Koot un spack – Klaaf us Kölle

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Koot un spack – Klaaf us Kölle
Nov 012019
 

Heute ist der Tag nach Halloween – und es sind noch genau zehn Tage bis zum Start in die Session 2019/2020 am 11.11.2019! Noch einmal gibt es einen Rückblick auf die Meldungen aus den Gesellschaften, die im vergangenen Monat aufgelaufen sind. Wir starten bereits an diesem Wochenende in die Berichterstattung mit zahlreichen Terminen. Doch vorher gibt es nochmal einige Personalien aus dem Gesellschaften und sonstige News. Viel Spaß beim Lesen!

Spitzenkräfte des Kölsche Fasteleer wie Räuber, Paveier, Funky Marys, Fussich Julche, Rabaue und die Blauen Jungs auf den Sitzungen 2020 der KG Lövenicher Neustädter 1903 e.V.

Grafik: Lövenicher Neustädter

Große Dinge kündigen sich an im Kölner Westen: Auf den Sitzungen KG Lövenicher Neustädter werden sich Top-Acts wie De Räuber, Paveier, Funky Marys, Et Fussich Julche, Rabaue und natürlich die Blauen Jungs im Festzelt die Klinke in die Hand geben.  

Der älteste Karnevalsverein im Kölner Westen wird, genau wie im letzten Jahr, ein Festzelt an der Zusestraße im Industriegebiet Lövenich aufstellen und mit seinen Gästen zünftig feiern.

„Wir sind froh, dass wir nach wie vor von der Stadt Köln die Möglichkeit bekommen, unser Festzelt an der Zusestraße aufzustellen“, so Präsident Alexander Ommer. „Für uns waren Veranstaltungen in dieser Größe in einem Festzelt absolutes Neuland. Nachdem wir in der letzten Session einige Erfahrungen sammeln konnten, sind wir für 2020 bestens präpariert“.

Anfang 2020 werden zwei große Veranstaltungen dort stattfinden. Literat Uli Holzhüter hat wieder einmal Programme zusammengestellt, die auch in der Innenstadt für Furore sorgen würden:

Am 18. Januar 2020 öffnen sich die Zeltvorhänge für die Mädcher aus dem Westen. Die dürfen sich auf Künstler der Extraklasse freuen: Eine feste Größe auf jeder Damensitzung ist die vereinseigene Kinder- und Jugendtanzgruppe die Kajüte Müsjer. Die Dellbröcker Boore, Et Fussich Julche und das Schnäuzer Ballett werden den Damen schon gut einheizen. Wenn dann De Räuber und die Paveier auf die Bretter treten, wird es kein Halten mehr geben. Für akrobatische Höchstleistungen werden die Blauen Jungs sorgen, die einen komplett neuen Tanz präsentieren.

Eine gute Woche später, am 26. Januar 2020, ist das Festzelt den Männern vorbehalten. Schon um 11 Uhr morgens werden die Karawanen durch Lövenich ziehen, wenn die KG das Zelt zum Herrenfrühschoppen öffnet. Die meisten werden nicht nur durstig, sondern auch hungrig kommen, denn das köstliche Hämcher ist an diesem Tag inklusive. Lieselotte Lotterlappen – allein der Name garantiert schon für Lachfalten. Auf den Tischen und Bänken werden die Männer tanzen, wenn die Blauen Jungs das Tanzbein schwingen und die Raubaue und De Räuber die Bühne rocken. „Die Programme sind wirklich sensationell“, so Pressesprecher Oliver Kockskämper. „Wir freuen uns nicht nur auf die schon genannten Spitzenkräfte, sondern auch auf die Funky Marys. Die sind feste Größe auf den Lövenicher Herrensitzungen – und bieten den Männern nicht nur etwas für´s Ohr, sondern auch für´s Auge und für´s Herz. Schließlich heißt es ja auch „Uns Hätz schleiht für Lövenich!“.

Kartenbestellung unter karten@loevenicher-neustaedter.de und den bekannten Vorverkaufsstellen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Blos der jet …: Kreissparkasse Köln präsentiert die 5. Ausgabe „Kölsche Heimat“

Foto: Kreissparkasse Köln

Unter dem Motto „Blos der jet “ ist die Musikproduktion „Kölsche Heimat“ der Kreissparkasse Köln nunmehr in die fünfte Runde gestartet. Sie wurde vorgestellt im Rahmen einer Veranstaltung am 7. Oktober 2019 in der Kassenhalle der Kreissparkasse Köln am Neumarkt.

Alexander Wüerst, Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Köln, sagte bei der Begrüßung der rund 600 geladenen Gäste: „Mit der neuen Ausgabe unserer ‚Kölsche Heimat‘ haben wir wieder kölschen Bands und Musikern verschiedener Stilrichtungen die Gelegenheit geboten, zusammenzukommen, sich auszutauschen und gemeinsam zu musizieren. All diese Künstler setzen sich in Ton und Text ein für den Erhalt und die Weiterentwicklung einer einzigartigen Musikkultur, dem kölschen Liedgut – ein Engagement, welches die Kreissparkasse Köln gerne unterstützt.“

Mit 17 Liedern würdigt die aktuelle Musikproduktion die Tradition der Blasmusik auf ganz unterschiedliche Weise. Blasmusik hat ein neues, junges Image entwickelt und dieses findet auch in der rheinischen Volksmusik zunehmend seine Fans. Die aufwändig arrangierten Titel holen mit Trompett, Fleute, Schuveltröt und viel Schwung die unterschiedlichsten Musikstile in die Welt kölscher Musik: Einige Künstler interpretieren kölsche Klassiker oder Stücke aus dem eigenen Repertoire neu, andere übersetzten deutsche und englisch-
sprachige Hits ins Kölsche oder präsentieren ganz neue Lieder. Für zehn der Musikstücke hat der Musiker Michael Kuhl Arrangements geschrieben.

Der künstlerische Kopf und Leiter von „Kölsche Heimat“ ist Helmut Frangenberg. Neben seiner beruflichen Tätigkeit als Journalist und Redakteur arbeitet Frangenberg als Herausgeber und Autor in Köln. Zudem ist er Mitorganisator von „Loss mer singe“ sowie Sitzungspräsident der Kneipensitzung „Jeckespill“.

Wo erhalten Interessierte die „Kölsche Heimat“?

Interessierte können alle fünf der bisher erschienenen Folgen der „Kölsche Heimat“ unter www.koelscheheimat.de kostenpflichtig herunterladen. Der Reinerlös aus dem Verkauf fließt an die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler.

Online-Kunden der Kreissparkasse Köln zahlen 5,00 Euro und Nicht-Kunden 8,99 Euro für die gesamte Ausgabe. Im Preis enthalten ist auch ein Booklet mit vielen interessanten Infos zu den Musikern und ihren Musikstücken.

(Quelle: Pressemitteilung der Kreissparkasse Köln)


Vorstandswahl bei der Große Kölner K.G.

Bei der Mitgliederversammlung der Großen Kölner KG e. V. 1882 am 8. Oktober 2019 im Casino der Großen Kölner im Gürzenich wurde zum ersten Mal eine Frau, Claudia Jeromin, als Nachfolgerin ihres Vaters Manfred Stielow, zur Schriftführerin in den Vorstand gewählt. Weiterhin im Vorstand sind: die Doppelspitze Dr. Joachim Wüst und Stefan Benscheid, Richard Ganster, Hardy Jordan, Bernd Brombach

Wir gratulieren herzlich.

Übrigens hat das Festkomitee ausgezählt, die Große Kölner K.G. hat momentan 694 Mitglieder und ist somit die mitgliederstärkste Karnevalsgesellschaft.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Ehrung für Kurt Niehaus

Foto: Große Allgemeine K.G.

Vor zehn Jahren gründete Kurt Niehaus, damals 1. Vorsitzender der Große Allgemeine K.G. und heute Ehrenpräsident der Gesellschaft, den Stammtisch der Vorsitzenden der Kölner Karnevalsgesellschaften. Aus Anlass des 10 jährigen Bestehens dieser Treffen hatten Kurt Niehaus und die Große Allgemeine am 10.10.2019 zum Vorsitzendenstammtisch ins Kasino der GA eingeladen.

