bei Aachen! Gemeint ist Jürgen Beckers in seiner Type als „Ne Hausmann“. Auf den Vorstellverantaltungen haben wir in den letzten Wochen einige Redner gehört. Keiner von diesen hat sich dem Kölner Motto der kommenden Session, „Uns Sproch es Heimat“, so richtig angenommen. Keiner. Bis auf Beckers! Seine gesamte Rede beschäftigt sich mit den Themen Sprache und Heimat – und dies teilweise auf sehr tiefsinnige Art, um im nächsten Moment aber wieder einen Gag zu platzieren, dass dem Tischnachbarn das Gebiss beim Lachen rausfällt! Die Rede für die kommende Session ist eine der besten Reden von Jürgen Beckers in den letzten Jahren! Und auch hierfür gab es verdiente Standing Ovations!

Mit der Band „5 Jraad“ um Frontmann Daniel Basalla ging es dann so langsam auf die Zielgerade des Präsentationsabends. Die Band hatte in den letzten Jahren den ein oder anderen Achtungserfolg – am gestrigen Abend waren „5 Jraad“ aber nur eines … viel zu laut! Wenn Gesang, Schlagzeug und Bass sich zu einem undefinierbaren Soundbrei vermischen, dann macht der Tontechniker definitiv etwas falsch. Kein Wunder, dass sich der Pressetisch schlagartig leerte – das wollte sich von den Kollegen niemand mehr zu so später Stunde antun.

Schade für die beiden nachfolgenden Tanzgruppen, die das Finale des Abends bestritten – allerdings muss man zu den tanzenden Stockpüppchen aus dem Hänneschen-Thiater, besser bekannt als „Original Tanzgruppe Kölsch Hännes´chen„, und den „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ nicht wirklich mehr etwas schreiben. Beide Gruppen gehören seit Jahrzehnten zu den bekanntesten Tanzgruppen aus Köln. Und während die Hännes´chen-Figuren sich auf die traditionellen Tänze beschränken, zeigen die „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ tänzerische Akkrobatik vom Feinsten.

Begleitet wurde die Künstler des Abends vom Orchester Markus Quodt, zu dem man dem erfahrenen Sitzungsbesucher auch nicht mehr wirklich etwas erklären muss!

Das Fazit des Abends: Der letzte der großen Präsentationsabende konnte zeigen, dass es durchaus noch gute Redner in Köln gibt – auch wenn diese nicht unbedingt „Nachwuchsredner“ sind. Musikalisch gab es Höhen (absolutes Highlight: Norbert Conrads und Simon Bay) aber auch Tiefen. Einzig und allein im tänzerischen Bereich können die Kölner Programmgestalter aus dem Vollen schöpfen – doch genau da hakt es gewaltig! Denn, wie auch bereits das Festkomitee angemäkelt hat, werden die Tanzgruppen immer schlechter gebucht. Hier sollten die Programmgestalter vielleicht umdenken und auch den echten karnevalistischen Amateuren wieder eine Bühne bieten. Alle Kölner Tanzgruppen (und auch die wenigen etablierten aus dem Kölner Umland) haben es verdient!

Glasverbotszonen, mehr Toiletten und zusätzliche Bühne an der Uni-Mensa

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Okt 242018
 

Foto: pixabay.com

Für den Sessionsauftakt am 11. November 2018 ist auf Initiative und Einladung der Oberbürgermeisterin der Runde Tisch Karneval wie bereits im vergangenen Jahr zusammengekommen und hat sich auf verschiedene Maßnahmen geeinigt. Hintergrund waren die Vorkommnisse am 11. November 2017. Der Runde Tisch Karneval hatte damals als Reaktion auf die Ereignisse für den Straßenkarneval 2018 Maßnahmen getroffen, darunter die Verzehnfachung der Toilettenmöglichkeiten, die Einführung eines Bierbecher-Pfandsystems und einer freiwilligen zusätzlichen Glasverbotszone in der Südstadt sowie eine neue Bühne an der Uni-Mensa zur Entlastung des überfüllten Zülpicher Viertels.

