Comeback von Jupp Menth beim 48. Herrenfrühschoppen der Kölsche Grielächer

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Okt 152018
 

Fotos: Andreas Klein

Jedes Jahr im Oktober lädt die K.G. Kölsche Grielächer zum traditionellen Herrenfrühschoppen, als kleiner Vorgeschmack auf die große Herrensitzung der Gesellschaft in der kommenden Session. Dass es bei diesem Herrenfrühschoppen, der am gestrigen Sonntag zum 48ten Mal stattfand, etwas deftiger zugeht, zeigte sich gleich zu Beginn bei der Begrüssung durch Grielächer-Präsident Rudi Schetzke. (Wir geben hier bewusst nicht wieder, was Schetzke gesagt hat – nur so viel: Holla, die Waldfee! Das hat gesessen!)

Fauth Dance Company

Den rund 400 jecken Männern bot man auch an diesem Tag wieder ein tolles Programm, besonders im Bereich Rede war man extrem gut aufgestellt! Mittlerweile traditionell eröffnete die Fauth Dance Company das Bühnenprogramm mit einer tänzerischen Darbietung. Wer hier Hebungen, Würfe oder etwas ähnliches erwartet, wird enttäuscht – nicht enttäuscht wird man jedoch von den durchweg hübschen jungen Damen im tänzerischen Bereich. Da gibt es dann auch schon mal eine fehlerfreie Darbietung im Stile von „Riverdance“ und Co. auf der Bühne der Schulaula des Humboldt-Gymnasium.

Klaus & Willi

Zeitlich im Druck war am frühen Sonntagmorgen bereits Bauchredner Klaus Rupprecht, der mit seinem vorlauten Affen Willi die ersten Lacher im Saal platzieren konnte. Auf die Bühne gebracht wurden die beiden Spaßmacher von Nummerngirl „Shirin“ (Foto oben, mit Rudi Schetzke), die zu diesem Zeitpunkt noch züchtig bekleidet war – auch wenn das Kleidchen zwischendurch schon immer mal verrutschte.

Jupp Menth

Das Comeback des Jahres lieferte anschließend die spitzeste kölsche Zunge, die man sich im Karneval vorstellen kann: Jupp Menth als „Ne kölsche Schutzmann“ ist wieder da! Egal ob Politik, Stadtgeschehen oder auch der kommerzielle Karneval – alle bekommen bei Jupp Menth sein Fett weg. Und das teilweise mit deftigen, aber durchaus ehrlichen Worten! Nach dem Vortrag von Menth, der zukünftig nur noch in kleineren Sälen auftreten will und auf das große Geld im Karneval verzichten möchte, erhoben sich die jecken Herren von den Stühlen und feierten „ihren“ Schutzmann mit minutenlangen Standing Ovations! Klarer Fall, da musste eine bissige Zugabe her.

Unter den Gästen waren neben dem Dreigestirn der Session 2018 und dem designierten Dreigestirn der Session 2019 auch die Tollitäten aus Hürth mit ihrer Gesellschaft, den Funken Rot-Weiß Hürth-Gleuel. Präsident Harald Müller hatte in den vergangenen Tagen ziemlichen Stress: „Unser designierter Prinz Hans Zimmermann konnte aus gesundheitlichen Gründen das Amt nun doch leider nicht antreten. Jetzt hatten wir nur noch ein Zweigestirn! Doch spontan hat dann unser Kamerad Andreas Münchrath sich innerhalb von 48 Stunden entschlossen, das Amt zu übernehmen. Und so sind wir dann auch heute mit einem kompletten Dreigestirn hier!“, so Müller in einem kurzen Gespräch mit unserer Redaktion.

Ebenfalls am frühen Sonntagmorgen zu den Grielächern gekommen waren u. a. Ludwig Sebus, Peter Raddatz, der Vorstand der Kölner K.G. Blomekörfge, Horst Müller von der Agentur „alaaaf“, der Baas des Literatenstammtisch Rudi Fries, der Baas der Medienklaafer Georg Steinhausen und Hubert Koch, ehemaliger Programmgestalter der Altstädter Köln und Ehrenbaas des Literatenstammtisch.