Über 60 Vorsitzende und Präsidenten waren der Einladung gefolgt und Kurt Niehaus erinnerte zu Beginn an seine Intention, damals diesen Stammtisch ins Leben zu rufen. „Die Präsidenten trafen sich ja regelmäßig beim FK, die Vorsitzenden hatten jedoch kaum Kontakt untereinander“, wie der KStA damals schrieb. Das sollte sich ändern, so Kurt Niehaus, und er rief seine Kollegen am 12. Oktober 2009 zum ersten Treffen zusammen. Was damals mit 25 Vorsitzenden begann, hat sich inzwischen mehr als verdoppelt und ist zum festen Bestandteil des Kalenders der Vorsitzenden geworden.

Nach einem gemeinsamen Essen und anschließender intensiven Diskussion in der Sitzung überreichte Udo Beyers Kurt Niehaus als Dank für seine Initiative und seinen Einsatz für den Kölner Karneval ein in Leder gebundenes Buch mit Dankesadressen aller anwesenden Gesellschaften.

(Quelle: Pressemitteilung der Große Allgemeine K.G.)


Vorstandswahl der Chevaliers von Coeln von 2009 e. V.

Am Sonntag, den 13.10.2019 fand um 15:30 Uhr die jährliche Mitgliederversammlung der Chevaliers von Cöln im wunderschönen Prinzen-Garde-Turm statt.

In der zuvor abgehaltenen Versammlung des Großen Senats wurde der Nachfolger des scheidenden Senatspräsidenten Maurice Vogelzang gewählt. Der Dank des Präsidenten wurde mit Applaus aller Anwesenden bestärkt! Einstimmig wurde unser Senator Peter Götzmann von den anwesenden Senatorinnen & Senatoren für 5 Jahre in dieses wichtige Amt gewählt. Qua Amt ist der Senatspräsident automatisch Mitglied im Vorstand.

In der anschließenden Jahres-Mitgliederversammlung erfolgte, nach allen Berichten, die einstimmige Entlastung des Vorstandes und die turnusgemäß anstehende Vorstandswahl für die nächsten 5 Jahre.

Einstimmig wurden

Michael Schwarz-Harkämper, Präsident
Dirk Dahl, Schatzmeister
Petra Jaskula, Schriftführerin

in ihren Ämtern bestätigt! Neu im Vorstand sind

Peter Götzmann, Senatspräsident
Petra Wichterich, koopt. Vorstand für den Bereich Planung/Orga Veranstaltungen

Durch die im Juli erfolgte Satzungsneufassung entfällt die Vorstandsposition des Geschäftsführers. Unser wieder gewählter Präsident bedankte sich ausdrücklich beim bisherigen Amtsinhaber Harald Harkämper, der als Gründungsmitglied in den vergangenen 10 Jahren viel zum Erfolg beigetragen hat. Er bleibt uns als Mitglied im erweiterten Vorstand erhalten.

Zum erweiterten Vorstand gehören

Petra Strack, Werbung &Putzmacherin
Sarah Jaskula, SocialMedia
Thorsten Stommel, Literat
Harald Harkämper, Ltg. Geschäftsstelle & Mitgliederbetreuung

Zum Schluss der Versammlung richtete unser Präsident ein besonders herzliches Dankeschön an den Präsidenten der Prinzen-Garde Köln – und CvC-Ehrenritter – Dino Massi, der uns die Räumlichkeiten für die Versammlung zur Verfügung gestellt hat: Grazie Mille!

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Jahreshauptversammlung bei den Müllemer Junge

Foto: Müllemer Junge

Bei der gestrigen Jahreshauptversammlung der KG Müllemer Junge freuten sich die Mitglieder des gesetzlichen Vorstands, Präsident „Kapitän“ Siegfried Schaarschmidt, Geschäftsführer Peter Albrings, Schatzmeister Norbert Beenen und Mitgliederbetreuer Jens Wegner, über die einstimmige Wiederwahl ihres erweiterten Vorstandes. (s. Foto v.l.n.r.) Alexander Dick (Literat), Marcel Keimes (WebMaster), Präsident Siegfried Schaarschmidt, Silke Dick (Leiterin Presse und Öffentlichkeitsarbeit), Nikolay Gassner (Zugleiter), Markus Breidenbach (Schriftführer), Christian Weinmiller (Kassierer) und Heinz-Otto Hoßbach (Zeugwart) fehlt auf dem Foto.

„Ich freue mich sehr, dass wir in diesem bewährten und eingespielten Team auch in den nächsten Jahren weiter zum Wohle der Müllemer Junge agieren können. Wichtig sind, die Qualität unserer Sitzungen weiter hoch zu halten und unser ausgeprägtes soziales Engagement weiterzuführen.“, so Präsident Siegfried Schaarschmidt.

Inzwischen sind die Müllemer Junge auf 318 Mitglieder angewachsen – ein Mitgliederrekord.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Scheckübergabe des KKV „UNGER UNS“ an den Zentral-Dombau-Verein

Foto: KKV „UNGER UNS“

Am 14.10. war es soweit. An dem Tag trafen sich Vertreter des Karnevalsvereins „UNGER UNS“ und des Zentral-Dombau-Vereins zu Köln in den Räumlichkeiten des ZDV zur Scheckübergabe. Bereits seit 2010 findet die Sessionseröffnung am 11.11. mit einer Benefiz-Veranstaltung  zu Gunsten des Zentral-Dombau-Vereins statt. So konnten durch die große Spendenbereitschaft der Mitglieder, Künstler und Freunde bereits das Adam Fenster und die Figur Leo des Großen restauriert werden.

Seit Oktober 2018 hat der Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“ von 1948 e.V. die Patenschaft für die Restaurierung der über 10,5 m hohen Fiale „B 9“ des Südquerhauses übernommen.

„UNGER UNS“-Präsident, Udo Beyers, überreichte dem Ehrenpräsidenten des ZDV’s, Michael H.G. Hoffmann einen zweiten Spenden-Scheck in Höhe von 6.666,66 €.

Eine besondere Ehre und Ansporn zugleich war es, dass der Dompropst, Herr Gerd Bachner sowie der Dombaumeister Peter Füssenich und sein Stellvertreter Albert Distelrath an dem Übergabetermin teilnahmen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Fidele Zunftbrüder: Neues Casino mit Geschäftsstelle

Foto: Michael Bungart

Endlich war es soweit und die Fidelen Zunftbrüdern von 1919 e.V. konnten am 18.10.2019 ihr neues Casino auf dem Gottesweg 40 in Köln Zollstock einweihen.

Ab 17:00 h kamen die eingeladenen Gäste und die Mitglieder der Zunft sowie einige Tänzer- und Tänzerrinnen in ihren Kostümen, die sich um das leibliche Wohl der Besucher im neuen Casino kümmerten.

Der Präsident Theo Schäfges ging in die „hauseigene Bütt“ und begrüßte ganz herzlich  die Gäste im neuen Casino. Er bedankte sich bei allen Aktiven, die es ermöglich haben, in kurzer Zeit dieses Casino zu renovieren, um es am heutige Tage zu präsentieren.

Wir, die Fidele Zunftbrüder zeichen uns aus, so Schäfges, dass wir gemeinsamm  an einen Strang  ziehen um unsere Ziele zu erreichen- oder spontan,  Ideen in die Tat umzusetzen. Gemeint war, wer kennt einen, der einen kennt, der unser neues Casino und Geschäftsstelle segnet?

Vizepräsident Ingo Pohlkötter,  kennt da einen und so durfte Theo Schäfges mit großem Stolz, den Diakon Martin Sander aus Alfter den Gästen vorstellen.

Diakon Martin Sander übernahm auch sofort das Mikrofon und begrüßte die

Gäste und sagte  dass die Kirche und der Karneval ganz eng verbunden ist und er ohne jeglichen  Zweifel sofort bereit war, unsere neue Begegnungsstätte der Fidelen Zunftbrüder einzuweihen. Er kam auch der Bitte von Schäfges nach,  ein Kreuz mit zu bringen, mit der Bitte es in unseren Räumen aufzuhängen. Möge das Kreuz, alle die im Casino ein-und ausgehen, beschützen.