Die Ergebnisse des Runden Tisches Karneval:

• Die Anzahl der Toiletten wird weiter auf rund 700 erhöht (Dixi-Toiletten, Zweifach-Kreuzurinale, Vierfach-Urinalrinnen, Toilettenwagen/-container). Die Toilettenstandorte werden zudem in diesem Jahr besser ausgeschildert.
• Es wird in der Altstadt und Zülpicher Viertel wieder eine Glasverbotszone geben. Die betroffenen Bereiche sind identisch mit denen an Weiberfastnacht der vergangenen Session.
• Die Wirte der Kölner Altstadt werden in Kooperation mit der Willi Ostermann Gesellschaft im Bereich der Altstadt das schon an Weiberfastnacht erprobte Pfandsystem anbieten.
• Die ausschenkenden Betriebe stehen über einen Verbindungsmann in ständigem Kontakt zum Koordinierungsstab der Stadt im Rathaus. So können Erkenntnisse aus und vor den Betrieben in den Stab gelangen und Informationen aus dem Stab unmittelbar an einzelne oder alle Betriebe gesteuert werden.
• In der Südstadt gibt es wieder eine freiwillige Glasabgabemöglichkeit. Feiernde können hier, wie in den Glasverbostzonen in der Altstadt und im Kwartier Latäng, den Inhalt ihrer Glasbehältnisse in von der Stadt Köln zur Verfügung gestellte Becher umfüllen und ihr Glas in bereitgestellte Müllbehältnisse entsorgen.
• Die beim Straßenkarneval bewährte Bühne vor der Uni-Mensa wird es wieder mit einem attraktiven Programm geben.

Nahezu alle verfügbaren Kräfte des Ordnungsdienstes werden im Einsatz sein. Sie werden sich in Altstadt, Kwartier Latäng und Südstadt auf den Jugendschutz, Glasverbot, Wildpinkler und Lärm (insbesondere aus Gastronomiebetrieben) konzentrieren. Streetworker des Amtes für Kinder, Jugend und Familie werden ebenfalls eingesetzt. Das „EDELGARD mobil“, eine Anlaufstelle für Frauen und Mädchen bei Belästigung und akuter Bedrohung, wird von 11 bis 1 Uhr nachts am Zülpicher Platz/Hohenstaufenring mit erfahrenen und geschulten Fachfrauen vor Ort sein.

Am Runden Tisch Karneval waren unter anderem die Bundespolizei, die Berufsfeuerwehr, das Festkomitee Kölner Karneval, KVB, AWB, IG Altstadt, Humba e. V., Stadtverwaltung, Karnevalsgesellschaften, der Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Innenstadt und die Bezirksbürgermeisterin des Stadtbezirks Lindenthal und Gastronomen beteiligt.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker: „Den Teilnehmern des Runden Tisches gilt mein Dank für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Monaten. Die Zustände am 11. November 2017 waren nicht hinnehmbar. Von Anfang an war klar, dass eine Veränderung nur eine Gemeinschaftsaufgabe der Stadtgesellschaft sein kann und nicht der Verwaltung alleine.“ Der Karneval gehöre zum Kulturgut unserer Stadt. „Was wir im vergangenen Jahr erleben mussten, hatte aber nichts mehr mit Kultur zu tun. Daher freue ich mich, dass es eine große Einigkeit gibt, dies zu ändern. Deswegen ist auch die Mischung unseres Engagements aus Ordnungsmaßnahmen, künstlerischem Angebot und Aufklärung der richtige Weg. Ich rufe alle dazu auf, die am 11.11. feiern wollen, dies in einem Rahmen zu tun, der es für alle zu einem schönen Tag werden lässt – ohne negative Begleiterscheinungen.“

Um möglichst viele Menschen für ein respektvolles, fröhliches und friedliches Feiern zu sensibilisieren, wird die Plakatkampagne des Festkomitees „Merkste selber, ne?“ fortgesetzt und auf die Sozialen Netzwerke ausgeweitet. Auch die „Respekt“-Kampagne der Stadt Köln wird fortgeführt.

(Quelle: Pressemitteilung der Stadt Köln)