Planschemalöör

Mit vielen Vorschußlorbeeren ausgestattet kam die Band „Planschemalöör“ auf die Bühne – und gerade die älteren Herrschaften im Saal schauten doch etwas verwundert: Vier Musiker in kurzen Sportshorts, eigenwillige Töne (und wieder einmal seeeeehr laut) und teilweise unverständlicher Gesang – das brauchte kein Karnevalist! Der Saal leerte sich auch merklich, was Kollegen einer bekannten Kölner Tageszeitung zu der Vermutung kommen ließ, dass aktuell gerade ein Wandertag ausgerufen wäre …

Nach dem Auftritt der Nachwuchsband, die auf dem KAJUJA-Vorstellabend noch bejubelt worden war, ging es in eine ausgedehnte Pause. In der Pause gab es für alle Herren ein kleine Stärkung – Wirsinggemüse mit Bratwurst stand auf der (nicht vorhandenen) Speisekarte. Wie fasste es ein der Redaktion namentlich bekannter Karnevalist zusammen: „Die Woosch wor jet lasch, ävver dä Wirsing wor jot!“

Volker Weininger

Mit dem Start der zweiten Abteilung wurde es wieder rednerisch sehr stark: Volker Weininger, der ewig „stramme“ Sitzungspräsident, wurde von Nummerngirl „Shirin“ auf die Bühne geleitet – und die junge Dame, mittlerweile nur noch in knappe Dessous gekleidet, durfte dem Frei-Kölsch-Vernichter die Gläser anreichen. Und der Herr Sitzungspräsident hatte heute richtig Durst: Anderthalb Kränze Kölsch (nein, kein alkoholfreies …) vernichtete der auch in der kommenden Session wieder mit sehr spitzer Zunge ausgestattete Karnevalsredner live auf der Bühne. Da kamen einige Herren im Saal schon beim Zuschauen ins Schwitzen …

Domstürmer

Rednerisch ist Weininger mittlerweile eine feste Bank im karnevalistischen Bereich. Doch auch außerhalb der Session wird sich der Sitzungspräsident im nächsten Jahr durch die Comedysäle der Republik saufen und den Jecken in der karnevalistischen Diaspora die Leviten lesen. Am gestrigen Tag jedenfalls hatte Weiningers Leber einen harten Einsatz – zumal es von den Grielächer noch eine Flasche Vodka als „kleines Dessert“ für auf den Nachhauseweg gab.

Mit den Domstürmer, am gestrigen Tag noch einmal in „alter“ Besetzung mit Bassist Hanz Thodam, bevor dieser Anfang November die Band verlässt und im Januar 2019 zu den Bläck Fööss wechselt, gab es dann doch noch musikalisch ein Highlight. Zum Finale präsentierte danach die Fauth Dance Company ihr neues Programm „Zirkus“ für die kommende Session – doch da waren wir bereits beim Vorstellnachmittag des „Kreis rheinischer Karnevalisten“ …

 

Dreigestirn und Adventskalender beim Gesellschaftsabend der Lesegesellschaft Köln

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Okt 152018
 

Fotos: Andreas Klein

Am Samstagabend, dem 13. Oktober 2018, traf sich die Lesegesellschaft Köln mit zahlreichen Gästen zu ihrem traditionellen Gesellschaftsabend im Festsaal des Pullman Cologne Hotel. Eigentlich sollte die Veranstaltung im Belvedere-Saal in der zwölften Etage stattfinden – doch es gab so zahlreiche Anmeldungen, dass man sehr kurzfristig in den Festsaal ausweichen musste.

Unter den Gästen waren zahlreiche Karnevalisten vertreten, darunter mit Wolfgang Brock und Hellmut Schramm von den Schlenderhaner Lumpe sowie Angie Meis und Kurt Niehaus von der Große Allgemeine K.G. Vorstandsmitglieder und die Ehrenpräsidenten der beiden Gesellschaften, mit denen die Lesegesellschaft zusammen in der kommenden Session das Kölner Dreigestirn stellen wird. Von der K.G. Treuer Husar waren Senatspräsident Michael Schmitz und Schatzmeister Kurt Wietheger anwesend, denn Lesegesellschaft-Präsident Egon Michelske ist beim blau-gelben Traditionskorps im Senat aktiv. Ebenfalls unter den Gästen war der Präsident der K.G. Löstige Paulaner, Thomas Heinen, mit seiner Frau Renate.