Zwischenzeitig wurden Handzettel an die Gäste verteilt. Diakon Sander bat nun die anwesenden Gäste kräftig mit zu singen und stimmte das Halleluja in kölscher Sproch  an und das Publikum sang kräftig mit. Anschließend wurde das „Vater Unser“ ebenfalls in kölsche Sprache gemeinsam gebetet. Dann wurde vom Diakon  das Casino und Geschäftsstelle gesegnet. Zum Schluss wurde gemeinsam das „Lied in unserem Veedel“ op Kölsch gesungen. Gänsehaut pur!

Theo Schäfges bedankte sich herzlich bei ihm und Martin Sanders bekam vom Publikum großen Applaus. Der Präsident Theo Schäfges, bat Diakon Sanders an unserer Einweihungsfeier teil zu nehmen und eröffnete gleichzeitig das Buffet.

Nachdem sich die Gäste gestärkt hatten, stellte Schäfges den Künstler JP. Weber vor, der mit seiner Mandoline sein Können zeigte  und verwandelte das Casino in kürzester Zeit, zum Mega Event. Dabei blieb eine Zugabe vom Publikum nicht aus und er wurde anschließend mit einem kräftigen Applaus verabschiedet.

Im sehr gut besuchten Casino, herrschte gute Stimmung und das Publikum tauschte sich bei einem Gläschen Kölsch, bis spät in den Abend aus.

Es war eine sehr schöne und harmonische Einweihung des neuen Casinos und der Geschäftsstelle.

Wir wünschen der Zunft im neuen Casino, für die Zukunft eine glückliche Hand und viel Spaß.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft, Autor: Andreas Wolff)


Jahreshauptversammlung bei der Bürgergarde blau-gold

Foto: Bürgergarde blau-gold

Auf der gestrigen Jahreshauptversammlung wurden die anwesenden Mitglieder über die Tätigkeiten der letzten 12 Monate informiert.

Neben allen Informationen fanden auch die turnusmäßigen Vorstandswahlen statt, bei denen einige Positionen neu zu besetzen waren. Durch den schmerzlichen Verlust unseres lieben Günter Flüchs, mussten wir einen neuen Schatzmeister wählen. Auch die Position des Schriftführers stand zur Disposition, da Jürgen Meier nach 18 Jahren aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl antrat. An dieser Stelle bedanken wir uns bei unserem lieben Jürgen für 18 Jahre unermüdlichen Einsatz für seine Bürgergarde „blau-gold“.

Die Mitglieder bestätigten unseren Präsidenten und Kommandanten Markus Wallpott in seinem Amt. Auch seinen Stellvertreter Vize-Präsident und Literat Udo Koschollek wurde das Vertrauen erneut ausgesprochen.

Zum neuen Schatzmeister wurde Markus Marx gewählt. Der gelernte Bankkaufmann ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Seit 1996 ist er bereits stolzer Bürgergardist.

Zum neuen Schriftführer haben die Mitglieder unseren ehemaligen Tanzoffizier Marcel Krahforst gewählt. Auch er ist gelernter Bankkaufmann, verheiratet und Vater von drei Kindern. Er trägt seit 1999 die blau-goldenen Farben.

Zum Schluss darf ich Sie noch über einen Wechsel auf der Spieß-Position informieren. Unser langjähriger Spieß Sebastian Flüch hat aus persönlichen Gründen sein Amt niedergelegt. Als Nachfolger wurde Christian Kläser gewählt.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)



Kontinuität bei den Altstädtern

Foto: Altstädter Köln

Präsident Hans Kölschbach und der Schriftführer der Gesellschaft, Dr. Björn Braun, sind für weitere drei Jahre in ihren Ämtern auf der Jahreshauptversammlung der Altstädter Köln von 1922 am Mittwoch (30.10.2019) bestätigt worden.

Damit wahrt das Grünrote Korps mit Blick auf kommende Ereignisse Kontinuität: 2022 feiern die Altstädter die ersten 100 Jahre.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)


Kölnische KG startet ins Jubiläumsjahr

Foto: Kölnische K.G.

Die Kölnische Karnevals-Gesellschaft von 1945 e.V. geht mit einem neuen Vorstand und viel Vorfreude in die Jubiläums-Session! Präsident Claus Frohn, der Dr. Johannes Kaußen an der Spitze der Familiengesellschaft beerbt hat, stellte im Rahmen einer Pressekonferenz die Höhepunkte zum 75-Jährigen vor. Im Zentrum steht dabei immer der Fokus „Familiengesellschaft“, der sich auch darin widerspiegelt, dass fast alle neuen Vorstandsmitglieder über familiäre Bande teilweise schon seit Jahrzehnten Teil der Kölnischen sind.

Harlekin-Danz

Der Harlekin-Danz, die große Weiberfastnachts-Party der Kölnischen, findet am 20.02.2020 erstmals im RheinEnergieSTADION statt. „Wir haben nach einer Location gesucht, die sehr gut erreichbar ist, für eine Karnevalsveranstaltung eher außergewöhnlich und spektakulär. Dafür ist das Stadion die perfekte Lösung“, so Projektleiter Dirk Cleve. Mit Unterstützung der Kölner Sportstätten GmbH und der Gaffel Brauerei ist es gelungen, ein Top-Programm ab 12.11 Uhr für nur 29 Euro anzubieten – Traumausblick inklusive. Klüngelköpp, Miljö, Paveier, Cat Ballou, Querbeat und DJ René Braun sorgen dafür, dass bereits jetzt die Hälfte aller Tickets vergriffen sind und die Veranstaltung voraussichtlich schon vor Weihnachten ausverkauft sein wird.

Harlekin Gala – 75 Jahre Kölnische

Seit vielen Jahren lädt die Kölnische KG ihre Mitglieder, Senatoren, Gönner und Freunde zur festlichen Gala ins Hotel Pullman Cologne. So auch in der nächsten Session, am 11. Januar 2020. Mit diesem Format hat die KKG Zeichen gesetzt. Dies liegt nicht nur an der dargereichten Kulinarik aus Küche und Keller, einem speziell für diesen Abend und Anlass kreierten Programm, sondern eben auch an den hochkarätigen Gästen, die diese Plattform zum gemeinsamen Austausch nutzen. Mit dem 75-jährigen Jubiläum der Gesellschaft und der offiziellen Amtseinführung des Präsidenten Claus Frohn wird dieser Abend sicher ein ganz besonderer. „Unsere Gala ist die Perle in unserem hochwertigen Veranstaltungs-Kalender. Nicht nur durch das Jubiläum wird dies sicher auch für mich ein emotionaler und ganz besonderer Abend werden“, freut sich Frohn.

Kölnische Familijesitzung

Was wäre eine Familiengesellschaft ohne Familiensitzung? Die Schull- & Veedelszöch der Session 2020 sind am Karnevalssonntag um 17.00 Uhr Geschichte, wenn die große Familie der Kölnischen KG mit Kind und Kegel in den großen Sartory pilgert, um ihre traditionelle Abschlusssitzung zu feiern. Wenige Stunden vor Kölns höchstem Feiertag werden nochmals alle Kräfte und Emotionen gebündelt. Von 1 x 8 bis 11 x 8 Jahre amüsieren sich Mitglieder und Freunde – mit ganzen Familienstammbäumen – um generationsübergreifend zu feiern. Vielleicht tritt die KKG genau mit diesem Format den Beweis an, eine wahre Familiengesellschaft zu sein. Kaum eine Familiensitzung ist vom Programm her so hochkarätig bestückt (Altstädter Köln + Kinderdreigestirn, Paveier, Ingrid Kühne, Querbeat, Bernd Stelter, Cheerleader, Miljö, Dreigestirn, Höhner) und zugleich so familiär. Ein buntes Treiben ist im Sartory garantiert und bei Besuchern und Künstlern längst Kult. Pänz bis 13 Jahre zahlen zudem nur 11 Euro für die Eintrittskarte.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)

 

Elfter im Elften in der Lanxess-Arena: KVB verstärkt Stadtbahnverkehr

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Elfter im Elften in der Lanxess-Arena: KVB verstärkt Stadtbahnverkehr
Okt 302019
 

Foto: KVB

Am Samstag, 9. November, findet in der Lanxess-Arena das Event “Elfter im Elften“ statt. Der Einlass ist um 17 Uhr, der Beginn um 19 Uhr und das Ende wird für 1.15 Uhr erwartet. Der Veranstalter rechnet mit einer gut gefüllten Arena. Fans können komfortabel mit der KVB an- und abreisen, ohne Zeitverluste vor dem Parkhaus und Stau im Umfeld der Arena ertragen zu müssen. Um eine ausreichende Platzkapazität anbieten zu können, verstärkt die KVB zum Ende der Veranstaltung ihren Stadtbahnverkehr durch zusätzliche Stadtbahnen.

Die Lanxess-Arena ist sehr gut an das ÖPNV-Netz angebunden. Direkt davor halten die Stadtbahnen der KVB-Linien 3 und 4 an der Haltstelle “Bahnhof Deutz/LANXESS Arena“. Nur einen kurzen Fußweg hiervon entfernt, fährt die KVB mit den Stadtbahnen der Linien 1 und 9 die Haltestelle “Bahnhof Deutz/Messe“ an.

(Quelle: Pressemitteilung der Kölner Verkehrs-Betriebe AG)

Stadt verhängt erneut Lkw-Fahrverbot zum 11.11.

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Stadt verhängt erneut Lkw-Fahrverbot zum 11.11.
Okt 302019
 

Bild von Falkenpost auf Pixabay

Um die Sicherheit für die Feiernden zu erhöhen, verhängt die Stadt Köln auch in diesem Jahr am Tag der Sessionseröffnung, Montag, 11. November 2019, für die Kölner Innenstadt ein Lkw-Fahrverbot. Das Verbot wird für Lastkraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 7,5 Tonnen ausgesprochen und gilt von Montag, 11. November 2019, 10 Uhr, bis Dienstag, 12. November 2019, 2 Uhr.

Das Lkw-Fahrverbot erfasst den Bereich innerhalb folgender Straßen: Schönhauser Straße – Verlängerung Marktstraße – Verlängerung Bischofsweg – Am Vorgebirgstor – Verlängerung Pohligstraße – Verlängerung Weißhausstraße – Verlängerung Universitätsstraße – Verlängerung Innere Kanalstraße – Verlängerung Auffahrt Zoobrücke – einschließlich Rheinuferstraße. Die Einfahrt in den Bereich ist über die Deutzer Brücke und Severinsbrücke nicht möglich. Die aufgeführten Straßen selbst sind bis auf die Rheinuferstraße von dem Fahrverbot nicht erfasst. Die Zufahrt zum Großmarkt bleibt frei.

Anlieger und im Sperrbereich tätige Unternehmen werden gebeten, sich auf diese Einschränkungen einzustellen. Ausnahmegenehmigungen vom Fahrverbot können beim Amt für öffentliche Ordnung, Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln, bis spätestens 8. November 2019, 12 Uhr, beantragt werden. Einen entsprechenden Antragsvordruck mit ausführlichen Hinweisen und Erläuterungen hat die Stadt Köln auf ihren Internetseiten veröffentlich. Er kann auch telefonisch unter 0221 / 221-26335 oder per Fax unter 0221 / 221-26130 angefordert werden.

24-Monats-Kalender mit 24 tollen Bandfotos für den guten Zweck

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für 24-Monats-Kalender mit 24 tollen Bandfotos für den guten Zweck
Okt 282019
 

Grafik: Clever3Design

Der Verein „Kleine Erdmännchen e. V.“ ist im Karneval besonders für seine Benefizaktionen bekannt. So werden jedes Jahr auf der großen 11.11.-Feier im Gürzenich und auf der großen Benefiz-Sitzung, die seit letztem Jahr im Leonardo Royal Hotel am Kölner Stadtwald stattfindet, Spenden gesammelt, um soziale Projekte in Köln zu unterstützen.

Im Jahr 2018 gab es bereits einen Kalender mit Motiven von Hans Süper, für 2019 war Tommy Engel auf den Kalenderfotos verewigt. Nun hat sich das Team der Clever3Design GmbH etwa Besonderes einfallen lassen: Es gibt einen jecken 24-Monats-Kalender mit Motiven der Bands aus dem Kölner Karneval. Und die Bands, die beim Kalender dabei sind, liest sich wie das „who is who“ der kölschen Musikszene:

Brings / Black Fööss / Kasalla / Höhner / Paveier / Domstürmer / Räuber /  Querbeat / Cat Ballon / JP Weber / Torben Klein / Cat Ballou / Die Filue / Miljö / Klüngelkopp / MBB / Hans Süper – Ludwig Sebus / Rabaue / de Boore / Kuhl und de Gang / Funky Marys /  Lupo / El Dorado / Cöllner

Alle diese Künstler sind in den 24 Monaten mit einem Motiv vertreten. Kisla Yener von Clever3Design: „Unter dem Motto ´Karnevals -Kalender 2020/21´ gibt es 24 Monate lang die Motive von 24 Bands und Musikern. Das heißt zwei Mal Karneval feiern mit einem Kalender – das hat es noch nie gegeben.“ Der Erlös aus dem Kalenderverkauf geht an die Kleinen Erdmännchen. Yener weiter: „Über 1 Million Euro haben die Kleinen Erdmänchen seit Bestehen bis jetzt gesammelt und damit karitative Einrichtungen und soziale Projekte unterstützt. Wir freuen uns, dass wir mit unserem Kalender hierzu einen Beitrag leisten können.“

Den Kalender im Format DIN A3 gibt es für 19,90 € direkt bei Clever3Design. Aktuell können die Kalender vorbestellt werden, die Auslieferung erfolgt pünktlich zum 10. November 2019.

Überraschungen beim Vorstellabend des Stammtisch Kölner Karnevalisten

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Überraschungen beim Vorstellabend des Stammtisch Kölner Karnevalisten
Okt 272019
 

Beim letzten der Kölner Vorstellabende, dem des Stammtisch Kölner Karnevalisten im Maritim Hotel am gestrigen Abend, gab es zahlreiche Überraschungen. Die erste Überraschung hatte aber nichts direkt mit dem Vorstellabend zu tun: Die Kölner Innenstadt war rappelvoll – und die Parkhäuser rund um das Maritim bis auf den letzten Platz belegt. Da war das „zu spät kommen“ schon vorprogrammiert …

Gleich 17 Programmpunkte präsentierte der Stammtisch Kölner Karnevalisten dem jecken Fachpublikum. Und an die vorgegebenen Auftrittszeiten im Programmzettel hielt sich natürlich keiner – also war bereits nach drei Programmpunkten gut 30 Minuten Verzug im Programm. Eine weitere Überraschung des Abends war aber, dass das so gut wie niemanden juckte – denn das Programm war brilliant zusammengestellt. Bei den bisherigen Vorstellabenden haben wir immer alle Künstler in Wort und Bild vorgestellt. Davon werden wir heute, auch wegen der Vielzahl an Programmpunkten, etwas abrücken: Alle Programmpunkte werden genannt – aber nur die, welche uns wirklich überrascht haben, auch ausführlicher in Text und Bild vorgestellt.

Eröffnet wurde der Abend mit einem gemeinsamen Auftritt der drei Kinder- und Jugendtanzgruppen „De Pänz vum Rhing“ (Kölner Rheinveilchen/Große Braunsfelder), „Flöhe der GA“ (Große Allgemeine K.G.) und den Höppemötzjer. Dass die Pänz tanzen können, ist hinlänglich bekannt. Und dass die Pänz Bühnenerfahrung haben und teilweise echte Rampensäue sind, ist auch klar. Trotzdem waren die jeweiligen Leiterinnen und Trainerinnen der Tanzgruppen sichtlich angespannt. Aber das vollkommen unberechtigt …

Fotos: Andreas Klein

Einer der wenigen letzten echt kölschen Redner vor der Autobahn ist Ralf Knoblich als „Dä Knubbelisch vum Klingelpötz„. Und „dä Knubbelisch“ ist eine ehrliche Haut. Der sagt dann auch mal auf der Bühne, dass er seinen Text vergessen hat – und überspielt diesen Faux-pas gekonnt. Der Knubbelisch schafft es mit seiner unnachahmlichen Art, dass man sogar über Witze lacht, die man schon tausend Mal gehört hat. Aber eben nicht so, wie es der Knubbelisch macht.