Doch nicht nur der Karneval machte der Lesegesellschaft seine Aufwartung: Der ehemalige Bürgermeister Josef „Jupp“ Müller und die 1. Bürgermeisterin der Stadt Köln, Elfi Scho-Antwerpes (die aufgrund eines vorherigen Termins etwas verspätet erschien) waren ebenso anwesend wie RTL-West-Chef Jörg Zajonc mit seiner Frau Claudia Hessel, der ehemalige NetCologne-Chef Werner Hanf mit Gattin sowie der ehemalige Hoteldirektor des Pullman Cologne Hotel, Henk van Oostrum. Letzteren begrüßte Michelske besonders herzlich und konnte sich eine kleine Spitze auf den Interims-Chef nach van Oostrum und die aktuelle Hoteldirektorin nicht verkneifen …

Das designierte Kölner Dreigestirn der Session 2019 konnte nicht von Anfang an beim Gesellschaftsabend „ihrer“ Lesegesellschaft dabei sein, weil man bei einem Sponsorentermin des Festkomitee Kölner Karneval im tiefsten Sauerland weilte. Die Tollitäten schickten jedoch eine Videobotschaft. Im weiteren Verlauf des Abends liessen sich die Drei jedoch noch im Saal blicken, jedoch erst zu sehr später Stunde.

Vorstellung Adventskalender

Vorgestellt wurde an diesem Abend der diesjährige Adventskalender der Lesegesellschaft, den es bereits seit ca. 20 Jahren gibt. Die 14.000 Kalender gibt es für jeweils 10,00 € pro Stück ab sofort bei der Lesegesellschaft (eMail: lese@lese-koeln.de). Der Erlös aus dem Verkauf der Kalender, nach Angaben der Lesegesellschaft rund 100.000 €, geht zu gleichen Teilen in die Projekte der Lesegesellschaft und des St. Elisabeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind, wo am 12. Januar 2019 auch die Bekanntgabe der Gewinner stattfindet.

Ehrung Eheleute Tscharnke

Gewinner? Ja, der Adventskalender der Lesegesellschaft ist kein üblicher Adventskalender. Man kann diesen als überdimensionales Los verstehen. 113 Sponsoren unterstützten dabei den guten Zweck und stiften weit über 800 Preise für den Adventskalender. Das Preisspektrum reicht von der Fensterreinigung über Veranstaltungskarten bis zum Hauptpreis, einem Ford KA, gestiftet von den Ford-Werken Köln.

Im Verlauf des Abends wurde das Ehepaar Tscharnke für ihre Verdienste um die Lesegesellschaft Köln mit der Ehrennadel in Bronze des Förderverein der Lesegesellschaft ausgezeichnet.

Während der Veranstaltung spielte der Sound-Express von Manfred Krombach zum Tanz auf, was von den rund 350 Gästen bis weit in den frühen Morgen des Sonntag angenommen wurde …

Dreigestirn und Adventskalender beim Gesellschaftsabend der Lesegesellschaft Köln

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Okt 152018
 

Fotos: Andreas Klein

Am Samstagabend, dem 13. Oktober 2018, traf sich die Lesegesellschaft Köln mit zahlreichen Gästen zu ihrem traditionellen Gesellschaftsabend im Festsaal des Pullman Cologne Hotel. Eigentlich sollte die Veranstaltung im Belvedere-Saal in der zwölften Etage stattfinden – doch es gab so zahlreiche Anmeldungen, dass man sehr kurzfristig in den Festsaal ausweichen musste.

Unter den Gästen waren zahlreiche Karnevalisten vertreten, darunter mit Wolfgang Brock und Hellmut Schramm von den Schlenderhaner Lumpe sowie Angie Meis und Kurt Niehaus von der Große Allgemeine K.G. Vorstandsmitglieder und die Ehrenpräsidenten der beiden Gesellschaften, mit denen die Lesegesellschaft zusammen in der kommenden Session das Kölner Dreigestirn stellen wird. Von der K.G. Treuer Husar waren Senatspräsident Michael Schmitz und Schatzmeister Kurt Wietheger anwesend, denn Lesegesellschaft-Präsident Egon Michelske ist beim blau-gelben Traditionskorps im Senat aktiv. Ebenfalls unter den Gästen war der Präsident der K.G. Löstige Paulaner, Thomas Heinen, mit seiner Frau Renate.

Doch nicht nur der Karneval machte der Lesegesellschaft seine Aufwartung: Der ehemalige Bürgermeister Josef „Jupp“ Müller und die 1. Bürgermeisterin der Stadt Köln, Elfi Scho-Antwerpes (die aufgrund eines vorherigen Termins etwas verspätet erschien) waren ebenso anwesend wie RTL-West-Chef Jörg Zajonc mit seiner Frau Claudia Hessel, der ehemalige NetCologne-Chef Werner Hanf mit Gattin sowie der ehemalige Hoteldirektor des Pullman Cologne Hotel, Henk van Oostrum. Letzteren begrüßte Michelske besonders herzlich und konnte sich eine kleine Spitze auf den Interims-Chef nach van Oostrum und die aktuelle Hoteldirektorin nicht verkneifen …

Das designierte Kölner Dreigestirn der Session 2019 konnte nicht von Anfang an beim Gesellschaftsabend „ihrer“ Lesegesellschaft dabei sein, weil man bei einem Sponsorentermin des Festkomitee Kölner Karneval im tiefsten Sauerland weilte. Die Tollitäten schickten jedoch eine Videobotschaft. Im weiteren Verlauf des Abends liessen sich die Drei jedoch noch im Saal blicken, jedoch erst zu sehr später Stunde.

Vorstellung Adventskalender

Vorgestellt wurde an diesem Abend der diesjährige Adventskalender der Lesegesellschaft, den es bereits seit ca. 20 Jahren gibt. Die 14.000 Kalender gibt es für jeweils 10,00 € pro Stück ab sofort bei der Lesegesellschaft (eMail: lese@lese-koeln.de). Der Erlös aus dem Verkauf der Kalender, nach Angaben der Lesegesellschaft rund 100.000 €, geht zu gleichen Teilen in die Projekte der Lesegesellschaft und des St. Elisabeth-Krankenhaus Köln-Hohenlind, wo am 12. Januar 2019 auch die Bekanntgabe der Gewinner stattfindet.

Ehrung Eheleute Tscharnke

Gewinner? Ja, der Adventskalender der Lesegesellschaft ist kein üblicher Adventskalender. Man kann diesen als überdimensionales Los verstehen. 113 Sponsoren unterstützten dabei den guten Zweck und stiften weit über 800 Preise für den Adventskalender. Das Preisspektrum reicht von der Fensterreinigung über Veranstaltungskarten bis zum Hauptpreis, einem Ford KA, gestiftet von den Ford-Werken Köln.

Im Verlauf des Abends wurde das Ehepaar Tscharnke für ihre Verdienste um die Lesegesellschaft Köln mit der Ehrennadel in Bronze des Förderverein der Lesegesellschaft ausgezeichnet.

Während der Veranstaltung spielte der Sound-Express von Manfred Krombach zum Tanz auf, was von den rund 350 Gästen bis weit in den frühen Morgen des Sonntag angenommen wurde …

Festkomitee Kölner Karneval und Deiters stellen Mottoschal 2019 vor

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Okt 122018
 

Fotos: Andreas Klein

Es gibt wenige Orte in Köln, an denen die kölsche Sprache eine größere Rolle spielt, als im Hänneschen-Theater. Seit über 200 Jahren begeistern die Kölner Puppenspieler die Besucher mit kölschen Geschichten und kölschen Figuren – natürlich op Kölsch. Passend zum neuen Sessionsmotto „Uns Sproch es Heimat“ stellten in diesem Traditionshaus Kölner Kultur das Festkomitee Kölner Karneval und Deiters am Freitag den neuen Mottoschal für die Session 2019 vor.