Domhätzje Nadine

Beim Auftritt von Nadine Fiegen alias „Et Domhätzje Nadine“ sorgte das erste Lied für Gänsehaut: Nur vom Klavier begleitet brillierte Nadine mit ihrer glasklaren Stimme! Aber dass sie nicht nur Gänsehaut kann, zeigte der nächste Song – der bekannte Schlager „Aber dich gibt´s nur einmal für mich“ auf kölsch und in einer Party-Sound-Version. Damit kann man auf Sitzungen schon die Massen begeistern. Und das nicht nur auf Mädchen- oder Herrensitzungen. „Et Domhätzje Nadine“ hat in den letzten Jahren wirklich eine rasante Steigerung hingelegt. Daumen hoch!

Engel Hettwich

Wenn „Engel Hettwich“ der Prototyp eines Engels im Himmel ist, sollte man aufpassen, dass einem der Himmel nicht auf den Kopf fällt – denn Hedwig Sieberichs ist nicht gerade mit Modelmaßen gesegnet. Am Anfang der Rede fällt einem zuerst nur die etwas nervige Stimme auf; Hedwig keift mehr ins Mikro, als dass sie spricht. Aber je länger der vollschlanke Engel über das Abnehmen und das Essen spricht (ihre Lieblingsthemen offenbar …), desto mehr muss man lachen. Und wenn „et Hettwich“ dann über die Vorzüge eines Döner referiert, brüllt sich der ganze Saal weg!

115 Jahre Tanz standen als nächster Programmpunkt auf dem Plan, denn die Tanzgruppe „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ wurde in diesem Jahr 65 Jahre alt und die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ schaffte die 50 Jahre. Gründungsmitglieder dürften aber keine mehr dabei gewesen sein … und wirklich etwas sagen muss man zu den beiden Tanzgruppen nicht. Aber wegen des Jubiläums packen wir trotzdem ein paar Bilder dazu …

Norbert Conrads

Die beiden Tanzgruppen bildeten auch den Rahmen für das absolute musikalische Highlight des Abends: Star-Tenor Norbert Conrads sang zuerst zu Ehren der beiden Jubiläums-Tanzgruppen den Bläck Fööss-Klassiker „Du bes die Stadt“, um direkt nach mit tänzerischer Unterstüzung der beiden „Kammerkätzchen und Kammerdiener“-Gruppen seinen neunen Song „Fasteleer“ zu präsentieren – und dieser Song könnte die neue „inoffiziell offizielle Hymne“ für den Kölner Karneval werden! Was für ein Lied! Das Norbert Conrads eine fantastische Stimme hat, dürfte sich bereits rumgesprochen haben. Aber mit „Fasteleer“ könnte sich Conrads ein Denkmal gesetzt haben, welches auch in 100 oder 200 Jahren gesungen werden wird. Eine Hymne, ein Evergreen. Aber hören (und sehen) sie selbst:

Ne komische Hellije

Peter Kolb als „Ne komische Hellije“ war in den letzten Jahren nicht wirklich komisch. Die Betonung liegt hierbei auf „in den letzten Jahren“, denn mit seinem gestrigen Vortrag überraschte Kolb, der aus Köln-Worringen kommt, das Fachpublikum. Auch wenn sich da der ein oder andere alte Witz in seiner Rede versteckt, kann Kolb vor allem mit seinen Witzen über das weibliche Geschlecht bei den Herren punkten. Insgesamt ein überraschender Vortrag vom „komische Hellije“. Auch hier: Daumen hoch!

Christian Pape

Comedians im Karneval sind ja teilweise problematisch. Und wer einen Comedian auf eine Bühne lässt, versperrt damit vielleicht einem „kölschen Redner“ die Bühne. Anders war das am gestrigen Abend bei Christian Pape, der gemeinsam mit seinem Keyboard Dr. Stefan Bimmermann das Fachpublikum im Saal begeisterte. Zuerst seine Erzählungen vom Fondue am heimischen Tisch, danach seine Interpretation des „Insterburg & Co.“-Klassikers „Ich kannte ein Mädchen“ – und zum Abschluß die Tanzeinlage mit Dr. Bimmermann über die Erlebnisse bei der „Kölschen Woche“ in Hintertux. BRÜLLER!

Da macht Dr. Stefan Bimmermann Augen – auch ein Foto von ihm ist dabei! :-p

Die Band „5 Jraad“ um Frontmann Daniel Basalla brachte zuerst die Ballade „Colonia“, bevor es mit „Wo bes Du hück Naach“ rockiger wurde. Gute handgemachte Musik, und das schon seit einigen Jahren.

De Huusmeister vum Bundesdaach

Axel Foppen und Frank Fander als „De Huusmeister vum Bundesdaach“ bieten politische Rede, untermalt mit musikalischen Elementen. In den letzten Jahren waren die Beiden so „na ja“ … in dieser Session darf man von den beiden Hausmeistern aber eine Steigerung erwarten, von der die deutschen Parteinen nur träumen können! Themen wie die Klimahysterie, die gescheiterte PKW-Maut, das Hin und Her beim Brexit, aber auch die politischen Parteien wie die Grünen und die SPD bekommen bei Foppen und Fander aber mal so richtig einen auf die Mütze! Das war richtig klasse!

Als letztes Programmpunkt vor der Pause präsentierten sich die Räuber mit ihrem Programm. Über die Band muss man nicht wirklich mehr etwas schreiben, oder?

Nach der Pause eröffneten die Domstädter mit „Highway to Hell“ die zweite Abteilung. Auch hier braucht man eigentlich nichts mehr zu schreiben, denn die Domstädter sind seit Jahrzehnten im Karneval bekannt. Und das nicht nur im Karneval …

Dä Nubbel

Eine weitere Überraschung im Redebereich – und das zu später Stunde – war Michael Hehn als „Dä Nubbel„: Der Nubbel ist jetzt auf Brautschau – und erzählt dabei von seinen Erfahrungen beim „Speed Dating“ („Manchmal geht das auch ganz schnell … Alaaf … Helau … NÄCHSTE!“), bei „Parship“ („Ich war nach elf Minuten immer noch Single!“) und bei Tinder. Aber auch politische Themen – hier „liebt“ der Nubbel den US-amerikanischen Präsidentendarsteller besonders – oder städtische Themen wie der verhunzte Opernbau hat Hehn in seiner Rede untergebracht. Auch hier war das eine absolute Steigerung für den Nubbel. Zwei Daumen hoch für Michael Hehn!

Lutz Kniep als „Dä Mann met dä Trööt“ muss man auch niemandem mehr vorstellen. Solo-Trompete, erstklassig. Lasershow seit einigen Jahren. Nur zu wenig auf den Kölner Bühnen zu sehen …

Die Tanzgruppen „De Höppemötzjer“ und „Kölsch Hänneschen“ zeigten danach ihre tänzerischen Darbietungen. Die einen, Höppemötzjer, eher akkrobatisch unterwegs, die anderen, Kölsch Hänneschen, eher im traditionellen Tanz. Beide haben ihre Berechtigung auf den Kölner Bühnen. Nur verstehen dies einige Programmgestalter nicht wirklich, wodurch die Auftrittszahen für alle Tanzgruppen seit Jahren in Köln stagnieren – und man teilweise weite Busfahrten auf sich nimmt, um die Jecken mit den tänzerischen Darbietungen zu erfreuen. Eigentlich schade. Nein, eigentlich ein Skandal!