„Wir freuen uns sehr, die Präsentation im Hänneschen-Theater durchführen zu können“, so Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval. „Der Mottoschal hilft uns jedes Jahr, das Sessionsmotto auch im Straßenkarneval zu verankern und die Aufmerksamkeit für das jeweilige Thema zu erhöhen. In dem Jahr, in dem sich alles um Sprache dreht, Unterstützung von Hänneschen, Bärbelchen und Co zu erhalten, passt natürlich perfekt.“

Angelehnt an das Sessionslogo wurden in die Gestaltung des Schals Pop Art-Sprechblasen und kölsche Wörter eingebaut. Der Mottoschal besitzt nicht nur einen Reißverschluss, worin z. B. Smartphone, Lippenstift oder andere Utensilien verstaut werden können, sondern kann durch die angenähte Clownsnase zusammengebunden werden, indem die Nase durch ein Loch als Pendant auf der anderen Schalseite gesteckt wird. „Es ist jedes Jahr wieder eine tolle Herausforderung, den Mottoschal zu entwickeln und damit das Motto erlebbar zu machen”, erklärt Herbert Geiss, Inhaber von Deiters. „Der Artikel hat eine enorme Bedeutung, schließlich werden den Mottoschal wieder zigtausende Kölner tragen. Es ist echt ein absolutes Kult- und Sammlerstück geworden. Zur Freude aller, denke ich. Denn die Einnahmen des Mottoschals gehen nun mal zu großen Teilen ans Festkomitee für diverse soziale Projekte, die wir sehr gerne Jahr für Jahr unterstützen.“

vlnr.: Christoph Kuckelkorn, zwei Models der Fa. Deiters und Herbert Geiss

„Das diesjährige Fastelovends-Motto „Uns Sproch es Heimat“ könnte auch das Motto des Hänneschen-Theaters sein“, freut sich Intendantin Frauke Kemmerling. „Der Motto-Schal passt deshalb sehr gut zu unseren Puppen. Da er für uns sogar maßgeschneidert wurde, werden Hänneschen & Co ihn sehr gern die ganze Session auf der Bühne tragen!“.

Traditionell fließt der Erlös aus dem Mottoschal in verschiedene soziale Projekte innerhalb des Karnevals. Das Festkomitee unterstützt damit unter anderem den karnevalistischen Nachwuchs, zum Beispiel die ihm angeschlossenen Kinder- und Jugendtanzgruppen. Auch die städtischen Streetworker erhalten finanzielle Förderung. Sie sorgen in jeder Session im Straßenkarneval für die Sicherheit der feiernden Kinder und Jugendlichen. Ebenso profitieren Projekte entlang des Rosenmontagszuges vom Erlös, so zum Beispiel die kostenlosen Tribünen für Menschen mit Behinderung oder die Inklusions-Initiative „Mittendrin statt nur daneben“, die Menschen mit Behinderung die aktive Teilnahme am Zug ermöglicht.

Den Schal gibt es wie in jedem Jahr für kleine und große Jecken. Er kostet wie im Vorjahr 15,- Euro für Erwachsene und 11,- Euro für die Pänz. Der Mottoschal wird nur in limitierter Stückzahl produziert und ist deshalb inzwischen unter Sammlern heiß begehrt.

Daneben gibt es auch in dieser Session wieder weitere lizenzierte Motto-Artikel wie einen aufwendig gestalteten Frack als Mottokostüm 2019, T-Shirts, Aufnäher, Tattoos und Blinky-Anstecker. Alle Artikel sind ab sofort in allen Deiters-Filialen oder online unter www.deiters.de verfügbar.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)

Lachende Kölnarena für Kinder geht in die dritte Runde und wird damit zum Brauchtum

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Okt 112018
 

Foto: Andreas Klein

Mit der Lachenden PÄNZ arena erweiterte die Konzert- und Gastspieldirektion Otto Hofner GmbH bereits im Jahr 2017 ihre beliebte Veranstaltungsreihe erstmals um ein Konzept für die ganze Familie, von den Jüngsten über die Eltern bis hin zu Oma und Opa. Die Veranstaltung soll auch als Plattform dienen, um den karnevalistischen Nachwuchs zu fördern. Am 09. Februar 2019 findet die dritte Lachenden PÄNZ arena statt.

Die „Lachende Kölnarena“ ist bereits seit Jahrzehnten etabliert und fester Programmpunkt des Kölner Karnevals. Passend zum Sessionsmotto 2017 „Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“ kam vor zwei Jahren mit der Lachenden PÄNZ arena erstmals eine Veranstaltung nur für Kinder hinzu. 3.000 Pämz feierten mit Bands wie Querbeat, Fiasko und Pläsier sowie dem Kinderdreigestirn und weiteren kindgerechten Programmpunkten ein buntes karnevalistisches Fest. Die Veranstaltung dient als Plattform, um den jecken Nachwuchs zu fördern.

Angelehnt an die große Schwester bietet die Lachenden PÄNZ arena am 09. Februar 2019 getreu dem Motto „Feiern wie die Großen“ drei Stunden Kinderkarneval mit dem Kölner Kinderdreigestirn, Kindertanzgruppen und etablierten Kölner Bands wie Cat Ballou, Querbeat, Cöllner, Domstürmer und Spökes. Mit dabei sind außerdem die Andre Gatzke-Show, Wahner Wibbelstetze, sowie die Zauberin Pippa Pelina. Diverse Walking-Acts wie z. B. vom 1. FC Köln, der KVB sowie des Festkomitee Kölner Karneval präsentieren sich beim großen, viel umjubelten Einmarsch. Moderiert wird die Veranstaltung von Mo Torres und Co-Moderator Ben Wertz.

Tickets kosten 19,00 Euro inklusive Vorverkaufsgebühren und sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

(Quelle: Pressemitteilung des Veranstalters)

Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“ von 1948 e.V. übernimmt Patenschaft für eine Domfiale

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Okt 102018
 

Foto: Hohe Domkirche Köln/Dombauhütte/Mira Unkelbach

Am 9. Oktober 2018 übernahm der Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“ von 1948 e.V. die Patenschaft für die Restaurierung einer über 10,5 m hohen Fiale des Südquerhauses. Der Vorsitzende und Präsident des Karnevals-Vereins Udo Beyers überreichte dem Präsidenten des Zentral-Dombau-Vereins (ZDV) Michael H. G. Hoffmann auf dem Hohen Dach des Kölner Domes einen ersten Scheck über 6.666,66 €. Der Karnevals-Verein ist dem ZDV und dem Kölner Dom seit langem eng verbunden. So wurde unter anderem die Wiederherstellung und Restaurierung einer der vier Bahnen des Adamfensters und die Restaurierung der großen Gewändefigur des hl. Papstes Leo d. Großen von dem Verein finanziert.

Präsident Hoffmann dankte dem Vorstand des Vereins und betonte, dass die enge Freundschaft zwischen den beiden Vereinen der beste Beweis für das Motto seiner Präsidentschaft sei: »Alleine bist Du nichts – nur gemeinsam sind wir stark.« Der Präsident von „UNGER UNS“, Udo Beyers, verwies auf die Symbolfigur des Karnevals-Vereins, den Till, der mit seinem Zeigefinger auf den Vater Rhein und das Kölner Wahrzeichen, den Dom zeigt. Das mit der Vereinsgründung 1948 entstandene Logo sei geradezu zukunftsweisend gewählt worden, »da es eine wichtige Verpflichtung unseres Vereins ist, zum Erhalt des Weltkulturerbes Kölner Dom beizutragen.«

Bei der Fiale aus Schlaitdorfer Sandstein handelt es sich um eine von 40 großen Fialen, welche das Hochschiffdach entlang der Dachgalerie umstehen. Sie sind durch eine Maßwerkbrüstung miteinander verbunden. Über den Pfeilern des Mittelschiffes stehend, zieren sie nicht nur als typisches Schmuckelement die gotische Architektur, sondern haben auch eine wichtige statische Funktion. Sie dienen als schwere Auflasten auf den Pfeilern, die dafür sorgen, dass die Schubkräfte der Gewölbe und des Windes senkrecht über die Pfeiler nach unten abgeleitet werden.