Seit einigen Jahren nicht nur in Köln unterwegs sind auch Pläsier. Der einzige Unterschied zu den anderen Kölner Bands: Drei Mädels, drei Jungs. Geschlechtlicher Gleichstand! Musikalisch gut, gesanglich gut. Haben es bei der Masse an Bands auf den karnevalistischen Bühnen aber genauso schwer wie viele andere Bands auch, an große Auftritte zu kommen. Ein richtiger Hit, und es könnte klappen.

Mit dem Finale mit allen Frontsängern und dem gemeinsamen Lied „En unserem Veedel“ endete am frühen Sonntagmorgen der letzte Vorstellabend der Session 2019/2020. Zurückblickend gab es auf den Veranstaltungen Hochs und Tiefs zu sehen: Beim Stammtisch Kölner Karnevalisten am gestrigen Abend fast ausschließlich Hochs, beim Festkomitee am Freitagabend überwiegend die Tiefs – der Vorstellabend des KrK und der Vorstellabend des „Karnevalsverband Rhein-Erft“ waren ausgewogen (bei der KAJUJA und beim „Klub Kölner Karnevalisten“ waren wir mangels Einladung nicht … was einige Künstler schon wieder mal bei uns bemängelt haben). Nächste Woche startet die Session mit den ersten Sessionseröffnungen der Gesellschaften. Unser Terminkalender ist voll gespickt. Man liest sich. Aber zuerst  einmal noch „Happy Halloween“!

Breites Spektrum beim Vorstellabend des Literarischen Komitees

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Breites Spektrum beim Vorstellabend des Literarischen Komitees
Okt 262019
 

Heute wollen wir mal das Fazit des Abends vorweg nehmen: Bis auf zwei, drei Programmnummern hätte man sich den gestrigen Abend auch sparen können! Bereits nach der Pause war der Saal, man war erstmalig im „Wartesaal am Dom“ zu Gast, merklich leerer. Doch die, die zur Pause gegangen sind, haben das Highlight des Abends verpasst – es gibt einen tollen neuen Redner! Doch der Reihe nach …

Fotos: Andreas Klein

Auch in diesem Jahr eröffnete die Band „Rhingbloot“ den Vorstellabend des Literarischen Komitees. Im letzten Jahr war die Band in der Flora noch zu laut – aber nach unserer Kritik, welche die Band sich zu Herzen genommen hatte (wie man uns damals wissen liess), hat man offenbar stark am Sound geschraubt. Das war gestern richtig gut! Gesang verständlich, Musik nicht zu laut – die Jungs kann man durchaus auch bei älterem Publikum in den ersten Reihen auf die Bühne lassen. Die Lieder der Band wie der neue Sessionstitel „He bin ich zohuss“ laden zum Mitsingen und Mitschunkeln ein. Wenn „Rhingbloot“ jetzt noch einmal den richtigen Hit landen kann, müssen sich viele Bands im Karneval aber richtig warm anziehen …

Et Kölsch-Duo

Die nächsten Musiker kommen auf die Bühne mit den Worten: „Wir sind eigentlich eine falsche kölsche Band, wir sind nämlich leise!“ Der hat aber direkt mal gesessen! Wobei Michael „Mike“ Schäfer und Joachim „Gacki“ Gackowski nicht ganz unrecht haben – nur mit zwei akkustischen Saiteninstrumenten wird es mit „laut sein“ schwer. Das Thema der beiden Musiker, die als „Et Kölschduo“ auf die Bühne gehen, sind die kölschen Krätzjer. Und diese Form des rheinischen Liedguts beherrschen die Beiden wirklich sehr gut. Die Krätzjer, wie das von der „Kneip op d´r Eck“, passen allerdings weniger auf die großen Bühnen der Stadt. Man muss den Beiden zuhören, und das wird im Gürzenich, Maritim und Sartory schwer. Aber es gibt ja Flüstersitzungen, Kneipensitzungen und Pfarrsitzungen sowie kleinere, interne Veranstaltungen der Gesellschaften, wo die beiden Jecken mit ihren Leedcher die Jecken begeistern werden. Da sind wir uns sicher.

Der rheinische Pilger

Der nächste Programmpunkt … na ja … war äußerst flüssig. Um nicht zu sagen „völlig überflüssig“! Dr. Hubertus Zilkens kam als erster Redner in der Type „Der rheinische Pilger“ auf die Bühne des Wartesaal. Er marschierte mit Pilgerstab ein, den er sofort wieder abgab, packte einen Stapel Papier aus – und las den Großteil seiner Rede vom Blatt vor! Okay, das kennt man aus Mainz, aus Frankfurt und teilweise auch aus Düsseldorf – und selbst da würde man den Pilger lieber auf Pilgertour schicken als ihn auf die Bühne zu lassen! Man vermisste beim Vortrag jeglichen Witz! Selbst die Zeitungen drucken diese Witze nicht mehr ab, weil die wirklich jedem an den Ohren herauskommen! Und dann wird teilweise ohne jeden Gag gelabert und gelabert, dass einem die Ohren qualmen. Hinter vorgehaltener Hand hatte man uns dann gesagt, dass der Pilger bereits vor einigen Jahren beim Festkomitee vorgesprochen haben soll – und dort wegen „Witzlosigkeit“ gar nicht erst in die Auswahl kam. Geändert hat sich beim Pilger nix. Aber offenbar beim Literarischen Komitee …

Jason, dä Immi

Musikalisch ging es mit „Jason, dä Immi“ weiter. Und der lieferte am gestrigen Abend einen durchschnittlichen Auftritt. Der erste Song kam aus der „Konserve“, also mit Halbplayback. Völlig okay, nur eher was fürs Kinderprogramm. Und: Jason nuschelt! Man hat die ganze Zeit gedacht, er singt über ein „Sofa“ – dabei sollte das „Zofall“ heißen. Beim zweiten Song, bei dem er live von der Saalkapelle begleitet wurde, ging Jason dann komplett unter: Die Musik war viel zu laut und der Gesang völlig unverständlich – eben weil die Musik viel zu laut war. Das war gar nix! Beim dritten Song, bei dem sich Jason nur mit der E-Gitarre begleitete, war dann auch der Text teilweise unverständlich. Wenn Jason über Kinder- und Jugendveranstaltungen hinaus Erfolg haben will, sollte er an seiner Aussprache arbeiten – auch und gerade, weil Jason ein Immi ist.

„Woosch un Wööschje“

Überrascht haben uns „Woosch un Wööschje„: Die beiden Jecken hatten wir bereits beim Vorstellabend in Pulheim gesehen und uns darüber moniert, dass man keine neue Rede brachte. Die gab es dann am gestrigen Abend! Marco Ages und Daniel Thelen stehen in ihrer Rede für „Quatsch pur“. Allerdings hat die Rede am Anfang einige Längen in den Gags, welche den Lacher kaputt machen. Zum Ende hin wird der Vortrag der Beiden besser und kurzweiliger. Ages und Thelen brauchen nach unserer Meinung einen Mentor, der ihnen beim Schreiben der Rede mit Fachwissen zur Seite steht. Dann könnten „Woosch un Wööschje“ durchaus das Zeug dazu haben, um als Zwiegespräch zu den Top-Redebeiträgen zu gehören. So ist es heute aber leider nur Mittelmaß. Aber nicht unlustig!

Roots Queen

Bevor es in die Pause ging überraschte „Roots Queen“ mit kölschem Reggae das Fachpublikum beim Vorstellabend: Die kölsche Version von Bob Marley „Could you be loved“ mit dem Titel „Kütt hä us Niehl“ – Hut ab! Die Nummer ist ein Knaller! Leider waren die nachfolgenden, selbst komponierten Lieder nur Durchschnitt. Aber die „Wurzelkönigin“ ist ja noch jung, das Mädel kann sich noch durchaus positiv weiter entwickeln. Reggae op Kölsch, gerade auch der Marley-Hit, passt jedenfalls in den Karneval. Da waren sich auch einige Programmgestalter sicher.

King Loui

Nach einer kurzen Pause startete die zweite Abteilung mit der Band „King Loui„. Beim letzten Vorstellabend des Literarischen Komitees konnten die vier jungen Herren mit ihrem Tinder-Song begeistern, den sie dann am gestrigen Abend auch als erstes Lied präsentierten. Und wieder rissen sie damit das Fachpublikum mit. Doch danach wurde es musikalisch relativ eintönig: Disco-Funk der 80er Jahre – und irgendwie klang jeder Song gleich! Musikalisch und von der Lautstärke her waren „King Loui“ völlig okay, nur ist der Gesang teilweise etwas schwer verständlich. Die Band spricht mit ihrer Musik eher das jüngere Publikum an.

Ne Jeck im Rähn

Auf die Bühne kam nun ein Herr mit roter Pappnase im Gesicht und einem gelben „Friesennerz“ – und bei den ersten Worten ging ein Raunen durch den Saal: „Dä Tuppes vum Land hat eine neue Type!“ Nein, auf der Bühne stand nicht Jörg Runge alias „Dä Tuppes vum Land“, sondern Björn Wassong aus der Eifel als „Ne Jeck im Rähn„. Aber nicht nur Teile des Aussehens erinnerten an Runge – nein, auch dieser Redner kann witzig! Mit seinen Geschichten aus dem Leben in der Eifel kann Wassong auf den Kölner Bühnen sicherlich das ein oder anderen Manko im Redebereich ausgleichen. Und der „Jeck Im Rähn“ bringt auch einen Gürzenich, Sartory oder das Maritim zum Lachen! Problemlos! Seit 2006 ist Wassong mit dieser Type unterwegs. Wirklich schade, dass er erst jetzt den Weg nach Köln gefunden hat! Wenn Wassong die Qualität seiner Rede auch in den nächsten Session halten kann, dann war dieser Auftritt am gestrigen Abend der Startschuss für DEN neuen Top-Redner im Kölner Karneval. Verdiente Standing Ovations vom noch anwesenden Fachpublikum und auch eine Zugabe war fällig. Wie würde Hans Rosenthal rufen: „Das war SPITZE!“

Kappes & Co.

Leisere Töne gab es danach mit der Band „Kappes & Co.„, die sich schon im letzten Jahr beim Vorstellabend präsentierten. Dort schafften die Musiker damals etwas, was man nur selten erlebt – mit eher leiseren Instrumenten zu laut zu sein. Der Sound war am gestrigen Abend besser, aber leider war der Gesang immer noch „etwas schwach auf der Brust“. Schade, denn die Lieder der vier Jungs haben durchaus Potential. Gerade auch das Lied von der „Stehparty op däm Kölner Ring“, womit allerdings nicht „die Ringe“, sondern der Autobahnring gemeint ist. Gut, für die großen, unruhigen Säle eher nix – aber vielleicht will man da auch gar nicht hin.

Annemie Krawtschak

„Ich bin die Frau, von der alle Männer sagen … kenn´ ich nicht!“, so ein Zitat aus der Rede von Anika Marten als „Annemie Krawtschak„. Und da können wir nur sagen „Gut so!“, denn der Vortrag am gestrigen Abend war alles mögliche – nur nicht witzig! Die Geschichten von der Reise nach Italien oder dem Büdchen in Ischenich sorgten bei einigen Programmgestaltern für blankes Entsetzen. Da war aber auch gar nichts lustig! NICHTS! Im Gegensatz zum Vortrag vom letzten Jahr ein Komplettausfall!

Kempes Feinest

Zum Finale rockten dann „Kempes Feinest“ die Bühne – und, hurra, es geht bei der Band auch mal in einer angemessen Lautstärke! Nur das Brülltier am Mikro muss immer noch lernen, dass ein Mikro die Stimme überträgt und dabei auch in gewisser Weise verstärkt. Bei den ersten Worten der Anmoderation klappte das auch ganz gut, aber danach hätte Nici Kempermann wieder aufs Mikro verzichten können … na ja, wenigstens haben die Musikerkollegen und die Techniker dazu gelernt. Allerdings gehören „Kempes Feinest“ nicht mehr auf einen Vorstellabend mit dem Titel „Treffpunkt Nachwuchs“. Denn die Band ist alles mögliche – nur eben kein Nachwuchs mehr! Dafür sind „Kempes Feinest“ bei Jugendveranstaltungen und auch der ein oder anderen Mädchensitzung schon zu etabliert. Aber klar, welche Nachwuchsband will schon nach 23:00 Uhr noch den „Rausschmeißer“ beim Vorstellabend spielen?!?

Moderatorenwechsel beim „11. im 11. – Immer wieder kölsche Lieder“

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Moderatorenwechsel beim „11. im 11. – Immer wieder kölsche Lieder“
Okt 252019
 

Grafik: Gastspieldirektion Otto Hofner

Am 9. November startet in der LANXESS arena mit dem beliebten Karnevals-Highlight „11. im 11. – Immer wieder kölsche Lieder“ die lang ersehnte „fünfte Jahreszeit“. Bereits 10.000 Jecke haben ein Ticket ergattert, um mit den Stars des Kölner Karnevals die erste Mega-Party der Session zu feiern. Dieses Jahr wird die Veranstaltung, analog zu der „Lachenden Kölnarena“, erstmalig mit Selbstverpflegung stattfinden. Auf der Position des Moderators hat es nun einen Wechsel gegeben. 2019 wird die Show von Ingrid Kühne moderiert.

Foto: privat

Ursprünglich sollte der Sessionsbeginn des Kölner Karnevals in der LANXESS arena auch in diesem Jahr wieder von Marc „Da Blötschkopp“ Metzger moderiert werden. Allerdings musste der Komiker seine Teilnahme aufgrund einer „unaufschiebbaren Operation“ absagen. Das Karnevals-Urgestein gab jedoch im gleichen Zuge Entwarnung: „Im Verlauf der OP wurden leider meine Stimmbänder so arg strapaziert, dass es mir im Moment nicht möglich ist zu sprechen. Glücklicherweise ist keine bleibende Beeinträchtigung entstanden. Mit Geduld und Training kann ich Weihnachten schon wieder erste Gedichte vortragen und in der Session 2020 mit gewohntem Ton als Blötschkopp durch die Säle ziehen.“

Vertreten wird Metzger von Ingrid Kühne. Die Kabarettistin, welche sich auch bestens im Kölner Karnevalsgeschehen auskennt, freut sich bereits riesig auf den Abend: „Ich musste erstmal eine Nacht darüber schlafen, denn ich weiß, dass ich beim „11. im 11. – Immer wieder kölsche Lieder“ in sehr große Fußstapfen trete. Allerdings freue ich mich über das entgegengebrachte Vertrauen der Gastspieldirektion Otto Hofner und natürlich über das Vertrauen von Marc, der diesen Vorschlag sehr tatkräftig unterstützt hat. Nun freue ich mich auf die neue Herausforderung und werde mich ihr stellen. Ich hoffe, Ihr seid alle dabei und wir machen uns einen schönen gemütlichen Abend mit echter kölscher Musik in Kölns riesigem Wohnzimmer: der LANXESS arena.“

Die größten Stars des Kölner Karnevals werden die LANXESS arena zum Schunkeln und Kochen bringen. Mit Liedern wie „En unserem Veedel – Bläck Fööss“ oder „Viva Colonia – Höhner“ ist eine super Zeit garantiert. Diese Ansammlung karnevalistischer Superstars garantiert, wie in jedem Jahr, eine Party der Superlative:

BLÄCK FÖÖSS – HÖHNER – BRINGS – PAVEIER – RÄUBER – CAT BALLOU – MARITA KÖLLNER – KASALLA – QUERBEAT – ET KLIMPERMÄNNCHE – KLÜNGELKÖPP – DOMSTÜRMER – MICKY BRÜHL BAND – MILJÖ – CÖLLNER – PLÄSIER – KUHL UN DE GÄNG – KEMPES FEINEST – WILLY KETZER BIG BAND

Kölsche Grielächer starten mit traditionellem Herrenfrühschoppen in die Session

 Koelner Karneval by Kölsche-Fastelovend.de  Kommentare deaktiviert für Kölsche Grielächer starten mit traditionellem Herrenfrühschoppen in die Session
Okt 142019
 

Fotos: Andreas Klein

Während in der Kölner Innenstadt und in zahlreichen Veedeln die Straßen durch die Läufer des 23. KölnMarathon blockiert waren, feierten am Sachsenring rund 400 jecke Herren den Frühstart in die Session 2019/2020 mit dem traditionellen Herrenfrühschoppen der K.G. Kölsche Grielächer. Präsident Rudi Schetzke konnte konnte u. a. mit Dr. Joachim Wüst ein Mitglied des amtierenden Festkomitee-Vorstand begrüßen. Ebenso waren zahlreiche Senatspräsidenten, Literaten und das Dreigestirn der Session 2018/2019 dem Ruf der „Gesellschaft met Hätz“ gefolgt.