Die um 1854/55 in der Dombauhütte entstandene Fiale ist durch Bombensplitter und Verwitterung schwer geschädigt. So fehlen der obere Bereich des Riesen (d. i. die Haube der Fiale), die abschließende Kreuzblume, ein Rundstabprofil des Fialaufbaues und eine von vier kleineren Begleitfialen vollständig. Die erhaltenen Teile der Fiale zeigen vor allem auf der Dachseite schwere Schäden durch Verwitterung und Absprengungen.

Die fehlende Spitze des Riesen mit 28 Krabben (Zierblätter), die doppelstöckige Kreuzblume mit Teller, das Rundstabprofil sowie die fehlende Begleitfiale (inkl. Kreuzblume) werden in der Dombauhütte aus Božanov-Sandstein neu gefertigt. Die erhaltenen Elemente der Fiale werden eingerüstet, schonend gereinigt und anschließend partiell gefestigt. Kleinere Ergänzungen werden mit Steinergänzungsmassen vorgenommen. Die Patenschaft trägt mit insgesamt 50.000,- € die Kosten für die Neuanfertigung der fehlenden Elemente und für einen Teil der weiteren Restaurierungsmaßnahmen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)

Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“ von 1948 e.V. übernimmt Patenschaft für eine Domfiale

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Okt 102018
 

Foto: Hohe Domkirche Köln/Dombauhütte/Mira Unkelbach

Am 9. Oktober 2018 übernahm der Kölner Karnevals-Verein „UNGER UNS“ von 1948 e.V. die Patenschaft für die Restaurierung einer über 10,5 m hohen Fiale des Südquerhauses. Der Vorsitzende und Präsident des Karnevals-Vereins Udo Beyers überreichte dem Präsidenten des Zentral-Dombau-Vereins (ZDV) Michael H. G. Hoffmann auf dem Hohen Dach des Kölner Domes einen ersten Scheck über 6.666,66 €. Der Karnevals-Verein ist dem ZDV und dem Kölner Dom seit langem eng verbunden. So wurde unter anderem die Wiederherstellung und Restaurierung einer der vier Bahnen des Adamfensters und die Restaurierung der großen Gewändefigur des hl. Papstes Leo d. Großen von dem Verein finanziert.

Präsident Hoffmann dankte dem Vorstand des Vereins und betonte, dass die enge Freundschaft zwischen den beiden Vereinen der beste Beweis für das Motto seiner Präsidentschaft sei: »Alleine bist Du nichts – nur gemeinsam sind wir stark.« Der Präsident von „UNGER UNS“, Udo Beyers, verwies auf die Symbolfigur des Karnevals-Vereins, den Till, der mit seinem Zeigefinger auf den Vater Rhein und das Kölner Wahrzeichen, den Dom zeigt. Das mit der Vereinsgründung 1948 entstandene Logo sei geradezu zukunftsweisend gewählt worden, »da es eine wichtige Verpflichtung unseres Vereins ist, zum Erhalt des Weltkulturerbes Kölner Dom beizutragen.«

Bei der Fiale aus Schlaitdorfer Sandstein handelt es sich um eine von 40 großen Fialen, welche das Hochschiffdach entlang der Dachgalerie umstehen. Sie sind durch eine Maßwerkbrüstung miteinander verbunden. Über den Pfeilern des Mittelschiffes stehend, zieren sie nicht nur als typisches Schmuckelement die gotische Architektur, sondern haben auch eine wichtige statische Funktion. Sie dienen als schwere Auflasten auf den Pfeilern, die dafür sorgen, dass die Schubkräfte der Gewölbe und des Windes senkrecht über die Pfeiler nach unten abgeleitet werden.

Die um 1854/55 in der Dombauhütte entstandene Fiale ist durch Bombensplitter und Verwitterung schwer geschädigt. So fehlen der obere Bereich des Riesen (d. i. die Haube der Fiale), die abschließende Kreuzblume, ein Rundstabprofil des Fialaufbaues und eine von vier kleineren Begleitfialen vollständig. Die erhaltenen Teile der Fiale zeigen vor allem auf der Dachseite schwere Schäden durch Verwitterung und Absprengungen.