Die einzelnen Programmpunkte wurden, wie beim Herrenfrühschoppen der Grielächer üblich, durch ein Nummerngirl angekündigt. In diesem Jahr stand „Cherry“ auf dem Programmzettel – dem aufmerksamen Beobachter fiel dabei auf, dass die Dame bereits im letzten Jahr unter dem Namen „Shirin“ die Herren mit ihren immer knapper werdenden Outfits beglückte.

Eröffnet wurde das Bühnenprogramm, schon traditionell, mit der Fauth Dance Company. Die Mädels hatten eine lange Nacht hinter sich und nur wenig geschlafen. Trotzdem begeisterten sie die Herren mit ihrer tänzerischen Darbietung in ihren Zirkus-Kostümen. Doch ebenso traditionell ist, dass die Damen am Ende der Veranstaltung noch einen zweiten Auftritt hinlegen …

Martin Schopps

Mit Martin Schopps kam anschließend der Erste von drei Redebeiträgen auf die Bühne. Und Martin Schopps wird, das kann man heute bereits sagen, mit seinem Beitrag wieder die Säle von den Stühlen reißen! Wir wollen nicht zu viel verraten, aber der Vortrag mit den Getränkenamen ist schon ein Knaller! Aber danach kommt es „noch krasser, Alter“! In einer Art „Motto-Rede“ verarbeitet Schopps die Namen der Kölner Stadtteile zu einer Geschichte – da bleibt kein Auge trocken! Und natürlich darf auch das beliebte Zukunftskrätzchen („… leider nicht!“) nicht fehlen. Verdiente Standing Ovations für den Schopps, der dem Karneval noch lange erhalten bleiben wird (der Vater Fritz Schopps ist ja bekanntlich auf Abschiedstournee). Und auch in der Zugabe gab es dann noch mal ein Anspielung aufs Motto der Session 2020, „Et Hätz schleiht em Veedel“.

Klomann Motombo

Vor der Essenspause kam dann etwas Farbe ins Programm: Comedian Dave Davis alias „Klomann Motombo Umbokko“ plapperte sich auf die Bühne. Leider ist der Klomann in dieser Session, wenn das seine aktuelle Rede gewesen sein soll, nicht wirklich ein Brüller – teilweise recht alte Witze, die man schon aus vielen Zeitschriften kennt, sorgen nicht wirklich für Lacher. Das kann der Klomann besser! Und das muss auch besser werden!

Nach dem Auftritt von Dave Davis verabschiedete Präsident Rudi Schetzke (im ersten Foto 1. von links) gemeinsam mit Senatspräsident Helmuth Schmitz (3. von links) das langjährige Vorstandsmitglied Peter Muhrmann (2. von links), der in der Gesellschaft u. a. für die Veranstaltungsorganisation verantwortlich zeichnete. Dieser tritt aus privaten Gründen etwas kürzer, steht der Gesellschaft aber noch beratend zur Seite. Neben einem Karton „Prickelbrause“ (Zitat Muhrmann: „Ich trinke keinen Alkohol!“) erhielt er ein T-Shirt mit der Aufschrift „Held der Arbeit“ überreicht.

 

 

Der Herrenfrühschoppen der Kölsche Grielächer ist übrigens eine „All-Inklusiv-Veranstaltung“: Neben dem Programm gibt es auch Freigetränke (Kölsch und Softdrinks) sowie einen Mittagsimbiss. In diesem Jahr gab es Spitzkohl mit Kasseler und Bratwurst. Natürlich durfte auch das Schnäpschen als Verdauungshilfe nicht fehlen.

Volker Weininger

Nach der Pause wurde es dann wieder richtig lustig, denn quasi ein Kollege von Rudi Schetzke betrat die Bühne – Volker Weininger alias „Der Sitzungspräsident“! Weininger durfte sich darüber freuen, dass vorwitzige Journalisten dafür gesorgt hatten, dass er eine Flasche Korn auf seinem Stehtisch stehen hatte. Kurz dran gerochen – und „Prost“! Nachdem im letzten Jahr das Nummerngirl dem Sitzungspräsidenten auf der Bühne das Bier reichte, musste in diesem Jahr der Baas der Literatenstammtisch, Rudi Fries, als Aushilfskellner herhalten – und, ja, man sah ihn sehr oft mit einem Kölschglas auf die Bühne rennen …

Weininger lebt ja bei seinem Vortrag von dem Fakt, dass der Zusatz „e. V.“ bei seiner fiktiven Karnevalsgesellschaft nicht für „eingetragener Verein“, sondern für „ewig Voll“ steht. Und gerade das Thema nach 14:00 Uhr in einem Saal, bei dem die Herren seit 11:00 Uhr Zugriff auf Freibier haben … Volker traf mit seinem Vortrag auch dieses Mal wieder auf viel Zuspruch. Verdiente Standing Ovations auch für den Meister am Glas – der mit seiner Zugabe, dem besten Teil seines Vortrags vom letzten Jahr, noch einmal die Herren von den Stühlen riss!

Kempes Feinest

Nachdem die Herren jetzt lange den Worten lauschen mussten, kam nun traditionell etwas Musik. Und da hatten wir dann wieder das übliche Problem – die Lautstärke. Liebe Nici Kempermann, das Mikrofon ist dazu da, dass man dein „zartes Stimmchen“ elektrisch verstärkt auch in den hinteren Reihen versteht. Wenn Du aber meinst, dass Du schon bei der Anmoderation der Songs in das Mikrofon brüllen (!) musst, dann lass das Mikro doch einfach weg! Dann kann man auch deine Stimme ohne Verzerrung verstehen! Die Lieder von „Kempes Feinest“ sind vielleicht nicht für jedes Ohr geeignet (sind halt die „jungen Wilden“ …), aber man erreicht damit doch eigentlich ein größeres Publikum mit einem höheren Altersdurchschnitt. Doch bei der Lautstärke wie gestern fliegen den älteren Herrschaften im Saal die Hörgeräte reihenweise aus den Ohren! Und „nur laut“ ist einfach „nicht wirklich schön“. (Anm.: Und das haben gestern sogar Herren geäußert, die noch keine 4 als erste Zahl im Alter haben!) Denkt mal drüber nach …

Fauth Dance Company

Mit ihrem zweiten Auftritt, dieses Mal mit ihrer neuen Show für die kommende Session, sorgten die „Candy Girls“ der Fauth Dance Company noch einmal für eine tänzerische Augenweide. Interessant war dabei, dass der Einmarsch-Song der Mädels eigentlich ein Song ist, den die jungen Damen gar nicht kennen können – in den 1980er war von denen sicherlich noch keine auf dieser Erde, und „I want Candy“ von „Bow Wow Wow“ kennen im Original auch nicht wirklich viele Menschen. War halt ein „versteckter Hit“ einer Punkband der 80er. Und das Cover von „Mel C“ vor ein paar Jahren … na ja …

Fassen wir den Tag mal zusammen: Essen top. Weininger, Schopps und Fauth Dance Company … zehn Daumen hoch! Motombo muss noch an seiner Rede arbeiten, sonst wird das nicht wirklich was. Und bei Kempes Feinest ist Lautstärke-technisch weniger wirklich mehr – und das, obwohl die Lieder ja eigentlich durchaus schön sind.

Abschließend noch eine „kurze fotografische Studie“ über Nummerngirl „Cherry“.

Rum Company