Die fehlende Spitze des Riesen mit 28 Krabben (Zierblätter), die doppelstöckige Kreuzblume mit Teller, das Rundstabprofil sowie die fehlende Begleitfiale (inkl. Kreuzblume) werden in der Dombauhütte aus Božanov-Sandstein neu gefertigt. Die erhaltenen Elemente der Fiale werden eingerüstet, schonend gereinigt und anschließend partiell gefestigt. Kleinere Ergänzungen werden mit Steinergänzungsmassen vorgenommen. Die Patenschaft trägt mit insgesamt 50.000,- € die Kosten für die Neuanfertigung der fehlenden Elemente und für einen Teil der weiteren Restaurierungsmaßnahmen.

(Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft)

Neue Session, neue Heimat: Das designierte Kölner Kinderdreigestirn 2019 stellt sich und sein neues Zuhause vor

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Okt 102018
 

Foto: Andreas Klein

Ab dem 13. Januar 2019 regiert wieder das Kölner Kinderdreigestirn über die kölschen Pänz! Das zukünftige Kölner Kinderdreigestirn stellte sich heute schon mal der Presse vor: Prinz Linus I. (Linus Bayartz, im Foto in der Mitte), Bauer Adrian (Adrian Franke) und Jungfrau Philippa (Philippa Holtmann).

Alle Drei freuen sich schon sehr auf die Session, denn sie haben bereits kräftig Erfahrung im Karneval gesammelt. Der designierte Kinderprinz Linus I. war 2017 Teil der Equipe, als sein großer Bruder Jonas den Kölner Kinderbauern stellte. Auch die designierte Kinderjungfrau Philippa weiß, was auf sie zukommt. Sie hat als Pagin schon zwei Kinderdreigestirne durch die Session begleitet. Kinderbauer Adrian kann hierzu seinen Papa Alexander um Rat fragen, der 1986 Kölner Kinderprinz war. Adrian tanzt außerdem bei den Tanzmäusen der Bürgergarde blau-gold von 1904 e.V. Für den Fastelovend sind also alle bestens gerüstet.

Neues Zuhause: Heimat kleiner Helden

Bevor es losgeht, steht für die Pänz und ihre Equipe aber noch ein großer Umzug an: Mit der Session 2019 findet das Kölner Kinderdreigestirn im 1. Stock des Festkomitees Kölner Karneval ein neues Zuhause. Dort werden künftig nicht nur alle Kostüme gewaschen, gelagert und in Schuss gehalten. „Hier in der „Heimat kleiner Helden“ haben die Kinder während der Session auch einen Platz zum Durchatmen und Ausruhen. Ein kleines zweites Zuhause zwischen Proklamation und Aschermittwoch“, erklärt Christine Flock, im Vorstand des Festkomitees Kölner Karneval zuständig für das Kinderdreigestirn. „Damit möchten wir das Kinderdreigestirn künftig enger im Festkomitee verankern und ihm den Stellenwert geben, den es verdient.“

Unterstützung bekommt das designierte Kinderdreigestirn von dem Frechener Unternehmen deinSchrank.de, das Teile der Einrichtung kostenfrei zur Verfügung stellt. „Wir freuen uns schon sehr auf den Einzug der kleinen Helden in Ihre neue Heimat. Als Unternehmen aus dem Kölner Raum ist es uns besonders wichtig, tolle Projekte in der Region zu fördern. Ohne Frage gehört die Brauchtumspflege und die Arbeit rund um das Kölner Kinderdreigestirn dazu,“ so Philipp Koecke von deinSchrank.de.

Die Hofburg des Kölner Kinderdreigestirns bleibt natürlich das Excelsior Hotel Ernst, in dem auch weiter beispielsweise das traditionelle Kinderdreigestirnsessen stattfindet.

Am Sonntag, 13. Januar 2019 wird das designierte Dreigestirn von Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Tanzbrunnen Köln ins Amt gehoben. Karten für die Kinderproklamation gibt es für 6,– Euro unter kartenservice@koelnerkarneval.de. Mit dabei sind in diesem Jahr u.a. Brings und Cat Ballou.

(Quelle: Pressemitteilung des Festkomitee Kölner Karneval)